DE69802108T2 - Mehrfach-dosierspender für wundgele - Google Patents

Mehrfach-dosierspender für wundgele

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    • B65D83/00Containers or packages with special means for dispensing contents
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    • B65D83/60Containers for dispensing liquid or semi-liquid contents by internal gaseous pressure, i.e. aerosol containers comprising propellant with contents and propellant separated
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Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft ein Mehrfachdosis-Wundgel. Insbesondere betrifft die vorliegende Erfindung ein Wundgel, das in einem Mehrfachdosis-Behälter verpackt ist und zur Wundbehandlung geeignet ist.
  • Es ist bekannt, dass die Wundsäuberung und -toilette und die Entfernung von Wundexsudat für die Wundheilung wichtig sind. Allgemein verwendete Wundverbände umfassen Mull, Schäume, Schwämme, Wattebausche und andere faserartige Stoffe. Mull und andere faserartige Stoffe absorbieren Sekrete durch Kapillarwirkung, wobei von Nachteil ist, dass im Heilungsprozess neugebildetes Gewebe die Fasern umschließt und beim Entfernen des Stoffes zerreißt, so dass die Wunde verletzt wird.
  • Verschiedene andere Stoffe, wie Gele, Hydrogele, Granulate und Salben, werden verwendet, um Exsudat aus Wunden zu entfernen. Von bestimmten Wundgelen ist bekannt, dass sie die Wundheilung fördern. Beispielsweise können sie das Wundbett feucht halten, die Wunde säubern, sie von nekrotischen Bestandteilen durch Flüssigkeitszufuhr reinigen und Exsudat absorbieren. Frisch entstandenes Gewebe wächst nicht in das Gel hinein, so dass beim Entfernen eine Verletzung vermieden wird.
  • Die Gele werden im Allgemeinen in eine Tube verpackt und aus der Tube auf die Wunde aufgebracht. Die Gele liegen im Allgemeinen entweder in sterilem oder konserviertem Zustand vor. Wenn sie in einer Mehrfachdosis-Tube verpackt sind, besteht bei einigen Gelen die Gefahr, dass, wenn die Tube einmal geöffnet ist, Bakterien eindringen und sich im Gel vermehren. Aus diesem Grund fügen einige Hersteller dem Gel Konservierungsmittel bei oder verpacken in Einfachdosis-Tuben. Einigen Fachleuten in der Gesundheitsfürsorge widerstrebt es, Konservierungsmittel in Wunden einzubringen und verwenden deswegen Einfachdosis-Tuben, die steriles Gel enthalten. Dies erhöht die Produktkosten und führt zu Verschwendung, wenn nicht der Gesamtinhalt der Tube verwendet wird. Daher besteht ein Bedarf nach einem derart verpackten Mehrfachdosis-Gel, das, sobald die Verpackung geöffnet ist, die Kontamination auf ein Minimum reduziert wird.
  • Wir haben gefunden, dass es möglich ist, ein Gel in einer Mehrfachdosis-Verpackung zu verpacken, die, wenn geöffnet, die Kontamination auf ein Minimum reduziert. Dies wird durch die Verwendung eines Aerosols mit Trennwand erreicht.
  • Dementsprechend stellt die Erfindung einen Aerosolbehälter mit Trennwand, der ein Wundgel zur Wundbehandlung enthält, bereit.
  • Aerosolbehälter mit Trennwand sind derart gestaltet, dass das zu dispensierende Produkt und das druckerzeugende Medium, d.h. das Treibgas, durch eine Trennwand getrennt isoliert voneinander vorliegen. Im Zusammenhang mit Wundgelen weist dies viele Vorteile auf. Erstens kann aufgrund des Überdrucks im Behälter dieser selbstschließend gestaltet werden. Dies ist hilfreich für die Wahrung der Produktsterilität. Zweitens kann ein Aerosolbehälter mit nur einer Hand betätigt werden, was das Aufbringen des Gels auf die Wunde besonders erleichtert. Im Falle von Sinuswunden mit Wundrandhautloslösung des Gewebes unterhalb der Wundstelle und jenseits des Oberflächenrandes ist es möglich, die Düse durch den Sinus einzuführen und die Kavität mit Gel zu füllen, Drittens werden, da das Treibgas nicht mit dem Gel vermischt wird, bei dieser Art der Dispensierung die physikalischen und chemischen Eigenschaften des Gels nicht beeinflußt. Es ist daher möglich, bekannte Gele mit langer klinischer Erprobung zu verwenden mit dem Vorteil, dass sie wie oben beschrieben unter Druck dispensiert werden.
  • Es existieren drei Hauptvarianten eines Behälters mit Trennwand. Im Behälter mit Trennwand vom Kolbentyp ist die Trennwand eine kolbenartige Komponente, die im Behälter so angebracht ist, dass sie an der inneren Behälteroberfläche im Behälterinneren entlanggleiten kann. Das zu dispensierende Produkt liegt auf der Ventilseite des Kolbens und das Treibgas, das im Behälter Druck erzeugt, auf der gegenüberliegenden Seite des Kolbens. Beispiele von Verpackungen mit Trennwand vom Kolbentyp werden in den US 3,033,923, US 3,756,476 und US 3,929,132 beschrieben.
  • In einer zweiten Variante eines Aerosolbehälters mit Trennwand ist ein flexibler zusammendrückbarer innerer Behälter in einem äußeren Behälter angebracht und öffnet sich entweder zum Aerosolausströmungsventil hin oder zum Wulst der Behälteröffnung. Patente, die Behälter mit Trennwand dieser Variante erläutern, sind in der US 3,788,521, US 3,896,970 und US 4,067,499 beschrieben.
  • In einer dritten Variante enthält der Behälter mit Trennwand eine auseinanderfaltbare schalenförmige Trennwand, wobei die äußere Wand der Trennwand in einen abschließenden Flansch mündet und unmittelbar an die innere Behälterwand angrenzt. Die innere Wand der Trennwand ist ursprünglich in die äußere Wand hineingefaltet und mündet in einen abschließenden Teil. Die Trennwand ist Teil eines Aerosolbehälters mit Ventil und an der Verbindungsstelle zwischen Seitenwand und Behälterboden befestigt. Das Produkt wird durch das Durchlassventil des Behälters eingelassen und das Treibgas durch eine Einlaßöffnung im Behälterboden. Die Betätigung des Ventils erniedrigt den Druck im Produktkompartiment und bewirkt, dass sich die innere Wand der Trennwand aus der äußeren Wand der Trennwand herausfaltet, wobei sich der abschließende Teil der inneren Wand der Trennwand vorwärts bewegt und dadurch das Produkt in Richtung der Auslaßöffnung drückt. Dieser Typ Behälter mit Trennwand ist in der US 3,109,463 und WO 96/02439 dargestellt.
  • Der in der vorliegenden Erfindung bevorzugt verwendete erfindungsgemäße Aerosolbehälter mit Trennwand ist vom zweiten oder dritten Typ und umfasst einen Innenbehälter, der das Gel enthält und durch ein Durchlassventil mit einer Auslaßöffnung zum Auslassen des Gels verschlossen ist, einen Mantelbehälter, der den Innenbehälter umhüllt und ein Druckmedium, das sich zwischen dem Innenbehälter und dem Mantelbehälter befindet. Die Verwendung dieses Behältertyps ermöglicht, dass der Innenbehälter mit nicht-sterilem Gel befüllt wird und mit dem Mantelbehälter zusammengesetzt wird, mit dem Ventil verschlossen wird und dann mittels Dampfsterilisation sterilisiert wird. Das Druckmedium kann dann eingefüllt werden, ohne die Sterilität des Produkts zu beinträchtigen. Würde man einen Aerosolbehälter ohne Trennwand verwenden, wäre die Sterilisation aufgrund der Anwesenheit von Treibgas im Wundgel nicht möglich.
  • Vorzugsweise besteht der Innenbehälter aus einem dünnen, flexiblen Material wie Kunststoff- oder Metallfolie, wobei die Metallfolie bei der Verwendung eines sterilen Gels zur Aufrechterhaltung der Sterilität besonders bevorzugt ist. Der Mantelbehälter besteht vorzugsweise ebenfalls aus einem Metall, wie Aluminium, das druckstabil ist. Der Mantelbehälter wird vorzugsweise durch Druckpressen, Wärmeformen und dergleichen geformt, das Innere mit einer Innenschutzschicht versehen und grundiert und der Sockel mit einem Ventil versehen, um den Behälter unter Druck setzen zu können, sobald der Innenbehälter gefüllt und verschlossen worden ist. Der Innenbehälter wird vorzugsweise mit einem Ventil verschlossen, das eine Schale und eine Auslaßöffnung umfasst und außerhalb des Mantelbehälters schließt.
  • Ein Behälter mit Trennwand, der zur erfindungsgemäßen Verwendung geeignet ist, ist in den folgenden Figuren dargestellt:
  • Fig. 1 ist die Ansicht eines Schnitts einer Ausführung der Erfindung.
  • Fig. 2 zeigt aus perspektivischer Sicht den erfindungsgemäßen Behälter im Einsatz.
  • Ein Beispiel eines Aerosolbehälters mit Trennwand (2), der zur erfindungsgemäßen Verwendung geeignet ist, ist in Fig. 1 dargestellt und umfasst einen Innenbehälter (4), der ein Gel (6) enthält, mit einem Durchlassventil (8) zum Auslassen des Gels (6) verschlossen ist, einen Mantelbehälter (10), der den Innenbehälter (4) umhüllt, und ein Druckmedium (12), das sich zwischen dem Innenbehälter (4) und dem Mantelbehälter (10) befindet. Der Mantelbehälter ist mit einer verschließbaren Öffnung (14) versehen, um die Einführung des Druckmediums (12) zu erlauben. Das Durchlassventil (8) umfasst eine Schale (16) und eine Auslaßöffnung (18). Das gesamte Durchlassventil (8) einschließlich der Schale (16) und der Öffnung (18) wird üblicherweise mit einer Appliziervorrichtung (nicht dargestellt) überdeckt. Betätigt der Anwender diese, so tritt das Gel durch die Öffnung (18) je nach Verwendung in eine herkömmliche Düse oder eine verlängerte Düse aus. Solche Düsen können für Einzelverwendungen getrennt verpackt werden.
  • Fig. 2 zeigt den erfindungsgemäßen Aerosolbehälter im Einsatz. In dieser Ansicht ist eine Appliziervorrichtung auf das Durchlassventil aufgebracht worden, um das Aufbringen des Gels auf eine Wunde zu erleichtern.
  • Wenn das Gel dispensiert werden soll, wird das Ventil (8) betätigt, wobei das Druckmedium bewirkt, dass der Innenbehälter (4) zusammengedrückt wird und das Gel (6) zur Auslaßöffnung (18) des Ventils (8) fließt.
  • Das in der vorliegenden Erfindung verwendete Gel ist vorzugsweise ein hydrokolloidales Gel und umfasst ein Zellulosederivat, Wasser und eine Polyolkomponente. Solche Gele sind in der EP-A- 576 523 beschrieben. Besonders bevorzugt umfasst ein Gel:
  • a) wahlweise etwa 0,05 bis 10 Gew.-% eines natürlichen Gelbildners,
  • b) etwa 1,0 bis 10 Gew.-% eines Hydrokolloids,
  • c) etwa 5,0 bis 30 Gew.-% eines Glykols und
  • d) wenigstens 50 Gew.-% Wasser.
  • Die am meisten bevorzugte Zusammensetzung umfasst 0,1% Pektin, 3,4% Natriumcarboxymethylcellulose, 15% Propylenglycol und 81,5% Wasser. Solche Gele sind in der EP-A-567 311 und EP-A-666 081 beschrieben.
  • Der natürliche Gelbildner ist vorzugsweise ausgewählt unter Pektin, Alginsäure und deren Salzen, Carrageen, Traganth, Akazie, Johannisbrotgummi, Guargummi, Stärke, Agar und Gelatine. Besonders bevorzugt ist das Pektin ein Pektin mit einem hohen Estergehalt aus Citrusschalen, wobei der Hauptbestandteil aus partiellen Methylestern der Polygalachronsäure besteht (etwa 65% der Carboxylgruppen sind verestert). Ein Beispiel für ein Pektin, das für die Gelzusammensetzung geeignet ist, ist jenes, das unter dem Namen GENU Pectin Typ VIS-L von Copenhagen Pectin vertrieben wird. Der natürliche Gelbildner liegt vorzugsweise in einer Menge von 0,05 bis 1,0 Gew.-% vor.
  • Das Hydrokolloid ist vorzugsweise ausgewählt unter Natriumcarboxymethylcellulose, Methylcellulose, Hydroxypropylmethylcellulose, Hydroxyethylcellulose, Hydroxymethylcellulose, Hydroxypropylcellulose, Carboxyvinylpolymer und Salzen davon, Poloxamer, z.B. Pluronic F127, Xanthangummi, Povidon, modifizierte Stärken und Guarderivate. Bei der Carboxymethylcellulose handelt es sich vorzugsweise um Natriumcarboxymethylcellulose in einer Menge von etwa 2,0 bis 4,5 Gew.-%. Die bevorzugte Natriumcarboxymethylcellulose ist eine hochviskose Natriumcarboxymethylcellulose (üblicherweise im Bereich von 2000 bis 4500 cps, gemessen gemäß Brookfield LV Viscometry einer 1%igen Lösung, ofentrocken, 25ºC und einer Spindel mit 4/30 rpm.
  • Bei dem Glycol kann es sich um ein Aryl- oder Alkylenglycol handeln, vorzugsweise ausgewählt unter Glycerol, Polyethylenglycol, Panthanol und Sorbitol. Ist das Glycol ein Alkylenglycol, so handelt es sich vorzugsweise um Propylenglycol in einer Menge von etwa 10,0 bis 20,0 Gew.-%.
  • Das im Gel verwendete Wasser ist vorzugsweise gereinigt und pyrogenfrei und liegt in einer solchen Menge vor, das die Gesamtzusammensetzung 100 Gew.-% beträgt,
  • Die Gelzusammensetzung kann wahlweise auch verschiedene Zusatzstoffe, wie Konservierungsmittel, beispielsweise Methylhydroxybenzoat oder Propylhydroxybenzoat, enthalten. Falls erwünscht, kann die Gelzusammensetzung zusätzlich kleine Mengen (wirksame Mengen), d.h. weniger als 5%, pharmakologisch aktiver Bestandteile enthalten. Beispielsweise kann ein Antibiotikum oder Bakteriostatikum wie Metronidazol, Silbersulfadiazin, Neomycin, oder Penicillin, ein Antiseptikum, wie Povidon-Iod, ein entzündungshemmendes Mittel, wie Hydrocortison oder Triamcinolonacetonid, oder ein Hautschutzmittel, wie Zinkoxid, enthalten sein.
  • Wir haben gefunden, dass die Erfindung besonders gut durchzuführen ist, wenn das Gel eine Viskosität von 150 bis 800 Pas aufweist, wie sie mit dem Viscolog Modell MRV8-Viskometer, einer helixartigen Antriebseinheit und einer PD Spindel, die mit 2,5 rpm rotiert, bestimmt wird. Auf diese Weise verpackte Gele weisen eine besonders homogene Viskosität aufgrund der Einheitlichkeit der Verpackung im Vergleich zu solchen auf, die in Tuben oder anderen weniger symmetrisch aufgebauten Dispensiervorrichtungen verpackt sind.
  • Der erfindungsgemäße wundgelhaltige Behälter mit Trennwand kann nach dem in der EP 0 418 724 oder in der EP 0 017 147 von der Lechner GmbH beschriebenen Verfahren hergestellt werden. Der Behälter kann mit einem Ventil, das eine Schale und eine Auslaßöffnung aufweist, insbesondere mit einem vom Typ CA38F/39F ex Rexam Dispenser, Portsmouth UK, verschlossen werden, wobei auch die Ventile, die Dichtungen enthalten, die Dampfsterilisation vertragen, zur Herstellung eines sterilen Produkts geeignet wären.
  • Wir haben auch gefunden, dass die Geschwindigkeit, mit der das Gel dispensiert wird, verändert werden kann, indem man die Düsengröße der Appliziervorrichtung verändert. So ist es möglich, die Appliziervorrichtung zu wechseln, um das Gel schnell oder langsam entweichen zu lassen, was für einige Wunden von Bedeutung sein kann.
  • Die Erfindung wird durch die folgenden nicht einschränkenden Beispiele erläutert.
  • Beispiel 1 Gelzusammensetzung Gew.-%
  • Pektin 0,1%
  • Natriumcarboxymethylcellulose 3,4%
  • Propylenglycol 15,0%
  • gereinigtes Wasser 81,5%.
  • In einem Becherglas wurde Pektin (0,2 g) zu gereinigtem Wasser (163,0 g) hinzugefügt und unter konstantem Rühren auf 50 bis 60ºC erwärmt, bis sich das Pektin aufgelöst hatte. Man fügte Propylenglycol (30,0 g) und unter konstantem Rühren Natriumcarboxymethylcellulose (6,8 g) schrittweise hinzu. Es entstand ein hydrokolloidales Gel (200 g).
  • Beispiel 2
  • Man verwendete das Gel aus Beispiel 1, um den inneren Behälter eines Aerosolbehälters mit Trennwand zu füllen und brachte ein Ventil mit einer Schale und einer Auslaßöffnung an, um den Behälter zu verschließen. Der gefüllte Behälter wurde abschließend 30 min lang bei 121ºC dampfsterilisiert. Der Behälter wurde in einen Reinraum gebracht, eine Appliziervorrichtung auf das Ventil aufgebracht und der Mantelbehälter begast, um das Gel unter Druck zu setzen.
  • Beispiel 3
  • Der nach Beispiel 2 hergestellte gelhaltige Aerosolbehälter mit Trennwand wurde einem mikrobiellen Test unterworfen. Man stellte eine mikrobielle Suspension (S. aureus, E. coli und C. albicans - alles typische Wundbakterien) in einer Konzentration von 1 · 105/ml her und impfte es in die ersten 2 cm des Gels in der Behälterdüse ein. Das geimpfte Gel ließ man im Behälter 7 Tage bei Raumtemperatur stehen und stellte dann Proben daraus her und prüfte diese. Dies ahmt die klinische Verwendung nach. Nach dem Prüfen wurde das Gel wieder mit der mikrobiellen Suspension geimpft und nach weiteren 7 Tagen geprüft. Die Herstellung und Prüfung der Proben erfolgte durch 10-faches Verdünnen und Aufbringen geeigneter Verdünnungen auf vorgetrocknete TSA-Platten. Die Platten wurden bei 35ºC 24/48 Stunden lang vor dem Zählen inkubiert.
  • Die Versuchsergebnisse zeigten eine 5 log Verringerung bei jedem der drei Testorganismen in den Tagen 0 bis 7 und 7 bis 14. Diese Ergebnisse zeigen, dass sich Mikroorganismen im Gel im Behälter mit Trennwand nicht vermehren. Daher ist die Kombination von Gel und Behälter mit Trennwand für ein Mehrfachdosis steriles Produkt geeignet.

Claims (12)

1. Aerosolbehälter mit Trennwand, der ein Wundgel zur Wundbehandlung enthält.
2. Behälter wie in Anspruch 1 beansprucht, wobei das Gel ein Hydrokolloid umfasst.
3. Behälter wie in Anspruch 1 oder 2 beansprucht, wobei das Gel ein natürliches Gelierungsmittel umfasst.
4. Behälter wie in einem der vorhergehenden Ansprüche beansprucht, wobei das Gel ein Glycol umfasst.
5. Behälter wie in einem der vorhergehenden Ansprüche beansprucht, wobei das Gel
a) etwa 0,05 bis 10 Gew.-% eines natürlichen Gelierungsmittels;
b) etwa 1,0 bis 10 Gew.-% eines Hydrokolloids;
c) etwa 5,0 bis 30,0 Gew.-% eines Alkylenglycols und
d) wenigstens 50 Gew.-% Wasser umfasst.
6. Behälter wie in einem der vorhergehenden Ansprüche beansprucht, wobei das Gel steril ist.
7. Behälter wie in einem der vorhergehenden Ansprüche beansprucht, wobei der Behälter Mehrere Dosen Wundgel enthält.
8. Verfahren zur Herstellung eines Aerosolbehälters mit Trennwand, der ein Wundgel enthält, wobei das Verfahren folgende Schritte umfasst:
i) Befüllen eines Innenbehälters mit Gel, wobei der Innenbehälter in einem äußeren Mantelbehälter enthalten ist;
ii) Verschließen des Innenbehälters mit einem Durchlassventil; und
iii) Einbringen eines Druckmediums zwischen den Innenbehälter und den äußeren Mantelbehälter.
9. Verfahren zur Herstellung eines Aerosolbehälters mit Trennwand, der ein Wundgel enthält, wobei das Verfahren folgende Schritte aufweist:
i) Befüllen eines Innenbehälters mit nicht-sterilem Gel, wobei der Innenbehälter in einem äußeren Mantelbehälter enthalten ist;
ii) Verschließen des Innenbehälters mit einem Durchlassventil;
iii) Sterilisieren des Behälters und des darin enthaltenen Gels; und
iv) Einbringen eines Druckmediums zwischen den Innenbehälter und den äußeren Mantelbehälter.
10. Mehrfachdosis, steriles Wundgel in einem Aerosolbehälter.
11. Verwendung eines Aerosolbehälters mit Trennwand, enthaltend ein Wundgel zur Bereitung eines Wundbehandlungsproduktes zur Verwendung bei der Behandlung von Wunden.
12. Verwendung eines Aerosolbehälters mit Trennwand, enthaltend ein Wundgel zur Bereitung eines Wundbehandlungsproduktes zur Verwendung bei der Behandlung von Sinuswunden.
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