DE69723618T2 - Verfahren und Vorrichtung zum Spenden von Papierhandtüchern - Google Patents

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Description

  • Gebiet der Erfindung
  • Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Spenden von Papierhandtüchern und insbesondere zum Spenden eines Stapels von zusammengefalteten Papierhandtüchern. Für diese Anmeldung soll der Ausdruck "Papierhandtücher" allgemein alle Papierbogenerzeugnisse abdecken, die zum Trocknen oder Reinigen von Oberflächen bestimmt sind, einschließlich beispielsweise Servietten und Papiertaschentücher wie auch andere Artikel, die im Allgemeinen als Papierhandtücher bezeichnet werden.
  • Allgemeiner Stand der Technik
  • Einzelne Papierhandtücher werden häufig von einem Stapel von zusammengefalteten oder C-förmig gefalteten Papierhandtüchern gespendet. Die Papierhandtücher können einen einfachgefalteten oder einen mehrfachgefalteten Aufbau aufweisen. Ein einfachgefaltetes Papierhandtuch wird aus einem rechteckigen Bogen gebildet, der eine Faltlinie aufweist, die sich im Allgemeinen parallel zu den beiden Seitenrändern des Bogens erstreckt. Die Faltlinie unterteilt den Bogen in zwei Abschnitte, die gewöhnlich die gleiche Größe aufweisen. Die beiden Abschnitte des Bogens weisen jeweils im Allgemeinen eine Größenordnung von elf Zoll mal fünf Zoll auf. Im gestapelten Zustand sind die Abschnitte jedes Papierhandtuchs übereinandergelegt und dazu geeignet, dazwischen einen Abschnitt von jedem der beiden benachbarten Handtücher aufzunehmen. Die Faltlinien der beiden benachbarten Papierhandtücher sind zur Faltlinie des ersten Handtuchs entgegengesetzt. Ferner werden die beiden benachbarten Handtücher zwischen ihren überlappenden Abschnitten jeweils einen Abschnitt des ersten Handtuchs aufnehmen.
  • Eine Form eines mehrfachgefalteten Papierhandtuchs ist ganz so wie ein einfachgefaltetes Papierhandtuch in einem Stapel zusammengefaltet. Diese Handtücher beinhalten mehrere Faltlinien, um mehrere überlappende Abschnitte zu definieren, die ziehharmonikaartig angeordnet sind. In einem Stapel wird ein Abschnitt jedes Papierhandtuchs zwischen einem Paar von Abschnitten jedes benachbarten Papierhandtuchs aufgenommen. Eine andere Form eines mehrfachgefalteten Papierhandtuchs ist das C-förmig gefaltete Papierhandtuch. Ein C-förmig gefaltetes Papierhandtuch ist aus einem einzelnen Bogen gebildet und so gefaltet, daß es einen im Allgemeinen C-förmigen Aufbau aufweist. Obwohl die Handtücher zum Spenden gestapelt sind, sind sie nicht untereinander zusammengefaltet.
  • Ein Stapel von Papierhandtüchern wird im Allgemeinen aus einem geschlossenen Behälter gespendet, der entlang seiner unteren Oberfläche mit einer länglichen Öffnung versehen ist. Ein Abschnitt des untersten Papierhandtuchs ragt aus der Öffnung hervor, um durch einen Benutzer ergriffen und entnommen zu werden. Bei einem zusammengefalteten Stapel wird das Ziehen eines Papierhandtuchs aus dem Behälter bewirken, daß der untere Abschnitt des nächsten Papierhandtuchs aus der Öffnung ragt. In einem Stapel aus C-förmig gefalteten Handtüchern wird ein Flügel des nächsten Handtuchs zum Ergreifen freigelegt werden, nachdem das unterste Handtuch entnommen wurde. In jedem Fall werden jedoch gelegentlich mehrere Handtücher abgegeben, wenn das unterste Handtuch aus der Öffnung gezogen wird. Die Gefahr des Abgebens von mehreren Handtüchern ist insbesondere dann groß, wenn der Stapel niedrig ist und wenig Gewicht und Reibung verfügbar sind, um die verbleibenden Handtücher im Behälter zu halten.
  • Zusammengefaltete Papierhandtücher können auch aus einer Öffnung in der Oberseite eines geschlossenen Behälters abgegeben werden. Das Herausziehen des obersten Papierhand tucks aus dem Behälter bewirkt im Wesentlichen in der gleichen Weise, daß ein Abschnitt des nächsten Papierhandtuchs aus der Öffnung ragt. Mit dem Kleinerwerden des Stapels wird jedoch ein immer größerer Zwischenraum zwischen der Öffnung und der Oberseite des Stapels gebildet. In einem Versuch, eine Trennung der benachbarten Papierhandtücher zu verhindern, wird häufig ein Kunststoffelement verwendet. Nichtsdestotrotz kommt es häufig zu einer Trennung, die den Spendevorgang unterbricht. Wenn dies passiert, muß der Benutzer durch die Öffnung greifen und das nächste Papierhandtuch aus dem Behälter ziehen.
  • Schließlich sind viele Spender dafür anfällig, daß Personen absichtlich eine übermäßig hohe Anzahl von Papierhandtüchern entnehmen und dadurch Abfall und einen Verlust für den Besitzer verursachen. Ein derartiger Spender ist als Behälter mit einer offenen Vorderseite ausgebildet, so daß das vorderste Papierhandtuch entlang seines Umfangsrands gehalten wird. Der Stapel ist waagerecht ausgerichtet und durch eine Feder zur Öffnung hin vorgespannt. Bei diesem Aufbau kann ein Benutzer einen Finger gegen die Vorspannung der Feder in den Spender schieben und ein Bündel der Papierhandtücher herausziehen.
  • FR-A-2362610 offenbart einen Spender für Papierbögen o. ä., wobei die Bögen in einem Gehäuse gestapelt sind und durch einen länglichen senkrechten Schlitz in einer Vorderwand davon abgegeben werden.
  • Kurzdarstellung der Erfindung
  • Nach einer ersten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung wird ein Spender mit einem Stapel von Papierhandtüchern bereitgestellt, wobei der Spender ein Gehäuse zur Aufnahme des Stapels von Papierhandtüchern umfaßt, das Gehäuse eine Grundfläche, um gegen ein Ende des Stapels mit den Papierhandtüchern zu stoßen, der im Allgemeinen parallel zur Grundfläche verläuft, und eine Vorderwand, die sich im Allgemeinen senkrecht zur Grundfläche erstreckt, beinhaltet, und die Vorderwand einen Schlitz zum Abgeben der Papierhandtücher aufweist, wobei der Spender dadurch gekennzeichnet ist, daß der Schlitz im allgemeinen parallel zur Grundfläche verläuft und einen mittleren Bereich und ein Paar von Endbereichen aufweist, wobei der mittlere Bereich einen schmäleren Spalt als die Endbereiche definiert.
  • Nach einer anderen Ausführungsform der vorliegenden Erfindung wird ein Verfahren zum Spenden von Papierhandtüchern mit einem Spender gemäß der ersten Ausführungsform bereitgestellt, das Folgendes umfaßt: das Laden eines Stapels von zusammengefalteten Papierhandtüchern in ein Gehäuse, das mit einem Schlitz versehen ist, wobei jedes Papierhandtuch im Stapel zumindest eine Faltlinie und ein Paar von Enden aufweist, die sich im Allgemeinen senkrecht zur Faltlinie erstrecken, wobei der Stapel so geladen wird, daß die Papierhandtücher im wesentlichen flach sind, und daß eines der Enden jedes Papierhandtuchs im Allgemeinen parallel zur Länge des Schlitzes verläuft und zum Schlitz gerichtet ist; und das Abgeben einzelner Papierhandtücher vom Stapel durch den Schlitz.
  • Somit können Papierhandtücher einzeln von einem Stapel von zusammengefalteten Papierhandtüchern abgegeben werden. Die Papierhandtücher können in einem Gehäuse aufgenommen werden und mittels ihrer Enden in einer glatten und im Allgemeinen ununterbrochenen Weise durch einen Schlitz abgegeben werden. Der Schlitz kann so geformt sein, daß er zu einem Zeitpunkt nur ein Papierhandtuch freigibt. Darüber hinaus kann der Spender einem Benutzer, der ein Bündel von Papierhandtüchern aus dem Spender zieht, wirksam widerstehen.
  • Kurze Beschreibung der Zeichnungen
  • 1 ist eine Vorderansicht eines Spenders nach der vorliegenden Erfindung;
  • 2 ist eine Draufsicht auf den Spender;
  • 3 ist eine Vorderansicht des Spenders mit einem teilweise abgegebenen Papierhandtuch;
  • 4 ist eine perspektivische Ansicht des Spenders mit einem Papierhandtuch, das noch weiter herausgezogen ist;
  • 5 ist eine vordere Aufrißansicht eines Spendeelements des Spenders.
  • 6 ist eine perspektivische Ansicht eines zweiten Spenders nach der vorliegenden Erfindung.
  • 7 ist eine perspektivische Ansicht eines dritten Spenders nach der vorliegenden Erfindung.
  • 8 ist eine hintere Aufrißansicht des dritten Spenders.
  • 9 ist eine Querschnittansicht entlang der Linie IX-IX in 8.
  • 10 ist eine perspektivische Ansicht des dritten Spenders mit einem teilweise abgegebenen Papierhandtuch.
  • 11 ist eine teilweise unterbrochene perspektivische Ansicht eines vierten Spenders nach der vorliegenden Erfindung.
  • 12 ist eine Draufsicht auf ein teilweise gefaltetes einfachgefaltetes Papierhandtuch.
  • 13 ist eine vergrößerte teilweise Aufrißansicht eines Stapels von einfachgefalteten Papierhandtüchern.
  • Ausführliche Beschreibung der vorliegenden Erfindung
  • Ein Spender 10 (1 bis 5) nach der vorliegenden Erfindung weist ein Gehäuse 12 mit einer Rückwand 14, einer Bodenwand 16 und einem Paar von Seitenwänden 17, 18 auf, die zusammen einen inneren Hohlraum 19 definieren, in dem ein Stapel von Papierhandtüchern 20 angeordnet wird. Ein Spendeelement 21 ist zur senkrechten Bewegung gleitbar im Hohlraum 19 angebracht. Das Spendeelement 21 weist eine obere Fläche 23, die über dem Stapel von Papierhandtüchern 20 liegt, eine vordere Fläche 25, und ein Paar von (nur in der abgewandelten Ausführungsform von 6 sichtbaren) Seitenstreben 27 auf. Die obere Fläche 23 beinhaltet entlang ihrer Seiten Ausnehmungen 29, um Führungen 31 aufzunehmen, die entlang der inneren Oberflächen der Seitenwände 17, 18 angebracht sind. Selbstverständlich könnten andere Führungsanordnungen verwendet werden.
  • Die Papierhandtücher 20 werden in einem zusammengefalteten Stapel (1 und 13) in das Gehäuse 12 geladen. Die Papierhandtücher 20 sind vorzugsweise einzelgefaltete Handtücher, obwohl auch mehrfachgefaltete Handtücher verwendet werden können. Ein einzelgefaltetes Papierhandtuch 20 (12 und 13) ist aus einem einzelnen Materialbogen 22 gebildet, der zwei einander gegenüberliegende Seitenränder 24, 26 und zwei einander gegenüberliegende Endränder 28, 30 aufweist. Der Bogen 22 beinhaltet eine Faltlinie 34, die sich, vorzugsweise entlang des Mittelpunkts des Bogens, parallel zu den Seitenrändern 24, 26 erstreckt; obwohl die Faltlinie, falls gewünscht, auch außermittig sein könnte. Die Faltlinie 34 definiert zwei gleiche Abschnitte oder Schichten 36, 38. Das gefaltete Papierhandtuch 20 (d. h., mit den übereinandergelegten Abschnitten 36, 38) beinhaltet eine Faltseite 40, eine Randseite 42, und ein Paar von Enden 44, 46.
  • Die gestapelten Papierhandtücher 20 sind untereinander zusammengefaltet (13). Beispielsweise sind die Papierhandtücher 20a, 20b, 20c im Stapel so gefaltet, daß die Abschnitte 34, 36 jedes Handtuchs übereinandergelegt sind. Das Handtuch 20a nimmt zwischen seinen beiden Abschnitten 34a, 36a einen Abschnitt 36b, 34c der beiden benachbarten Handtücher 20b, 20c auf. Die Faltlinien 34b, 34c sind von der Faltlinie 34a her an der gegenüberliegenden Seite des Stapels angeordnet. Der Abschnitt 34a wird dann zwischen den Abschnitten 34b, 36b des Papierhandtuchs 20b und der Abschnitt 36a zwischen den Abschnitten 34c, 36c des Papierhandtuchs 20c aufgenommen. Der Stapel wird so in das Gehäuse 12 geladen, daß die Enden 44 (oder 46) der Paperhandtücher 20 zur vorderen Wand 25 des Spendeelements 21 gerichtet sind.
  • Die Papierhandtücher 20 werden durch einen Schlitz 50, der sich quer über die vordere Fläche 25 des Spendeelements 21 erstreckt (1 und 3 bis 5), abgegeben. Der Schlitz 50 liegt nächst der oberen Fläche 23, um das oberste Papierhandtuch des Stapels abzugeben. Der untere Rand 51 des Schlitzes 50 ist konturiert, um einen schmalen mittleren Bereich 52, ein Paar von vergrößerten Endbereichen 54, 56 und Übergangsbereiche 58, 60 zu definieren. Im Besonderen beinhaltet der untere Rand im Allgemeinen waagerechte Endabschnitte 62, 63, einen im Allgemeinen waagerechten mittleren Abschnitt 68, der zu den Endabschnitten versetzt ist, und geneigte Übergangsabschnitte 65, 66, die die Endabschnitte und den mittleren Abschnitt verbinden. In einer bevorzugten Ausführungsform beträgt die Höhe H1 des mittleren Bereichs 52 6,35 mm (0,250 Zoll) und die Höhe H2 der Endbereiche 54, 56 12,7 mm (0,500 Zoll). In diesem Beispiel sind die Endabschnitte 62, 63, die Übergangsabschnitte 65, 66 bzw. der mittlere Abschnitt 68 ferner 34,925 mm (1,375 Zoll), 8,966 mm (0,353 Zoll) bzw. 63,5 mm (2,500 Zoll) lang. Die Längen der unterschiedlichen Abschnitte können selbstverständlich verändert werden. Auch die Ausmaße des Schlitzes können je nach der Größe, der Masse und dem Gewicht des Papiers unterschiedlich sein.
  • Um mit dem Abgeben der Papierhandtücher 20 zu beginnen, zieht ein Benutzer das oberste Papierhandtuch 20 aus dem Schlitz 50. Zur Unterstützung des Beginns des Abgabevorgangs sind in der oberen Fläche 23 neben den Endabschnitten 54, 56 (2 bis 4) Ausschnitte 70, 71 bereitgestellt. Auf diese Weise kann der Benutzer in einen der Ausschnitte 70, 71 greifen und das erste Papierhandtuch 20 herausziehen. Nachdem das erste Handtuch entnommen wurde, werden die verbleibenden Handtücher mit der Entnahme jedes Handtuchs nacheinander teilweise aus dem Schlitz 50 gezogen.
  • Der Stapel der Papierhandtücher wird im Gehäuse 12 angeordnet, wobei die Enden 44 (oder 46) zur Vorderseite 25 gerichtet sind. Wie in 3 ersichtlich ist, weist der Spender 10 ein teilweise aus dem Stapel entnommenes Papierhandtuch 20d auf. Das Papierhandtuch 20d wird anfangs hauptsächlich durch den Endbereich 54 entnommen. Im Allgemeinen wird eine Ecke 74 entlang der Randseite 42 des Abschnitts 36 durch einen Benutzer ergriffen und gezogen. Dieser Zugvorgang neigt dazu, eine Verschiebung des Abschnitts 36 in einer Drehbewegung zu veranlassen, wenn der Abschnitt durch den Schlitz 50 gezogen wird; obwohl während des Spendens eine deutliche Veränderlichkeit der Bewegung des Handtuchs auftreten kann. Die diagonal gegenüberliegende Ecke 76 neigt dazu, sich zur entfernten Seitenwand 17 zu bewegen und dadurch allmählich die Faltlinie 34 mit sich zu ziehen. Dieser Vorgang wiederum rollt den unteren Abschnitt 38 gegen die obere Fläche 23, während das Papierhandtuch 20d entnommen wird. Das Papierhandtuch 20d wird auch durch den Schlitz 50 herausgeschoben, während es gerollt und drehverschoben wird.
  • Um sicherzustellen, daß sich die Ecken 76, 78 von der Seitenwand 17 lösen, sollte das Verhältnis der Breite zur Tiefe des Papierhandtuchs 20 beschränkt sein. Bei einem Papierhandtuch, das ein Flächenmasse von etwa 10,4 bis 11,3 kg (23 bis 25 Pfund) aufweist, sollte das Verhältnis der Breite zur Tiefe des Papierhandtuchs nicht mehr als 1 : 1,1 betragen (12); das heißt, der Abstand D1 von Ende zu Ende (d. h., 40 bis 42) sollte um nicht mehr als etwa zehn Prozent länger als der Abstand D2 von Seite zu Seite (d. h., 44 bis 46) sein. Wenn ein Papierhandtuch eine Breite (d. h., von Seite zu Seite) von 127 mm (5 Zoll) aufweist, sollte seine Tiefe (d. h., Ende zu Ende) demgemäß nicht größer als etwa 139,7 mm (5,5 Zoll) betragen. Was Papier mit einem geringeren Gewicht betrifft, kann das Verhältnis der Breite zur Tiefe größer als 1 : 1,1 sein, d. h., können die Papierhandtücher mit einer größeren Tiefe D1 im Vergleich zur Breite D2 gebildet werden. Die Tiefen der Papierhandtücher können jedoch geringer als die Höchstgrenzen sein. Handtücher, die deutlich tiefer als das höchste Aspektverhältnis für ein gegebenes Papier sind, laufen Gefahr, eingeklemmt zu werden, während sie entnommen werden, was zu einem Zerreißen oder einem übermäßigen Zerknittern des Handtuchs führen kann.
  • Wenn das Papierhandtuch mit der Abgabe aus dem Schlitz 50 beginnt, bewegt sich die Masse des Anfangsbereichs des Handtuchs gewöhnlich durch einen der Endbereiche 54 oder 56 (3). Mit der Fortdauer des Ziehens erstreckt sich das Papierhandtuch durch den Rest des Schlitzes. Der mittlere Abschnitt ist verengt, um zu verhindern; daß mehr als ein Handtuch abgegeben wird, wenn das vorderste Handtuch durch den Benutzer gezogen wird. Die Schnittpunkte der Übergangsabschnitte 65, 66 mit dem mittleren Abschnitt 68 sind abgerundet, um ein Verfangen oder Zerreißen des abgegebenen Papierhandtuchs zu vermeiden.
  • Wenn die Papierhandtücher aus dem Spender 10 entnommen werden, gleitet das Spendeelement 21 entlang der Führungen 31 abwärts. Auf diese Weise ruht das Spendeelement 21 fortwährend auf dem obersten Papierhandtuch. Diese Ausübung von Gewicht auf die Handtücher bewahrt ausreichende Reibungskräfte zwischen den zusammengefalteten Papierhandtüchern, so daß mit der Entnahme des obersten Papierhandtuchs ein Abschnitt 36 des nächsten Papierhandtuchs teilweise herausgezogen wird.
  • Wenn der untere Abschnitt 38d des obersten Papierhandtuchs herumgedreht und zum Schlitz 50 geschoben wird, wird genauer gesagt der obere Abschnitt 36e des nächsten Papierhandtuchs 20e herumgedreht und zusammen damit geschoben. Diese gleichzeitige Bewegung der beiden Handtücher dauert im Wesentlichen an, bis die darüber liegenden Abschnitte damit beginnen, durch den Schlitz 50 zu verlaufen. An diesem Punkt neigen der verengte mittlere Bereich 52 und die Übergangsbereiche 58, 60 und der reibende Kontakt mit den darunter liegenden Papierhandtuchabschnitten dazu, sich der gleichzeitigen Bewegung der beiden Handtuchabschnitte zu widersetzen. Das Handtuch 20d beginnt daher, in bezug auf das Handtuch 20e zu gleiten, so daß sich nur ein Abschnitt des nächsten Handtuchs aus dem Schlitz 50 erstreckt, wenn das Handtuch 20d vollständig entnommen wurde (4). Wie erkennbar ist, wird das nächste Handtuch 20e in der gleichen Weise wie das Handtuch 20d abgegeben werden, außer, daß die Bewegung aufgrund des abwechselnden Zusammenfaltens der Handtücher in der entgegengesetzten Richtung erfolgen wird.
  • Um den Spender zu beladen, wird das Spendeelement 21 angehoben oder aus dem Gehäuse 12 entfernt und werden die Papierhandtücher eingesetzt. In dieser Ausführungsform sind die Vorderseite und die Oberseite des Gehäuses 12 offen, um das Laden der Papierhandtücher zu erleichtern. Nichtsdestotrotz kann entlang der Oberseite des Gehäuses eine obere Wand oder ein Anschlag bereitgestellt sein, um ein Entfernen und einen möglichen Verlust des Spendeelements 21 zu verhindern. Da die unteren Papierhandtücher freigelegt werden, wenn das Gehäuse beladen wird, ist diese Ausführungsform dafür anfällig, daß ein Benutzer in den Stapel greift und ein Bündel der Handtücher entnimmt. Entsprechend ist diese Ausführungsform besonders zur Verwendung durch Angestellte wie etwa Kassenpersonal, um den Scanner in einem Lebensmittelgeschäft abzuwischen, geeignet.
  • In einer anderen Ausführungsform (6) kann die Vorderfläche 25' des Spendeelements 21' erweitert sein, um die Vorderseite des Gehäuses 12' völlig abzudecken, wenn dieses voll beladen ist, wodurch verhindert wird, daß Benutzer ein Bündel von Handtüchern aus der Mitte oder von der Unterseite des Stapels ziehen. Dieser Spender 10' müßte selbstverständlich am Rand eines Ladentischs angebracht sein oder mit einer Öffnung 80 im Ladentisch 82 versehen sein, um die erweiterte Vorderfläche 25' aufzunehmen. Die Verwendung einer Öffnung 80 im Ladentisch würde gewöhnlich eingesetzt werden, wenn der Spender 10' einstückig in die Oberseite des Ladentischs eingebaut ist.
  • Bei einem anderen Spender 110 (7 bis 10), der für jede beliebige Verwendung bevorzugt ist, ist ein Gehäuse 112 mit einer oberen Wand 113, einer Vorderwand 115, einer Bodenwand 116 und einem Paar von Seitenwänden 117, 118 versehen, um einen Hohlraum 119 zum Aufnehmen von Papierhandtüchern 20 zu definieren. Ein Schlitz 150 ist in der Vorderwand 115 nächst der Bodenwand 116 bereitgestellt, um die Papierhandtücher abzugeben. Wie bei den vorherigen Ausführungsformen sind die Papierhandtücher so angeordnet, daß ihre Enden 44 (oder 46) zur Vorderwand 115 gerichtet sind. Der Schlitz 150 weist die gleiche Gestaltung wie der Schlitz 50 auf, außer, daß er umgekehrt ist; das heißt, das der konturierte Rand 151 entlang des oberen Rands anstelle des unteren Rands des Schlitzes verläuft. Der Abgabevorgang ist der gleiche, außer, daß er ebenfalls umgekehrt ist. Der untere Abschnitt 38 des untersten Papierhandtuchs 20 wird durch den Benutzer ergriffen und gezogen. Ferner dreht sich der obere Abschnitt 36 herum und gleitet entlang der Bodenwand 116, während das Handtuch herausgezogen wird.
  • Eine Schiene 153 ist entlang der Bodenwand 116 angebracht, um das zusätzliche Gewicht des Stapels auf das im Spender 110 abgegebene Handtuch aufzunehmen (7 bis 9). Die Schiene 153 ist so in der Mitte an der Bodenwand 116 angebracht, daß sie sich von der Vorderseite zur Rückseite erstreckt. Die Schiene 153 weist vorzugsweise eine dreieckige Gestaltung auf, obwohl andere Formen wie etwa eine Halbkreisform verwendet werden könnten. Die Schiene 153 bewirkt, daß der untere Bereich des Stapels über die Schiene gebogen wird. In dieser Ausführungsform neigt der Stapel dazu, sich geringfügig über die Schiene 153 zu verschieben oder zu schaukeln, während die abwechselnden Papierhandtücher aus dem Spender entnommen werden. Um ein glattes Abgeben der Papierhandtücher zu ermöglichen, ist die Schiene 153 räumlich von der Vorderwand 115 entfernt. Im bevorzugten Beispiel ist die Schiene 153 12,7 mm (0,500 Zoll) von der Vorderwand 115 entfernt und mit einem abfallenden vorderen Ende 115 versehen, das in einem Winkel von etwa 45 Grad geneigt ist.
  • Die Rückseite des Gehäuses 112 wird vorzugsweise offen gelassen, um für ein leichtes Laden der Papierhandtücher 20 zu sorgen (8 und 9). Nichtsdestotrotz kann eine Rückwand oder eine schwenkbare hintere Tür (nicht gezeigt) verwendet werden, um einen geschlossenen Behälter bereitzustellen. Selbstverständlich könnte eine Tür zum Laden der Papierhandtücher entlang jedweder der Wände des Gehäuses bereitgestellt sein. Falls gewünscht, könnte die Tür auch mit einem Sperrmechanismus mit einem bekannten Aufbau versehen sein.
  • Der Spenderaufbau 10 oder 110 könnte anstelle einer senkrechten Ausrichtung vielmehr waagerecht ausgerichtet sein. Bei dieser Anordnung könnte der Schlitz 50 oder 150 aufwärts, abwärts, oder entlang einer Seite des Spenders ausgerichtet sein. In einem Beispiel nimmt ein Spender 210 einen waagerechten Stapel von Papierhandtüchern 20 auf. Der Stapel wird durch eine Feder 255 vorgespannt, um die Handtücher zum Schlitz 250 vorzuschieben. Die Feder 255 drückt gegen eine Platte 257, die wiederum gegen das letzte Papierhandtuch im abzugebenden Stapel drückt. Alternativ könnte der Spender an einer Neigung angeordnet werden und ein Gewicht verwendet werden, um die Papierhandtücher zum Schlitz 250 vorzuspannen. Wenn ein Spendeelement (nicht gezeigt) verwendet wird, spannt die Feder das Spendeelement gegen den Stapel vor.
  • Die obige Erläuterung betrifft die bevorzugten Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung. Verschiedene andere Ausführungsformen wie auch viele Veränderungen und Abänderungen können durchgeführt werden, ohne sich vom Schutzbereich zu entfernen, wie er in den Ansprüchen definiert ist.

Claims (20)

  1. Spender (10, 10', 110, 210) mit einem Stapel von Papierhandtüchern, wobei der Spender ein Gehäuse (12, 12', 112) zur Aufnahme des Stapels von Papierhandtüchern (20) umfaßt, das Gehäuse (12, 12', 112) eine Grundfläche (16, 116), um gegen ein Ende des Stapels (20) mit den Papierhandtüchern zu stoßen, das im allgemeinen parallel zur Grundfläche (16, 116) verläuft, und eine Vorderwand (25, 115), die sich im allgemeinen senkrecht zur Grundfläche (16, 116) erstreckt, beinhaltet, und die Vorderwand (25, 115) einen Schlitz (50, 150, 250) zum Spenden der Papierhandtücher aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß der Schlitz (50, 150, 250) im allgemeinen parallel zur Grundfläche (16, 116) verläuft und einen mittleren Bereich (52) und ein Paar von Endbereichen (54, 56) aufweist, wobei der mittlere Bereich (52) einen schmäleren Spalt als die Endbereiche (54, 56) definiert.
  2. Spender gemäß Anspruch 1, wobei der Schlitz (50, 150) einen Rand (51, 151) entlang einer Seite aufweist, der ein Paar von räumlich voneinander getrennten Endabschnitten (62, 63), einen mittleren Abschnitt (68), der sich zwischen den Endabschnitten (62, 63) befindet, aber dazu versetzt ist, und ein Paar von Übergangsabschnitten (65, 66), die die Endabschnitte (62, 63) und den mittleren Abschnitt (68) verbinden, beinhaltet.
  3. Spender gemäß Anspruch 2, wobei die Abschnitte (62, 63, 65, 66, 68) jeweils im allgemeinen geradlinig sind.
  4. Spender gemäß einem der Ansprüche 2 bis 3, wobei die Abschnitte (62, 63, 65, 66, 68) im allgemeinen in der gleichen Ebene liegen.
  5. Spender gemäß einem der Ansprüche 1 bis 4, wobei der mittlere Bereich (52) des Schlitzes (50) in der Größe bemessen ist, um das Spenden von mehr als einem Papierhandtuch zu einem Zeitpunkt zu verhindern.
  6. Spender gemäß einem der Ansprüche 1 bis 5, wobei das Gehäuse (12, 12', 112) angeordnet ist, um den Stapel von Papierhandtüchern (20) in einem im allgemeinen senkrechten Stapel zu tragen.
  7. Spender gemäß einem der Ansprüche 1 bis 5, wobei das Gehäuse (12, 12', 112) angeordnet ist, um den Stapel von Papierhandtüchern (20) in einem im allgemeinen waagerechten Stapel zu tragen.
  8. Spender gemäß Anspruch 7, ferner beinhaltend ein Mittel (255) zum Spannen des Schlitzes (250) und eines Endes des Stapels (20) zueinander.
  9. Spender gemäß Anspruch 8, wobei der Schlitz (250) in einer Wand des Gehäuses (210) gebildet ist, und das Spannmittel (255) den Stapel (20) mit dem Spenden der Papierhandtücher zum Schlitz (250) bewegt.
  10. Spender gemäß Anspruch 8, wobei der Schlitz in einem Spendeelement gebildet ist, das gleitbar im Gehäuse angebracht ist, und das Spannmittel das Spendeelement mit dem Spenden der Papierhandtücher zum Stapel bewegt.
  11. Spender gemäß einem der Ansprüche 1 bis 9, wobei der Schlitz (50, 150) in einer Wand (25, 115) des Gehäuses (12, 112) gebildet ist.
  12. Spender gemäß einem der Ansprüche 1 bis 8 und 10, wobei der Schlitz in einem Spendeelement gebildet ist, das gleitbar im Gehäuse angebracht ist.
  13. Spender gemäß einem der Ansprüche 1 bis 12, wobei die Länge des Schlitzes (50, 150, 250) etwa das gleiche Ausmaß wie die Breite des Hohlraums im Gehäuse, das den Stapel von Papierhandtüchern (20) aufnimmt, beträgt.
  14. Verfahren zum Spenden von Papierhandtüchern mit einem Spender (10, 10', 110, 210) gemäß einem der Ansprüche 1 bis 13, umfassend das Laden eines Stapels von zusammengefalteten Papierhandtüchern (20) in ein Gehäuse (12, 12', 112), das mit einem Schlitz (50, 150, 250) versehen ist, wobei jedes Papierhandtuch im Stapel zumindest eine Faltlinie (34) und ein Paar von Enden (44, 46) aufweist, die sich im allgemeinen senkrecht zur Faltlinie (34) erstrecken, der Stapel (20) so geladen wird, daß die Papierhandtücher im wesentlichen flach sind, und daß eines der Enden (44, 46) jedes Papierhandtuchs im allgemeinen parallel zur Länge des Schlitzes (50, 150, 250) verläuft und zum Schlitz gerichtet ist, und das Spenden einzelner Papierhandtücher vom Stapel (20) durch den Schlitz (50, 150, 250).
  15. verfahren gemäß Anspruch 14, wobei die Papierhandtücher (20) in einem im allgemeinen senkrechten Stapel in das Gehäuse (12, 12', 112) geladen sind.
  16. Verfahren gemäß Anspruch 14, wobei die Papierhandtücher (20) in einem im allgemeinen waagerechten Stapel in das Gehäuse (12, 12', 112) geladen sind.
  17. Verfahren gemäß Anspruch 16, ferner umfassend ein Spannen des geladenen Stapels von Papierhandtüchern (20) und des Schlitzes (50, 150, 250) zueinander.
  18. Verfahren gemäß einem der Ansprüche 14 bis 17, wobei jedes der Papierhandtücher (20), die in den Spender geladen sind, eine Länge, die sich von einem Ende zum anderen Ende erstreckt, und eine Breite aufweist, wobei die Länge um nicht mehr als etwa zehn Prozent größer als die Breite ist.
  19. Verfahren gemäß einem der Ansprüche 14 bis 18, wobei jedes der Papierhandtücher (20), die in den Spender geladen sind, ein Flächengewicht von etwa 10,4 bis 11,3 kg (23 bis 25 Pfund) aufweist.
  20. Verfahren gemäß Anspruch 14, wobei der Schlitz (50, 150, 250) im Gehäuse (12, 12', 112) durch den die Papierhandtücher (20) gespendet werden, einen mittleren Bereich (52) aufweist, der schmäler als die Endbereiche (54, 56) des Schlitzes (50, 150, 250) ist.
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