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Diese
Erfindung betrifft die Verwendung von probiotischen Lactobacilli-Mikroorganismen
bei der Zubereitung einer enteralen Zusammensetzung für die Erleichterung
oder Steigerung der Absorption von Mineralien aus der gewöhnlichen
Nahrung bei Säugetieren.
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Mineralien
sind Schlüsselelemente
zentraler physiologischer Prozesse. Calcium ist beispielsweise von vitaler
Bedeutung für
die Bildung von Knochen und Zähnen,
für die
Muskelkontraktion und die Synthese von Hormonen. Calcium ist auch
ein wichtiger sekundärer
Botenstoff bei den meisten Phänomenen
der Zellaktivierung.
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Mineralien,
für die
die Nahrung die primäre
Quelle darstellt, werden vom Körper
assimiliert, indem sie die Darmschleimhaut passieren um dann in
den Blutstrom zu gelangen. Das Ausmaß der Assimilation (oder der
Absorption) von Mineralien durch den Körper hängt sowohl von ihrer Löslichkeit
im Darmmedium als auch von der Fähigkeit
der Darmzellen ab, sie zu assimilieren und in den Blutstrom weiter
zu leiten (R. Wasserman et al., In: Mineral Absorption in the Monogastric
Gl Tract. Advances in Experimental Medicine and Biology, 249, 45-65,
Plenum Press, N.Y., 1989).
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Der
Ort, die Effizienz und der Mechanismus der Calcium-Absorption entlang
des Darms sind an Ratten und Hühnern
viele Jahre untersucht worden (Bronner F., J. Nutr. 122, 641-643,
1992; Schachter D., Am. J. Physiol., 196, 357-362, 1959). Aus offensichtlichen
ethischen und technischen Gründen
gibt es nur beschränkt
Untersuchungen am Menschen (Hylander E. et al., Scand. J. Gastroenterol.,
25, 705, 1990), und es wurden nur wenige In-vitro-Untersuchungen durchgeführt (Elsherydah
A. et al., Gastroenterol., 109, 876, 1995; Feher J. J., Am. J. Physiol.,
244, C303, 1983; Feher J. J., Cell Calcium, 10, 189, 1989).
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Einer
der am intensivsten untersuchten Aspekte der Absorption von Mineralien
ist die Bioverfügbarkeit der
Mineralien in Abhängigkeit
von der Zusammensetzung der täglichen
Nahrung (Bronner F., J. Nutr., 123, 797, 1993). Jedoch sind viele
Mineralien, die sehr bioverfügbar
sind, auch instabil und nicht für
eine Verwendung in der Nahrung geeignet. Die einfache Supplementierung
der Nahrung mit größeren Mengen
der Mineralien hat außerdem
häufig
negative Auswirkungen auf die organoleptischen Eigenschaften der
Nahrung.
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Eine
mögliche
Lösung
für dieses
Problem besteht darin, die Absorption von Mineralien aus der Nahrung
zu erleichtern oder zu verbessern. Allerdings wurden nur wenige
Untersuchungen über
Verfahren zur Erleichterung oder Erhöhung der Absorption von Mineralien
aus der Nahrung durchgeführt,
und die Ergebnisse waren nicht konsistent.
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Rasic
et al. berichteten, dass die in Milchprodukten enthaltenen Mineralien
besser assimiliert werden, wenn diese Produkte vergoren sind. Dieser
Effekt wird dem Vorkommen von Säuren
in den vergorenen Milchprodukten zugeschrieben (XP002052238: In:
Fermented Fresh Milk Product, Band 1, S. 114-115, 1978).
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Kürzlich haben
Yaeshima et al. bei Ratten auch eine Erhöhung der Absorption von Calcium
aus einer mit Calcium versetzten Molke gezeigt, wenn eine Kombination
von Oligosacchariden und Bifidobacteria konsumiert wird (XP002052237:
Bulletin of the International Dairy Fermentation, Nr. 313, 1996).
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Jedoch
berichteten Kot et al., dass Lactobacillus acidophilus natürlicherweise
Fe2+ internalisiert und es zu Fe3+ oxidiert. Das ist eine unlösliche Form,
die schwerer zu assimilieren ist (J. Agric. Food Chem., 43, 1276-1282,
1995).
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Es
besteht deshalb immer noch ein Bedarf an einem Verfahren zur Erhöhung der
Absorption von Mineralien, die in der Nahrung vorkommen.
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Dementsprechend
stellt diese Erfindung die Verwendung von probiotischen Lactobacilli
gemäß Anspruch
1 bereit.
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Es
wurde überraschenderweise
mittels eines In-vitro-Modells gefunden, dass probiotische Lactobacilli im
Stande sind, die Absorption von Mineralien, von Calcium, Magnesium
und/oder Zink durch menschliche Darmzellen direkt zu erleichtern
oder zu verbessern. Ohne sich auf eine Theorie festlegen zu wollen
wird angenommen, dass dieses auf einer Ansäuerung der Mikroumgebung um
die Darmzellen und die Bakterien, die sich in Kontakt mit den Darmzellen
befinden, beruht. Sowohl die Bakterien als auch die Darmzellen können an der
Induktion der Ansäuerung
beteiligt sein. Diese lokalisierte Ansäuerung könnte somit eine aktive Rolle
bei der Solubilisierung von Mineralien, und damit für die Fähigkeit
des Körpers,
sie zu assimilieren, spielen.
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Es
werden nun Ausführungsformen
der Erfindung, die lediglich als Beispiele dienen sollen, beschrieben,
wobei auf die folgenden Zeichnungen Bezug genommen wird:
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1 stellt
die basale Absorption von Calcium durch Caco-2-Darmzellen in Abwesenheit
von Lactobacilli dar;
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2 stellt
den Einfluss von ungefähr
6,7 × 107 KBE/ml verschiedener Lactobacilli-Stämme auf
die Absorption von Calcium durch Caco-2-Darmzellen dar;
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3 stellt
den Einfluss von ungefähr
3,4 × 108 KBE/ml verschiedener Lactobacilli-Stämme auf
die Absorption von Calcium durch Caco-2-Darmzellen dar.
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Die
Erfindung betrifft die Verwendung von probiotischen Lactobacilli
bei der Zubereitung einer Ernährungszusammensetzung
für eine
enterale Verabreichung zur Erleichterung oder Verbesserung der Absorption von
Mineralien, die der täglichen
Nahrung vorkommen. Die Mineralien sind Calcium, Magnesium, und/oder Zink.
Die Aufnahme von probiotischen Lactobacilli mit der Nahrung erhöht die Bioverfügbarkeit
der Mineralien, das heißt
sie macht die Mineralien, die häufig
im Darm nicht sehr löslich
sind, zugänglicher
für die
Darmzellen.
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Es
können
beliebige, für
Nahrungsmittel geeignete probiotische Lactobacillus-Stämme verwendet werden.
Beispielsweise können
die folgenden probiotischen Lactobacilli verwendet werden: Lactobacillus
acidophilus, Lactobacillus crispatus, Lactobacillus amylovorus,
Lactobacillus gallinarum, Lactobacillus gasseri und Lactobacillus
johnsonii; Lactobacillus paracasei; Lactobacillus reuteri; Lactobacillus
brevis; Lactobacillus fermentum; Lactobacillus plantarum; Lactobacillus
casei, insbesondere L. casei Subsp. casei und L. casei Subsp. rhamnosus;
Lactobacillus delbrueckii, insbesondere L. delbrueckii Subsp. lactis,
L. delbrueckii Subsp. helveticus und L. delbrueckii Subsp. bulgaricus;
und Leuconostoc mesenteroides, insbesondere L. mesenteroides Subsp.
cremoris, z. B. (Bergey's
Manual of Systematic Bacteriology, Band 2, 1986; Fujisawa et al.,
Int. Syst. Bact., 42, 487-491, 1992).
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Die
probiotischen Lactobacilli können
im Stande sein, sich an die Darmzellen anzuheften, aber sie müssen es
nicht. Jedoch verhalten sich die probiotischen Lactobacilli vorzugsweise
so, dass wenigstens 50 Bakterien, insbesondere wenigstens 80 Bakterien,
sich in vitro an 100 Darmzellen anheften können. Um einen derartigen adhärenten Bakterientyp
auszuwählen
kann man eine Bakterienkultur auf einer konfluenten Zellkultur aus
immortalisierten Epithelzellen des Darmes verteilen (
EP 0802257 ), die konfluente Kultur
waschen und die Zahl der Bakterien, die an den Zotten der Linie
anhaften, bestimmen.
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Einige
Stämme
sind tatsächlich
fähig,
sich an menschliche Zellen anzuheften, pathogene Bakterien, die
auf menschlichen Darmzellen vorkommen, zu verdrängen und/oder auf das menschliche
Immunsystem einzuwirken, indem sie es ihm ermöglichen, stärker auf Angriffe von außen zu reagieren
(Fähigkeit
zur Immunmodulation), beispielsweise, indem sie die Fähigkeit
der Granulozyten aus dem menschlichen Blut zur Phagozytose erhöhen (J.
Dairy Science, 78, 491-197, 1995; immunmodulatorische Fähigkeit
des Stammes La-1, der durch die Nestec SA mit dem Budapester Vertrag
in der Collection Nationale de Culture de Microorganisme (CNCM),
25 Rue Docteur Roux, 75724 Paris, am 30. Juni 1992 hinterlegt wurde,
wo er die Nummer CNCM 1-1225 erhielt). Dieser Stamm wird im
EP 0577904 beschrieben.
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Es
ist z. B. möglich,
den probiotischen Stamm Lactobacillus acidophilus CNCM 1-1225 zu
verwenden. Dieser Stamm wurde kürzlich
nach der neuen Taxonomie, die von Fujisawa et al. vorgeschlagen
wurde und jetzt auf dem Gebiet der Taxonomie acidophiler Lactobacilli
maßgeblich
ist (Int. J. Syst. Bad., 42, 487-791, 1992), unter die Lactobacillus-johnsonii- Bakterien eingeordnet.
Es stehen auch andere probiotische Bakterien zur Verfügung, beispielsweise
die in der
EP 0199535 (Gorbach
et al.),
US 5296221 (Mitsuoka
et al.),
US 556785 (Institut
Pasteur) oder
US 5591428 (Probi
AB) beschriebenen.
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Die
Ernährungszusammensetzungen
weisen vorzugsweise eine für
die erleichterte Absorption von Mineralien durch die Darmzellen
ausreichende Menge an lebenden probiotischen Lactobacilli auf, beispielsweise wenigstens
106 KBE/ml, insbesondere 107–1011 KBE/ml und vorzugsweise 108–1011 KBE/ml („KBE" bedeutet „Kolonie-bildende Einheiten").
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Die
Ernährungszusammensetzung
kann gegebenenfalls auch andere Bakterien enthalten; beispielsweise
andere probiotische Bakterien.
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Die
Ernährungszusammensetzung
kann auch eine geeignete Quelle für Proteine enthalten, beispielsweise
eine Quelle für
tierisches der pflanzliches Protein. Geeignete Proteinquellen sind
Milchproteine, Sojaproteine, Reisproteine, Weizenproteine, Sorghumproteine
und dergleichen. Die Proteine können
in intakter oder in hydrolysierter Form vorliegen.
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Die
Ernährungszusammensetzung
kann auch eine geeignete Quelle für Kohlenhydrate aufweisen, beispielsweise
Saccharose, Fructose, Glucose, Maltodextrin und dergleichen.
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Die
Ernährungszusammensetzung
kann auch eine geeignete Quelle für Lipide aufweisen, beispielsweise
eine geeignete Quelle für
tierische der pflanzliche Lipide. Zu geeigneten Quellen für Lipide
gehören Milchfette,
Sonnenblumenöl,
Rapssamenöl,
Olivenöl,
Lacksafloröl
und dergleichen.
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Die
Ernährungszusammensetzung
kann auch mit Mineralien und Vitaminen angereichert werden. Es wird
besonders bevorzugt, die Ernährungszusammensetzung
mit Calcium anzureichern.
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Die
Ernährungszusammensetzung
kann auch in Form von Nahrungsmittelzusammensetzungen zubereitet
werden, die für
den menschlichen oder tierischen Verzehr vorgesehen sind. Geeignete
Nahrungsmittelzusammensetzungen können in Form von Flüssigkeiten,
Pulvern und Feststoffen bereit gestellt werden.
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Die
Ernährungszusammensetzung
kann auch vergoren werden, um eine ausreichende Menge an probiotischen
Lactobacilli zu erhalten. Vergorene Zusammensetzungen auf Milchbasis
sind somit besonders geeignet. Der Begriff Milch bezieht sich nicht
nur auf die Milch von Tieren, sondern auch auf das, was gewöhnlich als
pflanzliche Milch bezeichnet wird, d. h. auf einen Extrakt behandelter
oder unbehandelter pflanzlicher Materialien, wie Hülsenfrüchten (Soja,
Kichererbsen, Linsen und dergleichen) oder Ölsamen (Raps, Soja, Sesam, Baumwolle
und dergleichen), wobei der Extrakt Proteine in Lösung oder
in kolloidaler Suspension, die durch chemische Prozesse, durch Säurefermentierung
und/oder durch Hitze koagulierbar sind, enthält. Es ist möglich, diese
Arten pflanzlicher Milch Hitzebehandlungen zu unterziehen, die denen
für tierische
Milch ähnlich sind.
Es ist auch möglich,
sie Behandlungen zu unterziehen, die für sie spezifisch sind, wie
einer Entfärbung, einer
Geruchsentfernung sowie Behandlungen zur Unterdrückung eines unerwünschten
Geschmacks. Schließlich
bezeichnet der Begriff Milch auch Mischungen der Milch von Tieren
mit pflanzlichen Milcharten.
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Es
ist auch möglich,
der Ernährungszusammensetzung
während
ihrer Zubereitung eine geeignete Menge einer probiotischen Lactobacillus-Kultur
in flüssiger,
konzentrierter, trockener oder verkapselter Form, je nach Bedarf,
zuzugeben oder die Ernährungszusammensetzung
mit ihr zu vermischen oder mit ihr zu überziehen.
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Es
wurde gefunden, dass die Mikroverkapselung der probiotischen Lactobacilli
Vorteile für
die Therapie besitzt. Zunächst
erhöht
die Mikroverkapselung signifikant das Überleben der probiotischen
Lactobacilli und damit die Zahl lebender probiotischer Lactobacilli,
die im Darm ankommen. Noch wichtiger ist, dass die probiotischen
Lactobacilli allmählich
in den Darm abgegeben werden, was eine verlängerte Wirkung der probiotischen
Lactobacilli auf die Absorption von Mineralien durch die Darmzellen
ermöglicht.
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Vorzugsweise
werden zur Verkapselung der probiotischen Lactobacilli die probiotischen
Lactobacilli gefriergetrocknet oder sprühgetrocknet (
EP 0818529 ), und sie werden in ein
Gel eingearbeitet, das beispielsweise aus einer verfestigten Fettsäure, einem
Natriumalginat, polymerisierter Hydroxypropylmethylcellulose oder
polymerisiertem Vinylpyrrolidon besteht. Für diesen Zweck wird der Inhalt
der
FR 2 443 247 mit
der entsprechenden Quellenangabe aufgenommen.
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Die
Ernährungszusammensetzungen
müssen
keine Kohlenhydrate, die für
die aktive Vergärung
durch die probiotischen Lactobacilli im Medium des Darms erforderlich
sind, enthalten. Im Gegenteil, die erleichterte Absorption von Mineralien
ist nicht von der vergärenden
Aktivität
der probiotischen Lactobacilli abhängig, sondern sie resultiert
anscheinend aus dem direkten Kontakt zwischen den Lactobacilli und
den Darmzellen. Es wird angenommen, dass dieser eine Ansäuerung der
Mikroumgebung und dadurch eine bessere Solubilisierung der Mineralien
bewirkt.
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Es
kann jedoch wünschenswert
sein, die Erneuerung oder spezifische Vermehrung der probiotischen Lactobacilli
im Darmmedium zu ermöglichen,
um dadurch die Wirkung einer erleichterten Absorption der Mineralien
zu verlängern.
Das kann durch den Zusatz von Fasern, die die spezifische Vermehrung
von probiotischen Lactobacilli im Darmmedium erleichtern, zur Ernährungszusammensetzung
erreicht werden. Diese Fasern sind löslich und vergärbar.
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Diese
Fasern können
beispielsweise aus Pflanzenpektinen, Chito-, Fructo-, Gentio-, Galacto-,
Isomalto-, Manno- oder Xylo-Oligosacchariden oder beispielsweise
Oligosacchariden aus Soja ausgewählt
werden (Playne er al., Bulletin der IDF 313, Gruppe B42, Jahrestagung
September 95, Wien).
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Die
bevorzugten Pektine sind Polymere von α-1,4-D-Galacturonsäure mit
einem Molekulargewicht in der Größenordnung
von 10 bis 400 Kilo-Dalton, die z. B. aus Karotten oder Tomaten
gereinigt werden können (
JP 60164432 ). Die bevorzugten
Galacto-Oligosaccharide weisen einen Saccharidteil auf, der aus
2 bis 5 sich wiederholenden Einheiten mit der Struktur [-α-D-Glu-(1 → 4)-β-D-Gal-(1 → 6)-] (Yakult Honsa Co., Japan)
besteht. Die bevorzugten Fructo-Oligosaccharide
sind Inulin-Oligofructosen, die aus Chicoree extrahiert werden und
z. B. 1 bis 9 sich wiederholende Einheiten der Struktur [-β-D-Fru-(1 → 2)-β-D-Fru-(1 → 2)-] aufweisen
können
(
WO94/12541 ; Raffinerie
Tirlemontoise S.A., Belgien), oder Oligosaccharide, die aus Saccharose-Einheiten
synthetisiert werden und z. B. einen Saccharidteil aufweisen können, der
aus 2 bis 9 sich wiederholenden Einheiten mit der Struktur [-α-D-Glu-(1 → 2)-β-D-Fru-(1 → 2)-] besteht
(Meiji Seika Kasiha Co., Japan). Die bevorzugten Malto-Oligosaccharide
weisen einen Saccharidteil auf, der aus 2 bis 7 sich wiederholenden
Einheiten mit der Struktur [-α-D-Gal-(1 → 4)-] besteht
(Nihon Shokuhin Kako Co., Japan). Die bevorzugten Isomaltosen weisen
einen Saccharidteil auf, der aus 2 bis 6 sich wiederholenden Einheiten
mit der Struktur [-α-D-Glu-(1 → 6)-] besteht
(Shows Sangyo Co., Japan). Die bevorzugten Gentio-Oligosaccharide
weisen einen Saccharidteil auf, der aus 2 bis 5 sich wiederholenden
Einheiten mit der Struktur [-β-D-Glu-(1 → 6)-] besteht
(Nihon Shokuhin Kako Co., Japan). Und die bevorzugten Xylo-Oligosaccharide weisen
schließlich
einen Saccharidteil auf, der z. B. aus 2 bis 9 sich wiederholenden
Einheiten mit der Struktur [-β-Xyl-(1 → 4)-] besteht
(Suntory Co., Japan).
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Die
Menge der Fasern in der Ernährungszusammensetzung
hängt von
ihrer Fähigkeit
zur Förderung der
Entwicklung von probiotischen Lactobacilli ab. Als allgemeine Regel
kann gelten, dass die Ernährungszusammensetzung
1 bis 50% Gew.-% derartiger Fasern (bezogen auf die Trockensubstanz)
enthalten kann. Die Konzentration der probiotischen Lactobacilli
kann wenigstens bei 103 KBE der probiotischen
Lactobacilli pro g Fasern liegen, vorzugsweise bei 103 bis
107 KBE/g Fasern.
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Ein
weiterer durch die Fasern bewirkter Vorteil liegt in der Tatsache,
dass die Passage durch den Darm durch die Fasern verzögert wird.
Das ist besonders dann der Fall, wenn die Menge der Fasern hoch
ist, d. h. in der Größenordnung
von 20 bis 50 Gew.-% der Zusammensetzung liegt. Da die probiotischen
Lactobacilli als Folge der Passage durch den Darm allmählich eliminiert
werden, ist es auf diese Weise möglich,
die günstige Wirkung
der probiotischen Lactobacilli auf die Absorption von Mineralien
durch den Darm zu verlängern.
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Die
Ernährungszusammensetzungen
können
die Form jeder beliebigen enteral verabreichten Nahrung haben. Beispielsweise
kann die Ernährungszusammensetzung
in Form vergorener Milch vorliegen (
EP 0577904 ),
einer Babynahrung (
EP 0827697 ),
eines Frischkäses
(
PCT/EP 97/06947 ),
eines gereiften Käses, einer
Eiscreme (
WO 98/09535 ),
eines mit einer Creme gefüllten
Kekses (
EP 704164 ;
EP 666031 ), einer trockenen
Wurst und/oder einer Pastete (
EP
689769 ).
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Die
Ernährungszusammensetzungen
können
auch in einer Form vorliegen, die für Personen geeignet ist, die
keine Milchprodukte vertragen. Diese Ernährungszusammensetzungen enthalten
keine allergenen Milchderivate. Beispielsweise kann die Ernährungs zusammensetzung
für Kinder,
die auf Milchproteine allergisch sind, so formuliert sein, dass
sie hypoallergene Milchderivate enthält. Diese Milchderivate können der Europäischen Direktive
96/4/EC entsprechen, die feststellt, dass in einer hypoallergenen
Milch die allergenen Proteine mittels immunologischer Verfahren
wenigstens 100-mal weniger nachweisbar sein sollten als in nicht hydrolysierter
Milch (Off. J. Europ. Comm. Nr. L49/12, Annex-Punkt 5.a., 1996;
Fritsche et al., Int. Arch. Aller. Appl. Imm., 93, 289-293, 1990).
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Die
Ernährungszusammensetzungen
sind besonders für
die Behandlung oder Prophylaxe von bzw. bei Personen mit Mineralienmangelerscheinungen
geeignet oder für
eine Kompensierung physiologischer Mängel als Folge einer Ernährung, die
arm an Mineralien ist, oder zur Abdeckung des Mineralienbedarfs
bei Kindern, schwangeren Frauen, stillenden Frauen oder älteren Menschen.
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Diese
Erfindung wird nun anhand spezifischer Ausführungsformen weiter beschrieben.
Die Prozentangaben beziehen sich auf Gewichtsprozente, es sei denn,
es ist etwas anderes angegeben. Diese Beispiele dienen lediglich
der Veranschaulichung und schränken
die Erfindung auf keine Weise ein.
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Beispiel 1
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- – Materialien: 45CaCl2 wird von
Amersham bezogen, Lucifer Yellow von Sigma, Collagen I von Centrix
Pharmaceuticals, PBS, HEPES und die Komponenten des Zellkulturmediums
von Gibco und die Kulturgefäße von Falcon.
- – Zellkultur:
Die menschliche Zelllinie Caco-2, die aus einem Colon-Adenokarzinom
isoliert wurde, wird von der American Type Culture Collection bezogen
(Passage 41). Die Zellen werden in einer Dichte von 4 × 104 Zellen/cm2 in DMEM,
das 4,5 g/l Glucose, 20% hitzeinaktiviertes fötales Kälberserum, 1 mg/ml Fungizon, 100
U/ml Penicillin/Streptomycin, 200 μg/ml Gentamycin und 1% nichtessentielle
Aminosäuren
enthält,
in Kultur gebracht. Die Zellen werden in regelmäßigen Abständen trypsiniert und in einem
Verhältnis
von 1:20 wieder ausgesät.
Die in den Experimenten zum Calciumtransport eingesetzten Zellen
werden in einer Dichte von 1 × 105 Zellen/cm2 in permeablen
Einsätzen,
die zuvor mit 50 μg/ml
Collagen I beschichtet worden waren, in Kultur gebracht. In allen
Fällen
werden die Zellen bei 37° in
einem Inkubator mit 10% CO2/90% Luft gehalten,
und das Medium wird alle zwei Tage gewechselt.
- – Vitalität der Caco-2-Zellen:
Um die Möglichkeit
auszuschließen,
dass die Potenzierung der Calcium-Absorption durch die Darmzellen
in Gegenwart der Lactobacilli auf einer Schädigung der Zellen beruht, wurde ein
Teil jeder Probe für
die Calcium-Bestimmung zur Messung der Hexosaminidase-Aktivität herangezogen (Landegren
er al., J. Immunol. Method., 67, 379-388, 1984). Dieser kolorimetrische
Test ermöglicht
es, die Zelllyse und/oder den Zelltod durch die Messung der in den Überstand
des Cytosols geschädigter
Zellen freigesetzten Hexosaminidase-Aktivität zu quantifizieren. Die Ergebnisse
zeigen, dass in allen Experimenten die Hexosaminidase-Aktivität in Gegenwart
der Lactobacilli gleich ist.
- – Permeabilität des Zellrasens:
Die Integrität
des von den Caco-2-Zellen am Ende ihres Wachstums gebildeten Zellrasens
und ihrer Differenzierung wird anhand der Messung des transepithelialen
elektrischen Widerstands („transepithelial
electrical resistance",
TEER) unter Verwendung einer Voltmeter/Ohmmeter-Millicell-ERS bestimmt.
Die Experimente zur Calcium-Absorption
werden durchgeführt,
wenn dieser Widerstand wenigstens 700 Ohm × cm2 erreicht
hat. Die Permeabilität
des Zellrasens während
der Experimente zur Calcium-Absorption wird durch die Messung des
Ausmaßes
der Diffusion (in %) von Lucifer Yellow, einem Molekül, das die
Zellmembran nicht passiert, ermittelt.
- – Calcium-Transport:
Die Caco-2-Zellen werden auf Einsätzen 3 bis 5 Wochen kultiviert.
Am Tag des Experiments wird der Zellrasen zweimal mit PBS gewaschen,
und dann werden zum unteren Kompartiment des Einsatzes, der die
Serosa (den basolateralen Pol der Zellen) inkorporiert hat, 2,5
ml Trägerpuffer
gegeben (140 mM NaCl, 5,8 mM KCl, 0,34 mM NaH2PO4, 0,44 mM KH2PO4, 0,8 mM MgSO4,
20 mM HEPES, 4 mM Glutamin, 25 mM Glucose, pH 7,4), der zusätzlich 2,5
mM CaCl2 enthält, während zum oberen Kompartiment
des Einsatzes, das das Darmlumen (den apikalen Pol der Zellen) inkorporiert
hat, 1,5 ml Trägerpuffer gegeben
werden, der zusätzlich
10 mM CaCl2 und Spuren von 45CaCl2 sowie Lucifer Yellow enthält. Die
Einsätze
werden dann bei 37°C
eingesetzt, und es werden in regelmäßigen Abständen 50-μl-Proben aus dem oberen und dem unteren
Kompartiment entnommen.
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Die
in diesen Proben enthaltene Radioaktivität wird mittels Flüssig-Szintillationszählung bestimmt
und ermöglicht
es, auf die Menge des kalten absorbierten CaCl2 zu
extrapolieren. Der basale Calcium-Transport wird als nmol Calcium,
das in das untere Kompartiment des Einsatzes transportiert wird,
ausgedrückt.
Die Diffusion von Lucifer Yellow wird fluorimetrisch im unteren
Kompartiment nachgewiesen und als % der ins obere Kompartiment gegebenen
Menge ausgedrückt.
- – Einfluss
der Lactobacilli: Die Stämme
Lactobacillus johnsonii La1 (CNCM 1-1225), La17, La22, La31, Lactobacillus
acidophilus La10, La18, La31, Lactobacillus bulgaricus Lfi5, YL8,
Lactobacillus paracasei ST11, Lactobacillus gasseri LGA7, Lactobacillus
reuteri LR7 und Streptococcus thermophilus Sfi20, YS4 (Nestle Collection,
Lausanne, Schweiz) werden unter anaeroben Bedingen in MRS-Nährlösung für Lactobacillus oder
in M17 für
Streptococcus zweimal 24 h in Kultur gebracht, mit PBS gewaschen
und in Trägerpuffer resuspendiert,
ehe sie in das obere Kompartiment der Einsätze gegeben werden. Das Verhältnis Caco-2-Zellen:Bakterien
liegt dann nach den Ergebnissen der Tests bei ungefähr 1:100
(6,7 × 107 oder 3,4 × 108 KBE/ml
im oberen Kompartiment der Einsätze
für die
in den 2 und 3 dargestellten Tests). Die Calcium-Absorption
wird nach dem oben erwähnten
Protokoll bestimmt.
- – Ergebnisse
zum basalen Calcium-Transport: Es wurde ein Calcium-Gradient in
den Einsätzen
etabliert, indem 2,5 mM CaCl2 in das untere
Kompartiment, was der normalen Plasmakonzentration beim Menschen entspricht,
und ungefähr
10 mM CaCl2 in das obere Kompartiment, was
dem Calcium-Gehalt einer Nahrung entspricht, eingeführt wurden.
Wie die Ergebnisse eines repräsentativen
Experiments, die in der 1 dargestellt sind, zeigen,
steigt die basale Absorption von Calcium durch die Caco-2-Zellen
mit der Zeit an, wodurch nach 4 h 600 nmol/Einsatz, der ungefähr 3 × 106 Zellen aufweist, erreicht werden. Als Kontrolle
für die
Intaktheit des Zellrasens während
des Experiments wurde die Diffusion von Lucifer Yellow gemessen, und
es zeigte sich, dass sie bei unter 2% lag.
- – Messung
des Einflusses der Lactobacilli: In den 2 und 3 ist
die Absorption von Calcium durch die Caco-2-Zellen bei Anwesenheit
der adhärenten
Lactobacillus johnsonii-Stämme La1
und La22, bei Anwesenheit der nicht-adhärenten Lactobacillus-acidophilus-Stämme La10
und La18 und bei Anwesenheit der Stämme L. paracasei (ST11), L.
gasseri (LGA7) und L. reuteri (LR7) signifikant erhöht.
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Die
Fähigkeit
der Bakterien, an den Darmzellen zu haften, korreliert demnach anscheinend
nicht direkt mit der Fähigkeit
der gleichen Zellen, die Absorption von Calcium zu erhöhen. In
allen diesen Experimenten wird die Diffusion von Lucifer Yellow
auf ähnliche
Weise moduliert, bleibt aber vernachlässigbar.
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Eine
Abnahme des pH im oberen Kompartiment der Einsätze wird ebenfalls beobachtet,
wenn sich die Caco-2-Zellen in Gegenwart von Lactobacilli befinden,
und zwar unabhängig
vom Stamm, mit Ausnahme des Sfi20-Stammes (Tabelle 1). Es besteht
deshalb keine Korrelation zwischen der Zunahme der Absorption von Calcium
und dieser Abnahme des pH. Jedoch sind verschiedene Bakterienstämme, die
in der Lage sind, die Calcium-Absorption zu erhöhen, nicht in der Lage, das
experimentelle Medium in Abwesenheit der Caco-2-Zellen anzusäuern. Das
bedeutet, dass die Ansäuerung
in Gegenwart von Caco-2-Zellen und von Bakterien ein Zusammenwirken
der beiden Organismustypen erfordert und auf den Caco-2-Zellen beruhen
könnte. Tabelle 1: Einfluss von Lactobacilli auf
den pH des experimentellen Mediums in Abwesenheit und in Anwesenheit
von Caco-2-Zellen
| Bakterien | Zahl
der Tests | pH
ohne Caco-2-Zellen | pH
mit Caco-2-Zellen |
| keine | 4 | 7
+ 0 | 7 ± 0 |
| La1 | 3 | 6,75 ± 0,3 | 3,75 ± 0,3 |
| La10 | 3 | 4,65
+ 0,3 | 4,15 ± 0,3 |
| La17 | 2 | 7 ± 0 | 3,5 ± 0,7 |
| La18 | 2 | 7 ± 0 | 3,5 ± 0,5 |
| La22 | 2 | 7 ± 0 | 3,25 ± 0,35 |
| La29 | 2 | 4,25 ± 0,35 | 3,5
+ 0 |
| La31 | 2 | 7 ± 0 | 3,75 ± 0,35 |
| Sfi20 | 1 | 7 | 7 |
| YS4 | 1 | 5 | 4 |
| Lfi5 | 1 | 4 | 3 |
| YL8 | 1 | 4 | 3 |
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Beispiel 2
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Es
wurden Tests durchgeführt,
die den im Beispiel 1 durchgeführten
Tests ähnelten,
um den Einfluss von Lactobacilli auf die Calcium-Absorption durch
die Darmzellen in Gegenwart von markiertem Inulin (3H-Inulin,
Amersham; als Tracer dienende probiotische Faser) zu bestimmen.
Die Ergebnisse bestätigen,
das probiotische Lactobacilli in vitro die Absorption von Mineralien
durch die Darmzellen erhöhen.
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Beispiel 3
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Es
wurden Tests durchgeführt,
die den im Beispiel 1 durchgeführten
Tests ähnelten,
um den Einfluss von Lactobacilli auf die Absorption von Magnesium,
Eisen und Zink durch die Darmzellen zu bestimmen. Die Ergebnisse
bestätigen,
das probiotische Lactobacilli in vitro die Absorption von Mineralien
durch die Darmzellen erhöhen.
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Beispiel 4
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In
einem 100-l-Tank werden 80 l Kulturmedium mit der folgenden Zusammensetzung,
in %, hergestellt:
| Hefeextrakt | 0,25% |
| Trypticase | 1,00% |
| Phyton | 0,50% |
| Glucose | 1,50% |
| L-Cystein-HCl | 0,05% |
| K2HPO4 | 0,25% |
| ZnSO4 | 0,025% |
| FeCl3 | Spur |
| Wasser | Rest
ad 100% |
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Das
Animpfen erfolgt mit 1 l einer 20-h-Kultur von Lactobacillus johnsonii
La1 (CNCM 1-1225).
Das Medium wird 12 h bei 30°C
inkubiert. Die Kultur-Nährlösung wird
zentrifugiert, und es werden 240 g Zellen erhalten. Sie werden in
250 ml Magermilch, die mit 7% Lactose versetzt ist, verdünnt. Die
Mischung wird unter Verwendung von flüssigem Stickstoff eingefroren.
Die Gefriertrocknung erfolgt bei 40°C über Nacht. Eine 5%ige Dispersion
des erhaltenen Pulvers wird in hydriertem Pflanzenfett mit einem
Schmelzpunkt von 42°C zubereitet und
bei 45°C
verflüssigt.
Die Dispersion wird bei 45°C
unter einem Druck von 4 bar gleichzeitig mit flüssigem Stickstoff, in einer
Menge von 1 Teil der Dispersion pro 5 Teile Stickstoff, auf die
Oberseite eines vertikalen Zylinders von 1,5 m Durchmesser und 10
m Höhe
gespritzt. Es wird ein Behälter
mit flüssigem
Stickstoff, in dem die die Bakterien enthaltenden Mikrokügelchen,
deren Durchmesser zwischen 0,1 und 0,5 um variiert, gesammelt werden,
an die Unterseite des Zylinders gestellt. Die Mikrokügelchen
werden dann in ein Fließbett
gegeben, und es wird eine alkoholische Lösung, die 8% Zein enthält, über das
Bett gesprüht,
und zwar in einer Menge, dass die um die Mikrokügelchen gebildete Zeinschicht
5% ihres Gewichts ausmacht.
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Die
Mikrokügelchen
werden dann in eine Ernährungszusammensetzung
eingearbeitet, die die Absorption von Mineralien durch die Darmzellen
erleichtern soll.
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Beispiel 5
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Es
wird eine konzentrierte Basis für
eine Eiscreme zubereitet, indem bei 60–65°C 20 min lang ungefähr 11% Milchfett,
8,8% Milchfeststoffe (Feststoffe, kein Fett), 25% Saccharose, 5%
Glucosesirup und 0,6% Emulstab
® SE30 gemischt werden.
Die Basis wird bei 72–75°C und 210
bar (2 Schritte bei 250/50 bar) homogenisiert, 22 Sekunden bei 85°C pasteurisiert
(AVP-Pasteurisierapparat,
Evreux, Frankreich, 400 l/h), auf 4°C abgekühlt, und es werden 40% durch
Lactobacillus johnsonii La-1 (5 × 10
8 KBE/ml)
und Bifidobacterium longum BH6 (3 × 10
8 KBE/ml)
angesäuerte
Milch zugegeben. Die Zusammensetzung dieser konzentrierten Basis
ist in der Tabelle unten angegeben.
| Zutaten | Zusammensetzung
(kg) | Fett
(%) | Feststoffe,
kein Fett (%) | Saccharose (%) | trockener
Extrakt (%) |
| Sahne
(35%) | 31,43 | 11,00 | 1,57 | | 12,57 |
| Magermilchpulver | 7,60 | | 7,30 | | 7,30 |
| Saccharose | 36,77 | | | 25,00 | 25,00 |
| Glucosesirup | 5,27 | | | | 5,00 |
| Emulstab® SE30 | 0,67 | | | | 0,63 |
| Wasser | 18,26 | | | | |
| gesamte
Sahnebasis | 100 | 11,00 | 8,87 | 25,00 | 50,50 |
| Sahnebasis (60%) | 60,00 | 6,60 | 5,32 | 15,00 | 30,30 |
| gesäuerte Milch
(40%) | 40,00 | 1,40 | 4,68 | | 6,08 |
| gesamte
Sahnebasis + gesäuerte
Milch | 100,00 | 8,00 | 10,00 | 15,00 | 36,38 |
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Nach
der Reifung der Creme für
12 h bei 5°C
wird sie mit einem Aufschlag von 95 Vol.-% eingefroren (Crepaco-Gefrierapparat,
Evreux, Frankreich; 160 l Produkt/h).
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Es
wird ein Waffelteig, der 10% Fructo-Oligosaccharid Raftilose
® L30
(Raffinerie Tidemontoise S.A., Belgien) enthält, nach dem unten wiedergegebenen
Rezept hergestellt. Nach dem Backen wird die Waffel auf herkömmliche
Weise zu einer Tüte
geformt. Nach dem Abkühlen
wird die Innenseite der Tüten
mit einem Fettfilm Sprüh-beschichtet,
und dann werden die Tüten
mit der oben beschriebenen geschlagenen Eiscreme gefüllt. Für eine Waffeltüte von 11,5
g werden auf diese Weise 130 ml geschlagene Eiscreme (ungefähr 65 g)
und 5 g Schokolade (über
die Creme gesprüht)
verwendet.
| Zutaten | Gewicht
(g) | Hersteller |
| gewöhnliches
Weizenmehl 55 | 52 | |
| Stärke | 0,2 | |
| Fructo-Oligosaccharid
Raftilose® L30 | 10 | Raffinerie
Tirlemontoise S.A., Belgien |
| Zucker | 27,8 | |
| Fett | 8 | |
| Emulgator | 1,5 | |
| Salz | 0,5 | |
| gesamtes
Waffelrezept | 100 | |
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Somit
werden pro Eistüte
1,1 g Fasern und ungefähr
108 KBE/g Lactobacilli bereit gestellt.
Die Fasern fördern,
indem sie die spezifische Entwicklung von Lactobacilli in Darmtrakt
fördern,
somit die Assimilation von Mineralien.