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A. Allgemeiner Stand der
Technik
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Die
Erfindung betrifft ein Basisstationssystem, ein Telekommunikationssystem
und ein Verfahren zum Bereitstellen der Mobilkommunikation, in welchem
das Basisstationssystem einen Eingang/Ausgang zum Koppeln des Basisstationssystems
an eine Vermittlungsstelle umfaßt.
Insbesondere umfaßt
das Basisstationssystem einen weiteren Eingang/Ausgang zum Verbinden
des Basisstationssystems mit einem weiteren Basisstationssystem.
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Ein
Basisstationssystem ist im Allgemeinen aus 'The GSM System for Mobile Communications' von Michel Mouly
und Marie-Bernadette
Pautet bekannt. ISBN 2-9507190-0-7, 1992, insbesondere Kapitel 2:
Architecture, Seiten 78–122,
insbesondere 2.8 und 2.11.
Die Vermittlungsstelle ist zum Beispiel eine Mobilfunkvermittlungsstelle
oder MSC, von der eine Seite mit einem Netz für Festtelekommunikation und/oder
anderen MSCs verbunden ist, und von der eine andere Seite mit mehreren
Basisstationssystemen verbunden ist. Ein Anruf zwischen einem mobilen
Endgerät
und einem Festtelefon wird zum Beispiel über das Basisstationssystem
und die MSC und zum Beispiel Ortsvermittlungsstellen geleitet, und
ein Anruf zwischen zwei mobilen Endgeräten wird zum Beispiel über das
Basisstationssystem und die MSC und eine andere MSC und ein anderes
Basisstationssystem geleitet. Für
beide Anrufe muß aufgrund
der Mobilität
des mobilen Endgerätes
das Basisstationssystem mit anderen Basisstationssystemen kommunizieren,
zum Beispiel über
Lastanzeigen, Frequenzzuteilungen, Störmessungen und Betriebsmittelinformationen.
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Die
Basisstationssysteme kommunizieren über eine oder mehr MSCs, die
zwischen diesen Basisstationssystemen liegen, was unter anderem
ineffizient und folglich nachteilig ist.
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Die
EP 0 758 183 A2 offenbart
ein Telekommunikationssystem, das eine Mehrzahl von Basisstationen
und eine Mehrzahl von Kommunikationsvorrichtungen, insbesondere
DECT-Handapparate, umfaßt.
Die Basisstationen sind miteinander über Kommunikationskanäle eines
LAN-Netzes verbunden. Außerdem
sind die Basisstationen mit einer Fernsprechschnittstelle, insbesondere
einer RS 232-Schnittstelle, ausgerüstet. Die Handapparate kommunizieren
mit den Basisstationen über
einen zusätzlichen
Kanal separat von den Kommunikationskanälen. Eine Kommunikation zwischen
einer Basisstation und einem ausgewählten Handapparat wird direkt
durch den zusätzlichen
Kanal aufgebaut, wenn die Basisstation die Heimatbasisstation des Handapparates
ist. Wenn die Basisstation eine Besucherbasisstation des Handapparates
ist, wird die Kommunikation über
den zusätzlichen
Kanal von dem Handapparat zu der Besucherbasisstation und über die
Kommunikationskanäle
des LAN-Netzes von der Besucherbasisstation zu der Heimatbasisstation
aufgebaut.
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Die
europäische
Patentanmeldung 0479255 offenbart ein Verfahren für das Handover
und die Mehrwegeführung
in einem Mobilfunknetz, wo eine Schleifenübertragungsleitung mehrere
Basisstationen verbindet und zum Übertragen von Nachrichten direkt
zwischen den Basisstationen verwendet wird. Solche Nachrichten sind
zum Beispiel eine Empfangspegel-Erkennungsanforderung
oder ein Empfangspegel-Berichtssignal, die an eine Steuerzentrale über die
Schleifenübertragungsleitung
zur Bewertung übermittelt
werden, um zu bestimmen, an welche Basisstation eine Kommunikation übergeben werden
soll.
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B. Kurzdarstellung der
Erfindung
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Es
ist eine Aufgabe der Erfindung, unter anderem, ein Basisstationssystem,
ein Telekommunikationssystem und ein Verfahren bereitzustellen,
welches eine Kommunikation mit einem anderen Basisstationssystem
auf eine effizientere Weise ermöglicht.
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Diese
Aufgabe wird durch ein Basisstationssystem nach Anspruch 1, ein
Telekommunikationssystem nach Anspruch 4 und ein Verfahren nach
Anspruch 7 erreicht.
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Ein
Basisstationssystem gemäß der Erfindung
umfaßt
außerdem
eine erste Anordnung, die mit einem Eingang/Ausgang zur Behandlung
von Anrufen verbunden ist, und eine zweite Anordnung, die mit einem
weiteren Eingang/Ausgang zur Bearbeitung der Basisstationsinformationen
verbunden ist, die mit dem anderen Basisstationssystem auszutauschen
sind.
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Die
Basisstation umfaßt
den weiteren Eingang/Ausgang zum Verbinden des Basisstationssystems
mit dem anderen Basisstationssystem, um Basisstationsinformationen
auszutauschen.
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Die
Basisstation braucht nicht länger über eine
oder mehr MSCs mit einem anderen Basisstationssystem zu kommunizieren,
sondern sie kann direkt mit einem anderen Basisstationssystem kommunizieren,
ohne eine oder mehr MSCs zu verwenden.
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Es
sollte beachtet werden, daß es
bekannt ist, ein Basisstationssystem mit einem anderen Eingang/Ausgang
zum Verbinden des Basisstationssystem mit einem Betriebs- und Wartungszentrum
oder OMC bereitzustellen. Solch ein anderer Eingang/Ausgang ist
erstens nicht für
die direkte Kommunikation zwischen Basisstationssystemen bestimmt
und löst
zweitens nicht das Problem aufgrund des Anbietens einer anderen
ineffizienten Kommunikation als eine Folge des OMC, das zwischen
den Bassisstationssystemen liegt.
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Die
Erfindung betrifft außerdem
ein Telekommunikationssystem, das mindestens ein Basisstationssystem
und ein weiteres Basisstationssystem und eine Vermittlungsstelle
umfaßt,
deren Basisstationssystem einen Eingang/Ausgang zum Verbinden des
Basisstationssystems mit der Vermittlungsstelle umfaßt, und
deren weiteres Basisstationssystem einen Eingang/Ausgang zum Verbinden
des weiteren Basisstationssystems mit der Vermittlungsstelle umfaßt, in welcher
das Basisstationssystem und das weitere Basisstationssystem jedes
einen weiteren Eingang/Ausgang zum gegenseitigen Verbinden des Basisstationssystems
und des weiteren Basisstationssystems umfassen.
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Ein
Telekommunikationssystem gemäß der Erfindung
umfaßt
die Vermittlungsstelle, das Basisstationssystem und das weitere
Basisstationssystem, in welchem das Basisstationssystem und das weitere
Basisstationssystem jedes eine erste Anordnung, die mit dem Eingang/Ausgang
zur Behandlung von Anrufen verbunden ist, und eine zweite Anordnung,
die mit dem weiteren Eingang/Ausgang zur Bearbeitung der zwischen
dem Basisstationssystem und dem weiteren Basisstationssystem auszutauschen
Basisstationsinformationen verbunden ist, umfassen.
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Die
Erfindung betrifft außerdem
ein Verfahren zum Austauschen von Basisstationsinformationen zwischen
einer Basisstation und einer weiteren Basisstation, deren Basisstationssystem
einen Eingang/Ausgang zum Verbinden des Basisstationssystems mit
einer Vermittlungsstelle umfaßt,
deren weiteres Basisstationssystem einen Eingang/Ausgang zum Verbinden
des weiteren Basisstationssystems mit der Vermittlungsstelle umfaßt, wobei
das Basisstationssystem und das weitere Basisstationssystem jedes
einen weiteren Eingang/Ausgang zum gegenseitigen Verbinden des Basisstationssystems
und des weiteren Basisstationssystems umfassen.
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Das
Verfahren gemäß der Erfindung
umfaßt den
Schritt des Austauschens von Basisstationsinformationen über die
weiteren Eingänge/Ausgänge zwischen
der Basisstation und der weiteren Basisstation, in welcher Anrufe über den
ersten Eingang/Ausgang behandelt werden.
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Eine
weitere Ausführungsform
des Basisstationssystems gemäß der Erfindung
umfaßt
eine Schnittstelle, die mit dem weiteren Eingang/Ausgang zum Bereitstellen
der Datenkommunikation mit dem anderen Basisstationssystem über ein
Paketnetz verbunden ist.
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Eine
weitere Ausführungsform
des Telekommunikationssystems gemäß der Erfindung umfaßt das Basisstationssystem
und das weitere Basisstationssystem, das eine Schnittstelle aufweist,
die mit dem weiteren Eingang/Ausgang zum Bereitstellen der gegenseitigen
Datenkommunikation über
ein Paketnetz verbunden ist, das mit jedem weiteren Eingang/Ausgang
verbunden ist.
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Solch
ein Paketnetz (wie ein General Packet Radio Service-Netz) bietet Punkt-zu-Punkt-Verbindungen
sowie Punkt-zu-Mehrpunkt-Verbindungen, was
sehr vorteilhaft ist.
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Eine
Ausführungsform
des Verfahrens gemäß der Erfindung
umfaßt
das Basisstationssystem und das weitere Basisstationssystem, jedes
eine Schnittstelle aufweisend, die mit dem weiteren Eingang/Ausgang
verbunden sind, in welchem der Schritt des Austauschens von Basisstationsinformationen über die
weiteren Eingänge/Ausgänge einen Unterschritt
des Bereitstellens der gegenseitigen Datenkommunikation über ein
Paketnetz umfaßt,
das mit jedem weiteren Eingang/Ausgang verbunden ist.
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Eine
weitere Ausführungsform
des Verfahrens gemäß der Erfindung
umfaßt
das Basisstationssystem und das weitere Basisstationssystem, jedes eine
erste Anordnung aufweisend, die mit dem Eingang/Ausgang zur Behandlung
von Anrufen verbunden ist, und eine zweite Anordnung, die mit dem
weiteren Eingang/Ausgang zur Bearbeitung der Basisstationsinformationen
verbunden ist, in welchem der Schritt des Austauschens der Basisstationsinformationen über die
weiteren Eingänge/Ausgänge einen Unterschritt
der Verwendung der beiden zweiten Anordnungen zur Behandlung der
Basisstationsinformationen umfaßt.
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C. Referenzen
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- – 'The GSM System for
Mobile Communications' von Michel
Mouly und Marie-Bernadette Pautet, ISBN 2-9507190-0-7, 1992, insbesondere
Kapitel 2: Architecture, Seiten 78–122, insbesondere 2.8 und 2.11
- – WO
91/10333.
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D. Beschreibung der Zeichnungen
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Die
Erfindung wird detaillierter anhand einer Ausführungsform erklärt, die
in den Zeichnungen offenbart ist, wodurch
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1 eine
Ausführungsform
eines Basisstationssystems gemäß der Erfindung
offenbart, und
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2 eine
Ausführungsform
des Telekommunikationssystems gemäß der Erfindung offenbart, die
drei Basisstationssysteme gemäß der Erfindung umfaßt.
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Das
Basisstationssystem 10 gemäß der Erfindung, wie in 1 offenbart
ist, umfaßt
einen Sender/Empfänger 14,
von dem ein erster Eingang/Ausgang über eine Verbindung 21 mit
einem ersten Eingang/Ausgang einer ersten Anordnung 15 zur
Behandlung von Anrufen verbunden ist. Ein zweiter Eingang/Ausgang
und ein dritter Eingang/Ausgang des Senders/Empfängers 14 sind über eine
Verbindung 22 und eine Verbindung 23 entsprechend
mit einem zweiten Eingang/Ausgang und einem dritten Eingang/Ausgang
der ersten Anordnung 15 entsprechend verbunden. Ein vierter
Eingang/Ausgang des Senders/Empfängers 14 ist über eine
Verbindung 27 mit einem ersten Eingang/Ausgang einer zweiten
Anordnung 18 zur Bearbeitung der Basisstationsinformationen,
wie zum Beispiel Lastanzeigen, Frequenzzuteilungen und Störmessungen,
verbunden. Ein vierter Eingang/Ausgang der ersten Anordnung 15 ist über eine
Verbindung 24 mit einem ersten Eingang/Ausgang eines Multiplexers 16 verbunden.
Ein fünfter
Eingang/Ausgang und ein sechster Eingang/Ausgang der ersten Anordnung 15 sind über eine
Verbindung 25 und eine Verbindung 26 entsprechend
mit einem zweiten Eingang/Ausgang und einem dritten Eingang/Ausgang
des Multiplexers 16 entsprechend verbunden. Ein zweiter
Eingang/Ausgang der zweiten Anordnung 18 ist über eine
Verbindung 28 mit einem vierten Eingang/Ausgang des Multiplexers 16 und
einem ersten Eingang/Ausgang einer Schnittstelle 19 verbunden.
Ein Antenneneingang/-ausgang des Senders/Empfängers 14 ist mit einer
Antenne 11 verbunden.
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Das
Basisstationssystem 10 umfaßt außerdem einen Prozessor 17,
der über
eine Steuerverbindung 41 mit einem Steuereingang/ -ausgang
des Senders/Empfängers 14 verbunden
ist, und der über eine
Steuerverbindung 42 mit einem Steuereingang/-ausgang der
ersten Anordnung 15 verbunden ist, und der über eine
Steuerverbindung 43 mit einem Steuereingang/-ausgang des
Multiplexers 16 verbunden ist, und der über eine Steuerverbindung 44 mit einem
Steuereingang/-ausgang der zweiten Anordnung 18 verbunden
ist. Der Multiplexer 16 ist außerdem mit einem fünften, sechsten,
siebenten, achten und neunten Eingang/Ausgang verbunden, die über die
Verbindungen 31, 32, 33, 34 und 35 entsprechend
mit einer Vermittlungsstelle wie einer Mobilfunkvermittlungsstelle
oder MSC verbunden sein können.
Dieser fünfte,
sechste, siebente, achte und neunte Eingang/Ausgang bilden zusammen
einen Eingang/Ausgang des Basisstationssystems 10. Die Schnittstelle 19 ist
außerdem
mit einem zweiten Eingang/Ausgang bereitgestellt, der über eine
Verbindung 29 mit einem weiteren Basisstationssystem verbunden
sein kann. Dieser zweite Eingang/Ausgang bildet einen weiteren Eingang/Ausgang
des Basisstationssystems 10.
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Das
Telekommunikationssystem gemäß der Erfindung,
wie in 2 offenbart ist, umfaßt das Basisstationssystem 10,
das die Antenne 11 und den Eingang/Ausgang 12 umfaßt, der
mit einer Mobilfunkvermittlungsstelle (MSC) 110 und dem
weiteren Eingang/Ausgang 13 verbunden ist, der mit einem weiteren
Eingang/Ausgang 53 eines weiteren Basisstationssystems 50 und
mit einem weiteren Eingang/Ausgang 83 eines noch weiteren
Basisstationssystems 80 über ein paketvermitteltes wie
ein Netz des allgemeinen paketvermittelten Datenfunkdienstes 190 verbunden
ist. Außerdem
umfaßt
das Basisstationssystem 50 eine Antenne 51 und
einen Eingang/Ausgang 52, der mit der MSC 110 verbunden ist.
Noch ein weiteres Basisstationssystem 80 umfaßt eine
Antenne 81 und einen Eingang/Ausgang 82, der mit
einer Mobilfunkvermittlungsstelle (MSC) 120 verbunden ist.
MSC 110 und MSC 120 sind gegenseitig direkt zur
Behandlung von Anrufen und indirekt über das Paketfunkdienstnetz 190 zum
Austauschen bestimmter Informationen verbunden und sind jede mit einer
Ortsvermittlungsstelle 200 verbunden, die den Teil eines
Netzes 210 für
Festtelekommunikation bildet.
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Das
Telekommunikationssystem des Standes der Technik, das drei Basisstationssysteme
des Standes der Technik umfaßt
(mit anderen Worten drei Basisstationssysteme 10, 50 und 80,
ohne die weiteren Eingänge/Ausgänge 13, 53 und 83,
die vorhanden sind) funktioniert wie folgt.
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Ein
Anruf zwischen einem ersten mobilen Endgerät und einem Festtelefon wird
zum Beispiel über
das Basisstationssystem 10 und die MSC 110 und
die Ortsvermittlungsstelle 200 geleitet, und ein Anruf
zwischen dem ersten mobilen Endgerät und einem zweiten mobilen
Endgerät
wird zum Beispiel über
das Basisstationssystem 10 und die MSC 110 und
die MSC 120 und das Basisstationssystem 80 geleitet.
In beiden Fällen
werden die Funksignale, die von dem ersten mobilen Endgerät ausgehen, über die
Antenne 11 durch den Sender/Empfänger 14 empfangen,
der die demodulierten Signale über
zum Beispiel die Verbindung 21 an die erste Anordnung 15 sendet,
welche diese demodulierten Signale verarbeitet. Dann sendet die
erste Anordnung 15 die verarbeiteten Signale über zum
Beispiel die Verbindung 26 und über den Multiplexer 16 und über die Verbindung 34 an
die MSC 110 usw. und umgekehrt. In dem Basisstationssystem 10 steuert
der Prozessor 17 den Sender/Empfänger 14, die erste
Anordnung 15, den Multiplexer 16 und die zweite
Anordnung 18.
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Während der
Anrufe und/oder nicht während der
Anrufe empfängt
die zweite Anordnung 18 Informationen vom Sender/Empfänger 14 und/oder
vom Multiplexer 16 (und/oder vom Prozessor 17 und/oder von
der ersten Anordnung 15), deren Informationen entweder
als Basisstationsinformationen angesehen werden können oder
in Basisstationsinformationen über
Berechnungen umgewandelt werden können, die unter der Steuerung
des Prozessors 17 oder unabhängig von ihm durchgeführt werden.
Diese Basisstationsinformationen, die zum Beispiel Lastanzeigen,
Frequenzzuteilungen und/oder Störmessungen umfassen,
sollten mit mindestens einer anderen Basisstation ausgetauscht werden.
In dem Telekommunikationssystem des Standes der Technik, das drei Basisstationssysteme
des Standes der Technik umfaßt
(mit anderen Worten drei Basisstationssysteme 10, 50 und 80,
ohne die weiteren Eingänge/Ausgänge 13, 53 und 83,
die vorhanden sind), ist das durch Senden der Basisstationsinformationen über die
Verbindung 28 und den Multiplexer 16 und den Eingang/Ausgang 12 (über zum
Beispiel den fünften
Eingang/Ausgang und die Verbindung 31) an die MSC 110 realisiert,
die sie zum Beispiel an das Basisstationssystem 50 über den
Eingang/Ausgang 52 sendet, und die sie zum Beispiel an
das Basisstationssystem 80 über das Paketfunkdienstnetz 190 und
die MSC 120 und den Eingang/Ausgang 82 sendet.
Folglich erfolgt in dem Telekommunikationssystem des Standes der
Technik der Austausch der Basisstationsinformationen ineffizient.
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In
dem Telekommunikationssystem gemäß der Erfindung,
das die drei Basisstationssysteme gemäß der Erfindung umfaßt (mit
anderen Worten drei Basisstationssysteme 10, 50 und 80,
die mit den weiteren Eingängen/Ausgängen 13, 53 und 83 bereitgestellt
sind), ist der Austausch der Basisstationsinformationen über die
Verbindung 28 und die Schnittstelle 19 und den
Eingang/Ausgang 13 (über
den zweiten Eingang/Ausgang der Schnittstelle 19 und die Verbindung 29)
und über
das Paketfunkdienstnetz 190 und den Eingang/Ausgang 53 und
den Eingang/Ausgang 83 realisiert. Folglich erfolgt in
dem Telekommunikationssystem gemäß der Erfindung der
Austausch der Basisstationsinformationen effizienter. In der Tat,
wenn die Basisstationssysteme und die MSCs mit dem Paketfunkdienstnetz
verbunden sind, könnte
der Austausch von Informationen vollständig über das Netz geleitet werden,
wodurch zum Beispiel die Verbindung zwischen der zweiten Anordnung 18 und
dem Multiplexer 16 innerhalb des Basisstationssystems 10 weggelassen
werden könnte, was
die Komplexität
des Basisstationssystems verringert, und wodurch entweder mindestens
die Komplexität
des Multiplexers 16 verringert werden könnte oder der Multiplexer 16 ganz
weggelassen werden könnte,
was außerdem
die Komplexität
des Basisstationssystems verringert.
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Vorzugsweise
könnte
das Basisstationssystem gemäß der Erfindung
mit direkten Adressierungseinrichtungen für das direkte Adressieren eines oder
mehr weiterer Basisstationssysteme durch Erzeugen einer oder mehr
Adressen, die zu diesem einen oder mehr Basisstationssystemen gehören, und Hinzufügen dieser
Adressen zu den auszutauschenden Basisstationsinformationen (zum
Beispiel als ein Teil eines Zellenkopfes) bereitgestellt werden, und/oder
könnte
mit indirekten Adressierungseinrichtungen für das indirekte Adressieren
weiterer Basisstationssysteme durch Erzeugen einer oder mehr Codes
bereitgestellt werden, die zum Beispiel alle anderen Basisstationssysteme
(allgemeine Rundsendung) bezeichnen oder eine Anzahl von Basisstationssystemen,
die zu einer bestimmten Kategorie (begrenzte Rundsendung) gehören, und
Hinzufügen dieser
Codes zu den auszutauschenden Basisstationsinformationen (zum Beispiel
als ein Teil eines Zellenkopfes). Im Allgemeinen können mindestens
zwei Arten von Nachrichten unterschieden werden: vom Basisstationssystem
abhängige
Nachrichten (welche die direkte Adressierung erfordern) und allgemeine Nachrichten
(welche die indirekte Adressierung erfordern). Die Adressierungseinrichtungen
könnten durch
Verwendung eines Tabellenspeichers innerhalb der zweiten Anordnung 18 realisiert
sein, deren Tabellenspeicher zum Beispiel eine linke Spalte zum Speichern
der Nachrichten, die zu den Basisstationsinformationen gehören, und
eine rechte Spalte zum Speichern der entsprechenden Adressen umfaßt, oder
könnten
unter Verwendung des Prozessors 17 realisiert sein, oder
könnten
unter Verwendung weiterer Prozessoreinrichtungen innerhalb der zweiten Anordnung 18 realisiert
sein.
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Der
Begriff Basisstationssystem könnte
betrachtet werden, um entweder einer sogenannten Basis-Sende-/Empfangsstation
oder einer sogenannten Basisstationssteuereinheit oder einer Kombination der
sogenannten Basis-Sende-/Empfangsstation und der sogenannten Basisstationssteuereinheit
zu entsprechen. Im Allgemeinen stellt das Basisstationssystem gemäß der Erfindung
die Mobilkommunikation bereit und umfaßt einen ersten Eingang/Ausgang zum
Verbinden des Basisstationssystems mit einer Vermittlungsstelle
und einen zweiten Eingang/Ausgang zum Verbinden des Basisstationssystems
mit einem anderen Basisstationssystem, vorzugsweise über Schnittstellen,
die mit den zweiten Eingängen/Ausgängen und
einem Paketfunkdienstnetz verbunden sind, und/oder vorzugsweise
durch Verwendung einer ersten Anordnung, die mit dem ersten Eingang/Ausgang
zur Behandlung von Anrufen verbunden ist, und einer zweiten Anordnung,
die mit dem zweiten Eingang/Ausgang zur Bearbeitung der Basisstationsinformationen
verbunden ist, die mit dem anderen Basisstationssystem auszutauschen
sind.
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Der
Begriff Eingang/Ausgang sollte überall als
Eingang und/oder Ausgang gelesen werden. Statt des Bereitstellens
eines Basisstationssystems mit zwei Eingängen/Ausgängen, könnte das Basisstationssystem
mit einem Bussystem bereitgestellt sein, von welchem ein erster
Teil mit einer Vermittlungsstelle verbunden ist und von welchem
ein zweiter Teil mit (einem Bussystem) eines anderen Basisstationssystems
verbunden ist. Das entspricht natürlich dem Bereitstellen des
Basisstationssystems mit zwei Eingängen/Ausgängen infolge der Möglichkeit
eines direkten Austausches der Basisstationsinformationen zwischen
zwei oder mehr Basisstationssystemen, ohne eine Vermittlungsstelle
wie eine MSC zu verwenden.
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Die
vollständig
getrennte erste und zweite Anordnung innerhalb eines Basisstationssystems bietet
einen großen
Vorteil. Im Falle, daß beide
Anordnungen gesteuert werden durch und/oder den Teil des gleichen
Prozessorsystems bilden, wird die Steuerung aufgrund von weniger
Wechselwirkungen leichter. Im Falle, daß beide Anordnungen gesteuert werden
durch und/oder den Teil von verschiedenen Prozessorsystemen bilden,
ist mindestens ein Teil dieser Verwendung von verschiedenen Prozessorsystemen
aufgrund der Trennung möglich
geworden.