DE69725232T2 - Datenübertragungsgerät - Google Patents

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DE69725232T2
DE69725232T2 DE69725232T DE69725232T DE69725232T2 DE 69725232 T2 DE69725232 T2 DE 69725232T2 DE 69725232 T DE69725232 T DE 69725232T DE 69725232 T DE69725232 T DE 69725232T DE 69725232 T2 DE69725232 T2 DE 69725232T2
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Takashi Yokohama-shi Suzuki
Toshio Kanazawa-ku Miki
Tomoyuki Yokosuka-shi Ohya
Toshiro Yokosuka-shi Kawahara
Satoru Yokohama-shi Adachi
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NTT Inc
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Nippon Telegraph and Telephone Corp
NTT Mobile Communications Networks Inc
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Description

  • HINTERGRUND DER ERFINDUNG
  • Gebiet der Erfindung
  • Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Datenübermittlungsvorrichtung, die für eine Datenübermittlung in einer Kommunikationsumgebung geeignet ist, in der leicht Kodefehler auftreten.
  • Stand der Technik
  • In einer Datenübermittlung, die eine Kommunikationsleitung verwendet, in der leicht Kodefehler auftreten, tritt in einer Empfängervorrichtung oft ein Datenmangel oder ein Fehlempfangen in Folge von Kodefehlern auf, und dieses verschlechtert eine Empfangsqualität. Um dieses Problem zu überwinden, werden technische Mittel, wie ein Wiederübermittlungssteuerungsverfahren oder eine Fehlerkorrekturdekodierung verwendet. Diese technischen Mittel werden im Detail zum Beispiel in einer Druckschrift offenbart, verfasst von Shu Lin und Daniel J. Costello unter der Überschrift „Error Control Coding Fundamentals and Applications" Prentice Hall 1983.
  • Ein Wiederübermittlungssteuerungsverfahren ist ein Verfahren, in dem eine Übermittlungsvorrichtung Duplikatdaten in Antwort auf einen Empfangsfehlerbericht von einer Empfängervorrichtung übermittelt. Das Wiederübermittlungssteuerungsverfahren ist signifikant effektiv für eine Datenkommunikation, in der viele Kodefehler bei einem Burst auftreten. Das Wiederübermittlungssteuerungsverfahren erfordert jedoch einen Rücklaufkanal, durch den die Empfängervorrichtung den Empfangsfehlerbericht zu der Übermittlungsvorrichtung sendet, und daher kann das Verfahren nicht bei Datenübermittlungsvorrichtungen verwendet werden, die keinen Rücklaufkanal aufweisen.
  • Eine Fehlerkorrekturkodierung ist ein Verfahren, in dem eine Empfängervorrichtung Kodefehler von empfangenen Daten korrigiert und daher erfordert das Verfahren keinerlei Rücklaufkanal. Es gibt jedoch einen Fall, in dem viele Kodefehler bei einem Burst in einer Kommunikationsleitung auftreten und die Kodefehler die Kodefehlerkorrekturmöglichkeit überschreiten. In einem derartigen Fall werden ein Teil der Kodefehler in der Kodefehlerkorrekturdekodierung nicht korrigiert und einige Kodefehler verbleiben in den dekodierten Daten. Um den verbleibenden Fehler zu reduzieren, wird ein Verwenden von einem Interleave (Verschachteln) benötigt. Wenn jedoch ein Interleave bei einer Datenübermittlung verwendet wird, korrespondiert eine Fehlerkorrekturmöglichkeit mit der Anzahl von Kodefehlern, von denen erwartet wird, dass sie in einem Abschnitt eingeschlossen sind, auf dem der Interleave ausgeführt wird. Daher ist eine sehr hohe Redundanz für die Fehlerkorrekturkodierung notwendig. Weiterhin ist es unmöglich, alle der empfangenen Daten korrekt zu dekodieren, wenn ein schwerer Burstfehler auftritt, der die Fehlerkorrekturmöglichkeit in einem Teil eines Abschnitts, überschreitet, auf dem der Interleave ausgeführt wird, auch wenn der andere Teil des Abschnitts keine Kodefehler einschließt.
  • Um die übermittelten Daten vor Kodefehlern zu schützen, ohne einen Rücklaufkanal zu verwenden, wird ein Verfahren als ein effektives Verfahren benötigt, bei dem Daten und ein zu den Daten hinzugefügter Fehlerdetektierungskode wiederholt zu einer diskreten Mehrzahl von Zeiten übermittelt werden. Bei diesem Verfahren empfängt die Empfängervorrichtung gleiche Daten zu einer Mehrzahl diskreter Zeiten, und die Empfängervorrichtung führt eine Fehlerdetektierung auf allen empfangenen Daten durch, die die gleichen Daten sind, wenn sie keinen Kodefehler aufweisen, und dekodiert eine der empfangenen Datenanordnungen, bei der kein Kodefehler detektiert wird.
  • Die konventionellen Datenübermittlungsverfahren sind wie oben beschrieben. In der konventionellen Technik ist es recht schwierig, eine effektive Datenübermittlung bereitzustellen, in der übermittelte Daten ohne Verwenden eines Rücklaufkanals vor Burstkodefehlern und zufälligen Kodefehlern geschützt werden können. Der Grund wird genauer wie folgt beschrieben:
  • Um übermittelte Daten vor Burstkodefehlern zu schützen, kann es effektiv sein, das oben beschriebene Verfahren zum Übertragen gleicher Daten zu einer Mehrzahl diskreter Zeiten zu verwenden.
  • Wenn gleiche Daten zu einer Mehrzahl von Zeiten gemäß des Verfahrens übermittelt werden, kann ein Teil der Daten zu der Empfängervorrichtung ohne Kodefehler übermittelt werden. Daher ist es möglich, zu vermeiden, dass die Übermittlungsqualität durch einen Datenmangel in Folge von Kodefehlern verschlechtert wird, wenn derartige Daten, die keinen Kodefehler aufweisen, übermittelt werden können und die somit übermittelten Daten dekodiert sind.
  • In einigen Fällen treten jedoch zufällige Kodefehler in all den Daten auf, die diskret zu einer Mehrzahl von Zeiten gemäß des obigen Verfahrens übermittelt werden. In derartigen Fällen kann die Empfängervorrichtung die Kodefehler von all den empfangenen Daten detektieren, weil alle Daten die Fehlerdetektierungskodes aufweisen. Die Empfängervorrichtung kann jedoch die Kodefehler nicht korrigieren. Daher werden in diesem Fall Daten, die keinen Kodefehler aufweisen, insgesamt nicht in der Empfängervorrichtung erhalten, auch wenn alle empfangenen Daten kleine zufällige Kodefehler einschließen.
  • Um dieses Problem zu überwinden, wird ein Verfahren benötigt, in dem Fehlerkorrekturkodierung auf allen Daten ausgeführt wird, die diskret zu einer Mehrzahl von Zeiten übermittelt werden, und die Fehler der Daten werden in der Empfängervorrichtung korrigiert. Wenn dieses Verfahren verwendet wird, ist jedoch eine sehr hohe Redundanz erforderlich, um genug Fehlerkorrekturmöglichkeit zu erhalten. Das Verwenden des Verfahrens zum duplizierten Übermitteln gleicher Daten verschlechtert die Übermittlungseffizienz erheblich. Das Verwenden einer Fehlerkorrekturkodierung verschlechtert jedoch die Übermittlungseffizient in viel erheblicherem Ausmaß und daher verschlechtert sich die Übermittlungseffizient signifikant.
  • Weiterhin weist dieses Verfahren ein Problem auf, dass die Steuerung der Redundanz eine Steuerung einer Frequenz erfordert, bei der gleiche Daten übermittelt werden, und es gibt kein Verfahren, ausgenommen das Verfahren zum Steuern einer Frequenz, und daher mangelt es dem Verfahren an Flexibilität einer Redundanzanpassung, in dem die Redundanz nur an Integrale der der Originaldaten angepasst werden kann.
  • In der europäischen Patentanmeldung 0 680 034 A1 wird ein mobiles Funkkommunikationssystem beschrieben, das einen Klang- oder Sprachaktivitätsdetektor und eine Faltungskodierung verwendet. In dem Übermittlungsabschnitt dieses Systems wird die Übermittlung der Klangdaten gestoppt und anstelle dessen werden Endbits übermittelt, wenn ein Klangabwesenheitsabschnitt in zu übermittelnden Klangdaten detektiert wird. Vor einer Übermittlung wird bei den Klangdaten und bei den Endbits eine Faltungskodierung durchgeführt. Die Dekodierung wird für eine Dekodierung des Faltungskodes verwendet.
  • Zusammenfassung der Erfindung
  • Unter Betrachtung des obigen ist es eine erste Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Datenübermittlungsvorrichtung bereitzustellen, die eine Datenübermittlung ausführen kann, die die übermittelten Daten vor bei einem Burst auftretenden Kodefehlern und vor zufällig auftretenden Kodefehlern schützt, ohne eine Redundanz einer Kodierung zu erhöhen. Es ist eine zweite Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Datenübermittlungsvorrichtung bereitzustellen, die die erste Aufgabe lösen kann und Daten mit einer gewünschten Redundanz übertragen kann, die eine durch nicht-integer Zahlen definierte Redundanz sein kann.
  • Gemäß einem ersten Aspekt der vorliegenden Erfindung wird eine Datenübermittlungsvorrichtung bereitgestellt, wie in Anspruch 1 zitiert. Zweite und dritte Aspekte der Erfindung beziehen sich auf entsprechende Datenübermittlungsvorrichtungen gemäß der unabhängigen Ansprüche 10 und 18.
  • Verschiedene Realisierungen dieser Vorrichtungen sind in den Unteransprüchen abgedeckt.
  • Kurze Beschreibung der Zeichnungen
  • 1 ist ein Blockdiagramm, das die Konfiguration einer Übermittlungsvorrichtung einer Datenübermittlungsvorrichtung gemäß einem ersten bevorzugten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung zeigt.
  • 2 ist ein Blockdiagramm, das die Konfiguration einer Empfängervorrichtung der Datenübermittlungsvorrichtung gemäß des ersten bevorzugten Ausführungsbeispiels zeigt.
  • 3 zeigt ein Beispiel von von der Übermittlervorrichtung übertragenen Daten.
  • 4 zeigt eine Datenverarbeitung, die in einigen Abschnitten der Übermittlervorrichtung und der Empfängervorrichtung ausgeführt wird.
  • 5 ist ein Blockdiagramm, das eine Konfiguration einer Übermittlervorrichtung einer Datenübermittlungsvorrichtung gemäß einem zweiten bevorzugten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung zeigt.
  • 6 ist ein Blockdiagramm, das die Konfiguration einer Empfängervorrichtung der Datenübermittlungsvorrichtung gemäß des zweiten bevorzugten Ausführungsbeispiels zeigt.
  • 7 ist ein Blockdiagramm, das die Konfiguration einer Übermittlervorrichtung einer Datenübermittlungsvorrichtung gemäß eines dritten bevorzugten Ausführungsbeispiels der vorliegenden Erfindung zeigt.
  • 8 ist ein Blockdiagramm, das die Konfiguration einer Empfängervorrichtung der Datenübermittlungsvorrichtung gemäß des dritten bevorzugten Ausführungsbeispiels zeigt.
  • 9 zeigt eine Datenverarbeitung, die in einigen Abschnitten der Übertragervorrichtung und der Empfängervorrichtung ausgeführt wird.
  • 10 ist ein Blockdiagramm, das die Konfiguration einer Übermittlervorrichtung einer Datenübermittlungsvorrichtung gemäß einem vierten bevorzugten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung zeigt.
  • 11 ist ein Blockdiagramm, das die Konfiguration einer Empfängervorrichtung der Datenübermittlungsvorrichtung gemäß des vierten bevorzugten Ausführungsbeispiels zeigt.
  • 12 ist ein Blockdiagramm, das die Konfiguration einer Übermittlervorrichtung einer Datenübermittlungsvorrichtung gemäß einem fünften bevorzugten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung zeigt.
  • 13 ist ein Blockdiagramm, das die Konfiguration einer Empfängervorrichtung und der Datenübermittlungsvorrichtung gemäß dem fünften bevorzugten Ausführungsbeispiel zeigt.
  • 14 zeigt eine Datenverarbeitung, die in einigen Abschnitten der Übermittlervorrichtung und der Empfängervorrichtung ausgeführt wird.
  • 15 ist ein Blockdiagramm, das die Konfiguration einer Übermittlervorrichtung der Datenübermittlungsvorrichtung gemäß einem sechsten bevorzugten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung zeigt.
  • 16 ist ein Blockdiagramm, das die Konfiguration einer Empfängervorrichtung der Datenübermittlungsvorrichtung gemäß dem sechsten bevorzugten Ausführungsbeispiel zeigt.
  • 17 ist ein Blockdiagramm, das die Konfiguration der Übermittlervorrichtung einer Datenübermittlungsvorrichtung gemäß einem siebten bevorzugten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung zeigt.
  • 18 ist ein Blockdiagramm, das die Konfiguration einer Empfängervorrichtung der Datenübermittlungsvorrichtung gemäß dem siebten bevorzugten Ausführungsbeispiel zeigt.
  • 19 ist ein Blockdiagramm, das die Konfiguration eines Datendekodierers der Empfängervorrichtung zeigt.
  • 20 zeigt eine Datenverarbeitung, die in einigen Abschnitten der Übermittlervorrichtung und der Empfängervorrichtung ausgeführt wird.
  • Detaillierte Beschreibung der bevorzugten Ausführungsbeispiele
  • A. Erstes bevorzugtes Ausführungsbeispiel
  • 1 zeigt ein Blockdiagramm, das die Konfiguration einer Übermittlervorrichtung 101 einer Datenübermittlungsvorrichtung gemäß eines ersten bevorzugten Ausführungsbeispieles der vorliegenden Erfindung zeigt. 2 ist ein Blockdiagramm, das die Konfiguration einer Empfängervorrichtung 102 der Datenübermittlungsvorrichtung zeigt. 3 zeigt ein Beispiel von von der Übermittlervorrichtung 101 übertragenen Daten. 4 zeigt eine Datenverarbeitung, die in einigen Abschnitten der Übermittlervorrichtung 101 und der Empfängervorrichtung 102 ausgeführt wird.
  • Allem voran wird die Beschreibung im Hinblick auf die Übermittlervorrichtung 101 gegeben. Durch eine Eingangsklemme 111 eingegebene Daten werden über einen Puffer 112 Kodiereinheit für Kodiereinheit zu einem Datenseparator 113 gesendet. Der Datenseparator 113 teilt die Daten von dem Puffer 112 in Daten, die Schutz gegen Kodefehler erfordern, und Daten, die keinen Schutz erfordern. Der Datenseparator 113 liefert dann die Daten, die Schutz erfordern, zu einem CRC Kodierer 114 als Originaldaten und liefert die Daten, die keinen Schutz erfordern, zu einem Multiplexer 118. Die Darstellung (a) von 4 zeigt die zu dem CRC Kodierer 114 gelieferten Originaldaten.
  • Mehrere Verfahren können verwendet werden zum Teilen übertragener Daten in Daten, die Schutz erfordern, und Daten, die keinen Schutz erfordern, die zu Bestimmen sind. Zum Beispiel wird bei Übertragen von Daten und Audiosignalen im Zeitmultiplexsystem ein Verfahren benötigt, mit dem die Daten als die Schutz erfordernde Daten behandelt werden, und die Audiosignale als die keinen Schutz erfordernde Daten behandelt werden. In dem Fall, bei dem Daten und ein Audiosignal in einem vorbestimmten Muster übertragen werden, kann der Datenseparator 113 ausgelegt sein, um die von dem Puffer 112 gelieferten Daten und das Audiosignal gemäß dem Muster zu teilen. Bei Übertragen von hierarchischen Daten, wie bildkodierte Daten, kann ein Verfahren verwendet werden zum Behandeln von Headerinformation der Daten als Schutz erfordernde Daten und zum Behandeln der anderen Information als keinen Schutz erfordernde Daten. In diesem Fall ist es möglich, den Headerteil der Daten von dem anderen Teil gemäß der Kodierungsyntax der Daten zu unterscheiden. Daher nimmt dieser Fall an, das die Übertragervorrichtung einen Datenseparator aufweist, der eine Eigenschaft zum Interpretieren der Kodiersytax aufweist.
  • Der CRC Kodierer 114 fügt einen CRC (zyklische Redundanzprüfung, engl.: Cyclic Redundancy Check) Kode zu den von dem Datenseparator 113 gelieferten Originaldaten hinzu, wie in der Darstellung (b) von 4 gezeigt ist. Ein Endbithinzufüger 115 fügt Endbits zu den ausgegebenen Daten des CRC Kodierers 114 hinzu, um eine Faltungskodierung zu beenden und gibt Daten aus, einschließlich der Originaldaten des CRC Kodes und der Endbits, wie in der Darstellung (c) von 4 gezeigt ist. Die Endbits haben Bitlängen, die mit einer begrenzenden Länge von einer Faltungsdekodierung korrespondieren, die durch einen Faltungskodierer 116 ausgeführt wird, der an der Ausgangsseite des Endbithinzufügers 115 bereitgestellt wird.
  • Der Faltungskodierer 116 ist ein Mittel zum Ausführen von Fehlerkorrekturkodierung bei einem Kodierverhältnis von 1/2 auf die von dem Endbithinzufüger 115 gelieferten Daten. Genauer gesagt, dient der Faltungskodierer 116 in dem bevorzugten Ausführungsbeispiel zum Ausführen einer Faltung der von dem Endbithinzufüger 115 gelieferten Daten und gibt Faltungskodierte Daten aus, die eine Redundanz von 1/2 aufweisen, wie in der Darstellung (d) von 4 gezeigt ist.
  • Ein Kodeteiler 117 teilt die Faltungskodedaten durch zwei. Einige Verfahren werden in Bezug auf die Teilungsoperation benötigt. In einem Verfahren des bevorzugten Ausführungsbeispiels teilt der Kodeteiler 117 die von dem Faltungskodierer 116 gelieferten faltungskodierten Daten in zwei Teile, die jeweils mit zwei Generator-Polynominalausdrücken korrespondieren. Sozusagen teilt der Kodeteiler 117 die von dem Faltungskodierer gelieferten faltungskodierten Daten in einen Teil, der mit dem Ausdruck A korrespondiert, und einen Teil, der mit dem Ausdruck B korrespondiert, wenn der Faltungskodierer 116 eine Faltung unter Verwenden der Generator-Polynominalausdrücke A und B ausführt, wie in der Darstellung (e) von 4 gezeigt ist.
  • Der Multiplexer 118 multiplext die kodierten Daten, die mit den Generator-Polynominalausdrücken A und B korrespondieren und von dem Kodeteiler 117 ausgegeben werden, und die keinen Schutz erfordernden Daten, die von dem Datenseparator 113 ausgegeben werden. Der Multiplexer 118 gibt dann Daten aus, die somit über eine Ausgangsklemme 119 auf eine Kommunikationsleitung gemultiplext werden. Das Multiplexen wird so ausgeführt, dass die Daten, die keinen Schutz erfordern, zwischen die kodierten Daten eingefügt werden, die mit den Generator-Polynominalausdrücken A und B korrespondieren, wie in 3 gezeigt ist, und die kodierten Daten werden auf einer Zeitachse von einander separiert, um nicht den gleichen Burstfehler zu treffen.
  • Als nächstes wird eine Beschreibung im Hinblick auf die Empfängervorrichtung 102 gegeben. Die von der Übertragervorrichtung 101 übertragenen Daten werden, wie oben beschrieben, an eine Eingangsklemme 121 der Empfängervorrichtung 102 übertragen. Die somit übertragenen Daten werden über einen Puffer 122 Dekodierungseinheit für Dekodierungseinheit an einen Demultiplexer 123 geliefert und die Daten werden durch den Demultiplexer 123 in die zwei kodierten Datenanordnungen und die keinen Schutz erfordernden Daten geteilt. Die Daten, die keinen Schutz erfordern, werden zu einem Datenmischer 128 gesendet. Bei den zwei kodierten Datenanordnungen korrespondiert eine mit dem Generator-Polynominalausdruck A und die andere korrespondiert mit dem Generator-Polynominalausdruck B. Die mit dem Generator-Polynominalausdruck korrespondierenden kodierten Daten werden zu einem Faltungkodedekodierer 125A gesendet. Die mit dem Generator-Polynominalausdruck B korrespondierenden kodierten Daten werden zu einem Faltungskodedekodierer 125B gesendet. Weiterhin werden die zwei kodierten Datenanordnungen, die mit den Generator-Polynominalausdrücken A und B korrespondieren, zu einem Kodemischer 124 gesendet.
  • Der Faltungskodedekodierer 125A führt ein Dekodieren der von dem Demultiplexer 123 gesendeten kodierten Daten, korrespondierend mit dem Generator-Polynominalausdruck A aus und erzeugt dann dekodierte Daten, korrespondierend mit den Originaldaten, die keine Faltung aufgewiesen haben, durch Verwenden des Generator-Polynominalausdrucks A, wie in der Darstellung (f) von 4(f) gezeigt ist. Ein CRC Dekodierer 126A führt eine Kodefehlerdetektierung der dekodierten Daten basierend auf dem CRC Kode aus, der in den dekodierten Daten eingeschlossen ist.
  • Ähnlich führt der Faltungskodedekodierer 125B eine Dekodierung der von dem Demultiplexer 123 gesendeten kodierten Daten korrespondierend mit dem Generator-Polynominalausdruck B aus, um dekodierte Daten zu erzeugen, wie in der Darstellung (g) von 4 gezeigt ist. Ein CRC Dekodierer 126B führt eine Kodefehlerdetektierung der dekodierten Daten basierend auf dem CRC Kode aus, der in den dekodierten Daten eingeschlossen ist.
  • Andererseits mischt der Kodemischer 124 die kodierten Daten korrespondierend zu den Generator-Polynominalausdrücken A und B, um kodierte Daten korrespondierend zu den faltungskodierten Daten zu erzeugen, die keine Teilung durch den Kodeteiler 117 der Übertragervorrichtung 101 aufgewiesen haben, wie in den Darstellungen (f)–(h) von 4 gezeigt ist. Ein Faltungskodedekodierer 125C führt eine Dekodierung der durch den Kodemischer 124 erzeugten kodierten Daten aus, um dekodierte Daten korrespondierend zu den Originaldaten, die keine Faltung aufgewiesen haben, zu erzeugen, wie in der Darstellung (h) von 4 gezeigt ist. Ein CRC Dekodierer 126C führt eine Kodefehlerdetektierung der dekodierten Daten aus, basierend auf dem in den dekodierten Daten eingeschlossenen CRC Kode.
  • Die Ergebnisse einer Kodefehlerdetektierung der CRC Dekodierer 126A126C werden zu einem Auswähler 127 gesendet. Der Auswähler 127 wählt eine der dekodierten Datenanordnungen aus, bei der erwartet wird, dass sie keinen Kodefehler aufweist, oder einen geringsten verbliebenen Kodefehler basierend auf den Ergebnissen der Kodefehlerdetektierung aufweist. Genauer gesagt wird die Auswahl gemäß des folgenden Verfahrens ausgeführt:
    • a. Der Auswähler 127 wählt derart dekodierte Daten aus, die keinen Kodefehler aufweisen, und sendet sie zu dem Datenmischer 128, wenn die von dem Faltungskodedekodierer 125A125C ausgegebenen kodierten Daten kodierte Daten einschließen, bei denen kein Kodefehler detektiert wird.
    • b. Der Auswähler 127 wählt die von dem Faltungskodedekodierer 125C ausgegebenen dekodierten Daten aus und sendet sie zu dem Datenmischer 128, wenn Kodefehler von allen von den Faltungskodedekodierern 125A125C ausgegebenen dekodierten Daten detektiert werden. Deswegen, weil die von dem Faltungskodedekodierer 125C ausgegebenen Daten von den kodierten Daten erhalten werden, die eine Redundanz von 1/2 durch Fehlerkorrekturdekodierung aufweisen, und es wird erwartet, dass der verbliebene Fehler geringer als die verbliebenen Fehler der anderen dekodierten Daten ist.
  • Der Datenmischer 128 multiplext die durch den Auswähler 127 ausgewählten dekodierten Daten und die von dem Demultiplexer 123 gesendeten Daten, die keinen Schutz erfordern. Der Datenmischer 128 gibt die demultiplexten Daten über eine Ausgangsklemme 129 als dekodierte Daten aus. Die dekodierten Daten und die Daten, die keinen Schutz erfordern, können zu den äußeren Vorrichtung über verschiedene Ausgangsklemmen geliefert werden, wenn die dekodierten Daten und die Daten, die keinen Schutz erfordern, durch verschiedene äußere Vorrichtungen verwendet werden müssen.
  • Wie oben beschrieben, werden die zwei kodierten Datenanordnungen zu diskreten Zeiten von der Übertragervorrichtung zu der Empfängervorrichtung gesendet, und die dekodierten Daten werden in dem bevorzugten Ausführungsbeispiel aus diesen kodierten Daten erhalten. Daher ist es möglich die Wahrscheinlichkeit zu reduzieren, dass in Folge eines Kodefehlers, der eine relativ lange verbliebene Zeit aufweist, wie ein Burstfehler, keine dekodierten Daten erhalten werden.
  • Weiterhin werden die fehlerkorrekturfähigen kodierten Daten von den zwei kodierten Datenanordnungen erzeugt und das Dekodieren wird unter Verwenden der somit in dem bevorzugten Ausführungsbeispiel erzeugten dekodierten Daten ausgeführt. Daher können zufällige Fehler korrigiert werden, auch wenn zufällige Fehler in den zwei kodierten Fehlern eingeschlossen sind.
  • Weiterhin werden die zwei kodierten Datenanordnungen übermittelt, wobei die Daten, die keinen Schutz erfordern, dazwischen gesetzt werden. Daher ist es möglich, die Wahrscheinlichkeit zu reduzieren, dass die zwei kodierten Datenanordnungen auf einen gleichen Burstfehler treffen und eine gute Nutzung der Kommunikationsleitung auszuführen.
  • Das erste bevorzugte Ausführungsbeispiel ist wie oben beschrieben, aber der Bereich der vorliegenden Erfindung ist nicht auf den Bereich des bevorzugten Ausführungsbeispiels beschränkt. Es gibt einige Modifikationen des oben beschriebenen ersten Ausführungsbeispiels, zum Beispiel wie folgt:
    • (1) Der Auswähler 127 kann so ausgelegt werden, dass er nicht nur die dekodierten Daten auswählt, bei denen kein Kodefehler detektiert wird, sondern unter Verwenden des Vergleichsergebnisses die dekodierten Daten vergleicht, um die Fehldetektierung des CRC Dekodierers zu reduzieren. Genauer gesagt, prüft der Auswähler 127 dieser Modifikation alle Ergebnisse der Fehlerdetektierung und vergleicht die dekodierten Daten. Der Auswähler 127 bewertet bei der Prüfung und dem Vergleich, wenn eine Mehrzahl von dekodierten Daten erkannt wurden, bei denen kein Kodefehler detektiert wurde, und die dekodierten Daten unterschiedlich voneinander sind, oder wenn dekodierte Daten, bei denen ein Kodefehler detektiert wurde, mit anderen dekodierten Daten korrespondieren, bei denen kein Kodefehler detektiert wird, dass diese keine Fehlerdetektierung in Folge von Fehlerdetektierung des CRC Dekodierers sein kann.
    • (2) Das oben beschriebene bevorzugte Ausführungsbeispiel offenbart das Beispiel, in dem die Übertragervorrichtung eine Fehlerkorrekturkodierung bei einer Redundanz von 1/N = 1/2 ausführt und die zwei kodierten Datenanordnungen überträgt, die durch Teilen der kodierten Daten in zwei Teile erhalten werden. Sozusagen offenbart das oben beschriebene bevorzugte Ausführungsbeispiel das Beispiel der vorliegenden Erfindung korrespondierend mit N = 2. Es wird jedoch offensichtlich verstanden, dass das bevorzugte Ausführungsbeispiel derart modifiziert werden kann, dass es mit den anderen N korrespondiert.
    • (3) Das oben beschriebene bevorzugte Ausführungsbeispiel offenbart das Beispiel, in dem die kodierten Daten in die zwei kodierte Datenanordnungen geteilt werden und die zwei kodierten Datenanordnungen übertragen werden. Daher erzeugt in diesem offenbarten Beispiel der Kodemischer 124 fehlerkorrekturfähige kodierte Daten unter Verwenden der zwei kodierten Daten, d. h., alle von der Übertragungsvorrichtung 101 übertragenen kodierten Daten. In dem modifizierten Beispiel jedoch, das mit den anderen N korrespondiert, die größer als drei sind, kann der Kodemischer 124 eine Mehrzahl von kodierten Daten unter allen von der Übermittlervorrichtung 101 übermittelten kodierten Daten auswählen und fehlerkorrekturfähige kodierte Daten unter Verwenden der ausgewählten kodierten Daten erzeugen. In einem anderen modifizierten Beispiel kann der Kodemischer 124 eine Mehrzahl fehlerkorrekturfähige kodierte Daten unter Verwenden der von der Übermittlervorrichtung 101 übermittelten kodierten Daten erzeugen.
    • (4) Das oben beschriebene bevorzugte Ausführungsbeispiel offenbart das Beispiel, in dem die kodierten Daten in die zwei kodierten Datenanordnungen geteilt werden, die eine gleiche Kodelänge aufweisen. Dieses Beispiel kann modifiziert werden, so dass durch Fehlerkorrekturkodierung erzeugte kodierte Daten bei einer Redundanz von 1/N in M (N > M) kodierte Daten geteilt werden, die unterschiedliche Kodelängen aufweisen, und die M kodierten Daten werden übermittelt. Zum Beispiel werden, wenn eine Fehlerkorrekturkodierung bei eine Redundanz von 1/3 ausgeführt wird, die durch die Kodierung erzeugten kodierten Daten in längere kodierte Daten, die eine zweifache Kodelänge der Originaldaten aufweisen, und kürzere kodierte Daten, die eine Kodelänge gleich der der Originaldaten aufweisen, geteilt, und die zwei kodierten Datenanordnungen werden von der Übermittlervorrichtung übermittelt. In diesem Fall kann der Kodefehler durch Verwenden nur der kodierten Daten korrigiert werden, wenn die längeren Daten einen Kodefehler einschließen. Daher wird in der Empfängervorrichtung eine Fehlerkorrekturdekodierung der längeren kodierten Daten ausgeführt. Die kürzeren kodierten Daten können dekodiert werden, wenn der Kodefehler der längeren kodierten Daten ein Burstfehler ist und nicht korrigiert werden kann. In dieser Modifikation können Prioritäten zu den geteilten kodierten Daten bei der Übermittlung und der Dekodierung zugewiesen werden.
    • (5) In dem oben beschriebenen bevorzugten Ausführungsbeispiel ist der CRC Kodierer 114 vor dem Faltungskodierer 116 platziert. Dieses Ausführungsbeispiel kann modifiziert werden, so dass der CRC Kodierer an der Ausgangsseite des Kodeteilers platziert ist, und CRC Kodes werden zu den zwei kodierten Datenanordnungen hinzugefügt, die von dem Kodeteiler erhalten werden. In dieser Modifikation wird die Fehlerdetektierung der zwei kodierten Datenanordnungen basierend auf den CRC Kodes ausgeführt, die in den kodierten Daten in der Empfängervorrichtung eingeschlossen sind. Eine Dekodierung auf solchen kodierten Daten wird ausgeführt, wenn kein Fehler von irgendwelchen kodierten Daten detektiert wird. Fehlerkorrekturkodierung wird auf kodierten Daten ausgeführt, die durch Mischen der Mehrzahl kodierter Daten erhalten wird, wenn Fehler von allen kodierten Daten detektiert werden. In dieser Modifikation ist der Umfang von Operationen reduziert im Vergleich zu dem Fall, bei dem eine Fehlerkorrekturkodierung von gemischten kodierten Daten immer ausgeführt wird.
    • (6) In dem oben beschriebenen bevorzugten Ausführungsbeispiel wird Faltungskodierung als Fehlerkorrekturkodierung verwendet. Die in der vorliegenden Erfindung verwendete Fehlerkorrekturkodierung ist jedoch nicht auf die Faltungskodierung beschränkt. Zum Beispiel kann eine invertierbare Kodierung als Fehlerkorrekturkodierung der vorliegenden Erfindung verwendet werden, wie sie in einer Druckschrift offenbart ist, verfasst durch Shu Lin und Daniel J. Costello, Jr. unter der Überschrift "Error Control Coding Fundamentals and Applications" Prentice Hall 1983. Im Allgemeinen dient Faltungsdekodierung, die eine Erzeugung eines Generator-Polynominalausdrucks verwendet, der in der Übertragervorrichtung des oben beschriebenen bevorzugten Ausführungsbeispiels verwendet wird, zum Konvertieren von Originaldaten in kodierte Daten, deren Inhalt sich von dem der Originaldaten unterscheidet. Im Gegensatz dazu dient invertierbare Kodierung zum Konvertieren von Originaldaten in kodierte Daten, die die Originaldaten einschließen. Daher werden die Originaldaten als welche der geteilten kodierten Daten übertragen, wenn die invertierbare Kodierung in der Übermittlervorrichtung der Modifikation verwendet wird.
    • (7) Der Endbithinzufüger 115 kann in dem oben beschriebenen bevorzugten Ausführungsbeispiel ausgelassen werden, wenn eine relativ niedrige Fehlerkorrekturmöglichkeit erforderlich ist im Hinblick auf die Bits, die in der Nähe des Beendigungsteils der Schutz erfordernden Daten platziert sind. In diesem Fall kann die Redundanz korrespondierend zu den Endbits zurückgewiesen werden.
  • B. Zweites bevorzugtes Ausführungsbeispiel
  • 5 ist ein Blockdiagramm, das die Konfiguration einer Übermittlervorrichtung 201 einer Datenübermittlungsvorrichtung gemäß eines zweiten bevorzugten Ausführungsbeispiels der vorliegenden Erfindung zeigt. 6 ist ein Blockdiagramm, das die Konfiguration einer Empfängervorrichtung 202 einer Datenübermittlungsvorrichtung zeigt.
  • Wie in 5 gezeigt, besteht die Übermittlervorrichtung 201 aus einer Eingangsklemme 211, einem Puffer 212, einem Datenseparator 213, einem Endbithinzufüger 215, einem Faltungskodierer 216, einem Kodeteiler 217, einem Multiplexer 218 und einer Ausgangsklemme 219. In dem oben beschriebenen ersten bevorzugten Ausführungsbeispiel ist die Übermittlervorrichtung 101 ausgelegt, so dass den von dem Datenseparator 113 ausgegebenen Originaldaten durch den CRC Kodierer 114 ein CRC Kode hinzugefügt wird, und die Originaldaten, die den CRC Kode aufweisen, werden zu dem Endbithinzufüger 115 geliefert. In der Übermittlervorrichtung 201 des zweiten bevorzugten Ausführungsbeispieles werden die von dem Datenseparator 213 ausgegebenen Originaldaten direkt zu dem Endbithinzufüger 215 geliefert. Die andere Konfiguration ist genau wie die Konfiguration der Übermittlervorrichtung 101 des ersten bevorzugten Ausführungsbeispieles. In der Übermittlervorrichtung 201 werden die kodierten Daten erzeugt, die mit den Generator-Polynominalausdrücken A und B korrespondieren, und die zwei kodierten Datenanordnungen und keinen Schutz erfordernde Daten werden gemultiplext, so dass die zwei kodierten Datenanordnungen auf einer Zeitachse separiert werden und die Daten, die keinen Schutz erfordern, dazwischen gesetzt sind. Die so gemultiplexten Daten werden zu einer Kommunikationsleitung übermittelt.
  • Als nächstes wird eine Beschreibung im Hinblick auf die Empfängervorrichtung 202 gegeben. Die von der Übermittlervorrichtung 201 übermittelten Daten werden zu einer Eingangsklemme 221 der Empfängervorrichtung 202 über die Kommunikationsleitung übermittelt. Diese Daten werden über einen Puffer 222 Dekodierungseinheit für Dekodierungseinheit zu einem Demultiplexer 223 geliefert und die somit gelieferten Daten werden in die zwei kodierten Datenanordnungen und die keinen Schutz erfordernde Daten geteilt. Die Daten, die keinen Schutz erfordern, werden von dem Demultiplexer 223 zu einem Datenmischer 228 geliefert. Andererseits werden die zwei kodierten Daten, die gegen Kodefehler geschützt sind, jeweils zu Faltungskodedekodierern 225A und 225B geliefert. Weiterhin werden die zwei kodierten Datenanordnungen zu einem Kodemischer 224 geliefert.
  • Der Faltungskodedekodierer 225A führt eine mit dem Generator-Polynominalausdruck A korrespondierende Dekodierung der kodierten Daten aus, die von dem Demultiplexer 223 geliefert werden, um dekodierte Daten zu erzeugen, die mit den Originaldaten korrespondieren, die keine Faltung durch Verwenden des Generator-Polynominalausdrucks A aufgewiesen haben. Die so erzeugten dekodierten Daten werden zu einem Endbituntersucher 226A geliefert. Der Endbituntersucher 226A vergleicht Endbits, die in der Faltungskodeerzeugung hinzugefügt werden, mit Endbits, die in den dekodierten Daten eingeschlossen sind, um zu beurteilen, ob die dekodierten Daten einen Kodefehler aufweisen oder nicht. Ähnlich führt der Faltungskodedekodierer 225B korrespondierend zu dem Generator-Polynominalausdruck B ein Dekodieren der kodierten Daten aus, die von dem Demultiplexer 223 geliefert werden, und ein Endbitüberwacher 226B führt durch Vergleichen von Endbits eine Kodefehlerdetektierung auf dekodierten Daten aus, die von dem Faltungskodedekodierer 225B ausgegeben werden.
  • Andererseits mischt der Kodemischer 224 die kodierten Daten korrespondierend zu den Generator-Polynominalausdrücken A und B, um kodierte Daten korrespondierend zu den orignalkodierten Daten zu erzeugen, die keine Teilung aufgewiesen haben. Ein Faltungskodedekodierer 225C führt eine Viterbi-Dekodierung der kodierten Daten aus, die durch den Kodemischer 224 erzeugt werden, um dekodierte Daten korrespondierend zu den Originaldaten zu erzeugen, die keine Faltungskodierung aufgewiesen haben. Ein Metriküberwacher 226C vergleicht eine Metrik eines verbleibenden Pfades, der in der Dekodierung durch den Faltungskodedekodierer 225C berechnet wurde, mit einem vorbestimmten Referenzwert, um Fehlerdetektierung der durch den Faltungskodedekodierer 225C erzeugten dekodierten Daten auszuführen.
  • Ein Auswähler 227 wählt eine aus den dekodierten Datenanordnungen aus, von der erwartet wird, dass sie keinen Kodefehler oder einen geringsten verbleibenden Kodefehler aufweist, basierend auf dem Ergebnis der Kodefehlerdetektierung der Endbitüberwacher 226A und 226B und des Metriküberwachers 226C. Genauer gesagt wird das Auswählen gemäß des folgenden Verfahrens ausgeführt:
    • a. Wenn die von den Faltungskodedekodierern 225A225C ausgegebenen dekodierten Daten dekodierte Daten einschließen, bei denen keine Kodefehler detektiert werden, wählt der Auswähler 227 derartige dekodierte Daten aus, die keinen Kodefehler aufweisen und sendet sie zu dem Datenmischer 228.
    • b. Wenn Kodefehler bei allen von den Faltungskodedekodierern 225A225C ausgegebenen dekodierten Daten detektiert werden, wählt der Auswähler 227 die von dem Faltungskodedekodierer 225C ausgegebenen dekodierten Daten aus und sendet diese zu dem Datenmischer 228. Deswegen wird erwartet, dass der verbleibende Fehler dieser dekodierten Daten der geringste ist.
  • Der Datenmischer 228 multiplext die durch den Auswähler 227 ausgewählten dekodierten Daten und die von dem Demultiplexer 223 gesendeten Daten, die keinen Schutz erfordern, und gibt die so gemultiplexten Daten als dekodierte Daten über eine Ausgangsklemme 229 aus.
  • Wie oben beschrieben, wird die Fehlerdetektierung der dekodierten Daten durch Verwenden der in der Fehlerkkorrekturkodierung hinzugefügten Enden und die in der Fehlerkorrekturdekodierung berechnete Metrik ausgeführt. Daher ist es nicht notwendig Redundanzbits zu den kodierten Daten für eine Fehlerdetektierung hinzuzufügen. Somit kann die Redundanz der Übermittlung reduziert werden.
  • In dem oben beschriebenen bevorzugten Ausführungsbeispiel wird die Fehlerdetektierung der dekodierten Daten durch die Endbitüberwacher und den Metriküberwacher ausgeführt, ohne Verwenden der anderen zusätzlichen Information, ausgenommen der Endbits. Dieses Ausführungsbeispiel kann jedoch modifiziert werden, so dass der andere Fehlerdetektierungskode, wie ein CRC Kode, ebenso verwendet wird. Diese Modifikation kann die Genauigkeit von einer Fehlerdetektierung verbessern. Weiterhin kann das oben beschriebene bevorzugte Ausführungsbeispiel durch Anwenden der Modifikationen korrespondierend zu den Modifikationen (1) – (4) des ersten bevorzugten Ausführungsbeispiels modifiziert werden.
  • C. Drittes bevorzugtes Ausführungsbeispiel.
  • 7 ist ein Blockdiagramm, das die Konfiguration einer Übermittlervorrichtung 301 einer Datenübermittlungsvorrichtung gemäß eines dritten bevorzugten Ausführungsbeispiels der vorliegenden Erfindung zeigt. 8 ist ein Blockdiagramm, das die Konfiguration einer Empfängervorrichtung 302 der Datenübermittlungsvorrichtung zeigt. 9 zeigt eine Datenverarbeitung, die in einigen Abschnitten der Übermittlervorrichtung 301 und der Empfängervorrichtung 302 ausgeführt wird.
  • Als erstes wird eine Beschreibung im Hinblick auf die Übermittlervorrichtung 301 gegeben. Wie in dem ersten bevorzugten Ausführungsbeispiel werden durch eine Eingangsklemme 311 eingegebene Daten über einen Puffer 312 Kodiereinheit für Kodiereinheit zu einem Datenseparator 313 geliefert. Die so gelieferten Daten werden in Daten geteilt, die Schutz gegen Kodefehler erfordern, und Daten, die keinen Schutz erfordern, basierend auf der Wichtigkeit jedes Teils der Daten. Die Daten, die Schutz erfordern, werden zu einem CRC Kodierer 314 als Originaldaten geliefert, wie in der Darstellung (a) von 9 gezeigt ist. Die Daten, die keinen Schutz erfordern, werden zu einem Multiplexer 318 geliefert.
  • Den Originaldaten wird durch den CRC Kodierer 314 ein CRC Kode für eine Fehlerdetektierung hinzugefügt, wie in der Darstellung (b) von 9 gezeigt ist, und weiterhin durch einen Endbithinzufüger 315 Endbits für eine Beendigung einer Faltungskodierung hinzugefügt, wie in der Darstellung (c) von 9 gezeigt ist. Wie in dem ersten bevorzugten Ausführungsbeispiel weisen diese Endbits eine Länge auf, die mit einer begrenzenden Länge einer Faltungskodierung korrespondieren, die durch einen Faltungskodierer 316 ausgeführt wird, der an der Ausgangseite des Endbithinzufügers 315 platziert ist.
  • Der Faltungskodierer 316 führt bei einer Redundanz von 1/3 eine Fehlerkorrekturkodierung der Daten aus, die von dem Endbithinzufüger 315 geliefert werden. Genauer gesagt führt der Faltungskodierer 316 in dem bevorzugten Ausführungssbeispiel eine Faltung der Daten aus, die von dem Endbithinzufüger 315 zum Erzeugen eines Faltungskodes geliefert werden, der eine Redundanz von 1/3 aufweist, unter Verwenden eines Generator-Polynominalausdrucks, wie in der Darstellung (d) von 9 gezeigt ist.
  • Ein Kodeteiler 317 teilt den so durch den Faltungskodierer 316 erzeugten Faltungskode durch zwei, um zwei punktierte Kodes X und Y zu erzeugen, die eine Redundanz von 2/3 aufweisen, wie in der Darstellung (e) von 9 gezeigt ist. Ein punktierter Kode ist ein Fehlerkorrekturkode, der durch einen zurückweisenden Teil eines Faltungskodes erzeugt wird. Beim Übertragen eines solchen punktierten Kodes können Redundanz und Fehlerkorrekturmöglichkeit der Übermittlung durch Verändern des zurückgewiesenen Teils des Faltungskodes gesteuert werden. In diesem bevorzugten Ausführungsbeispiel wird ein Teil eines Originalfaltungskodes aus dem Originalkode als ein punktierter Faltungskode X ausgewählt, und ein von dem punktierten Faltungskode X unterschiedlicher Kode wird aus dem Originalkode als ein punktierter Faltungskode Y ausgewählt. Jeder der punktierten Kodes X und Y hat eine Fehlerkorrekturmöglichkeit. Daher ist es möglich, die Originaldaten, die keine Faltungskodierung aufgewiesen haben, von jedem der punktierten Kodes X und Y unabhängig zu dekodieren. Mit anderen Worten sollte die Kodeauswahl zum Erzeugen des punktierten Kodes aus dem Originalfaltungskode so ausgeführt werden, dass die punktierten Kodes erhalten werden, die eine solche Fehlerkorrektur aufweisen.
  • Der Multiplexer 318 multiplext die zwei kodierten Datenanordnungen (punktierte Kodes X und Y) und die keinen Schutz erfordernden Daten, die von dem Datenseparator 313 ausgegeben werden, und gibt die somit gemultiplexten Daten über eine Ausgangsklemme 319 zu einer Kommunikationsleitung aus. Wie in dem ersten bevorzugten Ausführungsbeispiel wird das Multiplexen so ausgeführt, so dass die Daten, die keinen Schutz erfordern, zwischen die kodierten Daten eingefügt werden, und die kodierten Daten sind voneinander auf einer Zeitachse separiert, um nicht den gleichen Burstfehler zu treffen (Bezug 3).
  • Als nächstes wird eine Beschreibung hinsichtlich der Empfängervorrichtung 302 gegeben. Die von der Übermittlervorrichtung 301 ausgegebenen Daten werden zu einer Eingangsklemme der Empfängervorrichtung 302 übermittelt. Die somit übermittelten Daten werden über einen Puffer 322 Dekodiereinheit für Dekodiereinheit zu einem Demultiplexer 323 übermittelt, und die Daten werden in die zwei kodierten Datenanordnungen (d. h. die punktierten Kodes X und Y) und die keinen Schutz erfordernden Daten, durch den Demultiplexer 232 geteilt. Die Daten, die keinen Schutz erfordern, werden zu einem Datenmischer 328 gesendet. Der punktierte Kode X wird zu einem Faltungskodedekodierer 325A geliefert und der punktierte Kode Y wird zu einem Faltungskodedekodierer 325B geliefert. Weiterhin werden die punktierten Kodes X und Y zu einem Kodemischer 324 geliefert.
  • Der Faltungskodedekodierer 325A führt eine Fehlerkorrekturdekodierung des von dem Demultiplexer 323 gesendeten punktierten Kodes X aus, um dekodierte Daten zu erzeugen, die mit den Originaldaten korrespondieren, die keine Faltungkodierung aufgewiesen haben, wie in der Darstellung (f) von 9 gezeigt ist. Ein CRC Dekodierer 326A führt eine Kodefehlerdetektierung der dekodierten Daten aus, basierend auf dem CRC Kode, der in den dekodierten Daten eingeschlossen ist.
  • Ähnlich führt der Faltungskodedekodierer 325B eine Fehlerkorrekturdekodierung des von dem Demultiplexer 323 gesendeten punktierten Kode Y aus, wie in der Darstellung (g) von 9 gezeigt ist, und ein CRC Dekodierer 326B führt eine Kodefehlerdetektierung der dekodierten Daten aus, basierend auf dem CRC Kode, der in den dekodierten Daten eingeschlossen ist.
  • Andererseits mischt der Kodemixer 324 die punktierten Kodes X und Y, um einen Faltungskode korrespondierend zu dem Originalfaltungskode zu erzeugen, der keine Teilung aufgewiesen hat, wie in den Darstellungen (f)–(h) von 9 gezeigt ist. Ein Faltungskodedekodierer 325C führt eine Dekodierungsoperation, die mit dem oben beschriebenen, durch den Faltungskodierer 316 verwendeten Generator-Polynominalausdruck korrespondiert, des Faltungskodes aus, der durch den Kodemischer 324 erzeugt wird, um dekodierte Daten korrespondierend zu den Originaldaten zu erzeugen, die keine Faltungskodierung aufgewiesen haben, durch Verwenden des Generator-Polynominalausdrucks, wie in der Darstellung (h) von 9 gezeigt ist. Ein CRC Dekodierer 326C führt eine Kodefehlerdetektierung der dekodierten Daten aus, basierend auf dem CRC Kode, der in den dekodieren Daten eingeschlossen ist.
  • Die Ergebnisse der Kodefehlerdetektierung der CRC Dekodierer 326A326C werden zu einem Auswähler 327 gesendet. Der Auswähler 327 wählt eine aus den dekodierten Datenanordnungen aus, bei der erwartet wird, dass sie keinen Kodefehler oder einen geringsten verbliebenen Kodefehler aufweist, basierend auf den Ergebnissen einer Kodefehlerdetektierung. Genauer gesagt wird die Auswahl gemäß des folgenden Verfahrens ausgeführt:
    • a. Wenn die von dem Faltungskodedekodierer 325A325C ausgegebenen dekodierten Daten kodierte Daten einschließen, bei denen keine Kodefehler detektiert werden, wählt der Auswähler 327 derartige dekodierten Daten aus, die keinen Kodefehler aufweisen und sendet sie zu dem Datenmischer 328.
    • b. Wenn Kodefehler von allen von den Faltungskodedekodierern 325A325C ausgegebenen dekodierten Daten detektiert werden, wählt der Auswähler 327 die von dem Faltungskodedekodierer 325C ausgegebenen dekodierten Daten aus und sendet sie zu dem Datenmischer 328. Deswegen werden die von dem Faltungskodedekodierer 325C ausgegebenen dekodierten Daten aus den kodierten Daten erhalten, die eine Redundanz von 1/3 durch Fehlerkorrekturdekodierung aufweisen, und es wird erwartet, das der verbleibende Fehler geringer als die verbleibenden Fehler der anderen dekodierten Daten ist.
  • Der Datenmischer 328 multiplext die durch den Auswähler 327 ausgewählten dekodierten Daten und die von dem Demultiplexer 323 gesendeten Daten, die keinen Schutz erfordern. Der Datenmischer 328 gibt dann die gemultiplexten Daten über eine Ausgangsklemme 329 als dekodierte Daten aus. Wenn die dekodierten Daten und die keinen Schutz erfordernden Daten durch verschiedene externe Vorrichtungen verwendet werden, können die dekodierten Daten und die Daten, die keinen Schutz erfordern, zu den externen Vorrichtungen über verschiedene Ausgangsklemmen geliefert werden.
  • Das dritte bevorzugte Ausführungsbeispiel ist wie oben beschrieben und die Effekte des oben beschriebenen ersten bevorzugten Ausführungsbeispiels werden ebenso von dem dritten bevorzugten Ausführungsbeispiel erhalten. Es gibt folgende Modifikationen im Hinblick auf das dritte bevorzugte Ausführungsbeispiel:
    • (1) Wie in dem ersten bevorzugten Ausführungsbeispiel kann der Auswähler 327 ausgelegt werden, so dass er nicht nur die dekodierten Daten auswählt bei denen kein Kodefehler detektiert wurde, sondern auch die dekodierten Daten vergleicht, um die Fehldetektierung der CRC Dekodierer zu reduzieren, die das Vergleichsergebnis verwenden.
    • (2) Das oben beschriebene bevorzugte Ausführungsbeispiel offenbart das Beispiel, bei dem die Übermittlervorrichtung eine Fehlerkorrekturkodierung bei einer Redundanz von 1/N = 1/3 ausführt und die zwei kodierten Datenanordnungen übermittelt, die durch Teilen der kodierten Daten in zwei Teile erhalten werden. Sozusagen offenbart das oben beschriebene bevorzugte Ausführungsbeispiel das Beispiel in dem Fall von N = 3 und M = 2. Es wird jedoch offensichtlich verstanden, dass das bevorzugte Ausführungsbeispiel offensichtlich in den Bedingungen der anderen N und M verkörpert sein kann.
    • (3) Das oben beschriebene bevorzugte Ausführungsbeispiel offenbart das Beispiel, in dem die kodierten Daten in die zwei kodierten Datenanordnungen geteilt werden, und die zwei kodierten Datenanordnungen werden übermittelt. Daher erzeugt in diesem offenbarten Beispiel der Kodemischer 324 fehlerkorrekturfähige kodierte Daten unter Verwenden der zwei punktierten Kodes, d. h., alle kodierten Daten, die von der Übermittlervorrichtung 301 übermittelt worden sind. In einem modifizierten Beispiel kann der Kodemischer 324 jedoch eine Mehrzahl kodierter Daten unter allen von der Übermittlervorrichtung 301 übermittelten kodierten Daten auswählen und einen punktierten Kode erzeugen, der eine Fehlerkorrekturmöglichkeit aufweist, die höher als die der übermittelten kodierten Daten ist. In einem anderen modifizierten Beispiel kann der Kodemischer 124 eine Mehrzahl punktierter Kodes erzeugen, die eine Fehlerkorrekturmöglichkeit aufweisen.
    • (4) Das oben beschriebene bevorzugte Ausführungsbeispiel offenbart das Beispiel, in dem die kodierten Daten in die zwei kodierten Datenanordnungen geteilt werden, die eine gleiche Kodelänge aufweisen. Dieses Beispiel kann modifiziert werden, so dass durch Fehlerkorrekturkodierung erzeugte kodierte Daten bei einer Redundanz von 1/N in M (N > M) kodierte Daten geteilt werden, die unterschiedliche Kodelängen aufweisen, und die M kodierten Daten werden übermittelt. Zum Beispiel werden die durch die Kodierung erzeugten kodierten Daten in längere kodierte Daten, die eine zweifache Kodelänge der Originaldaten aufweisen, und kürzere kodierte Daten, die eine Kodelänge gleich der der Originaldaten aufweisen, geteilt, wenn eine Fehlerkorrekturkodierung bei einer Redundanz von 1/3 ausgeführt wird, und die zwei kodierten Datenanordnungen werden von der Übermittlervorrichtung übermittelt. In diesem Fall kann der Kodefehler nur durch Verwenden der kodierten Daten korrigiert werden, wenn die längeren Daten einen Kodefehler einschließen. Daher wird in der Empfängervorrichtung eine Fehlerkorrekturdekodierung der längeren kodierten Daten ausgeführt, und die kürzeren kodierten Daten werden dekodiert, wenn der Kodefehler der längeren kodierten Daten ein Burstfehler ist und nicht korrigiert werden kann. Auf diese Weise können den geteilten kodierten Daten in der Übermittlung und Dekodierung Prioritäten zugewiesen werden.
    • (5) In der Übermittlervorrichtung 301 in dem oben beschriebenen bevorzugten Ausführungsbeispiel ist der CRC Kodierer 314 vor dem Faltungskodierer 316 platziert. Dieses Ausführungsbeispiel kann modifiziert werden, so dass der CRC Kodierer an der Ausgangsseite des Kodeteilers platziert ist und CRC Kodes zu den zwei kodierten Datenanordnungen hinzugefügt werden, die von dem Kodeteiler erhalten werden. In dieser Modifikation werden die Fehlerdetektierungen der zwei kodierten Datenanordnungen basierend auf den CRC Kodes ausgeführt, die in den kodierten Daten in der Empfängervorrichtung eingeschlossen sind. Wenn kein Fehler bei irgendwelchen kodierten Daten detektiert wird, wird eine Dekodierung bei derartigen kodierten Daten ausgeführt. Wenn Fehler bei allen kodierten Daten detektiert werden, wird eine Fehlerkorrekturkodierung bei kodierten Daten ausgeführt, die durch Mischen der Mehrzahl kodierter Daten erhalten werden. In dieser Modifikation wird der Umfang einer Operation im Vergleich zu dem Fall reduziert, in dem eine Fehlerkorrekturkodierung bei gemischten kodierten Daten immer ausgeführt wird.
    • (6) In dem oben beschriebenen bevorzugten Ausführungsbeispiel wird eine Faltungskodierung als Fehlerkorrekturkodierung verwendet. Die andere Fehlerkorrekturkodierung, wie eine invertierbare Kodierung, kann jedoch an Stelle der Faltungskodierung verwendet werden. Der Vorteil bei Verwenden einer invertierbaren Kodierung wurde bereits in dem ersten bevorzugten Ausführungsbeispiel beschrieben.
    • (7) Der Endbithinzufüger 315 kann in dem oben beschriebenen bevorzugten Ausführungsbeispiel ausgelassen werden, wenn eine relativ niedrige Fehlerkorrekturmöglichkeit im Hinblick auf die Bits erforderlich ist, die in der Nähe der Beendigungsteile der Daten platziert sind, die Schutz erfordern. In diesem Fall, kann die zu dem Endbit korrespondierende Redundanz zurückgewiesen werden.
  • D. Viertes bevorzugtes Ausführungsbeispiel
  • 10 ist ein Blockdiagramm, das die Konfiguration einer Übermittlervorrichtung 401 von einer Datenübermittlungsvorrichtung gemäß einem vierten bevorzugten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung zeigt. 11 ist ein Blockdiagramm, das die Konfiguration einer Empfängervorrichtung 402 der Datenübermittlungsvorrichtung zeigt.
  • Wie in 10 gezeigt ist, besteht die Übermittlervorrichtung 401 aus einer Eingangsklemme 411, einem Puffer 412, einem Datenseparator 413, einem Endbithinzufüger 415, einem Faltungskodierer 416, einem Kodeteiler 417, einem Multiplexer 418 und einer Ausgangsklemme 419. In dem oben beschriebenen dritten bevorzugten Ausführungsbeispiel ist die Übermittlervorrichtung 301 ausgelegt, dass den von dem Datenseparator 313 ausgegebenen Originaldaten ein CRC Kode durch den CRC Kodierer 314 hinzugefügt wird, und die Originaldaten, die den CRC Kode aufweisen, werden zu dem Endbithinzufüger 315 geliefert. In der Übermittlervorrichtung 401 des vierten bevorzugten Ausführungsbeispiels werden die von dem Datenseparator ausgegebenen Originaldaten direkt zu dem Endbithinzufüger 415 geliefert. Die andere Konfiguration ist die gleiche wie die Konfiguration der Übermittlervorrichtung 301 des dritten bevorzugten Ausführungsbeispiels.
  • Als nächstes wird die Beschreibung im Hinblick auf die Empfängervorrichtung 402 gegeben. Die von der Übermittlervorrichtung 401 übertragenen Daten werden über die Kommunikationsleitung zu einer Eingangsklemme 421 der Empfängervorrichtung 402 übertragen. Diese Daten werden über einen Puffer 422 Dekodiereinheit für Dekodiereinheit zu einem Demultiplexer 423 geliefert, und die so gelieferten Daten werden in zwei kodierte Datenanordnungen und keinen Schutz erfordernde Daten geteilt. Die Daten, die keinen Schutz erfordern, werden von dem Demultiplexer 423 zu einem Datenmultiplexer 428 geliefert. Andererseits werden die zwei kodierten Daten, die vor Kodefehlern geschützte punktierte Kodes X und Y sind, jeweils zu Faltungskodedekodierern 425A und 425B geliefert. Weiterhin werden die punktierten Kodes X und Y zu einem Kodemischer 424 geliefert.
  • Der Faltungskodedekodierer 425A führt eine Fehlerkorrekturdekodierung bei dem punktierten Kode X aus, um dekodierte Daten korrespondierend zu den Originaldaten zu erzeugen, die keine Faltung aufgewiesen haben. Die so erzeugten dekodierten Daten werden zu einem Endbitüberwacher 426A geliefert. Der Endbitüberwacher 426A vergleicht Endbits, die bei der Erzeugung des punktierten Kodes hinzugefügt wurden, mit den dekodierten Endbits, um zu beurteilen, ob die dekodierten Daten einen Kodefehler aufweisen oder nicht. Ähnlich führt der Faltungskodedekodierer 425B eine Fehlerkorrekturdekodierung auf dem Faltungskode Y aus und der Endbitüberwacher 426B führt, durch Vergleichen der Endbits, eine Kodefehlerdetektierung bei von dem Faltungskodedekodierer 425B ausgegebenen dekodierten Daten aus.
  • Andererseits mischt der Kodemischer 424 die punktierten Kodes X und Y, um einen Faltungskode korrespondierend zu dem Originalfaltungskode zu erzeugen, der keine Teilung aufgewiesen hat. Ein Faltungskodedekodierer 425C führt eine Viterbi-Dekodierung bei dem so durch den Kodemischer 424 erzeugten Faltungskode aus, um kodierte Daten korrespondierend mit den Originaldaten zu erzeugen, die keine Faltungskodierung aufgewiesen haben. Ein metrischer Überwacher 426C vergleicht eine Metrik eines verbleibenden Pfades, die bei der Dekodierung durch den Faltungskodedekodierer 425C berechnet wird, mit einem vorbestimmten Referenzwert, um eine Fehlerdetektierung der dekodierten Daten auszuführen, die durch den Faltungskodedekodierer 425C erzeugt wurden.
  • Ein Auswähler 427 wählt eine aus den dekodierten Datenanordnungen aus, bei der erwartet wird, dass sie keinen Kodefehler oder einen geringsten verbliebenen Kodefehler aufweist, basierend auf den Ergebnissen einer Kodefehlerdetektierung der Endbitüberwacher 426A und 426B und des Metriküberwachers 426C gemäß des in dem zweiten bevorzugten Ausführungsbeispiel beschriebenen Verfahrens.
  • Ein Datenmischer 428 multiplext die durch den Auswähler 427 ausgewählten dekodierten Daten und die von dem Demultiplexer 423 gesendeten Daten, die keinen Schutz erfordern, und gibt die so gemultiplexten Daten als dekodierte Daten über eine Ausgangsklemme 429 aus.
  • Wie oben beschrieben, wird eine Fehlerdetektierung der dekodierten Daten durch Verwenden der Endbits ausgeführt, die in der Fehlerkorrekturkodierung hinzugefügt wurden, und der Metrik, die in der Fehlerkorrekturdekodierung berechnet wurde. Daher ist es nicht notwendig Redundanzbits zu den kodierten Daten für eine Fehlerdetektierung hinzuzufügen. Somit kann die Redundanz einer Übermittlung wie in dem zweiten bevorzugten Ausführungsbeispiel reduziert werden.
  • In dem oben beschriebenen bevorzugten Ausführungsbeispiel wird eine Fehlerdetektierung der dekodierten Daten durch die Endbitüberwacher und den Metriküberwacher ohne Verwenden der anderen zusätzlichen Information, ausgenommen des Endbits, ausgeführt. Dieses Ausführungsbeispiel kann jedoch modifiziert werden, so dass die andere Fehlerdetektierung eines derartigen Kodes, wie ein CRC Kode, ebenso verwendet wird. Diese Modifikation kann die Genauigkeit von Fehlerdetektierung verbessern. Weiterhin kann das oben beschriebene bevorzugte Ausführungsbeispiel durch Anwenden der Modifikationen korrespondierend zu den Modifikationen (1) – (4) des dritten bevorzugten Ausführungsbeispiels modifiziert werden.
  • E. fünftes bevorzugtes Ausführungsbeispiel
  • 12 ist ein Blockdiagramm, das die Konfiguration einer Übermittlervorrichtung 501 einer Datenübermittlungsvorrichtung gemäß eines fünften bevorzugten Ausführungsbeispiels der vorliegenden Erfindung zeigt. 13 ist ein Blockdiagramm, das die Konfiguration einer Empfängervorrichtung 502 der Datenübermittlungsvorrichtung zeigt. 14 zeigt eine Datenverarbeitung, die in gleichen Abschnitten der Übermittlervorrichtung 501 und der Empfängervorrichtung 502 ausgeführt wird.
  • Als erstes wird eine Beschreibung im Hinblick auf die Übermittlervorrichtung 501 gegeben. Durch eine Eingangsklemme 511 eingegebene Daten werden über einen Puffer 512 Kodierungseinheit für Kodierungseinheit zu einem Datenseparator 513 geliefert. Die somit gelieferten Daten werden in Daten, die einen Schutz erfordern, und Daten, die keinen Schutz erfordern, geteilt, basierend auf der Wichtigkeit von jedem Teil der Daten. Die Daten, die Schutz erfordern, werden zu einem CRC Kodierer 514 als Originaldaten geliefert, wie in der Darstellung (a) von 14 gezeigt ist. Die Daten, die keinen Schutz erfordern, werden zu einem Multiplexer 518 geliefert.
  • Den Originaldaten wird ein CRC Kode für eine Fehlerdetektierung durch den CRC Kodierer 514 hinzugefügt, wie in der Darstellung (b) von 14 gezeigt ist, und weiterhin werden Endbits für eine Beendigung der Faltungskodierung durch einen Endbithinzufüger 515 hinzugefügt, wie in der Darstellung (c) von 14 gezeigt ist. Diese Endbits weisen eine Bitlänge korrespondierend zu einer begrenzenden Länge einer Faltungskodierung auf, die durch einen Faltungskodierer 516 ausgeführt wird.
  • Der Faltungskodierer 516 führt bei einer Redundanz von 2/3 eine Fehlerkorrekturkodierung der von dem Endbithinzufüger 515 gelieferten Daten aus. Genauer gesagt führt der Faltungkodierer 516 in dem bevorzugten Ausführungsbeispiel eine Faltung der von dem Endbithinzufüger 515 gelieferten Daten aus, um einen Faltungskode zu erzeugen, der eine Redundanz von 1/3 aufweist, und erzeugt einen punktierten Faltungskode, der eine Redundanz von 2/3 aufweist, basierend auf dem Faltungskode, wie in der Darstellung (d) von 14 gezeigt ist.
  • Ein Kodeteiler 517 teilt den somit durch den Faltungskodierer 516 erzeugten Faltungskode durch drei, um drei punktierte Kodes X, Y und Z zu erzeugen, wie in der Darstellung (e) von 14 gezeigt ist. Jeder der punktierten Kodes X, Y und Z hat eine kürzere Kodelänge, als die Originaldaten, die keine Faltung aufgewiesen haben. Wenn jedoch ein Erzeugen kodierter Daten eine Kodelänge aufweist, die gleich oder größer als die Kodelänge der Originaldaten ist, durch Kombinationen von zwei oder mehr Faltungskodes, die von den Faltungskodes X, Y und Z ausgewählt wurden, d. h., Kombinationen von X und Y, und von Y und Z, und von Z und X und von X, Y und Z, können die Originaldaten aus jedem der erzeugten Kodedaten dekodiert werden. In diesem bevorzugten Ausführungsbeispiel sollte die Kodeauswahl zum Erzeugen der punktierten Kodes X, Y und Z aus den Originalfaltungskodes derart ausgeführt werden, so dass punktierte Kodes erhalten werden, die eine derartige Möglichkeit aufweisen.
  • Der Multiplexer 518 multiplext die drei kodierten Daten (die punktierten Kodes X, Y und Z) und die von dem Datenseparator 513 ausgegebenen Daten, die keinen Schutz erfordern, und gibt die so gemultiplexten Daten zu einer Kommunikationsleitung über eine Ausgangsklemme 519 aus. Wie in dem ersten bevorzugten Ausführungsbeispiel beschrieben, wird das Multiplexen derart ausgeführt, so dass die keinen Schutz erfordernden Daten zwischen den kodierten Daten eingefügt werden und die kodierten Daten voneinander auf einer Zeitachse separiert sind, so dass sie nicht auf den gleichen Burstfehler treffen (Bezug 3).
  • Als nächstes wird die Beschreibung in Hinblick auf die Empfängervorrichtung 502 gegeben. Die von der Übermittlervorrichtung 501 ausgegebenen Daten werden zu einer Eingangsklemme 521 der Empfängervorrichtung 502 übermittelt. Die somit übermittelten Daten werden über einen Puffer 522 Dekodiereinheit für Dekodiereinheit zu einem Demultiplexer 523 geliefert. Die Daten werden dann durch den Demultiplexer 523 in die drei kodierten Daten (d. h., punktierte Kodes X, Y und Z) und die keinen Schutz erfordernden Daten geteilt. Die Daten, die keinen Schutz erfordern, werden zu einem Datenmischer 528 gesendet. Die drei vor Kodefehlern geschützte kodierte Daten, d. h., die punktierten Faltungskodes X, Y und Z, werden zu den Kodemischern 524A524D geliefert.
  • Der Kodemischer 524A mischt die punktierten Kodes X und Y, um einen punktierten Kode XY zu erzeugen, und der Kodemischer 524B mischt die punktierten Kodes Y und Z, um einen punktierten Kode YZ zu erzeugen, wobei der Kodemischer 524C die punktierten Kodes Y und Z mischt, um einen punktierten Kode YZ zu erzeugen und der Kodemischer 524D mischt die punktierten Kodes X, Y und Z, um einen punktierten Faltungskode XYZ zu erzeugen, der der originalpunktierte Faltungskode vor der Teilung ist.
  • Ein Faltungskodedekodierer 525A führt eine Fehlerkorrekturdekodierung bei dem durch den Kodemischer 524A erzeugten punktierten Faltungskode XY aus, um dekodierte Daten korrespondierend zu den Originaldaten vor der Faltungskodierung zu erzeugen, wie in der Darstellung (f) von 14 gezeigt ist. Ähnlich führt ein Faltungskodedekodierer 525B eine Fehlerkorrekturdekodierung bei dem durch den Kodemischer 524B erzeugten punktierten Kode YZ aus, um dekodierte Daten korrespondierend zu den Originaldaten vor der Faltungskodierung zu erzeugen, wie in der Darstellung (g) von 14 gezeigt ist. Ein Faltungskodedekodierer 525C führt eine Fehlerkorrekturdekodierung bei dem durch den Kodemischer 524C erzeugten punktierten Kode ZX aus, um dekodierte Daten korrespondierend zu den Originaldaten vor der Faltungskodierung zu erzeugen, wie in der Darstellung (h) von 14 gezeigt ist. Weiterhin führt ein Faltungskodedekodierer 525D eine Fehlerkorrekturdekodierung bei dem durch den Kodemischer 524D erzeugten punktierten Faltungskode XYZ aus, um dekodierte Daten korrespondierend zu den Originaldaten vor der Faltungskodierung zu erzeugen, wie in der Darstellung (i) von 14 gezeigt ist.
  • CRC Dekodierer 526A526D führen entsprechend eine Kodefehlerdetektierung der von den Faltungskodedekodierern 525A525D erhaltenen dekodierten Daten aus, basierend auf den CRC Kodes, die in den dekodierten Daten eingeschlossen sind.
  • Die Ergebnisse einer Kodefehlerdetektierung der CRC Dekodierer 526A526C werden zu einem Auswähler 527 gesendet. Der Auswähler 527 wählt eine aus den dekodierten Datenanordnungen aus, von der erwartet wird, dass sie keinen Kodefehler oder einen geringsten verbliebenen Kodefehler aufweist, basierend auf den Ergebnissen einer Kodefehlerdetektierung. Genauer gesagt wird die Auswahl gemäß des folgenden Verfahrens ausgeführt:
    • a. Wenn die von den Faltungskodedekodierern 525A525D ausgegebenen kodierten Daten kodierte Daten einschließen, bei denen kein Kodefehler detektiert wird, wählt der Auswähler 527 derartige dekodierte Daten aus, die keinen Kodefehler aufweisen und sendet diese zu einem Datenmischer 528.
    • b. Wenn Kodefehler bei allen von den Faltungsdekodierungskodedekodierern 525A525D ausgegebenen kodierten Daten detektiert werden, wählt der Auswähler 527 die von dem Faltungskodedekodierer 525D ausgegebenen dekodierten Daten aus und sendet sie zu dem Datenmischer 528. Deshalb werden die von dem Faltungskodedekodierer 525D ausgegebenen dekodierten Daten von den kodierten Daten erhalten, die eine Redundanz von 2/3 aufweisen, und es wird erwartet, dass der verbleibende Fehler weniger als der der anderen dekodierten Daten ist.
  • Der Datenmischer 528 multiplext die durch den Auswähler 527 ausgewählten dekodierten Daten und die von dem Demultiplexer 523 gesendeten Daten, die keinen Schutz erfordern, und gibt die gemultiplexten Daten über eine Ausgangsklemme 529 als dekodierte Daten aus. Wenn die dekodierten Daten und die keinen Schutz erfordernden Daten durch verschiedene externe Vorrichtungen verwendet werden, können die dekodierten Daten und die Daten, die keinen Schutz erfordern, zu den externen Vorrichtungen über verschiedene Ausgangsklemmen geliefert werden.
  • Das fünfte bevorzugte Ausführungsbeispiel ist wie oben beschrieben und die Effekte des oben beschriebenen ersten bevorzugten Ausführungsbeispiels werden ebenso aus dem fünften bevorzugten Ausführungsbeispiel erhalten. Es gibt folgende Modifikationen im Hinblick auf das fünfte bevorzugte Ausführungsbeispiel:
    • (1) Wie in dem ersten bevorzugten Ausführungsbeispiel kann der Auswähler 527 derart ausgelegt sein, dass er nicht nur die dekodierten Daten auswählt, bei denen kein Kodefehler detektiert wird, sondern auch die dekodierten Daten durch Verwenden des Vergleichsergebnisses vergleicht, um die Fehldetektierung des CRC Dekodierens zu reduzieren.
    • (2) In dem oben beschriebenen bevorzugten Ausführungsbeispiel ist die Redundanz der Fehlerkorrekturdekodierung der Übermittlervorrichtung 2/3, und der durch Fehlerkorrekturkodierung erhaltene Faltungskode wird durch drei geteilt, und die drei so geteilten kodierten Daten werden übermittelt. In einer Modifikation kann jedoch die andere Redundanz und Teilungsanzahl ausgewählt werden.
    • (3) Das oben beschriebene bevorzugte Ausführungsbeispiel offenbart das Beispiel, in dem die kodierten Daten in die drei kodierten Daten geteilt werden, die eine gleiche Kodelänge aufweisen. Dieses Beispiel kann derart modifiziert werden, dass die kodierten Daten in kodierte Daten geteilt werden, die unterschiedliche Kodelängen aufweisen. In dem allgemeinen Übermitteln von Daten einschließlich synchroner Information ist eine Wahrscheinlichkeit einer Kodefehlererzeugung relativ niedrig im Hinblick auf den Teil von Daten, der direkt hinter der synchronen Information ist. Daher wird eine Modifikation, in der ein führender Teil von Originaldaten, der direkt hinter der synchronen Information ist, als eine lange Kodelänge aufweisende kodierte Daten übermittelt, und der andere Teil wird als Kodedaten übermittelt, die eine kürzere Kodelänge als die des führenden Teils aufweisen. In einer anderen Modifikation kann der originale Faltungskode in eine Mehrzahl von kodierten Daten geteilt werden, die verschiedene Kodelängen aufweisen, einschließlich nicht nur Kodelängen kürzer als die der Originaldaten, sondern auch Kodelängen gleich oder größer der der Originaldaten. In der Empfängervorrichtung dieser Modifikation werden die kodierten Daten dekodiert und die dekodierten Daten ausgegeben, wenn empfangene kodierte Daten, die unabhängig dekodiert werden können, keinen Kodefehler aufweisen. Wenn ein Kodefehler bei derartigen Kodedaten detektiert wird, werden kodierte Daten und andere Kodedaten gemischt, um kodierte Daten zu erzeugen, die eine Fehlerkorrekturmöglichkeit aufweisen, und eine Fehlerkorrekturkodierung wird unter Verwenden der so erzeugten kodierten Daten ausgeführt. Auf diese Weise können den geteilten kodierten Daten bei der Übermittlung und Dekodierung Prioritäten zugewiesen werden. Daher ergibt die Modifikation einen Vorteil, dass effektive Dekodierung in der Empfängervorrichtung ausgeführt werden kann.
    • (5) In der Übermittlervorrichtung 501 des oben beschriebenen bevorzugten Ausführungsbeispiels ist der CRC Kodierer 514 vor dem Faltungskodierer 516 platziert. Dieses Ausführungsbeispiel kann modifiziert werden, dass der CRC Kodierer an der Ausgangsseite des Kodeteilers platziert ist, und die zwei kodierten Datenanordnungen werden den CRC Kodes hinzugefügt, die von dem Kodeteiler erhalten werden. In dieser Modifikation werden die Fehlerdetektierungen der zwei kodierten Datenanordnungen basierend auf den CRC Kodes ausgeführt, die in den kodierten Daten der Empfängervorrichtung eingeschlossen sind. Wenn kein Fehler detektiert wird bei kodierten Daten, die unabhängig kodiert werden können, oder kodierten Daten, die durch Mischen kodierter Daten erhalten werden, wird eine Dekodierung auf derartig kodierten Daten ausgeführt. Wenn Fehler bei allen kodierten Daten detektiert werden, wird eine Fehlerkorrekturkodierung von kodierten Daten ausgeführt, die durch Mischen kodierter Daten erhalten werden. In dieser Modifikation wird der Umfang einer Operation im Vergleich zu dem Fall reduziert, in dem eine Fehlerkorrekturkodierung von gemischten Daten immer ausgeführt wird.
    • (6) Im oben beschriebenen bevorzugten Ausführungsbeispiel wird eine Faltungskodierung als Fehlerkorrekturkodierung verwendet. Die andere Korrekturkodierung, wie eine umkehrbare Kodierung, kann an Stelle der Faltungskodierung verwendet werden.
    • (7) Der Endbithinzufüger 515 kann in dem oben beschriebenen bevorzugten Ausführungsbeispiel ausgelassen werden, wenn eine relativ niedrige Fehlerkorrekturmöglichkeit erforderlich ist im Hinblick auf die Bits, die in der Nähe des Beendigungsteils der einen Schutz erfordernden Daten platziert sind. In diesem Fall kann die Redundanz korrespondierend zu dem Endbit zurückgewiesen werden.
  • F. Sechstes bevorzugtes Ausführungsbeispiel.
  • 15 ist ein Blockdiagramm, das die Konfiguration einer Übermittlervorrichtung 601 einer Datenübermittlungsvorrichtung gemäß einem sechsten bevorzugten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung zeigt. 16 ist ein Blockdiagramm, das die Konfiguration einer Empfängervorrichtung 602 der Datenübermittlungsvorrichtung zeigt.
  • Wie in 15 gezeigt ist, besteht die Übermittlervorrichtung 601 aus einer Eingangsklemme 611, einem Puffer 612, einem Datenseparator 613, einem Endbithinzufüger 615, einem Faltungskodierer 616, einem Kodeteiler 617, einem Multiplexer 618 und einer Ausgangsklemme 619. In dem oben beschriebenen fünften bevorzugten Ausführungsbeispiel ist die Übermittlervorrichtung 501 ausgelegt, so dass den von dem Datenseparator 513 ausgegebenen Originaldaten ein CRC Kode durch den CRC Kodierer 514 hinzugefügt wird, und die Originaldaten, die den CRC Kode aufweisen, werden zu dem Endbithinzufüger 515 geliefert. In der Übermittlervorrichtung des sechsten bevorzugten Ausführungsbeispiels werden die von dem Datenseparator 613 ausgegebenen Originaldaten direkt zu dem Endbithinzufüger 615 geliefert. Die andere Konfiguration ist die gleiche wie die Konfiguration der Übermittlervorrichtung 501 des fünften bevorzugten Ausführungsbeispiels.
  • Als nächstes wird eine Beschreibung in Hinblick auf die Empfängervorrichtung 602 gegeben. Die von der Übermittlervorrichtung 601 übermittelten Daten werden über die Kommunikationsleitung zu einer Eingangsklemme 621 der Empfängervorrichtung 602 übermittelt. Diese Daten werden Dekodierungseinheit für Dekodierungseinheit über einen Puffer 622 zu einem Demultiplexer 623 geliefert, und die so gelieferten Daten werden in drei kodierte Daten und keinen Schutz erfordernde Daten, geteilt. Die Daten, die keinen Schutz erfordern, werden von dem Demultiplexer 623 zu einem Datenmultiplexer 628 geliefert. Andererseits werden die drei kodierten Daten, die vor Kodefehler geschützte punktierte Kodes X, Y und Z sind, zu den Kodemischern 624A624D geliefert. Wie in dem oben beschriebenen fünften Ausführungsbeispiel erzeugt der Kodemischer 624A einen punktierten Kode XY unter Verwenden der punktierten Kodes X und Y, und der Kodemischer 624B erzeugt einen punktierten Kode YZ unter Verwenden der punktierten Kodes Y und Z, und der Kodemischer 624C erzeugt einen punktierten Kode ZX unter Verwenden der punktierten Kodes Z und X, und der Kodemischer 624D erzeugt einen punktierten Faltungskode XYZ, der mit dem originalen Faltungskode vor einer Teilung korrespondiert, unter Verwenden der punktierten Kodes X, Y und Z.
  • Die Faltungskodedekodierer 625A625D führen jeweils eine Viterbi-Dekodierung der durch die Kodemischer 624A624D erzeugten punktierten Kodes aus, um jeweils dekodierte Daten zu erzeugen. Weiterhin berechnen die Faltungsdekodierer 625A625D die Metriken der verbleibenden Pfade in deren Viterbi-Dekodierung und senden jeweils die berechneten Metriken zu Metriküberwachern 626A626D. Die Metriküberwacher 626A 626D führen jeweils eine Kodefehlerdetektierung von von den Faltungsdekodierern 625A625D ausgegebenen dekodierten Daten aus durch entsprechendes Vergleichen der berechneten Metriken mit einem vorbestimmten Referenzwert.
  • Ein Auswähler 627 wählt aus den dekodierten Daten basierend auf den Ergebnissen einer Kodefehlerdetektierung wie folgt aus:
    • a. Wenn die durch die Faltungskodedekodierer 625A625D erzeugten dekodierten Daten dekodierte Daten einschließen, die keinen Fehler aufweisen, wählt der Auswähler derartige dekodierten Daten aus und gibt sie zu einem Datenmischer 628 aus.
    • b. Wenn Kodefehler von allen durch die Faltungskodedekodierer 625A625D erzeugten kodierten Daten detektiert werden, wählt der Auswähler die durch den Faltungskodedekodierer 625D erzeugten dekodierten Daten aus und gibt sie zu dem Datenmischer 628 aus.
  • Der Datenmischer 628 multiplext die durch den Auswähler 627 ausgewählten dekodierten Daten und die von dem Demultiplexer 623 gesendeten Daten, die keinen Schutz erfordern, und gibt die somit gemultiplexten Daten als dekodierte Daten über eine Ausgangsklemme 629 aus.
  • Wie oben beschrieben, wird eine Fehlerdetektierung der dekodierten Daten durch Verwenden von Metriken ausgeführt, die in der Fehlerkorrekturdekodierung berechnet werden. Daher ist es nicht notwendig Redundanzbits zu den kodierten Daten für eine Fehlerdetektierung hinzuzufügen. Somit kann die Redundanz einer Übermittlung, wie in dem zweiten bevorzugten Ausführungsbeispiel, reduziert werden.
  • Dieses Ausführungsbeispiel kann modifiziert werden, so dass der andere Fehlerdetektierungskode, wie ein CRC Kode, ebenso verwendet wird. Diese Modifikation kann die Genauigkeit von Fehlerdetektierung verbessern. Weiterhin kann das oben beschriebene bevorzugte Ausführungsbeispiel durch Anwenden der Modifikationen korrespondierend zu den Modifikationen (1) bis (3) des fünften bevorzugten Ausführungsbeispiels modifiziert werden.
  • G. Siebtes bevorzugtes Ausführungsbeispiel
  • In dem ersten und zweiten Ausführungsbeispiel werden kodierte Daten, die eine Redundanz von 1/N aufweisen, durch N geteilt, und die geteilten kodierten Daten werden als führende und nachfolgende Teile eines Rahmens übermittelt. Somit kann in dem Fall, in dem ein Burstfehler gelegentlich auftritt, der eine lange Burstlänge (verbleibende Zeit eines Burstfehlers) aufweist, einer der durch die Empfängervorrichtung empfangenen geteilten kodierten Daten einen Kodefehler einschließen, aber die anderen geteilten kodierten Daten können keinen Kodefehler einschließen. In einem derartigen Fall wird daher erwartet, dass genaue Dekodierung in der Empfängervorrichtung durch Verwenden der kodierten Daten, die keinen Kodefehler aufweisen, ausgeführt werden kann.
  • Wenn jedoch die bevorzugten Ausführungsbeispiele bei einer Bedingung verwendet werden, in der eine kurze Burstlänge aufweisende Burstfehler in kurzen Intervallen erscheinen, erhöht eine derartige Verwendung des bevorzugten Ausführungsbeispiels eine Wahrscheinlichkeit, dass jeder der durch die Empfängervorrichtung empfangenen geteilten kodierten Daten einen Kodefehler einschließt. In diesem Fall haben nicht alle der geteilten kodierten Daten eine Fehlerkorrekturmöglichkeit. Daher kann die Empfängervorrichtung, unter unabhängigem Verwenden aller der geteilten kodierten Daten keine Fehlerkorrekturdekodierung ausführen. Weiterhin erhöht die Verwendung der gemischten kodierten Daten eine Wahrscheinlichkeit, dass die Originaldaten nicht genau dekodiert werden, weil die gemischten kodierten Daten Kodefehler einschließen, die in den geteilten kodierten Daten eingeschlossen waren, auch wenn die geteilten kodierten Daten gemischt sind.
  • In dem dritten und vierten bevorzugten Ausführungsbeispiel werden kodierte Daten, die eine Redundanz von 1/N aufweisen, durch M (M < N) geteilt, und daher ist die Kodelänge von allen der geteilten kodierten Daten länger als die Kodelänge der Originaldaten vor der Kodierung. Somit erhöht die Verwendung des bevorzugten Ausführungsbeispiels eine Wahrscheinlichkeit, dass die übermittelten kodierten Daten Burstfehler aufweisen, bei einer Bedingung, bei der ein eine lange Burstlänge aufweisender Burstfehler gelegentlich erscheint, und daher werden die Übermittlungscharakteristiken nicht verbessert.
  • Die übermittelten kodierten Daten in den bevorzugten Ausführungsbeispielen weisen jedoch jeweils eine Fehlerkorrekturmöglichkeit auf. In dem Fall, in dem die bevorzugten Ausführungsbeispiele bei einer Bedingung verwendet werden, bei der eine kurze Burstlänge aufweisende Burstfehler in kurzen Intervallen erscheinen, kann die Empfängervorrichtung jeweils die empfangenen kodierten Daten durch Fehlerkorrekturdekodierung dekodieren unter Verwenden der Fehlerkorrekturmöglichkeiten der dekodierten Daten. Auch wenn die durch die Empfängervorrichtung empfangenen kodierten Daten Kodefehler aufweisen, können die keinen Kodefehler aufweisenden kodierten Daten so lange erhalten werden, wie die Kodefehler leichte Fehler sind, die durch die Fehlerkorrekturmöglichkeiten korrigiert werden können. Daher sind die bevorzugten Ausführungsbeispiele effektiv als Mittel zum Verbessern der Fehlerkorrekturmöglichkeit der Kommunikation bei einer Bedingung, bei der eine kurze Burstlänge aufweisende Burstfehler in kurzen Intervallen erscheinen.
  • Die Verwendung des fünften und sechsten bevorzugten Ausführungsbeispiels liefert gute Übermittlungscharakteristiken bei einer Bedingung, bei der ein Burstfehler gelegentlich auftritt, der einen langen Burstfehler aufweist, wie in dem ersten und zweiten bevorzugten Ausführungsbeispiel. Wenn die bevorzugten Ausführungsbeispiele jedoch bei einer Bedingung verwendet werden, in der eine kurze Burstlänge aufweisende Burstfehler in kurzen Intervallen erscheinen, werden die Übermittlungscharakteristiken nicht verbessert.
  • Unter Berücksichtigung des Vorteils und Nachteils der oben beschriebenen bevorzugten Ausführungsbeispiele ist es effektiv das Verfahren zum Teilen der kodierten Daten in Antwort auf die Bedingung einer Kodefehlererscheinung zu ändern, um eine hochqualitative Kodierungsübermittlung bei jeder Bedingung auszuführen.
  • Das siebte bevorzugte Ausführungsbeispiel basiert auf der oben beschriebenen Betrachtung. In dem bevorzugten Ausführungsbeispiel werden die kodierten Daten bei einer Bedingung, bei der ein Burstfehler erscheint, der eine lange Burstlänge aufweist, in kodierte Daten geteilt, die eine Kodelänge kürzer als die der Originaldaten vor der Kodierung aufweisen, um die Wahrscheinlichkeit zu reduzieren, dass die übermittelten kodierten Daten einen Kodefehler einschließen. Im Gegensatz dazu werden die kodierten Daten bei einer Bedingung, bei der Burstfehler erscheinen, die eine kürzere Burstlänge aufweisen, in kodierte Daten geteilt, die eine Kodelänge aufweisen, die länger ist als die der Originaldaten vor der Kodierung, so dass die Empfängervorrichtung die kodierten Daten durch Fehlerkorrekturkodierung dekodieren kann unter Verwenden der Fehlerkorrekturmöglichkeiten der kodierten Daten.
  • Das bevorzugte Ausführungsbeispiel erfordert Mittel zum Ändern des Verfahrens zum Teilen der kodierten Daten in Antwort auf eine Burstlänge eines in der Kommunikationsleitung erzeugten Burstfehlers. Um die Änderung auszuführen, ist es notwendig eine Burstlänge eines in der Kommunikationsleitung erzeugten Burstfehlers anzunehmen. Bei einer Mobilkommunikation kann ein Verfahren, dass eine Messung einer Dopplerfrequenz verwendet, als Mittel zum Annehmen einer Burstlänge verwendet werden. Genauer gesagt, ist bei Mobilkommunikation bekannt, dass die Burstlänge von Burstfehlern umgekehrt proportional zu einer Dopplerfrequenz einer in Folge der Bewegung von einem Endgerät erzeugten Phasung sind. Daher kann die Burstlänge von der Messung einer Dopplerfrequenz durch Verwendung dieser Charakteristiken der Mobilkommunikation angenommen werden.
  • 1720 zeigen das siebte bevorzugte Ausführungsbeispiel basierend auf einem oben beschriebenen technischen Gedanken. Das bevorzugte Ausführungsbeispiel besteht aus einer Mischung des ersten und dritten bevorzugten Ausführungsbeispiels. 17 ist ein Blockdiagramm, das die Konfiguration einer Übermittlervorrichtung 701 von einer Datenübermittlungsvorrichtung gemäß des siebten bevorzugten Ausführungsbeispiels zeigt. 18 ist ein Blockdiagramm, das die Konfiguration einer Empfängervorrichtung 702 der Datenübermittlungsvorrichtung zeigt. 19 ist ein Blockdiagramm, das die Konfiguration eines in der Empfängervorrichtung 702 bereitgestellten Datendekodierens zeigt. 20 zeigt eine Datenverarbeitung, die in einigen Abschnitten der Übermittlervorrichtung 701 und der Empfängervorrichtung 702 ausgeführt wird.
  • Als erstes wird eine Beschreibung im Hinblick auf die Übermittlervorrichtung 701 mit Bezugnahme auf 17 gegeben. Durch eine Eingangsklemme 711 eingegebene Daten werden über einen Puffer 712 Kodiereinheit für Kodiereinheit zu einem Datenseparator 713 geliefert. Die somit gelieferten Daten werden in Daten, die Schutz erfordern, und Daten, die keinen Schutz erfordern, geteilt, basierend auf der Wichtigkeit jedes Teils der Daten. Die Daten, die Schutz erfordern, werden zu einem CRC Kodierer 714 als Originaldaten geliefert, wie in der Darstellung (a) von 20 gezeigt ist. Die Daten, die keinen Schutz erfordern, werden zu Multiplexer 718A und 718B geliefert.
  • Den Originaldaten wird durch den CRC Kodierer 714 ein CRC Kode für eine Fehlerdetektierung hinzugefügt und weiterhin Endbits für eine Beendigung einer Faltungskodierung durch einen Endbithinzufüger 715 hinzugefügt, wie in der Darstellung (b) von 20 gezeigt ist. Die Endbits weisen eine Bitlänge korrespondierend zu einer Begrenzungslänge von einer durch einen Faltungskodierer 716 ausgeführten Faltungskodierung auf.
  • Der Faltungskodierer 716 führt bei einer Redundanz von 1/3 eine Fehlerkorrekturkodierung der von dem Endbithinzufüger 715 gelieferten Daten aus. Als ein Ergebnis wird durch den Faltungskodierer 716 ein Faltungskode erzeugt, der eine Redundanz von 1/3 aufweist, wie in der Darstellung (c) von 20 gezeigt ist.
  • Andererseits vermutet eine Burstlängenvermutungsvorrichtung 703 eine Burstlänge bei einem Verfahren durch zum Beispiel Messen einer Dopplerfrequenz. Wenn die vermutete Burstlänge kürzer als ein vorbestimmter Schwellwert ist, liefert die Burstlängenvermutungsvorrichtung 703 den durch den Faltungskodierer 716 erzeugten Faltungskode zu einem Kodeteiler 717A. Wenn die vermutete Burstlänge länger als der Schwellwert ist, liefert die Burstlängenvermutungsvorrichtung 703 den Faltungskode zu einem Kodeteiler 717B.
  • Der Kodeteiler 717A teilt den eingegebenen Faltungskode durch zwei. Daher wird der durch den Faltungskodierer 716 erzeugte Faltungskode, der eine Redundanz von 1/3 aufweist, durch den Kodeteiler 717A durch zwei geteilt, wenn die Burstlänge kurz ist. Als ein Ergebnis werden zwei kodierte Datenanordnungen erhalten, die eine Redundanz von 2/3 aufweisen, wie in dem dritten bevorzugten Ausführungsbeispiel (Bezug auf die Darstellungen (d) und (e) von 9).
  • Im Gegensatz dazu teilt der Kodeteiler 717B den eingegebenen Faltungskode durch drei. Daher wird der durch den Faltungskodierer 716 erzeugte Faltungskode, der eine Redundanz von 1/3 aufweist, durch den Kodeteiler 717B durch drei geteilt, wenn die Burstlänge lang ist, wie in den Darstellungen (c) und (d) von 20 gezeigt ist. Auf diese Weise wird der Faltungskode in eine Redundanz von 1 aufweisende kodierte Daten geteilt, wie in dem ersten bevorzugten Ausführungsbeispiel.
  • Wenn kodierte Daten durch den Kodeteiler 717A erzeugt werden, multiplext der Multiplexer 718A die somit erzeugten kodierten Daten mit von dem Datenseparator 713 gelieferten Daten, die keinen Schutz erfordern. Ähnlich multiplext der Multiplexer 718B die somit erzeugten kodierten Daten mit den von dem Datenseparator 713 gelieferten Daten, die keinen Schutz erfordern, wenn kodierte Daten durch den Kodeteiler 717B erzeugt werden.
  • Wenn die Burstlänge kurz ist und die Burstlängenvermutungsvorrichtung 703 den Faltungskode zu dem Kodeteiler 717A liefert, berichtet die Burstlängenvermutungsvorrichtung 703 das zu einem Identifikationsbithinzufüger 704 und wählt das Ausgangssignal des Multiplexers 718A aus, um das Ausgangssignal zu dem Identifikationsbithinzufüger zu liefern. Als ein Ergebnis wird einem Identifikationsbit, das anzeigt, dass der Faltungskode durch zwei geteilt ist, das Ausgangssignal des Multiplexers 718A durch den Identifikationsbithinzufüger 704 hinzugefügt, und das Ausgangssignal mit dem angehängten Identifikationsbit wird zu der Kommunikationsleitung über eine Ausgangsklemme 719 ausgegeben.
  • Andererseits berichtet die Burstlängenvermutungsvorrichtung 703, wenn die Burstlänge lang ist und die Burstlängenvermutungsvorrichtung 703 den Faltungskode zu dem Kodeteiler 717B liefert, dies zu dem Identifikationsbithinzufüger 704 und wählt das Ausgangssignal des Multiplexers 718B aus, um das Ausgangssignal zu dem Identifikationsbithinzufüger zu liefern. Als ein Ergebnis wird einem Identifikationsbit, das anzeigt, dass der Faltungskode durch drei geteilt ist, das Ausgangssignal des Multiplexers 718B durch den Identifikationsbithinzufüger 704 hinzugefügt, und das Ausgangssginal mit dem anhängenden Identifikationsbit wird zu der Kommunikationsleitung über die Ausgangsklemme 719 ausgegeben.
  • Als nächstes wird eine Beschreibung im Hinblick auf die Empfängervorrichtung 702 mit Bezugnahme auf 18 gegeben. Die Empfängervorrichtung 702 weist eine Identifikationsbitbeurteilungsvorrichtung 705, einen Puffer 706 und einen Datendekodierer 707A und 707B auf.
  • Die von der Übermittlervorrichtung 701 ausgegebenen Daten werden in dem Puffer 706 über eine Eingangsklemme 721 akkumuliert. Die akkumulierten Daten werden von dem Puffer 706 Dekodierungseinheit für Dekodierungseinheit ausgegeben. Die Identifikationsbitbeurteilungsvorrichtung 705 beurteilt Identifikationsbits der somit Dekodiereinheit für Dekodiereinheit ausgegebenen Daten und liefert die ausgegebenen Daten zu dem Datendekodierer 707A oder 707B gemäß dem Ergebnis der Beurteilung betreffend des Identifikationsbits. Sozusagen liefert die Identifikationsbitbeurteilungsvorrichtung 705 die Daten zu dem Datendekodierer 707A, wenn die ausgegebenen Daten des Puffers 706 Daten sind, die durch Teilen des Faltungskodes durch zwei erhalten werden (d. h., die Daten, die die Operation durch den Kodeteiler 717A aufgewiesen haben). Im Gegensatz dazu liefert die Identifikationsbitbeurteilungsvorrichtung 705 die Daten zu dem Datendekodierer 707B, wenn die ausgegebenen Daten des Puffers 706 Daten sind, die durch Teilen des Faltungskodes durch drei erhalten werden (d. h., die Daten, die die Operation durch den Kodeteiler 717B aufgewiesen haben).
  • Der Datendekodierer 707A hat die gleiche Konfiguration wie der Demultiplexer 323 und die dem Demultiplexer der Empfängervorrichtung 302 des dritten bevorzugten Ausführungsbeispiels folgenden Elemente.
  • Wenn die ausgegebenen Daten des Puffers 706 zu dem Datendekodierer 707A geliefert werden, werden die Daten in die Daten geteilt, die Schutz erfordern, und die Daten, die keinen Schutz erfordern. Die Daten, die Schutz erfordern, schließen zwei kodierte Datenanordnungen ein, die eine Redundanz von 2/3 aufweisen. In dem Datendekodierer 707A wird eine Fehlerkorrekturdekodierung unter Verwenden jeder von den zwei kodierten Daten und eine Fehlerkorrekturdekodierung unter Verwenden von gemischten kodierten Daten, die aus den zwei kodierten Datenanordnungen bestehen, ausgeführt, und die dekodierten Daten, die den geringsten verbliebenen Fehler aufweisen, werden ausgewählt und ausgegeben, wie in den Darstellungen (f)–(h) von 9 gezeigt ist.
  • Andererseits weist der Datendekodierer 707B eine Konfiguration auf wie in 19 gezeigt ist. Die ausgegebenen Daten des Puffers 706 werden zu einem Demultiplexer 823 über eine Eingangsklemme 821 geliefert und werden in die Daten geteilt, die Schutz erfordern, und die Daten, die keinen Schutz erfordern. Die Daten, die Schutz erfordern, schließen drei kodierte Daten ein korrespondierend zu Generator-Polynominalausdrücken A, B und C.
  • Faltungskodedekodierer 825A825C dekodieren jeweils die drei kodierten Daten, wie in den Darstellungen (e)–(g) von 20 gezeigt ist. Kodemischer 824A824C erzeugen jeweils gemischte kodierte Daten durch Kombinieren von zwei von drei kodierten Daten. Die Faltungskodedekodierer 825A825C führen jeweils eine Fehlerkorrekturdekodierung der durch die Kodemischer 824A–r erzeugten gemischten kodierten Daten aus, wie in den Darstellungen (h)–(j) von 20 gezeigt ist. Ein Kodemischer 824D mischt die drei kodierten Daten, um gemischte kodierte Daten zu erzeugen. Ein Faltungskodedekodierer 825G führt eine Fehlerkorrekturdekodierung der gemischten kodierten Daten aus, wie in der Darstellung (k) von 20 gezeigt ist.
  • CRC Dekodierer 826A bis 826G führen eine Kodefehlerdetektierung der durch die Faltungskodedekodierer 825A825G erzeugten dekodierten Daten aus.
  • Ein Auswähler 827 wählt einen der dekodierten Daten basierend auf dem Ergebnis der Kodefehlerdetektierung aus, gemäß des gleichen Verfahrens wie in dem ersten bevorzugten Ausführungsbeispiel, und liefert die ausgewählten dekodierten Daten zu einem Datenmischer 828.
  • Der Datenmischer 828 multiplext die dekodierten Daten mit den Daten, die keinen Schutz erfordern, und gibt die somit gemultiplexten Daten über eine Ausgangsklemme 829 aus.
  • Wie oben beschrieben wird die gleiche Operation wie in dem ersten bevorzugte Ausführungsbeispiel ausgeführt, ausgenommen für die Verwendung der drei kodierten Daten.
  • Die Identifikationsbitbeurteilungsvorrichtung 705, gezeigt in 18, wählt eine der Ausgangsklemmen des Datendekodierers 707A und 707B basierend auf dem Ergebnis der Beurteilung hinsichtlich des Identifikationsbits aus. Als ein Ergebnis werden die ausgegebenen Daten des ausgewählten Datendekodierers über eine Ausgangsklemme 729 ausgegebenen.
  • Das siebte bevorzugte Ausführungsbeispiel verwendet, wie oben beschrieben, das Beispiel der Kombination des ersten und dritten bevorzugen Ausführungsbeispiels. Der Bereich der vorliegenden Erfindung ist jedoch nicht auf die Beispiele beschränkt, und es gibt Modifikationen des bevorzugten Ausführungsbeispiels. Zum Beispiel kann eine Datenübermittlungsvorrichtung, die die gleichen Vorteile wie das oben beschriebene siebte bevorzugte Ausführungsbeispiel bereitstellt, durch Verwenden von Mitteln zum Teilen der kodierten Daten in kodierte Daten, die eine kürzere Kodelänge aufweisen als die kodierten Daten der Originaldaten, die keine Kodierung aufgewiesen haben, und Mittel zum Teilen der kodierten Daten in kodierte Daten, die eine längere Kodelänge aufweisen, als die Kodelängen der Originaldaten, bereitgestellt werden.
  • Weiterhin wird in dem oben beschriebenen bevorzugten Ausführungsbeispiel der Bereich einer Burstlänge in zwei Bereiche geteilt, d. h., einen kürzeren Burstlängenbereich und einen längeren Burstlängenbereich, und das Verfahren zum Teilen der kodierten Daten wird ausgewählt basierend auf dem Bereich, der die vermutete Burstlänge einschließt. Jedoch kann der Bereich einer Burstlänge in drei oder mehr Burstlängenbereiche geteilt werden, und die verschiedenen Verfahren zum Teilen der kodierten Daten können für die verschiedenen Burstlängenbereiche definiert sein. In diesem Fall kann eines der Verfahren korrespondierend zu dem Bereich, der die vermutete Burstlänge einschließt, zum Teilen der kodierten Daten ausgewählt werden.

Claims (18)

  1. Datenübermittlungsvorrichtung umfassend: eine Übermittlervorrichtung zum Ausführen von Fehlerkorrekturkodierung bei zu übermittelnden Originaldaten, um kodierte Daten zu Erzeugen, und zum Ausgeben von sich auf die kodierten Daten beziehenden Daten auf eine Kommunikationsleitung; und eine Empfangsvorrichtung zum Empfangen der sich auf die kodierten Daten beziehenden Daten durch die Kommunikationsleitung, und zum Ausführen von Fehlerkorrekturdekodierung, dadurch gekennzeichnet, dass: die Übermittlervorrichtung (101, 201, 301, 401) angeordnet ist, um die kodierten Daten mit einem Kodierungsverhältnis 1/N zu erzeugen und die kodierten Daten in M Teile zu teilen, M ≤ N, und um die M kodierten Datenteile auf die Kommunikationsleitung auszugeben, so dass die M kodierten Datenteile temporär voneinander abgeteilt sind; und die Empfängervorrichtung (102, 202, 302, 402) angeordnet ist, um die M kodierten Datenteile zu empfangen und die Fehlerkorrekturdekodierung (125, 225, 325, 425) bei allen von einer Mehrzahl von kodierten Daten auszuführen, wobei die Mehrzahl von kodierten Daten die M kodierten Datenteile und kombinierte kodierte Daten (124, 224, 324, 424) umfassen, die durch Kombinieren der M kodierten Datenteile erhalten werden, und um die einen aus der Mehrzahl von dekodierten Daten auszuwählen, bei denen erwartet wird, dass sie keinen Kodefehler aufweisen oder einen geringsten verbleibenden Kodefehler aufweisen, und um die ausgewählten dekodierten Daten auszugeben.
  2. Datenübermittlungsvorrichtung gemäß Anspruch 1, wobei die Übermittlervorrichtung weiterhin angeordnet ist, um die zu übertragenden Daten in die Originaldaten, die Schutz gegen Kodefehler erfordern, und Daten, die keinen Schutz erfordern, zu teilen, und um die M kodierten Datenteile und die Daten, die keinen Schutz erfordern, zu multiplexen, um gemultiplexte Daten zu erzeugen, die auf die Kommunikationsleitung ausgegeben werden, und die Empfängervorrichtung angeordnet ist, um die gemultiplexten Daten in die M geteilten kodierten Daten und die Daten, die keinen Schutz erfordern, zu teilen.
  3. Datenübermittlungsvorrichtung gemäß Anspruch 1 oder Anspruch 2, wobei die Übermittlervorrichtung weiterhin angeordnet ist, um eine Fehlerdetektierungskode-Hinzufügungsoperation bei den Originaldaten auszuführen, und die Empfängervorrichtung angeordnet ist, eine Kodefehlerdetektierung bei der Mehrzahl von kodierten Daten auszuführen.
  4. Datenübermittlungsvorrichtung gemäß Anspruch 1 oder Anspruch 2, wobei die Übermittlervorrichtung angeordnet ist, um kodierte Daten durch Faltung zu erzeugen, und die Empfängervorrichtung angeordnet ist, Kodefehler der dekodierten Datenteile durch Vergleichen von Endbits zu detektieren, die in den dekodierten Datenteilen beinhaltet sind, mit Endbits, die bei der Erzeugung der faltungskodierten Daten verwendet werden und Fehlerkorrekturdekodierung durch eine Viterbi-Dekodierungsoperation bei den kombinierten kodierten Daten auszuführen, wobei die Empfängervorrichtung einen Kodefehler der Viterbi-dekodierten Daten detektiert durch Vergleichen einer Metrik eines in der Fehlerkorrektur-Viterbi-Dekodierungsoperation berechneten verbleibenden Pfades mit einem vorbestimmten Referenzwert.
  5. Datenübermittlungsvorrichtung gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei M = N ist.
  6. Datenübermittlungsvorrichtung gemäß einem der Ansprüche 1 bis 4, wobei M < ist und die M kodierten Daten unterschiedliche Kodelängen aufweisen.
  7. Datenübermittlungsvorrichtung gemäß einem der Ansprüche 1 bis 4, wobei N = 3 und M = 2 ist.
  8. Datenübermittlungsvorrichtung gemäß Anspruch 7, wobei die M kodierten Daten unterschiedliche Kodelängen aufweisen.
  9. Datenübermittlungsvorrichtung gemäß Anspruch 8, wobei die unterschiedlichen Kodelängen eine Kodelänge gleich der der Originaldaten und eine Kodelänge gleich zwei mal der der Originaldaten sind.
  10. Datenübermittlungsvorrichtung umfassend: eine Übermittlervorrichtung zum Ausführen von Fehlerkorrekturkodierung bei zu übertragenden Originaldaten, um kodierte Daten zu erzeugen, und zum Ausgeben von sich auf die kodierten Daten beziehenden Daten auf eine Kommunikationsleitung; und eine Empfängervorrichtung zum Empfangen der sich auf die kodierten Daten beziehenden Daten durch die Kommunikationsleitung, und zum Ausführen von Fehlerkorrekturdekodierung, dadurch gekennzeichnet, dass die Übermittlungsvorrichtung (501, 601) angeordnet ist, um die kodierten Daten mit einem Kodierungsverhältnis M/N zu erzeugen, wobei M < N ist, und um die kodierten Daten in N Teile zu teilen, und um die N kodierten Datenteile auf die Kommunikationsleitung auszugeben, so dass die N kodierten Datenteile temporär voneinander abgeteilt sind; und die Empfängervorrichtung (502, 602) angeordnet ist, die N kodierten Datenteile zu empfangen, und die Fehlerkorrekturdekodierung (525, 625) bei allen von einer Mehrzahl von kodierten Daten auszuführen, wobei die Mehrzahl von kodierten Daten Kombinationen (524, 624) von den N kodierten Datenteilen umfassen, und um aus einer Mehrzahl von dekodierten Daten die auszuwählen, bei denen erwartet wird, dass sie keinen Kodefehler aufweisen oder dass sie einen geringsten verbleibenden Kodefehler aufweisen, und zum Ausgeben der ausgewählten dekodierten Daten.
  11. Datenübermittlungsvorrichtung gemäß Anspruch 10, wobei die Übermittlungsvorrichtung weiterhin angeordnet ist, um die zu übertragenden Daten in die Originaldaten, die Schutz gegen Kodefehler erfordern, und Daten, die keinen Schutz erfordern, aufzuteilen, und um die N kodierten Datenteile und die Daten, die keinen Schutz erfordern, zu multiplexen, um gemultiplexte Daten zu erzeugen, die auf die Kommunikationsleitung ausgegeben werden, und die Empfängervorrichtung angeordnet ist, um die gemultiplexten Daten in die N kodierten Datenteile und die Daten, die keinen Schutz erfordern, zu teilen.
  12. Datenübermittlungsvorrichtung gemäß Anspruch 10 oder Anspruch 11, wobei die Übermittlungsvorrichtung weiterhin angeordnet ist, um eine Fehlerdetektierungskode-Hinzufügungsoperation bei den Originaldaten auszuführen und die Empfängervorrichtung angeordnet ist, um Kodefehlerdetektierung bei der Mehrzahl von kodierten Daten auszuführen.
  13. Datenübermittlungsvorrichtung gemäß Anspruch 10 oder Anspruch 11, wobei die Empfängervorrichtung angeordnet ist, um Fehlerkorrekturdekodierung durch eine Viterbi-Dekodierungsoperation bei allen von der Mehrzahl von kodierten Daten auszuführen, wobei die Empfängervorrichtung für alle von der Mehrzahl von kodierten Daten einen Kodefehler der Viterbi-dekodierten Daten detektiert durch Vergleichen einer Metrik eines in der Fehlerkorrektur-Viterbi-Dekodierungsoperation berechneten verbleibenden Pfades mit einem vorbestimmten Referenzwert.
  14. Datenübermittlungsvorrichtung gemäß einem der Ansprüche 10 bis 13, wobei die N kodierten Datenteile alle die gleiche Kodelänge haben.
  15. Datenübermittlungsvorrichtung gemäß einem der Ansprüche 10 bis 13, wobei die N kodierten Datenteile eine Kodelänge kürzer oder gleich der der Originaldaten haben.
  16. Datenübermittlungsvorrichtung gemäß einem der Ansprüche 10 bis 15, wobei M = 2 und N = 3 ist.
  17. Datenübermittlungsvorrichtung gemäß Anspruch 15, wobei die Übermittlungsvorrichtung angeordnet ist, um Fehlerkorrekturkodierung auszuführen, durch Erzeugen kodierter Daten mit einem Kodierungsverhältnis von 1/3 und durch Erzeugen eines punktierten Faltungskodes, der ein Kodierungsverhältnis von 2/3 aufweist.
  18. Datenübermittlungsvorrichtung umfassend: eine Übermittlungsvorrichtung zum Ausführen von Fehlerkorrekturkodierung bei zu übertragenden Originaldaten, um kodierte Daten zu erzeugen und zum Ausgeben von Daten auf eine Kommunikationsleitung, die sich auf die kodierten Daten beziehen; und eine Empfängervorrichtung zum Empfangen der Daten, die sich auf die kodierten Daten beziehen und zum Ausführen von Fehlerkorrekturkodierung, dadurch gekennzeichnet, dass die Übermittlungsvorrichtung (701) angeordnet ist, um die kodierten Daten mit einem Kodierungsverhältnis von 1/N zu erzeugen, und um die kodierten Daten ausgewählt in einen von einer Mehrzahl von Sätzen von Teilen (717A, 717B) zu teilen, wobei die Auswahl auf einer Schätzung (703) der Burst-Längen eines Burst-Fehlers basiert, wobei die verschiedenen Sätze eine unterschiedliche Anzahl von Teilen (teilen-durch-2; teilen-durch-3) aufweisen, wobei die Übermittlungsvorrichtung weiterhin angeordnet ist, um den ausgewählten Satz von kodierten Datenteilen auf eine Kommunikationsleitung auszugeben, so dass die N kodierten Datenteile temporär voneinander abgeteilt sind; und die Empfängervorrichtung angeordnet ist, um die geschätzte Burst-Länge zu detektieren, um den ausgewählten Satz von kodierten Datenteilen durch die Kommunikationsleitung zu empfangen, und die Fehlerkorrekturdekodierung bei allen von einer Mehrzahl von kodierten Daten auszuführen, wobei die Mehrzahl von kodierten Daten in Abhängigkeit von der detektierten Burst-Länge, die zugehörige Anzahl von in der Übermittlervorrichtung verwendeten kodierten Datenteilen und durch Kombinieren der zugehörigen Anzahl von kodierten Datenteilen erhaltenen kombinierte kodierte Daten (824) ausgewählt umfasst, wobei die Empfängervorrichtung ebenso angeordnet ist, um die aus einer Mehrzahl von dekodierten Daten auszuwählen, bei denen erwartet wird, dass sie keinen Kodefehler aufweisen oder einen geringsten verbleibenden Kodefehler auf weisen, und um die ausgewählten dekodierten Daten auszugeben.
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