DE69810327T2 - Wegwerferziehungshöschen mit einem einstückig ausgebildeten element zum wegwerfen des verschmutzten artikels - Google Patents

Wegwerferziehungshöschen mit einem einstückig ausgebildeten element zum wegwerfen des verschmutzten artikels

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DE69810327T2
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    • A61FFILTERS IMPLANTABLE INTO BLOOD VESSELS; PROSTHESES; DEVICES PROVIDING PATENCY TO, OR PREVENTING COLLAPSING OF, TUBULAR STRUCTURES OF THE BODY, e.g. STENTS; ORTHOPAEDIC, NURSING OR CONTRACEPTIVE DEVICES; FOMENTATION; TREATMENT OR PROTECTION OF EYES OR EARS; BANDAGES, DRESSINGS OR ABSORBENT PADS; FIRST-AID KITS
    • A61F13/00Bandages or dressings; Absorbent pads
    • A61F13/15Absorbent pads, e.g. sanitary towels, swabs or tampons for external or internal application to the body; Supporting or fastening means therefor; Tampon applicators
    • A61F13/551Packaging before or after use
    • A61F13/55105Packaging before or after use packaging of diapers
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Description

    GEBIET DER ERFINDUNG
  • Die vorliegende Erfindung betrifft eine Einwegwäsche mit fixierten Seiten, welche an dem Träger in Position gebracht werden, indem die Beine des Trägers in die Beinöffnungen eingeführt werden und die Einwegwäsche um den unteren Rumpf des Trägers herum in Position geschoben wird. Beispiele solcher Einwegwäschen umfassen Einwegunterwäsche für Kinder (z. B. Kleinkinder) oder Erwachsene, und eine Einweghöschen, welche mit Katamneseeinrichtungen, wie Tampons oder Damenbinden, verwendet werden können. Die vorliegende Erfindung bezieht sich insbesondere auf absorbierende Einwegartikel, wie Übungshöschen, Inkontinenzwäsche (Prüflinge oder Einlagen) und dergleichen, die eine verbesserte Einwegeinrichtung aufweisen, welche für eine bequeme Entsorgung sorgt.
  • HINTERGRUND DER ERFINDUNG
  • Kinder und andere inkontinente Individuen tragen absorbierende Einwegartikel, um Urin und andere Körperausscheidungen aufzunehmen und zu halten. Absorbierende Artikel mit fixierten Seiten, z. B. wegwerfbare Übungshöschen, wurden zur Verwendung beim Toilettentraining von Kindern populär. Ein Beispiel eines wegwerfbaren Übungshöschens ist beschrieben in US Patent Nr. 5,246,433, veröffentlicht für Hasse et al. am 21. September 1993.
  • Die Verwendung von haftenden Wegwurfsystemen zum Festlegen eines Übungshöschens in einer Konfiguration zum Wegwurf ist im Stand der Technik allgemein bekannt. Obwohl haftende Wegwurfsysteme des Standes der Technik recht wirksam sind beim Festlegen eines Übungshöschens in einer Konfiguration zum Wegwurf, haben Sie einige Nachteile. Ein Nachteil ist, daß sie das Übungshöschen nicht so effektiv abdichten, daß dieses die Inhalte innerhalb des beschmutzten Übungshöschens halten. Viele haftende Wegwurfsysteme des Standes der Technik dichten nicht effektiv die Beinöffnungen ab, um die Inhalte innerhalb des beschmutzten Übungshöschens zu halten, sobald sich das Übungshöschen in einer aufgerollten Konfiguration befindet.
  • Als Lösung für solche Wegwurfsysteme mit einem Element zum Wegwurf einer Wäsche liefert das US Patent Nr. 5,575,784, veröffentlicht für Ames-Ooten et al. am 19. November 1996, eine Einwegwäsche mit einer Wegwurfeinrichtung, die parallel zur Längsachse der Wäsche positioniert ist. Bei der Verwendung wird die Wegwurfeinrichtung entlang ihres zerbrechlichen Abschnitts abgetrennt, um ein zweiteiliges Element zu bilden, welches dann zum Wegwurf und Abdichten der Einwegwäsche nach ihrer Verwendung geeignet ist. Der Gegenstand von Ames- Ooten muß jedoch in zwei Teile geteilt werden, um zu arbeiten und wird horizontal auf dem Grundkörper ausgerichtet, das heißt, ist nicht parallel zur Querachse ausgerichtet.
  • Es ist deshalb eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Einwegwäsche mit einem einteiligen Werwurfmerkmal zu schaffen, welches die Inhalte in dem beschmutzten Übungshöschen wirksam festhält.
  • Es ist eine weitere Aufgabe hier, ein einteiliges Wegwurfmerkmal parallel zur Querachse (das heißt, horizontal) auf der äußeren Schicht der Übungshöschenwäsche auszurichten, um so eine übertriebene Dehnung und Spannung auf das einteilige Wegwurfmerkmal zu vermeiden, die von der gefalteten Übungshöschen-Wäsche verursacht wird.
  • ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
  • Demgemäß liefert die vorliegende Erfindung eine Einwegwäsche mit einer Querachse und einer Längsachse. Die Einwegwäsche umfaßt ferner einen Grundkörper mit einem vorderen Bereich, einem hinteren Bereich, der dem vorderen Bereich entgegen gesetzt liegt, und einen Schrittbereich, der zwischen dem vorderen Be reich und dem hinteren Bereich positioniert ist. Der Grundkörper umfaßt auch eine äußere Schicht und eine innere Schicht. Nähte der verbinden den vorderen Bereich mit dem hinteren Bereich, um so zwei Beinöffnungen und eine Taillenöffnung zu bilden. Eine Wegwurfeinrichtung verbindet die äußere Schicht, um der Einwegwäsche zu erlauben, in einer Konfiguration festgelegt zu werden, welche eine bequeme Entsorgung der Einwegwäsche liefert. Die Wegwurfeinrichtung umfaßt ein einteiliges Wegwurfmerkmal, das horizontal und parallel zu der Querachse ausgerichtet ist. Das einteilige Werwurfmerkmal hat ein Paar einander gegenüber liegender Enden, die dazu verwendet werden, die Wäsche bei ihrem Wegwurf in einer gefalteten Position zu halten. Solche gegenüber liegenden Enden haben ein Anbringungs- oder Festlegungsmittel zum Festlegen der Wäsche in ihrer gefalteten Position vor und während des Wegwurfs. Das einteilige Wegwurfmerkmal kann an der äußeren Schicht durch einen zentralen Bereich angebracht sein, oder es kann vorzugsweise an der äußeren Schicht ohne einen zentralen Bereich angebracht sein.
  • In einer bevorzugten Ausführungsform ist das einteilige Wegwurfmerkmal in einer gefalteten Konfiguration vor seiner Verwendung positioniert, z. B. in einer Z-Falte. Das einteilige Wegwurfmerkmal kann ein Material aufweisen, ausgewählt aus der Gruppe bestehend aus Polyethylen, Polypropylen, Gummis, Vliesstoffe und Kombinationen davon. Vorzugsweise umfaßt jedes einteilige Wegwurfmerkmal wenigstens eine Anbringungsvorrichtung, die an oder nahe den Enden des einteiligen Wegwurfmerkmals angeordnet ist, um die Einwegwäsche in einer gefalteten Konfiguration festzulegen, und eine andere separate Festlegungseinrichtung, zum Festlegen des einteiligen Wegwurfmerkmals an der äußeren Schicht des Grundkörpers. Geeignete Anbringungseinrichtungen umfassen hier vorzugsweise ein oder mehrere Elemente, ausgewählt aus der Gruppe bestehend aus Haftmitteln, Haken, Schlingen und Kombinationen davon.
  • In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform kann der Grundkörper der Einwegwäsche zusätzlich eine absorbierende Einheit umfassen, die an der inneren Schicht festgelegt ist. Ferner kann die absorbierende Einheit eine Oberschicht, eine Unterschicht, die an der Oberschicht festgelegt ist, und einen absorbierenden Kern, der zwischen der Oberschicht und der Unterschicht angeordnet ist, umfassen, wobei die Unterschicht an der inneren Schicht festgelegt ist. Der vordere Bereich der Wäsche hat einen Stirnrand, längliche Seitenränder und Beinränder. Der hintere Bereich der Wäsche hat einen Stirnrand, längliche Seitenränder und Beinränder.
  • KURZBESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
  • Obwohl die Beschreibung mit Ansprüchen konkludiert, welche den Gegenstand, der als die vorliegende Erfindung bildend angesehen wird, besonders herausstellen und deutlich beanspruchen, wird angenommen, daß die Erfindung aus der folgenden Beschreibung in Verbindung mit den beigefügten Zeichnungen besser verstanden wird, in welchen:
  • Fig. 1 eine perspektivische Ansicht der Ausführungsform eines wegwerfbaren Übungshöschens der vorliegenden Erfindung in einer typischen Benutzungskonfiguration ist, so wie es an den Träger angelegt werden würde;
  • Fig. 2 eine Draufsicht des Grundkörpers der Ausführungsform des wegwerfbaren Übungshöschens der vorliegenden Erfindung ist, mit weggeschnittenen Bereichen, um die unterliegende Struktur frei zu geben, wobei die Oberfläche, welche die äußere Oberfläche der Einwegwäsche bilden wird, dem Betrachter abgewandt ist;
  • Fig. 3 eine Draufsicht des wegwerfbaren Übungshöschens ist, welche die Wegwurfeinrichtung darstellt;
  • Fig. 3A eine Ansicht im Querschnitt der Ausführungsform in Fig. 3 ist;
  • Fig. 4 eine Draufsicht ist, welche das wegwerfbare Übungshöschen aus Fig. 3 in seiner Wegwurfkonfiguration zeigt;
  • Fig. 5 eine vergrößerte, aufgebrochene perspektivische Darstellung des wegwerfbaren Übungshöschens ist, welche die Wegwurfeinrichtung darstellt; und
  • Fig. 6 eine vergrößerte, aufgebrochene perspektivische Darstellung des wegwerfbaren Übungshöschens ist, welche die Wegwurfeinrichtung darstellt.
  • DETAILLIERTE BESCHREIBUNG DER ERFINDUNG
  • Eine einheitliche Einwegwäsche ist eine solche, welche dazu gedacht ist, weg geworfen zu werden, nachdem sie benutzt wurde (das heißt, sie in nicht dazu gedacht, gewaschen oder in anderer Weise wieder hergestellt oder wieder verwendet zu werden), und welche keine separat zu manipulierenden Teile erfordert, wie separate Grundkörper und separate Flügelklappen. Die hier vorliegende Einwegwäsche kann mit einer absorbierenden Einheit versehen werden, welche in enger Nähe zum Körper des Trägers angeordnet ist, um die verschiedenen Ausscheidungen, die vom Körper abgegeben werden, zu absorbieren und aufzunehmen. Eine bevorzugte Ausführungsform der einheitlichen Einwegwäsche der vorliegenden Erfindung, das wegwerfbare Übungshöschen 20, ist in Fig. 1 gezeigt. Das Übungshöschen 20 aus fig. 1 umfaßt einen Grundkörper 14, Seitennähte 10, Beinöffnungen 110, eine Taillenöffnung 112, eine absorbierende Einheit 22 und eine Wegwurfeinrichtung 140.
  • Fig. 2 ist eine teilweise weggeschnittene perspektivische Ansicht des wegwerfbaren Übungshöschens 20 aus Fig. 1, bevor der vordere Bereich 56 und der hintere Bereich 58 des Grundkörpers 14 miteinander durch die Nähte 10 (in Fig. 1 gezeigt) verbunden werden. Der Grundkörper 14 der vorliegenden Erfindung hat vorzugsweise eine symmetrische, modifizierte sanduhrförmige Gestalt. Der Grundkörper 14 hat wenigstens einen vorderen Bereich 56, einen hinteren Bereich 58, einen Schrittbereich 57, längs verlaufende Seitenregionen 88 und Flügelklappen 72 und wird ein elastisches Flügelklappenelement 90 aufweisen, das mit jeder Flügelklappe 72 operativ verbunden ist, um eine laminierte Flügelklappe zu bilden. Die absorbierende Einheit 22 ist an dem Grundkörper 14 festgelegt.
  • Wie in Fig. 2 gezeigt ist, umfaßt die bevorzugte Ausführungsform des Grundkörpers 14 ferner eine äußere Schicht 48 und eine innere Schicht 46 mit elastischen Flügelklappenelementen 90, elastischen Taillenbandelemeten 76 und elastischen Strängen 105, die vorzugsweise zwischen der inneren Schicht 46 und der äußeren Schicht 48 festgelegt sind.
  • Die äußere Schicht 48 ist der Bereich des Grundkörpers 14, welcher das Äußere des wegwerfbaren Übungshöschens 20 bildet, das heißt, der Bereich, welcher dem Träger abgewandt ist. Die äußere Schicht 48 ist nachgiebig, weichfühlig und nicht störend für die Haut des Trägers. Eine geeignete äußere Schicht kann hergestellt sein aus einem breiten Bereich von Materialien, wie Kunststofffilmen; oder Gewebe- oder Vliesbahnen aus natürlichen Fasern (z. B. Holz- oder Baumwollfasern), synthetischen Fasern (z. B. Polyester- oder Polypropylenfasern) oder einer Kombination aus natürlichen und synthetischen Fasern. Vorzugsweise ist die äußere Schicht 48 hydrophob und ist aus einem Material hergestellt, das eine signifikante Menge von thermoplastischen Fasern, typischerweise 50% oder mehr, vorzugsweise 100%, enthält. Vorzugsweise ist die äußere Schicht eine kardierte Vliesbahn aus Polypropylenfasern. Eine geeignete äußere Schicht ist die Vliesstoffreihe 6700, hergestellt von Scott Nonwovens aus Landisville, NJ.
  • Die innere Schicht 46 ist der Bereich des Grundkörpers 14, welcher das Innere des Grundkörpers 14 bilden wird und welcher wenigstens die Taille und die Beine des Trägers berühren wird. Die innere Schicht ist auch nachgiebig, weichfühlig und nicht störend für die Haut des Trägers. Eine geeignete innere Schicht 46 kann aus einem breiten Bereich von Materialien hergestellt werden, wie Kunststofffilmen; oder aus Gewebe- oder Vliesbahnen aus natürlichen Fasern (z. B. Holz- oder Baumwollfasern), synthetischen Fasern (z. B. Polyester- oder Polypropylenfasern) oder einer Kombination aus natürlichen und synthetischen Fasern. Vorzugsweise wird die innere Schicht 46 hergestellt aus einem Material, welches eine signifikante Menge thermoplastischer Fasern, typischerweise 50% oder mehr, vorzugsweise 100%, enthält. Vorzugsweise ist die innere Schicht auch eine kardierte Vliesbahn aus Polypropylenfasern. Ganz bevorzugt wird die innere Schicht 46 hergestellt aus dem gleichen Material wie die äußere Schicht 48. Eine geeignete innere Schicht ist die Vliesstoffreihe 6700, hergestellt durch Scott Nonwovens aus Landisville, NJ.
  • Die innere Schicht 46 ist vorzugsweise angrenzend an die äußere Schicht 48 positioniert und ist vorzugsweise mit dieser durch Anbringungsmittel (nicht gezeigt), wie sie den Fachleuten allgemein bekannt ist, verbunden. Zum Beispiel kann die innere Schicht 46 an der äußeren Schicht 48 durch eine gleichförmige, kontinuierliche Schicht eines Haftmittels, eine gemusterte Schicht eines Haftmittels oder eine Anordnung von separaten Linien, Spiralen oder Punkten eines Haftmittels verbunden sein. Haftmittel, welche sich als zufriedenstellend herausgestellt haben, werden hergestellt durch Findley Adesives aus Elm Grove, Wis., und als Findley 2031 vermarktet. Alternativ können die Anbringungsmittel Wärmebindungen, Druckbindungen, Ultraschallbindungen, dynamisch mechanische Bindungen oder irgendwelche anderen geeigneten Anbringungsmittel oder Kombinationen dieser Anbringungsmittel, wie sie im Stand der Technik bekannt sind, umfassen. Wie hier verwendet, umfaßt der Ausdruck "verbunden" Konfigurationen, durch welche ein Element direkt an dem anderen Element festgelegt ist, indem das Element direkt an dem anderen Element befestigt wird, und Konfigurationen, durch welche das Element indirekt an dem anderen Element festgelegt ist, indem das Element an ein oder mehreren Zwischenelementen befestigt wird, welche wiederum an dem anderen Element befestigt sind. In einer bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung sind die innere Schicht 46 und die äußere Schicht 48 indirekt miteinander verbunden, indem sie direkt mit den elastischen Flügelklappenelementen 90, dem elastischen Taillenbandelement 76 und den elastischen Strängen 105 verbunden sind, und sind direkt miteinander in den Flächen verbunden, die sich über die elastischen Flügelklappenelemente 90, die elastischen Taillenelement 76 und die elastischen Stränge 105 hinaus erstrecken.
  • In einer bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung wird wenigstens ein Bereich der inneren und äußeren Abdeckungen 46,48 des Grundkörpers einer mechanischen Streckung ausgesetzt, um ein "Nullspannung"-Stretchlaminat zu schaffen, welches die elastisch gemachten Flügelklappen 30 bildet. So sind die innere und die äußere Schicht 46, 48 vorzugsweise längbar, ganz bevorzugt ziehbar, aber nicht notwendigerweise elastomer, so daß die innere und die äußere Schicht 46, 48 beim mechanischen Strecken wenigstens um ein Maß dauerhaft gelängt werden, derart, daß sie nicht vollständig in ihre ursprüngliche ungedehnte Konfiguration zurück kehren werden. In bevorzugten Ausführungsformen können die innere und die äußere Schicht 46,48 einer mechanischen Streckung ausgesetzt werden, ohne übermäßiges Brechen oder Reißen. So wird bevorzugt, daß die innere und die äußere Abdeckung 46,48 eine geringere Zugfestigkeit quer zur Maschinenrichtung (seitliche Richtung) haben.
  • Der Grundkörper 14 des wegwerfbaren Übungshöschens 20 umfaßt vorzugsweise ferner elastisch gemachte Beinaufschläge 32 zum Bereitstellen einer verbesserten Aufnahme von Flüssigkeiten und anderen Körperausscheidungen. Jeder elastisch gemachte Beinaufschlag 32 kann mehrere unterschiedliche Ausführungsformen zum Verringern der Leckage von Körperausscheidungen in den Beinregionen umfassen. (Der Beinaufschlag kann, und wird manchmal auch, als Beinbänder, Seitenklappen, Barrienaufschläge oder elastische Aufschläge bezeichnet.) Das US Patent Nr. 3,860,003, veröffentlicht für Buell am 14. Januar 1975, beschreibt eine Einwegwindel, welche eine zusammenziehbare Beinöffnung mit einer Seitenklappe und einem oder mehreren elastischen Elementen bereitstellt, um einen elastisch gemachten Beinaufschlag zu schaffen (Dichtungsaufschlag). Das US Patent Nr. 4,9089,803, veröffentlicht für Aziz und Blaney am 20. März 1990, beschreibt eine Einwegwindel mit "aufstehenden" elastisch gemachten Klappen (Barrierenaufschlägen), um die Aufnahme der Beinregionen zu verbessern. Das US Patent Nr. 4,695,278, veröffentlicht für Lawson am 22. September 1987, beschreibt eine Einwegwindel mit doppelten Beinaufschlägen, die einen Dichtungsaufschlag und einen Barrierenaufschlag umfassen. Das US Patent Nr. 4,704,115, veröffentlicht für Buell am 03. November 1987, offenbart eine Einwegwindel oder eine Inkontinenzwäsche mit Seitenrand-Leckageschutzrinnen, die so konfiguriert sind, daß sie freie Flüssigkeiten in der Wäsche aufnimmt. Obwohl jeder elastisch gemachte Beinaufschlag 32 so konfiguriert sein kann, daß dieser ähnlicher einem der hier beschriebenen Beinbänder, Seitenklappen, Barrierenaufschlägen oder elastischen Aufschlägen ist, wird bevorzugt, daß jeder elastisch gemachte Beinaufschlag 32 wenigstens eine Seitenklappe 104 und ein oder mehrere elastische Stränge 105 umfaßt.
  • Der Grundkörper 14 des wegwerfbaren Übungshöschens 20 umfaßt ferner vorzugsweise ein elastisch gemachtes Taillenband 34, das angrenzend an den Stirnrand 64 des wegwerfbaren Übungshöschens 20 in wenigstens dem hinteren Bereich 58 angeordnet ist, und hat ganz bevorzugt ein elastisch gemachtes Taillenband 34, das sowohl im vorderen Bereich 56 als auch im hinteren Bereich 58 angeordnet ist. Das Taillenband des wegwerfbaren Übungshöschens 20 ist der Bereich, welcher dazu gedacht ist, angrenzend an die Taille des Trägers angeordnet zu werden. Das elastisch gemachte Taillenband 34 liefert ein Element, welches eine begrenzte Abdeckungsfläche beibehält, die Taille des Trägers berührt und in wenigstens der seitlichen Richtung elastisch dehnbar ist, um so dynamisch an der Taille des Trägers anzusitzen und sich an die Taille des Trägers dynamisch anzuschmiegen, um so einen verbesserten Sitz zu schaffen. Das Taillenband ist somit ganz allgemein der Bereich des wegwerfbaren Übungshöschens 20, welcher sich von dem Stirnrand 64 des wegwerfbaren Übungshöschens 20 zu wenigstens dem Taillenrand 83 des absorbierenden Kerns 28 erstreckt. Obwohl das elastisch gemachte Taillenband 34 ein separates Element umfassen kann, welches an dem Grundkörper 14 des wegwerfbaren Übungshöschens 20 befestigt ist, ist das Taillenband vorzugsweise eine Erstreckung anderer Elemente des wegwerfbaren Übungshöschens 20, wie der inneren Schicht 46, der äußeren Schicht 48 oder einer Kombination dieser Element und eines damit verbundenen elastomeren Materials. Alternativ können sich die Oberschicht 24 und die Unterschicht 26 der absorbierenden Einheit 22 über die Ränder des absorbierenden Kerns 28 hinaus erstrecken und mit einem elastomeren Material verbunden sein, um ein elastisch gemachtes Taillenband zu bilden. Wegwerfbare Übungshös chen sind häufig so konstruiert, daß sie zwei elastisch gemachte Taillenbänder haben; eines positioniert in dem vorderen Bereich 56 und eines positioniert in dem hinteren Bereich 58. Das wegwerfbare Übungshöschen 20 hat wenigstens ein elastisch gemachtes Taillenband 34, das in wenigstens der zentralen Region 68 des hinteren Bereichs 58 angeordnet ist. Vorzugsweise, wie in Fig. 2 gezeigt, ist das andere elastisch gemachte Taillenband in dem vorderen Bereich 56 angeordnet. Vorzugsweise sind beide elastisch gemachte Taillenbänder 34 zwischen den elastisch gemachten Flügelklappen 30 angeordnet.
  • Das elastisch gemachte Taillenband 34 kann in einer Anzahl von unterschiedlichen Konfigurationen konstruiert sein, einschließlich solcher, die hier mit Bezug auf die elastisch gemachten Seitenfelder beschrieben wurden. In einer bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung, die in Fig. 2 gezeigt ist, umfaßt das elastisch gemachte Taillenband 34 ein elastisches Taillenelement 76, das zwischen der inneren Abdeckung 46 und der äußeren Abdeckung 48 angeordnet ist und mit einer oder mit beiden der inneren Abdeckung 46 und der äußeren Abdeckung 48 operativ verbunden ist, um den vorderen Bereich 56 und den hinteren Bereich 58 des wegwerfbaren Übungshöschens 20 zu raffen. Ein Beispiel eines solchen elastisch gemachten Taillenbandes zur Verwendung hier ist das elastisch gemachte Taillenband, das offenbart ist in US Patent Nr. 4,515,595, veröffentlicht für Kievit und Osterhage am 07. Mai 1985.
  • Irgendein geeignetes elastomeres Material, das im Stand der Technik bekannt ist, kann als elastisches Taillenelement 76 der vorliegenden Erfindung verwendet werden. Beispiele geeigneter elastomerer Materialien umfassen elastomere Filme, elastomere Schäume, wie Polyurethanschäume oder vernetzte natürliche Gummischäume; geformtes elastisches Scrim; elastomere Filme, wie wärmeschrumpffähige elastische Materialien; elastomere Filmlaminate, wie ein Laminat aus einem wärmeschrumpffähigen elastomeren Film und einem flexiblen Element; elastomere Strecklaminate, wie "Null Dehnung"-Stretchlaminate oder mechanisch gestreckte, vorgespannte Stretchlaminate; und elastische Stränge, die aus Gummi hergestellt werden, LYCRA® oder andere Materialien. In einer bevorzugten Ausführungsform umfaßt das elastische Taillenbandelement 76 eine wärmeschrumpffähigen elastomeren Film.
  • In einer alternativen Ausführungsform können die elastisch gemachten Taillenbänder 34 und die elastisch gemachten Flügelklappen 30 durch Befestigen eines einzelnen Teiles aus elastomerem Material an der Einwegwäsche 20 sowohl in den Flügelklappen 72 als auch in der zentralen Region 68 des vorderen Bereichs 56 gebildet werden. So können das elastisch gemachte Taillenband 34 und die elastisch gemachten Flügelklappen 30 aus dem gleichen Materialstück gebildet werden, um eine einheitliche Struktur zu formen.
  • In einer bevorzugten Ausführungsform umfaßt der Grundkörper 14 elastisch gemachte Flügelklappen 30 in dem vorderen Bereich 56 und in dem hinteren Bereich 58. Die elastisch gemachten Flügelklappen 30 sind einheitliche Elemente des Grundkörpers, das heißt, sie sind nicht separat zu manipulierende Elemente, die an dem Grundkörper festgelegt sind, sondern sind statt dessen aus den Grundkörpermaterialien geformt und Erstreckungen derselben. Die elastisch gemachten Flügelklappen 30 liefern ein elastisch dehnbares Merkmal, das einen komfortableren und anschmiegsameren Sitz liefert, indem es die Einwegwäsche anfänglich anschmiegsam an den Träger anlegt und diesen Sitz während der Tragezeit beibehält und selbst nachdem die Einwegwäsche mit Ausscheidungen befrachtet wurde, da die elastisch gemachten Flügelklappen den Seiten der Einwegwäsche erlauben, sich zu expandieren und zusammen zu ziehen.
  • Wie in Fig. 2 gezeigt, umfaßt jede Flügelklappe 72 den Bereich des Grundkörpers 14, der sich seitlich von der zentralen Region 68 des Grundkörpers 14 und entlang derselben zu der längs verlaufenden Seitenregion 88 des Grundkörpers 14 erstreckt. Die Flügelklappe 72 erstreckt sich im wesentlichen von dem Stirnrand 64 des Grundkörpers 14 zu den Bereichen des Längsrandes 62 des Grundkörpers 14, welcher die Beinöffnung bildet (dieses Segment des Längsrandes 62 ist als Beinrand 106 bezeichnet). In einer bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung wird jede Flügelklappe durch die Bereiche der inneren Schicht 46 und der äußeren Schicht 48 gebildet, die sich über die zentrale Region 68 des Grundkörpers 14 hinaus erstrecken.
  • In einer bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung sind die elastischen Flügelklappenelemente 90 mit dem Grundkörper 14 in den Flügelklappen 72 operativ verbunden, vorzugsweise zwischen der inneren Schicht 46 und der äußeren Schicht 48, so daß die elastischen Flügelklappenelemente 90 den elastisch gemachten Flügelklappen 30 erlauben, in der seitlichen Richtung (seitlich elastisch dehnbar) elastisch dehnbar zu sein. Wie hier verwendet, meint der Ausdruck "elastisch dehnbar" ein Segment oder einen Bereich des Grundkörpers, das/der sich im wenigstens einer Richtung längt (vorzugsweise in der Querrichtung für die Flügelklappen und die Taillenbänder), wenn die Zugkräfte (typischerweise quer gerichtete Zugkräfte für die Flügelklappen und die Taillenbänder) aufgebracht werden und zu etwa seiner vorherigen Größe und Konfiguration zurück kehrt, wenn die Zugkräfte weg gelassen werden. Ganz allgemein werden die elastomeren Materialien, die der vorliegenden Erfindung nützlich sind, durch Zusammenziehung wieder auf wenigstens etwa 75% ihrer ursprünglichen Konfiguration innerhalb etwa 5 Sekunden oder weniger bei Streckung und unmittelbarer Freigabe wieder zurück kehren (das heißt, ein "Schnapp"-Gummi).
  • In einer besonders bevorzugten Ausführungsform ist das elastische Flügelklappenelement 90 mit der Flügelklappe 72 operativ verbunden, indem das elastische Flügelklappenelement 90 mit der inneren Schicht 46, der äußeren Schicht 48 oder beiden verbunden wird, wohingegen das elastische Flügelklappenelement 90 sich in einem im wesentlichen ungespannten Zustand befindet. Wenigstens ein Bereich des sich daraus ergebenden zusammen gesetzten elastomeren Laminats mit dem elastischen Flügelklappenelement 90 wird dann einem mechanischen Streckvorgang ausgesetzt, der ausreicht, um die Komponenten der inneren Schicht und der äußeren Schicht (die nicht elastischen Komponenten) des Laminats dauerhaft zu längen. Das zusammen gesetzte elastomere Laminat darf dann in seinen im wesentlichen ungespannten Zustand zurück kehren. Die elastisch gemachte Flügelklappe wird so in ein "Nullspannung"-Stretchlaminat geformt. (Alternativ könnte das elastische Flügelklappenelement in einem gespannten Zustand operativ verbunden werden und dann einem mechanischen Streckvorgang ausgesetzt werden; obwohl dies nicht als ein "Nullspannung"-Stretchlaminat bevorzugt wird.) Wie hier verwendet, bezieht sich der Ausdruck "Nullspannung"-Stretchlaminat auf ein Laminat, das aus wenigstens zwei Lagen eines Materials zusammen gesetzt ist, welche miteinander entlang wenigstens eines Bereichs ihrer gleich erstreckenden Oberflächen verbunden sind, während sie sich in einem im wesentlichen ungespannten ("Nullspannung") Zustand befinden; wobei eine der Lagen ein Material umfaßt, welches streckbar und elastomer ist (das heißt, dieses wird im wesentlichen in seine ungespannten Dimensionen zurück kehren, nachdem eine beaufschlagte Zugkraft weg genommen worden ist) und eine zweite Lage, welche längbar ist (aber nicht notwendigerweise elastomer), so daß beim Strecken die zweite Lage wenigstens in einem Grad dauerhaft gelängt wird, so daß bei der Freigabe der beaufschlagten Zugkräfte diese nicht vollständig in ihre ursprünglich ungeformte Konfiguration zurückkehrt. Das resultierende "Nullspannung"-Stretchlaminat wird dadurch elastisch dehnbar gemacht, wenigstens bis zu dem Punkt des anfänglichen Streckens in der Richtung des anfänglichen Streckens. Beispiele solcher "Nullspannung"-Stretchlaminate sind offenbart in US Patent Nr. 2,075,189, veröffentlicht für Galligan et al. am 30. März 1937; US Patent Nr. 3,025,199, veröffentlicht für Harwood am 13. März 1962; US Patent Nr. 4,107,364, veröffentlicht für Sisson am 15. August 1978; US Patent Nr. 4,209,563, veröffentlicht für Sisson am 24. Juni 1980 und US Patent Nr. 4,834,741, veröffentlicht für Sabee am 30. Mai 1989.
  • Besonders bevorzugte Verfahren und Vorrichtungen, die verwendet werden zum Herstellen von "Nullspannung"-Stretchlaminaten aus der inneren Schicht, der äußeren Schicht und einem zwischen diesen positionierten elastomeren Element verwenden kämmende korrugierte Walzen, um die Komponenten mechanisch zu Strecken. Eine Diskussion geeigneter Vorrichtungen und Verfahren zum mechanischen Strecken von Bereichen einer Windel sind enthalten in der hier vorstehend erwähnten US Patent Nr. 4,107,364, veröffentlicht für Sisson am 15. August 1978 und US Patent Nr. 4,834,741, veröffentlicht für Sabee am 30. Mai 1989. Besonders bevorzugte Verfahren und Vorrichtungen sind offenbart in US Patent Nr. 5,167,897, veröffentlicht für Gerald M. Weber et al. am 01. Dezember 1992; US Patent Nr. 5,156,793, veröffentlicht für Kenneth B. Buell et al. am 20. Oktober 1992 und US Patent Nr. 5,143,679, veröffentlicht für Gerald M. Weber et al. am 01. September 1992.
  • In einer bevorzugten Ausführungsform des in Fig. 2 gezeigten Grundkörpers ist die längs verlaufende Seitenregion 88 der Bereich des Grundkörpers 14, der sich von der Flügelklappe 72 zu dem Längsrand 62 des Grundkörpers 14 seitlich nach außen erstreckt. Die längliche Seitenregion 88 erstreckt sich im wesentlichen in Längsrichtung von dem Stirnrand 64 des Grundkörpers 14 zu dem Bereich des Längsrandes 62 des Grundkörpers 14, der die Beinöffnung bildet (dieses Segment des Längsrandes 62 ist als Beinrand 106 bezeichnet). Obwohl die längs verlaufende Seitenregion 88 ein separates Element umfassen kann, das an der Flügelklappe 72 des Grundkörpers 14 befestigt ist, ist die längs verlaufende Seitenregion vorzugsweise eine Erstreckung anderer Elemente des Grundkörpers 14, wie der inneren Schicht 46, der äußeren Schicht 48, der Oberschicht 24 oder der Unterschicht 26 oder irgendeiner Kombination dieser Elemente. In einer bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ist jede längliche Seitenregion 88 von Bereichen der inneren Schicht 46 und der äußeren Schicht 48 geformt, die sich über die Flügelklappe 72 hinaus erstrecken.
  • Wieder auf Fig. 1 Bezug nehmend, werden die Nähte 10 vorzugsweise so geformt, indem die länglichen Seitenregionen 88 des vorderen Bereichs 56 mit den länglichen Seitenregionen 88 des hinteren Bereichs 58 miteinander verbunden werden. Die Naht 10 kann auf einer Anzahl von unterschiedlichen Wegen geformt werden. Zum Beispiel kann die Naht 10 durch aneinander Binden von Bereichen sich nach außen erstreckender länglicher Seitenregionen 88 geformt werden, um eine sich nach außen erstreckende Rippennaht zu bilden, indem Bereiche von sich nach innen erstreckenden längs verlaufenden Seitenregionen 88 miteinander verbunden werden, um eine sich nach innen erstreckende Rippennaht zu bilden, wobei die längs verlaufenden Seitenregionen 88 miteinander verbunden werden können, indem jede andere Nahtkonfiguration verwendet wird, die im Stand der Technik allgemein bekannt ist. Das Binden kann durch irgendein geeignetes Mittel erfolgen, das im Stand der Technik allgemein bekannt ist und für das spezifische Material, das in der längs verlaufenden Seitenregion 88 des Grundkörpers 14 verwendet wird, geeignet ist; so können Ultraschallverbinden, Wärmeverbinden, Haftmittelverbinden, Nähen und dergleichen geeignete Techniken sein. Beispiele geeigneter Nahttechniken sind offenbart in US Patent Nr. 4,355,425, veröffentlicht für Jones et al. am 26. Oktober 1982; US Patent Nr. 4,619,649, veröffentlicht für Roberts am 28. Oktober 1986; US Patent Nr. 4,909,804, veröffentlicht für Douglas Sr. am 20. März 1990 und US Patent Nr. 5,246,433, veröffentlicht für Hasse et al. am 21. September 1993.
  • Das Übungshöschen 20 wird auch eine absorbierende Einheit 22 umfassen. Die absorbierende Einheit 22 des wegwerfbaren Übungshöschens 20 ist ein Einsatz, das heißt, ein Element, das separat vom Grundkörper gebildet ist und darin eingesetzt ist. Die absorbierende Einheit 22 ist eine absorbierende Einrichtung, welche im allgemeinen komprimierbar, verformbar und nicht störend für die Haut des Trägers ist und in der Lage ist, Flüssigkeiten, wie Urin und andere bestimmte Körperausscheidungen, zu absorbieren und zurück zu halten.
  • Wie in Fig. 2 gezeigt ist, umfaßt die absorbierende Einheit 22 des wegwerfbaren Übungshöschens 20 vorzugsweise einen absorbierenden Kern 28 und eine äußere Deckschicht, welche eine Oberschicht 24 und/eine Unterschicht 26 umfaßt. Die absorbierende Einheit 22 ist vorzugsweise angrenzend an die innere Schicht 46 positioniert und ist vorzugsweise mit dieser durch irgend ein geeignetes Anbringungsmittel (nicht gezeigt), wie sie im Stand der Technik allgemein bekannt sind (z. B. Haftmittel, Ultraschallbinden, etc.) mit dieser verbunden. Hier geeignete Anbrin gungsmittel sind vollständiger unten mit Bezug auf das Verbinden der Unterschicht 26 mit dem absorbierenden Kern 28 beschrieben.
  • Der absorbierende Kern 28 kann irgendeine absorbierende Einrichtung sein, welche im allgemeinen komprimierbar, verformbar, nicht störend für die Haut des Trägers ist und in der Lage ist, Flüssigkeiten, wie Urin und andere bestimmte Körperausscheidungen zu absorbieren und zurück zu halten. Der absorbierende Kern 28 hat eine wäscheseitige Oberfläche 100 (nicht gezeigt), eine körperseitige Oberfläche 101, Seitenränder 82 und Stirnränder 83.
  • Der absorbierende Kern 28 kann hergestellt sein in einer breiten Vielfalt von Größen und Formen (z. B. rechtwinklig, sanduhrförmig, "T"-förmig, asymmetrisch etc.) und aus einer breiten Vielfalt von flüssigkeitsabsorbierenden Materialien, die ganz allgemein in Einwegwindeln und anderen absorbierenden Artikeln verwendet werden, wie zermahlener Holzzellstoff, welcher ganz allgemein als Luftfilz bezeichnet wird. Beispiele anderer geeigneter absorbierender Materialien umfassen gekreppte Zellulosewatte, schmelzgeblasene Polymere, einschließlich Coform, vernetzte Zellulosefasern. Tissue, einschließlich Tissuehüllen, absorbierende Schäume, absorbierende Schwämme, superabsorbierende Polymere, absorbierende Geliermaterialien oder irgendein äquivalentes Material oder Kombinationen von Materialien. Die Konfiguration und die Konstruktion des absorbierenden Kerns kann auch variiert werden (z. B. kann der absorbierende Kern variierende Dickezonen haben, einen hydrophilen Gradienten, einen superabsorbierenden Gradienten oder Annahmezonen mit geringerer mittlerer Dichte und geringerem mittleren Basisgewicht; oder kann ein oder mehrere Schichten oder Strukturen umfassen). Die gesamte Absorptionskapazität des absorbierenden Kerns 28 sollte jedoch mit der geplanten Fracht und der gedachten Verwendung des wegwerfbaren Übungshöschens 20 kompatibel sein. Ferner kann die Größe und die Absorptionskapazität des absorbierenden Kerns 28 variiert werden, um Träger im Bereich von Kindern bis Erwachsenen aufzunehmen.
  • Eine bevorzugte Ausführungsform der absorbierenden Einheit 22 hat einen symmetrischen, modifiziert sanduhrförmigen absorbierenden Kern 28. Obwohl eine bevorzugte Ausführungsform der absorbierenden Einheit 22 einen modifiziert sanduhrförmigen absorbierenden Kern 28 hat, soll dies so verstanden sein, daß die Größe, die Form, die Konfiguration und die gesamte Absorptionskapazität des absorbierenden Kerns 28 variiert werden kann, um Träger im Bereich von Kindern bis Erwachsenen aufzunehmen. Deshalb können die Abmessungen, die Form und die Konfiguration des absorbierenden Kerns variiert werden (z. B. kann der absorbierende Kern eine variierende Dicke haben, oder einen hydrophilen Gradienten, oder kann oder kann nicht bestimmte absorbierende Geliermaterialien enthalten). Eine beispielhafte absorbierende Struktur zur Verwendung als absorbierender Kern 28 der vorliegenden Erfindung, der eine breite Akzeptanz und einen wirtschaftlichen Erfolg erreicht hat, ist beschrieben in US Patent Nr. 4,610678, veröffentlicht für Weisman und Goldman am 09. September 1986. US Patent Nr. 4,673,402, veröffentlicht für Weisman, Houghton und Geliert am 16. Juni 1987; US Patent Nr. 4,834,735, veröffentlicht für Alemany und Berg am 30. Mai 1989 und US Patent Nr. 4,888,231, veröffentlicht für Angstadt am 19. Dezember 1989 beschreiben auch absorbierende Strukturen, die in der vorliegenden Erfindung nützlich sind. Der absorbierende Kern 28 ist vorzugsweise eine Masse aus Luftfilz und Teilchen aus absorbierenden Material, etwa 13 Zentimeter breit (seitliche Abmessung), etwa 37 Zentimeter lang (längliche Abmessung) und etwa 8 Zentimeter über dem schmälsten Teil des Schrittbereichs 57. Vorzugsweise hat der Bereich des absorbierenden Kerns, der im allgemeinen in dem vorderen Bereich 56 und dem Schrittbereich 57 liegt, ein höheres Basisgewicht, als der Bereich des absorbierenden Kerns, der allgemein im hinteren Bereich 58 liegt. Insbesondere wird der Bereich des absorbierenden Kerns, der allgemein im vorderen Bereich 56 und im Schrittbereich 57 liegt, ein Basisgewicht haben, welches das Dreifache des Basisgewichts des Bereichs des absorbierenden Kerns beträgt, der im allgemeinen im hinteren Bereich 58 liegt. In einer bevorzugten Ausführungsform des absorbierenden Kerns 28, werden etwa 25,4 Zentimeter der Länge des absorbierenden Kerns im allgemeinen in dem vorderen Bereich 56 und dem Schrittbereich 57 liegen und ein Basisgewicht von etwa 0,69 Gramm pro Quadratinch (0,119 g/cm) haben und werden 11,4 Zentimeter der Länge des absorbierenden Kerns ganz allgemein im hinteren Bereich 58 liegen und ein Basisgewicht von etwa 0,23 Gramm pro Quadratinch (0,036 g/cm) haben.
  • Die Unterschicht 26 ist angrenzend an die wäscheseitige Oberfläche 100 des absorbierenden Kerns 28 positioniert und ist vorzugsweise mit dieser durch Anbringungsmittel (nicht gezeigt) verbunden, wie sie im Stand der Technik allgemein bekannt sind. Zum Beispiel kann die Unterschicht 26 an dem absorbierenden Kern 28 durch eine gleichförmige kontinuierliche Schicht eines Haftmittels, eine gemusterte Schicht eines Haftmittels oder einer Anordnung von separaten Linien, Spiralen oder Punkten eines Haftmittels festgelegt sein. Haftmittel, welche sich als zufriedenstellend herausgestellt haben, werden hergestellt durch Century Adhesives, Inc. aus Columbus, Ohio und vermarktet als Century 5227; und durch H. B. Füller Compay aus St. Paul, Minn. und vermarktet als HL-125 8. Das Anbringungsmittel wird vorzugsweise ein offenes Musternetzwerk aus Filamenten eines Haftmittels umfassen, wie dies offenbart ist in US Patent Nr. 4,573,986, unter der Bezeichnung "Disposable Waist-Containment Garment", veröffentlicht für Minetola und Tucker am 04. März 1986. Ein beispielhaftes Anbringungsmittel eines offenen Musternetzwerks aus Filamenten umfaßt mehrere Linien von Haftfilamenten, die in einem Spiralmuster verwirbelt sind, wie dies dargestellt ist durch die Vorrichtungen und die Verfahren, die gezeigt sind in US Patent Nr. 3,911,173, veröffentlicht für Sprague, Jr. am 07. Oktober 1975; US Patent Nr. 4,785,996, veröffentlicht für Ziecker et al. am 22. November 1978 und US Patent Nr. 4,842,666, veröffentlicht für Werenicz am 27. Juni 1989. Alternativ können die Anbringungsmittel Wärmebindungen, Druckbindungen, Ultraschallbindungen, dynamisch mechanische Bindungen oder irgendein ein anderes geeignetes Anbringungsmittel oder Kombinationen dieser Anbringungsmittel umfassen, wie sie im Stand der Technik bekannt sind.
  • Die Unterschicht 26 ist undurchlässig für Flüssigkeiten (z. B. Urin) und wird vorzugsweise hergestellt aus einem dünnen Kunststoffilm, obwohl andere flexible, flüssigkeitsundurchlässige Materialien auch verwendet werden können. Wie hier verwendet, bezieht sich der Ausdruck "flexibel" auf Materialien, welche nachgiebig sind und sich ohne weiteres an die allgemeine Form und Kontur des menschlichen Körpers anpassen. Die Unterschicht 26 verhindert, daß Ausscheidungen, die in dem absorbierenden Kern 28 absorbiert und aufgenommen sind, Artikel benässen, welche das wegwerfbare Übungshöschen berühren, wie Bettlaken und Unterwäsche. Die Unterschicht 26 kann somit ein Gewebe- oder Vliesmaterial, polymere Filme, wie thermoplastische Filme aus Polyethylen oder Polypropylen, oder zusammen gesetzte Materialien, ein filmbeschichtetes Vliesmaterial umfassen. Vorzugsweise ist die Unterschicht ein Film mit einer Dicke von etwa 0,012 mm (0,5 mil) bis etwa 0,051 mm (2,0 mil).
  • Die Größe der Unterschicht 26 wird durch die Größe des absorbierenden Kerns und die gewählte genaue Auslegung der Einwegwäsche diktiert. In einer bevorzugten Ausführungsform ist die Unterschicht 26 um wenigstens den absorbierenden Kern und möglicherweise über die Randbereiche der Oberschicht 24 in wenigstens dem Schrittbereich 57 gewickelt, so daß der elastisch gemachte Beinaufschlag 32 frei von Unterschichtmaterial ist und so nicht durch das Unterschichtmaterial gestört wird. Alternativ kann die Oberschicht 24 um den Kern und unter den Randbereich der Unterschicht 26 in wenigstens dem Schrittbereich 57 gewickelt sein oder kann die Oberschicht 24 und die Unterschicht 26 in dem Schrittbereich 57 "seitengekerbt" sein, so daß die elastisch gemachten Beinaufschläge 32 nicht durch das Unterschichtmaterial gestört werden.
  • Die Oberschicht 24 ist angrenzend an die körperseitige Oberfläche 101 des absorbierenden Kerns 28 positioniert und vorzugsweise mit dieser und mit der Unterschicht 26 durch Anbringungsmittel (nicht gezeigt) verbunden, wie sie im Stand der Technik allgemein bekannt sind. Geeignete Anbringungsmittel werden mit Bezug auf das Verbinden der Unterschicht 26 mit dem absorbierenden Kern 28 beschrieben. In einer bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung sind die Oberschicht 24 und die Unterschicht 26 direkt miteinander in den Bereichen verbunden, die sich über den absorbierenden Kern 28 hinaus erstrecken und indirekt miteinander verbunden, indem sie durch die Anbringungsmittel (nicht gezeigt) mit dem absorbierenden Kern 28 direkt verbunden sind.
  • Die Oberschicht 24 ist nachgiebig, weichfühlig und nicht störend für die Haut des Trägers. Ferner ist die Oberschicht 24 flüssigkeitsdurchlässig und erlaubt Flüssigkeiten (z. B. Urin) ohne weiteres durch ihre Dicke hindurch zu dringen. Eine geeignete Oberschicht kann hergestellt sein aus einem breiten Bereich von Materialien, wie porösen Schäumen; retikulierten Schäumen; geöffneten Kunststofffilmen; oder Gewebe- oder Vliesbahnen aus natürlichen Fasern (z. B. Holz- oder Baumwollfasern), synthetischen Fasern (z. B. Polyester- oder Polypropylenfasern) oder einer Kombination aus natürlichen und synthetischen Fasern. Vorzugsweise ist die Oberschicht 24 hergestellt aus einem hydrophilen Material mit etwa 20% bis 30% Rayon, um sich so naß anzufühlen und einem den Toilettengang übenden Kind die Ausscheidung von Urin zu signalisieren.
  • Es gibt eine Anzahl von Herstellungstechniken, welche verwendet werden können, um die Oberschicht 24 herzustellen. Zum Beispiel kann die Oberschicht 24 eine Vliesbahn aus Fasern sein. Wenn die Oberschicht eine Vliesbahn umfaßt, kann die Bahn spunbonded, kardiert, naß gelegt, schmelzgeblasen, hydroverheddert, Kombinationen des Vorstehenden oder dergleichen sein. Eine bevorzugte Oberschicht ist kardiert und thermisch durch Mittel verbunden, die dem Fachmann in der Textiltechnik allgemein bekannt sind. Eine geeignete Oberschicht wird hergestellt durch Fiberweb North America und ist erhältlich als 80/20 Polypropylen/Rayon kardiertes, thermisch gebundenes Vlies.
  • Die Wegwerfeinrichtung und das einteilige Wegwerfmerkmal
  • Nun mit Bezug auf die Fig. 1 und 3 umfaßt das Übungshöschen 20 eine Wegwerfeinrichtung 140 mit einem einteiligen Wegwerfmerkmal 105 oder einem einteiligen Merkmal 145 bzw. Merkmal 145, welches erlaubt, daß das Übungshöschen 20 in einer gefalteten Konfiguration, das heißt. Wegwerfkonfiguration, festgelegt werden kann, um so einen bequemen Wegwurf des Übungshöschens 20 zu ermöglichen. Zudem ist die hier gewünschte Wegwerfkonfiguration eine solche, in welcher die Einöffnungen im wesentlichen gegen eine Leckage dicht verschlossen sind. Insbesondere kann das einteilige Wegwerfmerkmal 145 an der äußeren Schicht 48 des Grundkörpers 14 durch eine Sicherungseinrichtung 200 verankert sein (gezeigt in den Fig. 3A und 6), welche irgendwo an der Länge entlang der Hinterseite des einteiligen Wegwerfmerkmals 145 angebracht ist (auf diese Weise eine einteilige Wergwerfeinrichtung 140 erzeugt), oder wenigstens ein Bereich des einteiligen Wegwerfmerkmals 145 kann einen Bereich der äußeren Schicht 48 des Grundkörpers umfassen (das heißt, darin eingebettet sein). In dem ersten Fall kann die Sicherungseinrichtung 20 eine von einer Anzahl von Sicherungseinrichtungen sein, die im Stand der Technik bekannt sind, wie Haftmittel, Haken, Schlingen, Ultraschallbindung, thermische Bindung und eine andere mechanische Anbringung- und/oder Befestigungseinrichtung, die im Stand der Technik bekannt ist und Kombinationen davon. Im zweiten Fall kann wenigstens ein Bereich der einteiligen Wegwerfeinrichtung 140 aus wenigstens einem Bereich des Materials der äußeren Grundkörperschicht 48 geformt sein.
  • Die Wegwerfeinrichtung 140 kann irgendwo an dem Grundkörper 14 positioniert sein, solange diese das Übungshöschen 20 in einer hier zum Wegwurf gewünschten Konfiguration festlegt. Zum Beispiel kann die Wegwerfeinrichtung 140 auf der äußeren Schicht 48 in dem vorderen Bereich 56 oder auf der äußeren Schicht 48 in dem hinteren Bereich 58 positioniert sein. Die Wegwerfeinrichtung 140 ist in den Fig. 1 und 3 so gezeigt, daß sie auf der äußeren Schicht 48 in dem hinteren Bereich 58 positioniert ist.
  • In einer Ausführungsform hier umfaßt die Wegwerfeinrichtung 140 ein einteiliges Wegwerfmerkmal 145, das an der äußeren Schicht 48 des Grundkörpers 14 durch einen zentralen Bereich 148 verankert bzw. festgelegt ist (wie in den Fig. 1 und 3-5 gezeigt). Der zentrale Bereich 148 kann irgendeines oder eine Kombination von einer Anzahl von Materialien umfassen, das/die mit dem einteiligen Wegwerf merkmal 145 und dem hier vorliegenden Übungshöschen 20 kompatibel ist/sind: Zum Beispiel kann der zentrale Bereich 148 umfassen Polyethylen, Polypropylen, Haftstreifen, mechanische Befestigungselemente (z. B. Haken und/oder Schlingen), Vliesstoffe elastomere Filme und Kombinationen davon. Die Bedeutung des Bereitstellens eines zentralen Bereichs 148, um das einteilige Wegwerfmerkmal 145 darauf anzuhaften, ist einerseits, daß das Merkmal 145 an der äußeren Grundkörperoberfläche 48 ohne eine weitere Anbringung irgendwo entlang des einteiligen Wegwerfmerkmals 145 sicher angebracht werden kann, und zweitens, daß eine solche Anbringung des einteiligen Merkmals 145 primär und sehr fest an dem zentralen Bereich 148 dem einteiligen Merkmal 145 einen größeren Bewegungsbereich um die gefaltete Wäsche herum erlaubt, wo dies notwendig für eine wirksame Entsorgung desselben ist - insbesondere dort, wo das einteilige Merkmal 145 an der äußeren Schicht 48 der Wäsche 20 nur durch den zentralen Bereich 148 festgelegt ist.
  • Das einteilige Wegwerfmerkmal 145 ist parallel zu der quer verlaufenden Achse 25 orientiert. Diese Orientierung ist kritisch für das Design des einteiligen Merkmals 145. Das heißt, beim Falten und dann Biegen oder Festlegen des Grundkörpers 14 nach der Benutzung werden die Beinöffnungen durch die Bindeeinrichtung (das heißt, das einteilige Wegwerfmerkmal), das parallel zu der quer verlaufenden Achse 25 orientiert ist und wirkt, das heißt, in der Quer-Maschinenrichtung orientiert ist und wirkt, gut verschlossen und festgelegt. Obwohl es nicht gewünscht ist, durch spezielle Theorie gebunden zu sein, wird angenommen, daß die Kombination der Orientierung und der Betätigung des einteiligen Wegwerfmerkmals 145 eine größere Flexibilität und weniger Spannung und Dehnung auf das Merkmal 145 erlaubt, was zu weniger möglichen Fehlern bei seiner Betätigung führt; das heißt, es gibt weniger Gelegenheit für ein gefaltetes und sicher verschlossenes Übungshöschen 20, die Bindungen des einteiligen Wegwerfmerkmals 145 aufzubrechen und sich zu entfalten, nachdem das Übungshöschen 20 in einen Entsorgungsbehälter entsorgt worden ist. Ferner wird angenommen, daß die horizontale Orientierung des einteiligen Wegwerfmerkmals 145 die wirksamste Rückhaltekapazität des gefalteten Grundkörpers 40 und die größte Dichtungsfestigkeit der Beinöffnungen 110 des Grundkörpers 40 liefert. Mit dem Ausdruck "Rückhaltekapazität" ist hier die Fähigkeit des gefalteten und dicht verschlossenen Grundkörpers gemeint, in einer solchen Konfiguration zu bleiben, ohne manuelle gelöst und entfaltet zu werden. Mit dem Ausdruck "Dichtungsfestigkeit" ist hier der notwendige Dichtungsbetrag der Beinöffnungen gemeint, um eine Leckage von Ausscheidungen aus den Beinöffnungen zu verhindern, wenn der Grundkörper sich in einem gefalteten und dicht verschlossenen Zustand befindet.
  • Fig. 3A liefert eine Ansicht im Querschnitt der Wegwerfeinrichtung 140, wobei sich das einteilige Wegwerfmerkmal in einer gefalteten und insbesondere einer z- gefalteten Konfiguration befindet. Dies ist eine bevorzugte Ausführungsform, welche erlaubt, daß mehrere Längen des einteiligen Wegwermerkmals 145 in die Wegwerfeinrichtung 140 eingebaut sind. Wenn mit dem einteiligen Wegwerfmerkmal 145hier verwendet, ist der zentrale Bereich 148 zentral zwischen dem einteiligen Wegwerfmerkmal 145 positioniert. Zudem sind Befestigungselement 150, die in Griffzonen 190 eingebaut sind, vorzugsweise auf dem einteiligen Wegwerfmerkmal 145 an seine Enden übertragen, wie dies deutlich in Fig. 3A gezeigt ist. Die Befestigungs- oder Anbringungselement 150 können bestehen aus Haftmitteln, Haken, Schlingen, Kombinationen von diesen und irgendeiner Anbringungseinrichtung, die im Stand der Technik zum Festlegen eines Bereichs eines absorbierenden Artikels an einem anderen Bereich darauf bekannt sind. Die Befestigungselemente 150 für das einteilige Wegwerfmerkmal 145 können Materialien umfassen, die aus Polyethylen, Polypropylen, Gummis, Vliesstoffen und Kombinationen von diesen Materialien bestehen. Vorzugsweise umfaßt jedes Befestigungselement 150 ein elastisches Vliesstoffgemisch, wobei zwei oder mehr Gummistränge zwischen zwei oder mehr Schichten des Vliesstoffes liegen, ein solches Gemisch wird gebildet, wie eine der elastisch gemachten Taillenbandkonstruktionen, die bekannt sind im Stand der Technik und vorher hier erwähnt wurden; z. B. US Patent Nr. 4,515,595, veröffentlicht für Kievit et al. am 07. Mai 1985. In einem elastischen Wegwerfmerkmal können die Enden des Merkmals um den zentralen Bereich dre hen und erlauben mehr Flexibilität, wenn die Windel zum Wegwerfen festgelegt wird.
  • Fig. 5 zeigt eine vergrößerte, aufgebrochene perspektivische Darstellung des wegwerfbaren Übungshöschens, welche eine Ausführungsform der Wegwerfeinrichtung 140 darstellt. Insbesondere ist das einteilige Wegwerfmerkmals 145 so gezeigt, daß dieses aus seiner gefalteten Konfiguration ausgezogen ist. Zudem ist eine Verbindungsregion 185 hier an jedem Ende des einteiligen Wegwerfmerkmals 145 so gezeigt, daß diese auf einen Bereich der Unterseite des einteiligen Wegwerfmerkmals 145 gefaltet ist, um dadurch Greifzungen 190 an jedem Ende des Merkmals 145 zu bilden. In der Praxis wird, wenn das Übungshöschen 20 umgefaltet ist und bereit zur Festlegung ist, das einteilige Wegwerfmerkmal 145 entfaltet und/oder aus einer Vor-Benutzungsposition gezogen. Mit dem Ausdruck "Vor-Benutzungsposition" ist hier die Ausgangsposition des einteiligen Wegwerfmerkmals 145 vor seiner Benutzung, das Übungshöschen 20 vor dessen Wegwurf dicht zu verbinden, gemeint. Als nächstes werden die übereinander gefalteten Bereiche der Greifzungen 190 geöffnet und zurück gefaltet, um die Anbringungsmittel 150 der Verbindungsregion 185 freizulegen. Wie vorher erwähnt, können solche Anbringungsmittel 150 irgendwelche unterschiedlicher Typen von Haftmitteln und/oder mechanischer Einrichtungen sein, die im Stand der Technik bekannt sind (z. B. Bandstreifen und/oder Haken).
  • Obwohl das einteilige Wegwerfmerkmal 145 irgendwo auf dem Grundkörper 14 positioniert sein kann, ist das einteilige Wegwerfmerkmal 145 vorzugsweise in dem hinteren Bereich 58, weg von dem Stirnrand 64 des Übungshöschens 20 angeordnet. So sichert der Benutzer, wenn das Übungshöschen 20 gefaltet und nach dem Benutzen aufgerollt ist, das einteilige Wegwerfmerkmal 145 an der äußeren Schicht 48 oder an einem anderen Bereich des Übungshöschens 20, um einen sicheren Verschluß des aufgerollten Übungshöschens zu schaffen. Das einteilige Wegwerfmerkmal 145 ist vorzugsweise lang genug an beiden Enden, derart, daß die Beinöffnungen 110 im wesentlichen gegen eine Leckage dicht verschlossen sind, wie in Fig. 4 gezeigt. Das dichte Verschließen der Beinöffnungen 110 hält im wesentlichen die Inhalte innerhalb des beschmutzten Übungshöschens 20 und blockiert vorzugsweise den größten Teil, wenn nicht insgesamt die Ausscheidungsleckage aus den Beinöffnungen 110. Das einteilige Wegwerfmerkmal 145 kann aus einem streckbaren oder dehnbaren Material zusammen gesetzt sein, wie natürlichen oder synthetischen Gummis oder zusammen gesetzten elastischen Materialien, um dem einteiligen Wegwerfmerkmal 145 zu erlauben, sich wie notwendig um ein umgefaltetes Übungshöschen 20 herum zu dehnen und zu strecken, um eine geschlossene Festlegung des Höschens 20 zu bewirken.
  • In einer alternativen Ausführungsform ist das einteilige Wegwerfmerkmal 145 dehnbar, vorzugsweise in einer elastischen Weise, ohne die Verwendung von Gummis. Insbesondere kann das einteilige Wegwerfmerkmal 145 einen elastomeren Film oder eine strukturell elastikartige Filmbahn umfassen, wie sie offenbart ist in US Patent Nr. 5,518,801, veröffentlicht am 09. Februar 1995 im Namen von Chapell et al.
  • Obwohl spezielle Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung dargestellt und beschrieben wurden, ist für den Fachmann des Standes der Technik offensichtlich, daß verschiedene andere Änderungen und Modifikationen durchgerührt werden können, ohne den Schutzbereich der Erfindung zu verlassen, wie er durch die angehängten Ansprüche begrenzt ist.

Claims (9)

1. Einwegwäsche (20) mit einer Querachse (25) und einer Längsachse (28), mit:
(a) einem Grundkörper (14) mit einem vorderen Bereich (56), einem hinteren Bereich (58), der dem vorderen Bereich (56) entgegengesetzt liegt, und einem Schrittbereich (57), der zwischen dem vorderen Bereich (56) und dem hinteren Bereich (58) positioniert ist, wobei der Grundkörper eine Außenschicht (48) und eine Innenschicht (46) aufweist;
(b) Nähten (10), die den vorderen Bereich (56) mit dem hinteren Bereich (58) verbinden, um so zwei Beinöffnungen (110) und eine Taillenöffnung (112) zu bilden;
(c) einem Wegwerfmittel (140), daß mit der Außenschicht (148) verbunden ist, damit die Einwegwäsche in einer Konfiguration festgemacht werden kann, die den Wegwurf der Einwegwäsche ermöglicht, wobei das Wegwerfmittel (140) ein einteiliges Wegwurfmerkmal (145) aufweist, wobei das einteilige Wegwurfmerkmal (145) ein Paar einander entgegengesetzte Enden aufweist, die an der Außenschicht (48) der Wäsche nicht angebracht sind, so daß sich die einander entgegengesetzten Enden frei um die Wäsche (20) herum legen können und die Wäsche (20) in einer gefalteten Position festhalten, wenn die Wäsche zum Wegwurf gefaltet ist, wobei das einteilige Wegwurfmerkmal (145) mit der Außenschicht (48) verbunden ist,
dadurch gekennzeichnet, daß das Wegwerfmittel (140) vor der Verwendung horizontal und parallel zur Querachse ausgerichtet ist.
2. Einwegwäsche nach Anspruch 1, in welcher wenigstens ein Bereich des einteiligen Wegwurfmerkmals (145) an der Außenschicht (48) durch einen zentralen Bereich (148), eine Befestigungseinrichtung (200) angebracht ist oder in welcher wenigstens ein Bereich des einteiligen Wegwurfmerkmals (145) in der Außenschicht (48) eingebettet ist.
3. Einwegwäsche nach einem der vorstehenden Ansprüche, in welcher das einteilige Wegwurfmerkmal (145) einen Bereich der Außenschicht (48) des Grundkörpers (14) umfaßt.
4. Einwegwäsche nach einem der vorstehenden Ansprüche, in welcher das einteilige Werwurfmerkmal (145) vor der Verwendung in einer gefalteten Konfiguration positioniert ist.
5. Einwegwäsche nach einem der vorstehenden Ansprüche, in welcher das einteilige Wegwurfmerkmal (145) Material aufweist, ausgewählt aus der Gruppe bestehend aus Polyethylen, Polypropylen, Elastics, Vliesstoffe und Kombinationen davon.
6. Einwegwäsche nach einem der vorstehenden Ansprüche, in welcher jedes einander entgegengesetzte Ende des einteiligen Wegwurfmerkmals (145) eine Verbindungsregion (185) mit Greifzungen (190) darauf in einer übereinander gefalteten Konfiguration aufweist.
7. Einwegwäsche nach Anspruch 6, in welcher jede Greifzunge (190) wenigstens ein Anbringungselement (150) aufweist, ausgewählt aus der Gruppe bestehend aus Haftmitteln, Haken, Schlingen und Kombinationen davon.
8. Einwegwäsche nach einem der vorstehenden Ansprüche, in welcher der Grundkörper (14) zusätzlich eine absorbierende Einheit (22) aufweist, die an der Innenschicht (46) festgelegt ist.
9. Einwegwäsche nach Anspruch 9, in welcher die absorbierende Einheit (22) eine Oberschicht (24), eine an der Oberschicht (24) festgelegte Unterschicht (26) und einen zwischen der Oberschicht (24) und der Unterschicht (26) angeordneten, absorbierenden Kern (28) aufweist, wobei die Unterschicht (26) an der Innenschicht (46) festgelegt ist.
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