DE69812449T2 - Fahrrad mit Zweiradantrieb - Google Patents

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    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
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    • B62M1/00Rider propulsion of wheeled vehicles
    • B62M1/12Rider propulsion of wheeled vehicles operated by both hand and foot power

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Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft ein Fahrrad mit Zweiradantrieb von der Bauart, bei der, ebenso wie das Hinterrad, das von den Beinen eines Radfahrers angetrieben wird, auch das Vorderrad ein Antriebsrad sein kann, das von den Armen des Radfahrers angetrieben wird.
  • Bei den ersten Fahrradbauarten, den sogenannten Velozipeden, wirkte das Vorderrad als Antriebsrad. Wie allgemein bekannt, wurden nachfolgend die gegenwärtigen Fahrradbauarten aufgegriffen – praktischer und komfortabler und vor allem stabiler und sicherer – in denen das Antriebsrad das Hinterrad ist. Seit Jahrzehnten haben diese Fahrräder ihre übliche und unveränderte Konfiguration und Basismechanik bewahrt, mit denen sie sich über die ganze Welt ausgebreitet haben. Nichtsdestotrotz sind aufgrund der Tatsache, daß besagte Fahrräder ein einziges Antriebsrad einsetzen, das gewöhnlich von Pedalen betrieben wird, die lediglich von den Beinen des Radfahrers bewegt werden, ohne Möglichkeit, die Anstrengungen zwischen Beinen und Armen zu verteilen, über die Jahre viele Versuche unternommen worden, um ein Fahrrad mit Zweiradantrieb herzustellen. Diese vorgeschlagenen Lösungen – immer äußerst kompliziert und kaum zuverlässig – haben niemals irgendwelchen praktischen Erfolg gehabt und noch weniger eine Massenproduktion zugelassen. Dies hing im wesentlichen von der Schwierigkeit ab, eine ausreichende Kippsicherheit des Fahrrads, sowohl auf einem geradlinigen Weg, wenn die Tretkurbeln für das Vorderrad mit den Armen kontinuierlich betätigt werden, und vor allem, wenn gebremst oder Kurven gefahren werden müssen, zu erhalten. Dieses Problem muß unverändert praktisch gelöst werden, sowohl bei den Fahrrädern, bei denen die Lenkstange von den Tretkurbeln für das Vorderrad getrennt gehalten worden ist (wie im Falle von EP-714825 und auch von DE-2502868, worin jedoch die von den Armen eines Radfahrers betätigten Tretkurbeln das Hinterrad bewegen) – bei denen die Hände des Radfahrers die Pedalen der vorderen Tretkurbeln freigeben müssen, um die Lenkstange zu ergreifen, wenn gebremst oder eine Kurve gefahren werden muß – als auch bei den Fahrrädern, worin die Lenkstange mit den die Pedalkurbeln betätigenden Hebeln kombiniert ist (wie im Falle von US-4498684, EP-285115, FR-2699884, WO96/35605, DE-19603199) – bei denen sich die Instabilität aus den ernsthaften Schwierigkeiten beim Koordinieren der unterschiedlichen Bewegungen der Arme und Hände mit denjenigen zum Drehen der Tretkurbeln und der Lenkstange und/oder Betätigen der an der Lenkstange montierten Bremsen herleitet.
  • Dieses Problem – das besonders wahrgenommen wird, wenn scharfe Kurven gefahren werden müssen und/oder beim Fahren derartiger Kurven gebremst werden muß – ist in der Tat in dem kürzlichen EP-A1-714825 angegangen worden, das ein Mittel, an dem sich der Rumpf des Radfahrers anlehnen kann, bereitstellt, das mit der Fahrradsteuerbuchse zu verbinden ist, wobei besagtes Mittel die Lenkstange enthält. Aufgrund der von dem Radfahrer eingenommenen zentralen Anlehnposition (die aus Kippsicherheitszwecken nicht zuläßt, Vorteil von den durch besagte Anlehnposition bestimmten Kräften effektiv zu nutzen) und aufgrund der unvernünftigen Position der Lenkstange garantiert nichtsdestotrotz diese Lösung nicht die Kippsicherheit, die sie liefern soll.
  • All dies schreckt von der Verwendung und somit der Produktion von Rädern mit Zweiradantrieb ab, die, aus vielen weiteren Gründen, von zahlreichen Klassen von Benutzern verlangt werden.
  • Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht somit darin, ein Fahrrad mit Zweiradantrieb zu liefern, das einerseits zuläßt, optional entweder eines oder beide seiner Räder als Antriebsräder zu verwenden, und andererseits seine Verwendung von jeder Person, nach einer sehr kurzen Testperiode, ohne Eingehen eines Risikos und mit großer Sicherheit und großem Komfort zuläßt.
  • Die Aufgabe wird vollständig gelöst durch ein Fahrrad, umfassend: einen Rahmen mit Sattel; eine feststehende Hintergabel und eine unter Bedienung einer Lenkstange steuerbare Steuergabel; zwei Antriebsräder, wobei jedes von einem Paar Tretkurbeln mit Zahnkranz über eine Kettenübersetzung angetrieben wird, wobei das Paar von hinteren Tretkurbeln von den Beinen des Radfahrers und das vordere Paar von den Armen des Radfahrers betätigt wird; Bremsen; und Anlehnmittel, die zum Verbinden mit der Lenkstange und/oder der Vordergabel gestaltet sind, an die der Rumpf des Radfahrers gelehnt werden kann, um die Position des Vorderrades in ungesteuerten Zuständen stabil zu halten, und die mindestens eine Stange umfassen, die zum Verbinden in einer geneigten Position mit der Lenkstange oder der Vordergabel gestaltet ist, und dadurch gekennzeichnet, daß die Anlehnmittel zwei verschiedene Halter für den Rumpf des Radfahrers umfassen, die mit der Stange verbunden und gegenseitig beabstandet sind, wobei die Halter im wesentlichen in Übereinstimmung mit den Achselhöhlen des Radfahrers vorgesehen sind.
  • Vorzugsweise umfassen die Anlehnmittel – die zur lösbaren Verbindung mit der Lenkstange des Vorderrades und auch lösbaren Befestigung an dem Rumpf des Radfahrers mittels Gurte zum Umgeben seiner Arme entsprechend den Achselhöhlen gestaltet sind – eine einzige Stange, die zur Verbindung in einer geneigten Position durch bloßes Stecken in einer sofort lösbaren Weise mit einem Gleitstück gestaltet ist, das an der Lenkstange befestigt und in Längsrichtung zum Fahrradrahmen einstellbar ist.
  • Vorteilhafterweise ist das Paar von vorderen Tretkurbeln, in dem Fahrrad gemäß der vorliegenden Erfindung, über und etwas vor der Lenkstange montiert und ist seine Querabmessung nicht nur geringer als der Abstand zwischen den Haltern für den Rumpf des Radfahrers, sondern auch geringer als die Querabmessung der Lenkstange, während das Gleitstück mittels einer Sicherungsschraube in der erforderlichen Einstellposition fixiert ist.
  • Weitere Merkmale und Vorteile des Fahrrades gemäß der vorliegenden Erfindung werden jedenfalls anhand der folgenden ausführlichen Beschreibung einer bevorzugten Ausführungsform derselben ersichtlicher werden, die lediglich beispielhaft erfolgt und in den beigefügten Zeichnungen dargestellt ist, in denen:
  • 1 eine Seitenansicht des Fahrrads gemäß der Erfindung zeigt;
  • 2 eine Vorderansicht des in 1 gezeigten Fahrrads zeigt; und
  • 3 eine, gegenwärtig bevorzugte, verstellbare Anordnung zum Verbinden der Anlehnmittel mit der Fahrradlenkstange im Detail zeigt.
  • Unter Bezugnahme auf die 1 und 2 umfaßt das Fahrrad mit Zweiradantrieb gemäß der vorliegenden Erfindung in bekannter Weise, wie ein herkömmliches Fahrrad, einen Rahmen T mit Sattel S, eine feststehende Hintergabel FP und eine unter Bedienung einer Lenkstange M steuerbare Vordergabel FA, Bremsen und weitere mögliche Zubehörkomponenten. Ebenfalls in bekannter Weise umfaßt das Fahrrad gemäß der Erfindung zwei Antriebsräder RP, RA, wobei jedes von einem Paar Tretkurbeln PP, PA, mit Zahnkranz C, über eine Kettenübersetzung CT angetrieben wird, wobei das Paar von hinteren Tretkurbeln PP von den Beinen des Radfahrers betätigt wird, während das vordere Paar PA von den Armen des Radfahrers betätigt wird.
  • Mit der Fahrradlenkstange M sind Mittel 1 verbunden, an die sich der Rumpf des Radfahrers lehnen kann, um die Position des Vorderrades RA in ungesteuertem Zuständen im wesentlichen stabil zu halten. Gemäß der Erfindung umfassen die Anlehnmittel 1 eine Stange 2, die zum Verbinden in einer geneigten Position mit der Lenkstange M gestaltet ist, und zwei verschiedene Halter 3, 4 für den Rumpf des Radfahrers, die über ein Querstück 5 mit der Stange 2 verbunden und gegenseitig voneinander beabstandet sind, wobei die Halter im wesentlichen in Übereinstimmung mit den Achselhöhlen des Radfahrers vorgesehen sind.
  • In der dargestellten Ausführungsform des Fahrrades mit Zweiradantrieb gemäß der vorliegenden Erfindung kann die Stange 2 der Anlehnmittel 1 in einer geneigten Position – durch bloßes Stecken in einen geneigten Abschnitt 9 in einer sofort lösbaren Weise – mit einem Gleitstück 7 verbunden werden, das an der Lenkstange M des Vorderrades RA befestigt und in Längsrichtung zum Fahrradrahmen einstellbar ist. Genauer gesagt – wie in 3 gezeigt – umfaßt das Ende der Stange 2, nahe der Lenkstange M, gegenüberliegende querverlaufende Ansätze 8, während das Gleitstück 7 wiederum einen geneigten Vorsprung 9, der einen Sitz für die Stange 2 bildet, mit gegenüberliegenden Schlitzen 10 für die Ansätze 8 umfaßt. Die Stange 2 kann somit in das Gleitstück 7 eingreifen und eine Bajonettverbindung bilden, die leicht zu bedienen und wirklich effizient ist. Die Position des Gleitstückes 7 kann in Längsrichtung zum Fahrradrahmen durch Verschieben des Gleitstückes entlang eines Sitzes 11 mit Schlitzen 12, 13, die zum Gleiten in der Lenkstange M vorgesehen sind, und durch lösbares Sichern des Gleitstückes mit einer Schraube 14 eingestellt werden.
  • Weiterhin weisen, in der dargestellten Ausführungsform, die Halter 3, 4, in die sich die Stange 2 gabelt, an dem Ende gegenüber demjenigen nahe der Lenkstange M, die gebogene Gestalt einer Achselhöhle auf und können sie, in einer lösbaren Weise, an dem Rumpf des Radfahrers mittels Gurte 15 gesichert werden, die zum Umgeben der Arme des Radfahrers entsprechend den Achselhöhlen gestaltet sind. Die Gurte 15 können mit Schnallen oder mit einem sofort lösbaren selbstklebenden Streifen, allgemein als VELCRO (eingetragene Marke) bezeichnet, ausgestattet sein.
  • In der oben beschriebenen und dargestellten Anordnung ist das Paar von vorderen Tretkurbeln PA über und etwas vor der Lenkstange M montiert, wobei sein Zahnkranz C seitlich in Bezug auf das Vorderrad RA verschoben ist, um seinen Eingriff mit dem Freilauf 16 des Vorderrades mittels der Kettenübersetzung CT zu gestatten. Wie in 2 zu sehen ist, weist das Paar von vorderen Tretkurbeln PA eine Querabmessung auf, die nicht nur geringer als der Abstand zwischen den Haltern 3, 4 für den Rumpf des Radfahrers, sondern auch geringer als die Querabmessung der Lenkstange M ist.
  • Das Fahrrad gemäß der vorliegenden Erfindung kann in einer herkömmlichen Weise verwendet werden, wenn es ins Laufen gebracht wird, indem mit den Beinen nur die hinteren Tretkurbeln PP betätigt werden. In diesem Fall ergreift der Radfahrer – auch in herkömmlicher Weise – die Lenkstange M und kann er von der Verwendung der Anlehnmittel 1 absehen.
  • Wenn jedoch der Radfahrer den bei dem Fahrrad verfügbaren Zweiradantrieb verwenden möchte, oder alternativ, wenn er das Fahrrad lediglich mit der Kraft seiner Arme fahren möchte, wird er die Anlehnmittel 1 durch Stecken der Stange 2 in den geeigneten Sitz des an der Lenkstange M fixierten Gleitstückes 7 und durch Befestigen der Achselhöhlenhalter 3, 4 an seinem Körper mittels der Gurte 15 montieren müssen. Er wird danach seinen Rumpf an die Halter 3, 4, lehnen müssen, um eine nach vorne geneigte Position einzunehmen, die ihm gestattet, die vorderen Tretkurbeln PA mit seinen Händen komfortabel zu erreichen, nachdem er die Lenkstange M losgelassen hat. Der Radfahrer kann somit auch das Vorderrad RA des Fahrrades, durch Einwirken mit seinen Armen auf die vorderen Tretkurbeln PA entweder simultan mit oder unabhängig von der Einwirkung seiner Beine auf die hinteren Tretkurbeln PP bewegen. Die Struktur der die Stange 2, das Querstück 5 und die Achselhöhlenhalter 3, 4 umfassenden Anlehnmittel 1 gestattet dem Radfahrer, durch geeignete Drücke und Positionierungen seines Rumpfes, die Belastungen auszugleichen, die dazu neigen, nicht erwünschte Schwenker dem Vorderrad RA aufzuerlegen, während sie jedoch diese nicht wahrnehmbaren Schwingungen des Rades zuläßt, die unverzichtbar sind, um das Fahrrad in Balance zu halten. Das Fahrrad kann somit einen geradlinigen Weg, ohne unerwünschtes seitliches Schleudern, sowohl bei der Fahrt mit Zweiradantrieb als auch bei der Fahrt mit einfachem Vorderradantrieb beibehalten. Wenn der Radfahrer weite Kurven fahren möchte, ohne Bremsen zu müssen, kann er damit fortfahren, mit seinen Händen zu fahren, und moderates Schleudern des Rades, durch Drücke und Drehungen seines Rumpfes, aufgrund der Anlehnmittel 1 erzielen. Wenn der Radfahrer stattdessen scharfe Kurven fahren möchte, wird er seine Hände von den vorderen Tretkurbeln PA nehmen und die Lenkstange M ergreifen müssen, sowohl um zu bremsen als auch um zu steuern; zur selben Zeit wird er seinen Rumpf zurücknehmen müssen, um ihn von den Anlehnmitteln 1 freizugeben und jegliche Einwirkung desselben auf die Lenkstange M auszuschließen. Mit dieser Bewegung lösen sich die Anlehnmittel 1 von dem Fahrrad und bleiben sie von den Schultern des Radfahrers hängend; man sollte in der Tat berücksichtigen, daß die Anlehnmittel 1 dauernd mit dem Rumpf des Radfahrers verbunden sind, selbst wenn sie freigegeben werden, da sie mittels der Gurte 15 mit seinen Achselhöhlen verbunden sind. Diese Bedienung ist recht einfach und schnell aufgrund der Positionierung der vorderen Tretkurbeln PA nahe der Lenkstange M, aufgrund der außerhalb der Tretkurbeln befindlichen Lenkstange M und aufgrund des leichten Lösens der Stange 2 von dem Gleitstück 7, das durch die einfachen Bajonettverbindungen 8, 10 erhalten wird. Die Bedienung in entgegengesetztem Sinne ist nahezu so leicht – wenn auch weniger schnell, da die Stange 2 wieder in das Gleitstück 7 gesteckt werden muß – und kann, andererseits, auch etwas länger benötigen, ohne die korrekte Steuerung und die Balance des Fahrrades zu beeinträchtigen.
  • Die Einstellung der Position des Gleitstückes 7 in Längsrichtung zum Fahrradrahmen T läßt zu, die Position der Anlehnmittel 1 bestmöglich an die körperliche Konfiguration des Radfahrers (speziell an seine Höhe) und an seine Fahrposition anzupassen.
  • Das Fahrrad gemäß der vorliegenden Erfindung kann, abgesehen davon, daß es sicher und komfortabel ist, wenn man auf einem geradlinigen Weg fährt, nahezu wie ein normales Fahrrad mit einfachem Hinterradantrieb – und immer unter den sichersten Bedingungen – sogar von kaum fachkundigen Leuten gefahren werden, deren Reflexe nicht besonders schnell sind.
  • Das Fahrrad kann mit Gangschaltgetrieben für den Hinterradantrieb und für den Vorderradantrieb oder nur für den Hinterradantrieb ausgestattet werden, wobei die jeweiligen Einrichtungen in einer vollkommen herkömmlichen Weise funktionieren.
  • Das Fahrrad gemäß der vorliegenden Erfindung hilft in großem Maße dabei, den Kraftaufwand der Arme und Beine eines Radfahrers sanfter und ruhiger zu machen, auch wenn sie abgewechselt werden, und reduziert Belastungen und Müdigkeit. Es läßt auch eine bessere Beschleunigung zu, um die Erschwernisse der Straße zu überwinden, speziell wenn man schwere Steigungen angehen muß. Eine weitere wichtige Eigenschaft des vorliegenden Fahrrads besteht darin, daß es auch von Leuten verwendet werden kann, die hinsichtlich der Verwendung ihrer Beine behindert sind und für die es gleichermaßen möglich sein wird, lange Strecken ohne zu viel Schwierigkeit zurückzulegen.
  • Es versteht sich, daß die Erfindung nicht auf die vorangehend dargestellte besondere Ausführungsform beschränkt ist, die lediglich ein Beispiel derselben wiedergibt, sondern daß mehrere andere Ausführungsformen und Modifikationen derselben vorstellbar sind, die alle innerhalb des Bereiches eines Fachmannes auf dem Gebiet liegen, ohne dadurch aus dem Schutzbereich der vorliegenden Erfindung zu fallen.

Claims (5)

  1. Fahrrad mit Zweiradantrieb, umfassend: einen Rahmen (T) mit Sattel (S); eine feststehende Hintergabel (FP) und eine unter Bedienung einer Lenkstange (M) steuerbare Vordergabel (FA); zwei Antriebsräder (RP, RA), wobei jedes von einem Paar Tretkurbeln (PP, PA) mit Zahnkranz (C) über eine Kettenübersetzung (CT) angetrieben wird, wobei das Paar von hinteren Tretkurbeln (PP) von den Beinen des Radfahrers und das vordere Paar (PA) von den Armen des Radfahrers betätigt wird; Bremsen; und Anlehnmittel (1), die zum Verbinden mit der Lenkstange (M) und/oder der Vordergabel (FA) gestaltet sind, an die der Rumpf des Radfahrers gelehnt werden kann, um die Position des Vorderrads (RA) in ungesteuerten Zuständen stabil zu halten, wobei die Anlehnmittel (1) mindestens eine Stange (2) umfassen, die zum Verbinden in einer geneigten Position mit der Lenkstange (M) oder der Vordergabel (FA) gestaltet ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Anlehnmittel zwei verschiedene Halter (3, 4) für den Rumpf des Radfahrers umfassen, die mit der Stange (2) verbunden und gegenseitig beabstandet sind, wobei die Halter (3, 4) im wesentlichen in Übereinstimmung mit den Achselhöhlen des Radfahrers vorgesehen sind.
  2. Fahrrad nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Anlehnmittel (1) zur lösbaren Verbindung mit der Lenkstange (M) des Vorderrades (RA) und auch lösbaren Befestigung an dem Rumpf des Radfahrers mittels Gurte (15) zum Umgeben seiner Arme entsprechend den Achselhöhlen gestaltet sind.
  3. Fahrrad nach irgendeinem der Ansprüche 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Anlehnmittel (1) eine einzige Stange (2) umfassen, die zur Verbindung in einer geneigten Position durch bloßes Stecken in einen geneigten Abschnitt (9) in einer sofort lösbaren Weise mit einem Gleitstück (7) gestaltet ist, das an der Lenkstange (M) des Vorderrades (RA) befestigt und in Längsrichtung zum Fahrradrahmen (T) einstellbar ist.
  4. Fahrrad nach irgendeinem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Paar von vorderen Tretkurbeln (PA) über und etwas vor der Lenkstange (M) montiert ist und seine Querabmessung nicht nur geringer als der Abstand zwischen den Haltern (3, 4) für den Rumpf des Radfahrers, sondern auch geringer als die Querabmessung der Lenkstange (M) ist.
  5. Fahrrad nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Gleitstück (7) mittels einer Sicherungsschraube (14) in der erforderlichen Einstellposition fixiert ist.
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