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Gebiet der
Erfindung
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Die vorliegende Erfindung betrifft
ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Spenden von Papierhandtüchern und
insbesondere zum Spenden eines Stapels von zusammengefalteten Papierhandtüchern. Für diese
Anmeldung soll der Ausdruck "Papierhandtücher" allgemein alle Papierbogenerzeugnisse
abdecken, die zum Trocknen oder Reinigen von Oberflächen bestimmt
sind, einschließlich
beispielsweise Servietten und Papiertaschentücher wie auch andere Artikel,
die im Allgemeinen als Papierhandtücher bezeichnet werden.
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Allgemeiner
Stand der Technik
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Einzelne Papierhandtücher werden
häufig von
einem Stapel von zusammengefalteten oder C-förmig gefalteten Papierhandtüchern gespendet. Die
Papierhandtücher
können
einen einfachgefalteten oder einen mehrfachgefalteten Aufbau aufweisen.
Ein einfachgefaltetes Papierhandtuch wird aus einem rechteckigen
Bogen gebildet, der eine Faltlinie aufweist, die sich im Allgemeinen
parallel zu den beiden Seitenrändern
des Bogens erstreckt. Die Faltlinie unterteilt den Bogen in zwei
Abschnitte, die gewöhnlich
die gleiche Größe aufweisen.
Die beiden Abschnitte des Bogens weisen jeweils im Allgemeinen eine
Größenordnung
von elf Zoll mal fünf
Zoll auf. Im gestapelten Zustand sind die Abschnitte jedes Papierhandtuchs übereinandergelegt
und dazu geeignet, dazwischen einen Abschnitt von jedem der beiden
benachbarten Handtücher
aufzunehmen. Die Faltlinien der beiden benachbarten Papierhandtücher sind
zur Faltlinie des ersten Handtuchs entgegengesetzt. Ferner werden
die beiden benachbarten Handtücher
zwischen ihren überlappenden
Abschnitten jeweils einen Abschnitt des ersten Handtuchs aufnehmen.
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Eine Form eines mehrfachgefalteten
Papierhandtuchs ist ganz so wie ein einfachgefaltetes Papierhandtuch
in einem Stapel zusammengefaltet. Diese Handtücher beinhalten mehrere Faltlinien,
um mehrere überlappende
Abschnitte zu definieren, die ziehharmonikaartig angeordnet sind.
In einem Stapel wird ein Abschnitt jedes Papierhandtuchs zwischen einem
Paar von Abschnitten jedes benachbarten Papierhandtuchs aufgenommen.
Eine andere Form eines mehrfachgefalteten Papierhandtuchs ist das C-förmig gefaltete
Papierhandtuch. Ein C-förmig
gefaltetes Papierhandtuch ist aus einem einzelnen Bogen gebildet
und so gefaltet, daß es
einen im Allgemeinen C-förmigen
Aufbau aufweist. Obwohl die Handtücher zum Spenden gestapelt
sind, sind sie nicht untereinander zusammengefaltet.
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Ein Stapel von Papierhandtüchern wird
im Allgemeinen aus einem geschlossenen Behälter gespendet, der entlang
seiner unteren Oberfläche
mit einer länglichen Öffnung versehen
ist. Ein Abschnitt des untersten Papierhandtuchs ragt aus der Öffnung hervor,
um durch einen Benutzer ergriffen und entnommen zu werden. Bei einem
zusammengefalteten Stapel wird das Ziehen eines Papierhandtuchs
aus dem Behälter
bewirken, daß der
untere Abschnitt des nächsten
Papierhandtuchs aus der Öffnung
ragt. In einem Stapel aus C-förmig
gefalteten Handtüchern wird
ein Flügel
des nächsten
Handtuchs zum Ergreifen freigelegt werden, nachdem das unterste
Handtuch entnommen wurde. In jedem Fall werden jedoch gelegentlich
mehrere Handtücher
abgegeben, wenn das unterste Handtuch aus der Öffnung gezogen wird. Die Gefahr
des Abgebens von mehreren Handtüchern
ist insbesondere dann groß,
wenn der Stapel niedrig ist und wenig Gewicht und Reibung verfügbar sind,
um die verbleibenden Handtücher
im Behälter zu
halten.
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Zusammengefaltete Papierhandtücher können auch
aus einer Öffnung
in der Oberseite eines geschlossenen Behälters abgegeben werden. Das Herausziehen
des obersten Papierhand tucks aus dem Behälter bewirkt im Wesentlichen
in der gleichen Weise, daß ein
Abschnitt des nächsten
Papierhandtuchs aus der Öffnung
ragt. Mit dem Kleinerwerden des Stapels wird jedoch ein immer größerer Zwischenraum
zwischen der Öffnung
und der Oberseite des Stapels gebildet. In einem Versuch, eine Trennung
der benachbarten Papierhandtücher
zu verhindern, wird häufig
ein Kunststoffelement verwendet. Nichtsdestotrotz kommt es häufig zu
einer Trennung, die den Spendevorgang unterbricht. Wenn dies passiert,
muß der
Benutzer durch die Öffnung
greifen und das nächste
Papierhandtuch aus dem Behälter ziehen.
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Schließlich sind viele Spender dafür anfällig, daß Personen
absichtlich eine übermäßig hohe
Anzahl von Papierhandtüchern
entnehmen und dadurch Abfall und einen Verlust für den Besitzer verursachen.
Ein derartiger Spender ist als Behälter mit einer offenen Vorderseite
ausgebildet, so daß das
vorderste Papierhandtuch entlang seines Umfangsrands gehalten wird.
Der Stapel ist waagerecht ausgerichtet und durch eine Feder zur Öffnung hin
vorgespannt. Bei diesem Aufbau kann ein Benutzer einen Finger gegen
die Vorspannung der Feder in den Spender schieben und ein Bündel der
Papierhandtücher
herausziehen.
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FR-A-2362610 offenbart einen Spender
für Papierbögen o. ä., wobei
die Bögen
in einem Gehäuse
gestapelt sind und durch einen länglichen
senkrechten Schlitz in einer Vorderwand davon abgegeben werden.
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Kurzdarstellung
der Erfindung
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Nach einer ersten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung wird ein Spender mit einem Stapel von
Papierhandtüchern
bereitgestellt, wobei der Spender ein Gehäuse zur Aufnahme des Stapels
von Papierhandtüchern
umfaßt,
das Gehäuse
eine Grundfläche,
um gegen ein Ende des Stapels mit den Papierhandtüchern zu
stoßen,
der im Allgemeinen parallel zur Grundfläche verläuft, und eine Vorderwand, die
sich im Allgemeinen senkrecht zur Grundfläche erstreckt, beinhaltet,
und die Vorderwand einen Schlitz zum Abgeben der Papierhandtücher aufweist,
wobei der Spender dadurch gekennzeichnet ist, daß der Schlitz im allgemeinen
parallel zur Grundfläche
verläuft
und einen mittleren Bereich und ein Paar von Endbereichen aufweist,
wobei der mittlere Bereich einen schmäleren Spalt als die Endbereiche definiert.
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Nach einer anderen Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung wird ein Verfahren zum Spenden von Papierhandtüchern mit
einem Spender gemäß der ersten
Ausführungsform
bereitgestellt, das Folgendes umfaßt: das Laden eines Stapels
von zusammengefalteten Papierhandtüchern in ein Gehäuse, das
mit einem Schlitz versehen ist, wobei jedes Papierhandtuch im Stapel
zumindest eine Faltlinie und ein Paar von Enden aufweist, die sich
im Allgemeinen senkrecht zur Faltlinie erstrecken, wobei der Stapel
so geladen wird, daß die
Papierhandtücher
im wesentlichen flach sind, und daß eines der Enden jedes Papierhandtuchs
im Allgemeinen parallel zur Länge
des Schlitzes verläuft
und zum Schlitz gerichtet ist; und das Abgeben einzelner Papierhandtücher vom
Stapel durch den Schlitz.
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Somit können Papierhandtücher einzeln
von einem Stapel von zusammengefalteten Papierhandtüchern abgegeben
werden. Die Papierhandtücher können in
einem Gehäuse
aufgenommen werden und mittels ihrer Enden in einer glatten und
im Allgemeinen ununterbrochenen Weise durch einen Schlitz abgegeben
werden. Der Schlitz kann so geformt sein, daß er zu einem Zeitpunkt nur
ein Papierhandtuch freigibt. Darüber
hinaus kann der Spender einem Benutzer, der ein Bündel von
Papierhandtüchern
aus dem Spender zieht, wirksam widerstehen.
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Kurze Beschreibung der
Zeichnungen
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1 ist
eine Vorderansicht eines Spenders nach der vorliegenden Erfindung;
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2 ist
eine Draufsicht auf den Spender;
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3 ist
eine Vorderansicht des Spenders mit einem teilweise abgegebenen
Papierhandtuch;
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4 ist
eine perspektivische Ansicht des Spenders mit einem Papierhandtuch,
das noch weiter herausgezogen ist;
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5 ist
eine vordere Aufrißansicht
eines Spendeelements des Spenders.
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6 ist
eine perspektivische Ansicht eines zweiten Spenders nach der vorliegenden
Erfindung.
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7 ist
eine perspektivische Ansicht eines dritten Spenders nach der vorliegenden
Erfindung.
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8 ist
eine hintere Aufrißansicht
des dritten Spenders.
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9 ist
eine Querschnittansicht entlang der Linie IX-IX in 8.
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10 ist
eine perspektivische Ansicht des dritten Spenders mit einem teilweise
abgegebenen Papierhandtuch.
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11 ist
eine teilweise unterbrochene perspektivische Ansicht eines vierten
Spenders nach der vorliegenden Erfindung.
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12 ist
eine Draufsicht auf ein teilweise gefaltetes einfachgefaltetes Papierhandtuch.
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13 ist
eine vergrößerte teilweise
Aufrißansicht
eines Stapels von einfachgefalteten Papierhandtüchern.
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Ausführliche
Beschreibung der vorliegenden Erfindung
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Ein Spender 10 (1 bis 5) nach der vorliegenden Erfindung weist
ein Gehäuse 12 mit
einer Rückwand 14,
einer Bodenwand 16 und einem Paar von Seitenwänden 17, 18 auf,
die zusammen einen inneren Hohlraum 19 definieren, in dem
ein Stapel von Papierhandtüchern 20 angeordnet
wird. Ein Spendeelement 21 ist zur senkrechten Bewegung gleitbar
im Hohlraum 19 angebracht. Das Spendeelement 21 weist
eine obere Fläche 23,
die über
dem Stapel von Papierhandtüchern 20 liegt,
eine vordere Fläche 25,
und ein Paar von (nur in der abgewandelten Ausführungsform von 6 sichtbaren) Seitenstreben 27 auf.
Die obere Fläche 23 beinhaltet
entlang ihrer Seiten Ausnehmungen 29, um Führungen 31 aufzunehmen,
die entlang der inneren Oberflächen
der Seitenwände 17, 18 angebracht
sind. Selbstverständlich
könnten
andere Führungsanordnungen
verwendet werden.
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Die Papierhandtücher 20 werden in
einem zusammengefalteten Stapel (1 und 13) in das Gehäuse 12 geladen.
Die Papierhandtücher 20 sind vorzugsweise
einzelgefaltete Handtücher,
obwohl auch mehrfachgefaltete Handtücher verwendet werden können. Ein
einzelgefaltetes Papierhandtuch 20 (12 und 13)
ist aus einem einzelnen Materialbogen 22 gebildet, der
zwei einander gegenüberliegende
Seitenränder 24, 26 und
zwei einander gegenüberliegende
Endränder 28, 30 aufweist.
Der Bogen 22 beinhaltet eine Faltlinie 34, die
sich, vorzugsweise entlang des Mittelpunkts des Bogens, parallel
zu den Seitenrändern 24, 26 erstreckt;
obwohl die Faltlinie, falls gewünscht,
auch außermittig
sein könnte.
Die Faltlinie 34 definiert zwei gleiche Abschnitte oder Schichten 36, 38.
Das gefaltete Papierhandtuch 20 (d. h., mit den übereinandergelegten
Abschnitten 36, 38) beinhaltet eine Faltseite 40,
eine Randseite 42, und ein Paar von Enden 44, 46.
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Die gestapelten Papierhandtücher 20 sind untereinander
zusammengefaltet (13).
Beispielsweise sind die Papierhandtücher 20a, 20b, 20c im
Stapel so gefaltet, daß die
Abschnitte 34, 36 jedes Handtuchs übereinandergelegt
sind. Das Handtuch 20a nimmt zwischen seinen beiden Abschnitten 34a, 36a einen
Abschnitt 36b, 34c der beiden benachbarten Handtücher 20b, 20c auf.
Die Faltlinien 34b, 34c sind von der Faltlinie 34a her
an der gegenüberliegenden
Seite des Stapels angeordnet. Der Abschnitt 34a wird dann
zwischen den Abschnitten 34b, 36b des Papierhandtuchs 20b und
der Abschnitt 36a zwischen den Abschnitten 34c, 36c des
Papierhandtuchs 20c aufgenommen. Der Stapel wird so in
das Gehäuse 12 geladen,
daß die
Enden 44 (oder 46) der Paperhandtücher 20 zur
vorderen Wand 25 des Spendeelements 21 gerichtet
sind.
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Die Papierhandtücher 20 werden durch
einen Schlitz 50, der sich quer über die vordere Fläche 25 des
Spendeelements 21 erstreckt (1 und 3 bis 5), abgegeben. Der Schlitz 50 liegt
nächst
der oberen Fläche 23,
um das oberste Papierhandtuch des Stapels abzugeben. Der untere
Rand 51 des Schlitzes 50 ist konturiert, um einen
schmalen mittleren Bereich 52, ein Paar von vergrößerten Endbereichen 54, 56 und Übergangsbereiche 58, 60 zu
definieren. Im Besonderen beinhaltet der untere Rand im Allgemeinen
waagerechte Endabschnitte 62, 63, einen im Allgemeinen
waagerechten mittleren Abschnitt 68, der zu den Endabschnitten
versetzt ist, und geneigte Übergangsabschnitte 65, 66,
die die Endabschnitte und den mittleren Abschnitt verbinden. In
einer bevorzugten Ausführungsform
beträgt die
Höhe H1 des mittleren Bereichs 52 6,35
mm (0,250 Zoll) und die Höhe
H2 der Endbereiche 54, 56 12,7
mm (0,500 Zoll). In diesem Beispiel sind die Endabschnitte 62, 63,
die Übergangsabschnitte 65, 66 bzw.
der mittlere Abschnitt 68 ferner 34,925 mm (1,375 Zoll),
8,966 mm (0,353 Zoll) bzw. 63,5 mm (2,500 Zoll) lang. Die Längen der
unterschiedlichen Abschnitte können
selbstverständlich
verändert
werden. Auch die Ausmaße
des Schlitzes können
je nach der Größe, der
Masse und dem Gewicht des Papiers unterschiedlich sein.
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Um mit dem Abgeben der Papierhandtücher 20 zu
beginnen, zieht ein Benutzer das oberste Papierhandtuch 20 aus
dem Schlitz 50. Zur Unterstützung des Beginns des Abgabevorgangs
sind in der oberen Fläche 23 neben
den Endabschnitten 54, 56 (2 bis 4)
Ausschnitte 70, 71 bereitgestellt. Auf diese Weise
kann der Benutzer in einen der Ausschnitte 70, 71 greifen
und das erste Papierhandtuch 20 herausziehen. Nachdem das
erste Handtuch entnommen wurde, werden die verbleibenden Handtücher mit
der Entnahme jedes Handtuchs nacheinander teilweise aus dem Schlitz 50 gezogen.
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Der Stapel der Papierhandtücher wird
im Gehäuse 12 angeordnet,
wobei die Enden 44 (oder 46) zur Vorderseite 25 gerichtet
sind. Wie in 3 ersichtlich
ist, weist der Spender 10 ein teilweise aus dem Stapel
entnommenes Papierhandtuch 20d auf. Das Papierhandtuch 20d wird
anfangs hauptsächlich durch
den Endbereich 54 entnommen. Im Allgemeinen wird eine Ecke 74 entlang
der Randseite 42 des Abschnitts 36 durch einen
Benutzer ergriffen und gezogen. Dieser Zugvorgang neigt dazu, eine
Verschiebung des Abschnitts 36 in einer Drehbewegung zu veranlassen,
wenn der Abschnitt durch den Schlitz 50 gezogen wird; obwohl
während
des Spendens eine deutliche Veränderlichkeit
der Bewegung des Handtuchs auftreten kann. Die diagonal gegenüberliegende
Ecke 76 neigt dazu, sich zur entfernten Seitenwand 17 zu
bewegen und dadurch allmählich
die Faltlinie 34 mit sich zu ziehen. Dieser Vorgang wiederum
rollt den unteren Abschnitt 38 gegen die obere Fläche 23,
während
das Papierhandtuch 20d entnommen wird. Das Papierhandtuch 20d wird
auch durch den Schlitz 50 herausgeschoben, während es gerollt
und drehverschoben wird.
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Um sicherzustellen, daß sich die
Ecken 76, 78 von der Seitenwand 17 lösen, sollte
das Verhältnis der
Breite zur Tiefe des Papierhandtuchs 20 beschränkt sein.
Bei einem Papierhandtuch, das ein Flächenmasse von etwa 10,4 bis
11,3 kg (23 bis 25 Pfund) aufweist, sollte das Verhältnis der
Breite zur Tiefe des Papierhandtuchs nicht mehr als 1 : 1,1 betragen
(12); das heißt, der
Abstand D1 von Ende zu Ende (d. h., 40 bis 42)
sollte um nicht mehr als etwa zehn Prozent länger als der Abstand D2 von Seite zu Seite (d. h., 44 bis 46)
sein. Wenn ein Papierhandtuch eine Breite (d. h., von Seite zu Seite)
von 127 mm (5 Zoll) aufweist, sollte seine Tiefe (d. h., Ende zu
Ende) demgemäß nicht
größer als
etwa 139,7 mm (5,5 Zoll) betragen. Was Papier mit einem geringeren
Gewicht betrifft, kann das Verhältnis
der Breite zur Tiefe größer als
1 : 1,1 sein, d. h., können die
Papierhandtücher
mit einer größeren Tiefe
D1 im Vergleich zur Breite D2 gebildet
werden. Die Tiefen der Papierhandtücher können jedoch geringer als die Höchstgrenzen
sein. Handtücher,
die deutlich tiefer als das höchste
Aspektverhältnis
für ein
gegebenes Papier sind, laufen Gefahr, eingeklemmt zu werden, während sie
entnommen werden, was zu einem Zerreißen oder einem übermäßigen Zerknittern
des Handtuchs führen
kann.
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Wenn das Papierhandtuch mit der Abgabe aus
dem Schlitz 50 beginnt, bewegt sich die Masse des Anfangsbereichs
des Handtuchs gewöhnlich durch
einen der Endbereiche 54 oder 56 (3). Mit der Fortdauer des Ziehens erstreckt
sich das Papierhandtuch durch den Rest des Schlitzes. Der mittlere Abschnitt
ist verengt, um zu verhindern; daß mehr als ein Handtuch abgegeben
wird, wenn das vorderste Handtuch durch den Benutzer gezogen wird.
Die Schnittpunkte der Übergangsabschnitte 65, 66 mit dem
mittleren Abschnitt 68 sind abgerundet, um ein Verfangen
oder Zerreißen
des abgegebenen Papierhandtuchs zu vermeiden.
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Wenn die Papierhandtücher aus
dem Spender 10 entnommen werden, gleitet das Spendeelement 21 entlang
der Führungen 31 abwärts. Auf
diese Weise ruht das Spendeelement 21 fortwährend auf
dem obersten Papierhandtuch. Diese Ausübung von Gewicht auf die Handtücher bewahrt
ausreichende Reibungskräfte
zwischen den zusammengefalteten Papierhandtüchern, so daß mit der
Entnahme des obersten Papierhandtuchs ein Abschnitt 36 des nächsten Papierhandtuchs
teilweise herausgezogen wird.
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Wenn der untere Abschnitt 38d des
obersten Papierhandtuchs herumgedreht und zum Schlitz 50 geschoben
wird, wird genauer gesagt der obere Abschnitt 36e des nächsten Papierhandtuchs 20e herumgedreht
und zusammen damit geschoben. Diese gleichzeitige Bewegung der beiden
Handtücher
dauert im Wesentlichen an, bis die darüber liegenden Abschnitte damit
beginnen, durch den Schlitz 50 zu verlaufen. An diesem
Punkt neigen der verengte mittlere Bereich 52 und die Übergangsbereiche 58, 60 und der
reibende Kontakt mit den darunter liegenden Papierhandtuchabschnitten
dazu, sich der gleichzeitigen Bewegung der beiden Handtuchabschnitte
zu widersetzen. Das Handtuch 20d beginnt daher, in bezug
auf das Handtuch 20e zu gleiten, so daß sich nur ein Abschnitt des
nächsten
Handtuchs aus dem Schlitz 50 erstreckt, wenn das Handtuch 20d vollständig entnommen
wurde (4). Wie erkennbar ist,
wird das nächste
Handtuch 20e in der gleichen Weise wie das Handtuch 20d abgegeben
werden, außer,
daß die
Bewegung aufgrund des abwechselnden Zusammenfaltens der Handtücher in
der entgegengesetzten Richtung erfolgen wird.
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Um den Spender zu beladen, wird das
Spendeelement 21 angehoben oder aus dem Gehäuse 12 entfernt
und werden die Papierhandtücher
eingesetzt. In dieser Ausführungsform
sind die Vorderseite und die Oberseite des Gehäuses 12 offen, um
das Laden der Papierhandtücher
zu erleichtern. Nichtsdestotrotz kann entlang der Oberseite des
Gehäuses eine
obere Wand oder ein Anschlag bereitgestellt sein, um ein Entfernen
und einen möglichen
Verlust des Spendeelements 21 zu verhindern. Da die unteren
Papierhandtücher
freigelegt werden, wenn das Gehäuse
beladen wird, ist diese Ausführungsform dafür anfällig, daß ein Benutzer
in den Stapel greift und ein Bündel
der Handtücher
entnimmt. Entsprechend ist diese Ausführungsform besonders zur Verwendung
durch Angestellte wie etwa Kassenpersonal, um den Scanner in einem
Lebensmittelgeschäft abzuwischen,
geeignet.
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In einer anderen Ausführungsform
(6) kann die Vorderfläche 25' des Spendeelements 21' erweitert sein,
um die Vorderseite des Gehäuses 12' völlig abzudecken,
wenn dieses voll beladen ist, wodurch verhindert wird, daß Benutzer
ein Bündel
von Handtüchern
aus der Mitte oder von der Unterseite des Stapels ziehen. Dieser
Spender 10' müßte selbstverständlich am
Rand eines Ladentischs angebracht sein oder mit einer Öffnung 80
im Ladentisch 82 versehen sein, um die erweiterte Vorderfläche 25' aufzunehmen.
Die Verwendung einer Öffnung
80 im Ladentisch würde
gewöhnlich
eingesetzt werden, wenn der Spender 10' einstückig in die Oberseite des Ladentischs
eingebaut ist.
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Bei einem anderen Spender 110 (7 bis 10), der für jede beliebige Verwendung
bevorzugt ist, ist ein Gehäuse 112 mit
einer oberen Wand 113, einer Vorderwand 115, einer
Bodenwand 116 und einem Paar von Seitenwänden 117, 118 versehen,
um einen Hohlraum 119 zum Aufnehmen von Papierhandtüchern 20 zu
definieren. Ein Schlitz 150 ist in der Vorderwand 115 nächst der
Bodenwand 116 bereitgestellt, um die Papierhandtücher abzugeben.
Wie bei den vorherigen Ausführungsformen
sind die Papierhandtücher
so angeordnet, daß ihre
Enden 44 (oder 46) zur Vorderwand 115 gerichtet
sind. Der Schlitz 150 weist die gleiche Gestaltung wie
der Schlitz 50 auf, außer,
daß er
umgekehrt ist; das heißt,
das der konturierte Rand 151 entlang des oberen Rands anstelle
des unteren Rands des Schlitzes verläuft. Der Abgabevorgang ist
der gleiche, außer,
daß er
ebenfalls umgekehrt ist. Der untere Abschnitt 38 des untersten
Papierhandtuchs 20 wird durch den Benutzer ergriffen und
gezogen. Ferner dreht sich der obere Abschnitt 36 herum
und gleitet entlang der Bodenwand 116, während das
Handtuch herausgezogen wird.
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Eine Schiene 153 ist entlang
der Bodenwand 116 angebracht, um das zusätzliche
Gewicht des Stapels auf das im Spender 110 abgegebene Handtuch
aufzunehmen (7 bis 9). Die Schiene 153 ist so
in der Mitte an der Bodenwand 116 angebracht, daß sie sich
von der Vorderseite zur Rückseite
erstreckt. Die Schiene 153 weist vorzugsweise eine dreieckige
Gestaltung auf, obwohl andere Formen wie etwa eine Halbkreisform
verwendet werden könnten.
Die Schiene 153 bewirkt, daß der untere Bereich des Stapels über die
Schiene gebogen wird. In dieser Ausführungsform neigt der Stapel
dazu, sich geringfügig über die
Schiene 153 zu verschieben oder zu schaukeln, während die
abwechselnden Papierhandtücher
aus dem Spender entnommen werden. Um ein glattes Abgeben der Papierhandtücher zu
ermöglichen,
ist die Schiene 153 räumlich
von der Vorderwand 115 entfernt. Im bevorzugten Beispiel
ist die Schiene 153 12,7 mm (0,500 Zoll) von der Vorderwand 115 entfernt
und mit einem abfallenden vorderen Ende 115 versehen, das
in einem Winkel von etwa 45 Grad geneigt ist.
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Die Rückseite des Gehäuses 112 wird
vorzugsweise offen gelassen, um für ein leichtes Laden der Papierhandtücher 20 zu
sorgen (8 und 9). Nichtsdestotrotz kann
eine Rückwand
oder eine schwenkbare hintere Tür
(nicht gezeigt) verwendet werden, um einen geschlossenen Behälter bereitzustellen.
Selbstverständlich
könnte
eine Tür
zum Laden der Papierhandtücher
entlang jedweder der Wände
des Gehäuses
bereitgestellt sein. Falls gewünscht,
könnte
die Tür
auch mit einem Sperrmechanismus mit einem bekannten Aufbau versehen
sein.
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Der Spenderaufbau 10 oder 110 könnte anstelle
einer senkrechten Ausrichtung vielmehr waagerecht ausgerichtet sein.
Bei dieser Anordnung könnte
der Schlitz 50 oder 150 aufwärts, abwärts, oder entlang einer Seite
des Spenders ausgerichtet sein. In einem Beispiel nimmt ein Spender 210 einen waagerechten
Stapel von Papierhandtüchern 20 auf. Der
Stapel wird durch eine Feder 255 vorgespannt, um die Handtücher zum
Schlitz 250 vorzuschieben. Die Feder 255 drückt gegen
eine Platte 257, die wiederum gegen das letzte Papierhandtuch
im abzugebenden Stapel drückt.
Alternativ könnte
der Spender an einer Neigung angeordnet werden und ein Gewicht verwendet
werden, um die Papierhandtücher zum
Schlitz 250 vorzuspannen. Wenn ein Spendeelement (nicht
gezeigt) verwendet wird, spannt die Feder das Spendeelement gegen
den Stapel vor.
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Die obige Erläuterung betrifft die bevorzugten
Ausführungsformen
der vorliegenden Erfindung. Verschiedene andere Ausführungsformen
wie auch viele Veränderungen
und Abänderungen
können durchgeführt werden,
ohne sich vom Schutzbereich zu entfernen, wie er in den Ansprüchen definiert
ist.