DE69811005T2 - Elektrischer Brotröster - Google Patents

Elektrischer Brotröster

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SEB SA
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Moulinex Espana SA
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47JKITCHEN EQUIPMENT; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; APPARATUS FOR MAKING BEVERAGES
    • A47J37/00Baking; Roasting; Grilling; Frying
    • A47J37/06Roasters; Grills; Sandwich grills
    • A47J37/08Bread-toasters
    • A47J37/0814Bread-toasters with automatic bread ejection or timing means
    • A47J37/085Bread-toasters with automatic bread ejection or timing means with means for sensing the bread condition

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
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Description

  • Die Erfindung betrifft elektrische Brotröster, die in einem Gehäuse einen Röstraum aufweisen, der mit beiderseits eines Halters für einen zu röstenden Körper angeordneten Infrarot- Strahlungsheizvorrichtungen ausgerüstet ist, einen Infrarotmeßfühler, dessen Blickwinkel zu einer der Heizvorrichtung hin gerichtet ist, und eine Vorrichtung zur Steuerung der elektrischen Stromversorgung der Heizvorrichtungen aufweist, die einer Vorrichtung zur Messung der vom Meßfühler empfangenen Strahlung untergeordnet ist, die dazu dient, die Temperatur des in den Raum eingebrachten zu röstenden Körpers zu bestimmen und die eine Vorrichtung zur Verarbeitung des vom Meßfühler ausgesandten Signals und eine Vorrichtung zum Vergleichen eines aus der Signalverarbeitungsvorrichtung austretenden Signals (S) mit einem von einer Vorrichtung zur Regelung des Röstgrades ausgesandten Signal (N) aufweist.
  • Ein solcher Brotröster ist bereits bekannt aus dem Dokument EP-A-0 375 865.
  • In derartigen Brotröstern müssen die Meßvorrichtung sowie der Meßfühler während langer Jahre zuverlässig bleiben, unabhängig von den Bedingungen der Benutzung. Im Fall daß der zu röstende Körper, beispielsweise eine Brotscheibe, richtig zwischen die Heizvorrichtung und den Meßfühler eingesetzt ist, sorgt die Meßvorrichtung für einen normalen Röstzyklus und liefert die vom Benutzer ausgewählte Bräunung. Im Fall eines schlechten Einsetzens des zu röstenden Körpers und wenn sogar vergessen wurde, diesen Körper in den Röstraum einzusetzen, empfängt dagegen der Meßfühler direkt die von einer der Heizvorrichtungen ausgesandte Strahlung und wird dadurch geblendet. Diese intensive Strahlung ist nicht nur für die elektronischen Bauelemente des Meßfühlers schädlich sondern schädigt auch schwer die Meßvorrichtung, wenn nicht innerhalb einer recht kurzen Zeit eine Maßnahme zur Unterbrechung der Strahlung erfolgt.
  • Um diese Nachteile zu beheben, hat man vorgeschlagen, entweder vor dem Meßfühler bewegliche Klappen anzuordnen oder die Empfindlichkeit der Meßvorrichtung zu erhöhen, um die sofortige Abschaltung der Steuervorrichtung des Stromversorgung im Fall der Blendung des Meßfühlers zu erhalten. Die erste Lösung ist zu teuer und schwer durchzuführen. Die zweite Lösung dagegen führt den Benutzer in die Irre, der glaubt, wenn der zu röstende Körper schlecht plaziert ist, daß der Brotröster nicht funktioniert, weil die Abschaltung der Stromversorgung und die Einschaltung des Brotrösters bei den kontinuierlichen Röstzyklen aufeinanderfolgen.
  • Die Erfindung bezweckt die Behebung dieser Nachteile, indem eine Benutzungssicherheit für diesen Typ von Brotröster geschaffen wird.
  • Erfindungsgemäß weist die Meßvorrichtung zwischen der Verarbeitungsvorrichtung und der Komparatorvorrichtung eine Vorrichtung zur Umleitung des Signals (S) auf, deren Steuerung von einer Kurzzeit-Verzögerungsvorrichtung geführt wird, die am Ende dieser kurzen Zeit die Durchleitung des Signals (S) zur Komparatorvorrichtung wiederherstellt.
  • So unterbricht bei Abwesenheit oder im Fall eines schlechten Einsetzens des zu röstenden Körpers die Meßvorrichtung rasch die Heizvorrichtung jedoch mit einer geringen Verzögerung in Folge der Dauer der Verzögerungsvorrichtung, wodurch der Schutz des Meßfühlers und der Meßvorrichtung gewährleistet und im zweiten Fall eines schlechten Einsetzens ein schlechtes Rösten verhindert wird, da der Meßfühler nur wenig von der reflektierten Strahlung sondern hauptsächlich die direkte Strahlung mißt. Außerdem wird nach dieser Zeitspanne die Aufmerksamkeit des Benutzers durch die Abschaltung der Heizvorrichtung erregt und er kann sofort reagieren, entweder indem er eine Brotscheibe in den Röstraum stellt oder diese Scheibe richtig einsetzt, um eine normale Funktion zu erhalten.
  • Die Erfindung wird mit weiteren Einzelheiten und Vorteilen erläutert durch die folgende Beschreibung ohne Begrenzung auf das Beispiel mit Bezug auf die beigefügten Zeichnungen, worin
  • Fig. 1 zeigt schematisch einen Brotröster mit einem Meßfühler und einer Meßvorrichtung gemäß der Erfindung;
  • Fig. 2 zeigt ein Blockschema des Meßfühlers und der Meßvorrichtung gemäß der Erfindung;
  • Fig. 3 ist ein elektronisches Schema einer Ausführungsform der Erfindung.
  • Wie Fig. 1 zeigt, weist der Brotröster in einem Gehäuse 1 einen Grillraum 2 mit Infrarot-Heizvorrichtungen 3 auf, die beiderseits eines Halters 4 für einen zu röstenden Körper 5 angeordnet sind und jeweils beispielsweise aus einem Quarzrohr mit einem Widerstandsdraht bestehen. Diese Rohre sind symmetrisch bezüglich des Halters 4 angeordnet, der im vorliegenden Fall ein Röstgutwagen ist, der das zu röstende Nahrungsmittel trägt und in an sich bekannter Weise im Röstraum vertikal beweglich montiert ist.
  • Zwischen dem Gehäuse 1 und dem Röstraum 2 ist ein Infrarot-Fühler 6 angeordnet, dessen Blickwinkel schematisch gestrichelt dargestellt und auf eine der Heizvorrichtungen 3 gerichtet ist, d. h. auf ein entgegengesetztes der Quarzrohre. Im Ausführungsbeispiel ist der Meßfühler 6 vom Typ Thermoelement und an einem Halter 7 in einem Abstand von der Wand des Röstraums montiert, wobei sein empfindlicher Teil gegenüber einem Loch 8 angeordnet ist, das in der Wand des Röstraums ausgebildet ist. So kann der Fühler die von dem zu röstenden Körper abgegebene reflektierte Strahlung des Quarzrohrs empfangen.
  • Der Brotröster weist in an sich bekannter Weise eine Vorrichtung zur Steuerung der Stromversorgung der Heizvorrichtung auf, die einer Meßvorrichtung 10 für die vom Fühler 2 empfangene Strahlung untergeordnet ist, die zur Bestimmung der Temperatur des in den Röstraum eingesetzten zu röstenden Körpers bestimmt ist.
  • Die Meßvorrichtung weist auch eine Vorrichtung 12 zur Verarbeitung des vom Fühler ausgesandten Signals auf und eine Komparatorvorrichtung 13 zum Vergleich eines von der Verarbeitungsvorrichtung 12 abgegebenen Signals (S) mit einem Signal (N), das von einer Handregelvorrichtung 14 des Röstgrades ausgesandt wird.
  • Erfindungsgemäß weist die Meßvorrichtung 10 zwischen der Verarbeitungsvorrichtung 12 und der Komparatorvorrichtung 13 eine Vorrichtung 16 zur Umleitung des Signals (S) auf, deren Steuerung geführt ist von einer Verzögerungsvorrichtung 18 mit festgelegter kurzer Zeitdauer, die am Ende dieser Zeitdauer den Durchgang des Signals (S) zur Komparatorvorrichtung 13 wiederherstellt.
  • Um den Benutzungszustand des Brotrösters zu berücksichtigen, entweder einen ersten Zustand, der einem ersten Gebrauch und damit einem Anlauf bei Raumtemperatur entspricht, oder einen zweiten Zustand, der aufeinanderfolgenden Röstzyklen bei einer in der Nähe von 90ºC liegenden Zwischentemperatur des Röstraums entspricht, sieht die Erfindung außerdem vor, daß die Verzögerungsvorrichtung 18 zwei Werte von kurzer Dauer hat, die vom Gebrauchszustand des Brotrösters abhängen. So ist beim ersten Zustand die Dauer der Verzögerung in einem Bereich von 10 bis 12 Sekunden festgelegt, während im zweiten Fall dieser Wert eine Größenordnung von 3 Sekunden hat.
  • Erfindungsgemäß stellt in ihrem erstem Zustand des Starts in der Kälte und in dem Fall, wo beispielsweise die Brotscheibe nicht gegenüber dem Fühler 6 angeordnet ist, die Verzögerungsvorrichtung 18 den Durchlaß des Signals (S) zur Komparatorvorrichtung 13 erst am Ende des Verlaufs von 10 bis 12 Sekunden wieder her, wobei der Komparator das Signal (S) empfängt, das höher als das Signal (N) der Röststufe ist, und der Steuervorrichtung der Stromversorgung gestattet, die Heizvorrichtung 3 sofort abzuschalten.
  • Die Erfindung ist besonders interessant im Fall, wo der Brotröster sich in seinem zweitem Zustand befindet, da statt daß der Komparator 13 sofort auf die Steuervorrichtung einwirkt, um die Heizvorrichtung abzuschalten, die Verzögerungsvorrichtung 18 eine Verzögerung von 3 Sekunden einführt, eine Verzögerung, welche dem Benutzer zu erkennen gibt, daß sein Brotröster nicht defekt ist, und ihm daher ermöglicht, den beim Einsetzen des zu röstenden Körpers gemachten Fehler zu beheben.
  • Als Beispiel und mit Bezug auf Fig. 3, worin die gleichen Bezugszahlen beibehalten sind, um die gleichen erfindungsgemäßen Vorrichtungen zu bezeichnen, weist das elektronische Schema der Anmeldung einen Infrarotfühler 6 auf, der mit einer Signalverarbeitungsvorrichtung 12 verbunden ist, die einen Operationsverstärker 20 aufweist, dessen Ausgang mit einem Widerstand 21 verbunden ist. Der Ausgang 22 dieses Widerstandes ist einerseits mit einem Zweig verbunden, der zu einer Komparatorvorrichtung 13 führt und andererseits mit der Umleitungsvorrichtung 16, die aus einer Diode 23 und einem Operationsverstärker vom Typ LM 324 besteht, vom dem eine Stufe als Komparator 24 geschaltet ist, dessen zwei Ausgänge a, b jeweils mit einer Bezugsspannung (VREF) und einem Zweig verbunden sind, welcher die Verzögerungsvorrichtung 18 aufweist, die von einem Kondensator 25 und einem Lastwiderstand 26, der mit einer Speisespannung VCC verbunden ist, besteht. Die Komparatorvorrichtung 13 besteht aus einer Stufe des Operationsverstärkers LM 324, dessen Ausgang C mit einer Vorrichtung zur Steuerung der Stromversorgung verbunden ist. In dieser Ausführungsform weist die Vorrichtung in an sich bekannter Weise einen Elektromagneten 27 auf, der den Halter 4 freigibt und Stromkontakte (nicht gezeigt) am Ende des Röstzyklus öffnet, wobei die Stromversorgung des Elektromagneten vom Komparator 13 geführt ist.
  • Es wird nun die Arbeitsweise der oben beschriebenen Schaltung für den Fall erläutert, daß sich der Brotröster in seinem zweitem Zustand befindet, d. h. bei einer Zwischentemperatur des Röstraums bei 90ºC und einer Temperatur eines Quarzrohrs in der Nähe von 600ºC, wobei der zu röstende Körper (Brotscheibe) im Röstraum schlecht eingesetzt oder ganz abwesend ist. Infolgedessen empfängt der Fühler 6 nach Einschalten des Brotrösters für einen neuen Röstzyklus die maximale Strahlung des Quarzrohrs und das Signal (5) am Ausgang des Verstärkers 20 wird von der Diode 23 auf die Komparatorstufe 24 abgeleitet. Der Kondensator 25 ist mit der Spannung VCC während der Dauer von 3 Sekunden geladen, da er bereits nach seiner vorangehenden Entladung bei VCC/2 war. Die Komparatorstufe bewirkt so keinen Kurzschluß mehr und stellt den Durchlaß des Signals (S) zum positivem Eingang der Komparatorvorrichtung 13 wieder her. Der Ausgang C dieses Komparators befindet sich dann bei dem gleichen Potential VCC wie das des Elektromagneten. Dadurch ist der Elektromagnet nicht mehr gespeist und gibt den Halter 4 frei, indem er gleichzeitig die elektrische Stromversorgung der Quarzrohre unterbricht.

Claims (5)

1. Elektrischer Brotröster, der in einem Gehäuse (1) einen Röstraum (2) aufweist, der mit Infrarotheizvorrichtungen (3) ausgerüstet ist, die beiderseits eines Halters (4) für einen zu röstenden Körper (5) angeordnet sind, einen Infrarotfühler (6), dessen Blickwinkel auf eine der Heizvorrichtungen (3) hin gerichtet ist, und eine Steuervorrichtung der Stromversorgung der Heizvorrichtung (3) aufweist, die einer Meßvorrichtung (10) der vom Meßfühler (6) empfangenen Strahlung untergeordnet ist, welche dazu dient, die Temperatur des in den Röstraum (2) eingesetzten zu röstenden Körpers (5) zu bestimmen und die eine Vorrichtung (12) zur Verarbeitung eines ersten vom Meßfühler (6) ausgesandten ersten Signals und einen Komparator (13) zum Vergleich eines von der Verarbeitungsvorrichtung (12) ausgehenden zweiten Signals (S) mit einem von einer Vorrichtung zur Regelung des Röstgrads (14) ausgesandten dritten Signal (N) aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß die Meßvorrichtung (10) zwischen der Verarbeitungsvorrichtung (12) und der Komparatorvorrichtung (13) eine Vorrichtung zur Umleitung des zweiten Signals (S) aufweist, deren Steuerung geführt ist von einer Verzögerungsvorrichtung (18) mit kurzer Dauer, welche am Ende dieser Dauer den Durchgang des zweiten Signals (S) zur Komparatorvorrichtung (13) wieder herstellt.
2. Brotröster nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Meßfühler (6) vom Typ Thermoelement ist.
3. Brotröster nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Verzögerungsvorrichtung (18) zwei Werte der kurzen Dauer hat, die vom Benutzungszustand des Brotrösters abhängen.
4. Brotröster nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß in einem ersten Benutzungszustand der Wert der Dauer der Verzögerung in einem Bereich von 10 bis 12 Sekunden festgelegt ist, während in einem zweitem Zustand, der aufeinanderfolgenden Röstzyklen entspricht, der Wert der Dauer der Verzögerung in der Größenordnung von 3 Sekunden liegt.
5. Brotröster nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung (12) zur Signalverarbeitung einen ersten Operationsverstärker (20) aufweist, dessen Ausgang mit einem Widerstand (21) verbunden ist, der einerseits mit einer zur Komparatorvorrichtung (13) führenden Leitung und andererseits mit der Umleitungsvorrichtung (16) verbunden ist, die aus einer Diode (23) und einem zweitem Operationsverstärker besteht, von dem eine Stufe (24) als Komparator mit der Verzögerungsvorrichtung (18) verbunden ist, wobei die Komparatorvorrichtung (13) auch von einer Stufe des zweiten Operationsverstärkers gebildet ist und dessen Ausgang (C) mit der Steuervorrichtung der Stromversorgung verbunden ist, welche einen Elektromagneten (27) umfaßt, der besonders zum Öffnen der Stromversorgungskontakte bestimmt ist.
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