DE69806472T2 - Einhandentlastungshebel für einen Fahrzeugsitz - Google Patents
Einhandentlastungshebel für einen FahrzeugsitzInfo
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Description
- Die vorliegende Erfindung betrifft Freigabemechanismen zur Anwendung bei Fahrzeugsitzgelenken, welche zwei Schwenkachsen aufweisen, um eine Rückenlehne zurückkippen sowie in eine horizontal nach vorn gekippte Position klappen zu können, und insbesondere einen Einhandfreigabemechanismus zur Anwendung bei Fahrzeugsitzgelenken.
- Personenfahrzeuge, insbesondere kombinierte Personen-Nutzfahrzeuge, besitzen gewöhnlich Vorder- und Rücksitze, welche nach Wahl des Benutzers sowohl zurückgekippt als auch nach vorn in eine im Wesentlichen horizontal nach vorn gekippte Position geklappt werden können, um dem zunehmenden Verlangen nach einer funktionelleren Fahrzeuginnenausstattung gerecht zu werden. Die Anordnung eines Fahrzeugsitzes in einer nach vorn geklappten Position ermöglicht den Transport von großen oder langen Gegenständen innerhalb des Fahrzeuges und schafft eine praktische, im Wesentlichen horizontale ebene Fläche für Gegenstände, welche im Fahrzeug benutzt werden können, z.B. für Aktentaschen, Laptops sowie auch für Lebensmittel und Getränke.
- Es existieren verschiedene Fahrzeugsitze des Standes der Technik, welche nach vorn in eine im Wesentlichen horizontal nach vorn gekippte Position geklappt werden können. Diese Fahrzeugsitze umfassen in typischer Weise ein Paar Fahrzeugsitzgelenke, wobei jedes Gelenk eine Montageplatte aufweist, die mit dem Sitzpolster des Fahrzeuges fest verbunden ist. Eine mit der Rückenlehne verbundene Sektorenplatte ist zwecks Schwenkbewegung um eine untere Schwenkachse an der Montageplatte befestigt. Eine schwenkbare Führungsplatte ist zwecks Schwenkbewegung um eine obere Schwenkachse an der Sektorenplatte schwenkbar befestigt und fest mit der Fahrzeugrückenlehne verbunden.
- Bei diesen Fahrzeugsitzen des Standes der Technik ist die Rückenlehne um die untere Schwenkachse zwischen einer Mehrzahl von Winkelpositionen, die typischerweise eine Mehrzahl von zurückgekippten Positionen und auch eine Mehrzahl von teilweise (von der Vertikalen) nach vorn abgewinkelten Positionen umfasst. Die Rückenlehne ist auch um eine obere Schwenkachse zwischen einer Grundposition und einer nach vorn gekippten Position klappbar, in welcher die hintere Fläche der Rückenlehne im Wesentlichen horizontal angeordnet ist.
- Beim Stand der Technik werden, um die Auswahl und Führung beim Zurückkippen und nach vorn Klappen der Rückenlehne des Fahrzeuges um zwei im wesentlichen parallele Schwenkachsen zu ermöglichen, ein oder mehrere manuell betätigbare Handhabungs- und Freigabemechanismen verwendet.
- Ein Einhand-Freigabenmechanismus ist in dem US-Patent Nr. 5052748 (Fourrey und andere) beschrieben. Wenn sich die Rückenlehne in einer nach hinten gekippten Position befindet, so lehrt dieses Patent, verriegelt ein Klinkenmechanismus einen Bereich des Schwenkmechanismus der Rückenlehne und verhindert in dieser Weise das nach vorn Klappen der Rückenlehne über das Sitzpolster. Wenn sich die Rückenlehne in der aufrechten Grundposition befindet, wird, um sie nach vorn über das Sitzpolster zu klappen, ein einziger manuell betätigbarer Hebelarm angehoben, wodurch sofort und gleichzeitig die Freigabe der Rückenlehne zum Verschwenken entweder nach vorn, sowohl um die untere als auch um die obere Schwenkachse, oder zum Zurückkippen um die untere Schwenkachse, erfolgt. Diese sofortige und gleichzeitige Freigabe ist höchst unerwünscht, weil sie die getrennte Steuerung der Funktion zum Zurückkippen ausschließt.
- Ein weitere solcher Freigabemechanismus ist im US-Patent 4484779 (Suzuki) dargestellt, bei welchem ein bekannter Freigabemechanismus verwendet wird, um selektiv die Freigabe des Zurückkippens oder die Einleitung des nach vorn Klappens der Rückenlehne freizugeben, wobei ein getrennter Bolzen am Sitzpolster durch eine separate Verriegelung, die schwenkbar an der Rückenlehne befestigt ist, in Eingriff gebracht wird.
- Bei diesen beiden Patenten des Standes der Technik gibt es keine direkte Verbindung zwischen dem Sitzpolster und der oberen Schwenkachse der Rückenlehne, was höchst unbefriedigend ist. Weiterhin ist es erforderlich, mit der Rückenlehne zunächst eine nach vorn gerichtete Bewegung auszuführen, die vor der aufrechten Grundposition liegt, um zu ermöglichen, dass die Rückenlehne in die vollständig nach vorn gekippte Position bewegt werden kann.
- Ein weiterer Freigabemechanismus zur Verwendung bei einem Fahrzeugsitz ist in DE-A- 38 28 659 dargestellt, wobei dieser Mechanismus einen Verbindungsarm besitzt, welcher zwischen dem Sitzpolster und einer Sektorenplatte angeordnet ist.
- Eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, einen Einhandfreigabemechanismus zur Anwendung bei einem Fahrzeugsitzgelenk zu schaffen, bei welchem der Freigabemechanismus durch manuelle Betätigung eines einzigen Betätigungsgriffes erfolgt.
- Eine weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, einen Einhandfreigabemechanismus zur Anwendung bei einem Fahrzeugsitzgelenk zu schaffen, bei welchem der Freigabemechanismus durch Handbetätigung eines einzigen Stellgriffes bewegbar ist, ohne dass es erforderlich ist, die Rückenlehne aus einer Position vor der aufrechten Grundposition zunächst nach vorn klappen zu müssen..
- Eine weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, einen Einhandfreigabemechanismus zur Anwendung bei einem Fahrzeugsitzgelenk zu entwickeln, bei welchem der Freigabemechanismus einfach und billig herstellbar ist.
- Noch eine weitere Aufgabe der Erfindung besteht darin, einen Einhandfreigabemechanismus zur Anwendung bei einem Fahrzeugsitzgelenk zu schaffen, bei welchem der Freigabemechanismus problemlos bedienbar ist.
- Erfindungsgemäß wird ein Einhandfreigabemechanismus zur Anwendung bei einem Fahrzeugsitzgelenk geschaffen, umfassend eine Montageplatte, welche mit einer Sitzpolstereinrichtung des Fahrzeuges fest verbindbar ist, eine Sektorenplatte, welche zwecks selektiver Schwenkbewegung um eine erste untere Schwenkachse an der Montageplatte gelenkig befestigt ist, und eine Schwenkführungsplatte, die an der Sektorenplatte zwecks selektiver Schwenkbewegung um eine zweite obere Schwenkachse gelenkig befestigt und mit einer Rückenlehneneinrichtung des Fahrzeuges fest verbindbar ist, wobei, wenn das Fahrzeugsitzgelenk an einem Fahrzeugsitz installiert wird, die Rückenlehneneinrichtung des Fahrzeuges in bezug zur Sitzpolstereinrichtung des Fahrzeuges um die erste untere Schwenkachse zwischen einer Mehrzahl von Winkelpositionen verschwenkbar und in bezug zur Sitzpolstereinrichtung um die zweite obere Schwenkachse zwischen einer aufgerichteten Grundposition und einer nach vorn gekippten Position klappbar ist, wobei der Einhandfreigabemechanismus umfasst:
- eine erste Verriegelungseinrichtung, welche funktionell zwischen der Montageplatte und der Sektorenplatte so angeordnet ist, dass diese selektiv zwischen einer verriegelten Stellung, in welcher die Montageplatte und die Sektorenplatte hinsichtlich eines Verschwenkens zueinander fixiert sind, und einer entriegelten Stellung, in welcher die Montageplatte und die Sektorenplatte um die erste untere Schwenkachse in der Weise frei verschwenkbar sind, dass die Rückenlehneneinrichtung des Fahrzeuges, wie erwähnt, zwischen einer Mehrzahl von Winkelstellungen verschwenkbar beweglich ist;
- eine zweite Verriegelungseinrichtung, welche funktionell zwischen der Sektorenplatte und der Schwenkführungsplatte so angeordnet ist, dass diese selektiv zwischen einer verriegelten Stellung, in welcher die Sektorenplatte und die Schwenkführungsplatte hinsichtlich eines Verschwenkens zueinander fixiert sind, und einer entriegelten Stellung, in welcher die Sektorenplatte und Schwenkführungsplatte frei sind, dass diese, wie erwähnt, zwischen der aufgerichteten Position und der nach vorn gekippten Position nach vorn geklappt werden kann;
- eine manuell betätigbare Handhabung, welche schwenkbar an der Sitzpolstereinrichtung befestigt und funktionell mit der ersten Verriegelungseinrichtung verbunden ist, um eine Bewegung aus einer Ausgangsposition, welche der verriegelten Position der ersten Verriegelungseinrichtung und der verriegelten Position der zweiten Verriegelungseinrichtung entspricht, in eine erste gelöste Position, in welcher die manuell betätigbare Handhabung die entriegelte Stellung der ersten Verriegelungseinrichtung herbeiführt, wodurch, wie erwähnt, das Klappen der Rückenlehneneinrichtung des Fahrzeuges um die erste untere Schwenkachse zwischen der Mehrzahl von Winkelpositionen ermöglicht wird.
- Eine Verbindungsarmeinrichtung ist funktionell zwischen der zweiten Verriegelungseinrichtung und der Sitzpolstereinrichtung des Fahrzeuges zwecks Bewegung der zweiten Verriegelungseinrichtung aus der verriegelten Stellung in die entriegelte Stellung durch relative Bewegung des Verbindungsarmes und der zweiten Verriegelungseinrichtung in bezug zueinander über eine Grenzstellung hinaus angeordnet, wodurch die Rückenlehneneinrichtung des Fahrzeuges gelöst wird und nach vorn, über die Sitzpolstereinrichtung um die zweite obere Schwenkachse, wie erwähnt, geklappt werden kann.
- Andere Vorteile, Merkmale und Eigenschaften der vorliegenden Erfindung sowie die Betriebs- und Funktionsweisen der betreffenden Elemente der Struktur, die Kombination der Bauteile und die wirtschaftlichen Aspekte der Herstellung sollen durch die folgende detaillierte Beschreibung und die anliegenden Patentansprüche unter Bezugnahme auf die zugehörigen Zeichnungen, welche im folgenden ebenfalls kurz beschrieben werden, besser verständlich werden.
- Die neuen Merkmale, von welchen angenommen wird, dass sie hinsichtlich ihrer Struktur, Organisation, Verwendung und Betriebsweise zusammen mit weiteren Aufgaben und Vorteilen charakteristisch sind, sollen durch die folgenden Zeichnungen besser verständlich werden, in welchen eine gegenwärtig bevorzugte Ausführungsform der Erfindung nunmehr beispielhaft dargestellt werden soll. Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass die Zeichnungen nur den Zweck der Darstellung und Erläuterung haben, und das sie nicht zur Definition der Grenzen des Schutzbereichs der Erfindung dienen sollen. Die Zeichnungen zeigen:
- Fig. 1 ist eine perspektivische Ansicht von vorn links auf eine erste Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Einhandfreigabemechanismus;
- Fig. 2 ist eine perspektivische Ansicht von vorn rechts auf den Einhandfreigabemechanismus nach Fig. 1;
- Fig. 3 ist eine Seitenansicht von links auf die Ausführungsform eines Einhandfreigabemechanismus nach Fig. 1, wobei der Einhandfreigabemechanismus an einem Fahrzeugsitz angeordnet ist und die Rückenlehne des Sitzes sich in aufrechter Grundposition befindet;
- Fig. 4 ist eine Seitenansicht der Ausführungsform eines Einhandfreigabemechanismus nach Fig. 3 von der rechten Seite;
- Fig. 5 ist eine der Fig. 3 ähnliche Ansicht, bei welcher sich jedoch die Rückenlehne in einer zurückgekippten Position befindet;
- Fig. 6 ist eine der Fig. 3 ähnliche Ansicht, bei welcher jedoch das Vorklappen der Rückenlehne um die erste untere Schwenkachse eingeleitet wurde, und bei welcher sich die Verbindungsarmeinrichtung und die zweite Verriegelungseinrichtung in einer Grenzstellung befinden;
- Fig. 6A ist eine vergrößerte Ansicht eines Bereiches der Fig. 6, welche die zweite Verriegelungseinrichtung in verriegelter Position zeigt;
- Fig. 7 ist eine der Fig. 6 ähnliche Ansicht, bei welcher die Rückenlehne jedoch etwas mehr als in Fig. 6 um die erste untere Schwenkachse nach vorn geklappt ist;
- Fig. 7A ist eine vergrößerte Ansicht eines Bereiches der Fig. 7, welche die zweite Verriegelungseinrichtung in entriegelter Stellung zeigt;
- Fig. 8 ist eine der Fig. 7 ähnliche Ansicht bei welcher jedoch die Rückenlehne um die erste untere Schwenkachse in eine im wesentlichen horizontal nach vorn gekippte Position umgeklappt wurde.
- Fig. 8A ist eine vergrößerte Ansicht eines Bereiches der Fig. 8 welche die zweite Verriegelungseinrichtung in verriegelter Stellung zeigt;
- Fig. 9 ist eine perspektivische Ansicht von vorn links auf eine zweite Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Einhandfreigabemechanismus;
- Fig. 10 ist eine perspektivische Ansicht von vorn rechts auf die zweite Ausführungsform des Einhandfreigabemechanismus nach Fig. 9;
- Fig. 11 ist eine Seitenansicht von links auf die zweite Ausführungsform des Einhandfreigabemechanismus nach Fig. 9, wobei der Einhandfreigabemechanismus an einem Fahrzeugsitz angeordnet ist und die Rückenlehne des Sitzes um die erste untere Schwenkachse teilweise nach vorn geklappt wurde, und bei welcher die Verbindungsarmeinrichtung und die zweite Verriegelungseinrichtung in einer Grenzstellung dargestellt sind;
- Fig. 11A ist eine vergrößerte Ansicht der Fig. 11 welche die zweite Verriegelungseinrichtung in verriegelter Stellung zeigt;
- Fig. 12 ist eine perspektivische Ansicht von der linken Seite auf eine dritte Ausführungsform des erfindungsgemäßen Einhandfreigabemechanismus;
- Fig. 13 ist eine perspektivische Ansicht von vorn rechts auf die dritte Ausführungsform des Einhandfreigabemechanismus nach Fig. 12;
- Fig. 14 ist eine Seitenansicht von links auf die dritte Ausführungsform des Einhandfreigabemechanismus nach Fig. 12, bei welcher der Einhandfreigabemechanismus an einem Fahrzeugsitz installiert ist und die Rückenlehne des Fahrzeugsitzes sich in aufrechter Grundposition befindet;
- Fig. 15 ist eine der Fig. 14 ähnliche Ansicht, bei welcher sich die Rückenlehne jedoch in zurückgekippter Position befindet;
- Fig. 16 ist eine der Fig. 15 ähnlicher Ansicht, bei welcher die Rückenlehne um die erste untere Schwenkachse teilweise nach vorn geklappt ist und die Verbindungsarmeinrichtung und die zweite Verriegelungseinrichtung sich in Grenzstellung befinden; und
- Fig. 17 ist eine der Fig. 16 ähnliche Ansicht, bei welcher die Rückenlehne etwas mehr als in Fig. 16 um die erste untere Schwenkachse nach von geklappt ist.
- Die Fig. 1 bis 17 der Zeichnungen zeigen eine erste, zweite und dritte Ausführungsform des erfindungsgemäßen Einhandfreigabemechanismus, wobei die Ausführungsformen dieser Beschreibung getrennt beschrieben werden. In den Figuren werden gleiche Bezugszeichen zur Bezeichnung gleicher Teile der einen und der anderen Ausführungsform verwendet.
- Die Fig. 1 bis 8A der Zeichnungen zeigen eine erste Ausführungsform des erfindungsgemäßen Einhandfreigabemechanismus, welcher insgesamt mit dem Bezugszeichen 20 versehen ist. Wie aus den Fig. 3, 4, 5, 6, 7 und 8 am besten erkennbar ist, eignet sich der Einhandfreigabemechanismus zur Anwendung bei einem Fahrzeugsitzgelenk, welches insgesamt mit dem Bezugszeichen 22 versehen ist, das in einem Fahrzeugsitz installiert ist und insgesamt mit dem Bezugszeichen 24 versehen ist. Das Fahrzeugsitzgelenk 22 umfasst eine Montageplatte 30, welche mit der Sitzpolstereinrichtung 26 des Fahrzeuges (mit gestrichelten Linien dargestellt), durch konventionelle Befestigungsmittel (nicht dargestellt) wie sie aus dem Stand der Technik bekannt sind, fest verbunden ist. Eine Sektorenplatte 40 ist an der Montageplatte 30 mittels eines Bolzenteiles 36 zwecks selektiver Schwenkbewegung um eine erste untere Schwenkachse "A" schwenkbar befestigt. Eine Schwenkführungsplatte 50 ist an der Sektorenplatte 40 durch ein Bolzenteil 42 schwenkbar befestigt und wird zwecks selektiver Schwenkbewegung um eine zweite obere Schwenkachse "B", welche durch einen Sektorenschlitz 52 in der Schwenkführungsplatte 50, der mit einem Anschlagbolzen 46 zusammenwirkt, und welcher mit der Sektorenplatte 40 fest verbunden ist, an ihrem Platz gehalten. Die Schwenkführungsplatte 50 wird mit der Rückenlehneneinrichtung 28 des Fahrzeuges (mit gestrichelten Linien dargestellt) durch (nicht dargestellte) konventionelle Befestigungsmittel, die aus dem Stand der Technik bekannt sind, fest verbunden.
- Wenn das Fahrzeugsitzgelenk 22 im Fahrzeugsitz 24 installiert wird, ist die Rückenlehneneinrichtung 28 des Fahrzeuges in Bezug zur Sitzpolstereinrichtung 26 des Fahrzeuges um die erste untere Schwenkachse "A" zwischen einer Mehrzahl von Winkelpositionen verschwenkbar, einschließlich der von hinten nach vorn gerichteten Klappbewegung, wie sie mit dem Doppelpfeil "C" in Fig. 3 angedeutet ist, oder der nach hinten gerichteten Kippbewegung, wie sie durch den Doppelpfeil "D" in Fig. 3 angedeutet ist. Diese Winkelpositionen schließen eine im Wesentlichen aufrechte, zum Sitzen geeignete Position ein, wie sie am besten in den Fig. 3 und 4 erkennbar ist, sowie verschiedene zurückgekippte Positionen, von denen eine in Fig. 5 dargestellt ist, sowie auch teilweise nach vorn abgewinkelte Positionen, die am besten in den Fig. 6 und 7 erkennbar sind. Die zurückgekippten Positionen und die teilweise nach vorn abgewinkelten Positionen werden durch einen Anschlagbolzen 47 begrenzt, welcher fest mit der Sektorenplatte 40 in der Weise verbunden ist, dass er mit einem Sektorenschlitz 39 in der Montageplatte 30 zusammenwirkt. Die Rückenlehneneinrichtung 28 des Fahrzeuges ist in Bezug zur Sitzpolstereinrichtung 26 des Fahrzeuges auch nach vorn um die zweite obere Schwenkachse "B" zwischen einer Grundposition, welche am besten in den Fig. 3 und 4 erkennbar ist, und einer nach vorn gekippten Position, wie sie am besten in Fig. 8 erkennbar ist, klappbar.
- Der Einhandfreigabemechanismus 20 umfasst eine erste Verriegelungseinrichtung, welche mit dem Bezugszeichen 60 versehen ist, und welche funktionell zwischen der Montageplatte 30 und der Sektorenplatte 40 angeordnet ist und durch eine manuell betätigbare Handhabung 80 betätigt wird. In den bevorzugten Ausführungsformen umfasst, wie dargestellt, die erste Verriegelungseinrichtung 60 einen bekannten Verstellmechanismus, welcher einen (nicht dargestellten) Nocken aufweist, der durch Betätigung der Handhabung 80 verschwenkbar ist. Der Nocken bewirkt eine radial nach innen und außen gerichtete Bewegung einer Mehrzahl von mit Zähnen versehenen Verriegelungsklauen (nicht dargestellt), die innerhalb der ersten Verriegelungseinrichtung 60 angeordnet sind und in Verbindung mit der Sitzpolstereinrichtung 26 stehen und im Eingriff mit einem kooperierenden Zahnkranz (nicht dargestellt) gebracht werden, der sich ebenfalls innerhalb der ersten Verriegelungseinrichtung 60 befindet und mit der Rückenlehneneinrichtung 28 in Verbindung steht. Beispiele von modernen Versionen dieser ersten Verriegelungseinrichtung 60 gehen aus US-Patent Nr.: 5524970 (Kienke und andere) und dem Europäischen Patent Nr. 808742 ( Rohee) hervor.
- Die erste Verriegelungseinrichtung 60 ist selektiv zwischen einer verriegelten und einer entriegelten Stellung bewegbar. In der verriegelten Stellung sind die Montageplatte 30 und die Sektorenplatte hinsichtlich des Verschwenkens zueinander fixiert und die Rückenlehneneinrichtung 28 kann keine Schwenkbewegung um die erste untere Schwenkachse "A", wie erwähnt, ausführen. In der entriegelten Stellung sind die Montageplatte 30 und die Sektorenplatte 40 frei und können um die erste untere Schwenkachse "A" in der Weise schwenken, dass die Rückenlehneneinrichtung 28 des Fahrzeuges, wie erwähnt, zwischen der Mehrzahl von Winkelpositionen verschwenkbar beweglich ist, wie dies am besten in den Fig. 3, 4, 5, 6 und 7 erkennbar ist.
- Eine zweite Verriegelungseinrichtung, die insgesamt mit dem Bezugszeichen 70 versehen ist, wird funktionell zwischen der Sektorenplatte 40 und der Schwenkführungsplatte 50 in der Weise angeordnet, dass sie selektiv zwischen einer verriegelten Stellung, die am besten in den Fig. 1 bis 6 erkennbar ist, und einer entriegelten Stellung, die am besten in den Fig. 7 und 8 erkennbar ist, bewegt werden kann. Wenn die zweite Verriegelungseinrichtung 70 sich in der verriegelten Stellung befindet, sind die Sektorenplatte 40 und die Schwenkführungsplatte 50 gegen ein Verschwenken zueinander fixiert. Wenn die zweite Verriegelungseinrichtung 70 sich in der entriegelten Stellung befindet, sind die Sektorenplatte 40 und die Schwenkführungsplatte 50 frei für ein nach vorn Klappen um die zweite obere Schwenkachse "B", wie erwähnt, zwischen der Grundposition, die in den Fig. 1 bis 6 am besten erkennbar ist, und der nach vorn gekippten Position, die am besten in Fig. 8 erkennbar ist.
- In der ersten Ausführungsform umfasst die zweite Verriegelungseinrichtung 70 im Wesentlichen ein Nockenteil 72, welches schwenkbar an der Sektorenplatte 40 mittels eines Bolzenelementes 74 befestigt und durch ein Halteteil 44 an seinem Platz gehalten wird, um eine Schwenkbewegung zwischen einer verriegelten Stellung, die am besten in den Fig. 1 bis 6 und speziell in Fig. 6A erkennbar ist, und einer entriegelten Position, die am besten in den Fig. 7 und 8 und speziell in Fig. 7A erkennbar ist, schwenkbar beweglich ist. Das Nockenteil 72 steht in Richtung der verriegelten Stellung durch ein Federelement 76, welches ein erstes Ende 76a aufweist, das an einer Nase 45 befestigt ist, die an dem Halteteil 44 angeformt ist, und ein zweites Ende 76b, das an einem Pfosten 78 befestigt ist, der von dem Nockenteil 72 nach außen vorsteht, unter Vorspannung. Die Schwenkbewegung des Nockenteiles 72 wird durch einen Sektorenschlitz 53 in der Schwenkführungsplatte 50 unter Zusammenwirken mit einem Anschlagbolzen 79, der mit dem Nockenteil 72 fest verbunden ist, begrenzt.
- Die verriegelte Stellung des Nockenteiles 72 entspricht der verriegelten Stellung der zweiten Verriegelungseinrichtung 70, und die entriegelte Stellung entspricht der entriegelten Stellung der zweiten Verriegelungseinrichtung 70. In der verriegelten Stellung des Nockenteiles 72 wirkt die Nockenfläche 71 an dem Nockenteil 72 in verriegelnder Weise mit einer kooperierenden Nockensteuerfläche 54 an der Schwenkführungsplatte 50 zusammen. In der entriegelten Stellung des Nockenteiles 72 ist die Nockenfläche 71 vom verriegelnden Zusammenwirken mit der Nockensteuerfläche 54 entfernt.
- Die zweite Verriegelungseinrichtung 70 umfasst ferner Mittel zur lösbaren Verriegelung der Rückenlehneneinrichtung 28 des Fahrzeuges in der nach vorn gekippten Position, die in Fig. 8 dargestellt ist. In der ersten Ausführungsform umfassen die Mittel zur lösbaren Verriegelung der Rückenlehneneinrichtung 28 des Fahrzeuges in der nach vorn gekippten Position eine Nut 56, die in der Schwenkführungsplatte 50 angeordnet ist, sowie ein vorstehendes Zahnelement, welches an dem Nockenteil 72 angeordnet ist, um eine gegenseitige Verriegelung mit der Nut 56 zu erreichen, wenn sich das Rückenlehnenteil 28 des Fahrzeuges in der nach vorn gekippten Position befindet. Wie am besten in Fig. 8A erkennbar ist, sind die kooperierenden Profile der Nut 56 und des Zahnelementes 77 so geformt, das das Anheben der Rückenlehneneinrichtung 28 mit lediglich etwas mehr als einer minimalen Kraft in einer Schwenkrichtung, die der des Pfeiles "K" in Fig. 8 entgegenwirkt, eine Entriegelung zwischen der Nut 56 und dem Zahnelement 77 bewirkt, wodurch es möglich ist, die Rückenlehne um die zweite obere Schwenkachse "B" in der selben Richtung so zu schwenken, dass sie aus der nach vorn geklappten Position in ihre Grundposition zurückbewegt werden kann, wie dies am besten in Fig. 6 erkennbar ist.
- Die manuell betätigbare Handhabung 80 ist an der Sitzpolstereinrichtung 26 mittels eines Bolzenteiles 36 so befestigt, dass beim Verschwenken der Handhabung 80 ein Verschwenken des Bolzenelementes 36 erfolgt. Dieses Verschwenken des Bolzenelementes 36 bewirkt eine selektive Verriegelung und Entriegelung der Verriegelungseinrichtung 60, wie dies aus dem Stand der Technik allgemein bekannt ist. Die manuell betätigbare Handhabung 80 ist zwecks Schwenkbewegung mit dem Bolzenelement, wie sie durch die Pfeile "E", "F" und "G" in den Fig. 3, 4 und 5 jeweils angedeutet ist, von einer Ausgangsposition, wie sie in den Fig. 3, 4 und 8 mit Volllinien und in Fig. 5 mit gestrichelten Linien dargestellt ist, in eine erste gelöste Position, wie sie mit Volllinien in den Fig. 5 bis 7 und mit gestrichelten Linien in Fig. 8 dargestellt ist, bewegbar. Die manuell betätigbare Handhabung 80 wird somit verwendet, um selektiv die erste Verriegelungseinrichtung 60 von der verriegelten Stellung in die entriegelte Stellung zu bewegen und dadurch ein Zurückkippen der Rückenlehneneinrichtung 28 des Fahrzeuges zu ermöglichen, wie dies mit dem Pfeil "H" in Fig. 5 dargestellt ist, oder ein anfängliches nach vorn Klappen der Rückenlehneneinrichtung 28 des Fahrzeuges, das jeweils durch die Pfeile "I" und "J" in den Fig. 6 und 7 dargestellt ist, zu ermöglichen. Die manuell betätigbare Handhabung 80 ist vorzugsweise in ihrer Ausgangsposition durch innere Federn (nicht dargestellt) vorgespannt, die innerhalb der ersten Verriegelungseinrichtung 60 angeordnet sind.
- Eine Spiralfeder 37, die zwischen dem Bolzenelement 47 auf der Sektorenplatte 40 und dem Bolzenelement 36 angeordnet ist, setzt die Sektorenplatte 40 und damit die Rückenlehneneinrichtung 28 unter Vorspannung in die nach vorn geklappte Position. Die manuell betätigbare Handhabung 80 ist funktionell mit der ersten Verriegelungseinrichtung 60 über das Bolzenelement 36 verbunden. Wenn erforderlich, kann ein Mitnehmerkabel (nicht dargestellt) zwischen der manuell betätigbaren Handhabung 80 und einer ersten Verriegelungseinrichtung (nicht dargestellt) an einem zweiten Fahrzeugsitzgelenk (nicht dargestellt) angeordnet sein, welches mit dem gegenüberlegenden Fahrzeugsitz 24 auf der anderen Seite des Fahrzeuges verbunden ist, so dass die Bewegung der Handhabung 80 zu dieser anderen ersten Verriegelungseinrichtung (nicht dargestellt) übertragen werden kann. Eine solche Anwendung eines Mitnehmerkabelmechanismus, um eine Antriebsbewegung auf eine zweite Fahrzeugsitzgelenkeinrichtung zu übertragen, ist aus dem Stand der Technik allgemein bekannt.
- Die erste Freigabeposition der manuell betätigbaren Handhabung 80 entspricht der verriegelten Stellung der ersten Verriegelungseinrichtung 60 und der verriegelten Stellung der zweiten Verriegelungseinrichtung. In der ersten Freigabeposition bewirkt die manuell betätigbare Handhabung 80 die unverriegelte Stellung der ersten Verriegelungseinrichtung 60, wodurch, wie erwähnt, das Klappen der Rückenlehneneinrichtung 28 des Fahrzeuges um die erste untere Schwenkachse "A" zwischen einer Mehrzahl von Winkelpositionen ermöglicht wird.
- Eine verlängerte Verbindungsarmenrichtung 90 ist funktionell zwischen der zweiten Verriegelungseinrichtung 70 und der Sitzpolstereinrichtung 26 des Fahrzeuges angeordnet. In der ersten Ausführungsform besitzt die Verbindungsarmeinrichtung 90 ein erstes Ende 91, welches schwenkbar mit der Sitzpolstereinrichtung 26 des Fahrzeuges mittels eines Befestigungsbolzens 35 verbunden ist, der an der Monatageplatte 30 befestigt ist, wie dies in den Fig. 3, 5, 6, 7 und 8 und am besten in Fig. 4 erkennbar ist. Das zweite Ende 92 der Verbindungsarmrichtung 90 umfasst weiterhin einen länglichen Schlitz 94, welcher ein proximales Ende 94a aufweist, welches zum ersten Ende 91 der Verbindungsarmeinrichtung 90 hin angeordnet ist, sowie ein distales Ende 94b, welches zum zweiten Ende 92 des Verbindungsarmes 90 hin angeordnet ist. Wie am besten aus Fig. 4 erkennbar ist, wird die Verbindungsarmeinrichtung 90 funktionell mit der zweiten Verriegelungseinrichtung 70 mittels eines Bolzenelementes 79 verbunden, welches am Nockenelement 72 befestigt ist, wobei das Bolzenelement 79 in den länglichen Schlitz 94 mit Spiel verschieblich eingreift, um eine funktionelle Verbindung zwischen der Verbindungsarmeinrichtung 90 und der zweiten Verriegelungseinrichtung 70 herzustellen. Der längliche Schlitz 94 ist so angeordnet und bemessen, dass in der Grenzstellung der Verbindungsarmeinrichtung 90 und der zweiten Verriegelungseinrichtung 70, wie in den Fig. 6 und 6A dargestellt, das Bolzenelement 79 am distalen Ende 94b des länglichen Schlitzes 94 in lastaufnehmender Funktion angeordnet ist, um die Bewegung der zweiten Verriegelungseinrichtung 70 in die entriegelte Stellung, wie in Fig. 7 dargestellt, zu veranlassen.
- Die längliche Verbindungsarmeinrichtung 90 ist funktionell zwischen der zweiten Verriegelungseinrichtung 70 und der Sitzpolstereinrichtung 26 des Fahrzeuges, wie beschrieben, angeordnet, um die Bewegung der zweiten Verriegelungseinrichtung 70 aus der verriegelten Stellung in die entriegelte Stellung bei relativer Bewegung der Verbindungsarmeinrichtung 90 und des Bolzenelementes 79 der zweiten Verriegelungseinrichtung 70 in Bezug zueinander über die in Fig. 6 dargestellte Grenzstellung hinaus zu veranlassen. In der ersten Ausführungsform erfolgt die relative Bewegung der Verbindungsarmeinrichtung 90 und der zweiten Verriegelungseinrichtung 70 in bezug zueinander bei der nach vorn gerichteten Schwenkbewegung der Rückenlehneneinrichtung 28 des Fahrzeuges um die erste untere Schwenkachse "A", die der Bewegung der Handhabung 80 in die erste gelöste Position folgt. In dieser Weise wird die Rückenlehneneinrichtung 28 des Fahrzeuges freigegeben, dass sie nach vorn über die Sitzpolstereinrichtung 26 des Fahrzeuges um die zweite obere Schwenkachse "B", wie dargelegt, in eine nach vorn gekippte Position umklappbar ist, wie dies am besten in Fig. 8 erkennbar ist.
- Bei der Benutzung wird, um die Rückenlehneneinrichtung 28 des Fahrzeuges in die nach vorn gekippte Position zu bringen, die am besten in Fig. 8 erkennbar ist, die Handhabung 80 von einer Ausgangsposition, wie dies am besten in den Fig. 3 und 4 erkennbar ist, indem sie manuell angehoben wird, wie dies durch die Pfeile "E" und "F" angedeutet ist, in die erste gelöste Position bewegt, die am besten in den Fig. 6 und 7 erkennbar ist, um dadurch die erste Verriegelungseinrichtung 60 zu entriegeln. Die Rückenlehneneinrichtung 28 des Fahrzeuges wird dann zunächst von Hand nach vorn in die in Fig. 6 dargestellte Position geklappt, wie dies durch den Pfeil "I" dargestellt ist. Während dieses anfänglichen nach vorn Klappens der Rückenlehneneinrichtung 28 des Fahrzeuges wirkt das Bolzenelement 79 mit dem länglichen Schlitz 94 mit Spiel verschieblich zusammen, bis es die Grenzstellung erreicht, wie dies vorstehend beschrieben wurde und am besten in den Fig. 6 und 6A erkennbar ist. Die Rückenlehneneinrichtung 28 des Fahrzeuges wird dann durch den Benutzer in die in Fig. 7 dargestellte Position weiter nach vorn geklappt, wie dies durch den Pfeil "J" angedeutet ist, um die funktionelle Verbindung zwischen der Verbindungsarmeinrichtung 90 und der zweiten Verriegelungseinrichtung 70 herzustellen, wodurch die zweite Verriegelungseinrichtung 70 entriegelt wird. Die Rückenlehneneinrichtung 28 des Fahrzeuges kann dann, wie dies durch den Pfeil "K" in Fig. 8 dargestellt ist, in die im Wesentlichen horizontal nach vorn gekippte Position, die durch den Anschlagbolzen 46 definiert ist, welcher mit dem Sektorenschlitz 52 zusammenwirkt, weiter nach vorn geklappt werden. Die Rückenlehneneinrichtung 28 des Fahrzeuges wird in der im Wesentlichen horizontalen nach vorn gekippten Lage mittels gegenseitiger Verriegelung des vorstehenden Zahnelementes 77 mit der Nut 56 verriegelt. Die Handhabung 80 wird dann gelöst und kehrt unter der Wirkung der zuvor erwähnten inneren Vorspannungsfeder (nicht dargestellt) der ersten Verriegelungseinrichtung 60 in ihre Ausgangslage zurück, wie dies durch den Pfeil "L" in Fig. 8 angedeutet ist. Die Rückenlehneneinrichtung 28 des Fahrzeuges kann aus der verriegelten Stellung in der nach vorn gekippten Lage durch bloßes Anheben der Rückenlehneneinrichtung 28 mit nur geringfügig mehr als einer minimalen Kraft, wie zuvor erwähnt, infolge der zusammenwirkenden Profile der Nut 56 und des Zahnelementes 77 freigesetzt werden.
- In den Fig. 9, 10 und 11 der Zeichnung ist eine zweite Ausführungsform des erfindungsgemäßen Einhandfreigabemechanismus dargestellt, welcher insgesamt mit dem Bezugszeichen 20' bezeichnet ist. Die zweite Ausführungsform des Einhandfreigabemechanismus 20' ist strukturell und funktionell der ersten bevorzugten Ausführungsform des Einhandfreigabemechanismus 20 gleich, mit der Ausnahme, dass eine spezielle Verbindung und Funktion der Verbindungsarmeinrichtung 90' vorliegt. Das erste Ende 91' der Verbindungsarmeinrichtung 90' ist schwenkbar mit der Sitzpolstereinrichtung 26 des Fahrzeuges mittels eines Befestigungsbolzens 35 verbunden, der an der Montageplatte 30 vor der ersten unteren Schwenkachse "A" befestigt ist. Das zweite Ende 92' der Verbindungsarmeinrichtung 90' ist funktionell mit dem Bolzenelement 79 verbunden, das an dem Nockenelement 72' befestigt ist, wobei das Bolzenelement 79 mit dem länglichen Schlitz 94' mit Spiel verschieblich zusammenwirkt um eine funktionelle Verbindung zwischen der Verbindungsarmeinrichtung 90' und der zweiten Verriegelungseinrichtung 70 herzustellen. Der längliche Schlitz 94' ist in der Weise angeordnet und bemessen, das bei Grenzstellung des Verbindungsarmes 90' und der zweiten Verriegelungseinrichtung 70, wie sie in den Fig. 11 und 11A dargestellt ist, das Bolzenelement 79 am proximalen Ende 94a' des länglichen Schlitzes 94 in lastaufnehmender Funktion anliegt, um bei Fortsetzen des nach vorn Klappens der Rückenlehneneinrichtung 28 des Fahrzeuges die Bewegung der zweiten Verriegelungseinrichtung 70 in die entriegelte Stellung zu veranlassen.
- Nunmehr sollen die Fig. 12 bis 16 der Zeichnungen erläutet werden, in welchen eine dritte Ausführungsform des erfindungsgemäßen Einhandfreigabemechanismus dargestellt ist, welche insgesamt mit den Bezugszeichen 20" bezeichnet ist. Die dritte Ausführungsform des Einhandfreigabemechanismus 20" ist strukturell und funktionell der zweiten bevorzugten Ausführungsform 20' gleich, mit der Ausnahme, dass eine spezielle Verbindung und Funktion der Verbindungsannenrichtung 90' vorliegt. Das erste Ende 91" der Verbindungsarmeinrichtung 90" ist verschwenkbar mit der Sitzpolstereinrichtung 26 des Fahrzeuges über die manuell betätigbare Handhabung 80 mittels eines Befestigungsbolzens 35 verbunden, der an der Handhabung 80 so befestigt ist, dass sich die Verbindungsarmeinrichtung 90" in Übereinstimmung mit der Bewegung der manuell betätigbaren Handhabung 80 bewegt. Das zweite Ende 92" der Verbindungsarmeinrichtung 90" ist funktionell mit dem Bolzenelement 79 verbunden, welches an dem Nockenelement 72' befestigt ist, wobei das Bolzenelement 79 mit dem länglichen Schlitz 94" mit Spiel verschieblich zusammenwirkt, um eine funktionelle Verbindung zwischen der Verbindungsarmenrichtung 90" und der zweiten Verriegelungseinrichtung 70" herzustellen.
- Wie in der zweiten Ausführungsform des erfindungsgemäßen Einhandfreigabemechanismus wird die manuell betätigbare Handhabung 80 zwecks Schwenkbewegung, die durch die Pfeile "M" und durch "N", in den Fig. 14 und 15 jeweils angedeutet ist, von einer Ausgangsposition, die mit Volllinien in Fig. 14 und mit gestrichelten Linien in Fig. 15 dargestellt ist, in eine erste freigegebene Position, die mit Volllinien in Fig. 15 und mit gestrichelten Linien in Fig. 16 dargestellt ist, bewegt. Die manuell betätigbare Handhabung 80 wird (wie zuvor beschrieben) genutzt, um die erste Verriegelungseinrichtung 60 selektiv von der verriegelten Stellung in die entriegelte Stellung zu bewegen und dadurch das Zurückkippen der Rückenlehneneinrichtung 28 des Fahrzeuges in die dargestellte zurückgekippte Position zu ermöglichen, wie sie durch den Pfeil "H" in Fig. 15 dargestellt ist, oder um ein anfängliches Klappen der Rückenlehneneinrichtung 28 des Fahrzeuges nach vorn zu ermöglichen, wie dies durch den Pfeil "P" in Fig. 16 dargestellt ist.
- Wie in Fig. 16 am besten erkennbar ist, kann die manuell betätigbare Handhabung 80 weiter bewegt werden, und zwar wie durch den Pfeil "Q" angedeutet, von der ersten freigegebenen Position, die mit einer gestrichelten Umfangslinie dargestellt ist, über eine Grenzstellung der Handhabung, die mit Volllinien dargestellt ist, in welcher die Einrichtung 80 durch Bewegung der Handhabung 80 zur Grenzstellung der Verbindungsarmeinrichtung 90 " und der zweiten Verriegelungseinrichtung 70" geführt wird. An der Grenzstellung der Verbindungsarmeinrichtung 90" und der zweiten Verriegelungseinrichtung 70" ist das Bolzenelement 79 am proximalen Ende 94a" des länglichen Schlitzes 94" in lastaufriehmender Funktion angeordnet, um die Bewegung der zweiten Verriegelungseinrichtung 70 " in die entriegelte Stellung zu veranlassen.
- Die manuell betätigbare Handhabung 80 lässt sich noch weiter bewegen, wie das der Pfeil "R" in Fig. 17 zeigt, in eine zweite freigegebene Position, die in Fig. 17 mit Volllinien dargestellt ist, d.h. über die Grenzstellung der Verbindungsarmeinrichtung 90" und der zweiten Verriegelungseinrichtung 70" hinaus, so dass eine Bewegung der zweiten Verriegelungseinrichtung 70" in die entriegelte Stellung, wie erwähnt, eintritt.
- Weitere Abwandlungen der vorgenannten Prinzipien sind für einen auf dem Gebiet der Erfindung tätigen Fachmann selbstverständlich, und diese Abwandlungen liegen deshalb im Schutzumfang dieser Erfindung.
Claims (11)
1. Einhandfreigabemechanismus zur Anwendung bei einem Fahrzeugsitzgelenk (22)
mit einer Montageplatte (30), welche mit einer Sitzpolstereinrichtung (26) des
Fahrzeuges fest verbindbar ist, einer Sektorenplatte (40), welche zwecks selektiver
Schwenkbewegung um eine erste untere Schwenkachse an der Montageplatte
gelenkig befestigt ist, und einer Schwenkführungsplatte (50), die an der Sektorenplatte
(40) zwecks selektiver Schwenkbewegung um eine zweite obere Schwenkachse
gelenkig befestigt und mit einer Rückenlehneneinrichtung (28) des Fahrzeuges fest
verbindbar ist, wobei, wenn das Fahrzeugsitzgelenk (22) an einem Fahrzeugsitz
installiert wird, die Rückenlehneneinrichtung (28) des Fahrzeuges in bezug zur
Sitzpolstereinrichtung (26) des Fahrzeuges um die erste untere Schwenkachse zwischen
einer Mehrzahl von Winkelpositionen verschwenkbar und in bezug zur
Sitzpolstereinrichtung (26) um die zweite obere Schwenkachse zwischen einer aufgerichteten
und einer nach vorn gekippten Position klappbar ist, wobei der
Einhandfreigabemechanismus umfasst:
eine erste Verriegelungseinrichtung (60), welche funktionell zwischen der
Montageplatte (30) und der Sektorenplatte (40) so angeordnet ist, dass diese selektiv
zwischen einer verriegelten Stellung, in welcher die Montageplatte (30) und die
Sektorenplatte (40) hinsichtlich eines Verschwenkens zueinander fixiert sind, und einer
entriegelten Stellung, in welcher die Montageplatte (30) und die Sektorenplatte (40)
um die erste untere Schwenkachse in der Weise frei verschwenkbar sind, dass die
Rückenlehneneinrichtung (28) des Fahrzeuges, wie erwähnt, zwischen einer
Mehrzahl von Winkelstellungen verschwenkbar beweglich ist;
eine zweite Verriegelungseinrichtung (70), welche funktionell zwischen der
Sektorenplatte (40) und der Schwenkführungsplatte (50) so angeordnet ist, dass diese
selektiv zwischen einer verriegelten Stellung, in welcher die Sektorenplatte (40) und
die Schwenkführungsplatte (50) hinsichtlich eines Verschwenkens zueinander fixiert
sind, und einer entriegelten Stellung, in welcher die Sektorenplatte (40) und
Schwenkführungsplatte (50) frei sind, dass diese, wie erwähnt, zwischen der
aufgerichteten Position und der nach vorn gekippten Position nach vorn geklappt werden
kann;
eine manuell betätigbare Handhabung (80), welche schwenkbar an der
Sitzpolstereinrichtung (26) befestigt und funktionell mit der ersten Verriegelungseinrichtung
(60) verbunden ist, um eine Bewegung aus einer Ausgangsposition, welche der
verriegelten Position der ersten Verriegelungseinrichtung (60) und der verriegelten
Position der zweiten Verriegelungseinrichtung (70) entspricht, in eine erste gelöste
Position, in welcher die manuell betätigbare Handhabung (80) die entriegelte Stellung
der ersten Verriegelungseinrichtung (60) herbeiführt, wodurch, wie erwähnt, dass
Klappen der Rückenlehneneinrichtung (28) des Fahrzeuges um die erste untere
Schwenkachse zwischen der Mehrzahl von Winkelpositionen ermöglicht wird,
gekennzeichnet durch
einen länglichen Verbindungsarm (90), der ein erstes Ende (91) aufweist, welches
schwenkbar an der Sitzpolstereinrichtung (26) des Fahrzeuges befestigt ist, und ein
zweites Ende (92), welches funktionell mit der zweiten Verriegelungseinrichtung
(70) verbunden ist, zwecks Bewegung der zweiten Verriegelungseinrichtung (70)
aus der verriegelten Stellung in die entriegelte Stellung durch relative Bewegung des
Verbindungsarmes (90) und der zweiten Verriegelungseinrichtung (70) in bezug
zueinander über eine Grenzstellung hinaus, wodurch die Rückenlehneneinrichtung (28)
des Fahrzeuges gelöst wird und nach vorn über die Sitzpolstereinrichtung (26) um
die zweite obere Schwenkachse, wie erwähnt, geklappt werden kann.
2. Einhandfreigabemechanismus zur Anwendung bei einem Fahrzeugsitzgelenk (22)
mit einer Montageplatte (30), welche mit einer Sitzpolstereinrichtung (26) des
Fahrzeuges fest verbindbar ist, einer Sektorenplatte (40), welche zwecks selektiver
Schwenkbewegung um eine erste untere Schwenkachse an der Montageplatte
gelenkig befestigt ist, und einer Schwenkführungsplatte (50), die an der Sektorenplatte
(40) zwecks selektiver Schwenkbewegung um eine zweite obere Schwenkachse
gelenkig befestigt ist und mit einer Rückenlehneneinrichtung (28) des Fahrzeuges fest
verbindbar ist, wobei, wenn das Fahrzeugsitzgelenk (22) an einem Fahrzeugsitz
installiert wird, die Rückenlehneneinrichtung (28) des Fahrzeuges in bezug zur
Sitzpolstereinrichtung (26) des Fahrzeuges um die erste untere Schwenkachse zwischen
einer Mehrzahl von Winkelpositionen schwenkbar und in bezug zur
Sitzpolstereinrichtung (26) um die zweite obere Schwenkachse zwischen einer normal
aufgerichteten und einer nach vorn gekippten Position klappbar ist, wobei der
Einhandfreigabemechanismus umfasst:
eine erste Verriegelungseinrichtung (60), welche funktionell zwischen der
Monatageplatte (30) und der Sektorenplatte (40) so angeordnet ist, dass diese selektiv
zwischen einer verriegelten Stellung, in welcher die Montageplatte (30) und die
Sektorenplatte (40) hinsichtlich eines Verschwenkens zueinander fixiert sind, und einer
entriegelten Stellung, in welcher die Montageplatte (30) und die Sektorenplatte (40)
frei und um die erste untere Schwenkachse in der Weise frei verschwenkbar sind,
dass die Rückenlehneneinrichtung (28) des Fahrzeuges, wie erwähnt, zwischen der
Mehrzahl von Winkelstellungen verschwenkt werden kann;
eine zweite Verriegelungseinrichtung (70), welche funktionell zwischen der
Sektorenplatte (40) und der Schwenkführungsplatte (50) so angeordnet ist, dass diese
selektiv zwischen einer verriegelten Stellung, in welcher die Sektorenplatte (40) und
die Schwenkführungsplatte(50) hinsichtlich eines Verschwenkens zueinander fixiert
sind, und einer entriegelten Stellung, in welcher die Sektorenplatte (40) und die
Schwenkführungsplatte (50) frei sind, dass diese, wie erwähnt, zwischen der normal
aufgerichteten Position und der nach vorn gekippten Position nach vom geklappt
werden kann;
eine manuell betätigbare Handhabung (80), welche an der Sitzpolstereinrichtung
(26) befestigt und funktionell mit der ersten Verriegelungseinrichtung (60)
verbunden ist, um eine Bewegung aus einer Ausgangsposition, welche der verriegelten
Position der ersten Verriegelungseinrichtung (60) und der verriegelten Position der
zweiten Verriegelungseinrichtung (70) entspricht, in eine erste gelöste Position, in
welcher die manuell betätigbare Handhabung (80) die entriegelte Stellung der ersten
Verriegelungseinrichtung (60) herbeiführt, wodurch, wie erwähnt, das Klappen der
Rückenlehneneinrichtung (28) des Fahrzeuges um die erste untere Schwenkachse
zwischen der Mehrzahl von Winkelpositionen ermöglicht wird, gekennzeichnet
durch
einen länglichen Verbindungsarm (90), der ein erstes Ende (91) aufweist, welches
schwenkbar an der manuell betätigbaren Handhabung (80) zwecks Bewegung mit
der Handhabung (80) befestigt ist, und ein zweites Ende (92), welches funktionell
mit der zweiten Verriegelungseinrichtung (70) verbunden ist, zwecks Bewegung der
zweiten Verriegelungseinrichtung (70) aus der verriegelten Stellung in die
entriegelte Stellung durch relative Bewegung des Verbindungsarmes (90) und der zweiten
Verriegelungseinrichtung (70) in bezug zueinander über eine Grenzstellung hinaus,
wodurch die Rückenlehneneinrichtung (28) des Fahrzeuges gelöst wird und nach
vorn über die Sitzpolstereinrichtung (26) des Fahrzeuges um die zweite obere
Schwenkachse, wie erwähnt, geklappt werden kann, und wodurch die manuell
betätigbare Handhabung (80) von der ersten gelösten Position über eine die
Grenzstellung ansteuernde Position, in welcher der Verbindungsarm (90) durch die
Handhabung (80) geführt wird, in die Grenzstellung des Verbindungsarmes (90) und der
zweiten Verriegelungseinrichtung (70), und in eine zweite gelöste Position jenseits
der Grenzstellung des Verbindungsarmes (90) und der zweiten
Verriegelungseinrichtung (70) weiter bewegbar ist, so dass die Bewegung der zweiten
Verriegelungseinrichtung (70) in die entriegelte Stellung, wie erwähnt, erreicht wird.
3. Einhandfreigabemechanismus nach Anspruch 1, bei welchem das erste Ende (91)
des Verbindungsarmes (90), wie erwähnt, schwenkbar an der Montageplatte (30)
befestigt ist, und bei welcher die relative Bewegung des Verbindungsarmes (90) und
der zweiten Verriegelungseinrichtung (70) in bezug zueinander bei der nach vorn
klappenden Schwenkbewegung der Rückenlehneneinrichtung (28) um die erste
untere Schwenkachse erfolgt, welche der Bewegung der Handhabung (80) in die erste
gelöste Position folgt.
4. Einhandfreigabenmechanismus nach einem der Ansprüche 2 oder 3, bei welchem
das zweite Ende (92) des Verbindungsarmes (90) weiterhin einen länglichen Schlitz
(94) aufweist, welcher ein proximales Ende (94a) besitzt, das zum ersten Ende (91)
des Verbindungsarmes (90) hin angeordnet ist, sowie ein distales Ende (94b) das
zum zweiten Ende (92) des Verbindungsarmes (90) hin angeordnet ist, und bei
welchem die zweite Verriegelungseinrichtung (70) ein Bolzenelement (79) aufweist,
und das Bolzenelement (79) mit Spiel in den länglichem Schlitz (94) verschieblich
eingreift, um die funktionelle Verbindung zwischen dem Verbindungsarm (90) und
der zweiten Verriegelungseinrichtung (79) herzustellen.
5. Einhandfreigabemechanismus nach Anspruch 4, bei welchem der längliche Schlitz
(94) so angeordnet und bemessen ist, dass in der Grenzstellung des
Verbindungsarmes (90) und der zweiten Verriegelungseinrichtung (70) das Bolzenelement (79)
am proximalen Ende (94a) des länglichen Schlitzes (94) in lastaufnehmender
Funktion angeordnet ist, um die Bewegung der zweiten Verriegelungseinrichtung
(70) in die entriegelte Stellung zu veranlassen.
6. Einhandfreigabemechanismus nach Anspruch 4, bei welchem der längliche Schlitz
(94) so angeordnet und bemessen ist, dass in der Grenzstellung des
Verbindungsarmes (90) und der zweiten Verriegelungseinrichtung (70) das Bolzenelement (79) am
distalen Ende (94b) des länglichen Schlitzes (94) in lastaufnehmender Funktion
angeordnet ist, um die Bewegung der zweiten Verriegelungseinrichtung (70) in die
entriegelte Stellung zu veranlassen.
7. Einhandfreigabemechanismus nach den Ansprüchen 5 oder 6, bei welchem die
zweite Verriegelungseinrichtung (70) im Wesentlichen ein Nockenteil (72) mit einer
Nockenfläche umfasst, wobei das Nockenteil (72) an der Sektorenplatte (49) zwecks
Schwenkbewegung zwischen einer verriegelten Stellung, welche der verriegelten
Stellung der zweiten Verriegelungseinrichtung (70) entspricht, befestigt ist, wobei
die Nockenfläche in verriegelnder Weise mit einer Nockensteuerfläche an der
Schwenkführungsplatte (50) zusammenwirkt, und einer entriegelten Stellung, die der
entriegelten Stellung der zweiten Verriegelungseinrichtung (70) entspricht, in
weicher die Nockenfläche vom verriegelnden Zusammenwirken mit der
Nockensteuerfläche entfernt ist.
8. Einhandfreigabemechanismus nach Anspruch 7, bei welchem das Nockenteil (72) in
der verriegelten Stellung unter Federspannung steht.
9. Einhandfreigabemechanismus nach Anspruch 8, bei welchem die erste
Verriegelungseinrichtung (60) einen bekannten Rückenlehnen-Verstellmechanismus umfasst.
10. Einhandfreigabemechanismus nach Anspruch 9, bei welchem die zweite
Verriegelungseinrichtung (70) weiterhin Mittel zur lösbaren Verriegelung der
Rückenlehneneinrichtung (28) des Fahrzeuges in der nach vorn gekippten Position umfasst.
11. Einhandfreigabemechanismus nach Anspruch 10, bei welchem die Einrichtung zur
lösbaren Verriegelung der Rückenlehneneinrichtung (28) des Fahrzeuges in der nach
vorn gekippten Position umfasst: eine Nut, die in der Schwenkführungsplatte (50)
angeordnet ist, ein vorstehendes Zahnelement, welches in der
Schwenkbetätigungsplatte (50) angeordnet ist, sowie ein vorstehendes Zahnelement, welches an dem
Nockenteil (72) angeordnet ist, um eine gegenseitige Verriegelung mit der Nut zu
erreichen, wenn sich das Rückenlehnenteil des Fahrzeuges in der nach vorn gekippten
Position befindet.
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