DE69810329T2 - Vorrichtung zum schneiden von schussgarn in luftdüsenwebmaschinen - Google Patents

Vorrichtung zum schneiden von schussgarn in luftdüsenwebmaschinen

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    • D03WEAVING
    • D03DWOVEN FABRICS; METHODS OF WEAVING; LOOMS
    • D03D47/00Looms in which bulk supply of weft does not pass through shed, e.g. shuttleless looms, gripper shuttle looms, dummy shuttle looms
    • D03D47/12Looms in which bulk supply of weft does not pass through shed, e.g. shuttleless looms, gripper shuttle looms, dummy shuttle looms wherein single picks of weft thread are inserted, i.e. with shedding between each pick
    • D03D47/125Weft holding devices
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    • D03WEAVING
    • D03DWOVEN FABRICS; METHODS OF WEAVING; LOOMS
    • D03D49/00Details or constructional features not specially adapted for looms of a particular type
    • D03D49/70Devices for cutting weft threads

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
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Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Schneiden des Schussgarns einer Webmaschine, insbesondere in einer Luftdüsenwebmaschine, von der Art, die geeignet ist zum Bilden von Schussfadenenden identischer Höhe und damit einem Rand des Gewebes, der vollständig gleichförmig und ästhetisch akzeptabel ist, ohne eine Umfassung zu verwenden.
  • Es ist bekannt, dass bei Webmaschinen sowohl auf der Webmaschine zum Einbringen als auch auf der Seite zum Aufnehmen des Schussfadens Schneidvorrichtungen montiert sind zum Durchführen des Schneidens des Schussfadens, nachdem der Schussfaden selbst in das Fach eingebracht worden ist und gegen das zu bildende Gewebe aufgeschlagen worden ist. Um das Schneiden der verschiedenen Schussfäden, die nacheinander in das Fach eingesetzt worden sind, so gleichförmig und homogen wie möglich und damit eine Kante der Schussfadenenden gleichförmig und mit gleichbleibender Höhe zu ermöglichen, ist es wesentlich, dass das Schneiden bei einem vollständig gespannten Schussfaden ausgeführt wird.
  • Um diesen Zustand zu erreichen, ist es im Stand der Technik bekannt, eine zusätzliche Gruppe von Kettfäden mit einem bestimmten Abstand von dem letzten Kettfaden des Gewebes einzubringen und so die Bildung einer Umfassung zu erreichen. Besondere Spannvorrichtungen können auf den letzteren einwirken und die Schussfadenenden gespannt halten bis zu einer Zone, die ausreichenden Abstand von der Webzone hat und wo die üblichen Schneidvorrichtungen aufgenommen werden können, um die Umfassung durch Schneiden der Schussfäden zu trennen, die zwischen der letzteren und dem Gewebe angeordnet sind, auf die gewünschte gleichförmige Länge. Diese Webtechnik ist, wie es sich gezeigt hat, dazu in der Lage, einen vollständig gleichförmigen Rand des Gewebes zu erreichen, hat jedoch den Nachteil, dass es eine nicht unerhebliche zusätzliche Menge an Garn zur Bildung der Umfassung benötigt.
  • Kürzlich ist in dem Bereich der Luftdüsenwebmaschinen ein Verfahren zur Bildung des Schussfadenrands eingeführt worden, das nicht länger die Bildung einer Umfassung erfordert; das Schneiden der Enden wird tatsächlich an jedem individuellen Schussfaden ausgeführt, nachdem dieser aufgeschlagen worden ist. Das Schneiden muss jedoch vorzugsweise entlang der Linie des Schussfadeneintrags ausgeführt werden, das heißt entlang des Schusskanals, der in dem Fach der Webmaschine gebildet worden ist; Vorrichtungen zum pneumatischen Spannen des Schussfadens sind entlang dieser Linie sowohl auf der Seite des Einbringens als auch auf der Seite des Aufnehmens des Schussfadens vorgesehen, diese Einrichtungen sind dazu in der Lage, den Schussfaden während des Vorgangs des Schneidens vollständig gespannt zu halten, um so sicherzustellen, dass das Schneiden zuverlässig ausgeführt wird und dass die Höhe des sich ergebenden Schußfadenendes vollständig konstant ist.
  • Das Erfordernis des Anordnens der Schneidelemente in unmittelbarer Nähe des Eintrags des Schussfadens setzt voraus, dass sowohl das Fach als auch der Gewebehalter, auf dem das Gewebe gebildet ist, derart ruht, dass es eine Längserstreckung hat, die der Höhe des verarbeitenden Gewebes gleich ist. In dem entgegengesetzten Fall, d. h., wenn das Gewebe mit einer Höhe die geringer ist, als die maximale effektive Webhöhe des Webstuhls in dem Webstuhl verarbeitet werden, könnte die Schneidvorrichtung nicht um den gewünschten Betrag in Richtung auf die Kante des Gewebes bewegt werden, da es mit dem Fach und mit dem Gewebehalter kollidiert.
  • Bezüglich des Fachs ist dieses Problem in einer relativ einfachen Weise gelöst durch Ersetzen des Fachs bei Bedarf durch ein solches, das von geeigneter Größe für das zu verarbeitende Gewebe ist. Da dieses eine kompakte Komponente, die "außerhalb" des Körpers der Webmaschine angeordnet ist, kann das Fach tatsächlich schnell ersetzt werden und der einzige Nachteil ist, dass dies einen Vorrat verschiedener Arten von Fächern in den unterschiedlichen erforderlichen Höhen erfordert. In dem Fall des Gewebehalters dagegen ist es nicht möglich, einen schnellen Ersatz durch ein anderes mit geeigneten Dimensionen durchzuführen, der Gewebehalter ist eine Komponente, die im Inneren der Webmaschine und in einem Bereich von dieser angeordnet ist, weiter wo mehrere nahe angeordnete zusätzlichen Einrichtungen zum Steuern und Regulieren des Gewebes vorgesehen sind. Es ist daher unbequem, einen Ersatz in einer angemessenen kurzen Zeitdauer durchzuführen, wobei auch zu bedenken ist, dass während der Montage der Gewebehalter sorgfältig in Position gebracht werden muss unter Verwendung von Abstandhaltern für die Stützen um sicherzustellen, dass er perfekt eben ist.
  • Es ist in dem Stand der Technik daher bisher nicht möglich, das Schneiden des Schussfadens entlang der Eintagslinie durchzuführen - sowohl auf der Seite des Eintrags als auch auf der Seite zur Aufnahme des Schussfadens - wenn das Weben mit einem Gewebe ausgeführt wird, dessen Höhe geringer ist als die maximale Webhöhe des Webstuhls, wenn nicht besondere Gewebehalter vom teleskopischen Typ verwendet werden. Diese bestehen, wie aus dem verwendeten Ausdruck einfach verständlich ist, aus Gewebehaltern, die als verschiedene Teile ausgebildet sind - die aneinander gleiten können und zusammen fixiert werden können - um so eine Einstellung der Gesamtlänge des Gewebehalters um einen gewünschten Betrag einzustellen. Dieser Typ eines teleskopischen Gewebehalters ist nicht ohne Nachteil, zusätzlich dazu, dass er höhere Kosten hat als übliche Gewebehalter. Die Variation in der Dicke - obwohl gering = die notwendigerweise zwischen den verschiedenen Gewebehalterabschnitten in den Zonen zum Montieren an den jeweiligen Spitzen zum Verbinden der beiden Abschnitte des Gewebehalters besteht, führt zu einem nicht vollständig gleichförmigen Gewebe. Dieser Typ von Gewebehalter kann daher nur für die Produktion von Gewebe mit schlechteren Qualitäten oder zum Verarbeiten mit groben Garnen verwendet werden, da in anderen Fällen das Gewebe nicht vollständig gleichförmig wäre, d. h. es würde fast immer eine Webmarkierung in der Zone zeigen, in der die beiden Abschnitte des Gewebehalters verbunden sind.
  • Es ist daher die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Vorrichtung zum Schneiden des Schussfadens zu schaffen, die das Schneiden des Schussfadens entlang der Eintragslinie des Schussfadens sowohl auf der Eintragsseite als auch der Aufnahmeseite, unabhängig von der Länge des Gewebehalters und der Höhe des hergestellten Gewebes erlaubt, wobei es möglich ist, vollständig auf einen Gewebehalter vom teleskopischen Typ zu verzichten.
  • Diese Aufgabe wird nach der vorliegenden Erfindung mittels einer Einrichtung zum Schneiden des Schussfadens in einer Webmaschine, die mit einem Gewebehalter versehen ist, erreicht, wobei die Schneidvorrichtung ein Schneidmittel mit einem festen Blatt und einem beweglichen Blatt aufweist und Motormittel für die Schneidbewegung des beweglichen Blatts um das Schneiden des Schussfadens durchzuführen und wenigstens einer Führungsschiene, die quer in Bezug auf die Webmaschine beweglich ist und mit dieser verbunden ist und auf der das Schneidmittel gleiten und befestigt werden kann, dadurch gekennzeichnet, dass das Schneidmittel eine feste Blattgruppe und eine bewegliche Blattgruppe aufweist, die mit jeweils länglichen Blatt tragenden Armen versehen ist, an deren Enden das feste Blatt und das bewegliche Blatt befestigt sind, wobei die Arme sich oberhalb und unterhalb des Gewebehalters der Webmaschine erstrecken, soweit wie die Schneidzone unterhalb des führenden Randes des Gewebehalters in der Richtung des Blatts angeordnet ist, wobei eine Zone des Blattes überlappt, um so das Schneiden des Schussfadens auszuführen.
  • Die Erfindung wird jedoch jetzt in weiteren Einzelheiten unter Bezugnahme auf ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel erläutert, wobei dieses lediglich beispielhaft ist und in den beiliegenden Zeichnungen erläutert wird. Dabei zeigt:
  • Fig. 1 eine schematische Draufsicht auf den seitlichen Endabschnitt des Webstuhls, der eine Schneidvorrichtung nach der vorliegenden Erfindung aufweist,
  • Fig. 2 eine schematische Querschnittsansicht nach der Linie II-II von Fig. 1, und
  • Fig. 3 eine axonometrische schematische Rückansicht desselben Webstuhlabschnitts, der in Fig. 1 gezeigt ist.
  • Die Figuren zeigen deutlich einige Teile, die die Webzone einer Luftdüsenwebmaschine bilden, insbesondere von rechts (der rückwärtigen Seite des Webstuhls) nach links (der Vorderseite des Webstuhls), den Balken 1, das Fach 2 (aus Gründen der größeren Klarheit in den Fig. 1 und 3 nicht gezeigt), den Gewebehalter 3, den Spannstock 4 und die Basis 5 der Webmaschine, auf der die Schneidvorrichtung nach der vorliegenden Erfindung montiert ist.
  • In dem dargestellten Ausführungsbeispiel weist die Schneidvorrichtung nach der vorliegenden Erfindung einen Träger 6 auf, der auf einem Schlitten 7 gleitet, der in der Basis 5 ausgebildet ist. Die Stütze 6 ist schnell an der Schiene 7 und in jeden gewünschten Abschnitt unter Verwendung von bolzenartigen Fixierungsmitteln oder Schnell-Befestigungsmittel fixiert, wie diese an sich in dem Stand der Technik allgemein bekannt sind.
  • Die Gruppen mit beweglichem Blatt und die Gruppen mit festem Blatt der Schneidvorrichtung nach der vorliegenden Erfindung sind auf dem Träger 6 befestigt. Die Gruppe Gm mit beweglichem Blatt weist eine Motoreinrichtung 8 auf, die beispielsweise aus einem pneumatisch rotierendem Betätigungselement und einem elektrischen Schrittmotor besteht und auf dessen Antriebswelle das eine Ende eines ein bewegliches Blatt tragender Arms befestigt ist, der sich oberhalb des Gewebehalters erstreckt, während die Gruppe Gf nur einen Arm 10 zum Tragen des festen Blatts aufweist, der sich unterhalb des Gewebehalters erstreckt. Die beiden Schneidgruppen Gm und Gf können als einstückige Körper oder als zwei gesonderte Körper ausgebildet sein, in jedem Fall sind sie jedoch beide fest an dem Träger, um so eine vorbestimmte gegenseitige Position zu definieren, die, falls erforderlich, eingestellt werden kann; auf diese Weise wird die gegenseitige Position der beiden Schneidgruppen und damit die Einstellung für die Schneidwirkung der Blätter nicht geändert, wenn der Träger 6 von der Schiene 7 entfernt wird. Nach dem wesentlichsten Merkmal der Erfindung haben die beiden ein Blatt tragenden Arme 9 und 10 eine erhebliche Längserstreckung und sind so ausgebildet, dass ihre Enden, die die Schneidblätter tragen, sich unterhalb des führenden Randes des Gewebehalters schneiden, in der Richtung des Fachs 2, d. h. genau in der Zone, wo der Schussfaden eingetragen wird, so dass die Schneidwirkung, die durch diese ausgeführt wird, vollständig die gewünschten Bedingungen erfüllt, die in der Einleitung der Beschreibung beschrieben worden sind.
  • Aus der obigen Beschreibung ergibt sich, dass es offenbar ist, wie die Schneidvorrichtung nach der vorliegenden Erfindung so ausgebildet werden kann, dass sie frei über die Breite des Webstuhles gleiten kann und in der am besten geeigneten Position abhängig von der Höhe des hergestellten Gewebes fixiert werden kann, ohne dass es mit dem Gewebehalter in Kollision kommt, der tatsächlich "eingeschlossen" ist zwischen den Blatt tragenden Armen 9 und 10 und der daher einstückig ausgebildet sein kann mit einer länglichen Erstreckung, die der maximalen Webhöhe der Webmaschine entspricht und so beste Webbedingungen sicherstellt und die Aufgabe der Erfindung vollständig erfüllt.
  • In dem gezeigten Ausführungsbeispiel weist die Vorrichtung eine Stütze 6 auf, die unabhängig von dem Träger A des Spannbaums 4, der auf den Schienen 7 gleitet, ist. Es ist jedoch offenbar, dass der Träger 6 vorzugsweise auf demselben Träger A des Spannbaums 6 und beweglich entlang der Schienen 7 beweglich sein kann. In dem Fall, dass der Träger 6 an einem vorbestimmten optimalen Abstand von dem Spannbaum fixiert wird, während vorzugsweise die Möglichkeit einer Mikro-Einstellung der Position 6 gegeben ist, um so die Möglichkeit einer Variation in der Länge des Schussfadenendes von einem Verarbeitungsschritt zu einem anderen zu erlauben.
  • Die Schneidvorrichtung nach der vorliegenden Erfindung wurde unter Bezugnahme auf ein besonderes, gegenwärtig bevorzugtes Ausführungsbeispiel beschrieben, es versteht sich jedoch, dass der Schutzbereich der Erfindung nicht auf dieses Ausführungsbeispiel beschränkt ist und alle Varianten innerhalb des Verständnisses des Fachmannes erfasst werden, die in die allgemeine Bestimmung der Erfindung, wie sie durch die beiliegenden Ansprüche gegeben ist, fällt.

Claims (5)

1. Vorrichtung zum Schneiden von Schussgarn in einem Webstuhl, der mit einem Gewebehalter (3) versehen ist, wobei die Schneidvorrichtung Schneidmittel mit einem festen Blatt und mit einem beweglichen Blatt und Antriebsmittel (8) für die Schneidbewegung des beweglichen Blatts, um das Schneiden des Schussfadens durchzuführen und weiter wenigstens eine Führungsschiene, die quer bezüglich des Webstuhls liegt und mit dieser verbunden ist und auf der die Schneideinrichtung verschiebbar ist und fixiert werden kann, aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass die Schneideinrichtung eine Gruppe (Gf) mit fixiertem Blatt und eine Gruppe (Gm) mit beweglichem Blatt aufweist, die jeweils mit länglichen, ein Blatt tragenden Armen (10, 9) versehen sind, an deren Ende das feste Blatt bzw. das bewegliche Blatt montiert sind, wobei die Arme (10, 9) sich jeweils oberhalb bzw. unterhalb des Gewebehalters (3) des Webstuhls erstrecken, soweit, wie die Schneidzone unterhalb des führenden Randes des Gewebehalters (3) selbst in der Richtung des Fachs (9) liegt, wobei sich die Blätter in einem Bereich überlappen, um so das Schneiden des Schussfadens auszuführen.
2. Schneidvorrichtung nach Anspruch 1, wobei die Gruppen mit festem Blatt (Gf) und mit beweglichem Blatt (Gm) auf einem einzigen Träger (6) fixiert sind, der auf der Führungsschiene (7) gleiten kann und auf dieser fixiert werden kann.
3. Schneidvorrichtung nach Anspruch 2, wobei das Antriebsmittel (8) mit dem das Blatt tragenden Arm (9) der Gruppe (Gm) mit beweglichem Blatt verbunden werden kann.
4. Schneidvorrichtung nach Anspruch 2, wobei der Träger (6) auf dem Träger (A) für den Spannstock (4) der Webmaschine fixiert ist.
5. Schneidvorrichtung nach Anspruch 4, wobei die Position des Trägers (6) in Bezug auf den Spannstockträger (A) einstellbar ist.
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