DE69815534T2 - Inhalationsgerät - Google Patents

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Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft einen Pulverinhalator zur Verabreichung von Pulver durch Inhalierung.
  • Es sind mehrere Pulverinhalatoren bekannt, bei denen unterschiedliche Systeme zur Einbringung einer Pulverdosis in einen Luftstrom zum Einsatz kommen. Üblicherweise inhaliert ein Patient das Pulver in seine Lungen, um beispielsweise Asthma zu behandeln.
  • Ein derartiger Pulverinhalator ist aus der WO-A-86/05991 bekannt. Dieser Inhalator umfasst einen Strömungsweg, der einen Inhalationskanal und ein Mundstück mit einer Luftkammer und einer Auslassdüse, durch die während des Inhalierens durch einen Benutzer ein Luftstrom gezogen wird, umfasst, und Mittel zum Einführen von Pulver in den Inhalationskanal. Während der Inhalation wird zunächst Luft in und durch den Inhalationskanal gezogen, um Pulver aufzunehmen. Der pulverhaltige Luftstrom wird dann durch die Luftkammer und aus der Auslassdüse des Mundstücks gezogen.
  • In 1 wird ein solcher Pulverinhalator veranschaulicht. Der Inhalator umfasst ein Mundstück 2 mit einer Luftkammer (nicht dargestellt) und einer Auslassdüse 4, einen Inhalatorkörper 6 und einen drehbaren Griffteil 8 zum Betätigen eines Dosiermechanismus zur Bereitstellung von Pulverdosen zur Inhalation. Der Inhalatorkörper 6 umfasst eine Öffnung 10 mit einem Fenster 12, durch das ein Angaberad 42 sichtbar ist, so dass eine Angabe über den Gebrauch des Inhalators bereitgestellt wird.
  • 2 zeigt eine auseinandergezogene Darstellung von Bauteilen, die in und an dem Inhalatorkörper 6 angeordnet sind. Auf dem Inhalatorkörper 6 sitzt ein Teiler 14 als Kappe, der daran befestigt ist und die Luft kammer im Mundstück 2 von einem Großteil des Inhalatorkörpers 6 trennt. Aus ästhetischen Gründen ist der Inhalatorkörper 6 ein opakes Formteil. Der Teiler 14 ist ein transparentes Formteil mit einer herabhängenden Zunge 15, die zum Teil das Fenster 12 bildet. Im zusammengebauten Zustand des Inhalators ist der das Fenster 12 bildende Teil der Zunge 15 der einzig sichtbare Teil des Teilers 14, und somit wird das Gesamterscheinungsbild des Inhalators nicht beeinflusst.
  • Im Inhalatorkörper 6 sind die Bauteile des Dosiermechanismus untergebracht. Dazu gehören eine Dosiereinheit 16 mit mehreren Dosiermitteln 18 und einer mittleren Axialwelle 20, eine Inhalationseinheit 22 mit einem Inhalationskanal 24 und eine Vorratseinheit 26 mit einer Vorratskammer 28 zur Bevorratung von Pulver. Die oben genannten Bauteile des Dosiermechanismus werden zusammengebaut, indem man den Inhalationskanal 24 durch eine Öffnung 30 in der Vorratseinheit 26 und die Welle 20 durch mittlere Öffnungen 32, 34 in der Inhalationseinheit 22 bzw. der Vorratseinheit 26 führt. Nach erfolgtem Zusammenbau gehen die oberen Enden des Inhalationskanals 24 und der Vorratskammer 28 durch eine erste bzw. eine zweite Öffnung 36, 38 im Teiler 14.
  • Im Gebrauch wird Pulver von der Vorratskammer 28 zu einem der Dosiermittel 18 transferiert, und durch Drehen der Dosiereinheit 16 liefert das eine Dosiermittel 18 eine Pulverdosis an den Inhalationskanal 24. Wenn ein Benutzer inhaliert, wird Pulver durch die Luftkammer hinauf- und aus der Auslassdüse 4 des Mundstücks 2 hinausgezogen.
  • Wie in 2 und 3 dargestellt, umfasst der Teiler 14 des Weiteren ein Stützmittel 40 zum drehbaren Stützen eines Angaberades 42. Um den Umfang des Angaberades 42 sind mehrere Zähne 44 angeordnet, die eine spiralförmige Nut oder einen spiralförmigen Vorsprung 46 an der Endseite der Welle 20 der Dosiereinheit 16 in Eingriff nehmen. Das Stützmittel 40 ist so ausgelegt, dass es das Angaberad 42 so ausrichtet, dass ein Teil seines Umfangs in der Nähe der Innenfläche des Fensters 12 angeordnet ist.
  • Im Gebrauch nehmen die spiralförmige Nut oder der spiralförmige Vorsprung 46 beim Drehen der Dosiereinheit 16 einen oder mehrere der Zähne 44 am Angaberad 42 so in Eingriff, dass dieses sich dreht. Durch Vorsehen einer farbigen Markierung auf dem Umfang des Angaberades 42 ist es somit möglich, dem Benutzer am Fenster 12 eine sichtbare Angabe über den Gebrauch des Inhalators zu geben.
  • Der oben beschriebene bekannte Pulverinhalator funktioniert zwar ganz angemessen, aber eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, einen Pulverinhalator bereitzustellen, der den Gebrauch des Inhalators besser sichtbar angibt. Eine weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, einen Pulverinhalator mit weniger Bauteilen und somit geringerer Herstellungskomplexität bereitzustellen.
  • Die vorliegende Erfindung stellt daher einen Pulverinhalator mit Folgendem bereit: einem im Wesentlichen zylindrischen Inhalatorkörper mit einer Öffnung, einer im Inhalatorkörper angeordneten Inhalationseinheit mit einem Inhalationskanal, durch den das Pulver im Gebrauch inhaliert wird, einer Dosiereinheit zur Bereitstellung einer Pulverdosis zum Inhalationskanal, die so im Inhalatorkörper angeordnet ist, dass sie sich um dessen mittlere Achse drehen kann, wobei die Dosiereinheit eine mittlere Welle umfasst, die mit der mittleren Achse des Inhalatorkörpers koaxial ist und an ihrer Endfläche eine spiralförmige Nut bzw. einen spiralförmigen Vorsprung aufweist, und einem Angaberad zur Bereitstellung einer Angabe über den Gebrauch des im Inhalatorkörper angeordneten Inhalators, wobei das An gaberad eine gezahnte Peripherie zur Ineingriffnahme der spiralförmigen Nut bzw. des spiralförmigen Vorsprungs auf der Welle hat und so angeordnet ist, dass mindestens ein Teil davon durch die Öffnung sichtbar ist und es in einer die mittlere Achse des Inhalatorkörpers enthaltenden diametralen Ebene drehbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass eine Seitenfläche des Angaberads mindestens eine Angabe enthält, die für den Gebrauch des Inhalators repräsentativ ist, dass der Inhalatorkörper eine Ausnehmung enthält, in der die Öffnung vorgesehen ist, und dass die Öffnung eine radiale Komponente hat, dank derer mindestens ein Teil der einen Seitenfläche des Angaberads eingesehen werden kann.
  • Vorzugsweise umfasst der Inhalator weiterhin eine im Inhalatorkörper angeordnete Vorratseinheit mit einer Vorratskammer zum Lagern von Pulver.
  • Weiter bevorzugt ist die Vorratseinheit. aus einem transparenten Material gebildet und umfasst der Inhalator weiterhin einen Abschnitt, der die Öffnung im Wesentlichen füllt.
  • Vorzugsweise sind die Inhalationseinheit und die Vorratseinheit als eine einzige integrale Einheit gebildet.
  • Vorzugsweise umfasst der Inhalator weiterhin einen Teiler, der ein Ende des Inhalatorkörpers im Wesentlichen schließt.
  • Weiter bevorzugt umfasst die Ausnehmung Folgendes: eine erste und eine zweite Fläche, die sich gegenüberliegen und im Wesentlichen parallel zu der Hauptfläche des Teilers verlaufen, und mindestens eine erste und eine zweite Seitenfläche, die an die erste und zweite Fläche, die sich gegenüberliegen, angrenzen, wobei die Öffnung in einer der Seitenflächen gebildet ist.
  • Vorzugsweise sind der Inhalatorkörper und der Teiler als eine einzige integrale Einheit ausgebildet.
  • Bei einer Ausführungsform umfasst die Vorratseinheit weiterhin ein Stützmittel zum drehbaren Stützen des Angaberads.
  • Bei einer anderen Ausführungsform umfasst der Teiler ein Stützmittel zum drehbaren Stützen des Angaberads.
  • Vorzugsweise umfasst der Inhalatorkörper weiterhin in einer seiner Seitenwände einen Lufteinlass, dank dessen Luft zur Dosiereinheit und durch den Inhalationskanal gezogen werden kann.
  • Weiter bevorzugt ist der Lufteinlass in der Ausnehmung vorgesehen.
  • Vorzugsweise weist die eine Seitenfläche des Angaberads Ziffern auf, die angeben, wie viele Dosen verabreicht worden sind und/oder noch übrig sind.
  • Vorzugsweise weist die eine Seitenfläche des Angaberads ein mindestens teilweise kreisförmiges Band unterschiedlicher Breite auf, das angibt, wie viele Dosen verabreicht worden sind und/oder noch übrig sind.
  • Zu Medikamenten, die für die Verabreichung durch den Pulverinhalator der vorliegenden Erfindung in Frage kommen, gehören alle, die durch Inhalation aufgenommen werden können. Dazu gehören beispielsweise •2-Adrenorezeptoragonisten, z. B. Salbutamol, Terbutalin, Rimiterol, Fenoterol, Reproterol, Adrenalin, Pirbuterol, Isoprenalin, Orciprenalin, Bitolterol, Salmeterol, Formoterol, Clenbuterol, Procaterol, Broxaterol, Picumeterol, TA-2005, Mabuterol u. ä. und ihre pharmazeutisch unbedenklichen Ester und Salze; anticholinerge Bronchodilatoren, z. B. Ipratropiumbromid u. ä.; Glucocortico steroide, z. B. Beclomethason, Fluticason, Budesonid, Tipredan, Dexamethason, Betamethason, Fluocinolon, Triamcinolonacetonid, Mometason u. ä. und ihre pharmazeutisch unbedenklichen Ester und Salze; Antiallergika, z. B. Natriumcromoglycat und Nedocromil Natrium; Expektorantia; Mukolytika; Antihistamine; Cyclooxygenasehemmer; Leukotriensynthesehemmer; Leukotrienantagonisten; Phospholipase-A2-(PLA2)-Hemmer; Thrombozytenaggregationsfaktor-(PAF)-Antagonisten und Asthmaprophylaktika; antiarrhythmisch wirkende Medikamente; Tranquilizer; Herzglykoside; Hormone; Antihypertonika; Antidiabetika; Antiparasitika; Krebsmittel; Sedativa; Analgetika; Antibiotika; Antirheumatika; Immunotherapien; Antimykotika; Antihypotonika; Vakzine; antivirale Medikamente; Proteine; Polypeptide und Peptide, z. B. Peptidhormone und Wachstumsfaktoren; Polypeptid-Vakzine; Enzyme; Endorphine; Lipoproteine und Polypeptide, die an der Blutgerinnungskaskade beteiligt sind; Vitamine und andere, z. B. Zellenoberflächen-Rezeptor-Blocker, Antioxidantien, Radikalfänger und organische Salze von N,N'-Diacetylcystin.
  • Bevorzugte Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung werden nun im Folgenden lediglich beispielhaft unter Bezugnahme auf die beiliegenden Zeichnungen beschrieben. Es zeigen:
  • 1 eine Perspektivansicht eines bekannten Pulverinhalators;
  • 2 eine auseinandergezogene Perspektivansicht der Bauteile des Inhalators nach 1;
  • 3 Bauteile des Inhalators nach 1;
  • 4 eine Perspektivansicht eines Pulverinhalators gemäß einer ersten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung;
  • 5 und 6 Angaberäder zum Einsatz mit dem Pulverinhalator nach 4;
  • 7 eine auseinandergezogene Ansicht von Bauteilen eines Pulverinhalators gemäß einer zweiten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung;
  • 8 eine auseinandergezogene Ansicht von Bauteilen eines Pulverinhalators gemäß einer dritten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung;
  • 9 und 10 Bauteile eines Pulverinhalators gemäß einer vierten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung;
  • 11 ein Bauteil eines Pulverinhalators gemäß einer fünften Ausführungsform der vorliegenden Erfindung;
  • 12 und 13 Bauteile eines Pulverinhalators. gemäß einer sechsten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung und
  • 14 und 15 Bauteile eines Pulverinhalators gemäß einer siebten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung.
  • Was die Struktur angeht, haben die Pulverinhalatoren nach den bevorzugten Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung mit dem oben beschriebenen bekannten Inhalator vieles gemeinsam. Aus diesem Grund und zur Vermeidung unnötiger Wiederholungen werden nur die strukturellen Unterschiede im Einzelnen beschrieben, und es wird auf die vorhergehende Beschreibung des bekannten Pulverinhalators Bezug genommen.
  • 4 zeigt einen Pulverinhalator gemäß einer ersten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung.
  • Dieser Inhalator ist eine Modifikation des oben be schriebenen bekannten Pulverinhalators und unterscheidet sich von diesem dadurch, dass der Inhalatorkörper 6 eine Ausnehmung 48 umfasst, bei der in einer Seitenfläche die Öffnung 10 vorgesehen ist, wobei die Ausnehmung 48 so angeordnet ist, dass sich die Öffnung 10 in der Nähe einer der Seitenflächen des Angaberades 42 befindet, und dadurch dass die sich in der Nähe der Öffnung 10 befindende Seitenfläche des Angaberades 42 eine Angabe oder Angaben über den Gebrauch des Inhalators umfasst. Wie bei dem oben beschriebenen bekannten Pulverinhalator ist das Angaberad 42 drehbar an der Unterseite des Teilers 14 abgestützt. Bei einer bevorzugten Ausführungsform sind entweder die Inhalationseinheit 22 oder die Vorratseinheit 26 oder beide zusammen mit dem Inhalatorkörper 6 als einzelne einstöckige Einheit ausgebildet.
  • Bei einer Ausführungsform kann das Angaberad 42 mit steigenden oder fallenden nummerischen Angaben versehen sein, um anzugeben, wie viele Male der Inhalator betätigt wurde oder wie viele Male der Inhalator noch betätigt werden kann. Bei einer anderen Ausführungsform kann das Angaberad 42 alternativ oder zusätzlich mit einem Umfangsband versehen sein, das entlang seiner Länge unterschiedlich breit ist, so dass durch die im Fenster 12 sichtbare Breite angegeben wird, wie viele Dosen abgegeben wurden. Zur Angabe, wie viele Dosen abgegeben wurden oder noch verbleiben können auch Farbwechsel verwendet werden. Derartige Farbwechsel können in Verbindung mit den oben beschriebenen Angaben angewendet werden. Beispielsweise kann man Zahlen in verschiedenen Farben oder ein Band verwenden, dessen Farbe sich entlang seiner Länge verändert. Bei einer bevorzugten Ausführungsform kann die Seitenfläche des Angaberades 42 in der Nähe des Fensters 12 zum besseren Einsehen als konische Fläche ausgebildet sein, wobei die Kegelfläche mit der Drehebene des Angaberades 42 einen Winkel zwischen 10° und 30°, vorzugsweise etwa 15°, einschließt. 5 und 6 zeigen bevorzugte Angaberäder 42.
  • Bei dieser Ausführungsform ist die Ausnehmung 48 so ausgelegt, dass ihre Seitenfläche, in der die Öffnung 10 vorgesehen ist, parallel zu der benachbarten Seitenfläche des Angaberades 42 verläuft. Um hingegen das Angaberad 42 in Einsicht zu nehmen, ist es natürlich ausreichend, dass die Öffnung 10 eine radiale Komponente hat. Auch die Ausnehmung 48 kann selbstverständlich jede beliebige Form haben, die es einem Benutzer gestattet, die benachbarte Seitenfläche des Angaberades 42 durch die Öffnung 10 in Einsicht zu nehmen.
  • 7 zeigt in auseinandergezogener Darstellung Bauteile, die in und an dem Inhalatorkörper 6 eines Pulverinhalators gemäß einer zweiten Ausführungsform oder der vorliegenden Erfindung angeordnet sind.
  • Dieser Inhalator ist eine Modifikation des Inhalators der oben beschriebenen ersten Ausführungsform. Er unterscheidet sich von jenem dadurch, dass die Ausnehmung 48 im Inhalatorkörper 6 eine andere Form hat. Bei dieser Ausführungsform hat die Ausnehmung 48 einen dreieckigen Querschnitt. Man stellt jedoch fest, dass bei dem Inhalator wie auch bei dem der oben beschriebenen ersten Ausführungsform die Öffnung 10 in der Ausnehmung 48 eine radiale Komponente hat. Ein weiterer Unterschied besteht darin, dass der Teiler 14 keine herabhängende Zunge 15 umfasst, sondern dass die Vorratseinheit 26 aus einem transparenten Material gebildet ist und eine aufrechte Zunge 50 umfasst, von der ein Teil – bei dieser Ausführungsform das distale Ende – so geformt und dimensioniert ist, dass er das Fenster 12 bereitstellt und die Öffnung 10 füllt, wenn die Vorratseinheit 26 im Inhalatorkörper 6 angebracht ist.
  • 8 zeigt in auseinandergezogener Darstellung Bauteile, die in und an dem Inhalatorkörper 6 eines Pulverinhalators gemäß einer dritten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung angeordnet sind.
  • Dieser Inhalator ist eine Modifikation des Inhalators der oben beschriebenen ersten Ausführungsform. Er unterscheidet sich von jenem dadurch, dass die Ausnehmung 48 im Inhalatorkörper 6 eine andere Form hat. Bei dieser Ausführungsform hat die Ausnehmung 48 wie die Ausnehmung 48 der oben beschriebenen zweiten Ausführungsform einen dreieckigen Querschnitt. Man stellt jedoch fest, dass auch hier wie auch bei dem Inhalatorkörper 6 der oben beschriebenen ersten Ausführungsform die Öffnung 10 in der Ausnehmung 48 eine radiale Komponente hat. Ein weiterer Unterschied zu der oben beschriebenen ersten Ausführungsform besteht darin, dass die vom Teiler 14 herabhängende Zunge 15 nicht kreisförmig, sondern im Wesentlichen radial ausgerichtet ist, so dass sie mit der Öffnung 10 in der Ausnehmung 48 fluchtet. Wie bei dem oben beschriebenen bekannten Pulverinhalator ist auch hier das Angaberad 42 drehbar an der Unterseite des Teilers 14 gestützt.
  • 9 und 10 veranschaulichen einen Körperteil 52 bzw. eine Vorratseinheit 26 eines Pulverinhalators gemäß einer vierten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung.
  • Dieser Inhalator ist eine Modifikation des Inhalators der oben beschriebenen ersten Ausführungsform. Er unterscheidet sich von jenem dadurch, dass er einen Körperteil 52 umfasst, bei dem es sich um ein einzelnes, aus einem opaken Material geformtes Teil handelt, das sowohl den Inhalatorkörper 6 und den Teiler 14 umfasst. Ein weiterer Unterschied besteht darin, dass der Teiler 14 keine herabhängende Zunge 15 umfasst, sondern dass die Vorratseinheit 26 aus einem transparenten Material gebildet ist und eine aufrechte Zunge 50 umfasst, von der ein Teil – bei dieser Ausführungsform das distale Ende – so geformt und dimensioniert ist, dass er das Fenster 12 bereitstellt und die Öffnung 10 füllt, wenn die Vorratseinheit 26 im Inhalatorkörper 6 angebracht ist. Wie bei dem oben beschriebenen bekannten Pulverinhalator ist auch hier das Angaberad 42 drehbar an der Unterseite des Teilers 14 gestützt.
  • 11 zeigt eine Struktureinheit 54 eines Pulverinhalators gemäß einer fünften Ausführungsform der vorliegenden Erfindung.
  • Dieser Inhalator ist eine Modifikation des Inhalators der oben beschriebenen vierten Ausführungsform. Er unterscheidet sich von jenem dadurch, dass er eine Struktureinheit 54 umfasst, bei der es sich um ein einzelnes, aus einem transparenten Material geformtes Teil handelt, das sowohl die Inhalationseinheit 22 als auch die Vorratseinheit 26 umfasst.
  • 12 und 13 zeigen einen Körperteil 52 bzw. eine Struktureinheit 54 oder einen Pulverinhalator gemäß einer sechsten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung.
  • Dieser Inhalator ist eine Modifikation des Inhalators der oben beschriebenen fünften Ausführungsform. Der Körperteil 52 unterscheidet sich dadurch, dass der untere Abschnitt der Ausnehmung 48 im Inhalatorkörper 6 weggeschnitten ist und eine Öffnung 56 in den Inhalatorkörper 6 bereitstellt und dass das untere Ende des Inhalationskanals 24 mit einer seitlichen Öffnung 58 versehen ist. Wenn ein Benutzer inhaliert, wird Luft durch die Öffnung 56 in der Ausnehmung 48 und dann durch die Öffnung 58 im Inhalationskanal 24 gezogen; dort wird eine Pulverdosis mitgerissen. Das Pulver wird den Inhalationskanal 24 hinauf-, in und durch die Luftkammer hinein- und hindurch- und aus der Auslassdüse 4 des Mundstücks 2 hinausgezogen.
  • 14 und 15 zeigen einen Körperteil 52 bzw. eine Struktureinheit 54 eines Pulverinhalators gemäß einer siebten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung.
  • Dieser Inhalator ist eine Modifikation des Inhalators der oben beschriebenen sechsten Ausführungsform. Er unterscheidet sich von jenem dadurch, dass die Struktureinheit 54 das Stützmittel 40 zum drehbaren Stützen des Angaberades 42 anstatt des Teilers 14 umfasst und dass der Teiler 14 mit einer im Wesentlichen flachen Oberfläche gebildet ist. So wird die Gefahr, dass sich an dieser Oberfläche Pulver ansammelt, minimiert. Das ist von besonderer Bedeutung, wenn die Oberfläche des Teilers 14 die untere Wand der Luftkammer des Mundstücks 2 bildet.
  • Bei jedem Inhalator der oben beschriebenen vierten bis siebten Ausführungsform ist die Vorratskammer 28 in Draufsicht halbmondförmig und bietet daher mehr Vorratskapazität. Es versteht sich jedoch, dass die Vorratskammer 28 wie beim oben beschriebenen bekannten Pulverinhalator als Zylinder ausgebildet sein kann.
  • Abschließend versteht es sich für Fachleute, dass die vorliegende Erfindung nicht auf die beschriebenen Ausführungsformen begrenzt ist, sondern im Rahmen der beiliegenden Ansprüche in vielen verschiedenen modifiziert werden kann.

Claims (13)

  1. Pulverinhalator zur Verabreichung von Pulver durch Inhalierung mit Folgendem: einem im Wesentlichen zylindrischen Inhalatorkörper (6) mit einer Öffnung (10), einer im Inhalatorkörper (6) angeordneten Inhalationseinheit (22) mit einem Inhalationskanal (24), durch den das Pulver im Gebrauch inhaliert wird, einer Dosiereinheit (16) zur Bereitstellung einer Pulverdosis zum Inhalationskanal (24), die so im Inhalatorkörper (6) angeordnet ist, dass sie sich um dessen mittlere Achse drehen kann, wobei die Dosiereinheit (16) eine mittlere Welle (20) umfasst, die mit der mittleren Achse des Inhalatorkörpers (6) koaxial ist und an ihrer Endfläche eine spiralförmige Nut bzw. einen spiralförmigen Vorsprung (46) aufweist, und einem Angaberad (42) zur Bereitstellung einer Angabe über den Gebrauch des im Inhalatorkörper (6) angeordneten Inhalators, wobei das Angaberad (42) eine gezahnte Peripherie (44) zur Ineingriffnahme der spiralförmigen Nut bzw. des spiralförmigen Vorsprungs (46) auf der Welle (20) hat und so angeordnet ist, dass mindestens ein Teil davon durch die Öffnung (10) sichtbar ist und es in einer die mittlere Achse des Inhalatorkörpers (6) enthaltenden diametralen Ebene drehbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass eine Seitenfläche des Angaberads (42) mindestens eine Angabe enthält, die für den Gebrauch des Inhalators repräsentativ ist, dass der Inhalatorkörper (6) eine Ausnehmung (48) enthält, in der die Öffnung (10) vorgesehen ist, und dass die Öffnung (10) eine radiale Komponente hat, dank derer mindestens ein Teil der einen Seitenfläche des Angaberads (42) eingesehen werden kann.
  2. Inhalator nach Anspruch 1, weiterhin mit einer im Inhalatorkörper (6) angeordneten Vorratseinheit (26) mit einer Vorratskammer (28) zum Lagern von Pulver.
  3. Inhalator nach Anspruch 2, bei dem die Vorratseinheit (26) aus einem transparenten Material gebildet ist und weiterhin einen Abschnitt (12) umfasst, der die Öffnung (10) im Wesentlichen füllt.
  4. Inhalator nach Anspruch 2 oder 3, bei dem die Inhalationseinheit (22) und die Vorratseinheit (26) als eine einzige integrale Einheit gebildet sind.
  5. Inhalator nach einem der Ansprüche 1 bis 4, weiterhin mit einem Teiler (14), der ein Ende des Inhalatorkörpers (6) im Wesentlichen schließt.
  6. Inhalator nach Anspruch 5, bei dem die Ausnehmung (48) Folgendes umfasst: eine erste und eine zweite Fläche, die sich gegenüberliegen und im Wesentlichen parallel zu der Hauptfläche des Teilers (14) verlaufen, und mindestens eine erste und eine zweite Seitenfläche, die an die erste und zweite Fläche, die sich gegenüberliegen, angrenzen, wobei die Öffnung (10) in einer der Seitenflächen gebildet ist.
  7. Inhalator nach Anspruch 5 oder 6, bei dem der Inhalatorkörper (6) und der Teiler (14) als eine einzige integrale Einheit ausgebildet sind.
  8. Inhalator nach einem der Ansprüche 2 bis 7, bei dem die Vorratseinheit (26) weiterhin ein Stützmittel (40) zum drehbaren Stützen des Angaberads (42) umfasst.
  9. Inhalator nach einem der Ansprüche 5 bis 7, bei dem der Teiler (14) ein Stützmittel (40) zum drehbaren Stützen des Angaberads (42) umfasst.
  10. Inhalator nach einem der Ansprüche 1 bis 9, bei dem der Inhalatorkörper (6) weiterhin in einer seiner Seitenwände einen Lufteinlass (56) umfasst, dank dessen Luft zur Dosiereinheit (16) und durch den Inhalationskanal (24) gezogen werden kann.
  11. Inhalator nach Anspruch 10, bei dem der Lufteinlass (56) in der Ausnehmung (48) vorgesehen ist.
  12. Inhalator nach einem der Ansprüche 1 bis 11, bei dem die eine Seitenfläche des Angaberads (42) Ziffern aufweist, die angeben, wie viele Dosen verabreicht worden sind und/oder noch übrig sind.
  13. Inhalator nach einem der Ansprüche 1 bis 12, bei dem die eine Seitenfläche des Angaberads (42) ein mindestens teilweise kreisförmiges Band unterschiedlicher Breite aufweist, das angibt, wie viele Dosen verabreicht worden sind und/oder noch übrig sind.
DE69815534T 1997-03-14 1998-03-13 Inhalationsgerät Expired - Lifetime DE69815534T2 (de)

Applications Claiming Priority (3)

Application Number Priority Date Filing Date Title
SE9700939 1997-03-14
SE9700939A SE9700939D0 (sv) 1997-03-14 1997-03-14 Powder inhaler III
PCT/SE1998/000459 WO1998041258A1 (en) 1997-03-14 1998-03-13 Inhalation device

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE69815534D1 DE69815534D1 (de) 2003-07-17
DE69815534T2 true DE69815534T2 (de) 2004-04-29

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DE69815534T Expired - Lifetime DE69815534T2 (de) 1997-03-14 1998-03-13 Inhalationsgerät

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EP (1) EP1007121B1 (de)
JP (1) JP2001517981A (de)
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