DE697777C - Vorrichtung zur staffelweisen Zaehlung des UEberverbrauchs - Google Patents

Vorrichtung zur staffelweisen Zaehlung des UEberverbrauchs

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DE697777C
DE697777C DE1935S0120493 DES0120493D DE697777C DE 697777 C DE697777 C DE 697777C DE 1935S0120493 DE1935S0120493 DE 1935S0120493 DE S0120493 D DES0120493 D DE S0120493D DE 697777 C DE697777 C DE 697777C
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Expired
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DE1935S0120493
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Inventor
Georg Mohr
Paul Paschen
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Siemens Schuckertwerke AG
Siemens Corp
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Siemens Schuckertwerke AG
Siemens Corp
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01RMEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
    • G01R11/00Electromechanical arrangements for measuring time integral of electric power or current, e.g. of consumption
    • G01R11/56Special tariff meters

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Time Recorders, Dirve Recorders, Access Control (AREA)

Description

  • Vorrichtung zur staffelweisen;Zählung des Uberverbrauchs Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur staffelweisen Zählung des Überverbrauchs, bei der ein Zähler den ersten Teil eines Differentialgetriebes in dem einen Sinne antreibt, dessen zweiter Teil in entgegengesetztem Sinne von einem Zeitwerk angetrieben wird, während der dritte Teil dieses Getriebes bei Drehrichtungswechsel eine Kupplung für ein Zählwerk schaltet.
  • Die Erfindung hat die Aufgabe, eine Zählvorrichtung zu schaffen, die Schlüsse zuläßt, unter welchen Leistungen der- Verbraucher Strom entnimmt und wie sich dabei sein Verbrauch, nach verschiedenen Leistungsgrenzen gestuft, zeitlich verteilt.
  • Nach einem früheren Vorschlag für einen Tarifapparat zur Messung gestaffelter Verbrauchswerte arbeiten von einer Gruppe von Zählern mit gestaffelten Anlaufgrenzen, aber mit der vollen Leistung entsprechender Drehzahl, je zwei Zähler nach Überschreitung einer Anlaufgrenze über ein Differentialgetriebe auf ein den Verbrauch in dieser Staffel messendes Zählwerk. Über die zeitliche Verteilung der gestaffelten Verbrauchswerte läßt aber ein solcher Tarifapparat keine Schlüsse zu.
  • Erfindungsgemäß sind bei einer Vorrichtung der eingangs erwähnten Art in an -sich bekannter Weise mehrere Differentialgetriebe, die mit verschiedenen Übersetzungen angetrieben werden; vorgesehen, deren dritte Teile neblen der Kupplung für die Zählwerke zur Erfassung des gesamten, unter überschreitung festgelegter Leistungsgrenzen entnommenen Verbrauchs noch Kupplungen zwischen dem Zeitwerk und den in den einzelnen Staffeln die Zeit der Inanspruchnàhme anzeigenden Zählwerken bewirken.
  • Die Erfindung soll an Hand der Zeichnung an zwei Ausführungsbeispielen näher erläutert werden.
  • In den Fig. I und 3 ist der Zähler mit Z und das Zeitwerk mit U bezeichnet. Der Zähler treibt mittels der Räder 4, 40, 400 mit verschiedener Übersetzung die ersten- Teile 1, IO, IOO von Differentialgetrieben an, deren zweite TeiLe2, 20, 200 in entgegengesetztem Sinn und über verschiedene Übersetzungen5, 50, 500 von dem Zeitwerk U angetrieben sind.
  • Die dritten Teile 3, 30, 300 der Diffierentialgetriebe sind über Rutschkupplungen 9 mit zwischen Anschlägen 12 und I3 beweglichen und über Stangen 14 mit der schwenkbaren Welle der Zahnräder 15 verbundenen Kurbel gekuppelt.
  • Ferner treibt der Zähler Z über Zahnräder 18 das normale Zählwerk 8 und über ausrückbare Zahnräder r 5, 16 die überverbrauchsrählwerke 6, 60, 600 an.
  • Das Zeitwerk U kann über die Zahnräder r80 ein gewöhnliches, in der Zeichnung nur gestrichelt angedeutetes Zeitzählwerk 8o antreiben. Außerdem kann es mittels der ein-und ausrückbaren Zahnräder 150, I60 die Oberverbrauchszeitzählwerke 7, 70, 700 antreiben. Die Wellen der Ritzel I50 werden gleichzeitig mit denen der Ritzel 15 verschwenkt.
  • Die Vorrichtung arbeitet folgendermaßen: Liegt die in Abhängigkeit von der Zeit t aufgetragene Leistung L (Fig. 2) unterhalb der Grenze 1, dann wird nur das Verbrauchszählwerk 8 bzw. das Zeitzählwerk 80 angetrieben, da in diesem Falle die Umlaufgeschwindigkeit des Differentialgetrieb eteils 2 die des Teils I übersteigt, die Kurbel II also an dem Anschlag I3 anliegt und die Zahnräder 15, 16 der Zählwerke 6, 7 und ebenso die der übrigen Zählwerke 60, 70 usw. ausgerückt sind. Übersteigt dagegen die Leistung die Grenze I, dann übersteigt die Geschwindig. keit des Differentialgetriebeteils I die des Teils 2, und die Kurbel 11 wird, wie in der Zeichnung dargestellt, gegen den Anschlag I2 gelegt; ferner werden die Räder I5, I6 und I50, I60 eingerückt, das Zählwerk 6 wird dadurch mit dem Zähler Z und das Zählwerk7 mit dem Zeitwerk U gekuppelt Das Zählwerk 6 registriert dann den Verbrauch, der unter Überschreitung der Leistungsgrenze I entnommen wird, also die gesamte schraffierte Fläche der Fig. 2, während das Zeitzählwerk 7 die Zeit TI registriert, die diesem Verbrauch entspricht.
  • Übersteigt die Leistung die Grenze II, dann läuft jetzt auch der Differentialgetriebeteil 10 schneller als der Teil 20. Es werden in derselben Weise die Zählwerke 60 und 70 hinzugekuppelt. Das Zählwerk 60 registriert die doppelt und dreifach schraffierten Flächen der Fig. 2, das Zählwerk 70 die dieser Fläche entsprechende Zeit Tier. Bei Überschreitung der Leistungsgrenze III werden in derselben Weise die Zählwerke600 und 700 zugekuppelt; das Zählwerk 600 registriert den der dreifach schraffierten Fläche entspreckenden Verbrauch, das Zählwerk 700 die dieser Fläche entsprechende Zeit T111.
  • Die Zählwerke 6, 60, 600 (Fig. 1) können, wie Fig. 3 zeigt, statt über ausrückbareKupplungen Ig, I6 mit dem Zähler in an sich bekannter Weise über nur einseitig wirkende-Kupplungen 90 mit dem dritten Teil 3 bzw. 30 usw. der Differentialgetriebe verbunden sein.
  • Sie registrieren dann nicht den unter Übers chreitung einer bestimmten Leistungsgrenze entnomlmenen Gesamtverbrauch, sondern nur den sogenannten, über dieser Grenze liegenden Überverbrauch. Übersteigt beispielsweise in Fig.4 die Leistung die Grenze 1, dann registriert das Zählwerk6, solange diese Üher. schreitung andauert, einen der gesamten schraffierten Fläche entsprechenden Uberverbrauch und das Zählwerk 7 die diesem Uberverbrauch entsprechende Zeit TI.
  • Wird die Leistungsgrenze II überschritten, so registriert das in Fig. 3 weggelassene, dem Zählwerk 6 folgende Zählwerk, das mit dem dritten Teil 30 des zweiten Differentialgetriebes verbunden ist, die doppelt schraffierte Fläche der Fig. 4 und das auf das Zählwerk 7 folgende Zählwerk, das bei Drehrichtungswechsel des Teils 30 zugekuppelt wird, die entsprechende Zeit TII.
  • Durch Quotientenbildung der Angaben der Zählwerke 6 und 7 läßt sich der Grad der durchschnittlichen Leistungsgrenzeübers chreitung ermitteln. Sind z. B. die Angaben des Zählwerks 6 klein, die des Zählwerks 7 dagegen groß, dann ist dies ein Beweis dafür, daß die Leistungsgrenze zwar längere Zeit hindurch, aber nur wenig überschritten wurde.
  • Sind umgekehrt die Angaben des Zählwerks 6 groß, die des Zählwerks 7 dagegen klein, so folgt daraus, daß die Leistungsgrenze vorübergehend ganz erheblich überschritten wurde. Es handelt sich also dann um einen Verbraucher, der zeitweise sehr hohe Bereitstellung vom Elektrizitätswerk verlangt, ohne daß er diesen Aufwand durch entsprechend höheren, abler zeitlich gleichmäßig verteilten Stromverbrauch wieder gutmacht In solchen Fällen können dann von den Verbrauchern Zuschläge verlangt werden, indem man z. B. die Angaben des Zählwerks 8, das den Gesamtverbrauch registriert, mit dem Quotient der Angaben der Zählwerke 6 und 7 und irgendeiner Konstante multipliziert und das so erhaltene Produkt der Verrechnung zugrunde legt.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: I.. Vorrichtung zur staffelweislen Zählung des Überverbrauchs, bei der ein Zähler den ersten Teil eines Differentialgetriebes in dem einen Sinne antreibt, dessen zweiter Teil in ,entgegengesetztem Sinne von einem Zeitwerk angetrieben wird, während der dritte Teil dieses Getriebes bei Drehrichtungswechsel eine Kupplung für ein Zählwerk schaltet, dadurch gekennzeichnet daß in an sich bekannter Weise mehrere solcher Differentialgetriebe (I, 2, 3; 10, 20, 30 USW.), die mit verschiedenen Übersetzungen (4, 40, 400; 5, 50, 500) angetrieben werden, vorgesehen sind und daß die dritten Teile (3, 30, 300) dieser Getriebe neben der Kupplung für die- Zählwerke zur Erfassung des gesamten, unter Überschreitung festgelegter Leistungsgrenzen entnomtnenen Verbrauchs noch Kupplungen zwischen dem Zeitwerk (U) und den in den einzelnen Staffeln die Zeit der Inanspruchnahme anzeigenden Zählwerke (7, 70, 300) bewirken.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß zur Erfassung des reinen, unter Überschreitung £estgelegter Leistungsgrenzen lentnommenen Überverbrauchs die Überverbrauchszählwerke (6, 60, 600) in an sich bekannter AiVeise über einseitig wirkende Kupplungen (go) von den dritten Teilt (3, 30, 300) der Differentialgetriebe angetrieben werden.
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