DE69801185T2 - Blattübergabesystem mit Förderband und Sauggebläse - Google Patents

Blattübergabesystem mit Förderband und Sauggebläse

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DE69801185T2
DE69801185T2 DE69801185T DE69801185T DE69801185T2 DE 69801185 T2 DE69801185 T2 DE 69801185T2 DE 69801185 T DE69801185 T DE 69801185T DE 69801185 T DE69801185 T DE 69801185T DE 69801185 T2 DE69801185 T2 DE 69801185T2
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conveyor belt
transfer system
vacuum holes
vacuum
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Takeshi Kakinuma
Takahiro Ono
Nobuyoshi Suzuki
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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
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Description

    HINTERGRUND DER ERFINDUNG Gebiet der Erfindung
  • Die Erfindung betrifft ein Blatttransfersystem, insbesondere ein Blatttransfersystem für die Übergabe von Blättern, auf denen durch ein Bilderzeugungssystem, beispielsweise einen Drucker oder einen Kopierer, ein Bild aufgezeichnet ist, zu einem Fach.
  • Beschreibung des einschlägigen Standes der Technik
  • Fig. 9 zeigt einen typischen Drucker. Ein Papiervorratstisch 2 befindet sich auf einer Seite eines Druckergehäuses 1, und Druckpapierbögen 3 sind auf dem Papiervorratstisch 2 gestapelt. Die Druckbögen 3 werden von einer Einziehwalze 4 in das Druckergehäuse 1 eingezogen, wobei lediglich der oberste Druckbogen des Stapels von dem Stapel separiert und mit Hilfe eines Paares von Trennwalzen 5 in das Druckergehäuse 1 eingeführt wird. Der so dem Druckergehäuse 1 zugeführte Druckbogen 3 gelangt über eine Widerstandswalze 6 und eine Tintenübertragungstrommel 7, wodurch auf dem Druckbogen 3 durch Matrizendruck ein Bild aufgezeichnet wird. Der Druckbogen 3 mit dem darauf befindlichen Druckbild wird von einem Blatttransfersystem 8 auf ein auf der anderen Seite des Druckergehäuses 1 befindliches Fach 9 übergeben und ausgetragen.
  • Da im Fall eines Druckers der bedruckte Bogen noch durch die Tinte feucht ist, wird der bedruckte Bogen im allgemeinen mit Hilfe eines Vakuum-Förderers (eines Saugbandes) transferiert, welches nicht in Berührung mit der Vorderseite des das Druckbild tragenden bedruckten Bogens steht. Wie bekannt, enthält der Vakuum-Förderer im allgemeinen ein Paar Förderbänder 8a, die sich parallel zur Transferrichtung auf einander abgewandten Seiten des Wegs befinden, entlang dem die bedruckten Bögen transferiert werden, ferner ein Vakuumgebläse 8b, das sich zwischen den Förderbändern 8a und unterhalb von diesen befindet. Bei Betrieb des Vakuumgebläses 8b zum Erzeugen einer Saugkraft wird der bedruckte Bogen unter der Saugkraft gegen die Förderbänder 8a gezogen, und wenn die Förderbänder 8a angetrieben werden, wird der bedruckte Bogen befördert und auf das Fach 9 ausgetragen.
  • Üblicherweise befindet sich das Vakuumgebläse 8b in der Mitte der Förderbänder 8a bei Sicht in deren Längsrichtung. Dies geschieht zu dem Zweck, die Saugkraft möglichst gleichmäßig über der gesamten Fläche des Transferbereichs zu erzeugen.
  • Tatsächlich aber ist die Saugkraft in der Mitte der Förderbänder 8a, wo sich das Vakuumgebläse 8b befindet, am größten und schwächt sich in Richtung der Enden der Förderbänder 8a allmählich ab. Wenn weiterhin die Fläche desjenigen Bereichs des bedruckten Bogens, auf den die Saugkraft seitens des Vakuumgebläses 8b einwirkt, verringert wird, so schwächt sich natürlich auch die Anziehungskraft ab (das heißt die Papierhaltekraft). Ist die Anziehungskraft gering, läßt sich die Drehkraft der Förderbänder 8a nicht in ausreichendem Maß auf den bedruckten Bogen übertragen, und die Transferkraft wird geringer.
  • Wenn also das nachlaufende Ende des bedruckten Bogens an dem mittleren Bereich des Transferwegs vorbeiläuft, also dort, wo sich das Vakuumgebläse 8b befindet, so gelangt der bedruckte Bogen nur an die Stelle geringer Anziehungskraft, und die Transferkraft wird abrupt reduziert. Wenn außerdem der vordere Endabschnitt des bedruckten Bogens über das stromabwärtige Ende der Transportbänder 8a hinausgelangt, verringert sich die Fläche desjenigen Teils des bedruckten Bogens, auf den die Saugkraft seitens des Vakuumgebläses 8b einwirkt, was ebenfalls zu einer Schwächung der Transferkraft führt. Wenn die Transferkraft verringert wird, kommt der bedruckte Bogen zum Stillstand und läßt sich in einigen Fällen nicht korrekt austragen. Außerdem ergibt sich das Problem, daß der bedruckte Bogen nicht über die gewünschte Strecke ausgestoßen wird und sich demzufolge nicht an der richtigen Stelle des Fachs befindet, an der die gestapelten bedruckten Bögen mit ihren Rändern fluchten.
  • Die JP-03-166 159 A zeigt ein Blatttransfersystem mit einer Saugkammer unterhalb des oberen Transferbandes und mit einer Vakuumquelle seitlich angeordnet bezüglich der Saugkammer. Eine Unterteilungskammer befindet sich innerhalb der Saugkammer in der Weise, daß der Saugdruck in Richtung der Transportrichtung erhöht wird.
  • OFFENBARUNG DER ERFINDUNG
  • Angesichts der obigen Anmerkungen und Erläuterungen ist es das Hauptziel der vorliegenden Erfindung, ein Blatttransfersystem anzugeben, welches in der Lage ist, konstant eine Soll-Transferkraft auf den bedruckten Bogen aufzubringen und den bedruckten Bogen sicher auszutragen.
  • Erfindungsgemäß wird ein Blatttransfersystem zum Transferieren von Blättern, auf denen von einem Bilderzeugungssystem ein Bild aufgezeichnet wurde, und zum Austragen der Blätter auf ein Fach geschaffen, wobei das Blatttransfersystem ein Förderband und eine Anziehungskraft- Erzeugungseinrichtung aufweist, welche eine Anziehungskraft zum Anziehen der Blätter gegen das Förderband erzeugt, wobei die Anziehungskraft auf dem stromabwärtigen Abschnitt des Förderbands dadurch stärker gemacht wird, daß die Anziehungskraft-Erzeugungseinrichtung auf der stromabwärtigen Seite der Mitte des Förderbands bei Betrachtung in Transferrichtung angeordnet wird.
  • Der Ausdruck "die Anziehungskraft ist auf dem stromabwärtigen Abschnitt des Förderbands stärker" bedeutet, daß die Anziehungskraft im stromabwärtigen Bereich relativ stark ist im Vergleich zu derjenigen im stromaufwärtigen Bereich oder im mittleren Bereich.
  • In einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ist in dem Förderband eine Mehrzahl erster Vakuumlöcher gebildet. Eine Führungsplatte befindet sich unterhalb des Teils des Förderbands, der einen Beitrag zu dem Transfer des Blatts leistet, und in der Führungsplatte ist eine Mehrzahl zweiter Vakuumlöcher in einem Bereich ausgebildet, wo die zweiten Vakuumlöcher mit den ersten Vakuumlöchern fluchten können, wenn das Förderband läuft, demzufolge die von der Anziehungskraft- Erzeugungseinrichtung hergestellte Anziehungskraft über die ersten und die zweiten Vakuumlöcher auf das Blatt einwirkt, und die effektive Fläche, die tatsächlich einen Beitrag bei der Bereitstellung der Anziehungskraft für das zu transferierende Blatt leistet, sich durch die Fläche bestimmt, in der die ersten und die zweiten Vakuumlöcher einander überlappen. Die Anziehungskraft läßt sich in dem stromabwärtigen Bereich des Förderbands dadurch stärker machen, daß man die Fläche vergrößert, in der die ersten und die zweiten Vakuumlöcher einander im stromabwärtigen Bereich des Förderbands überlappen.
  • Oberhalb der stromaufwärtigen Seite des Förderbands kann eine Luftgebläseeinrichtung vorhanden sein, um das Blatt durch den Druck der von der Luftgebläseeinrichtung geblasenen Luft gegen das Förderband zu drängen.
  • An einer stromabwärtigen Riemenscheibe, um die das Förderband läuft, kann eine Mehrzahl von Ausschnitten ausgebildet sein, so daß die Anziehungskraft über die Ausschnittsbereiche aufgebracht werden kann.
  • In dem erfindungsgemäßen Transfersystem kann selbst dann, wenn der vordere Endbereich des Blatts über das stromabwärtige Ende des Förderbands hinaus transferiert ist und der Bereich des Teils des bedruckten Bogens, auf den die Saugkraft von dem Vakuumgebläse einwirkt, verringert ist, das Blatt dennoch sicher auf dem Förderband mit der gewünschten Anziehungskraft gehalten werden, wodurch eine Soll-Transferkraft solange auf das Blatt aufgebracht werden kann, bis das Blatt schließlich auf das Fach ausgetragen ist. Auf diese Weise können die vorerwähnten Probleme überwunden werden, nämlich daß das Blatt zum Stillstand kommt und manchmal nicht korrekt ausgetragen wird, oder daß das Blatt nicht über die gewünschte Strecke ausgestoßen und an eine Stelle auf dem Fach gelangt, wo die Blätter mit ihren Rändern zueinander ausgerichtet gestapelt werden.
  • Da außerdem die Anziehungskraft in dem stromaufwärtigen Endbereich schwächer ist als in dem stromabwärtigen Endbereich, läßt sich folgendes Problem lösen: wenn ein Blatt von einem stromaufwärtig gelegenen Blatttransfersystem zu einem stromabwärtig angeordneten Blatttransfersystem geliefert wird, ergibt sich die Situation, daß das Blatt sich über beide Transfersysteme erstreckt. Wenn in diesem Fall die Transfergeschwindigkeit des stromabwärtigen Blatttransfersystems geringer ist als diejenige des stromaufwärtigen Transfersystems, wölbt sich der Mittelbereich des Blatts nach oben, bedingt durch die unterschiedlichen Transfergeschwindigkeiten, da sowohl der vordere Endabschnitt als auch der hintere Endabschnitt des Blatts von den jeweiligen Transfersystemen gehalten werden. Wenn allerdings die Anziehungskraft an dem stromaufwärtigen Endabschnitt schwächer ist als an dem stromabwärtigen Endabschnitt, so herrscht die Blatthaltekraft des stromaufwärtigen Transfersystems gegenüber derjenigen des stromabwärtigen Transfersystems vor, und das Blatt läßt sich glatt zu dem stromabwärtigen Transfersystem übertragen, ohne daß zu befürchten steht, daß das Blatt verformt wird.
  • KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
  • Fig. 1 ist eine Frontansicht eines Druckers, in welchem ein Blatttransfersystem gemäß einer ersten Ausführungsform der Erfindung verwendet wird,
  • Fig. 2 ist eine Frontansicht des Blatttransfersystems,
  • Fig. 3 ist eine Draufsicht auf das Blatttransfersystem,
  • Fig. 4 ist eine Frontansicht eines Blatttransfersystems gemäß einer zweiten Ausführungsform der Erfindung,
  • Fig. 5 ist eine Seitenansicht des Blatttransfersystems,
  • Fig. 6 ist eine Draufsicht auf das Blatttransfersystem,
  • Fig. 7A ist eine Draufsicht auf ein Blatttransfersystem gemäß einer dritten Ausführungsform der Erfindung,
  • Fig. 7B ist eine Rückansicht des Blatttransfersystems,
  • Fig. 8 ist eine Frontansicht eines Druckers mit einem Sortierer, in welchem ein Blatttransfersystem gemäß der Erfindung eingesetzt wird, und
  • Fig. 9 ist eine Frontansicht eines Druckers mit einem konventionellen Blatttransfersystem.
  • BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORMEN
  • Gemäß Fig. 1 befindet sich ein Blatttransfersystem 10 gemäß einer ersten Ausführungsform der Erfindung im Inneren eines Druckergehäuses 1 eines Matrizendruckers. Der in Fig. 1 gezeigte Drucker ist im wesentlichen der gleiche wie der in Fig. 9 gezeigte, ausgenommen das Blatttransfersystem, und dementsprechend sind Elemente analog jenen, die in Fig. 9 gezeigt sind, mit gleichen Bezugszeichen versehen.
  • Das Blatttransfersystem 10 ist ein Vakuum-Förderer und enthält im wesentlichen ein Paar Förderbänder 11, die sich parallel in Transferrichtung des bedruckten Papierbogens auf einander abgewandten Seiten des Weges erstrecken, entlang dem die bedruckten Papierbögen transferiert werden, außerdem ein Vakuumgebläse 12, das sich zwischen den Förderbändern 11 und unter diesen befindet. In dem Blatttransfersystem 10 wird der bedruckte Bogen unter dem Sog. der von dem Vakuumgebläse 12 erzeugt wird, gegen die Förderbänder 11 gezogen.
  • Bei dieser Ausführungsform befindet sich das Vakuumgebläse 12 auf der stromabwärtigen Seite der Mitte der Förderbänder 11 bei Sicht in Transferrichtung. Genauer gesagt, wie deutlich in den Fig. 2 und 3 gezeigt ist, befindet sich das Vakuumgebläse 12 in dem stromabwärtigen Endabschnitt des Blatttransfersystems 10. Mit dieser Anordnung ist die Saugkraft am stärksten in dem stromabwärtigen Endabschnitt des Blatttransferdurchgangs oberhalb des Vakuumgebläses 12, und ist am schwächsten in dem stromaufwärtigen Endabschnitt. Das heißt, die Saugkraft wird von dem stromaufwärtigen Ende in Richtung des stromabwärtigen Endes allmählich gesteigert.
  • Eine flache Führungsplatte 13 erstreckt sich horizontal unterhalb des oberen Trums der Förderbänder 11, im wesentlichen oberhalb des gesamten Bereichs des Blatttransfersystems 10. Ein sich nach oben öffnendes Gehäuse 14 ist an der Unterseite der Führungsplatte 13 an einer vorbestimmten Stelle angebracht. Das Vakuumgebläse 12 ist am Boden des Gehäuses 14 an dem stromabwärtigen Endabschnitt des Gehäuses 14 angebracht. Der Innenraum des Gehäuses 14 steht in Strömungsverbindung mit dem Vakuumgebläse 12 über eine Öffnung im Boden des Gehäuses 14. Wenn das Vakuumgebläse 12 in Betrieb ist, wird Luft aus dem Gehäuse 14 entfernt, und es wird Saugkraft erzeugt.
  • Eine Antriebswelle 15 erstreckt sich horizontal rechtwinklig zur Transferrichtung auf der stromaufwärtigen Seite des Blatttransfersystems 10, und auf der Antriebswelle 16 sind mit vorbestimmtem Abstand voneinander Antriebs-Riemenscheiben 16 paarweise gelagert. Die Antriebswelle 15 wird von einem (nicht gezeigten) Antriebsmotor mit vorbestimmter Drehzahl gedreht. Eine angetriebene Welle 17 verläuft horizontal parallel zu der Antriebswelle 15 im Inneren des Gehäuses 14 auf der stromabwärtigen Seite des Gehäuses 14. Einander abgewandte Endabschnitte der angetriebenen Welle 17 werden drehbar in den Seitenwänden des Gehäuses 14 gelagert. Ein Paar angetriebener Riemenscheiben 18 sind auf der angetriebenen Welle 17 mit Abstand voneinander gelagert. Damit befinden sich die angetriebenen Riemenscheiben 18 im Inneren des Gehäuses 14. Der Abstand zwischen den angetriebenen Riemenscheiben 18 ist gleich dem Abstand der Antriebs-Riemenscheiben 16.
  • In der Führungsplatte 13 ist in einem Bereich gegenüber jeder angetriebenen Riemenscheibe 18 ein Ausschnitt 13a gebildet, wobei die angetriebene Riemenscheibe 18 durch den Ausschnitt 13a nach außen vorsteht. Jedes Förderband 11 ist um eine der Antriebs-Riemenscheibe 16 und eine der angetriebenen Riemenscheiben 18 geschlungen, die einander in Transferrichtung gegenüberstehen. Die Form des Ausschnitts 13a ist ähnlich der in Fig. 5 gezeigten Form. Wenn die Antriebswelle 15 gedreht wird, laufen die Förderbänder 11, wobei die angetriebenen Riemenscheiben 17 über die Antriebs-Riemenscheiben 16 gedreht werden. Diejenigen Teile der Förderbänder 11, die sich oberhalb der Führungsplatte 13 befinden, können mit dem bedruckten Bogen in Berührung gelangen und einen Beitrag zu dem Transfer des bedruckten Bogens leisten. Die Oberseite der Führungsplatte 13 steht in Berührung mit den Förderbändern 11, wobei der Bereich der Oberseite der Führungsplatte 13 zwischen den Förderbändern 11 den bedruckten Bogen im Verein mit den Förderbändern 11 abstützt.
  • Jedes Förderband 11 ist mit einer Mehrzahl erster Vakuumlöcher 11a ausgestattet, bei denen es sich um kreisförmige Löcher gleichen Durchmessers handelt, die in regelmäßigen Intervallen in zwei Reihen angeordnet sind. Die ersten Vakuumlöcher 11a in einer Reihe sind gegenüber jenen in der anderen Reihe in Längsrichtung des Förderbands 11 versetzt, so daß jedes erste Vakuumloch 11a in einer Reihe sich in der Mitte der benachbarten beiden ersten Vakuumlöcher 11a der anderen Reihe befindet, betrachtet in Querrichtung des Förderbands 11. Eine Mehrzahl zweiter Vakuumlöcher 13b ist in der Führungsplatte 13 in dem Bereich ausgebildet, der jedem Förderband 11 gegenübersteht. Die zweiten Vakuumlöcher 13b sind in der gleichen Weise in zwei Reihen angeordnet wie die ersten Vakuumlöcher 11a. Jedes der zweiten Vakuumlöcher 13b hat die Form eines Schlitzes, der sich entlang der Achse der Reihe der ersten Vakuumlöcher 11a erstreckt. Die wirksame Fläche, die tatsächlich einen Beitrag leistet zur Bereitstellung der Saugkraft für den bedruckten, zu transferierenden Bogen, ist der Überlappungsbereich der ersten und der zweiten Vakuumlöcher 11a und 13b. Wenn Luft im Gehäuse 14 mit Hilfe des Vakuumgebläses 12 evakuiert wird, wird Luft oberhalb der Führungsplatte 13 über den Überlappungsanteil der ersten und der zweiten Vakuumlöcher 11a und 13b in das Gehäuse 14 eingesaugt, und der bedruckte Bogen auf den Förderbändern 11 wird gegen die Förderbänder 11a gedrückt. Wenn dann die Förderbänder 11 laufen, wird der bedruckte Bogen auf den Bändern 11 transportiert.
  • Die Breiten der zweiten Vakuumlöcher 13b unterscheiden sich in Längsrichtung der Förderbänder 11. Das heißt: die Breiten w der zweiten Vakuumlöcher 13b auf der stromaufwärtigen Seite sind kleiner als die Breiten w' der zweiten Vakuumlöcher 13b auf der stromabwärtigen Seite. Im Ergebnis ist die auf den bedruckten Papierbogen einwirkende Saugkraft auf der stromabwärtigen Seite größer als auf der stromaufwärtigen Seite.
  • Bei dieser Ausführungsform wird also die auf das bedruckte Papier einwirkende Anziehungskraft von der stromaufwärtigen Seite ausgehend in Richtung der stromabwärtigen Seite dadurch gesteigert, daß das Vakuumgebläse 12 in Richtung der stromabwärtigen Seite verlagert wird, und die Breiten der zweiten Vakuumlöcher 13a auf der stromabwärtigen Seite größer gemacht werden als auf der stromaufwärtigen Seite, wodurch das bedruckte Papier sich solange sicher halten läßt, bis es auf das Fach ausgetragen wird, wobei der Austragvorgang in optischer Weise erfolgen kann.
  • Außerdem ist bei dieser Ausführungsform eine Mehrzahl von Ausschnitten 18a in jeder der angetriebenen Riemenscheiben 18 gebildet. Jeder Ausschnitt 18a hat die Form eines Kanals um die angetriebene Riemenscheibe 18 herum. Das heißt: die angetriebene Riemenscheibe 18 hat an dem Ausschnitt 18a einen verringerten Durchmesser. Bei dieser Ausgestaltung läßt sich Anziehungskraft auch im Bereich des Ausschnitts 18a und des ersten Vakuumlochs 11a auf das bedruckte Papier aufbringen, und dementsprechend läßt sich Anziehungskraft bis hin zu den angetriebenen Riemenscheiben 18 aufbringen, wo üblicherweise keine Anziehungskraft mehr auf den bedruckten Papierbogen aufgebracht wird. Das heißt: es läßt sich Anziehungskraft bis zu dem äußersten Austragende des Transferweges aufbringen, wodurch der bedruckte Bogen sicherer transportiert und ausgetragen werden kann.
  • Bezugszeichen 19 in Fig. 3 bezeichnet eine Schubwalze mit einem gezackten Umfangsrand gemäß Fig. 4, welche den bedruckten Bogen dadurch in Richtung des Fachs ausstößt, daß sie die Hinterkante ihres gezackten Umfangsrandes anschiebt. Jede Schubwalze 19 ist auf der angetriebenen Welle 17 auf der Innenseite der angetriebenen Riemenscheibe 18 gelagert, und ein Teil der äußeren Umfangskante der Schubwalze 19 steht über die Förderbänder 11 über.
  • Wenngleich bei dieser Ausführungsform die effektive Fläche, die tatsächlich einen Beitrag leistet zu der Zufuhr der Saugkraft zu dem bedruckten Papierbogen, auf der stromabwärtigen Seite dadurch vergrößert ist, daß die Breiten der zweiten Vakuumlöcher 13b vergrößert sind, läßt sich die effektive Fläche auch durch andere verschiedene Maßnahmen ändern. Beispielsweise kann man sie dadurch ändern, daß man die Anzahl der zweiten Vakuumlöcher 13a erhöht, die sich mit den ersten Vakuumlöchern 11a zu gegebener Zeit überlappen, während die Breite der zweiten Vakuumlöcher 13a gleichmäßig gehalten wird (zum Beispiel durch eine Anordnung, bei der ein zweites Vakuumloch 13b sich mit einem ersten Vakuumloch 11a auf der stromaufwärtigen Seite überlappt, während ein Paar zweiter Vakuumlöcher 13a sich mit einem ersten Vakuumloch 11a überlappt), oder durch Ändern der Dichte der zweiten Vakuumlöcher 13b.
  • Anhand der Fig. 4 bis 6 soll im folgenden eine zweite Ausführungsform der Erfindung beschrieben werden. Bei dieser Ausführungsform befindet sich ein Luftgebläse 20 oberhalb des stromabwärtigen Endabschnitts des Transferweges. Das Luftgebläse 20 enthält einen Lüfter 21 und ein Luftleitungsrohr 22, dessen Luftauslaßöffnung 22a sich direkt oberhalb der angetriebenen Riemenscheiben 18 befindet. Wird der Lüfter 21 in Betrieb gesetzt, so wird Luft oberhalb des Lüfters 21 eingezogen und über die angetriebenen Riemenscheiben 18 sowie die Schubwalzen 19 geblasen, was über die Luftauslaßöffnung 22a geschieht.
  • Auf diese Weise wird das bedruckte Papier auf den Förderbändern 11 durch von oberhalb durch die Luftauslaßöffnung 2a geblasene Luft gegen die Riemen 11 gedrückt. Der Luftdruck bewirkt im Verein mit der Anziehungskraft durch das Vakuumgebläse 12, daß der bedruckte Papierbogen die Transferkraft sicher empfängt, bis sein nachlaufendes Ende zu dem stromabwärtigen Ende hin transportiert ist. Da außerdem bei diesem speziellen Ausführungsbeispiel die Luftauslaßöffnung 22a sich genau oberhalb der angetriebenen Riemenscheiben 18 und der Schubwalze 19 befindet, wird der nachlaufende Endbereich des bedruckten Papierbogens unter dem Luftdruck nach unten gebogen, wenn der nachlaufende Endabschnitt zu den Schubwalzen 19 gelangt, so daß dadurch die Zähne 19a der Schubwalze 19 sicher in Eingriff mit dem hinteren Rand des Papierbogens gebracht werden können, wodurch die Transferkraft seitens der Schubwalze 19 sicher auf den Papierbogen übertragen und dieser mit einer gewünschten Transferkraft ausgetragen werden kann.
  • Obschon die zweiten Vakuumlöcher in der Führungsplatte 13 in Fig. 6 nicht dargestellt sind, kann die effektive Fläche, die tatsächlich einen Beitrag leistet zu der Zufuhr von Saugkraft zu dem bedruckten Papierbogen, auf der stromabwärtigen Seite in der Weise vergrößert werden, wie sie oben in Verbindung mit der ersten Ausführungsform erläutert wurde, was deshalb bevorzugt, wenngleich nicht notwendig ist, weil der Effekt des Luftgebläses und der Effekt der vorbelasteten Anziehungskraftverteilung einander ergänzen. Weiterhin können die angetriebenen Riemenscheiben 18 mit den oben bereits beschriebenen Ausschnitten ausgestattet werden, allerdings ist dies nicht nötig.
  • In Verbindung mit den Fig. 7A und 7B wird eine dritte Ausführungsform der Erfindung beschrieben. Das Blatttransfersystem dieser Ausführungsform ist grundsätzlich das gleiche wie das der zweiten Ausführungsform, nur daß die Anordnung des Luftgebläses vereinfacht ist. Das heißt: obschon bei der zweiten Ausführungsform sowohl das Vakuumgebläse 12 als auch der Luftgebläse-Lüfter 21 eingesetzt werden, ist die Funktion des Vakuumgebläses 12 verdoppelt durch Erfüllung auch der Funktion des Luftgebläse-Lüfters 21 dieser Ausführungsform, demzufolge sich die Anzahl der Teile reduzieren, der Aufbau vereinfachen und die gesamte Baugröße des Systems reduzieren läßt.
  • Wie in Fig. 7A und 7B gezeigt, ist ein Umwälzkanal 24 vorgesehen, der sich von unterhalb des Vakuumgebläses 12 bis oberhalb der Förderbänder erstreckt. Der Umwälzkanal 24 befindet sich zum Beispiel neben den Förderbändern 11, um nicht mit dem Transfer des bedruckten Papierbogens zu dem Fach 9 zu kollidieren. Das obere offene Ende des Umwälzkanals 24 bildet eine Luftauslaßöffnung 24a. Die Luftauslaßöffnung 24a befindet sich gerade oberhalb dem stromabwärtigen Ende, insbesondere direkt oberhalb der angetriebenen Riemenscheiben 18 und der Schubwalzen 19. Wird das Vakuumgebläse 12 in Betrieb gesetzt, so wird der bedruckte Papierbogen unter der von dem Vakuumgebläse 12 erzeugten Saugkraft gegen die Förderbänder 11 gezogen, und gleichzeitig wird Luft im Gehäuse 14 über den Umwälzkanal 24 nach oben geleitet, um über die Luftauslaßöffnung 24a nach unten ausgeblasen zu werden. Der bedruckte Bogen auf den Förderbändern 11 wird von dem Luftdruck wie bei der zweiten Ausführungsform gegen die Bänder 11 gedrückt.
  • Wenngleich bei den oben beschriebenen Ausführungsformen das erfindungsgemäße Blatttransfersystem in das Druckergehäuse eingebaut ist, so läßt sich das erfindungsgemäße Blatttransfersystem doch auch in anderen Systemen einsetzen. Wie zum Beispiel in Fig. 8 gezeigt ist, kann das erfindungsgemäße Blatttransfersystem in einen Sortierer 25 eingebaut werden, der sich neben dem Drucker 1 befindet, um die aus dem Drucker 1 ausgetragenen bedruckten Papierbögen zu sortieren.
  • Der Sortierer 25 ist mit mehreren Fächern oder Ablagen 26 ausgestattet. Die Fächer 26 werden von einem (nicht gezeigten) Auf-Ab-Mechanismus nach oben und nach unten bewegt, und eines der Fächer 26 wird selektiv in der Nähe einer Blattauslaßöffnung 10a des Blatttransfersystems 10 positioniert. Das Blatttransfersystem 10 empfängt einen bedruckten Bogen von dem Drucker 1 und transferiert das Papier auf das Fach, welches sich in der Nähe der Blattauslaßöffnung 10a befindet. Der Sortierer 25 kann von bekannter Bauart sein.

Claims (4)

1. Blatttransfersystem (10) zum Transferieren von Blättern, auf denen von einem Bilderzeugungssystem ein Bild aufgezeichnet wurde, und zum Ausgeben der Blätter in ein Fach (9), wobei das Blatttransfersystem umfaßt: ein Förderband (11) und eine Anziehungskraft-Erzeugungseinrichtung (12), die eine Anziehungskraft zum Anziehen der Blätter gegen das Förderband (11) erzeugt, wobei diese Anziehungskraft auf dem stromabwärtigen Abschnitt des Förderbands (11) stärker ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Anziehungskraft-Erzeugungseinrichtung sich auf der stromabwärtigen Seite der Mitte des Förderbands (11) befindet, betrachtet in Transfer- Richtung.
2. Blatttransfersystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Förderband (11) zwei parallel und mit Abstand zueinander laufende Bandabschnitte aufweist, wobei die Anziehungskraft-Erzeugungseinrichtung (12) sich zwischen den Bandabschnitten und unter ihnen befindet.
253. Blatttransfersystem nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß eine Mehrzahl erster Vakuumlöcher (11a) in dem Förderband (11) ausgebildet ist, eine Führungsplatte (13) unterhalb desjenigen Teils des Förderbands (11) vorgesehen ist, der einen Beitrag zu dem Transfer des Blatts leistet, und eine Mehrzahl zweiter Vakuumlöcher (13b) in der Führungsplatte (13) in dem Bereich ausgebildet ist, in welchem die zweiten Vakuumlöcher (13b) mit den ersten Vakuumlöchern (11a) fluchten können, wenn das Förderband (11) läuft, demzufolge die Anziehungskraft, die von der Anziehungskraft-Erzeugungseinrichtung (12) erzeugt wird, durch die ersten und die zweiten Vakuumlöcher (11a, 13b) auf das Blatt einwirkt, und die effektive Fläche, die tatsächlich einen Beitrag zum Aufbringen der Anziehungskraft auf das zu transferierende Blatt leistet, bestimmt wird durch die Fläche, in der die ersten und die zweiten Vakuumlöcher (11a, 13b) einander überlappen, wobei die Anziehungskraft in dem stromabwärtigen Abschnitt des Förderbands (11) dadurch stärker gemacht wird, daß die Fläche, in der die ersten und die zweiten Vakuumlöcher (11a, 13b) einander überlappen, auf der stromabwärtigen Seite des Förderbands (11) vergrößert wird.
4. Blatttransfersystem nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß eine Luftgebläseeinrichtung (20) oberhalb der stromabwärtigen Seite des Förderbands (11) angeordnet ist, um das Blatt durch den von der Luftgebläseeinrichtung (20) geblasenen Luftdruck gegen das Förderband (11) zu drängen.
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