DE69728059T2 - Lichtabschirmung für neben- oder übereinander angeordnete bildwiedergabeeinrichtungen - Google Patents

Lichtabschirmung für neben- oder übereinander angeordnete bildwiedergabeeinrichtungen Download PDF

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    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04NPICTORIAL COMMUNICATION, e.g. TELEVISION
    • H04N9/00Details of colour television systems
    • H04N9/12Picture reproducers
    • H04N9/31Projection devices for colour picture display, e.g. using electronic spatial light modulators [ESLM]
    • H04N9/3141Constructional details thereof
    • H04N9/3147Multi-projection systems

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  • Signal Processing (AREA)
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Description

  • Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine modulare, konvertible Lichtabschirmung für Bildwiedergabeeinrichtungen, die Projektoren und Projektionsschirme umfassen, wobei eine Abbildung auf die Rückseite eines Schirms mit Hilfe eines Projektors projiziert wird. Das Fachgebiet der Anmeldung ist das von modularen Mehrfachbildschirm-Abbildungseinrichtungen.
  • Bei einer derartigen Mehrfachbildschirm-Abbildungseinrichtung befindet sich der Betrachter vor den Bildschirmen, die neben- und/oder übereinander, wahlweise mit einem Winkel positioniert sind, was dazu führt, daß sie eine Abbildungsfläche bilden, auf der eine Abbildung wahlweise aus einer Mehrzahl von Teilabbildungen projiziert werden können. Eine Teilabbildung kann ein oder mehrere Bildschirme der Bildoberfläche abdecken und kann an jeder gewünschten Stelle auf der Bildfläche erscheinen. Diese Teilabbildungen können abhängig oder unabhängig projiziert werden. Die Bilder können bewegt oder feststehend sein. Im Fall von modularen Mehrfachbildschirm-Abbildungseinrichtungen gibt es dieselbe Anzahl von Projektoren (wenigstens zwei) wie Bildschirme, um Bilder auf die Bildschirme zu projizieren. Die Anordnung der Bildschirme ermöglicht es diesen, eine Fläche in dem Raum zwischen den Projektoren und dem Betrachter zu bilden. Licht, das auf einen Bildschirm von der Projektorseite fällt, aber nicht von dem Projektor ausgeht, der ein Bild auf diesen Bildschirm, jedoch eigentlich von einem anderen Projektor oder von der Umgebung projiziert, hat eine nachteilige Wirkung auf das von dem Betrachter aufgenommene Bild. Durch eine Verwendung der Lichtabschirmung nach der vorliegenden Erfindung ist dieses Licht sehr viel geringer oder ist nicht vorhanden.
  • In Praxis sind modulare Mehrfachbildschirm-Abbildungseinrichtungen bekannt, die mit einer Lichtabschirmung zwischen verschiedenen Bildwiedergabeeinrichtungen versehen sind, z. B. aus EP-A1-0650295 oder DE-U1-8911547.3. Das Grundprinzip von bestehenden modularen Lichtabschirmungen ist immer dasselbe. Die herkömmliche, konvertible Mehrfachbildschirm- Abbildungseinrichtung ist durch Stapeln einer Anzahl identischer Basiseinheiten oben auf- und/oder nebeneinander gebildet. Jede der Basiseinheiten setzt sich zusammen aus:
    • – einer Lichtabschirmung, die eine Deckenwand und eine Bodenwand, zwei Seitenwände und möglicherweise eine Hinterwand (s. 1) aufweist,
    • – einem Bildschirm, der entweder fest oder abbaubar an der Lichtabschirmung befestigt ist und der entweder bevor oder nachdem die Mehrfachbildschirmabbildung aufgestellt ist, montiert wird, und
    • – einem Projektor, der vorne ganz oder teilweise an der Lichtabschirmung montiert ist, wahlweise so, dass er herausziehbar ist, und der, bevor oder nachdem die Mehrfachbildschirm-Abbildungseinrichtung aufgestellt ist, montiert wird.
  • Eine Lichtabschirmung – wie oben ausgeführt – ist eine Art Behälter mit einer Innenkante und einer Aussenkante. Die von dem Projektor ausgehenden Lichtstrahlen, die zusammen mit der Lichtabschirmung eine Basiseinheit bilden, werden durch die innere Kante der Lichtabschirmung so geleitet, dass sie die Rückseite des entsprechenden Bildschirms erreichen. Die Rückseite des Bildschirms ist diejenige Seite, die sich auf der Projektorseite und somit nicht auf der Seite des Betrachters befindet.
  • Zwischen den inneren Kanten der angrenzenden Basiseinheiten einer herkömmlichen Mehrfachbildschirm-Abbildungseinrichtung befinden sich in jedem Fall zwei Lichtabschirmwände; eine gehört zu jeder Basiseinheit. Wenn zwei derartige Basiseinheiten oben aufeinandergestapelt werden, sind diese Wände die Decke der unteren Einheit und der Boden der oberen Einheit. Wenn sie nebeneinander gestapelt werden, sind diese Wände die linke Wand der rechten Basiseinheit und die rechte Wand der linken Basiseinheit. Lediglich eine Wand wird benötigt, um eine passende Lichtabschirmung zu schaffen. Das Vorhandensein von zwei Lichtabschirmwänden ist nicht nur eine Materialverschwendung, sondern führt auch zum zusätzlichen Gewicht der gesamten Anordnung. Dieses zusätzliche Gewicht muss auch transportiert werden und zieht somit extra Transportkosten nach sich.
  • Viel Raum ist zum Packen und Befördern der Basiseinheiten erforderlich, da jede Basiseinheit als Einheit verpackt werden muss, wahlweise mit dem Projektor im Inneren.
  • Bekannte Mehrfachbildschirm-Abbildungseinrichtungen sind zum Stapeln der Basiseinheiten aufeinander ausgelegt. Sie werden automatisch oder manuell miteinander verbunden oder werden nicht miteinander verbunden. Werden nebeneinander gestapelte Basiseinheiten nicht miteinander verbunden, besteht ein hohes Risiko für das Auftreten vertikaler Spalten. Werden sie manuell miteinander verbunden, werden oftmals lange Schrauben verwendet, die nicht immer einfach zu entfernen sind.
  • Wird eine Mehrfachbildschirm-Abbildungseinrichtung unter Verwendung der Basiseinheiten aufgebaut, die aus dem Stand der Technik bekannt sind, ist es lediglich möglich, ein oder zwei Durchgänge in der Mehrfachabbildung zu schaffen, wobei eine oder mehrere Einheiten über einem Durchgang angeordnet sind, indem von Extrastrukturelementen Gebrauch gemacht wird. Diese extrastrukturierten Elemente können aus einer aufgehängten Anordnung einer Auflage oder Extraverbindungen zu der angrenzenden Basiseinheit oder -einheiten bestehen. Aus US-3661434 ist ein einheitlicher modularer Regalaufbau bekannt, der aus einer Mehrzahl von Wänden besteht. Diese Wände sind mit zungenähnlichen Vorsprüngen versehen, die durch einsetzbare Verbindungsmittel verbunden werden können. Die Wände haben wegen der Vorsprünge einen ziemlich komplizierten Aufbau und müssen deshalb mittels einer Form hergestellt werden. Wenn ein modularer Regalaufbau anderer Dimension gewünscht wird, müssen andere Formen hergestellt werden, was extrem teuer und zeitaufwändig ist und sich somit nicht für kleinere Serien von Regalstrukturen eignet.
  • Das Ziel einer Auslegung der vorliegenden Erfindung ist, die oben erwähnten Nachteile auszuräumen und ein System zu schaffen, das modular ist und einfach auf- und abzubauen ist. Die modulare Lichtabschirmung zwischen Bildwiedergabeeinrichtungen nach der Erfindung wird mittels Wänden aufgebaut, sodass lediglich eine Wand sich zwischen zwei angrenzenden Bildwiedergabeeinrichtungen befindet. Diese Wände werden mittels horizontaler, vertikaler und seitlicher Profile in ihrer Position gehalten, wobei jede der Wände mit wenigstens einem Schlitz in Längsrichtung versehen ist. Befestigungselemente sind vorgesehen, um die Profile miteinander zu verbinden.
  • Eine modulare Lichtabschirmung nach der Erfindung kann zwischen Bildwiedergabe-Einrichtungen in sehr einfacher Weise aufgebaut werden.
  • Vorzugsweise wird zuerst eine Basis aus Profilen, Wänden und Befestigungselementen errichtet und wird justiert, bis sie vollständig eben ist. Diese Profile, Wände und Befestigungselemente können vorher vormontiert werden, um Einheiten zu bilden. Indem z. B. die Basis der Mehrfachbildschirm-Abbildungseinrichtung an vertikal einstellbare Beine montiert wird, kann die Basis eben ausgerichtet werden.
  • Der vollständige Aufbau der Mehrfachbildschirm-Abbildungseinrichtung an der Basis wird vorzugsweise unter Verwendung vormontierter Einheiten errichtet. Die vormontierten Einheiten der Mehrfachbildschirm-Abbildungseinrichtung sind aus Profilen, Wänden und Befestigungselementen ähnlich zusammengesetzt. Vertikale, horizontale und seitliche Profile bestimmen entsprechend die Höhe und die Breite der Bildschirme und die Tiefe einer Einheit. Wird die Abbildungseinrichtung aufgebaut, werden die Eckverbindungen zwischen den Profilen so installiert, dass nach dem Zusammenbau die von dem Projektor ausgehenden Lichtstrahlen den vollständigen Bildschirm ungehindert erreichen können. Dies wird unter anderem nicht durch direktes Anordnen eines Befestigungselementes zwischen einem horizontalen und einem vertikalen Profil, sondern vielmehr durch Verbinden sowohl der horizontalen als auch der vertikalen Profile zu einem seitlichen Profil ermöglicht.
  • Andere Befestigungselemente, die nicht von dem Profil hervorragen oder lediglich bis zu einem begrenzten Maße hervorragen, sind dem Fachmann bekannt und können als Befestigungselemente in der vorliegenden Erfindung verwendet werden.
  • Entsprechend einem bevorzugten Ausführungsbeispiel sind die Profile Strangpressprofile. Entsprechend einer bevorzugten Ausführung ist der Querschnitt der Profile im wesentlichen quadratisch.
  • Ebenso entsprechend einer bevorzugten Ausführung ist jedes Profil mit wenigstens einem Schlitz an jeder Seite in Längsrichtung des Profils ausgestattet. Diese Schlitze sind vorzugsweise T-Schlitze oder Schwalbenschwanzschlitze.
  • Die Wände der modularen Lichtabschirmung zwischen Bildwiedergabeeinrichtungen können aus Foliematerial (so wie Plastik, Metal oder Karton), Stoff oder Film hergestellt sein. Die Wände werden zwischen den Profilen der Lichtabschirmung vorzugsweise in den Schlitzen gehalten.
  • Bis zu diesem Ende sind die Wände vorzugsweise gefaltete Aluminiumbleche, die zwischen den Profilen befestigt sind.
  • Es ist zulässig, die Wände besser an den Profilen als zwischen ihnen zu befestigen, wenn nach Aufbau der Mehrfachbildschirm-Abbildungseinrichtung die von dem Projektor ausgehenden Lichtstrahlen die jeweiligen Bildschirme ungehindert erreichen können. Dies kann unter anderem erreicht werden, indem die Profile mit einer Ausnehmung versehen werden, in die die Wände eingesetzt werden. Die Wand kann an der Eckverbindung anschließend befestigt werden.
  • Gemäß der Erfindung werden die Befestigungselemente verwendet, um die unterschiedlichen Profile miteinander zu verbinden. Der verwendete Befestigungselemententyp hängt selbstverständlich von den verwendeten Profilen und den darin gefertigten Schlitzen ab, die darin hergestellt sind. Die Befestigungselemente enthalten vorzugsweise eine der folgenden Kombinationen:
    1 Eckstück + 2 Schlossschrauben + 2 Schraubenmuttern;
    1 Eckstück + 2 Schnellverschlüsse;
    1 Eckstück + 1 Schnellverschluss + 1 Schlossschraube + 1 Schraubenmutter.
  • Zahlreiche andere Befestigungselemente sind jedoch ebenso möglich, wie z. B. ein Befestigungsflansch mit zwei Schrauben mit Sechskantmuffe und einer doppelten Gleitschraubenmutter, die wahlweise statt dessen verschraubt werden kann;
    1 Eckstück + 2 Schlossschraubenmuttern + 2 Schrauben;
    1 Eckstück + 1 Schnellverschluss + 1 Schlossschraubenmutter + 1 Schraube;
    wenigstens eine Schraube; wenigstens ein Schnellverschluss; ...
  • Die Profile, die Wände und die Befestigungselemente können sämtlich passend festgelegte Komponenten darstellen, deren Eigenschaften sehr genau bekannt sind. Dies ist wichtig, um wissen zu können, wieviel jede Verbindung tragen kann, sodass, falls erforderlich, bei hohen Aufbauten gewisse Profile durch ähnliche, aber stärkere Profile, ersetzt werden können. In diesem Fall müssen die anderen Bauelemente nicht ausgewechselt werden, noch müssen sie sehr verändert werden.
  • Die verschiedene Komponenten können entweder vollständig getrennt (CKD) oder vormontiert (SKD) verpackt und verschickt werden. In beiden Fällen kann alles eng gestapelt werden, sodass ein Maximum an Komponenten mit geringstem Raumbedarf transportiert werden kann. Dies ist ein wesentlicher Faktor bei der Reduzierung von Transportkosten.
  • Die Lichtabschirmung gemäß der Erfindung hat den wesentlichen Vorteil, dass sie infolge der einzigen Querwand leichtgewichtig ist, die das Licht zwischen den Bildwiedergabeeinrichtungen abschirmt, die sich gegenseitig stützen.
  • Die Lichtabschirmung ist zur Vermietung sehr geeignet, da der Aufbau leicht aufzustellen und abzubauen ist. Sie ist jedoch ebenso für stationäre oder halbstationäre Einrichtungen geeignet. Beim letzteren handelt es sich um Einrichtungen, die normalerweise stationär sind, jedoch z. B. bei wichtigen Ereignissen erweitert oder neu konfiguriert werden. Dies ist deshalb der Fall, weil es sehr leicht ist, eine Reihe oder Säule der modularen Lichtabschirmung gemäß der Erfindung hinzuzufügen.
  • Die Lichtabschirmung wird in modularer, schneller und einfacher Art errichtet. Es ist auch einfach, ohne Beschädigung der Komponenten eine bestimmte Mehrfachbildschirm-Abbildungseinrichtungseinrichtung abzubauen und in eine unterschiedlichen Konfiguration zu ändern.
  • Die getrennte Komponenten können auf einfache Art und Weise (unter Benutzung eines Planes, eines Messgerätes, ....) vormontierte Module oder eine komplette Wand bilden. Verschiedene Möglichkeiten können bei dem System vorgesehen sein, um die Anordnung aufzuhängen. Wenn die oberen horizontalen Profile und die seitlichen Profile z. B. mit einem T-Schlitz oben ausgestattet sind, ist es z. B. möglich, ein Aufhängesystem anzubringen, welches Schraubenmuttern aufweist, die an den Schlossschrauben montiert werden.
  • Abhängig vom gewählten Entwurf des Basismoduls können die vertikalen Pfeiler der Abbildungseinrichtung vollständig durch vertikale Profile erstellt werden, ohne von horizontalen oder seitlichen Profilen unterbrochen zu werden. Sind vertikale Profile mit einer Bohrung ausgestattet, kann eine Ringschraube oder ein Stahlkabel darin angeordnet werden, um die Aufhängung zu warten.
  • Direktes oder indirektes Befestigen des Schirms und des Projektors an der Lichtabschirmung führt zu dem gewünschten Abstand und/oder Position des Projektors im Hinblick auf den Schirm, wobei der Abstand erforderlich ist, um eine optimale Bildwiedergabe zu schaffen. Vor der Montage und nach dem Abbau wird dies fortwährend angewendet.
  • Im Prinzip müssten die Profile, die entlang der Aussenseite der Mehrfachbildschirm-Abbildungseinrichtung sich befinden, nicht mit einem Schlitz entlang der Aussenseite versehen sein. Um der Einfachheit (Gleichheit von Komponenten) willen sind sie jedoch vorzugsweise mit einem derartigen Schlitz versehen. Die Schlitze in den horizontalen Profilen an der Vorderseite können darüber hinaus zur Befestigung der Blendschirme verwendet werden. Dies führt zu Abschirmungen, die leicht an- und abzubauen sind und die leicht selbst an der Innenseite zu reinigen sind.
  • Eine vollständige Wand überall zwischen den Profilen ist nicht erforderlich. Die Wand ist ausreichend groß, sobald Licht, das von einem ersten Projektor ausgeht, daran gehindert wird, auf einen Schirm zu gelangen, der zu einem zweiten Projektor gehört. Damit können die Wände, die die Lichtabschirmung zwischen zwei angrenzenden Projektoren bilden, mit weniger Tiefe hergestellt sein.
  • Die Erfindung wird mit Bezug auf die Abbildung im folgenden genauer beschrieben. Es zeigen:
  • 1 eine Mehrfachbildschirm-Abbildungeinrichtung entsprechend dem Stand der Technik,
  • 2 den Basisaufbau einer Mehrfachbildschirm-Abbildungseinrichtung nach der Erfindung,
  • 3 eine perspektivische Skizze eines Teils eines Strangpressprofils, das mit einem T-Schlitz in Längsrichtung an jeder Seite des Profils versehen ist,
  • 4 eine perspektivische Ansicht einer Wand, die durch ein gefaltetes Aluminiumblech gebildet ist,
  • 5 einen Querschnitt eines Aufbaus von zwei Profilen, die mit Hilfe eines Eckstücks und einer Schlossschraube und Schraubenmutter miteinander verbunden sind, eine Wand, die zwischen zwei Profilen befestigt ist; in 5a ist dies eine Wand mit sich erhebenden Ecken, die in dem T-Schlitz befestigt sind; in 5b ist dies eine ebene Wand, die in eine Vertiefung in dem Profil eingesetzt und an den Eckverbindungen befestigt ist,
  • 6 eine perspektivische Ansicht eines Eckstückes,
  • 7 eine Schlossschraube und eine zugehörige Schraubenmutter.
  • 8 eine perspektivische Ansicht eines ersten Basismoduls zum Aufbau einer Mehrfachbildschirm-Abbildungseinrichtung: ein Startelement,
  • 9 eine perspektivische Ansicht eines zweiten Basismoduls zum Aufbau einer Mehrfachbildschirm-Abbildungseinrichtung: ein horizontales Strukturelement,
  • 10 eine perspektivische Ansicht eines dritten Basismoduls zum Aufbau einer Mehrfachbildschirm-Abbildungseinrichtung: ein vertikales Strukturelement,
  • 11 eine perspektivische Ansicht eines vierten Basismoduls zum Aufbau einer Mehrfachbildschirm-Abbildungseinrichtung: ein Honigwabenelement,
  • 12 in Beispiel dafür, wie eine modulare Lichtabschirmung nach der Erfindung mit Hilfe der Basismodule nach 111 aufgebaut ist,
  • 13 andere Möglichkeiten zum Aufbau einer modularen Lichtabschirmung nach der Erfindung mit der Vorgabe, dass andere Basismodule gebildet sind, und
  • 14 eine modulare Lichtabschirmung, die mit Stützflächen für die Projektoren ausgerüstet ist.
  • Die modulare Lichtabschirmung 1 nach der Erfindung setzt sich aus zwei Profilen 2, Wänden 3 und Befestigungselementen 4 (2) zusammen. In der gezeigten Ausführung werden diese Basisteile verwendet, um eine modulare Lichtabschirmung 1 für eine Mehrfachbildschirm-Abbildungseinrichtung zu bilden, die zwei Bildreproduktionsvorrichtungen weit und zwei Bildreproduktionsvorrichtungen hoch ist. Infolge der modularen Natur der Erfindung ist die Anordnung nicht auf 2 × 2 oder M × M begrenzt, sondern es sind vielmehr M × N (wobei M und N ganze Zahlen sind) oder andere symmetrische oder asymmetrische Kombinationen möglich.
  • In der beschriebenen Ausführung sind die Profile 2 stangenförmige Strangpressprofile (3), deren Querschnitt im wesentlichen quadratisch ist und die mit einem T-Schlitz 10 an jeder Seite in Längsrichtung des Profils 2 versehen sind. Ein Vorteil bei der Verwendung von Strangpressprofilen liegt darin, dass es nicht erforderlich ist, große Änderungen an den Lichtabschirmungen 1 vorzunehmen, wenn die Dimensionen der Bildreproduktionsvorrichtungen verändert werden. Dieselben Profile 2 können verwendet werden und sie müssen einfach auf eine unterschiedliche Länge abgesägt werden. Das Strangpressprofil nach 3 ist mit einer Bohrung 13 versehen, die, falls erforderlich, dazu verwendet werden kann, um die Mehrfachbildschirm-Abbildungseinrichtung aufzuhängen.
  • In der beschriebenen Ausführung werden dieselben Strangpressprofile für die horizontalen, vertikalen und seitlichen Profile verwendet und, wo notwendig, auf unterschiedliche Längen abgesägt.
  • Die Wände 3 bestehen aus Blech. Die spezielle Form der Wände 3, wie in 4 gezeigt, gestattet die Befestigung der Wand einerseits durch die erhabenen Kanten 11 der Wand 3 in den T-Schlitzen 10 der Profile 2 und andererseits durch die Ecken 12 der Wand 3 hinter den Befestigungselementen 4 der Lichtabschirmung 1 (s. auch 5a).
  • Wird eine Wand 3 aus einem ebenen Blech gebildet, kann es befestigt werden (s. 5b), indem es in einer Vertiefung 14 in dem Profil 2 zu liegen kommt. Die Wand 3 sollte anschließend durch die Befestigungselemente 4 z. B. mit Hilfe von Schrauben 23 befestigt werden.
  • Die Befestigungselemente 4 werden verwendet, um zwei Profile 2 zusammen zu befestigen. In der bevorzugten Ausführung der Erfindung, wie in 2 dargestellt, wird von einem Eckstück 20, Schlossschrauben 21 und Schraubenmutter 22 (s. auch 6 u. 7) Gebrauch gemacht. Die Verbindungen zwischen den verschiedenen Profilen können somit sehr einfach erzielt werden. Andere Befestigungselemente zur Herstellung gewünschter Verbindungen sind ebenso kommerziell verfügbar.
  • Die oben beschriebenen Basisteile (Profile 2, Wände 3 und Befestigungselemente 4) können im Voraus zusammengesetzt werden, um den Aufbau einer modularen Lichtabschirmung 1 an Ort und Stelle zu vereinfachen und diesen Aufbau weniger zeitraubend zu bewerkstelligen.
  • Ein mögliches Verfahren zur Vormontage liegt darin, die folgenden Basismodule zu bilden: ein Startelement 30, horizontale Strukturelemente 31, vertikale Strukturelemente 32 und Honigwabenelemente 33 (811). Im Hinblick auf Einfachheit der Figuren sind Schlitze 10 in diesen Figuren nicht dargestellt. Der in den Figuren dargestellte Zusammenbau wird unter Verwendung von gefalteten Aluminiumblechen durchgeführt, kann jedoch genauso unter Verwendung von ebenen Blechen ausgeführt werden, die in Vertiefungen eingesetzt werden. Das Startelement 30 (8) weist sieben Profile 2 auf, die derart angeordnet sind, dass sie ein L bilden, wobei in dem Element der Abstand zwischen den seitlichen Profilen des aufrechten Gliedes plus der Höhe eines Seitenprofils der Höhe einer Bildreproduktionsvorrichtung gleich ist und in welcher der Abstand zwischen den Seitenprofilen des horizontalen Gliedes plus der Breite des Seitenprofils der Breite einer Bildreproduktionsvorrichtung gleich ist. Zwei Wände 3, eine aufrechte Wand und horizontale Wand sind bereits zwischen den Profilen 2 angeordnet. Ein horizontales Strukturelement 31 (9) weist drei Profile 2 auf, zwischen denen eine Wand 3 angeordnet ist. Drei der vier Seiten des horizontalen Strukturelementes 31 sind somit durch ein Profil 2 abgeschlossen, während die vierte Seite offen ist. Dieses horizontale Strukturelement 31 soll horizontal gegen ein Startelement 30 oder gegen ein anderes horizontales Strukturelement 31 (12) angebracht werden. Befestigungselemente 4 sind bereits an der offenen Seite des horizontalen Strukturelementes 31 angebracht, sodass es mit einem anderen Basismodul leicht und schnell durch Befestigen von nur zwei Schraubenmuttern 22 (eine an jedem Eckstück 20) an den entsprechenden Schlossschrauben 21 verbunden werden können.
  • Ein vertikales Strukturelement 32 (10) weist ebenso drei Profile 2 auf, zwischen denen eine Wand 3 angeordnet ist. Drei der vier Seiten des vertikalen Strukturelementes 32 sind somit durch ein Profil 2 abgeschlossen, während die vierte Seite offen ist. Dieses vertikale Strukturelement 32 soll vertikal über einem Startelement 30 oder über einem anderen vertikalen Strukturelement 32 (12) angeordnet sein. Hier sind auch zwei Befestigungselemente 4 bereits an der offenen Seite des vertikalen Strukturelementes 32 angeordnet, sodass dieses an ein anderes Basismodul ebenso durch Befestigen von nur zwei Schraubenmuttern 22 an den entsprechenden Schlossschrauben 21 befestigt werden kann. Ein Honigwabenelement 33 (11) ist aus fünf Profilen 2 und zwei Wänden 3 zusammengesetzt. Dieses Honigwabenelement 33 ist ebenso L-förmig, wobei beide Glieder „offen" sind, d. h., nicht mit einem Profil 2 an seinem freien Ende versehen sind. Zwei Befestigungselemente 4 sind hier ebenfalls schon an jeder offenen Seite (zwei offene Seiten) des Honigwabenelementes 33 angeordnet, sodass eine offene Seite leicht mit dem Startelement 30, einem benachbarten horizontalen Strukturelement 31, einem benachbarten vertikalen Strukturelement 32 oder einem benachbarten Honigwabenelement 33 mittels Befestigung von gerade zwei Schraubenmuttern 22 an die entsprechenden Schraubbolzen 21 verbunden werden kann.
  • Jedes Basismodul 31, 32, 33 kann auf unterschiedliche Weise aufgebaut werden; die vertikalen Profile können sich zu dem höchsten oder niedrigsten Punkt des Basismoduls fortsetzen oder nicht, die horizontalen Profile können sich zu dem weitesten Punkt des Basismoduls erstrecken oder nicht, die Seitenprofile können sich zu der Vorder- und/oder Hinterseite des Basismoduls erstrecken oder nicht. In diesem Fall können Profile, die sich an den Vorder- und Hinterseiten eines Basismoduls erstrecken, unterschiedlich sein.
  • Mit Hilfe der oben beschriebenen Basismodule wird die modulare Lichtabschirmung 1, wie unten beschrieben (12) zusammengesetzt. Ein Startelement 30 wird unten links positioniert, nach welchem eine Anzahl horizontaler Strukturelemente 31 rechts davon angeordnet und befestigt werden, bis die erforderliche Breite der Mehrfachbildschirm-Abbildungseinrichtung, d. h. der modularen Lichtabschirmung 1, erreicht ist. Die auf diesem Wege erhaltene Einheit wird justiert, bis diese vollständig eben ist. Dies kann z. B. mittels Beinen 40 durchgeführt werden, die dann herausgeschraubt werden können. Anschliessend werden die vertikalen Strukturelemente 32 angeordnet und oben an dem Startelement 30 befestigt bis die erforderliche Höhe der modularen Lichtabschirmung 1 erreicht ist, und anschliessend werden die Honigwabenelemente 33 angeordnet und befestigt. Jede Verbindung, die herzustellen ist, wird einfach durch festes Verschrauben einer Schraubenmutter 22 an der entsprechenden Schlossschraube 21 durchgeführt.
  • In 12 stellen die horizontalen Linien horizontale Profile dar, die vertikalen Linien stellen vertikale Profile und die kleinen Kreise stellen seitliche Profile dar. Profile, die in 12 direkt aneinander dargestellt sind, werden während der Vormontage mit Hilfe von Befestigungselementen 4 miteinander verbunden. Wo ein kleiner Zwischenraum in 12 zwischen den Profilen gelassen ist, werden die Verbindungen während der Endmontage hergestellt.
  • Es gibt naheliegenderweise viele andere Möglichkeiten für eine Vormontage.
  • So kann die vollständige Anordnung z. B. mit Hilfe von Honigwabenelementen 33 aufgebaut werden (die mit der Oberseite nach unten im Hinblick auf die in 12 dargestellte Anordnung positioniert sind), nach der Deckenwände 50 oben, Seitenwände 51 an den Seiten angeordnet sind, und zum Schluss ein Abdeckmodul 52 (13a) oder ein Abschlussprofil 53 (13b) befestigt wird. In 13a, 13b und 13c kommen dieselben Anordnungen im Hinblick auf die Verbindungen zwischen den Profilen wie in 12 zur Anwendung.
  • Für die Ausführung nach 13a ist es erforderlich, vier verschiedene Module im Voraus zusammenzusetzen. Für eine N × M-Anordnung (N hoch, M breit), sind N × M-Honigwabenelemente 33 genau wie M – 1-Deckenwände 50, N – 1-Seitenwände 51 und ein Abdeckmodul 52 erforderlich.
  • Für die Ausführung nach 13b müssen lediglich drei verschiedene Module im voraus zusammengebaut sein: für eine N × M-Anordnung sind N × M-Honigwaben-Elemente 33, M-Deckenwände 50, N-Seitenwände 51 und ein verschliessendes Profil 53 erforderlich.
  • Eine andere Möglichkeit (13c) liegt darin, lediglich einen Typ von Honigwabenelementen 33 im Voraus zusammenzubauen, und seitliche Profile 54 vorzusehen. Dies kann lediglich für ein M × M-Arrangement benutzt werden. In diesem Fall müssen M × (M + 1)-Honigwabenelemente 33 vormontiert werden. Des weiteren sind M + 1-Seitenprofile 54 ebenso für einen Endzusammenbau erforderlich, der darin besteht, dass ein Triangel von Honigwabenelementen 33, M hoch und M breit, aufgebaut wird, die alle in derselben Richtung plaziert werden. Seitliche Profile 54 werden anschliessend auf allen offenen Seiten angeordnet, nachdem die verbleibenden Honigwabenelemente 33 in umgekehrter Art und Weise befestigt worden sind.
  • Ungezählte andere Kombinationen von wahlweise vormontierten Modulen sind möglich.
  • Die Hinterwand 60 (14) der modularen Lichtabschirmung 1 kann wahlweise vormontiert sein.
  • 14 zeigt eine andere bevorzugte Ausführung einer Lichtabschirmung 1 gemäß der Erfindung, nämlich eine Lichtabschirmung 1, die mit einer Stützfläche 61 für die Projektoren ausgestattet ist.
  • Für diesen Zweck erstrecken sich die Seitenprofile 54 der Lichtabschirmung 1 nach hinten und drei anstatt zwei vertikale Profile 2 sind mittels einer vertikalen Lichtabschirmungswand montiert. Ein zusätzliches horizontales Profil 2 kann evtl. ebenso unter jeder hinteren Wand 60 montiert sein. Die Auflage oder Auflagen, die die Auflagefläche 61 für den Projektor bilden, können wahlweise direkt oder indirekt an den horizontalen und/oder an den seitlichen und/oder den vertikalen Profilen 2 vormontiert sein. Die Position der Auflagefläche 61 für den Projektor hängt von dem Projektor und der Grösse des Blendschirms 62 ab.
  • Die seitlichen Profile müssen nicht den ganzen Weg nach hinten sich fortsetzen, aber es ist eher möglich, z. B. ein zusätzliches Seitenprofil von unterschiedlicher Länge an das hintere horizontale Profil anzubauen. Die Auflagefläche 61 für den Projektor kann wahlweise direkt oder indirekt an der Lichtabschirmung auf unzählige unterschiedliche Arten vormontiert sein. Die Auflagefläche 61 kann jede beliebige Form haben.
  • Nach der Montage der Lichtabschirmung 1 werden die Projektoren auf die Stützflächen 61 gestellt oder an den Stützflächen 61 aufgehängt. Jeder Projektor wird ein Bild durch ein Loch in der Hinterwand 60 auf den entsprechenden Schirm 62 übertragen.

Claims (12)

  1. Modulare Lichtabschirmung (1) zwischen Bildwiedergabeeinrichtungen, welche durch Wände (3) so aufgebaut sind, dass nur eine Wand (3) zwischen zwei angrenzenden Bildwiedergabeeinrichtungen vorhanden ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Wände (3) mittels horizontalen, vertikalen und seitlichen Profilen (2) in Position gehalten werden, wobei jedes Profil (2) mit mindestens einem Schlitz (10) in Längsrichtung des Profils (2) versehen ist, und dass Befestigungselemente (4), welche durch die Schlitze (10) in Eingriff genommen werden können, zum Verbinden der Profile (2) miteinander vorgesehen sind
  2. Modulare Lichtabschirmung (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Abschnitte (2) Strangpressprofile sind.
  3. Modulare Lichtabschirmung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Querschnitt der Profile (2) im wesentlichen quadratisch ist.
  4. Modulare Lichtabschirmung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Profile (2) mit mindestens einem Schlitz (10) auf jeder Seite in Längsrichtung des Profils (2) versehen sind.
  5. Modulare Lichtabschirmung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Schlitze (10) T-Schlitze oder Schwalbenschwanzschlitze sind.
  6. Modulare Lichtabschirmung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Wände (3) aus einem Material hergestellt sind, welches aus einem Blech, Stoff oder einer Kunststofffolie ausgewählt ist.
  7. Modulare Lichtabschirmung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Profile (2) mit mindestens einer Auskehlung (14) versehen sind, in welcher sich eine Wand (3) befindet.
  8. Modulare Lichtabschirmung (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Wände (3) gefaltete Aluminiumbleche sind, deren umgefaltete Seite in einem Schlitz (10) eines Profils (2) gehalten wird.
  9. Modulare Lichtabschirmung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Befestigungselemente (14) aus den folgenden Kombinationen ausgewählt sind: Eckstück (20) + 2 Schlossschrauben (21) + 2 Schraubenmuttern (22), Eckstück (20) + 2 Schnellverschlüsse, Eckstück (20) + 1 Schnellverschluss + 1 Schlossschraube (21) + 1 Schraubenmutter (22).
  10. Modulare Lichtabschirmung (1) nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass sie mit einer Vorrichtung zum Aufhängen der Einheit versehen ist.
  11. Modulare Lichtabschirmung (1) nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass sie mit Auflageflächen (61) für die Projektoren versehen ist.
  12. Verfahren zum Konstruieren einer modularen Lichtabschirmung (1), so dass nur eine Wand zwischen zwei angrenzenden Bildwiedergabeeinrichtungen vorhanden ist, dadurch gekennzeichnet, dass es die folgenden Schritte umfasst: a) Konstruieren einer Grundfläche, b) Justieren der Grundfläche, bis sie eben ist, c) Konstruieren der Lichtabschirmung (1) mit Hilfe der im voraus zusammengebauten Einheiten (30, 31, 32, 33), welche mindestens eine Wand (3) und mindestens ein Profil (2) umfassen, wobei das Profil (2) mit mindestens einem Schlitz (10) in Längsrichtung des Profils versehen ist, wobei die Wand (3) mit dem Profil (2) verbunden ist, die Konstruktion durch Verbinden verschiedener Profile (2) mittels der Befestigungselemente (4) ausgeführt wird, welche durch die Schlitze (10) in Eingriff genommen werden können, d) Anbringen von mindestens zwei Bildschirmen (62), und e) Anbringen von mindestens zwei Projektoren.
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