DE69802434T2 - Sprühkappe - Google Patents

Sprühkappe

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    • B65D83/14Containers for dispensing liquid or semi-liquid contents by internal gaseous pressure, i.e. aerosol containers comprising propellant
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Description

  • Die Erfindung betrifft einen Sprühkopf und insbesondere, jedoch nicht ausschließlich, einen Sprühkopf zur Verwendung mit Aerosol- oder Pumpsprühbehältern.
  • Aerosolbehälter enthalten Fluid unter Druck, und am oberen Ende des Behälters ist ein Sprühkopf angebracht. In ähnlicher Weise enthalten Pumpsprühbehälter gewöhnlich Fluid, daß nicht unter Druck steht, das jedoch mit Hilfe eines geeigneten Pumpsprühmechanismus über einen Sprühkopf abgegeben werden kann. In beiden Fällen wird, wenn der Sprühkopf niedergedrückt wird, das im Behälter befindliche Fluid durch einen Auslaß im Sprühkopf herausgedrückt, und der Fluid-Sprühstrahl oder Sprühnebel wird freigegeben. Jedoch sind bekannte Sprühköpfe zur Verwendung auf jeder der beiden Arten von Sprühbehältern anfällig gegen eine versehentliche Betätigung, und normalerweise ist es notwendig, einen Deckel vorzusehen, um eine ungewollte Freisetzung des Fluids zu verhindern.
  • Eine alternative Einrichtung zum Verhindern einer ungewollten Freisetzung aus Fluid-Aerosolbehältern ist in der GB 1292843, der US 5388730, der US 4418842, der US 3860149 und der US 3848778 offenbart. In diesen Patentbeschreibungen ist der Sprühkopf um die Zufuhrleitung aus dem Fluidspeicher innerhalb des Behälters drehbar. In einer Stellung kann der Sprühkopf niedergedrückt werden, um es zu ermöglichen, den Inhalt abzugeben, nach einer Drehung um die Achse der Zufuhrleitung wird jedoch das Niederdrücken des Sprühkopfes körperlich blockiert, wodurch eine Abgabe verhindert wird. Ein fortgesetztes Verdrehen des Sprühkopfes in Bezug zur Zufuhrleitung an ihrer Grenzfläche verursacht Verschleiß und kann zu einer Leckage des Inhalts an der Grenzfläche und einer beeinträchtigten Funktion des Aerosolbehälters führen.
  • Die EP-A-409497 offenbart einen Aerosolbehälterdeckel, dem unter anderem eine Nockenoberfläche zur Stützung des Niederdrückers fehlt. Die GB-A 2312478 offenbart ein Bedienungselement für ein Aerosol, beim dem ein Sprühen in verschiedenen Raten vorgesehen ist, mit einem Sprühauslaß, der zu jeder Zeit offen ist. Die US-A-4848595 offenbart einen Spender für Cremes und Lotionen mit einem verschließbaren Fluidauslaß, der aber kein Niederdrückelement, welches über ein Filmscharnier auf einem Träger für einen Fluiddurchlaß befestigt ist, aufweist. Die US-A-4024988 offenbart ein Sicherheitsverschlußsystem für einen Aerosolbehälter, in dem der Fluidauslaß immer offen ist. Die US-A-3484023 offenbart ein Bedienungselementsystem für einen Aerosolkanister, umfassend einen drehbaren Knopf in einem Gehäuse, das in Bezug zum Kanister befestigt ist. Die US-A-3325054 offenbart ein Aerosolventilbedienungselement mit Einrichtungen, die seine versehentliche Auslösung verhindern, umfassend einen Ventilknopf, dessen Auslaß immer offen ist. Die US-A-3734354 offenbart eine kindersichere Verschlußkappe und Bedienungselement für eine Aerosoldose, bei der der Benutzer einen Knopf drehen muß, der in einem Gehäuse, das auf der Dose befestigt ist, angebracht ist. Die US-A-3797705 offenbart Verschlußeinrichtungen für Flüssigkeitsspender vom Shipper-Typ, umfassend ein Bedienungselement, das aus einem Gehäuse herausragt und in diesem drehbar ist, wobei der Fluidauslaß offen ist.
  • Die Erfindung stellt einen Sprühkopf bereit, umfassend:
  • einen Träger, umfassend einen Fuß und einen Kopf, wobei der Fuß auf einem Fluidbehälter montierbar ist und der Kopf auf dem Fuß angebracht ist;
  • einen Durchlaß, der sich im Träger erstreckt, mit einer schaltbaren Fluidquelle verbindbar ist, und einen Fluidauslaß einschließt, wobei der Durchlaß zwischen einer ersten Ruhestellung und einer zweiten Stellung bewegbar ist, in der er die Quelle schaltet, um Fluid über den Durchlaß zum Auslaß zuzuführen;
  • wobei der Kopf in Bezug zum Fuß drehbar ist und ein Körperteil aufweist, das eine Öffnung zum Zusammenwirken mit dem Fluidauslaß und einen Abschnitt aufweist, der dem Fluidauslaß gegenüberstehen kann, um ihn durch Drehung des Kopfes in Bezug zum Fuß komplett zu verschließen; und
  • ein Element, das auf dem Träger über ein Filmscharnier sichernd angebracht ist, das elastisch vorgespannt ist, um das Element in eine Ruhestellung zu drücken, wobei das Element zwischen dieser ersten Ruhestellung, in welcher das Element durch eine Nockeneinrichtung auf dem Träger abgestützt wird, die das Element in seiner ersten Stellung arretiert, und einer zweiten Stellung beweglich ist, in welcher der Durchlaß in seine zweite Stellung geschaltet ist.
  • Wenn sich das in Bezug zum Träger befestigte Element in der weiteren Stellung befindet, in der das Fluid zugeführt werden kann, wird das Element, wenn es aktiviert wird, vorzugsweise niedergedrückt, um (im Fall eines unter Druck stehenden Aerosolbehälters) ein Ventil auf dem unter Druck stehenden Aerosolbehälter zu betätigen, um es dadurch zu ermöglichen, daß Fluid durch den Durchlaß hindurchtritt. Im Fall eines Pumpsprühbehälters kann eine ähnliche Aktivierung eine Betätigung des Pumpsprühmechanismus bewirken, um es zu ermöglichen, daß Fluid durch den Durchlaß hindurchtritt.
  • Zweckmäßigerweise erfolgt die Bewegung des Durchlasses in einer Ebene, die zur Längsachse eines Ventilverbinders senkrecht ist, welcher benachbart zu und in Fluidverbindung mit dem Durchlaß angeordnet sein kann. Die Längsachse des Ventilverbinders kann zu einer radialen Achse des Sprühkopfes koaxial sein.
  • Zweckmäßigerweise kann die Bewegung des im Bezug zum Träger befestigten Elements eine Drehbewegung um eine radiale Achse des Sprühkopfes sein.
  • Vorzugsweise ist der Fluidauslaß auf dem Träger über ein Filmscharnier angebracht, das elastisch vorgespannt ist, um den Durchlaß in seine erste Ruhestellung zu drücken. Eine solche Stellung kann es (im Fall einer Anbringung an einem unter Druck stehenden Aerosolbehälter) ermöglichen, daß das Ventil des Aerosolbehälters geschlossen wird, wenn eine Niederdruckkraft auf das Element entlastet wird; somit ist es in die nicht- niedergedrückte Stellung vorgespannt.
  • Hierin ist das Element auf den Träger über ein Filmscharnier angebracht, das elastisch vorgespannt ist, um das Element in seine Ruhestellung (d. h. nicht-niedergedrückte Stellung) zu drücken.
  • Vorteilhafterweise schirmt das Element den Durchlaß ab, so daß das Fluid nur durch Bewegen des Elements in die Betätigungsstellung aus dem Durchlaß ausgestoßen werden kann.
  • Hierin umfaßt der Träger einen Fuß und einen Kopf, wobei der Fuß auf einem Fluidbehälter montierbar ist und der Kopf auf dem Fuß angebracht ist. Vorteilhafterweise ist das Element als Einheit mit dem Kopf des Trägers ausgebildet.
  • Hierin umfaßt die Arretierung komplementäre Nockeneinrichtungen auf dem Fuß und dem Kopf, so daß eine Bewegung des Kopfes im Bezug zum Fuß die entsprechenden Nockeneinrichtungen in Bezug zueinander bewegt, und zwar zwischen einer ersten Stellung, in der das Element in seiner Ruhe- oder Außerbetriebsstellung festgehalten wird, und einer zweiten Stellung, in der das Element bewegt werden kann, um den Durchlaß in seine zweite (Betriebs-, Spende-)Stellung zu drücken.
  • Hierin ist der Kopf in Bezug zum Fuß drehbar. Speziell ist es wünschenswert, daß der Fuß und besonders der Durchlaß in Bezug zu einer Einrichtung zum Zuführen von Fluid aus dem Fluidspeicher, wie beispielsweise dem Stutzenauslaß aus dem Zufuhrventil, axial nicht drehbar ist, wodurch Verschleiß an einer Grenzfläche zwischen dem Fluiddurchlaß im Sprühkopf und dem Stutzenauslaß vermieden wird, der auftreten könnte, wenn sich der Durchlaß axial um den Stutzenauslaß drehen könnte.
  • Vorzugsweise umfaßt die Nockeneinrichtung eines von einem Nockenprofil und einem Nockenstößel auf dem Fuß und das andere von einem Nockenprofil oder Nockenstößel auf dem Kopf.
  • Vorteilhafterweise umfaßt die Nockeneinrichtung auf dem Fuß ein Nockenprofil, und die Nockeneinrichtung auf dem Kopf umfaßt einen Nockenstößel auf dem Element.
  • Vorzugsweise umfaßt der Fuß Kunststoffmaterial und ist in einem Stück geformt. Vorzugsweise umfaßt der Kopf Kunststoffmaterial und ist in einem Stück geformt. Vorzugsweise umfassen der Kopf und der Fuß zusammenwirkende Befestigungseinrichtungen, die miteinander verrasten.
  • Vorzugsweise umfaßt der Kopf einen Körperteil, und das Element umfaßt einen ausgeschnittenen Teil, der durch ein biegsames Scharnier mit dem Körperteil verbunden ist.
  • Vorteilhafterweise umfaßt das Element eine Sperreinrichtung, um ein Anheben des Elements in Bezug zum Körperteil des Kopfes zu verhindern.
  • Vorteilhafterweise umfaßt der Kopf eine Öffnung im Körperteil zum Zusammenwirken mit dem Fluidauslaß.
  • Vorteilhafterweise ist der Fußdurchmesser größer als der Kopfdurchmesser, um es zu ermöglichen, den Sprühkopf effizient auf dem Behälter anzubringen.
  • Vorteilhafterweise umfaßt einer von dem Fuß und dem Kopf weiter eine Vertiefung in seiner Außenseite, die sich von der Grenze zwischen dem Fuß und dem Kopf weg erstreckt, und der andere von dem Fuß und dem Kopf umfaßt weiter eine Zunge, die in die Vertiefung paßt, wodurch eine Drehung des Kopfes in Bezug zum Fuß verhindert wird, wenn sich die Zunge an ihrem Platz in der Vertiefung befindet. Wünschenswerterweise ist die Zunge so angelenkt, daß sie aus der Vertiefung herausgehoben werden kann, und die Zunge ist vorzugsweise in einem Stück mit dem jeweiligen Kopf oder Unterteil geformt. Die Zunge und die Vertiefung sind vorzugsweise in Bezug zueinander um deren jeweilige Umfangsflächen herum so angeordnet, daß, wenn sie fluchten, das Element in seiner ersten Stellung arretiert ist, d. h. verhindert wird, daß das Element den Durchlaß in seine zweite Stellung drückt, und der Fluidauslaß vom Kopf bedeckt wird. Insbesondere erstreckt sich die Zunge aus dem Kopf nach unten, und der Fuß trägt die Vertiefung.
  • Es ist ein Vorteil der vorliegenden Erfindung, daß sie einen Sprühkopf für einen Aerosol-, Pumpsprüh- oder einen ähnlichen Behälter bereitstellt, der zwischen einem betätigbaren und einem nicht-betätigbaren Zustand bewegt werden kann.
  • Die Erfindung liegt auch in einem Behälter, speziell einem Aerosol- oder Pumpsprüh-Fluidbehälter, der einen Sprühkopf einschließt, wie oben definiert.
  • Die Erfindung wird nun lediglich beispielhaft unter Bezugnahme auf die begleitenden Zeichnungen beschrieben, von denen:
  • Fig. 1 eine Seitenansicht eines auf einem Fluidbehälter angebrachten erfindungsgemäßen Sprühkopfes zeigt;
  • Fig. 2 den Fuß des in Fig. 1 dargestellten Sprühkopfes im Querschnitt zeigt;
  • Fig. 3 den Fuß des Sprühkopfes in Draufsicht zeigt;
  • Fig. 4 den Kopf des in Fig. 1 dargestellten Sprühkopfes im Querschnitt zeigt; und
  • Fig. 5 den Kopf des Sprühkopfes in Draufsicht zeigt.
  • Fig. 6 zeigt eine weitere Seitenansicht des auf einem Fluidbehälter angebrachten Sprühkopfes.
  • Wie in Fig. 1 dargestellt, umfaßt ein Sprühkopf 1 der Erfindung einen Fuß 2 und einen fest auf dem Fuß 2 angebrachten Kopf 3. Der Sprühkopf 1 ist auf einem Aerosolbehälter 4 montiert dargestellt, wobei dies die normale Art und Weise der Verwendung des Sprühkopfes ist.
  • Auch Bezug nehmend auf die Fig. 2 und 3, umfaßt der Fuß 2 einen Einfassungsteil 5, der eingeformte Rastsegmente 6 zum verbindbaren Anbringen des Fußes 2 auf einem Hals 7 des Behälters 4 einschließt. Der Behälter weist einen überstehenden (aber nicht dargestellten) Stutzenteil auf, durch den im Aerosolbehälter enthaltenes Fluid freigesetzt werden kann.
  • Ein Plattenteil 8 ist am oberen Ende des Einfassungsteils 5 ausgebildet und zur Befestigung des Fußes 2 am Kopf 3 sind Rastsegmente 9 als Einheit mit dem Plattenteil 8 ausgebildet. Eine Auslaßverschlußplatte 10 und ein Nockenprofil 11 sind ebenfalls auf dem Plattenteil 8 ausgebildet.
  • Ein Fluidauslaß 12 ist in einer Platte 13 ausgebildet, die sich aus dem Einfassungsteil 5 nach oben erstreckt. Ein Durchlaß 14 erstreckt sich vom Fluidauslaß 12 aus zu einem mittig im Fuß 2 angeordneten Ventilverbinder 15, und zwar für einen Fluideingriff über den Stutzenteil mit einem Ventil, das mit einem Rohr verbunden ist, welches sich in Fluid innerhalb der Aerosoldose (nicht dargestellt) erstreckt. Der Ventilverbinder 15 und der Durchlaß 14 können nach unten niedergedrückt werden und sind von ausreichender Elastizität, um in eine Ruhestellung zurückzukehren, wenn die Niederdruckkraft entlastet wird.
  • Nunmehr Bezug nehmend auf die Fig. 4 und 5, umfaßt der Kopf 3 ein einziges integrales Formteil, umfassend einen Körperteil 16 und ein Niederdrückelement 17, das mittels eines integralen biegsamen Scharnierteils 18 mit dem Körperteil 16 verbunden ist. Das Niederdrückelement 17 weist ein Fingerkissen 19 auf, daß für einen bequemen Sitz eines Fingers eines Benutzers (nicht dargestellt) bemessen ist und Rippen 20 aufweist, um die Wahrscheinlichkeit eines Abrutschens des Fingers eines Benutzers während des Gebrauchs des Sprühkopfes 1 zu vermindern. Der Kopf 3 schließt weiter Rastsegmente 21 zum Zusammenwirken mit den Rastsegmenten 9 des Fußes 2 und einen Nockenstößel 22 zum Zusammenwirken mit dem auf dem Fuß 2 ausgebildeten Nockenprofil 11 ein. Ein Vorsprung 23 verhindert, daß das Niederdrückelement 17 über den Körperteil 16 angehoben wird, und eine Öffnung 24 entspricht dem Fluidauslaß 12.
  • Nunmehr Bezug nehmend auf Fig. 6, ist der Fuß ausgeschnitten, um eine Vertiefung 29 bereitzustellen, in der eine passende Zunge 28 sitzt, die sich vom Kopf 3 aus nach unten erstreckt und an diesem angeformt ist. Die Zunge 28 ist an einem Scharnier 30 mit dem Kopf 3 verbunden. Die Öffnung 24 fluchtet nicht mit dem Fluidauslaß 12, so daß er in dieser Figur nicht sichtbar ist.
  • Im Gebrauch wird der Kopf 3 am Fuß 2 eingerastet, und der vollständige Sprühkopf 1 wird auf einem Aerosolbehälter 4 angebracht. Die Zunge 28 wird um das Scharnier 30 verschwenkt und aus der Vertiefung 29 herausgehoben. Das Niederdrückelement 17 wird vom Finger eines Benutzers nach unten gedrückt, was den Ventilverbinder 15 nach unten drückt, so daß er mit dem Ventil (nicht dargestellt) im Aerosolbehälter 4 in Berührung tritt und es ermöglicht, daß Fluid durch den Durchlaß 14 und als Sprühstrahl oder Sprühnebel aus dem Fluidauslaß 12 austritt. Wenn das Niederdrückelement 17 entlastet wird, kehrt das Niederdrückelement 17 in seine Ruhestellung zurück, und der Ventilverbinder 15 und der Durchlaß 14 kehren in ihre Ruhestellung zurück, womit der Fluidstrom unterbrochen wird.
  • Um eine unbeabsichtigte Aktivierung des Sprühkopfes 1 zu verhindern, kann der Kopf 3 um die Rastnippel 9 auf der Platte 8 in Bezug zum Fuß 2 gedreht werden. Wenn der Kopf 3 gedreht wird, bewegt sich der Nockenstößel 22 in eine über dem Nockenprofil 11 befindliche Stellung und dann entlang desselben. Der Nockenstößel 22 wird vom Nockenprofil 11 in einer angehobenen Stellung gehalten und verhindert ein Niederdrücken der Niederdrückeinrichtung 17 und verhindert somit eine Aktivierung des Sprühkopfes 1. Diese Stellung wird ausrückbar bewahrt, und zwar durch die Einwirkung von Arretierrippen 25, die mit Rastnippeln 26 auf dem Fuß 2 in Wechselwirkung treten.
  • Wenn der Kopf 3 gedreht wird, bewegt sich die Öffnung 24 zusammen mit dem Kopf 3 herum, bis die Öffnung 24 in der vollständig geschlossenen Stellung der Auslaßverschlußplatte 10 entspricht und zwecks vollständigem Verschluß des Fluidauslasses 12 der Fluidauslaß 12 einem Abschnitt des Körperteils 16 gegenüberliegt. In dieser Stellung ist der Sprühkopf 1 vollständig verschlossen und kann nicht ungewollt aktiviert werden. Die Stellung wird durch die Einwirkung der Arretierrippen 25 bewahrt, die mit den Rastnippeln 27 auf dem Fuß 2 in Wechselwirkung treten.
  • Um den Sprühkopf 1 zum Gebrauch zu öffnen, wird der Kopf 3 in Bezug zum Fuß 2 in umgekehrter Richtung gedreht, und der Nockenstößel 22 bewegt sich entlang des Nockenprofils 11 in eine Stellung, in welcher die Niederdrückeinrichtung 17 niedergedrückt werden kann und der Sprühkopf 1 aktiviert werden kann.
  • Die Erfindung stellt einen einfachen und leicht zu betätigenden selbstschließenden Sprühkopf für Aerosole und dergleichen bereit, der benutzt werden kann, ohne daß man einen getrennten Deckel haben oder Verschlußeinrichtungen vorsehen muß.

Claims (17)

1. Sprühkopf, umfassend:
einen Träger, umfassend einen Fuß und einen Kopf, wobei der Fuß auf einem Fluidbehälter montierbar ist und der Kopf auf dem Fuß angebracht ist;
einen Durchlaß (14), der sich im Träger erstreckt, mit einer schaltbaren Fluidquelle verbindbar ist und einen Fluidauslaß (12) einschließt, wobei der Durchlaß (14) zwischen einer ersten Ruhestellung und einer zweiten Stellung bewegbar ist, in der er die Quelle schaltet, um Fluid über den Durchlaß (14) zum Auslaß (12) zuzuführen;
wobei der Kopf in Bezug zum Fuß drehbar ist und ein Körperteil aufweist, das eine Öffnung (24) zum Zusammenwirken mit dem Fluidauslaß (12) und einen Abschnitt aufweist, der dem Fluidauslaß gegenüberstehen kann, um ihn durch Drehung des Kopfes in Bezug zum Fuß komplett zu verschließen; und
ein Element (17), das auf dem Träger über ein Filmscharnier (18) angebracht ist, das elastisch vorgespannt ist, um das Element in eine Ruhestellung zu drücken, wobei das Element zwischen dieser ersten Ruhestellung, in welcher das Element durch eine Nockeneinrichtung (11, 22) auf dem Träger abgestützt ist, die das Element in seiner ersten Stellung arretiert, und einer zweiten Stellung beweglich ist, in welcher der Durchlaß in seine zweite Stellung geschaltet ist.
2. Sprühkopf nach Anspruch 1, bei dem der Fluidauslaß (12) auf dem Träger über ein Filmscharnier angebracht ist, das elastisch vorgespannt ist, um den Durchlaß (14) in seine erste Ruhestellung zu drücken.
3. Sprühkopf nach einem der vorangehenden Ansprüche, bei dem das Element (17) den Durchlaß (14) abschirmt, so daß der Durchlaß (14) nur durch Bewegung des Elements (17) in seine zweite Stellung bewegbar sein kann.
4. Sprühkopf nach einem der vorangehenden Ansprüche, bei dem das Element als Einheit mit dem Kopf des Trägers ausgebildet ist.
5. Sprühkopf nach einem der vorangehenden Ansprüche, bei dem die Nockeneinrichtung (11, 22) eines von einem Nockenprofil und einem Nockenstößel auf dem Fuß (2) und das andere von einem Nockenprofil oder Nockenstößel auf dem Kopf umfaßt.
6. Sprühkopf nach einem der vorangehenden Ansprüche, bei dem die Nockeneinrichtung auf dem Fuß (2) ein Nockenprofil (11) und die Nockeneinrichtung auf dem Kopf einen Nockenstößel (22) auf dem Element umfaßt.
7. Sprühkopf nach einem der vorangehenden Ansprüche, bei dem einer von dem Kopf (3) und dem Fuß (2) weiter eine Zunge umfaßt und der andere von dem Kopf und dem Fuß eine dazu passende Vertiefung umfaßt, die eine Drehung des Kopfes und des Fußes in Bezug zueinander verhindern, wenn die Zunge in der Vertiefung angeordnet ist.
8. Sprühkopf nach einem der Ansprüche 4 bis 11, bei dem der Fuß (2) Kunststoffmaterial umfaßt und in einem Stück geformt ist.
9. Sprühkopf nach einem der vorangehenden Ansprüche, bei dem der Kopf (3) und der Fuß zusammenwirkende Befestigungseinrichtungen umfassen, die miteinander verrasten.
10. Sprühkopf nach einem der vorangehenden Ansprüche, bei dem der Kopf (3) einen Körperteil umfaßt und das Element einen weggeschnittenen Teil umfaßt, der durch das biegsames Scharnier mit dem Körperteil verbunden ist.
11. Sprühkopf nach einem der vorangehenden Ansprüche, bei dem das Element eine Sperreinrichtung (23) umfaßt, um ein Anheben des Elements in Bezug zum Körperteil des Kopfes zu verhindern.
12. Sprühkopf nach einem der vorangehenden Ansprüche, bei dem der Fuß in Bezug zu einer Fluidzufuhrleitung aus einem Fluidspeicher axial nicht drehbar ist.
13. Sprühkopf nach Anspruch 1, wobei
das Element (17) den Durchlaß (14) abschirmt, so daß der Durchlaß (14) nur durch Bewegung des Elements (17) in seine zweite Stellung bewegt werden kann, und die Nockeneinrichtung (11, 22) eines von einem Nockenprofil und einem Nockenstößel auf dem Fuß und das andere von einem Nockenprofil oder Nockenstößel auf dem Kopf umfaßt und
der Kopf (3) und der Fuß (2) zusammenwirkende Befestigungseinrichtungen, die miteinander verrasten, umfassen.
14. Sprühkopf nach Anspruch 13, wobei
das Element (17) einen weggeschnittenen Teil des Kopfes umfaßt, der mit dem Körperteil durch das biegsames Scharnier 18 verbunden ist, das elastisch vorgespannt ist, um das Element (17) in seine nicht-niedergedrückte Stellung zu bringen und
die. Nockeneinrichtung (11, 22) ein Nockenprofil (11) auf dem Fuß (2) und einen Nockenstößel (22) auf dem Kopf umfaßt.
15. Sprühkopf nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei das Element in seiner ersten Ruhestellung gehalten wird, indem Arretierrippen (25) mit den Rastnippeln (26) auf dem Fuß (2) in Wechselwirkung treten.
16. Aerosolbehälter, umfassend einen Sprühkopf nach einem der vorangehenden Ansprüche.
17. Pumpsprühbehälter, umfassend einen Sprühkopf nach einem der vorangehenden Ansprüche.
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