DE69800623T2 - Verstellbarer Futtertrog für Geflügel - Google Patents

Verstellbarer Futtertrog für Geflügel

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Description

  • Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist ein einstellbarer Futterspenderaufbau für ein Futterspendersystem für Geflügel oder andere Tiere.
  • Hintergrund
  • Die Verwendung von effizienten kostengünstigen Geflügelfutterspendersystemen, mit denen sich Geflügel und dergleichen mit möglichst wenig Zeit und Mühe vom Anfang bis zur Ernte hochleben lassen, ist eine Vorbedingung zum wirtschaftlichen Überleben im Geflügelzuchtgeschäft. Eine wichtige Komponente von solchen Geflügelfütterungssystemen sind Geflügelfütteraufbauten, die dem Geflügel das Futter darlegen.
  • Der Vorgang eines bekannten Typs von Geflügelfüttersystemen beispielsweise beginnt mit einer Zufuhr von Futter, welches aus einem Lagerbehälter zugeführt wird, durch eine Reihe von Transportleitungen und schließlich in einzelne Geflügelfuttertrogaufbauten, die für das zu fütternde. Zuchtgeflügel leicht zugänglich sind. Ein Beispiel für einen Fütterungsaufbau, der erfolgreich war in Verbindung mit einem solchen Geflügelfütterungssystem ist der Fütterungsaufbau, der in der U.S.-Patentschrift Nr. 4 834 026 offenbart ist, welcher hier in seiner Gesamtheit als Referenz mitumfaßt ist. Der Geflügelfütterungsaufbau der 026-Patentschrift umfaßt einen kuppelförmigen Fütterungskörper, der umgeben ist, um zu verhindern, daß Geflügel darauf steigt, und ein Fütterungsrohr, das durch eine oberste Fläche des kuppelförmigen Körpers verläuft, um zweckorientiert mit einem Futtertransportbeförderungssystem verbunden zu werden. Futter, das von dem Transportförderer zugeführt wird, fällt in das Fütterungsrohr und wird durch eine Fütterungsöffnung auf den Boden des kuppelförmigen Körpers geleitet und in einen Trog des Fütterungsaufbaues, der unter den untersten Rändern sowohl des kuppelförmigen Körpers als auch des Zufuhrrohres liegt. Die äußere Peripherie des Troges in Kombination mit der äußeren Wand des kuppelförmigen Körpers bildet einen begrenzten ringförmigen Geflügel-Fütterungsbereich, der für eine große Anzahl von zu fütterndem Geflügel zugänglich ist.
  • Das wieder lösbare und einstellbare Eingreifen zwischen dem Trog und der Reststruktur wird erleichtert durch die auf dem Umfang beabstandeten Flügelelementen, die integral mit dem kuppelförmigen Fütterungskörper ausgebildet sind und sich davon nach außen erstrecken. Das distale Ende dieser Flügelelemente ist ausgestattet mit einer Vielzahl von eng beabstandeten Fingern, die einstellbar positioniert werden können, so daß sie mit einer entsprechenden Anordnung von Flanschelementen sich verbinden, die auf einer ringförmigen Lippe oder einem Randteil des Troges vorgesehen sind, um inkrementell die Größe der Futteröffnung einzustellen. Die Verwendung von Materialien mit ausreichender elastischer Flexibilität zur Bildung des Trogelementes des Geflügelfütterungsaufbaues gestattet es, daß der Fütterungssystembetreiber manuell die Finger relativ zu dem Trogelement freisetzt und einstellbar positioniert und dadurch die Größe der Futteröffnung einstellt, ohne die Hilfe eines Werkzeuges. Somit kann das Fütterungssystem leicht an seinem Einsatzpunkt eingestellt werden, um einer Vielzahl von Geflügel unterschiedlicher Größe genüge zu leisten und um sich einem sich verändernden Bereich von Futterfließeigenschaften anzupassen.
  • Eine Aufgabe der Erfindung ist die Bereitstellung eines Futteraufbaues, der eine Futteröffnung definiert, die in der Größe auf eine Weise eingestellt werden kann, die derjenigen des Fütterungsaufbaues der U.S.-Patentschrift Nr. 4 834 026 entspricht, jedoch auch auf eine Weise, wobei die Flügelelemente relativ zu dem Trog nicht erneut positioniert werden müssen.
  • Eine weitere Aufgabe der Erfindung ist die Bereitstellung eines Fütterungsaufbaues, welcher eine Futteröffnung definiert, die in der Größe in sehr kleinen Inkrementen und über einen weiten Bereich von Größen eingestellt werden kann.
  • Eine weitere Aufgabe der Erfindung ist die Bereitstellung eines Fütterungsaufbaues, der eine Futteröffnung definiert, mit einem verschiebbar montierten Konuselement zur Einstellung der Größe der Futteröffnung.
  • ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
  • Das erfindungsgemäße Fütterungssystem ist in Anspruch 1 definiert. Bevorzugte Merkmale sind in den beigefügten Unteransprüchen 2-11 definiert.
  • Wünschenswerterweise umfaßt jedes der Flügelelemente an seinem distalen Ende eine Vielzahl von Eingreiffingern zum einstellbaren Eingreifen in das Trogelement und zum Einstellen der Größe der Öffnung. Somit kann mit dem Fütterungsaufbau gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung die Größe der Futteröffnung durch Verschieben des Konuselementes relativ zu den Flügelelementen oder durch Einstellen der Positionierung der Eingreiffinger relativ zu dem Trogelement eingestellt werden.
  • Das Konuselement umfaßt vorzugsweise eine Vielzahl von eingreifenden Armen, die verschiebbar in die Flügelelemente eingreifen können. Jeder der Arme wird verschiebbar aufgenommen in eine Öffnung, die definiert ist durch ein entsprechendes Flügelelement. Jeder Arm umfaßt einen Verschlußrand, vorzugsweise an seinem distalen Ende oder Bodenende zum Eingreifen in das entsprechende Flügelelement. Die Verschlußränder sind ausgelegt zur Verhinderung, daß das Konuselement sich von den Flügelelementen löst, wenn das Konuselement in Richtung der erhöhten Position bewegt wird. Vorzugsweise definiert das Konuselement eine Vielzahl von Paaren von Schlitzen, wobei jedes Paar am Ende eines entsprechenden Eingreifarmes liegt und jedes Flügelelement von einem entsprechenden Paar von Schlitzen aufgenommen wird. Jedes der Flügelelemente umfaßt ein Dichtungselement, das angrenzt an eine Innenwand des Konuselementes, um zu verhindern, daß das Futter durch die Schlitze hindurchfällt. Falls gewünscht, können die Eingreifarme des Konuselementes biegsam sein, um das Eingreifen und Loslösen des Konuselementes und der Flügelelemente zu erleichtern.
  • Das Konuselement kann einstellbar positioniert werden relativ zu dem Fütterungsrohr auf jede zweckmäßige Weise. Bei einer bevorzugten Ausführungsform kann beispielsweise der Fütterungsaufbau ein Verbindungsstück in Form eines Paares von Schnüren umfassen oder dergleichen, die an dem Konuselement und einem Verschlußelement befestigt sind, um die Schnüre miteinander oder um einen Träger herum zu verbinden. Der Träger kann beispielsweise in Form eines Drahtes vorliegen, der parallel zu einer Futterzufuhrleitung verläuft oder in Form der Futterzufuhrleitung. Das Verschlußelement besitzt vorzugsweise die Form einer Kabelklemme, die mit dem Draht verbunden ist und beweglich ist mit dem Draht, damit sich das Konuselement einstellbar relativ zu dem Fütterungsrohr positionieren läßt.
  • Demgemäß stellt der erfindungsgemäße Fütterungsaufbau viele Vorteile bereit. Beispielsweise kann das Konuselement schnell und leicht relativ zu den Flügelelementen eingestellt werden, und die Futteröffnung kann in der Größe in kleinen Inkrementen eingestellt werden.
  • Zusätzlich kann mit dem Fütterungsaufbau gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung die Futteröffnung in der Größe auf zwei verschiedene Möglichkeiten eingestellt werden, was Zweckmäßigkeit und Flexibilität für den Geflügelzüchter bereitstellt. Die Futteröffnung kann auf die gewünschte Größe entweder durch Einstellen der Flügelelemente relativ zu dem Trogelement oder durch Verschieben und einstellbares Positionieren des Konuselementes relativ zu dem Futterrohr und den Flügelelementen eingestellt werden. Als Ergebnis ist der Geflügelzüchter durch den Fütterungsaufbau in der Lage, die Größe der Futteröffnung schnell und leicht während sämtlicher verschiedener Geflügelwachstumsstadien einzustellen.
  • Kurze Beschreibung der Zeichnungen
  • Die Erfindung und die Vorteile hiervon werden unter Berücksichtigung der folgenden ausführlichen Beschreibung in Verbindung mit den beigefügten Zeichnungen deutlicher. Es zeigen:
  • Fig. 1 einen perspektivischen Ausschnitt aus dem Geflügelfütterungsaufbau gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung den Eingriff mit einer Futterspenderleitung und einem Draht eines Geflügelfütterungssystems und erläutert das Konuselement in einer abgesenkten Position;
  • Fig. 2 ist eine Querschnittsansicht des Verschlußelementes des Geflügelfütterers entlang den Linien 2-2 von Fig. 1;
  • Fig. 3 eine Querschnittsansicht entlang der Linien 3-3 von Fig. 1;
  • Fig. 4 eine Querschnittsansicht entlang der Linie 4-4 von Fig. 2 und erläutert einen der Eingreifarme des Konuselementes und eines der Flügelelemente im Eingriff mit dem Eingreifarm, wenn sich der Konus in einer erhöhten Position befindet;
  • Fig. 5 eine Querschnittsansicht entlang der Linien 5-5 von Fig. 4; und
  • Fig. 6 eine perspektivische Explosionsansicht des Geflügelfütterungsaufbaues von Fig. 1.
  • Ausführliche Beschreibung der bevorzugten Ausführungsformen
  • Die Fig. 1-5 erläutern einen Fütterungsaufbau 10 nach einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung. Der erläuterte Fütterungsaufbau 10 ist wünschenswerterweise dazu ausgelegt, zur Verwendung in Verbindung mit einem Geflügelfütterungssystem, das eine Futterzufuhrleitung 12 und wünschenswerterweise einen Draht 14 umfaßt, der praktisch parallel zu der Futterzufuhrleitung 12 verläuft. Der Draht 14 ist oft in Geflügelfütterungssystemen eingeschlossen, um zu garantieren, daß die Vögel nicht auf den Fütterungsaufbau 10 springen können und trägt in der Regel einen elektrischen Strom. Wünschenswerterweise umfaßt das Fütterungssystem eine Vielzahl von Fütterungsaufbauten 10, die vertikal eingestellt werden können, um entweder am Boden zu verbleiben oder über dem Boden aufgehängt zu werden, durch Erhöhen oder Erniedrigen der Futterzufuhrleitung 12 oder durch ein anderes zweckmäßiges Mittel.
  • Der erläuterte Futteraufbau 10 umfaßt in der Regel ein Fütterungsrohr 20, drei auf dem Umfang beabstandete Flügelelemente 22, die mit dem Futterrohr 20 verbunden sind, ein Konuselement 24, das im Eingriff ist verschiebbar mit sowohl dem Futterrohr 20 und den Flügelelementen 22, und ein Trogelement 26. Eine Futteröffnung 30 ist definiert durch einen Bodenrand 32 des Konuselementes 24 und das Trogelement 26, wobei die Größe der Öffnung wünschenswerterweise auf zwei verschiedene Weisen eingestellt werden kann, wie nachstehend ausführlich beschrieben.
  • Das Futterrohr 20 umfaßt einen hohlen und in der Regel zylindrischen Teil 40 und definiert einen Kanal 42 zur Aufnahme von Futter aus der Futterversorgungsleitung 12. Die drei Flügelelemente 22 sind wünschenswerterweise integral mit dem Zylinderteil 40 und verlaufen radial vom Boden des zylindrischen Teils 40 zum Eingriff mit dem Trogelement 26. Das Futterrohr 20 umfaßt ferner wünschenswerterweise vier beabstandete Ränder 44, die entlang des größten Teils seiner Länge verlaufen, um das Verschieben des Konuselementes 24 relativ zu dem Futterrohr 20 zu erleichtern. Das erläuterte Futterrohr definiert auch ein Paar von diametral entgegenliegenden Durchtritten 46 zur Aufnahme von Schnüren 130, wie nachstehend beschrieben. Jeder Durchtritt 46 umfaßt ein Loch 48, das auf der Fläche des jeweiligen zylindrischen Teils 40 definiert ist und eine Öffnung 49, die durch den oberen Teil des entsprechenden zylindrischen Teils definiert ist. Jedes Loch 48 ist angrenzend an die entsprechende Öffnung 49 unter Bildung des entsprechenden Druchtrittes 46 (s. Fig. 1 und 6).
  • Das Futterrohr 20 umfaßt auch einen Verschlußteil 50 am oberen Ende des zylindrischen Teils 40, der wünschenswerterweise integral ist mit dem zylindrischen Teil. Der Verschlußteil 50 definiert ein Loch 52 zur Aufnahme der Futterversorgungsleitung 12. Das Loch 52 verläuft in der Regel senkrecht zu dem Kanal 42. Der Verschlußteil 50 umfaßt wünschenswerterweise auch ein Paar von eingreifenden Überständen 54 zum Eingreifen des Drahtes 14 des Fütterungssystems. Eine Öffnung (nicht gezeigt) ist in der Futterversorgungsleitung 12 definiert, durch die Futter in den Kanal 42 des Futterrohres 20 aus der Futterversorgungsleitung 12 eintreten kann.
  • Bei einer bevorzugten Ausführungsform ist das Trogelement 26 schalenförmig und umfaßt einen emporstehenden konischen Teil 60, der vom Zentrum des Trogelementes verläuft. Das Trogelement 26 umfaßt auch eine nach oben stehende periphere Wand 62, die in einem Rand 64 endet. Der Rand 64 umfaßt einen Innenflansch 66 zum Eingreifen der Flügelelemente 22, wie hier im folgenden beschrieben. Bei der erläuterten Ausführungsform umfaßt der Flansch 66 eine Doppelflanschanordnung.
  • Bei einer bevorzugten Ausführungsform sind die Flügelelemente 22 um den Umfang des Fußendes 68 des zylindrischen Teils 40 beabstandet, und jedes Flügelelement 22 umfaßt einen Verbindungsteil 70 und einen Flügelteil 72, der damit integral ist. Die Verbindungsteile 70 verlaufen in der Regel nach unten und radial nach außen von dem Fußende 68 des zylindrischen Teils 40. Jeder Verbindungsteil 70 umfaßt ein Paar von beabstandeten Seitenelementen 74, die zueinander konvergieren, wenn die Seitenelemente in Richtung des Flügelteils 72 verlaufen.
  • Die Flügelteile 72 verlaufen wünschenswerterweise radial nach außen von den Enden der Verbindungsteile 70. Jeder Flügelteil 72 umfaßt wünschenswerterweise eine obere Wand 78, die ein Paar von gegenüberliegenden Seitenwänden 80 verbindet, die nach unten von der oberen Wand verlaufen. Die Deckwand 78 eines jeden Flügelteils 72 definiert eine Öffnung 82 zum gleitbaren Eingreifen des Konuselementes 24, wie hier im folgenden beschrieben. Die Seitenwände 80 sind wünschenswerterweise parallel zueinander und sind entlang ihrer inneren oder proximalen Enden durch ein Dichtungselement 84 verbunden. Bei der erläuterten Ausführungsform grenzt die Außenseite 86 eines jeden Dichtungselementes 84 an die Innenwand 88 des Konuselementes 24 und ist unter Vervollständigung der Bogenkonfiguration der Innenwand gebogen.
  • Jedes der erläuterten Dichtungselemente 84 verläuft vom Fuße des jeweiligen Paares von Seitenwänden 80 über die Deckwand 78 des entsprechenden Flügelteils 72 hinaus. Bei der erläuterten Ausführungsform umfaßt auch jeder Flügelteil 72 eine verstärkende Innenwand (nicht gezeigt), die die Innenseiten der Seitenwände 80 miteinander verbindet. Die Seitenelemente 74 des Verbindungsteils 70 enden an den Innenseiten 90 der Dichtungselemente 84.
  • Eine Vielzahl von eng beabstandeten Fingern 92 verläuft von den Außen- oder distalen Enden der Seitenwände 80 radial nach außen. Die Finger 92 sind so ausgelegt, daß sie einstellbar eingreifen mit dem Flansch 66 der peripheren Wand 62 des Trogelementes 26, um die einstellbare Positionierung des Futterrohres 20 und des Konuselementes 24 relativ zu dem Trogelement zu gestatten. Da die Größe der Futteröffnung 30 von der Positionierung des Konuselementes 24 relativ zu dem Trogelement 26 abhängt, kann die Größe der Futteröffnung durch einstellbare Positionierung der Finger 92 relativ zu dem Flansch 66 des Trogelementes eingestellt werden.
  • Das Konuselement 24 ist hohl und liegt über dem Futterrohr 20. Es ist wünschenswerterweise zur Verhinderung konfiguriert, daß das Geflügel darauf springt. Das erläuterte Konuselement umfaßt beispielsweise einen in der Regel zylindrischen Deckenteil 100, der gleitbar in das Futterrohr 20 eingreift, einen zentralen konischen kegelstumpfförmigen Teil 102 und einen in der Regel zylindrischen Fußteil 104, der einen Umfangsrand 106 umfaßt. Bei der erläuterten Ausführungsform ist der Basisteil 104 auch leicht geneigt.
  • Der Basisteil 104 des Konuselementes 24 umfaßt drei auf dem Umfang liegende beabstandete Eingreifarme 110 und definiert drei Paare von Schlitzen 112, die jeweils über einem der Eingreifarme 110 liegen. Jeder Eingreifarm 110 wird gleitbar von der Öffnung 82 des Flügelteils 72 eines entsprechenden Flügelelementes 22 aufgenommen, und jedes Paar von Schlitzen 112 nimmt gleitbar die Seitenwände 80 des Flügelteils auf. Im Betrieb sind die Schlitze 112 wünschenswerterweise mindestens teilweise durch die Dichtungselemente 84 zur Minimierung oder Verminderung der Futtermenge geschlossen, die sonst durch die Schlitze austreten würden.
  • Jeder Eingreifarm 110 umfaßt wünschenswerterweise einen Verschlußrand 114 an seinem distalen Ende. Der Verschlußrand 114 verläuft wünschenswerterweise radial nach außen und ist zum Eingreifen des Fußes der Deckwand 78 ausgelegt, wenn das Konuselement 24 in die erhöhte Position bewegt wird, um zu verhindern, daß das Konuselement sich aus dem Flügelteil während der normalen Betriebsbedingungen löst. Allerdings sind die Eingreifarme 110 wünschenswerterweise biegsam, um das manuelle Eingreifen und Lösen des Konuselementes 24 in die Flügelelemente 22, wenn gewünscht, zu erleichtern.
  • Jeder Eingreifarm 110 umfaßt wünschenswerterweise eine eingreifende Vorderfläche 120 und ein Paar von gegenüberliegenden seitlichen Eingreifflächen 122. Die vorderen und seitlichen Eingreifflächen 120 und 122 verlaufen von der Nähe des oberen Endes des Basisteils 104 über den Bodenrand 32 des Konuselementes 24 hinaus. Bei der erläuterten Ausführungsform ragen die Eingreifarme 110 radial von dem Basisteil 104 des Konuselementes 24 nach außen. Die vordere Eingreiffläche 120 ist mit dem oberen Ende des Basisteils 104 durch eine geneigte Fläche 126 verbunden. Die vorderen und seitlichen Eingreifflächen 120 und 122 verlaufen wünschenswerterweise in einer in der Regel vertikalen Richtung unter Erleichterung des vertikalen Gleitvorgangs des Konuselementes 24 relativ zu den Flügelteilen 72.
  • Bei einer bevorzugten Ausführungsform umfaßt der Fütterungsaufbau auch ein Paar von Schnüren 130, die an dem Konuselement befestigt sind, und ein Verschlußelement in Form einer Kabelklemme 132, die die Schnüre mit dem Draht 14 verbindet. Die Schnüre 130 können an dem Konuselement 24 auf jede zweckmäßige Weise, vorzugsweise in einem Abstand von 180º befestigt sein und verlaufen wünschenswerterweise um das Futterversorgungsrohr 12. Jede Schnur 130 passiert auch eine der Durchtritte 46, die durch das Futterrohr 20 definiert sind. Mit dieser Konfiguration führt das Ziehen des Drahtes 14 in einer Richtung dazu, daß das Konuselement 24 relativ zu dem Futterrohr 20 erhöht wird und das Ziehen des Drahtes in die andere Richtung bewirkt, daß das Konuselement 24 relativ zu dem Futterrohr 20 abgesenkt wird. Das Ziehen des Drahtes 14 kann erreicht werden auf jede zweckmäßige Weise wie beispielsweise durch Drehen eines mit dem Draht in Verbindung stehenden Knopfes. Falls gewünscht kann auch die Größe der Futteröffnung 30 auf jede andere zweckmäßige Weise eingestellt werden wie beispielsweise durch Einstellung der Positionierung der Kabelklemme 132 relativ zu dem Futterrohr 20.
  • Die Kabelklemme 132 kann jeden zweckmäßigen Aufbau aufweisen. Beispielsweise umfaßt die erläuterte Kabelklemme 132, die ein im Handel erhältlicher Befestiger ist, eine Flügelnuß 134 und einen Gewindebolzen 136, der einstellbar eingreifbar ist mit der Flügelnuß. Die Flügelnuß 134 umfaßt eine innere Gewindewand 138, die ein Loch 140 definiert und einen Stamm 142 innerhalb des Loches. Der Bolzen 136 definiert einen diametrischen Schlitz 150 zur Aufnahme der Schnüre 130 und des Stammes 142 der Flügelnuß 134. Somit kann die Kabelklemme 132 auf den Schnüren 130 positioniert werden, und der Draht 14 an der geeigneten Position, und die Flügelnuß 134 unter Verschluß der Kabelklemme an Ort und Stelle gedreht werden.
  • Demgemäß kann die Futteröffnung 30, die definiert ist durch den Fütterungsaufbau 10, gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung entweder durch Einstellen der Flügelelemente 22 relativ zu dem Trogelement 26 oder durch Verschieben des Konuselementes 24 relativ zu dem Futterrohr 20 auf jede zweckmäßige Weise oder durch eine Kombination von beidem eingestellt werden. Als Ergebnis kann die Futteröffnung 30 in feinen Bewegungen über einen breiten Bereich von Größen eingestellt werden. Zusätzlich stellt die Fähigkeit zur Einstellung der Größe der Futteröffnung 30 auf zwei verschiedenen Weisen zusätzlichen Vorteil für den Geflügelzüchter bereit.
  • Der Umfang des Schutzes ist anhand der folgenden Ansprüche zu messen, die so breit, wie es die Erfindung gestattet, interpretiert werden sollten.

Claims (11)

1. Futterspender (10) für Vögel oder andere Tiere, umfassend ein Schalenelement (26) und ein Spenderrohr (20), das einen Durchlass (42) zur Aufnahme von Nahrung aus einem Futtervorrat definiert; dadurch gekennzeichnet, dass eine Vielzahl von mit dem Spenderrohr (20) verbundenen Flügelelemente (22) und ein um das Spenderrohr (20) angebrachtes Konuselement (24), das an der Vielzahl von Flügelelementen (22) verschiebbar befestigt ist, vorgesehen sind, wobei das Konuselement (24) zum Verschieben zwischen einer abgesenkten und einer erhöhten Position relativ zu dem Flügelelement (22) ausgelegt ist, das Schalenelement (26) und ein Ende (32) des Konuselementes (24) eine Futteröffnung (30) definieren, die das Nachfließen von Futter aus dem Spenderrohr (20) in das Schalenelement (26) zum Anbieten und zum Verzehr gestattet, wobei die Futteröffnung (30) in der Größe zunimmt, wenn das Konuselement (24) in die erhöhten Position bewegt wird.
2. Futterspender (10) nach Anspruch 1, wobei jedes der Flügelelemente (22) an seinem distalen Ende eine Vielzahl von Fingern (92) zum verstellbaren Eingreifen in das Schalenelement (26) und zum Einstellen der Größe der Futteröffnung (30)umfasst.
3. Futterspender (10) nach Anspruch 1, wobei das Konuselement (24) eine Vielzahl von Eingreifarmen (110) umfasst, die verschiebbar in die Flügelelemente (32) eingreifen, wobei jedes der Flügelelemente (22) eine Öffnung (82) zum verschiebbaren Aufnehmen eines entsprechenden Eingreifarms (110) definiert.
4. Futterspender (10) nach Anspruch 3, wobei jeder der Eingreifarme (110) eine Einrastkante (114) umfasst, die zum Eingreifen in ein entsprechendes Flügelelement (22) ausgelegt ist, wenn das Konuselement (24) sich in der erhöhten Position befindet, um das Lösen des Konuselements (24) von dem Flügelelement (22) zu verhindern, und wobei die Einrastkanten (114) an den distalen Enden der Eingreifarme (110) ausgebildet sind.
5. Futterspender (10) nach Anspruch 3, wobei die Eingreifarme (110) biegsam sind und das Konuselement (24) von den Flügelelementen (22) durch Biegen der Eingreifarme lösbar ist.
6. Futterspender (10) nach Anspruch 3, wobei das Konuselement (24) eine Vielzahl von Paaren von Schlitzen (112) definiert, wobei jedes Paar von Schlitzen (112) um den entsprechenden Eingreifarm (110) angebracht ist und durch Verschieben Teile eines entsprechenden Flügelelements (22) aufnimmt.
7. Futterspender (10) nach Anspruch 6, wobei jedes der Flügelelemente (22) ein Verschlusselement (84) umfasst, das praktisch ein entsprechendes Paar von Schlitzen (112) verschließt, wenn das Konuselement (24) sich in der abgesenkten Position befindet, wobei die Verschlusselemente (84) an eine Innenwand (88) des Konuselements (24) stoßen und wobei die Verschlusselemente (84) und die Innenwand (88) des Konuselements (24) gekrümmt sind.
8. Futterspender (10) nach Anspruch 3, wobei jedes Flügelelement (22) eine Deckwand (78) umfasst und wobei jede Öffnung (82) durch eine entsprechende Deckwand (78) definiert ist und wobei jedes Flügelelement (22) ein Paar von beabstandeten, über die entsprechenden Deckwände (78) miteinander verbundenen Seitenwände (80) umfasst.
9. Futterspender (10) nach Anspruch 3, wobei jedes Flügelelement (22) einen Flügelteil (72) und einen Verbindungsteil (70) umfasst, der den Flügelteil (72) mit dem Spenderrohr (20) verbindet, wobei jeder Flügelteil (72) eine Deckwand (78) umfasst und jede Öffnung (82) durch eine entsprechende Deckwand (78) definiert ist, und wobei jeder Flügelteil (72) ein Paar von beabstandeten, über die entsprechende Deckwand (78) miteinander verbundenen Seitenwänden (80) umfasst.
10. Futterspender (10) nach Anspruch 1, der außerdem ein Verbindungsstück zum Koppeln des Futterspenderaufbaus mit einem Träger eines Geflügel-Fütterungssystems und zum verstellbaren Positionieren des Konuselements relativ zum Spenderrohr umfasst.
11. Futterspender (10) nach Anspruch 1, wobei die Flügelelemente (22) und das Spenderrohr (20) aus einem Stück geformt sind.
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