DE69729677T2 - Druckgerät und Verfahren zu seiner Steuerung - Google Patents

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Description

  • Die Erfindung betrifft Druckvorrichtungen, wie Punktmatrixdrucker. Insbesondere betrifft die Erfindung Druckvorrichtungen, in denen mit in einer Zickzackanordnung vorgesehenen Punktdruckelementen gedruckt wird.
  • Es ist allgemein bekannt, daß Punktdrucker mit Anschlag und Punktdrucker ohne Anschlag, beispielsweise Tintenstrahldrucker einen Druckkopf besitzen, der eine Anzahl Punktdruckelemente zum Drucken einzelner Punkte umfaßt. In Punktdruckern des Anschlagtyps sind die Druckelemente normalerweise Drähte, während es sich in Tintenstrahldruckern um Tintenausstoßdüsen handelt. Gedruckt wird mit solchen Druckern dadurch, daß diese Druckelemente synchronisiert mit einer relativen Bewegung des Druckkopfes gegenüber einem Aufzeichnungsträger (z. B. Papier) angesteuert werden. Eine Abbildung (Text oder Graphik) wird durch wahlweises Drucken einzelner Punkte in einer Punktmatrix gedruckt, das heißt in einem Raster möglicher Punktpositionen. Bei seriellen Druckern ist die Matrix aus einer oder mehreren Zeilen von Punktspalten zusammengesetzt. Jede Punktspalte weist eine Anzahl Punktpositionen auf, die der Anzahl der Druckelemente des Druckers entsprechen. Eine Zeile wird dadurch gedruckt, daß der Druckkopf gegenüber einem Aufzeichnungsträger sukzessive in einer ersten oder Zeilenrichtung bewegt wird, und viele Zeilen werden durch sukzessives Bewegen des Druckkopfes gegenüber dem Aufzeichnungsträger in einer zweiten oder Spaltenrichtung rechtwinklig zur ersten Richtung gedruckt. Wenn alle Druckelemente eines Druckkopfes in einer einzigen Reihe angeordnet sind, die sich rechtwinklig zur Zeilenrichtung erstreckt, können alle Punktpositionen einer bestimmten Punktspalte gleichzeitig gedruckt werden. Je kleiner der Abstand zwischen einander benachbarten Druckelementen und je größer die Anzahl der Druckelemente in der Reihe, um so größer ist die erzielbare Druckauflösung. Aus praktischen Gründen gibt es allerdings eine Begrenzung für den Abstand zwischen einander benachbarten Druckelementen in einer Reihe.
  • Um diese Begrenzung zu überwinden und die Auflösung der Punktmatrix noch mehr zu verfeinern, ist es bekannt (JP-A-71879/94) die Druckelemente in einer sogenannten Zickzackanordnung vorzusehen. Ein Beispiel einer solchen Zickzackanordnung ist in 10 gezeigt. Bei dem Beispiel wird davon ausgegangen, daß insgesamt k = 128 Düsen 8 in zwei parallelen Reihen 11 und 12 rechtwinklig zur Zeilenrichtung angeordnet sind. Wenn die Düsen von oben nach unten durchnumeriert werden, bilden die ungeradzahligen Düsen die Reihe 11 und die geradzahligen Düsen die Reihe 12. Der Abstand zwischen zwei benachbarten Düsen in jeder Reihe beträgt 2d, und die Düsen in der Reihe 12 sind um die Hälfte dieses Abstandes, d. h. d gegenüber denen der Reihe 11 versetzt. Die beiden Reihen haben voneinander einen Abstand s.
  • Zwar ist dem Fachmann allgemein bekannt, wie insgesamt eine Abbildung mit einem solchen Druckkopf gedruckt wird; aber eine kurze Erklärung mag das Verständnis der vorliegenden Erfindung erleichtern. Unter Hinweis auf 10 sei angenommen, daß sich der Druckkopf von links nach rechts in der Zeilenrichtung bewegt und die Position der Reihe 12 den Anfang einer Zeile wiedergibt, d. h. die Position der ersten Punktspalte dieser Zeile. Da die beiden Reihen einen Abstand voneinander um s Punktspalten haben, befindet sich die Reihe 11 s Punktspalten links von der ersten Punktspalte. Infolgedessen können anfangs durch Ansteuern der Düsen der Reihe 12 nur die geradzahligen Punktpositionen der ersten Punktspalte gedruckt werden. Dann wird der Druckkopf schrittweise nach rechts bewegt und druckt dabei der Reihe nach nur die geradzahligen Punktpositionen der Punktspalten 2 bis s. Nach dem nächsten Schritt der Bewegung des Druckkopfes befindet sich die Reihe 11 an der Stelle der ersten Punktspalte, während sich die Reihe 12 an der Stelle der (s + 1) Punktspalte befindet. Während die geradzahligen Punktpositionen der (s + 1) Punktspalte mit den Düsen in der Reihe 12 gedruckt werden, können die Düsen der Reihe 11 nunmehr die erste Punktspalte durch Drucken der ungeradzahligen Punktpositionen vervollständigen. Mit anderen Worten, jede Punktspalte wird in einer Anzahl von Schritten entsprechend der Anzahl Reihen Punktdruckelemente gedruckt. Die Verzögerung zwischen diesen Schritten hängt von dem Abstand (ausgedrückt in der Anzahl der Punktspalten) zwischen einander benachbarten Reihen ab.
  • 9 zeigt ein Beispiel eines bekannten Steuerkreises, der zum Ansteuern der gemäß 10 angeordneten Düsen 8 geeignet ist. Die Druckdaten werden in Rasterform in einem Abbildungszwischenspeicher 20 gehalten, d. h. jedes Bit stellt eine bestimmte Punktposition der vom Druckkopf zu druckenden Abbildung dar. Druckdaten werden aus dem Abbildungszwischenspeicher 20 in Einheiten von Punktspalten gelesen, d. h. parallele Datenwörter einer Anzahl Bits gleich der Anzahl k der Druckelemente im Druckkopf. Da, wie schon gesagt, die einzelnen Punktpositionen für eine bestimmte Punktspalte nicht alle gleichzeitig gedruckt werden können, muß jedes aus dem Abbildungszwischenspeicher 20 gelesene Datenwort in Untereinheiten aufgeteilt werden. Jede Untereinheit umfaßt die Daten für die Düsen einer jeweiligen der beiden Reihen 11 und 12.
  • Das Datenwort (das n-te Datenwort) für die Punktspalte entsprechend der aktuellen Position der Reihe 11 oder 12, je nach dem, welche in Abhängigkeit von der Bewegungsrichtung des Kopfes zuerst gedruckt werden soll, wird aus dem Abbildungszwischenspeicher 20 gelesen und dann mittels eines Parallel/Seriell-(P/S) Umsetzers 25 in eine serielle Bitfolge umgewandelt. Eine Trennschaltung 18 empfängt die Bitfolge und trennt sie in Teilfolgen der geradzahligen Bits bzw. der ungeradzahligen Bits. Die Teilfolge für die Düsen der zuerst zu druckenden Reihe (z. B. Reihe 11) wird von einem Seriell/Parallel-(S/P) Umsetzer 13 in ein paralleles Wort zurückverwandelt. Die andere Teilfolge wird an eine Verzögerungsschaltung 19 in Form eines Schieberegisters angelegt. Das Schieberegister verzögert die andere Teilfolge um s × 64 Bits und legt die verzögerte Teilfolge an einen S/P-Umsetzer 14 an. Die Teilwörter von den S/P-Umsetzern 13 und 14 werden gleichzeitig in Halteschaltungen 15 bzw. 16 zwischengespeichert, und die Düsen der Reihe 11 werden anhand der in der Halteschaltung 15 zwischengespeicherten Bits angesteuert, während gleichzeitig die Düsen der Reihe 12 anhand der in der Halteschaltung 15 zwischengespeicherten Bits angesteuert werden. Aufgrund der von der Verzögerungsschaltung 19 hervorgerufenen Verzögerung ist klar, daß, wenn die Düsen der Reihe 11 die ungeradzahligen Punktpositionen der n-ten Punktspalte drucken, die Düsen der Reihe 12 die geradzahligen Punktpositionen der (n – s)ten Punktspalte drucken, wobei angenommen wird, daß die Druckrichtung von rechts nach links in 10 verläuft. Bei einer Druckrichtung von links nach rechts in 10 müssen die Daten für die ungeradzahligen Düsen verzögert werden.
  • Wie gesagt, wird zum Ansteuern eines Druckkopfes mit Punktdruckelementen in einer Zickzackanordnung im Stand der Technik eine Verzögerungsschaltung 19, ein (s × k/2) Bit Schieberegister, und eine Schaltung zum Steuern dieses Schieberegisters benötigt. Zum Drucken in beiden Richtungen der Hin- und Herbewegung des Druckkopfes in Zeilenrichtung muß außerdem sowohl die Verbindung zwischen der Verzögerungsschaltung 19 und der Trennschaltung 18 als auch die Verbindung zwischen der Verzögerungsschaltung 19 und entweder dem S/P-Umsetzer 13 oder dem S/P-Umsetzer 14 je nach der Richtung umgeschaltet werden.
  • US-A5 278 582 offenbart eine Druckvorrichtung zum Drucken von Punktmustern auf einen Aufzeichnungsträger in einer Matrix, die aus Punktspalten zusammengesetzt ist, welche sich in einer ersten Richtung erstrecken und im wesentlichen parallel zueinander in einer zweiten Richtung rechtwinklig zu der ersten Richtung angeordnet sind, wobei jede Punktspalte k Punktpositionen bestimmt. Die Vorrichtung weist einen Druckkopf auf, der gegenüber dem Aufzeichnungsträger in der zweiten Richtung bewegbar ist und k Punktdruckelemente besitzt, die in zwei Gruppen gruppiert sind, wobei die Punktdruckelemente jeder Gruppe in einer jeweiligen von zwei Reihen angeordnet sind, die sich in der ersten Richtung erstrecken, und die beiden einander benachbarten Reihen in der zweiten Richtung einen Abstand voneinander haben, der einer bestimmten Anzahl der Punktspalten entspricht, so daß beide Reihen sich gegenüber dem Aufzeichnungsträger an unterschiedlichen Druckpositionen befinden. In einer Speichereinrichtung sind k Bit Wörter Druckdaten gespeichert, von denen jedes Wort die Druckdaten einer jeweiligen der Punktspalten umfassen. Eine Datensetzeinrichtung liest einen Stapel von zwei Datenwörtern aus der Speichereinrichtung, wobei jedes Datenwort den Punktspalten an einer entsprechenden der unterschiedlichen Druckpositionen der beiden Reihen entspricht. Aus jedem der beiden Datenwörter wird der Satz jener Bits ausgewählt, die den Punktdruckelementen in der jeweiligen Reihe entsprechen, und eine Drucksteuereinrichtung steuert gleichzeitig jede der beiden Gruppen der Punktdruckelemente auf der Grundlage des jeweiligen der ausgewählten Sätze von Bits.
  • EP-A-0 310 217 offenbart eine Druckvorrichtung, die grundsätzlich der aus US-A-5 278 582 bekannten ähnlich ist, wobei die k Punktdruckelemente in i Gruppen gruppiert sind (i = 2). Die Speichereinrichtung speichert vier 1-Byte Druckdatenwörter für jede Punktspalte, d. h. k = 32. Ein Stapel von 32 Datenwörtern wird aus der Speichereinrichtung gelesen, und aus jedem dieser 32 Datenwörter ein Bit extrahiert, von denen jedes dieser 32 extrahierten Bits der Druckposition eines jeweiligen der 32 Punktdruckelemente entspricht. Anders ausgedrückt, die Daten für alle Punktspalten entsprechend den aktuellen Druckpositionen der i Reihen der Punktdruckelemente werden aus der Speichereinrichtung gelesen, und aus den gelesenen Daten jeder Punktspalte werden jene Bits extrahiert, die einem Punktdruckelement in der jeweiligen der i Reihen der Punktdruckelemente entsprechen.
  • Eine Druckvorrichtung und ein Verfahren gemäß dem Oberbegriff von Anspruch 1 ist aus den Dokumenten JP 59-41277 A und JP 56-63677 A bekannt.
  • Da es einerseits eine Tendenz gibt, die Größe und das Gewicht ebenso wie die Kosten für Drucker zu senken, wird es auch nötig, die Größe und das Gewicht der Druckköpfe zu verkleinern. Andererseits besteht aber auch Bedarf an kompakten Hochgeschwindigkeitsdruckern, die gute Druckqualität einschließlich hoher Auflösung bieten. Deshalb ist es ein Ziel der vorliegenden Erfindung, eine Druckvorrichtung mit einem Druckkopf zu schaffen, der Punktdruckelemente in einer Zickzackanordnung zur Erzeugung von Hochauflösungsdrucken hat und mit einem einfachen Steuerkreis arbeitet, der Daten in Rasterform drucken kann, ohne die zuvor genannte Verzögerungsschaltung und/oder eine komplizierte Schaltsteuerung zu benötigen. Ein weiteres Ziel der vorliegenden Erfindung ist es, einen Hochgeschwindigkeitsdrucker zu schaffen, der aufgrund eines Steuerverfahrens und einer Steuerkreisausgestaltung gute Druckqualität bietet, ohne die früher notwendige Softwareverarbeitung für die Eingabe/Ausgabe von Bitdaten und Neuordnung der Bitdatenfolge zu benötigen und dabei die Verarbeitungsgeschwindigkeit verbessern und die CPU-Belastung verringern kann. Noch ein weiteres Ziel der vorliegenden Erfindung ist die Schaffung einer Druckvorrichtung, bei der die vom Steuerkreis eingenommene Leiterplattenfläche dadurch verkleinert werden kann, daß die große Verzögerungsschaltung wegfällt, die in herkömmlichen Vorrichtungen nötig ist, und bei der sowohl die Größe als auch das Gewicht des Druckkopfes verringert werden kann. Noch ein Ziel der Erfindung ist es, ein Steuerverfahren für eine solche Druckvorrichtung zu schaffen.
  • Diese Ziele werden mit einer in Anspruch 1 beanspruchten Druckvorrichtung und einem in Anspruch 9 beanspruchten Verfahren erreicht. Bevorzugte Ausführungsbeispiele der Erfindung sind der Gegenstand der abhängigen Ansprüche.
  • Mit der Druckvorrichtung und dem Verfahren, die die gegenwärtige Erfindung verkörpern, wird jedes Mal, wenn Daten aus dem Abbildungszwischenspeicher gelesen werden, um die Punktdruckelemente des Druckkopfes anzusteuern, ein Stapel Datenwörter gelesen, wobei der Stapel i Datenwörter aufweist, wenn die Punktdruckelemente in i Reihen angeordnet sind. Jedes Datenwort eines Stapels umfaßt die Bits, die zum Ansteuern der Punktdruckelemente in einer jeweiligen der i Reihen nötig sind. Der Speicher, aus dem die Datenwörter gelesen werden, umfaßt Datenwörter zum Drucken und Leerdatenwörter. Die Druckdatenwörter entsprechen einer Folge von zu druckenden Punktspalten, und die Leerdatenwörter entsprechen gedachten Punktspalten, die an beide Enden der Folge der Punktspalten angrenzen. Die i Datenwörter als Stapel zu lesen, bedeutet, daß alle i Datenwörter entweder gleichzeitig oder eins nach dem anderen gelesen werden, aber ohne daß irgendein Datenwort dazwischen gelesen wird, außer einem der i Datenwörter. Die nötigen Bits für jedes der i Datenwörter werden entweder gleichzeitig oder nacheinander extrahiert und dann benutzt, um alle Punktdruckelemente entsprechend den jeweiligen der extrahierten Bits gleichzeitig anzusteuern. Wenn ein solcher Stapel Datenwörter gelesen, verarbeitet und gedruckt wurde, wird der nächste Stapel gelesen. Wenn auf diese Weise alle zum Ansteuern der Punktdruckelemente in den i Reihen nötigen Daten gelesen werden, ist eine Verzögerungsschaltung, wie sie oben zum Stand der Technik erläutert wurde, unnötig. Deshalb kann mit der vorliegenden Erfindung auf die Umschaltsteuerung und Zwischenspeicherung oder Verzögerungsschaltungen verzichtet werden. Da es außerdem nicht nötig ist, das Steuerverfahren in Abhängigkeit von der Bewegungsrichtung des Druckkopfes zu ändern, kann die Steuerung drastisch vereinfacht und die vom Steuerkreis eingenommene Fläche verringert werden.
  • Wenn die Punktdruckelemente in zwei Reihen am Druckkopf angeordnet sind, können die Punktdruckelemente einer Reihe entweder die ungeradzahligen oder die geradzahligen Bits drucken, während die der anderen Reihe die geradzahligen bzw. die ungeradzahligen Bits drucken können.
  • Weitere Aufgaben und mit der Erfindung erzielte Vorteile werden anhand der nachfolgenden Beschreibung bevorzugter Ausführungsbeispiele unter Hinweis auf die Zeichnungen klar. Es zeigt:
  • 1 ein Blockschaltbild eines ersten Ausführungsbeispiels der vorliegenden Erfindung;
  • 2 eine Impulsübersicht für das in 1 gezeigte Ausführungsbeispiel;
  • 3 ein Blockschaltbild eines zweiten Ausführungsbeispiels der vorliegenden Erfindung;
  • 4 eine Impulsübersicht für das in 3 gezeigte Ausführungsbeispiel;
  • 5 ein Blockschaltbild eines dritten Ausführungsbeispiels der vorliegenden Erfindung;
  • 6 ein Blockschaltbild eines vierten Ausführungsbeispiels der vorliegenden Erfindung;
  • 7 ein Blockschaltbild eines fünften Ausführungsbeispiels der vorliegenden Erfindung;
  • 8 ein Blockschaltbild eines sechsten Ausführungsbeispiels der vorliegenden Erfindung;
  • 9 ein Blockschaltbild eines bekannten Steuerkreises;
  • 10 ein Beispiel einer Zickzackanordnung von Punktdruckelementen.
  • Zur Vereinfachung der Beschreibung wird die Erfindung unter Hinweis auf Tintenstrahldrucker mit einem Druckkopf erläutert, der Düsen 8 hat, die in zwei Reihen 11 und 12 angeordnet sind, wie in 10 gezeigt und schon beschrieben. Allerdings sei darauf hingewiesen, daß die bestimmte Art der Punktdruckelemente für die Erfindung keine kritische Bedeutung hat, und daß die Erfindung sowohl für Punktmatrixdrucker mit Anschlag und ohne Anschlag anwendbar ist.
  • Erstes Ausführungsbeispiel
  • Ein erstes Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nun unter Hinweis auf 1 und 2 beschrieben. 1 ist ein Blockschaltbild des Steuerkreises eines die vorliegende Erfindung verkörpernden Druckers 1. Wie mit der gestrichelten Linie in 1 angedeutet, ist ein Teil des Steuerkreises auf dem Druckkopf 5 vorgesehen. In einem Abbildungszwischenspeicher 20 sind Druckdaten 21 in Rasterform gespeichert, auf die in bekannter Weise zu druckende Zeichen und Symbole erweitert wurden. Wie vorstehend erläutert, ist der Abbildungszwischenspeicher so organisiert, daß er k Bit Datenwörter speichert, d. h. jedes Datenwort entspricht einer Punktspalte der zu druckenden Abbildung (Text oder Graphik). Im Abbildungszwischenspeicher 20 dieses Ausführungsbeispiels sind zusätzlich Leerdatenwörter 22a und 22b gehalten, die mindestens den s Punktspalten jenseits der ersten und der letzten wirksamen Punktspalte in jeder Zeile entsprechen. Angenommen, der Wert H eines Bits in einem Datenwort gibt einen zu druckenden Punkt wieder, und der Wert L einen Punkt, der leer bleiben soll, die Bits der Leerdatenwörter 22a und 22b sind L Bits, d. h. sie stellen Leerstellen dar. Es ist möglich, Leerdatenwörter 22 im voraus in einem bestimmten Bereich des Abbildungszwischenspeicher 20 vorzusehen; möglich ist es aber auch, automatisch Leerdatenwörter 22 zu erzeugen und diese an das eine oder andere Ende der Datenwörter für eine Zeile anzuhängen, wenn die zu druckende Information in die Rasterdruckdaten umgewandelt wird.
  • Aus dem Abbildungszwischenspeicher 20 gelesene Datenwörter werden über einen Wähler 29 dem P/S-Umsetzer 25 zugeführt. Der P/S-Umsetzer 25 liefert die jeweiligen seriellen Bitfolgen an einen Druckkopf 5. Ein kennzeichnendes Merkmal der vorliegenden Erfindung bei diesem Ausführungsbeispiel besteht darin, daß Datenwörter paarweise aus dem Abbildungszwischenspeicher 20 gelesen werden und die beiden Datenwörter jedes Paares den beiden Punktspalten entsprechen, die einen Abstand von s Punktspalten voneinander haben. Gesteuert durch ein Wählsignal 37 wählt der Wähler 29 zunächst das eine und das andere Datenwort jedes Paares aus, um sie der Reihe nach dem P/S-Umsetzer 25 zuzuführen, und zwar eines unmittelbar nach dem anderen. Wenn z. B. das Datenwort 23a, welches der Punktspalte n entspricht, von ungeradzahligen Düsen 8 der Reihe 11 gedruckt werden soll und das Datenwort 23b, welches der Punktspalte n + s entspricht, welches von den geradzahligen Düsen 8 der Reihe 12 gedruckt werden soll, ein Paar Datenwörter bilden, wird das nächste Paar vom Datenwort, welches die Punktspalte n + 1 und vom Datenwort, welches der Punktspalte (n + s) + 1 entspricht, gebildet (falls von links nach rechts in 10 gedruckt wird). An den Rändern einer Zeile, wo es kein Datenwort 23a oder 23b gibt, werden statt dessen Leerdatenwörter 22a bzw. 22b benutzt. Der Wähler 29 behandelt Leerdatenwörter 22a und 22b auf die gleiche Weise wie Druckdatenwörter 21. Befindet sich z. B. die Düsenreihe 11 an einer Stelle links vom linken Rand einer bestimmten Zeile, wird den ungeradzahligen Düsen in der Reihe 11 ein Leerdatenwort 22a gesandt. In diesem Fall wird ein Druckdatenwort 21 nur von den geradzahligen Düsen 8 in der Reihe 12 und nicht von den Düsen in der Reihe 11 gedruckt. Ein entsprechender Vorgang erfolgt am rechten Rand der Zeile. Der Wähler 29 empfängt also immer ein Paar Datenwörter (Druck- oder Leerdatenwörter), und es ist nicht nötig, die Ränder der Zeilen zu identifizieren. Mit dieser Ausgestaltung wird die Zeilenrandverarbeitung in einem Drucker mit Düsen in Zickzackanordnung wesentlich vereinfacht. Angenommen, die Punktspalten einer Zeile werden immer von linken Rand zum rechten Rand der Zeile gezählt, dann ist der einzige Unterschied zwischen dem Drucken in der einen oder anderen Richtung der, daß im einen Fall das Datenwortpaar n + 1/(n + s) + 1 dem Paar n/(n + s) folgt, während im anderen Fall das Datenwortpaar n – 1/(n + s) – 1 dem Paar n/(n + s) folgt.
  • Zu dem Steuerkreisteil des Druckkopfes 5 gehören S/P-Umsetzer 13 und 14 sowie Halteschaltungen 15 und 16 ähnlich denen in dem in 9 gezeigten Steuerkreis, die schon beschrieben wurden. Eine Taktsteuerschaltung 30 ist zusätzlich vorgesehen. Die Taktsteuerschaltung 30 empfängt ein Taktsignal 35 der Frequenz f, welches zum Takten des P/S-Umsetzers 25 verwendet wird, und umfaßt einen Frequenzteiler 31 zur Frequenzteilung des Taktsignals 35 durch 2. Ein Wähler 32 empfängt das geteilte Taktsignal der Frequenz f/2 und legt es in Abhängigkeit vom Wählsignal 37 entweder als ein zweites Taktsignal 36 an den S/P-Umsetzer 14 oder als ein drittes Taktsignal 36a an den S/P-Umsetzer 13 an.
  • Das Verfahren, mit dem Daten aus dem Abbildungszwischenspeicher 20 bei diesem Ausführungsbeispiel an den Druckkopf 5 angelegt werden, wird unter Hinweis auf die Impulsübersicht der 2 erläutert.
  • Der P/S-Umsetzer 25 beginnt im Zeitpunkt t1 mit der Umwandlung des Datenwortes n + s (das Datenwort, welches der (n + s)ten Punktspalte entspricht) in eine entsprechende serielle Bitfolge. Der P/S-Umsetzer 25 wird vom Taktsignal 35 mit der Frequenz f getaktet und liefert nacheinander Bits 1 bis einschließlich 128 an die S/P-Umsetzer 13 und 14. Gleichzeitig wird das Taktsignal 36 der Frequenz f/2 an den S/P-Umsetzer 14 angelegt, und nur die geradzahligen Bits 2 bis einschließlich 128 werden extrahiert, um in den S/P-Umsetzer 14 einzugehen. Es sei darauf hingewiesen, daß das Taktsignal 36 mit den fallenden Kanten des Taktsignals 35 synchronisiert und dem S/P-Umsetzer 14 zugeleitet wird, wenn der P/S-Umsetzer 25 mit der Umwandlung zu dem in 2 gezeigten Zeitpunkt beginnt. Auf diese Weise werden die Bits des Datenworts n + s, die von den geradzahligen Düsen gedruckt werden sollen, von denjenigen getrennt, die von den ungeradzahligen Düsen gedruckt werden sollen. Da während dieses Vorgangs das dritte Taktsignal 36a nicht am S/P-Umsetzer 13 anliegt, gehen die ungeradzahligen Bits des Datenworts n + s nicht in den S/P-Umsetzer 13 ein.
  • Wenn der P/S-Umsetzer 25 mit dem Aussenden des letzten Bits des Datenworts n + s fertig ist, d. h. in diesem Ausführungsbeispiel Bit 128, beginnt er mit dem Umwandeln des Datenwortes n im Zeitpunkt t2. Während dieses Übergangs bleibt eine Periode des Taktsignals 35 zwischen dem letzten Bit des Datenworts n + s und dem ersten Bit des Datenworts n, so daß nunmehr die Phase des geteilten Taktsignals vom Teiler 31 um ein Bit gegenüber der Bitfolge vom P/S-Umsetzer 25 verschoben ist. Wenn das Wählsignal den Wähler 32 veranlaßt, dieses geteilte Taktsignal als das dritte Taktsignal 36a dem S/P-Umsetzer 13 zuzuführen, werden infolgedessen ungeradzahlige Bits des Datenworts n extrahiert. Nach dem Umwandeln in ein paralleles Teilwort werden diese ungeradzahligen Bits zum Ansteuern der Düsen in der Reihe 11 benutzt. Während dieses Vorganges werden, da das zweite Taktsignal 36 dem S/P-Umsetzer 14 nicht zugeführt wird, die geradzahligen Bits des Datenworts n nicht in den S/P-Umsetzer 14 eingegeben, der folglich die zuvor eingegebenen, geradzahligen Bits des Datenworts n + s behält.
  • Wenn Bit 127, das letzte ungeradzahlige Bit des Datenworts n in den S/P-Umsetzer 13 eingegeben wurde, werden die Datenwörter (Teilwörter) der S/P-Umsetzer 13 und 14 in die Halteschaltungen 15 bzw. 16 hinein zwischengespeichert, und geradzahlige Punkte der Punktspalte n + s sowie ungeradzahlige Punkte der Punktspalte n werden zur gleichen Zeit gedruckt. Nach dem Abschluß dieses Druckens wird der Vorgang mit dem Datenwortpaar (n + 1) und (n + s) + 1 wiederholt. Es sei darauf hingewiesen, daß trotz der Beschreibung für dieses Ausführungsbeispiel das Datenwort n + 1 als erstes und das Datenwort n als zweites verarbeitet wird, diese Reihenfolge für die Erfindung keine kritische Bedeutung hat und auch umgekehrt sein könnte, sofern die ungeradzahligen Bits des Datenworts n in den S/P-Umsetzer 13 und die geradzahligen Bits des Datenworts n + s in den S/P- Umsetzer 14 geladen werden. Um jedoch die beiden Datenwörter n und n + s kontinuierlich in jeweilige serielle Bitfolgen umzuwandeln, wird bevorzugt mit demjenigen Datenwort begonnen, dessen geradzahlige Bits benutzt werden sollen, wie bei diesem Ausführungsbeispiel. Wird die Reihenfolge umgekehrt, d. h. wenn das Datenwort für die ungeradzahligen Bits als erstes verarbeitet wird, müssen zwei Bits übersprungen werden, nämlich das letzte Bit (geradzahliges Bit) des ersten Datenworts und das erste Bit (ungeradzahliges Bit) des zweiten Datenworts. Hierfür ist zusätzlicher Schaltungsaufwand nötig, um das jeweilige Taktsignal für die S/P-Umsetzung auszublenden.
  • Mit dem Drucker 1 dieses Ausführungsbeispiels wird ein Hochauflösungsdruck erzielt, indem der Schritt des Aussendens der Daten von Datenwörtern entsprechend jeder Düsenreihenposition und das Drucken wiederholt wird. Ferner ist beim Drucker 1 gemäß diesem Ausführungsbeispiel die Schaltung zum Senden von Daten vom Abbildungszwischenspeicher an den Druckkopf durch eine extrem einfache Schaltung verwirklicht, in der ein P/S-Umsetzer zum Umwandeln der Daten aus dem Abbildungszwischenspeicher von parallelen in serielle Daten mit einem S/P-Umsetzer zum Umwandeln der Daten von seriellen in parallele Daten am Druckkopf verbunden ist. Folglich besteht keine Notwendigkeit für einen zusätzlichen Zwischenspeicher oder Verzögerungsschaltungen, um die Daten individueller Düsenreihen zeitweilig zu speichern, noch ist es nötig, die Steuerung aufgrund der Druckrichtung des Druckkopfes umzuschalten. Da außerdem im Abbildungszwischenspeicher 20 Leerdaten 22 vorgesehen sind, ist ein Vorgang, wie das Anhalten mit dem Drucken um eine der Düsenreihen am Zeilenrand nicht nötig. Die Datenübertragungsgeschwindigkeit kann folglich in einem Rasterdrucker erhöht werden, dessen Düsen in einer Zickzackanordnung vorgesehen sind, und die Belastung der zugehörigen Zentraleinheit kann verringert werden. Da die zur Datenübertragung gehörende Schaltungsanordnung vereinfacht ist, kann auf die große Anzahl der für die Verzögerungsschaltung usw. beim Stand der Technik notwendigen Schaltkreiselemente verzichtet werden, was ein kleineres Gate Array zur Folge hat, und die vom Steuerkreis eingenommene Fläche kann verkleinert werden.
  • Da es auch nicht nötig ist, das Steuerverfahren je nach der Druckrichtung des Druckkopfes zu ändern, kann ein einziger Pfad zum Übertragen von Daten aus dem Abbildungszwischenspeicher 20 an den Druckkopf 5 benutzt werden. Der Druckkopf kann also kleiner und leichter werden, und damit wird ein kompakter Hochgeschwindigkeitsdrucker geschaffen, der ausgezeichnete Druckqualität bietet.
  • Zweites Ausführungsbeispiel
  • Ein zweites Ausführungsbeispiel der Erfindung soll nun unter Hinweis auf 3 und 4 beschrieben werden. Wie ein Vergleich zwischen 1 und 3 zeigt, unterscheidet sich das zweite Ausführungsbeispiel vom ersten dadurch, daß die Taktsteuerschaltung 30a des zweiten Ausführungsbeispiels zusätzlich einen Inverter 33 umfaßt, der ein drittes Taktsignal 36a durch Umkehren des geteilten Taktsignals vom Teiler 31 erzeugt, und daß der S/P-Umsetzer 14 sein serielles Eingabesignal nicht unmittelbar vom P/S-Umsetzer 25, sondern über den S/P-Umsetzer 13 empfängt. In Abhängigkeit vom Wählsignal 37 liefert der Wähler 32 entweder das zweite Taktsignal 36 oder das dritte Taktsignal 36a an beide S/P-Umsetzer 13 und 14.
  • Der Prozeß, mit dem beim zweiten Ausführungsbeispiel Daten aus dem Abbildungszwischenspeicher 20 an den Druckkopf 5 angelegt werden, wird unter Hinweis auf die Impulsübersicht in 4 erläutert.
  • Der P/S-Umsetzer 25 beginnt im Zeitpunkt t1 mit dem Umwandeln des Datenwortes n + s in eine entsprechende serielle Bitfolge. Zur gleichen Zeit wird das zweite Taktsignal 36 von der Taktsteuerschaltung 30a an beide S/P-Umsetzer 13 und 14 geliefert. Aufgrund dieses zweiten Taktsignals werden die geradzahligen Bits extrahiert und in den S/P-Umsetzer 13 eingegeben. Zur gleichen Zeit wird das zuvor vom S/P-Umsetzer 13 gehaltene Teilwort sukzessive in den S/P-Umsetzer 14 verschoben. Wenn das Bit 128, welches das letzte geradzahlige Bit der Bitfolge n + s ist, dem S/P-Umsetzer 13 gesandt wurde (Zeitpunkt t2 in 4), wird das Datenwort n vom P/S-Umsetzer 25 in eine entsprechende serielle Bitfolge umgewandelt, die der Bitfolge n + s unmittelbar folgt. Die Bitfolge n wird an den S/P-Umsetzer 13 gelegt. Zur gleichen Zeit wird das dritte Taktsignal 36a (die Version des zweiten Taktsignals 36 nach der Phasenumkehr) von der Taktsteuerschaltung 30a beiden S/P-Umsetzern 13 und 14 zugeleitet. Aufgrund dieses dritten Taktsignals 36a werden ungeradzahlige Bits der Bitfolge n extrahiert und anschließend sequentiell in den S/P-Umsetzer 13 eingegeben. Gleichzeitig werden die geradzahligen Bits der Bitfolge n + s vom S/P-Umsetzer 13 sequentiell ausgegeben und in den S/P-Umsetzer 14 eingegeben. Wenn alle ungeradzahligen Bits der Bitfolge n in den S/P-Umsetzer 13 eingegangen sind, sind folglich alle geradzahligen Bits der Bitfolge n + s in den S/P-Umsetzer 14 eingegangen. Die in den S/P-Umsetzern 13 und 14 gehaltenen Datenteilwörter können nunmehr zwischengespeichert und gedruckt werden, wie beim ersten Ausführungsbeispiel.
  • Den Inverter 33 zu verwenden und das erste ungeradzahlige Bit der zweiten seriellen Bitfolge unmittelbar im Anschluß an das letzte geradzahlige Bit der ersten seriellen Bitfolge ohne Pause dazwischen zu senden, wie das beim zweiten Ausführungsbeispiel geschieht, ist eine Alternative zur Verwendung des gleichen Taktsignals, allerdings mit Vorsehen einer Pause, wie beim ersten Ausführungsbeispiel. So kann sowohl das erste als auch das zweite Ausführungsbeispiel die eine oder andere Weise zum Erzeugen einer Phasenverschiebung nutzen, die zum selektiven Extrahieren der geradzahligen Bits oder der ungeradzahligen Bits erforderlich ist. Was die Reihenfolge betrifft, in der Datenwörter n und n + s in serielle Form gebracht und dem Druckkopf 5 zugeleitet werden, gilt für das zweite Ausführungsbeispiel auch das, was oben im Zusammenhang mit dem ersten Ausführungsbeispiel erläutert wurde.
  • Drittes Ausführungsbeispiel
  • Ein drittes Ausführungsbeispiel der Erfindung soll unter Hinweis auf 5 erläutert werden. Wie ein Vergleich zwischen 1 und 5 zeigt, unterscheidet sich das dritte Ausführungsbeispiel vom ersten Ausführungsbeispiel insofern, als die Taktsteuerschaltung 30b des dritten Ausführungsbeispiels den Inverter 33 des zweiten Ausführungsbeispiels, aber nicht den Wähler 32 umfaßt. Ferner arbeitet dieses Ausführungsbeispiel mit zwei parallel funktionierenden P/S-Umsetzern 26 und 27 und braucht keinen Wähler 29. Das Wählsignal 37 wird dementsprechend nicht verwendet.
  • Paare aus einem Datenwort (23a oder 22a) entsprechend der Position der ungeradzahligen Düsen in der Reihe 11 und einem Datenwort (23b oder 22b) entsprechend der Position der geradzahligen Düsen in der Reihe 12 werden parallel als Datenwörter n und n + s aus dem Abbildungszwischenspeicher 20 gelesen und dem P/S-Umsetzer 26 bzw. dem P/S-Umsetzer 27 zugeführt. Die beiden entsprechenden, von dem P/S-Umsetzern 26 und 27 erzeugten seriellen Bitfolgen werden an die S/P-Umsetzer 13 bzw. 14 angelegt. Von der Taktsteuerschaltung 30b empfängt der S/P-Umsetzer 14 das zweite Taktsignal 36 und der S/P-Umsetzer 13 das dritte Taktsignal 36a, welches gegenüber dem zweiten Taktsignal 36 in der Phase umgekehrt ist. Der S/P-Umsetzer 14 extrahiert die geradzahligen Bits aus der aus dem Datenwort n + s resultierenden Bitfolge, und der S/P-Umsetzer 13 extrahiert die ungeradzahligen Bits aus der aus dem Datenwort n resultierenden Bitfolge.
  • Da der Drucker gemäß diesem Ausführungsbeispiel mit zwei P/S-Umsetzern 26 und 27 versehen ist, werden beide Datenwörter, nämlich das Datenwort n und das Datenwort n + s gleichzeitig in die jeweilige serielle Bitfolge umgewandelt und an den Druckkopf gesandt. Diese beiden Bitfolgen werden auch gleichzeitig von den S/P-Umsetzern 13 und 14 des Druckkopfs 5 in parallele Teilwörter zurückverwandelt. Folglich kann die für die Datenübermittlung erforderliche Verarbeitungszeit noch weiter verkürzt werden.
  • In den oben beschriebenen Ausführungsbeispielen eins bis drei werden zwei serielle Bitfolgen, die jeweils alle Bits der jeweiligen Datenwörter umfassen, entweder gleichzeitig oder der Reihe nach an den Druckkopf 5 gesandt. Der Steuerschaltungsteil des Druckkopfes extrahiert die erforderlichen Bits aus jeder Bitfolge durch Verwendung von Taktsignalen der halben Taktrate der Bitfolgen und einer angemessenen Phase, um die geradzahligen Bits einer Bitfolge und die ungeradzahligen Bits der anderen Bitfolge zu erhalten. In den Ausführungsbeispielen sind die Taktsignale 36 und 36a zum Extrahieren der geradzahligen und ungeradzahligen Bits im Verhältnis zueinander virtuell phasenumgekehrt. Genauer gesagt, ist die Phase des dritten Taktsignals 36a gegenüber der jeweiligen einen seriellen Bitfolge um eine Taktperiode des Taktsignals 35 verschoben, d. h. ein Bit der Bitfolge, im Verhältnis zur Phase des zweiten Taktsignals 36 gegenüber der jeweiligen anderen seriellen Bitfolge. Für den Fachmann ist klar, daß diese Phasenverschiebung nicht exakt einer Taktperiode des Taktsignals 35 entsprechen muß, sondern auch ein Bruchteil einer Periode sein kann, sofern die nötige Bitextraktion erzielt wird.
  • Bei den vorstehenden Ausführungsbeispielen wird die Bitextraktion durch kooperative Funktionen von Steuerkreisteilen am Hauptteil des Druckers und am Druckkopf erzielt, d. h. eine parallelelserielle-Umsetzung mit einer ersten Taktrate auf Seiten des Hauptteils des Druckers und eine serielle/parallele Umsetzung mit einer zweiten Taktrate, die der Hälfte der ersten Taktrate entspricht, auf Seiten des Druckkopfes. Wie nachfolgend noch beschrieben, kann das Prinzip der Erfindung auch verwirklicht werden, wenn die Bitextraktion vollständig auf Seiten des Hauptteils des Druckers geschieht und nur die erforderlichen Bits an den Druckkopf übermittelt werden. Das erlaubt eine weitere Vereinfachung des Steuerkreisteils auf Seiten des Druckkopfes.
  • Viertes Ausführungsbeispiel
  • Ein viertes Ausführungsbeispiel der Erfindung wird unter Hinweis auf 6 beschrieben. Das vierte Ausführungsbeispiel unterscheidet sich vom ersten Ausführungsbeispiel (vergleiche 1 und 6) durch folgendes: Statt eines P/S-Umsetzers 25 und Wählers 29 des ersten Ausführungsbeispiels werden zwei P/S-Umsetzer 26 und 27, zwei Halteschaltungen 46 und 47 sowie zwei Zähler 49 und 50 verwendet. Der Steuerkreisteil des Druckkopfes hat keine Taktsteuerschaltung.
  • Datenwörter werden aus dem Abbildungszwischenspeicher 20 in Paaren aus einem Datenwort n und einem Datenwort n + s gelesen, wie für die vorherigen Ausführungsbeispiele schon beschrieben. Beim vierten Ausführungsbeispiel können die Datenworte jedes Paares gleichzeitig in die Halteschaltungen 47 bzw. 46 eingegeben werden. Jede Halteschaltung hat eine Kapazität von k Bits (es sei daran erinnert, daß k die Gesamtanzahl Düsen und die Länge jedes Datenwortes ist) sowie eine parallele Eingabe und parallele Ausgabe. Die P/S-Umsetzer 26 und 27 andererseits haben je eine k/2 Bit Eingabe. Im Drucker dieses Ausführungsbeispiels können die P/S-Umsetzer 26 und 27 beispielsweise je 64 (k/2) Bits paralleler Daten in eine serielle Bitfolge umwandeln. Die k/2 Bit parallele Eingabe des P/S-Umsetzers 26 ist nur auf die ungeradzahligen Bits der k Bit Ausgabe der Halteschaltung 46 geschaltet. Die k/2 Bit parallele Eingabe des P/S-Umsetzers 27 ist nur auf die geradzahligen Bits der k Bit Ausgabe der Halteschaltung 47 geschaltet. Es ist auch möglich, die ungeradzahligen/geradzahligen Bits der k Bits in der Halteschaltung 46/47 auszublenden und das Ergebnis an den P/S-Umsetzer 26/27 zu liefern.
  • Bei einer solchen Ausgestaltung wandelt der P/S-Umsetzer 26 nur die ungeradzahligen Bits des Datenworts n um und sendet die erhaltene serielle Teilfolge n an den S/P-Umsetzer 13. Der S/P-Umsetzer 13 wandelt diese serielle Teilfolge in ein paralleles Teilwort um und steuert die ungeradzahligen Düsen in der Reihe 11 über die Halteschaltung 15. Der P/S-Umsetzer 27 wandelt nur die geradzahligen Bits des Datenworts n + s um und sendet die erhaltene serielle Teilfolge an den S/P-Umsetzer 14. Der S/P-Umsetzer 14 wandelt diese serielle Teilfolge in ein paralleles Teilwort um und steuert die geradzahligen Düsen in der Reihe 12 über die Halteschaltung 16.
  • Diese parallel/seriell-Umwandlungsprozesse werden von Zählern 49 und 50 gesteuert, die k/2 Impulse ausgeben, welche jeweils auf dem Taktsignal 35 beruhen, wenn Triggersignale 39, 40 empfangen werden. Wenn ein ungerades Triggersignal 39 anliegt, wird das Datenwort n zuerst in der Halteschaltung 46 gesetzt. Aufgrund dieses Triggersignals 39 beginnt der Zähler, der die ungeradzahligen Düsen der Reihe 11 steuert, mit dem Zählen aufgrund des Taktsignals 35 und gibt k/2 Impulse an den P/S-Umsetzer 26 aus. Die ungeradzahligen Bits des Datenworts n werden mit einer Rate oder Frequenz des Taktsignals 35 als serielle Teilfolge ausgegeben. Ferner werden die vom Zähler 49 ausgegebenen Impulse auch dem S/P-Umsetzer 13 zugeführt, der die k/2 Bits der seriellen Teilfolge synchronisiert mit den Impulsen vom Zähler 49 hereinnimmt. Der Zähler 50 arbeitet in Abhängigkeit vom geraden Triggersignal 40 in der gleichen Weise wie der Zähler 49 und steuert den P/S-Umsetzer 27 sowie den S/P-Umsetzer 14 entsprechend.
  • Wenn beim Drucker dieses Ausführungsbeispiels die Zeitgebung der Triggersignale 39, 40 die gleiche ist oder das gleiche Signal für beide verwendet wird, wird die Datenübermittlung an die ungeradzahligen Düsen parallel mit der Datenübermittlung an die geradzahligen Düsen verarbeitet, so daß die Daten mit höherer Geschwindigkeit übermittelt werden können als es bei sequentieller Übermittlung möglich ist. In diesem Fall könnte auch nur ein Zähler statt zwei benutzt werden. Unabhängig davon, ob die Daten vom Hauptteil des Druckers zum Druckkopf parallel oder sequentiell übermittelt werden, ermöglicht dieses und die nachfolgend beschriebenen Ausführungsbeispiele eine größere Übermittlungsgeschwindigkeit auch deshalb, weil die gleiche Taktrate, die für die P/S-Umwandlung angewandt wird, auch für die S/P-Umwandlung benutzt wird. Übrigens kann eine von den Zählern 49 und 50 oder von einem derselben gebotene Start- und Stopsteuerung auch auf das Taktsignal 35 im ersten bis dritten Ausführungsbeispiel angewandt werden, wenn das nötig ist.
  • Bei diesem vierten Ausführungsbeispiel stehen ebenso wie bei den nachfolgenden die Datenteilwörter, die in die Halteschaltungen 15 und 16 auf Seiten des Druckkopfes gesetzt werden sollen, auf Seiten des Hauptteils des Druckers zur Verfügung. Der Grund, weshalb sie als serielle Teilfolgen zum Druckkopf gesandt und auf Seiten des Druckkopfes wieder in parallele Teilwörter zurückverwandelt werden, besteht darin, daß eine Übertragung paralleler Daten an den Druckkopf eine entsprechend große Anzahl Leitungen zwischen dem Druckkopf und dem Druckerhauptteil erfordern würde. Das ist unerwünscht, wenn der Druckkopf gegenüber dem Druckerhauptteil bewegbar ist.
  • Fünftes Ausführungsbeispiel
  • Ein fünftes Ausführungsbeispiel der Erfindung soll unter Hinweis auf 7 beschrieben werden. Man kann das fünfte Ausführungsbeispiel als eine Kombination zwischen dem zweiten und vierten Ausführungsbeispiel betrachten. Im einzelnen besitzt, wie 7 zeigt, der Drucker bei diesem Ausführungsbeispiel einen Wähler 29, der dazu da ist, wahlweise ein Datenwort n (23a oder 22a) und ein Datenwort n + s (23b oder 22b) vom Abbildungszwischenpuffer 20 an eine einzige Halteschaltung 45 anzulegen, die ihrerseits Teilwörter an den P/S-Umsetzer 25 liefert. Der P/S-Umsetzer 25 sendet eine jedem Teilwort entsprechende serielle Teilfolge an den S/P-Umsetzer 13 des Druckkopfes 5. Der S/P-Umsetzer 14 ist, wie beim zweiten Ausführungsbeispiel, mit dem S/P-Umsetzer 13 verbunden und empfängt serielle Teilfolgen vom P/S-Umsetzer 25 auf dem Weg über den S/P-Umsetzer 13.
  • Die Umsetzer 13, 14 und 25 werden mit den selben Impulssignalen getaktet, die ein Zähler 48 liefert. Der Zähler 48 beginnt in Abhängigkeit von einem Triggersignal 41 mit dem Zählen und gibt k/2 Impulssignale mit der Rate oder Frequenz des Taktsignals 35 aus. Das Triggersignal 41 wird auch der Halteschaltung 45 zugeführt, die beim Empfang des Triggersignals 41 Daten an den P/S-Umsetzer 25 liefert. Die Halteschaltung 45 ist ein k Bit Register, welches auf ein Wählsignal 42 anspricht, um dann entweder nur die geradzahligen Bits oder die ungeradzahligen Bits an den P/S-Umsetzer 25 anzulegen, der eine k/2 Bit parallele Eingabe vorsieht. Diese Art von Steuerung läßt sich leicht mittels eines Datenselektors verwirklichen.
  • Bei diesem Ausführungsbeispiel wird das Wählsignal 42 zuerst zur Wahl geradzahliger Bits gesetzt. Aufgrund dieses Signals wählt der Wähler 29 ein Datenwort n + s entsprechend den geradzahligen Düsen in der Reihe 12 und setzt es in der Halteschaltung 45. Die geradzahligen Bits des Datenworts n + s werden von der Halteschaltung 45 aufgrund des Wählsignals 42 an den P/S-Umsetzer 25 geliefert. Aufgrund des Triggersignals 41 liefert der Zähler 48 Impulssignale an die Umsetzer 25, 13 und 14, und die geradzahligen Bits des Datenworts n + s werden als serielle Teilfolge dem S/P-Umsetzer 13 zugeleitet und darin gespeichert. Wenn der Zähler 48 k/2 Impulse ausgegeben hat, wird das Wählsignal 42 zur Wahl der ungeradzahligen Bits gesetzt. Aufgrund dessen wählt der Wähler 29 ein Datenwort n entsprechend den ungeradzahligen Düsen in der Reihe 11 und setzt es in der Halteschaltung 45. Die ungeradzahligen Bits des Datenworts n in der Halteschaltung 45 werden aufgrund des Wählsignals 42 an den P/S-Umsetzer 25 angelegt. Aufgrund des Triggersignals 41 beginnt der Zähler 48 wieder mit der Abgabe von Impulssignalen. Aufgrund dieser Impulssignale werden die ungeradzahligen Bits des Datenworts n als eine weitere serielle Teilfolge an den S/P-Umsetzer 13 übermittelt und wiederum von parallel in seriell umgewandelt. Da die Impulssignale vom Zähler 48 gleichzeitig an den S/P-Umsetzer 14 geliefert werden, werden die vom S/P-Umsetzer 13 ausgegebenen geradzahligen Bits des Datenworts n + s an den S/P-Umsetzer 14 gesandt, in den sie sequentiell eingehen. Auf diese Weise werden im S/P-Umsetzer 13 die ungeradzahligen Bits des Datenworts n gesetzt, um die ungeradzahligen Düsen in der Reihe 11 zu steuern, während die geradzahligen Bits des Datenworts n + s im S/P-Umsetzer 14 gesetzt werden, um die geradzahligen Düsen in der Reihe 12 zu steuern. Die in den S/P-Umsetzern 13 und 14 gesetzten Bits werden in der gleichen Weise wie beim ersten Ausführungsbeispiel zwischengespeichert und gedruckt.
  • Bei diesem Ausführungsbeispiel sendet der P/S-Umsetzer 25 die Bits für die Düsen 8 in zwei Gruppen geradzahliger bzw. ungeradzahliger Bits an den gleichen S/P-Umsetzer 13, und der S/P-Umsetzer 14 empfängt auf dem Weg über den S/P-Umsetzer 13 die geradzahligen Bits. Deshalb ist nur ein Übermittlungsweg zum Druckkopf 5 erforderlich. Natürlich ist es auch möglich, dem S/P-Umsetzer 13 auf dem Weg über den S/P-Umsetzer 14 Daten zu schicken. In diesem Fall wäre der vorstehend beschriebene Prozeß umgekehrt, d. h. ungeradzahlige Bits werden zuerst gesandt, gefolgt von geradzahligen Bits.
  • Sechstes Ausführungsbeispiel
  • Ein sechstes Ausführungsbeispiel der Erfindung wird unter Hinweis auf 8 erläutert. Der Drucker bei diesem Ausführungsbeispiel ist, wie im Fall des vierten Ausführungsbeispiels, mit zwei Halteschaltungen 46 und 47 und zwei P/S-Umsetzern 26 und 27 versehen. Deshalb wird ein Datenwort n entsprechend ungeradzahligen Düsen in der Reihe 11 in der Halteschaltung 46 gesetzt, und die ungeradzahligen Bits dieses Datenworts werden an den P/S-Umsetzer 26 angelegt und von diesem in eine serielle Teilfolge umgewandelt. Für die geradzahligen Düsen in der Reihe 12 läuft der gleiche Vorgang ab, d. h. ein Datenwort n + s wird in der Halteschaltung 47 gesetzt, und die geradzahligen Bits dieses Datenworts werden an den P/S-Umsetzer 27 angelegt und von diesem in eine serielle Teilfolge umgewandelt. Bei diesem Ausführungsbeispiel senden die beiden P/S-Umsetzer 26 und 27 serielle Teilfolgen über ein ODER-Gatter 43 an den S/P-Umsetzer 13. Wie beim fünften Ausführungsbeispiel ist der S/P-Umsetzer 14 mit dem S/P-Umsetzer 13 verbunden und empfängt Daten für die Düsen in der Reihe 12 über den S/P-Umsetzer 13 vom Abbildungszwischenspeicher 20.
  • Da die P/S-Umsetzer 26 und 27 beide ihre Daten an den gleichen S/P-Umsetzer 13 senden, müssen sie nacheinander betätigt werden. Aus diesem Grund werden von einem einzigen Zähler 48 wahlweise Impulssignale an diese Umsetzer geliefert. Der Zähler 48 erhält ein gerades Triggersignal 40 und ein ungerades Triggersignal 39 über ein ODER-Gatter 44, und das Zählen beginnt aufgrund des einen oder anderen dieser Triggersignale. Da andererseits die P/S-Umsetzer 26 und 27 nacheinander laufen müssen, sind Umschaltelemente 38a und 38b vorgesehen, die wahlweise die Zufuhr der Impulssignale zu dem einen der P/S-Umsetzer einschalten und zu dem anderen ausschalten. Die P/S-Umsetzer 26 und 27 nehmen ihren Betrieb aufgrund des ungeraden bzw. geraden Triggersignals auf und halten ihn an, wenn k/2 Impulse vom Zähler 48 ausgegeben worden sind.
  • Bei dem sechsten Ausführungsbeispiel wird das von den ungeradzahligen Düsen zu druckende Datenwort n ausgewählt und in der Halteschaltung 46 gesetzt, während das Datenwort n + s, welches durch die ungeradzahligen Düsen gedruckt werden soll, ausgewählt und in der Halteschaltung 47 gesetzt wird. Das kann gleichzeitig oder nacheinander geschehen. Als nächsten Schritt wird das Triggersignal 40 der geraden Zahl eingegeben, der Zähler 48 beginnt zu zählen, und das Umschaltelement 38b geht in einen Zustand, bei dem es Impulssignale vom Zähler 48 an den P/S-Umsetzer 27 anlegt, während das Umschaltelement 38a verhindert, daß diese Impulssignale an den P/S-Umsetzer 26 angelegt werden. Infolgedessen werden die geradzahligen Bits des Datenworts n + s vom P/S-Umsetzer 27 als eine serielle Teilfolge an den S/P-Umsetzer 13 gesandt. Wenn vom Zähler 48 k/2 Impulse ausgesandt wurden, wird im nächsten Schritt ein Triggersignal 39 von ungerader Zahl erzeugt, und der Zähler 48 beginnt wieder zu zählen. Das Umschaltelement 38a nimmt nunmehr einen Zustand an, bei dem die Impulssignale vom Zähler 48 an den P/S-Umsetzer 26 angelegt werden, während das Umschaltelement 38b verhindert, daß diese Impulssignale an den P/S-Umsetzer 27 angelegt werden. Durch diese Tätigkeit werden die ungeradzahligen Bits des Datenworts n in der Halteschaltung 46 als serielle Teilfolge an den S/P-Umsetzer 13 gesandt. Zur gleichen Zeit werden die zuvor an den S/P-Umsetzer 13 übermittelten geradzahligen Bits des Datenworts n + s vom S/P-Umsetzer 13 zum S/P-Umsetzer 14 verschoben. Während also die ungeradzahligen Bits des Datenworts n im S/P-Umsetzer 13 gesetzt werden, werden die zuvor gesandten geradzahligen Datenbits des Datenworts n + s vom S/P-Umsetzer 13 zum S/P-Umsetzer 14 verschoben, genauso wie beim fünften Ausführungsbeispiel. Bei Beendigung der Eingabe der ungeradzahligen Bits und der geradzahligen Bits in die S/P-Umwandler 13 bzw. 14 wird das Drucken auf die gleiche Weise durchgeführt wie bei den vorhergehenden Ausführungsbeispielen.
  • Obwohl in der Beschreibung die genannten Ausführungsbeispiele anhand eines Druckers erläutert wurden, bei dem viele Punktdruckelemente (Düsen werden lediglich als ein Beispiel benutzt) abwechselnd in einer Zickzackanordnung in zwei Reihen vorgesehen sind, ist die vorliegende Erfindung auch für Drucker anwendbar, in denen Punktdruckelemente in drei oder mehr Reihen angeordnet sind. Der Steuerkreisteil des Druckkopfes muß eine Anzahl S/P-Umsetzer gleich der Anzahl der Reihen von Punktdruckelementen haben, und eine entsprechende Anzahl Datenwörter muß an jeder Druckposition des Druckkopfes aus dem Abbildungszwischenspeicher 20 gelesen werden. Die Maßnahmen, die zum Anpassen der beschriebenen Ausführungsbeispiele an einen Druckkopf mit mehr als zwei Reihen von Druckelementen nötig sind, sind für den Fachmann anhand der oben beschriebenen Grundsätze leicht einzusehen.
  • Bisher ist die Erfindung unter Hinweis auf Drucker des seriellen Typs beschrieben worden. Aber die Erfindung insgesamt und insbesondere die oben beschriebenen Ausführungsbeispiele sind auch für Zeilendrucker anwendbar. In Zeilendruckern erstreckt sich der Druckkopf normalerweise über die gesamte Breite des Aufzeichnungsträgers, und eine relative Bewegung zwischen dem Druckkopf und dem Aufzeichnungsträger erfolgt nur in einer Richtung, nämlich rechtwinklig zur Zeilenrichtung, in der sich der Druckkopf erstreckt. In Serielldruckern erstrecken sich die oben beschriebenen Punktspalten rechtwinklig zur Zeilenrichtung, und das gilt auch für die Reihen der Punktdruckelemente. In Zeilendruckern erstrecken sich die Punkt-"Spalten" (genauer gesagt, Punktlinien) und dementsprechend die Reihen (oder Linien) der Punktdruckelemente in Richtung der Zeile. Wie bei Serielldruckern ermöglicht die Gruppierung aller Punktdruckelemente eines Zeilendruckkopfes in i Gruppen und das Vorsehen entsprechender i Reihen oder Linien von Punktdruckelementen in einer Matrix und in gegenseitigem Abstand in Richtung rechtwinklig zur Zeilenrichtung eine höhere Auflösung in Zeilenrichtung als mit einer einzigen Reihe oder Linie von Punktdruckelementen erzielbar ist. Die Anordnung der Punktdruckelemente in zwei Reihen oder Linien in einem Zeilendrucker entspricht der in 10 gezeigten Anordnung, wenn man 10 um 90° dreht. Der einzige Unterschied besteht darin, daß in einem Zeilendrucker die Anzahl Punktdruckelemente pro Reihe oder Linie erheblich größer ist, um die volle Breite des Aufzeichnungsträgers abzudecken. Es liegt auf der Hand, daß bei einem solchen Aufbau eines Zeilendruckers die einzelnen Punktpositionen einer bestimmten Punktspalte oder Punktlinie auch in i aufeinanderfolgenden Schritten gedruckt werden, und das Prinzip der Erfindung kann in der gleichen Weise wie bei Serielldruckern angewandt werden. Das gilt auch hinsichtlich der Leerdatenwörter, die bei den bevorzugten Ausführungsbeispielen der Erfindung vorgesehen sind. In Zeilendruckern würden diese Leerdatenwörter imaginäre Punktspalten oder Linien außerhalb der oberen und unteren Ränder einer zu druckenden Abbildung statt an den Zeilenrändern, d. h. den seitlichen Rändern darstellen.

Claims (13)

  1. Druckvorrichtung zum Drucken von Punktmustern auf einen Aufzeichnungsträger in einer Matrix, die aus Punktspalten zusammengesetzt ist, welche sich in einer ersten Richtung erstrecken und im wesentlichen parallel zueinander in einer zweiten Richtung, rechtwinklig zur ersten Richtung, angeordnet sind, wobei jede Punktspalte k Punktpositionen bestimmt, und die Vorrichtung folgendes aufweist: einen Druckkopf (5), der zur Bewegung relativ zum Aufzeichnungsträger in der zweiten Richtung ausgebildet ist und k Punktdruckelemente (8) besitzt, die zu i Gruppen gruppiert sind, wobei i ≥ 2, wobei die Punktdruckelemente jeder Gruppe in einer jeweiligen von i Reihen (11, 12) angeordnet sind, die sich in der ersten Richtung erstrecken, und je zwei einander benachbarte Reihen in der zweiten Richtung um eine bestimmte Anzahl (s) der Punktspalten voneinander beabstandet sind, so daß die einzelnen Reihen sich an unterschiedlichen Druckpositionen gegenüber dem Aufzeichnungsträger befinden, eine Speichereinrichtung (20) zum Speichern von k-Bit Wörtern von Druckdaten, wobei jedes Wort die Druckdaten für eine jeweilige der Punktspalten umfasst, eine Datensetzeinrichtung zum Lesen eines Stapels von i Datenwörtern aus der Speichereinrichtung, wobei jedes der i Datenwörter den Punktspalten an einer jeweiligen der unterschiedlichen Druckpositionen der i Reihen entspricht, und zum Auswählen des Satzes derjenigen Bits aus jedem der i Datenwörter, welche den Punktdruckelementen in der jeweiligen Reihe entsprechen, und eine Drucksteuereinrichtung (15, 16) zum gleichzeitigen Steuern jeder der i Gruppen von Punktdruckelementen aufgrund des jeweiligen der ausgewählten Sätze Bits, dadurch gekennzeichnet, daß die in der Speichereinrichtung (20) gespeicherten Datenwörter Druckdatenwörter (21, 23a, 23b) und Leerdatenwörter (22a, 22b) umfassen, wobei die Druckdatenwörter einer zu druckenden Folge von Punktspalten entsprechen und die Leerdatenwörter imaginären Punktspalten entsprechen, die an beide Enden der Folge von Punktspalten anschließen, wobei die Bits der Leerdatenwörter leere Punkte wiedergeben.
  2. Vorrichtung nach Anspruch 1, bei der zwei (i = 2) Gruppen Punktdruckelemente (8) in zwei Reihen (11, 12) angeordnet sind, die Druckelemente einer ersten der beiden Reihen gegenüber den Druckelementen der zweiten Reihe in der ersten Richtung versetzt sind, so daß eine Zickzackanordnung der Druckelemente gebildet ist, und die Datensetzeinrichtung zum Lesen eines Stapels aus einem ersten und einem zweiten Datenwort eine Wähleinrichtung aufweist, die einen ersten Satz Bits aus dem ersten Datenwort und einen zweiten Satz Bits aus dem zweiten Datenwort auswählt.
  3. Vorrichtung nach Anspruch 2, bei der vom ersten und zweiten Satz Bits einer die geradzahligen Bits des jeweiligen einen Datenworts aufweist und vom ersten und zweiten Satz Bits der andere die ungeradzahligen Bits des jeweiligen Datenworts aufweist.
  4. Vorrichtung nach Anspruch 3, bei der die Datensetzeinrichtung folgendes aufweist: eine erste Taktsignalerzeugereinrichtung zur Ausgabe eines ersten Taktsignals (35), eine zweite Taktsignalerzeugereinrichtung (31) zur Frequenzteilung des ersten Taktsignals und Ausgabe eines zweiten Taktsignals (36) der halben Frequenz des ersten Taktsignals, und eine dritte Taktsignalerzeugereinrichtung (32; 33) zum Erzeugen eines dritten Taktsignals (36a), welches die gleiche Frequenz hat wie das zweite Taktsignal, eine erste Wähleinrichtung mit einer Parallel/Seriell-Umsetzeinrichtung (25; 26, 27) zum Umwandeln des ersten Datenwortes in eine erste serielle Bitfolge entsprechend dem ersten Taktsignal (35), und eine erste Seriell/Parallel-Umsetzeinrichtung (14) zum Umwandeln der ersten seriellen Bitdatenfolge in ein erstes Datenteilwort entsprechend dem zweiten Taktsignal und zum Anlegen des ersten Datenteilworts, welches den ersten Satz Bits darstellt, an die Drucksteuereinrichtung (15, 16), und eine zweite Wähleinrichtung mit einer Parallel/Seriell-Umsetzeinrichtung (25; 26, 27) zum Umwandeln des zweiten Datenwortes in eine zweite serielle Bitfolge entsprechend dem ersten Taktsignal (35), einer zweiten Seriell/Parallel-Umsetzeinrichtung (13) zum Umwandeln der zweiten seriellen Bitfolge in ein zweites Datenteilwort entsprechend dem dritten Taktsignal (36a) und zum Anlegen des zweiten Datenteilworts, welches den zweiten Satz Bits darstellt, an die Drucksteuereinrichtung (15, 16) und mit einer Einrichtung zum Verschieben der Phase des dritten Taktsignals (36a) bezüglich der der zweiten seriellen Bitfolge um eine Periode des ersten Taktsignals (35) oder einen Bruchteil derselben im Vergleich zu der Phase des zweiten Taktsignals (36) bezüglich der ersten seriellen Bitfolge.
  5. Vorrichtung nach Anspruch 4, bei der von der ersten und zweiten Seriell/Parallel-Umsetzeinrichtung (13, 14) eine (13) einen seriellen Ausgang aufweist, die andere (14) der ersten und zweiten Seriell/Parallel-Umsetzeinrichtungen mit ihrem Eingang an den seriellen Ausgang angeschlossen ist, und die eine Seriell/Parallel-Umsetzeinrichtung (13) ausgebildet ist, nacheinander die erste und die zweite serielle Bitfolge zu empfangen und während des Empfangs der zweiten seriellen Bitfolge die erste serielle Bitfolge an die andere Seriell/Parallel-Umsetzeinrichtung (14) auszugeben.
  6. Vorrichtung nach Anspruch 2, ferner mit einer Parallel/Seriell-Umsetzeinrichtung (25; 26, 27) zum Umwandeln des ersten und zweiten Satzes Bits in jeweilige serielle Bitfolgen und einer Seriell/Parallel-Umsetzeinrichtung (13, 14) zum Empfangen der seriellen Bitfolgen und Anlegen des ersten und zweiten Satzes Bits an die Drucksteuereinrichtung (15, 16).
  7. Vorrichtung nach Anspruch 6, bei der die Parallel/Seriell-Umsetzeinrichtung (25; 26, 27) und die Seriell/Parallel-Umsetzeinrichtung (13, 14) mit dem gleichen Taktsignal arbeiten.
  8. Vorrichtung nach Anspruch 7 mit einer Zähleinrichtung (48; 49, 50) zum Zählen einer vorherbestimmten Anzahl Taktimpulse des Taktsignals, wobei die Wähleinrichtung die Zufuhr der Taktsignale anhält, nachdem die Zählung die vorherbestimmte Anzahl erreicht.
  9. Verfahren zum Steuern einer Druckvorrichtung zum Drucken von Punktmustern auf einen Aufzeichnungsträger in einer Matrix, die aus Punktspalten zusammengesetzt ist, welche sich in einer ersten Richtung erstrecken und in einer zweiten Richtung, rechtwinklig zu der ersten Richtung, im wesentlichen parallel zueinander angeordnet sind, von denen jede Punktspalte k Punktpositionen bestimmt, wobei ein Druckkopf (5) relativ zum Aufzeichnungsträger in der zweiten Richtung bewegt wird, der Druckkopf k Punktdruckelemente (8) besitzt, die in i Gruppen gruppiert sind, wobei i ≥ 2, die Punktdruckelemente jeder Gruppe in einer jeweiligen der i Reihen (11, 12) angeordnet sind, die sich in der ersten Richtung erstrecken, und je zwei benachbarte Reihen in der zweiten Richtung um eine bestimmte Anzahl (s) der Punktspalten voneinander beabstandet sind, so daß die einzelnen Reihen sich an unterschiedlichen Druckpositionen gegenüber dem Aufzeichnungsträger befinden, wobei das Verfahren folgende Schritte aufweist: (a) Speichern von k-Bit Wörtern Druckdaten und Leerdaten (22a, 22b) in einer Speichereinrichtung (20), von denen die Druckdatenwörter einer zu druckenden Folge von Punktspalten entsprechen, jedes Druckdatenwort die Druckdaten für eine jeweilige der Punktspalten umfaßt, und die Leerdatenwörter (22a, 22b) imaginären Punktspalten entsprechen, die sich an beiden Enden der Folge der Punktspalten anschließen, wobei die Bits der Leerdatenwörter leere Punkte darstellen, (b) Lesen eines Stapels von i Datenwörtern aus der Speichereinrichtung (20), wobei jedes der i Datenwörter den Punktspalten an einer jeweiligen der unterschiedlichen Druckpositionen der i Reihen entspricht; (c) Wählen des Satzes derjenigen Bits, die den Punktdruckelementen in der jeweiligen Reihe entsprechen aus jedem der i Datenwörter, und (d) gleichzeitiges Drucken durch Steuern jeder der i Gruppen Punktdruckelemente aufgrund des jeweiligen der ausgewählten Sätze Bits.
  10. Verfahren nach Anspruch 9, bei dem i = 2, wobei der Schritt (c) aufweist: (e) Wählen der Bits an geradzahligen Positionen eines der beiden Datenwörter, und (f) Wählen der Bits an ungeradzahligen Positionen des anderen der beiden Datenwörter.
  11. Verfahren nach Anspruch 10, bei dem der Schritt (e) aufweist: (g) Umwandeln des einen Datenworts entsprechend dem ersten Taktsignal (35) in eine erste serielle Bitfolge, und (h) Extrahieren der Bits an geradzahligen Positionen aus der ersten seriellen Bitfolge mittels eines durch Dividieren des ersten Taktsignals durch 2 erzeugten zweiten Taktsignals (36), und der Schritt (f) aufweist: (i) Umwandeln des anderen Datenworts entsprechend dem ersten Taktsignal (35) in eine zweite serielle Bitfolge, und (j) Extrahieren der Bits an ungeradzahligen Positionen aus der zweiten seriellen Bitfolge mittels eines dritten Taktsignals (36a), welches die gleiche Frequenz wie das zweite Taktsignal, aber eine Phase bezüglich der zweiten seriellen Bitfolge hat, die um eine Periode des ersten Taktsignals (35) im Vergleich zu der Phase des zweiten Taktsignals (36) bezüglich der ersten seriellen Bitfolge verschoben ist.
  12. Verfahren nach Anspruch 9, ferner mit folgenden Schritten: (k) Wählen eines der ersten und zweiten Sätze Bits, (l) Umwandeln des im Schritt (k) gewählten Satzes Bits in eine erste serielle Bitfolge, (m) Umwandeln der ersten seriellen Bitfolge in ein erstes Datenteilwort und Steuern der entsprechenden Gruppe Punktdruckelemente entsprechend den Bits des ersten Datenteilwortes, (n) Wählen des anderen der ersten und zweiten Sätze Bits, (o) Umwandeln des im Schritt (n) gewählten Satzes Bits in eine zweite serielle Bitfolge, und (p) Umwandeln der zweiten seriellen Bitfolge in ein zweites Datenteilwort und Steuern der entsprechenden Gruppe Punktdruckelemente entsprechend den Bits des zweiten Datenteilwortes.
  13. Verfahren nach Anspruch 12, bei dem das Umwandeln in jedem der Schritte (l), (m), (o) und (p) nach Maßgabe desselben Taktsignals (35) durchgeführt wird.
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