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GEBIET DER
ERFINDUNG
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Die
vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zum Sichern der Qualität während des
Scannens und/oder Kopierens von Bildern und/oder Dokumenten. Die
vorliegende Erfindung betrifft auch eine Anordnung zum Ausführen des
erfindungsgemäßen Verfahrens.
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BESCHREIBUNG
DES STANDES DER TECHNIK
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WO-A1-95/12271
beschreibt ein Verfahren zum Abtasten oder Scannen von Dokumenten,
bei welchem der Schräglauf
und die Größe des zu
scannenden Dokuments überprüft werden.
Abhängig
vom Ergebnis wird das Scansignal modifiziert, um den Schräglauf zu
kompensieren.
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US 5,073,953 beschreibt
ein System für
die automatische Segmentierung eines gescannten Dokuments, um Flächenbereiche
mit unterschiedlichen Arten von Informationen in dem Dokument zu
separieren, beispielsweise Text, Bilder, etc.. Das Dokument wird
in eine Anzahl von Teilbildern unterteilt, die dann klassifiziert
werden. Um die Geschwindigkeit des Systems zu steigern, wird die
Anzahl von Klassen und/oder Teilbildern so gewählt, dass sie größer ist
als die Anzahl der Informationsarten, die unterschieden werden sollen.
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US 5,159,667 zeigt ein automatisches
Identifizierungsverfahren zum Scannen von Dokumenten. Das Verfahren
arbeitet mit dem Erkennen von unterschiedlichen globalen Eigenschaften
unterschiedlicher Dokumente und/oder formt und vergleicht diese Informationen
mit einer Datenbank von bekannten Dokumentenarten. Das System klassifiziert unterschiedliche
Teile des Dokumentes auf der Basis dieser Informationen.
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US 5,510,896 beschreibt
einen digitalen Kopierer mit einem Verfahren zum automatischen Korrigieren
und Kalibrieren der Kopienqualität.
Dieses Korrektur- und Kalibrierungsverfahren wird unter Verwendung
eines bekannten Testoriginals ausgeführt. Das Ergebnis dieses Korrektur-
und Kalibrierungsverfahrens ist es, dem digitalen Kopierer eine
grundlegende Qualität
zu verleihen.
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Den
oben offenbarten Verfahren zum Scannen von Dokumenten ist gemeinsam,
dass sie nur eines oder wenige der vielen Probleme lösen, die
beim Scannen und/oder Kopieren von Bildern und/oder Dokumenten auftreten.
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ZUSAMMENFASSUNG
DER ERFINDUNG
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Das
Ziel der Erfindung ist es, ein Verfahren zum Sichern der Qualität während des
Scannens/Kopierens von Bildern/Dokumenten zu schaffen, sowie eine
Anordnung zum Ausführen
dieses Verfahrens. Der Zweck der Erfindung ist es, die Qualität des gesamten
Ergebnisses des Scan-/Kopiervorgangs
sicherzustellen. Das Verfahren zum Sichern der Qualität wird jedes
Mal dann durchgeführt,
wenn ein Dokument eingeführt
wird, wobei jedes separate Dokument verwendet wird und nicht ein
bekanntes Testoriginal. Dies wird die Qualität weiter verbessern.
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Diese
Ziele werden erreicht mittels eines Verfahrens gemäß dem Anspruch
1. Das Verfahren beinhaltet eine Anzahl von Schritten, wobei das
Verfahren mit dem Einführen
der zu scannenden und/oder zu kopierenden Seite(n) beginnt. Anschließend werden
Parameter für äußere Eigenschaften bezüglich des
Schräglaufs,
der doppelten Zuführung/Überlappung,
der abweichenden Gestalt und der geometrischen Verformung gemessen,
um ein erstes Qualitätsmaß Q1 zu berechnen, das für die äußere Qualität steht. Anschließend wird
dieses erste Qualitätsmaß Q1 mit einem vorbestimmten Qualitätsgrenzwert
Q+1 verglichen. Wenn der Qualitätsgrenzwert
nicht erreicht ist, das heißt
wenn Q1 < Q+1, wird eine Warnung ausgegeben, um eine
erneute Zuführung
auszuführen.
Wenn jedoch gilt Q1 ≥ Q+1,
dann wird die äußere Qualität automatisch
eingestellt oder angepasst durch eine geometrische Transformation, um
das erste Qualitätsmaß Q1 zu verbessern. Der nächste Schritt besteht darin,
eine Analyse der Inhalte der Seite bezüglich der Struktur und der
Objekte auszuführen,
um ein zweites Qualitätsmaß Q2 zu berechnen, das für die innere Qualität steht.
Anschließend
wird dieses zweite Qualitätsmaß Q2 mit einer vorbestimmten zweiten Qualitätsgrenze
Q+2 verglichen. Wenn die Qualitätsgrenze
nicht erreicht ist, das heißt
wenn gilt Q2 < Q+2, wird
eine Warnung ausgegeben, um eine erneute Zuführung auszuführen. Wenn
jedoch gilt Q2 ≥ Q+2,
dann werden Bildverbesserungsverfahren für jedes identifizierte Objekt
ausgeführt.
Eine Informationsanalyse wird dann für jede Seite ausgeführt, gefolgt
von einem Vergleich mit vorher definierten Formaten und/oder Dokumentenarten,
um ein drittes Qualitätsmaß Q3 zu berechnen, welches für eine Informations-/Kontextqualität steht. Der
nächste
Schritt besteht darin, das dritte Qualitätsmaß Q3 mit
einer vorbestimmten dritten Qualitätsgrenze Q+3 zu
vergleichen. Wenn die Qualitätsgrenze
nicht erreicht ist, das heißt
wenn gilt Q3 < Q+3, wird eine
Warnung ausgesandt, die einen Dokumentenfehler anzeigt. Wenn jedoch
gilt Q3 ≥ Q+3, dann wird ein viertes Qualitätsmaß Q berechnet,
das eine gewichtete Kombination der Qualitätsmaße Q1 bis
Q3 ist. Das Qualitätsmaß Q wird mit einer vorbestimmten vierten
Qualitätsgrenze
Q+ verglichen, die für
eine Gesamtqualitätsgrenze
steht. Wenn gilt Q < Q+,
wird eine Warnung ausgesandt, die eine unzureichende Qualität anzeigt.
Wenn jedoch gilt Q ≥ Q+,
dann wird eine Vorbearbeitung ausgeführt, um das korrekte Ausgabeformat
zu erzeugen, abhängig
von vorher definierten Informationen über die Drucker-/Ausgabeeinheit.
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Die
vorliegende Erfindung betrifft auch eine Anordnung gemäß dem Anspruch
7 zum Sichern der Qualität
während
des Scannens/Kopierens von Bildern/Dokumenten, welche Anordnung
eine logische Schnittstellen-/Kommunikationseinheit aufweist, die verbunden
ist und kommuniziert mit einer Bildeingabeanordnung und einer Bildausgabeanordnung.
Außerdem
beinhaltet die Anordnung eine Steuerungs- und Überwachungseinheit, die mit
der logischen Schnittstellen-/Kommunikationseinheit
verbunden ist. Eine Bildspeichereinheit zum Speichern von Bildinformationen
ist mit der logischen Schnittstellen-/Kommunikationseinheit verbunden.
Die Anordnung beinhaltet auch eine Einrichtung, verbunden mit der
Steuerungs- und Überwachungseinheit
und mit der Bildspeichereinheit, zum Messen äußerer Eigenschaften bezüglich des
Schräglaufs,
der doppelten Zuführung/der Überlappung,
der Abweichung der Gestalt und der geometrischen Verformung. Diese Parameter/Maße werden
von der Steuerungs- und Überwachungseinheit
verwendet, um ein erstes Qualitätsmaß Q1 zu berechnen, das für die äußere Qualität steht. Verbunden mit der
Steuerungs- und Überwachungseinheit,
der Bildspeichereinheit und der Einrichtung zum Messen von äußeren Eigenschaften ist
eine Einrichtung zum automatischen Ausführen einer Anpassung der Form
der geometrischen Transformation, um das erste Qualitätsmaß Q1 zu verbessern. Die Anordnung beinhaltet
auch eine Analyseeinrichtung, die mit der Steuerungs- und Überwachungseinheit
verbunden ist, mit der Bildspeichereinheit und der Einrichtung zum
automatischen Anpassen. Diese Analyseeinrichtung analysiert die
Inhalte der Seite bezüglich
der Struktur und der Objekte. Diese Analyse wird von der Steuerungs-
und Überwachungseinheit
verwendet, um ein zweites Qualitätsmaß Q2 zu berechnen, das für die innere Qualität steht.
Verbunden mit der Steuerungs- und Überwachungseinheit, der Bildspeichereinheit
und der Analyseeinrichtung ist eine Einrichtung zum Ausführen von
Bildverbesserungsverfahren mit jedem identifizierten Objekt. Die
Anordnung beinhaltet auch eine Einrichtung, verbunden mit der Steuerungs-
und Überwachungseinheit,
der Bildspeichereinheit und der Bildverbesserungseinrichtung, zum
Ausführen
einer Informationsanalyse jeder Seite. Die Informationsanalyse wird
relativ zu vorher definierten Format- und Dokumentarten ausgeführt. Die
Informationsanalyse wird von der Steuerungs- und Überwachungseinheit verwendet,
um ein drittes Qualitätsmaß Q3 zu berechnen, das für die Informations- und Kontextqualität steht.
Verbunden mit der Steuerungs- und Überwachungseinheit, der Bildspeichereinheit
und der Informationsanalyseeinrichtung ist eine Einrichtung zum
Ausführen
einer Vorbearbeitung, um ein korrektes Ausgabeformat abhängig von
vorher definierten Informationen über eine mit der Anordnung verbundene
Drucker-/Ausgabeeinheit
zu erzeugen.
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Die
Erfindung wird genauer mit Bezug auf die begleitenden Zeichnungen
beschrieben.
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KURZE BESCHREIBUNG
DER ZEICHNUNGEN
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1 zeigt
ein Blockdiagramm einer erfindungsgemäßen Anordnung zum Sichern der
Qualität während des
Scannens/Kopierens von Bildern/Dokumenten,
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2 zeigt
ein Flussdiagramm eines erfindungsgemäßen Vorgangs zum Sichern der
Qualität während des
Scannens/Kopierens von Bildern/Dokumenten,
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3–5 zeigen drei unterschiedliche Beispiele
eines Originaldokuments, eines in einem "normalen" Scanner gescannten Originals, und des
mit Hilfe der erfindungsgemäßen Anordnung
gescannten Originaldokuments.
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AUSFÜHRLICHE
BESCHREIBUNG VON AUSFÜHRUNGSFORMEN
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1 zeigt
ein Blockdiagramm einer Anordnung 10 zum Sichern der Qualität während des
Scannens/Kopierens von Bildern/Dokumenten. Die Anordnung 10 beinhaltet
eine logische Schnittstellen-/Kommunikationseinheit 12,
die mit einer Bildeingabeanordnung und einer Bildausgabeanordnung
(in 1 nicht dargestellt, weil sie nicht in der Anordnung 10 vorhanden
sind) verbunden ist. Diese Schnittstellen-/Kommunikationseinheit 12 kann
beispielsweise ein PCI-Bus oder ein ISA-Bus sein. Die Anordnung 10 beinhaltet
auch eine Steuerungs- und Überwachungseinheit 14,
die unter anderem mit der Schnittstellen-/Kommunikationseinheit 12 verbunden
ist. Die Steuerungs- und Überwachungseinheit 14 ist
die primäre
logische Einheit in der Anordnung 10, und sie sammelt Eingabedaten
und Messdaten von den verschiedenen Sub-Einheiten in der Anordnung 10.
Verbunden mit der Schnittstellen-/Kommunikationseinheit 12 ist
eine Bildspeichereinheit 16 zum Speichern von Bildinformationen.
Die Bildspeichereinheit 16 kann beispielsweise ein Speicher
mit einer Speicherkapazität
von 8 bis 64 Megabyte sein. Die Anordnung 10 beinhaltet
sechs unterschiedliche Sub-Einheiten, von denen die erste eine Einrichtung 18 zum
Messen von äußeren Eigenschaften
ist, die den ersten Qualitätssicherungsschritt
aufweist. Die Einrichtung 18 zum Messen von äußeren Eigenschaften
ist verbunden mit der Steuerungs- und Überwachungseinheit 14 und
mit der Bildspeichereinheit 16 und misst Parameter (äußere Eigenschaften)
bezüglich
des Schräglaufs,
der doppelten Zuführung
und der Überlappung,
der abweichenden Gestalt und der geometrischen Verformung. Der Zweck
ist es, die Verschlechterung der Qualität zu vermeiden, die durch den
Papiertransport verursacht wird. Gemessene Parameter sind die Gestalt
(die äußere Kantenlinie und
die Krümmung
der Seite), die längs
verlaufenden Linien (Staub), und längs und quer verlaufende Linien/Strukturen
(geometrische Verformung). Die Steuerungs- und Überwachungseinheit 14 verwendet
diese Parameter/Maße,
um ein erstes Qualitätsmaß Q1 zu berechnen, das für die äußere Qualität steht. Dieses erste Qualitätsmaß Q1 wird mittels der Steuerungs- und Überwachungseinheit 14 mit
einer vorher definierten ersten Qualitätsgrenze Q+1 verglichen, und
wenn gilt Q1 < Q+1, wird
eine Warnung ausgesandt, die eine erneute Zuführung anzeigt, da dies bedeutet,
dass die äußere Qualität die Qualitätsgrenze
Q+1 nicht erreicht hat, die von dem Nutzer
eingegeben werden kann. Wenn jedoch gilt Q1 =
Q+1, dann wird eine automatische Anpassung
ausgeführt
in Form einer geometrischen Transformation, um das erste Qualitätsmaß Q1 zu verbessern. Dies wird mittels einer
Einrichtung 20 getan, die verbunden ist mit der Steuerungs-
und Überwachungseinheit 14,
der Bildspeichereinheit 16 und der Einrichtung 18 zum Messen
der äußeren Eigenschaften.
Die geometrische Transformation beinhaltet in dem einfacheren Fall
eine globale affine Transformation (das Koordinatensystem wird übersetzt
unter Verwendung einer Vektoraddition und wird auch rotiert, skaliert,
etc. mit einer Matrixmultiplikation) und in dem weiter fortgeschrittenen
Fall eine Gummiplattentransformation [rubber sheet transformation]
(die Inhalte des Vektors und der Matrix sind Funktionen der Bildkoordinaten, statt über das
gesamte Bild hinweg konstant zu sein). Die Anordnung 10 hat
auch eine Einrichtung 22, die mit der Steuerungs- und Überwachungseinheit 14, der
Bildspeichereinheit 16 und der Anpasseinrichtung 20 verbunden
ist, zum Analysieren der Inhalte der Seite bezüglich der Struktur und der
Objekte. Dies wird hauptsächlich
in zwei Schritten getan, nämlich
zunächst
einer Lesbarkeitsanalyse und anschließend einer Segmentierung. Die
Lesbarkeitsanalyse ist eine Art von räumlicher Frequenzanalyse, die misst,
ob eine ausreichende Auflösung
verwendet worden ist oder nicht. Die räumliche Frequenzanalyse kann
beispielsweise eine Fourier-Analyse aufweisen. Die Segmentierung
wird ausgeführt,
um eine anschließende
spezielle Bearbeitung zu ermöglichen, die über die
Inhalte der Seite gesteuert wird, das heißt, jedes Objekt auf der Seite
kann separat bearbeitet werden. Im einfacheren Fall kann die Seite
beispielsweise eine Produktbeschreibung sein mit Text auf einem
gefärbten
oder kolorierten Hintergrund und mit einer begrenzten Farbfotografie
irgendwo auf der Seite. Das Ergebnis der Segmentierung wird in Form von
Segmentationsinformationen in dem Vektor ImSegm = {O1,
G1, T1; O2, G2, T2;
...; On, Gn, Tn} gespeichert, worin Oi das
Objekt i ist, Gi eine zweidimensionale Kurve,
die die Grenzlinie für
das Objekt Oi bildet, und Ti die Character-Klasse des Objekts
Oi. Normalerweise definiert der Benutzer
unterschiedliche Character-Klassen, die beispielsweise "Textbereich", "Fotografie", "Grafik" und "Raster" sein können. Die mittels
der Einrichtung 22 ausgeführte Analyse wird von der Steuerungs-
und Überwachungseinheit 14 verwendet,
um ein zweites Qualitätsmaß Q2 zu berechnen, das für die innere Qualität steht.
Die Steuerungs- und Überwachungseinheit 14 vergleicht
dieses zweite Qualitätsmaß Q2 mit einer vorbestimmten zweiten Qualitätsgrenze
Q+2, und wenn gilt Q2 < Q+2, wird
eine Warnung ausgesandt, die eine erneute Zuführung anzeigt. Die Steuerungs-
und Überwachungseinheit 14 gibt
eine Warnung aus oder hält
an, wenn sie nicht unterscheiden kann zwischen unterschiedlichen
Character-Klassen oder wenn die Komplexität in ImSegm zu groß ist gemäß dem gewählten Wert
für Q+2. Die Komplexität in ImSegm kann zu groß sein als
Ergebnis einer zu großen
Komplexität
in dem Bild, beispielsweise wenn es viele überlappende Objekte mit unterschiedlichen
Character-Klassen gibt, oder wenn die Grenzlinien der Objekte zu
kompliziert sind. Wenn gilt Q2 ≥ Q+2, dann führt
die Einrichtung 24 Bildverbesserungsverfahren mit jedem identifizierten
Objekt Oi aus. Die Einrichtung 24 ist verbunden
mit der Steuerungs- und Überwachungseinheit 14,
der Bildspeichereinheit 16, und der Analyseeinrichtung 22.
Auf der Grundlage der Segmentationsinformation ImSegm kann jedes
Objekt Oi bearbeitet werden unter Verwendung
von Bildverbesserungsverfahren, die speziell für die jeweiligen Informationsklassen
ausgeschaltet sind. Beispiele dafür sind eine Optimierung für das OCR-Lesen
im Fall von Textbereichen, die Konservierung von fotografischen Bildern,
etc.. Die Anordnung 10 beinhaltet auch eine Einrichtung 26,
die mit der Steuerungsüberwachungseinheit 14,
der Bildspeichereinheit 16 und der Bildverbesserungseinrichtung 24 verbunden
ist, um eine Informationsanalyse jeder Seite auszuführen. Die
Messung, die ausgeführt
wird, beinhaltet die Merkmale in jeder einzelnen Seite, um sie relativ
zu vorher definierten Format- und Dokumentarten identifizieren.
Die Analyse wird von der Steuerungs- und Überwachungseinheit 14 für den Vergleich
mit vorher definierten Format- und Dokumentenarten verwendet, um
ein drittes Qualitätsmaß Q3 zu berechnen, das für die Qualität der Information
und des Kontextes steht. Die Steuerungs- und Überwachungseinheit 14 vergleicht
das dritte Qualitätsmaß Q3 mit einer vorher definierten dritten Qualitätsgrenze
Q+3, und wenn gilt Q3 < Q+3,
wird eine Warnung ausgesandt, die einen Dokumentenfehler anzeigt.
Die Steuerungs- und Überwachungseinheit 14 gibt
dann eine Warnung aus oder hält
an, wenn Seiten fehlen oder in der falschen Reihenfolge relativ
zu vorher definierten Format- und Dokumentenarten liegen. Wenn gilt
Q3 ≥ Q+3, dann berechnet die Steuerungs- und Überwachungseinheit 14 ein
viertes Qualitätsmaß Q, welches
ein Gesamtqualitätsmaß ist. Die
Steuerungs- und Überwachungseinheit 14 lehnt
ab (gibt eine Warnung aus oder hält
an), wenn Q < Q+,
worin Q+ eine vorher definierte Qualitätsanzahl (Qualitätswert)
ist, vorgegeben vom Benutzer des Systems. Q ist eine gewichtete
Kombination von Q1 bis Q3.
Wenn gilt Q ≥ Q+,
dann führt
die Einrichtung 28 eine Vorbearbeitung aus, um das korrekte
Ausgabeformat für
die nicht dargestellte Drucker-/Ausgabeeinheit zu erzeugen. Die
Einrichtung 28 ist verbunden mit der Steuerungs- und Überwachungseinheit 14,
der Bildspeichereinheit 16 und der Informationsanalyseeinrichtung 26.
Auf der Basis von ImSegm und vorher bestimmten Informationen über die
Drucker-/Ausgabeeinheit
wird eine optimale Vorbearbeitung für das korrekte Ausgabeformat
ausgeführt.
Beispiele dieser Verfahren sind das Rastern, das Komprimieren, etc. Das
Blockdiagramm gemäß 1 zeigt
eine Implementierung, die beispielsweise eine in einen PC einsetzbare
Karte sein kann. Eine andere mögliche
Implementierung kann eine elektronische Karte sein, die in einen
Scanner oder Drucker integriert ist, wobei die Schnittstelle direkt
dem logischen Schaltkreis des Scanners oder Druckers begegnet. Die
Qualitätsgrenzen
Q+1 bis Q+3 werden
von dem Benutzer der Anordnung eingegeben und gewählt. Abhängig von der
Art des Dokuments kann der Benutzer verschiedene Anforderungen an
die Qualität
haben und daher unterschiedliche Qualitätsgrenzen Q+1 bis
Q+3 eingeben und auswählen.
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2 zeigt
ein Flussdiagramm eines Vorgangs zum Sichern der Qualität während des
Scannens/Kopierens von Bildern/Dokumenten gemäß der vorliegenden Erfindung.
Das Flussdiagramm beginnt mit dem Block 30. Anschließend wird
im Block 32 der zu scannende/kopierende Stapel eingeführt.
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In
diesem Zusammenhang kann es sinnvoll sein, eine Anzahl von gemeinsamen
oder gängigen Konzepten
in diesem Technologiefeld zu definieren. Ein "Stapel" besteht aus zumindest einem Dokument, die
sequentiell eingelesen werden. Ein "Dokument" oder ein "Format" besteht aus zumindest einer Seite, die
zu einer und derselben logischen Unterteilung gehört (Informationskontext).
Eine "Seite" ist das individuelle,
aufgenommene, isolierte Bild/Einheit, am häufigsten mit einer separaten
zweidimensionalen Matrix in dem Bildspeicher, beispielsweise eine
Vorderseite oder Rückseite
eines Blattes Papier oder eine Fotografie.
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Im
Block 34 wird eine erste Messung von äußeren Eigenschaften bezüglich des
Schräglaufs
der doppelten Zuführung/der Überlappung,
der abweichenden Gestalt, und der geometrischen Verformung ausgeführt, um
ein erstes Qualitätsmaß Q1 zu berechnen. Die gemessenen Parameter
sind die Gestalt (die äußere Kantenlinie
und die Krümmung
der Seite), längs
verlaufende Linien (Staub), und längs und quer verlaufende Linien
und Strukturen (geometrische Verformung). Im nächsten Schritt wird im Block 36 das
erste Qualitätsmaß Q1 mit einer ersten vorher definierten Qualitätsgrenze
Q+1 verglichen. Wenn gilt Q1 < Q+1,
wird eine Warnung ausgegeben, die eine erneute Zuführung anzeigt,
das heißt
der Vorgang wird von neuem beginnend mit dem Block 32 gestartet.
Wenn jedoch gilt Q1 ≥ Q+1,
dann schreitet man fort zum Block 38, wo eine automatische
Anpassung ausgeführt
wird in Form einer geometrischen Transformation, um das erste Qualitätsmaß Q1 zu verbessern. Im einfacheren Fall beinhaltet
die geometrische Transformation nur eine globale affine Transformation
(das Koordinatensystem wird übersetzt
unter Verwendung einer Vektoraddition sowie rotiert und skaliert,
etc. mit einer Matrixmultiplikation), und in dem weiter fortgeschrittenen
Fall eine Gummiplattentransformation (die Inhalte des Vektors und der
Matrix sind Funktionen der Bildkoordinaten, statt über das
gesamte Bild hinweg konstant zu bleiben). Im nächsten Schritt, im Block 40,
wird eine Analyse der Inhalte der Seite ausgeführt bezüglich der Struktur und der
Objekte, um ein zweites Qualitätsmaß Q2 zu berechnen, das für die innere Qualität steht.
Diese Analyse wird ausgeführt
in zwei Schritten: einer Lesbarkeitsanalyse und einer Segmentierung.
Die Lesbarkeitsanalyse ist eine Art von räumlicher Frequenzanalyse, die
misst, ob eine ausreichende Auflösung verwendet
worden ist oder nicht. Die räumliche
Frequenzanalyse kann beispielsweise eine Fourier-Analyse aufweisen.
Die Segmentierung wird ausgeführt, um
eine anschließende
spezielle Bearbeitung zu ermöglichen,
die durch die Inhalte der Seite gesteuert wird, das heißt jedes
Objekt auf der Seite kann individuell bearbeitet werden. Im einfacheren
Fall kann die Seite beispielsweise eine Produktbeschreibung mit
Text auf einem gefärbten/kolorierten
Hintergrund sein sowie mit einer begrenzten Farbfotografie irgendwo
auf der Seite. Die Segmentierungsinformationen werden in dem Vektor
ImSegm = {O1, G1,
T1; O2, G2, T2; ...; On, Gn, Tn}
gespeichert, wobei Oi das Objekt mit der
Nummer i ist, Gi eine zweidimensionale Kurve,
die die Grenzlinie für
das Objekt of aufweist, und Ti die Character-Klasse des Objekts
Oi. Im nächsten
Schritt im Block 42 wird das zweite Qualitätsmaß Q2 mit einer vorher definierten zweiten Qualitätsgrenze
Q+2 verglichen. Wenn Q2 < Q+2,
wird eine Warnung ausgesandt für
eine erneute Zuführung.
Wenn jedoch Q2 ≥ Q+2,
schreitet man fort zum Block 44, wo Bildverbesserungsverfahren
mit jedem identifizierten Objekt ausgeführt werden. Abhängig von
der Segmentationsinformation ImSegm kann jedes Objekt bearbeitet
werden unter Verwendung von speziell ausgestalteten Bildverbesserungsverfahren für die jeweilige
Informationsklasse, beispielsweise eine Optimierung für die OCR-Aufzeichnung,
wenn Textbereiche betroffen sind, eine Konservierung von Fotografien,
etc. Im nächsten
Schritt im Block 46 wird eine Informationsanalyse mit jeder
Seite ausgeführt, gefolgt
von einem Vergleich mit vorher definierten Format- und Dokumentenarten,
um ein drittes Qualitätsmaß Q3 zu berechnen, das für die Informations- und Kontextqualität steht.
Im Block 48 wird das dritte Qualitätsmaß Q3 verglichen
mit einer vorher definierten dritten Qualitätsgrenze Q+3.
Wenn Q3 < Q+3, dann wird eine Warnung ausgesandt, die
einen Dokumentenfehler anzeigt. Wenn jedoch Q3 ≥ Q+3, dann wird ein viertes Qualitätsmaß Q berechnet
im Block 50, das für
ein gesamtes Qualitätsmaß steht. Im
Block 52 wird anschließend
das vierte Qualitätsmaß verglichen
mit einer vorher definierten vierten Qualitätsgrenze Q+. Wenn Q < Q+, wird eine Warnung
ausgesandt, um eine unzureichende Qualität anzuzeigen. Wenn jedoch Q ≥ Q+, dann
wird eine Vorbearbeitung in Block 54 ausgeführt, abhängig von vorher
definierten Informationen über
die Drucker-/Ausgabeeinheit, um ein korrektes Ausgabeformat zu erzielen.
Auf der Basis von ImSegm und vorher definierten Informationen über die
Drucker-/Ausgabeeinheit
wird eine optimale Vorbearbeitungsprozedur für das korrekte Ausgabeformat
ausgeführt. Die
Prozeduren oder Vorgänge,
die ausgeführt
werden, sind beispielsweise das Rastern, das Komprimieren, etc..
Das Verfahren endet im Block 56.
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Das
Verfahren weist auch einen weiteren Schritt auf, worin die Qualitätsgrenzen
Q+1 bis Q+3 von
dem Benutzer des Verfahrens eingegeben und gewählt werden. Dieser Schritt
wird vorzugsweise nach dem Block 30 und vor dem Block 32 in 2 ausgeführt. Abhängig von
der Art des Dokuments kann der Benutzer durch Eingeben und Wählen unterschiedlicher
Qualitätsgrenzen
Q+1 bis Q+3 verschiedene
Anforderung an die Qualität
vorgeben.
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3a zeigt
ein Original in Form eines Faxes mit mittels Highlighter hervorgehobenem
Text. Das Ergebnis nach dem "normalen
Scannen" ist in 3b dargestellt.
Man kann sehen, dass der hervorgehobene Text nicht lesbar ist. Das
Ergebnis mit der erfindungsgemäßen Anordnung
ist in 3c dargestellt. In diesem Fall
kann man den hervorgehobenen Text lesen.
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Ein
Original in Vorm eines Bereichs eine stark kolorierten Jahresberichts
ist in 4a dargestellt. Das Ergebnis
nach dem normalen Scannen ist in 4 dargestellt.
Man kann sehen, dass das Portrait sehr unklar ist und die Nummern
nicht lesbar sind. Das Ergebnis mit der Anordnung gemäß der Erfindung
ist in 4c dargestellt, in diesem Fall
ist es möglich,
die Zahlen zu lesen, und das Portrait erscheint sehr klar.
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Ein
Original in Form einer Rechnung auf selbstkopierendem Papier (Durchschlagpapier)
ist in 5a dargestellt. Das Ergebnis
nach dem normalen Scannen ist in 5b dargestellt.
In diesem Fall ist das Ergebnis vollständig unlesbar. Das Ergebnis mit
der erfindungsgemäßen Anordnung
ist in 5c dargestellt. In dem Fall
kann man die Rechnung lesen, selbst obwohl das Ergebnis nicht besonders
klar ist.
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Die
Erfindung ist nicht auf die dargestellten Ausführungsformen beschränkt, sondern
Variationen sind möglich
innerhalb des Bereichs der folgenden Patentansprüche.