DE69722085T2 - Verfahren und Vorrichtung zur Komprimierung und Dekomprimierung von Botschaften - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur Komprimierung und Dekomprimierung von Botschaften Download PDF

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    • H03M7/00Conversion of a code where information is represented by a given sequence or number of digits to a code where the same, similar or subset of information is represented by a different sequence or number of digits
    • H03M7/30Compression; Expansion; Suppression of unnecessary data, e.g. redundancy reduction
    • H03M7/40Conversion to or from variable length codes, e.g. Shannon-Fano code, Huffman code, Morse code
    • H03M7/42Conversion to or from variable length codes, e.g. Shannon-Fano code, Huffman code, Morse code using table look-up for the coding or decoding process, e.g. using read-only memory
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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Theoretical Computer Science (AREA)
  • Compression, Expansion, Code Conversion, And Decoders (AREA)

Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft allgemein die Datenkompression.
  • Die vorliegende Erfindung ist insbesondere anwendbar auf die Kompression von Nachrichten, die vorgesehen sind, um auf dem Schirm eines Gerätes wie etwa eines Fernmeldeendgerätes, insbesondere eines tragbaren Telefons, angezeigt zu werden, wobei diese Nachrichten aus Wörtern gebildet sind, die ihrerseits aus Zeichen gebildet sind, wobei die Zeichen ihrerseits zu ihrer Speicherung in internen Datenverarbeitungsmitteln des Geräts nach einem Binärcode wie etwa dem ASCII-Code gespeichert sind. Bei einer solchen Anwendung ermöglicht die Kompression der Nachrichten im Wesentlichen, die zum Speichern erforderliche Speichergröße zu verringern und damit die Größe der internen Schaltungen eines solchen Geräts zu verringern.
  • Diverse Verfahren zur Datenkompression sind bekannt und z. B. in dem Buch mit dem Titel „Compression de données – Méthodes, algorithmes, programmes détaillés″ (Pascal PLUME – Editions Eyrolles) beschrieben.
  • Unter diesen Verfahren kann das sogenannte Huffman-Verfahren genannt werden, das auf Zeichen wirkt und darin beruht, auf einer relativ geringen binären Länge (im Vergleich zu einer herkömmlichen binären Codierung wie z. B. dem ASCII-Code) Zeichen mit relativ hoher Häufigkeit zu codieren und im Gegensatz dazu mit einer größeren binären Länge Zeichen mit einem selteneren Auftreten zu codieren, wobei die so erhaltene Codiertabelle an die Vorrichtung übertragen wird, die vorgesehen ist, um die entgegengesetzte Dekompressionsoperation durchzuführen.
  • Ein solches Verfahren ist nicht angepasst an die Kompression von Nachrichten, insbesondere im Hinblick auf die Kompressionsrate, da die Wörter oder Nachrichten zumeist wiederkehrende Zeichenketten enthalten.
  • Eine Verbesserung dieses Verfahrens ist in der europäischen Patentanmeldung 0 280 549 beschrieben, die einen Mechanismus beschreibt, der auf zwei Codiertabellen basiert, von denen die erste ein Lexikon ist, das gewöhnliche Wörter mit komprimierten Wörtern in Beziehung setzt. Wenn das zu komprimierende Wort in dem Wörterbuch vorhanden ist, wird sein komprimierter Code verwendet, andernfalls wird das Wort zeichenweise, z. B. unter Verwendung des Huffman-Verfahrens, komprimiert.
  • Obwohl es dieses Letztere verbessert, ist dieses Verfahren auch nicht optimal, was die Kompressionsrate angeht.
  • Um diesen Nachteil zu vermeiden, kann man ein Verfahren wie das sog. Lempel-Ziv-Welch-Verfahren anwenden, welches es ermöglicht, solche wiederkehrenden Zeichenketten zu komprimieren, indem sie durch ihren Rang in einer als Wörterbuch bezeichneten Codiertabelle ersetzt werden, welche dynamisch im Laufe des Lesens des zu komprimierenden Textes erzeugt wird, und in entsprechender Weise zum Zeitpunkt der Dekompression erneut erzeugt wird. Ein solches Verfahren, auch unter dem englischen Ausdruck „online textual Substitution″ bekannt, hat eine bessere Kompressionsrate als das zuvor zitierte Verfahren. Sein Hauptnachteil ist jedoch, dass es eine relativ lange Dekompressionszeit benötigt.
  • Es besteht daher ein besonderer Bedarf nach der Kompression von Nachrichten, insbesondere von Nachrichten in relativ großer Zahl, von relativ geringer Länge und mit einem relativ begrenzten Vokabular, wie z. B. von zum Anzeigen auf dem Schirm eines Gerätes wie etwa eines Fernmeldeendgerätes, insbesondere eines tragbaren Telefons, vorgesehenen Nachrichten, wobei dieses Bedürfnis insbesondere nach einem Verfahren besteht, das leistungsfähig genug hinsichtlich der Dekompressionszeit ist und dabei hinsichtlich der Kompressionsrate ausreichend wirtschaftlich bleibt.
  • Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist somit ein Verfahren zur Kompression von Nachrichten nach Anspruch 1.
  • Andere Gegenstände und Merkmale der vorliegenden Erfindung ergeben sich aus der Lektüre der nachfolgenden Beschreibung eines Ausführungsbeispiels unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen. Es zeigen:
  • Fig. 1 ein Flussdiagramm, das dazu dient, die verschiedenen Schritte eines Ausführungsbeispiels eines erfindungsgemäßen Kompressionsverfahrens zu erläutern,
  • Fig. 2 ein Flussdiagramm, das dazu dient, die verschiedenen Schritte eines Ausführungsbeispiels eines entsprechenden Dekompressionsverfahrens zu erläutern,
  • Fig. 3 schematisch ein Ausführungsbeispiel einer entsprechenden Dekompressionsvorrichtung.
  • Das in 1 dargestellte Kompressionsverfahren umfasst mit 1 bzw. 2 bezeichnete Schritte des Aufstellens von Codiertabellen, die jeweils als Codiertabelle für die Kompression von Wörtern bzw. Codiertabelle für die Kompression von Zeichen bezeichnet werden, und in denen jeweils in codierter Form die Wörter, die die betrachteten Nachrichten bilden, und die Zeichen, die diese Wörter bilden, eingeordnet sind, wobei jedes Zeichen oder Wort durch seinen Klassierungsrang in einer solchen Tabelle definiert ist und dieser Klassierungsrang nach erfolgter Codierung, hier in binärer Form, die komprimierte Form dieses Wortes oder dieses Zeichens darstellt.
  • Eine Codiertabelle für die Kompression von Zeichen enthält hier Zeichen in nicht komprimierter Form, z. B. nach einem Binärcode wie etwa dem ASCII-Code.
  • Eine Codiertabelle für die Kompression von Wörtern enthält hier Wörter in sogenannter halbkomprimierter Form, wobei ein halbkomprimiertes Wort durch eine Folge von komprimierten Zeichen gebildet ist, die dieses Wort bildenden aufeinanderfolgenden Zeichen entsprechen.
  • Bei dem dargestellten Beispiel sind außerdem vorab Schritte 3 bzw. 4 des Sortierens der Zeichen und der Wörter nach der Häufigkeit des Auftretens in den Wörtern bzw. in den Nachrichten vorgesehen, und die Codiertabellen umfassen ihrerseits mehrere jeweils als Alphabete bzw. Wörterbücher bezeichnete Tabellen, wobei die Zeichen (bzw. Wörter), die am häufigsten verwendet sind, vorgesehen sind, um in einem Alphabet (bzw. einem Wörterbuch) von geringerer Größe eingeordnet zu werden, das heißt dessen Ränge mit weniger Bits codiert werden können.
  • Der Schritt 1 des Aufstellens der Alphabete beruht also z. B. darin, die acht am häufigsten verwendeten Zeichen in ein erstes Alphabet einzuordnen, dessen Ränge binär mit drei Bits codiert sind, und die anderen Zeichen, z. B. 128 Stück, in ein zweites Alphabet einzuordnen, dessen Ränge binär mit Hilfe von sieben Bits codiert sind.
  • Der Schritt 2 des Aufstellens der Wörterbücher beruht z. B. darin, die acht am häufigsten verwendeten Wörter in ein erstes Wörterbuch einzuordnen, dessen Ränge binär mit Hilfe von drei Bits codiert sind, die 64 nächsten Wörter (in der Reihenfolge abnehmender Häufigkeit des Auftretens) in ein zweites Wörterbuch einzuordnen, dessen Ränge binär mit Hilfe von sechs Bits codiert sind, und die anderen Wörter, z. B. 1.024 Stück, in ein drittes Wörterbuch einzuordnen, dessen Ränge binär mit Hilfe von zehn Bits codiert sind.
  • Dem Binärcode, der den Rang in einem Alphabet oder in einem Wörterbuch angibt, ist dann ein Code vorangestellt, der dazu dient, anzugeben, um welches dieser Alphabete oder Wörterbücher es sich handelt. Bei dem betrachteten Beispiel kann die Nummer des Alphabets mit einem Binärcode mit einem einzigen binären Element angegeben werden, und die Nummer des Wörterbuchs mit einem Binärcode mit zwei binären Elementen.
  • Außerdem werden die Wortzwischenräume in den Nachrichten für die Anwendung des Verfahrens als Wörter angesehen, was eine Optimierung der Kompressionsrate ermöglicht.
  • Die Erzeugung einer komprimierten Nachricht (Schritt 5) wird dann erreicht, indem jedes diese Nachricht bildende Wort durch das entsprechende komprimierte Wort ersetzt wird, das heißt durch den binären Code des Rangs dieses Worts in dem entsprechenden Wörterbuch, wobei es sich versteht, dass der Inhalt des Wörterbuchs an dem Rang selbst durch das sog. halbkomprimierte Wort gebildet ist, das aus der Folge der Binärcodes der Ränge der das Wort bildenden Zeichen in den Alphabeten besteht.
  • Bei dem betrachteten Beispiel, bei dem die komprimierten Nachrichten vorgesehen sind, um aneinandergrenzend in einem in der Vorrichtung vorgesehenen Speicher gespeichert zu werden, der dazu dient, die inverse Operation der Dekompression auszuführen, und die Nachrichten eine variable Größe haben, ist es notwendig, einen Mechanismus vorzusehen, der es ermöglicht, den Beginn und das Ende jeder komprimierten Nachricht in dem Speicher festzulegen. Bei dem betrachteten Beispiel umfasst dieser Mechanismus einen Schritt 6 des Aufstellens einer Tabelle, als Anfangsadressentabelle der komprimierten Nachrichten bezeichnet, die dazu dient, die Anfangsadressen der komprimierten Nachrichten in dem Speicher anzugeben.
  • Da die halbkomprimierten Wörter in dem betrachteten Beispiel vorgesehen sind, um aneinandergrenzend in diesem Speicher ge speichert zu werden, und die Größe dieser halbkomprimierten Wörter variabel ist, ist es entsprechend notwendig, einen Mechanismus vorzusehen, der es ermöglicht, den Anfang und das Ende jedes halbkomprimierten Wortes in dem Speicher festzulegen.
  • Bei dem betrachteten Beispiel umfasst das Kompressionsverfahren, um die Kompressionsrate noch weiter zu optimieren, ferner einen Schritt 7, bezeichnet als Suchschritt nach als Unterwörter bezeichneten Wörtern innerhalb von längeren, als Wurzelwörter bezeichneten Wörtern. Nur die Wurzelwörter werden in die Wörterbücher eingeordnet, wobei die Nummerierung der Ränge in den Wörterbüchern dann so verändert wird, dass auch Ränge für diese Unterwörter definiert werden, wobei der Mechanismus, der es ermöglicht, Anfang und Ende jedes halbkomprimierten Worts in dem Speicher zu bestimmen, es dann ermöglichen muss, Anfang und Ende jedes halbkomprimierten Worts zu bestimmen, egal, ob es sich um ein Wurzelwort oder um ein Unterwort handelt.
  • Bei dem betrachteten Beispiel umfasst dieser letzte Mechanismus einen Schritt 8 des Aufstellens einer Tabelle, als Anfangsadressentabelle von halbkomprimierten Wörtern bezeichnet, die dazu dient, die Anfangsadressen dieser Wörter (egal, ob Wurzelwörter oder Unterwörter) in dem Speicher anzugeben, und einer Tabelle, als Größentabelle von halbkomprimierten Wörtern bezeichnet, die dazu dient, die Größe dieser Wörter (egal ob Wurzelwörter oder Unterwörter) in dem Speicher anzugeben.
  • Eine solche Anfangsadresse für halbkomprimierte Wörter und eine solche Größentabelle für halbkomprimierte Wörter sind jeweils für das erste, das zweite und das dritte Wörterbuch vorgesehen.
  • Außerdem sind bei dem betrachteten Beispiel die Schritte 3 des Sortierens der Zeichen und 1 des Bildens der Alphabete vorteilhafterweise nach den Schritten 4 (Sortieren der Wörter) und 7 (Suche nach Unterwörtern) vorgesehen, damit eine Sortierung der Zeichen nur an den Wurzelwörtern durchgeführt wird.
  • Ein Beispiel eines entsprechenden Dekompressionsverfahrens ist in 2 dargestellt.
  • Im Laufe eines ersten Schrittes dieses Verfahrens, mit 10 bezeichnet, wird die Anfangsadressentabelle der komprimierten Nachrichten an einer Adresse gelesen, die anhand von einer (als zur Verfügung gestellt angenommenen) Information festgelegt ist, die die zu dekomprimierende Nachricht bezeichnet, sowie an einer Adresse, die der im Speicher angrenzend angeordneten komprimierten Nachricht entspricht.
  • Im Laufe eines zweiten Schritts, mit 11 bezeichnet, wird an der so erhaltenen Anfangsadresse der komprimierten Nachricht das komprimierte Wort gelesen, das dem ersten Wort der zu dekomprimierenden Nachricht entspricht.
  • Das Ergebnis dieses neuen Lesevorgangs ermöglicht, im Laufe eines dritten Schritts, mit 12 bezeichnet, einerseits die Anfangsadressentabelle der halbkomprimierten Wörter zu adressieren, um die Anfangsadresse des halbkomprimierten Wortes zu erhalten, das dem ersten Wort der zu dekomprimierenden Nachricht entspricht, und andererseits die Größentabelle der halbkomprimierten Wörter zu adressieren, um die Größe dieses halbkomprimierten Wortes zu erhalten.
  • Durch den Erhalt der Anfangsadresse dieses halbkomprimierten Wortes ist es möglich, im Laufe eines vierten Schritts, mit 13 bezeichnet, das entsprechende Wörterbuch zu adressieren und so das erste komprimierte Zeichen zu erhalten, das Bestandteil dieses Wortes ist.
  • Das Lesen dieses ersten komprimierten Zeichens wiederum ermöglicht es, im Laufe eines fünften Schritts, mit 14 bezeichnet, das entsprechende Alphabet zu adressieren und so das entsprechende erste nicht komprimierte Zeichen zu erhalten, das dann an ein Register übertragen werden kann, das vorgesehen ist, um die anzuzeigende dekomprimierte Nachricht zu speichern (Schritt 15).
  • Die aktuelle Adresse wird dann durch die Adresse des nächsten Zeichens des betreffenden halbkomprimierten Wortes ersetzt, und solange diese Adresse kleiner als die Summe aus der Anfangsadresse des betrachteten halbkomprimierten Wortes und der Größe dieses halbkomprimierten Wortes bleibt (was dem mit 16 bezeichneten Testschritt entspricht), geht dieses Verfahren des Lesens der das betrachteten Wort bildenden nicht komprimierten Zeichen weiter, wobei die so erhaltenen nicht komprimierten Zeichen an das Register übertragen werden, das vorgesehen ist, um die anzuzeigende dekomprimierte Nachricht zu speichern.
  • Wenn die aktuelle Adresse größer als die Summe aus Anfangsadresse des betrachteten halbkomprimierten Wortes und der Größe dieses halbkomprimierten Wortes wird, geht man zum nächsten halbkomprimierten Wort über, und so weiter, solange die Adresse innerhalb der Zone der komprimierten Nachrichten kleiner als die Anfangsadresse der im Speicher angrenzend gespeicherten komprimierten Nachricht bleibt (was dem mit 17 bezeichneten Testschritt entspricht).
  • In dieser Beschreibung ist angenommen worden, dass an jeder betrachteten Adresse des Speichers die genaue der gesuchten Information entsprechende Zahl von Bits gespeichert ist (unabhängig davon, ob es sich um eine Anfangsadresse einer komprimierten Nachricht, eines komprimierten Wortes, einer Anfangsadresse eines halbkomprimierten Wortes, eine Größe eines halbkomprimierten Wortes, ein nicht komprimiertes Zeichen o der ein komprimiertes Zeichen handelt). Die gegebenenfalls durchzuführenden Anpassungen ergeben sich jedoch in einfacher Weise aus für den Fachmann klassischen und deshalb hier nicht erneut beschriebenen Techniken der Organisation und Adressierung eines Speichers.
  • Die 3 zeigt schematisch eine entsprechende Dekompressionsvorrichtung.
  • Diese Vorrichtung umfasst einen mit 20 bezeichneten Speicher, der im betrachteten Beispiel die folgenden Datenzonen umfasst:
    • T1: Anfangsadressentabelle von komprimierten Nachrichten
    • T2: Anfangsadressentabelle von halbkomprimierten Wörtern des ersten Wörterbuchs
    • T3: Anfangsadressentabelle von halbkomprimierten Wörtern des zweiten Wörterbuchs
    • T4: Anfangsadressentabelle von halbkomprimierten Wörtern des drit
    • ten Wörterbuchs
    • T5: Größentabelle von halbkomprimierten Wörtern des ersten Wörterbuchs
    • T6: Größentabelle von halbkomprimierten Wörtern des zweiten Wörterbuchs
    • T7: Größentabelle von halbkomprimierten Wörtern des dritten Wörterbuchs
    • T8: erstes Alphabet
    • T9: zweites Alphabet
    • T10: Zone von komprimierten Nachrichten
    • T11: erstes Wörterbuch
    • T12: zweites Wörterbuch
    • T13: drittes Wörterbuch
  • Diese Vorrichtung umfasst ferner Mittel 21 zum Adressieren dieses Speichers, wobei diese Mittel eine mit I bezeichnete Einfangsinformation empfangen, die es erlaubt, die zu dekomprimierende Nachricht zu identifizieren, und diese Mittel anhand dieser Eingangsinformation die verschiedenen für die Durchführung des oben beschriebenen Dekompressionsverfahrens nötigen Adressen erzeugen.
  • Diese Vorrichtung umfasst ferner ein Register 22, das vorgesehen ist, um die anzuzeigende dekomprimierte Nachricht, mit M bezeichnet, vor der Übertragung an eine (nicht dargestellte) Anzeigevorrichtung zu speichern.
  • Die von den Elementen 20, 21, 22 gebildete Anordnung kann in einer allgemeineren Anordnung zur Datenverarbeitung, insbesondere einem Mikroprozessor, enthalten sein, der seinerseits in dem betreffenden Gerät, wie insbesondere einem Fernmeldeendgerät, insbesondere einem tragbaren Telefon, enthalten ist.

Claims (12)

  1. Verfahren zur Kompression von Nachrichten, insbesondere von Nachrichten, die vorgesehen sind, um auf einem Fernmeldeendgerät, insbesondere einem tragbaren Telefon, angezeigt zu werden, wobei die Nachrichten aus Wörtern gebildet sind, die ihrerseits aus nicht komprimierten Zeichen gebildet sind, welches die Aufstellung (1, 2) von zwei Codiertabellen umfasst, die eine als Codiertabelle für die Kompression von Wörtern, die andere als Codiertabelle für die Kompression von Zeichen bezeichnet, dadurch gekennzeichnet, dass – die Codiertabelle für die Kompression von Zeichen jedem nicht komprimierten Zeichen ein komprimiertes Zeichen zuordnet, das durch seinen Klassierungsrang in der Tabelle dargestellt ist, – die Codiertabelle für die Kompression von Wörtern jedem sogenannten halbkomprimierten Wort, das aus einer Folge von dem Wort entsprechenden komprimierten Zeichen gebildet ist, ein komprimiertes Wort zuordnet.
  2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Tabelle für die Kompression von Wörtern ihrerseits wenigstens zwei als Wörterbücher bezeichnete Tabellen mit jeweils unterschiedlichen Speicherkapazitäten aufweist, und dass es ferner eine Sortierung (4) der die Nachrichten bildenden Wörter nach der Häufigkeit des Auftretens in den Wörtern umfasst, wobei die am häufigsten auftretenden Wörter vorgesehen sind, um in ein Wörterbuch mit geringerer Kapazität eingeordnet zu werden.
  3. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Tabelle für die Kompression von Zeichen ihrerseits zwei als Alphabete bezeichnete Tabellen umfasst, die jeweils unterschiedliche Speicherkapazitäten haben, und dass es ferner eine Sortierung (3) der die Wörter bildenden Zeichen nach der Häufigkeit ihres Auftretens in den Wörtern umfasst, wobei die am häufigsten auftretenden Zeichen vorgesehen sind, um in ein Alphabet mit geringerer Kapazität eingeordnet zu werden.
  4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Wortzwischenräume in den Nachrichten für die Durchführung des Verfahrens als Wörter angesehen werden.
  5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass, da die komprimierten Nachrichten vorgesehen sind, um aneinander angrenzend in einem Speicher gespeichert zu werden und außerdem eine variable Größe haben, es außerdem die Aufstellung (6) einer Tabelle von Anfangsadressen von komprimierten Nachrichten umfasst, die vorgesehen ist, um die Anfangsadressen der komprimierten Nachrichten in dem Speicher anzugeben.
  6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1–5, dadurch gekennzeichnet, dass es ferner eine Suche (7) nach Wörtern, als Unterwörter bezeichnet, die in längeren, als Wurzelwörter bezeichneten Wörtern enthalten sind, umfasst, und dass, da nur die Wurzelwörter in die Codiertabelle für die Kompression von Wörtern eingeordnet werden und Klassierungsränge in dieser Tabelle auch für die Unterwörter definiert sind, ferner die Aufstellung (8) einer Tabelle von Anfangsadressen von halbkomprimierten Wörtern und einer Tabelle von Größen von halbkomprimierten Wörtern vorgesehen ist, die jeweils dazu dienen, für jeden Klassierungsrang in der Codiertabelle die Anfangsadresse und die Größe des entsprechenden halbkomprimierten Wortes anzugeben, egal, ob es sich um ein Wurzelwort oder ein Unterwort handelt.
  7. Verfahren zur Dekompression von Nachrichten, insbesondere von Nachrichten, die dazu bestimmt sind, auf einem Fernmeldeendgerät, insbesondere einem tragbaren Telefon, angezeigt zu werden, wobei die Nachrichten aus Wörtern gebildet sind, die ihrerseits aus nicht komprimierten Zeichen gebildet sind, dadurch gekennzeichnet, dass es eine Adressierung (13, 14), jeweils über komprimierte Wörter und komprimierte Zeichen, von zwei Codiertabellen umfasst, von denen die eine als Codiertabelle für die Kompression von Wörtern und die andere als Codiertabelle für die Kompression von Zeichen bezeichnet ist, und dass – die Codiertabelle für Kompression von Zeichen jedem nicht komprimierten Zeichen ein komprimiertes Zeichen zuordnet, das durch seinen Klassierungsrang in der Tabelle dargestellt ist, – die Codiertabelle für die Kompression von Wörtern jedem sogenannten halbkomprimierten Wort, das aus einer Folge von diesem Wort entsprechenden komprimierten Zeichen gebildet ist, ein komprimiertes Wort zuordnet, das durch seinen Klassierungsrang in dieser Tabelle dargestellt ist.
  8. Verfahren nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass es, da die komprimierten Nachrichten aneinandergrenzend in einem Speicher gespeichert werden und außerdem eine variable Größe haben, eine Adressierung (10) einer Tabelle von Anfangsadressen von komprimierten Nachrichten umfasst, die dazu dient, die Anfangsadressen der komprimierten Nachrichten in dem Speicher anzugeben.
  9. Verfahren nach einem der Ansprüche 7 und 8, dadurch gekennzeichnet, dass, da nur sogenannte Wurzelwörter, die andere, kürzere, als Unterwörter bezeichnete Wörter enthalten, in der Codiertabelle für die Kompression von Wörtern eingeordnet sind und Klassierungsränge auch für diese Untenvörer definiert sind, es ferner eine Adressierung einer Tabelle von Anfangsadressen von halbkom-primierten Wörtern und einer Tabelle von Größen von halbkomprimierten Wörtern umfasst, die jeweils dazu dienen, für jeden Klassierungsrang in der Codiertabelle die Anfangsadresse und die Größe des entsprechenden halbkomprimierten Wortes anzugeben, egal ob es sich um ein Wurzelwort oder ein Unterwort handelt.
  10. Vorrichtung zur Dekompression von Nachrichten, insbesondere von Nachrichten, die vorgesehen sind, um auf einem Fernmeldeendgerät, insbesondere einem tragbaren Telefon, angezeigt zu werden, wobei die Nachrichten aus Wärtern gebildet sind, die ihrerseits aus nicht komprimierten Zeichen gebildet sind, mit einem Speicher (20), der zwei Codiertabellen enthält, von denen die eine (T12, T13) als Codiertabelle für die Kompression von Wärtern und die andere (T8, T9) als Codiertabelle für die Kompression von Zeichen bezeichnet ist, dadurch gekennzeichnet, dass – die Codiertabelle für die Kompression von Zeichen jedem nicht komprimierten Zeichen ein komprimiertes Zeichen zuordnet, das durch seinen Klassierungsrang in dieser Tabelle dargestellt ist, – die Codiertabelle für die Kompression von Wörtern jedem sogenannten halbkomprimierten Wort, das aus einer Folge von diesem Wort entsprechenden komprimierten Zeichen gebildet ist, ein komprimiertes Wort zuordnet, das durch seinen Klassierungsrang in dieser Tabelle repräsentiert ist, und dass sie Mittel zum Adressieren dieser zwei Tabellen jeweils über komprimierte Wörter bzw. komprimierte Zeichen umfasst.
  11. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass, da die komprimierten Nachrichten aneinandergrenzend in dem Speicher (20) gespeichert sind und außerdem eine variable Größe haben, der Speicher außerdem eine Tabelle (T1) von Anfangsadressen von komprimierten Nachrichten umfasst, die dazu dient, die Anfangsadressen der komprimierten Nachrichten in diesem Speicher anzugeben, und dass die Vorrichtung außerdem, Mittel (21) zum Adressieren dieser Tabelle von Anfangsadressen von komprimierten Nachrichten umfasst.
  12. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 10 und 11, dadurch gekennzeichnet, dass, da nur sogenannte Wurzelwörter, die andere, kürzere, als Unterwörter bezeichnete Wörter enthalten, in die Codiertabelle für die Kompression von Wörtern eingeordnet sind und die Klassierungsränge in dieser Tabelle auch für die Unterwörter definiert sind, der Speicher (20) außerdem eine Tabelle (T2, T3, T4) von Anfangsadressen von halbkomprimierten Wörtern und eine Tabelle (T5, T6, T7) von Größen von halbkomprimierten Wörtern umfasst, die jeweils vorgesehen sind, um für jeden Klassierungsrang in der Codiertabelle die Anfangsadresse und die Größe des entsprechenden halbkomprimierten Worts anzugeben, egal, ob es sich um ein Wurzelwort oder ein Unterwort handelt, und dass die Vorrichtung außerdem Mittel (21) zum Durchführen einer Adressierung dieser Tabelle von Anfangsadressen von halbkomprimierten Wörtern und dieser Tabelle von Größen von halbkomprimierten Wörtern umfasst.
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