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TECHNISCHES
GEBIET
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Diese
Erfindung betrifft ein Verfahren zum Herstellen eines photokatalytischen
Körpers
mit einer guten photokatalytischen Funktion und einen photokatalytischen
Körper.
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HINTERGRUNDTECHNOLOGIE
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Wenn
Halbleiter mit Licht bestrahlt werden, dessen Wellenlänge eine
Energie hat, welche größer ist
als deren Bandspalt, wird eine Oxidations-Reduktions-Reaktion herbeigeführt. Ein
solcher Halbleiter wird ein photokatalytischer Halbleiter oder nur
ein Photokatalysator genannt.
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Photokatalysatoren
liegen in der Form von Pulver vor und können suspendiert in einer Lösung verwendet
werden oder können
auf einem Substrat getragen verwendet werden. Vom Standpunkt der photokatalytischen
Aktivität
her ist ersteres wegen der größeren Oberfläche aktiver,
vom Standpunkt praktischer Anwendungen her ist oftmals erfahren worden,
daß wegen
der erleichterten Handhabung unvermeidbar letzteres anstelle des
ersteren eingesetzt werden muß.
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Um
einen Photokatalysator auf einem Substrat zu halten, ist ein Verfahren
eingesetzt worden, bei dem die Teilchen eines Photokatalysators
bei hohen Temperaturen gesintert und auf das Substrat aufgebracht
werden. Ein weiteres Verfahren ist vorgeschlagen worden, bei dem
ein bestimmter Typ eines Fluorpolymers als ein Bindemittel verwendet
wird, mit dem ein Photokatalysator auf ein Substrat aufgebracht
wird. Zum Beispiel legt die japanische offengelegte Patentanmeldung
JP-A-42 84851 ein Verfahren dar, bei dem eine Mischung aus den Teilchen
eines Photokatalysators und einem Fluorpolymer als Schichten aufgebaut
und unter Kompressionsdruck gebunden wird. Die japanische offengelegte
Patentanmeldung JP-A-43 34552 legt ein Verfahren dar, bei dem die
Teilchen eines Photokatalysators thermisch an ein Fluorpoly mer gebunden
werden. Darüber
hinaus legt die japanische offengelegte Patentanmeldung JP-A-7 171408 ein Verfahren
dar, bei dem die Teilchen eines Photokatalysators auf einem Substrat
durch ein schwer zu zersetzendes Bindemittel gebunden werden, welches
ein anorganisches Bindemittel umfaßt, so wie Wasserglas, oder
ein organisches Bindemittel, so wie ein Silikoncopolymer, und auch
ein Verfahren zum Herstellen eines photokatalytischen Körpers, der
auf einem Substrat eine erste Schicht, welche aus einem schwer zu
zersetzenden Bindemittel besteht, und eine zweite Schicht, welche auf
der ersten Schicht gebildet ist und aus einem schwer zu zersetzenden
Bindemittel und den Teilchen des Photokatalysators hergestellt ist,
umfaßt. Zusätzlich beschreibt
die japanische offengelegte Patentanmeldung JP-A-5 309267 ein Verfahren,
bei dem das Metalloxid, welches von einem Metalloxid-Sol erhalten
worden ist, verwendet wird, um das Pulver eines Photokatalysators
damit zu halten und zu fixieren. Es wird angemerkt, daß die Metalloxid-Sole
aus organometallischen Verbindungen, so wie Alkoxiden, Acetylacetonat,
Carboxylaten der Metalle, wie sie in einem Sol-Gel-Verfahren eingesetzt werden,
erhalten werden, oder durch Hydrolyse einer alkoholischen Lösung von
Chloriden, so wie Titantetrachlorid, beim Vorliegen eines sauren
oder alkalischen Katalysators erhalten werden.
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Die
JP-A-62 283817 offenbart einen Prozeß zum Abscheiden eines Titanoxid-Sols
auf ein Substrat, wobei Titanoxid-Sol, das durch ein Säure-Entflockulationsverfahren
erhalten worden ist, als das Titanoxidgel verwendet werden kann,
und das verdünnte
Titanoxid-Sol, das durch Verdünnen
einer Titanoxidlösung
erhalten worden ist, hergestellt durch Lösen eines Gels mit Wasserstoffperoxid,
gefolgt von Erwärmen
und Hydrolyse der Lösung,
verwendet werden kann.
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OFFENBARUNG
DER ERFINDUNG
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In
den letzten Jahren sind Versuche gemacht worden, schädliche Substanzen,
aggressiv riechende Komponenten und ölige Komponenten, die der Umgebung
des täglichen
Lebens zugeschrieben werden, durch den Einsatz von Photokatalysatoren zu
zersetzen, zu reinigen und zu sterilisieren, was somit zu einer
schnellen Ausweitung des Anwendungsbereiches von Photokatalysatoren
geführt
hat. Dieses wiederum erfordert ein Verfahren, das bewirkt, daß die Teilchen
eines Photokatalysators fest auf allen Typen von Substraten über eine
lange Zeit gehalten werden, ohne daß ihre photokatalytische Funktion
geopfert wird. Insbesondere, wenn ein Titanoxid-Sol, welches die
gute photokatalytische Funktion zeigt, jedoch schlecht in der Funktion
des Bindens an ein Substrat ist, als ein Photokatalysator eingesetzt wird,
ist es erforderlich, die Bindeeigenschaft zu verbessern.
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Jedoch
ist bei diesen Verfahren des Standes der Technik die Bindefestigkeit
nicht zufriedenstellend, so daß wenige
Verfahren das Halten über
eine lange Zeit sicherstellen. Wenn daran gedacht wird, einen photokatalytischen
Körper
herzustellen, der eine verbesserte Bindefestigkeit hat und das Halten über eine
lange Zeit sicherstellt, ist das Problem entstanden, daß sich die
photokatalytische Funktion verringert. In dem Fall, daß das Substrat,
das aus einem organischen Polymerharz hergestellt worden ist, benutzt
wird und Rutil-Titanoxid, was in der photokatalytischen Funktion
schwächer
ist als Anatas-Titanoxid, verwendet wird, schreitet die photokatalytische Reaktion
fort. Nicht nur unterliegt das organische Polymerharz als solches
einer photochemischen Reaktion, sondern auch die Verwendung über eine
lange Zeit führt
zu Abbau und Zersetzung.
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Darüber hinaus
ist, wenn organische Polymerharze als ein Substrat verwendet werden,
das Vorabbeschichten beispielsweise mit einem Siliciumoxid-Sol versucht
worden, mit dem begleitenden Problem, daß während des Ablaufes des Koagulationstrocknens
des Siliciumoxid-Sols
Risse oder Leerräume
gebildet werden, was somit ein Problem für ihre Bindegüte darstellt.
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Um
die obigen Probleme zu lösen,
sind Studien darüber
durchgeführt
worden, wie die Teilchen eines Photokatalysators auf allen Typen
Substraten über
eine lange Zeit fest zu halten sind, ohne ihre photokatalytische
Wirkung zu behindern. Als ein Ergebnis ist unerwarteterweise gefunden
worden, daß, wenn
ein amorphes Titanperoxid-Sol als ein Bindemittel verwendet wird,
die Teilchen eines Photokatalysators fest auf allen Typen von Substraten über eine
lange Zeit gehalten werden können,
ohne die photokatalytische Funktion zu behindern. Die Erfindung
ist basierend auf der Feststellung zustande gekommen.
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Die
Erfindung ist durch das Verfahren nach Anspruch 1 definiert.
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Genauer
betrifft die Erfindung ein Verfahren zum Herstellen eines photokatalytischen
Körpers durch
Einsatz eines Photokatalysators, so wie aus Titanoxid, und eines
amorphen Titanperoxid-Sols, so daß der Photokatalysator fest
auf einem Substrat gehalten wird, und auch ein Verfahren zum Herstellen eines
photokatalytischen Körpers,
welches das Bilden, auf einem Substrat, einer ersten Schicht eines amorphen
Titanperoxid-Sols ohne photokatalytische Funktion und weiter das
Bilden einer zweiten Schicht auf der ersten Schicht, wobei die zweite
Schicht aus einem Photokatalysator und einem amorphen Titanperoxid-Sol
hergestellt ist, aufweist. Weiter betrifft die Erfindung einen photokatalytischen
Körper,
der durch diese Verfahren erhalten worden ist.
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Das
amorphe Titanperoxid-Sol, das beim Durchführen der Erfindung verwendet
wird, kann zum Beispiel in der folgenden Weise hergestellt werden.
Ein Alkalihydroxid, so wie wäßriges Ammoniak oder
Natriumhydroxid, wird zu einer wäßrigen Lösung eines
Titansalzes, so wie Titantetrachlorid, TiCl4,
hinzugesetzt. Das sich ergebende leicht bläulich-weiße amorphe Titanhydroxid, Ti(OH)4, kann Ortho-Titansäure, H4TiO4, genannt werden. Dieses Titanhydroxid wird
gewaschen und abgetrennt, wonach es mit einer wäßrigen Wasserstoffperoxidlösung behandelt
wird, um eine Lösung
aus amorphem Titanperoxid zu erhalten, die bei der vorliegenden
Erfindung einsetzbar ist. Das amorphe Titanperoxid-Sol hat einen
pH-Wert von 6.0~7.0 und eine Teilchengröße von 8~20 nm, mit einem Aussehen
in der Form einer gelben durchsichtigen Flüssigkeit. Das Sol ist über eine
lange Zeit stabil, wenn es bei normalen Temperaturen gelagert wird.
Die Sol-Konzentration wird üblicherweise
auf einen Wert von 1.40~1.60 % eingestellt. Wenn nötig, kann
die Konzentration optimal gesteuert werden. Wenn das Sol bei geringen Konzentrationen
verwendet wird, wird es durch Verdünnen, so wie mit destilliertem
Wasser, eingesetzt.
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Das
amorphe Titanperoxid bleibt amorph und wird bei normalen Temperaturen
nicht in der Form von Anatas-Titanoxid kristallisiert. Das Sol hat gutes
Haftvermögen,
eine gute filmbildende Eigenschaft und ist in der Lage, einen gleichförmigen flachen
dünnen
Film zu bilden, und ein getrockneter Film hat eine solche Eigenschaft,
daß er
in Wasser unlöslich
ist.
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Es
wird bemerkt werden, daß,
wenn das amorphe Titanperoxid-Sol auf 100 °C oder darüber erhitzt wird, es in Anatas-Titanoxid-Sol
umgewandelt wird. Das amorphe Titanperoxid-Sol, das nach dem Abscheiden
auf einem Substrat getrocknet und fixiert worden ist, wird in Anatas-Titanoxid
umgewandelt, wenn es auf 250 °C
oder darüber
erhitzt wird.
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Der
Photokatalysator, der bei der vorliegenden Erfindung einsetzbar
ist, ist TiO2. Titanoxid kann in der Form
von Teilchen oder Pulver oder in der Form eines Sols verwendet werden.
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Titanoxid
in der Form eines Sols, d.h. ein Titanoxid-Sol, kann hergestellt
werden, indem ein amorphes Titanoxid-Sol auf eine Temperatur von
100 °C oder
darüber
erhitzt wird. Die Eigenschaften des Titanoxid-Sols ändern sich
mehr oder weniger abhängig
von der Heiztemperatur und der Heizzeit. Zum Beispiel hat ein Anatas-Titanoxid-Sol,
welches durch Behandlung bei 100 °C über 6 Stunden
gebildet wird, einen pH-Wert von 7.5~9.5 und eine Teilchengröße von 8~20
nm, wobei sein Aussehen in der Form einer gelben Suspension ist.
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Das
Titanoxid-Sol ist stabil, wenn es über eine lange Zeit bei normalen
Temperaturen gelagert wird und kann einen Niederschlag beim Mischen
mit einer Säure
oder einer metallischen wäßrigen Lösung bilden.
Darüber
hinaus kann das Sol in seiner photokatalytischen Aktivität oder in
einem Säurewiderstand
eingeschränkt
sein, wenn Na-Ionen gleichzeitig vorliegen. Die Sol-Konzentration
wird üblicherweise
auf einen Wert von 2.70~2.90 % eingestellt und kann nach dem Einstellen
der Konzentration, falls dies nötig
ist, verwendet werden.
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Ein
Titanoxid-Sol wird bevorzugt als ein Photokatalysator verwendet.
Im Handel verfügbares "ST-01" (ISHIHARA SANGYOU
KAISHA Ltd) oder "ST-31" (ISHIHARA SANGYOU
KAISHA Ltd) können auch
einsetzbar sein.
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Beim
Ausüben
der Erfindung kann das verwendete Substrat aus anorganischen Materialien hergestellt
werden, so wie Keramiken, Glas und dergleichen, aus organischen
Materialien, so wie Kunststoffen, Gummi, Holz, Papier und dergleichen,
und Metallen, so wie Aluminium, Stählen und dergleichen. Von diesen
zeigen Anwendungen mit organischen Polymerharzmaterialien, so wie
Acrylnitrilharz, Vinylchloridharz, Polycarbonatharze, Methylmethacrylharz
(Acrylharze), Polyesterharze, Polyurethanharze und dergleichen gute
Wirkung. Das Substrat ist nicht kritisch in bezug auf die Größe oder
Form und kann in der Form einer Honigwabe, Fasern, einer Filterlage,
eines Kügelchens,
eines geschäumten Körpers oder
Kombination aus diesen vorliegen. Wenn ein Substrat, welches den
Durchlaß von UV-Licht
erlaubt, verwendet wird, kann ein photokatalytischer Körper auf
die Innenfläche
des Substrates aufgebracht werden. Der Körper kann auch auf beschichtete
Gegenstände
aufbringbar sein.
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Bei
der vorliegenden Erfindung bedeuten Bindemittel, die nicht mit einem
Photokatalysator zersetzt werden können, diejenigen Bindemittel,
die nicht Photokatalysatoren zersetzt werden können und aus anorganischen
Bindemitteln zusammengesetzt sind, so wie Wasserglas, kol loides
Siliciumoxid, Zement und dergleichen, und organische Bindemittel,
so wie Fluorpolymere, Silikonpolymere und dergleichen, wie in der
zuvor genannten JP-A-7 171408 offenbart.
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Die
Zusammensetzung, die verwendet wird, um einen photokatalytischen
Körper
herzustellen, kann nach mehreren Verfahren zubereitet werden.
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Eines
solcher Verfahren umfaßt
die Verwendung einer gleichförmigen
Suspension von Titanoxidpulver in einem amorphen Titanperoxid-Sol.
Für die gleichförmige Suspension
ist es vorteilhaft, Ultraschallwellen nach dem mechanischen Rühren einzusetzen.
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Als
nächstes
werden das Titanoxid-Sol und das amorphe Titanoxid-Sol gemischt,
um ein gemischtes Sol zu erhalten. Das Mischverhältnis wird abhängig von
dem Anteil eines Produktes bestimmt, bei dem ein photokatalytischer
Körper
aufgebracht werden soll, und den Einsatzbedingungen eines Instrumentes,
welches den Körper
verwendet. Beim Mischen sollten Betrachtungen vorgenommen werden über das
Anhaften an einem Substrat, filmbildende Eigenschaften, Korrosionswiderstand
und dekorative Wirkungen des photokatalytischen Körpers, der durch
Verwendung des gemischten Sols hergestellt ist. Das Mischverhältnis kann
genau bestimmt werden, abhängig
von den Typen von Gegenständen, bei
denen es angewendet wird, die allgemein in die folgenden drei Gruppen
klassifiziert werden.
- (1) Diejenigen Gegenstände, die
man berührt oder
höchstwahrscheinlich
berührt
und die vom visuellen Standpunkt her dekorative Wirkung benötigen, z.
B. Kacheln für
den Innenraum, Sanitärwaren,
verschiedene Typen von Einheitsartikeln, Tischgeschirre, Außenmaterialien
bei Gebäuden, Innenausstattung
bei Fahrzeugen und dergleichen.
- (2) Diejenigen Artikel, die man nicht berührt, die jedoch sichtbare dekorative
Wirkung erfordern, z. b. Außenplatten
für Lichtarmaturen,
Unterführungen,
Tunnel, Materialien für
Bauarbeiten und elektrische Ausstattungen.
- (3) Diejenigen Artikel, die man üblicherweise nicht berührt oder
sieht und bei denen die Funktion des Zersetzens organischer Materie
basierend auf einer photokatalytischen Funktion oder den Eigenschaften,
die halbleitenden Metallen inhärent sind,
verwendet werden, z. B. eingebaute Elemente innerhalb von Wasserreinigungstanks,
verschiedene Typen von Abwas serbehandlungsgeräten, Wasserheizgeräten, Badewannen,
Klimaanlagen, die Hauben von Mikrowellenöfen und anderes Gerät.
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Für Gruppe
(1) ist ein photokatalytischer Körper,
der in der Form eines Films aus einem gemischten Sol erhalten wird,
bei dem das Titanoxid-Sol in einer Menge von 30 Gew.% oder darunter
eingemischt wird, basierend auf der Gesamtmenge des Titanoxid-Sols
und eines amorphen Titanperoxid-Sols, bevorzugt. Es ist gefunden
worden, daß Gegenstände, die
den Körper
verwenden, für
die Sterilisierung oder Entkeimung im täglichen Leben und auch für die Zersetzung
von Restgerüchen
ausreichend sind. Darüber
hinaus ist die Filmoberfläche
so hart, daß sie
verschleißfrei
ist, beispielsweise durch Wischen oder Entstauben und auch frei
von jeglicher Ablagerung von Fremdstoffen, zusammen damit, daß es nicht wahrscheinlich
ist, daß beim
Berühren
Fingerabdrücke
hinterlassen werden.
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Bei
Wasserreinigungstanks, die zur Gruppe (3) gehören, ist zum Beispiel die hohe
photokatalytische Aktivität
die wichtigste Eigenschaft, die für den photokatalytischen Körper gefordert
wird, um eine biologische Sauerstoffnachfrage (BOD – biological oxygen
demand) im endgültigen
abwasserbehandelten Wasser abzusenken. Es ist gefunden worden, daß ein photokatalytischer
Körper
in der Form eines Films, der aus einem gemischten Sol gebildet ist,
bei dem das Titanoxid-Sol in einer Menge von 70 Gew.% oder darüber eingemischt
worden ist, basierend auf der Gesamtmenge des Titanoxid-Sols und
des amorphen Titanperoxid-Sols, für diesen Zweck am geeignetsten
ist. Dieser photokatalytische Körper
ist in seiner dekorativen Wirkung schlecht. Da die Artikel dieser
Gruppe welche sind, die weder in Kontakt mit Menschen kommen, noch
ins Auge fallen. Darüber hinaus
ist auch gefunden worden, daß ein
solches Problem des Ablagerns eines Restes in einem geringen Maß durch
periodisches Entfernen und Reinigen gelöst werden kann.
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Für die Artikel
der Gruppe (2) ist gefunden worden, daß ein photokatalytischer Körper in
der Form eines Films, der durch Verwenden eines gemischten Sols
gebildet wird, bei dem das Titanoxid-Sol in einer Menge von 20~80
Gew.% eingemischt wird, basierend auf der Gesamtmenge des Titanoxid-Sols
und eines amorphen Titanperoxid-Sols, geeignet ist. Dieser photokatalytische
Körper
zeigt Eigenschaften, die zwischen den ersteren beiden Körpern liegen,
in bezug auf die Härte,
das Anhaften von Fremdstoffen und die photokatalytische Aktivität.
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Für das Abscheiden
oder Aufsprühen
eines Titanoxid-Sols, eines amorphen Titanperoxid-Sols oder eines
gemischten Sols auf ein Substrat kann irgendeine bekannte Prozedur
verwendet werden, einschließlich
zum Beispiel Eintauchen, Aufsprühen, Abscheiden
und dergleichen. Gute Ergebnisse beim Abscheiden werden oft erhalten,
wenn der Abscheideschritt mehrere Male wiederholt wird.
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Nach
dem Abscheiden oder Aufsprühen
wie oben erwähnt
wird das Sol getrocknet und verfestigt, um einen photokatalytischen
Körper
der Erfindung zu erhalten. Das Sol kann bei ungefähr 200~400 °C gebacken
und fest auf einem Substrat abgesetzt werden. Die photokatalytische
Funktion von Titanoxid sinkt durch die Wirkung von Natriumionen.
Demgemäß, wenn
ein organisches Polymerharz, das durch einen Photokatalysator wahrscheinlich
der Zersetzung unterliegt, als ein Substrat verwendet wird, ist es
bevorzugt, die Harzoberfläche
mit einem Natriumionen enthaltenden Material, so wie einer Natriumhydroxidlösung, zu
reinigen, um zu erlauben, daß eine Natriumquelle
vorliegt.
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Es
wird angemerkt, daß,
wenn ein amorphes Titanperoxid-Sol als eine erste Schicht verwendet wird,
das Peroxid beim Heizen auf 250 °C
oder darüber
in die Kristalle von Anatas-Titanoxid
umgewandelt wird, was somit bewirkt, daß sich eine photokatalytische
Funktion entwickelt. Demgemäß werden niedrigere
Temperaturen, zum Beispiel 80 °C
oder darunter, zum Trocknen und für die Verfestigung verwendet.
In diesem Fall können
Natriumionen aus den oben dargelegten Gründen zu dem Titanperoxid-Sol hinzugefügt werden.
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Vor
dem Formen können
die Teilchen, die aus einem Material, das spontan UV abstrahlt,
oder einem Material vom Lichtspeichertyp, das UV abstrahlt, oder
Teilchen, welche solche strahlenden Materialien enthalten, mit einem
Photokatalysator gemischt werden.
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Das
Material, das spontan UV abstrahlt (d. h. eine spontan lichtemittierende
Keramik) ist in der Lage, Licht durch Verbrauch seiner inneren Energie
zu emittieren und nutzt den radioaktiven Zerfall von Radium oder
Promethium. Das emittierte Licht ist im UV-Bereich. In der Praxis
wird ein gereinigtes Gesteinspulver, das eine solche Komponente
enthält, wie
sie oben genannt ist, als ein massiven Körper fixiert, und die Teilchen,
die durch Pulverisieren des massiven Körpers in Stücke erhalten werden, werden
verwendet.
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Das
UV abstrahlende Material vom Lichtspeichertyp (eine lichtemittierende
Keramik vom Lichtspeichertyp) ist eines, welches externe Energie aufnimmt
und Licht emittiert, während
die einmal aufgenommene Energie freigesetzt wird. Das emittierte Licht
ist innerhalb eines UV-Bereiches. Solch ein Material ist im Handel
verfügbar
unter den Bezeichnungen "Lumi-Nova" (Handelsname der
NEMOTO & CO.,
LTD) und "KEPRUS" (Handelsname von
Next·I CO.,
LTD). Diese bestehen hauptsächlich
aus Strontiumaluminat (SrAl2O4),
welches hochreine Komponenten enthält, so wie Aluminiumoxid, Strontiumcarbonat,
Europium, Dysprosium und dergleichen. Der maximale Punkt der Absorptionsspektren
liegt bei 360 nm, und die Teilchengröße ist 20 μm~50 μm. Pulverisierte Teilchen vor
dem Pulverisieren können
verwendet werden, wie sie sind.
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Es
wird angemerkt werden, daß,
wenn es manche im Handel verfügbaren
Materialien gibt, die in ihrer Leistungsfähigkeit beim Absorbieren von Feuchtigkeit
beträchtlich
niedriger liegen, sie verwendet werden können, nachdem sie in Glas oder
ein transparentes organisches Polymerharz, so wie Polycarbonat,
eingekapselt sind, oder durch Einbau in ein Substrat oder durch
Befestigung auf der Oberfläche
eines Substrats verwendet werden können.
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Wenn
ein photokatalytischer Körper
aus einer Mischung aus Teilchen einer spontan lichtemittierenden
Keramik oder einer lichtemittierenden Keramik vom Lichtspeichertyp
oder aus geformten Teilchen, die durch Mischen der feinen Teilchen
dieser Keramiken mit einem Photokatalysator erhalten worden sind
(hiernach als gemischte Teilchen bezeichnet), hergestellt wird,
wird der photokatalytische Halbleiter des photokatalytischen Körpers mittels UV-Licht,
das von den spontan lichtemittierenden keramischen Teilchen abgestrahlt
wird oder durch Verbrauch von Energie erzeugt wird, die in den Teilchen der
lichtemittierenden Keramik vom Lichtspeichertyp gesammelt worden
ist, angeregt. Somit wirkt die photokatalytischen Funktion weiter,
wenn UV-Einstrahlung gegen den photokatalytischen Körper unterbrochen
ist. Darüber
hinaus strahlen die Teilchen der spontan lichtemittierenden Keramik
oder der lichtemittierenden Keramik vom Lichtspeichertyp üblicherweise
grünes,
blaues oder orangefarbiges sichtbares Licht aus, was zur Dekoration
oder als Richtungszeichen im Dunkeln genutzt werden kann.
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Wenn
der photokatalytische Halbleiter in seiner Zusammensetzung gesteuert
wird (durch Zusatz anorganischer Pigmente oder Metalle) oder bei
der thermischen Behandlung während
des Herstellungsverlaufs gesteuert wird, kann es möglich sein,
eine Wellenlänge
(Absorptionsband) von UV-Licht zu ändern, die notwendig ist, um
die katalytische Funktion zu zeigen, d. h. eine Anregungswellenlänge. Wenn zum
Beispiel CrO3 in kleinen Mengen dem TiO2 zugesetzt wird, wird das Absorptionsband
in Richtung auf eine Seite einer längeren Wellenlänge verschoben. Dies
erlaubt es, daß der
photokatalytische Körper
in Übereinstimmung
mit den spektralen Eigenschaften der Emission eines spontan UV abstrahlenden
Materials oder eines UV abstrahlenden Materials vom Lichtspeichertyp
ist. Die richtige Auswahl eines photokatalytischen Halbleiters in Übereinstimmung
mit einer Wellenlänge
von UV-Licht, das darauf aufgegeben werden soll, wird möglich.
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Im
Gegensatz dazu können
die spektralen Eigenschaften der Emission eines spontan UV abstrahlenden
Materials oder eines UV abstrahlenden Materials vom Lichtspeichertyp
in Übereinstimmung mit
der Anregungswellenlänge
eines photokatalytischen Halbleiters gebracht werden. Zum Beispiel
ist die Anregungswellenlänge
von Titanoxid in dem Bereich von 180 nm~400 nm. UV abstrahlende
Materialien vom Lichtspeichertyp, die für die Wellenlänge verantwortlich
sind, sind niemals im Handel verfügbar gewesen.
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Lichtspeicherkeramiken,
die im Handel verfügbar
sind und das Nachleuchten über
eine lange Zeit erlauben, umfassen die "Luminova"-Serie von NEMOTO & CO., LTD, wobei einige aus der Serie eine
Nachleuchtzeit haben, die 1000 Minuten überschreitet. Die Lichtspeicherkeramiken
mit dem lang andauernden Nachleuchten werden hergestellt, indem
Aluminiumoxid einem Starthauptmaterial, so wie Strontiumcarbonat
oder Kalziumcarbonat, hinzugefügt
wird, indem weiterhin Europium oder Dysprosium als ein Aktivierer
hinzugefügt
wird und dann ein Element, so wie Lanthan, Cer, Praseodym, Samarium,
Kadmium, Terbium, Holmium, Erbium, Thulium, Ytterbium, Ruthenium,
Mangan, Zinn und Wismut, und Borsäure als ein Flußmittel
hinzugefügt
wird, gefolgt von thermischer Behandlung bei 1300 °C. Das Produkt,
das mit dieser Mischprozedur erhalten wird, ist ein Emittierer für blaues
Licht mit einem Peak der kürzesten
Wellenlänge
von 440 nm.
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Um
die Emissionswellenlänge
auf 400 nm oder darunter zu verschieben, was der Anregungswellenlänge von
Titanoxid entspricht, können
Additivmetallelemente hinzugefügt
werden, um die Absorptionswellenlänge des "Luminova" mit einem Peak bei 360 nm und die Emissionswellenlänge mit
einem Peak bei 400 nm näher
aneinander zu bringen. Als Alternative, wenn sich eine Emissionswellenlänge von
440 nm oder darunter nicht bei der Emission von blauem Licht bei
ungefähr
450 nm erzeugt, was eine phosphoreszierende Wellenlängeneigenschaft
ist, welche Mineralien, so wie Strontium, Kalium und Borax inhärent ist,
kann ein mineralisches Element, welches keine phosphoreszierende
Farbe ausstrahlt, die kürzer
in der Wellenlänge
ist als Strontium und eine Emissionswellenlänge von 400 nm oder darunter ohne
Entwicklung irgendeiner Farbe hat, gereinigt und formuliert werden,
um ein UV abstrahlendes Material vom Lichtspeichertyp zu entwickeln.
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Der
photokatalytische Halbleiter kann vorab auf nur den Oberflächen von
Einheitsteilchen getragen werden oder kann auf der gesamten Oberfläche einer
Form nach dem Mischen von Einheitsteilchen mit den Teilchen einer
spontan lichtemittierenden Keramik oder einer Lichtspeicherkeramik
oder den gemischten Teilchen und Formen der Mischung getragen werden.
Im ersteren Fall wird wenig photokatalytischer Halbleiter auf den
Oberflächen
der Teilchen einer spontan lichtemittierenden Keramik oder einer Lichtspeicherkeramik
oder den gemischten Teilchen abgeschieden, so daß die Menge an UV-Licht, das von
diesen Teilchen abgestrahlt wird, größer wird. Mit den Teilchen
der keramischen Teilchen vom Lichtspeichertyp kann UV-Licht von
außerhalb
in effektiver Weise absorbiert werden.
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Die
photokatalytische Körper
kann mit die photokatalytische Funktion unterstützenden Additivmetallen (Pt,
Ag, Rh, RuO, Nb, Cu, Sn, NiO und dergleichen) während des Verlaufes seiner
Herstellung vermischt werden. Für
diese Additive ist es wohlbekannt, daß sie die photokatalytische
Reaktion erleichtern.
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BESTE ART, DIE ERFINDUNG
DURCHZUFÜHREN
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Die
Erfindung wird genauer durch Referenzen und Beispiele beschrieben,
welche nicht so betrachtet werden sollten, daß sie den Umfang der Erfindung
hierauf beschränken.
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Referenz 1 (Herstellung
eines amorphen Titanoxid-Sols)
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Eine
1:70-Verdünnung
einer 50 %igen Lösung
aus Titantetrachlorid, TiCl4, (SUMITOMO
SITX CO.) mit destilliertem Wasser und einer 1:10-Verdünnung einer
25 %igen Lösung
von Ammoniumhydroxid, NH4OH, (TAKASUGI PURECHEMICAL
INDUSTRY Ltd) mit destilliertem Wasser werden in einem Volumenverhältnis von
7:1 für
die Neutralisierungsreaktion gemischt. Nach dem Abschluß der Neutralisierungsreaktion
wird der pH-Wert auf 6.5~6.8 eingestellt, und die Mischung durfte
eine Weile stehen, gefolgt von Entsorgen der überstehenden Flüssigkeit. Destilliertes
Wasser wurde zu dem sich ergebenden Ti(OH)4 in
einer Menge von ungefähr
4 Mal der des Gels hinzugefügt,
gefolgt von ausreichendem Rühren
und Stehenlassen. Während
mit Silbernitrat überprüft wurde,
wurde das Waschen wiederholt, bis kein Chlor mehr in der überstehenden
Flüssigkeit
erfaßt wurde.
Schließlich
wurde die überstehende
Flüssigkeit
entsorgt, um ein Gel alleine zurückzulassen.
In einigen Fällen
kann das Gel der Dehydrierung durch Zentrifuge unterworfen werden.
210 ml einer wäßrigen 35
%igen Wasserstoffperoxidlösung
wird in zwei Hälften
geteilt und zu 3600 ml hellgelblich weißem Ti(OH)4 alle
30 Minuten hinzugefügt,
gefolgt durch Rühren
bei ungefähr
5 °C über Nacht,
um ungefähr 2500
ml eines gelben transparenten amorphen Titanperoxid-Sols zu erhalten.
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Wenn
die Erzeugung von Wärme
in den obigen Schritten nicht unterdrückt wird, gibt es die Möglichkeit,
daß sich
wasserunlösliche
Stoffe, so wie Metatitansäure,
ablagern. Somit ist es bevorzugt, alle Schritte durchzuführen, während die
Erzeugung von Wärme
unterdrückt
wird.
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Referenz 2 (Herstellen
von Titanoxid-Sol aus amorphem Titanperoxid-Sol)
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Wenn
das amorphe Titanperoxid-Sol auf 100 °C erhitzt wird, wird es nach
dem Ablauf von ungefähr 3
Stunden in Anatas-Titanoxid umgewandelt und wird nach Heizen über 6 Stunden
in ein Anatas-Titanoxid-Sol umgewandelt. Darüber hinaus, wenn das Sol 8
Stunden lang bei 100 °C
erhitzt wird, nimmt es ein leicht gelbes, leicht suspendiertes Fluoreszenz
an. Bei Konzentration wird ein gelbes lichtundurchlässiges Material
erhalten. Weiter, wenn das Sol bei 100 °C 16 Stunden lang erhitzt wird,
wird ein sehr hellgelbes Material erhalten. Diese Materialien verringern das
Trockenhaftvermögen
mehr oder weniger im Vergleich mit dem, das durch Heizen bei 100 °C über sechs
Stunden erhalten worden ist.
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Das
Titanoxid-Sol ist in der Viskosität geringer als amorphes Titanoxid
und wird nach Konzentration auf 2.5 Gew.% wegen des erleichterten
Eintauchens verwendet.
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Beispiel 1
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Der
Zersetzungstest für
organische Substanzen, wobei unterschiedliche Mischverhältnisse
zwischen dem amorphen Titanperoxid-Sol und dem Titanoxid-Sol verwendet
werden, wurde in der folgenden Weise durchgeführt. Eine 150 mm lange × 220 breite × 3 mm dicke
dekora tive Folie KERAMIT (Clay Burn Ceramics Co., Ltd.) wurde als
ein Substrat verwendet. Gemischte Sole mit unterschiedlichen Mischverhältnissen
wurden jeweils auf dem Substrat in einer Dicke von ungefähr 2 μm durch Sprühen aufgetragen
und von normalen Temperaturen bis 70 °C getrocknet, gefolgt von Backen
bei ungefähr
400 °C über 30 Minuten,
um fünf
Typen photokatalytischer Körper
zu erhalten, bei denen unterschiedliche Typen von Photokatalysatoren
jeweils auf dem Substrat gehalten wurden. Diese photokatalytischen
Prüfkörper wurden
jeder in einen Prüfbehälter gebracht,
in den eine farbige Lösung
einer organischen Substanz, die zersetzt werden sollte, in einer
Tiefe von 1 cm eingebracht wurde. Diese gefärbte Lösung war eine 1:30-Verdünnung von
POLLUX Red OM-R (SUMIKA COLOR CO., LTD.), welches eine wäßrige Dispersion
(rote Flüssigkeit)
von Monoazo-rot war. Als nächstes,
um die Verdampfung der gefärbten
Lösung in
dem Behälter
zu verhindern, wurde der Behälter mit
einem Float-Glas (das in der Lage ist, eine Wellenlänge von
300 nm oder darunter abzuschneiden) abgedeckt. Zwei UV-Strahler
(jeder ein Fluoreszenzrohr mit 20 W für blaue Farbe) wurden 5 cm
oberhalb des Prüfbehälters und
9.5 cm von dem Substrat eingerichtet, wobei sie unter einem Abstand
von 13 cm voneinander entfernt gehalten wurden. Die einzelnen photokatalytischen
Körper
wurden bestrahlt, wobei zu dem Zeitpunkt, wenn die gefärbte Lösung gebleicht
war, die Zersetzung der organischen Materie als abgeschlossen bewertet
wurde. Die Ergebnisse sind hiernach beschrieben.
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Der
Körper,
bei dem 100 % Titanoxid-Sol auf das Substrat aufgegeben wurde, war
in der Lage, die Farbe innerhalb von 72 Stunden vom Beginn des Tests
auszubleichen. Somit war, was die Fähigkeit des Zersetzens der
organischen Substanz betrifft, die photokatalytische Funktion gut,
jedoch war ein Rest nach der Zersetzung in der Menge groß. Andererseits
wurde dem Körper,
bei dem 100 % des amorphen Titanperoxid-Sols verwendet wurde, die
Farbe in 150 Stunden ausgebleicht, so daß die Fähigkeit zum Zersetzen der organischen
Substanz, d. h. die photokatalytische Funktion, schlechter war als
beim Verwenden von 100 % Titanoxid-Sol. Trotzdem waren das Anhaften,
Filmbildungseigenschaften, Korrosionswiderstand und dekorative Wirkung
besser. Die Farbe wurde in 78 Stunden bei einem Mischverhältnis zwischen
dem amorphen Titanperoxid-Sol und dem Titanoxid-Sol bei einem Mischverhältnis von
1:3 in 78 Stunden ausgebleicht, in 102 Stunden bei einem Mischverhältnis von
1:1 bzw. in 120 Stunden bei einem Mischverhältnis von 3:1. Aus dem obigen
Test wurde bestätigt,
daß die
photokatalytische Funktion sich entgegengesetzt zum Haftvermögen, zur
Filmbildungseigenschaft, zum Korrosionswiderstand und den dekorativen
Eigenschaften verhielt. Somit wurde gefunden, daß gemäß der Erfindung, wenn das Mischverhältnis geändert wurde,
eine Vielfalt von Anwendungen (Teile von Artikeln, bei denen angewendet
wird, und Einsatzbedingungen) sichergestellt waren.
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Beispiel 2
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Eine
Acrylharzplatte und eine Methacrylsäureharzplatte wurden jeweils
als ein Substrat zur Verfügung
gestellt. Diese Harzplatten wurden jeweils für 30 Minuten in eine 2 %ige
Natriumhydroxidlösung bei
80 °C eingetaucht,
mit Wasser gewaschen und getrocknet. Das Titanperoxid-Sol, das in
Referenz 1 hergestellt wurde, zu dem 0,5 % eines oberflächenaktiven
Mittels hinzugefügt
wurde, wurde abgeschieden, indem 3~4 Mal Tauchen wiederholt wurde,
um eine erste Schicht zu bilden. Das Trocknen wurde über 10 Minuten
bei 70 °C
bewirkt.
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Ein
zweite Schicht wurde gebildet, indem fünf Mischungen des amorphen
Titanperoxid-Sols und den Titanoxid-Sols mit solchen Mischverhältnissen
wie in Beispiel 1 durch wiederholtes Eintauchen 3~4 Mal abgeschieden
wurden. Die trocknende Verfestigung wurde unter den Bedingungen
120 °C und 3
Minuten für
die Acrylharzplatte bewirkt und wurde für die Metacrylharzplatte beendet,
als die Temperatur eines Trockners 119 °C erreichte. Die Ergebnisse der
photokatalytischen Funktion waren ähnlich denen bei Beispiel 1.
Im Hinblick auf die Anhaftkraft auf den Harzplatten und die Unwahrscheinlichkeit
des Zersetzens der Harzplatten mit dem Katalysator, waren die Körper mit
der ersten Schicht viel ausgezeichneter.
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Beispiel 3
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Eine
hochgradig wasserabsorbierende im Handel erhältliche Kachel wurde als ein
Substrat verwendet. Die Kachel wurde mit einem neutralen Waschmittel
gewaschen, getrocknet und mit einem oberflächenaktiven Mittel versehen.
Eine verwendete Photokatalysatorzusammensetzung war eine, die erhalten
wurde, indem ein Teil, auf Gewichtsbasis, Titanoxidpulver "ST-01" (ISHIHARA SANGYO
KAISHA Ltd) zu 50 Teilen des Titanperoxid-Sols (pH-Wert 6.5), das
in Referenz 1 hergestellt wurde, hinzugefügt wurde, mechanisch ungefähr 15 Minuten
berührt
und weiter mittels Ultraschallwellen gerührt wurde, um keine Flocken
zu hinterlassen. Das Eintauchen wurde mit einer Geschwindigkeit
von 0.3~0.5 cm/Sekunde bewirkt, gefolgt vom Trocknen über Nacht
bei 30 °C.
Dieses wurde bei 400 °C
30 Minuten lang gebacken, um einen photokatalytischen Körper herzustellen.
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Die
Photokatalysatorschicht war fest an der Kacheloberfläche über eine
lange Zeitdauer gebunden.
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Andererseits,
wenn die Kachel mit einer Dispersion des Titanoxidpulvers in destilliertem
Wasser beschichtet wurde, wurde keine gute Bindung erreicht.
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Beispiel 4
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Ein
Float-Glas, das entfettet und mit einem oberflächenaktiven Mittel behandelt
wurde, wurde auf seiner Oberfläche
mit einer Glaskugelsuspension mittels einer Sprühpistole mehrere Male beschichtet. Nach
dem Trocknen bei 40 °C
wurde die Beschichtung 30 Minuten lang bei 700 °C gebacken. Das Float-Glas,
auf dem die Glaskugeln befestigt waren, wurde weiter mit einer Photokatalysatorzusammensetzung
beschichtet, die in Beispiel 3 benutzt wurde, getrocknet und 30
Minuten lang bei 400 °C
gebacken, um einen photokatalytischen Körper zu erhalten. Dieser photokatalytische
Körper
war stark über eine
lange Zeit an die Glaskugeln gebunden, die auf dem Float-Glas befestigt
waren.
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Beispiel 5
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Ein
UV abstrahlendes Material vom Lichtspeichertyp "KEPRUS" (Handelsname von Next·I CO.,
LTD) wurde mit einem amorphen Titanperoxid-Sol in einer Menge von
25 Gew.% basierend auf dem Titanperoxid in dem Sol gemischt, gerührt, über eine
dekorative Lage KERAMIT gesprüht,
die als ein Substrat verwendet wurde, bei normaler Temperatur getrocknet,
30 Minuten lang bei 400 °C
gebacken und gekühlt.
Danach wurde ein Titanoxid-Sol, dessen Anregungswellenlänge auf
eine Emissionswellenlänge
des strahlenden Materials eingestellt war, in einer Dicke von 1 μm aufgesprüht, getrocknet
und 30 Minuten lang bei 40 °C
gebacken. Der sich ergebende photokatalytische Körper hatte die photokatalytische Wirkung
mittels des UV-Lichtes, das von dem UV abstrahlenden Material ausgestrahlt
wurde, weiter, wenn die Bestrahlung des UV-Lichtes gegen den Körper unterbrochen
wurde.
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INDUSTRIELLE
ANWENDBARKEIT
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Gemäß der Erfindung
kann ein Photokatalysator auf einem Substrat gehalten und befestigt
werden, ohne die photokatalytische Funktion des Photokatalysators
zu verringern, so daß ein photokatalytischer
Körper
zur Verfügung
gestellt wird, der über eine
lange Zeit nutzbar ist. Der photokatalytische Körper der Erfindung kann als
Innen- und Außenelement
für Gebäude sowie
Kacheln für
innen und außen,
Sanitärwaren,
Klimaanlagen, Badewannen und dergleichen, Außenplatten von verschiedenen
Typen elektrischer Geräte,
so wie Lichtarmaturen, Innenelemente für Fahrzeuge, Innenwände von
Unterführungen
und Tunneln, Wasserreinigungstanks und dergleichen verwendet werden.