DE69735549T2 - Kohärente demodulation mit entscheidungsgesteurter kanal schätzung für digitale übertragung - Google Patents

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  • Cable Transmission Systems, Equalization Of Radio And Reduction Of Echo (AREA)

Description

  • HINTERGRUND
  • Diese Erfindung betrifft Digitalkommunikationssysteme, wie zum Beispiel Code-Multiplex-Vielfachzugriffssysteme und andere Spreizspektrumsysteme.
  • Spreizspektrum (SS) ist ein Kommunikationsschema, das vorteilhaft ist für einige Anwendungen. In der Vergangenheit wurde Spreizspektrum in militärischen Anwendungen verwendet wegen seiner Widerstandsfähigkeit gegenüber Störsendung. In jüngerer Zeit hat Spreizspektrum die Grundlage von Code-Multiplex-Vielfachzugriff-(CDMA-)-Kommunikationssystemen gebildet, von denen einige in Zellularfunktelefonumgebungen bedingt durch eine vorteilhafte Widerstandsfähigkeit in Bezug auf Schwund angewendet worden sind.
  • In einem typischen CDMA-System wird ein zu übertragender Informationsdatenstrom auf einen durch einen Pseudozufallscodegenerator erzeugten Datenstrom viel höherer Bit-Rate eingeprägt. Der Informationsdatenstrom und der Hoch-Bit-Raten-Datenstrom werden typischerweise miteinander multipliziert und eine solche Kombination des Hoch-Bit-Raten-Signals mit dem Nieder-Bit-Raten-Signal wird Direktfolgenspreizung des Informationssignals genannt. Jedem Informationsdatenstrom oder Signal wird ein einzigartiger Spreizcode zugeordnet. Mehrere SS-Signale werden auf Funkfrequenzträgerwellen übertragen und als Verbundsignal bei einem Empfänger empfangen. Jedes der SS-Signale überlappt alle anderen SS-Signale, sowie rauschbezogene Signale, sowohl in der Frequenz als auch der Zeit. Durch Korrelieren des Verbundsignals mit einem der einzigartigen Spreizcodes, wird das entsprechende Informationssignal isoliert und entspreizt.
  • CDMA-Demodulationstechniken werden in U.S. Patenten Nr. 5,151,919 und Nr. 5,218,619 von Dent, "CDMA Subtraktionsdemodulation" beschrieben; Nr. 5,353,352 für Dent et al., "Mehrfachzugriffscodierung für Mobilfunkkommunikationen"; und Nr. 5,550,809 für Bottomley et al., "Mehrfachzugriffscodierung unter Verwendung von Bogenfolgen für Mobilfunkkommunikationen".
  • Das durch den von der Telecommunication Industry Association und der Electronic Industries Association veröffentlichten TIA/EIA/IS-95-Stanard spezifizierte CDMA-Kommunikationssystem verwendet Direktfolgenspreizung. Der IS-95-Standard spezifiziert konventionelle CDMA, bei dem jeder Benutzer sein empfangenes Signal ohne Berücksichtigung von Signalen anderer Benutzer in einem Zellularmobiltelefonsystem demoduliert, obwohl ein solches Schema auch für eine feste Anwendung, wie eine Teilnehmeranbindung verwendet werden kann. Es ist bekannt, dass die spezielle Effizienz eines solchen Systems durch die Leistungseffizienz des zugrundeliegenden SS-Übertragungsschemas bestimmt wird, wie beispielsweise in A. Viterbi, CDMA (1995) beschrieben. Daher ist es vorteilhaft, ein SS-Sendeschema mit einer hohen Leistungseffizienz zu verwenden.
  • Punkt-zu-Mehrpunkt-Kommunikation in der Stromabwärtsrichtung bzw. dem Downlink (i.e. von einer Basisstation zu Mobilstationen) von Systemen, wie IS-95 suggerieren die Verwendung eines Downlink-Pilotkanals.
  • Kohärente Zwei-Phasen, oder Binärphasenumtastung(BPSK) ist das geeignetste Modulationsschema wegen seiner Hochleistungseffizienz bei hohen Bit-Fehlerraten (BER). Um kohärente Demodulation zu ermöglichen, muss jedoch die Gewichtsfunktion oder die Impulsantwort des Funkkanals im Empfänger bestimmt werden. Für kohärente digitale Amplitudenmodulation und das Senden über einen schwundbehafteten Kanal erfordert eine solche Kanalantwortschätzung ein redundantes Pilotsignal, welches gewöhnlich in dem Downlink akzeptierbar ist.
  • Um ein Senden solch eines Pilotsignals in der Stromaufwärtsverbindung bzw. im Uplink (d.h. von einer Mobilstation zu einer Basisstation) zu vermeiden, kann gegebenenfalls eine nicht-kohärente Modulation, wie differenzielles PSK (DPSK) verwendet werden, aber DPSK hat eine signifikant niedrigere Leistungseffizienz, als kohärentes BPSK. Performanzvergleiche von BPSK und DPSK sind in der Literatur verfügbar, einschließlich H. Taub et al., Principles of Communication Systems, Seiten 222-227, 378-388 (1971).
  • Eine Alternative einer nicht-kohärenten Modulation, wie DPSK im Uplink, ist orthogonale Modulation, welche eine Leistungseffizienz erzielt, die zunimmt, wenn die Anzahl orthogonaler Level zunimmt. Aus diesem Grund spezifiziert IS-95 64-ary-Orthogonalmodulation in Kombination mit Binärfaltungscodierung und Binärverschachtelung. Ein Empfänger unter Verwendung von nicht-kohärenter Demodulation für dieses orthogonale Modulationsschema ist in A. Viterbi et al., Performance of Power-Controller Wideband Terrestrial Digital Communication", IEEE Transactions on Communication, Band COM-41, Seiten 559-569 (April 1993) beschrieben.
  • Für das Senden durch einen zeitinvarianten nicht-dispersiven Kanal mit hinzugefügtem weißem Gauschen Rauschen (AWGN), erzielt orthogonale Modulation mit nicht-kohärenter Demodulation die theoretische Kanalkapazität (bei der Rate Null), wenn die Zahl der Level als über alle Grenzen hinweg zunehmend zugelassen wird. In diesem Extremfall, der bei J. Proakis, Digital Communications, 2. Ausgabe (1989) beschrieben wird, erzielen kohärente und nicht-kohärente Demodulation dieselbe Leistungseffizienz. Dies tritt jedoch in der Praxis nicht auf. Speziell für das Senden über einen Kanal, der unter Mehrpfadausbreitung leidet, hat ein Digitalkommunikationssystem unter Verwendung kohärenter Demodulation signifikant bessere Leistungseffizienz, als ein System unter Verwendung nicht-kohärenter Modulation, bedingt durch den Kombinationsverlust des letzteren. Es wird erkannt werden, dass dies für SS-Kommunikationssysteme, sowie andere Digitalkommunikationssysteme gilt, wie zum Beispiel jene, die Zeitvielfachzugriff (TDMA) verwenden.
  • Mehrpfadausbreitung, bei der ein Funksignal von einem Sender zu einem Empfänger mehrere Strecken nimmt, kann in SS und anderen Digitalkommunikationssystemen durch Verwenden eines Rake-Empfängers behandelt werden, der in dem oben erwähnten Digital Communications beschrieben wird. Kohärente Rake-Empfänger werden in U.S. Patent Nr. 5,305,349 für Dent für "Quantisierter Kohärenter Rake-Empfanger" und Nr. 5,237,586 für Bottomly für "Bake-Empfänger mit selektivem Strahkombinieren" beschrieben. Ein anderer kohärenter Rake-Empfänger wird im U.S. Patent Nr. 5,442,661 für Falconer für "Streckengewinnschätzung in einem Empfänger" beschrieben.
  • Der mobile Funkkanal in einer äquivalenten Basisbanddarstellung kann als ein frequenzselektiver oder Mehrpfadrelaisschwundkanal mit L distinkten Ausbreitungspfaden moduliert werden, die charakterisiert sind durch jeweilige Verzögerungen und komplexe Gewichte gλ(t), wobei λ ∊ {1, ..., L} gilt. Die Signalenergien von den einigen Ausbreitungspfaden werden kombiniert oder "zusammen-geraket" durch den Rake-Empfänger for dem Decodieren.
  • Um die ursprünglich gesendeten Symbole (Bits) optimal zu decodieren, muss das empfangene Signal in einer angemessenen Weise kombiniert werden, welche in einem kohärenten Rake-Empfänger das Skalieren und Ausrichten der Phasen der empfangenen Signale vor ihrem Kombinieren einbezieht.
  • 1 zeigt einen konventionellen CDMA-Rake-Empfänger unter Verwendung kohärenten Kombinierens der Signale von unterschiedlichen Ausbreitungspfaden, die gewöhnlich "Strahlen" genannt werden. Ein empfangenes Funksignal wird, beispielsweise durch Mischen von ihm mit Kosinus- und Sinus-Schwingungen und Filtern des Signals in einem Funkfrequenz- bzw. RF-Empfänger 1 demoduliert, phasengleiche bzw. I- und Quadratur- bzw. Q-Chipabtastwerte erzielend.
  • Diese Chipabtastwerte werden in einem Pufferspeicher gesammelt, der zwei Puffer 2a, 2b für die I- bzw. Q-Abtastwerte umfasst. Ein Multiplexer 3 empfängt die gepufferten Chipabtastwerte und sendet Bereiche von I-Chipabtastwerten und entsprechende Bereiche von Q-Chipabtastwerten zu komplexen Korrelatoren 4a, 4b. Jeder ausgewählte Bereich schließt N Chipabtastwerte in Entsprechung zu der N-Chipfolge, die einem Symbol (während eines Modulationsintervalls gesendet) entspricht. In diesem Zusammenhang bezieht sich "Demodulation" auf die Prozesse des Mischens, Filterns und Korrelierens.
  • Es kann bemerkt werden, dass eine Beschreibung der verschiedenen Techniken zum Abschätzen der Verzögerungen der Ausbreitungspfade hier weggelassen worden ist, weil sie nicht erforderlich sind für das Verständnis der Erfindung der Anmelderin.
  • Wie in 1 gezeigt, sind zwei unterschiedliche Bereiche für jeden der I- und Q-Abtastwerte in Entsprechung zu zwei unterschiedlichen Signalstrahlen i, j für die komplexen Korrelatoren 4a, 4b vorgesehen, der deren jeweilige Sätze von Signalabtastwerten gegen eine bekannte Signaturfolge oder einen Spreizcode korreliert. Die komplexen Korrelatoren 4a, 4b erzeugen jeweilige komplexe Korrelationswerte, die jeweiligen komplexen Multiplizierern 5 bereitgestellt werden, welche die Produkte von jedem Korrelationswert und das jeweilige komplexe Pfadgewicht gλ(.) bilden. Nur die Realteile der Produkte werden üblicherweise zu dem Akkumulator 6 gesendet, der die gewichteten Korrelationen für alle verarbeiten Signalstrahlen summiert. Die durch den Akkumulator 6 erzeugte Summe ist eine Entscheidungsvariable, die zu einem Scheibenbilder oder Decoder 7 gesendet werden.
  • Es wird erkannt werden, dass, wenn nur ein Ausbreitungspfad wichtig ist, der Rake-Empfänger in seiner Wirkung ein konventioneller digitaler Empfänger ist. Dies kann in 1 dargestellt werden dadurch, dass der Multiplexer 3 nur einen Bereich von I-Abtastwerten und einen entsprechenden Bereich von Q-Abtastwerten auswählt. In einem konventionellen Empfänger (nicht SS-Empfänger), würden diese Bereiche einfach kombiniert werden, nachdem einer der Bereiche um 90 Grad phasenverschoben wird, und das Ergebnis würde dem Scheibenformer oder Decoder bereitgestellt werden.
  • In dem in 1 dargestellten Rake-Empfänger ist die Wirkung der Multiplikation der Korrelationswerte mit den Komplexen Gewichten, die Phasen der Korrelationswerte zu skalieren und auszurichten zum Maximieren des Gesamt-Signal-zu-Rausch- und Interferenzverhältnisses. Das Pilotsignal, wenn es eines gibt, wird gewöhnlich verwendet zum Bestimmen der komplexen Gewichte. Da mindestens die Phase jedes Korrelationswertes variiert, z.B. bedingt durch relative Bewegung zwischen dem Sender und Empfänger, wird manchmal eine Einrichtung, wie eine Phasenregelschleife, verwendet, um Korrelationsschwankungen nach zu verfolgen, um den korrekten Gewichtswinkel beizubehalten. U.S. Patent Nr. 5,305,349 beschreibt einen gleitenden Mittelwert der letzten Korrelationswerte und einen Trend-basierten Prozess (Kalman-Filter) zum Vorhersagen der sich ändernden Pfadgewichte. U.S. Patent Nr. 5,442,661 beschreibt ein Schema basierend auf einem Maximum-Likelihood-Kriterium (Kriterium der maximalen Wahrscheinlichkeit) und das mittlere Pfadgewicht und die Neigung des Pfadgewichts für jeden Pfad zum Schätzen der Pfadgewichte.
  • Solche Systeme können durch einen in geeigneter Weise programmierten Computer simuliert werden. Es wird gewöhnlich angenommen, dass die Differenzen zwischen den Pfadverzögerungen länger sind als der Umkehrwert der Signalbandbreite und demnach sind die nach dem Entspreizen wirksamen Pfadgewichte gλ(t) näherungsweise unkorreliert. Die Pfadgewichte gλ(t) werden gewöhnliche als komplexwertige, Gaussche Zufallsprozesse mit Null Mittelwert und Standard-Jakes-Doppler-Spektren (klassische Doppler-Spektren) modelliert. Zum Vereinfachen der Analyse kann angenommen werden, dass alle Ausbreitungspfade dieselbe durchschnittliche Signalleistung bereitstellen. Die maximale Dopplerfrequenz kann als 0,024 Tb angenommen werden, wobei Tb die äquivalente Zeit pro Informationssymbol (Bit) kennzeichnet. In einem typischen Mobilfunkkommunikationsszenario mit einer Datenrate von 1/Tb = 9,6 Kilobit/Sekunde und einer Funkträgerfrequenz von einem Gigahertz (1 GHz), entspricht diese maximale Dopplerfrequenz einer Fahrzeuggeschwindigkeit von 250 Kilometer/Stunde. Ein komplexer Wert, ein weißer Gausscher Rauschprozess n(t) mit (zweiseitiger) Leistungsspektraldichte N0, der einem realwertigen weißen Gausschen Rauschprozess n(t) mit (einseitiger) Leistungsspektraldichte N0 entspricht, kann zu dem modulierten thermischen Rauschen und der Interferenz von anderen Benutzern hinzu addiert werden.
  • Das Uplink-Sendeschema, das durch IS-95 mit nicht-kohärenter Demodulation spezifiziert wird, wird in der oben herangezogenen Veröffentlichung von Viterbi et al. beschreiben und wird in 2 als Basisbanddarstellung für eine M-ary Orthogonalmodulation dargestellt. In 2 sind Binärinformationssymbole q[κ] faltungscodiert mit einer Coderate Rc durch einen geeigneten Faltungscodierer 10, und die codierten Symbole werden durch einen Verschachtler 12 verschachtelt, der Symbole a[ν] ∊ {–1, +1} erzeugt. Diese verschachtelten Symbole werden, wenn notwendig, durch einen Wandler 14 vom seriellen zum parallelen Format umgewandelt und in jedem Modulationsintervall μ (Periode Ts) werden ld(M) Binärsymbole a[ν] zusammengruppiert und als ein Symbolindex m[ν] ∊ {1, ... M} verwendet, welche in den M-ary-Orthogonalmodulator 16 eingespeist werden. In einem IS-95-System verwendet der Orthogonalmodulator Walsh-Folgen zum Erzeugen eines zeitkontinuierlichen Sendesausgangssignals s(t) durch Versatz Vier-Phasen-Umfaltungsmodulation bzw. O4PSK-Modulation (Offset Four-Phase PSK Modulation) eines Trägersignals mit jedem Chip der ausgewählten Walsh-Folge. Jeder Chip, der eine binäre Stelle des Hochratensignals ist, kann zusätzlich gespreizt und multipliziert werden durch eine benutzerspezifische Pseudorauschfolge.
  • Das Senderausgangssignal s(t) breitet sich über den Kommunikationskanal aus, der einen Rauschterm n(t) hinzufügt. Für M = 64, wie in IS-95 definiert, und der maximalen oben erwähnten Dopplerfrequenz, ist die Modulationsperiode Ts = TbRcld(M) signifikant kürzer als der Kehrwert der maximalen Dopplerfrequenz. Demnach ist die Kanalgewichtsfunktion näherungsweise konstant während jeder Modulationsperiode.
  • In 2 wird das Empfängereingangsignal r(t) durch einen nicht-kohärenten Rake-Empfänger demoduliert. Für jeden Ausbreitungspfad (Strahl) erzeugt ein M-ary-Korrelator 18, der ein System von M Korrelatoren umfasst, einen für jede Orthogonalschwingung, einen Ausgangssatz von Korrelationswerten xi,λ[ν], wobei i ∊ {1, ... M} gilt, λ ∊ {1, ...L} und noch einmal μ der Index des Modulationsintervalls ist. Aus Bequemlichkeitsgründen kann angenommen werden, dass die Anzahl der Korrelatoren 18 in dem Rake-Empfänger identisch ist mit der Anzahl der Ausbreitungspfade L durch den Kanal, obwohl es verstanden werden muss, dass eine geringere oder eben größere Anzahl von Korrelatoren verwendet werden könnte. (Eine oder mehrere solcher kleiner Anzahlen von Korrelationen würde mehrere Ausgangsgrößensätze von Korrelationswerten erzeugen, um Orthogonalschwingungsformen zu entsprechen, die einer auf einmal in Serie genommen werden). Für Walsh-Folgen implementiert der M-ary-Korrelator in bequemer Weise einen schnellen Walsh-Transformator (FWT). Ein geeigneter FWT-Prozessor wird im U.S. Patent Nr. 5,357,454 für Dent, "Fast Walsh Transform Processor" beschrieben.
  • In dem konventionellen nicht-kohärenten IS-95-Empfänger werden die durch den Korrelator 18 erzeugten Korrelationswerte xi,λ[μ] durch eine quadratische Kombinierereinrichtung (SLC-Einrichtung) 20 erzeugt, welcher M Entscheidungsvariablen für eine aufeinanderfolgende Datenschätzungsprozedur (d.h., eine Entscheidungs- oder Kanaldecodierung) erzeugt. Bedingt durch die nicht-kohärente Demodulation werden die Entscheidungsvariablen yi[μ] für die M Symbole durch die SLC 20 folgendermaßen berechnet:
    Figure 00090001
  • Wie in der oben erwähnten Veröffentlichung von Viterbi et al. beschrieben, können diese Entscheidungsvariablen in einer suboptimalen Metrikberechnung für eine letztendliche Viterbi Decodierprozedur verwendet werden, um die Implementierungskomplexität zu reduzieren. Diese suboptimale Metrikberechnung wird durch einen Prozessor 22 ausgeführt, der die Maxima der Entscheidungsvariablen bestimmt. Ausschließlich der Maximalwert, der im folgenden Ausdruck geliefert wird:
    Figure 00100001
    wird als Weichentscheidungszuverlässigkeitsinformation verwendet. Der geeignete jeweilige Maximalwert wird jedem der ld(M) hartentschiedenen Binärsymbole â[.] in Entsprechung zu der ausgewählten Schwingungsform (Walsh-Folge) durch den Index m^[μ] identifiziert.
  • Der Kontrast zwischen der kohärenten Operation des in 1 dargestellten Rake-Empfängers und der nicht-kohärenten Operation der M-ary-Korrelatoren 18, SLC 20 und des Prozessors 22, die in 2 gezeigt sind, kann durch Bezugnahme auf 3 besser erfasst werden, die einen nicht-kohärenten Rake-Empfänger detaillierter darstellt. In dem nicht-kohärenten Empfänger werden die quadrierten Magnituden der Korrelationswerte akkumuliert, was den Bedarf nach Ausrichtung ihrer Phasen vor der Akkumulation umgeht und demnach braucht der nicht-kohärente Empfänger keine komplexe Pfadgewichtung gλ(t). Der Hauptunterschied zwischen dem in 1 gezeigten kohärenten Empfänger ist, dass der Satz komplexer Multiplizierer 5 ersetzt wird durch einen SLC-Prozessor 20-1 in dem SLC 20.
  • In 3 werden dem Satz von L M-ary-Korrelatoren 18 Ströme komplexer Digitalabtastwerte I, Q eines empfangenen Signals bereitgestellt, welche dann die Werte der Korrelationen der Folge von Signalabtastwerten gegen die Spreizcodefolge des Empfängers, die durch jeweilige eines Satzes lokaler Codegeneratoren erzeugt werden, verschiebt. Ein Satz von mindestens vier M-ary-Korrelatoren wird in 3 impliziert (durch Vollliniendatenpfade). Die quadrierten Magnituden der komplexen Korrelationswerte für die jeweiligen Verschiebungen des Spreizcodes werden von den Pfadengleichen (Realteil) und Quadratur-(Imaginärteil)-Komponentenabtastwerten durch den SLC-Prozessor 20-1 berechnet. Multiplikative Gewichtungskoeffizienten können durch einen Gewichtungsprozessor 20-2 auf die quadrierten Magnituden der Korrelationswerte angewendet werden und die gewichteten quadrierten Magnituden in Bezug auf die L Pfade werden durch einen Addierer 20-3 akkumuliert. Die durch den Addierer 20-3 addierte Summe wird einer Entscheidungseinrichtung, wie zum Beispiel dem Prozessor 22 bereitgestellt, zum Identifizieren des gesendeten Symbols.
  • Für ein Kommunikationssystem unter Verwendung von Blockcodes als Spreizfolgen, kann der Satz von Korrelatoren 18 gegebenenfalls eine ausreichende Zahl einschließen zum simultanen Verarbeiten aller Blockcodefolgen und ihrer Verschiebungen, die durch die lokalen Codegeneratoren erzeugt würden. Ein Satz eines SLC 20-1, eines optionalen Gewichtsprozessors 20-2 und eines Addierers 20-3 würde für jede der unterschiedlichen Spreizcodefolgen (drei Sätze sind in 3 angegeben) bereitgestellt, und die Ausgangsgrößen der Addierer 20-3 würden dem Prozessor 22 bereitgestellt.
  • Zurück zu 2, Entscheidungsvariablen d[ν], die durch den folgenden Ausdruck gegeben sind: d[ν] = â[ν]y[⌊ν/ld(M)⌋]und die den Binärsymbolen a[ν] entsprechen, werden für eine nachfolgende Datenschätzungsverarbeitung (das heißt, Entscheidung oder Kanaldecodierung) in dem Empfänger verwendet. Es wird verstanden werden, dass die Notation ⌊.⌋ den Operator zum Berechnen der maximalen ganzen Zahl kennzeichnet, die kleiner ist oder gleich dem Operanden. Die Entscheidungsvariablen d[ν], die durch einen Umsetzer 24 von einem Parallelformat in ein serielles Format umgewandelt werden können, werden zur Metrikberechnung in einer Einrichtung 26 verwendet. Die Metriken, die durch die Einrichtung 26 erzeugt werden, werden durch den Entschachtler 28 entschachtelt und die entschachtelten Symbole werden durch eine Einrichtung, wie zum Beispiel einen Viterbi-Decoder 30 decodiert, der einen Strom von empfangenen decodierten Informationssymbolen q^[κ] erzeugt.
  • Die Herleitung des log-Likelihood-Verhältnisses Λ[ν] als eine Funktion der Entscheidungsvariablen d[ν] wird in der oben erwähnten Veröffentlichung von Viterbi et al. präsentiert und ist durch unterbrochene Linien in 4 für einen Rayleigh-Schwundkanal mit L = 1 bis 6 Ausbreitungspfaden gezeigt, die gleiche Durchschnittssignalleistung von 64-ary Modulation übertragen und einem Signalleistungs-zu-Rauschleistungs-Verhältnis von 10dB. Die Metrik wird aus den Entscheidungsvariablen durch die Metrikberechnungseinrichtung 26, basierend auf solchen Kriterien wie log-Likelihood-Verhältniskurven bestimmt. Es wird verstanden werden, dass die dem Decoder zugeführten Metriken quantisiert sein können.
  • Kapitel 4.5 des oben herangezogenen Viterbi-Textes beschreibt eine verbesserte Metrik (Doppelmaximum-Metrik), die einen Hauptvorteil hat, dass die Weichentscheidungszuverlässigkeitswerte für die verschiedenen Binärsymbole, die einer orthogonalen Schwingungsform (Walsh-Folge) entsprechen, unterschiedlich sein können. Trotzdem haben Computersimulationen gezeigt, dass der Gewinn unter Verwendung dieser Doppelmaximum-Metrik, über die in dem vorangehenden Absatz beschriebene Metrik nur etwa 0,2 dB ist.
  • Ein anderes Simulationsschema für mit dem IS-95-Standard kompatible Empfänger basiert auf der Schätzung der in jedem Ausbreitungspfad empfangenen Signalleistung. In P. Schramm, "Attraktive codierte Modulationsschemata für den Uplink in CDMA Mobilkommunikationssystemen", 2. ITG-Fachtagung Mobile Kommunikation (ITG-Fachbericht 135, Seiten 255-262, September 1995) ist gezeigt, dass ein auf diesem Verfahren basierender Empfänger nur von marginalem Vorteil ist verglichen mit (vollständig) nicht-kohärenter Demodulation, wie in der oben herangezogenen Veröffentlichung von Viterbi et al. beschrieben.
  • Da nicht-kohärente Demodulation zu weniger energieeffizienten Sendeschemata führt als kohärente Demodulation, ist es speziell für die Übertragung über Mehrpfadkanäle wünschenswert, kohärente Demodulation zu verwenden, aber ohne das Erfordernis eines zusätzlichen und redundanten Pilotsignals für das Schätzen der Kanalpfadgewichte gλ(t). Ein solches Kanalschätzschema sollte demnach die erforderliche Kanalinformation aus dem informationstragenden Signal selbst extrahieren. Dies würde auch den Vorteil haben, einen solchen kohärenten Empfänger kompatibel zu machen mit Systemen, die ursprünglich für nicht-kohärente Demodulation entworfen waren, wie zum Beispiel Aufwärtsstreckenverbindungsempfänger in Übereinstimmung mit dem IS-95-Standard.
  • Auch in EP 0 641 091 A1 wird ein Gerät unter Verwendung von entscheidungsgerichteter Kanalschätzung in einer Digitalmobilfunkverbindung beschrieben. Das Gerät schließt Demodulationsmittel ein, die zum Empfangen von gleichphasigen und Quadraturphase-Eingangssignalen eingerichtet sind. Ein Kanalschätzmittel ist zum Herleiten einer entscheidungsgerichteten Kanalschätzung aus einem oder mehreren Signalen vorgesehen, die von dem Demodulationsmittel zum Demodulieren eines oder mehrerer der über denselben Funkkanal gesendeten Signale verwendet werden. Das Gerät wird für die Verwendung bei der Demodulation von Dualbinärphasenumtastsignalen verwendet.
  • RESÜMEE
  • In Übereinstimmung mit der Erfindung der Anmelderin werden kohärente Demodulationsempfänger bereitgestellt, die kein Pilotsignal erfordern und die ein entscheidungsgerichtetes Kanalschätzungsschema verwenden. Demnach können Empfänger der Anmelderin in Digitalkommunikationssystemen verwendet werden, die ursprünglich für nicht-kohärente Demodulation entworfen sind.
  • In Übereinstimmung mit einem Aspekt der Erfindung der Anmelderin gemäß Anspruch 1 wird eine Einrichtung in einem kohärente Demodulation und entscheidungsgerichtete Kanalschätzung verwendenden Empfänger für ein Kommunikationssystem bereitgestellt, in dem ein Sender ein Informationssignal zu dem Empfänger sendet und der Empfänger Abtastwerte eines empfangenen Signals erzeugt, die gegenüber einer vorbestimmten Codefolge korreliert sind zum Erzeugen korrelierter Abtastwerte. Die Einrichtung umfasst eine Vorrichtung zum Schätzen von Pfadgewichten basierend auf Korrelationsabtastwerten und eine Vorrichtung zum Erzeugen von Entscheidungsvariablen in der durch den Empfänger verwendeter Daten-Demodulationsprozedur zum Bestimmen des Informationssignals. Die Schätzvorrichtung umfasst eine Vorrichtung zum Erzeugen temporärer Symbolschätzung basierend auf Korrelationsabtastwerten, die getrennt von der durch den Empfänger verwendeten Daten-Demodulationsprozedur sind, Vorrichtungen, um basierend auf temporären Symbolschätzungen Korrelationsabtastwerte auszuwählen, und Kanalschätzungsvorrichtungen, um Pfadgewichte basierend auf ausgewählten Korrelationsabtastwerten zu erzeugen. Die Entscheidungsvariablen werden durch Maximalverhältniskombinationen der korrelierten Abtastwerte, basierend auf geschätzten Pfadgewichten erzeugt.
  • Zudem kann die temporäre Symbolschätzungserzeugungs-Vorrichtung eine Vorrichtung umfassen zum nicht-kohärenten Demodulieren empfangener Signalabtastwerte basierend auf Korrelationsabtastwerten und eine Vorrichtung zum Bilden von Hart-Entscheidungen nicht-kohärent demodulierter empfangener Signalabtastwerte als temporäre Symbolschätzungen. Alternativ kann die temporäre Symbolschätzungserzeugungsvorrichtung eine Vorrichtung umfassen zum Demodulieren von Empfangssignalabtastwerten, eine Vorrichtung zum Decodieren demodulierter Signalabtastwerte und zum Bilden von Schätzungen des Informationssignals, und eine Vorrichtung zum Neucodieren von Schätzungen des Informationssignals und zum Bilden temporärer Symbolschätzungen basierend auf neucodierten Schätzungen. Als eine andere Alternative erzeugt die Temporärsymbolschätzerzeugungsvorrichtung Gewichte für lineare Kombinationen von Korrelationsabtastwerten, und die Kanalschätzungsvorrichtung erzeugt geschätzte Pfadgewichte basierend auf solchen Linearkombinationen. Als eine andere Alternative umfasst die Temporärsymbolschätzungserzeugungs-Vorrichtung eine Vorrichtung zum kohärenten Demodulieren des empfangenen Signals und eine Vorrichtung zum Treffen von Hart-Entscheidungen des kohärent demodulierten empfangenen Signals als temporäre Symbolschätzungen. Die Temporärsymbolschätzungserzeugungs-Vorrichtung kann auch eine Vorrichtung zum Demodulieren des empfangenen Signals in mindestens zwei Stufen umfassen, und eine Vorrichtung zum Treffen von Hart-Entscheidungen des demodulierten empfangenen Signals als temporäre Symbolschätzungen.
  • In einem anderen Aspekt der Erfindung nach Anspruch 7, wird ein Verfahren in einem Empfänger bereitgestellt, der kohärente Demodulation und entscheidungsgerichtete Kanalschätzung verwendet für ein Kommunikationssystem, in dem ein Sender ein Informationssignal zu dem Empfänger sendet und der Empfänger gegenüber einer vorbestimmten Codefolge korrelierte Abtastwerte eines empfangenen Signals erzeugt, zum Erzeugen von Korrelationsabtastwerten. Das Verfahren umfasst die Schritte des Schätzens von Pfadgewichten, basierend auf Korrelationsabtastwerten und das Erzeugen von Entscheidungsvariablen in der Daten-Demodulationsprozedur, die von dem Empfänger zum Bestimmen des Informationssignals verwendet wird. Der Schätz-Schritt umfasst die Schritte des Erzeugens von Temporärsymbolschätzungen basierend auf Korrelationsabtastwerten getrennt von der durch den Empfänger verwendeten Daten-Demodulationsprozedur, Auswählen von Korrelationsabtastwerten basierend auf temporären Symbolschätzungen, und Erzeugen von Pfadgewichten, basierend auf ausgewählten Korrelationsabtastwerten. Die Entscheidungsvariablen werden durch Maximalverhältniskombinationen korrelierter Abtastwerte, basierend auf geschätzten Pfadgewichten, erzeugt.
  • In einem anderen Aspekt der Erfindung der Anmelderin gemäß Anspruch 13 wird eine Einrichtung in einem kohärente Demodulation und entscheidungsgerichtete Kanalschätzung verwendenden Empfänger für ein Kommunikationssystem bereitgestellt, in dem ein Sender ein Informationssignal zu dem Empfänger sendet und der Empfänger Abtastwerte eines empfangenen Signals nach Anwenden eines Wurzel-Nyquist-Filters erzeugt. Die Einrichtung umfasst eine Vorrichtung zum Schätzen von Pfadgewichten, basierend auf empfangenen Signalabtastwerten und einer Einrichtung zum Erzeugen von Entscheidungsvariablen in der durch den Empfänger zum Bestimmen des Informationssignals verwendeten Daten-Demodulationsprozedur. Die Schätzvorrichtung umfasst eine Vorrichtung zum Erzeugen temporärer Symbolschätzungen, basierend auf empfangenen Digitalabtastwerten, die getrennt sind von der durch den Empfänger verwendeten Daten-Demodulationsprozedur, Vorrichtungen zum Bilden von Produkten inverser temporärer Symbolschätzungen und empfangener Signalabtastwerte und eine Kanalschätzvorrichtung zum Erzeugen von Pfadgewichten basierend auf ausgewählten empfangenen Signalabtastwerten. Die Entscheidungsvariablen werden durch Maximumverhältnis-Kombinationen von empfangenen Signalabtastwerten, basierend auf geschätzten Pfadgewichten erzeugt.
  • In einem anderen Aspekt der Erfindung der Anmelderin gemäß Anspruch 17 wird ein Verfahren in einem kohärente Demodulation und entscheidungsgerichtete Kanalschätzung verwendenden Empfänger für ein Kommunikationssystem bereitgestellt, in welchem ein Sender ein Informationssignal zu dem Empfänger sendet, und der Empfänger Abtastwerte eines empfangenen Signals nach Anwenden eines Wurzel-Nyquist-Filters erzeugt. Das Verfahren umfasst die Schritte des Schätzens von Pfadgewichten, basierend auf empfangenen Signalabtastwerten und Erzeugen von Entscheidungsvariablen in der durch den Empfänger verwendeten Daten-Demodulationsprozedur zum Bestimmen des Informationssignals. Der Abschätzungsschritt umfasst die Schritte des Erzeugens temporärer Symbolschätzungen, basierend auf empfangenen Signalabtastwerten, getrennt von der durch den Empfänger verwendeten Daten-Demodulationsprozedur, Bilden von Produkten von Kehrwerten der temporären Symbolschätzungen und empfangenen Signalabtastwerte und Erzeugen von Pfadgewichten, basierend auf ausgewählten empfangenen Signalabtastwerten. Die Entscheidungsvariablen werden durch Maximalverhältniskombinationen empfangener Signalabtastwerte, basierend auf geschätzten Pfadgewichten erzeugt.
  • In einem anderen Aspekt der Erfindung der Anmelderin gemäß Anspruch 21 umfasst ein Empfänger für ein Spreizspektrum-Kommunikationssystem, in dem ein Sender ein Informationssignal zu dem Empfänger sendet und der Empfänger Abtastwerte eines empfangenen Signals erzeugt, eine Einrichtung zum Erzeugen von Abtastwerten von mindestens zwei Strahlen des empfangenen Signals; eine Einrichtung zum Korrelieren von Gruppen von Abtastwerten gegenüber einer vorbestimmten Codefolge zum Erzeugen einer Vielzahl von Korrelationsabtastwerten; eine Einrichtung zum Schätzen eines jeweiligen Pfadgewichts für jeden Strahl, basierend auf Korrelationsabtastwerten; und eine Einrichtung zum Erzeugen von Entscheidungsvariablen in der durch den Empfänger zum Bestimmen des Informationssignals verwendeten Daten-Demodulationsprozedur. Die Schätzvorrichtung umfasst eine Vorrichtung zum Erzeugen von temporären Symbolschätzungen, basierend auf Korrelationsabtastwerten, die getrennt sind von der durch den Empfänger verwendeten Daten-Demodulationsprozedur, eine Vorrichtung zum Auswählen von Korrelationsabtastwerten, basierend auf temporären Symbolschätzungen, und eine Kanalschätzvorrichtung zum Erzeugen von Pfadgewichten, basierend auf ausgewählten Korrelationsabtastwerten. Die Entscheidungsvariablen werden durch Maximalverhältniskombinationen von Korrelationsabtastwerten, basierend auf geschätzten Pfadgewichten erzeugt.
  • Zudem kann die temporäre Symbolschätzungserzeugungsvorrichtung eine Vorrichtung umfassen zum quadratischen Kombinieren von Korrelationsabtastwerten und eine Vorrichtung zum Treffen einer Hart-Entscheidung von quadratisch kombinierten Korrelationsabtastwerten. Die temporäre Symbolschätzungserzeugungsvorrichtung kann ferner ein Verzögerungselement umfassen für Korrelationsabtastwerte.
  • In einem anderen Aspekt der Erfindung der Anmelderin gemäß Anspruch 25 umfasst ein Verfahren des Demodulierens eines Informationssignals in einem Spreizspektrum-Kommunikationssystem, in dem ein Empfänger Abtastwerte eines empfangenen Informationssignals erzeugt, die Schritte des Erzeugens von Abtastwerten mindestens zweier Strahlen des empfangenen Informationssignals; das Korrelieren von Gruppen von Abtastwerten gegenüber einer vorbestimmten Codefolge zum Erzeugen einer Vielzahl von Korrelationsabtastwerten; das Schätzen eines jeweiligen Pfadgewichts für jeden der Strahlen, basierend auf Korrelationsabtastwerten; und das Erzeugen von Entscheidungsvariablen zum Bestimmen des Informationssignals. Der Schätzungsschritt umfasst die Schritte des Erzeugens temporärer Symbolschätzungen, basierend auf Korrelationsabtastwerten, die getrennt sind von der Daten-Demodulationsprozedur des Empfängers, das Auswählen von Korrelationsabtastwerten, basierend auf temporären Symbolschätzungen, und das Erzeugen von Pfadgewichten durch Filtern ausgewählter temporärer Symbolschätzungen. Die Entscheidungsvariablen werden durch Maximalverhältniskombinieren von in Übereinstimmung mit geschätzten Pfadgewichten ausgewählten Korrelationsabtastwerten erzeugt.
  • Der Schritt des Erzeugens temporärer Symbolschätzungen kann den Schritt des quadratischen Kombinierens von Korrelationsabtastwerten umfassen und das Bilden von Hart-Entscheidungen von quadratisch kombinierten Korrelationsabtastwerten. Der Schritt des Erzeugens von temporären Symbolschätzungen kann ferner den Schritt des Verzögerns von Korrelationsabtastwerten umfassen.
  • KURZBESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
  • Die Erfindung der Anmelderin wird durch Lesen dieser Beschreibung im Zusammenhang mit den Zeichnungen verstanden, in denen zeigt:
  • 1 ein Blockdiagramm eines konventionellen kohärenten Rake-Empfängers;
  • 2 ein Blockdiagramm eines Spreizspektrum-Kommunikationssystems basierend auf orthogonaler Modulation und nicht-kohärenter Demodulation;
  • 3 ein Blockdiagramm eines Abschnitts des nicht-kohärenten Empfängers der 2;
  • 4 einen Ausdruck des log-Likelihood-Verhältnisses, das für die Metrikberechnung für das Kommunikationssystem der 2 verwendet wird und für ein Kommunikationssystem in Übereinstimmung mit der Erfindung der Anmelderin;
  • 5 ein Blockdiagramm eines Abschnitts eines kohärenten Empfängers mit entscheidungsgerichteter Kanalschätzung in Übereinstimmung mit der Erfindung der Anmelderin;
  • 6 eine Darstellung eines Abschnitts eines kohärenten Empfängers mit entscheidungsgerichteter Kanalschätzung ohne Rückkopplung in Übereinstimmung mit der Erfindung der Anmelderin;
  • 7 eine Darstellung eines Abschnitts eines kohärente Demodulation entscheidungsgerichteter Kanalschätzung mit Rückmeldung verwendenden Empfängers;
  • 8 ein Blockdiagramm eines Abschnitts eines kohärenten Empfängers mit mehrstufiger Simulation in Übereinstimmung mit der Erfindung der Anmelderin;
  • 9 einen Ausdruck einer Bit-Fehlerrate in Bezug auf das Signalleistungs-zu-Rauschleistungsverhältnis für zwei simulierte Demodulatoren;
  • 10 einen Ausdruck einer Bit-Fehlerrate in Bezug auf das Signalsleistungs-zu-Rauschleistungsverhältnis für einen simulierten kohärenten Empfänger mit sowohl perfekter Kanalschätzung als auch entscheidungsgerichteter Kanalschätzung in Übereinstimmung mit der Erfindung der Anmelderin;
  • 11 einen Ausdruck der Bit-Fehlerrate in Bezug auf ein Signalleistungs-zu-Rauschleistungsverhältnis für zwei kohärente Demodulatorimplementierungen mit entscheidungsgerichteter Kanalschätzung, die in 6 und 7 gezeigt sind, wenn der Kommunikationskanal einen Ausbreitungspfad hat;
  • 12 einen Ausdruck einer Bit-Fehlerrate in Bezug auf ein Signalleistungs-zu-Rauschleistungsverhältnis für die zwei kohärenten Demodulationsimplementierungen mit entscheidungsgerichteter Kanalschätzung, die in 6 und in 7 gezeigt sind, wenn der Kommunikationskanal vier Ausbreitungspfade hat; und
  • 13 ein Blockdiagramm eines Abschnitts eines Nicht-Spreizspektrumempfängers in Übereinstimmung mit der Erfindung der Anmelderin.
  • DETAILLIERTE BESCHREIBUNG
  • Die folgende Beschreibung gibt an, dass kohärente Demodulation einer nicht-kohärenten Demodulation vorzuziehen ist für das Verbessern der Leistungsfähigkeit bzw. Performance von Digitalkommunikationssystemen, die orthogonale Modulationsschemata verwenden. Ein eine Kombination aus kohärenter Demodulation und entscheidungsgerichteter bzw. DD-Kanalschätzung wird beschrieben. Ein solcher Empfänger verbessert die Energieeffizienz eines SS-Kommunikationssystems wie der Aufwärtsstreckenverbindung bzw. dem Uplink, der durch den Standard IS-95 spezifiziert ist, und da eine solche Empfängerstruktur ohne ein Pilotsignal verwendet werden kann, ist der Empfänger voll kompatibel mit dem IS-95-Standard.
  • Trotzdem wird verstanden werden, dass die Erfindung der Anmelderin nicht auf diese Umgebung beschränkt ist und dass eine Kombination von kohärenter Demodulation und DD-Kanalschätzung zum Verbessern der Energieeffizienz für viele Sendeschemata verwendet werden kann, die orthogonale Modulationen verwenden. Beispielsweise kann ein die Kombination aus kohärenter Demodulation und DD-Kanalschätzung verwendender Empfänger in einem CDMA-System eingesetzt werden, das verbundene Demodulations- oder Erfassungs- oder sukzessive Auslöschungstechniken verwendet, wie jene in US Patent Nr. 5,151,919 und Nr. 5,218,619, die oben herangezogen worden sind, beschrieben.
  • Der Hauptteil eines Kommunikationsschemas unter Verwendung der kohärenten Demodulation der Anmelderin mit DD-Kanalschätzung sollte derselbe sein, wie das durch die Basisbanddarstellung der 2 dargelegte Schema. Wie der in 2 und 3 wiedergegebene Rake-Empfänger, umfasst der kohärente Rake-Empfänger der Anmelderin einige M-ary-Korrelatoren in einer Anordnung ähnlich der in 1 gezeigten. Trotzdem umfasst ein kohärenter Empfänger in Übereinstimmung mit der Erfindung statt eines quadratischen Kombinieren eines nicht-kohärenten Empfängers der 2 und 3 eine Vorrichtung 50 zum Erzeugen der M Entscheidungsvariablen (für eine nachfolgende Datenschätzprozedur) durch einen Maximalverhältniskombinationsprozess, der die Schätzung der Pfadgewichte verwendet. Beispiele dieser Erzeugungsvorrichtung 50 sind in 5, 6 und 13 dargestellt, in welchen ähnliche Komponenten durch ähnliche Bezugszeichen gekennzeichnet sind.
  • Die geschätzten Pfadgewichte g ^λ[.] werden erzeugt durch ein erstes Erzeugen eines Index m^'[.] der temporären Symbolschätzer durch Bilden von Hart-Entscheidungen der Korrelationsabtastwerte nach dem Kombinieren oder durch Demodulieren, Decodieren und Neucodieren des empfangenen Signals. Wie in 5 beispielsweise angezeigt, werden die Indizes m^'[.] der temporären Symbolschätzungen und die ausgewählten Korrelationsabtastwerte, basierend auf den Abtastwerten aller M-ary-Korrelatoren in Entsprechung zu den Ausbreitungspfaden, die in dem Rake-Empfänger berücksichtigt sind, erzeugt.
  • In Übereinstimmung mit der Erfindung der Anmelderin erzeugt die Vorrichtung 50 temporäre Symbolschätzungen durch einen Prozess, der getrennt ist von der Daten-Demodulationsprozedur selbst und der weder kohärente oder nicht-kohärente Demodulation einbeziehen kann. Wenn nicht-kohärente Demodulation verwendet wird, zum Erzeugen der temporären Symbolschätzungen, kann ein Kanalschätzungsfilter 52 implementiert werden mit einer Verzögerung, und diese Verzögerung wird in dem Maximalverhältniskombinationsprozess durch Einschließen von Verzögerungselementen 54 in der Vorrichtung 50 zum Erzeugen der Entscheidungsvariablen berücksichtigt.
  • Bei jeder M-ary-Korrelatorausgangsgröße wird der Index m^'[.] zum Auswählen des entsprechenden Abtastwertes von allen M Abtastwerten verwendet (siehe Elektrovorrichtung SEL in 5, 6 und 7) und dieser ausgewählte Korrelationsabtastwert xm^',λ[.] wird in das Kanalschätzfilter 52 eingespeist, das gewöhnlich ein Tiefpassfilter ist. Die Ausgangsgröße des Kanalschätzfilters 52 ist das geschätzte Pfadgewicht g ^λ[.], das bei dem Maximalverhältnis bei dem Kombinierungsprozess verwendet wird. Diese Prozedur wird für alle Ausbreitungspfade durchgeführt, die durch den Rake-Empfänger verarbeitet werden, und wird nachstehend in genauerem Detail erläutert.
  • Wie in 2 und 3, kann die Demodulation durch einen Rake-Empfänger durchgeführt werden, der Korrelationsabtastwerte xi,λ[.] vornimmt, wobei i ∊ {1, ..., M} und λ ∊ {1, ..., L} gilt. In Übereinstimmung mit einem Aspekt der Erfindung der Anmelderin wird die Entscheidungsvariable yi[.] in Entsprechung zu jedem der M Symbole durch einen Prozess des Maximalverhältniskombinierens (MRC) in Übereinstimmung mit dem folgenden Ausdruck bestimmt:
    Figure 00240001
    wobei das komplexe Gewicht des Ausbreitungspfades λ im Demodulationsintervall μ gekennzeichnet wird durch gλ[μ] = gλ(μTs) und wobei * eine Konjugation kennzeichnet. Entsprechend kennzeichnet g ^λ[μ] eine Schätzung dieses Pfadgewichts. Der vorangehende Ausdruck wird als kohärente Summation der Korrelationswerte x[μ] erkannt und jede Summation über ist λ äquivalent zu dem durch einen jeweiligen in 3 gezeigten Addierer 20-3 ausgeführten Prozess.
  • Der Rest des Prozesses zum Erzeugen und Dekodieren der Entscheidungsvariablen x[.] ist derselbe wie der oben in Verbindung mit 2 und 4 beschriebene. Es ist notwendig, nur das log-likelihood-Verhältnis Λ[μ] anzupassen, welches gegeben ist durch den folgenden Ausdruck:
    Figure 00250001
    für modifizierte Demodulationsschemata der Anmelderin. Hier ist py|a(y|a) die Wahrscheinlichkeitsdichtefunktion (pdf) der Maximum-Entscheidungsvariablen y[μ] für ein gegebenes Binärsymbol a[ν] mit μ = [ν/ld(M)]. Da eine analytische Lösung schwierig herzuleiten ist, kann das log-likelihood-Verhältnis durch Messen der Wahrscheinlichkeitsdichte-Funktionen geschätzt werden. Die Ergebnisse verschiedener Anzahlen von Ausbreitungspfaden werden durch die Volllinien in 4 angezeigt, welche zeigen, dass die Berechnung der Metrik in einem Viterbi-Decoder, der im Empfänger der Anmelderin enthalten sein könnte, unempfindlich ist gegenüber der Anzahl der Ausbreitungspfade. Dies steht in merklichem Kontrast zu dem Verhalten des konventionellen, nicht-kohärente Demodulation verwendenden Empfängers (siehe die gestrichelten Linien in 4).
  • Wie oben beschrieben wird eine Kanalschätzprozedur benötigt, die die erforderliche Information auf den Pfadgewichten exklusiv von dem Informations-tragenden Signal extrahiert, wenn ein Pilotsignal vermieden werden soll. Eine solche Prozedur wird nachstehend beschrieben, die durch eine Schätzeinheit 56, Selektoren SEL und die Kanalschätzungsfilter 52 implementiert wird. In einem Rake-Empfänger, wie er in 5 und 6 gezeigt wird, umfasst beispielsweise die Vorrichtung 50 der Anmelderin zum Erzeugen von Entscheidungsvariablen eine temporäre Symbolschätzungseinheit 56; L Selektoren SEL, einen für jeden Ausbreitungspfad ν; L Kanalschätzungsfilter 52, einen für jeden Ausbreitungspfad ν; L Konjugatoren 62, einen für jeden Ausbreitungspfad ν; M-Maximalverhältniskombinierer 64, jeden L Multiplizierer und eine Addierer umfassend zum Kombinieren von L Ausgangsgrößen von L Kongugatoren 62; und einem Metrixprozessor 22.
  • Die Schätzeinheit 56 erzeugt Indexes m^'[μ] ∊ {1, ..., M} temporärer Symbolschätzungen, die verwendet werden zum Auswählen entsprechender Korrelationsabtastwerte im^',λ[μ] für jeden Ausbreitungspfad λ = 1, ..., L. Es wird verstanden werden, dass in der in 5 gezeigten Ausführungsform die Indexes m^'[.] identisch sind mit den temporären Symbolschätzungen. (In einer nachstehend detaillierter beschriebenen anderen Ausführungsform erzeugt die Schätzeinheit 56 Gewichte für eine Linearkombination von Korrelationsabtastwerten). Wenn eine temporäre Symbolschätzung korrekt ist, d.h., wenn m^'[μ] = m[μ] gilt, wird das ausgewählte Signal durch den folgenden Ausdruck gegeben:
    Figure 00260001
  • In welchem das nm,λ[.] das Rauschen am Ausgang der Korrelatoren repräsentiert und komplexwertig weiß ist, Gaussche Prozesse mit Null-Mittelwert, die gewöhnlich näherungsweise unabhängig sind in Bezug auf den Symbolindex m ∊ {1, ..., M} und den Pfadindex λ ∊ {1, ..., L}. Das geschätzte Pfadgewicht g ^λ[.] wird durch Zufühen der Korrelationsabtastwerte xm^',λ[.], die ausgewählt werden in Übereinstimmung mit den temporären Symbolschätzungen der Schätzeinheit 56 und dem Selektor SEL für jeden Pfad in ein Kanalschätzfilter 52 mit einer Grenzfrequenz, die näherungsweise gleich der maximalen Dopplerfrequenz ist, erzeugt.
  • Im Prinzip gibt es zwei unterschiedliche Arten zum Erzeugen der temporären Symbolschätzungen, die durch die Schätzeinheit 56 erzeugt werden. Eine Art ist das Erzeugen der temporären Schätzungen durch Bilden von Hartentscheidungen der kombinierten Korrelationsabtastwerte, wie oben erwähnt. Die andere Art zum Erzeugen der temporären Symbolschätzungen ist durch Demodulieren, Dekodieren und Neukodieren. Dann wird auch Kanalkodierung verwendet zum Verbessern der Zuverlässigkeit der temporären Symbolschätzungen. Bei einem ersten Schritt wird eine Demodulation unter Verwendung eines konventionellen nicht-kohärenten Rake-Empfängers ausgeführt. Die Ausgangsabtastwerte (Entscheidungsvariablen) dieses Empfängers werden entschachtelt, falls erforderlich, und in einem Kanaldekoder eingespeist, um das Informationssignal zu schätzen. Im Gegensatz zu dem konventionellen Empfänger sind diese Informationssignalschätzungen nicht das letztendliche Ergebnis, sondern werden neu kodiert und wieder verschachtelt, wobei das Ergebnis als temporäre Symbolschätzungen verwendet wird, die verwendet werden zum Auswählen der in ein oben beschriebenes Kanalschätzungsfilter 52 eingespeisten Korrelationsabtastwerte. Wegen der großen, speziell durch die zeitaufwendigen Schritten des Entschachtelns und der Verschachtelns der Symbole (siehe 2) eingefügten Verzögerung, wird dieses Verfahren derzeit in einem praktischen Kommunikationssystem für zeitvariante Kanäle als schwierig zu Implementieren angesehen.
  • Eine andere Unterscheidung muss gemacht werden in Bezug auf die Art der in der temporären Symbolschätzeinheit 56 verwendeten Demodulation. Es ist möglich, kohärente Demodulation, z.B. den MRC-Prozess, zu verwenden, bei dem es eine Vielzahl von Signalpfaden gibt, in welchem Fall Information über die Pfadgewichte in der temporären Symbolschätzeinheit 56 erforderlich sind. Solche Information kann auf verschiedene Arten erhalten werden. Wie beispielsweise in 7 dargestellt werden die MRC-Kombinierer 64 durch den Prozessor 22 des kohärenten Rake-Empfängers verwendet zum Bilden von hart entschiedenen Ausgangsabtastwerten, die als Indexes temporärer Symbolschätzungen verwendet werden, welche zu den Selektoren SEL zurückgespeist werden. Die Korrelationsabtastwerte xm^',λ[.], die durch die Selektoren SEL ausgewählt werden, werden in die Kanalschätzungsfilter 52 eingespeist, um die geschätzten Pfadgewichte g ^λ[.] zu erzeugen. In der Anordnung der 7 müssen die Kanalschätzungsfilter 52 exklusiv Abtastwerte xm^',λ[μ–ν] mit ν ≥ 1 in der Kanalschätzprozedur im Symbolintervall μ verwendet werden. Daher müssen die Kanalschätzungsfilter 52 Vorhersagefilter sein und geeignete Verzögerungselemente 55 müssen verwendet werden. Dieses Schema der DD-Kanalschätzung mit einem Vorhersagefilter wird in U.S. Patentnummer 5,305,349 beschrieben.
  • Es wird erkannt werden, dass 7 einen Abschnitt eines Empfängers zeigt, in welchem die temporären Kanalschätzungen innerhalb der Daten-Demodulationsprozedur gebildet werden (welche die Entscheidungsvariablen d[.] erzeugen (siehe 2)) selbst, d.h. mit Rückmeldung des letztendlichen Demodulationssignals, gebildet werden. Eine solche Anordnung zum Erzeugen der Entscheidungsvariablen ist nicht Teil der Erfindung der Anmelderin, in welcher temporäre Symbolschätzungen getrennt ausgebildet werden aus der Daten-Demodulationsprozedur, wie beispielsweise durch 5, 6 und 13 angegeben.
  • Die andere Möglichkeit ist, nicht-kohärente Demodulation in der temporären Symbolschätzeinheit 56 zu verwenden. Es wird verstanden werden, dass für orthogonale Modulation nicht-kohärente Demodulation eine Kombination von einem SLC-Prozess und dem Bilden von Hart-Entscheidungen umfasst, und für DPSK und ähnlichen Modulationen nicht-kohärente Demodulation in einem Rake- oder Diversity-Empfänger differenzielle Demodulation in jedem Rake-Finger oder Signalpfad umfasst und dann Akkumulation. In dem Fall nicht-kohärenter Demodulation ist Information über die Pfadgewichte nicht in der temporären Symbolschätzeinheit erforderlich. Daher kann das Kanalschätzungsfilter 52 eine beliebige Ausbreitungsverzögerung (Gruppenverzögerung) haben.
  • Es sollte bemerkt werden, dass ein Filter im Allgemeinen kein Ausgangssignal unmittelbar auf das Anwenden eines Eingangssignals erzeugt. Diese verstrichene Zeitdauer wird Filterausbreitungsverzögerung genannt, die Zeitdauer, die für die Signalausbreitung von dem Eingang des Filters zum Ausgang des Filters erforderlich ist. Beispielsweise hat ein Typ eines finiten Impulsantwortfilters bzw. FIR-Filter eine konstante Gruppenverzögerung, d.h., lineare Phasenverschiebung in Bezug auf die Frequenz, aber es wird verstanden werden, dass Filter mit nicht-linearen Phasenverschiebungen auch allgemein Gruppenverzögerungen haben, die größer als Null sind. Der Umfang der Gruppenverzögerung eines Tiefpassfilters hängt von der Grenzfrequenz des Filters ab.
  • Andererseits sind andere Arten von FIR-Filter Vorhersage- bzw. Prädiktionsfilter, die versuchen, eine Gruppenverzögerung von –1 anzunähern (es wird sicherlich verstanden werden, dass es nicht möglich ist, eine konstante Gruppenverzögerung von –1 zu erreichen). Die Standardprozedur des Entwerfens von Prädiktionsfiltern wird in S. Haykin, Adaptive Filtertheorie, 3. Ausgabe, Kapitel 5, 6 (1996) beschrieben. Es ist von der Systemtheorie bekannt, dass solche Filter höhere äquivalente Rauschbandbreiten haben als Filter, die entworfen worden sind, um Gruppenverzögerungen zu haben, die größer als Null sind. Diese Tatsache ist einer der Gründe für die Überlegenheit eines kohärenten Demodulators, der temporäre Symbolschätzung basierend auf nicht-kohärenter Demodulation verwendet, verglichen mit kohärenter Demodulation. Diese Überlegenheit ist nachstehend für zwei spezifische Implementierungen durch das Präsentieren einiger Simulationsergebnisse gezeigt.
  • Es wird auch verstanden werden, dass in einem kohärenten Empfänger mit temporärer Symbolschätzung, die auf nicht-kohärenter Demodulation basiert, infinite Impulsantwortfilter (IIR-Filter) statt der FIR-Filter verwendet werden können. Die Ausbreitungsverzögerung eines IIR-Filters (äquivalent zur Gruppenverzögerung für betrachtete Frequenzen) ist näherungsweise gleich der Gruppenverzögerung eines entsprechenden Linearphasen-FIR-Filters wenn beide Filter in Übereinstimmung mit derselben Grenzfrequenz entworfen sind. Andererseits kann es möglich sein, ein IIR-Filter zu entwerfen, das ein Prädiktionsfilter ist, und demnach kann ein IIR-Filter gegebenenfalls nicht in einem kohärenten Empfänger mit Rückkopplung einsetzbar sein, wie in 7 gezeigt.
  • Zusätzlich zu diesen beiden spezifischen Schemata für temporäre Symbolschätzungen, die in 6 und 7 gezeigt sind, d.h., nicht-kohärente bzw. kohärente Demodulation, sind komplexere Implementierungen möglich. Beispielsweise kann die temporäre Symbolschätzung durch einen "zusätzlichen" kohärenten Rake-Empfänger mit DD-Kanalschätzung wie einem in 7 dargestellten Empfänger ausgeführt werden. Statt der Verwendung der Ausgangsabtastwerte m^[.] für einen folgenden Kanaldekodierprozess (nicht in 7 dargestellt), würden die Ausgangsabtastwerte in die Selektoren SEL einer folgenden Entscheidungsvariablen-Erzeugungsvorrichtung 50 eingespeist, welche äquivalent zu einer zweiten Demodulatorstufe ist. Diese zweite Stufe 50 würde die Entscheidungsvariablen für nachfolgende Kanaldekodierung erzeugen. Demnach würden die in 7 gezeigten Komponenten die in 5 dargestellte temporäre Symbolschätzeinheit 56 ersetzen. Es wird verstanden werden, dass dieses Prinzip der Verwendung von mehr als einer Stufe in dem Gesamtdemodulationsprozess in verschiedenen Arten angewendet werden kann und "Mehrstufendemodulation" in dieser Anwendung genannt wird.
  • Ein Empfänger unter Verwendung von Mehrstufendemodulation ist in 8 dargestellt. Die temporäre Symbolschätzeinheit 56 umfasst eine Aufeinanderfolge von Demodulatorstufen, wobei nur zwei von ihnen explizit dargestellt sind (die erste Stufe und die nächste zur letzten Stufe) die durch eine Stufe erzeugten Ergebnisse werden als temporäre Symbolschätzungen durch die nächst darauf folgende Stufe verwendet. Die durch die nächste bis zur letzten Demodulatorstufe erzeugten Ergebnisse werden temporäre Symbolschätzungen, die in die finale Demodulatorstufe als zweistufige Demodulatoren eingespeist werden, wie sie oben beispielsweise in Verbindung mit 6 und 6 beschrieben sind. In der ersten Demodulatorstufe kann entweder nicht-kohärente oder kohärente Demodulation ausgeführt werden; in der zweiten bis der nächsten zur letzten Demodulatorstufe sind nur Demodulationsschemata, die Kanalschätzungsinformation benötigen, sinnvoll. Durch solche Mehrstufendemodulation wird die Zuverlässigkeit der temporären Symbolschätzungen Schritt für Schritt verbessert. Darüber hinaus kann die Mehrstufendemodulation der Anmelderin kombiniert werden mit den Schritten der Demodulation, des Dekodierens und des Neukodierens, wie sie oben beschrieben worden sind.
  • In der vorangehenden Beschreibung basiert die temporäre Symbolschätzung auf den maximalen Korrelationsabtastwerten. Es wird verstanden werden, dass es auch möglich ist, andere (kleinere) der Korrelationsabtastwerte sowie die maximalen bei irgendeiner Stufe in dem temporären Symbolschätzungsprozess zu verwenden. Mehrere Korrelationsabtastwerte können beispielsweise bei der Kanaldekodierung verwendet werden oder beim Zuführen von Linearkombinationen von Korrelationsabtastwerten für mehr als ein Symbol pro Demodulationsintervall in die Kanalschätzungsfilter 52. Die jeweiligen Gewichte (für das Gewichten der mehreren Korrelationsabtastwerte in dem Linearkorrelationsprozess) können durch die temporäre Symbolschätzeinheit 56 erzeugt werden. Auf diese Weise kann die Zuverlässigkeit der temporären Symbolschätzungen verbessert werden.
  • Beispielsweise in 5 kann die temporäre Symbolschätzungseinheit 56 Gewichte jeweils für verschiedene orthogonale Symbole bereitstellen und jeder Selektor SEL würde eine Anzahl von komplexen Multiplizierern und einen Addierer umfassen. Jede der jeweiligen Anzahlen von Multiplizierern würde dann das Produkt eines Gewichts und des jeweiligen Korrelationsabtastwertes des Pfades λ bilden. Der Addierer würde die Produkte von den Multiplizierern in Übereinstimmung mit dem Pfad λ kombinieren, wobei die Summe einem Kanalschätzfilter 52 zugeführt wird. Wenn Abtastwerte von allen M-Korrelatoren verwendet würden, dann würde der Selektor SEL eine Kombination von M-Korrelatoren und einem Addierer sein.
  • Es wird verstanden werden, dass die Erfindung der Anmelderin nicht nur in Empfängern mit kohärenten Demodulatoren (mit Maximalverhältnis kombinieren) verwendet werden können zum Erzeugen der Entscheidungsvariablen, sondern auch in Empfängern, die andere Demodulationsschemata anwenden. Wichtige Beispiele solcher anderer Schemata für SS-Kommunikationssysteme sind Gleichverstärkungskombinieren und nicht-kohärente Demodulation mit Leistungsgewichtung kombinieren. Im allgemeinen ist Gleichverstärkungskombinieren ähnlich dem Maximalverhältniskombinieren, aber nur die Phasenverschiebung der Pfadgewichte werden verwendet, nicht die Amplituden; bei Leistungsgewichte zum Kombinieren werden nur die absoluten Amplituden und nicht die Pfadverschiebungen verwendet. Gleichverstärkungskombinieren wird in der Literatur z.B. bei M. Schwartz et al, Communication Systems and Techniquest (1966) beschrieben und nicht-kohärentes Demodulieren mit leistungsgewichtetem Kombinieren wird in der oben herangezogenen Veröffentlichung von P. Schramm beschrieben.
  • Es wird derzeit angenommen, dass der am meisten geeignete Demodulator, der aus den vorangehenden Betrachtungen herrührt, in 6 dargestellt ist. Die temporären Symbolschätzungsindexes m^'[μ] werden durch nicht-kohärentes Demodulieren erzeugt: quadratisches Kombinieren der Korrelationsabtastwerte, welche Funktion durch einen SLC-Prozessor 58 ausgeführt wird, und Treffen von Hart-Entscheidungen der Kombinationen basierend auf der Entscheidungsregel x'm^'[μ] = maxiy'i[μ], welche Funktion durch zwei Scheibenbilder (slicer) 60 ausgeführt wird. Jede temporäre Symbolschätzung wird durch eine Selektoreinheit SEL verwendet zum Auswählen der Korrelationsabtastwerte x'm^'λ[μ], die in die jeweiligen Kanalschätzungsfilter 52 eingespeist werden, welche in 6 dargestellt sind durch die Impulsantwort hc[.]. Das durch irgendein Kanalschätzungsfilter 52 erzeugte Ausgangssignal ist das geschätzte Gewicht g ^λ[.] eines jeweiligen Ausbreitungspfades λ, von dem die Konjugiertkomplexe gebildet wird durch einen Konjugator 62. Die Konjugiertkomplexe des geschätzten Pfadgewichts g ^λ*[.] wird in dem Maximalverhältniskombinieren der kohärenten Demodulation verwendet (siehe die erste Gleichung in dieser detaillierten Beschreibung), welches ausgeführt wird durch MRC-Kombinierer 64. Sicherlich muss das Verzögern von lc-Symbolen bedingt durch das Kanalschätzungsfilter 52 berücksichtigt werden bei dem Demodulationsprozess. Demgemäß werden in 6 durch z–lc angegebene Verzögerungselemente 54 für jeden der M-ary-Korrelationsabtastströme x'i,λ[μ] bereitgestellt. Die Ströme der Entscheidungsvariablen yi[μ–lc], die durch die MRC-Kombinierer 64 erzeugt werden, werden dann einem Metrikberechnungsprozessor 22 wie oben beschrieben zugeführt.
  • Es wird verstanden werden, dass solche Einrichtungen als hartverdrahtete Logikschaltung implementiert werden können oder als ein integrierter Digitalprozessor wie z.B. eine anwendungsspezifische integrierte Schaltung (ASIC).
  • Sicherlich wird verstanden werden, dass ein ASIC hartverdrahtete Logikschaltungen einschließen kann, die optimal ist für das Ausführen einer erforderlichen Funktion, welches einer Anordnung, die gewöhnlich ausgewählt wird, wenn Geschwindigkeit oder ein anderer Performanceparameter wichtiger ist als die Vielseitigkeit eines programmierbaren Digitalsignalprozessors.
  • Um die Energieeffizienz des oben beschriebenen Sendeschemas zu schätzen, sind Computersimulationen ausgeführt worden. Das Modulationsschema war das in dem IS-95-Standard definierte und oben mit M = 64 Level beschriebene.
  • Im Gegensatz zu IS-95 wurde ein Faltungscode mit einer 1/3-Rate und einer Zwangslänge 8 (Generatorpolynome 367, 331, 225) in den Simulationen verwendet. Darüber hinaus wurde die Verschachtelung als perfekt angenommen. Für den Fall kohärenter Demodulation mit perfekter Kanalschätzung und für den Fall nicht-kohärenter Demodulation wurden die Pfadgewichte als weiße Gaussche Prozesse erzeugt. Für das Simulieren der kohärenten Demodulation der Anmelderin mit DD-Kanalschätzung wurde die Verschachtelergröße ausreichend groß (252 × 252 Binärsymbole) ausgewählt zum Unterstützen nahezu perfekter Verschachtelung. Die Metrik-Berechnung wurde unter Verwendung des in 4 gezeigten log-Likelihood-Verhältnisses berechnet, was das Optimum für die Kanalsituation war, die in jeder Simulation angenommen wurde. Es kann bemerkt werden, dass die in A. Viterbi, CDMA (1996) für die Verwendung mit nicht-kohärenter Demodulation beschriebene duale Maximalmetrik verwendet werden kann für das Demodulieren in Übereinstimmung mit der Erfindung der Anmelderin.
  • Die maximal erzielbare Verbesserung im BER unter Verwendung kohärenter statt nicht-kohärenter Demodulation wurde durch Simulationen unter der Annahme perfekter Kanalschätzung bestimmt. Die Ergebnisse sind in 9 gezeigt, in welcher die unterbrochenen Linien die Ergebnisse für nicht-kohärente Demodulation sind und die Volllinien die Ergebnisse für kohärente Demodulation mit perfekter Kanalschätzung. In 9 (und in 10) ist die Äquivalenzenergie pro Binärinformationssymbol mit Eb gekennzeichnet. Ergebnisse für eins, zwei, vier und sechs Ausbreitungspfade sind gezeigt. Für das Senden über einen nicht-frequenzselektiven Rayleigh-Schwundkanal gibt 9 an, dass kohärente Demodulation eine Verstärkung von 1,6 dB oder darüber erzielt (abhängig von der Anzahl der Ausbreitungspfade) bei einer Bitfehlerrate von 10–3 verglichen mit nicht-kohärenter Demodulation.
  • Für die kohärente Demodulation führt die Erhöhung von Mehrpfad-Diversity zum Anheben der Energieeffizienz bis bei der Grenze einer unendlich großen Zahl von Ausbreitungspfaden die Leistungsfähigkeit des Sendens über einen zeitinvarianten nicht-dispersiven AWGN-Kanal (in 9 durch die unterbrochene Linie 80 dargestellt) erzielt wird. Demgegenüber erzielt nicht-kohärente Demodulation eine Kombinationsdämpfung wenn es Mehrpfad-Diversity gibt. Zum Vergleich, das BER von nicht-kohärenter Demodulation zum Senden über einen zeitinvarianten nicht-dispersiven AWGN-Kanal wird durch die strichpunktierte Linie 82 angegeben. In dem Fall der Mehrpfadausbreitung und der leistungsfähigen Kanalkodierung, wie sie hier angewendet werden, führt diese Kombinationsdämpfung zu einer signifikanten Reduzierung in der Leistungseffizienz, wenn es mehr als zwei Ausbreitungspfade im Kanal gibt. Daher nimmt der Vorteil der kohärenten Demodulation mit wachsender Mehrpfad-Diversity zu. Dieses selbe Verhalten tritt für andere Arten von Diversity auch auf, wie z.B. Antennen-Diversity. Diese Tatsache ist ein wichtiger Vorteil der kohärenten Demodulation in modernen Mobilfunksystemen.
  • Die Performance des eine Kombination von kohärenter Demodulation und DD-Kanalschätzung verwendenden Empfängers der Anmelderin wurde für eine maximale Dopplerfrequenz 0,024/Tb simuliert. Die Ergebnisse für die in 6 gezeigte Ausführungsform werden in 10 dargestellt, in welcher die unterbrochenen Linien die Ergebnisse für nicht-koheren Simulation sind (wie in 9) und die Volllinien die Ergebnisse für kohärente Demoldulation mit DD-Kanalschätzung und temporärer Symbolschätzung basierend auf nicht-kohärenter Demodulation. Ergebnisse für 1, 2, 4 und 6 Ausbreitungspfade werden gezeigt. Um auf irgendeine für das Schätzen der Pfadgewichte zurechenbare Dämpfung wurde die Schätzung der Verzögerungen in dem Kanal als perfekt angenommen. Die Kanalschätzungsfilter 52 waren FIR-Filter mit Linearphase und Grad 20, die entworfen waren für eine gewünschte rechteckige Frequenzantwort unter Verwendung des Minimaldurchschnittsquadrat-Fehlerkriteriums (MMSE-Kriterium), das in dem oben herangezogenen Text von S. Haykin beschrieben wird. Aus dem Vorangehenden wird verstanden werden, dass das Verwenden von FIR-Filtern mit mehr als 21 Anzapfungen (Grad 20) oder das Verwenden von IIR-Filtern, die beide eine niedrigere Äquivalenzrauschbandbreite haben können, zu noch einer besseren Systemperformance führen könnte.
  • Das Simulationsergebnis der 10 mit dem Ergebnis der 9 vergleichend, zeigt, dass die Verschlechterung, die bedingt ist durch die Verwendung von DD-Kanal-Schätzung, verglichen mit der perfekten Kanalschätzung, nur 0,8 dB bei einer Bitfehlerrate von 10–3 für den Ausbreitungspfad ist, eine Zunahme von 2,3 dB für sechs Ausbreitungspfade. Das Ergebnis in 10 zeigt die Verstärkung kohärenter Demodulation mit DD-Kanalschätzung verglichen mit nicht-kohärenter Demodulation als 0,8 dB bei einem BER von 10–3 für einen Ausbreitungspfad und 1,4 dB für sechs Ausbreitungspfade.
  • Oben wurde dargelegt, dass der DD-Kanalschätzung mit nicht-kohärenter Demodulation verwendende Empfänger, der in 6 dargestellt wird, den Empfänger, der DD-Kanalschätzung mit kohärenter Demodulation verwendet, wie in 7 vorgeschlagen, übertrifft. Dies wurde durch quantitative Beispiele, die von Computersimulationen des in 7 gezeigten Empfängers hergeleitet worden, demonstriert. Die Simulationsparameter waren dieselben wie für 10. Für einen fairen Vergleich der Schemata wurde der Filtergrad gleich 20 in allen Fällen ausgewählt. In dem Schema der 7 sind die Filter Prädiktionsfilter, welche entworfen worden sind in Übereinstimmung mit dem Kapitel 6 des oben herangezogenen Textes von S. Haykin. Die Simulationsergebnisse werden in 11 und 12 für die Übertragung über Kanäle mit einem und vier Ausbreitungspfaden jeweils dargestellt.
  • In beiden Szenarien ist die BER-Performance des Schemas der 7 schlechter als die BER-Performance des nicht-kohärenten Demodulation verwendenden Empfängers. Nur das Schema der 6 hat eine signifikante Verstärkung als ein Ergebnis kohärenter Demodulation. Es sollte bemerkt werden, dass die Performance des Systems stark abhängt von der maximalen Dopplerfrequenz und der Grenzfrequenz des Kanalfilters, welche in Übereinstimmung mit der maximalen Dopplerfrequenz angepasst ist. Wenn die maximale Dopplerfrequenz niedrig ist, kann der Nachteil des in 11 und 12 gezeigten Schemas der 7 weniger signifikant sein. Für eine Mobilanwendung wie ein Kommunikationssystem gemäß IS-95 jedoch wird das für die Simulationen verwendete Szenario jedoch als angemessen betrachtet.
  • Das Schema der 6 ist verglichen mit dem der 7 zumindest überlegen, weil die Rauschbandbreite des Kanalschätzfilters 52 signifikant niedriger ist, speziell wenn die maximale Dopplerfrequenz hoch ist (diese Tatsache ist bereits diskutiert worden. Ein anderer möglicher Grund ist, dass in dem Schema der 6 die vorläufig entschiedenen Symbole, die für DD-Kanalschätzung verwendet werden, unabhängig von der Datenschätzung erzeugt werden und demnach Fehlerausbreitung vermieden wird. Konkrete Gründe für die bessere Performance sind schwerlich anzugeben wegen der Nicht-Linearität der Systeme. Das Schema der 6 kann als ein zweistufiger Demodulator angesehen werden, weil es keine Rückkopplung gibt. Von anderen Systemen (z.B. einem CDMA- System, das verknüpfte Erfassung verwendet) ist es bekannt, dass die Leistungsfähigkeit bzw. Performance durch zweistufige Demodulatoren verbessert werden könnte.
  • Der Vergleich der BERs für beide Schemata zeigt, dass kohärente Demodulation nicht-kohärente Demodulation übertrifft und die Komplexität des Empfängers nur marginal erhöht ist. Dies gilt speziell für den kohärenten Demodulator mit DD-Kanalschätzung basierend auf temporärer Symbolschätzung mit nicht-kohärenter Demodulation, der in 6 gezeigten. Für eine maximale Dopplerfrequenz von 0,024/Tb, die typisch ist für Mobilfunkanwendungen, ist die erzielbare Verstärkung etwa 1 dB. Es wird verstanden werden, dass die Energieeffizienz des Systems der Anwenderin abhängig von der maximalen Dopplerfrequenz ist, die durch Kanalkennlinie gegeben wird. Wenn die maximale Dopplerfrequenz a priori niedrig ist, wie es in einer Anwendung wie einer drahtlosen Teilnehmeranschlussleitung (letzte Meile) der Fall wäre, würde die durch das Verwenden der kohärenten Demodulation der Anmelderin statt der nicht-kohärenten Demodulation größer sein als etwa 1 dB, weil die äquivalente Rauschbandbreite des Kanalschätzfilters 52 reduziert werden kann. Daher ist der Empfänger der Anmelderin sehr attraktiv für Anwendungen wie drahtlose Teilnehmeranschlüsse und drahtlose Lokalbereichsnetze.
  • Die Erfindung der Anmelderin stellt eine verbesserte Leistungs- bzw. Energieeffizienz für digitale Kommunikationssysteme unter Verwendung orthogonaler Modulation bereit. In CDMA-Systemen führt die verbesserte Performance zu einer erhöhten spektralen Effizienz (Benutzerkapazität). Ein anderer wichtiger Vorteil ist, dass Empfänger unter Verwendung des Demodulations-Schemas der Anmelderin kompatibel sind mit Systemen, die für nicht-kohärente Demodulation entworfen sind.
  • Eine wichtige Anwendung von Kombinationen kohärenter Demodulation mit DD-Kanalschätzung der Anmelderin liegt in dem Uplink bzw. der Aufwärtsstreckenverbindung eines IS-95-Kommunikationssystems. In einer solchen Mobilfunkumgebung stellt eine Kombination der Anmelderin einen Gewinn von etwa 1 dB gegenüber nicht-kohärenten Systemen bereit. Für andere Umgebungen wie eine drahtlose Teilnehmeranschlussleitung sollte der Gewinn des Schemas der Anmelderin noch höher sein.
  • Die Erfindung der Anmelderin wurde oben im Zusammenhang mit orthogonalen Modulationsschemata beschrieben, welche äquivalent zu einem Zusammenhang von orthogonalen Folgen (z.B. Walsh-Hadamard-Folgen) sind. Es wird momentan geglaubt, dass die temporäre Symbolschätzung der Anmelderin am besten in diesem Zusammenhang arbeitet. Nichtsdestotrotz kann die temporäre Symbolschätzung der Anmelderin auch in einem Zusammenhang von bi-orthogonalen und nicht-orthogonalen Folgen angewendet werden wie den im U.S. Patentnummer 5,237,586 beschrieben.
  • Um die Verwendung der Erfindung der Anmelderin für nicht-SS-Kommunikationssysteme zu erläutern, zeigt 13 einen Abschnitt 50' eines Empfängers für Impulsamplitudenmodulation (PAM), Quadratvoramplitudenmodulation (QAM) oder PSK- oder DPSK-Modulation, die Diversity verwenden. Die in 13 dargestellte Anordnung ist ähnlich der in 5 dargestellten Anordnung, welche eine modifizierte Geradeaus-Art ist. Es wird verstanden werden, dass die Prinzipien der temporären Symbolschätzung der Anmelderin in beiden im wesentlichen identisch arbeitet, obwohl Wurzel-Nyquist-Filterung und Abtasten in dem Nicht-SS-System die Korrelatoren im SS-System ersetzen. Zusätzlich wird verstanden werden, dass 13 nur einen Signal- oder Ausbreitungspfad repräsentiert und dass ein Mehrpfad- oder ein Diversity-Empfänger typischerweise mehrere Selektoren SEL', Kanalschätzungsfilter 52', Verzögerungselemente 54', Konjugatoren 62' und Kombinierer 64' einschließen würde.
  • In dem typischen Nicht-SS-Empfänger wird Demodulation durch Wurzel-Nyquist-Filtern und Abtasten der für jeden Pfad des Diversityempfängers empfangenen Signale durchgeführt.
  • Einrichtung für das Ausführen dieser Funktionen sind in 13 nicht gezeigt. Die resultierenden komplexwertigen Abtastwerte werden alle in eine temporäre Symbolschätzeinheit 56' eingespeist, die inverse bzw. Umkehrwerte temporärer Amplitudenkoeffizienten erzeugt. Diese Schätzungen sind Schätzungen der Amplitudenkoeffizienten in Entsprechung zu dem speziellen Modulationsschema (z.B. PAM, QAM, PSK oder DPSK), die in das Impulsformungsfilter eingespeist werden, das in dem Sender vorliegt. Da die temporären Amplitudenkoeffizienten Schätzungen Mehrlevelsignale sind (was im Gegensatz steht zu orthogonalen Modulationsschemata, bei denen nur Nullen und Einsen auftreten), ist der Selektor SEL', der in 13 gezeigt ist, ein komplexer Multiplizierer oder eine äquivalente Einrichtung. Diese Entsprechung zeigt, dass alle Operationsabläufe, die oben für SS-Modulation beschrieben worden sind, auf Nicht-SS-Digitalkommunikationssysteme angewendet werden können. Zudem kann das Modulationsschema bi-ortohonal oder nicht-orthogonal sein. In diesem Zusammenhang erscheint die Erfindung der Anmelderin derzeit als am attraktivsten für Kommunikationssysteme, die auf DPSK basieren, weil die temporäre Symbolschätzung durch nicht-kohärente Modulation ausgeführt werden kann.
  • Es wird verstanden werden, dass die in 13 dargestellte Anordnung auch verwendet werden kann in einem Nicht-Diversity-Kommunikationsystem einfach durch Beobachten, dass mit Ausnahme der Abtastwerte von dem einzigen Wurzel-Nyquist-Filter in einem solchen System die Abtastwerte in die temporäre Symbolschätzungseinheit 56' eingespeist würden, welche für jeden solchen Abtastwert abschätzen würde, welcher Amplitudenkoeffizient (z.B. 1 + j; 3 + 3j; etc.) möglicherweise gesendet würde und würde diese Schätzung dem Selektor SEL' bereitstellen. Dann würde der Selektor SEL' einen komplexen Multiplizierer umfassen, welcher die Produkte der Umkehrwerte der Schätzungen und deren jeweiliger Abtastwerte bilden würde, und diese Produkte würden einem Kanalschätzungsfilter 52' bereitgestellt. Ein durch den Filter 52' erzeugtes geschätztes Pfadgewicht würde einem Konjugator 62' zugeführt werden und die konjugierte Pfadgewichtschätzung würde einem Kombinierer 64' bereitgestellt werden, der auch einen komplexen Multiplizierer umfasst.
  • Es wird verstanden werden, dass Fachleute diese Erfindung in anderen Formen ausgestalten können ohne von ihrer essenziellen Natur abzuweichen. Daher sind oben beschriebene Ausführungsformen in allen Belangen als erläuternd und nicht als einschränkend zu betrachten. Der Schutzbereich dieser Erfindung wird durch die folgenden Patentansprüche definiert.

Claims (28)

  1. Einrichtung in einem kohärente Demodulation und Entscheidungs-gerichtete Kanalschätzung verwendenden Empfänger für ein Kommunikationssystem, in welchem ein Sender ein Informationssignal zu dem Empfänger sendet und der Empfänger Abtastwerte eines empfangenen Signals erzeugt, die korrigiert sind in Bezug auf eine vorbestimmte Codefolge zum Erzeugen korrigierter Abtastwerte, wobei die Einrichtung umfasst: eine Vorrichtung zum Schätzen von Pfadgewichten basierend auf Korrelationsabtastwerten, wobei die Schätzvorrichtung gekennzeichnet ist durch eine Vorrichtung (56) zum Erzeugen temporärer Symbolschätzungen basierend auf Korrelationsabtastwerten, wobei die temporären Symbolschätzungen separat von einer durch den Empfänger verwendeten Daten-Demodulationsprozedur erzeugt werden ohne Rückmeldung des durch die Daten-Demodulationsprozedur bestimmten Informationssignals; eine Vorrichtung (SEL) zum Auswählen korrelierter Abtastwerte basierend auf temporären Symbolschätzungen; und eine Kanalschätzvorrichtung (52) zum Erzeugen von Pfadgewichten basierend auf ausgewählten Korrelationsabtastwerten; und eine Vorrichtung (22) zum Erzeugen von Entscheidungsvariablen in der durch den Empfänger verwendeten Daten-Demodulationsprozedur zum Bestimmen des Informationssignals, wobei die Entscheidungsvariablen durch Maximalverhältnis-Kombinationen der Korrelationsabtastwerte basierend auf geschätzten Pfadgewichten erzeugt werden.
  2. Einrichtung nach Anspruch 1, wobei die Temporär-Symbolschätzungserzeugungsvorrichtung (56) eine Vorrichtung umfasst zum nicht-kohärenten Demodulieren empfangener Signalabtastwerte basierend auf Korrelationsabtastwerten und eine Vorrichtung zum Bilden von Hart-Entscheidungen von nicht-kohärent demodulierten empfangenen Signalabtastwerten als temporäre Symbolschätzungen.
  3. Einrichtung nach Anspruch 1, wobei die Temporär-Symbolschätzungserzeugungsvorrichtung (56) eine Vorrichtung umfasst zum Demodulieren empfangener Signalabtastwerte, eine Vorrichtung zum Decodieren demodulierter Signalabtastwerte und zum Bilden von Schätzungen des Informationssignals, und eine Vorrichtung zum Neucodieren von Schätzungen des Informationssignals und zum Bilden temporärer Symbolschätzungen basierend auf neu-codierten Schätzungen.
  4. Einrichtung nach Anspruch 1, wobei die Temporär-Symbolschätzungserzeugungsvorrichtung (56) Gewichte für Linearkombinationen von Korrelationsabtastwerten erzeugt und die Kanalschätzvorrichtung geschätzte Pfadgewichte basierend auf den Linearkombinationen erzeugt.
  5. Einrichtung nach Anspruch 1, wobei die Temporär-Symbolschätzungserzeugungsvorrichtung (56) eine Vorrichtung umfasst zum kohärenten Demodulieren des empfangenen Signals und eine Vorrichtung zum Bilden von Hart-Entscheidungen des kohärent demodulierten empfangenen Signals als temporäre Symbolschätzungen.
  6. Einrichtung nach Anspruch 1, wobei die Temporär-Symbolschätzungserzeugungsvorrichtung (56) eine Vorrichtung umfasst zum Demodulieren des empfangenen Signals in mindestens zwei Stufen und eine Vorrichtung zum Bilden von Hart-Entscheidungen des demodulierten empfangenen Signals als temporäre Symbolschätzungen.
  7. Verfahren in einem kohärente Demodulation und Entscheidungs-gerichtete Kanalschätzung verwendenden Empfänger für ein Kommunikationssystem, in welchem ein Sender ein Informationssignal zu dem Empfänger sendet und der Empfänger Abtastwerte eines empfangenen Signals erzeugt, die gegenüber einer vorbestimmten Codefolge korreliert sind zum Erzeugen korrelierter Abtastwerte, wobei das Verfahren die Schritte umfasst: Schätzen von Pfadgewichten basierend auf Korrelationsabtastwerten, wobei der Schätzschritt gekennzeichnet ist durch die Schritte: Erzeugen temporärer Symbolschätzungen (m^'[.]) basierend auf Korrelationsabtastwerten, wobei die temporären Symbolschätzungen separat von einer durch den Empfänger verwendeten Daten-Demodulationsprozedur erzeugt werden ohne Rückmeldung des durch die Daten-Demodulationsprozedur bestimmten Informationssignals; Auswählen korrelierter Abtastwerte basierend auf temporären Symbolschätzungen; und Erzeugen von Pfadgewichten (g ^λ[.]) basierend auf ausgewählten Korrelationsabtastwerten; und Erzeugen von Entscheidungsvariablen (yi[.]) in der durch den Empfänger verwendeten Daten-Demodulationsprozedur zum Bestimmen des Informationssignals, wobei die Entscheidungsvariablen durch Maximalverhältnis-Kombinationen der Korrelationsabtastwerte basierend auf geschätzten Pfadgewichten erzeugt werden.
  8. Verfahren nach Anspruch 7, wobei der Temporär-Symbolschätzungserzeugungsschritt die Schritte umfasst des nicht-kohärenten Demodulierens empfangener Signalabtastwerte basierend auf Korrelationsabtastwerten und des Bildens von Hart-Entscheidungen nicht-kohärent demodulierter empfangener Signalabtastwerte als temporäre Symbolschätzungen (m^'[.]).
  9. Verfahren nach Anspruch 7, wobei der Temporär-Symbolschätzungserzeugungsschritt die Schritte umfasst des Demodulierens empfangener Signalabtastwerte, des Decodierens demodulierter Signalabtastwerte und des Bildens von Schätzungen des Informationssignals, und Neucodieren von Schätzungen des Informationssignals und Bilden von temporären Symbolschätzungen (m^'[.]) basierend auf neu-codierten Schätzungen.
  10. Verfahren nach Anspruch 7, wobei der Temporär-Symbolschätzungserzeugungsschritt Gewichte zum linearen Kombinieren von Korrelationsabtastwerten erzeugt, und geschätzte, auf linear kombinierten Korrelationsabtastwerten basierende Pfadgewichte (g ^λ[.]).
  11. Verfahren nach Anspruch 7, wobei der Temporär-Symbolschätzungserzeugungsschritt die Schritte umfasst des kohärenten Demodulierens empfangener Signalabtastwerte und des Bildens von Hart-Entscheidungen von kohärent demodulierten empfangenen Signalabtastwerten als temporäre Symbolschätzungen (m^'[.]).
  12. Verfahren nach Anspruch 7, wobei der Temporär-Symbolschätzungserzeugungsschritt die Schritte umfasst des Demodulierens empfangener Signalabtastwerte in mindestens zwei Stufen und des Bildens von Hart-Entscheidungen demodulierter empfangener Signalabtastwerte als temporäre Symbolschätzungen (m^'[.]).
  13. Einrichtung in einem kohärente Demodulation und Entscheidungs-gerichtete Kanalschätzung verwendenden Empfänger für ein Kommunikationssystem, in welchem ein Sender ein Informationssignal zum Empfänger sendet und der Empfänger Abtastwerte eines empfangenen Signals nach Anwenden eines Wurzel-Nyquist-Filters erzeugt, wobei die Einrichtung umfasst: eine Vorrichtung zum Schätzen von Pfadgewichten basierend auf empfangenen Signalabtastwerten, wobei die Schätzvorrichtung gekennzeichnet ist durch: eine Vorrichtung (56) zum Erzeugen temporärer Symbolschätzungen basierend auf empfangenen Signalabtastwerten, wobei temporäre Symbolschätzungen separat aus einer durch den Empfänger verwendeten Daten-Demodulationsprozedur erzeugt werden ohne Rückmeldung des durch die Daten-Demodulationsprozedur erzeugten Informationssignals; eine Vorrichtung (55) zum Bilden von Produkten von Kehrwerten der temporären Symbolschätzungen (m^'[.]) und zum Empfangen von Signalabtastwerten; und eine Kanalschätzvorrichtung (52) zum Erzeugen von Pfadgewichten basierend auf ausgewählten empfangenen Signalabtastwerten; und eine Vorrichtung (22) zum Erzeugen von Entscheidungsvariablen für die durch den Empfänger verwendete Daten-Demodulationsprozedur zum Bestimmen des Informationssignals, wobei die Entscheidungsvariablen durch Maximalverhältnis-Kombinationen der empfangenen Signalabtastwerte basierend auf geschätzten Pfadgewichten erzeugt werden.
  14. Einrichtung nach Anspruch 13, wobei die Temporär-Symbolschätzungserzeugungsvorrichtung (56) eine Vorrichtung umfasst zum nicht-kohärenten Demodulieren empfangener Signalabtastwerte basierend auf Korrelationsabtastwerten und eine Vorrichtung zum Bilden von Hart-Entscheidungen von nicht-kohärent demodulierten empfangenen Signalabtastwerten als temporäre Symbolschätzungen.
  15. Einrichtung nach Anspruch 13, wobei die Temporär-Symbolschätzungserzeugungsvorrichtung (56) eine Vorrichtung umfasst zum Demodulieren empfangener Signalabtastwerte, eine Vorrichtung zum Decodieren demodulierter empfangener Signalabtastwerte und zum Bilden von Schätzungen des Informationssignals, und eine Vorrichtung zum Neu-Codieren von Schätzungen des Informationssignals und Bilden von temporären Symbolschätzungen basierend auf neu-codierten Schätzungen.
  16. Einrichtung nach Anspruch 13, wobei die Temporär-Symbolschätzungserzeugungsvorrichtung (56) Gewichte für Linearkombinationen von Korrelationsabtastwerten erzeugt und die Kanalschätzvorrichtung (52) geschätzte Pfadgewichte basierend auf solchen Linearkombinationen erzeugt.
  17. Verfahren in einem kohärente Demodulation und Entscheidungs-gerichtete Kanalschätzung verwendenden Empfänger für ein Kommunikationssystem, in welchem ein Sender ein Informationssignal zum Empfänger sendet und der Empfänger Abtastwerte eines empfangenen Signals nach einer Wurze-Nyquist-Filterung erzeugt, wobei das Verfahren die Schritte umfasst: Schätzen von Pfadgewichten (g ^λ[.]) basierend auf empfangenen Signalabtastwerten, wobei der Schätzschritt gekennzeichnet ist durch die Schritte: Erzeugen temporärer Symbolschätzungen (m^'[.]) basierend auf empfangenen Signalabtastwerten, wobei temporäre Symbolschätzungen separat von einer durch den Empfänger verwendeten Daten-Demodulationsprozedur erzeugt werden ohne Rückmeldung des durch die Daten-Demodulationsprozedur bestimmten Informationssignals; Bilden von Produkten von Kehrwerten temporärer Symbolschätzungen (m^'[.]) und Empfangen von Signalabtastwerten (xi,λ[.]); und Erzeugen von Pfadgewichten (g ^λ[.]) basierend auf ausgewählten empfangenen Signalabtastwerten; und Erzeugen von Entscheidungsvariablen (yi[.]) für die durch den Empfänger verwendete Daten-Demodulationsprozedur zum Bestimmen des Informationssignals, wobei Entscheidungsvariable durch Maximalverhältnis-Kombinationen der empfangenen Signalabtastwerte basierend auf geschätzten Pfadgewichten erzeugt werden.
  18. Verfahren nach Anspruch 17, wobei der Temporär-Symbolschätzungserzeugungsschritt nicht-kohärentes Demodulieren empfangener Signalabtastwerte basierend auf Korrelationsabtastwerten umfasst und Bilden von Hart-Entscheidungen von nicht-kohärent demodulierten empfangenen Signalabtastwerten als temporäre Symbolschätzungen (m^'[.]).
  19. Verfahren nach Anspruch 17, wobei der Temporär-Symbolschätzungserzeugungsschritt das Demodulieren empfangener Signalabtastwerte umfasst, das Decodieren demodulierter empfangener Signalabtastwerte und das Bilden von Schätzungen des Informationssignals, und Neu-Codieren von Schätzungen des Informationssignals und Bilden temporärer Symbolschätzungen (m^'[.]) basierend auf neucodierten Schätzungen.
  20. Verfahren nach Anspruch 17, wobei der Temporär-Symbolschätzungserzeugungsschritt Gewichte für Linearkombinationen von Korrelationsabtastwerten erzeugt und geschätzte Pfadgewichte (g ^λ[.]) basierend auf solchen Linearkombinationen erzeugt.
  21. Empfänger für ein Spreizspektrumkommunikationssystem, in welchem ein Sender ein Informationssignal zu dem Empfänger sendet und der Empfänger Abtastwerte eines empfangenen Signals erzeugt, umfassend: eine Vorrichtung zum Erzeugen von Abtastwerten von mindestens zwei Strahlen des empfangenen Signals; eine Vorrichtung zum Korrelieren von Gruppen von Abtastwerten in Bezug auf eine vorbestimmte Code-Folge zum Erzeugen einer Vielzahl von Korrelationsabtastwerten; eine Vorrichtung zum Schätzen eines jeweiligen Pfadgewichts für jeden Strahl basierend auf Korrelationsabtastwerten, dadurch gekennzeichnet, dass die Schätzvorrichtung eine Vorrichtung (56) umfasst zum Erzeugen temporärer Symbolschätzungen basierend auf Korrelationsabtastwerten und getrennt von einer durch den Empfänger verwendeten Daten-Demodulationsprozedur ohne Rückmeldung des durch die Daten-Demodulationsprozedur bestimmten Informationssignals, eine Vorrichtung (SEL) zum Auswählen von Korrelationsabtastwerten basierend auf temporären Symbolschätzungen, und eine Kanalschätzvorrichtung zum Erzeugen von Pfadgewichten basierend auf ausgewählten Korrelationsabtastwerten; und eine Vorrichtung (22) zum Erzeugen von Entscheidungsvariablen in der durch den Empfänger verwendeten Daten-Demodulationsprozedur zum Bestimmen des Informationssignals, wobei Entscheidungsvariablen die Maximalverhältnis-Kombinationen der Korrelationsabtastwerte basierend auf geschätzten Pfadgewichten erzeugt werden.
  22. Empfänger nach Anspruch 21, wobei die Temporär-Symbolschätzungserzeugungsvorrichtung (56) eine Vorrichtung umfasst zum quadratischen Kombinieren von Korrelationsabtastwerten und eine Vorrichtung zum Bilden von Hart-Entscheidungen der quadratisch kombinierten Korrelationsabtastwerte.
  23. Empfänger nach Anspruch 22, wobei die Temporär-Symbolschätzungserzeugungsvorrichtung (56) ferner Verzögerungselemente für Korrelationsabtastwerte umfasst.
  24. Empfänger nach Anspruch 21, wobei die Temporär-Symbolschätzungserzeugungsvorrichtung (56) ferner Verzögerungselemente für Korrelationsabtastwerte umfasst.
  25. Verfahren zum Demodulieren eines Informationssignals in einem Spreizspektrumkommunikationssystem, in welchem ein Empfänger Abtastwerte eines empfangenen Informationssignals erzeugt, die Schritte umfassend: Erzeugung von Abtastwerten von mindestens zwei Strahlen des empfangenen Informationssignals; Korrelieren von Gruppen von Abtastwerten bezogen auf eine vorbestimmte Code-Folge zum Erzeugen einer Vielzahl korrelierter Abtastwerte; Schätzen eines jeweiligen Pfadgewichts für jeden Strahl basierend auf Korrelationsabtastwerten, dadurch gekennzeichnet, dass der Schätzschritt die Schritte umfasst des Erzeugens temporärer Symbolschätzungen (m^'[.]) basierend auf Korrelationsabtastwerten und getrennt von einer durch den Empfänger verwendeten Daten-Demodulationsprozedur ohne Rückmeldung des durch die Daten-Demodulationsprozedur erzeugten Informationssignals, Auswählen von Korrelationsabtastwerten basierend auf temporären Symbolschätzungen, und Erzeugen von Pfadgewichten (g ^λ[.]) durch Filtern ausgewählter temporärer Symbolschätzungen; und Erzeugen von Entscheidungsvariablen (yi[.]) in der durch den Empfänger verwendeten Daten-Demodulationsprozedur zum Bestimmen des Informationssignals, wobei Entscheidungsvariable durch Maximalverhältnis-Kombinieren von Korrelationsabtastwerten erzeugt werden, welche in Übereinstimmung mit geschätzten Pfadgewichten ausgewählt sind.
  26. Verfahren nach Anspruch 25, wobei der Schritt des Erzeugens von temporären Symbolschätzungen die Schritte umfasst des quadratischen Kombinierens von Korrelationsabtastwerten und des Bildens von Hart-Entscheidungen der quadratisch kombinieren Korrelationsabtastwerte.
  27. Verfahren nach Anspruch 26, wobei der Schritt des Erzeugens temporärer Symbolschätzungen ferner den Schritt des Verzögerns von Korrelationsabtastwerten umfasst.
  28. Verfahren nach Anspruch 25, wobei der Schritt des Erzeugens temporärer Symbolschätzungen ferner den Schritt des Verzögerns von Korrelationsabtastwerten umfasst.
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