DE69810941T2 - Hohlraumresonatorstruktur mit verbesserter hohlraumanordnung - Google Patents

Hohlraumresonatorstruktur mit verbesserter hohlraumanordnung

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Description

    Gebiet der Erfindung
  • Die vorliegende Erfindung bezieht sich im Allgemeinen auf Strukturen und Techniken zum Filtern von Radiowellen und insbesondere auf die Implementierung derartiger Filter unter Verwendung von Resonatorhohlräumen.
  • Hintergrund der Erfindung
  • Radiofrequenzeinrichtungen (RF equipment = radio frequency equipment) haben eine Vielfalt von Vorgehensweisen und Strukturen zum Empfangen und Übertragen von Radiowellen in den ausgewählten Frequenzbändern verwendet. Die Art der verwendeten Filterstruktur ist häufig von dem beabsichtigten Gebrauch und den Spezifikationen für die Funkeinrichtung abhängig. Beispielsweise werden die elektrischen Filter häufig zum Filtern von elektromagnetischer Energie in dem UHF-Band (ultra-high frequency band = ultrahohes Frequenzband) verwendet, wie beispielsweise diejenigen, die für zellulare Kommunikationen in dem 800 + MHz-Frequenzbereich verwendet werden. Typischerweise werden derartige Filterstrukturen implementiert, indem eine Anzahl von dielektrischen Resonatorstrukturen zusammengekoppelt werden. Koaxiale Resonatoren in derartigen Filtern werden über Kondensatoren, Streifenübertragungsleitungen, Transformatoren oder durch Aperturen in Wänden, die die Resonatorstrukturen trennen, zusammengekoppelt. Die Anzahl der für irgendeine bestimmte Anwendung verwendeten Resonatorstrukturen ist ebenfalls von den Systemspezifikationen abhängig, und typischerweise wird eine zusätzliche Leistung durch Erhöhen der Anzahl zwischengekoppelter Resonatorstrukturen verwirklicht.
  • Es gab eine erhöhte Nachfrage bei derartigen zusammengekoppelten Resonatorstrukturen, wie bei fast allen elektrischen oder elektronischen Vorrichtungen und Einrichtungen, um sowohl die Größe als auch die Kosten der Einrichtungen zu verringern. Im Gegensatz zu elektronischen Vorrichtungen, die auf Grund der Fortschritte in der Halbleitertechnologie bedeutend miniaturisiert wurden, wurden Bemühungen, die Größe und Kosten von Hochfrequenzeinrichtungen zu verringern, blockiert. Dies ist häufig auf die inhärente Größe der bei einem Gesamt-Radiofrequenz-Filter verwendeten Resonatorstrukturen, auf Spezifikationsanforderungen, die eine erhöhte Anzahl von Resonatorstrukturen pro Filterfunktion vorschreiben, und auf eine Null-Toleranz in der Anzahl von in den Hochfrequenzsystemen erforderlichen Filtern zurückzuführen.
  • Demgemäß gab es einen Bedarf nach einem Filter, das die oben erwähnten und weitere, dem Stand der Technik zuzuordnenden Nachteile überwindet.
  • Die GB 2 067 848 offenbart ein Filter, das Sätze von Resonatorhohlräumen umfasst, wobei die Hohlräume in jedem Satz von Resonatorhohlräumen durch Schlitze gekoppelt werden, wobei Energie von einem Hohlraum in dem Satz zu dem nächsten über die Schlitze weitergeleitet wird.
  • Zusammenfassung der Erfindung
  • Die vorliegende Filter stellt ein Filter in einem Gehäuseaufbau bereit, wobei das Filter drei Sätze von Resonatorhohlräumen umfasst, wobei jeder Satz von Resonator hohlräumen aufgebaut und angeordnet ist, um Energie in eines der drei jeweilig zugewiesenen Bänder zu leiten, dadurch gekennzeichnet, dass das Filter ein kombiniertes Duplexer-Empfangsfilter ist, wobei zwei der drei Sätze von Resonatorhohlräumen angeordnet sind, um Energie in einem Funk- Empfangsmodus weiterzuleiten, und der andere der drei Sätze von Resonatorhohlräumen angeordnet ist, um Energie in einem Funk-Sendemodus weiterzuleiten, wobei jeder Satz von Resonatorhohlräumen mindestens einen oberen Q- Hohlraum mit einem entsprechenden Hohlraumvolumen und mindestens einen unteren Q-Hohlraum mit einem entsprechenden Hohlraumvolumen, das geringer als das dem oberen Q-Hohlraum entsprechende Volumen ist, aufweist.
  • Die vorliegende Erfindung stellt ferner ein Filter in einem Gehäuseaufbau bereit, wobei das Filter drei Sätze von Resonatorhohlräumen umfasst, wobei jeder Satz von Resonatorhohlräumen aufgebaut und angeordnet ist, um Energie in eines der drei jeweilig zugewiesenen Bänder zu leiten, dadurch gekennzeichnet, dass das Filter ein kombiniertes Duplexer-Empfangs filter ist, wobei zwei der drei Sätze von Resonatorhohlräumen angeordnet sind, um Energie in einem Funk- Empfangsmodus weiterzuleiten, und der andere der drei Sätze von Resonatorhohlräumen angeordnet ist, um Energie in einem Funk-Sendemodus weiterzuleiten, wobei das Filter ferner einen ersten rauscharmen Verstärker, der mit einem der beiden der drei Sätze von Resonatorhohlräumen gekoppelt ist, und einen zweiten rauscharmen Verstärker, der mit dem verbleibenden der beiden der drei Sätze von Resonatorhohlräumen gekoppelt ist, umfasst, wobei die ersten und zweiten rauscharmen Verstärker in getrennten Fächern einander gegenüberliegend innerhalb des Gehäuseaufbaus angeordnet sind.
  • Die obige Zusammenfassung ist nicht bestimmt, jeden Aspekt oder Vorteil der offenbarten Ausführungsformen zusammenzufassen. Dies ist der Zweck der ausführlichen Beschreibung und der Zeichnungen.
  • Kurzbeschreibung der Zeichnungen
  • Weitere Aspekte und Vorteile der Erfindung werden beim Lesen der folgenden ausführlichen Beschreibung und mit Bezug auf die Zeichnungen offensichtlich, in denen zeigen:
  • Fig. 1 eine Darstellung eines Kommunikationssystems, das ein kombiniertes Duplexer/Empfangs-Filterprodukt gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung aufnimmt;
  • Fig. 2 eine perspektivische Ansicht eines Duplexer/Empfangs-Filters gemäß einer weiteren Ausführungsform der vorliegenden Erfindung; und
  • Fig. 3 ein schematisches Diagramm des Duplexer/Empfangs-Filters von Fig. 2.
  • Obgleich die Erfindung für verschiedene Modifikationen und alternative Formen empfänglich ist, wurden spezifische Ausführungsformen derselben mittels Beispiel in den Zeichnungen gezeigt und werden hier ausführlich beschrieben. Es sollte jedoch offensichtlich sein, dass die ausführliche Beschreibung nicht bestimmt ist, die Erfindung auf die besonderen offenbarten Formen zu begrenzen. Im Gegenteil besteht die Absicht, alle Modifikationen, Äquivalente und Alternativen abzudecken, die innerhalb des Geists und Schutzumfangs der Erfindung fallen, wie es durch die beigefügten Ansprüche definiert ist.
  • Ausführliche Beschreibung
  • Man glaubt, dass die vorliegende Erfindung auf eine Vielfalt von RF- Anwendungen (Radiofrequenz-Anwendungen) anwendbar ist, bei denen ein niedriger Einfügungsverlust in dem Durchlassband mit hoher Dämpfung in dem Sperrbereich nahe dem Durchlassband wünschenswert ist, und/oder wo es wenig Platz zum Anordnen von Funkeinrichtungen gibt. Es wurde herausgefunden, dass die vorliegende Erfindung insbesondere für PCS-CDMA-Basisstationen, für Basisstationen zur zellularen Kommunikation und für andere Duplex- Kommunikationsanwendungen anwendbar und vorteilhaft ist. Obgleich die vorliegende Erfindung nicht so begrenzt ist, wird eine Würdigung der vorliegenden Erfindung am besten mittels einer bestimmten beispielhaften Anwendung, in diesem Fall im Zusammenhang eines derartigen Kommunikationssystems, dargelegt.
  • In den Zeichnungen veranschaulicht Fig. 1 eine Basisstation 10 gemäß einer bestimmten Anwendung und Ausführungsform der vorliegenden Erfindung, die ein Gehäuse 12 mit einem Empfänger 12a für eine Diversity-Antenne 30 und einen Duplexer 12b für eine Antenne 32 umfasst. Das Radio 10 wird allgemein dargestellt, um eine weite Vielfalt von Anordnungen und Ausführungen darzustellen. Das veranschaulichte Radio 10 umfasst eine CPU-basierte zentrale Steuereinheit 14, eine Audio- und Datensignalverarbeitungs-Schaltungsanordnung 16 und 18 für die jeweilige Übertragungs- und Empfangssignalisierung, und einen Leistungsverstärker 20 für die Übertragungssignalisierung.
  • Gemäß einer allgemeinen Ausführungsform der vorliegenden Erfindung für eine Anwendung, die einen niedrigen Einfügungsverlust erfordert, ist ein Satz von Resonatorhohlräumen besonders aufgebaut, um eine kompakte Filterstruktur beispielsweise zur Verwendung beim Filtern von Energie in den designierten Durchlassbändern für den Empfänger 12a und den Duplexer 12b bereitzustellen. Der Satz von Resonatorhohlräumen ist aufgebaut und angeordnet, um Energie in zumindest einem zugewiesenen Frequenzband weiterzuleiten. Der Satz umfasst eine erste Hohlraumstruktur, die ein entsprechendes Hohlraumvolumen aufweist und einen ersten Q liefert, und eine zweite Hohlraumstruktur, die ein entsprechendes Hohlraumvolumen aufweist und einen zweiten Q liefert. Das der zweiten Hohlraumstruktur entsprechende Hohlraumvolumen ist kleiner als das der ersten Hohlraumstruktur entsprechende Hohlraumvolumen. Durch Erhöhen des Volumens von mindestens einem der Hohlräume in dem Filter wird das Q des Filters erhöht, um einen bedeutend verringerten Einfügungsverlust zu liefern.
  • Wo es vorteilhaft ist, mehr als einen derartigen Satz von Resonatorhohlräumen in der gleichen Gehäusestruktur aufzunehmen, kann die vorliegende Erfindung eine bedeutende Rolle spielen. Bei dem Gehäuse 12 in Fig. 1 kann beispielsweise ein Satz von Resonatorhohlräumen aufgenommen sein, um das Empfangsfilter 12a zu implementieren, und zwei andere Sätze können aufgenommen sein, um die jeweiligen Übertragungs- und Empfängsfilterabschnitte des Duplexers 12b zu implementieren. Auf diese Art und Weise können die verschiedene Hohlraumgrößen mit Bezug zueinander angeordnet werden, um die Kompaktheit des Gehäuses zu optimieren.
  • Gemäß einer spezifischen Ausführungsform der vorliegenden Erfindung veranschaulicht Fig. 2 eine perspektivische Ansicht (obere Platte entfernt) eines in einem relativen kompakten Einzelgehäuse 42 implementierten Duplexer/Empfangs-Filters 40. Das Filter 40 umfasst drei Filter, die jeweils als ein Satz von fünf zusammengekoppelter Resonatorhohlräume implementiert sind. Die Filter werden allgemein als 44, 46 und 48 dargestellt, und die einzelnen Hohlräume jedes Satzes werden insbesondere als 44a bis 44e, 46a bis 46e bzw. 48a bis 48e dargestellt.
  • Wie es in dem schematischen Diagramm von Fig. 3 gezeigt ist, entspricht das erste Filter 44 dem Übertragungsfilter des Duplexerabschnitts des Gehäuses 42. Dieses Filter 44 empfängt Energie von dem Übertragungsabschnitt eines Radios, zum Beispiel von einem Leistungsverstärker, wie es beispielsweise in Fig. 1 offenbart ist, und filtert die Energie gemäß einem designierten Übertragungsfrequenz-Durchlassband. Von dem Filter 44 wird die gefilterte Energie mit der Funkantenne 50 zur Übertragung gekoppelt.
  • Das zweite Filter 46 entspricht dem Empfangsfilter des Duplexerabschnitts des Gehäuses 42. Dieses Filter 46 empfängt Energie von der Funkantenne 50 und filtert die Energie gemäß einem designierten Empfangsfrequenz-Durchlassband. Von dem Filter 46 wird die gefilterte Empfangsenergie mit einem ersten rauscharmen Verstärker 52 gekoppelt, bevor sie von dem Radio noch weiter verarbeitet wird.
  • Das dritte Filter 48 ist für das Filtern von von der Diversity-Antenne 50 gemäß einem designierten Empfangsfrequenz-Durchlassband empfangenen Signalen, das der Diversity-Antenne 54 zugeordnet ist. Von dem Filter 48 wird die gefilterte Empfangsenergie mit einem zweiten rauscharmen Verstärker 58 gekoppelt, bevor sie von dem Radio verarbeitet wird.
  • Die ersten und zweiten rauscharmen Verstärker 52 und 54 können mit Energie versorgt und beispielsweise nach Status und Alarmzustände überwacht werden, wobei eine mit dem Gehäuse über einen geeigneten Verbinder 58, wie beispielsweise einem D-Verbinder, gekoppelte herkömmliche Verdrahtung verwendet wird. Bei einer spezifischen Ausführungsform umfasst jeder rauscharme Verstärker einen Verstärker und eine Stromausfall-Alarmschaltung zum Überwachen des Stroms an den Verstärker. Ein D-Verbinder ist an jedem rauscharmen Verstärker verbunden, der die Leistung zum Versorgen des Verstärkers und das Ausgangssignal der Stromausfall-Alarmschaltung regelt, das zum Überwachen des Zustands des entsprechenden rauscharmen Verstärkers verwendet wird.
  • Das Gehäuse 42 enthält ebenfalls Sende- und Empfangsrichtungskoppler bei 42 und 64, die mit Sonden an den Ports 62a und 64a für herkömmliche Testzwecke gekoppelt sein können. Auf ähnliche Weise kann ein Empfangsrichtungskoppler bei 68 mit einer Testsonde beim Port 68 gekoppelt sein. Bei jedem dieser veranschaulichten Kopplerfächer kann eine herkömmliche Mikrostreifen- (oder andere geeignete) Schaltung gesichert werden.
  • Ein weiterer bedeutender Aspekt dieser letzteren Ausführungsform der vorliegenden Erfindung besteht aus dem Anordnen und der Größenbestimmung der einzelnen Hohlräume zusammen mit weiteren offenbarten Strukturen, so dass das Gehäuse 42 die notwendigen Filterfunktionen in einem relativ kompakten Bereich bereitstellen kann. Wie es in Fig. 2 veranschaulicht ist, sind einige der Hohlräume größer als andere Hohlräume. Beispielsweise umfasst das Filter 44 drei große Hohlräume 44b, 44c und 44d und zwei kleine Hohlräume 44a und 44e. Aus einem elektrischen Blickwinkel liefern, während die Reihenfolge der relativen Größen nicht kritisch ist, die größeren Hohlräume einen höheren Q als die kleinerer Hohlräume. Zusammen liefern die Q's der jeweiligen Hohlräume eine ausreichende Verringerung im Einfügungsverlust, um relativ strenge Ausgestaltungsspezifikationen zu erfüllen. Aus der Perspektive der nutzbaren Fläche kann durch Aufnehmen großer und kleiner Hohlräume die Anordnung der Hohlräume beim zum Sicherstellen, dass jede der veranschaulichten Strukturen in das Gehäuse ohne Überschreiten von Platzeinschränkungen passt, bedeutsam sein.
  • Ein weiterer bedeutsamer Aspekt der in Fig. 2 veranschaulichten Ausführungsform betrifft die Anordnungen der rauscharmen Verstärker 52 und 56 und des Testkopplers 64. Die rauscharmen Verstärker 52 und 56 sind jeweils als herkömmlich aufgebaute Schaltungen angeordnet, die in Hohlräumen 52a und 56a platziert sind. Die Schaltung für den rauscharmen Verstärker 52 ist an der Unterseite (in Fig. 2 nicht gezeigt) des Gehäuses 42 gesichert und direkt entgegengesetzt positioniert und im wesentlichen auf die gleiche Art und Weise wie der Hohlraum 56a auf der Oberseite des Gehäuses 42 angeordnet. Das Gehäuse 42, das aus Aluminium aufgebaut sein kann, umfasst eine die beiden Verstärker trennende Wand.
  • Jeder Satz von Resonatorhohlräumen wird unter Verwendung herkömmlicher Bandpassfiltertechniken, beispielsweise jeweils als koaxialer Resonator mit einem Mittelleiter implementiert, der nach oben von dem Boden des Gehäuses 42 in Richtung der oberen Platte herausragt.
  • Die Abmessungen, die verwendet werden, um die Mehrfilterstruktur zu implementieren, können sich verändern und größtenteils von den für die Einrichtung und die Art der bedienten Kommunikation vorgeschriebenen Filterspezifikationen abhängen. Bei einer spezifischen Ausführungsform, die auf eine PCS- CDMA-Basisstation gerichtet ist, kann der Einfügungsverlust wesentlich unter Verwendung von größeren Volumen für die Hohlräume 44b und 44c verringert werden. Wenn beispielsweise eine gemeinsame Hohlraumtiefe von 40 mm angenommen wird, können die Hohlräume 44b und 44c unter Verwendung eines Durchmessers von etwa 48 mm und die verbleibenden Hohlräume mit einem Durchmesser von etwa 45 nun implementiert werden. Das Gehäuse 42 mit den oben aufgeführten beispielhaften Hohlraumabmessungen kann mit Abmessungen (ungefähr) wie folgt implementiert werden: 42 mm dick (ausschließlich der Deckplatte); 317 mm lang (ausschließlich der Anbringungsverlängerungen an jedem Ende); und 158 mm breit. Diese Struktur kann beispielsweise verwendet werden, um eine Filterung für eine PCS-CDMA-Basisstation bereitzustellen, die in dem 1900 MHz-Bereich arbeitet.
  • Weitere Aspekte und Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung werden Fachleuten aus einer Betrachtung der Spezifikation und Praxis der hier offenbarten Erfindung offensichtlich. Beispielsweise kann das in Fig. 2 veranschaulichte Gehäuse mit weniger oder mehr als den drei veranschaulichten Filtern implementiert werden, und die offenbarte Auswahl von Hohlraumanzahl und Hohlraumgröße kann gemäß Ausgestaltungsspezifikationen variieren.

Claims (15)

1. Filter im einem Gehäuseaufbau (12, 42), wobei das Filter drei Sätze (44, 46, 48) von Resonator-Hohlräumen umfasst, wobei jeder Satz von Resonator- Hohlräumen aufgebaut und angeordnet ist, um Energie in eines der drei jeweilig zugewiesenen Bänder zu leiten, dadurch gekennzeichnet, dass das Filter ein kombiniertes Duplexer-Empfangsfilter ist, wobei zwei der drei Sätze von Resonator-Hohlräume angeordnet sind, um Energie in einem Funk-Empfangsmodus weiterzuleiten, und der andere der drei Sätze von Resonator-Hohlräumen angeordnet ist, um Energie in einem Funk-Sendemodus weiterzuleiten, wobei jeder Satz von Resonator-Hohlräumen mindestens einen oberen Q-Hohlraum mit einem entsprechenden Hohlraum-Volumen und mindestens einen unteren Q- Hohlraum mit einem entsprechenden Hohlraum-Volumen, das geringer als das dem oberen Q-Hohlraum entsprechende Volumen ist, aufweist.
2. Filter in einem Gehäuseaufbau (12, 42), wobei das Filter drei Sätze (44, 46, 48) von Resonator-Hohlräumen umfasst, wobei jeder Satz von Resonator- Hohlräumen aufgebaut und angeordnet ist, um Energie in eines der drei jeweilig zugewiesenen Bänder zu leiten, dadurch gekennzeichnet, dass das Filter ein kombiniertes Duplexer-Empfangsfilter ist, wobei zwei der drei Sätze von Resonator-Hohlräumen angeordnet sind, um Energie in einem Funk-Empfangsmodus weiterzuleiten, und der andere der drei Sätze von Resonator-Hohlräumen angeordnet ist, um Energie in einem Funk-Sendemodus weiterzuleiten, wobei das Filter ferner einen ersten rauscharmen Verstärker (52), der mit einem der beiden der drei Sätze von Resonator-Hohlräumen gekoppelt ist, und einen zweiten rauscharmen Verstärker (56), der mit dem verbleibenden der beiden der drei Sätze von Resonator-Hohlräumen gekoppelt ist, umfasst, wobei die ersten und zweiten rauscharmen Verstärker (52, 56) in getrennten Fächern (52a, 56a) einander gegenüberliegend innerhalb des Gehäuseaufbaus (12, 42) angeordnet sind.
3. Kombiniertes Duplexer-Empfangsfilter gemäß Anspruch 2, bei dem jeder Satz von Resonator-Hohlräumen (44, 46, 48) mindestens einen oberen Q- Hohlraum mit einem entsprechenden Hohlraum-Volumen und mindestens einen unteren Q-Hohlraum mit einem entsprechenden Hohlraum-Volumen, das geringer als das dem oberen Q-Hohlraum entsprechenden Volumen ist, aufweist.
4. Kombiniertes Duplexer-Empfangsfilter gemäß einem der Ansprüche 2 oder 3, bei dem der erste rauscharme Verstärker (52) in einem ersten Fach (52a) auf einer Seite des Gehäuseaufbaus und der zweite rauscharme Verstärker (56) in einem zweiten Fach (56a) auf einer von dem ersten Fach entgegengesetzten Seite des Gehäuses angeordnet ist.
5. Kombiniertes Duplexer-Empfangsfilter gemäß einem der Ansprüche 2 bis 4, ferner mit einem Prüfkoppler (62, 64), der jeweilige Sende- und Empfangs- Prüfsonden mit dem anderen der drei Sätze von Resonator-Hohlräumen und dem einen der beiden der drei Sätze von Resonator-Hohlräumen koppelt.
6. Kombiniertes Duplexer-Empfangsfilter gemäß Anspruch 5, ferner mit einem Prüfkoppler (68), der eine Empfangs-Prüfsonde mit dem verbleibenden der beiden der drei Sätze von Resonator-Hohlräumen koppelt.
7. Kombiniertes Duplexer-Empfangsfilter gemäß einem der Ansprüche 2 bis 6, bei dem der Gehäuseaufbau (12, 42) einen Port (58) zum Verbinden von Leistungssignalen für mindestens einen der rauscharmen Verstärker (52, 56) umfasst.
8. Kombiniertes Duplexer-Empfangsfilter gemäß einem der Ansprüche 2 bis 7, bei dem der Gehäuseaufbau (12, 42) einen Port (58) aufweist, der die von jedem der ersten und zweiten rauscharmen Verstärker (52, 56) gemeinsam benutzten Leistungssignale verbindet.
9. Kombiniertes Duplexer-Empfangsfilter gemäß einem der Ansprüche 2 bis 8, bei dem der Gehäuseaufbau (12, 42) einen Port (58) zum Verbinden von Leistungs- und Zustandssignalen für mindestens einen der rauscharmen Verstärker (52, 56) aufweist.
10. Kombiniertes Duplexer-Empfangsfilter gemäß einem der Ansprüche 2 bis 8, bei dem der Gehäuseaufbau (12, 42) einen Port (58) aufweist, der Leistungs- und Zustandssignale mit jedem der ersten und zweiten rauscharmen Verstärker (52, 56) verbindet, und der Gehäuseaufbau einen Kopplerhohlraum aufweist, der Energie zwischen einem Sende-Prüfport (62a) und dem anderen der drei Sätze von Resonator-Hohlräumen und zwischen einem Empfangs-Prüfport (64a) und dem einen der beiden der drei Sätze von Resonator-Hohlräumen koppelt.
11. Kombiniertes Duplexer-Empfangsfilter in einem Gehäuseaufbau gemäß Anspruch 10, wobei das Gehäuse (12, 42) ferner einen Koppler aufweist, der Energie zwischen einem zweiten Empfangs-Prüfport (68a) und dem verbleibenden einen der beiden der drei Sätze von Resonator-Hohlräumen koppelt, die angeordnet sind, um Energie in einem Empfangssignalmodus weiterzuleiten.
12. Kombiniertes Duplexer-Empfangsfilter in einem Gehäuseaufbau gemäß einem der Ansprüche 2 bis 11, bei dem der andere der drei Sätze von Resonator- Hohlräumen, der angeordnet ist, um Energie in einem Sendesignalmodus weiterzuleiten, aufgebaut und angeordnet ist, um Energie mit einem niedrigeren Einfügungsverlust als die beiden der drei Sätze von Resonator-Hohlräumen weiterzuleiten, die angeordnet sind, um Energie in einem Empfangssignalmodus weiterzuleiten.
13. Kombiniertes Duplexer-Empfangsfilter in einem Gehäuseaufbau gemäß Anspruch 12, bei dem der andere der drei Sätze von Resonator-Hohlräumen, die angeordnet sind, um Energie in einem Sendesignalmodus weiterzuleiten, den niedrigeren Einfügungsverlust als eine Funktion der Hohlraumgröße vorsieht.
14. Kombiniertes Duplexer-Empfangsfilter in einem Gehäuseaufbau gemäß einem der Ansprüche 2 bis 13, bei dem der andere der drei Sätze von Resonator- Hohlräumen, der angeordnet ist, um Energie in einem Sendesignalmodus weiterzuleiten, nicht mehr als sechs Hohlräume und nicht weniger als vier Hohlräume aufweist.
15. Kombiniertes Duplexer-Empfangsfilter in einem Gehäuseaufbau gemäß einem der Ansprüche 2 bis 14, bei dem der andere der drei Sätze von Resonator- Hohlräumen, der angeordnet ist, um Energie in einem Sendesignalmodus weiterzuleiten, mindestens einen ersten Hohlraum mit einem ersten Volumen und einen zweiten Hohlraum mit einem zweiten Volumen, wobei das erste Volumen größer als das zweite Volumen ist, aufweist.
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