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HINTERGRUND
DER ERFINDUNG
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Ein
Körpergeruch
wird meistens durch Fettsäuren
auf der Haut und durch schlechte Gerüche von mikrobiellen Ursprüngen verursacht.
Die menschliche Haut ist natürlicherweise
mit zahlreichen Mikroorganismen besiedelt, welche ernährt werden
durch verschiedene durch die Haut ausgeschiedene Substanzen (eccriner und
apocriner Schweiß und
Sebum), Hautschuppen, Zerlegungsprodukte der Haut und der Organismen selbst.
Die unangenehmen Körpergerüche sind
Hauptsächlich
organische Moleküle,
welche unterschiedliche Strukturen und funktionale Gruppen haben,
wie Amine, Säuren,
Alkohole, Aldehyde, Ketone, Phenole, Polyzyklen, Indole, Aromate,
Polyaromate etc. Sie können
auch aus Schwefel enthaltenden funktionalen Gruppen gebildet sein,
wie Thiol-, Mercaptan-, Sulfid- und/oder Disulfid-Gruppen.
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Zudem
ist ein täglicher
Kontakt mit Substanzen, welche unangenehme und/oder anhaltende Gerüche am Körper und
Haar eines Menschen zurücklassen,
fast unvermeidlich. Lebensmittel, wie Fisch, Zwiebel, Knoblauch
oder andere Gewürze,
Kochgerüche,
Rauch, Tabak und Benzin sind nur einige wenige der üblichen Umweltquellen
von schlechten Gerüchen
im täglichen
Leben.
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Zahlreiche
Versuche wurden unternommen, um Gerüche zu regulieren oder zu absorbieren
oder zu maskieren. Es wurden Versuche unternommen, die für den Geruch
verantwortlichen Mikroben der nassen feuchten Umgebung, die sie
benötigen,
um sich zu vermehren und zu wachsen, zu beseitigen. Solche Anstrengungen
umfassen die Verwendung von Pudern, Antitranspirantmittel und Deodorantmittel.
Häufig
sind jedoch Körperpuder
unerwünscht,
da sie schwer aufzubringen sind und an der Kleidung reiben oder
auf diese fallen können,
und die Verwendung Antitranspirantmittel über dem gesamten Körper mag
nicht erwünscht
sein.
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Deodorantzusammensetzungen
zum Zwecke der Bekämpfung/Regulierung
von mit Geruch verbundenen Hautsekreten, die in der chemischen und
kosmetischen Literatur beschrieben wurden, umfassen Emulsionsstifte
oder Suspensoidstifte, Aerosole, Roller, Pads, Pumpsprays und sogar
Seifenstangen. Diese bekannten Deodorantien versuchen, den Geruch
durch eine Vielfalt von Mitteln zu regulieren. Zum Beispiel offenbart
US Patent Nr. 5,525,331 für
Betts, veröffentlicht
am 11. Juni 1996, Zusammensetzungen, welche das Wachstum von Mikroorganismen
in den Körpersekreten
hemmen. Deodorantien können
auch antibakterielle Verbindungen umfassen, welche dabei helfen,
die auf der Haut vorhandene Menge von Bakterien zu zerstören/zu regulieren,
wodurch ein durch bakteriellen Metabolismus von Hautsekreten erzeugter
Geruch minimiert wird. Zeolithe sind bekannte Geruchsabsorber. Diese
festen Geruchsabsorber sowie die bekannten aktivierten Aktivkohleabsorber
verlieren ihre Funktionalität,
wenn sie nass sind. Deshalb werden diese Geruchsabsorber, wenn sie
durch Körperfluide
benässt
werden oder wenn sie in eine wässrige
Lösung
befördert
werden, nicht bevorzugt, da sie ihre gewünschten geruchsabsorbierenden
Eigenschaften verlieren. Ferner können Zeolithe ein "raues" Gefühl verleihen,
falls zuviel davon auf der Haut abgeschieden wird.
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Zusätzlich zu
dem oben Erwähnten
wurden zahlreiche Versuche unternommen, Gerüche mit anderen Gerüchen oder
Parfümen
zu maskieren. Parfüme
sind jedoch häufig
nicht geeignet zum vollständigen
Verbergen von Gerüchen
und können
den Benutzer irritieren, wenn sie alleine für die Geruchsregulierung verwendet werden.
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So
verbleibt ein Bedürfnis
nach sicheren und wirksamen Verfahren zum Regulieren eines Geruchs, welche
im Wesentlichen frei sind von irritierenden Inhaltsstoffen und welche
in der Lage sind, ein breites Spektrum von Körpergerüchen zu absorbieren, die nicht
durch die vorerwähnten
Mittel vollständig
unterdrückt
werden. Es wurde entdeckt, dass eine solche verbesserte Körpergeruchsregulierung
sicher für
den gesamten Körper
bereit gestellt werden kann durch Aufbringung einer Zusammensetzung,
welche auf der Haut belassen wird, welche geruchsabsorbierende,
nicht zu Komplexen verbundene Cyclodextrine in einer wässrigen
Lösung beinhal tet.
Diese Zusammensetzungen können
auch Hautpflegehilfen für
den Benutzer liefern. Ferner wurde entdeckt, dass die Kombination
von Cyclodextrin mit geringen Anteilen von antimikrobiellen Mitteln
optimale Körpergeruch
absorbierende Eigenschaften liefert. Es wurde auch entdeckt, dass
ein spezieller Vorteil der vorliegenden Erfindung die Fähigkeit
ist, einen angenehmen, nicht störenden
Geruchsschutz für
alle Bereiche des Körpers
zu liefern, einschließlich
abgeschlossener Hautflächen,
wie die Beckenregion, die äußere Vagina,
die Höschenlinie,
die BH-Linie und Hautfalten, welche sehr empfindlich sein können.
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Diese
und weitere Aufgaben der vorliegenden Erfindung werden ohne weiteres
aus der detaillierten Beschreibung offensichtlich, welche folgt.
Alle Prozentangaben, Verhältnisse
und Teile werden hier in der Beschreibung, den Beispielen und den
Ansprüchen
gewichtsabhängig
angegeben, sofern dies nicht anders ausgeführt ist. Der Ausdruck "g", wie hier verwendet, bedeutet Gramm.
Der Ausdruck "ml", wie hier verwendet, bedeutet
Milliliter. Der Ausdruck "Gew", wie hier verwendet,
bedeutet Gewicht.
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ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
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Die
vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine geruchsabsorbierende
Zusammensetzung, welche sicher ist für die Verwendung auf der menschlichen
Haut, mit von 0,1 Gew.-% bis 5 Gew.-% der Zusammensetzung aus gelöstem, wasserlöslichem,
nicht komplexiertem Cyclodextrin; von 0,1 Gew.-% bis 36 Gew.-% der Zusammensetzung
aus einer Ölphase
ausgewählt
aus der Gruppe bestehend aus Emollienten, Feuchthaltemitteln, und
Hautschutzmitteln und Mischungen davon; einen Emulgator und einen
wasserhaltigen Träger.
Die geruchsabsorbierenden Zusammensetzungen der vorliegenden Erfindung
enthalten auch eine effektive Menge hydrophober antimikrobieller
Mittel.
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Die
vorliegende Erfindung bezieht sich auch auf die Verwendung von 0,1
Gew.-% bis 5 Gew.-% der Zusammensetzung aus gelöstem, wasserlöslichem,
nicht komple xiertem Cyclodextrin; von 0,1 Gew.-% bis 36 Gew.-% der
Zusammensetzung aus einer Ölphase,
ausgewählt
aus der Gruppe bestehend aus Emollienten, Feuchthaltemitteln, Hautschutzmitteln
und Mischungen davon; einem Emulgator; einem wasserhaltigen Träger und
einem hydrophoben antibakteriellen Mittel für die Herstellung einer Zusammensetzung,
welche sicher für die
Verwendung auf der Haut ist, zum Regulieren von schlechten Gerüchen auf
der Haut und zum Reduzieren eines Körpergeruchs und/oder vaginalen
Geruchs.
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DETAILLIERTE
BESCHREIBUNG DER ERFINDUNG
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Die
vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine parfümfreie, geruchsabsorbierende
Zusammensetzung. Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf die
Verwendung von Cyclodextrinen für
die Herstellung einer parfümfreien,
geruchsabsorbierenden Zusammensetzung, welche schlechte Umgebungsgerüche auf
der Haut reguliert und den Körpergeruch
und/oder vaginalen Geruch reduziert. Die Zusammensetzungen können direkt als
ein Spray aufgebracht werden, aus einer Flasche gegossen und per
Hand aufgetragen werden oder mit Hilfe eines Wischtuchs, welches
feucht ist, aufgebracht werden.
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Der
Ausdruck "Körperfluide", wie hier verwendet,
umfasst eccrinen Schweiß,
apocrinen Schweiß,
Sebum, den Aufbau von sensibler Feuchtigkeit aus transepidermalem
Wasserverlust, vaginaler Ausscheidung, Urin und Mischungen davon.
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Der
Ausdruck "Körpergeruch", wie hier verwendet,
meint Gerüche,
welche als Ergebnis der natürlichen
Funktionsweise eines Körpers
von Mensch bzw. Säugers.
Solche Gerüche
umfassen, sind aber beschränkt
darauf, Gerüche,
die durch Mikroorganismen der Haut des Menschen bzw. Säugers (das
heißt,
durch bakterielle Zersetzung von Hautsekreten), durch Urin oder
vaginale Ausscheidung und Mischungen davon erzeugt werden.
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Der
Ausdruck "gesamter
Körper" meint die gesamte äußere Oberfläche der
Haut eines Menschen oder Säugers.
Der Ausdruck "Haut" meint die Haut eines
Menschen oder Säugers.
Der Ausdruck "vaginaler
Geruch" bezieht
sich spezifisch auf solche Körpergerüche, welche
von der Beckenregion einer Frau ausgehen, insbesondere der Vagina
und der Höschenlinie.
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Der
Ausdruck "schlechte
Umweltgerüche", wie hier verwendet,
meint jeden Geruch, welcher an einem Menschen oder Säuger sein
kann, der nicht das Ergebnis eines Körpergeruchs und/oder Körperfluids
ist. Solche Gerüche
umfassen, sind aber nicht beschränkt
darauf, Gerüche
von Lebensmitteln, wie Fisch, Knoblauch, Pilze, Pfeffer und Gewürze; vom
Kochen; von Rauch; Tabak; Benzin und dergleichen. Der Ausdruck "regulierende" Gerüche, wie
hier verwendet, meint ein Absorbieren, Reduzieren oder Beseitigen
von schlechten Umweltgerüchen,
wie sie durch den menschlichen Geruchssinn festgestellt werden.
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Eine
detaillierte Beschreibung von wesentlichen und optionalen Komponenten
der vorliegenden Erfindung wird unten gegeben.
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CYCLODEXTRIN
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Wie
hier verwendet, umfasst der Ausdruck "Cyclodextrin" jedes der bekannten Cyclodextrine,
wie unsubstituierte Cyclodextrine, die von sechs bis zwölf Glucoseeinheiten
enthalten, insbesondere Alpha-Cyclodextrin, Beta-Cyclodextrin, Gamma-Cyclodextrin und/oder
ihre Derivate und/oder Mischungen davon.
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Der
Ausdruck "nicht
komplexiertes Cyclodextrin" wie
hier verwendet, meint, dass die Hohlräume innerhalb des Cyclodextrins
in der Lösung
der vorliegenden Erfindung im Wesentlichen ungefüllt bleiben sollten, wenn sich
diese in einer Lösung
befinden, um dem Cyclodextrin zu ermöglichen, verschiedene Geruchsmoleküle zu absorbieren,
wenn die Lösung
auf eine Oberfläche
aufgetragen wird. Der Ausdruck "wasserlöslich, nicht
komplexiertes Cyclodextrin",
wie hier verwendet, meint ein nicht komplexiertes Cyclodextrin mit
einer minimalen Löslichkeitsgrenze
von 1% (1 Gramm in 100 Gramm Wasser).
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Nicht-derivatisiertes
Beta-Cyclodextrin kann in einem Anteil von zu seiner Löslichkeitsgrenze
von 1,85% bei Raumtemperatur vorhanden sein. Wenn Beta-Cyclodextrin auf
ein Wischtuch-Substrat aufgebracht ist, können höhere Anteile seine Löslichkeitsgrenze
verwendet werden.
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Bevorzugt
sind die in der vorliegenden Erfindung verwendeten, Cyclodextrine
höchst
wasserlöslich wie
Alpha-Cyclodextrin und/oder Derivate davon, Gamma-Cyclodextrin und
ihre Derivate davon, derivatisierte Beta-Cyclodextrine und/oder
Mischungen davon. Die Derivate von Cyclodextrin bestehen hauptsächlich aus Molekülen, von
welchen einige der OH-Gruppen zu OR-Gruppen konvertiert sind. Höchst wasserlösliche Cyclodextrine
sind solche mit einer Wasserlöslichkeit
von wenigstens etwa 10 g in 100 ml Wasser bei Raumtemperatur, vorzugsweise
wenigstens etwa 20 g in 100 ml Wasser, ganz bevorzugt wenigstens
etwa 25 g in 100 ml Wasser bei Raumtemperatur. Noch bevorzugter
sind Beta-Cyclodextrin, Hydroxidpropyl Alpha-Cyclodextrin, Hydroxipropyl
Beta-Cyclodextrin, methyliertes Alpha-Cyclodextrin und methyliertes
Beta-Cyclodextrin.
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Es
wird auch vorgezogen, Mischungen von Cyclodextrinen zu verwenden.
Solche Mischungen absorbieren Körpergerüche noch
breiter, indem sie mit einem breiteren Bereich von geruchsbildenden
Molekülen
mit einem breiteren Bereich von Molekulargrößen Komplexe bilden. Die Anteile
von Cyclodextrin betragen von etwa 0,1 Gew.-% bis etwa 5 Gew.-%,
vorzugsweise von etwa 0,2 Gew.-% bis etwa 4 Gew.-%, ganz bevorzugt von
etwa 0,3 Gew.-% bis etwa 3 Gew.-%, äußerst bevorzugt von etwa 0,4
Gew.-% bis etwa 2 Gew.-% der Zusammensetzung.
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Konzentrierte
Zusammensetzungen können
auch verwendet werden. Wenn ein konzentriertes Produkt verwendet
wird, das heißt,
wenn der verwendete Anteil von Cyclodextrin von etwa 3% bis etwa
5% beträgt,
wird vorgezogen, die Zusammen setzung vor dem Aufbringen auf die
Haut zu verdünnen,
um ein klebriges Hautgefühl
und/oder eine unerwünschte
zurückbleibende
Menge zu vermeiden. Vorzugsweise wird das Cyclodextrin mit etwa
50 Gew.-% bis etwa 2000 Gew.-%, ganz bevorzugt mit etwa 60 Gew.-%
bis etwa 1000 Gew.-%, äußerst bevorzugt
mit etwa 75 Gew.-% bis etwa 500 Gew.-% der Zusammensetzung mit Wasser
verdünnt.
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Die
Komplexbildung zwischen Cyclodextrin und Geruchsmolekülen tritt
bei Vorhandensein von Wasser schnell auf, wenn die gelösten Cyclodextrine
zuerst auf die Haut aufgebracht werden. Zudem werden Cyclodextrine,
welche auf den Hautoberflächen
trocknen, wieder verbesserte Absorptionsfähigkeiten zurückgehalten,
wenn sie wieder mit Fluiden benässt
werden. Dies ist angenehm für
den Benutzer, weil die Cyclodextrine, während sie sich auf der Haut
befinden, ihre Hohlräume
nicht mit anderen Gerüchen
füllen
werden, welche andernfalls diese weniger wirksam machen würden. Insbesondere
werden bei Lösung
der Cyclodextrine durch die Körperfluide
die isolierten Hohlräume
verfügbar,
um Einschlusskomplexe mit den Körper-
und/oder Umgebungsgeruchsmolekülen
zu bilden. So ist am Ende die Verfügbarkeit des gelösten nicht
komplexierten Cyclodextrins wesentlich für eine wirksame und wirkungsvolle
Geruchsregulierungsleistung. Eine vollständigere Beschreibung von Cyclodextrinen
und Cyclodextrinderivaten, die in der vorliegenden Erfindung nützlich sind,
kann gefunden werden in US Patent Nr. 5,534,165, Pilosof et al.,
veröffentlicht
am 09. Juli 1996.
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ÖLPHASE
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Die
vorliegende Erfindung umfasst auch eine Ölphase. Die Ölphase wird
aus den folgenden Inhaltsstoffen gewählt: Hautschutzmittel, Weichmacher
und/oder Feuchthaltemittel. Gesättigte
oder hydrierte Öle werden
bevorzugt. Diese Inhaltsstoffe verbessern die Hautgefühl-Kennzeichen
und/oder Hautpflegevorteile der vorliegenden Erfindung. Zudem liefert
die Ölphase
ein Mittel, in welchem hydrophobe antibakterielle Stoffe, falls
sie vorhanden sind, aufgelöst
sein können.
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Hautschützende Inhaltsstoffe
können
ein Scheuern, eine Hautirritation und/oder Hautreibung verhindern,
die zwischen Haut-an-Haut-Kontaktstellen auftreten können. Bevorzugte
Haut-Schutzmittel, die in der vorliegenden Erfindung nützlich sind,
umfassen, sind aber nicht beschränkt
darauf: Vitamin A, Walleberöl,
Kakaobutter, Haileberöl,
Dimethicon, Petrolatum, weißes
Petrolatum, Mineralöl,
Jojobaöl
und Lanolin. Am meisten bevorzugt werden Dimethicon, Petrolatum,
weißes
Petrolatum, Mineralöl,
Jojobaöl
und Lanolin. Äußerst bevorzugt
werden die Dimethicone.
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Feuchthaltemittel
können
helfen durch Hinzugabe von Feuchtigkeit auf die Haut und können in
dem Ölträger der
vorliegenden Erfindung enthalten sein. Bevorzugte Feuchthaltemittel,
die in der vorliegenden Erfindung nützlich sind, umfassen, sind
aber nicht beschränkt
darauf, pflanzliche Öle
und Mineralöl. Äußerst bevorzugt
sind hydrierte oder gesättigte
pflanzliche oder mineralische Öle.
Weitere Feuchthaltemittel, die in der vorliegenden Erfindung nützlich sind,
können
gewählt
werden aus den ölhaltigen
Feuchthaltemitteln in Cosmetic Bench Ref. 1994, Seiten 46–48.
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Emollienten
zum Weichmachen und Beruhigen der Haut sind in der vorliegenden
Erfindung auch nützlich.
Emollienten, die hier nützlich,
umfassen Tocopherol oder Tocopherolacetat, Triglyceride, pflanzliche Öle oder
Mineralöl.
Weitere Emollienten, die in der vorliegenden Erfindung nützlich sind,
können
ausgewählt
werden aus den ölhaltigen
Emollienten in Cosmetic Bench Ref. 1994, Seiten 27–31.
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Die Ölphase oder
der Träger
der vorliegenden Erfindung ist in einem "wirksamen Anteil" vorhanden, wobei dies ein Anteil ist,
welcher die gewünschten
Hautvorteile der speziellen Inhaltsstoffe liefert. Typischerweise
ist die Ölphase
in einem Anteil von etwa 0,1 Gew.-% bis etwa 26 Gew.-%, vorzugsweise
von etwa 0,2 Gew.-% bis etwa 6 Gew.-% der Zusammensetzung vorhanden.
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EMULGATOR
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Ein
Emulgator muss in der vorliegenden Erfindung verwendet werden. Emulgatoren
sind im Stand der Technik bekannt aus der Bildung von Öl-in-Wasser-Emulsionen.
Vorzugsweise werden zum Zwecke einer verbesserten Stabilität ein Paar
Emulgatoren verwendet. Ein bevorzugter Emulgator ist ein nicht schäumender oder
gering schäumender
Emulgator. Geeignete Emulgatoren sind nicht ionische grenzflächenaktive
Stoffe, anionische grenzflächenaktive
Stoffe, kationische grenzflächenaktive
Stoffe, amphoterische grenzflächenaktive
Stoffe, zwitterionische grenzflächenaktive
Stoffe, detersive grenzflächenaktive
Stoffe und Mischungen davon. Wenn ein Emulgator mit ein oder mehreren
aliphatischen Alkylgruppen verwendet wird, wird vorgezogen, dass
dieser relativ kurze Alkylketten von etwa 5 bis etwa 14 Kohlenstoffatomen
enthält.
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Bevorzugte
nicht ionische grenzflächenaktive
Stoffe sind ethoxylierte Alkylphenole, wie Igepal® grenzflächenaktive
Stoffe von Rhone-Poulenc; Fettsäureester
der ethoxylierten Sorbitane; Polyethylen-Glycol-Polypropylenglycol-Blockcopolymere,
wie Pluronic® und
Pluronic R® grenzflächenaktive
Stoffe von BASF; Tetronic® und Tetronic R® grenzflächenaktive
Stoffe von BASF, ethoxylierte, verzweigte aliphatische Diole, wie
Surfynol® grenzflächenaktive
Stoffe von Air Products; ethoxylierte aliphatische Alkohole und
Carboxylsäuren;
Polyethylenglycoldiester von Fettsäuren; und Mischungen davon.
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Bevorzugte
anionische grenzflächenaktive
Stoffe sind Dialkylsulfosuccinat, Alkylarylsulfonat, Fettalkoholsulfat,
Paraffinsulfonat, Alkylsarcosinat, Alkylithionatsalze mit geeigneten
Kationen, zum Beispiel Natrium, Kalium, Alkanolammonium, etc. und
Mischungen davon. Bevorzugte amphoterische grenzflächenaktive
Stoffe sind die Betaine.
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Auch
bevorzugt sind Emulgatoren, deren hydrophile Gruppen zwischen hydrophoben
Ketten sitzen, wie Pluronic R® grenzflächenaktiver
Stoff, Surfynol grenzflächenaktive
Stoffe, Polyethylenglycoldiester der Fettsäuren, Fettsäureester der ethoxylierten
Sorbitane, Dialkylsulfosuccinat, Di(C8-C12 Alkyl)Di(C1-C2 Al kyl)Ammoniumhalide und Mischungen davon;
oder Emulgatoren, deren hydrophobe Ketten zwischen hydrophilen Gruppen
sitzen, wie Pluronic grenzflächenaktive
Stoffe; und Mischungen davon. Mischungen dieser Emulgatoren werden
auch bevorzugt.
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Der
Emulgator wird in den vorliegenden Zusammensetzungen in einem Anteil
von etwa 0,05 Gew.-% bis etwa 1 Gew.-%, ganz bevorzugt von etwa
0,1 Gew.-% bis etwa 1,00 Gew.-% der Zusammensetzung verwendet. Falls
ein hydrophobes antimikrobielles Mittel enthalten ist, sollte mehr
Emulgator enthalten sein, typischerweise von etwa 0,75 Gew.-% bis
etwa 1 Gew.-% der Zusammensetzung.
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Emulsionskonzentrate
können
auch verwendet werden. Emulsionskonzentrate sind vorgeformte Emulsionen
mit einem Emulgator und einer Ölphase
und einer wässrigen
Phase. Ein Beispiel eines Emulsionskonzentrats, das in der vorliegenden
Erfindung nützlich
ist, ist Dow Corning® 365, 35% Dimethicon Emulsion.
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HYDROPHOBE
ANTIBAKTERIELLE MITTEL
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Die
vorliegende Erfindung enthält
hydrophobe antibakterielle Verbindungen, um dabei zu helfen, die Menge
von auf der Haut vorhandenen Bakterien zu zerstören und/oder zu regulieren,
was bei der Körpergeruchsregulierung
hilft.
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Hydrophobe
antibakterielle Mittel, die in der vorliegenden Erfindung nützlich sind,
enthalten Triclosan, Triclocarbon, Eukalyptol, Menthol, Methylsalicylat,
Thymol und Mischungen davon. Bevorzugt sind Triclosan Triclocarbon.
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Die
hydrophoben antibakteriellen Mittel sind mit einem Anteil von etwa
0,1 Gew.-% bis etwa 1,5 Gew.-% und vorzugsweise von 0,1 Gew.-% bis
etwa 0,3 Gew.-% der Zusammensetzung enthalten.
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WASSERHALTIGE TRÄGER
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Die
Cyclodextrine, die in der vorliegenden Erfindung nützlich sind,
sollten in einem wässrigen
Träger gelöst und dispergiert
sein. Die verdünnte
wässrige
Lösung
liefert die maximale Trennung von Cyclodextrinmolekülen auf
der Haut und maximiert die Chance, dass ein Geruchsmolekül mit einem
Cyclodextrinmolekül interagieren
wird. Ein wasserhaltiger Träger
ist auch günstig
dahin gehend, dass dieser ein sauberes, angenehmes Mittel zum Aufbringen
des Cyclodextrins auf die gewünschten
Hautstellen liefert. Zudem kann ein wasserhaltiger Träger einen
Grad von Reinigungskraft an und für sich verleihen, und zwar
auf dem Wege des Abwaschens von Hautschuppen und Haut-Sekretionen,
mit den darauf sitzenden Bakterien sowie der Bakterien selbst.
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Der
Ausdruck "wasserhaltiger
Träger", wie hier verwendet,
meint Wasser und/oder wasserlösliche
Materialien, die für
die Verwendung als Lösungsmittel
geeignet sind. Jedes Wasser kann verwendet werden, wie beispielsweise
destilliertes, deionisiertes oder Leitungswasser. Wasser dient nicht
nur als flüssiger
Träger
für die
Cyclodextrine, sondern erleichtert auch die Komplexbildungsreaktion
zwischen den Cyclodextrinmolekülen und
den Molekülen
des schlechten Geruchs, die sich auf der Hautstelle befinden, wenn
die Zusammensetzung aufgetragen wird.
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Der
wasserhaltige Träger
der vorliegenden Erfindung wird typischerweise von etwa 80% bis
etwa 98% der Zusammensetzung der vorliegenden Erfindung umfassen.
Vorzugsweise umfasst die Zusammensetzung der vorliegenden Erfindung
den wasserhaltigen Träger
von etwa 85 Gew.-% bis etwa 95 Gew.-% der Zusammensetzung.
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ANTIMIKROBIELLES
VORBEUGUNGSMITTEL
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Die
Zusammensetzungen können
optional aber vorzugsweise gelöste,
milde, wasserlösliche,
Antimikrobielle Vorbeugungsmittel enthalten, welche wirksam sind
zum Hemmen und/oder Regulieren des mikrobiellen Wachstums in der
Zusammensetzung. Eine Verunreinigung der Zusammensetzungen der vorliegenden Erfindung durch
Mikroorganismen und ein nachfolgendes mikrobielles Wachstum kann
zu unansehnlichen oder schlecht riechenden Zusammensetzungen fühlen. Ebenso
werden Mikroorganismen typischerweise in Cyclodextrin-Lieferungen
gefunden, und ihr Wachstum in wasserhaltigen Lösungen ist möglich. Der
Einschluss von antimikrobiellen Konservierungsmitteln hilft bei
der Verbesserung der Lagerungsstabilität der Zusammensetzung der vorliegenden
Erfindung. In der vorliegenden Erfindung ist das wasserlösliche antimikrobielle
Präservierungsmittel
in einer effektiven Menge enthalten. Der Ausdruck "effektive Menge" des wasserlöslichen
antimikrobiellen Präservierungsmittels,
wie hier verwendet, meint einen ausreichenden Anteil, um für eine spezifische
Zeitdauer ein Verderben zu verhindern und ein Wachstum von Mikroorganismen
zu verhindern, die unabsichtlich der Zusammensetzung hinzu gefügt wurden.
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Antimikrobielle
Präservierungsmittel,
die in der vorliegenden Erfindung nützlich sind, umfassen biozidale
und biostatische Verbindungen (Substanzen, die Mikroorganismen abtöten und/oder
das Wachstum von Mikroorganismen regulieren). Geeignete antimikrobielle
Präservierungsmittel
haben eine Löslichkeit
von 0,3% oder größer. Zudem
sind geeignete Präservierungsmittel
solche, welche in Kontakt mit der Haut gelangen können, ohne
einem großen
Irritationspotential. Vorzugsweise sind antimikrobielle Präservierungsmittel
solche, die wasserlöslich
sind und in geringen Anteilen wirksam sind, weil die wasserunlöslichen
organischen Präservierungsmittel
Einschlusskomplexe mit den Cyclodextrinmolekülen bilden können und
mit den schlecht riechenden Molekülen um die Cyclodextrin-Hohlräume im Wettbewerb
stehen, so dass die Cyclodextrine als Geruchsregulierungsaktivstoffe
ineffektiv gemacht. Präservative,
die für
die Verwendung in der vorliegenden Erfindung geeignet sind, sind
vollständig
beschrieben in The Theory and Practice of Industrial Pharmacy, von Lachman,
Lieberman, Kanig, 3. Ausgabe, Seiten 466–467 und 520–522 (1986),
und US Patent Nr. 5,534,165 von Pilosof et al, veröffentlicht
am 09. Juli 1996.
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Es
wird vorgezogen, ein Breitspektrum-Präservativ zu verwenden, wie
beispielsweise ein solches, das sowohl gegenüber Bakterien (sowohl grampositiv
als auch gramnegativ) als auch gegenüber Pilzen wirksam ist. Ein
Präservativ
mit begrenztem Spektrum, wie ein solches, das nur effektiv ist gegenüber einer
einzelnen Gruppe von Mikroorganismen, zum Beispiel Pilzen, kann
in Kombination mit einem Breitspektrum-Präservativ verwendet werden oder
mit anderen Präservativen
mit begrenztem Spektrum mit komplementärer und/oder ergänzender
Aktivität.
Ein Gemisch von Breitspektrum-Präservativen
kann auch verwendet werden.
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Bevorzugte
wasserlösliche
Präservative
umfassen die folgenden: Natriumhydroxymethylglycinat (das heißt, Suttocide® A:
von Sutton Labs, Chatham, NJ); Natriumbenzoat; zyklische organische
Stickstoffverbindungen mit Imidazolidindion-Verbindungen (wie Dimethyloldimethylhydantoin,
das heißt,
Glydant® Plus
von Lonza, Diazolidinylurea und Imidazolidinylurea) und bizyklisches
Polymethoxyoxazolidin; Phenyl- und Phenoxyverbindung, einschließlich Benzylalkohol,
2-phenoxyethanol
und Hexamidinisethionat; quartärnäre Ammoniumverbindungen,
einschließlich
Polyhexamehtylenbiguanid; Aldehyde mit geringem Molekulargewicht,
einschließlich
Formaldehyd und Glutaraldehyd; halogenierte Verbindungen, einschließlich Chlorhexidin,
Chlorobutanol und Dibromopropamidin und Mischungen davon.
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Um
den größten Anteil
der Cyclodextrine für
die Geruchsregulierung zu reservieren, sollte die minimale Menge
des effektiv Präservierungsmittels
verwendet werden. Bevorzugte Anteile von Präservierungsmittel sind von
etwa 0,0001 Gew.-% bis etwa 2 Gew.-%, ganz bevorzugt von etwa 0,0002
Gew.-% bis etwa 1 Gew.-%, äußerst bevorzugt
von etwa 0,01 Gew.-% bis etwa 0,5 Gew.-% der Zusammensetzung.
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pH-Wert
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Wasserhaltige
Zusammensetzungen der vorliegenden Erfindung sollten einen pH-Wert von etwa 3 bis etwa
10, vorzugsweise von etwa 3,5 bis etwa 8, ganz bevorzugt von etwa
3,5 bis etwa 6 haben. Einige herkömmliche Puffermittel sind im
Stand der Technik bekannt, welche verwendet werden können, um
den pH-Wert auf das gewünschte
Niveau einzustellen, falls dies notwendig ist. Zum Beispiel Kombinationen
von Salzen und Säuren,
wie die folgendenden Beispiele: Natriumlactat, Natriumcitrat, Kaliumphosphat,
Lactinsäure,
Citrinsäure,
Phosphorinsäure,
sind nützlich.
Einige der Wirksamkeiten dieser Inhaltsstoffe kann verloren gehen,
wenn sie mit Cyclodextrin einen Komplex bilden, so muss Sorge bei
der Formulierung dafür
getragen werden, dies einzustellen. Weitere optionale Puffer sind
offenbart in The Theorie and Practice of Industrial Pharmacy, Lachman,
Lieberman und Kanig, dritte Ausgabe.
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POLYOLE MIT GERINGEM MOLEKULARGEWICHT
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Die
vorliegende Zusammensetzung kann auch optional Polyole mit geringem
Molekulargewicht umfassen. Der Ausdruck "Polyole mit geringem Molekulargewicht", wie hier verwendet,
bezieht sich auf lineare organische Verbindungen, mit mehr als einer
funktionalen Alkoholgruppe pro Molekül, wobei das Molekulargewicht
geringer als 95 ist. Die Polyole mit geringem Molekulargewicht mit
relativ hohen Siedepunkten, im Vergleich zu Wasser, wie Propylenglycol
und Glycerol, sind bevorzugte Inhaltsstoffe zum Verbessern der Geruchsregulierungsleistung
der Zusammensetzung der vorliegenden Erfindung. Ohne durch die Theorie
gebunden zu sein, wird angenommen, dass der Einbau einer kleinen
Mengen von Glycolen mit geringem Molekulargewicht in die Zusammensetzung
der vorliegenden Erfindung die Bildung der Cyclodextrin-Einschlusskomplexe
verbessert, wenn die Haut trocknet.
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Es
wird angenommen, dass die Fähigkeit
der Polyole, auf der Haut über
eine längere
Zeitdauer als Wasser zu verbleiben, wenn die Haut trocknet, diesen
erlaubt, ternäre
Komplexe mit dem Cyclodextrin und einigen schlecht riechenden Molekülen zu bilden.
Die Hinzugabe der Glycole soll den Lückenraum in dem Cyclodextrinhohlraum
auffüllen,
der nicht durch einige Schlechtgeruch-Moleküle relativ kleinerer Größe gefüllt werden
kann. Vorzugsweise ist das verwendete Glycol ein Propy lenglycol.
Cyclodextrine, die durch Verfahren präpariert werden, die zu einem
Anteil solcher Polyole führen,
sind höchst
erwünscht,
da sie ohne Entfernung der Polyole verwendet werden können.
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In
optimaler Weise werden die Polyole mit geringem Molekulargewicht
in einem wirksamen Anteil hinzu gefügt, dass sie die Komplexbildung
unterstützen,
ohne die verfügbare
Cyclodextrin-Kapazität
signifikant zu verringern, um Moleküle des schlechten Geruchs mit
größeren Größen zu absorbieren.
Typischerweise werden Polyole mit geringem Molekulargewicht der
Zusammensetzung der vorliegenden Erfindung in einem Anteil von etwa
0,01 Gew.-% bis etwa 1 Gew.-% der Zusammensetzung, vorzugsweise
von etwa 0,02 Gew.-% bis etwa 0,5 Gew.-%, äußerst bevorzugt von etwa 0,03
Gew.-% bis etwa 0,3 Gew.-% der Zusammensetzung hinzu gefügt.
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WEITERE KOMPONENTEN
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Die
Zusammensetzung der vorliegenden Erfindung kann optional angehängte geruchsregulierende Materialien
enthalten, wie Zinksalze, wasserlösliche kationische Polymere,
wasserlösliche
anionische Polymere, wasserlösliche
Carbonatsalze, wasserlösliche
Bikarbonatsalze, Zeolithe und aktivierten Kohlenstoff; Gelatierungsmittel;
Farbstoffe und/oder Antitranspirantmittel.
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Optional,
aber höchst
bevorzugt, kann die vorliegende Erfindung Zinksalze für eine zusätzliche
Geruchsabsorption und/oder für
antimikrobielle Vorteile für
die Cyclodextrinlösung
enthalten. Zinkverbindungen wurden wegen ihrer Fähigkeit, den schlechten Geruch
zu verbessern, am häufigsten
verwendet, zum Beispiel in Mundspülungsprodukten, wie sie offenbart
sind in US Patent Nrn. 4,325,939, veröffentlicht am 20. April 1982 und
4,469,674, veröffentlicht
am 04. September 1983 für
N. B. Shah et al. Stark ionisierte und wasserlösliche Zinksalze, wie Zinkchlorid,
liefern die beste Quelle für
Zinkionen. Das Zinksalz, Zinkphenolsulfonat, wird für die Verwendung
in der Hauptzusammensetzung der vorliegenden Erfindung bevorzugt; obwohl
auch andere in den Schutzbereich der Erfindung fallen können. Es
muss jedoch bei der Auswahl von Zinksalzen sowie ihrer Anteile sorgfältig umgegangen
werden, da einige für
die Haut irritierend sein können
und deshalb für
die Verwendung in der vorliegenden Erfindung nicht vorgezogen werden.
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Diese
Zinksalze helfen beim Absorbieren von Amin- und Schwefel enthaltenden
Verbindungen mit geringem Molekulargewicht. Amine mit geringem Molekulargewicht
und/oder Schwefel enthaltende Materialien mit geringem Molekulargewicht,
wie Sulfit und Mercarptane, sind Komponenten vieler Typen von schlechten Gerüchen, wie
Lebensmittelgerüchen
(Knoblauch, Zwiebel), Atmungsgeruch, Uringerüchen und insbesondere Körper/Schweiß-Geruch.
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Wenn
Zinksalze der Zusammensetzung der vorliegenden Erfindung hinzu gegeben
werden, sind sie typischerweise in einem Anteil von etwa 0,1 Gew.-%
bis etwa 10 Gew.-%, vorzugsweise von etwa 0,2 Gew.-% bis etwa 8
Gew.-%, ganz bevorzugt von etwa 0,3 Gew.-% bis etwa 5 Gew.-% der
Zusammensetzung vorhanden.
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Einige
wasserlösliche
Polymere, wie wasserlösliches
kationisches Polymer und wasserlösliche
anionische Polymere, können
in der Zusammensetzung der vorliegenden Erfindung verwendet werden,
zusätzliche
Geruchsregulierungsvorteile zu liefern. Wasserlösliche kationische Polymere,
wie solche, die Aminofunktionalitäten, Amidofunktionalitäten und
Mischungen davon enthalten, sind in der vorliegenden Erfindung nützlich,
um bestimmte Säuretyp-Gerüche zu regulieren.
Wasserlösliche
anionische Polymere, wie Polyacrylsäuren und ihre wasserlöslichen
Salze, sind in der vorliegenden Erfindung nützlich, um bestimmte Amintyp-Gerüche zu regulieren.
Bevorzugte Polyacrylsäuren
und ihre Alkalimetallsalze haben ein mittleres Molekulargewicht von
weniger als etwa 20.000, ganz bevorzugt von weniger als 5.000. Polymere,
die Sulfonsäuregruppen, Phosphorinsäuregruppen,
Phosphonsäuregruppen
und ihre wasserlöslichen
Salze und Mischungen davon und Mischungen mit Carboxylsäure und
Carboxylatgruppen enthalten, sind auch geeignet.
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Wasserlösliche Polymere,
die sowohl kationische als auch anionische Funktionalitäten enthalten,
sind auch geeignet. Beispiele dieser Polymere werden gegeben in
US Patent 4,909,986, veröffentlicht
am 20. März 1990
für N.
Kobayashi und A. Kawazoe. Ein weiteres Beispiel für wasserlösliche Polymere,
die sowohl kationische als auch anionische Funktionalitäten enthalten,
ist ein Copolymer des Dimethyldiallylammoniumchlorids und der Acrylsäure, im
Handel erhältlich
unter dem Markennamen Merquat 280® von
Calgon.
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Obwohl
die vorerwähnten
wasserlöslichen
Polymere in der vorliegenden Erfindung nützlich sind, muss beim Verwenden
der Materialien Sorge dafür
getragen werden, dass gewährleistet
ist, dass keine restliche Acrylsäure
vorhanden ist, und zwar aufgrund von Sicherheitsaspekten, die mit
dem Vorhandensein von Acrylsäure
verbunden sind.
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Wasserlösliche Alkalimetallcarbonat-
und/oder Bikarbonatsalze, wie Natriumbicarbonat, Kaliumbikarbonat,
Kaliumcarbonat, Natriumcarbonat und Mischungen davon, können der
Zusammensetzung der vorliegenden Erfindung hinzu gegeben sein, um
dabei zu helfen, bestimmte Säuretyp-Gerüche zu regulieren.
Bevorzugte Salze sind Natriumcarbonatmonohydrat, Kaliumcarbonat,
Natriumbicarbonat, Kaliumbikarbonat und Mischungen davon. Wenn diese
Salze der Zusammensetzung der vorliegenden Erfindung hinzu gegeben
werden, sind sie typischerweise in einem Anteil von etwa 0,1 Gew.-%
bis etwa 5 Gew.-%, vorzugsweise von etwa 0,2 Gew.-% bis etwa 3 Gew.-%, äußerst bevorzugt
von etwa 0,3 Gew.-% bis etwa 2 Gew.-% der Zusammensetzung vorhanden.
Wenn diese Salze der Zusammensetzung der vorliegenden Erfindung
hinzu gegeben werden, wird vorgezogen, dass inkompatible Metallsalze
in der Erfindung nicht vorhanden sind. Vorzugsweise sollte, wenn
diese Salze verwendet werden, diese Zusammensetzung im Wesentlichen
frei sein von Zink- oder anderen
inkompatiblen Metallionen, zum Beispiel Ca, Fe, etc. welche wasserunlösliche Salze
bilden.
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Aminsäuregelatierende
Mittel, wie Ethylendiamintetraacetinsäure (EDTA) können optional
zu der Zusammensetzung der vorliegenden Erfindung hinzu gegeben
werden, um die Aktivität
des wasserlöslichen,
antimikrobiellen Präservationsmittels
zu verbessern. Wenn ein Gelatierungsmittel der Zusammensetzung der vorliegenden
Erfindung hinzu gegeben wird, ist es typischerweise in einem Anteil
von etwa 0,01 Gew.-% bis etwa 0,3 Gew.-%, vorzugsweise von etwa
0,05 Gew.-% bis etwa 0,2 Gew.-% der Zusammensetzung vorhanden.
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Zeolithe
können
auch in der vorliegenden Erfindung verwendet werden. Eine bevorzugte
Klasse von Zeolithen ist gekennzeichnet als "mittlere" Silikat/Aluminat-Zeolithe, insbesondere für die Verwendung
beim Absorbieren von Amintyp-Gerüchen. "Hohe" Zeolithe werden
bevorzugt zur Regulierung von Schwefel enthaltenden Gerüchen, zum
Beispiel Thiole, Mercaptane. Zeolithe sind vollständiger erläutert in
US Patent Nr. 5,429,628 für
Trihn et al., veröffentlicht
am 04. Juli 1995.
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Das
Kohlenstoffmaterial, das für
die Verwendung in der vorliegenden Erfindung geeignet ist, ist das
in der gewerblichen Praxis allgemein als ein Absorptionsmittel für organische
Moleküle
und/oder für
Luftreinigungszwecke bekannte Material. Häufig wird ein solches Kohlenstoffmaterial
bezeichnet als "aktivierter" Kohlenstoff oder "aktivierte" Kohle. Solcher Kohlenstoff
ist erhältlich
aus gewerblichen Quellen unter solchen Handelsnamen wie: Calgon-Typ
CPG®;
Type PCB®;
Typ SGL®;
Typ CAL® und
Typ OL®.
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Färbungsmittel
und Farbstoffe können
optional zu den geruchsabsorbierenden Zusammensetzungen zum optischen
Erscheinungsbild und zum Erwecken eines Eindrucks der Leistungsfähigkeit
hinzu gegeben werden. Wenn Färbungsmittel
verwendet werden, muss Sorge bei der Auswahl der zu wählenden
Farbstoffe getragen werden, damit sich nicht die Haut färbt. Bevorzugte
Färbungsmittel
für die
Verwendung in der vorliegenden Zusammensetzungen sind hoch wasserlösliche Farbstoffe,
zum Beispiel Säureblau
3, Säureblau
104, Säuregrün 1, Säuregrün 25, Säuregelb
3, Säuregelb
73, Natriumsalz, D & C-Grün, Nr. 5,
6 & 8, D & C-Gelb Nr. 7,
8, 10 & 11, D & C-Violett Nr.
2, FD & C-Blau
Nr. 1 & 2, FD & C-Grün Nr. 3,
FD & C-Gelb Nr.
5 & 6 und Mischungen
davon.
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Optional
kann die vorliegende Hautzusammensetzung auch bekannte Antitranspirantmittel
und/oder weitere bekannte Deodorantzusammensetzung umfassen, die
nicht vorher ausdrücklich
offenbart wurden. Beispiele von Antitranspirantmitteln, die für wässrige Lösungen geeignet
sind, umfassen Aluminium-Zirkoniumtetrachlorhydrexglycin,
Aluminum-Zirkoniumpentchlorhydrat, Aluminium-Sesquichlorhydrat oder
Aluminiumchlorhydrat und Mischungen davon.
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HERSTELLEN
DER ZUSAMMENSETZUNGEN
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Die
Zusammensetzung können
durch Öl-in-Wasser-Emulsionstechniken
präparierten
werden, wie sie im Stand der Technik allgemein bekannt sind. Beispiele
solcher Techniken sind beschrieben in Remingston's Pharmaceutical Science, achtzehnte
Ausgabe, Seiten 304–306,
1990. Diese Zusammensetzungen der vorliegenden Erfindung können auch
durch ein Verfahren mit den Schritten präpariert werden: Herstellen
eines Gemisches durch Mischen eines Emulgators und einer Ölphase,
bis sie homogen sind und Hinzugeben einer wässrigen Phase unter Mischung,
bis das Gemisch homogen ist. Das Herstellen einer Lösung durch
Hinzugabe von Cyclodextrin mit einer wässrigen Phase unter Mischung,
bis das Cyclodextrin aufgelöst
ist. Herstellen eines zweiten Gemisches durch Mischen der Lösung mit
dem Gemisch, bis das zweite Gemisch homogen ist. Wenn es erwünscht ist,
kann das zweite Gemisch ferner weiter verdünnt werden, indem eine wässrige Phase unter
Mischen hinzu gegeben wird, bis beides homogen ist. Wenn hydrophobe
antimikrobielle Stoffe auch in den Zusammensetzungen enthalten sind,
umfasst das Verfahren zum Herstellen des Gemisches in dem ersten Schritt
zusätzlich
ein Hinzugeben eines Vorgemisches und zu dem Emulgator und der Ölphase unter
Mischen, bis beides Homogen ist, wobei das Vorgemisch präpariert
wird durch Mischen eines hydrophoben antimikrobiellen Mittels mit
einem Emulgator, bis das Vorgemisch homogen ist. Der Ausdruck "homogen", wie hier verwendet,
bedeutet eine gleichförmig
dispergierte Lösung.
Die Homogenität
wird durch eine Zusammensetzung angezeigt, welche im Wesentlichen
glatt, klümpchenfrei
und gleichförmig
in ihrer Erscheinung ist. Eine stabile Emulsion bleibt homogen über eine
gegebene Zeitspanne, welche durch die benötigte Lagerdauer der Zusammensetzung
bestimmt wird.
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Als
eine Alternative zum Herstellen des Gemisches durch Mischen eines
Emulgators, einer Ölphase und
einer wässrigen
Phase, kann ein Emulsionskonzentrat mit einem Emulgator, einer Ölphase und
einer minimalen Menge eines wässrigen
Trägers
verwendet werden. Emulsionskonzentrate, die in der vorliegenden Erfindung
nützlich
sind, werden von etwa einem 3-fachen bis etwa einem 20-fachen Konzentrat
liegen. Die konzentrierte Emulsion kann dann durch Hinzugabe eines
wässrigen
Trägers
verdünnt
werden, gefolgt durch die Hinzugabe der restlichen Inhaltsstoffe,
wie sie oben diskutiert wurden. Ein geeignetes Verfahren zum Bilden
eines Emulsionskonzentrats ist beschrieben in US Patent Nr. 5,043,155
für Puchalski
et al., veröffentlicht am
27. August 1991. Ein Beispiel eines Emulsionskonzentrats, das in
der vorliegenden Erfindung nützlich
ist, ist Dow Corning® 365, 35% Dimethicon-Emulsion.
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Weitere
Variationen des Verfahrens zum Herstellen der Zusammensetzungen,
welche nützlich
sind, umfassen ein Herstellen des Gemisches in einem Schritt durch
Hinzugabe und Mischen jedes der Inhaltsstoffe. Alternativ können weniger
als alle der Inhaltsstoffe vorkombiniert werden zum Zwecke einer
nachfolgenden Kombination mit anderen Inhaltsstoffen oder mit anderen
vorkombinierten Inhaltsstoffen, um die Zusammensetzung zu bilden.
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Die
Anlage, die zum Bilden der Gemische und der Emulsion geeignet ist,
kann ausgewählt
werden aus solche, die im Stand der Technik bekannt sind oder welche
im Stand der Technik bekannt werden. Zum Beispiel umfassen geeignete
Vorrichtungen Doppel-Rührklingenmischer.
Ein Turbinenmixer und ein In-line-Homogenisierer, der Tandem-Rotor-Statoren
verwendet, wie beschrieben in dem oben erwähnten US Patent 5,043,155, können auch
verwendet werden.
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Die
resultierende Emulsion, in welcher die Inhaltsstoffe in ihren Gesamtmengen
enthält,
hat eine bevorzugte Viskosität
bei Raumtemperatur (das heißt,
20°–25°C) im Bereich
von etwa 10 bis etwa 200 Centipoise, ganz bevorzugt von etwa 15
bis etwa 150 Centipoise; äußerst bevorzugt
von etwa 20 bis etwa 100 Centipoise.
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Da
die Zusammensetzungen der vorliegenden Erfindung direkt auf die
Haut aufgetragen werden sollen, sind verschiede Applikatoren nützlich zum
Ausgeben der Zusammensetzungen auf den gesamten Körper, um
eine maximale Geruchsregulierung zu gewähren. Zum Beispiel werden die
Zusammensetzungen vorzugsweise auf einem Papierprodukt abgeschieden,
wie einem Wischtuch, welches später
mit der Haut in Kontakt gebracht wird, um die Zusammensetzung auf
die Haut zu übertragen.
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Beliebige
Wischstrukturen und/oder -verfahren zum Herstellen der Wischstrukturen,
die im Stand der Technik allgemein bekannt sind, können in
der vorliegenden Erfindung verwendet werden. Das Wischtuch umfasst
ein flexibles Abgabemittel. Der Ausdruck "flexibles Abgabemittel", wie hier verwendet,
umfasst Papiere, Tücher,
Vliesstoffe, Folien, Schäume,
Schwämme,
Roller, Pads, Tissue, Baumwollkügelchen
und dergleichen. Bevorzugte Wischtuch-Substrate umfassen ein poröses Material,
wie die Vliesstoffsubstrate, Schäume
oder Schwämme,
welche in der Lage sind, die Zusammensetzung innerhalb der Poren
der Substrate zu halten. Beispiele von zellulosehaltigen Vliesstoffen,
die besonders nützlich
und wirtschaftlich sind in der vorliegenden Erfindung, sind beschrieben
in US Patent Nr. 4,191,609, Trokhan, veröffentlicht am 04. März 1980.
Eine weitere Beschreibung nützlicher
Wischtücher
und Verfahren zum Herstellen solcher Wischtücher sind zu finden im Weltpatent
95/17175 für
Mitra et al., Veröffentlichungsdatum
29. Juni 1995.
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Techniken
zum Kombinieren der Wischtuchsubstrate mit der Zusammensetzung der
vorliegenden Erfindung sind im Stand der Technik allgemein bekannt.
Beispiele üblicher
Verfahren zum Kombinieren der Zusammensetzung mit dem Wischtuch substrat
können
umfassen ein Beschichten, Eintauchen, ein Dippen oder Besprühen des
Wischtuchsubstrats mit der Zusammensetzung der vorliegenden Erfindung.
Die Zusammensetzung der vorliegenden Erfindung wird dem Wischtuchsubstrat
in einem Anteil hinzu gefügt,
der ausreicht, die gewünschte
Geruchsregulierung und/oder andere gewünschte Hautvorteile der vorliegenden
Erfindung zu liefern. Ein angenehmes Verfahren zum Kombinieren der
Zusammensetzung der vorliegenden Erfindung mit dem gewählten Substrat
ist, das Substrat innerhalb einer offenen Verpackung anzuordnen,
welche das fertige Produkt bis zur Benutzung ultimativ aufnehmen
wird. Die Zusammensetzung wird auf das Substrat gegossen und darf
sich in diesem verteilen. Es wird vorgezogen, dass die homogene
Zusammensetzung auf jedes Wischtusch einzeln gegossen wird, anstatt
es auf einen Stapel von Wischtüchern
zu gießen.
Die Verpackung wird dann geschlossen und die Wischtücher sind
fertig für
die Verwendung.
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Die
Zusammensetzung der vorliegenden Erfindung kann auch als eine Flüssigkeit
mit Hilfe eines Sprüh-Dispensers
oder einer Flasche geliefert werden. Bevorzugt wird ein per Hand
aktivierter Sprüh-Dispenser,
um die Verwendung von Aerosolen zu vermeiden, welche empfindliche
Flächen
den Körper
irritieren können.
Sprüh-Dispenser, die in
der vorliegenden Erfindung nützlich
sind, sind vollständiger
beschrieben in US Patent Nr. 5,534,165.
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VERFAHREN
DER VERWENDUNG
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Die
vorliegende Erfindung umfasst auch die Verwendung von Cyclodextrin
enthaltenden Zusammensetzungen für
die Herstellung einer geruchsabsorbierenden Zusammensetzung zum
Regulieren von schlechten Umweltgerüchen auf der Haut und zum Reduzieren
von Körpergeruch
und/oder vaginalem Geruch. Die Cyclodextrin enthaltenden Zusammensetzung
können
auch optional ein oder mehrere des Folgenden enthalten: hydrophobe
antimikrobielle Stoffe, wasserlösliche
antimikrobielle Präservierungsmittel,
Polyole mit geringem Molekulargewicht, Zinksalze, wasserlösliche Polymere,
lösliche
Carbonat und/oder Bikarbonat-Salze, Gelatierungs mittel, Zeolithe,
aktivierter Kohlenstoff und Mischungen davon. Die Zusammensetzung
werden auf die Haut aufgebracht und können auf einer Beckenregion,
einer äußeren Vagina
und/oder einer Höschenlinie
aufgebracht werden. Die Zusammensetzungen der vorliegenden Erfindung
sollten jedoch nicht in die Vagina eingeführt werden und auch nicht auf
die Vulva aufgebracht werden.
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Eine "effektive Menge" der Zusammensetzungen
der vorliegenden Erfindung, wie sie hier verwendet werden, meint
eine Menge, die ausreicht, um einen Körpergeruch bis zu dem Punkt
zu absorbieren, der von dem menschlichen Geruchssinn nicht wahrnehmbar
ist.
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Die
Zusammensetzungen der vorliegenden Erfindung werden typischerweise
direkt auf die Haut oder das Haar aufgebracht. Die Zusammensetzungen
können
abgegeben werden, indem die Zusammensetzung in einem Ausgabemittel
angeordnet werden und eine effektive Menge durch Aufsprühen oder
durch Reiben der Zusammensetzung auf der gewünschten Hautoberfläche aufgetragen
wird; typischerweise auf den gesamten Körper. Vorzugsweise ist das
Ausgabemittel ein Wischtuch mit einem flexiblen Abgabemittel. Eine
Verteilung der Zusammensetzung der vorliegenden Erfindung kann auch
Verwenden einer Hand erreicht werden.
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Alternativ
kann der Benutzer die Zusammensetzung der vorliegenden Erfindung
mit einem flexiblen Ausgabemittel seiner oder ihrer eigenen Wahl
kombinieren. Um dies zu tun, wählt
der Benutzer einfach ein flexibles Ausgabemittel, wie einen Waschlappen,
gießt
eine Lösung
der Zusammensetzung auf die vorliegende Erfindung aus einer Flasche
oder einem anderen geeigneten Behälter über das gewählte flexible Ausgabemittel
und trägt
die Zusammensetzung auf die gewünschte
Fläche
des Körpers
auf. In dieser Weise kann der Benutzer so viel oder so wenig von
der Zusammensetzung der vorliegenden Erfindung verwenden, wie er/sie wünscht, abhängig von
der vorgesehenen Verwendung und dem Grad der notwendigen Geruchsregulierung.
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Die
folgenden nicht beschränkenden
Beispiele zeigen die Formulierungen und Verfahren für die Verwendung
der vorliegenden Erfindung.
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Präpariere
Beispiel I wie folgt: Präpariere
ein Vorgemisch durch Mischen einer Menge von Wasser gleich etwa
1 „42%
des gesamten Formulationsgewichts mit dem Dow-Dimenticon-Emulsionsgemisch.
Präpariere
eine wässrige
Lösung
durch Mischen einer Menge von Wasser gleich etwa 5,71% des Gesamtformulierungsgewichts
mit Propylenglycol, Zitronensäure,
Dinatriumphosphat und Zinkphenolsulfonat, bis alle gelöst sind.
Präpariere
eine zweite wässrige
Lösung
durch Mischen einer Menge von Wasser gleich etwa 5,71% des gesamten
Formulationsgewichts mit Hydroxypropylbetacyclodextrin, bis dieses
gelöst.
Präpariere
ein Gemisch durch Kombinieren der wässrigen Lösung mit dem Vorgemisch unter
Mischen, bis es homogen ist. Präpariere
ein zweites Gemisch durch Kombinieren des Restwassers der gesamten
Formulierung mit dem Gemisch unter Mischen bis es homogen ist. Präpariere
ein drittes Gemisch durch Kombinieren der zweiten wässrigen
Lösung
mit dem zweiten Gemisch unter Mischen, bis dies homogen ist. Kombiniere
Suttocide® A
mit dem dritten Gemisch unter Mischen, bis eine Homogenität erreicht
ist und das Suttocide® A gelöst ist.
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Präpariere
Beispiel II wie folgt: Präpariere
ein Vorgemisch durch Mischen von Triclosan mit Polyoxyl 40 hydriertem
Rizinusöl über geringer
Hitze, wie beispielsweise einer heißen Platte, die auf niedrig
eingestellt ist, bis das Triclosan gelöst ist, und kombiniere dann
dies mit Dow Corning® 365, 35% Dimethicon-Emulsion unter
Mischen, bis Homogenität
vorliegt. Präpariere
ein Gemisch durch Hinzugabe einer Menge von Wasser gleich etwa 5,71%
des gesamten Formulierungsgewichts zu dem Vorgemisch unter Mischen,
bis es homogen ist. Präpariere
eine wässrige
Lösung
durch Hinzugeben von Propylenglycol, Zitronensäure, Binatriumphosphat, Tetranatrium
EDTA und Zinkphenolsulfonat mit einer Menge von Wasser gleich etwa
5,71% des gesamten Formulierungsgewichts unter Mischen, bis alles
gelöst
ist. Präpariere
eine zweite wässrige
Lösung
durch Hinzugabe von Hydroxypropylbetacyclodextrin zu einer Menge
von Wasser gleich etwa 5,71% des gesamten Formulierungsgewichts
unter Mischen, bis das Hydroxypropylbetacyclodextrin gelöst ist.
Präpariere
ein zweites Gemisch durch Mischen der wässrigen Lösung mit dem Gemisch, bis Homogenität vorliegt
und füge
dann das Restwasser des gesamten Formulierungsgewichts unter Mischen
hinzu, bis Homogenität
vorliegt. Präpariere
ein drittes Gemisch durch Hinzugabe einer zweiten wässrigen
Lösung
zu dem zweiten Gemisch unter Mischen, bis Homogenität vorliegt.
Für Glydant
Plus® zu
dem dritten Gemisch unter Mischen hinzu, bis das Glydant Plus® gelöst ist und
das Gemisch homogen ist.
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Präpariere
Beispiel III wie folgt: Präpariere
ein Gemisch durch Mischen einer Menge von Wasser gleich etwa 2,86%
des gesamten Formulierungsgewichts mit Dow Corning® 365,
35% Dimethicon-Emulsion, bis dies homogen ist. Präpariere
eine wässrige
Lösung
durch Hinzugabe von Propylenglycol, Zitronensäure, Natriumbenzoat und Dinatriumphosphat
zu einer Menge von Wasser gleich etwa 5,71% des gesamten Formulierungsgewichts
unter Mischen, bis alle gelöst
sind. Präpariere
eine zweite wässrige
Lösung
durch Hinzugabe von Hydroxypropylbetacyclodextrin zu einer Menge
von Wasser gleich etwa 5,71% des gesamten Formulierungsgewichts
unter Mischen, bis das Hydroxypropylbetacyclodextrin gelöst ist.
Präpariere
ein Gemisch durch Hinzugabe der wässrigen Lösung zu dem Vorgemisch und
füge dann
dies in das Restwasser der gesamten Formulierung unter Mischen,
bis es homogen ist. Präpariere
ein zweites Gemisch durch Hinzugabe der zweiten wässerigen
Lösung
zu dem Gemisch unter Mischen, bis dies homogen ist. Füge Suttocide® A
zu dem zweiten Gemisch hinzu unter Mischen, bis dies homogen ist.
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Präparation für eine Anwendung auf der Haut
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Die
Lösungen
der vorliegenden Erfindung, wie sie aus den Beispielen gebildet
werden, können
auf ein Wischtuch geladen oder in eine Sprüheinrichtung gegossen oder
direkt auf die Haut oder auf flexible Abgabemittel nach Wahl des
Benutzers zur angenehmen Auftragung auf die Haut gegossen werden.
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Um
Wischtücher
zu präparieren:
Lege einen trockenen Stoff oder eine Wischsubstanz in eine offene Verpackung,
welche das fertige Produkt ultimativ enthalten wird. Gieße diese
die Zusammensetzung auf den Stoff, damit sich dieser darin verteilen
kann. Schließe
die Verpackung zur Lagerung, bis zur Verbrauchernutzung. Um ein
Spray zu präparieren:
Gieße
die Zusammensetzung in eine ausgewählte Sprayverpackung. Schließe die Verpackung
zur Lagerung bis zur Verbrauchernutzung.
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Beispiel IV
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Eine
Frau mit einer stressbedingten Urininkontinenz findet, dass die
mit diesem Zustand verbundene Feuchtigkeit einen vaginalen Geruch
bewirkt, den sie von der Haut beseitigen und kontrollieren möchte. Nach dem
Urinieren wischt die Frau ihre äußere Vagina
mit einem Wischtuch ab, das die Zusammensetzung aus Beispiel I enthält. Das
Cyclodextrin und die Zinksalze in der Zusammensetzung bilden ein
Komplex mit Gerüchen,
polyzyklischen Verbindungen und Aminen (jeweils), welche im Urin
zu finden sind. Diese Frau nimmt einen geringeren Geruch nach Verwendung
der Wischtücher
wahr.
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Beispiel V
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Eine
Frau mit großer
Oberweite findet, dass, wenn sie sich anstrengt, dazu neigt, unter
den Brüsten zu
schwitzen und sich die Haut dort scheuert. Vor und nach der Anstrengung
bringt sie die Zusammensetzung aus Beispiel II mit einer in der
Hand gehaltenen Drucksprühflasche
auf. Sie sprüht
die Zusammensetzung unter ihre Brüste und die Zusammensetzung
liefert einen Geruchsschutz gegen Geruchsverbindungen, die mit Schweiß und/oder
einer Schweißzersetzung
abgegeben werden. Diese Frau bemerkt einen geringeren Geruch und
fühlt sich
angenehmer nach Benutzung des Sprays.
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Beispiel VI
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Ein
Mann hat schwere Allergien gegen kosmetische Deodorantmittel und
Antitranspirantmittel und vermeidet die Verwendung solcher Produkte.
Dies führt
zu einem unkontrollierten und peinlichen Körpergeruch. Sein Doktor schlägt vor,
die milde, geruchsabsorbierende Zusammensetzung von Beispiel III
nach dem Duschen aufzutragen. Der Mann trägt die Zusammensetzung auf
seinen gesamten Körper
mit Hilfe eines Sprays jeden Morgen nach dem Duschen auf und leidet
an keiner allergischen Reaktion. Der Mann fühlt sich komfortabel ohne der
Peinlichkeit eines andauernden, unkontrollierbaren Körpergeruchs.
Der Mann hält
eine Tasche von Wischtüchern
an der Arbeit vorrätig,
welche auch die Zusammensetzung von Beispiel III enthält, um bedarfsweise
diese bequem und diskret neu aufzutragen, insbesondere an heißen und
schwitzigen Tagen.
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Beispiel VII
-
Ein
Mann kocht Fisch und eine Gewürzsoße, was
das Schneiden von Knoblauch, Pilzen und verschiedenen Pfeffern notwendig
macht. Ihm wird gesagt, dass seine Hände und sein Haar nach diesen
Lebensmittelgerüchen
riechen und er möchte
diese Gerüche
von seinem Körper
entfernen. Der Mann reibt seine Hände und sein Haar mit Wischtüchern ein,
welche die Zusammensetzung aus Beispiel I enthalten. Der Mann bemerkt
einen geringeren Geruch nach Anwendung der Wischtücher.
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Beispiel VIII
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Eine
Frau findet, dass ihre Hände
und ihr Gesicht nach Rauch und Tabak riechen, nachdem sie während einer
Arbeitspause eine Zigarette geraucht hat. Sie trägt die Zusammensetzung aus
Beispiel II mit einer handbetätigten
Drucksprühflasche
auf. Sie sprüht
die Zusammensetzung auf ihr Gesicht und ihre Hände, und die Zusammensetzung
entfernt die verbliebenen Rauch- und Tabakgerüche, welche sie so unangenehm
empfand. Die Frau bemerkt weniger Geruch und fühlt sich angenehmer, wenn sie
nach Verwendung des Sprays an ihren Tisch zurückkehrt.
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Beispiel IX
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Ein
Mann auf seinem Weg zu einem wichtigen Treffen hält an, um für sein Auto Benzin zu kaufen.
Beim Befüllen
des Benzintanks tropft Benzin auf seine Hände. Der Mann wischt seine
Hände an
einem Papiertuch ab, der Benzingeruch bleibt aber auf seinen Händen. Der
Mann entnimmt eine kleine Flasche aus seiner Sporttasche, welche
die Zusammensetzung aus Beispiel III enthält. Er öffnet die Flasche und gießt etwas
von der Zusammensetzung auf seine Hände. Er riecht dann seine Hände und
bemerkt, dass der Benzingeruch nicht länger vorhanden ist.