DE69736629T2 - Basisstationssystem, Telekommunikationssystem und Verfahren dafür - Google Patents

Basisstationssystem, Telekommunikationssystem und Verfahren dafür Download PDF

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Description

  • A. Allgemeiner Stand der Technik
  • Die Erfindung betrifft ein Basisstationssystem, ein Telekommunikationssystem und ein Verfahren zum Bereitstellen der Mobilkommunikation, in welchem das Basisstationssystem einen Eingang/Ausgang zum Koppeln des Basisstationssystems an eine Vermittlungsstelle umfaßt. Insbesondere umfaßt das Basisstationssystem einen weiteren Eingang/Ausgang zum Verbinden des Basisstationssystems mit einem weiteren Basisstationssystem.
  • Ein Basisstationssystem ist im Allgemeinen aus 'The GSM System for Mobile Communications' von Michel Mouly und Marie-Bernadette Pautet bekannt. ISBN 2-9507190-0-7, 1992, insbesondere Kapitel 2: Architecture, Seiten 78–122, insbesondere 2.8 und 2.11. Die Vermittlungsstelle ist zum Beispiel eine Mobilfunkvermittlungsstelle oder MSC, von der eine Seite mit einem Netz für Festtelekommunikation und/oder anderen MSCs verbunden ist, und von der eine andere Seite mit mehreren Basisstationssystemen verbunden ist. Ein Anruf zwischen einem mobilen Endgerät und einem Festtelefon wird zum Beispiel über das Basisstationssystem und die MSC und zum Beispiel Ortsvermittlungsstellen geleitet, und ein Anruf zwischen zwei mobilen Endgeräten wird zum Beispiel über das Basisstationssystem und die MSC und eine andere MSC und ein anderes Basisstationssystem geleitet. Für beide Anrufe muß aufgrund der Mobilität des mobilen Endgerätes das Basisstationssystem mit anderen Basisstationssystemen kommunizieren, zum Beispiel über Lastanzeigen, Frequenzzuteilungen, Störmessungen und Betriebsmittelinformationen.
  • Die Basisstationssysteme kommunizieren über eine oder mehr MSCs, die zwischen diesen Basisstationssystemen liegen, was unter anderem ineffizient und folglich nachteilig ist.
  • Die EP 0 758 183 A2 offenbart ein Telekommunikationssystem, das eine Mehrzahl von Basisstationen und eine Mehrzahl von Kommunikationsvorrichtungen, insbesondere DECT-Handapparate, umfaßt. Die Basisstationen sind miteinander über Kommunikationskanäle eines LAN-Netzes verbunden. Außerdem sind die Basisstationen mit einer Fernsprechschnittstelle, insbesondere einer RS 232-Schnittstelle, ausgerüstet. Die Handapparate kommunizieren mit den Basisstationen über einen zusätzlichen Kanal separat von den Kommunikationskanälen. Eine Kommunikation zwischen einer Basisstation und einem ausgewählten Handapparat wird direkt durch den zusätzlichen Kanal aufgebaut, wenn die Basisstation die Heimatbasisstation des Handapparates ist. Wenn die Basisstation eine Besucherbasisstation des Handapparates ist, wird die Kommunikation über den zusätzlichen Kanal von dem Handapparat zu der Besucherbasisstation und über die Kommunikationskanäle des LAN-Netzes von der Besucherbasisstation zu der Heimatbasisstation aufgebaut.
  • Die europäische Patentanmeldung 0479255 offenbart ein Verfahren für das Handover und die Mehrwegeführung in einem Mobilfunknetz, wo eine Schleifenübertragungsleitung mehrere Basisstationen verbindet und zum Übertragen von Nachrichten direkt zwischen den Basisstationen verwendet wird. Solche Nachrichten sind zum Beispiel eine Empfangspegel-Erkennungsanforderung oder ein Empfangspegel-Berichtssignal, die an eine Steuerzentrale über die Schleifenübertragungsleitung zur Bewertung übermittelt werden, um zu bestimmen, an welche Basisstation eine Kommunikation übergeben werden soll.
  • B. Kurzdarstellung der Erfindung
  • Es ist eine Aufgabe der Erfindung, unter anderem, ein Basisstationssystem, ein Telekommunikationssystem und ein Verfahren bereitzustellen, welches eine Kommunikation mit einem anderen Basisstationssystem auf eine effizientere Weise ermöglicht.
  • Diese Aufgabe wird durch ein Basisstationssystem nach Anspruch 1, ein Telekommunikationssystem nach Anspruch 4 und ein Verfahren nach Anspruch 7 erreicht.
  • Ein Basisstationssystem gemäß der Erfindung umfaßt außerdem eine erste Anordnung, die mit einem Eingang/Ausgang zur Behandlung von Anrufen verbunden ist, und eine zweite Anordnung, die mit einem weiteren Eingang/Ausgang zur Bearbeitung der Basisstationsinformationen verbunden ist, die mit dem anderen Basisstationssystem auszutauschen sind.
  • Die Basisstation umfaßt den weiteren Eingang/Ausgang zum Verbinden des Basisstationssystems mit dem anderen Basisstationssystem, um Basisstationsinformationen auszutauschen.
  • Die Basisstation braucht nicht länger über eine oder mehr MSCs mit einem anderen Basisstationssystem zu kommunizieren, sondern sie kann direkt mit einem anderen Basisstationssystem kommunizieren, ohne eine oder mehr MSCs zu verwenden.
  • Es sollte beachtet werden, daß es bekannt ist, ein Basisstationssystem mit einem anderen Eingang/Ausgang zum Verbinden des Basisstationssystem mit einem Betriebs- und Wartungszentrum oder OMC bereitzustellen. Solch ein anderer Eingang/Ausgang ist erstens nicht für die direkte Kommunikation zwischen Basisstationssystemen bestimmt und löst zweitens nicht das Problem aufgrund des Anbietens einer anderen ineffizienten Kommunikation als eine Folge des OMC, das zwischen den Bassisstationssystemen liegt.
  • Die Erfindung betrifft außerdem ein Telekommunikationssystem, das mindestens ein Basisstationssystem und ein weiteres Basisstationssystem und eine Vermittlungsstelle umfaßt, deren Basisstationssystem einen Eingang/Ausgang zum Verbinden des Basisstationssystems mit der Vermittlungsstelle umfaßt, und deren weiteres Basisstationssystem einen Eingang/Ausgang zum Verbinden des weiteren Basisstationssystems mit der Vermittlungsstelle umfaßt, in welcher das Basisstationssystem und das weitere Basisstationssystem jedes einen weiteren Eingang/Ausgang zum gegenseitigen Verbinden des Basisstationssystems und des weiteren Basisstationssystems umfassen.
  • Ein Telekommunikationssystem gemäß der Erfindung umfaßt die Vermittlungsstelle, das Basisstationssystem und das weitere Basisstationssystem, in welchem das Basisstationssystem und das weitere Basisstationssystem jedes eine erste Anordnung, die mit dem Eingang/Ausgang zur Behandlung von Anrufen verbunden ist, und eine zweite Anordnung, die mit dem weiteren Eingang/Ausgang zur Bearbeitung der zwischen dem Basisstationssystem und dem weiteren Basisstationssystem auszutauschen Basisstationsinformationen verbunden ist, umfassen.
  • Die Erfindung betrifft außerdem ein Verfahren zum Austauschen von Basisstationsinformationen zwischen einer Basisstation und einer weiteren Basisstation, deren Basisstationssystem einen Eingang/Ausgang zum Verbinden des Basisstationssystems mit einer Vermittlungsstelle umfaßt, deren weiteres Basisstationssystem einen Eingang/Ausgang zum Verbinden des weiteren Basisstationssystems mit der Vermittlungsstelle umfaßt, wobei das Basisstationssystem und das weitere Basisstationssystem jedes einen weiteren Eingang/Ausgang zum gegenseitigen Verbinden des Basisstationssystems und des weiteren Basisstationssystems umfassen.
  • Das Verfahren gemäß der Erfindung umfaßt den Schritt des Austauschens von Basisstationsinformationen über die weiteren Eingänge/Ausgänge zwischen der Basisstation und der weiteren Basisstation, in welcher Anrufe über den ersten Eingang/Ausgang behandelt werden.
  • Eine weitere Ausführungsform des Basisstationssystems gemäß der Erfindung umfaßt eine Schnittstelle, die mit dem weiteren Eingang/Ausgang zum Bereitstellen der Datenkommunikation mit dem anderen Basisstationssystem über ein Paketnetz verbunden ist.
  • Eine weitere Ausführungsform des Telekommunikationssystems gemäß der Erfindung umfaßt das Basisstationssystem und das weitere Basisstationssystem, das eine Schnittstelle aufweist, die mit dem weiteren Eingang/Ausgang zum Bereitstellen der gegenseitigen Datenkommunikation über ein Paketnetz verbunden ist, das mit jedem weiteren Eingang/Ausgang verbunden ist.
  • Solch ein Paketnetz (wie ein General Packet Radio Service-Netz) bietet Punkt-zu-Punkt-Verbindungen sowie Punkt-zu-Mehrpunkt-Verbindungen, was sehr vorteilhaft ist.
  • Eine Ausführungsform des Verfahrens gemäß der Erfindung umfaßt das Basisstationssystem und das weitere Basisstationssystem, jedes eine Schnittstelle aufweisend, die mit dem weiteren Eingang/Ausgang verbunden sind, in welchem der Schritt des Austauschens von Basisstationsinformationen über die weiteren Eingänge/Ausgänge einen Unterschritt des Bereitstellens der gegenseitigen Datenkommunikation über ein Paketnetz umfaßt, das mit jedem weiteren Eingang/Ausgang verbunden ist.
  • Eine weitere Ausführungsform des Verfahrens gemäß der Erfindung umfaßt das Basisstationssystem und das weitere Basisstationssystem, jedes eine erste Anordnung aufweisend, die mit dem Eingang/Ausgang zur Behandlung von Anrufen verbunden ist, und eine zweite Anordnung, die mit dem weiteren Eingang/Ausgang zur Bearbeitung der Basisstationsinformationen verbunden ist, in welchem der Schritt des Austauschens der Basisstationsinformationen über die weiteren Eingänge/Ausgänge einen Unterschritt der Verwendung der beiden zweiten Anordnungen zur Behandlung der Basisstationsinformationen umfaßt.
  • C. Referenzen
    • – 'The GSM System for Mobile Communications' von Michel Mouly und Marie-Bernadette Pautet, ISBN 2-9507190-0-7, 1992, insbesondere Kapitel 2: Architecture, Seiten 78–122, insbesondere 2.8 und 2.11
    • – WO 91/10333.
  • D. Beschreibung der Zeichnungen
  • Die Erfindung wird detaillierter anhand einer Ausführungsform erklärt, die in den Zeichnungen offenbart ist, wodurch
  • 1 eine Ausführungsform eines Basisstationssystems gemäß der Erfindung offenbart, und
  • 2 eine Ausführungsform des Telekommunikationssystems gemäß der Erfindung offenbart, die drei Basisstationssysteme gemäß der Erfindung umfaßt.
  • Das Basisstationssystem 10 gemäß der Erfindung, wie in 1 offenbart ist, umfaßt einen Sender/Empfänger 14, von dem ein erster Eingang/Ausgang über eine Verbindung 21 mit einem ersten Eingang/Ausgang einer ersten Anordnung 15 zur Behandlung von Anrufen verbunden ist. Ein zweiter Eingang/Ausgang und ein dritter Eingang/Ausgang des Senders/Empfängers 14 sind über eine Verbindung 22 und eine Verbindung 23 entsprechend mit einem zweiten Eingang/Ausgang und einem dritten Eingang/Ausgang der ersten Anordnung 15 entsprechend verbunden. Ein vierter Eingang/Ausgang des Senders/Empfängers 14 ist über eine Verbindung 27 mit einem ersten Eingang/Ausgang einer zweiten Anordnung 18 zur Bearbeitung der Basisstationsinformationen, wie zum Beispiel Lastanzeigen, Frequenzzuteilungen und Störmessungen, verbunden. Ein vierter Eingang/Ausgang der ersten Anordnung 15 ist über eine Verbindung 24 mit einem ersten Eingang/Ausgang eines Multiplexers 16 verbunden. Ein fünfter Eingang/Ausgang und ein sechster Eingang/Ausgang der ersten Anordnung 15 sind über eine Verbindung 25 und eine Verbindung 26 entsprechend mit einem zweiten Eingang/Ausgang und einem dritten Eingang/Ausgang des Multiplexers 16 entsprechend verbunden. Ein zweiter Eingang/Ausgang der zweiten Anordnung 18 ist über eine Verbindung 28 mit einem vierten Eingang/Ausgang des Multiplexers 16 und einem ersten Eingang/Ausgang einer Schnittstelle 19 verbunden. Ein Antenneneingang/-ausgang des Senders/Empfängers 14 ist mit einer Antenne 11 verbunden.
  • Das Basisstationssystem 10 umfaßt außerdem einen Prozessor 17, der über eine Steuerverbindung 41 mit einem Steuereingang/ -ausgang des Senders/Empfängers 14 verbunden ist, und der über eine Steuerverbindung 42 mit einem Steuereingang/-ausgang der ersten Anordnung 15 verbunden ist, und der über eine Steuerverbindung 43 mit einem Steuereingang/-ausgang des Multiplexers 16 verbunden ist, und der über eine Steuerverbindung 44 mit einem Steuereingang/-ausgang der zweiten Anordnung 18 verbunden ist. Der Multiplexer 16 ist außerdem mit einem fünften, sechsten, siebenten, achten und neunten Eingang/Ausgang verbunden, die über die Verbindungen 31, 32, 33, 34 und 35 entsprechend mit einer Vermittlungsstelle wie einer Mobilfunkvermittlungsstelle oder MSC verbunden sein können. Dieser fünfte, sechste, siebente, achte und neunte Eingang/Ausgang bilden zusammen einen Eingang/Ausgang des Basisstationssystems 10. Die Schnittstelle 19 ist außerdem mit einem zweiten Eingang/Ausgang bereitgestellt, der über eine Verbindung 29 mit einem weiteren Basisstationssystem verbunden sein kann. Dieser zweite Eingang/Ausgang bildet einen weiteren Eingang/Ausgang des Basisstationssystems 10.
  • Das Telekommunikationssystem gemäß der Erfindung, wie in 2 offenbart ist, umfaßt das Basisstationssystem 10, das die Antenne 11 und den Eingang/Ausgang 12 umfaßt, der mit einer Mobilfunkvermittlungsstelle (MSC) 110 und dem weiteren Eingang/Ausgang 13 verbunden ist, der mit einem weiteren Eingang/Ausgang 53 eines weiteren Basisstationssystems 50 und mit einem weiteren Eingang/Ausgang 83 eines noch weiteren Basisstationssystems 80 über ein paketvermitteltes wie ein Netz des allgemeinen paketvermittelten Datenfunkdienstes 190 verbunden ist. Außerdem umfaßt das Basisstationssystem 50 eine Antenne 51 und einen Eingang/Ausgang 52, der mit der MSC 110 verbunden ist. Noch ein weiteres Basisstationssystem 80 umfaßt eine Antenne 81 und einen Eingang/Ausgang 82, der mit einer Mobilfunkvermittlungsstelle (MSC) 120 verbunden ist. MSC 110 und MSC 120 sind gegenseitig direkt zur Behandlung von Anrufen und indirekt über das Paketfunkdienstnetz 190 zum Austauschen bestimmter Informationen verbunden und sind jede mit einer Ortsvermittlungsstelle 200 verbunden, die den Teil eines Netzes 210 für Festtelekommunikation bildet.
  • Das Telekommunikationssystem des Standes der Technik, das drei Basisstationssysteme des Standes der Technik umfaßt (mit anderen Worten drei Basisstationssysteme 10, 50 und 80, ohne die weiteren Eingänge/Ausgänge 13, 53 und 83, die vorhanden sind) funktioniert wie folgt.
  • Ein Anruf zwischen einem ersten mobilen Endgerät und einem Festtelefon wird zum Beispiel über das Basisstationssystem 10 und die MSC 110 und die Ortsvermittlungsstelle 200 geleitet, und ein Anruf zwischen dem ersten mobilen Endgerät und einem zweiten mobilen Endgerät wird zum Beispiel über das Basisstationssystem 10 und die MSC 110 und die MSC 120 und das Basisstationssystem 80 geleitet. In beiden Fällen werden die Funksignale, die von dem ersten mobilen Endgerät ausgehen, über die Antenne 11 durch den Sender/Empfänger 14 empfangen, der die demodulierten Signale über zum Beispiel die Verbindung 21 an die erste Anordnung 15 sendet, welche diese demodulierten Signale verarbeitet. Dann sendet die erste Anordnung 15 die verarbeiteten Signale über zum Beispiel die Verbindung 26 und über den Multiplexer 16 und über die Verbindung 34 an die MSC 110 usw. und umgekehrt. In dem Basisstationssystem 10 steuert der Prozessor 17 den Sender/Empfänger 14, die erste Anordnung 15, den Multiplexer 16 und die zweite Anordnung 18.
  • Während der Anrufe und/oder nicht während der Anrufe empfängt die zweite Anordnung 18 Informationen vom Sender/Empfänger 14 und/oder vom Multiplexer 16 (und/oder vom Prozessor 17 und/oder von der ersten Anordnung 15), deren Informationen entweder als Basisstationsinformationen angesehen werden können oder in Basisstationsinformationen über Berechnungen umgewandelt werden können, die unter der Steuerung des Prozessors 17 oder unabhängig von ihm durchgeführt werden. Diese Basisstationsinformationen, die zum Beispiel Lastanzeigen, Frequenzzuteilungen und/oder Störmessungen umfassen, sollten mit mindestens einer anderen Basisstation ausgetauscht werden. In dem Telekommunikationssystem des Standes der Technik, das drei Basisstationssysteme des Standes der Technik umfaßt (mit anderen Worten drei Basisstationssysteme 10, 50 und 80, ohne die weiteren Eingänge/Ausgänge 13, 53 und 83, die vorhanden sind), ist das durch Senden der Basisstationsinformationen über die Verbindung 28 und den Multiplexer 16 und den Eingang/Ausgang 12 (über zum Beispiel den fünften Eingang/Ausgang und die Verbindung 31) an die MSC 110 realisiert, die sie zum Beispiel an das Basisstationssystem 50 über den Eingang/Ausgang 52 sendet, und die sie zum Beispiel an das Basisstationssystem 80 über das Paketfunkdienstnetz 190 und die MSC 120 und den Eingang/Ausgang 82 sendet. Folglich erfolgt in dem Telekommunikationssystem des Standes der Technik der Austausch der Basisstationsinformationen ineffizient.
  • In dem Telekommunikationssystem gemäß der Erfindung, das die drei Basisstationssysteme gemäß der Erfindung umfaßt (mit anderen Worten drei Basisstationssysteme 10, 50 und 80, die mit den weiteren Eingängen/Ausgängen 13, 53 und 83 bereitgestellt sind), ist der Austausch der Basisstationsinformationen über die Verbindung 28 und die Schnittstelle 19 und den Eingang/Ausgang 13 (über den zweiten Eingang/Ausgang der Schnittstelle 19 und die Verbindung 29) und über das Paketfunkdienstnetz 190 und den Eingang/Ausgang 53 und den Eingang/Ausgang 83 realisiert. Folglich erfolgt in dem Telekommunikationssystem gemäß der Erfindung der Austausch der Basisstationsinformationen effizienter. In der Tat, wenn die Basisstationssysteme und die MSCs mit dem Paketfunkdienstnetz verbunden sind, könnte der Austausch von Informationen vollständig über das Netz geleitet werden, wodurch zum Beispiel die Verbindung zwischen der zweiten Anordnung 18 und dem Multiplexer 16 innerhalb des Basisstationssystems 10 weggelassen werden könnte, was die Komplexität des Basisstationssystems verringert, und wodurch entweder mindestens die Komplexität des Multiplexers 16 verringert werden könnte oder der Multiplexer 16 ganz weggelassen werden könnte, was außerdem die Komplexität des Basisstationssystems verringert.
  • Vorzugsweise könnte das Basisstationssystem gemäß der Erfindung mit direkten Adressierungseinrichtungen für das direkte Adressieren eines oder mehr weiterer Basisstationssysteme durch Erzeugen einer oder mehr Adressen, die zu diesem einen oder mehr Basisstationssystemen gehören, und Hinzufügen dieser Adressen zu den auszutauschenden Basisstationsinformationen (zum Beispiel als ein Teil eines Zellenkopfes) bereitgestellt werden, und/oder könnte mit indirekten Adressierungseinrichtungen für das indirekte Adressieren weiterer Basisstationssysteme durch Erzeugen einer oder mehr Codes bereitgestellt werden, die zum Beispiel alle anderen Basisstationssysteme (allgemeine Rundsendung) bezeichnen oder eine Anzahl von Basisstationssystemen, die zu einer bestimmten Kategorie (begrenzte Rundsendung) gehören, und Hinzufügen dieser Codes zu den auszutauschenden Basisstationsinformationen (zum Beispiel als ein Teil eines Zellenkopfes). Im Allgemeinen können mindestens zwei Arten von Nachrichten unterschieden werden: vom Basisstationssystem abhängige Nachrichten (welche die direkte Adressierung erfordern) und allgemeine Nachrichten (welche die indirekte Adressierung erfordern). Die Adressierungseinrichtungen könnten durch Verwendung eines Tabellenspeichers innerhalb der zweiten Anordnung 18 realisiert sein, deren Tabellenspeicher zum Beispiel eine linke Spalte zum Speichern der Nachrichten, die zu den Basisstationsinformationen gehören, und eine rechte Spalte zum Speichern der entsprechenden Adressen umfaßt, oder könnten unter Verwendung des Prozessors 17 realisiert sein, oder könnten unter Verwendung weiterer Prozessoreinrichtungen innerhalb der zweiten Anordnung 18 realisiert sein.
  • Der Begriff Basisstationssystem könnte betrachtet werden, um entweder einer sogenannten Basis-Sende-/Empfangsstation oder einer sogenannten Basisstationssteuereinheit oder einer Kombination der sogenannten Basis-Sende-/Empfangsstation und der sogenannten Basisstationssteuereinheit zu entsprechen. Im Allgemeinen stellt das Basisstationssystem gemäß der Erfindung die Mobilkommunikation bereit und umfaßt einen ersten Eingang/Ausgang zum Verbinden des Basisstationssystems mit einer Vermittlungsstelle und einen zweiten Eingang/Ausgang zum Verbinden des Basisstationssystems mit einem anderen Basisstationssystem, vorzugsweise über Schnittstellen, die mit den zweiten Eingängen/Ausgängen und einem Paketfunkdienstnetz verbunden sind, und/oder vorzugsweise durch Verwendung einer ersten Anordnung, die mit dem ersten Eingang/Ausgang zur Behandlung von Anrufen verbunden ist, und einer zweiten Anordnung, die mit dem zweiten Eingang/Ausgang zur Bearbeitung der Basisstationsinformationen verbunden ist, die mit dem anderen Basisstationssystem auszutauschen sind.
  • Der Begriff Eingang/Ausgang sollte überall als Eingang und/oder Ausgang gelesen werden. Statt des Bereitstellens eines Basisstationssystems mit zwei Eingängen/Ausgängen, könnte das Basisstationssystem mit einem Bussystem bereitgestellt sein, von welchem ein erster Teil mit einer Vermittlungsstelle verbunden ist und von welchem ein zweiter Teil mit (einem Bussystem) eines anderen Basisstationssystems verbunden ist. Das entspricht natürlich dem Bereitstellen des Basisstationssystems mit zwei Eingängen/Ausgängen infolge der Möglichkeit eines direkten Austausches der Basisstationsinformationen zwischen zwei oder mehr Basisstationssystemen, ohne eine Vermittlungsstelle wie eine MSC zu verwenden.
  • Die vollständig getrennte erste und zweite Anordnung innerhalb eines Basisstationssystems bietet einen großen Vorteil. Im Falle, daß beide Anordnungen gesteuert werden durch und/oder den Teil des gleichen Prozessorsystems bilden, wird die Steuerung aufgrund von weniger Wechselwirkungen leichter. Im Falle, daß beide Anordnungen gesteuert werden durch und/oder den Teil von verschiedenen Prozessorsystemen bilden, ist mindestens ein Teil dieser Verwendung von verschiedenen Prozessorsystemen aufgrund der Trennung möglich geworden.

Claims (7)

  1. Basisstationssystem (10) zum Bereitstellen der Mobilkommunikation, deren Basisstationssystem (10) einen Eingang/Ausgang (12) zum Verbinden des Basisstationssystems (10) mit einer Vermittlungsstelle (110, 120, 200) und einen weiteren Eingang/Ausgang (13) zum Verbinden des Basisstationssystems (10) mit einem anderen Basisstationssystem (50, 80) umfaßt, dadurch gekennzeichnet, daß das Basisstationssystem (10) außerdem eine erste Anordnung (15), die mit dem Eingang/Ausgang (12) zur Behandlung von Anrufen verbunden ist, und eine zweite Anordnung (18), die mit dem weiteren Eingang/Ausgang (13) zur Bearbeitung der Basisstationsinformationen verbunden ist, die mit dem anderen Basisstationssystem (50, 80) über ein Netz des allgemeinen paketvermittelten Datenfunkdienstes (190) auszutauschen sind, umfaßt.
  2. Basisstationssystem (10) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Basisstationssystem (10) eine Schnittstelle (19) umfaßt, die mit dem weiteren Eingang/Ausgang (13) zum Bereitstellen der Datenkommunikation mit dem anderen Basisstationssystem (50, 80) über ein Netz des allgemeinen paketvermittelten Datenfunkdienstes (190) verbunden ist.
  3. Telekommunikationssystem, umfassend mindestens ein Basisstationssystem (10) und ein weiteres Basisstationssystem (50, 80) und eine Vermittlungsstelle (110, 120, 200), deren Basisstationssystem (10) einen Eingang/Ausgang (12) zum Verbinden des Basisstationssystems (10) mit der Vermittlungsstelle (110, 200) umfaßt, und deren weiteres Basisstationssystem (50, 80) einen Eingang/Ausgang (52, 82) zum Verbinden des weiteren Basisstationssystems (50, 80) mit der Vermittlungsstelle (110, 120, 200) umfaßt, in welchem das Basisstationssystem (10) und das weitere Basisstationssystem (50, 80) jedes einen weiteren Eingang/Ausgang (13, 53, 83) zum gegenseitigen Verbinden des Basisstationssystems (10) und des weiteren Basisstationssystems (50, 80) umfassen, dadurch gekennzeichnet, daß das Basisstationssystem (10) und das weitere Basisstationssystem (50, 80) jedes eine erste Anordnung (15), die mit dem Eingang/Ausgang (12, 52, 82) zur Behandlung von Anrufen verbunden ist, und eine zweite Anordnung (18), die mit dem weiteren Eingang/Ausgang (13, 53, 83) zur Bearbeitung der Basisstationsinformationen verbunden ist, die zwischen dem Basisstationssystem (10) und dem weiteren Basisstationssystem (50, 80) über ein Netz des allgemeinen paketvermittelten Datenfunkdienstes (190) auszutauschen sind, umfassen.
  4. Telekommunikationssystem nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Basisstationssystem (10) und das weitere Basisstationssystem (50, 80) jedes eine Schnittstelle (19) umfassen, die mit dem weiteren Eingang/Ausgang (13, 53, 83) zum Bereitstellen der gegenseitigen Datenkommunikation über ein Netz des allgemeinen paketvermittelten Datenfunkdienstes (190) verbunden ist, das mit jedem weiteren Eingang/Ausgang (13, 53, 83) verbunden ist.
  5. Verfahren zum Austauschen der Basisstationsinformationen zwischen einem Basisstationssystem (10) und einem weiteren Basisstationssystem (50, 80), dessen Basisstationssystem (10) einen Eingang/Ausgang (12) zum Verbinden des Basisstationssystems (10) mit einer Vermittlungsstelle (110, 120, 200) umfaßt, und dessen weiteres Basisstationssystem (50, 80) einen Eingang/Ausgang (52, 82) zum Verbinden des weiteren Basisstationssystems (50, 80) mit der Vermittlungsstelle (110, 120, 200) umfaßt, in welchem das Basisstationssystem (10) und das weitere Basisstationssystem (50, 80) jedes einen weiteren Eingang/Ausgang (13, 53, 83) zum gegenseitigen Verbinden des Basisstationssystems (10) und des weiteren Basisstationssystems (50, 80) umfassen, dadurch gekennzeichnet, daß das Verfahren den Schritt des Austauschens der Basisstationsinformationen über weitere Eingänge/Ausgänge (13, 53, 83) über ein Netz des allgemeinen paketvermittelten Datenfunkdienstes (190) umfaßt, in welchem die Anrufe über den ersten Eingang/Ausgang (12, 52, 82) bearbeitet werden.
  6. Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Basisstationssystem (10) und das weitere Basisstationssystem (50, 80) jedes eine Schnittstelle (19) umfassen, die mit dem weiteren Eingang/Ausgang (13, 53, 83) verbunden ist, wobei der Schritt des Austauschens der Basisstationsinformationen über die weiteren Eingänge/Ausgänge (13, 53, 83) einen Unterschritt des Bereitstellens der gegenseitige Datenkommunikation über ein Netz des allgemeinen paketvermittelten Datenfunkdienstes (190) umfaßt, das mit jedem weiteren Eingang/Ausgang (13, 53, 83) verbunden ist.
  7. Verfahren nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Basisstationssystem (10) und das weitere Basisstationssystem (50, 80) jedes eine erste Anordnung (15), die mit dem Eingang/Ausgang {12, 52, 82) zur Behandlung von Anrufen verbunden ist, und eine zweite Anordnung (18), die mit dem weiteren Eingang/Ausgang (13, 53, 83) zur Bearbeitung der Basisstationsinformationen verbunden ist, umfaßt, wobei der Schritt des Austauschens der Basisstationsinformationen über die weiteren Eingänge/Ausgänge (13, 53, 83) einen Unterschritt der Verwendung beider zweiter Anordnungen (18) zur Bearbeitung der Basisstationsinformationen umfaßt.
DE1997636629 1997-03-19 1997-03-19 Basisstationssystem, Telekommunikationssystem und Verfahren dafür Expired - Lifetime DE69736629T2 (de)

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