DE69810656T2 - Transportierbare auswringvorrichtung - Google Patents

Transportierbare auswringvorrichtung

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DE69810656T2
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    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06FLAUNDERING, DRYING, IRONING, PRESSING OR FOLDING TEXTILE ARTICLES
    • D06F45/00Wringing machines with two or more co-operating rollers; Similar cold-smoothing apparatus
    • D06F45/14Wringing machines with two or more co-operating rollers; Similar cold-smoothing apparatus with means for removable attachment to washing machines, tables or other supports

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Description

  • Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine transportierbare Auswringvorrichtung und insbesondere auf eine transportierbare Auswringvorrichtung für das Entfernen von Flüssigkeit aus einem feuchten Leder, Stoff oder einem Stück Gewebe. Sie ist besonders dafür bestimmt, Wasser aus Polierleder zu wringen, das zum Waschen von Automobilen und anderen Fahrzeugen verwendet wird, ist jedoch nicht auf diesen Zweck beschränkt.
  • Wenn Waschwasser von einem Fahrzeug unter Verwendung eines Leders entfernt wird, muss das Leder ausgewrungen werden. Wenn der Arbeitsgang von Hand ausgeführt wird, ist es schwierig, einen hohen Trockenheitsgrad zu erreichen. Gleichzeitig kann es die Hände wund scheuern und das Leder kann gestreckt werden. Weiterhin kann das ausgewrungene Wasser auf die Bekleidung oder auf die Füße des Benutzers gelangen.
  • Es ist daher offensichtlich, dass es vorteilhaft sein würde, eine Mangel oder eine Auswringvorrichtung zu verwenden. Eine stationäre Mangel würde jedoch unzweckmäßig sein, da sie notwendigerweise entfernt von zumindest den Teilen des Fahrzeuges angeordnet sein müsste, die gewaschen werden und das wurde erfordern, dass die Person, die das Fahrzeug wäscht, von der Mangel weg und zurück zu ihr laufen müsste. Es sind daher transportierbare Mangeln vorgeschlagen worden, und eine solche Vorrichtung ist dazu ausgestaltet, über das Fenster des Fahrzeuges geklemmt zu werden, wie es zum Beispiel in FR-2571391 aufgezeigt ist. Diese Vorrichtung hat jedoch den Nachteil, dass sie nicht ausreichend starr an dem Fenster befestigt werden kann, so dass der Betrieb der Mangel bewirkt, dass die Vorrichtung hin und her schwankt. Weiterhin wird die Unversehrtheit der Fensterdichtung beeinträchtigt, was zu der Gefahr führt, dass Wasser in das Fahrzeug eintritt und Spuren auf der Polsterung hinterlässt.
  • Außerdem ist die Vorrichtung unpraktisch, wenn das Fahrzeug geneigt ist, da die Vorrichtung dann gleichermaßen geneigt ist.
  • Erforderlich ist daher eine transportierbare Auswringvorrichtung, die fest und zuverlässig an einem Fahrzeug befestigt werden kann, ohne das Innere des Fahrzeuges der Gefahr von Undichtigkeit auszusetzen.
  • Gemäß der Erfindung wird eine transportierbare Auswringvorrichtung für das Entfernen von Flüssigkeit aus einem feuchten Leder, Stoff oder einem Stück Gewebe zur Verfügung gestellt, die auf weist: eine Trägerstruktur; ein Paar Walzen, die drehbar auf der Trägerstruktur montiert sind; Mittel, um die Walzen zueinander in eine Position zu drücken, an der die Oberflächen der Walzen sich entlang ihrer jeweiligen Längserstreckung gegenseitig berühren; Mittel zum Drehen von mindestens einer der Walzen und ein Ansaugmittel, das an der Trägerstruktur befestigt ist, wobei das Ansaugmittel so ausgebildet ist, dass es an einer glatten Oberfläche haftet. Ein Leder kann daher zwischen den Walzen hindurch bewegt werden, wenn diese gedreht werden. Die Verwendung des Ansaugmittels ermöglicht es, dass die Vorrichtung an einem Fahrzeugfenster befestigt werden kann, ohne die Fensterdichtung zu beeinträchtigen.
  • Vorzugsweise sind die Walzen zylindrisch und mit ihren Achsen parallel angeordnet und vorzugsweise in gegenseitigen Kontakt gedrückt. Sie können einen steifen Kern auf weisen, der mit einer Schicht eines elastischen Materials überzogen ist und sie weisen vorzugsweise an jedem Ende Spindeln auf, wobei jede Spindel in einem Lager gehalten ist und wobei die Lager durch elastische Mittel gegeneinander gedrängt sind.
  • Vorzugsweise ist eine der Walzen operativ mit einer Handkurbel verbunden, wodurch die Walze manuell gedreht werden kann. Die andere Walze kann dann frei laufen und wird durch Reibungskontakt mit der Walze, die manuell gedreht wird, angetrieben.
  • Dieser würde natürlich über das Leder erfolgen, das zwischen den Walzen hindurchgeführt werden würde. Vorzugsweise sind die Walzen so angeordnet, dass sie bei der Verwendung übereinander liegen und die Handkurbel operativ mit der unteren Walze verbunden ist.
  • Alternativ können die Walzen durch eine Zahnradanordnung oder durch eine Kette oder einen Riemen verbunden sein, so dass beide Walzen angetrieben sind. Es ist sogar möglich, dass eine der beiden Walzen unter Verwendung von Batteriestrom durch einen Motor angetrieben ist. Die Batterie kann in diesem Fall die Fahrzeugbatterie sein.
  • Vorzugsweise weist die Vorrichtung im Gebrauch ein Flüssigkeitsauffangmittel, das so angeordnet ist, dass es Flüssigkeit aufnimmt, die durch die Walzen aus dem Leder ausgetrieben wird, und ein Gehäuse auf, das so angeordnet ist, daß es das Leder aufnimmt, während dieses die Walzen verlässt. Das minimiert die Gefahr, das aus dem Leder entfernte Flüssigkeit die Bekleidung oder das Schuhwerk des Benutzers verschmutzt. Es sichert auch, dass das Leder nicht zu Boden fällt und mit Schlamm, Schmutz oder Sand beschmutzt wird. Vorzugsweise weist das Flüssigkeitsauffangmittel eine Schale auf, wobei die Schale eine oder mehrere Flüssigkeitsaustrittsöffnungen aufweist. Vorzugsweise ist jede Austrittsöffnung so angeordnet, dass die Flüssigkeit bei Gebrauch in eine Richtung abgelassen wird, die vom Benutzer wegführt. Alternativ könnte das Flüssigkeitsauffangmittel einen zeitweilig angeordneten Vorratsbehälter für die aus dem Leder ausgetriebene Flüssigkeit auf weisen. Der Behälter könnte periodisch geleert werden.
  • Vorzugsweise ist das Gehäuse für das Leder oberhalb des Flüssigkeitsauffangmittels angeordnet und kann eine Ablenkeinrichtung einschließen, die so angeordnet ist, dass sie bei Gebrauch das Leder von dem Flüssigkeitsauffangmittel weg leitet. Vorzugsweise weist die Vorrichtung einen Abstreif er auf, der zur oberen und/oder unteren Walze benachbart positioniert und so angeordnet ist, dass er ein Leder, das an der Oberfläche der entsprechenden Walze haftet, anhebt. In einer bevorzugten Ausführung ist der Abstreifer benachbart zu der oberen Walze angeordnet und hat die Form einer Bürste.
  • Vorzugsweise ist das Ansaugmittel eine einzelne Ansaugeinrichtung, wobei jedoch auch mehrere vorhanden sein können. Vorzugsweise weist sie eine flexible Scheibe auf, die einen zentralen Abschnitt auf weist, die mittels einer Nockenanordnung nach hinten von der Ebene der Scheibe weg in eine Richtung zu den Walzen hin bewegbar ist. Vorzugsweise wird der Nockenvorgang der Nockenanordnung durch einen Hebel aktiviert, der in einer Ebene beweglich ist, die im Allgemeinen zur Ebene der Scheibe parallel verläuft. Vorzugsweise schwingt bei Gebrauch der Hebel in einem Bogen oberhalb des Niveaus der Nockenanordnung und des Flüssigkeitsauffangmittels. Vorzugsweise weist die Nockenanordnung eine Abdeckung auf, die sich in das Gehäuse erstreckt, wobei die Abdeckung so angeordnet ist, dass sie im Gebrauch das Leder nach oben ablenkt, sobald dieses aus den Walzen austritt. Vorzugsweise weist die Auswringvorrichtung einen manuellen Eingriffsbereich an einer Position auf, die dem Ansaugmittel gegenüber liegt. Vorzugsweise ist der manuelle Eingriffsbereich gegenüber dem Mittelpunkt der Ansaugeinrichtung positioniert.
  • In einer bevorzugten Ausführung weist die Ansaugeinrichtung auf: eine flexible Scheibe; ein Trägerelement mit einem konkaven Abschnitt, der der Scheibe zugewandt ist; eine Nockenanordnung an der Seite des Trägerelements, die der Scheibe gegenüberliegt; und ein Verbindungselement, das durch das Trägerelement verläuft und die Scheibe mit der Nockenanordnung verbindet, wobei der Betrieb der Nockenanordnung das Verbindungselement bewegt und den zentralen Bereich der Scheibe in den konkaven Abschnitt des Trägerelements zieht; und wobei die Nokenanordnung erste und zweite Nockenelemente aufweist, die Nockeneingriffsflächen aufweisen und wobei das erste Nockenelement in einem bogenförmigen Weg in einer Ebene bewegbar ist, die allgemein parallel zu der Ebene der Scheibe verläuft.
  • Diese Konstruktion eliminiert die Notwendigkeit für jegliche operativen Komponenten in dem Bereich hinter dem Nockenmechanismus, obwohl das nicht unbedingt notwendig ist, und es können andere Ansaugeinrichtungen verwendet werden.
  • Vorzugsweise ist die Scheibe aus Gummi oder aus einem Kunststoffmaterial hergestellt. Vorzugsweise hat das Trägerelement die Form einer starren, kreisförmigen Schale aus Metall oder Kunststoff, deren Rand an der hinteren Oberfläche der Scheibe anliegt und deren Durchmesser kleiner ist, als der Durchmesser der Scheibe. Somit behält, wenn der zentrale Bereich der Scheibe in die Schale gezogen wird, der hervorstehende äußere Rand der Scheibe Kontakt mit der Oberfläche des Gegenstands, der mit der Ansaugeinrichtung in Kontakt kommen soll, und gestattet es der Ansaugeinrichtung, nicht nur fest an den ebenen, sondern auch an den gekrümmten Oberflächen zu haften. Die Einrichtung ist sogar auf Oberflächen anwendbar, die in mehr als in eine Richtung gekrümmt sind, zum Beispiel Fahrzeugfenster.
  • Vorzugsweise ist das Verbindungselement eine Stange, die an der Scheibe befestigt ist. Vorzugsweise weist die Nockenanordnung einen Betätigungshebel auf, der mit dem ersten Nockenelement verbunden ist und sich allgemein radial von diesem weg erstreckt, wobei die Bewegung des Hebels bewirkt, dass sich das erste Nockenelement entlang seines bogenförmigen Weges bewegt. Zweckdienlicherweise weist das erste Nockenelement ein bogenförmiges Nockenprofil, das seine Nockenoberfläche definiert, während das zweite Nockenelement ein Nockenstößel ist und mit dem Verbindungselement verbunden ist. Alternativ kann das erste Nockenelement den Nockenstößel darstellen, und das zweite Nockenelement kann eine stationär profilierte Nockenoberfläche definieren.
  • Vorzugsweise ist das Verbindungselement eine Stange mit rechteckigem Querschnitt, die durch eine entsprechende, rechteckige Öffnung in dem Trägerelement verläuft, starr an einem Ende an der Scheibe befestigt ist und nicht-drehbar an dem zweiten Nockenelement befestigt ist. Es können andere Querschnittsformen als rechteckige verwendet werden, obwohl dann, wenn die Stange an einer Drehung gehindert werden soll, ein runder Querschnitt vorzugsweise zu vermeiden ist.
  • Vorzugsweise ist das bogenförmige Nockenprofil des ersten Nockenelements koaxial mit der Stange und erstreckt sich um sie herum, wodurch eine bogenförmige Bewegung des Handgriffes bewirkt, dass das bogenförmige Nockenprofil seinem bogenförmigen Weg folgt, was wiederum bewirkt, dass der Nockenstößel sich ohne jegliche Drehung in axialer Richtung bewegt und dadurch den Zentralbereich der Scheibe in den konkaven Abschnitt des Trägerelements zieht. In einer bevorzugten Ausführung bildet das bogenförmige Nockenprofil ein Paar von gleichen Rampen, die Teilkreiswegen im selben Richtungssinn und mit demselben Radius folgen, wobei die Wege zwischen einer niedrigen und einer hohen Position verlaufen und in der das zweite Nockenelement ein Paar von an einer gemeinsamen Basis befestigten Vorsprüngen aufweist, die den Nockenstößel bilden, wobei die Basis nicht-drehbar durch einen Stift, der sowohl durch die Stange als auch durch die Basis verläuft, an der Stange befestigt ist.
  • Somit ist, wenn die Scheibe sich in einem entspannten Zustand befindet, sie geringfügig von der Trägerschale beabstandet, und die Vorsprünge liegen in den niedrigen Positionen auf den Rampen. Wenn der Hebel über seinen Bogen bewegt wird, dreht sich das erste Nockenelement mit ihm und die Rampen folgen ihrem kreisförmigen Weg. Die Vorsprünge, die in Drehrichtung festgestellt sind, bewegen sich entlang ihren jeweiligen Rampen von der niedrigen zu der hohen Position und bewegen dabei die Stange in axialer Richtung nach hinten. Das wiederum zieht den zentralen Bereich der Scheibe in die Schale, was bewirkt, dass ein Unterdruck zwischen der Scheibe und jeder glatten Oberfläche gebildet wird, mit der sich die Scheibe in Kontakt befinden kann. Der Unterdruck wird dann durch Umkehren des Vorgangs aufgehoben.
  • Das Ansaugmittel kann eine Abdeckung über der Nockenanordnung aufweisen, die lösbar mit dem ersten Nockenelement verbunden ist. Die Einrichtung kann auch eine Druckfeder aufweisen, die zwischen der Hinterseite der Scheibe und der Innenseite der Trägerschale wirkt, wobei die Feder wirkt, um die Scheibe von dem Trägerelement weg vorzuspannen.
  • Vorzugsweise ist die Oberfläche des Trägerelements, das an der Scheibe anliegt, mit einem oder mehreren Höckern versehen, wobei die Höcker so ausgestaltet sind, dass sie das elastische Material der Scheibe beim Anliegen verformen und dadurch jede bedeutende relative Drehbewegung zwischen der Scheibe und dem Trägerelement verhindern. Das ist ein sehr bedeutendes Merkmal, weil ist wichtig ist, dass die Auswringvorrichtung an einem Kippen oder Drehen zu der einen oder der anderen Seite gehindert wird.
  • Die Scheibe weist vorzugsweise an ihrem Mittelpunkt einen abgerundeten Höcker auf, der mehreren Zwecken dient. Erstens wird bewirkt, dass beim Positionieren der Ansaugeinrichtung an einer starren Oberfläche, an der sie befestigt werden soll, ein durch die Hand des Anwenders ausgeübter mäßiger Druck ein anfängliches, leichtes Wölben der Scheibe bewirkt, wenn sie an einem ringförmigen Kontaktring innerhalb des äußeren Umfangs der Scheibe gegen das Trägerelement stößt. Ein weiterer Druck bewirkt, dass die Scheibe auf der starren Oberfläche, an der sie befestigt werden soll, aufsitzt. Dieses Aufsitzen kann an dem Umfang der Scheibe erfolgen (insbesondere wenn sie auf eine konvexe Oberfläche trifft) oder auf einer Linie zwischen dem Trägerelement und der starren Oberfläche (insbesondere wenn sie auf eine flache oder flachere Oberfläche trifft). Der sich ergebende Kontakt der Scheibe an oder nahe ihres Randes über 360º plus einer leichten Verschiebung (Vertiefen) der "Gummi"- Scheibe führt dazu, dass eine kleine Luftmenge ausgetrieben wird, was zu einem relativen Unterdruck zwischen der Scheibe und der Oberfläche führt. Dieser minimale Luftunterdruck ist jedoch nicht ausreichend, um mehr zu bewirken, als die Scheibe auf einer flachen oder geringfügig gekrümmten, starren, planaren Oberfläche abzudichten. Mit dem anfänglichen Abdichten steigt jedoch der Unterdruck an, wenn der Mittelpunkt der Scheibe durch das Betätigen des Hebels zurückgezogen wird.
  • Ein zweiter Zweck des Höckers ist, das zu vermeiden, was als "Phantomansaugung" bezeichnet wird, wie sie auftreten kann, wenn die Vorrichtung auf einer flachen Oberfläche abgelegt wird.
  • Ein dritter Zweck des Höckers ist, das Entfernen der Vorrichtung zu unterstützen. Wenn der Höcker nicht vorhanden sein würde, könnte es möglich sein, dass sich nach der Umkehr der Hebelwirkung etwas Adhäsion und/oder Restansaugung zwischen deir Gummischeibe und der starren Oberfläche, an der sie befestigt wurde, entwickelt und die Vorrichtung dann einige Sekunden haftet und dann abfällt. Der Höcker unterstützt jedoch dabei, die Restadhäsion aufzulösen, so dass, wenn der Hebel umgekehrt wird, die Vorrichtung unter der Wirkung der Schwerkraft unter Kontrolle des Anwenders gelangt.
  • Vorzugsweise weist die Trägerstruktur ein Paar Seitenwände, eine Basis und eine Endwand auf, die Endwand enthält das Ansaugmittel und die Seitenwände und die Basis erstrecken sich nach rückwärts von der Endwand in eine Richtung zu den Walzen hin, und die Walzen erstrecken sich zwischen den Seitenwänden an einer Position, die von der Endwand beabstandet ist. Es kann auch eine Abdeckung vorhanden sein, die die obere Walze teilweise umgibt. Vorzugsweise bildet die Abdeckung gegebenenfalls gemeinsam mit der oberen Walze einen Tragegriff für die Auswringvorrichtung. Vorzugsweise wird die manuelle Eingriffsfläche durch einen Querabschnitt gebildet, der unterhalb des Niveaus der Abdeckung angeordnet ist.
  • Die Erfindung kann in der Praxis auf verschiedene Weise ausgeführt sein, und eine Ausführung wird nun in Form eines Beispiels unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen beschrieben, in denen
  • Fig. 1 eine Perspektivansicht einer transportierbaren Auswringvorrichtung gemäß der Erfindung ist;
  • Fig. 2 eine Explosions-Perspektivansicht der Auswringvorrichtung von Fig. 1 ist;
  • Fig. 3 eine Perspektivansicht der Trägerschale von vorn mit einer vergrößerten Einzelheit ist;
  • Fig. 4 eine Perspektivansicht der beiden in Eingriff befindlichen Nockenelemente ist;
  • Fig. 5a und 5b eine Rückansicht und eine Seitenansicht der Nockenelemente in der entspannten oder nichtaktivierten Position sind;
  • Fig. 6a und 6b Ansichten sind, die den Ansichten von Fig. 5a und 5b ähnlich sind, jedoch die aktivierte Position darstellen;
  • Fig. 7 einen vertikalen Schnitt durch die Ansaugeinrichtung vor der Aktivierung ist; und
  • Fig. 8 eine Ansicht ist, ähnlich der Ansicht von Fig. 7, jedoch nach der Aktivierung und Befestigung an einer Oberfläche.
  • Bezug auf Fig. 1 und 2 nehmend, weist die transportierbare Auswringvorrichtung 11 eine Trägerstruktur 12, ein Paar Walzen 13, 14, eine Handkurbel 15, eine Flüssigkeitsauffangschale 16, einen manuellen Eingriffsabschnitt 17 und eine Ansaugeinrichtung 18 auf. Die Trägerstruktur 12 weist ein Paar Seitenwände 19, eine Basis 21 und eine Endwand 22 auf. Die Endwand 22 enthält die Ansaugeinrichtung 18.
  • Die Walzen 13, 14 weisen jede eine Metallwelle 23 mit einem Durchmesser von 10 mm und eine 10 mm dicke Gummischicht 24 auf, was einen Gesamtdurchmesser von 30 mm ergibt. Der Gummi hat eine Shorehärte von 60/65. Die Walzen 13, 14 sind eine über der anderen in jeweiligen Lagerblöcken 25, 26 montiert. Die Wellen 23 werden durch die Lagerblöcke 25, 26 über die Unterlegscheiben 27 aufgenommen. Die Lagerblöcke 25, 26 werden in zwei Gehäusen 28 aufgenommen, von denen eines an dem hinteren Ende jeder Seitenwand 19 angeordnet ist. Die Gehäuse 19 sind an ihren oberen Enden geschlossen.
  • Die unteren Lagerblöcke 26 sind in den Gehäusen 28 durch Stifte 29 angeordnet, die durch entsprechende Löcher 31, 32 in den unteren Lagerblöcken 26 bzw. in dem Gehäuse 26 hindurchgeführt werden. Die oberen Lagerblöcke 25 werden durch ein Paar von Federelementen 33, die aus elastischem Polyurethanmaterial mit einer Shorehärte von 85/95 hergestellt sind, nach unten gedrückt. Die Federelemente 33 wirken zwischen den oberen Oberflächen des Gehäuses 28 und den oberen Lagerblöcken 25 und zwingen auf diese Weise die Oberflächen der beiden Walzen 13, 14 in Reibungskontakt.
  • Der manuelle Eingriffsbereich 17 befindet sich auf einem Niveau, das geringfügig über dem Spalt zwischen den Walzen 13, 14 liegt und erstreckt sich nach hinten ein wenig weiter, als jedes andere Teil der Auswringvorrichtung 11.
  • Die Ansaugeinrichtung 18 weist eine flexible Gummischeibe 34, eine starre Trägerschale 35, die an der Trägerstruktur 12 befestigt ist, einen Nockenmechanismus 36, der ein erstes Nockenelement 37 und ein zweites Nockenelement 38 auf weist, und eine Abdeckung 39 auf. Die Scheibe 34 ist kreisförmig und hat einen Metallstange mit rechteckigem Querschnitt 41, die sich von ihrem Mittelpunkt nach hinten erstreckt. Die Stange 41 ist an einer starren Platte (nicht dargestellt) befestigt, die in die Scheibe 34 eingebettet ist. Die vordere Oberfläche der starren Platte ist an der Scheibe 34 befestigt, die hintere Oberfläche der starren Platte, von der aus sich die Stange 41 erstreckt, jedoch nicht. Das ermöglicht eine relative Bewegung zwischen dem Material der Scheibe 34 und der starren Platte, die wichtig ist, wenn die Einrichtung aktiviert ist und die Scheibe 34 ihre konkave Position einnimmt.
  • Die Trägerschale 33 hat eine kreisförmige Rückwand 42 und einen Umfangsbund 43, weist jedoch einen kleineren Durchmesser als die Scheibe 34 auf. Sie hat eine kreisförmige Aussparung 44 in der Rückwand 42 und eine rechteckige Öffnung 45 in der Aussparung 44.
  • Das erste Nockenelement 37 ist ein allgemein zylindrisches Element 46 mit einem geringfügig kleineren Durchmesser als die Aussparung 44. Der hintere kreisförmige Rand 47 des Elements 46 definiert eine Nockenfläche, die zwei Rampen 48 auf weist, von denen sich jede in die gleiche Richtung (entgegen dem Uhrzeigersinn in Fig. 5) von einer niedrigen Position 49 zu einer hohen Position 51 erstreckt. Jede Rampe 48 erstreckt sich über einem Bogen von etwa 90º. Ein Hebel 52 erstreckt sich radial von dem zylindrischen Element 46 und weist ein mit Innengewinde versehenes Loch 53 an seiner Basis auf.
  • Das zweite Nockenelement 38 stellt eine dicke kreisförmige Scheibe 54 mit einer rechteckigen zentralen Öffnung 55 dar. Eine Bohrung 56 verläuft durchgehend von einer Seite der Scheibe 54 zu der anderen und verläuft theoretisch durch die rechteckige Öffnung 55. Ein kreisförmiger Vorsprung 57 steht radial nach außen von jeder Seite der Scheibe 54 über. Der Durchmesser der Scheibe 54 ist geringfügig kleiner als der Innendurchmesser des zylindrischen Elements 46.
  • Die Abdeckung 39 ist konisch mit einem abgerundeten Scheitel und einem Schlitz 58 in ihrem Umfang. Sie weist weiterhin eine ausgesenkte Öffnung 59 nahe dem abgerundeten Scheitel auf.
  • Nun auf Fig. 3 Bezug nehmend, weist der vordere Rand des Bundes 43 der Trägerschale 35 ein Paar diametral gegenüberliegenden Zapfen 61 auf. Die Zapfen 61 zeigen zu der Scheibe 34 hin.
  • In vollständig zusammengebautem Zustand verläuft die Stange 41 auf der Scheibe 34 durch die rechteckige Öffnung 45 in der Trägerschale 35 und dann weiter zu der Nockenanordnung 36. Das zylindrische Element 46 des ersten Nockenelements 37 passt in die Aussparung 44 in der Trägerschale 35, wobei eine Unterlegscheibe 63 zwischen den Komponenten angeordnet ist und diese beabstandet. Die Stange 41 ist in der rechteckigen Öffnung 55 in der Scheibe 54 angeordnet und wird durch einen Stift 64 in Position gehalten, der in die Bohrung 56 eingesetzt ist und durch eine Öffnung 65 in der Stange 41 verläuft.
  • Die Scheibe 54 passt in das zylindrische Element 46 (wie es in Fig. 4 dargestellt ist). Die kreisförmigen Vorsprünge 57 liegen auf den Rampen 48 und sind zwischen den jeweiligen niedrigen Positionen 49 und den hohen Positionen 51 bewegbar. Die Abmessungen der Komponenten und die Position der Öffnung 65 sind so gestaltet, dass dann, wenn die Einrichtung zusammengebaut ist und sich die Vorsprünge 48 an den niedrigen Positionen 49 befinden, die Scheibe 34 von dem Rand der Trägerschale 35 um eine geringe Distanz 66 beabstandet ist (wie es in Fig. 7 dargestellt ist), wobei die Beabstandung durch die optionale Feder 62 gleichmäßig gehalten wird.
  • Die Abdeckung 39 ist durch eine Schraube oder einen Bolzen (nicht dargestellt) befestigt, der durch die ausgesenkte Öffnung 59 in die Öffnung 53 in dem ersten Nockenelement 37 eingesetzt ist.
  • Die Aktivierung der Einrichtung wird nun unter Bezug auf Fig. 5 bis 8 beschrieben. Wenn die Einrichtung aktiviert werden soll, wird der Hebel 52 aus der in Fig. 5a, 5b und 7 dargestellten Position in die Position bewegt, die in Fig. 6a, 6b und 8 (Pfeil A) dargestellt ist. Wenn das erfolgt, wird das erste Nockenelement 37 über einen Winkel von etwa 90º um die Achse der Stange 41 gedreht. Das zweite Nockenelement 38 wird durch den rechteckigen Querschnitt der Stange 41, die in der rechteckigen Öffnung 55 angeordnet und gegen Drehung durch die rechteckige Öffnung in der Trägerschale 35 festgehalten wird, an einer Drehung gehindert. Die Vorsprünge 57 werden daher daran gehindert, den Rampen 48 zu folgen, wenn sie sich über ihre jeweiligen Bögen zu der Position bewegen, die am deutlichsten in Fig. 6a und 6b zu erkennen ist. Wenn sie den Rampen 48 folgen, bewegen sich die Vorsprünge 57 in axialer Richtung nach hinten (in Fig. 5b und 6b nach links) und bewegen dadurch das zweite Nockenelement 38 nach hinten. Dieses nimmt die Stange 41 (Pfeil B) mit sich.
  • Wenn sich die Stange 41 nach hinten bewegt, zieht sie den zentralen Teil der flexiblen Scheibe 34 in die Trägerschale 35. Wenn vor diesem Vorgang die Scheibe 34 einer glatten Oberfläche gegenübergestellt wird (Pfeil C), wie zum Beispiel einem gekrümmten Fenster 67, wie es in Fig. 7 und 8 dargestellt ist), bringt das anfängliche Einziehen des zentralen Teils der Scheibe 34 den Umfangsrand der Scheibe 34 in Kontakt mit der Scheibe. Die fortgesetzte Betätigung des Hebels 52 bewegt die Stange 41 und den zentralen Teil der Scheibe 34 von dem Fenster weg und bewirkt, das in dem Raum 68 ein Unterdruck erzeugt wird. Der atmosphärische Druck hält dann die Ansaugeinrichtung 3 an ihrer Position auf dem Fenster 67, bis die Betätigung umgekehrt wird.
  • Um das anfängliche Anordnen der Scheibe 34 an dem Fenster 67 zu unterstützen, hat die Scheibe einen abgerundeten Höcker 69. Wenn der Höcker 69 mit einer Oberfläche in Kontakt gebracht wird, wird er nach innen gestoßen und beginnt den Abdichtungsvorgang. Er unterstützt auch das Aufheben der Ansaugung, wenn die Einrichtung deaktiviert ist und hilft dabei, die Einrichtung in Position zu halten, wenn der Unterdruck aufgehoben wird.
  • Um jegliche kleine relative Drehbewegung zwischen der Scheibe 34 und der Trägerschale 35 zu verhindern, sind die in Fig. 3 dargestellten Zapfen 61 vorgesehen. Wenn der vordere Rand der Trägerschale 35 mit der Scheibe 34 in Kontakt gebracht wird, graben sich die Zapfen 61 in das elastische Material der Scheibe 34. Dieser Eingriff verhindert zuverlässig jede relative Drehbewegung zwischen der Scheibe 34 und der Trägerschale 35.
  • Es ist zu erkennen, dass die Flexibilität der Scheibe 34 zusammen mit der Tiefe ihrer Konkavität der Trägerschale 35 und den relativen Durchmessern der Scheibe 34 und der Trägerschale 35 es der Ansaugeinrichtung erlaubt, effektiv nicht nur auf ebenen Oberflächen, sondern auch auf Oberflächen verwendet zu werden, die in einer oder mehreren Dimensionen gekrümmt sind.
  • Somit kann die Auswringvorrichtung unter Verwendung der Ansaugeinrichtung 18 sicher am Fenster eines Fahrzeugs befestigt werden. Die Position des manuellen Eingriffsbereichs 17 über dem Zentrum der Ansaugeinrichtung 18 sichert einen festen Anfangskontakt und ein genaues Anliegen der Scheibe 34 an dem Fenster, wenn mit der Handfläche anfangs Druck auf den manuellen Eingriffsbereich 17 ausgeübt wird.
  • Sich wieder Fig. 1 und 2 zuwendend, erstreckt sich ein Ende 71 der Welle 23 der unteren Walze 14 nach außen über ihren Lagerblock 26 hinaus und ist mit einer Bohrung 72 versehen, Dieses hervorstehende Ende 71 wird von der Handkurbel 15 aufgenommen, und das Anordnen erfolgt mit Hilfe eines Stiftes 73, Wenn die Handkurbel 15 gedreht wird, dreht sie somit die untere Walze 14, die wiederum die obere Walze 13 durch gegenseitigen Reibungskontakt dreht.
  • Die Abmessungen der Seitenwände 19 und der Handkurbel 15 sind so gestaltet, dass im Gebrauch ein ausreichender Zwischenraum zwischen dem Knopf 74 der Handkurbel und der Oberfläche, an der die Vorrichtung befestigt ist, vorhanden ist. Um dass zu erreichen, weist der Knopf 74 ein konkaves Profil auf, das bequem den Zeigefinger eines Benutzers aufnehmen kann.
  • In Gebrauch wird ein Leder in dem Spalt zwischen den Walzen 13, 14 angebracht, und die Handkurbel 15 wird manuell mit dem Zeigefinger des Benutzers, der um den Knopf 74 gelegt ist, gedreht. Die Tatsache, dass der manuelle Eingriffsbereich 17 sich oberhalb des Walzenspalts befindet bedeutet, dass das Leder nach unten zu den Walzen 13, 14 geneigt ist, wenn es den manuellen Eingriffsbereich 17 durchläuft. Das sichert, dass ausgetriebene Flüssigkeit nicht entlang dem Leder läuft, sondern an den Walzen 13, 14 bleibt und nach unten in die Auffangschale 16 abläuft. Danach läuft die Flüssigkeit über den Rand der Schale, der sich unterhalb der Ansaugeinrichtung 18 befindet. Der Rand der Schale 16 steht bis zu einer Position vor, die sich sehr dicht zu dem Fahrzeugfenster befindet, und daher fließt die ausgetriebene Flüssigkeit auf das Fenster und nach unten zu deir Türschwelle. Das verringert die Gefahr eines Verspritzens. Die Schale 16 ist so geformt, dass die Flüssigkeit in einem einzigen Strom abgeleitet wird, obwohl sie auch ausgestaltet sein kann, um die Flüssigkeit nach jeder Seite abzuleiten.
  • Die Tatsache, dass der manuelle Eingriffsbereich 17 effektiv der hinterste Teil der Vorrichtung ist, ermöglicht es, dass ein feuchtes Leder frei von dem manuellen Eingriffsbereich 17 herab hängt. Es ist daher wenig Widerstand am Leder vorhanden, und es erfolgt kein Verziehen, wenn es durch die Walzen 13, 14 gezogen wird.
  • Das Leder wird, wenn es die Walzen 13, 14 durchläuft, durch die gewölbte Form der Abdeckung 39 nach oben und von der ausgetriebenen Flüssigkeit weggeleitet. Es wird dann in dem Gehäuse 75 aufgenommen, das durch die Seitenwände 19, die Basis 21 und die Endwand 22 gebildet wird, und kann leicht wieder herausgeholt werden.
  • Um zu sichern, dass das Leder nicht an der oberen Walze 13 haftet, ist im oberen Teil des Gehäuses 75 eine Abstreifbürste 76 vorgesehen. Die Bürste 76 berührt leicht die obere Walzen. 13 und hebt das Leder an, wenn es sich um die Oberfläche der Walze 13 gewickelt haben sollte. Es könnte auch eine zweite, zur unteren Walze 14 gehörige Abstreif bürste (nicht dargestellt) vorgesehen sein. Tests haben jedoch gezeigt, dass sehr wenig Neigung dazu besteht, dass ein Leder an der unteren Walze 14 haftet.
  • Die Abstreifbürste 76 befindet sich unter einer Abdeckung 77. Diese Abdeckung ist benachbart zu einer oberen Ausdehnung 78 des manuellen Eingriffsbereichs 17 positioniert. Zwischen der oberen Ausdehnung 78 und dem manuellen Eingriffsbereich 17 ist eine Öffnung 79 gebildet. Somit wirken die oberen Ausdehnung 78, die Abdeckung 77 und in einem gewissen Maße die obere Walze 13 zusammen, um einen Tragegriff 81 für die Vorrichtung insgesamt zu bilden, wobei die Öffnung 79 Platz für den Daumen eines Benutzers bietet.
  • Die Anordnung des Griffs 81 oberhalb und hinter dem Schwerpunkt der gesamten Vorrichtung bedeutet, dass die Vorrichtung beim Tragen in einer solchen Weise kippt, dass die Ansaugeinrichtung 18 zu der Vertikalen geneigt ist. Das bedeutet, dass die Vorrichtung, wenn sie an ein Fahrzeugfenster angelegt wird, sich in einer geeigneten Ausrichtung befindet.
  • Somit stellt die vorliegende Erfindung eine transportierbare Auswringvorrichtung zur Verfügung, die fest und zuverlässig an einem Fahrzeugfenster befestigt werden kann, und die es einem Polierleder oder einem Tuch ermöglicht, in einer zweckdienlichen und nützlichen Art und Weise flüssigkeitsfrei trocken gewrungen zu werden.

Claims (17)

1. Transportierbare Auswringvorrichtung (11) für das Entfernen von Flüssigkeit aus einem feuchten Leder, Stoff oder einem Stück Gewebe, die Folgendes aufweist: eine Trägerstruktur (12); ein Paar Walzen (13, 14), die drehbar auf der Trägerstruktur montiert sind; Mittel, um die Walzen zueinander in eine Position zu drücken, an der die Oberflächen der Walzen sich entlang ihrer jeweiligen Längserstreckung gegenseitig berühren; Mittel zum Drehen von mindestens einer der Walzen, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung weiters ein Ansaugmittel (18) aufweist, das an der Trägerstruktur befestigt ist, wobei das Ansaugmittel so ausgebildet ist, dass es an einer glatten Oberfläche haftet.
2. Auswringvorrichtung (11) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Walzen (13, 14) zylindrisch sind und so angeordnet sind, dass ihre Achsen parallel verlaufen.
3. Auswringvorrichtung (11) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Walzen (13, 14) je einen steifen Kern (23) aufweisen, der mit einer Schicht eines elastischen Materials (24) überzogen ist.
4. Auswringvorrichtung (11) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Walzen (13, 14) an jedem Ende Spindeln aufweisen, wobei jede Spindel in einem Lager (25, 26) gehalten ist und wobei die Lager durch elastische Mittel (33) gegeneinander gedrängt sind.
5. Auswringvorrichtung (11) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine der Walzen (13, 14) operativ mit einer Handkurbel (15) verbunden ist, wobei die Walze (13, 14) manuell gedreht werden kann, wobei das Paar Walzen (13, 14) vorzugsweise so angeordnet ist, dass die Walzen bei der Verwendung übereinander liegen und die Handkurbel (15) mit der unteren Walze (14) operativ verbunden ist.
6. Auswringvorrichtung (11) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, welche im Gebrauch ein Flüssigkeitsauffangmittel (16), das so angeordnet ist, dass es Flüssigkeit aufnimmt, die durch die Walzen (13, 14) aus dem Leder ausgetrieben wird, und ein Gehäuse (75) enthält, das so angeordnet ist, dass es das Leder aufnimmt, während dieses die Walzen (13, 14) verlässt.
7. Auswringvorrichtung (11) nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Flüssigkeitsauffangmittel (16) eine Schale aufweist, wobei die Schale einen oder mehrere Flüssigkeitsöffnungen aufweist, wobei die eine Austrittsöffnung oder die mehreren Austrittsöffnungen vorzugsweise so angeordnet ist bzw. sind, dass die Flüssigkeit bei Gebrauch in eine Richtung abgelassen wird, die vom Benutzer wegführt.
8. Auswringvorrichtung (11) nach Anspruch 6 oder Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse (75) oberhalb des Flüssigkeitsauffangmittels (16) angeordnet ist und vorzugsweise eine Ablenkeinrichtung einschließt, die so angeordnet ist, dass sie das Leder bei Gebrauch nach oben leitet.
9. Auswringvorrichtung (11) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, welche eine Abstreifer (76) aufweist, der zur oberen und/oder unteren Walze (13, 14) benachbart positioniert und so angeordnet ist, dass er das Leder, das an der Oberfläche der jeweiligen Walze haftet, hebt, wobei der Abstreifer vorzugsweise eine Bürste ist.
10. Auswringvorrichtung (11) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Ansaugmittel (18) eine einfache Ansaugeinrichtung umfasst.
11. Auswringvorrichtung (11) nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Ansaugeinrichtung (18) eine flexible Scheibe (34) aufweist, welche einen zentralen Abschnitt aufweist, die mittels einer Nockenanordnung (36) nach hinten von der Ebene der Scheibe weg in eine Richtung zu den Walzen (13, 14) hin bewegbar ist.
12. Auswringvorrichtung (11) nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass bei Gebrauch der Nockenvorgang der Nockenanordnung (36) durch einen Hebel (52) aktiviert wird, der in einer Ebene beweglich ist, die im Allgemeinen zur Ebene der Scheibe (34) parallel verläuft und wobei der Hebel vorzugsweise in einem Bogen oberhalb des Niveaus der Nockenanordnung und des Flüssigkeitsauffangmittels schwingt.
13. Auswringvorrichtung (11) nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Nockenanordnung (36) eine Abdeckung (39) aufweist, die sich in das Gehäuse erstreckt, wobei die Abdeckung so angeordnet ist, dass sie im Gebrauch das Leder nach oben ablenkt, sobald dieses aus den Walzen (13, 14) austritt.
14. Auswringvorrichtung (11) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, welche einen manuellen Eingriffsbereich (17) an einer Position aufweist, die dem Ansaugmittel gegenüber liegt, vorzugsweise gegenüber dem Mittelpunkt der Ansaugvorrichtung positioniert ist.
15. Auswringvorrichtung (11) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Trägerstruktur (12) ein Paar Seitenwände (19), eine Basis (21) und eine Endwand (22) aufweist, und daß die Endwand (22) das Ansaugmittel (18) enthält und die Seitenwände (19) und die Basis (21) sich nach rückwärts von der Endwand (22) in eine Richtung zu den Walzen (13, 14) hin erstrecken und sich die Walzen zwischen den Seitenwänden an einer Position erstrecken, die von der Endwand beabstandet ist.
16. Auswringvorrichtung (11) nach einem der Ansprüche 5 bis 15, welche eine Abdeckung (77) aufweist, welche die obere Walze (13) teilweise umgibt, wobei die Abdeckung gegebenenfalls gemeinsam mit der oberen Walze (13) einen Tragegriff für die Auswringvorrichtung (11) bildet.
17. Auswringvorrichtung nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass die manuelle Eingriffsfläche (17) durch einen Querwandabschnitt gebildet wird, der unterhalb des Niveaus der Abdeckung (77) angeordnet ist.
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