DE69812866T2 - Verbindung für Auswechselflüssigkeitsbehälter in Tintenstrahldruckern - Google Patents

Verbindung für Auswechselflüssigkeitsbehälter in Tintenstrahldruckern Download PDF

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Description

  • Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen Ersatz-Fluidbehälter, der mit dem Druckerfarbensystem eines Tintenstrahldruckers zu verbinden ist.
  • Im Stand der Technik des Tintenstrahldruckens ist es wohlbekannt, austauschbare Behälter mit Tinte/Druckerfarbe und Lösemittel an Druckerfarbsystemen von Tintenstrahldruckern anzubringen, damit das Fluid in dem Druckerfarbsystem anforderungsgemäß ergänzt werden kann. Tinte/Druckerfarbe und Lösemittel, wie sie beim Tintenstrahldrucken benutzt werden, sind häufig flüchtig und schädlich, und deshalb ist es wünschenswert, für saubere und sichere Möglichkeiten beim Umgang mit ihnen zu sorgen. Es ist auch sehr wichtig, daß die korrekte Druckerfarbe oder das korrekte Lösemittel für einen vorgegebenen Anwendungsfall verwendet wird und daß diese Druckerfarbe oder dieses Lösemittel in keiner Weise kontaminiert ist. Deshalb ist es ein Ziel der Erfindung, einen Austausch von Druckerfarbe- und Lösemittelbehältern unter Anbringung und Entfernung in sauberer und einfacher Weise ohne Verschütten in einen oder aus einem Tintenstrahldrucker zu ermöglichen, und es ist ebenfalls wünschenswert, sicherzustellen, daß Druckerfarbe und Lösemittel korrekt an dem Tintenstrahldrucker befestigt werden.
  • Es ist bereits vorgeschlagen worden, die Behälter mit Gewindeschraubverbindungen zu versehen, und auch, die Behälter mit einschnappbaren drehbaren Ringen auszurüsten, die geeignetermaßen beabstandete Vorsprünge aufweisen, die mit Rezessen in zusammenwirkenden Teilen zusammenpassen, an denen der Behälter befestigt werden soll. Während solche Verbindungssysteme zufriedenstellend arbeiten können, da die Ringe im Schnappsitz an die Behälter angefügt werden und den einzigen Mechanismus zum Vermeiden ungenauen Einpassens bilden (wobei die Behälter sonst die gleichen sind), ist es möglich, daß falsche Ringe eingesetzt werden und daß man mit dem System nicht in der Lage ist, die Herstellung falscher Verbindungen zu vermeiden. Schraubgewindeverbindungen sind ferner in ihrer Betätigung langsam.
  • Gemäß der vorliegenden Erfindung weist ein Behälter zum Nachfüllen von Druckerfarbe oder Lösemittel in einem Tintenstrahldrucker-Druckerfarbsystem einen Einsteckverbinder zur Anbringung an einem damit passenden Verbinder an dem Druckerfarbsystem entlang einer Achse, durch die Fluid innerhalb des Behälters an das Druckerfarbsystem überführt werden kann, auf und ist dadurch gekennzeichnet, daß benachbart zu dem Verbinder eine Kurven- oder Nockenfläche angeordnet ist, um den Verbinder sich von dem damit zusammenpassenden Verbinder bei Drehung des Behälters in einer ersten Richtung um die Achse lösen zu lassen.
  • Die Erfindung schließt weiterhin einen Adapter ein, um die Verbindung eines solchen Behälters mit einem Druckerfarbsystem eines Tintenstrahldruckers zu ermöglichen, wobei der Adapter einen Verbinder zum Zusammenpassen mit dem entsprechenden Einsteckverbinder des Behälters aufweist und durch den Fluid innerhalb des Behälters an das Druckerfarbsystem geleitet werden kann, und ist dadurch gekennzeichnet, daß eine Kurven- oder Nockenfläche angeordnet ist, um den Behälterverbinder sich von dem Adapter bei Drehung des Verbinders in der ersten Richtung lösen zu lassen.
  • Vorzugsweise ist die Kurvenfläche entweder an dem Behälter oder dem Adapter eine ringförmige Schraubenwendel-Kurvenfläche, die um den betreffenden Verbinder herum angeordnet ist, und die Kurvenfläche entweder an dem betreffenden Adapter oder dem betreffenden Behälter ist eine Nockenstößelfläche zum Angriff an der Schraubenwendelfläche.
  • Der Adapter kann ebenfalls eine Schraubgewindeverbindung zu einem Fluidreservoir des Farbsystems umfassen.
  • Vorzugsweise sind, wenn getrennte Nachfüll-Druckerfarben- und Lösemittelbehälter im selben System vorgesehen sind, die betreffenden Behälter- und Adapterverbinder so ausgestaltet, daß eine Befestigung des anderen Behälters vermieden werden kann. Dies kann man, wenn eine der Kurvenoberflächen eine Schraubenwendel-Kurvenfläche ist, leicht erreichen, indem die Kurvenfläche gegensinnig gestaltet wird.
  • Vorzugsweise weisen beide Kurvenflächen einen großen Berührungsbereich auf, um den Berührungsdruck zu verringern. Aus dem gleichen Grund ist es ebenfalls wünschenswert, daß mehrere Kurvenflächen sowohl am Behälter als auch am Adapter vorgesehen sind.
  • Es ist weiter bevorzugt, daß die Kurvenflächen so angeordnet sind, daß eine Drehung um 90° in der ersten Richtung Verbinder und Adapter vollständig voneinander trennt.
  • Ein Beispiel der vorliegenden Erfindung wird im folgenden unter Bezugnahme auf die begleitenden Zeichnungen beschrieben, in denen:
  • 1 eine Darstellung eines Ersatz-Druckerfarbbehälters und eines Adapters zur Anbringung an einem Druckerfarbsystem eines Tintenstrahldruckers ist;
  • 2 eine Darstellung eines Ersatz-Druckerfarbbehälters ist, der mit einem Adapter zur Anbringung an einem Druckerfarbsystem eines Tintenstrahldruckers verbunden ist; und
  • 3 ein Schaltbild eines Druckerfarbsystems unter Verwendung von Adaptern und Behältern der vorliegenden Erfindung ist.
  • Unter Bezugnahme auf 1 weist ein Ersatz-Druckerfarbe(Tinten)- oder Lösemittelbehälter 1 zur Anbringung an einem Tintenstrahldrucker-Druckerfarbsystem (siehe 3) einen Verbinder 7 auf, der entlang seiner Peripherie zwei Rezesse 2 hat. Der Behälter 1 kann mit einem Adapter 3 verbunden sein (wie in 2 gezeigt), der mit einem Druckerfarbsystem des Tintenstrahldruckers verbunden ist. Der Adapter 3 ist entweder integraler Bestandteil des Tintenstrahldruckers oder eine separate, lösbare Einheit, wodurch die Befestigung an Anschlüssen des Druckerfarbsystems verschiedener Tintenstrahldrucker möglich wird, um zu ermöglichen, daß die Behälter an einer Reihe von Druckern angebracht werden können, wobei er in diesem Fall einen Schraubengewindeabschnitt 3' umfassen kann. Der Adapter 3 weist zwei Vorsprünge 4 auf, die geeignet sind, mit den Rezessen 2 des Druckerfarbbehälters 1 zu korrespondieren, wenn der Behälter 1 und der Adapter 3 völlig miteinander verbunden sind. Zwischen den Vorsprüngen 4 weist der Adapter 3 ein Aufnahmeloch 8 auf, das einen Einsteckabschnitt 9 des Verbinders 7 aufnehmen kann. Eine „O"-Ring-Dichtung in dem Loch 8 stellt eine dichtende Verbindung sicher, wenn Adapter 3 und Verbinder 7 vollständig verbunden sind.
  • Die Rezesse 2 haben jeder eine Nockenstößeloberfläche 5, die gegenüber der Zentralachse der Verbindung geneigt ist, und die Vorsprünge 4 haben jeder eine entsprechende ringförmige Schraubenwendel-Nockenfläche 6, die in ähnlicher Weise gegenüber der Zentral achse der Verbindung geneigt ist. Wenn der Behälter 1 vollständig mit dem Adapter 3 verbunden ist, liegen die Flächen 5 und 6 jedes der Rezesse 2 und 4 gegeneinander an.
  • Bei Gebrauch wird der Verbinder 7 axial in den Adapter 3 eingeschoben, um eine dichtende Verbindung zwischen dem Behälter 1 und dem Druckerfarbsystem zu bilden. Die Druckerfarbe oder das Lösemittel des Behälters können dann durch die Verbindung fließen, um das Fluid des Druckerfarbsystems auf Anforderung zu ergänzen.
  • Wenn der Behälter 1 leer ist, kann er von dem Adapter 3 durch Drehung in Richtung des Pfeiles A entfernt werden. Dies bringt die Flächen 5 und 6 dazu, übereinander zu gleiten, und aufgrund der Neigung der Flächen 5 und 6 werden die Vorsprünge 4 von den Rezessen 2 verlagert, und der Behälter 1 wird leichtgängig von dem Adapter 3 weggedrückt, wobei die dichtende Verbindung zwischen dem Einsteckabschnitt 9 des Verbinders 7 und dem Loch 8 des Adapters 3 getrennt wird.
  • Ein Vorteil dieser Anordnung besteht darin, daß im Vergleich zu dem zum Zwecke des Öffnens der Dichtung in konventioneller Weise erfolgenden Ziehen des Behälters 1 von dem Anschluß 3 weg eine Drehbewegung auf den Behälter in beherrschter und kontrollierter Weise ausgeübt werden kann, was es ermöglicht, beim Entfernen weniger Kraft aufzuwenden und für einen sauberen und leichten Umgang mit den Behältern 1 zu sorgen.
  • Weiterhin stellt die spezielle Anordnung und Form der Vorsprünge 4 und Rezesse 2 die Anbringung nur solcher Behälter 1 sicher, die eigens zum Aufsetzen auf den entsprechenden Adapter 3 ausgebildet sind, da die Rezesse 2 die Vorsprünge 4 für vollständig passend aufnehmen müssen, um die Verbindung zu bilden. Beispielsweise kann, wenn für das Austauschen von Lösemittelbehältern und Adaptern für Lösemittelanschlüsse die Drehrichtung der geneigten Oberflächen 5 und 6 um die Verbindungsachse im Uhrzeigersinn und die Drehrichtung für Ersatz-Druckerfarbbehälter und Adapter für Druckerfarbanschlüsse entgegen dem Uhrzeigersinn verläuft, eine irrtümliche Verbindung von Lösemittel- und Druckerfarbebehältern verhindert werden.
  • Die nachstehend im Zusammenhang mit 3 beschriebene Schaltung ist derjenigen identisch, die in unserer anhängigen EP-Patentanmeldung Nr. 0 908 316 beschrieben ist.
  • Der Druckerkopf 20 des Druckers weist eine Düse 21 auf, der von einem Zuführleitungsanschluß 23 um die Seiten der piezoelektrischen Antriebsstange (nicht gezeigt), die in die Bohrung 24 paßt, Druckerfarbe zugeführt wird. Das Stellglied (nicht gezeigt) eines Druckerkopfventils 22 (spulenbetätigt) gleitet in einer zweiten Bohrung 25, um die Düse 21 zu öffnen und zu schließen. Ein Ablaßleitungsanschluß 26 ermöglicht es, daß Tinte aus dem Druckerkopf abgelassen werden kann.
  • Das Druckerfarbsystem 10 des als Beispiel angegebenen Druckers nach der vorliegenden Erfindung umfaßt Strömungsleitungen 11 bis 14, die mit dem Druckerkopf 20 verbunden sind, um jeweils eine Spülleitung, eine Ablaßleitung, eine Zuführleitung und Auslaufleitung zu bilden. Das spulenbetätigte Ventil 22 steuert bei Benutzung den Druckerfarbstrom von der Zuführleitung 13 zur Düse 21.
  • Im normalen Betrieb wird Druckerfarbe aus einem Tinten- oder Druckerfarbreservoir 30 mittels einer Seite einer Zweikreispumpe 31 angesaugt und entlang der Zuführleitung 13 fortbewegt. Entlang der Zuführleitung 13 ist ein spulenbetätigtes Zuführventil 34 angeordnet. Die Ablaßleitung 12 weist einen diesem zugeordneten Druckumformer 33 auf, um den Druck der Druckerfarbe am Druckerkopf (die Ablaßleitung ist eine statische Leitung, und es findet somit kein Druckabfall zwischen dem Druckerkopf 20 und dem Umformer 33 statt) zu messen. Die Druckerfarbe läuft durch ein Filter 35 in den Druckerkopf und von dort durch das Ventil 22 und die Düse 21. Tintentröpfchen, die nicht zum Drucken verwendet werden, werden der Auslaufleitung 14 zugeführt und laufen durch ein Filter 41 und sodann durch die andere Seite der Zweikreispumpe 31 in das Reservoir 30 zurück.
  • Eine austauschbare Druckerfarbpatrone 1 (wie oben beschrieben) sorgt über ein Tauchrohrsystem 37 für das Auffüllen des Reservoirs 30. Ebenso, wie dafür zu sorgen, Druckerfarbe in die Zuführleitung 13 zu bewegen, führt die Zweikreispumpe 31 Druckerfarbe durch ein Filter 43 einer Leitung 42 zu einer Strahlpumpe 50 zu. Die Strömungsleitung 42 ist mit dem Primäreinlaß 51 der Strahlpumpe 50 verbunden, die über eine Öffnung 52 für eine Strömung der Primär- oder Mitnahmefarbe zu einem Auslaß 53 sorgt. Der Auslaß 53 führt Druckerfarbe in eine Strömungsleitung 44 hinein, von der sie selektiv bei Betrieb eines spulenbetätigten Ventils 45 entweder durch eine Strömungsleitung 46 an ein Viskosimeter 47 oder sonst durch ein Druckreduzierventi148 an eine Rückführungsleitung 49 in das Reservoir 30 geliefert wird. Ein Druckreduzierventil 38 schafft im Ausgang der Pumpe 31 einen Überdruckschutz gegen hohen Druck.
  • Zu Spülzwecken wird der Primärstrom der Druckerfarbe durch die Strahlpumpe 50 verwendet, um einen Lösemittelstrom mit sich zu reißen, der als Spülungsfluid wirkt, wobei das Lösemittel in der üblichen Weise einer Strahlpumpe durch einen Sekundäranschluß 54 zugeführt wird. Lösemittel wird dem Einlaß 54 aus einem Lösemittelreservoir 61 über die Spülleitung 11 und ein spulenbetätigtes Lösemittelspülventil 81 in den Druckerkopf über die Ablaßleitung 12 und ein spulenbetätigtes Ablaßventil 71 zugeführt. Eine erneuerbare Lösemittelpatrone 1 (der oben beschriebenen Art) hält das Niveau des Lösemittels in dem Reservoir 61 über ein Tauchrohrsystem 65 aufrecht. Im Betrieb wird zusätzliches Lösemittel, soweit es notwendig ist, in Abhängigkeit von der von dem Viskosimeter 47 bestimmten Viskosität durch selektives Arbeiten des Ventils 63 zugeführt, wobei das zusätzliche Lösemittel mit der Druckerfarbströmung durch die Auslaufleitung 14 gemischt und zu dem Reservoir 30 zurückgeleitet wird.
  • Die Ablaßleitung 12 verbindet die Strahlpumpe 50 über ein spulenbetätigtes Ablaßventil 71, das bei normaler Benutzung geschlossen bleibt. Das spulenbetätigte Spülventil 81 verbindet die Spülleitung 11 mit dem Lösemittelreservoir 61 und ist ebenfalls bei normalem Betrieb geschlossen. Ein spulenbetätigtes Sekundär-Spülventil 91 verbindet den Auslaß der Zweikreispumpe 31 mit der Ablaßleitung zwischen dem Ablaßventil 71 und dem Druckerkopf 20. Dieses ist wiederum normalerweise während des Betriebs des Druckers geschlossen.
  • Beim Abschalten des Druckers wird, wie oben beschrieben, Lösemittel durch den Druckerkopf gespült, um anhaftende Restdruckerfarbe zu entfernen, und dies wird wie folgt erreicht. Als erstes wird das Druckerkopfventil 22 geschlossen, so daß der Düse 21 keine Druckerfarbe mehr zugeführt wird. Allerdings zirkuliert die Druckerfarbe weiterhin von dem Reservoir 30 durch die Pumpe 31 über die Strahlpumpe 50 und die Rücklaufleitung 49. Das Zuführventil 34 wird dann geschlossen, und das Spülventil 81 und das Ablaßventil 71 werden so geöffnet, daß Lösemittel aus dem Reservoir 61 über ein Filter 67 unter dem von der Strahlpumpe 50 in der Ablaßleitung 12 bereitgestellten Unterdruck aus dem Reservoir 61 durch die Spülleitung 11, den Druckerkopf 20 und die Ablaßleitung 12 gesaugt wird. Ist einmal Lösemittel in den Druckerkopf 20 und die Ablaßleitung 12 eingetreten, werden sodann das Spülventil 81 und das Ablaßventil 71 geschlossen. Das Sekundärspülventil 91 wird kurz geöffnet, um den Druckerkopf mit Druck zu beaufschlagen, und alsdann wird der Druckerkopfventil 22 ebenfalls geöffnet, so daß die der Ablaßleitung 12 durch das Sekundärspülventil 91 zugeführte Druckerfarbe Lösemittel in der Ablaßleitung durch das Druckerkopfventil 22 schiebt und durch die Düse 21 hinausdrückt. Somit wird Lösemittel durch alle notwendigen Teile des Druckerkopfes 20 hindurchgespült. Der Drucker kann dann abgeschaltet werden, bis er wieder benötigt wird.
  • Das Spülventil 81 und das Druckerkopfventil 22 können während des Spülvorgangs pulsierend geöffnet und geschlossen werden, um die Menge des benötigten Lösemittels zu reduzieren.
  • Die Strahlpumpe 50 arbeitet so, daß sie für eine Unterdruckquelle sorgt, um Lösemittel durch die Spülleitung 11 und in die Ablaßleitung 12 zu saugen, wodurch die Notwendigkeit einer separaten Spülpumpe vermieden wird, und die Anordnung verbessert ebenfalls das Säubern des Gerätekörpers. Weiterhin ermöglicht es das durch die Strahlpumpe erzeugte Vakuum, daß das Auslaufvakuum während des Spülvorganges aufrechterhalten wird, was wiederum die Möglichkeit beseitigt, daß Tinte aus dem Auflauf austritt, wenn der Drucker abgestellt wird.
  • Die Druckbeaufschlagung des Sekundärspülventils 91 führt dazu, daß eine schwächere Verdünnung von Druckerfarbe und Lösemittel durch die Düse hindurchgeleitet werden kann, und zwar aufgrund der Tatsache, daß die Ablaßleitung dafür benutzt wird, die gespülte Flüssigkeit dem Druckerfarbreservoir 30 während des Reinigens zurückzuführen, was das Reinigen der Düse verbessert.

Claims (10)

  1. Ein Behälter (1) zum Nachfüllen von Druckerfarbe/Tinte oder Lösemittel in einem Druckerfarbsystem eines Tintenstrahldruckers, wobei der Behälter (1) aufweist einen Einsteckverbinder (7) zur Anbringung an einem damit passenden Adapter (3} an dem Druckerfarbsystem entlang einer Achse, durch die Fluid innerhalb des Behälters (1) an das Druckerfarbsystem überführt werden kann, und dadurch gekennzeichnet, daß benachbart zu dem Verbinder (7) eine Kurven- oder Nockenfläche (5) angeordnet ist, um den Verbinder (7} sich von dem damit zusammenpassenden Verbinder bei Drehung des Behälters (1) in einer ersten Richtung um die Achse lösen zu lassen.
  2. Ein Adapter (3) zum Verbinden des Behälters (1) nach Anspruch 1 mit einem Druckerfarbsystem eines Tintenstrahldruckers, wobei der Adapter (3) aufweist einen Verbinder zum Zusammenpassen mit dem entsprechenden Einsteckverbinder (7) des Behälters (1) und durch den Fluid von innerhalb des Behälters (1) an das Druckerfarbsystem geleitet werden kann, und dadurch gekennzeichnet, daß eine Kurven- oder Nockenfläche (6), zum Angriff an der Nockenfläche (5) des Behälters (1) angeordnet ist, um das Lösen des Behälterverbinders (7) von dem Adapter (3) bei Drehung des Verbinders (7) in der ersten Richtung zu bewirken.
  3. Der Adapter (3) nach Anspruch 2, weiter umfassend einen mit Schraubgewinde versehenen Verbinder (3') zur Verbindung mit einem Fluidreservoir des Druckerfarbsystems.
  4. Ein Behälter (1) nach Anspruch 1, wobei die Nockenoberfläche eine ringförmige Schraubenwendel-Nockenfläche ist, die um den jeweiligen Verbinder herum angeordnet ist.
  5. Ein Behälter (1) nach Anspruch 1, wobei die Nockenoberfläche eine Nockenstößeloberfläche (5) ist.
  6. Ein Adapter (3) nach Anspruch 2, wobei die Nockenoberfläche eine ringförmige Schraubenwendel-Nockenoberfläche (6) ist, die um den jeweiligen Verbinder herum angeordnet ist.
  7. Ein Adapter (3) nach Anspruch 2, wobei die Nockenoberfläche eine Nockenstößeloberfläche ist.
  8. Ein Tintenstrahldrucker-Druckerfarbsystem mit dem Behälter (1) nach einem der Ansprüche 1, 4 oder 5 und dem Adapter gemäß einem der Ansprüche 2, 3, 6 oder 7.
  9. Ein Tintenstrahldrucker-Druckerfarbsystem nach Anspruch 8, mit separaten Nachfüll-Druckerfarb- und Lösemittel-Behältern (1) und entsprechenden Adaptern (3), wobei der jeweilige Behälter (1) und Adapter-Verbinder (3) so ausgebildet sind, daß sie die Anbringung eines entsprechenden Behälters (1) an einem jeweils anderen Adapter (3) verhindern.
  10. Ein Tintenstrahldrucker-Druckerfarbsystem nach Anspruch 9, wobei die Nockenoberflächen des Behälters (1) oder der Adapter-Verbinder (3) Schraubenwendel-Nockenflächen in entgegengesetzter Drehrichtung sind.
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