DE69743C - Klemmring zum Feststellen des Satzstückes von Zeitzündern - Google Patents
Klemmring zum Feststellen des Satzstückes von ZeitzündernInfo
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- DE69743C DE69743C DENDAT69743D DE69743DA DE69743C DE 69743 C DE69743 C DE 69743C DE NDAT69743 D DENDAT69743 D DE NDAT69743D DE 69743D A DE69743D A DE 69743DA DE 69743 C DE69743 C DE 69743C
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- Germany
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- clamping ring
- fix
- set piece
- sentence
- adjusting nut
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- Expired - Lifetime
Links
- 230000002688 persistence Effects 0.000 description 2
Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F42—AMMUNITION; BLASTING
- F42C—AMMUNITION FUZES; ARMING OR SAFETY MEANS THEREFOR
- F42C9/00—Time fuzes; Combined time and percussion or pressure-actuated fuzes; Fuzes for timed self-destruction of ammunition
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Bolts, Nuts, And Washers (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT..
Der Gegenstand der vorliegenden Erfindung soll nicht nur ein sehr genaues Einstellen der
Brennzeiten von Zeitzündern auf bequeme Weise ermöglichen, sondern auch während der Flugzeit
des Geschosses die durch die Drehung des letzteren angestrebte Verstellung des Satzstückes
mit Sicherheit verhindern.
Bei den bisher verwendeten Zeitzündern ist zwischen die Stellmutter und das Satzstück die
sogenannte Führungsscheibe eingeschaltet, eine über die Hohlspindel geschobene Unterlagscheibe,
welche auf irgend eine Weise daran verhindert ist, sich gegen die Hohlspindel zu
verdrehen, indem sie sich z. B. mit einer nach innen vortretenden Zunge in einer Längsrinne
derselben führt oder mit einem Segmentstück an eine entsprechende Abflachung der Spindel
legt. Die Führungsscheibe soll verhindern, dafs sich beim Anziehen der Stellmutter das
Satzstück mitdreht. Da sie aber, um sich auf- und niederbewegen zu lassen, etwas Spiel haben
mufs, so wird sie beim Festziehen der Stellmutter
durch die Reibung mitgenommen und um dieses Spiel gedreht, so dafs sie auch das Satzstück um ein bis zwei Zehntel Secundenstriche
verstellt.
Eine weitere selbsttätige Verstellung tritt nach dem Schufs durch die Drehung des Geschosses
ein, da das Satzstück infolge seines Beharrungsvermögens etwas zurückbleibt, weil
letzteres gewöhnlich gröfser ist als das Reibungsmoment zwischen den ebenen Flächen des Satzstückes
und der oberen Fläche des Zündertellers einerseits und der unteren Fläche der Führungsplatte andererseits, auch wenn die
Stellmutter noch so fest angezogen ist.
Die vorliegende Erfindung hilft nun diesen Uebelständen in einfachster und gründlichster
Weise ab.
Wie aus Fig. 1 und 2 der beiliegenden Zeichnung ersichtlich, ist die Führungsscheibe
durch einen zwischen Stellmutter und Satzstück eingeschalteten, an einer Stelle offenen Klemmring
α ersetzt, welcher sich mit seiner äufseren, kegelförmig abgedrehten Fläche gegen eine entsprechend
ausgedrehte Fläche des Satzstückes b legt und mit seiner inneren cylindrischen Bohrung
über den glatten Theil c der Spindel geschoben
ist. Zieht man nun die Stellmutter d an, so drückt dieselbe mit ihrer unteren Fläche
auf die obere ebene Fläche des Klemmringes a und treibt diesen als Ringkeil zwischen Satzstück
und Spindel, so dafs zwischen letzteren beiden ein Reibungsmoment erzeugt wird; dieses macht man nun von vornherein durch
entsprechende Einstellung der Stellmutter so grofs, dafs man das Satzstück b gerade noch
mit der Hand drehen kann. Die Stellmutter läfst sich dann durch eine Nietschraube c gegen
Lösen sichern. Man kann jetzt die Tempirung mit der Hand oder einem geeigneten Schlüssel
sehr genau einstellen.
Beim Schufs wird der Klemmring α durch sein Trägheitsvermögen so fest zwischen Spindel
und Satzstück geprefst, dafs das dadurch erzeugte Reibungsmoment gröfser ist als das auf
Verstellung des Satzstückes wirkende, durch die
Rotation des Geschosses einerseits und das Beharrungsvermögen des Satzstückes andererseits
hervorgerufene Drehmoment, und dafs, wie auch Versuche erwiesen haben, jede Verstellung
des Satzstückes ausgeschlossen ist.
Natürlich kann man den Klemmring α statt auf der Aufsenseite auch auf der Innenseite
oder auch auf der Aufsen- und Innenseite kegelförmig gestalten und Spindel und Satzstück
die entsprechenden Formen geben, wie in Fig. 3 und 4 dargestellt ist. . Bei der in Fig. 4 dargestellten
Form kann dann der Klemmring vollständig geschlossen sein.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Ein Klemmring zum Feststellen des Satzstückes von Zeitzündern, welcher zwischen die Stellmutter und das Satzstück eingeschaltet und auf seiner äufseren oder inneren oder auf beiden Flächen nach einem Kegel geformt ist, so dafs er durch Anziehen der Stellmutter, sowie durch sein Beharrungsvermögen beim Schufs zwischen die entsprechend geformten Flächen des Satzstückes und der Spindel geprefst wird und zwischen letzteren ein das gegenseitige Verdrehen derselben verhinderndes Reibungsmoment erzeugt.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH7143T | 1893-06-29 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE69743C true DE69743C (de) |
Family
ID=4193436
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT69743D Expired - Lifetime DE69743C (de) | 1893-06-29 | Klemmring zum Feststellen des Satzstückes von Zeitzündern |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH7143A (de) |
| DE (1) | DE69743C (de) |
-
0
- DE DENDAT69743D patent/DE69743C/de not_active Expired - Lifetime
-
1893
- 1893-06-29 CH CH7143A patent/CH7143A/de unknown
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| CH7143A (de) | 1894-01-31 |
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