DE69737505T2 - Verfahren und Vorrichtung zur Sättigung einer optischen Verstärkungskette, um die Übersteuerung eines wellenlängenmultiplexierten Signals zu verhindern - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur Sättigung einer optischen Verstärkungskette, um die Übersteuerung eines wellenlängenmultiplexierten Signals zu verhindern Download PDF

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Description

  • Technisches Gebiet der Erfindung
  • Die Erfindung betrifft die optische Signalverarbeitung. Insbesondere betrifft die Erfindung das Füllen leerer Kanäle eines wellenlängenmultiplexierten Signals mit Rauschen, um eine Übersteuerung der übrigen Kanäle, die reale Daten übertragen, zu verhindern, während das wellenlängenmultiplexierte Signal einen optischen Leistungsverstärker durchläuft.
  • Technischer Hintergrund der Erfindung
  • Die Übertragungsdistanz jedes Lichtwellenleiter-Kommunikationssystems wird durch Lichtwellenleiterdämpfung und Dispersion begrenzt. Für Langstrecken-Lichtwellenleitersysteme (zum Beispiel Unterwassersysteme) wird diese Beschränkung mit optischen Verstärkern überwunden. Optische Verstärker verstärken einfallendes Licht durch stimulierte Emission, den gleichen Mechanismus, der durch Laser genutzt wird. Wie in 4 dargestellt, ist ein Verstärker so konstruiert, daß er die Verstärkung eines Signals über seinen Arbeitspunktschwellwert anhebt, wenn die Signalleistung unter diesen Schwellwert abfällt.
  • Ein Vorteil optischer Verstärker ist, daß sie eingesetzt werden können, um mehrere Kommunikationskanäle gleichzeitig zu verstärken, wie z. B. diejenigen, die mit einem wellenlängenmultiplexierten (WDM-) Signal übertragen werden. Ein Problem entsteht jedoch, wenn ein WDM-Signal leere Kanäle enthält. Während das WDM-Signal einen optischen Verstärker durchläuft, wie z. B. einen erbiumdotierten Faserverstärker (EDFA), übersteuert der EDFA den bzw. die übrigen Kanäle. Die erhöhte Leistung des übrigen Kanals bzw. der übrigen Kanäle führt zu nichtlinearen Effekten, wie z. B. zur stimulierten Raman-Streuung (SRS), stimulierten Brillouin-Streuung (SBS) und zur Phaseneigenmodulation (SPM). SRS und SBS können zu beträchtlicher Lichtwellenleiterdämpfung führen. SPM führt zur Frequenz/Wellenlängen-Verschiebung von Teilen der Informationsimpulse, die zu einem Fehleranstieg führt.
  • Eine derartige Situation tritt in Lichtwellenleitersystemen auf, die Abzweig-Multiplexer (ADMs) oder andere Typen von Verzweigungseinheiten nutzen. Eine Verzweigungseinheit ist als ein Schlüsselgerät zur Verwendung beim Trennen und Einfügen von WDM-Signalen bekannt. Zum Beispiel demultiplexiert ein ADM ein WDM-Signal und lenkt eine Wellenlänge Lambda (λ)i zu einem gewünschten Ziel. Dann addiert er eine Wellenlänge λi zu den übrigen Wellenlängen und multiplexiert sie, um ein neues WDM-Signal zu bilden.
  • Wenn vor dem Eingangskanal eines ADM eine Fasertrennung auftritt, geht das WDM-Signal verloren, und in den ADM wird ein Nullsignal eingegeben. Der ADM addiert λi und multiplexiert λi mit dem Nullsignal und sendet es in das Übertragungsmedium. Daher enthält das multiplexierte Signal einen einzigen Informationskanal während die übrigen leer bleiben. Wenn dieses Signal durch einen optischen Verstärker verarbeitet wird, erhöht der Verstärker die Leistung für den Kanal λi weit über seinen normalen Arbeitspunkt hinaus. Dieses Problem wird durch herkömmliche Lichtwellenleitersysteme nicht angegangen.
  • Desurvire et al., "Dynamic Gain Compensation in Saturated Erbium-Doped Fiber Amplifiers" (Dynamische Verstärkungskompensation in gesättigten erbiumdotierten Faserverstärkern), IEEE Photonics Technology Letters, IEEE Inc., New York, US, Bd. 3, Nr. 5, 1. Mai 1991, S. 453–455, beschreibt eine Kompensation, die auf einem einfachen Rückkopplungsschleifenschema basiert, das es ermöglicht, kurzzeitige Verstärkungsschwankungen wirksam zu vermindern.
  • Zusammenfassung der Erfindung
  • In Anbetracht des Vorstehenden besteht in der Technik ein Bedarf für ein Verfahren und eine Vorrichtung, die verhindern, daß ein optischer Verstärker die Informationskanäle eines WDM-Signals, das außerdem eine Reihe von leeren Kanälen enthält, übersteuert.
  • Die Erfindung führt diese Funktion aus, indem leere Kanäle eines WDM-Signals mit Rauschen gefüllt werden, das die Verstärkerkette sättigt und dadurch bewirkt, daß ein Verstärker die Verstärkung für die Informationskanäle eines WDM-Signals auf ihren richtigen Arbeitspunkt erhöht und dabei die Anzahl optischer Komponenten minimiert, die für den Rauschmechanismus notwendig sind.
  • Die Erfindung stellt eine Rauschrückkopplungsschleife bereit, die vorhandenes Rauschen innerhalb des optischen Systems nutzt, um eine Kette von Verstärkern hinter einer Verzweigungseinheit zu sättigen. Die Erfindung bewerkstelligt dies unter Verwendung eines gefilterten Rauschens mit verstärkter spontaner Emission (ASE). ASE-Rauschen entsteht im Verstärkungsprozeß. Das Resonanzmedium, das die Verstärkung durch den Prozeß der stimulierten Emission liefert, erzeugt auch spontane Emission. Das aus spontaner Emission entstehende Licht stellt ein Grundrauschen des Laserverstärkerrauschens dar.
  • Die Erfindung nutzt einen vorhandenen Ausstiegs- bzw. Drop-Verstärker, der als Nebenwirkung ASE-Rauschen emittiert. Ein Koppler verbindet das ASE-Rauschen mit einem Filter. Das gefilterte ASE-Rauschen wird durch einen zweiten Koppler in einen vorhandenen Streckenverstärker eingespeist. Der Streckenverstärker erhöht die Verstärkung für das gefilterte ASE-Rauschen auf einen Pegel, der hoch genug ist, um die Verstärkerkette zu sättigen. Daher erfordert die Erfindung keinen externen Rauschgenerator.
  • Mit diesen und weiteren Vorteilen und Merkmalen, die im folgenden ersichtlich werden, wird die Natur der Erfindung unter Bezugnahme auf die nachstehende ausführliche Beschreibung, die beigefügten Ansprüche und die verschiedenen, hier beigefügten Zeichnungen besser verständlich.
  • Kurze Beschreibung der Zeichnungen
  • 1 zeigt ein Diagramm eines Systems, bei dem eine Ausführungsform der Erfindung genutzt werden kann.
  • 2 zeigt ein Diagramm einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung.
  • 3(a) zeigt eine Aufzeichnung der Wellenlänge als Funktion der Leistung eines verstärkten ASE-Rauschsignals, das in einer Ausführungsform der Erfindung verwendet wird.
  • 3(b) zeigt eine Aufzeichnung der Wellenlänge als Funktion der Leistung eines einzelnen Kanals λi, der zu einem durch eine Fasertrennung erzeugten Nullsignal addiert wird.
  • 3(c) zeigt eine Aufzeichnung der Wellenlänge als Funktion der Leistung eines einzelnen Kanals λi, der zu einem in einer Ausführungsform der Erfindung verwendeten verstärkten ASE-Rauschsignal addiert wird.
  • 4 zeigt eine Aufzeichnung der Verstärkung als Funktion der Gesamtleistung eines Signals, die seinen Arbeitspunktschwellwert darstellt.
  • Ausführliche Beschreibung
  • Unter ausführlicher Bezugnahme auf die Zeichnungen, in denen gleich Teile durch gleiche Bezugszeichen bezeichnet sind, ist in 1 ein Blockdiagramm eines Systems dargestellt, in dem eine Ausführungsform der vorliegenden Erfindung eingesetzt werden kann.
  • 1 zeigt ein typisches Lichtwellenleiter-Kommunikationssystem mit einem übertragenen wellenlängenmultiplexierten (WDM-) Signal 10, das in einen optischen Kommunikationssender 12 eintritt. Der Sender 12 weist einen Lichtquellentreiber 14 auf, der das WDM-Signal 10 in einen Steuerstrom umwandelt, der die Intensität der Quelle moduliert. Der Lichtquellentreiber 14 erzeugt die Energie, die in das Übertragungsmedium 15 eingekoppelt wird, das typischerweise ein Lichtwellenleiter ist. Die Energie breitet sich durch das Übertragungsmedium 15 aus und wird bis zu einem gewissen Grade gedämpft. Um diese Dämpfung zu kompensieren, wird die Energie in optische Verstärker 16 und 18 eingespeist, welche die Amplitude des optischen Feldes erhöhen und dabei seine Phase aufrechterhalten. Die verstärkte Energie wird in eine Verzweigungseinheit 20 gelenkt, die λi herausnimmt und λi einfügt. Nach dem Durchgang durch die Verzweigungseinheit 20 wird die Energie durch optische Verstärker 22 und 24 geleitet und wieder in das Übertragungsmedium 15 eingespeist. Die Energie tritt am anderen Ende aus dem Übertragungsmedium 15 aus, und ein großer Teil wird in den Photodetektor 26 eingekoppelt. Die im Photodetektor 26 absorbierte Lichtenergie wird in einen Photostrom umgewandelt. Dieser Photostrom wird dann im Empfänger 28 verstärkt und in das richtige Signalformat für das am Ausgang empfangene WDM-Signal 30 umgewandelt.
  • 2 zeigt eine Ausführungsform der vorliegenden Erfindung. Die Eingangsleitung 46 leitet optische Energie zum Leitungsverstärker 32. Ein Beispiel eines Leitungsverstärkers 32 ist ein erbiumdotierter Faserverstärker (EDFA). Die Energie wird in eine Verzweigungseinheit 34 eingeleitet, die λi unter Verwendung der Herausnahmeleitung 52 aus dem in die Verzweigungseinheit eingegebenen Signal herausnimmt und λi unter Verwendung der Einfügeleitung 54 in das an die Ausgangsleitung 48 ausgegebene Signal einfügt. Mit der Herausnahmeleitung 52 ist der Drop-Verstärker 42 verbunden. Ein Beispiel eines Drop-Verstärkers 42 ist ein erbiumdotierter Faserverstärker (EDFA). Mit der Herausnahmeleitung 52 ist außerdem über den Koppler 40 ein Filter 38 zum Optokoppler 39 verbunden. Ein Beispiel des Kopplers 40 ist ein herkömmlicher Koppler von 3 Dezibel (dB). Das Filter 38 ist durch den Koppler 36 mit der Eingangsleitung 46 verbunden. Ein Beispiel des Kopplers 36 ist ein herkömmlicher 10 dB-Koppler.
  • Die Erfindung funktioniert auf die folgende Weise. Ein WDM-Signal wird auf der Eingangsleitung 46 zum Leitungsverstärker 32 übertragen. Die Fasertrennung 50 bewirkt, daß das WDM-Signal verloren geht. Ein Nullsignal fließt durch den Leitungsverstärker 32, der seine Verstärkung gegenüber dem komprimierten Betrieb erhöht. Das verstärkte Nullsignal wird in die Verzweigungseinheit 34 eingegeben. Die Verzweigungseinheit 34 nimmt λi unter Verwendung der Herausnahmeleitung 52 aus dem verstärkten Nullsignal heraus. Der Optokoppler 46 stellt sicher, daß das optische Signal nur in einer Richtung fortschreitet. Die Herausnahmeleitung 52 leitet λi durch den Drop-Verstärker 42. Beim Durchgang von λi durch den Drop-Verstärker 42 emittiert der Verstärker ASE-Rückwärtsrauschen. Dies tritt auf, weil der Drop-Verstärker 42 auch in nominaler Kompression arbeitet, und da eine Fasertrennung zum Verlust des Drop- Signals führt, kippt der Drop-Verstärker 42 aus der Kompression und erzeugt ein stärkeres ASE-Rückwärtsrauschen. Dieses ASE-Rauschen wird durch den Koppler 40 zum Filter 38 gelenkt.
  • In dieser Ausführungsform ist das Filter 38 ein Bandfilter von etwa 10 Nanometer (nm) mit einer Mittenwellenlänge von etwa 1557 nm. Alternativ könnte das Filter 38 im Verstärkungs-Durchlaßbereich der Verstärkerkette, aber außerhalb des Bandes für Signalkanäle untergebracht werden. Wenn beispielsweise ein WDM-Signal acht Signalkanäle von 1554 nm bis 1561 nm aufweisen würde, wäre die Mittenwellenlänge (λf) des Filters 1550 nm bei einer Filterbandbreite (Δλf) von etwa 8 nm.
  • Das gefilterte ASE-Rauschen passiert den Koppler 40 und wird durch den Leitungsverstärker 32 verstärkt. Das verstärkte ASE-Rauschen passiert die Verzweigungseinheit 34, die λi herausnimmt und auf diese Weise das Rauschen in einer Bandbreite (bw) um λi herum auf dem Weg zur Ausgangsleitung 48 sperrt. Die Einfügeleitung 54 überträgt λi in die Verzweigungseinheit 34, die λi in das verstärkte ASE-Rauschen einfügt. Das Ergebnis ist ein WDM-Signal, bei dem alle Kanäle, mit Ausnahme von λi, mit verstärktem ASE-Rauschen gefüllt sind. Infolgedessen sättigt das WDM-Signal einen nachgeschalteten Verstärker der Verstärkerkette und vermindert dadurch den Signalverstärkungsfaktor für den Kanal λi, wenn das Signal den nachgeschalteten Verstärker passiert. Dementsprechend wird der Kanal λi so verstärkt, daß er seinen normalen Arbeitspunkt wie vor der Fasertrennung beibehält.
  • Dann wird das Ausgangssignal des Leitungsverstärkers 32 über den Drop-Verstärker 42 und das Filter 48 zurückgekoppelt und wieder in den Leitungsverstärker 32 eingegeben. Wenn die realen Signalkanäle vorhanden sind, ist der Rückkopplungsverlust höher als die Verstärkung. Dies gilt auch, wenn das Leitungseingangssignal den Verstärker sättigt. Daher wird die Einleitung von übermäßigem Rauschen in das WDM-Signal minimiert. Wenn jedoch keine Kanäle vorhanden sind, ist der Rückkopplungsverlust niedriger als die Verstärkung (kleine Signalverstärkung) und das RSE-Rückwärtsrauschen vom Drop-Verstärker 42 wird erhöht.
  • Erwähnenswert ist, daß die Erzielung des richtigen Rauschpegels auf der Eingangsleitung 46 entscheidend ist, um die Verstärkerkette zu sättigen, d. h. um in allen Verstärkern der Kette die gleiche Verstärkung aufrechtzuerhalten. Der Leitungsverstärker, der Drop-Verstärker, Koppler und Filter können so konstruiert werden, daß sie automatisch die richtige Ausgangsleistung liefern (Signal oder Rauschen). Ferner muß die Verzweigungseinheit 34 so konfiguriert werden, daß sie ungeachtet der durch die Verzweigungseinheit 34 empfangenen Gesamtleistung, z. B. bei vollständiger gegenüber teilweiser Fasertrennung, ein konstantes Ausgangssignal aufrechterhält.
  • 3(a) zeigt eine Aufzeichnung der Wellenlänge als Funktion der Leistung eines verstärkten ASE-Rauschsignals, das in einer Ausführungsform der Erfindung verwendet wird. Die Amplitude des ASE-Rauschsignals ist eine Funktion der Leistung vom Leitungsverstärker 32 plus Drop-Verstärker 42 plus Rückkopplungsverlust und Verstärkungskompression vom Leitungsverstärker.
  • 3(b) zeigt eine Aufzeichnung der Wellenlänge als Funktion der Leistung eines einzelnen Kanals λi, der in ein Nullsignal eingefügt wird, das durch eine Fasertrennung erzeugt wird. Beim Durchgang dieses Signals durch einen nachgeschalteten Verstärker wird sein Leistungspegel wegen erhöhter Verstärkungskompression stärker als normale Pegel erhöht.
  • 3(c) zeigt eine Aufzeichnung der Wellenlänge als Funktion der Leistung eines einzelnen Kanals λi, der in ein verstärktes ASE-Rauschsignal eingefügt worden ist, das in einer Ausführungsform der Erfindung verwendet wird. Beim Durchgang des Signals durch einen nachgeschalteten Verstärker sättigt es den Verstärker und reduziert dadurch die Signalverstärkung für den Kanal λi. Der nachgeschaltete Verstärker erhöht die Leistung des Kanals λi auf seinen normalen Arbeitspunkt.
  • Obwohl hierin eine bevorzugte Ausführungsform konkret dargestellt und beschrieben wird, wird man erkennen, daß Modifikationen und Veränderungen der vorliegenden Erfindung durch die obigen Lehren behandelt werden und im Rahmen der beigefügten Ansprüche liegen. Zum Beispiel diskutiert zwar eine Aus führungsform der Erfindung ein WDM-Signal, das einen einzelnen Informationskanal λi enthält, aber man wird erkennen, daß die Erfindung für eine beliebige Anzahl von Informationskanälen funktioniert, die nach einer Fasertrennung übrig bleiben. Entsprechend könnte die ASE-Rauschquelle auch ein Verstärker an Detektionselement-Ereignis Einfügungsleitung 54 (in 2 nicht dargestellt), ein selbständiger Verstärker oder eine weitere Lichtquelle sein, wie z. B. ein DFB-Laser (Laserdiode mit verteilter Rückkopplung).

Claims (14)

  1. Vorrichtung zum Einfügen von Rauschen in ein multiplexiertes Signal mit mehreren Kanälen, mit: einem ersten optischen Verstärker (42), der ein Rauschsignal erzeugt und einen Ausgang des ersten Verstärkers aufweist; einem optischen Filter (38) mit einem Filtereingang, der mit dem Ausgang des ersten Verstärkers gekoppelt ist, und einem Filterausgang, wobei der optische Filter (38) das Rauschsignal empfängt und filtert; einem zweiten optischen Verstärker (32), der einen mit dem Filterausgang gekoppelten zweiten Verstärkereingang und einen zweiten Verstärkerausgang aufweist, wobei der zweite optische Verstärker (32) das gefilterte Rauschsignal empfängt und verstärkt; und einem Verzweigungsmultiplexer, ADM, der einen mit dem zweiten Verstärkerausgang gekoppelten ADM-Eingang aufweist, wobei der ADM-Multiplexer das verstärkte Rauschsignal empfängt und ein Informationssignal mit dem verstärkten Rauschsignal kombiniert.
  2. Vorrichtung nach Anspruch 1, wobei das multiplexierte Signal ein wellenlängenmultiplexiertes Signal ist.
  3. Vorrichtung nach Anspruch 2, wobei das Rauschsignal durch Spontanemission erzeugtes Rauschen ist.
  4. Vorrichtung nach Anspruch 3, wobei der optische Filter (38) ein Bandfilter ist.
  5. Vorrichtung nach Anspruch 4, wobei der Bandfilter die Rauschsignale innerhalb eines an den zweiten Verstärker (32) angepaßten Verstärkungsdurchlaßbereichs und außerhalb eines Bands für die mehreren Kanäle filtert.
  6. Vorrichtung nach Anspruch 4, wobei der Verzweigungsmultiplexer, ADM, aufweist: einen Demultiplexer, der das Rauschsignal in getrennte Kanäle demultiplexiert; eine Herausnahmeleitung (52) die einen ersten Kanal von Rauschsignalen herausnimmt; eine Einfügungsleitung (54), die Informationssignale in den ersten Kanal einfügt; und einen Multiplexer, der die demultiplexierten Kanäle multiplexiert.
  7. Vorrichtung nach Anspruch 4, die ferner einen dritten optischen Verstärker aufweist, der das kombinierte Signal verstärkt, ohne die auf dem ersten Kanal des kombinierten Signals übertragenen Informationssignale zu sättigen.
  8. Verfahren zur Erzeugung eines mit Rauschen gefüllten Signals, das die folgenden Schritte aufweist: Erzeugen von Rauschsignalen; optisches Filtern der Rauschsignale; optisches Verstärken der gefilterten Rauschsignale; und Kombinieren der gefilterten Rauschsignale mit Informationssignalen.
  9. Verfahren nach Anspruch 8, wobei der Kombinationsschritt die folgenden Schritte aufweist: Demultiplexieren der verstärkten Rauschsignale in mehrere Kanäle; Herausnehmen von Rauschsignalen aus einem ersten Kanal; Einfügen von Informationssignalen in den ersten Kanal; und Multiplexieren der Kanäle.
  10. Verfahren nach Anspruch 9, wobei die Demultiplexier- und Multiplexierschritte die Schritte zum Wellenlängendemultiplexieren und Wellenlängenmultiplexieren aufweisen.
  11. Verfahren nach Anspruch 8, wobei der Erzeugungsschritt die folgenden Schritte aufweist: Empfangen eines Nullsignals Verstärken des Nullsignals; und Erfassen von Rückwärtsemissionsrauschen, daß durch Verstärken des Nullsignals erzeugt wird.
  12. Verfahren nach Anspruch 8, wobei das Rückwärtsemissionsrauschen durch verstärkte Spontanemissionen erzeugt wird.
  13. Verfahren nach Anspruch 8, wobei der Schritt zum optischen Filtern die Rauschsignale innerhalb eines Verstär kungsdurchlaßbereichs und außerhalb eines Informationsdurchlaßbereichs für die mehreren Kanäle filtert.
  14. Verfahren nach Anspruch 9, das ferner den Schritt zum optischen Verstärken der kombinierten Signale ohne Sättigung der auf dem ersten Kanal übertragenen Informationssignale aufweist.
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