DE69723751T2 - Vorrichtung zum Ausrichten einer Injektionsspritze - Google Patents

Vorrichtung zum Ausrichten einer Injektionsspritze Download PDF

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Description

  • 1. Gebiet der Erfindung
  • Die vorliegende Erfindung bezieht sich allgemein auf Vorrichtungen zum sicheren Ausrichten einer Spritze auf ein Gefäß, das ein injizierbares Medikament enthält.
  • 2. Beschreibung der einschlägigen Technik
  • Die Behandlung von Zuständen, die häufige Injektionen von Medikamenten, wie beispielsweise Insulin für die Behandlung von Diabetes, verlangen, hat herkömmlich verlangt, dass ein Benutzer unter Verwendung einer Spritze Medikament aus dem Glasfläschchen entnimmt und das restliche Medikament in gekühlter Umgebung aufbewahrt, bis eine nachfolgende Injektion notwendig ist.
  • Alternativ kann ein Benutzer eine Patrone variablen Volumens, typischerweise von 1,5 bis 3,0 ml Rauminhalt kaufen, wie im US-Patent Nr. 5 334 162 beschrieben, das dem Erwerber der vorliegenden Erfindung übertragen wurde. Solche Patronen enthalten typischerweise nur wenige Dosen, und sie werden in einem Injektionsstift bereits eingeschlossen verkauft, der nach Abgabe des Medikaments weggeworfen wird.
  • An manchen Orten auf der gesamten Welt bereiten beide vorgenannten Alternativen Schwierigkeiten. An Orten, wo Zugriff zu Kühleinrichtungen kaum oder einfach gar nicht verfügbar ist, ist ein Fläschchen von 10 ml keine geeignete Option, weil das in dem Fläschchen verbleibende Medikament nicht in geeigneter Weise aufbewahrt werden kann. Darüber hinaus liegt der Kauf des größeren Fläschchens von 10 ml selbst häufig jenseits der wirtschaftlichen Möglichkeiten des möglichen Käufers.
  • Angesichts der Kosten der Glasfläschchen sowie der fehlenden Verfügbarkeit geeigneter Kühlung an vielen Orten ist die weniger teure und kleinere Patrone variablen Volumens besonders wünschenswert. Da solche Patronen jedoch üblicherweise in einem wegwerfbaren Injektionsstift eingeschlossen verkauft werden, sind die Kosten der Einheit als ganzer für viele mögliche Verwender häufig zu hoch.
  • Nicht nur sind Fläschchen relativ teuer und schwierig aufzubewahren, sie verlangen auch, dass ein Benutzer das Fläschchen in einer Hand hält und mit der anderen Hand die Nadel einer Spritze während des Dosiervorgangs in das Fläschchen einführt. Dieser Vorgang mag zwar für einige Benutzer angemessen sein, ist aber Fehlern, wie Nadeleinstichen oder ungenauen Dosierungen, unterworfen und ist speziell für Patienten ein Problem, die unruhige Hände haben, für Personen, die schlecht sehen, und für Kinder.
  • Der Stand der Technik hat versucht, dieses Problem durch Schaffung eines Werkzeugs zu bewältigen, das die Spritzennadel direkt in die Öffnung des Fläschchens führt. Beispielsweise beschreibt das an Hedges ausgegebene US-Patent Nr. 5 240 047 eine einstückige Nadelführungs- und Flaschenhaltevorrichtung, in der ein Kanal der Vorrichtung dazu eingerichtet ist, einen Teil der Flasche oder des Fläschchens so aufzunehmen, dass die Öffnung des Fläschchens dem Nadelführungskanal ausgesetzt ist.
  • Während eine Vorrichtung, wie die von Hedges, angeblich zur Ausrichtung einer Spritze auf ein Fläschchen geeignet ist, sind Patronen variablen Volumens viel kleiner und anders gestaltet, als Fläschchen, und daher funktioniert die Anordnung von Hedges nicht mit Patronen variablen Volumens. Das an Haber at al. ausgegebene US-Patent Nr. 5 292 318 beschreibt eine Vorrichtung zum Füllen einer Spritze aus einer Patrone variablen Volumens. Die Spritze ist in einem Träger montiert, mit dem ein Kolbenantrieb geschraubt verbunden ist. Die Menge an in die Spritze angesaugter Flüssigkeit wird durch Kontrollieren der Anzahl der Voll- und Teilumdrehungen des Trägers gegenüber dem Kolbenantrieb beeinflusst. Dieses ist eine ziemlich komplizierte Vorrichtung, die mehrere Nachteile hat, die von der vorliegenden Erfindung überwunden werden.
  • Die vorliegende Erfindung ist eine Ausrichtvorrichtung für eine Spritze und ein Gefäß variablen Volumens, die die oben beschriebenen Bedürfnisse befriedigt, indem sie eine billige, sichere und genaue Konstruktion zum Ausrichten einer Spritze, wie beispielsweise das von Becton Dickinson hergestellte Modell U100, mit einem Gefäß variablen Innenvolumens, wie beispielsweise den von Eli Lilly & Company hergestellten Patronen von 1,5 ml und 3,0 ml, angibt.
  • Die von der vorliegenden Erfindung angegebene Ausrichtvorrichtung enthält integrale Patronen-, Nadel- und Spritzenabschnitte. Der Patronenabschnitt hat eine allgemein zylindrische Gestalt mit einer Öffnung, die in eine zylindrische Kammer etwa der Größe der beabsichtigten Patrone führt. Der Patronenabschnitt ist mit einem formschlüssigen Anschlag versehen, um die Patrone in ihrer geeigneten Stellung zu halten, und mit einer lösbaren Klemme, um die Patrone am Platz zu halten, bis die Patrone herausgezogen werden soll.
  • Der Nadelabschnitt hat eine allgemein konische Außenform mit einer kegeligen Innenkammer, die vom Anschlag des Patronenabschnitts zum Spritzenabschnitt führt. Das größere Ende der Innenkammer umfasst den Halsflansch der Patrone, während das kleinere Ende der Innenkammer in Verbindung mit dem Spritzenabschnitt den Kopf der Spritze am Platz hält, Die Gestalt einer geeigneten Patrone variablen Volumens ist in dem vorgenannten US-Patent Nr. 5 334 162 angegeben, deren Offenbarung hier aus drücklich durch Bezugnahme eingeschlossen wird. Die Nadel der Spritze kann sich dann genau auf die Scheibendichtung der Patrone ausrichten und diese durchstechen.
  • Der Spritzenabschnitt hat eine allgemein zylindrische Außenfläche mit einer inneren zylindrischen Kammer etwa des Durchmessers der einzusetzenden Spritze. Der Spritzenabschnitt ist mit einem formschlüssigen Anschlag versehen, der einen Ring berührt, der an der Spritze vorgesehen ist, um die Spritze daran zu hindern, ihre richtige Position zu überschreiten. Der Spritzenabschnitt ist auch mit einem ringförmigen Flansch versehen, um den Benutzer gegen versehentliche Nadelstiche zu schützen. Sobald die Spritze in die Ausrichteinrichtung eingesetzt ist und die Nadel der Spritze die Scheibendichtung der Patrone durchsticht, kann der Kolben der Spritze von der Spritze hochgezogen werden, um das flüssige Medikament aus der Patrone in die Spritze aufzuziehen. Die Spritze kann dann aus der Ausrichtvorrichtung herausgenommen werden, um am Patienten verwendet zu werden. Die Patrone kann entweder in der Vorrichtung verbleiben oder kann aus der Ausrichtvorrichtung entnommen werden, indem auf die Klemme an der Außenseite des Patronenabschnitts gedrückt wird, um dadurch die Patrone freizugeben und ihre Entnahme zu ermöglichen.
  • Ein Vorteil der vorliegenden Erfindung besteht darin, dass die vorliegende Erfindung bei relativ geringen Kosten hergestellt werden kann und sie daher eine billige Einrichtung zum Ausrichten einer Spritze auf eine Patrone variablen Volumens ergibt und die Notwendigkeit beseitigt, ein Fläschchen großen Volumens zu kaufen und zu kühlen oder einen Injektionsstift zu kaufen.
  • Ein weiterer Vorteil der Erfindung besteht darin, dass sie eine relativ einfache Einrichtung zum Ausrichten einer Spritze auf eine ein Medikament enthaltende Patrone schafft, die die Gefahr von Nadelstichen minimiert. Dieses ist ein spezieller Vorteil für Benutzer mit unruhigen Händen, für Benutzer schlechten Sehvermögens oder für Kinder.
  • Ein weiterer Vorteil der Erfindung besteht darin, dass die formschlüssigen Anschläge, die innerhalb der Vorrichtung vorgesehen sind, die Spritze und die Patrone daran hindern, in einer falschen Position eingesetzt zu werden und dadurch die Bewegung des Patronenkolbens zu behindern. Das gesamte Medikamentenvolumen innerhalb der Patrone kann daher aufgezogen werden.
  • Ein weiterer Vorteil der Erfindung besteht darin, dass die Patrone in ihrer richtigen Position gehalten wird und durch Drücken auf die Freigabeklemme einfach gelöst werden kann.
  • Ein weiterer Vorteil der vorliegenden Erfindung besteht darin, dass die Patrone in der Ausrichtvorrichtung verbleiben und für nachfolgende Verwendungen aufbewahrt werden kann.
  • Die vorliegende Erfindung schafft in einer Ausführungsform eine Vorrichtung zum Ausrichten einer Spritze auf ein Gefäß, um das richtige Einführen der Spritze in das Gefäß zu ermöglichen. Die Spritze enthält eine Kammer für ein flüssiges Medikament, einen Kolben, der innerhalb der Medikamentenkammer hin und her verschieblich angeordnet ist, und eine Nadel, die in Fluidverbindung mit der Medikamentenkammer ist. Das Gefäß hat ein variables Innenvolumen und enthält eine injizierbare Flüssigkeit. Die Vorrichtung enthält ein Ausrichtgehäuse mit einer Gefäßkammer, die koaxial zu einer Spritzenkammer ist, wobei die Gefäßkammer und die Spritzenkammer dazu eingerichtet sind, das Gefäß bzw. die Spritze aufzunehmen. Das Gehäuse enthält fernerhin einen Gefäßanschlag und einen Spritzenanschlag. Das Gefäß liegt am Gefäßanschlag an, die Spritze liegt am Spritzenanschlag an, die Spritze ist koaxial zum Gefäß, und die Nadel dringt in das Gefäß eine vorbestimmte Distanz ein, wenn die Spritze und das Gefäß in dem Gehäuse aufgenommen sind.
  • Die vorliegende Erfindung gibt in einer weiteren Ausführungsform ein Injektionsvorbereitungssystem an, enthaltend eine Spritze, eine Patrone und ein Ausrichtgehäuse. Die Spritze enthält eine Kammer zur Aufnahme eines flüssigen Medikaments, einen Kolben, der in der Medikamentenkammer hin und her verschiebbar angeordnet ist, und eine Nadel, die in Fluidverbindung mit der Medikamentenkammer ist. Die Patrone enthält einen elastomeren Kolben, der innerhalb der Patrone verschiebbar angeordnet ist, einen Ausgang mit einer durchstoßbaren Membran und ein injizierbares Fluid, das zwischen dem Ausgang und dem elastomeren Kolben enthalten ist. Schließlich enthält das Ausrichtgehäuse eine Patronenkammer koaxial zu einer Spritzenkammer, wobei die Patronenkammer und die Spritzenkammer dazu eingerichtet sind, die Patrone bzw. die Spritze aufzunehmen. Das Gehäuse enthält weiterhin eine Patronenanschlageinrichtung und eine Spritzenanschlageinrichtung. Die Patrone liegt an der Patronenanschlageinrichtung an, die Spritze liegt an der Spritzenanschlageinrichtung an, die Spritze ist koaxial mit der Patrone und die Nadel durchsticht die Membran und dringt in die Patrone eine vorbestimmte Distanz kurz vor dem Kolben ein, wenn die Spritze und die Patrone in dem Gehäuse aufgenommen sind.
  • Die oben genannten und weiteren Merkmale und Ziele dieser Erfindung und die Art und Weise, wie sie erreicht werden, werden augenscheinlicher und die Erfindung selbst wird besser verstanden, wenn man auf die nachfolgende Beschreibung Bezug nimmt, die im Zusammenhang mit den begleitenden Zeichnungen gegeben wird.
  • 1 ist eine perspektivische Ansicht der vorliegenden Erfindung mit einer Spritze, die darin eingesetzt ist, um eine Medi kamentenlösung aus einer Patrone aufzuziehen, die ebenfalls in der vorliegenden Erfindung enthalten ist;
  • 2 ist eine Seitenansicht der in 1 gezeigten Ausführungsform;
  • 3 ist eine Explosionsdarstellung der in l gezeigten Ausführungsform; und
  • 4 ist eine Schnittansicht der vorliegenden Erfindung, geschnitten längs der Linie 4-4 von 2.
  • Entsprechende Bezugszeichen geben in den gesamten Ansichten entsprechende Teile an. Das hier gezeigte Beispiel zeigt eine Ausführungsform der Erfindung, und dieses Beispiel soll nicht als den Umfang der Erfindung in irgendeiner Weise einschränkend angesehen werden.
  • Die unten beschriebene Ausführungsform soll nicht die Erfindung auf die genaue Ausführungsform, die in der nachfolgenden detaillierten Beschreibung offenbart ist, erschöpfen oder einschränken.
  • Es wird nun auf 1 Bezug genommen. Es ist eine Ausrichtvorrichtung 20 gezeigt mit einem Gehäuse 22, das einen integralen Patronenabschnitt 24, einen Nadelabschnitt 26 und einen Spritzenabschnitt 28 enthält. In der beispielhaften Ausführungsform ist das Gehäuse 22 aus einem transparenten Polystyrolkunststoff hergestellt, obgleich andere Materialien sicherlich möglich sind. Die Spritze 29 ist als in die Ausrichtvorrichtung 20 eingeführt dargestellt. Polystyrol ist nicht nur ein klares Material zur Herstellung des Gehäuses 22, sondern schafft im Zusammenwirken mit der zylindrischen Gestalt des Gehäuses 22 auch eine Vergrößerungswirkung für die Dosisskala (nicht gezeigt), die auf die Spritze 29 aufgedruckt ist, um den Benutzer bei der Einstellung einer Dosis zu unterstützen.
  • Wie am besten in den 1 und 4 gezeigt ist, hat der Patronenabschnitt 24 eine allgemein zylindrische Außenfläche 30 mit einer elastischen Kunststoffklemme 32, die integral über einen Befestigungsarm 33 angebracht ist. Der Patronenabschnitt 24 enthält auch eine innere zylindrische Kammer 34, die einen Durchmesser hat, der dem Durchmesser der Patrone 25 grob entspricht, wie am besten in 4 gezeigt. Die Patrone 35 besteht, wie im US-Patent Nr. 5 334 162 gezeigt, aus einem tubusförmigen Abschnitt 36, der eine Innenkammer 38 ausbildet, die eine Medikamentenlösung 40 enthält. Ein Patronenkolben 42 ist innerhalb der Patrone 35 axial beweglich und ist in 4 benachbart dem Abgabeende 44 der Patrone 35 angeordnet dargestellt. Das Abgabeende 44 der Patrone 35 enthält eine nach innen schräg verlaufende Schulter 46, einen Hals 48 verringerten Durchmessers und einen Ausgang 50 mit einem umlaufenden Flansch 52. Der Durchmesser des Halsflansches 52 ist größer als der Durchmesser des Halses 48. In anderen Ausführungsformen der Erfindung können anstelle der Patrone 35 ein kollabierbarer Schlauch oder andere Gefäße variablen Innenvolumens verwendet werden.
  • Die Patrone 35 wird von Hand in den Patronenabschnitt 24 eingeschoben, bis die Patronenschulter 46 mit dem Patronenanschlag 37 des Abschnitts 24 in Berührung gelangt. Wenn die Patrone 35 eingesetzt ist, wird der Halteabschnitt 54 der Klemme 32 nach außen gedrückt, und der Betätigungsabschnitt 56 der Klemme 32 wird dadurch nach innen und gegen die zylindrische Außenfläche 30 des Patronenabschnitts 24 gedrückt. Sobald die Patrone 35 vollständig in den Patronenabschnitt 24 eingesetzt ist, wird der Haltefinger 58, der am Ende des Halteabschnitt 54 vorgesehen ist, von der Patrone 35 nicht mehr nach außen gedrückt und schnappt daher nach innen ein und hält die Patrone 35 innerhalb der Ausricht vorrichtung 20 fest. Die Klemme 32 ist auch dazu bestimmt, als eine bequeme Einrichtung zum Halten der Ausrichtvorrichtung 31 innerhalb beispielsweise einer Hemden- oder Jackentasche verwendet zu werden. Um die Einwärts- und Auswärtsbewegung des Haltefingers 58 zu ermöglichen und es einem Benutzer zu erlauben, die Patrone 35 aus der Ausrichtvorrichtung 20 zu entnehmen, ist der Patronenabschnitt 24 mit einem Fenster 60 versehen, das in der beispielhaften Ausführungsform eine allgemein rechteckige Gestalt hat, wie man am besten in 2 sieht.
  • Der Nadelabschnitt 26 ist mit einer allgemein konischen Außenfläche 62 gezeigt, die von der allgemein zylindrischen Außenfläche 30 des Patronenabschnitts 24 zur allgemein zylindrischen Außenfläche 64 des Spritzenabschnitts 28 kegelig zusammenläuft. Wie am besten in 4 zu sehen, ist der Innenbereich des Nadelabschnitts 26 mit einer kegeligen Kammer 66 versehen. Die kegelige Kammer 66 verengt sich von einem Ende 68 großen Durchmessers zu einem Ende 70 kleinen Durchmessers. Wie am besten in 4 gezeigt, nimmt die Wand 27 des Nadelabschnitts 26 in der Dicke vom Patronenanschlag 37 zum Spritzenanschlag 82 ab.
  • Der Spritzenabschnitt 28 hat eine allgemein zylindrische Außenfläche 64 und eine zylindrische Innenfläche 78 eines Durchmessers, der dem Außendurchmesser des Spritzenkörpers 74 grob gleicht. Wenn daher, wie in 4 gezeigt, die Spritze 29 in die Ausrichtvorrichtung 20 eingesetzt ist, nimmt der Spritzenkörper 74 den Spritzenabschnitt 28 ein und berührt die Innenfläche 78. Da der Spritzenkopf 72 einen kleineren Durchmesser als der Spritzenkörper 74 hat, kann die Spritze 29 in die Ausrichtvorrichtung 20 eingeführt werden, bis die Schulter 80 der Spritze 29 den Spritzenanschlag 82 des Spritzenabschnitts 28 berührt. Dabei ist die Nadel 84 in der Lage, die Scheibendichtung 86 der Patrone 35 zu durchstechen und dadurch zur Medikamentenlösung 40 innerhalb des tubusförmigen Abschnitts 36 der Patrone 35 Zugang zu erlangen. Wenn der Spritzenkolben 88 innerhalb des Spritzenkörpers 74 zurückgezogen wird, tritt Lösung 40 durch die Nadel 84 in die Spritze 29 ein, und der dadurch erzeugte Unterdruck zieht den Patronenkolben 42 zur Nadel 84.
  • Der Spritzenabschnitt 28 ist auch mit einem Ringflansch 92 um den äußeren Umfang der Spritzenöffnung 90 versehen. Der Ringflansch 92 ist als Schutzschild vorgesehen, um die Nadel 84 daran zu hintern, in die Hand des Benutzers zu stechen, und als eine Nadelführung, die die Nadel 84 in die Spritzenöffnung 90 einführt.
  • Im Betrieb wird die Patrone 35 in die Ausrichtvorrichtung 20 durch die Patronenöffnung 89 des Patronenabschnitts 24 eingeführt, wie am besten in 3 gezeigt. Diese Bewegung drückt den Haltefinger 58 nach außen, um den Durchgang der Patrone 35 zu ermöglichen, bis die Patronenschulter 46 mit dem Patronenanschlag 37 in Berührung gelangt, was wiederum dem Haltefinger 58 ermöglicht, nach innen durch das Klemmenfenster 60 zu schnappen und dadurch die Patrone 35 innerhalb der Ausrichtvorrichtung 20 festzuhalten.
  • Die Spritze 29 kann dann in die Spritzenöffnung 90 der Ausrichtvorrichtung 20 eingeführt werden, bis die Spritzenschulter 80 mit dem Spritzenanschlag 82 in Berührung gelangt. Dabei durchstößt die Nadel 84 genau ausgerichtet die Scheibendichtung 86 und erhält Zugang zur Medikamentenlösung 40. Da der Patronenabschnitt 24 koaxial mit dem Spritzenabschnitt 28 ist und die Durchmesser von Patrone 35 und Spritze 29 den entsprechenden Innendurchmessern von Patronenabschnitt 24 und Spritzenabschnitt 28 grob gleichen, wird die Spitze 29 auf die Patrone 35 ausgerichtet. Darüber hinaus wird die Spritze 29 in geeigneter Weise angeordnet, um es der Nadel 84 zu ermöglichen, die Scheibendichtung 86 zu durchstoßen, in die Patrone 35 jedoch nicht bis zu einem Punkt einzudringen, wo die Nadel 84 die Bewegung des Kolbens 42 stören würde.
  • Wenn der Benutzer Medikamentenlösung 40 aufziehen will, wird der Spritzenkolben 88 vom Spritzenkörper 72 weggezogen, um Lösung 40 in die Spritze 29 aufzuziehen. Wenn der Kolben 88 von der Spritze 29 weggezogen wird, bewegt sich der Kolben 42 in Richtung auf die Spritze 29 als Folge des dadurch erzeugten Unterdrucks. Dieses ist vorteilhaft, da Umgebungsluft nicht in die Patrone 35 eindringen und das in der Patrone 35 verbleibende Medikament 40 möglicherweise verunreinigen kann. Aufgrund der Vergrößerungswirkung, die von dem transparenten Polystyrolgehäuse 22 hervorgerufen wird, kann ein Benutzer sehr leicht die Dosierung ablesen, die innerhalb der Spritze 29 eingestellt wird.
  • Die Spritze 29 kann dann aus der Ausrichtvorrichtung 20 zur Injektion des Medikaments 40 entnommen werden. Die Patrone 35 kann aus der Ausrichtvorrichtung 20 entnommen werden, indem der Betätigungsabschnitt 56 der Klemme 32 nach innen gegen den Patronenabschnitt 24 gedrückt wird, um dadurch den Haltefinger 58 nach außen zu zwingen, um die Patrone 35 aus der Ausrichtvorrichtung 20 entnehmen zu können. Der Benutzer kann die Patrone 35 beim Herausnehmen durch das Klemmenfenster 60 hindurch ergreifen.

Claims (3)

  1. Vorrichtung zum Ausrichten einer Spritze (29) auf ein Gefäß (35), wobei die Spritze eine Kammer zur Aufnahme eines flüssigen Medikamentes aufweist, in der Medikamentenkammer ein Kolben (88) hin und her verschieblich angeordnet ist und eine Nadel in Fluidverbindung mit der Medikamentenkammer steht, das Gefäß ein offenes Ende, eine zylindrische Hülle (36) und ein entgegengesetztes, mit einer Kappe versehenes Ende (44) hat, das mit der Kappe versehene entgegengesetzte Ende ein Ende (48) verminderten Durchmessers aufweist, das von einem durchstoßbaren Material (86) verschlossen ist, um die Nadel dort hindurch aufzunehmen, und einen Kolben (42) enthält, der so bemessen ist, dass er von dem offenen Ende aufgenommen wird und dieses verschließt und innerhalb der Patrone teleskopisch beweglich ist, und ein injizierbares Fluid (40) enthält, gekennzeichnet durch: ein Ausrichtgehäuse (22) mit einer Gefäßkammer (34), die koaxial zur Spritzenkammer ausgerichtet ist und dazu eingerichtet ist, das Gefäß aufzunehmen, wobei die Spritzenkammer dazu eingerichtet ist, die Spritze aufzunehmen, das Gehäuse weiterhin einen Gefäßanschlag (37) zur Begrenzung der axialen Bewegung des Gefäßes, wenn das Gefäß in der Gefäßkammer aufgenommen ist, enthält, und einen Spritzenanschlag (42) zum Begrenzen der axialen Bewegung der Spritze, wenn diese in der Spritzenkammer aufgenommen ist, enthält, das Gefäß koaxial zur Spritze ist, die Spritze an dem Spritzenanschlag anliegt, das Gefäß an dem Gefäßanschlag anliegt und die Nadel in das Gefäß um eine vorbestimmte Distanz in das Ende verminderten Durchmessers und nicht in die zylindrische Umhüllung eindringt, wenn die Spritze und das Gefäß von dem Gehäuse aufgenommen sind.
  2. Vorrichtung (20) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Spritzenanschlag (82) eine erste ringförmige Schulter (82) aufweist, die innerhalb des Gehäuses (22) angeordnet ist und die lineare Bewegung der Spritze begrenzt, wenn die Spritze (29) in die Vorrichtung eingeführt wird, und der Gefäßanschlag eine zweite ringförmige Schulter (37) aufweist, die innerhalb des Gehäuses angeordnet ist und die lineare Bewegung des Gefäßes (35) begrenzt, wenn das Gefäß in die Vorrichtung eingesetzt wird.
  3. Vorrichtung (20) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Spritzenanschlag (82) und der Gefäßanschlag (37) von einem Tunnel verminderten Durchmessers gebildet sind, der die Gefäßkammer (34) und die Spritzenkammer miteinander verbindet.
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