DE69727802T2 - Motor-tauchpumpe - Google Patents

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Description

  • Hintergrund der Erfindung
  • Gebiet der Erfindung
  • Die Erfindung bezieht sich auf eine Motortauchpumpe und weist einen Motor und eine damit kombinierte Pumpe auf, und zwar als eine Einheitliche Anordnung, wobei ein Schubausgleichsmechanismus vorgesehen ist, und zwar bezieht sich die Erfindung insbesondere auf eine Motortauchpumpe mit einer Hilfslageranordnung, um eine drehbare Hauptwelle dann zu lagern, wenn die Motortauchpumpe in einem Übergangszustand arbeitet.
  • Beschreibung von verwandter Technik
  • Hydrostatische Lager angewandt in einer Motortauchpumpe, die eine Lastkapazität unter dem durch die Pumpe gepumpten unter Druck gesetzten Strömungsmittel erzeugen, tragen eine drehbare Hauptwelle der Pumpe in einen nicht kontaktierenden Zustand dadurch, dass der statische Druck eines Strömungsmittels in einer kleinen Kammer verwendet wird, die normalerweise als eine Tasche bezeichnet wird.
  • Eine Motortauchpumpe verwendet als ein Druckströmungsmittel für die hydrostatischen Lager eine durch die Pumpe gepumpte Flüssigkeit. Wenn die Motortauchpumpe nicht in Betrieb ist, oder sich in einem Übergangszustand befindet, d. h. wenn sie sich während eines Startbetriebs oder eines Stoppbetriebs befindet, so ist der Druck des von der Pumpe abgegebenen Strömungsmittels nicht hoch genug, auf diese Weise sind die hydrostatischen Lager nicht in der Lage eine ausreichende Leistungsfähigkeit hervorzurufen. Daher verwendet die Motortauchpumpe normalerweise Kugellager als Hilfslager, und zwar zusätzlich zu den hydrostatischen Lagern, um die Hauptwelle der Pumpe zu lagern. Die Kugellager dienen dazu, die Hauptwelle nur dann zu lagern, wenn die Pumpe sich nicht in einen Betriebszustand oder in einem Übergangszustand befindet. Wenn sich die Pumpe in einem Normalbetrieb befindet, wo der Druck, der vom Strömungsmittel der Pumpe hinreichend hoch ist, werden die Axialbelastungen (die axialen Schubkräfte) durch einen Schubausgleichsmechanismus ausgeglichen und die Hauptwelle wird durch die hydrostatischen Lager gelagert. Zu dieser Zeit sind die Kugellager derart angeordnet, dass sei frei von irgendwelchen Belastungen von der Hauptwelle sind, da die Kugellager die Hauptwelle nicht tragen.
  • Das Kugellager besitzt eine zylindrische Lageroberfläche und ein schmaler Spalt wird zwischen der zylindrischen Lageroberfläche des Kugellagers und der Außenumfangsfläche der Hauptwelle gebildet. Dieser Spalt ist kleiner als der Spalt zwischen dem hydrostatischen Lager und der Hauptwelle um so zu verhindern, dass das hydrostatische Lager die Hauptwelle dann kontaktiert, wenn die Pumpe im Übergangszustand betrieben wird. Der Spalt zwischen dem Kugellager und der Hauptwelle kann nicht Null gemacht werden, sondern ist auf einen geeigneten Wert eingestellt. Wenn die Pumpe in dem Übergangszustand betrieben wird, so kann das Kugellager nicht verhindern, dass die Hauptwelle im Spalt schwingt, d. h. es kann die Hauptwelle nicht stabil genug lagern, um übermäßige Vibrationen und verschiedene für Unfälle verantwortliche Phänomene zu vermeiden.
  • U.S. 4,454,741 A beschreibt eine Vertikalmotorpumpe einschließlich eines oberen Lagers und eines unteren Lagers, und zwar angeordnet in der Motorseite, um eine Drehwelle drehbar an einem Oberteil bzw. einem Unterteil des Rotors zu lagern, wobei mindestens eines der oberen bzw. unteren Lager durch ein Kugellager gebildet ist. Die vertikale Motorpumpe weist ferner ein hydrostatisches Schmierlagersystem auf, und zwar zur drehbaren Lagerung der Drehwelle zur ferner zusätzlich zu dem Kugellager um einen Radialschub während des Betriebs aufzunehmen.
  • Gemäß der vorliegenden Erfindung wird eine Pumpe gemäß Anspruch 1 vorgesehen. Bevorzugte Ausführungsbeispiele sind in den abhängigen Ansprüchen offenbart.
  • Zusammenfassung der Erfindung
  • Es ist daher ein Ziel der vorliegenden Erfindung eine Motortauchpumpe vorzusehen, in der die Hauptwelle in stabiler Weise dann gelagert werden kann, wenn die Tauchpumpe in einem Übergangszustand betrieben wird.
  • Erfindungsgemäß ist eine Motortauchpumpe vorgesehen, die folgendes aufweist: ein Pumpengehäuse; mindestens ein Laufrad vorgesehen im Pumpengehäuse; ein Motor; eine Hauptwelle, die durch den Motor angetrieben wird und das Laufrad trägt; ein Schubausgleichsmechanismus zum Ausgleichen der Schubkräfte; hydrostatische Lager zum Tragen bzw. Lagern der Hauptwelle an axialbeabstandeten Stellen durch eine unter Druck gesetztes Strömungsmittel, und zwar gepumpt durch die Motortauchpumpe; und eine Hilfslageranordnung zum Lagern der Hauptwelle dann, wenn die Motortauchpumpe sich nicht in einem Betriebszustand befindet oder sich in einem Übergangszustand befindet, wobei die Hilfslageranordnung Tragoberflächen besitzt, um die Hauptwelle an axialbeabstandeten Stellen zu tragen bzw. zu lagern, wobei die Trag- bzw. Lageroberflächen verjüngt sind.
  • Die Hilfslageranordnung weist ein oberes Kugellager und ein unteres Kugellager auf, welche jeweils obere bzw. untere Teile der Hauptwelle lagern.
  • Eine der Lageroberflächen weist eine Kontaktier- oder Berührungsoberfläche einer ersten Lagerhülse auf, und zwar angebracht in dem oberen Kugellager und ferner eine erste Wellenhülse angebracht auf der Hauptwelle, und wobei ferner die andere der Lageroberflächen eine Kontaktier oder Berührungsoberfläche einer zweiten Lagerhülse aufweist, und zwar angebracht in dem unteren Kugellager und eine zweite Wellenhülse angebracht auf der Hauptwelle.
  • Eine der Lageroberflächen wird durch eine verjüngte Oberfläche gebildet, die durchmessermäßig progressiv in einer Aufwärtsrichtung vermindert ist, und die andere der Lagerobeflächen wird durch eine verjüngte Oberfläche definiert, die progressiv in ihrem Durchmesser in einer nach unten gerichteten Richtung vermindert wird.
  • Wenn sich die Motortauchpumpe in einem Übergangszustand befindet, so wird die Hauptwelle durch die Schwerkraft abgesenkt und die verjüngten Oberflächen der unteren Lagerhülse und die entsprechende Wellenlagerhülse liegen passend aneinander und die Hauptwelle wird konzentrisch getragen durch das untere Kugellager ohne dass irgendein signifikanter Spalt dazwischen vorhanden ist. Wenn die Hauptwelle abgesenkt ist, so sind das obere Kugellager und die obere Lagerhülse unter der Vorspannung eines Druckgliedes abgesenkt. Die verjüngten Oberflächen der oberen Lagerhülse und der entsprechenden Wellenhülse passen gegeneinander und die Hauptwelle wird konzentrisch durch das obere Kugellager ohne irgendeinen signifikanten Spalt dazwischen getragen.
  • Wenn die Motortauchpumpe in einem Normalbetrieb arbeitete, wo der Druck eines abgegebenen Strömungsmittels hinreichend hoch ist, wird eine hinreichende Lastkapazität für die hydrostatischen Lager erhalten, welche die Hauptwelle in einem nicht kontaktierenden Zustand lagern. Der Schubausgleichsmechanismus wird betätigt, um die Hauptwelle anzuheben, und die verjüngten Oberflächen der unteren Lagerhülse und der entsprechenden Wellenhülse werden voneinander außer Eingriff gebracht, so dass die untere Lagerhülse und die entsprechende Wellenhülse außer Kontakt miteinander gehalten werden. Das obere Kugellager wird durch Pressmittel angehoben, und zwar entgegen der Vorspannung des Druckgliedes und die verjüngten Oberflächen der oberen Lagerhülse und der entsprechenden Wellenhülse werden von einander außer Eingriff gebracht, so dass die obere Lagerhülse und die entsprechende Wellenhülse außer Kontakt miteinander gehalten werden.
  • Obige sowie weitere Ziele, Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der folgenden Beschreibung in Verbindung mit den beigefügten Zeichnungen, die ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel der Erfindung anhand eines Beispiels erläutern.
  • Kurze Beschreibung der Zeichnungen
  • 1 ist ein schematischer Vertikalschnitt eines Reservoirtanks in dem eine Motortauchpumpe gemäß einem Ausführungsbeispiel der Erfindung installiert ist;
  • 2 ist eine vergrößerte Verktialschnittansicht der Motortauchpumpe gemäß 1;
  • 3 ist ein vergrößerter Teilvertikalschnitt eines unteren Kugellagers und der umgebenden Teile davon, und zwar ist die Darstellung wie folgt: in der Zeichnung links ist der Fall dargestellt, wo die Motortauchpumpe sich in einem Übergangszustand befindet und in der Zeichnung rechts ist dargestellt der Fall, wo sich die Motortauchpumpe in einem normalen Betriebszustand befindet;
  • 4 ist eine vergrößerte Vertikalteilschnittansicht eines oberen Kugellagers und der dieses umgebenden Teile, und zwar der Motortauchpumpe, wobei links die Position der Teile dargestellt ist, wenn sich die Motortauchpumpe in einem Übergangsbetriebszustand befindet, während rechts die Position der Teile für den Fall dargestellt ist, wo die Motortauchpumpe in dem Normalbetrieb arbeitet.;
  • 5A ist eine vergrößerte Querschnittsansicht der Motortauchpumpe gemäß 1; und
  • 5B ist einen Querschnittslängslinie A-A der 5A.
  • Detaillierte Beschreibung des bevorzugten Ausführungsbeispiels
  • Es wird nunmehr die Motortauchpumpe gemäß einem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung unter Bezugnahme auf die 1 bis 4 beschrieben.
  • Wie in 1 gezeigt ist, ist eine Motortauchpumpe 4 in einer unteren Position eines Gefäßes oder Fasses 2 positioniert, und zwar vertikal in einem Reservoirtank 1 eingebaut. Ein Saugventil 3 ist unterhalb der Motortauchpumpe 4 vorgesehen. Wie in 2 gezeigt, besitzt die Motortauchpumpe 4 ein Ansauggehäuse 5, mehrstufige Pumpgehäuse 6 und eine Vielzahl von Laufrädern 12, wobei ein Endstufenlaufrad 13 in den entsprechenden Pumpengehäusen 6 vorgesehen ist.
  • Die Laufräder 12 und 13 sind an einer Hauptwelle 9 befestigt. Ein Motorrotor 10 ist drehbar in einem Motorgehäuse 7 vorgesehen und fest an der Hauptwelle 9 getragen. Ein „Inducer" 30 ist an dem Unterteil der Hauptwelle 9 befestigt. Ein Motorstator 11 ist fest am Motorgehäuse 7 angebracht, und zwar dem Motorrotor 10 umgebend.
  • Wenn, wie in den 1 und 2 gezeigt, die Motortauchpumpe 4 arbeitet, so wird eine Flüssigkeit G, wie beispielsweise ein zu pumpendes verflüssigtes Gas von der Öffnung des Saugventils 3 in das Sauggehäuse 5 der Pumpe 4 fließen, wie dies durch die Pfeile F1 angedeutet ist. Sodann fließt die Flüssigkeit G, wie durch die Pfeile F2 angedeutet, durch den Inducer 30 angebracht auf der Hauptwelle 9 und wird sukzessiv durch die Laufräder 12 auf der Hauptwelle 9 unter Druck gesetzt. Die Flüssigkeit G erreicht das oberste Endstufenlaufrad 13 und wird vom Laufrad 13 durch einen Auslassanschluss 14 in das Fass 2 abgegeben, wobei der Auslassanschluss 14 im Motorgehäuse 7 ausgebildet ist, und wobei die Abgabe durch die Pfeile F3 angedeutet ist. Sodann fließt die Flüssigkeit G in dem Gefäß oder Fass 2 nach oben, und wird von einer Auslassdüse 29 abgegeben, die mit einem oberen Ende des Gefäßes 2 verbunden ist und zur Außenseite des Reservoirtanks 1 führt, wie dies durch den Pfeil F4 angedeutet ist.
  • Die Motortauchpumpe 4 besitzt einen Schubausgleichsmechanismus 5, der dazu dient die auf die Hauptwelle 9 wirkenden Kräfte auszugleichen. Die Motortauchpumpe 4 weist auch ein unteres hydrostatisches Lager 16 auf, durch welches das untere Ende der Hauptwelle 9 drehbar in dem Sauggehäuse 5 gelagert ist, ferner ein hydrostatisches Zwischenlager 17 durch das ein Zwischenteil der Hauptwelle 9 drehbar im Motorgehäuse 7 gelagert ist, und ein oberes hydrostatisches Lager 18 durch das ein oberes Ende der Hauptwelle 9 drehbar im Motorgehäuse 7 gelagert ist. Von einem der Zwischenlaufräder 12 abgegebene unterdruckgesetzte Flüssigkeit wird in diese hydrostatischen Lager 16, 17 und 18 eingeführt. Die Motortauchpumpe 4 weist ferner eine Hilfslageranordnung auf, die ein oberes Kugellager 19 aufweist, durch welches das obere Ende der Hauptwelle 9 drehbar in einem oberen Gehäuse 8 gelagert ist, und zwar angebracht an einem oberen Ende des Motorgehäuses 7; ferner ist ein unteres Kugellager 20 vorgesehen, durch welches der Zwischenteil der Hauptwelle 9 gelagert wird, und zwar unmittelbar unterhalb des hydrostatischen Zwischenlagers 17, und zwar drehbar gelagert im Motorgehäuse 7. Das Bezugszeichen 27 repräsentiert einen oberen hydrostatischen Lagerhalter.
  • Der Motorstator 11 weist Wicklungen auf, die elektrisch mit einer Leistungsversorgung durch Motorleiter 31 verbunden ist. Die Motorleiter 31 sind elektrisch mit Anschlüssen verbunden, die auf einer Anschlussbasis 32 getragen sind. Die Anschlussbasis 32 ist oberhalb des oberen Gehäuses 8 positioniert und wird von diesem Getragen.
  • 3 zeigt die Position von Teilen des unteren Kugellagers 20, und zwar wie folgt: links, wenn die Motortauchpumpe 4 in einem Übergangszustand arbeitet und rechts, wenn die Motortauchpumpe in einem Normalzustand arbeitet.
  • Wie in 3 gezeigt, besitzt das untere Kugellager 20 eine Außenlauffläche 20a befestigt am Motorgehäuse 7 und eine Innenlauffläche 20b, in der eine untere Lagerhülse 22 angebracht ist. Die untere Lagerhülse 22 besitzt eine verjüngte Innenoberfläche, die durchmessermäßig progressiv vermindert ist, und zwar in der Abwärtsrichtung. Eine untere Wellenhülse 24 ist fest an der Hauptwelle 9 angebracht, und besitzt eine verjüngte Außenoberfläche, die mit der verjüngten Innenoberfläche der unteren Lagerhülse 22 in Eingriff bringbar ist. Die untere Lagerhülse 22 und die untere Wellenhülse 24 bilden gemeinsam einen Teil der Hilfslageranordnung und sehen gemeinsam eine unter Trag- bzw. Lageroberfläche FL an ihren Eingriffsoberflächen vor.
  • 4 zeigt die Position der Teile des oberen Kugellagers 19 links in der Zeichnung, und zwar dann, wenn die Motortauchpumpe 4 sich in dem Übergangszustand befindet, wobei rechts die Position der Teile für den Fall dargestellt ist, wo die Motortauchpumpe sich in ihrem normalen Betriebszustand befindet.
  • Wie in 4 gezeigt, besitzt das obere Kugellager 19 einen äußeren Laufring 19a, und zwar befestigt an einem Lagergehäuse 25, welches vertikal beweglich in dem oberen Gehäuse 8 untergebracht ist, und einen Innenlaufring 19b, in dem eine obere Lagerhülse 21 angebracht ist. Die obere Lagerhülse 21 besitzt eine verjüngte Innenoberfläche, die hinsichtlich ihres Durchmessers progressiv in einer Richtung nach oben vermindert ist. Eine obere Wellenhülse 23 ist fest an der Hauptwelle 9 angebracht und besitzt eine verjüngte Außenoberfläche, die mit der verjüngten Innenoberfläche der oberen Lagerhülse 21 in Eingriff bringbar ist. Die obere Lagerhülse 21 und die obere Wellenhülse 23 bilden gemeinsam einen Teil der Hilfslageranordnung und sehen gemeinsam eine obere Lageroberfläche FU an ihren Eingriffsoberflächen vor.
  • Wie in 4 gezeigt, sind Druck- oder Kompressionsschraubenfedern 26 zwischen dem Lagergehäuse 25 und dem oberen Gehäuse 8 eingesetzt. Die Kompressionsschraubenfedern 26 dienen dazu, dass obere Kugellager 19 nach unten durch das Lagergehäuse 25 zu drücken. Das Lagergehäuse 25 und der obere hydrostatische Lagerhalter 27 definieren einen kleine Kammer 27 dazwischen, die mit einer Hochdruckflüssigkeitszone in der Motortauchpumpe 4 dann in Verbindung steht, wenn die Motortauchpumpe 4 in dem Normalzustand arbeitet.
  • Die kleine Kammer 28 dient als eine Tasche und die von der Hochdruckflüssigkeitszone zur Tasche gelieferte Hochdruckflüssigkeit dient gemeinsam als ein Press- oder Druckmittel, um das Lagergehäuse 25, wie weiter unten beschrieben, unter Druck zu setzen oder gegen dieses zu pressen.
  • Die 5A und 5B zeigen den Schubausgleichsmechanismus 15 und das hydrostatische Lager 17.
  • Wie in 5A gezeigt, ist der Schubausgleichsmechanismus 15 benachbart zu dem Endstufenlaufrad 13 vorgesehen. Der Schubausgleichsmechanismus 15 weist Folgendes auf: eine am Motorgehäuse 7 befestigte Platte 40, eine Rückfläche oder Rücksternfläche 13a des Laufrades 13, die zur Endstirnfläche 40a der stationären Platte 40 hinweist, einen oberen Abriebring 41 befestigt am Motorgehäuse 7, einen unteren Abriebring 42 befestigt am Pumpengehäuse 6 und eine obere Kammer 43 definiert durch die Rückstirnfläche 13a, die stationäre Platte 40 und das Motorgehäuse 7. Der obere Abriebring 41 ist in seinem Durchmesser größer als der untere Abriebring 42, auf welche Weise ein Schub nach oben erzeugt wird.
  • Infolge dieser aufwärts gerichteten Kraft (oder der Schübe) bewegen sich die Hauptwellen 9 und sämtliche ihrer rotierender Teile, um einen vorbestimmten Abstand nach oben. Wenn das Laufrad 13 sich nach oben bewegt, so reduziert die Rückstirnfläche 13a des Laufrades 13 den Zwischenraum zwischen sich und der Endstirnfläche 40a der stationären Platte 40, auf welche weise der Abriebringleckfluss eingeschränkt wird und bewirkt wird, dass der Druck in der oberen Kammer 43 ansteigt. Infolge des angestiegenen Druckes in der oberen Kammer 43 wird der Schub umgekehrt und wirkt nunmehr in einer Abwärtsrichtung. Dies bewirkt, dass die Drehanordnung sich nach unten bewegt, wodurch der Durchlass geöffnet wird, der zwischen der Endstirnfläche 40a der stationären Platte 40 und der Rückstirnfläche 13a des Laufrades 13 besteht, was gestattet, dass der Druck in der oberen Kammer 43 abnimmt. Das öffnen zwischen der Endstirnfläche 40a der stationären Platte 40 und der Rückstirnfläche 13 stellt sich automatisch ein, um Druck in der oberen Kammer 43 zu erzeugen, der ausreicht um den nach oben gerichteten Schub auszugleichen. Die kontinuierliche Selbsteinstellung des Schubausgleichsmechanismus 15 gestattet, dass die Pumpe im Wesentlichen mit einer „NULL" Schubbelastung über den gesamten verwendbaren Kapazitätsbereich für das Pumpen hinweg arbeitet.
  • Wie in den 5A und 5B gezeigt, weist das hydrostatische Lager 17 eine Vielzahl von Taschen 17a und Zumessöffnungen 17b auf, und zwar zum Liefern einer unter Druck stehenden Flüssigkeit an die Taschen 17a. Die von einem der Laufräder 12 abgegebene unter Druck stehende Flüssigkeit wird in die Taschen 17a durch einen Durchlass 45 ausgebildet im Motorgehäuse 7 und die Zumessöffnungen 17b eingeführt. Auf diese Weise wird die Hauptwelle 9 durch den hydrostatischen Druck der Flüssigkeit in den Taschen 17a getragen. Die hydrostatischen Lager 16 und 18 besitzen die gleiche Struktur bzw. den gleichen Aufbau, wie das hydrostatische Lager 17.
  • Unten wird nunmehr der Betrieb der Motortauchpumpe 4 beschrieben.
  • Wenn sich die Motortauchpumpe 4 nicht im Betrieb befindet, so wird die Hauptwelle 9 infolge ihres Gewichts abgesenkt, wie dies auf der linken Seite der 3 dargestellt ist, und die verjüngten Oberflächen der unteren Lagerhülse 22 und der unteren Wellenhülse 24 passen gegeneinander auf welche Weise die untere Lager- oder Tragoberfläche FL vorgesehen wird. Die Hauptwelle 9 ist daher konzentrisch durch das untere Kugellager 20 ohne irgendeinen signifikanten Spalt dazwischen gelagert oder abgestützt.
  • Ferner folgt, wie auf der linken Seite der 4 gezeigt, beim Absenken der Hauptwelle 9 das obere Kugellager 19 der Abwärtsbewegung der Hauptwelle 9 mit dem Lagergehäuse 25, und zwar durch die Druckkraft der Kompressionsschraubenfeder 26. Auf diese Weise passen die verjüngten Oberflächen der oberen Lagerhülse 21 und der oberen Wellenhülse 23 gegeneinander, auf welche Weise die obere Trag- oder Lageroberfläche FU vorgesehen wird. Die Hauptwelle 9 wird daher konzentrisch durch das obere Kugellager 19 ohne irgendeinen signifikanten Spalt dazwischen getragen oder gelagert.
  • Die Motortauchpumpe 4 startet den Betrieb ausgehend von dem oben beschriebenen inoperativen Zustand. Damit die Hauptwelle 9 durch die hydrostatischen Lager 16, 17 und 18 gelagert wird und durch den Schubausgleichsmechanismus 15 angehoben wird, muss die Motortauchpumpe 4 einen Abgabedruck erzeugen, der hoch genug ist um die Lager normal zu betreiben. Mit anderen Worten wird das Gefäß 2 mit der Flüssigkeit G gefüllt und ein hydraulischer Widerstand an der Abgabeseite ist hinreichend groß genug, um die obigen Erfordernisse zu erfüllen. Bis der Druck der von der Pumpe 4 abgegebenen Flüssigkeit einen bestimmten Wert nach dem Startbetrieb der Pumpe 4 erreicht, dreht sich die Hauptwelle 9 unter den gleichen Bedingungen, wie wenn die Motortauchpumpe 4 nicht in Betrieb ist. Selbst in einem derartigen Übergangszustand wird die Hauptwelle 9 in stabiler Weise konzentrisch durch die Kugellager 19 und 20 gelagert und zwar ohne irgendeinen signifikanten Spalt zwischen der Hauptwelle 9 und den Kugellagern 19 und 20. Infolgedessen wird die Hauptwelle 9 an Hin- und Herbewegungen bezüglich der Kugellager gehindert, und somit auch gegenüber Schwingungen oder dem Auftreten verschiedener Phänomene, die für Unfälle verantwortlich sind.
  • Nachdem das Gefäß 2 mit der Flüssigkeit G gefüllt ist, und während die Motortauchpumpe in einem normalen Zustand arbeitet, ist der Druck der Flüssigkeit G abgegeben von der Motortauchpumpe 4 hinreichend hoch, auf welche Weise eine ausreichende Lastkapazität für die hydrostatischen Lager 16, 17 und 18 geliefert wird. Daher tragen die hydrostatischen Lager 16, 17 und 18 die Hauptwelle 9 in einem nicht kontaktierenden Zustand und die Hauptwelle 9 wird nicht mehr radial durch die Kugellager 19 und 20 getragen bzw. gelagert. Da die Axialschubkräfte an der Hauptwelle 9 durch den Schubausgleichsmechanismus 15 ausgeglichen sind, sind die Kugellager 19 und 20 nicht zur Axiallagerung oder Axialhalterung der Hauptwelle 9 erforderlich.
  • Wenn der Schubausgleichsmechanismus 15 betätigt wird, so wird die Hauptwelle 9 angehoben, auf diese Weise werden die untere Wellenhülse 24 axial angehoben, um ihre verjüngte Außenoberfläche außer Eingriff mit der verjüngten Innenoberfläche der unteren Lagerhülse 22 zu bringen, wie dies in der rechten Seite der 3 dargestellt ist. Die untere Wellenhülse 24 und die untere Lagerhülse 22 werden nunmehr außer Kontakt miteinander gehalten, wobei ein Spalt CL dazwischen erzeugt wird. Wenn keine Last an das untere Kugellager 20 angelegt wird, so wird das untere Kugellager 20 nicht verdreht.
  • Wenn die Hauptwelle 9 auf diese Weise angehoben ist, sind die Oberwellenhülse 23 und die obere Lagerhülse 21 ebenfalls axial angehoben und das obere Kugellager 19 wird auch nach oben geschoben. Zu diesem Zeitpunkt wird unter dem Druck der Flüssigkeit G eingeführt in die kleine Kammer 28 das Lagerobergehäuse 25 durch einen Abstand angehoben, der größer ist als der Hubabstand der Hauptwelle 9, und zwar erfolgt dies entgegen der Vorspannung der Kompressionsschraubenfedern 26. Infolgedessen werden die verjüngten Oberflächen der oberen Lagerhülsen 21 und der unteren Wellenhülse 23 voneinander außer Eingriff gebracht und die obere Lagerhülse 21 und die obere Wellenhülse 23 werden nunmehr außer Kontakt miteinander gehalten, und zwar mit einem Spalt CU, der dazwischen erzeugt ist. Das obere Kugellager 19 wird nicht verdreht, wenn keine Last darauf ausgeübt.
  • Da die Kugellager 19 und 20 als die Hilfslageranordnung dienen und von sich drehenden Teilen isoliert sind, während die Motortauchpumpe im Normalzustand unter Normalbetrieb arbeitet, besitzt die Motortauchpumpe 4 eine relativ lange Betriebslebensdauer.
  • In dem dargestellten Ausführungsbeispiel ist die Motortauchpumpe 4 als eine mehrstufige Motorpumpe dargestellt und zwar eingebaut in das Gefäß 2 in dem Reservoirtank 1. Die Prinzipien der vorliegenden Erfindung sind jedoch auch auf einer mehrstufigen oder einstufigen Motorpumpe anwendbar, und zwar eingebaut in einem Sauganschluss oder dergleichen der nicht mit einem Saugventil ausgestattet ist.
  • Wie oben beschrieben bietet die vorliegende Erfindung die folgenden Vorteile:
  • Die Hauptwelle kann stabil konzentrisch an den oberen und unteren Teilen desselben gelagert werden, und zwar durch die Hilfslageranordnung einschließlich der Kugellager, und zwar selbst im Falle eines Übergangszustandes, ohne das irgendein signifikanter Spalt zwischen der Hauptwelle und den Kugellagern auftritt. Auf diese Weise wird die Hauptwelle an Schwingungen gehindert und somit auch an Vibrationen oder dem Auftreten verschiedener Phänomenen, die für Unfälle verantwortlich sind.
  • Ferner sind die Kugellager als Hilfslageranordnung von den sich drehenden Teilen isoliert und somit besitzt die Motortauchpumpe eine relativ lange Betriebslebensdauer.
  • Obwohl ein bestimmtes bevorzugtes Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt und im Einzelnen beschrieben wurde, sei bemerkt, dass verschiedene Änderungen und Modifikationen vorgenommen werden können. Ohne den Rahmen der beigefügten Ansprüche zu (16617) verlassen.

Claims (7)

  1. Eine Motortauchpumpe, die Folgendes aufweist: ein Pumpengehäuse (5, 6); mindestens ein Laufrad (12, 13) vorgesehen in dem Pumpengehäuse; einen Motor (10, 11); eine Hauptwelle (9), die durch den Motor gedreht wird und das Laufrad trägt; einen Schubausgleichsmechanismus (15) zum Ausgleichen von Schubkräften; hydrostatische Lager (16, 17, 18) zum Tragen der Hauptwelle an axial beabstandeten Stellen durch ein von der Motortauchpumpe gepumptes Druckströmungsmittel gekennzeichnet durch: eine Hilfslageranordnung (19, 20, 21, 22, 23, 24) zum Tragen der Hauptwelle dann, wenn die Motortauchpumpe sich nicht in einem normalen Betriebszustand befindet oder sich in einem Übergangszustand befindet, wobei die Hilfslageranordnung Tragoberflächen zum Tragen der Hauptwelle an axial beabstandeten Stellen aufweist, und wobei jede der Tragoberflächen sich verjüngende Oberflächen (FL, FU) aufweist, die gegeneinander passen, wenn die Motortauchpumpe sich nicht in dem normalen Betriebszustand befindet oder sich in dem erwähnten Übergangszustand befindet, und wobei die genannten Tragoberflächen außer Kontakt miteinander gehalten werden dann, wenn die Motortauchpumpe sich in dem normalen Betriebszustand befindet.
  2. Eine Motortauchpumpe nach Anspruch 1, wobei die Hilfslageranordnung ein oberes Kugellager (19) und ein unteres Kugellager (20) aufweist, und zwar zum Tragen der oberen bzw. unteren Teile der Hauptwelle.
  3. Eine Motortauchpumpe nach Anspruch 2, wobei eine erste der erwähnten Tragoberflächen eine Kontakt- oder Berührungsoberfläche einer ersten Lagerungshülse (21) aufweist, und zwar angebracht in dem oberen Kugellager, und ferner eine erste Wellenhülse (23) angebracht auf der Hauptwelle, und wobei eine zweite der erwähnten Tragoberflächen eine Kontakt- oder Berührungsoberfläche einer zweiten Lagerhülse (22) aufweist, und zwar angebracht in dem erwähnten unteren Kugellager und eine zweite Wellenhülse (24) angebracht an der Hauptwelle.
  4. Eine Motortauchpumpe nach Anspruch 3, wobei die erwähnte erste der erwähnten Tragoberflächen durch eine verjüngte Oberfläche definiert ist, die fortlaufend im Durchmesser in einer Aufwärtsrichtung reduziert ist, und wobei die erwähnte zweite der erwähnten Tragoberflächen durch eine verjüngte Oberfläche definiert ist, die fortlaufend im Durchmesser in einer Abwärtsrichtung reduziert ist.
  5. Eine Motortauchpumpe nach Anspruch 4, wobei ferner Folgendes vorgesehen ist: ein Druckglied (26) zum Drücken des oberen Kugellagers nach unten; und Pressmittel (28) zum Pressen des oberen Kugellagers nach oben entgegen der Druckkraft des Druckgliedes.
  6. Eine Motortauchpumpe nach Anspruch 5, wobei das Druckglied (26) eine Schraubenfeder aufweist.
  7. Eine Motortauchpumpe nach Anspruch 5, wobei die Pressmittel (28) eine Tasche sowie Druckflüssigkeit geliefert an die Tasche aufweisen.
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