DE69801087T2 - Markise mit Beleuchtungsmitteln - Google Patents
Markise mit BeleuchtungsmittelnInfo
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- E04F10/02—Sunshades, e.g. Florentine blinds or jalousies; Outside screens; Awnings or baldachins of flexible canopy materials, e.g. canvas ; Baldachins
- E04F10/06—Sunshades, e.g. Florentine blinds or jalousies; Outside screens; Awnings or baldachins of flexible canopy materials, e.g. canvas ; Baldachins comprising a roller-blind with means for holding the end away from a building
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Description
- Die Erfindung bezieht sich auf eine Markise oder ein Sonnendach, insbesondere auf eine Markise von der Art, die an einer Außenwand eines Gebäudes anzubringen ist, mit einem langgestreckten Rahmen oder Gehäuse und einer Abschirmungseinrichtung, die einen bewegbaren Schirm aufweist, der über eine spezifizierte Entfernung in Bezug auf den Rahmen oder das Gehäuse ausgestreckt werden kann und der in seinem aufgespannten Zustand einen Winkel mit einer Außenwand oder Seite aufweisen kann, an welcher der Rahmen oder das Gehäuse angebracht ist, wobei der Rahmen oder das Gehäuse eine Beleuchtungseinrichtung aufweist.
- Eine Markise von dieser Art ist aus der deutschen Patentanmeludng 40 31 471 bekannt.
- Bei derartigen Markisen von dem Winkel- oder Ausstreckungs-Typ besteht die Abschirmungseinrichtung aus einem Stoff oder Schirm, der über eine spezifizierte Entfernung in Bezug auf die Außenwand bewegt werden kann, an welcher die Markise angebracht ist. Bei derartigen Typen von Markisen kann ferner der spitze Winkel, den der Stoff oder Schirm mit der Außenwand einschließt, verändert werden. Markisen von dem Winkel- oder Ausstreckungs-Tvp sind im allgemeinen oberhalb eines Fensters an einer Außenwand eines Gebäudes angebracht.
- Bei der bekannten Markise ist die Beleuchtungseinrichtung an dem Rahmen oder dem Gehäuse in der Weise angebracht, daß eine Falbel des Schirms beleuchtet wird, vorausgesetzt, daß sich der Schirm nicht von dem Rahmen oder dem Gehäuse erstreckt, das heißt, daß er in seinem geschlossenen oder zusammengefalteten Zustand ist. Durch Bewegen des Schirms in Bezug auf das Gehäuse, das heißt Auseinanderfalten des Schirms, befindet sich die Beleuchtungseinrichtung an der oberen Seite des Schirms, wenn in seinem aufgespannten Zustand betrachtet, wobei dieser Schirm selbstverständlich die Eigenschaft hat, einfallendes Licht zu blockieren.
- Insbesondere in dem Falle von Häusern, bei denen eine Markise zum Beispiel an der Terassenseite des Hauses angebracht ist, ist es oftmals wünschenswert, ebenfalls eine an der Terasse verfügbare Beleuchtung zu besitzen. In einem derartigen Falle muß bei der bekannten Markise eine getrennte Beleuchtungseinrichtung an der Außenwand zusätzlich zu der Markise angebracht werden.
- In der Praxis müssen die Markise und die Beleuchtungseinrichtung beide getrennt angebracht werden, wodurch häufig für die Markise und die Beleuchtungseinrichtung in dem Falle einer Anbringung unter einer Decke oder unter einem vorstehenden Wandteil ungenügender Raum verfügbar ist, so daß ein Kompromiß notwendig ist, der von einem ästhetischen Standpunkt aus gesehen oftmals für das Design und die Gestalt der Markise oder der Beleuchtungseinrichtung oder beider schädlich ist.
- Dementsprechend sieht die Erfindung eine Markise vor, die dadurch gekennzeichnet ist, daß die Beleuchtungseinrichtung innerhalb des Rahmens oder Gehäuses untergebracht und so angeordnet ist, daß der Raum unterhalb des Schirms ungeachtet der Position des Schirms beleuchtet wird.
- Im Unterschied zu der bekannten Markise liefert die Markise entsprechend der Erfindung eine effektive Illumination oder Beleuchtung des Raums unterhalb des Schirms auch dann, wenn der Schirm nach auswärts ausgestreckt ist, das heißt auseinandergefaltet ist. Die Intensität des Lichts kann zum Lesen eines Buches eingestellt werden, ebenfalls aber für den Zweck einer Sicherheitsbeleuchtung, um so viel wie nur möglich Verletzungen aufgrund der Dunkelheit zu vermeiden. Dies ebenfalls, wenn ein Benutzer vergessen hat, den Schirm bei Nacht nach oben zu falten, oder wenn der Schirm aufgrund eines Fehlers oder dergleichen auseinandergefaltet bleibt.
- Bei der Markise entsprechend der Erfindung sind die Gesamtkosten zum Anbringen der Markise und der Beleuchtungseinrichtung beträchtlich herabgesetzt, weil sowohl die Markise als auch die Beleuchtungseinrichtung in einem Vorgang gleichzeitig angebracht werden können. Der Gesamtheit kann ein erwünschtes ästhetisches Aussehen und/oder eine erwünschte Gestalt verliehen werden und die Gesamtheit kann an besondere standardisierte Abmessungen von Fenstern oder dergleichen angepaßt werden, falls erwünscht.
- Bei einer Ausführungsform der Markise entsprechend der Erfindung, insbesondere zur Anwendung oberhalb eines Fensters an der Terassenseite eines Hauses, weist die Abschirmungseinrichtung einen Schirm auf, der auf eine drehbar angeordnete Rolle gewickelt werden kann, derart, daß der Schirm in Bezug auf den Rahmen oder das Gehäuse durch Drehen der Rolle bewegt werden kann, wobei die Beleuchtungseinrichtung gegenüber der Rolle in der Weise angeordnet ist, daß die Beleuchtungseinrichtung sich unterhalb des Schirms in seinem aufgespannten Zustand befindet.
- Bei einer anderen Ausführungsform ist die Beleuchtungseinrichtung in der Weise angeordnet, daß Licht in einer spezifizierten Richtung ausgesendet wird. In dem aufgespannten Zustand der Markise kann Licht in der Richtung der Decke oder eines vorstehenden Wandteils beispielsweise für dekorative Zwecke und funktionell in der Richtung einer Terasse oder dergleichen ausgesendet werden, die unter der Markise vorhanden ist.
- Bei Markisen, die in der Praxis verwendet werden, kann die Abschirmungseinrichtung manuell oder automatisch, zum Beispiel elektrisch, bewegt werden. Es versteht sich, daß eine getrennte elektrische Verbindung für die Beleuchtungseinrichtung in dem Falle einer elektrisch betätigten Abschirmungseinrichtung nicht erforderlich ist. In diesem Falle kann die Beleuchtungseinrichtung unmittelbar mit der elektrischen Verbindung der Betätigungseinrichtung verbunden werden.
- Bei einer bevorzugten Ausführungsform ist eine elektrische Energieversorgungseinrichtung in der Gestalt einer Batterie in dem Gehäuse der Markise für den Zweck einer Versorgung der Beleuchtungseinrichtung mit elektrischer Energie untergebracht. Bei einer noch anderen Ausführungsform kann diese Batterie vorteilhafterweise in der Rolle einer Markise von dem oben beschriebenen Typ untergebracht sein.
- Die Batterie kann entfernbar angeordnet sein, um im Falle einer Erschöpfung ausgetauscht zu werden. Bei einer anderen bevorzugten Ausführungsform der Erfindung weist das Gehäuse der Markise eine Solarzellenanordnung auf, die mit der Energieversorgungseinrichtung betriebsmäßig verbunden ist. Die Batterie kann während der Tageszeit aufgeladen werden, beispielsweise mittels der Solarzellenanordnung, die dazu befähigt ist, elektrische Energie aus dem Licht zu erzeugen, das auf sie auftrifft, derart, daß ausreichend Energie in der Batterie zum Versorgen der Beleuchtungseinrichtung mit Energie während des Abends und der Nacht gespeichert ist.
- Die Solarzellenanordnung ist vorzugsweise an dem Gehäuse in der Art angebracht, daß sie nicht bis zu irgendeinem bedeutenden Ausmaß abgeschirmt wird, wenn die Abschirmungseinrichtung in Bezug auf das Gehäuse bewegt wird.
- Bei einer noch anderen Ausführungsform der Erfindung erstreckt sich die Solarzellenanordnung entlang der Länge des Gehäuses, um über genügend Energie zu verfügen, die zum raschen Laden der Batterie verfügbar ist.
- Bei einer noch anderen Ausführungsform der Markise entsprechend der Erfindung ist eine Antriebseinrichtung, die mit der Energieversorgungseinrichtung verbunden ist, insbesondere ein elektrisch gesteuerter Motor vorgesehen, um die Abschirmungseinrichtung in Bezug auf das Gehäuse zu bewegen.
- Bei einer noch anderen, bevorzugten Ausführungsform der Erfindung, insbesondere in dem Falle einer eine Rolle aufweisenden Markise, weist die Antriebseinrichtung einen rohrförmigen Motor auf, der in der Rolle von einem Ende von dieser aufgenommen ist, wohingegen die Energieversorgungseinrichtung in der Gestalt einer Batterie in der Rolle von dem anderen Ende aufgenommen ist.
- Durch weiteres Unterbringen einer Steuereinrichtung für eine Fernsteuerung der Beleuchtungseinrichtung und/oder der Antriebseinrichtung in dem Gehäuse, wobei diese Steuereinrichtung mit einer Sensoreinrichtung bei einer Ausführungsform der Erfindung zum Steuern der Beleuchtungseinrichtung und/oder der Antriebseinrichtung unter dem Einfluß von Umgebungsbedingungen und/oder der Zeit verbunden sein kann, kann eine kompakte Markise in der Gestalt einer einstückigen, einzelnen Einheit geschaffen werden, die an einer Außenwand eines Gebäudes anzubringen ist.
- Die Erfindung wird im nachfolgenden in näheren Einzelheiten unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen näher erläutert, die eine Ausführungsform eines Sonnendachs in der Gestalt einer Markise oder eines Sonnenschirms von dem Ausstreckungstyp veranschaulichen.
- Fig. 1 ist eine schematische, perspektivische Ansicht einer bevorzugten Ausführungsform eines Sonnendachs entsprechend der Erfindung in der Gestalt einer Markise, wobei einige wenige Teile, die von der Außenseite her nicht sichtbar sind, in gestrichelten Linien dargestellt sind.
- Fig. 2 ist in größerem Maßstab eine schematische, perspektivische Ansicht eines Teils des Sonnendachs bzw. der Markise entsprechend Fig. 1, wobei Teile in einer auseinandergezogenen Ansicht gezeigt sind.
- Fig. 3 ist in größerem Maßstab eine schematische, perspektivische Querschnittsansicht eines geschlossenen Sonnendachs bzw. einer geschlossenen Markise entsprechen der Fig. 1, von der Linie III-III betrachtet.
- Fig. 4 ist ein Blockschaltbild einer Ausführungsform eines elektrischen Stromlaufplans zur Verwendung bei dem Sonnendach bzw. der Markise entsprechend der Fig. 1.
- Das Sonnendach entsprechend der Erfindung, das in Fig. 1 gezeigt ist, ist von dem sogenannten Winkel- oder Ausstreckungs-Typ, der an der Außenwand eines Gebäudes anzubringen ist.
- Das Sonnendach oder die Markise 1 weist einen langgestreckten Rahmen oder ein langgestrecktes Gehäuse 2 auf, von dem aus eine Abschirmungseinrichtung in der Gestalt eines lichtundurchlässigen Schirmes oder eines lichtundurchlässigen Stoffes über eine spezifizierte Entfernung ausgestreckt werden kann.
- Der Schirm oder der Stoff 3 wickelt sich auf eine sogenannte Wickelrolle 4 innerhalb des Rahmens oder Gehäuses 2. Der Schirm oder der Stoff ist mit seinem sich nach auswärts erstreckenden Ende an einer Endleiste oder an einem Endrohr 5 angebracht, die oder das durch den Rahmen oder das Gehäuse 2 mittels Gelenkarmen 6 getragen ist. Bei der veranschaulichten Ausführungsform sind die Gelenkarme 6 in gestrichelten Linien dargestellt, weil sie sich unterhalb des Stoffs oder des Schirms 3 erstrecken, in der Zeichnungsebene betrachtet.
- In Übereinstimmung mit der Erfindung ist eine Beleuchtungseinrichtung 7 unterhalb des Rahmens oder Gehäuses 2 vorgesehen, ebenfalls in der Zeichnungsebene betrachtet.
- Wie in Fig. 1 klar dargestellt ist, kann die Beleuchtungseinrichtung 7 den Raum unterhalb des Rahmens oder Gehäuses 2, das heißt den Stoff oder den Schirm 3 effektiv beleuchten, und zwar ungeachtet der Position des Stoffes oder des Schirmes 3, das heißt, ob er zusammengefaltet oder auseinandergefaltet ist. Die Art und die Leistung der Beleuchtungseinrichtung können in Abhängigkeit von dem Zweck gewählt werden, für den die Beleuchtungseinrichtung vorgesehen ist, zum Beispiel in Abhängigkeit von Arbeitszwecken, Sicherheitszwecken oder dekorativen Zwecken.
- Eine Solarzellenanordnung 8, die aus mehreren Solarzellentafeln besteht, die sich in der Längsrichtung des Rahmens oder Gehäuses 2 erstrecken, ist an der oberen Seite des Rahmens oder Gehäuses 2 angebracht, in der Zeichnungsebene betrachtet. Für die Zwecke der Erläuterung ist lediglich ein Teil der Solarzellenanordnung 8 dargestellt.
- Bei der veranschaulichten Ausführungsform der Erfindung ist eine Energieversorgungseinrichtung, die eine oder mehrere Batterien 11 aufweist, in der Rolle 4 an einem Ende 9 der Rolle untergebracht, wie in gestrichelten Linien dargestellt. Ein elektrischer Antriebsmotor 12, der ebenfalls in gestrichelten Linien dargestellt ist, ist teilweise oder vollständig in der Rolle 4 an dem anderen Ende 10 von dieser untergebracht. Der Stoff oder der Schirm 3 kann in den Rahmen oder das Gehäuse 2 oder aus dem Rahmen oder dem Gehäuse 2 heraus mit Hilfe des Motors 12 bewegt werden. In Abhängigkeit von der Konstruktion ist es ebenfalls möglich, den spitzen Winkel α zu ändern, den der Stoff oder der Schirm 3 in seinem aufgespannten Zustand mit der Außenwand oder Außenseite 13 eines Gebäudes einschließt.
- Fig. 2 ist eine in einem größeren Maßstab gezeigte Explosionsdarstellung einer Anzahl der Hauptbauteile der Markise 1, die in Fig. 1 gezeigt ist.
- Der Rahmen oder das Gehäuse 2 besteht aus einem ersten Rahmenteil 14, der einen im wesentlichen V-förmigen Querschnitt aufweist, wobei ein erster Schenkel 15 eine im wesentlichen flache Platte ist, die an einer Außenwand eines Gebäudes anzubringen ist, und der andere Schenkel 16 die Gestalt einer gekrümmten Abdeckung aufweist.
- Der Rahmen oder das Gehäuse 2 besteht ferner aus einem zweiten Rahmenteil 17, der einen im wesentlichen L-förmigen Querschnitt aufweist, wobei dessen langer Schenkel 18 gleichfalls eine im wesentlichen flache Platte ist, die an einer Außenwand anzubringen ist, und wobei der kurze Schenkel 19 des zweiten Rahmenteils 17 eine Kammer 20 definiert.
- Der erste Rahmenteil 14 und der zweite Rahmenteil 17 sind an ihrem jeweiligen freien Ende mit Verbindungsmitteln 21 bzw. 22 versehen, um die Rahmenteile miteinander zu verbinden. Die Rahmenteile 14, 17 können aus Stahlblech oder zum Beispiel aus Aluminium hergestellt sein.
- Die Beleuchtungseinrichtung 7 entsprechend der Erfindung in der Gestalt einer sogenannten TL (Tube Light = Röhrenlicht)-Beleuchtungseinrichtung bei dieser Ausführungsform ist in der Kammer 20 gezeigt. Selbstverständlich können ebenfalls andere geeignete Lampentypen und Befestigungsmittel verwendet werden, wie dies in der Technik an sich bekannt ist.
- An ihrer unteren Seite, wie in der Figur gezeigt, ist die Kammer 20 durch eine Platte 23 aus einem lichtdurchlässigen Material verschlossen. Diese Platte kann eine durchlässige oder halbdurchlässige Platte aus Kunststoffmaterial sein oder eine Platte 23 aus einem perforierten, nichtdurchlässigen Material, unter anderem einem Metall. Der Rahmen oder das Gehäuse 2 kann ebenfalls in einem Stück gefertigt sein, zum Beispiel aus Aluminium.
- Aus Gründen der Übersichtlichkeit sind die elektrischen Anschlüsse der Beleuchtungseinrichtung 7 nicht gezeigt. Sockel und Verbinder, die zum Montieren von Lampen geeignet sind, sind ebenfalls in der Praxis an sich bekannt.
- Wie in Fig. 2 eindeutig gezeigt ist, nimmt die Energieversorgungseinrichtung 11 die Gestalt einer zylindrischen Batterie an, die in der Rolle 4 von dem Ende 9 von dieser aufgenommen ist. An dem anderen Ende 10 der Rolle 4 ist hierin ein rohrförmiger Motor 12 angeordnet, in der Art, daß eine Drehung des Motors 12 die Rolle 4 dazu veranlassen wird, sich in einer von beiden Richtungen zu drehen, um den (nicht gezeigten) Stoff oder Schirm nach einwärts oder nach auswärts in Bezug auf den Rahmen oder das Gehäuse 2 zu bewegen.
- Bei der veranschaulichten Ausführungsform besteht die Solarzellenanordnung 8 aus Solarzellentafeln 24, die, in der Zeichnungsebene betrachtet, an der oberen Seite des Schenkels 16 des ersten Teils 14 des Rahmens oder Gehäuses 2 angebracht sind. Wie gezeigt, ist der Schenkel 16 mit einer Ausnehmung 25 zum gleitbaren Aufnehmen der Solarzellentafeln 24 hierin versehen.
- Aus Gründen der Übersichtlichkeit ist ein Gelenkarm 6 gezeigt, der an einem Ende mit Befestigungsmitteln 26 zum Befestigen der Endleiste 5 hieran versehen ist und der an dem anderen Ende mit Befestigungsmitteln 27 versehen ist, um an einer Endkappe 28 befestigt zu werden, die an beiden Enden des langgestreckten Rahmens oder Gehäuses 2 in seinem montierten Zustand angebracht ist. Die Endkappen 28 sind mit Montagelöchern 29 zum Montieren der Markise 1 an einer Außenwand versehen.
- Aus Gründen der Übersichtlichkeit ist das Traglager der Rolle 4 und beispielsweise des rohrförmigen Motors 12 nicht in Einzelheiten dargestellt. Es wird jedoch für den Fachmann klar sein.
- Fig. 3 ist eine in einem größeren Maßstab gezeigte Querschnittsansicht von der Linie III-III nach Fig. 1, wobei der Stoff oder der Schirm 3 innerhalb des Rahmens oder Gehäuses 2 vollständig vorhanden ist. Wie durch gestrichelte Linien angedeutet, kann ein Stützrohr 30 in der Längsrichtung des Rahmens oder Gehäuses 2 für Versteifungszwecke angeordnet sein. Dies ist insbesondere der Fall bei Sonnenschirmen, die beispielsweise eine Länge von mehr als 5 m aufweisen.
- Fig. 4 zeigt in der Gestalt eines Blockschaltbildes eine Ausführungsform eines elektrischen Stromlaufplanes zur Verwendung bei der Markise 1 entsprechend der Erfindung.
- Die Solarzellenanordnung 8 in der Gestalt von einer oder mehreren Solarzellentafeln 24 ist mit einem Eingang 32 einer Ladeschaltung 31 verbunden. Die Energieversorgungseinrichtung in der Gestalt einer Batterie 11 ist mit dem Ausgang 33 der Ladeschaltung 31 verbunden. Die Ladeschaltung 31 ist in der Weise konzipiert, daß die Batterie 11 durch elektrische Energie geladen werden kann, die durch die Solarzellenanordnung 8 erzeugt wird. Die Beleuchtungseinrichtung 7 und die Antriebseinrichtung in der Gestalt eines elektrischen Gleichstrommotors 12 sind mit der Batterie 11 verbunden.
- Eine Motorsteuerschaltung 34 ist zum Steuern des Motors 12 vorgesehen. Elektrische Gleichspannungsenergie wird von der Batterie 11 zu dem Eingang 35 der Motorsteuerschaltung mittels eines Phasenwandlers 37 zugeführt. Der Motor 12 ist mit einem Ausgang 36 der Motorsteuerschaltung 34 verbunden.
- Die Polarität der Gleichspannung an dem Eingang 35 der Motorsteuerschaltung 34 kann durch den Steuerinverter 37 invertiert werden, was in der Drehung des Motors 12 in einer von beiden Richtungen resultiert. Die Motorsteuerschaltung 34 ist in der Weise konzipiert, daß der Antrieb ausgeschaltet wird, wenn der Motor 12 stationär ist, was zum Beispiel dann der Fall ist, wenn der Stoff oder der Schirm 3 vollständig innerhalb des Rahmens oder Gehäuses 2 untergebracht ist, oder dann, wenn der Stoff oder der Schirm 3 seine äußere Endstellung erreicht hat. Ebenfalls dann, wenn die Schirmbewegung behindert ist, wird der Antrieb ausgeschaltet.
- Als eine Alternative zu einer derartigen Motorsteuerschaltung 34 können sogenannte Begrenzungsschalter in Verdrahtungsabschnitte 38, 39 des Inverters 37 eingebaut sein, wobei diese Begrenzungsschalter die betreffenden Verdrahtungsabschnitte unterbrechen, wenn der Stoff oder der Schirm 3 seine jeweilige Endposition (nicht gezeigt) erreicht hat.
- Die Beleuchtungseinrichtung 7 kann mit Hilfe eines einpoligen Steuerschalters 40 eingeschaltet oder ausgeschaltet werden. Falls erwünscht, können die Wandlereinrichtung 41 in der Versorgungsleitung zu der Beleuchtungseinrichtung 7 und der Schalter 40 zum Umwandeln von Gleichspannung in Wechselspannung vorgesehen sein, beispielsweise dann, wenn die Beleuchtungseinrichtung 7, die verwendet wird, Wechselspannung erfordert, oder dann, wenn sie eine höhere Betriebsspannung als die Spannung erfordert, die an den Klemmen der Batterie 11 verfügbar ist.
- Bei dieser Ausführungsform können der Inverter 37 und der einpolige Schalter 40 manuell betätigt werden, wie bei 42 angegeben, oder automatisch mit Hilfe einer Steuerschaltung 43.
- Die Steuerschaltung 43 kann mit einer Fernsteuereinrichtung 44 versehen sein, zum Beispiel in Form einer Fernsteuerschaltung (radiographisch, Infrarot, Ultraschall, usw.), derart, daß die Bewegung des Stoffes oder Schirms 3 und das Einschalten und Ausschalten oder das Dimmen der Beleuchtungseinrichtung 7 mit Hilfe der Fernsteuereinrichtung 44 ausgeführt werden können.
- Bei einer bevorzugten Ausführungsform ist eine Sensoreinrichtung 45 mit der Steuerschaltung 43 verbunden, wobei diese Sensoreinrichtung beispielsweise lichtempfindliche Sensoren, um den Stoff oder den Schirm 3 in Abhängigkeit von den Lichtbedingungen (Sonnenbedingung) automatisch zu bewegen, und beispielsweise Feuchtigkeitssensoren aufweisen kann, um den Stoff oder den Schirm 3 innerhalb den Rahmen oder das Gehäuse 2 automatisch zu bewegen. Die Sensoreinrichtung 45 kann in der Art eingestellt werden, daß die Beleuchtungseinrichtung 7 automatisch eingeschaltet wird, wenn Dunkelheit hereinbricht. Die Sensoreinrichtung 45 kann weiterhin eine Zeitgebereinrichtung aufweisen, um die Beleuchtungseinrichtung 7 für eine vorbestimmte Zeitperiode brennen zu lassen oder um die Beleuchtungseinrichtung 7 automatisch einzuschalten und/oder den Stoff oder den Schirm zu vorbestimmten Zeitpunkten zu bewegen.
- Eine sehr kompakte Konstruktion kann durch Unterbringen der entsprechenden elektrischen Verbindungen und der zugeordneten Steuerschaltungen in die Rolle 4 noch dazu zwischen die Batterie 11 und den Motor 12 erhalten werden. An sich bekannte, geeignete, flexible oder andere elektrische Verbinder zum Verbinden feststehender oder drehbarer elektrischer Komponenten können dazu verwendet werden, um die elektrischen Komponenten, die in der Rolle vorhanden sind, mit den anderen Komponenten zu verbinden, zum Beispiel die Solarzellentafeln und die Beleuchtungseinrichtung 7.
- Die Solarzellentafeln 24, die Ladeschaltung 31, der Motor 12 und die Motorsteuerschaltung 34, die Steuerschaltung 43, die Fernsteuerschaltung 44, die Sensoreinrichtung 45 und die Wandlereinrichtung 41 sind im Handel erhältliche Komponenten, welche dem Fachmann nicht erläutert werden müssen. Batterien 11 mit beispielsweise 12 oder 24 Volt Gleichspannung, welche für den Zweck der Erfindung geeignet sind, sind ebenfalls Komponenten, die einem Fachmann wohl bekannt sind.
- Obwohl die Beleuchtungseinstellung 7 unterhalb des Stoffes oder Schirms 3 bei der veranschaulichten Ausführungsform vorhanden ist, so kann sie ebenfalls an den Enden des Rahmens oder Gehäuses 2 oder an oder in den Endkappen 28 selbstverständlich vorhanden sein oder sie kann so plaziert sein, um zusätzlich Licht zum Beleuchten einer Wölbung bzw. Rundung zwischen Decke und Wand oder einer Außenwand abzustrahlen, oder sie kann zu diesem Zweck weitere Beleuchtungsmittel enthalten, die an der oberen Seite des Rahmens oder Gehäuses 2 angebracht sind (nicht gezeigt). Die Beleuchtungseinrichtung 7 und/oder die Platte 23 können weiterhin in geeigneter Weise gewählt werden, um Licht unter einem erwünschten Winkel oder in einer erwünschten Richtung auszusenden.
- Die Art und die Leistung der Beleuchtungseinrichtung können in Abhängigkeit von dem Zweck gewählt werden, für den die Beleuchtungseinrichtung vorgesehen ist, zum Beispiel für Arbeitszwecke, Sicherheitszwecke oder dekorative Zwecke.
- Darüber hinaus ist die Erfindung nicht auf ein Sonnendach in der Gestalt einer Markise für Außenanwendung beschränkt.
- Obwohl die Erfindung mit Hilfe einer kompakten, unabhängigen, integrierten Ausführung eines Sonnenschirms erläutert worden ist, der in einem Montagevorgang installiert werden kann, ohne weitere äußere Verbindungen, so versteht es sich, daß die Erfindung nicht auf Sonnendächer bzw. Markisen beschränkt ist, die mit ihrer eigenen Energieversorgungseinrichtung versehen sind. Die Beleuchtungseinrichtung kann, falls erwünscht, für ihre elektrische Energieversorgung mit der elektrischen Installation eines Gebäudes verbunden werden, an dem die Markise angebracht ist.
Claims (14)
1. Eine Markise (1), insbesondere eine Markise (1) von der Art, die an
einer Außenwand (13) eines Gebäudes anzubringen ist, mit einem
langgestreckten Rahmen oder Gehäuse (2) und einer
Abschirmungseinrichtung (3-6), die einen bewegbaren Schirm (3) aufweist, der über eine
spezifizierte Entfernung in Bezug auf den Rahmen oder das Gehäuse (2)
ausgestreckt werden kann und der in seinem aufgespannten Zustand einen
Winkel (α) mit einer Außenwand (13) oder Seite aufweisen kann, an
welcher der Rahmen oder das Gehäuse (2) angebracht ist, wobei der
Rahmen oder das Gehäuse (2) eine Beleuchtungseinrichtung (7) und
Mitteln zum Versorgen der Beleuchtungseinrichtung (7) mit
elektrischer Energie aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß die
Beleuchtungseinrichtung (7) innerhalb des Rahmens oder Gehäuses (2)
untergebracht und so angeordnet ist, daß der Raum unterhalb des Schirms (3)
ungeachtet der Position des Schirms (3) beleuchtet wird.
2. Eine Markise (1) nach Anspruch 1, bei welcher die
Abschirmungseinrichtung (3-6) einen Schirm (3) aufweist, der auf eine drehbar
angeordnete Rolle (4) gewickelt werden kann, derart, daß der Schirm (3) in
Bezug auf den Rahmen oder das Gehäuse (2) durch Drehen der Rolle (4)
bewegt werden kann, und bei welcher die Beleuchtungseinrichtung (7)
gegenüber der Rolle (4) in der Weise angeordnet ist, daß die
Beleuchtungseinrichtung (7) sich unterhalb des Schirms (3) in seinem
aufgespannten Zustand befindet.
3. Eine Markise (1) nach Anspruch 1 oder 2, bei welcher die
Beleuchtungseinrichtung (7) so angeordnet ist, um Licht in einer
vorgeschriebenen Richtung auszusenden.
4. Eine Markise (1) nach Anspruch 1, 2 oder 3, bei welcher eine
Einrichtung zur Versorgung mit elektrischer Energie in der Gestalt einer
Batterie (11) in dem Rahmen oder Gehäuse (2) zu dem Zwecke der
Versorgung der Beleuchtungseinrichtung (7) mit elektrischer Energie
untergebracht ist.
5. Eine Markise (1) nach Anspruch 4, in Abhängigkeit von Anspruch 2,
bei welcher die Energieversorgungseinrichtung (11) in der Rolle (4)
untergebracht ist.
6. Eine Markise (1) nach Anspruch 4 oder 5, bei welcher das Gehäuse
(2) eine Solarzellenanordnung (8) aufweist, die mit der
Energieversorgungseinrichtung (11) betriebsmäßig verbunden ist.
7. Eine Markise (1) nach Anspruch 6, bei welcher die
Solarzellenanordnung (8) an dem Rahmen oder Gehäuse (2) in der Art angebracht ist, daß
sie nicht bis zu irgendeinem bedeutenden Ausmaß abgeschirmt wird,
wenn die Abschirmungseinrichtung (3-6) in Bezug auf den Rahmen oder
das Gehäuse (2) bewegt wird.
8. Eine Markise (1) nach Anspruch 6 oder 7, bei welcher die
Solarzellenanordnung (8) sich entlang der Länge des Rahmens oder Gehäuses (2)
erstreckt.
9. Eine Markise (1) nach Anspruch 4, 5, 6, 7 oder 8, welche eine mit
der Energieversorgungseinrichtung (11) verbundene Antriebseinrichtung
(12), insbesondere einen elektrisch gesteuerten Motor aufweist, um die
Abschirmungseinrichtung (3-6) in Bezug auf den Rahmen oder das
Gehäuse (2) zu bewegen.
10. Eine Markise (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, welche
eine Steuereinrichtung (43, 44) zur Fernsteuerung der
Beleuchtungseinrichtung (7) und/oder der Antriebseinrichtung (12) aufweist.
11. Eine Markise (1) nach Anspruch 10, die eine Sensoreinrichtung (45)
aufweist, die mit der Steuereinrichtung (44) verbunden ist, um die
Beleuchtungseinrichtung (7) und/oder die Antriebseinrichtung (12) in
Abhängigkeit von Umgebungsbedingungen zu steuern.
12. Eine Markise (1) nach Anspruch 9, 10 oder 11, in Abhängigkeit von
Anspruch 5, bei welcher die Energieversorgungseinrichtung (11) in der
Rolle (4) von einem Ende (9) von dieser aufgenommen ist und die
Antriebseinrichtung (12) in der Gestalt eines rohrförmigen Elektromotors in
der Rolle (4) von einem anderen Ende (10) von dieser aufgenommen ist.
13. Eine Markise (1) nach Anspruch 12, bei welcher die
Steuereinrichtung (44) und/oder die Sensoreinrichtung (45) in der Rolle (4)
untergebracht sind.
14. Eine Markise (1) nach Anspruch 13, bei welcher die Markise (I)
eine einstückige Einheit ist, die an einer Außenwand (13) eines Gebäudes
anzubringen ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| NL1007549A NL1007549C2 (nl) | 1997-11-14 | 1997-11-14 | Zonwering met verlichting. |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE69801087D1 DE69801087D1 (de) | 2001-08-16 |
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