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Gebiet der
Erfindung
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Die
vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur Erhöhung der
Aktivität
eines Katalysators für
Fluid Catalytic Cracking (FCC) oder Fließbett-Cracking (TCC), umfassend
jedes Additive enthaltende zeolithische Material als wirksame Komponente,
das in jedem der Katalysatortypen eingesetzt werden kann, wobei
das Verfahren in die Abläufe
der Kohlenwasserstoff-Verarbeitungseinheit, in der der Katalysator
verwendet wird, integriert werden kann.
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Hintergrund
der Erfindung
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Zeolithe
kommen in der Natur sehr häufig
vor und es gibt viele Arten synthetischer Zeolithe. Man schätzt, dass
es etwa 100 Typen synthetischer Zeolithe gibt und einige von diesen
werden in Cracking-Katalysatoren verwendet. Beispiele solcher Cracking-Katalysatoren
sind solche, die beim bekannten Fluid Catalytic Cracking-(FCC)-Verfahren
und beim Fließbett-(TCC)-Verfahren
verwendet werden, wie in
US 2,548,912 beschrieben.
Diese Katalysatortypen enthalten kristalline Zeolithe, die oft als
Molekularsiebe bezeichnet werden, und werden heute in fast 100%
aller FCC- und TCC-Typ-Einheiten verwendet, mit denen etwa 10 Millionen Barrel
(1,59 Millionen metrische Tonnen) Öl pro Tag verarbeitet werden.
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Zeolithe
oder Molekularsiebe weisen Poren einheitlicher Größe auf,
die typischerweise im Bereich von 3 bis 10 Å liegt und einzig durch die
Kristallstruktur bestimmt wird. Diese Poren schließen Moleküle, die
größer als
der Porendurchmesser sind, gänzlich
aus. Bei den natürlich
oder synthetisch gebildeten Zeolithen handelt es sich um kristalline,
hydratisierte Alumosilicate der Elemente der Gruppen I und II des
Periodensystems, insbesondere Natrium, Kalium, Magnesium, Calcium,
Strontium und Barium, die gegen höhere polyvalente Ionen, wie
Seltenerd-Elemente oder Wasserstoff ausgetauscht sein können. Strukturell
handelt es sich bei den Zeolithen um "Gerüst"-Alumosilicate, die
auf einem sich unendlich erstreckenden dreidimensionalen Netzwerk
von AlO4- und SiO2-Tetraeder
basieren, welche miteinander über
alle Sauerstoffatome verbunden sind. Das Gerüst weist Kanäle und miteinander
verbundene Hohlräume
auf, die durch das Kation und Wassermoleküle belegt sind. Die Kationen
sind recht mobil und können
in un terschiedlichem Ausmaß gegen
andere Kationen ausgetauscht werden. Interkristallines "zeolithisches" Wasser wird in vielen
Zeolithen kontinuierlich und reversibel entfernt. Bei vielen anderen
Zeolithen kann mineralischer und synthetischer Kationenaustausch
oder Dehydratisierung zu strukturellen Veränderungen des Gerüsts führen.
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Wie
oben ausgeführt
gibt es zahlreiche Verwendungsmöglichkeiten
für Zeolithe;
typischerweise müssen
sie aber mit anderen Materialien kombiniert werden, wenn sie in
Prozessanwendungen eingesetzt werden. Beispielsweise wird ein synthetisches
zeolithisches Material, das üblicherweise
weniger als 4 μ groß ist, mit einem
Bindemittel wie Kaolin, kolloidaler Kieselsäure oder amorphem Kieselgel,
Aluminiumoxid und Zirkonerde, wie in Demmels US-Patent 4,826,793
beschrieben, kombiniert und danach sprühgetrocknet oder extrudiert,
um ein Endmaterial zu erhalten, das für die beabsichtigte Verwendung
die gewünschten
Eigenschaften aufweist. Diese Eigenschaften können beispielsweise Abriebresistenz,
Druckfestigkeit, Partikelgrößenverteilung,
Oberflächengröße, Matrixgröße, Aktivität und Stabilität sein.
Ein anderes Verfahren zur Herstellung eines Zeolith-enthaltenden Endprodukts
ist die in situ-Herstellung des Zeoliths, wie in Haydens US-Patent
3,647,718 beschrieben. Während
sich diese Patente hauptsächlich
mit den FCC-Typ-Katalysatoren befassen, werden ähnliche Verfahren zur Herstellung
von zeolithischen Materialien für
TCC-Verfahrensapplikationen genutzt. Es wird angenommen, dass bei
der Herstellung der zeolithischen Fließbett- und FCC-Typ-Katalysatoren einige Zeolith-Poren
durch das Matrixmaterial verstopft oder abgedeckt werden und dass
durch das im Folgenden beschriebene Verfahren die Blockierung entfernt
und die verfügbaren
Zeolithe erhöht
werden können.
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Bei
der Raffinierung von Rohöl
war es schon immer eine Aufgabe gewesen, maximale Quantitäten der Produkte
mit höchster
Wertschöpfung
herzustellen, um die Rentabilität
der Raffinierung zu verbessern. Mit der Ausnahme von Spezialprodukten
mit begrenzten Absatzmärkten
sind die Produkte der Ölraffinierung
mit höchster
Wertschöpfung
und mit den größten Absatzmärkten die
Transportmittelkraftstoffe wie Benzin, Flugzeugkraftstoffe und Dieselkraftstoffe.
Geschichtlich betrachtet stellt die Maximierung der Herstellung
von Transportmittelkraftstoffen das Hauptproblem bei der Raffinierung
von Rohöl
dar. Hierzu wird ein Raffinierungsverfahren oder eine Methode benötigt, mit
deren Hilfe das schwere Rückstandsöl, die bei
etwa 1000°F (538°C) siedende
Rohölfraktion,
in die Transportmittelkraftstoffe von niedrigerem Siedebereich ökonomisch konvertiert
werden können.
Ein Haupthindernis für
die Verarbeitung dieses schweren Rückstandsöls war die Konzentration von
Raffinierkatalysatorgiften, wie Metalle, Stickstoff, Schwefel und
Asphaltene (Koksvorstufen), in diesem Teil des Rohöls.
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Da
die meisten der Ölraffinerien
auf der Welt das bekannte Fluid Catalytic Cracking-(FCC)-Verfahren als
Hauptverfahren für
die Veredelung von Schwerbenzinölen
zu Transportmittelkraftstoffen verwenden, ist es nur natürlich, das
FCC-Verfahren auch
für die
Verarbeitung von schweren Rückstandsölen in Betracht
zu ziehen. Tatsächlich
war dies in den letzten 10 bis 15 Jahren der Fall. Die Menge an
Rückstandsöl, die der
Raffineur mit dem FCC-Verfahren ökonomisch
konvertieren konnte, war begrenzt durch die Kosten des auf Grund der
Katalysator-Deaktivierung
benötigten
Ersatzkatalysators, was aus dem Vorliegen von Metallen im Ausgangsmaterial
resultiert. Die Anreicherung anderer Katalysatorgifte auf dem Katalysator,
wie die Koksvorstufen, Stickstoff und Schwefel, kann wirksam kontrolliert
werden, indem man Katalysatorkühler
verwendet, um den Effekt der Bildung von Koks aus den Asphaltenverbindungen
zu vermeiden, oder indem man Regeneratorabgas-Behandlung nutzt,
um die umweltbelastenden Wirkungen des Schwefels im Ausgangsmaterial
zu vermeiden, und indem man ein Kurzzeitkontakt-FCC-Verfahren, wie
das in meinem US-Patent 4,985,136 beschriebene, einsetzt, um den
Einfluss des Stickstoffs im Ausgangsmaterial und bis zu einem gewisse
Grad der Metalle im Ausgangsmaterial zu vermeiden.
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Seit
mehr als 20 Jahre werden als FCC-Katalysatoren überwiegend zeolithische Katalysatoren
verwendet, bei denen es sich um feinteilige aus einer Matrix, üblicherweise
Kieselerde/Tonerde, Tonerde oder dergleichen, gebildete Partikel
handelt, die ein hochaktives, in der Matrix dispergiertes zeolithisches
Material aufweisen. Es ist bekannt, dass die in solchen Katalysatoren
verwendeten Zeolithe kristallin sind und typischerweise eine Struktur
miteinander verbundener Poren aufweisen, die eine Porengröße besitzen,
welche so gewählt
ist, dass sie den Eintritt der zu konvertierenden Kohlenwasserstoffmoleküle erlauben,
wobei der Zeolith eine sehr hohe Crack-Aktivität aufweist. Deshalb dispergiert
man den hochaktiven Zeolith in einer Matrix mit geringerer Crack-Aktivität in einem
Verhältnis,
das die gewünschte
Aktivität
für gewerbliche
Verwendung gewährleistet.
Typische verwendete Zeolithe gehören
zum Faujasit-Typ, z. B. synthetische X-, Y- oder L-Typ-Zeolithe, und es
werden 5 Gew.-% bis 70 Gew.-% Zeolithe eingesetzt. Derartige zeolithische
FCC-Katalysatoren, ihre Herstellung und Verwendung im FCC-Verfahren sind dem
Fachmann bekannt.
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In
der Ölraffinierungsindustrie
wird allgemein anerkannt, dass das im Rückstandsöl, dem FCC-Feedstock, enthaltene
Vanadium den Zeolith irreversibel deaktiviert, indem es die Struktur
angreift, und dass dieser Vanadium-Effekt verstärkt bei Temperaturen über 1330°F (721°C) auftritt.
Ebenso wird allgemein anerkannt, dass eine Katalysator-Deaktivierung
durch hydrothermale Deaktivierung oder durch Metalle (z. B. Natrium
und Vanadium) irreversibel ist.
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Beim
Betrieb einer FCC-Verfahrenseinheit (FCU) hängt die Verfahrenswirtschaftlichkeit
in hohem Maße
von der Austauschrate des zirkulierenden Katalysators (Gleichgewichts-Katalysator)
durch frischen Katalysator einschließlich Additiven, wie ZSM-5
und anderen für
die speziellen Anforderungen der FCU eingesetzten zeolithischen
Materialien, ab. Ein Gleichgewichts-Katalysator ist ein FCC- oder TCC-Katalysator,
der in der FCU oder der TCC-Einheit zwischen dem Reaktor und dem
Regenerator über
mehrere Zyklen zirkuliert. Die benötigte Menge an zugesetztem
frischen Katalysator oder die Katalysator-Austauschrate, wird an
Hand der Katalysator-Verlustrate und der Rate, die zur Aufrechterhaltung
der gewünschten
Gleichgewichts-Katalysator-Aktivität und -Selektivität erforderlich
ist, mit der die optimale Strukturausbeute erhalten wird, bestimmt. In
den Fällen
einer Fahrweise, bei der ein Rückstandsöl enthaltendes
Ausgangsmaterial verwendet wird, ist es ebenfalls notwendig, ausreichend
Ersatzkatalysator zuzugeben, um den Metallspiegel auf dem zirkulierenden Katalysator
auf einem Niveau zu halten, unter dem die Strukturausbeute noch
wirtschaftlich rentabel ist. In vielen Fällen wird ein Gleichgewichts-Katalysator
mit niedrigem Metallgehalt mit guter Aktivität zusammen mit frischem Katalysator
zugegeben, um die richtige Katalysatoraktivität zu niedrigsten Kosten zu
erhalten.
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In
den Verarbeitungsverfahren, in denen Zeolithe zur Anwendung kommen,
muss das Material ersetzt werden, da es die Fähigkeit verliert, die gewünschte Funktion
zu erfüllen.
Das heißt,
das zeolithische Material wird unter den im Verfahren herrschenden
Bedingungen deaktiviert. In einigen Fällen, wie den katalytischen Verfahren
vom FCC- und TCC-Typ, wird frisches Zeolith-Material, in diesem
Fall zeolithischer Katalysator oder Additive wie ZSM-5 (wie in
US 3,703,886 beschreiben),
täglich
zugegeben. Üblicherweise
gibt man frischen zeolithischen Katalysator täglich in einer Menge von 1%
bis zu 10% zum Bestand der Verfahrens einheit, um die gewünschte Aktivität in der
Einheit beizubehalten. Typischerweise muss der Anlagentechniker,
sobald frischer Katalysator zum FCC- und TCC-Einheit-Bestand zugegeben wird, Gleichgewichts-Katalysator
zur Entsorgung aus der Einheit abziehen, um den Katalysatorbestand
der Einheit in dem durch die Anordnung vorgegebenen Rahmen zu halten.
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Die
WO 97/24182 von Robert E. Davis und David B. Bartholic beschreibt
ein Verfahren zur Verbesserung der Aktivität eines zeolithischen Katalysators,
der einen oder mehrere Kontaminanten enthält, welche die Poren des Zeolithen
verstopfen und die Aktivität
des Katalysators nachteilig beeinflussen.
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Gemäß dem Davis-Bartholic-Verfahren
bildet man eine Aufschlämmung
des kontaminierten zeolithischen Crack-Katalysator in einer wässrigen
Lösung
einer geeigneten Säure,
Detergens und/oder oberflächenaktiven
Substanz; die Aufschlämmung
wird zur Solubilisierung und/oder Herauslösung von Kontaminanten, die die
Zeolithporen blockieren, bewegt und ein Teil der Lösung, welcher
die solubilisierten und/oder solubilisierten Kontaminanten enthält, wird
der bewegten Aufschlämmung
entnommen, um die Kontaminanten zu entfernen und zu verhindern,
dass sie sich wieder in den Poren verteilen. Der erhaltene behandelte
Katalysator mit einem verringerten Gehalt an Kontaminanten und verbesserter
Aktivität
wird dann von der verbleibenden Lösung abgetrennt, gewaschen
und für
die Verwendung in einer Kohlenwasserstoff-Verarbeitungseinheit wieder
bereitgestellt.
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Überraschend
habe ich nun gefunden, dass man die Aktivität eines solchen kontaminierten
Crack-Katalysators durch ein einfacheres und kostengünstigeres
Verfahren, wie unten beschrieben, deutlich verbessern kann.
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Man
nimmt an, dass der Hauptmechanismus der Deaktivierung von zeolithischen
Materialien die Verstopfung der zeolithischen Poren beinhaltet,
was umkehrbar gemacht werden kann. Die Verstopfung der Poren kann
auf der Stufe der Herstellung durch Retention von Silika oder anderem
Binde- oder Matrixmaterial in den Zeolithporen auftreten. Das Verstopfen
der Poren kann auch im Prozess durch Silika, das in die Poren eindringt,
durch Kohlenwasserstoffe aus den Ausgangs- oder Umsetzungsprodukten, oder durch
andere im Ausgangsmaterial enthaltene Materialien oder durch den
Katalysator selbst, der sich in den Zeolithporen ablagern oder darin
eindringen kann, auftreten, wodurch der Zugang blockiert wird und
die Aktivität
des Zeolithen verringert wird. Es gibt Anzeichen dafür, dass
das Kohlenwasserstoffmaterial die Bindung von Silika und anderer Ausgangs-
und Matrix materialien in den Zeolithporen unterstützt, oder
dass nur das Kohlenwasserstoffmaterial die Poren verstopft. Dieses
Verstopfen hindert die Reaktanden daran, in die Zeolithporen einzudringen
und verringert somit die Aktivität
des Zeolithen. Ein anderer Grund für die Zeolith-Deaktivierung
ist die Dehydratisierung der Zeolith-Struktur.
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Basierend
auf Laboruntersuchungen nimmt man an, dass es verschiedene Verfahren
zur Reaktivierung der zeolithischen Materialien gibt, die auf (1)
chemischen Maßnahmen,
welche die die Zeolithporen verstopfenden Materialien lösen oder
solubilisieren, und (2) Bewegung basieren, was die mechanische Entfernung
des Poren-verstopfenden Materials unterstützt. Es wird auch angenommen,
dass der aus den Poren herausgelöste
und solubilisierte Kontaminant von dem reaktivierten Produkt getrennt
werden muss und dass das ökonomischste
Verfahren dafür
die Reaktivierung in situ ist, d. h. in Verbindung mit dem Verfahrensablauf,
wie nachfolgend beschrieben.
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Wie
aus der folgenden Diskussion ersichtlich wird, nimmt man an, dass
sowohl zeolithische FCC- und TCC-Katalysatoren von der vorliegenden
Erfindung profitieren, da – entgegen üblicher
Annahmen – die
Hauptursache für
den Aktivitätsverlust
von zeolithischem Katalysator die Verstopfung der Zeolithporen ist,
die sogar während
der Herstellung des Katalysators auf Grund von freiem Silika oder
Aluminiumoxid oder Verbindungen von Silika und Aluminiumoxid oder
anderen Materialien, die zurückbleiben
und die Öffnungen
der Zeolithporen verstopfen, auftritt.
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Die
Hauptaufgabe des vorliegenden Verfahren ist die Integration der
Reaktivierung des zeolithischen Gleichgewichts-FCC- und TCC-Katalysators
in die Verfahrensabläufe,
um die Wirtschaftlichkeit zu verbessern. Dieses Verfahren eliminiert
die Kosten eines Katalysatortransports zu einem Fremdunternehmen
für die
Reaktivierung und eliminiert Katalysatorentsorgungskosten. Auch
werden die mit einer Reaktivierung durch Fremdfirmen verbundenen
Kosten und Umweltprobleme in großem Maße reduziert, wenn das vorliegende
Reaktivierungsverfahren in die TCC- und FCC-Abläufe integriert wird. Eine weitere
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, die Entfernung des den
zeolithischen Katalysator deaktivierenden Materials zu ermöglichen,
ohne die Integrität
des Katalysators zu zerstören,
und gleichzeitig die Aktivität
und Selektivität
des reaktivierten zeolithischen Gleichgewichts-Katalysators vom
FCC- und TCC-Typ und der Additive deutlich zu verbessern. Eine weitere
Aufgabe des vorliegenden Verfahrens ist es, den Zeolith- enthaltenden Gleichgewichts-Katalysator
unter Verwendung eines für
die Umwelt sicheren und akzeptablen Verfahrens zu reaktivieren.
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Eine
weitere Aufgabe der Erfindung ist es, Kosten, Transportkosten, Entsorgungskosten
für Gleichgewichts-Katalysator
und die Verluste an Anlagenkatalysator zu verringern. Andere Aufgaben
der Erfindung werden aus der nachfolgenden Beschreibung und/oder
Anwendung der Erfindung offensichtlich.
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Zusammenfassung der vorliegenden
Erfindung
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Die
oben genannten Aufgaben und anderen Vorteile der vorliegenden Erfindung
werden durch ein Verfahren gemäß Anspruch
1 erreicht, mit welchem die Aktivität eines kontaminierten, verbrauchten,
Zeolith-enthaltenden Crack-Katalysator
verbessert wird, der in einer FCC- oder TCC-Crackeinheit verwendet
wird und der einen oder mehrere Kontaminanten enthält, die
die Zeolithporen verstopfen und die Aktivität des Katalysators nachteilig
beeinflussen.
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Beim
vorliegenden Verfahren ist die bevorzugte Methode die Entnahme des
heißen
regenerierten Katalysator aus dem Regenerator der Einheit und die
Zugabe zu einer flüssigen
Lösung,
die ein Aktivierungsmittel enthält,
so dass der heiße
Katalysator zur Erhöhung
der Temperatur der resultierenden Aufschlämmung zu der gewünschten
Betriebstemperatur beiträgt.
Man kann jedoch auch den regenerierten Katalysator aus dem FCC-Regenerator
oder dem TCC-Ofen in ein intermediären Schüttgutbehälter abziehen, bevor man ihn
zu der flüssigen
Lösung
gibt. Die chemische Behandlung wird normalerweise bei einem pH-Wert
von 3 bis 7 und bei einer Temperatur von weniger als 212°F (100°C) durchgeführt. Die
chemische Behandlung wird mittels Aktivierungsmitteln, wie Enzyme,
die entfettende oder oberflächenaktive
Mittel enthalten, Äpfelsäure, aktive
Fluoride, Hydroxylaminhydrochlorid und andere saure Materialien
und auch Detergentien, durchgeführt.
Es ist möglich,
die Temperatur auf über
212°F (100°C) zu erhöhen, um
eine Bewegung durch Kochen zu erreichen, man muss dann aber für frischen
flüssigen
Ansatz und das Auffangen der Dämpfe
sorgen. Sofern eine noch höhere
Temperatur gewünscht
wird, besteht eine weitere Möglichkeit
darin, den Vorgang unter Druck durchzuführen, was aber teurer ist.
Die Erhöhung
der Temperatur gilt als nützlich
für die
Reaktion zur Solubilisierung oder Entfernung der porenverstopfenden
Materialien. Es ist anzunehmen, dass die Zyklusdauer für die Reaktivierung
verkürzt
werden kann, wenn die Temperatur erhöht wird, jedoch sollten bei
diesem Verfahren Temperaturen unterhalb der Zersetzungstemperatur
der Reaktivierungsmittel, dem Siedepunkt der Flüssigkeit und dem Einsetzen
eines zerstörenden
Angriffs der Aktivierungsmittel auf die Katalysatorstruktur angewendet
werden.
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Zur
Bewegung kann jede geeignete Methode verwendet werden, z. B. Rühren, Belüftung oder
Schütteln.
Die bevorzugte Methode für
Materialien mit kleiner Partikelgröße, wie Katalysator des FCC-Typs,
stellt die Bildung einer Aufschlämmung
mit einer Feststoffkonzentration bis zu 75%, besonders bevorzugt
einer Aufschlämmung
mit weniger als 30%, Gehalt dar, wobei die Feststoffpartikel in
der Lösung
in Suspension gehalten werden und durch Rühren und Belüften eine
maximale Oberfläche
der Feststoffe der frischen chemischen Reaktion ausgesetzt werden.
Bei zeolithischen Materialien mit größerer Partikelgröße, wie
zeolithischem Katalysator des TCC-Typs, erweist sich Rühren als
weniger praktikabel als das Umherpumpen der Flüssigkeit im Kontaktgefäß, damit
sie zusammen mit dem Belüftungsmittel
aufwärts
durch das Pellet-/Extrudat-Bett fließt. Das flüssige Umpumpmaterial kann unterhalb
des oberen Flüssigkeitsspiegels
entfernt und zum Boden des Kontaktgefäßes rückgeführt werden, um ein Mischen
der chemischen Flüssigkeit
im Kontaktgefäß und ein
Aufwärtsfließen mit
dem Belüftungsmittel
zu ermöglichen
und um die Bewegung und das Strippen der kleinen Partikel von den
Zeolithporen zu unterstützen.
In jedem Fall werden die von den Zeolithporen freigegebenen kleinen
Partikel durch die konstante Bewegung in Suspension gehalten.
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Die
Behandlungsdauer kann, abhängig
von der Temperatur, der chemischen Konzentration, dem prozentualen
Feststoffgehalt, der Partikelgröße des Zeolithmaterials
und der Art des Materials, welches die Poren verstopft, von einigen
Minuten bis zu mehreren Stunden variieren. Es wurde gefunden, dass
das chemische Aktivierungsmittel bewirkt, dass das porenblockierende
Material aufgelöst
und/oder gelockert wird, während das
Belüften/Rühren dabei
hilft, die kleinen Partikel, die die Poren blockiert haben, von
dem nunmehr reaktivierten Zeolithmaterial zu trennen und diese Materialien
in der Suspension suspendiert zu halten. Die Zugabe von oberflächenaktiven
Mitteln und Detergentien zur Unterstützung der Trennung und Suspension
der kleinen Partikel kann wünschenswert
sein.
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Am
Ende des Reaktivierungszyklus überführt man
die bewegte Aufschlämmung
in eine Trockenstufe, um einen behandelten, reaktivierten Zeolith-enthaltenden Katalysator
zu erhalten, der einen höheren
Grad an Aktivität
aufweist als die des deaktivierten zirkulierenden Bestands. In der
Trockenstufe wird der Katalysator mit einem geeigneten Fluidisierungsmittel
verwirbelt, um die Kontaminanten vom Katalysator zu trennen und die
Flüssigkeit
zu verdampfen. Bei der bevorzugten Methode wird die Aufschlämmung zurück zu dem
zirkulierenden Katalysatorbestand der Einheit transferiert, die
als Trockenstufe verwendet wird. Diese Aufschlämmung kann wieder in den Regenerator
oder in einen anderen Teil der Einheit gegeben werden. Bevorzugt
ist jedoch die Zugabe der Aufschlämmung zum Reaktorabschnitt
der Einheit. Sie kann auch wieder in das Reaktorsteigrohr oder das
Reaktorgefäß selbst
gegeben werden, wo die Flüssigkeit
verdampft wird und den reaktivierten Katalysator zurücklässt. Die
verdampfte Flüssigkeit
tritt dann mit den Reaktordämpfen
aus. Jegliche kleine Partikel werden schließlich aus dem Reaktor oder
Regeneratorsystem als Feinteile (fines) ausgetragen. Das restliche
Aktivierungsmittel zersetzt sich entweder oder wird im Regenerator
verbrannt.
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Bevorzugt
wird die bewegte Aufschlämmung
direkt in die Trocknungsstufe überführt, ohne
dass der Aufschlämmung
die Möglichkeit
gegeben wird sich abzusetzen, so dass die Kontaminanten-Partikel
in der Flüssigkeit
suspendiert bleiben, wodurch die Wahrscheinlichkeit des Wiedereintritts
der abgetrennten Kontaminanten in die Zeolithporen verringert wird.
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Kurze Beschreibung der
Figuren
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Die
vorliegende Erfindung wird durch Bezugnahme auf die nachfolgende
Beschreibung in Zusammenhang mit der beigefügten 1, bei der
es sich um ein schematisches Fließdiagramm eines bevorzugten
erfindungsgemäßen Verfahrens
handelt, verständlich.
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Beschreibung der bevorzugten
Ausführungsformen
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Da
einer der größten Märkte für Zeolithe
in der Herstellung von FCC-Katalysatoren
liegt, bezieht sich die nachfolgende Verfahrensbeschreibung auf
die Reaktivierung regenerierten FCC-Katalysators. Die vorliegende
Erfindung kann jedoch ebenso auf Katalysatoren des TCC-Typs angewendet
werden. Dafür
ist es nur notwendig, dass die Oberfläche des Zeolithmaterials einen
niedrigen Koksgehalt aufweist oder im Wesentlichen frei von Koks
ist; d. h. Koks sollte durch Regenerieren, z. B. durch In-Kontakt-bringen
des verbrauchten Katalysators mit einem sauerstoffhaltigen Gas bei
erhöhter
Temperatur zum Abbrennen der kohlenstoffartigen Ablagerungen vom
Katalysator, entfernt werden.
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Die
vorliegende Erfindung umfasst die Behandlung eines Zeolith-enthaltenden FCC-
oder TCC-Katalysators in einer bewegten Aufschlämmungslösung, die ein chemisches Aktivierungsmittel
enthält,
das so gewählt
wurde, dass es die die Zolithporen blockierenden Materialien löst oder
solubilisiert, und das Trocknen des behandelten Zeolithmaterials.
Der Trocknungsschritt dient mehreren Funktionen. Er wird angewendet,
um die Flüssigkeit
zu verdampfen und den behandelten, reaktivierten zeolithischen Katalysator
zu erhalten, während
gleichzeitig alle oder eine wesentlichen Menge des entfernten oder
solubilisierten Materials mit kleiner Partikelgröße, das von den Zeolithporen
durch chemische Behandlung/Bewegung entfernt wurde, vom Wiedereintritt
in die Poren abgehalten wird. Es wird angenommen, dass diese kleinen
Partikel oder solubilisierten Materialien beim Verdampfen der Flüssigkeit
getrocknet und vom behandelten Katalysator durch Verwirbeln abgetrennt
werden, oder sich andernfalls auf der Oberfläche ablagern, wie sich auch
jegliches verbleibende Aktivierungsmittel ablagert, das während des
Trocknungsverfahrens nicht zersetzt oder verbrannt wird, und somit
nicht zur Deaktivierung des behandelten Katalysators beitragen.
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Diese
chemische Flüssigbehandlung
zur Entfernung der kleinen Partikel aus den Zeolithporen kann in Verbindung
mit anderen Verarbeitungsschritten, wie dem chemischen Entfernen
von Metallen (Ni, V, Na, Fe etc.) aus dem FCC- oder TCC-Gleichgewichts-Katalysator,
oder Nachrüsten
des Zeoliths mit Selten-Erdelementen
oder anderen Kationen zur Modifizierung der Aktivität oder Selektivität des Zeoliths,
durchgeführt
werden.
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In
der ersten Verfahrensstufe soll das porenverstopfende Material in
Lösung
gebracht oder die die Poren verstopfenden kleinen Partikel gelockert
werden. Dies kann durch Behandlung der Zeolith-enthaltenden festen
Partikel in einer bewegten Lösung,
welche als Aktivierungsmittel eine Säure oder ein Säurengemisch enthält, und
anschließendes
Trocknen des behandelten Materials und Abtrennen der Kontaminanten
aus den Poren des behandelten Katalysators erreicht werden. Gemäß der bevorzugten
Verfahren wird die Bewegung der Säurelösung sowohl durch Rühren als
auch durch Belüften
erreicht. Es wurde gefunden, dass die Verwendung einer Kombination
von Säuren
für die
Behandlung wirksamer ist und die bevorzugte Methode darstellt.
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Wie
aus dem nachfolgenden Beispiel ersichtlich, ist der Mechanismus
der Katalysatorreaktivierung konträr zu den Annahmen von Fachleuten
auf dem Gebiet der Katalysatoren. Die unter Anwendung der vorliegenden
Erfindung erhaltenen Versuchsergebnisse weisen darauf hin, dass
die Katalysator-Deaktivierungsmethode gegensätzlich zur akzeptierten Theorie
des irreversiblen Zerfalls der Zeolithstruktur verläuft, der
unter hydrothermale Bedingungen oder bei Angriff durch Metalle,
wie Natrium oder Vanadium, stattfindet. Die Versuchsergebnisse weisen
darauf hin, dass der Vorgang der Katalysatordeaktivierung reversibel
ist. Auch wenn der genaue Ablauf der Katalysatordeaktivierung unbekannt
ist, führen
die Versuchsergebnisse zu der Theorie, dass es sich bei dem Hauptvorgang
der Katalysatordeaktivierung um eine Verstopfung der Zeolithporen
handelt. Es wird angenommen, dass diese Verstopfung aus der Kombination
von Ausgangskomponenten, wie schwere organische Verbindungen, organometallische
Verbindungen, oder aus der Polymerisation zeolithischer Umsetzungsprodukte
im Zeolithgerüst
und/oder Katalysator-Ausgangsmaterialien, wie Aluminiumoxid- und
Silika-Verbindungen,
resultiert.
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Bevorzugte
Säuren
für die
Verwendung in der vorliegenden Erfindung sind schwache Säuren wie Äpfelsäure, Essigsäure oder
Ammoniumbifluorid. Beispielsweise kann Äpfelsäure verwendet werden, um den pH-Wert
bei 3,0 oder darüber
zu halten und das Entfernen des oder den Angriff auf das Aluminiumoxid
in der Katalysatorstruktur zu minimieren. Es wird jedoch angenommen,
dass die Äpfelsäure dazu
beiträgt,
das die Poren des Zeolithen verstopfende Material zu lockern, aber
nicht stark genug ist, merkliche strukturelle Veränderungen
im Katalysator zu verursachen. Auch für Ammoniumbifluorid nimmt man
an, dass es hilft, das porenverstopfende Material zu lockern, das
scheinbar reich an Silika ist. Man kann auch andere Fluoride mit
Silika reagieren lassen, nicht empfehlenswert sind aber sehr aktive
Fluoride wie HF wegen Umwelt- und Sicherheitsbedenken und ihrer
Neigung zur Entfernung von strukturbildendem Silika. Normalerweise
beträgt
die Menge an zu der Lösung
zugesetztem Ammoniumbifluorid weniger als 10 Gew.-%, bezogen auf
den zu reaktivierenden Katalysator, und typischerweise 1 bis 4 Gew.-%. Äpfelsäure macht
normalerweise weniger als 15 Gew.-% und typischerweise von 5 bis
10 Gew.-% des behandelten Katalysators aus. Wie in einem der folgenden
Beispiele gezeigt, wurden ein Enzym, das sowohl ein Detergens und
ein oberflächenaktives
Mittel enthielt, und Äpfelsäure zur
Reaktivierung eines FCC- Gleichgewichts-Katalysators
verwendet. In diesem Fall verursachte das verwendete Belüftungsmittel
einen Schaum, der die feinen Partikel vom reaktivierten Katalysator
abtrennte. Das bevorzugte enzymatische Material enthält sowohl
ein oberflächenaktives
Mittel als auch ein Detergens, welches die Anbindung von Kohlenswasserstoff
oder das Blockiermittel angreift, so dass das porenverstopfende
Material im Zeolithgerüst
entfernt und somit der Zeolith reaktiviert werden kann. Die Säure bewirkt
Solubilisierung und das durch Rühren/Belüftung bewegte
Medium bewirkt zusammen mit dem oberflächenaktiven Mittel im enzymatischen
Material ein Ablösen
der kleinen Partikel von den Zeolithporen. Das Entfernen dieser feinen
anorganischen Partikel und/oder Kohlenwasserstoffmaterialien aus
dem Zeolithgerüst öffnet die
zeolithischen Kanäle,
so dass das Innere des Zeolithen für die gasförmigen Reaktanden zugänglich wird
und somit der Katalysator reaktiviert wird. Es wird auch angenommen,
dass die Aktivität
von frischem zeolithischen FCC- und TCC-Katalysator durch eine derartige
Behandlung verbessert werden kann, um freie Aluminiumoxid- oder Silika-Verbindungen
zu entfernen, die während
der Herstellung in den Zeolithporen zurückgehalten werden. Das dürfte auch
der Fall sein bei jedem Zeolithe enthaltenden frischen oder Gleichgewichts-Katalysator,
wie ZSM-5.
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Die
Versuchsergebnisse weisen darauf hin, dass die Bewegung mittels
Luft ebenso wie das Dispergieren der Feststoffe in der Lösung durch
Rühren äußerst wünschenswert
sind. Es wird angenommen, dass eine fein verteilte Bläschenbewegung
der Feststoffe für
das Entfernen der Verstopfungen aus den Zeolithporen vorteilhaft
ist.
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Die
folgenden Reaktivierungsdaten zeigen, dass ein FCC-Gleichgewichts-Katalysator wie hierin
beschrieben reaktiviert werden kann, obwohl darin der Schritt des Überführens der
bewegten Aufschlämmung, welche
die solubilisierten und/oder entfernten Kontaminanten enthält, nicht
eingeschlossen ist. Derlei Daten verdeutlichen die Vorteile des
vorliegenden Verfahrens beim Einsatz zur Reaktivierung eines handelsüblichen FCC-Katalysators,
der aus einer Silika-Aluminiumoxid-Matrix mit 10 bis 20 Gew.-% eines Typ
Y-Zeoliths hergestellt ist, und der Bestandteil der Erfindung ist.
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In
eine Lösung
von 200 ml entionisiertem Wasser, 20 g Äpfelsäure und 1 ml eines handelsüblichen Enzyms
gab man eine Probe von 50 g eines regenerierten FCC-Gleichgewichts-Katalysators
und erwärmte
12 h auf 130°F
(54°C) in einem
Becher mit Magnetrührer.
Während
dieses Zeitraums belüftete
man die Lösung mit
Pressluft. Die Kombination aus Belüftung und Detergens im Enzym
verursachte die Entwicklung einer Schaumphase auf der Flüssigkeit.
Die Kombination von Belüftung
und Schaum trennte die kleinen Partikel aus dem reaktivierten Material
ab und transportierte die kleinen Partikel aufwärts zum Becherrand, wo sie
abgeschöpft
wurden. Nach 12 h wurde der behandelte Katalysator filtriert, gewaschen,
um verbleibende Flüssigkeit und
Kontaminanten zu entfernen, und getrocknet.
-
Der
Gleichgewichts-Katalysator (vor der Behandlung) und der reaktivierte
Katalysator (nach der Behandlung) wurden jeweils auf einer Micro
Activity Testing (MAT)-Einheit bei einem Verhältnis Katalysator zu Öl von 3
: 1, 16 WHSV und 960°F
(515°C)
unter Verwendung eines Standard-Dieselkraftstoffs getestet. Die
Aktivität
des frischen Katalysators und die Analyseergebnisse für den unbehandelten
Ausgangskatalysator und den behandelten Katalysator sind unten im
Detail dargestellt (zwei Werte weisen auf zwei Tests hin):
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Nach
intensiven Labortests zur Zeolith-Reaktivierung zur Ermittlung des
angemessenen Verfahrens erhielt man fünf Gleichgewichts-Katalysator-Proben
aus fünf
verschiedenen FCC-Einheiten. Jede der fünf Gleichegewichts-Katalysator-Proben stellten sehr
wahrscheinlich Mischungen unterschiedlicher Typen frischen Katalysators
von verschiedenen Herstellern dar, da bei den meisten FCC-Einheiten
der Typ des zugegebenen frischen Katalysators geändert und auch gelegentlich
ein anderer Gleichgewichts-Katalysator zugegeben wird. Es ist jedoch
bekannt, dass diese fünf
Gleichgewichts-Katalysator-Proben einen großen Bereich an Aktivität und Metallgehalt
(Ni/V) aufweisen, da diese Einheiten zur Verarbeitung von Ausgangsstoffen
von Dieselöl
bis zu Rückstandsöl eingesetzt
werden. Der diesen Einheiten zugesetzte frische Katalysator wird
jedoch typischerweise 20 bis 30% eines Y- oder USY-Zeoliths mit
unterschiedlichen Mengen einer aktiven Matrix aufweisen. Alle fünf Proben
wurden auf folgende Weise behandelt:
- 1. Man
regenerierte den Gleichgewichts-Katalysators wie erhalten 4 h in
einem Muffelofen bei 1250°F (677°C) unter
Verwendung eines sauerstoffhaltigen Gases.
- 2. Man gab 100 g des regenerierten Gleichgewichts-Katalysators
zu 500 cm3 entionisiertem Wasser.
- 3. Man gab 4 g Hydroxylamin zum Einstellen des pH-Wertes auf
3,8 bis 4,0 bei 71°F
(22°C) zu.
Man verwendet das Hydroxylamin als Reduktionsmittel, hauptsächlich um
den Nickelgehalt auf dem Katalysator zu verringern.
- 4. Man gab die Probe aus Schritt 3 auf eine Magnetrührer-Heizplatte.
Man gab bei 125°F
(52°C) 2
g Ammoniumbifluorid und 10 g Äpfelsäure (pH-Wert
3,0) dazu und erhöhte
die Temperatur auf 150°F
(66°C).
- 5. Man nahm die Probe nach 2 h bei 125°F (52°C) und 150°F (66°C) von der Rührer-Heizplatte, ließ die Probe
absitzen bis sich der Großteil
des katalytischen Materials nicht mehr in Suspension befand, das
Material mit feiner Partikelgröße und das
kolloidale Material aber immer noch in Lösung waren, und dekantierte die
Probe, um die feinen noch in Lösung
befindlichen Partikel zu entfernen.
- 6. Man wusch die dekantierte Probe dreimal mit 300 ml entionisiertem
Wasser und dekantierte nach jedem Waschen wie oben in Schritt 5 beschrieben.
Proben von jeder der fünf
reaktivierten Gleichgewichts-Proben wurden getestet und die Ergebnisse
sind unten angegeben.
- 7. Jeweils 40 g der fünf
gewaschenen reaktivierten Proben aus Schritt 6 wurden mit
3,64 g Seltenerdelement-Lösung
(27,46% Seltenerdelementoxide bestehend aus 12,23% La2O3, 7,22% CeO2, 5,64%
Nd2O3, 1,95% Pr6O4) in 100 cm3 entionisiertem Wasser ausgerüstet. Nach
2 h bei 190°F
(88°C) wusch
man die nun mit Seltenerdelementen ausgerüsteten reaktivierten Proben
zweimal mit 150 cm3 entionisiertem Wasser und
trocknete sie über Nacht
in einem Trockenofen und gab sie 1 h bei 1000°F (538°C) in den Muffelofen.
- 8. Man testete den regenerierten Gleichgewichts-Katalysator,
die reaktivierten Proben aus Schritt 6 und die mit Seltenerdelementen
ausgetauschten Proben aus Schritt 7 wie unten dargestellt.
-
Die
Tests wurde auf einer Micro Activity Testing (MAT)-Einheit bei einem
Verhältnis
Katalysator zu Öl von
3 : 1, 16 WHSV und 960°F
(515°C)
unter Verwendung eines Standard-Dieselkraftstoffs durchgeführt. Die Proben
A und C waren Gleichgewichts-Katalysator von FCC-Einheiten zur Verarbeitung
von Rückstandsöl. Die Ergebnisse
des MAT-Tests zeigten folgendes:
-
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Die
obigen MAT-Ergebnisse zeigen nicht nur eine Erhöhung der Aktivität aller
reaktivierten Proben, sondern auch eine Verbesserung der Selektivität des reaktivierten
Katalysators im Vergleich zum regenerierten Gleichgewichtskatalysator.
Die Proben A, B und C weisen darauf hin, dass verfügbarer Zeolith
vorlag, der mit den Seltenerdelementen ausgetauscht werden konnte,
was in einer erhöhten
Aktivität
und Selektivität
resultierte. Auf Grund dieser Ergebnisse nimmt man an, dass der
Mechanismus der Reaktivierung eines zeolithischen Katalysators in
der Entfernung von Material mit kleiner Partikelgröße aus den
zeolithischen Poren besteht. Eine Analyse diese Materials wies darauf
hin, dass es reich ist an Silika und die anderen Katalysatorkomponenten,
einschließlich
Aluminiumoxid, Nickel und Vanadium, enthält. Daraus kann man schließen, dass das
porenverstopfende Material in den Zeolithporen während der Herstellung des frischen
Katalysators und durch die Migration von Silika während der
Fahrzeit der Verarbeitungseinheit abgelagert wird.
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Die
obigen Daten weisen darauf hin, dass – entgegen allgemeiner Annahmen – die Aktivität und Selektivität von regeneriertem
FCC-Katalysator sehr stark verbessert werden kann. Daher ist es
durch Verwendung der vorliegenden Erfindung möglich, den sogenannten zeolithischen
Gleichgewichts-Katalysator aus der Verarbeitungseinheit zu entfernen,
den Katalysator wie hierin beschrieben zu behandeln und den behandelten Katalysator
mit verbesserter Aktivität
und Selektivität
wieder zu verwenden.
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Es
ist anzunehmen, dass der Schlüssel
zum erfolgreichen Reaktivierungsverfahren des zeolithischen Katalysators
das Entfernen des die Zeolithporen verstopfenden Materials aus den
Zeolithporen und das Abtrennen dieses Materials vom reaktivierten
zeolithischen Katalysator ist. Das Vorgenannte zeigt, dass das porenverstopfende
Material mittels milder Säuren
oder Kombinationen von Säuren,
die mit dem porenverstopfenden Material reagieren, gelockert werden
kann. Die Labordaten zeigen außerdem,
dass ein Gemisch milder Säuren
wie Ammoniumbifluorid und Äpfelsäure bei
einem pH-Wert von 3,5 bis 5 weniger Zeit in Anspruch nehmen als Äpfelsäure alleine.
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Reaktivierungsverfahren
für Zeolithkatalysatoren
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Bei
einem gewerblich anwendbaren Verfahren unter Verwendung des erfindungsgemäßen zeolithischen
Reaktivierungsverfahrens mischt man zur Bildung einer Aufschlämmung in
einem bewegten Kontaktgefäß einen
im Wesentlichen kohlenstofffreien, regenerierten FCC- oder TCC-Gleichgewichts-Katalysator
mit einer chemischen Lösung,
die (ein) Aktivierungsmittel enthält. Nach einer bestimmten Zeit
bei einer gewünschten
Temperatur überführt man
die reaktivierte Aufschlämmungslösung in
eine Trocknungsstufe. Die reaktivierte Aufschlämmungslösung enthält den reaktivierten Katalysator,
restliches Aktivierungsmittel, Wasser und solubilisierte und/oder
entfernte Kontaminantenpartikel in Suspension. Ganz besonders bevorzugt überführt man die
bewegte reaktivierte Aufschlämmung
direkt in eine Wirbelschicht-Trocknungsstufe. Das heißt, man
lässt die
bewegte reaktivierte Aufschlämmung
nicht absetzen, da dies den entfernten porenverstopfenden Partikel eine
Gelegenheit bietet, sich wieder in den Zeolithporen zu verteilen,
bevor sie in die Trocknungsstufe überführt werden. Indem man die Bewegung
der Aufschlämmung
beibehält,
können
diese feinen Partikel in der Lösung
suspendiert bleiben. In der Trocknungsstufe wird das Wasser verdampft,
das restliche Aktivierungsmittel wird zersetzt, verbrannt und/oder
die Komponenten des Aktivierungsmittels lagern sich auf der Oberfläche des reaktivierten
Katalysators ab. Die solubilisierten oder entfernten feinen Partikel
werden in der Trocknungsstufe getrocknet und durch Fluidisierung
vom behandelten, reaktivierten Katalysator abgetrennt.
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Ein
gewerbliches Reaktivierungsverfahren für FCC- oder TCC-Katalysator
umfasst das In-Kontakt-bringen eines regenerierten Katalysators
in einer bewegten (gerührten
oder belüfteten)
chemischen Lösung,
die ein Aktivierungsmittel aus einer milden Säure, wie Äpfelsäure, oder ein Gemisch milder
Säuren,
wie Äpfelsäure und
Ammoniumbifluorid, enthält,
in einem Kontaktgefäß. Nach
einer gewissen Zeit bei gewünschter Temperatur
wird die behandelte Aufschlämmungslösung des
FCC-Katalysators direkt in das Reaktorsystem der FCC- oder TCC-Einheit überführt, wo
die Hitze des zirkulierenden Katalysators das Wasser verdampft,
die Komponenten des Aktivierungsmittels entweder zersetzt oder auf
der Oberfläche
des im Regenerator zirkulierenden Katalysators ablagert und verbrennt
und die feinen Partikel, die während
der Reaktivierung aus den Zeolithporen entfernt wurden, durch Fluidisierung
vom reaktivierten Katalysator abgetrennt werden. Schließlich verlassen
diese Fines die Einheit über
die Regenerator- oder Reaktorabzugsgase und -dämpfe ebenso wie die anderen
Komponenten der Aufschlämmungslösung mit
Ausnahme des reaktivierten Katalysators.
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Grobteilige
zeolithische Materialien, wie pelletierter oder extrudierter zeolithischer
TCC-Katalysator, können
auch in Rührgefäßen behandelt
werden. Sofern gewünscht
können
aber auch andere Bewegungsformen, wie Schleudern oder Heizbetten,
oder lediglich das Rezirkulieren der chemischen Lösung zum
Gefäßsumpf zur
Gewährleistung
eines kontinuierlichen Aufwärtsstroms
der Chemikalie im Zusammenwirken mit dem Belüftungsmittel eingesetzt werden.
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Gemäß einer
Ausführungsform
des vorliegenden Reaktivierungsverfahrens ist das bevorzugte Belüftungsmittel
Luft, aber andere Gase, wie Stickstoff oder leichte Kohlenwasserstoffgase,
die zusammen mit dem Aktivierungsmittel und der Bewegung agieren,
können
verwendet werden, um die entfernten Partikel in Suspension zu halten.
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1 zeigt
einen bevorzugten Verfahrensablauf für die Durchführung der
vorliegenden Erfindung. Der Fachmann kennt andere Ausstattungsgegenstände, die
im Verfahren eingesetzt werden können.
Wichtig ist jedoch, dass die für
die Ausführung
der beschriebenen Funktionen gewählte
Ausstattung so beschaffen ist, dass die gewünschten Reaktionen und Ergebnisse
erhalten werden. Gemäß dem bevorzugten,
in 1 schematisch dargestellten Batch-Verfahren füllt man
Gefäß 3 mit
der gewünschten
Menge Wasser und gibt Aktivierungsmittel aus den Vorratsbunkern 5 und 6 zu,
um den gewünschten
pH-Wert auf dem pH-Messgerät 7 einzustellen.
Sobald der Flüssigkeitsstand
im Reaktionsgefäß 3 eingestellt
ist, wird der Rührapparat 4 eingeschaltet
und die gewünschte
Masse an heißem
regeneriertem zeolithischem FCC-Katalysator wird aus dem FCC-Regenerator
zur Flüssigkeit
im Reaktionsgefäß 3 gegeben.
Bei der bevorzugten Vorgehensweise wird heißer regenerierter FCC-Katalysator
unter Verwendung des in meinem US-Patent 5,464,591 ("Verfahren und Appartur
zur Kontrolle und Messung des pneumatischen Transfers von Festoffpartikeln") beschriebenen Apparates
aus dem Regeneratorbestand an aktivem Katalysator entnommen. Reaktionsgefäß 3 kann
aber auch mit Messvorrichtungen ausgestattet sein, so dass sowohl
Flüssigkeit
als auch Katalysator und Aktivierungsmittel nach Gewicht zugegeben
werden können.
Danach gibt man heißen
regenerierten Katalysator zu dem flüssigen Aktivierungsmittel,
das aus Wasser, welches die gewünschten
Mengen an milden Säuren
enthält,
die bei der Entferung und/oder Solubilisierung der proenverstopfenden
Kontaminanten in den Zolithporen wirksam sind, besteht. Das Reaktionsgefäß wird durch
den mechanischen Rührer 4 und
Luft aus Zuleitung 8, welche in den Sumpf der Flüssigkeit
durch ein Verteilernetz injiziert wird, bewegt. Äpfelsäure oder ein Gemisch aus Äpfelsäure und
Ammoniumbifluorid aus den Vorratsbunkern 5 und 6 wird
unter Gewichtskontrolle zum Reaktionsgefäß 3 gegeben, um den
pH-Wert bei einem Wert von 3 bis 7 zu halten, wobei ein pH-Wert
von 5,2 bevorzugt ist. Unter Gewichtskontrolle gibt man ein oberflächenaktives
Mittel/Detergens aus dem Vorratsbehälter 9 zu, um die
Konzentration in einem geeigneten Bereich zu halten, welcher abhängig vom
Katalysator und den im Reaktiongefäß 3 vorliegenden Bedingungen
von 1 ppm bis 10 Gew.-% betragen kann. Diese oberflächenaktive
Mittel und/oder Detergens bildet einen Schaum, der dabei hilft,
die kleinen Kontami nantenpartikel in Suspension zu halten. Sofern
ein oberflächenaktives
Mittel/Detergens zusammen mit Bewegung verwendet wird, weist das
Auftreten von Schaum an der Oberfläche der Flüssigkeit im Reaktionsgefäß 3 darauf
hin, dass genügend
aktives oberflächenaktives
Mittel/Detergens in der chemischen Lösung vorliegen. Daher kann,
sofern zu irgend einem Zeitpunkt während des Batch-Verfahrens der Schaum
verschwindet, weiteres oberflächenaktives
Mittel/Detergens zugegeben werden, um die Aktivität des oberflächenaktiven
Mittels/Detergens wieder herzustellen, was das Entfernen der kleinen
aus den Zeolithporen freigesetzten Kontaminantenpartikel mittels
Suspendieren unterstützt.
Der Fachmann weiß,
dass dieses System vollkommen automatisiert werden kann und dass
die Behälter 5, 6, 9 und 3 jeweils
mit Messvorrichtungen ausgestattet werden können.
-
Das
Reaktionsgefäß 3 kann
bei Umgebungstemperatur betrieben werden, jedoch ist es bevorzugt,
es bei 130°F
(54°C) bis
200°F (93°C) zu betreiben;
in keinem Fall sollte die Temperatur jedoch die Aktivität des oberflächenaktiven
Mittels/Detergens stoppen oder zu einem zerstörerischen Angriff auf die Katalysatorpartikel
führen.
Die Temperatur im Reaktionsgefäß 3 kann
mittels einer externen Heizquelle kontrolliert werden, wie eine
Dampfheizschlange oder ein Dampfmantel am Gefäß. Abhängig vom Typ des zu behandelnden
zeolithischen Materials und den beim Verfahren verwendeten Chemikalien
und Temperaturen, kann die Behandlungszeit von nur 10 Minuten bis
zu 36 Stunden betragen, wobei 4 bis 12 Stunden üblich sind.
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Sollten
Luftemissionen ein Problem darstellen, kann es sich bei dem Belüftungssystem 8 gewünschtenfalls
um ein geschlossenes System handeln.
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Nach
Vollendung des Reaktivierungsverfahrens wird die bewegte Aufschlämmungslösung direkt
vom Sumpf des Reaktionsgefäßes 3 in
die FCC-Einheit überführt. Auch
wenn sie in jeglichen Teil der Einheit überführt werden kann, ist es bevorzugt,
die Aufschlämmung
in das FCC-Reaktorsystem 2 zu geben, welches als Wirbelschicht-Trocknungsstufe
dient.
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Untersuchungen
haben gezeigt, dass die Wirksamkeit des Reaktivierungsverfahrens
durch Zugabe einer geeigneten Konzentration von Ammoniumbifluorid
zur aktivierenden Flüssigkeit
zur Unterstützung
der Entfernung von freiem Silika aus den Zeolithporen verbessert
werden kann.
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Ein
Beispiel einer gewerblichen Anwendung dieses Verfahrens ist eine
25 000 Barrel/Tag (bpd; 3 925 metrische Tonnen/Tag) FCU, die mit
Rückstandsöl betrieben
wird und welche die Zugabe von 1 # (0,45 kg) frischen Katalysators
je Barrel (0,16 metrische Tonnen) Ausgangsmaterial notwendig macht,
um die Aktivität und
den Gleichgewichts-Katalysatorpegel auf dem gewünschten Niveau zu halten. Diese
Einheit benötigt
25 000 (amerikanische) Pfund (11 343 kg) oder 12,5 (amerikanische)
Tonnen (11,34 metrische Tonnen) frischen Katalysator pro Tag. Bei
einem Lieferpreis von US$ 1500/t (1016 kg), kostet der frische Katalysator
pro Tag US$ 18 700,00 oder US$ 0,75 pro Barrel (0,159 metrische
Tonnen) Ausgangsmaterial. Unter Einberechnung der Entsorgungskosten
von US$ 200/t (1016 kg) erreichen die Kosten US$ 0,85 pro Barrel
(0,159 metrische Tonnen) Ausgangsmaterial. Es wird geschätzt, dass
die Verwendung des vorliegenden Verfahrens die Reaktivierung von
16 000 #/Tag (7260 kg/Tag) erfordern, was eine Reduzierung des Verbrauchs
an frischem Katalysator von 6000 #/Tag (2722 kg/Tag) bringt, da
etwa 30% des zur Einheit zugegebenen frischen Katalysators als Wasserdampf
oder Feinteile verloren geht. Das bedeutet, dass von den 25 000
# (11343 kg), die zur Einheit zugegeben werden, nur 17500 # (7940
kg; 70%) wirksam sind. Damit würden
die Kosten für
frischen Katalysator auf US$ 4500/Tag oder US$ 0,18/bbl (0,159 metrische
Tonnen) verringert. Da beim reaktivierten Katalysator keine Verluste
auftreten sollten, sollten die 6000 #/Tag (2722 kg/Tag) den Bestand
der Einheit aufrechterhalten und Aktivitätsdifferenzen zwischen frischem
und reaktiviertem Katalysator ausgleichen. Wenn 16000 # pro Tag
(7260 kg/Tag) regenerierter Katalysator aus Regenerator 1 in
Reaktionsgefäß 3 entnommen
werden und in einer Aufschlämmungskonzentration
von 25% resultieren, wird die resultierende Temperatur der Aufschlämmung im
Reaktionsgefäß 3 bei
180°F (82°C) liegen.
Daher wird, so man das Reaktionsgefäß 3 isoliert, kaum
eine Notwendigkeit bestehen, während
des Reaktivierungszyklus Wärme
zuzuführen.
Nach Vollendung des Reaktivierungszyklus kann die Aufschlämmung zurück in den
Reaktor 2 gegeben werden. Wenn die Aufschlämmung innerhalb
einer Stunde in den FCC-Reaktor oder -Regeneraor überführt wird,
beträgt
die Erhöhung
der Katalysatorzirkulation zwischen 5 und 6 t/m. Das bedeutet eine
Erhöhung
der Katalysatorzirkulationsrate von 20 bis 25%. Sollte dies nicht
akzeptabel sein, kann die Transferzeit erhöht werden, gewünschtenfalls
auf bis zu 24 Stunden. Ohne Einrechnung der Grundkosten betragen
die Verfahrenskosten mit einer wie oben beschriebenen Vorort- oder
integrierten FCC- oder TCC-Katalysator-Reaktivierungsanlage weniger
als die Hälfte
der Kosten des frischen Katalysators, so dass der Raffinateur in
diesem Fall US$ 3 000 000,00 pro Jahr und mehr einsparen kann.
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Während die
obige Beschreibung der vorliegenden Erfindung unter Bezugnahme auf
ein Katalysator-Reaktivierungsverfahren im Batch-Typ gegeben wurde,
wird der Fachmann erkennen, dass das vorliegende Verfahren auch
auf kontinuierlicher Basis durchgeführt werden kann, indem man
eine kontinuierliche Zugabe von regeneriertem Katalysator in das
Reaktionsgefäß 3 durchführt und
kontinuierlich bewegte Aufschlämmung
daraus für
die Überführung in
eine Wirbelschicht-Trocknungsstufe, wie oben beschrieben, entnimmt.
-
Wie
oben beschrieben handelt es sich bei der bevorzugten Wirbelschicht-Trocknungsstufe um
den Reaktor- oder Regeneratorabschnitt der FCC- oder TCC-Einheit; der Fachmann
wird jedoch verstehen, andere Wirbelschicht-Trocknungssysteme, z.
B. einen Katalysator-Sprühtrockner
oder einen Katalysator-Kalzinierofen,
einzusetzen, um die Trocknung der Aufschlämmung und die Abtrennung der
feinen Kontaminantenpartikel vom behandelten reaktivierten Katalysator
zu bewirken. Ganz besonders bevorzugt ist das vorliegende Verfahren
in eine Verarbeitungseinheit integriert, aber es können Situationen
auftreten, in denen es vorteilhaft ist, die Reaktivierung des regenerierten
Katalysators gemäß dem vorliegenden
Verfahren nicht vor Ort vorzunehmen.