Hinterrund der Erfindung
Technisches Gebiet der Erfindung
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Die vorliegende Erfindung betrifft eine Kautschukzusammensetzung für ein
wärmebeständiges Band mit einer ausgezeichneten mechanischen Festigkeit, Wärmebeständigkeit
(einschliesslich Wärmealterungsbeständigkeit), Abriebbeständigkeit und
Walzverarbeitbarkeit, und insbesondere ein Förderband mit Wärmebeständigkeit und Abriebbeständigkeit
zum Befördern eines gesinterten Produkts, von Koks, Zement, Klinker, gebranntem Kalk
bzw. Löschkalk etc.
Stand der Technik
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Da ein Ethylen/Propylen-Copolymerkautschuk (EPM) und ein Ethylen/Propylen/Dien-
Copolymerkautschuk (EPDM) keine ungesättigte Bindung in der Hauptkette aufweisen,
weisen die obenstehenden Copolymere eine bessere Wärmebeständigkeit und
Witterungsbeständigkeit auf als weit verbreitete Kautschuke vom Dien-Typ und werden in zahlreichen
Produkten, wie Kraftfahrzeugteilen und industriellen Teilen, verwendet.
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Es ist bekannt, dass EPM und EPDM ihre Wärmebeständigkeit
(Wärmealterungsbeständigkeit) entsprechend ihren Zusammensetzungen verändern. Es ist bekannt, dass in dem Maße,
wie der Ethylengehalt zunimmt, die Walzverarbeitbarkeit und die Niedrigtemperatur-
Flexibilität sich verschlechtern. Wenn der Dien-Gehalt niedrig ist, ist bekannt, dass die
Menge des Vulkanisators erhöht werden sollte, indes besitzen die erhaltenen Kautschuke eine
ausgezeichnete Wärmebeständigkeit (Wärmealterungsverhalten).
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Es ist bekannt, dass - als ein Vulkanisierungsverfahren - die Vulkanisierung mit einem
organischen Peroxid zu einer besseren Wärmebeständigkeit (Wärmealterungsverhalten) führt
als die Vulkanisierung mit Schwefel.
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Das Förderband zum Befördern eines Hochtemperaturprodukts, wie eines gesinterten
Produkts, von Koks, Zement, Klinker, Löschkalk etc., sollte der Belastung durch das
beförderte Produkt oder der von dem beförderten Produkt ausgestrahlten Wärme über lange
Zeiträume widerstehen. Insbesondere sollte das obenstehende Förderband
Wärmebeständigkeit und Abriebbeständigkeit aufweisen.
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Allerdings weist das durch Vernetzen der herkömmlichen Kautschukzusammensetzung für
ein wärmebeständiges Band erhaltene wärmebeständige Band eine unzureichende
Wärmebeständigkeit (Wärmealterungsbeständigkeit) bei der Beförderung eines derartigen
Hochtemperaturprodukts auf. Da die herkömmliche Kautschukzusammensetzung für ein
wärmebeständiges Band weiterhin EPM als Basis enthält, ist sie immer noch nicht
zufriedenstellend, da eine grosse Menge an Vulkanisator erforderlich ist, um eine hohe
Vernetzungsdichte zu erzielen.
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Das Ziel der vorliegenden Erfindung ist die Lösung des mit dem Stand der Technik
zusammenhängenden Problems und die Bereitstellung einer Kautschukzusammensetzung für
ein Förderband, wobei das Band sich für das Befördern eines Hochtemperaturprodukts eignet
und eine ausgezeichnete Wärmebeständigkeit und Abriebbeständigkeit besitzt.
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Ein weiteres Ziel der vorliegenden Erfindung ist die Bereitstellung eines vernetzten Produkts
mit einer hohen Vernetzungsdichte und einer ausgezeichneten Wärmebeständigkeit durch
Verwendung einer kleineren Menge eines Vernetzungsmittels, insbesondere die
Bereitstellung eines Förderbandes.
Zusammenfassung der Erfindung
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Gemäß der vorliegenden Erfindung wir ein Förderband bereitgestellt, das erhältlich ist durch
das Vernetzen einer Kautschukzusammensetzung, umfassend (A) 100 Gewichtsteile eines
Copolymerkautschuks aus einem Ethylen/einem 4 bis 20 Kohlenstoffatome enthaltenden α-
Olefin/einem nicht-konjugierten Polyen, welches eine Dien-Einheit aufweist, die sich von
einem nicht-konjugierten Dien der allgemeinen Formel (1)
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worin n eine ganze Zahl von 0 bis 10 ist, R¹ für ein Wasserstoffatom oder eine Alkylgruppe
mit 1 bis 10 Kohlenstoffatomen steht und R² für ein Wasserstoffatom oder eine Alkylgruppe
mit 1 bis 5 Kohlenstoffatomen steht,
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oder von einem nicht-konjugierten Dien der allgemeinen Formel (2):
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ableitet, worin R³ für ein Wasserstoffatom oder eine 1 bis 10 Kohlenstoffatome enthaltenden
Alkylgruppe steht;
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(B) 0,5 bis 15 Gewichtsteile eines organischen Peroxids, (C) 30 bis 80 Gewichtsteile von
Kohleschwarz und (D) 5 bis 25 Gewichtsteile eines Weichmachermittels.
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In der oben erwähnten Kautschukzusammensetzung sind die folgenden Ausführungsformen 1
und 2 bevorzugt.
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1. Bei dem Copolymerkautschuk aus Ethylen/α-Olefin mit 4 bis 20
Kohlenstoffatomen/nichtkonjugiertes Polyen (A) liegt das Molverhältnis von Ethylen/α-Olefin zwischen 60/40 und
82/18 liegt.
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2. Bei dem Copolymerkautschuk aus Ethylen/α-Olefin mit 4 bis 20 Kohlenstoffatomen/-
nichtkonjugiertem Polyen (A) liegt (i) der Gehalt des nicht-konjugierten Polyens im Bereich
von 0,2 bis 4 Gew.-% und liegt (ii) die Grenzviskosität (η), gemessen in Decalin bei 135ºC,
im Bereich von 1,5 bis 3 dl/g.
Genaue Beschreibung der bevorzugten Ausführungsformen der Erfindung
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Die Kautschukzusammensetzung der vorliegenden Erfindung für ein Förderband ist dadurch
gekennzeichnet, dass sie (A) 100 Gewichtsteile eines Ethylens/4 bis 20 Kohlenstoffatome
enthaltenden α-Olefins/ von nicht-konjugiertem Polyen, welches eine Dien-Einheit aufweist,
die sich von dem nicht-konjugierten Dien der obenstehenden Formel (1) oder (2) ableitet, (B)
0,5 bis 15 Gewichtsteile eines organischen Peroxids, (C) 30 bis 80 Gewichtsteile
Kohleschwarz und (D) 5 bis 25 Gewichtsteile eines Weichmachermittels umfasst.
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Das nicht-konjugierte Dien in dem Copolymerkautschuk (A), das in der vorliegenden
Erfindung zur Anwendung kommt, ist auf dasjenige beschränkt, welches eine
Norbornenverbindung mit einer chemischen Struktur der obenstehenden allgemeinen Formel (1) oder
(2) aus den folgenden Gründen umfasst.
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Cyclische, nicht-konjugierte Polyene schliessen verschiedene Typen, beispielsweise einen
Typ mit einem Norbornen-Grundgerüst und einen Typ mit einem Dicyclopentadien-
Grundgerüst, ein. Wenn 5-Ethyliden-2-norbornen (ENB) oder Dicyclopentadien (DCPD)
verwendet wird, falls der Gehalt an nicht-konjugiertem Polyen des Copolymers innerhalb des
Bereichs der vorliegenden Erfindung liegt, ist es schwierig, die Wärmebeständigkeit
(Wärmealterungsbeständigkeit) des resultierenden vernetzten Produkts zu erhöhen.
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Wenn andererseits 5-Vinyl-2-norbornen (VNB) oder 5-(1-Butenyl)-2-norbornen (BNB),
angegeben durch die nachstehende chemische Struktur:
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verwendet wird, ermöglicht die Verwendung einer kleinen Menge an Vernetzungsmittel, dass
die Vernetzung effektiv fortgesetzt wird, wenn das Copolymer mit einem Peroxid vernetzt
wird. Ferner besitzt das resultierende vernetzte Produkt eine bemerkenswert gute
Wärmebeständigkeit (Wärmealterungsbeständigkeit) sowie eine ausgezeichnete Abriebbeständigkeit
(siehe die untenstehenden Beispiele).
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Der folgende Gedanke ergibt sich aus dem obenstehenden Fakt.
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Wenn das nicht-konjugierte Polyen copolymerisiert wird, ist eine ethylenisch ungesättigte
Bindung an der Copolymerisation beteiligt und die verbleibende ethylenisch ungesättigte
Bindung verbleibt in den Copolymerketten. Im Falle von cyclischen, nicht-konjugierten
Polyenen, angegeben durch die allgemeine Formel (1) und die allgemeine Formel (2), bleiben
die ethylenisch ungesättigten Bindungen ausserhalb des Rings in grösseren Mengen zurück,
obwohl die genauen Gründe nicht bekannt sind. Allgemein weisen ausserhalb des Rings
befindliche ethylenisch ungesättigte Bindungen ein höheres Maß an Freiheit auf als die in
dem Ring vorliegenden ethylenisch ungesättigten Bindungen und weisen eine höhere
Reaktivität auf. Somit findet bei dem Copolymerkautschuk (A) der vorliegenden Erfindung
durch die Verwendung einer kleineren Menge an Vernetzungsmittel eine effektive
Vernetzung statt.
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Da in einem aus einem konjugierten Polyen hergestellten Copolymerkautschuk eine
ethylenisch ungesättigte Bindung, die nach der Vulkanisierung zurückbleibt, in der
Hauptkette vorliegt, beeinflusst die ungesättigte Bindung in der Hauptkette die Wärmebeständigkeit
(Wärmealterungsbeständigkeit) negativ. Da andererseits der Copolymerkautschuk (A) der
vorliegenden Erfindung ein cyclisches nicht-konjugiertes Dien, angegeben durch die
allgemeine Formel (1) oder (2), verwendet, befand sich die ungesättigte Bindung, die nicht an
der Polymerisationsreaktion beteiligt war, sondern in dem Copolymer verblieb, ausserhalb der
Hauptkette, und nach dem Vernetzen des Copolymerkautschuks (A) befand sich die
ungesättigte Bindung noch immer ausserhalb der Hauptkette. Demzufolge soll der
Copolymerkautschuk (A) eine ausgezeichnete Wärmebeständigkeit (Wärmealterungsbeständigkeit)
haben.
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Die anderen Komponenten der vorliegenden Erfindung, nämlich das organische Peroxid (B),
das Kohleschwarz (C) und das Weichmachermittel (D), sind notwendige Komponenten für
den Erhalt des vernetzten Produkts als Förderband.
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Die Kautschukzusammensetzung der vorliegenden Erfindung kann wirksam einer
Vernetzungsreaktion unterworfen werden im Vergleich mit der Menge des organischen
Peroxids, um eine hohe Vernetzungsdichte zu erzielen.
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Bei der Kautschukzusammensetzung der vorliegenden Erfindung erfüllt das Kohleschwarz
eine breite Funktion und Wirkung als Füllstoff, Wärmebeständigkeit vermittelndes Mittel und
Färbemittel etc.
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Bei der Kautschukzusammensetzung der vorliegenden Erfindung kann das
Weichmachermittel die Formbarkeit der Kautschukzusammensetzung erhöhen und zu einem Formprodukt
mit komplexen Ausgestaltungen führen.
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Bevorzugte Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung sind insbesondere die besagten 1
und 2. Die bevorzugte Ausführungsform 1 definiert das Zusammensetzungsverhältnis von
Ethylen/α-Olefin mit 4 bis 20 Kohlenstoffatomen in dem Copolymer. Wenn das
Zusammensetzungsverhältnis innerhalb des obenstehenden Bereichs liegt, ist es möglich, eine
ausgezeichnete Kautschukzusammensetzung zu erhalten, welche eine ausgezeichnete
Wärmebeständigkeit und Abriebbeständigkeit sowie eine ausgezeichnete Verarbeitbarkeit,
Kautschuk-Charakteristika und Verwitterungsbeständigkeit besitzt.
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Punkt (i) der bevorzugten Ausführungsform 2 definiert den Gehalt der nicht-konjugierten
Polyeneinheit in dem Copolymer. Wenn dieser durch (i) definierte Wert zu niedrig ist im
Vergleich mit dem definierten Wert, nimmt die Wärmebeständigkeit
(Wärmealterungsbeständigkeit) ab, die Dehnung wird zu gross und die bleibende Verformung tendiert zu einer
Zunahme. Weiterhin, wenn der Wert zu hoch ist, tendiert die Eigenschaft der
Verschlechterung durch Umwelteinflüsse zu einer Abnahme, und die Kosten steigen in unvorteilhafter
Weise an. Damit ist der Gehalt des nicht-konjugierten Polyens ausserhalb des definierten
Bereichs nicht bevorzugt.
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Punkt (ii) der bevorzugten Ausführungsform 2 definiert das Molekulargewicht des
Copolymers. Wenn die Grenzviskosität (η) niedriger als der definierte Bereich ist, tendieren
die Eigenschaften, wie die mechanischen Eigenschaften des Copolymers, dazu, verringert zu
werden. Wenn die Grenzviskosität höher als der definierte Bereich ist, tendiert die
Verarbeitbarkeit dazu, verringert zu werden.
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Entsprechend der obenstehenden Feststellung wurden die Probleme des Stands der Technik
gelöst und es kann eine Kautschukzusammensetzung für ein Förderband bereitgestellt
werden, welches eine ausgezeichnete Wärmebeständigkeit (Wärmealterungsbeständigkeit)
und Abriebbeständigkeit, ausgezeichnete Eigenschaften und eine gute Ausgewogenheit von
Wärmebeständigkeit und Niedrigtemperatur-Flexibilität besitzt.
Copolymerkautschuk (A) aus Ethylen I a-Olefin I nicht-konjugiertem Polyen
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Bei dem Copolymerkautschuk (A) aus Ethylen / α-Olefin / nicht-konjugiertem Polyen kann
das Molverhältnis (a/b) von Ethylen (a) zu dem α-Olefin (b), welches 4 bis 20, vorzugsweise
4 bis 12, weiter bevorzugt 4 bis 8 Kohlenstoffatome enthält, 60/40 bis 82/18, vorzugsweise
65/35 bis 78/22, besonders bevorzugt 65/35 bis 73/27, betragen.
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Wenn das Molverhältnis von Ethylen/α-Olefin mit 4 bis 20 Kohlenstoffatomen 82/18
übersteigt, tendiert die Walzverarbeitbarkeit dazu, abzunehmen. Wenn demgegenüber das
Molverhältnis niedriger als 60/40 ist, tendiert die Wärmebeständigkeit des
Copolymerkautschuks dazu, abzunehmen.
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Beispiele für das α-Olefin (b) mit 4 bis 20 Kohlenstoffatomen schliessen speziell Buten-1,
Penten-1, Hexen-1, Hepten-1, Octen-1, Nonen-1, Decen-1, Undecen-1, Dodecen-1,
9-Methyldodecen-1 und 11-Methyldodecen-1 ein.
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In der vorliegenden Erfindung können die obenstehenden α-Olefine einzeln oder als
Mischung von mindestens zwei Monomeren verwendet werden. Unter den obenstehenden α-
Olefinen werden Buten-1, Hexen-1, Octen-1 und Decen-1 bevorzugt verwendet. Besonders
Buten-1 und Octen-1 werden bevorzugt verwendet.
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Das in der vorliegenden Erfindung verwendete nicht-konjugierte Polyen (c) umfasst ein Dien
mit einer Norbornen-Struktur, das heisst die Norbornen-Struktur, angegeben durch die
allgemeine Formel (1) oder (2).
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Beispiele für die Alkylgruppe mit 1 bis 10 Kohlenstoffatomen wie R¹ in der allgemeinen
Formel (1) schliessen eine Methylgruppe, eine Ethylgruppe, eine Propylgruppe, eine
Isopropylgruppe, eine n-Butylgruppe, eine Isobutylgruppe, eine sec-Butylgruppe, eine
t-Butylgruppe, eine n-Pentylgruppe, eine Isopentylgruppe, eine t-Pentylgruppe, eine
Neopentylgruppe, eine Heptylgruppe, eine Octylgruppe, eine Isooctylgruppe, eine Nonylgruppe und
eine Decylgruppe ein.
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Spezifische Beispiele der Alkylgruppe mit 1 bis 5 Kohlenstoffatomen wie R² in der
allgemeinen Formel (1) können dieselben Alkylgruppen sein, wie bezüglich der
Alkylgruppen R¹ in der allgemeinen Formel (1) erwähnt.
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Spezifische Beispiele der Alkylgruppe mit 1 bis 10 Kohlenstoffatomen wie R³ in der
allgemeinen Formel (2) können dieselbe Alkylgruppe sein, wie bezüglich der Alkylgruppen
R¹ in der allgemeinen Formel (1) erwähnt.
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Spezifische Beispiele der Norbornenverbindungen, angegeben durch die allgemeine Formel
(1) oder (2), schliessen 5-Methylen-2-norbornen, 5-Vinyl-2-norbornen,
5-(1-Propenyl)-2-norbornen, 5-(Isopropenyl)-2-norbornen, 5-(2-Ethylvinyl)-2-norbornen,
5-(1-Butenyl)-2-norbornen, 5-(2-Methyl-1-propenyl)-2-norbornen, 5-(1-Pentenyl)-2-norbornen, 5-(2-Methyl-1-
butenyl)-2-norbornen, 5-(1-Hexenyl)-2-norbornen, 5-(2-Methyl-1-pentenyl)-2-norbornen, 5-
(2,3-Dimethyl-1-butenyl)-2-norbornen, 5-(2-Ethyl-1-butenyl)-2-norbornen, 5-(1-Heptenyl)-2-
norbornen, 5-(2-Methyl-1-hexenyl)-2-norbornen, 5-(2,3-Dimethyl-1-pentenyl)-2-norbornen,
5-(2-Ethyl-1-pentenyl)-2-norbornen, 5-(1-Octenyl)-2-norbornen, 5-(2-Methyl-1-heptenyl)-2-
norbornen, 5-(2,3-Dimethyl-1-hexenyl)-2-norbornen, 5-(5-Ethyl-1-hexenyl)-2-norbornen, 5-
(2,3,4-Trimethyl-1-pentenyl)-2-norbornen, 4-Methyl-5-methylen-2-norbornen, 4-Methyl-5-
vinyl-2-norbornen und 4-Ethyl-5-vinyl-2-norbornen ein.
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Bevorzugte Beispiele sind 5-Methylen-2-norbornen, 5-Vinyl-2-norbornen, 5-(1-Propenyl)-2-
norbornen, 5-(1-Butenyl)-2-norbornen, 5-(1-Pentenyl)-2-norbornen,
5-(1-Hexenyl)-2-norbornen, 5-(1-Pentenyl)-2-norbornen, 5-(1-Hexenyl)-2-norbornen, 5-(1-Heptenyl)-2-norbornen
und 5-(1-Octenyl)-2-norbornen.
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Andere nicht-konjugierte Polyene können als Mischung mit den obenstehenden
nichtkonjugierten Dienen verwendet werden, solange die gewünschten Eigenschaften nicht
beeinträchtigt werden können.
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Spezifische Beispiele für die nicht-konjugierten Polyene schliessen kettenartige
nichtkonjugierte Diene, wie 1,4-Hexadien, 3-Methyl-1,4-hexadien, 4-Methyl-1,4-hexadien, 5-
Methyl-1,4-hexadien, 4,5-Dimethyl-1,4-hexadien und 7-Methyl-1,6-octadien, cyclische
nichtkonjugierte Diene, wie Methyltetrahydroinden, 5-Ethyliden-2-norbornen, 5-Isopropyliden-2-
norbornen und 6-Chlormethyl-5-isopropenyl-2-norbornen und Triene, wie
2,3-Diisopropyliden-5-norbornen, 2-Ethyliden-3-isopropyliden-5-norbornen, 2-Propenyl-2,2-norbornadien
und 5-Vinyliden-2-norbornen ein.
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Wie obenstehend erwähnt, beträgt der Gehalt des nicht-konjugierten Polyens vorzugsweise
0,2 bis 4 Gew.-% in dem Copolymerkautschuk (A) der vorliegenden Erfindung.
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Insbesondere können die Norbornenverbindungen, angegeben durch die allgemeine Formel
(1) oder (2), vorzugsweise so verwendet werden, dass die Iodzahl (g/100 g) des resultierenden
Copolymerkautschuks (A) 0,5 bis 50, insbesondere 0,8 bis 30, weiter bevorzugt 1 bis 20, am
meisten bevorzugt 1,5 bis 15 werden kann. Wenn die Iodzahl kleiner ist als der obenstehende
Bereich, tendiert die Vernetzungseffizienz der resultierenden Zusammensetzung zu einer
Abnahme. Wenn die Iodzahl der resultierenden Zusammensetzung grösser als der
obenstehende Bereich ist, tendiert die Beständigkeit gegenüber einem Abbau durch
Umwelteinflüsse dazu, abzunehmen und die Kosten der Zusammensetzung tendieren dazu, nachteilig
zu werden. Insbesondere können diese Norbornenverbindungen in einer Menge von 0,5 bis 10
Gew.-%, insbesondere 1 bis 5 Gew.-%, pro ganzer Monomerkomponente copolymerisiert
werden.
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Andere nicht-konjugierte Polyene als die Norbornenverbindung, angegeben durch die
allgemeine Formel (1) oder (2), können ebenfalls bevorzugt verwendet werden, wenn der
obenstehende Bereich der Iodzahl beibehalten wird. Genau gesagt können die anderen
nichtkonjugierten Polyene in einer Menge von nicht höher als 5 Gew.-%, vorzugsweise nicht höher
als 3 Gew.-%, pro ganzer Monomerkomponente, copolymerisiert werden.
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Wie obenstehend erwähnt, kann der Copolymerkautschuk (A) der vorliegenden Erfindung
eine Eigenviskosität (4), gemessen Decalin, von üblicherweise 1,5 bis 3 dl/g, weiter
bevorzugt 1,8 bis 2,7 dl/g, am meisten bevorzugt 2 bis 2,7 dl//g, aufweisen.
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Der Copolymerkautschuk (A) der vorliegenden Erfindung kann durch bekannte Verfahren
hergestellt werden. Zum Beispiel kann der Copolymerkautschuk (A) durch Copolymerisieren
(a) von Ethylen, (b) eines α-Olefins mit 4 bis 20 Kohlenstoffatomen, und (c) eines
nichtkonjugierten Polyens in Gegenwart eines Ziegler-Katalysators unter Verwendung von
Wasserstoff als Molekulargewicht-Einstellungsmittel erhalten werden.
Organisches Peroxid (B)
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Beispiele für das organische Peroxid (B), wie in der vorliegenden Erfindung verwendet,
schliessen Dialkylperoxide, wie Dicumylperoxid, Di-t-butylperoxid, Di-t-butylperoxy-3,3,5-
trimethylcyclohexan, t-Butylcumylperoxid, Di-t-amylperoxid, t-Butylhydroperoxid, 2,5-
Dimethyl-2,5-di-(t-butylperoxy)hex-3-in, 2,5-Dimethyl-2,5-di(benzoylperoxy)hexan, 2,5-
Dimethyl-2,5-mono(t-butylperoxy)-hexan und α,α'-Bis(t-butylperoxy-m-isopropyl)benzol;
Peroxyester, wie t-Butylperoxyacetat, t-Butylperoxyisobutyrat, t-Butylperoxypivalat, t-Butylperoxymaleat,
t-Butylperoxyneodecanoat, t-Butylperoxybenzoat, Dibutylperoxyphthalat und
1,1-Bis-t-butylperoxy-3,3,5-trimethylcyclohexan; Ketonperoxide, wie
Dicyclohexanonperoxid; und Mischungen der obenstehenden Verbindungen ein.
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Die Verwendung von organischen Peroxiden, in welchen die Temperatur, die eine
Halbwertzeit von 1 Minute ergibt, in einem Bereich von 130ºC bis 200ºC liegt, ist bevorzugt.
Insbesondere werden Dicumylperoxid, Di-t-butylperoxid,
Di-t-butylperoxy-3,3,5-trimethylcyclohexan, t-Butylcumylperoxid, Di-t-amylperoxid, t-Butylhydroperoxid, 2,5-Dimethyl-2,5-
di(t-butylperoxy)hex-3-in, 2,5-Dimethyl-2,5-mono(t-butylperoxy)hexan und
1,1-Bis-t-butylperoxy-3,3, 5-trimethylcyclohexan bevorzugt verwendet.
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Das organische Peroxid wird in einer Menge von 0,5 bis 15 Gewichtsteilen, vorzugsweise 1
bis 10 Gewichtsteilen pro 100 Gewichtsteilen des Copolymers (A) der vorliegenden
Erfindung verwendet. Es ist wünschenswert, die am meisten bevorzugte Menge aus dem
obenstehenden Bereich gemäss dem erforderlichen physikalischen Wert zu ermitteln.
Kohleschwarz (C)
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In der Zusammensetzung der vorliegenden Erfindung ist Kohleschwarz eine wesentliche
Komponente.
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Durch die Verwendung von Kohleschwarz kann die Verarbeitbarkeit der Zusammensetzung
erhöht werden unter Erhalt einer Kautschukzusammensetzung für ein Förderband mit
verbesserten mechanischen Eigenschaften, wie Zugfestigkeit, Reissfestigkeit und
Abriebbeständigkeit.
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Die Menge des verwendeten Kohleschwarz beträgt 30 bis 80 Gewichtsteile, vorzugsweise 30
bis 70 Gewichtsteile, am meisten bevorzugt 40 bis 70 Gewichtsteile pro 100 Gewichtsteile
des Copolymerkautschuks (A). Wenn das Kohleschwarz in einer grösseren Menge als den
obigen Bereichen kompoundiert wird, ist es ungünstig, dass das dynamische Verhältnis
(dynamischer Elastizitätsmodul/statischer Elastizitätsmodul) zunimmt. Wenn die Menge an
Kohleschwarz kleiner ist als der spezifizierte Bereich, werden die Verarbeitbarkeit und die
mechanischen Eigenschaften vermindert.
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Beispiele für Kohleschwarz schliessen SRF, GPF, FEF, MAF, HAF, ISAF, SAF, FT und MT
ein, die selbst in hohem Masse bekannt sind. Diese Kohleschwärzen können einzeln oder in
Kombination miteinander verwendet werden. Oder sie können mit Silan-Kopplungsmitteln
oberflächenbeschichtet sein.
Weichmachermittel (D)
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In der Zusammensetzung der vorliegenden Erfindung ist ein Weichmachermittel eine
wesentliche Komponente.
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Durch die Verwendung eines Weichmachermittels kann die Verarbeitbarkeit der
Zusammensetzung erhöht werden, und es ist möglich, komplexe Gestalten zu formen.
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Das Weichmachermittel wird in einer Menge von 5 bis 25 Gewichtsteilen, vorzugsweise 5 bis
20 Gewichtsteilen, am meisten bevorzugt 5 bis 15 Gewichtsteilen, pro 100 Gewichtsteile des
Copolymerkautschuks (A) zugesetzt. Wenn das Weichmachermittel in einer grösseren Menge
als dem obenstehenden Bereich kompoundiert wird, blutet das Weichmachermittel aus und
deshalb werden die Eigenschaften der Oberfläche eines Formprodukts verringert und die
Kosten werden zu einem Nachteil. Wenn die Menge des Weichmachers kleiner als der
obenstehende Bereich ist, wird die Verareitbarkeit herabgesetzt.
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Beispiele für das Weichmachermittel schliessen paraffinische, naphthenische und aromatische
Mineralöle ein. Besonders bevorzugte Weichmacher können paraffinische Öle sein.
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Konkrete Beispiele für das Weichmachermittel schliessen Weichmachermittel vom
Petroleum-Typ, wie Prozessöle, Schmieröle, Paraffine, flüssige Paraffine, Petroleumasphalt
und Vaseline, Weichmachermittel vom Teer-Typ, wie Kohleteer und Kohlenteerpech,
Erweichungsmittel vom Fettsäureöl-Typ, wie Castoröl, Leinsamenöl, Rapsöl und
Kokosnussöl, Wachse, wie Tallöl, Faktis, Bienenwachs, Carnaubawachs und Lanolin ein. Unter
diesen werden Weichmachermittel vom Petroleum-Typ bevorzugt verwendet. Insbesondere
werden Prozessöle bevorzugt verwendet.
Andere Kompoundiermittel
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Die Kautschukzusammensetzung der vorliegenden Erfindung enthält die Komponenten (A)
bis (D) als wesentliche Komponenten. Solange das Ziel der vorliegenden Erfindung nicht
beeinträchtigt wird, können herkömmlicherweise bekannte
Kautschuk-Kompoundierungsmittel, wie Vernetzungshilfsstoffe, Füllstoffe, Weichmacher, Klebrigmacher, das Altern
verhindernde Mittel, Verarbeitungshilfsstoffe und Schäumungsmittel in geeigneter Weise mit
den obenstehenden Komponenten kompoundiert werden.
Vernetzungsmittel:
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Beispiele für die Vernetzungshilfsstoffe schliessen so genannte polyfunktionelle Monomere,
zum Beispiel Schwefel, Chinondioximverbindungen, wie p-Chinondioxim,
(Meth)acrylatverbindungen, wie Trimethylolpropantriacrylat, Ethylenglykoldimethacrylat und
Polyethylenglykoldimethacrylat, Allylverbindungen, wie Diallylphthalat und Triallylcyanurat,
Maleimidverbindungen, wie m-Phenylenbismaleimid und Divinylbenzol, ein.
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Diese Vernetzungshilfsstoffe können in einer Menge von 0,5 bis 2 Mol, vorzugsweise in einer
äquimolaren Menge, pro 1 Mol des organischen Peroxids verwendet werden.
Füllstoffe
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In der vorliegenden Erfindung können je nach Bedarf andere anorganische Füllstoffe, wie
Silica, Calciumcarbonat, Talk, fein verteilte Silicatsalze und Ton zusammen mit dem
Kohleschwarz verwendet werden. In diesem Fall sollte die Gesamtmenge des Füllstoffs
einschliesslich des Kohleschwarz nicht den oben genannten Bereich überschreiten, und die
kompoundierte Menge des Kohleschwarz sollte innerhalb des vorgenannten Bereichs liegen.
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Die Füllstoffe haben die Wirkung einer Verbesserung der mechanischen Eigenschaften des
vernetzten Kautschuks, zum Beispiel der Zugfestigkeit, der Reissfestigkeit und der
Abriebbeständigkeit.
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Die Füllstoffe werden zur Erhöhung der Härte des Kautschukprodukts oder zur Senkung der
Kosten verwendet, ohne allzusehr die Eigenschaften der Kautschukprodukte zu beeinträchtigen.
Beispiele für solche Füllstoffe schliessen weiter bevorzugt leichtes
Calciumcarbonat, schweres Calciumcarbonat, Talk und Ton ein.
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Die Art und die kompoundierte Menge der Füllstoffe kann in geeigneter Weise je nach den
Verwendungszwecken gewählt werden. Die kompoundierte Menge beträgt in der Regel 200
Gewichtsteile, vorzugsweise höchstens 100 Gewichtsteile, am meisten bevorzugt höchstens
50 Gewichtsteile, pro 100 Gewichtsteile des Copolymerkautschuks (A) aus Ethlyen/α-
Olefin/Polyen.
Weichmacher
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Beispiele für den Weichmacher schliessen Glykole; Fettsäuren, Fettsäureester und
Fettsäuresalze, wie Stearinsäure, Ricinolsäure, Palmitinsäure, Bariumstearat, Calciumstearat und
Zinklaurat ein.
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Der Typ und die kompoundierte Menge der Weichmacher kann in geeigneter Weise je nach
den Verwendungszwecken gewählt werden. Die kompoundierte Menge beträgt in der Regel
nicht mehr als 10 Gewichtsteile pro 100 Gewichtsteile des Copolymerkautschuks (A) aus
Ethylen/α-Ethylen/Polyen.
Klebrigmacher
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Beispiele für die Klebrigmacher schliessen Klebrigmacher vom Rosin-Typ; synthetische
polymere Substanzen, wie Petroleumharze, ataktisches Polypropylen und
Coumaronindenharze ein.
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Der Typ und die kompoundierte Menge der Klebrigmacher kann in geeigneter Weise
entsprechend den Verwendungszwecken gewählt werden. Die kompoundierte Menge ist in
der Regel nicht grösser als 10 Gewichtsteile pro 100 Gewichtsteile des Copolymers (A) aus
Ethylen/ α-Olefin/Polyen.
Die Alterung verhinderndes Mittel
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Die Kautschukzusammensetzung der vorliegenden Erfindung zeigt eine ausgezeichnete
Wärmebeständigkeit und Dauerhaftigkeit, selbst wenn kein die Alterung verhinderndes Mittel
verwendet wird. Wenn jedoch ein die Alterung verhinderndes Mittel verwendet wird, kann
die Lebensdauer des Produkts in der Regel in derselben Weise wie bei üblichen Kautschuken
verlängert werden. Die die Alterung verhindernden Mittel, die in diesem Fall zur Anwendung
kommen, können die Alterung verhindernde Mittel vom Amin-Typ, die Alterung
verhindernde phenolische Mittel und die Alterung verhindernde Mittel vom Schwefel-Typ
einschliessen.
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Beispiele für die die Alterung verhindernde Mittel vom Amin-Typ schliessen die Alterung
verhindernde Mittel vom Naphthylamin-Typ, wie Phenyl-α-naphthylamin und Phenyl-β-
naphthylamin; und Phenyl-β-naphthylamin; die Alterung verhindernde Mittel vom
Diphenylamin-Typ, wie p-(p-Toluolsulfonylamid)-diphenylamin, 4,4-(α,α-Dimethylbenzyl)-
diphenylamin, 4,4'-Dioctyldiphenylamin, ein Hochtemperatur-Reaktionsprodukt von
Diphenylamin und Aceton, ein Niedrigtemperatur-Reaktionsprodukt von Diphenylamin,
Anilin und Aceton, ein Reaktionsprodukt von Diphenylamin und Diisobutylen, octyliertes
Diphenylamin, dioctyliertes Diphenylamin, p,p'-Dioctyldiphenylamin und alkyliertes
Diphenylamin; und p-Phenylendiamin-Alterungsverhinderungsmittel, wie N,N'-Diphenyl-p-
phenylendiamin, n-Propyl-N'-phenyl-p-phenylendiamin,
N,N'-Di-2-naphthyl-p-phenylendiamin, N-Cyclohexyl-N'-phenyl-p-phenylendiamin, N-Phenyl-N'-(3-methacryloyloxy-2-
hydroxypropyl)-p-phenylendiamin, N,N'-Bis(1-methylheptyl)-p-phenylendiamin, N,N'-
Bis(1,4-dimethylpentyl)-p-phenylendiamin,
N,N'-Bis(1-ethyl-3-methylpentyl)-p-phenylendiamin, N-(1,3-Dimethylbutyl)-N'-phenyl-p-phenylendiamin,
Phenyl-Hexyl-p-phenylendiamin und Phenyl-Octyl-p-phenylendiamin ein.
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Spezifische Beispiele für die die Alterung verhindernden phenolischen Mittel schliessen
styrolisiertes Phenol, 2,6-Di-t-butyl-4-methylphenol, 2,6-Di-t-butyl-p-ethylphenol,
2,4,6-Trit-butylphenol, Butylhydroxyanisol, 1-Hydroxy-3-methyl-4-isopropylbenzol,
Mono-t-butyl-pcresol, Mono-t-butyl-m-cresol, 2,4-Dimethyl-6-t-butylphenol, butyliertes Bisphenol A, 2,2'-
Methylen-bis-(4-methyl-6-t-butylphenol), 2,2'-Methylen-bis-(4-ethyl-6-t-butylphenol), 2,2'-
Methylen-bis-(4-methyl-6-t-nonylphenol), 2,2'-Isobutyliden-bis(4,6-dimethylphenol), 4,4'-
Butyliden-bis-(3-methyl-6-t-butylphenol), 4,4'-Methylen-bis-(2,6-t-butylphenol),
2,2-Thiobis-(4-methyl-6-t-butylphenol, 4,4'-Thio-bis(3-methyl-6-t-butylphenol), 4,4'-Thio-bis(2-
methyl-6-butylphenol), 4,4'-Thio-bis(6-t-butyl-3-methylphenol), Bis(3-methyl-4-hydroxy-5-t-
butylbenzol)sulfid, 2,2-Thio-[diethyl-bis-3-(3,5-di-t-butyl-4-hydroxyphenol)propionat], Bis-
[3,3-bis(4'-hydroxy-3'-t-butylphenol)buttersäure]-glykolester, Bis[2-(2-hydroxy-5-methyl-3-t-
butylbenzol)-4-methyl-6-t-butylphenyl]terephthalat,
1,3,5-Tris(3',S'-di-t-butyl-4'-hydroxybenzyl)-isocyanurat, N,N'-Hexamethylen-bis(3,5-di-t-butyl-4-hydroxy-hydroxyamid), N-
Octadecyl-3-(4'-hydroxy-3',5'-di-t-butylphenol)propionat, Tetrakis[methylen-(3',5'-di-t-butyl-
4-hydroxyphenyl)propionat)methan, 1,1'-Bis(4-hydroxyphenyl)cyclohexan, Mono(α-
Methylbenzol)-phenol, Di-(α-Methylbenzyl)-phenol; Tri-(α-methylbenzyl)-phenol, Bis(2'-
hydroxy-3'-t-butyl-5'-methylbenzyl)-4-methylphenol, 2,5-Di-t-amylhydrochinon,
2,6-Dibutyl-α-dimethylamino-pcresol, 2,5-Di-t-butylhydrochinon, ein Diethylester von 3,5-Di-t-
butyl-4-hydroxybenzylphosphorsäure, Katechol und Hydrochinon.
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Spezifische Beispiele der die Alterung verhindernden Mittel vom Schwefel-Typ schliessen 2-
Mercaptobenzimidazol, ein Zinksalz von 2-Mercaptobenzimidazol,
2-Mercaptomethylbenzoimidazol, ein Zinksalz von 2-Mercaptomethylbenzoimidazol, ein Zinksalz von
2-Mercaptomethylimidazol, Dimyristylthiodipropionat, Dilaurylthiodipropionat,
Distearylthiodipropionat, Ditridecylthiodipropionat und Pentaerythritol-tetrakis-(β-lauryl-thiopropionat) ein.
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Diese die Alterung verhindernden Mittel können einzeln oder als Mischungen von mindestens
zwei Typen verwendet werden.
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Die kompoundierte Menge des die Alterung verhindernden Mittels kann in der Regel 0,1 bis
10 Gewichtsteile, vorzugsweise 0,5 bis 5 Gewichtsteile, pro 100 Gewichtsteile des
Copolymers (A) aus Ethylen/α-Olefin/nicht-konjugiertem Polyen betragen.
Schäumungsmittel
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Die Kautschukzusammensetzung der vorliegenden Erfindung kann unter Schäumung gebildet
werden, wenn sie solche ein Schäumungssystem ausmachende Verbindungen wie
Schäumungsmittel, Schäumungshilfsmittel etc. umfasst.
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Als Schäumungsmittel können jene, die normalerweise zur Bildung von Kautschuken unter
Schäumung verwendet werden, eingesetzt werden. Beispiele für die Schäumungsmittel
schliessen anorganische Schäumungsmittel, wie Natriumbicarbonat, Natriumcarbonat,
Ammoniumbicarbonat, Ammoniumcarbonat, Ammoniumnitrit; Nitrosoverbindungen, wie
N,N'-Dimethyl-N,N'-dinitrosoterephthalamid, N,N'-Dinitrosopentamethylentetramin;
Azoverbindungen, wie Azodikohlenstoffamid, Azobisisobutyronitril, Azocyclohexylnitril,
Azodiaminobenzol, Bariumazodicarboxylat; Sulfonylhydrazidoverbindungen, wie
Benzolsulfonylhydrazido, Toluolsulfonylhydrazido), p,p'-Oxybis(benzolsulfonylhydrazido),
Diphenylsulfon-3,3'-disulfonylhydrazido; Azidoverbindungen, wie Calciumazido,
4,4-diphenyldisulfonylazido, p-Toluolsulfonylazido ein.
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Unter diesen sind Nitrosoverbindungen, Azoverbindungen und Azidoverbindungen
bevorzugt.
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Die Schäumungsmittel können in einer Menge von 0,5 bis 30 Gewichtsteilen, vorzugsweise 1
bis 20 Gewichtsteilen, pro 100 Gewichtsteile des Copolymerkautschuks (A) aus Ethylen/α-
Olefin/Polyen verwendet werden. Aus den Kautschukverbindungen, welche die
Schäumungsmittel in einer solchen Menge umfassen, lässt sich ein geschäumter Artikel mit einer
scheinbaren relativen Dichte von 0,03 bis 0,8 g/cm³ herstellen.
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Ein Schäumungshilfsmittel wird ebenfalls mit dem Schäumungsmittel verwendet. Wenn das
Schäumungshilfsmittel verwendet wird, können Effekte wie eine Verringerung der
Zersetzungstemperatur des Schäumungsmittels, eine Beschleunigung der Zersetzung und ein
Gleichmässigmachen von Schäumen erzielt werden. Beispiele für die Schäumungshilfsmittel
schliessen organische Säuren, wie Salicylsäure, Phthalsäure, Stearinsäure und Oxalsäure; und
Harnstoff oder dessen Derivate ein.
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Das Schäumungshilfsmittel kann in einer Menge von 0,01 bis 10 Gewichtsteilen,
vorzugsweise 0,1 bis 5 Gewichtsteilen, pro 100 Gewichtsteile des Copolymerkautschuks (A)
aus Ethylen/α-Olefin/nicht-konjugiertem Polyen verwendet werden.
Herstellung der Kautschukzusammensetzung und von deren vernetztem Produkt
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Um ein vernetztes Produkt aus der Kautschukzusammensetzung der vorliegenden Erfindung
herzustellen, wird eine nicht vernetzte Kautschukzusammensetzung wie bei der üblichen
Vernetzung eines üblichen Kautschuks hergestellt und im Anschluss daran wird die
Kautschukzusammensetzung zu der gewünschten Gestalt geformt und anschliessend kann das
geformte Produkt vernetzt werden.
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Als Vernetzungsverfahren wird, da die Kautschukzusammensetzung der vorliegenden
Erfindung das oben genannte Vernetzungsmittel enthält, die Kautschukzusammensetzung
erwärmt.
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Die vernetzbare Kautschukzusammensetzung der vorliegenden Erfindung kann
beispielsweise durch das nachstehende Verfahren hergestellt werden.
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Die Komponenten (A) bis (D) und andere Additive können durch Innenmischer, wie einen
Banbury-Mischer, eine Knetmaschine oder ein Durchmischgerät, bei einer Temperatur von 80
bis 170ºC während 3 bis 10 Minuten geknetet werden. Anschliessend kann unter Verwendung
einer Walze, wie einer offenen Walze oder Knetmaschine, und bei Bedarf ein
Vernetzungsbeschleuniger oder ein Vernetzungshilfsmittel der gekneteten Mischung zugesetzt werden.
Die resultierende Mischung wurde anschliessend bei einer Walzentemperatur von 40 bis 80ºC
5 bis 30 Minuten lang geknetet und danach zu einer Folie geformt (sheeted). Wenn die
Knettemperatur bei dem Innenmischer niedrig war, kann der Vernetzungsbeschleuniger
gleichzeitig geknetet werden.
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Die wie obenstehend hergestellte vernetzbare Kautschukzusammensetzung kann durch ein
Formungsverfahren, wie eine Extrudier-Formungsmaschine oder eine Kalandrierwalze, zu der
gewünschten Gestalt geformt werden. Gleichzeitig mit dem Formen wird das geformte
Produkt in einen Vernetzungstank eingeführt und kann vernetzt werden. Die
Vernetzungsreaktion kann durch Erwärmen bei einer Temperatur von 120 bis 270ºC während eines
Zeitraums von 1 bis 40 Minuten durchgeführt werden.
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Der Schritt dieser Vernetzung kann unter Verwendung einer Form durchgeführt werden, oder
das Vernetzen kann ohne Verwendung einer Form durchgeführt werden. Wenn keine Form
verwendet wird, wird ein Vernetzungsschritt in der Regel kontinuierlich durchgeführt. Das
Erwärmungsverfahren in dem Vernetzungstank kann unter Einsatz eines Erwärmungstank,
wie Heissluft, eines Glaskügelchen-Fliessbodens, von UMF (elektromagnetischen
Ultrakurzwellen), Dampf oder LCM (Wärmeschmelzsalztank) durchgeführt werden.
Beispiele
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Die vorliegende Erfindung wird durch die folgenden Beispiele erläutert, die Erfindung ist
aber nicht durch die folgenden Beispiele eingeschränkt.
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Copolymerkautschuke (A) aus Ethylen/α-Olefin/nicht-konjugiertem Polyen, wie in den
Beispielen verwendet, sind in Tabelle 1 aufgeführt.
Tabelle 1
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(1): 5-Vinyl-2-norbornen
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(2): 5-(1-Butenyl)-2-norbornen
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Jedes der in Tabelle 1 gezeigten Copolymere wurde entsprechend Tabelle 2 zur Bildung eines
nicht vernetzten kompoundierten Kautschuks kompoundiert.
Beispiel 1:
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Das Copolymer 2, Zinkasche, Stearinsäure, HAF-Kohleschwarz, Prozessöl und ein die
Alterung verhinderndes Mittel wurden in einem 1,7-Liter-Banbury-Mixer 5 Minuten lang
gemischt. Unter Verwendung einer offenen Walze wurden Dicumylperoxid und
Ethylenglykoldimethacrylat mit der resultierenden Knetmischung geknetet, und die am Ende
erhaltene Knetmischung wurde ausgewalzt zur Bildung von kompoundiertem Sheetkautschuk
mit einer Dicke von 2 mm. Zu diesem Zeitpunkt waren die Oberflächentemperaturen der
Walzen 50ºC sowohl an der vorderen Walze als auch an der hinteren Walze. Die
Vorderwalze wies eine Drehzahl von 16 U/min auf und die hinteren Walze wies eine Drehzahl von
18 U/min auf.
Tabelle 2
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Gewichtsteile
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Copolymer 100
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Zinkasche 5
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Stearinsäure 1
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HAF-Kohleschwarz 50
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(Seast 3, hergestellt von Tokai Carbon Co., Ltd.)
Paraffinisches Prozessöl
(Samper 2280, hergestellt von Japan Sun Petroleum
Co., Ltd.) 10
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Die Alterung verhinderndes Mittel (A) 2
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Die Alterung verhinderndes Mittel (B) 4
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Vernetzungsmittel
(Dicumylperoxid) 1,6
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Vernetzungshilfsmittel (Ethylenglykoldimethacrylat;
hergestellt von Sanshin Chemical Co., Ltd.:
Acrylester EG) 2,3
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Die Alterung verhinderndes Mittel (A):
Pentaerythritol-tetrakis[3-(3,5-di-t-butyl-4-hydroxyphenyl)-propionat] (hergestellt von Nippon Ciba Geigy Co., Ltd.: Irganox 1010).
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Die Alterung verhinderndes Mittel (B): 2-Mercaptobenzimidazol (hergestellt von Sanshin
Chemical Co., Ltd.: Sandant MB).
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Der in der obenstehenden Weise erhaltene kompoundierte Sheetkautschuk wurde unter
Pressen bei 170ºC 10 Minuten lang vernetzt unter Erhalt eines vernetzten Sheetkautschuks.
Der resultierende vernetzte Sheetkautschuk wurde den folgenden Tests unterzogen. Die
Resultate sind in Tabelle 3 aufgeführt.
1. Walzverarbeitbarkeitstest
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Zu dem Zeitpunkt, da das Vernetzungsmittel und der Vernetzungshilfsstoff zugesetzt wurden
und unter Verwendung einer offenen 8-Inch-Wälze mit einer Walzenbreite von 20 Inch
geknetet wurden, wurde der Umhüllungszustand der Verbindung um die Walze mit dem
blossen Auge begutachtet.
2. Zugtest
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Der vernetzte Sheetkautschuk wurde ausgestanzt, um ein Dumbbell-Versuchsexemplar vom
Typ Nr. 3, wie bei JIS K6301 beschrieben, herzustellen. Gemäss dem in JIS K6301, Nr. 3,
definierten Verfahren wurde der Zugtest unter den Bedingungen bei einer
Zuggeschwindigkeit von 500 mm/min durchgeführt unter Messung eines 300%-Moduls von
(M300); der Zugbruchlast (TB); und der Zugbruchdehnung (EB).
3. Härtetest
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Der Härtetest wurde gemäss JIS K6301 durch Messen der Federhärte Hs (JIS A)-Härte
durchgeführt.
4. Alterungstest
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Ein Lufterwärmungs-Alterungstest wurde bei 175ºC 240 Stunden lang zur Messung des
Retentionsverhältnisses AR (TB) und des Dehnungsretentionsverhältnisses AR (EB) der
obenstehenden Eigenschaften vor dem Altern durchgeführt.
5. Abriebbeständigkeitstest
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Der Abriebbeständigkeitstest wurde gemäss JIS K6301 zur Ausführung eines kegelförmig
verlaufenden Abriebs durchgeführt.
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Insbesondere wurde die Abriebmenge nach 1000 Drehungen bei einer Belastung von 0,25 kgf
gemessen.
6. Biege-Risswachstumstest
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Der Biege-Risswachstumstest wurde gemäss JIS K6301 unter Ausführung eines Biegetests
durchgeführt. Insbesondere wurde die Zahl der Biegungen gemessen, bis die Risse von 2 mm
auf 17 mm angewachsen waren.
Vergleichsbeispiel 1
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Dieselbe Verfahrensweise wie in Beispiel 1 wurde wiederholt, mit der Ausnahme, dass an
Stelle des in Beispiel 1 beschriebenen Copolymers 2 das in Tabelle 1 gezeigte Polymer 1
verwendet wurde.
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Die Resultate sind in Tabelle 3 gezeigt.
Vergleichsbeispiel 2
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Beispiel 1 wurde wiederholt, mit der Ausnahme, dass an Stelle des Copolymers 2 in Beispiel
1 das in Tabelle 1 gezeigte Copolymer 3 verwendet wurde.
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Die Resultate sind in Tabelle 3 gezeigt.
Vergleichsbeispiel 3
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Vergleichsbeispiel 2 wurde wiederholt, mit der Ausnahme, dass 2,8 Teile Dicumylperoxid
und 4 Teile Diethylenglykoldimethacrylat verwendet wurden.
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Die Resultate sind in Tabelle 3 gezeigt.
Vergleichsbeispiel 4
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Beispiel 1 wurde wiederholt, mit der Ausnahme, dass an Stelle des Copolymers 2 in Beispiel
1 das in Tabelle 1 gezeigte Copolymer 4 verwendet wurde.
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Die Resultate sind in Tabelle 3 gezeigt.
Tabelle 3
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Gemäss der vorliegenden Erfindung wird das Copolymer (A) aus
Ethylen/α-Olefin/nichtkonjugiertem Polyen mit der spezifizierten Komponente mit einem organischen Peroxid (B),
Kohleschwarz (C) und Weichmachermittel (D) zur Bildung einer
Kautschukzusammensetzung für ein Förderband kombiniert.
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Durch die vorliegende Erfindung werden die Probleme des Stands der Technik gelöst und es
werden eine Kautschukzusammensetzung für ein Förderband und deren vernetztes Produkt
mit einer ausgezeichneten Wärmebeständigkeit (Wärmealterungsbeständigkeit) und einer
ausgezeichneten Abriebbeständigkeit bereitgestellt. Diese Kautschukzusammensetzung eignet
sich besonders für den Verwendungszweck der Beförderung eines gesinterten Produkts, von
Koks, Zement, Klinker, Löschkalk etc., da sie eine ausgezeichnete mechanische Festigkeit,
Wärmebeständigkeit (einschliesslich Wärmealterungsbeständigkeit), Abriebbeständigkeit und
dazu Walzverarbeitbarkeit besitzt.