DE69818567T2 - Reversibles wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial, Verfahren zu seiner Herstellung, Verfahren zur Verwendung dieses Materials und Vorrichtung die dieses Material verwendet - Google Patents

Reversibles wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial, Verfahren zu seiner Herstellung, Verfahren zur Verwendung dieses Materials und Vorrichtung die dieses Material verwendet Download PDF

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    • B41M5/363Thermography ; Marking by high energetic means, e.g. laser otherwise than by burning, and characterised by the material used using a polymeric layer, which may be particulate and which is deformed or structurally changed with modification of its' properties, e.g. of its' optical hydrophobic-hydrophilic, solubility or permeability properties using materials comprising a polymeric matrix containing a low molecular weight organic compound such as a fatty acid, e.g. for reversible recording

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Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft ein reversibles wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial, insbesondere ein reversibles wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial umfassend eine reversible wärmeempfindliche Aufzeichnungsschicht, deren Transparenz oder Farbton in Abhängigkeit von ihrer Temperatur reversibel veränderbar ist, wodurch nach Bedarf darin wiederholt Informationen aufgezeichnet und aufgezeichnete Informationen gelöscht werden. Die reversible wärmeempfindliche Aufzeichnung kann in Informationsaufzeichnungsvorrichtungen jeder Art verwendet werden, z. B. in Form einer Karte, einer Platte, eines Etiketts oder einer Plattenkassette. Die vorliegende Erfindung betrifft auch ein Verfahren zur Herstellung des vorstehend genannten reversiblen wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterials. Die vorliegende Erfindung betrifft auch ein Verfahren zur Bildaufzeichnung und Löschung unter Verwendung des reversiblen wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterials. Die vorliegende Erfindung betrifft ferner eine Vorrichtung zur Durchführung des vorstehenden Verfahrens der Bildaufzeichnung und Löschung unter Verwendung des reversiblen wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterials.
  • In letzter Zeit hat man einem wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterial Aufmerksamkeit gewidmet, dass in der Lage ist, zeitweilig darin Bilder aufzuzeichnen und dieselben davon zu löschen, wenn die Bilder nicht mehr notwendig sind. Wie z. B. in der offengelegten JP-Patentanmeldung 55-154198 offenbart, gibt es herkömmlicherweise bekannte reversible wärmeempfindliche Aufzeichnungsmaterialien, in denen ein organisches, niedermolekulares Material, wie eine höhere Fettsäure, in einem Matrixharz, wie einem Vinylchlorid-Vinylacetat-Copolymer dispergiert ist.
  • Ein derartiges herkömmliches reversibles wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial hat jedoch den Nachteil, dass der Temperaturbereich, in dem das Aufzeichnungsmaterial Lichtdurchlässigkeit oder Transparenz zeigt oder in einem transparenten Zustand ist (hier im Folgenden als Transparentmachungs-Temperaturbreite bezeichnet), so eng wie 2 bis 4°C ist, so dass es schwierig ist, die Temperatur zur Ausführung der Bildaufzeichnung zu regulieren, während die Eigenschaften der reversiblen Erlangung des lichtabschirmenden Verhaltens oder des Opak- oder Milchigweißwerdens ausgenutzt werden.
  • Unter Berücksichtigung dieses Mangels des vorstehend genannten reversiblen wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterials haben die Erfinder der vorliegenden Erfindung früher die Bildlöschung (Transparentmachen von Bildern) durch Verwendung einer Mischung von einer höheren Fettsäure und einer aliphatischen Dicarbonsäure zur Verbreiterung der Transparentmachungs-Temperaturbreite auf etwa 20°C vereinfacht, wie in den offengelegten JP-Patentanmeldungen 2-1363 und 3-2089 beschrieben. Dieses Verfahren weist jedoch den Mangel auf, dass das Löschen nicht in ausreichender Weise vereinfacht werden kann, wenn sich die Umgebungstemperatur stark ändert oder wenn die Wärmeeinwirkzeit für die Löschung kurz ist.
  • Zur Verbesserung dieser Löschbarkeit wird vorgeschlagen, die Transparentmachungs-Temperaturbreite zu verbreitern, indem eine Mischung von (a) einem höheren Keton oder einem Fettsäureester mit einem niedrigeren Schmelzpunkt als dem der höheren Fettsäuren und (b) einer aliphatischen Dicarbonsäure oder einem gesättigten aliphatischen Bisamid verwendet wird, wie in den offengelegten JP-Patentanmeldungen 4-366682, 5-294062 und 6-255247 beschrieben. Mit diesem Verfahren ist man in der Lage, die Transparentmachungs-Temperaturbreite zu verbreitern, und dementsprechend ist man in der Lage, die Löschbarkeit zu verbessern. Aufgrund des Einsatzes des höheren Ketons oder des Fettsäureesters mit einem niedrigeren Schmelzpunkt als dem der höheren Fettsäuren befindet sich aber die Transparentmachungs-Temperaturbreite in einem niedrigen Temperaturbereich, so dass dieses Verfahren den Mangel aufweist, dass die gebildeten opaken oder milchig weißen Bilder gelöscht werden, wenn die Umgebungstemperatur hoch ist.
  • Zur Verbesserung der Löschbarkeit des Bildes ohne Verringerung der Wärmebeständigkeit davon ist vorgeschlagen worden, die Transparentmachungs-Temperaturbreite zur hohen Temperaturseite zu verschieben, indem eine Mischung von (a) einer niedermolekularen Verbindung mit einem niedrigen Schmelzpunkt und (b) einer alicyclischen Dicarbonsäure mit einem Schmelzpunkt von etwa 200°C, der beträchtlich höher ist als die Schmelzpunkte der aliphatischen Dicarbonsäuren, verwendet wird (wie in den offengelegten JP-Patentanmeldungen 5-139053, 6-48024 und 6-48025 beschrieben) oder indem eine Mischung von (a) einer niedermolekularen Verbindung mit einem niedrigen Schmelzpunkt und (b') einer niedermolekularen Verbindung mit einem Steroidgerüst mit einem Schmelzpunkt in der Nähe von 200°C verwendet wird (wie in den offengelegten JP-Patentanmeldungen 8-20167 und 8-282131 beschrieben). Mit diesen Aufzeichnungsmaterialien ist man in der Lage, die Löschbarkeit zu verbessern, während die Wärmebeständigkeit des Bildes beibehalten wird, sie weisen aber die Mängel auf, dass die Temperaturdifferenz zwischen der Transparentmachungs-Temperaturuntergrenze und der Opazitäts-Initiationstemperaturuntergrenze so groß ist, dass eine beträchtliche Energiemenge zur Bildung milchig weißer Bilder erforderlich ist und die Haltbarkeit des Materials beim wiederholten Einsatz verringert ist, wobei die Oberfläche des Aufzeichnungsmaterials verkratzt und die Opazität des Bildes sich im Verlauf der Wiederholung von Bilddruck und Bildlöschen verringert.
  • Wenn eine große Energiemenge für die Bildaufzeichnung erforderlich ist, ist es erforderlich, die Impulsanwendungszeit des Thermokopfes zu verlängern, da es eine Grenze für die Spannung gibt, die von einer Energiequelle an den Thermokopf angelegt werden kann, oder die Aufzeichnungsgeschwindigkeit zu verringern. Wenn die Energiemenge, die an den Thermokopf angelegt wird, vergrößert wird, verkürzt sich außerdem die Lebensdauer des Thermokopfes. Wenn die Menge an Energie, die für die Bildaufzeichnung erforderlich ist, erhöht wird, hat somit die angewendete Energie nachteilige Wirkungen auf die Vorrichtung, die das reversible wärmeempfindliche Aufzeichnungsmaterial verwendet. In diesem Fall wird davon ausgegangen, dass die hohe Opazitäts-Initiationstemperatur durch den Einsatz einer niedermolekularen Verbindung mit einem übermäßig hohen Schmelzpunkt verursacht wird.
  • Andere reversible wärmeempfindliche Aufzeichnungsmaterialien sind in EP-A-567012, EP-A-624481, EP-A-692389 und US-A-49179848 offenbart. Aber auch diese wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterialien sind nicht vollständig zufriedenstellend bezüglich ihrer Transparentmachungs-Temperaturobergrenze.
  • Daher ist ein erstes Ziel der vorliegenden Verbindung die Bereitstellung eines reversiblen wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterials mit einer verbreiterten Transparentmachungs-Temperaturbreite, wobei die Fähigkeit der Bildung von Bildern mit hoher Wärmebeständigkeit und mit hoher Haltbarkeit bei wiederholtem Einsatz beibehalten wird, welches in der Lage ist, Bilder mit hohem Kontrast zu erzeugen und dieselben mit hohem Löschvermögen zu löschen, selbst wenn die Umgebungstemperatur variiert.
  • Ein zweites Ziel der vorliegenden Erfindung ist die Bereitstellung eines Verfahrens zur Herstellung des vorstehend genannten reversiblen wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterials.
  • Ein drittes Ziel der vorliegenden Erfindung ist die Bereitstellung einer Informationsaufzeichnungsvorrichtung, die das reversible wärmeempfindliche Aufzeichnungsmaterial der vorliegenden Erfindung benutzt.
  • Ein viertes Ziel der vorliegenden Erfindung ist die Bereitstellung eines Verfahrens zur Aufzeichnung von Bildern in einem der reversiblen wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterialien der vorliegenden Erfindung und dem vorstehend aufgeführten Informationsaufzeichnungsmaterial oder zum Löschen von aufgezeichneten Bildern davon.
  • Das erste Ziel der vorliegenden Erfindung kann erreicht werden durch ein reversibles wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial (Aufzeichnungsmedium), welches umfasst eine reversible wärmeempfindliche Aufzeichnungsschicht umfassend ein Matrixharz und ein in dem Matrixharz dispergiertes organisches niedermolekulares Material, deren Transparenz in Abhängigkeit von der Temperatur reversibel veränderbar ist, wobei das reversible wärmeempfindliche Aufzeichnungsmaterial (1) eine Transparentmachungs-Temperaturobergrenze von 125°C oder mehr, (2) einen Temperaturunterschied von 20°C oder weniger zwischen der Transparentmachungs-Temperaturobergrenze und der Opazitäts-Initiationstemperaturuntergrenze und (3) eine Transparentmachungs-Initiationstemperatur von weniger als 95°C aufweist.
  • Es ist bevorzugt, dass das reversible wärmeempfindliche Aufzeichnungsmaterial ferner einen Transparentmachungs-Temperaturbereich von 30°C oder mehr aufweist.
  • Es ist auch bevorzugt, dass die Transparentmachungs-Temperaturobergrenze des reversiblen wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterials 130°C oder mehr beträgt.
  • Es ist bevorzugt, dass in dem reversiblen wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterial der Temperaturunterschied zwischen der Transparentmachungs-Temperaturobergrenze und der Opazitäts-Initiationstemperaturuntergrenze 15°C oder weniger beträgt.
  • Das zweite Ziel der vorliegenden Erfindung kann erreicht werden durch ein Verfahren zur Herstellung eines reversiblen wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterials umfassend einen Träger und eine darauf gebildete reversible wärmeempfindliche Aufzeichnungsschicht umfassend ein Matrixharz und ein in dem Matrixharz dispergiertes organisches niedermolekulares Material, deren Transparenz in Abhängigkeit von der Temperatur reversibel veränderbar ist, das umfasst die Schritte:
    Beschichten eines Trägers mit einer Dispersion, wobei die Dispersion ein Lösungsmittel, das Matrixharz und das organische niedermolekulare Material umfassend eine organische niedermolekulare Verbindung mit einem Schmelzpunkt von 130°C oder mehr umfasst, wobei das organische niedermolekulare Material in Form eines Feststoffs in dem Matrixharz dispergiert ist, und
    Trocknen der Dispersion durch Erwärmung, um das organische niedermolekulare Material in dem Lösungsmittel zu lösen, wenn erwärmt wird, wodurch die reversible wärmeempfindliche Aufzeichnungsschicht auf dem Träger gebildet wird.
  • In dem vorstehenden Verfahren ist es bevorzugt, dass das organische niedermolekulare Material, das in der Dispersion dispergiert ist, eine Löslichkeit von 0,5% oder mehr in dem Lösungsmittel bei der Temperatur aufweist, bei der die auf dem Träger beschichtete Dispersion unter Erwärmen getrocknet wird.
  • In dem vorstehenden Verfahren ist es auch bevorzugt, dass das in der Dispersion dispergierte organische niedermolekulare Material eine Löslichkeit von weniger als 0,5% in dem Lösungsmittel bei Raumtemperatur aufweist.
  • Das zweite Ziel der vorliegenden Erfindung kann auch erreicht werden durch ein Verfahren der Herstellung eines reversiblen wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterials umfassend einen Träger und eine darauf gebildete reversible wärmeempfindliche Aufzeichnungsschicht umfassend ein Matrixharz und ein in dem Matrixharz dispergiertes organisches niedermolekulares Material, deren Transparenz in Abhängigkeit von der Temperatur reversibel veränderbar ist, das umfasst die Schritte:
    Beschichten des Trägers mit einer Dispersion, wobei die Dispersion ein Lösungsmittel, das Matrixharz und das organische niedermolekulare Material umfassend mindestens eine organische niedermolekulare Verbindung und eine organische niedermolekulare Verbindung mit einem Schmelzpunkt von 130°C oder mehr umfasst, wobei die organischen niedermolekularen Materialien in Form eines Feststoffs in dem Matrixharz dispergiert sind, und
    Trocknen der Dispersion unter Erwärmen bei einer Temperatur, die kleiner ist als der höchste Schmelzpunkt der Schmelzpunkte der organischen niedermolekularen Materialien, und dann bei einer Temperatur, die nicht kleiner ist als der höchste Schmelzpunkt der Schmelzpunkte der organischen niedermolekularen Materialien, wodurch die reversible wärmeempfindliche Aufzeichnungsschicht auf dem Träger gebildet wird.
  • Das dritte Ziel der vorliegenden Erfindung kann erreicht werden durch eine Karte umfassend einen reversiblen wärmeempfindlichen Aufzeichnungsteil, welcher das reversible wärmeempfindliche Aufzeichnungsmaterial der vorliegenden Erfindung umfasst, und einen Informationsspeicherteil.
  • Bei der vorstehend genannten Karte kann der Informationsspeicherteil mindestens ein Element ausgewählt aus der Gruppe bestehend aus einer magnetischen Aufzeichnungsschicht, einem IC-Speicher und einem optischen Speicher umfassen.
  • Die vorstehend genannte Karte kann ferner einen Träger und eine magnetische Aufzeichnungsschicht, die auf einer Seite des Trägers vorgesehen ist, umfassen, wobei der reversible wärmeempfindliche Aufzeichnungsteil auf der Rückseite des Trägers gegenüber der magnetischen Schicht vorgesehen ist.
  • In der vorstehend aufgeführten Karte kann der reversible. wärmeempfindliche Aufzeichnungsteil ferner einen Teil umfassen, in dem ein Bild irreversibel gedruckt werden kann, oder welcher ein derartiges irreversibel gedrucktes Bild umfasst.
  • Das dritte Ziel der vorliegenden Erfindung kann auch erreicht werden durch ein reversibles wärmeempfindliches Aufzeichnungsetikett umfassend:
    einen Träger,
    einen reversiblen wärmeempfindlichen Aufzeichnungsteil, welcher das reversible wärmeempfindliche Aufzeichnungsmaterial der vorliegenden Erfindung umfasst, und
    eine Klebschicht oder eine klebrige Schicht auf der Rückseite des Trägers gegenüber der reversiblen wärmeempfindlichen Aufzeichnungsschicht des rever siblen wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterials.
  • In dem vorstehend aufgeführten reversiblen wärmeempfindlichen Aufzeichnungsetikett kann der reversible wärmeempfindliche Aufzeichnungsteil ferner einen Teil umfassen, in dem ein Bild irreversibel gedruckt werden kann, oder welcher ein solches irreversibel gedrucktes Bild umfasst.
  • Das dritte Ziel der vorliegenden Erfindung kann auch erreicht werden durch eine Plattenkassette umfassend:
    eine Kassette,
    eine beschreibbare oder wiederbeschreibbare Platte, auf der aufzuzeichnende Information geschrieben oder wiedereingeschrieben werden kann, wobei die beschreibbare oder wiederbeschreibbare Platte in der Kassette eingebaut ist, und
    einen reversiblen wärmeempfindlichen Anzeigeteil, welcher das reversible wärmeempfindliche Aufzeichnungsmaterial der vorliegenden Erfindung oder das vorstehend aufgeführte reversible wärmeempfindliche Aufzeichnungsetikett umfasst, wobei der reversible wärmeempfindliche Anzeigeteil auf der Oberfläche der Kassette vorgesehen ist.
  • In der vorstehend aufgeführten Plattenkassette kann der reversible wärme empfindliche Aufzeichnungsteil ferner einen Teil umfassen, in dem ein Bild irreversibel gedruckt werden kann, oder welcher ein derartiges irreversibel gedrucktes Bild umfasst.
  • Das dritte Ziel der vorliegenden Erfindung kann auch durch eine Platte erreicht werden, die umfasst:
    eine beschreibbare oder wiederbeschreibbare Platte, auf der aufzuzeichnende Information geschrieben oder wiedereingeschrieben werden kann, und
    einen reversiblen wärmeempfindlichen Anzeigeteil, welcher das reversible wärmeempfindliche Aufzeichnungsmaterial der vorliegenden Erfindung oder das vorstehend aufgeführte reversible wärmeempfindliche Aufzeichnungsetikett umfasst, wobei der reversible wärmeempfindliche Anzeigeteil auf der Oberfläche der beschreibbaren oder wiederbeschreibbaren Platte vorgesehen ist.
  • In der vorstehend aufgeführten Platte kann der reversible wärmeem pfindliche Aufzeichnungsteil ferner einen Teil umfassen, auf dem ein Bild irreversibel gedruckt werden kann, oder welcher ein derartiges irreversibel gedrucktes Bild umfasst.
  • Das dritte Ziel der vorliegenden Erfindung kann auch erreicht werden durch eine Bandkassette, die umfasst:
    ein Kassettenelement,
    ein beschreibbares oder wiederbeschreibbares Bandelement, auf dem aufzuzeichnende Information geschrieben oder wiedereingeschrieben werden kann, das sich im Kassettenelement befindet, und
    einen reversiblen wärmeempfindlichen Anzeigeteil, welcher das reversible wärmeempfindliche Aufzeichnungsmaterial der vorliegenden Erfindung oder das vorstehend aufgeführte reversible wärmeempfindliche Aufzeichnungsetikett umfasst, wobei der reversible wärmeempfindliche Anzeigeteil auf der Oberfläche der Bandkassette vorgesehen ist.
  • Bei der vorstehend aufgeführten Bandkassette kann der reversible wärmeempfindliche Aufzeichnungsteil ferner einen Teil umfassen, auf welchem ein Bild irreversibel gedruckt werden kann, oder welcher ein derartiges irreversibel gedrucktes Bild umfasst.
  • Das vierte Ziel der vorliegenden Erfindung kann erreicht werden durch ein Verfahren zur Aufzeichnung von Bildern oder zum Löschen von aufgezeichneten Bildern durch Wärmeeinwirkung auf einem der Aufzeichnungsmaterialien ausgewählt aus der Gruppe bestehend aus dem reversiblen wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterial, der Karte, dem reversiblen wärmeempfindlichen Aufzeichnungsetikett, der Plattendiskette, der Platte und der Bandkassette, die vorstehend genannt wurden.
  • Bei dem vorstehend aufgeführten Verfahren kann die Erwärmung zum Löschen der aufgezeichneten Bilder unter Verwendung eines Keramikheizgeräts durchgeführt werden.
  • Bei dem vorstehenden Verfahren ist es bevorzugt, dass das Keramikheizgerät auf eine Temperatur von 110°C oder mehr zur Wärmeeinwirkung zum Löschen von aufgezeichneten Bildern eingestellt wird.
  • Bei dem obigen Verfahren kann die Wärmeeinwirkung zum Aufzeichnen oder Löschen von aufgezeichneten Bildern unter Verwendung eines Thermokopfes ausgeführt werden.
  • Wenn der Thermokopf verwendet wird, kann man mit dem Thermokopf auf alle vorstehend genannten Aufzeichnungsmaterialien Wärme zum Löschen von aufgezeichneten Bildern und auch zum Aufzeichnen von Bildern darauf in überschreibender Weise anwenden.
  • Eine vollständigere Würdigung der Erfindung und von vielen der begleitenden Vorteile kann ohne weiteres erreicht werden und sie können auch besser verstanden werden unter Bezugnahme auf die folgende, ausführliche Beschreibung, wenn sie in Verbindung mit den beigefügten Zeichnungen erwogen wird, worin:
  • 1 ein Diagramm ist, das Änderungen in der Transparenz einer reversiblen wärmeempfindlichen Aufzeichnungsschicht eines reversiblen wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterials der vorliegenden Erfindung zeigt,
  • 2 ein Diagramm zur Erläuterung der Bilddichteeigenschaften, wie Transparentmachungs-Dichteuntergrenze (Dtm), Opazitäts-Initationsdichteobergrenze (Ds), Transparentmachungs-Initiationstemperatur (Dta) und Transparentmachungs-Temperaturbreite (ΔTw), von einem reversiblen wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterial der vorliegenden Erfindung ist,
  • 3 eine schematische perspektivische Ansicht eines Beispiels einer MD-Kassette mit einem reversiblen wärmeempfindlichen Aufzeichnungsetikett der vorliegenden Erfindung, das auf der Außenoberfläche angebracht ist, ist,
  • 4 eine schematische perspektivische Ansicht eines Beispiels einer MD-Platte mit einem reversiblen wärmeempfindlichen Aufzeichnungsetikett der vorliegenden Erfindung, das auf der Außenoberfläche angebracht ist, ist,
  • 5 eine schematische Querschnittsansicht eines Beispiels von einem optischen Informationsaufzeichnungsmedium (CD-RW) ist, das ein Phasenveränderbares Aufzeichnungsmaterial auf Basis von AgInSbTe und ein reversibles wärmeempfindliches Aufzeichnungsetikett der vorliegenden Erfindung umfasst,
  • 6 eine schematische perspektivische Ansicht eines Beispiels von einer Videobandkassette mit einem reversiblen wärmeempfindlichen Aufzeichnungsetikett der vorliegenden Erfindung, das auf der Außenoberfläche angebracht ist, ist,
  • 7a eine schematische Querschnittsansicht eines Beispiels eines reversiblen wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterialfilms der vorliegenden Erfindung ist,
  • 7b eine schematische Querschnittsansicht eines anderen Beispiels eines reversiblen wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterialfilms der vorliegenden Erfindung ist,
  • 7c eine schematische Querschnittsansicht eines weiteren Beispiels eines reversiblen wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterialfilms der vorliegenden Erfindung ist,
  • 8a ein Paar von schematischen Vorder- und Rückdraufsichten einer Karte mit der Bereitstellung eines wiederbeschreibbaren Teils umfassend den wie in 7c gezeigten reversiblen wärmeempfindlichen Aufzeichnungmaterialfilm und eines gedruckten Anzeigeteils auf der Vorderseite davon und auch mit der Bereitstellung eines magnetischen Aufzeichnungsteils umfassend eine magnetische Aufzeichnungsschicht auf der Rückseite davon ist,
  • 9a eine schematische Draufsicht von einer anderen Karte mit der Bereitstellung eines wiederbeschreibbaren Teils umfassend den wie in 7c gezeigten reversiblen wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterialfilm und auch mit der Bereitstellung eines konkaven Teils zum Halten eines IC-Chips ist,
  • 9b eine schematische Draufsicht des IC-Chips zur Verwendung in der wie in 9a gezeigten Karte ist,
  • 10a ein Blockdiagramm ist, das die Struktur eines integrierten Schaltkreises zur Verwendung in dem in 9b gezeigten IC-Chip zeigt,
  • 10b ein Blockdiagramm von einem Beispiel von RAM-Speicherdaten ist,
  • 11a ein schematisches Diagramm von einem Beispiel von einer Vorrichtung der vorliegenden Erfindung zur Aufzeichnung von Bildern auf einem reversiblen wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterial der vorliegenden Erfindung und zum Löschen von aufgezeichneten Bildern ist,
  • 11b ein schematisches Diagramm für ein anderes Beispiel von einer Vorrichtung der vorliegenden Erfindung zur Aufzeichnung von Bildern auf dem reversiblen wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterial der vorliegenden Erfindung und zum Löschen der aufgezeichneten Bilder ist,
  • die 12 bis 17 graphische Darstellungen sind, die die Beziehung zwischen der Temperatur der auf jedem der reversiblen wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterialien Nr. 1 bis Nr. 10 der vorliegenden Erfindung und der reversiblen wärmeempfindlichen Vergleichsaufzeichungsmaterialien Nr. 1 bis 6 angewandten Wärme und der optischen Bilddichte, die durch jedes der genannten Materialien erhalten wird, zeigt.
  • In dem reversiblen wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterial für die vorliegende Erfindung werden Änderungen in der Transparenz der reversiblen wärmeempfindlichen Aufzeichnung, d. h. ein transparenter Zustand und ein milchig weißer, opaker Zustand, zur Aufzeichnung von Bildern oder von Informationen ausgenutzt.
  • Es wird davon ausgegangen, dass der Unterschied zwischen dem transparenten Zustand und dem milchig weißen, opaken Zustand des reversiblen wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterials auf Basis des folgenden Prinzips verursacht wird:
    • (i) Im transparenten Zustand sind feinteilige Teilchen des organischen niedermolekularen Materials in einem Matrixharz in einem solchen Zustand dispergiert, dass die Teilchen in einem engen Kontakt mit dem Matrixharz ohne jede Lücke dazwischen und ohne Hohlraum in den Teilchen des organischen niedermolekularen Materials sind. Daher treten Lichtstrahlen, die von einer Seite in die Aufzeichnungsschicht eintreten, zur entgegengesetzten Seite durch, ohne dass sie gestreut werden. Auf diese Weise erscheint die reversible wärmeempfindliche Aufzeichnungsschicht transparent.
    • (ii) Im milchig weißen, opaken Zustand ist das organische niedermolekulare Material aus Polykristallen zusammengesetzt, die aus zahlreichen kleinen Kristallen des organischen niedermolekularen Materials bestehen, so dass es Lücken zwischen den Grenzen der Kristalle oder zwischen den Grenzflächen zwischen den Kristallen und dem Matrixharz gibt. Wenn Lichtstrahlen von einer Seite in die Aufzeichnungsschicht eintreten, wird das Licht daher an der Grenzfläche zwischen der Lücke und den Kristallen und zwischen der Lücke und dem Harz gebrochen, reflektiert und gestreut. Im Ergebnis erscheint die reversible wärmeempfindliche Aufzeichnungsschicht milchig weiß opak.
  • 1 ist ein Diagramm, das die Änderung der Transparenz der reversiblen wärmeempfindlichen Aufzeichnungsschicht zeigt, welche als Hauptkomponenten ein Matrixharz und die Teilchen des organischen niedermolekularen Materials dispergiert im Matrixharz umfasst.
  • Es wird angenommen, dass die Aufzeichnungsschicht bei Raumtemperatur, d. h. bei einer Temperatur T0 oder darunter, in einem milchig weißen, opaken Zustand ist.
  • Wenn die Temperatur der Aufzeichnungsschicht durch Anwendung von Wärme erhöht wird, beginnt die Aufzeichnungsschicht allmählich von der Temperatur T1 an transparent zu werden. Die Aufzeichnungsschicht nimmt einen vollständig transparenten Zustand an, wenn sie auf eine Temperatur im Bereich von T2 bis T3 erwärmt wird. Selbst wenn die Temperatur der Aufzeichnungsschicht in einem derartigen transparenten Zustand zurück auf Raumtemperatur gesenkt wird; wird der transparente Zustand beibehalten. Dies ist so, weil, wenn die Temperatur der Aufzeichnungsschicht eine Temperatur in der Nähe von T1 erreicht, das Matrixharz zu erweichen beginnt und schrumpft, so dass die Lücken an der Grenzfläche zwischen dem Matrixharz und den Teilchen des organischen niedermolekularen Materials und die Lücken innerhalb der Teilchen des niedermolekularen Materials sich verringern. Im Ergebnis erhöht sich die Transparenz der Aufzeichnungsschicht allmählich. Wenn die Temperatur der Aufzeichnungsschicht T2 bis T3 erreicht, liegt das organische niedermolekulare Material in einem halbgeschmolzenen Zustand vor, so dass die verbleibenden Lücken mit dem organischen niedermolekularen Material gefüllt werden. Im Ergebnis wird die Aufzeichnungsschicht transparent. Die Aufzeichnungsschicht in einem solchen transparenten Zustand enthält jedoch noch Impfkristalle des organischen niedermolekularen Materials. Wenn die Aufzeichnungsschicht in einem solchen transparenten Zustand abgekühlt wird, kristallisiert daher das organische niedermolekulare Material bei einer relativ hohen Temperatur. Bei der Kristallisation des organischen niedermolekularen Materials ist das Matrixharz noch in einem erweichten Zustand, so dass das Matrixharz die Änderungen im Volumen des organischen niedermolekularen Materials, die durch die Kristallisation verursacht werden, ausgleichen kann, wodurch im wesentlichen keine Lücken dazwischen gebildet werden. Auf diese Weise wird der transparente Zustand beibehalten.
  • Wenn die Aufzeichnungsschicht, die bei einer Temperatur im Bereich von T2 bis T3 gehalten wird, weiter auf eine Temperatur T4 oder höher erwärmt wird, nimmt die Aufzeichnungsschicht einen halbtransparenten Zustand mit einer mittleren Transparenz zwischen dem maximalen transparenten Zustand und dem maximalen opaken Zustand an.
  • Wenn die Temperatur der Aufzeichnungsschicht in einem solchen halbtransparenten Zustand verringert wird, nimmt die Aufzeichnungsschicht wieder den ursprünglichen milchig weißen, opaken Zustand an, ohne den transparenten Zustand während des Kühlverfahrens anzunehmen.
  • Das ist so, weil das organische niedermolekulare Material bei einer Temperatur von T4 oder höher vollständig geschmolzen ist und danach das organische niedermolekulare Material unterkühlt ist und bei einer Temperatur, die leicht höher ist als die Temperatur T0, im Verlauf des Kühlschritts auskristallisiert. Es wird davon ausgegangen, dass in diesem Fall das Matrixharz den Änderungen im Volumen des organischen niedermolekularen Materials, die durch die Kristallisation verursacht werden, nicht folgen kann, so dass Lücken zwischen dem Matrixharz und dem organischen niedermolekularen Material gebildet werden.
  • Die in 1 gezeigte Temperatur-Transparenz-Änderungskurve ist ein anschauliches Beispiel. In Abhängigkeit von den Materialien, die in der Aufzeichnungsschicht einzusetzen sind, kann es einige Unterschiede geben, z. B. in der Transparenz beim jeweiligen Zustand der Aufzeichnungsschicht.
  • In der vorliegenden Erfindung sind die Transparentmachungs-Temperaturobergrenze (Ttu), die Opazitäts-Initiationstemperaturuntergrenze (Tsl), die Temperaturdifferenz (ΔTts) zwischen der Transparentmachungs-Temperaturobergrenze (Ttu) und der Opazitäts-Initiationstemperaturuntergrenze (Tsl), die Transparentmachungs-Initiationstemperatur (Tta) und die Transparentmachungs-Temperaturbreite (ΔTw) folgendermaßen definiert:
    Eine Probe des reversiblen wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterials der vorliegenden Erfindung in einem milchig weißen Zustand wird vor Verwendung hergestellt. Wenn eine Probe des reversiblen wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterials in einem transparenten Zustand oder in einem unzureichenden milchig weißen Zustand erhalten wird, kann ein derartiger transparenter oder unzureichend milchig weißer Zustand ohne weiteres in den vollständig milchig weißen Zustand überführt werden, indem das Material für etwa 10 bis 30 s in engem Kontakt mit einer ausreichend warmen Heizplatte gebracht wird.
  • Eine geeignete Temperatur für die Heizplatte zur Änderung des transparenten oder unzureichend milchig weißen Zustands in den vollständig milchig weißen Zustand kann gefunden werden, indem das reversible Aufzeichnungsmaterial auf eine erste Temperatur erwärmt wird, um den milchig weißen Zustand zu beobachten, und dann auf eine zweite Temperatur, die höher ist als die erste Temperatur, z. B. um 10°C, um den Unterschied zwischen dem Grad an milchig weißem Zustand bei der ersten Temperatur und bei der zweiten Temperatur zu sehen. Wenn es keinen Unterschied zwischen der ersten Temperatur und der zweiten Temperatur gibt, wird davon ausgegangen, dass die erste Temperatur eine ausreichend hohe Temperatur zur Änderung des transparenten oder unzureichend milchig weißen Zustands in einen vollständig milchig weißen Zustand ist. Wenn es einen Unterschied im Grad des milchig weißen Zustands zwischen der ersten Temperatur und der zweiten Temperatur gibt, wird das Material auf eine dritte Temperatur oder auf eine höhere Temperatur erwärmt, bis ein Temperaturpaar festgestellt wird, bei dem es keinen Unterschied im Grad des milchig weißen Zustands zwischen den beiden Temperaturen gibt.
  • Ein Prüfgegenstand des Aufzeichnungsmaterials, welcher sich im milchig weißen Zustand befindet, wird auf verschiedene Temperaturen erwärmt, wodurch eine Temperatur bestimmt wird, bei der das Aufzeichnungsmaterial transparent wird. Zur Bestimmung der Temperatur wird ein im Handel erhältliches Wärmegradienten-Prüfgerät (Marke "Type HG-100", hergestellt von Toyo Seiki Seisakusho, Ltd.) in der Praxis verwendet.
  • Dieses Wärmegradienten-Prüfgerät beinhaltet fünf Heizblöcke. Jeder Block kann unabhängig auf eine unterschiedliche Temperatur mit einer unterschiedlichen Erwärmungszeit und der Anwendung eines unterschiedlichen Drucks eingestellt werden. Auf diese Weise kann die Probe des Aufzeichnungsmaterials in fünf unterschiedlichen Bereichen gleichzeitig unter festgelegten Bedingungen auf fünf unterschiedliche Temperaturen erwärmt werden.
  • Mit einer auf 1 Sekunde eingestellten Erwärmungszeit und mit einem im Verlauf der Erwärmung angelegten Druck von etwa 2,5 kg/cm2 eingestellt wird, wird die Probe insbesondere mit gleichen Temperaturintervallen im Bereich von 1°C bis 5°C von einer niedrigen Temperatur, bei der der milchig weiße Zustand sich nicht ändert, zu einer geeigneten Temperatur, bei der der milchig weiße Zustand zu einem transparenten Zustand geändert wird, erwärmt.
  • Um zu verhindern, dass die Probe am Heizblock haftet oder klebt, kann eine Polyimid- oder Polyamidfolie mit einer Dicke von 10 μm oder weniger zwischen der Probe und dem Heizblock zwischengeschaltet werden.
  • Die Probe wird auf diese Weise erwärmt und dann auf Raumtemperatur abgekühlt und die Dichte von jedem erwärmten Bereich in der Probe wird mit einem Macbeth-Densitometer RD-914 gemessen, wodurch eine wie in 2 gezeigte graphische Darstellung erhalten werden kann, wobei die Temperatur, die durch das Wärmegradienten-Prüfgerät eingestellt wird, die Abszisse ist und die optische Dichte des erwärmten Teils die Ordinate ist. Genauer wird eine Kurve der Dichtewerte mit der Temperatur als Abszisse und der optische Dichte des erwärmten Teils als Ordinate aufgetragen, wie in der graphischen Darstellung in 2 gezeigt. Wie in 2 gezeigt, liegt die Kurve gewöhnlich in Form eines Trapezes vor.
  • Wenn das reversible wärmeempfindliche Aufzeichnungsmaterial einen transparenten Träger umfasst, wird die Dichte der milchig weißen Teile gemessen, während das Aufzeichnungsmaterial sich auf einem Licht absorbierenden Bogen oder einem regelmäßig reflektierenden Bogen befindet.
  • Die vorstehend genannten Dichtewerte können in Abhängigkeit von der Dicke des Aufzeichnungsmaterials, das den Träger und die reversible wärmeempfindliche Aufzeichnungsschicht beinhaltet, und auch von den Materialien des Aufzeichnungsmaterials variieren. Wenn die Dicke des Aufzeichnungsmaterials 300 μm oder weniger ist, weist eine derartige Dicke keine wesentliche Wirkung auf die erhaltenen Dichtewerte auf. Wenn die Dicke 300 μm überschreitet, sollte der Träger des Aufzeichnungsmaterials auf eine Dicke von 300 μm oder weniger verdünnt werden, z. B. in dem ein Teil des Trägers abgetragen wird. Alternativ werden die Dichtewerte zu Dichtewerten umgewandelt, die denen entsprechen, die erhalten werden, wenn die Dicke des Aufzeichnungsmaterials 300 μm oder weniger beträgt.
  • Als Materialien für den Träger kann jedes polymere Material verwendet werden. Wenn ein Metall verwendet wird, müssen die Dichtedaten zu einer geeigneten Dichte umgewandelt werden, wobei die Dichte des Metalls berücksichtigt wird.
  • Aus der in 2 gezeigten graphischen Darstellung werden die Transparentmachungs-Temperaturobergrenze (Ttu), die Opazitäts-Initiationstemperaturuntergrenze (Tsl) und weitere, die vorstehend aufgeführt wurden, abgelesen und berechnet. Beim Ablesen und Berechnen der vorstehenden Daten wird das transparente Aufzeichnungsmaterial auf einen Licht absorbierenden Bogen gelegt.
  • Zu Beginn wird das Reflexionsdichtemaximum (Dmax) abgelesen. Dann wird eine horizontale Linie bei 0,7 × Dmax gezeichnet. 5 bis 20 Punkte werden auf der aufgetragenen Dichtedatenkurve ausgewählt, die sich über der horizontalen Linie bei 0,7 × Dmax befinden. Wenn die Zahl der ausgewählten Punkte kleiner ist, wird das erhaltene Berechnungsergebnis später nicht zuverlässig sein. In diesem Fall ist es notwendig, die Zahl der auszuwählenden Punkte zu erhöhen, indem die Temperaturintervalle enger gesetzt werden, wenn die Messung mit dem Wärmegradienten-Prüfgerät durchgeführt wird.
  • Aus den ausgewählten Punkten wird die gleiche Anzahl an Punkten von dem unteren Dichtebereich und von dem oberen Dichtebereich entfernt und eine mittlere transparente Dichte (Dtav) des Aufzeichnungsmaterials selbst wird aus den verbleibenden Punkten berechnet, die die Reflexionsdichte angeben. Es ist bevorzugt, dass das Verhältnis der Punkte, die von allen ausgewählten Punkten jeweils im unteren Dichtebereich und im oberen Dichtebereich zu entfernen sind, 10 bis 30%, bevorzugter 15 bis 25%, beträgt, um eine genaue Berechnung der Transparentdichte des Aufzeichnungsmaterials selbst auszuführen.
  • Die Transparentmachungs-Dichteuntergrenze (Dtm) wird aus der folgenden Formel (1) berechnet: Dtm = Dtav – 0,2 × (Dtav – Dmin) (1) worin Dmin die maximale Weißopazitätsdichte ist, die aus einem mittleren Wert der Dichten von drei benachbarten Punkten berechnet werden kann, wenn die Dichten der drei Punkten innerhalb eines Werts von 0,3 im Verlauf der Temperaturerhöhung fallen. Dtm gibt eine Dichte an, bei der und über der das Aufzeichnungsmaterial bei visueller Betrachtung fast transparent erscheint.
  • Eine horizontale Linie, y = Dtm, wird über den Graphen gezeichnet, wodurch eine niedere Temperatur und eine höhere Temperatur, die den Kreuzungspunkten der Dichtedatenkurve und der horizontalen Linie, y = Dtm, entsprechen, bestimmt werden. Die untere Temperatur ist definiert als Transparentmachungs-Temperaturuntergrenze (Ttl), während die obere Temperatur als die Transparentmachungs-Temperaturobergrenze (Ttu) definiert ist. Die Transparentmachungs-Temperaturbreite (ΔTw) wird aus folgender Formel (II) bestimmt: ΔTw = Ttu – Ttl (II)
  • Die Opazitäts-Initiationsdichteobergrenze (Ds) wird berechnet aus der folgenden Formel (III): Ds = Dmin + 0,1 × (Dtav – Dmin) (III)
  • Eine horizontale Linie, y = Ds, wird über den Graphen gezeichnet, so dass eine Temperatur, die dem Kreuzungspunkt von (a) einem Teil der Dichtekurve, worin der Zustand des Aufzeichnungsmaterials sich vom transparenten Zustand zum milchig weißen Zustand ändert, und (b) der horizontalen Linie, y = Ds, entspricht, als Opazitäts-Initiationstemperaturuntergrenze (Ts1) bestimmt wird.
  • Der Unterschied (ΔTts) zwischen der Opazitäts-Initiationstemperaturuntergrenze (Tsl) und der Transparentmachungs-Temperaturobergrenze (Ttu) wird aus der folgenden Formel (IV) erhalten: ΔTts = Tsl – Ttu
  • Die Transparentmachungs-Initiationsdichte (Dta) wird aus der folgenden Formel (V) erhalten: Dta = Dmin + 0,25 × (Dtav – Dmin) (V)
  • Die Transparentmachungs-Initiationstemperatur (Tta) kann auch durch Bestimmung der Temperatur erhalten werden, die dem Kreuzungspunkt der Dichtekurve und der horizontalen Linie, y = Dta, entspricht, wie in der graphischen Darstellung in 2 gezeigt.
  • In der vorliegenden Erfindung ist es erforderlich, dass die Transparentmachungs-Temperaturobergrenze (Ttu) 125°C oder mehr beträgt. Wenn die Transparentmachungs-Temperaturobergrenze (Ttu) so hoch wie 125°C oder mehr ist, ist es möglich, die Transparentmachungs-Temperaturbreite (ΔTw) zu erhöhen, ohne die Haltbarkeit der gebildeten Bilder zu verringern. Es ist bevorzugt, dass die Untergrenze der Transparentmachungs-Temperaturobergrenze (Ttu) 130°C oder mehr, bevorzugter 135°C oder mehr, noch mehr bevorzugt 140°C, zur Verbesserung des Löschungsvermögens des Aufzeichnungsmaterials beträgt und dass die Obergrenze der Transparentmachungs-Temperaturobergrenze (Ttu) 190°C oder weniger, bevorzugter 180°C oder weniger und noch mehr bevorzugt 170°C oder weniger, zur Verbesserung der Druckempfindlichkeit des Aufzeichnungsmaterials beträgt.
  • Es ist erforderlich, dass die Differenz (ΔTts) zwischen der Opazitäts-Initiationstemperaturuntergrenze (Tsl) und der Transparentmachungs-Temperaturobergrenze (Ttu) 20°C oder weniger ist. Wenn ΔTts größer als 20°C ist, ist die Temperatur, bei der das Aufzeichnungsmaterial milchig weiß opak wird, übermäßig hoch, so dass eine außerordentlich hohe Energie zur Bildung von milchig weißen, opaken Bildern erforderlich ist und die Oberfläche des Aufzeichnungsmaterials die Neigung zum Zerkratzen aufweist und der Grad der milchig weißen Opazität in der Regel verringert wird, wenn die Bildaufzeichnung und das Bildlöschen wiederholt werden.
  • Es ist bevorzugt, das ΔTts 15°C oder weniger und bevorzugter 10°C oder weniger beträgt.
  • Die Obergrenze der Transparentmachungs-Initiationstemperatur (Tta) ist kleiner als 95°C, bevorzugt 90°C oder weniger, bevorzugter 85°C oder weniger. Vorzugsweise ist die Untergrenze der Transparentmachungs-Initiationstemperatur (Tta) 70°C oder mehr, bevorzugter 75°C oder mehr. Je kleiner die Transparentmachungs-Initiationstemperatur (Tta) ist, desto besser ist das Löschvermögen, während die Haltbarkeit der gebildeten Bilder umso besser ist, je höher die Transparentmachungs-Initiationstemperatur (Tta) ist.
  • Es ist bevorzugt, dass die Untergrenze der Transparentmachungs-Temperaturbreite (ΔTw) 30°C oder mehr, bevorzugter 40°C oder mehr, noch mehr bevorzugt 45°C oder mehr und noch viel mehr bevorzugt 50°C oder mehr ist, um das Löschvermögen des Aufzeichnungsmaterials zu verbessern, und dass die Obergrenze der Transparentmachungs-Temperaturbreite (ΔTw) 100°C oder weniger, bevorzugter 90°C oder weniger und noch bevorzugter 80°C oder weniger beträgt. Wenn ΔTw kleiner als 30°C ist, ist das Löschvermögen des Aufzeichnungsmaterials verringert.
  • Wenn die Transparentmachungs-Temperaturbreite (ΔTw) verbreitert ist, kann ein dahingehender Vorteil erhalten werden, dass ein gleichmäßiges Löschen ausgeführt werden kann, selbst wenn die Geschwindigkeit des Löschvorgangs erhöht wird. In diesem Fall ist es bevorzugt, dass die Transparentmachungs-Temperaturbreite (ΔTw) 60°C oder mehr und bevorzugter 70°C oder mehr beträgt.
  • Bei der Herstellung des reversiblen wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterials ist es bevorzugt, als organisches niedermolekulares Material ein organisches niedermolekulares Material zu verwenden, dass eine Mischung von mindestens einer geradkettigen Kohlenwasserstoffverbindung (A) mit einem Schmelzpunkt von 130°C oder mehr und mindestens einer geradkettigen Kohlenwasserstoffverbindung (B) mit einem Schmelzpunkt, der um mindestens 30°C kleiner ist als der Schmelzpunkt der geradkettigen Kohlenwasserstoffverbindung (A), umfasst.
  • Es ist bevorzugt, dass die Untergrenze des Schmelzpunktes der geradkettigen Kohlenwasserstoffverbindung (A) 135°C oder mehr und bevorzugter 140°C oder mehr beträgt und dass die Obergrenze des Schmelzpunktes der geradkettigen Kohlenwasserstoffverbindung (A) 200°C oder weniger, bevorzugter 190°C oder weniger und noch bevorzugter 170°C oder weniger beträgt.
  • Es ist bevorzugt, dass die Untergrenze der Differenz zwischen dem Schmelzpunkt der geradkettigen Kohlenwasserstoffverbindung (A) und dem Schmelzpunkt der geradkettigen Kohlenwasserstoffverbindung (B) 30°C oder mehr, bevorzugter 40°C oder mehr und noch mehr bevorzugt 50°C oder mehr beträgt, um das Löschvermögen des Aufzeichnungsmaterials zu verbessern, und dass die Obergrenze der Differenz zwischen dem Schmelzpunkt der geradkettigen Kohlenwasserstoffverbindung (A) und dem Schmelzpunkt der geradkettigen Kohlenwasserstoffverbindung (B) 100°C oder weniger, bevorzugter 90°C oder weniger und noch mehr bevorzugt 80°C oder weniger beträgt, um die Druckempfindlichkeit zu verbessern.
  • Es ist bevorzugt, dass die Untergrenze des Schmelzpunkts der geradkettigen Kohlenwasserstoffverbindung (B) 50°C oder mehr, bevorzugter 60°C oder mehr und noch mehr bevorzugt 70°C oder mehr beträgt, um die Wärmebeständigkeit der Druckbilder zu verbessern, und dass die Obergrenze des Schmelzpunkts der geradkettigen Kohlenwasserstoffverbindung (B) kleiner als 110°C, bevorzugter kleiner als 100°C und noch mehr bevorzugt kleiner als 90°C beträgt, um das Löschvermögen des Aufzeichnungsmaterials zu verbessern.
  • Das vorstehend genannte organische niedermolekulare Material kann ferner mindestens eine geradkettige Kohlenwasserstoffverbindung (C) mit einem Schmelzpunkt, der um mindestens 10°C höher ist als der der geradkettigen Kohlenwasserstoffverbindung (B) und um mindestens 10°C kleiner ist als der der geradkettigen Kohlenwasserstoffverbindung (A), umfassen, wodurch der Bildkontrast verbessert werden kann.
  • Es ist bevorzugt, dass die Untergrenze des Schmelzpunkts der geradkettigen Kohlenwasserstoffverbindung (C) 80°C oder mehr, bevorzugter 90°C oder mehr und noch mehr bevorzugt 100°C oder mehr beträgt und dass die Obergrenze des Schmelzpunkts der geradkettigen Kohlenwasserstoffverbindung (C) kleiner als 150°C, bevorzugter kleiner als 140°C und noch mehr bevorzugt kleiner als 130°C ist.
  • Die geradkettige Kohlenwasserstoffverbindung (A), die geradkettige Kohlenwasserstoffverbindung (B) und die geradkettige Kohlenwasserstoffverbindung (C), die vorstehend aufgeführt wurden, können allein oder in Kombination verwendet werden.
  • Es ist bevorzugt, dass alle diese geradkettigen Kohlenwasserstoffverbindungen (A), (B) und (C) eine langkettige Struktureinheit enthalten. Es ist bevorzugt, dass die langkettige Struktureinheit mindestens 4 Kohlenstoffatome, bevorzugter mindestens 6 Kohlenstoffatome und noch mehr bevorzugt mindestens 8 Kohlenstoffatome enthält, um eine hohe Haltbarkeit bei wiederholtem Einsatz des Aufzeichnungsmaterials zu erhalten. Die Anzahl der langkettigen Struktureinheiten, die in einem Molekül der jeweiligen geradkettigen Kohlenwasserstoffverbindungen (A), (B) und (C) enthalten sind, kann 1 oder mehr sein. Bei Vorstehendem bedeutet die Anzahl an Kohlenstoffatomen, die in den langkettigen Struktureinheiten enthalten sind, die Gesamtheit an Kohlenstoffatomen im Molekül für die jeweiligen gerad kettigen Kohlenwasserstoffverbindungen (A), (B) und (C). Wenn z. B. eine geradkettige Kohlenwasserstoffverbindung (A), (B) oder (C) zwei langkettige Struktureinheiten mit jeweils 6 Kohlenstoffatomen enthält, beträgt die vorstehend genannte Zahl an Kohlenstoffatomen 12, so dass die geradkettige Kohlenwasserstoffverbindung als geradkettige Kohlenwasserstoffverbindung mit einer langkettigen Struktureinheit mit 12 Kohlenstoffatomen definiert werden kann.
  • Wenn das organische niedermolekulare Material eine Mischung der geradkettigen Kohlenwasserstoffverbindung (A) und der geradkettigen Kohlenwasserstoffverbindung (B) umfasst, ist es bevorzugt, dass die Untergrenze des Mengenverhältnisses der geradkettigen Kohlenwasserstoffverbindung (A) zur Gesamtmenge des organischen niedermolekularen Materials 3 Gew.-% oder mehr, bevorzugter 5 Gew.-% oder mehr und noch mehr bevorzugt 10 Gew.-% oder mehr beträgt, um die Transparenz des Aufzeichnungsmaterials zu verbessern, wenn die Bilder gelöscht werden, und dass die Obergrenze des Mengenverhältnisses der geradkettigen Kohlenwasserstoffverbindung (A) zur Gesamtmenge des organischen niedermolekularen Materials weniger als 50 Gew.-%, bevorzugter weniger als 40 Gew.-% und noch mehr bevorzugt weniger als 30 Gew.-% beträgt, um das Löschvermögen des Aufzeichnungsmaterials zu verbessern; und es ist bevorzugt, dass die Untergrenze des Mengenverhältnisses der geradkettigen Kohlenwasserstoffverbindung (B) zur Gesamtmenge des organischen niedermolekularen Materials 30 Gew.-% oder mehr, bevorzugter 50 Gew.-% oder mehr und noch mehr bevorzugt 60 Gew.-% oder mehr beträgt, um die Transparenz des Aufzeichnungsmaterials zu verbessern, wenn Bilder gelöscht werden, und dass die Obergrenze des Mengenverhältnisses der geradkettigen Kohlenwasserstoffverbindung (B) zur Gesamtmenge des organischen niedermolekularen Materials weniger als 95 Gew.-%, bevorzugter weniger als 90 Gew.-% und noch mehr bevorzugt weniger als 85 Gew.-% beträgt, um das Löschvermögen des Aufzeichnungsmaterials zu verbessern.
  • Wenn die geradkettige Kohlenwasserstoffverbindung (C) zur vorstehend genannten Mischung der geradkettigen Kohlenwasserstoffverbindung (A) und der geradkettigen Kohlenwasserstoffverbindung (B) zugegeben wird, ist es bevorzugt, dass die Untergrenze des Mengenverhältnisses der geradkettigen Kohlenwasserstoffverbindung (C) zur Gesamtmenge des organischen niedermolekularen Materials 3 Gew.-% oder mehr, bevorzugter 5 Gew.-% oder mehr und noch mehr bevorzugt 10 Gew.-% oder mehr beträgt, um die Transparenz des Aufzeichnungsmaterials zu verbessern, wenn Bilder gelöscht werden, und dass die Obergrenze des Mengenverhältnisses der geradkettigen Kohlenwasserstoffverbindung (C) zur Gesamtmenge des organischen niedermolekularen Materials weniger als 50 Gew.-%, bevorzugter weniger als 40 Gew.-% und noch mehr bevorzugt weniger als 30 Gew.-% beträgt, um das Löschvermögen des Aufzeichnungsmaterials zu verbessern.
  • In der vorliegenden Erfindung ist es bevorzugt, dass das organische niedermolekulare Material eine Mischung von mindestens einer geradkettigen Kohlenwasserstoffverbindung (A) umfassend mindestens eine Bindung ausgewählt aus der Gruppe bestehend aus Amidbindungen, Harnstoffbindungen und Sulfonylbindungen und mindestens eine Carboxylgruppe und mit einem Schmelzpunkt von 130°C oder mehr und mindestens einer geradkettigen Kohlenwasserstoffverbindung (B) mit einem Schmelzpunkt, der um mindestens 30°C kleiner ist als der Schmelzpunkt der geradkettigen Kohlenwasserstoffverbindung (A) umfasst. Bei Vorstehendem können die Amidbindung, die Harnstoffbindung und die Sulfonylbindung von gleicher Art oder von unterschiedlicher Art sein und die geradkettige Kohlenwasserstoffverbindung (A) kann eine Mehrzahl von solchen Bindungen entweder in Endstellung des Moleküls der Verbindung (A) oder in einem mittleren Teil des Moleküls der Verbindung (A) umfassen. Die geradkettige Kohlenwasserstoffverbindung (A) kann eine oder mehrere Carboxylgruppen entweder in Endstellung der Verbindung (A) oder an einer Stelle in der Seitenkette der Verbindung (A) enthalten.
  • Es ist bevorzugt, dass die geradkettige Kohlenwasserstoffverbindung (A) eine Amidbindung und eine Carboxylgruppe, bevorzugter mindestens eine Amidbindung und mindestens eine Carboxylgruppe und noch mehr bevorzugt eine Mehrzahl von Amidbindungen und eine Mehrzahl von Carboxylgruppen enthält.
  • Es folgt eine allgemeine Formel (1), durch die die geradkettige Kohlenwasserstoffverbindung (A) mit Amidbindungen und Carboxylgruppen dargestellt ist, aber die geradkettige Kohlenwasserstoffverbindung (A) zur Verwendung in der vorliegenden Erfindung ist nicht auf die Verbindung (A) mit der allgemeinen Formel (1) beschränkt: HOOC-(CH2)n-X-(CH2)m-Y-(CH2)n-COOH (1)worin 1 ≤ n ≤ 26, 1 ≤ m ≤ 26, und X und Y jeweils unabhängig CONH oder NHCO darstellen, aber nicht gleichzeitig eine identische Struktur aufweisen.
  • In der obigen Formel (1) ist es bevorzugt, dass (2n + m) 6 oder mehr, bevorzugter 8 oder mehr und noch mehr bevorzugt 10 oder mehr ist.
  • Es ist bevorzugt, dass die geradkettige Kohlenwasserstoffverbindung (A) eine Harnstoffbindung und eine Carboxylgruppe oder eine Sulfonylgruppe und eine Carboxylgruppe enthält. Es folgt eine allgemeine Formel (2), durch die die geradkettige Kohlenwasserstoffverbindung (A) mit einer Harnstoffbindung und einer Carboxylgruppe oder einer Sulfonylgruppe und einer Carboxylgruppe dargestellt ist, aber die geradkettige Kohlenwasserstoffverbindung (A) zur Verwendung in der vorliegenden Erfindung ist nicht auf die Verbindung (A) mit der allgemeinen Formel (2) beschränkt: CH3-(CH2)n-Z-(CH2)m-COOH (2)worin 0 ≤ n ≤ 25, 1 ≤ m ≤ 26, und Z NHCONH oder SO2 ist.
  • In der obigen Formel (2) ist es bevorzugt, dass (n + m) 6 oder mehr, bevorzugter 8 oder mehr und noch mehr bevorzugt 10 oder mehr ist.
  • Es ist bevorzugt, dass die Untergrenze des Schmelzpunktes der geradkettigen Kohlenwasserstoffverbindung (A) der obigen allgemeinen Formel (1) 130°C oder mehr, bevorzugter 135°C oder mehr und noch mehr bevorzugt 140°C oder mehr beträgt, um das Löschvermögen des Aufzeichnungsmaterials zu verbessern, und dass die Obergrenze des Schmelzpunktes der geradkettigen Kohlenwasserstoffverbindung (A) der obigen allgemeinen Formel (1) 200°C oder weniger, bevorzugter 180°C oder weniger und noch mehr bevorzugt 160°C oder weniger beträgt.
  • Es ist bevorzugt, dass die Untergrenze des Schmelzpunktes der geradkettigen Kohlenwasserstoffverbindung (A) der vorstehenden allgemeinen Formel (2) 135°C oder mehr, bevorzugter 140°C oder mehr, beträgt, und dass die Obergrenze des Schmelzpunktes der geradkettigen Kohlenwasserstoffverbindung (A) der obigen allgemeinen Formel (2) 190°C oder weniger, bevorzugter 170°C oder weniger und noch mehr, bevorzugt 150°C oder weniger beträgt, um die Wärmeempfindlichkeit des Aufzeichnungsmaterials zu verbessern.
  • Tabelle 1 bzw. Tabelle 2 zeigen spezielle Beispiele der geradkettigen Kohlenwasserstoffverbindung (A) der obigen allgemeinen Formel (1) und spezielle Beispiele der geradkettigen Kohlenwasserstoffverbindung (A) der obigen allgemeinen Formel (2).
  • Tabelle 1
    Figure 00240001
  • Tabelle 2
    Figure 00250001
  • Synthesebeispiel 1
  • [Synthese der Verbindung (15) der geradkettigen Kohlenwasserstoffverbindung (A), dargestellt durch die allgemeine Formel (1): HOOC-(CH2)5-NHCO-(CH2)10-CONH-(CH2)5-COOH]
  • 81,6 g Ethylaminocapronathydrochlorid, 33,0 g Pyridin, 32,0 g Dodecandisäure und 63,9 g 1-Hydroxybenzotriazol wurden in 500 ml Tetrahydrofuran gelöst.
  • Zu dieser Lösung wurden 52,5 g Diisopropylcarbodiimid bei Raumtemperatur zugetropft. Die Reaktionsmischung wurde unter Rühren 3 h unter Rückfluss erwärmt. 800 ml einer Lösung von 170 g Natriumhydroxid in einer 90% wässrigen Lösung von Ethanol wurden zur Reaktionsmischung gegeben und diese Mischung wurde unter Rühren für 4 h unter Rückfluss erwärmt. Diese Reaktionsmischung wurde durch Zugabe von 4 N Salzsäure sauer gemacht. Kristalle, die sich aus der Mischung trennten, wurden abfiltriert, mit Wasser gewaschen, getrocknet und aus Dimethylformamid umkristallisiert, wodurch die gewünschte Verbindung (15) in einer Ausbeute von 29,7 g erhalten wurde.
  • Die Verbindungen (1) bis (14) und (16) bis (22) der geradkettigen Kohlenwasserstoffverbindung (A), die durch die allgemeine Formel (1) dargestellt ist, können im gleichen Verfahren wie vorstehend erhalten werden, mit der Maßgabe, dass die Ausgangsmaterialien in geeigneter Weise ersetzt werden.
  • Synthesebeispiel 2
  • [Synthese der Verbindung (24) der geradkettigen Kohlenwasserstoffverbindung (A), dargestellt durch allgemeine Formel (1): HOOC-(CH2)4-CONH-(CH2)10-NHCO-(CH2)4-COOH]
  • 10,0 g Monoethyladipat, 48,8 g 1,10-Diaminodecan und 35,8 g 1-Hydroxybenzotriazol wurden in 1.200 ml Tetrahydrofuran gelöst. Zu dieser Lösung wurden 1.500 ml einer Lösung von 29,4 g Diisopropylcarbodiimid in einer 90% wässrigen Lösung von Ethanol bei Raumtemperatur zugegeben. Die Reaktionsmischung wurde unter Rühren 4 h unter Rückfluss erwärmt.
  • Die Reaktionsmischung wurde durch Zugabe von 4 N Salzsäure sauer gemacht. Kristalle, die sich aus der Mischung trennten; wurden abfiltriert, mit Wasser gewaschen, getrocknet und aus Dimethylformamid umkristallisiert, wodurch die gewünschte Verbindung (24) in einer Ausbeute von 16,4 g erhalten wurde.
  • Synthesebeispiel 3
  • [Synthese der Verbindung (30) der geradkettigen Kohlenwasserstoffverbindung (A), dargestellt durch allgemeine Formel (2): CH3-(CH2)17-NHCONH-(CH2)2-COOH]
  • 23,9 g des Natriumsalzes von β-Alanin und 35,5 g Octadecylisocyanat wurden zu 900 ml 2-Butanon gegeben. Diese Reaktionsmischung wurde unter Rühren für 6 h unter Rückfluss erwärmt. Kristalle, die sich aus der Mischung abtrennten, wurden abfiltriert und mit Wasser gewaschen. Die Kristalle wurden dann zu einer wässrigen Lösung von Essigsäure gegeben. Die Mischung wurde 3 h gerührt. Die Kristalle wurden abfiltriert, mit Wasser gewaschen und getrocknet. Die Kristalle wurden dann aus Toluol umkristallisiert, wodurch die gewünschte Verbindung (30) in einer Ausbeute von 25,7 g erhalten wurde.
  • Synthesebeispiel 4
  • [Synthese der Verbindung (33) der geradkettigen Kohlenwasserstoffverbindung (A), dargestellt durch allgemeine Formel (2): CH3-(CH2)17-SO2-(CH2)2-COOH]
  • 75,6 g 1-Ocadecen und 26,8 g Thiopropionsäure wurden zu 200 ml 2-Butanon gegeben. Diese Reaktionsmischung wurde unter Rühren für 12 h unter Rückfluss erwärmt. Wasser wurde zur Reaktionsmischung gegeben. Kristalle, die sich aus der Mischung abtrennten, wurden abfiltriert und mit Wasser gewaschen. Die Kristalle wurden zu 500 ml Essigsäure gegeben. Zu dieser Mischung wurden 450 ml einer 30% wässrigen Lösung Wasserstoffperoxid bei 80 bis 90°C zugetropft und die Mischung wurde für 10 h gerührt. Kristalle, die sich aus der Mischung abtrennten, wurden mit Wasser gewaschen und aus Isopropanol umkristallisiert, wodurch die gewünschte Verbindung (33) in einer Ausbeute von 32,7 g erhalten wurde.
  • Als geradkettige Kohlenwasserstoffverbindung (B) zur Verwendung in der vorliegenden Erfindung kann jede geradkettige Kohlenwasserstoffverbindung eingesetzt werden, sofern der Schmelzpunkt davon im vorstehend genannten Bereich liegt und die Verbindung eine langkettige Struktureinheit enthält. Es ist bevorzugt, dass die Untergrenze der Anzahl an Kohlenstoffatomen, die in der langkettigen Struktureinheit enthalten sind, 8 oder mehr, bevorzugter 10 oder mehr und noch mehr bevorzugt 12 oder mehr beträgt und dass die Obergrenze der Anzahl an Kohlenstoffatomen, die in der langkettigen Struktureinheit enthalten sind, 50 oder weniger, bevorzugter 40 oder weniger und noch mehr bevorzugt 30 oder weniger ist.
  • Spezielle Beispiele für die geradkettige Kohlenwasserstoffverbindung (B) zur Verwendung in der vorliegenden Erfindung sind Alkanole; Alkandiole; halogenierte Alkanole oder halogenierte Alkandiole; Alkylamine; Alkane; Alkene; Alkine; halogenierte Alkane; halogenierte Alkene; halogenierte Alkine; Cycloalkane; Cycloalkene; Cycloalkine; gesättigte oder ungesättigte Monocarbonsäuren und gesättigte oder ungesättigte Dicarbonsäuren und Ester, Amide und Ammoniumsalze davon; gesättigte oder ungesättigte halogenierte Fettsäuren und Ester, Amide und Ammoniumsalze davon; Allylcarbonsäuren und Ester, Amide und Ammoniumsalze davon; halogenierte Allylcarbonsäuren und Ester, Amide und Ammoniumsalze davon; Thioalkohole; Thiocarbonsäuren und Ester, Amine und Ammoniumsalze davon; und Carbonsäureester von Thioalkohol. Diese Materialien können allein oder in Kombination verwendet werden.
  • Es ist bevorzugt, dass die Anzahl an Kohlenstoffatomen der vorstehend genannten geradkettigen Kohlenwasserstoffverbindungen im Bereich von 10 bis 60, bevorzugter im Bereich von 10 bis 38 und noch mehr bevorzugt im Bereich von 10 bis 30 liegt. Ein Teil der Alkoholgruppen in den Estern kann gesättigt oder ungesättigt sein und ferner durch ein Halogen substituiert sein.
  • In jedem Fall ist es bevorzugt, dass das organische niedermolekulare Material mindestens 1 Atom ausgewählt aus der Gruppe bestehend aus Sauerstoff, Stickstoff, Schwefel und einem Halogenatom im Molekül aufweist. Genauer ist es bevorzugt, dass das organische niedermolekulare Material im Molekül z. B. -OH, -COOH, -CONH, -COOR, -NH, -NH2, -S-, -S-S-, -O- oder ein Halogenatom umfasst.
  • Spezielle Beispiele hierfür sind aliphatische Monocarbonsäuren, aliphatische Dicarbonsäuren, Fettsäureester, Ketone mit höheren Alkylgruppen, zweibasische Säureester, Difettsäureester von mehrwertigen Alkoholen, Fettsäuremonoamid und andere durch die folgenden allgemeinen Formeln (3) und (4) dargestellte Materialien, sie sind aber nicht auf diese Verbindungen beschränkt.
  • CH3(CH2)n-X-(CH2)m-COOH (3)worin 0 ≤ n ≤ 26, 0 ≤ m ≤ 26, mit der Maßgabe, dass n + m ≥ 10; Z NHCONH, SO2 und CONH oder NHCO ist und der Schmelzpunkt des durch die allgemeine Formel (3) dargestellten Materials kleiner als 130°C ist.
  • NOOC-(CH2)n-NHCO-(CH2)m-COOH (4)worin 0 ≤ n ≤ 26, 0 ≤ m ≤ 26, mit der Maßgabe, dass n + m ≥ 10 und der Schmelzpunkt des durch die allgemeine Formel (4) dargestellten Materials kleiner als 130°C ist.
  • Spezielle Beispiele der aliphatischen Monocarbonsäure sind Laurinsäure, Tridecylsäure, Myristinsäure, Pentadecansäure, Palmitinsäure, Margarinsäure, Stearinsäure, Nonadecylsäure, Arachinsäure, Behensäure, Lignocerinsäure, Cerotinsäure, Montansäure und Melissinsäure.
  • Spezielle Beispiele für aliphatische Dicarbonsäuren sind Bernsteinsäure, Glutarsäure, Adipinsäure, Pimelinsäure, Suberinsäure, Azelainsäure, Sebacinsäure, Undecandisäure, Dodecandisäure, Tetradecandisäure, Pentadecandisäure, Hexadecandisäure, Neptadecandisäure, Octadecandisäure, Nonadecandisäure, Eicosandisäure, Heneicosandisäure und Docosandisäure.
  • Spezielle Beispiele für Fettsäureester sind Octadecylaurat, Docosyllaurat, Docosylmyristat, Dodecylpalmitat, Tetradecylpalmitat, Pentadecylpalmitat, Hexadecylpalmitat, Octadecylpalmitat, Triacontylpalmitat, Octadecylpalmitat, Docosylpalmitat, Vinylstearat, Propylstearat, Isopropylstearat, Butylstearat, Amylstearat, Heptylstearat, Octylstearat, Tetradecylstearat, Hexadecylstearat, Heptadecylstearat, Octadecylstearat, Docosylstearat, Hexacosylstearat, Triacontylstearat, Dodecylbehenat, Octadecylbehenat, Docosylbehenat, Tricosyllignocerat und Myrcylmelissinat.
  • Spezielle Beispiele für Ketone mit höherer Alkylgruppe sind 8-Pentadecanon, 9-Heptadecanon, 10-Nonadecanon, 11-Heneicosanon, 12-Tricosanon, 14-Heptacosanon, 16-Hentriacontanon, 18-Pentatriacontanon, 22-Tritetracontanon, 2-Pentadecanon, 2-Hexadecanon, 2-Heptadecanon, 2-Octadecanon, 2-Nonadecanon.
  • Der zweibasische Säureester, der als niedermolekulares Material dient und entweder ein Monoester oder ein Diester sein kann, wird durch die folgende allgemeine Formel (5) dargestellt: ROOC-(CH2)n-COOR' (5)worin R und R' jeweils ein Wasserstoffatom oder eine Alkylgruppe mit 1 bis 30 Kohlenstoffatomen sind, die gleich oder verschieden sein können, mit der Maßgabe, dass R und R' nicht gleichzeitig ein Wasserstoffatom sein können, und n eine ganze Zahl von 0 bis 40 ist.
  • In dem zweibasischen Säureester, der durch die obige allgemeine Formel (5) dargestellt ist, ist es bevorzugt, dass die Anzahl an Kohlenstoffatomen in den Alkylgruppen von R und R' im Bereich von 1 bis 22 liegt und dass n im Bereich von 1 bis 30 und bevorzugter im Bereich von 2 bis 20 liegt. Es ist auch bevorzugt, dass der Schmelzpunkt des zweibasischen Säureesters 40°C oder mehr beträgt.
  • Spezielle Beispiele für zweibasische Säureester sind Succinat, Adipat, Sebacat, 1-Octadecamethylendicarboxylat und 18-Octadecamethylendicarboxylat. Die Difettsäureester von einem mehrwertigen Alkohol, die als niedermolekulares Material zur Verwendung in der vorliegenden Erfindung dienen, sind durch die folgende allgemeine Formel (6) dargestellt: CH3(CH2)m-2COO(CH2)nOOC(CH2)m-2CH3 (6)worin n eine ganze Zahl von 2 bis 40, bevorzugt 3 bis 30 und noch mehr bevorzugt 4 bis 22 ist und m eine ganze Zahl von 2 bis 40, bevorzugt 3 bis 30 und noch mehr bevorzugt 4 bis 22 ist.
  • Spezielle Beispiele für die Difettsäureester von einem mehrwertigen Alkohol, die durch die vorstehend genannte Formel dargestellt sind, sind:
    1,3-Propandioldialkansäureester,
    1,6-Hexandioldialkansäureester,
    1,10-Decandioldialkansäureester,
    1,18-Octadecandioldialkansäureester.
  • Spezielle Beispiele für das Fettsäuremonoamid sind durch die folgende allgemeine Formel (7) dargestellt: R1-CONH-R2 (7)worin R1 eine geradkettige Kohlenwasserstoffkette mit 1 bis 25 Kohlenstoffatomen ist, R2 ein Wasserstoff, eine geradkettige Kohlenwasserstoffkette mit 1 bis 26 Kohlenstoffatomen oder eine Methylolgruppe ist und R1 und/oder R2 eine geradkettige Kohlenwasserstoffkette mit 10 oder mehr Kohlenstoffatomen sind.
  • Spezielle Beispiele für das Fettsäuremonoamid sind Nonanamid, Decanamid, Undecanamid, Dodecanamid, Tridecanamid, Tetradecanamid, Hexadecanamid, Octadecanamid, Eicosanamid, Docosanamid, Tricosanamid, Hexacosanamid und Octacosanamid.
  • Spezielle Beispiele für das durch die vorstehend genannte allgemeine Formel (3) oder (4) dargestellte Material sind in Tabelle 3 und Tabelle 4 gezeigt.
  • Tabelle 3
    Figure 00300001
  • Tabelle 4
    Figure 00310001
  • Wie vorstehend ausgeführt kann das organische niedermolekulare Material in dem vorstehend genannten reversiblen wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterial der vorliegenden Erfindung ferner mindestens eine geradkettige Kohlenwasserstoffverbindung (C) in der Mischung enthalten, die einen Schmelzpunkt aufweist, der um mindestens 10°C höher ist als der der geradkettigen Kohlenwasserstoffverbindung (B) und um mindestens 10°C kleiner ist als der der geradkettigen Kohlenwasserstoffverbindung (A). Die geradkettige Kohlenwasserstoffverbindung (C) kann in selektiver Weise aus den Beispielen der vorstehend genannten geradkettigen Kohlenwasserstoffverbindung (B) ausgesucht werden.
  • Das Matrixharz, das in der reversiblen wärmeempfindlichen Aufzeichnungsschicht verwendet wird, dient zur Bildung einer Schicht, in der das organische niedermolekulare Material gleichmäßig dispergiert und gehalten wird, und das eine Wirkung auf die Transparenz der reversiblen wärmeempfindlichen Aufzeichnungsschicht aufweist, wenn die Aufzeichnungsschicht maximale Transparenz zeigt.
  • Als Material für das Matrixharz ist es bevorzugt, ein Harz mit hoher Transparenz, mechanischer Stabilität und ausgezeichneten Filmbildungseigenschaften zu verwenden.
  • Als derartige Harze zur Verwendung als Matrixharz können Polyvinylchlorid, Vinylchlorid-Copolymere, wie Vinylchlorid-Vinylacetat-Copolymer, Vinylchlorid-Vinylacetat-Vinylalkohol-Copolymer, Vinylchlorid-Vinylacetat-Maleinsäure-Copolymer, Vinylchlorid-Acrylat-Copolymer, Polyvinylidenchlorid, Vinylidenchlorid-Copolymere, wie Vinylidenchlorid-Vinylchlorid-Copolymer und Vinylidenchlorid-Acrylnitril-Copolymer, Polyester, Polyamid, Polyacrylat oder Polymethacrylat oder Acrylat- oder Methacrylat-Copolymere und Siliconharze eingesetzt werden.
  • Es ist bevorzugt, dass die vorstehend genannten Harze zur Verwendung in der Aufzeichnungsschicht vernetzt werden. Dies ist so, weil bei Verwendung eines vernetzten Harzes als Matrixharz in der Aufzeichnungsschicht selbst bei wiederholter Bildaufzeichnung oder wiederholtem Drucken und Löschen die innere Struktur der Aufzeichnungsschicht schwer zu ändern ist und die weiße Opazität und die Transparenz der Aufzeichnungsschicht bei wiederholtem Einsatz nicht verringert werden, wodurch die Haltbarkeit bei wiederholtem Einsatz des Aufzeichnungsmaterials beträchtlich verbessert wird.
  • Zur Vernetzung umfasst das Harz vorzugsweise eine funktionelle Gruppe, wie eine Hydroxylgruppe, eine Carboxylgruppe oder eine Epoxygruppe.
  • Die Vernetzung kann durch Wärmeanwendung, UV-Bestrahlung (Ultraviolettlicht-Bestrahlung) oder ES-Bestrahlung (Elektronenstrahl-Bestrahlung) ausgeführt werden. Es ist bevorzugt, dass die Vernetzung unter Zugabe eines Vernetzungsmittels ausgewählt aus Vernetzungsmitteln, wie Isocyanat und einer Vielzahl von Acryl-Vernetzungsmitteln, durchgeführt wird.
  • Es ist bevorzugt, dass die Untergrenze der Glasübergangstemperatur (Tg) des Matrixharzes 60°C oder mehr und bevorzugter 70°C oder mehr beträgt und dass die Obergrenze kleiner als 100°C und bevorzugter kleiner als 90°C ist. Je höher die Glasübergangstemperatur des Matrixharzes, desto stärker verbessert sich die Wärmebeständigkeit der Bilder, die auf dem Aufzeichnungsmaterial gebildet werden, während die Löschbarkeit der Bilder umso mehr verbessert wird, je kleiner die Glasübergangstemperatur des Matrixharzes ist.
  • Es ist bevorzugt, dass die Dicke der reversiblen wärmeempfindlichen Aufzeichnungsschicht im Bereich von 1 bis 30 μm, bevorzugter im Bereich von 2 bis 20 μm und noch mehr bevorzugt im Bereich von 4 bis 15 μm liegt. Wenn die reversible wärmeempfindliche Aufzeichnungsschicht übermäßig dick ist, wird die Wärmeverteilung in der Aufzeichnungsschicht nicht gleichmäßig, so dass es schwierig wird, die Aufzeichnungsschicht gleichmäßig transparent zu machen. Wenn die reversible wärmeempfindliche Aufzeichnungsschicht zu dünn ist, verringert sich andererseits der Grad an milchig weißer Opazität der Aufzeichnungsschicht, so dass der Bildkontrast verringert wird. Der Grad an milchig weißer Opazität der Aufzeichnungsschicht kann durch Erhöhen der Menge an organischem niedermolekularem Material, wie Fettsäuren, in der Aufzeichnungsschicht erhöht werden.
  • Es ist bevorzugt, dass das Mengengewichtsverhältnis des organischen niedermolekularen Materials zum Harz mit einer vernetzenden Struktur im Bereich von etwa (2 : 1) bis (1 : 16), bevorzugter im Bereich von (1 : 2) bis (1 : 8), noch mehr bevorzugt im Bereich (1 : 2) bis (1 : 5) und noch mehr bevorzugt im Bereich von (1 : 2) bis (1 : 4) liegt. Das Mengengewichtsverhältnis des organischen niedermolekularen Materials zum Harz im Bereich von (1 : 2,5) bis (1 : 4) ist am meisten bevorzugt. Wenn das Mengengewichtsverhältnis des Harzes kleiner als die Untergrenze des vorstehenden Bereichs ist, ist es schwierig, eine Schicht zu bilden, worin das organische niedermolekulare Material in dem Harz gehalten wird, während bei einem Überschreiten der Obergrenze des Mengengewichtsverhältnisses im vorstehenden Bereich es aufgrund der unzureichenden Menge an organischem niedermolekularem Material schwierig ist, die Aufzeichnungsschicht milchig weiß zu machen:
    Ferner kann eine Schutzschicht auf der reversiblen wärmeempfindlichen Aufzeichnungsschicht vorgesehen sein, um die Aufzeichnungsschicht zu schützen.
  • Beispiele für das Material für die Schutzschicht (mit einer Dicke von 0,1 bis 5 μm) beinhalten Siliconkautschuk und Siliconharz (wie in der offengelegten JP-Patentanmeldung 63-221087 offenbart), Polysiloxan-Pfropfpolymer (wie in der offengelegten JP-Patentanmeldung 62-152550 offenbart) und ein Ultraviolett-härtendes Harz und ein Elektronenstrahlionen-härtendes Harz (wie in der offengelegten JP-Patentanmeldung 63-310600 offenbart).
  • Die Schutzschicht kann ferner einen organischen oder einen anorganischen Füllstoff umfassen.
  • Zum Schutz der reversiblen wärmeempfindlichen Aufzeichnungsschicht vor dem Lösungsmittel und/oder der Monomerkomponente, die in der Schutzschicht-Bildungsflüssigkeit enthalten sind, kann eine Zwischenschicht zwischen der Schutzschicht und der reversiblen wärmeempfindlichen Aufzeichnungsschicht zwischengeschaltet werden, wie in der offengelegen JP-Patentanmeldung 1-133781 offenbart. Als Materialien für die Zwischenschicht können die gleichen Materialien wie für das Matrixharz für die reversible wärmeempfindliche Aufzeichnungsschicht eingesetzt werden. Neben diesen Materialien können folgende wärmehärtbaren Harze, thermoplastischen Harze, UV (Ultraviolett)-härtende Harze und ES (Elektronenstrahl)-härtende Harze eingesetzt werden.
  • Spezielle Beispiele für diese Harze sind Polyethylen, Polypropylen, Polystyrol, Polyvinylalkohol, Polyvinylbutyral, Polyurethan, gesättigte Polyester, ungesättigte Polyester, Epoxyharze, Phenolharze, Polycarbonat und Polyamid.
  • Es ist bevorzugt, dass die Zwischenschicht eine Dicke im Bereich von etwa 0,1 bis 2 μm aufweist. Wenn die Zwischenschicht übermäßig dünn ist, ist die Schutzwirkung der Zwischenschicht in der Regel verringert, während bei einer übermäßig dicken Zwischenschicht sich die Wärmeempfindlichkeit der Aufzeichnungsschicht verringert.
  • Das reversible wärmeempfindliche Aufzeichnungsmaterial der vorliegenden Erfindung, welches den Träger und die darauf gebildete reversible wärmeempfindliche Aufzeichnungsschicht umfassend das Matrixharz und das in dem Matrixharz dispergierte organische niedermolekulare Material, deren Transparenz in Abhängigkeit von der Temperatur reversibel veränderbar ist, umfasst, kann durch ein Verfahren hergestellt werden, das umfasst die Schritte:
    Beschichten des Trägers mit einer Dispersion, wobei die Dispersion ein Lösungsmittel, das Matrixharz und das organische niedermolekulare Material umfassend eine organische niedermolekulare Verbindung mit einem Schmelzpunkt von 130°C oder mehr umfasst, wobei das organische niedermolekulare Material in Form eines Feststoffs in dem Matrixharz dispergiert ist, und
    Trocknen der Dispersion durch Erwärmen, um das organische niedermolekulare Material in dem Lösungsmittel zu lösen, wenn Wärme angewendet wird, wodurch die reversible wärmeempfindliche Aufzeichnungsschicht auf dem Träger gebildet wird.
  • Es ist bevorzugt, dass das vorstehend genannte organische niedermolekulare Material eine Mischung von mindestens zwei organischen niedermolekularen Verbindungen umfasst, deren Schmelzpunkte sich um mindestens 30°C unterscheiden. Organische niedermolekulare Verbindungen neigen in der Regel dazu, in herkömmlichen Lösungsmitteln schwach löslich zu werden, wenn der Schmelzpunkt davon sich erhöht. Insbesondere wenn der Schmelzpunkt 130°C überschreitet, wird diese Tendenz auffällig.
  • Wenn eine Beschichtungsflüssigkeit durch Dispergieren der vorstehend genannten organischen niedermolekularen Verbindung in einem gewöhnlichen Lösungsmittel zusammen mit einem Harz hergestellt wird und unter Bildung einer Beschichtungsschicht durch Erwärmen beschichtet und getrocknet wird, um die organische niedermolekulare Verbindung in dem Lösungsmittel zu lösen, kann eine Schicht mit der gleichen Struktur wie der einer herkömmlichen Schicht gebildet werden, die durch Lösen eines organischen niedermolekularen Materials in einem Lösungsmittel zusammen mit einem Harz bei Raumtemperatur zur Herstellung einer Lösung und Beschichten der Lösung und Trocknen der beschichteten Lösung hergestellt wird, wobei in der Schicht die organische niedermolekulare Verbindung in Form von feinteiligen Teilchen im Harz dispergiert ist.
  • Wenn das organische niedermolekulare Material eine Mischung von mindestens zwei organischen niedermolekularen Verbindungen umfasst, wie vorstehend ausgeführt, kann ein reversibles wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial mit einer breiten Transparentmachungs-Temperaturbreite erhalten werden, das in der Lage ist, Bilder mit hohem Kontrast zwischen einem transparenten Zustand und einem opaken Zustand herzustellen, wobei die Temperaturregulierung zur wiederholten Bildung des transparenten Zustands und des opaken Zustands einfach ist.
  • Es kann ein Mischlösungsmittel aus zwei oder mehr Lösungsmitteln zur Dispergierung der organischen niedermolekularen Verbindungen eingesetzt werden. In diesem Fall ist es bevorzugt, dass mindestens eines der Lösungsmittel einen Siedepunkt von so hoch wie 100°C oder mehr aufweist. Durch Einsatz eines derartigen Lösungsmittels kann ein reversibles wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial erhalten werden, das in der Lage ist, Bilder mit hohem Kontrast zwischen dem transparenten Zustand und dem opaken Zustand zu bilden.
  • Es ist besonders bevorzugt, dass das Mischverhältnis von Lösungsmittel mit höherem Siedepunkt im Mischlösungsmittel 10 Gew.-% oder mehr bezüglich des Gesamtgewichts des Mischlösungsmittels beträgt. Dies ist so, weil bei einem Mischverhältnis des Lösungsmittels mit einem höheren Siedepunkt in diesem Bereich die Gestalt eines Bereichs des Matrixharzes oder der Gestalt eines Bereichs des organischen niedermolekularen Materials umfassend mindestens zwei organische niedermolekulare Verbindungen kugelförmig, oval oder abgerundet gebildet werden kann, wodurch ein reversibles wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial erhalten werden kann, das in der Lage ist, Bilder mit hohem Kontrast zwischen dem transparenten Zustand und dem opaken Zustand zu bilden.
  • Wenn das vorstehend genannte Verfahren zur Herstellung des reversiblen wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterials eingesetzt wird, ist es bevorzugt, ein niedermolekulares organisches Material einzusetzen, welches in dem Lösungsmittel bei der Temperatur löslich ist, bei der die Dispersion auf den Träger aufgetragen wird und durch Erwärmung getrocknet wird. Insbesondere ist es bevorzugt, dass das niedermolekulare organische Material eine Löslichkeit von 0,5% oder mehr im Lösungsmittel bei der Temperatur, bei der die auf dem Träger aufgetragene Dispersion durch Erwärmen getrocknet wird, und auch eine Löslichkeit von weniger als 0,5% in dem Lösungsmittel bei Raumtemperatur aufweist.
  • Es ist bevorzugt, dass das niedermolekulare organische Material einen mittleren Teilchendurchmesser der dispergierten Teilchen von 20 μm oder weniger, bevorzugter 10 μm oder weniger und noch mehr bevorzugt 5 μm oder weniger aufweist.
  • Wenn ein derartiges organisches niedermolekulares Material verwendet wird, geht das einmal in dem Lösungsmittel gelöste organische niedermolekulare Material einen Phasentrennschritt ein und bildet dann einen Bereich des organischen niedermolekularen Materials, in dem zwei oder mehr organische niedermolekulare Verbindungen in der Dispersionsflüssigkeit koexistieren.
  • Das reversible wärmeempfindliche Aufzeichnungsmaterial der vorliegenden Erfindung, welches den Träger und die darauf gebildete reversible wärmeempfindliche Aufzeichnungsschicht umfassend das Matrixharz und das in dem Matrixharz dispergierte organische niedermolekulare Material, deren Transparenz in Abhängigkeit von der Temperatur reversibel veränderbar ist, umfasst, kann auch durch ein Verfahren hergestellt werden, dass umfasst die Schritte:
    Beschichten des Trägers mit einer Dispersion, wobei die Dispersion ein Lösungsmittel, das Matrixharz und das organische niedermolekulare Material umfassend (a) eine organische niedermolekulare Verbindung und (b) eine organische niedermolekulare Verbindung mit einem Schmelzpunkt von 130°C oder mehr umfasst, wobei das organische niedermolekulare Material in Form eines Feststoffs in dem Matrixharz dispergiert ist, und
    Trocknen der Dispersion durch Erwärmen bei einer Temperatur, die kleiner ist als der höchste Schmelzpunkt der Schmelzpunkte der organischen niedermolekularen Verbindungen, und dann bei einer Temperatur, die nicht kleiner ist als der höchste Schmelzpunkt der Schmelzpunkte der organischen niedermolekularen Verbindungen, wodurch die reversible wärmeempfindliche Aufzeichnungsschicht auf dem Träger gebildet wird.
  • In dem vorstehenden Verfahren ist es bevorzugt, dass das vorstehend genannte organische niedermolekulare Material eine Mischung von mindestens zwei organischen niedermolekularen Verbindungen umfasst, deren Schmelzpunkte um mindestens 30°C verschieden sind.
  • Wenn die Dispersion des vorstehend genannten organischen niedermolekularen Materials auf dem Träger aufgetragen und getrocknet ist und die reversible wärmeempfindliche Aufzeichnungsschicht hergestellt ist und dann einer Wärmebehandlung bei der Temperatur unterworfen wird, die nicht kleiner als der höchste Schmelzpunkt der Schmelzpunkte der organischen niedermolekularen Verbindungen ist, kann ein reversibles wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial erhalten werden, das eine breite Transparentmachungs-Temperaturbreite aufweist und in der Lage ist, Bilder mit einem hohen Kontrast zwischen einem transparenten Zustand und eine opaken Zustand zu erzeugen, wobei die Temperaturregulierung zur wiederholten Bildung des transparenten Zustandes und des opaken Zustandes leicht ist.
  • Indem die reversible wärmeempfindliche Aufzeichnungsschicht einer solchen Wärmebehandlung unterzogen wird, werden die beiden organischen niedermolekularen Verbindungen oder die mehr als zwei organischen niedermolekularen Verbindungen, die individuell in dem Matrixharz in der reversiblen wärmeempfindlichen Aufzeichnungsschicht dispergiert sind, geschmolzen und sie dehnen sich thermisch aus und das Matrixharz wird erweicht, um mit dem organischen niedermolekularen Material verbunden zu werden, so dass organische niedermolekulare Materialbereiche gebildet werden, in denen die vorstehend genannten 2 oder mehr organischen niedermolekularen Verbindungen koexistieren.
  • Indem die reversible wärmeempfindliche Aufzeichnungsschicht der vorstehend genannten Wärmebehandlung unterworfen wird, werden ferner die Form der Harzmatrix oder die Form der vorstehend genannten organischen niedermolekularen Materialbereiche kugelförmig, oval oder abgerundet, wodurch ein reversibles wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial erhalten werden kann, das in der Lage ist, Bilder mit einem hohen Kontrast zwischen dem transparenten Zustand und dem opaken Zustand vielmals in wiederholter Weise herzustellen. Es ist bevorzugt, dass das Verhältnis der Anzahl von kugelförmigen, ovalen oder abgerundeten Harzmatrizes oder organischen niedermolekularen Materialbereichen zu der Gesamtzahl an kugelförmigen, ovalen oder abgerundeten Harzmatrizes oder organischen niedermolekularen Materialbereichen 10% oder mehr beträgt.
  • In dem vorstehend genannten Verfahren zur Herstellung des reversiblen wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterials kann, wenn zwei oder mehr organische niedermolekulare Verbindungen in Kombination verwendet werden, eine der organischen niedermolekularen Verbindungen eingesetzt werden, um in dem Lösungsmittel dispergiert zu werden, während die andere eingesetzt werden kann, indem sie in dem Lösungsmittel bei Raumtemperatur gelöst wird.
  • Es ist bevorzugt, eine gefärbte Schicht hinter der reversiblen wärmeempfindlichen Aufzeichnungsschicht vorzusehen, um die reversibel sichtbaren Bilder leichter sichtbar zu machen. In diesem Fall kann die gefärbte Schicht aus einer Mehrzahl von Bereichen mit unterschiedlichem Reflexionsvermögen gegenüber sichtbarem Licht zusammengesetzt sein.
  • Nach der vorliegenden Erfindung kann eine Karte umfassend einen reversiblen wärmeempfindlichen Aufzeichnungsteil, welcher das vorstehend genannte reversible wärmeempfindliche Aufzeichnungsmaterial umfasst, und einen Informationsspeicherteil bereitgestellt werden. Wenn ein Teil der in dem Informationsspeicherteil aufgezeichneten Informationen in dem reversiblen wärmeempfindlichen Aufzeichnungsteil angezeigt wird, kann der Nutzer der Karte die Information leicht ohne Verwendung einer besonderen Vorrichtung erkennen. Bei dem Informationsspeicherteil kann es sich um irgendein Element handeln, sofern notwendige Informationen gespeichert werden können. Der Informationsspeicherteil kann z. B. eine magnetische Aufzeichnungsschicht, einen IC-Speicher oder einen optischen Speicher umfassen, der entweder auf der gleichen Seite oder auf der entgegengesetzten Seite des reversiblen wärmeempfindlichen Aufzeichnungsteils vorgesehen sein kann.
  • Die magnetische Aufzeichnungsschicht kann auf einem Träger gebildet werden, indem eine Mischung von einem gewöhnlich eingesetzten magnetischen Material, wie Eisenoxid, Bariumferrit, und einem Harz, wie Vinylchloridharz, Urethanharz oder Nylonharz, aufgetragen wird oder indem das vorstehend genannte magnetische Material auf den Träger ohne Verwendung von Harz durch Sputtern aufgetragen wird.
  • Die magnetische Aufzeichnungsschicht für den Informationsspeicherteil kann auf einer Rückseite des Trägers gegenüber dem reversiblen wärmeempfindlichen Aufzeichnungsteil bezüglich des Trägers oder zwischen dem Träger und dem reversiblen wärmeempfindlichen Aufzeichnungsteil oder auf einem Teil des reversiblen wärmeempfindlichen Aufzeichnungsteils vorgesehen sein.
  • Das reversible wärmeempfindliche Material zur Verwendung in der reversiblen wärmeempfindlichen Aufzeichnungsschicht kann in Form eines Strichcodes oder eines zweidimensionalen Codes für den Informationsspeicherteil verwendet werden.
  • Von den vorstehend genannten Elementen zur Verwendung in dem Informationsspeicherteil sind die magnetische Aufzeichnungsschicht und IC besonders bevorzugt.
  • In dem reversiblen wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterial der vorliegenden Erfindung ist es ferner auch möglich, eine Klebschicht oder eine klebrige Schicht auf der Rückseite des Trägers gegenüber der wärmeempfindlichen Aufzeichnungsschicht des reversiblen wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterials aufzubringen, um das reversible wärmeempfindliche Aufzeichnungsmaterial als reversibles wärmeempfindliches Aufzeichnungsetikett zu verwenden.
  • Alle herkömmlichen Materialien können zur Bildung der Klebschicht oder der klebrigen Schicht verwendet werden.
  • Spezielle Beispiele für Materialien zur Verwendung in der Klebschicht oder in der klebrigen Schicht sind Harnstoffharz, Melaminharz, Phenolharz, Epoxyharz, Polyvinylacetatharz, Vinylacetat-Acryl-Copolymer, Ethylen-Vinylacetat-Copolymer, Acrylharz, Polyvinyletherharz, Vinylchlorid-Vinylacetat-Copolymer, Polystyrolharz, Polyesterharz, Polyurethanharz, Polyamidharz, chloriertes Polyolefinharz, Polyvinylbutyralharz, Acrylester-Copolymer, Methacrylester-Copolymer, Naturkautschuk, Cyanoacrylatharz, Siliconharz, sie sind aber nicht auf diese Materialien beschränkt. Diese Materialien zur Verwendung in der Klebschicht und der klebrigen Schicht können ein Schmelzkleber sein. Das reversible wärmeempfindliche Aufzeichnungsetikett der vorliegenden Erfindung kann entweder mit einem abziehbaren Trennpapier oder ohne ein abziehbares Trennpapier verwendet werden.
  • Durch Bereitstellung der Klebschicht oder der klebrigen Schicht kann die reversible wärmeempfindliche Aufzeichnungsschicht ohne weiteres auf der ganzen Oberfläche oder auf einem Teil der Oberfläche eines dicken Substrats, wie einer Polyvinylchlorid-Karte mit Magnetstreifen, aufgebracht werden, auf der die Anbringung der reversiblen wärmeempfindlichen Aufzeichnungsschicht ansonsten gewöhnlich schwierig ist, wodurch ein Teil der Information, die magnetisch in der Karte aufgezeichnet ist, in der reversiblen wärmeempfindlichen Aufzeichnungsschicht angezeigt werden kann, und auf diese Weise kann das reversible wärmeempfindliche Aufzeichnungsmaterial der vorliegenden Erfindung mit diesem Vorteil verwendet werden.
  • Das reversible wärmeempfindliche Aufzeichnungsetikett, das mit der Klebschicht oder einer klebrigen Schicht versehen ist, kann nicht nur auf der vorstehend genannten Magnetkarte, sondern auch auf dicke Karten, wie IC-Karten und optische Speicherkarten, angebracht werden.
  • Das vorstehend genannte wärmeempfindliche Aufzeichnungsetikett kann als Anzeigeetikett auch an der Außenoberfläche einer Plattenkassette angebracht werden, in der eine wiederbeschreibbare oder beschreibbare Platte eingebaut ist, wie eine Floppydisk, MD und ein DVD-RAM.
  • 3 ist eine perspektivische Ansicht von einem Beispiel von einer MD-Kassette 1 mit einem reversiblen wärmeempfindlichen Aufzeichnungsetikett 2, das auf der Außenoberfläche der Kassette 1 angebracht ist.
  • Im Fall der Compact Disc 3, wie einer CD-RW, ohne Verwendung der vorstehend genannten Kassette kann das reversible wärmeempfindliche Aufzeichnungsetikett 2 direkt an der Oberfläche der Compact Disc 3, wie einer CD-RW, angebracht werden, wie in 4 gezeigt. Das reversible wärmeempfindliche Aufzeichnungsetikett 2, das auf der Compact Disc 3 angebracht ist, kann so verwendet werden, dass die auf dem Aufzeichnungsetikett 2 angezeigte Information ent sprechend dem Inhalt der in der Compact Disc 3 aufgezeichneten Information automatisch wiedereingeschrieben werden kann. Wenn die Compact Disc 3 eine wiederbeschreibbare Platte ist und sich die in der Compact Disc 3 aufgezeichnete Information geändert hat, z. B. durch Hinzufügung von neuer Information, kann insbesondere die auf dem Aufzeichnungsetikett 2 angezeigte Information geändert werden, damit auf die Änderung der in der Compact Disc 3 aufgezeichneten Information hingewiesen wird.
  • 5 ist eine schematische Querschnittsansicht eines Beispiels von einem optischen Informationsaufzeichnungsmedium (CD-RW) unter Verwendung eines in der Phase veränderbaren Aufzeichnungsmaterials auf Basis von AgInSbTe und des vorstehend genannten reversiblen wärmeempfindlichen Aufzeichnungsetiketts.
  • Wie in 5 gezeigt, ist das optische Informationsaufzeichnungsmedium (CD-RW) grundsätzlich zusammengesetzt aus einem Substrat 101 mit einer Führungsrille (nicht gezeigt) und einer ersten dielektrischen Schicht 102a, einer optischen Informationsaufzeichnungsschicht 103, einer zweiten dielektrischen Schicht 102b, einer reflektierenden Wärmeableitungsschicht 104 und einer Zwischenschicht 105, die nacheinander auf dem Substrat 101 überschichtet sind. Auf der Rückseite des Substrats 101 gegenüber der ersten dielektrischen Aufzeichnungsschicht 102a ist eine Hartschicht 107 vorgesehen. Ferner ist ein reversibles wärmeempfindliches Aufzeichnungsetikett 106 auf der Zwischenschicht 105 aufgebracht. Das reversible wärmeempfindliche Aufzeichnungsetikett 106 ist zusammengesetzt aus einem Träger 106a und einer Lichtreflexionsschicht 106b, einer reversiblen wärmeempfindlichen Aufzeichnungsschicht 106c und einer Schutzschicht 106d, die nacheinander auf dem Träger 106a überschichtet sind, und einer Klebschicht oder klebrigen Schicht 106e, die auf der Rückseite des Trägers 106a gegenüber der Lichtreflexionsschicht 106b bezüglich des Trägers 106a vorgesehen ist und an der Zwischenschicht 105 haftet.
  • Es ist nicht immer notwendig, die optische Informationsaufzeichnungsschicht 103 zwischen einem Paar von einer ersten und einer zweiten dielektrischen Schicht 102a und 102b zwischenzuschalten. Wenn das Substrat 101 aber nicht wärmebeständig ist, z. B. wenn das Substrat aus Polycarbonatharz ist, ist es bevorzugt, die erste dielektrische Schutzschicht 102a wie in 5 gezeigt vorzusehen.
  • Das vorstehend ausgeführte wärmeempfindliche Aufzeichnungsetikett kann auch auf der Außenoberfläche einer Videobandkassette als Anzeigeetikett angebracht werden, wie in 6 veranschaulicht.
  • Das wärmeempfindliche Aufzeichnungsetiket kann auf der Außenoberfläche der Videobandkassette auf die gleiche Weise wie bei der vorstehend genannten dicken Karte, der Plattenkassette und der Platte angebracht werden. Alternativ kann die wärmeempfindliche Aufzeichnungsschicht direkt auf der Außenoberfläche einer Videobandkassette angebracht werden oder die wärmeempfindliche Aufzeichnungsschicht kann auf einem Träger gebildet sein und dann kann die wärmeempfindliche Aufzeichnungsschicht von dem Träger auf die Oberfläche der Videobandkassette transferiert werden. Wenn ein solcher Transfer der wärmeempfindlichen Aufzeichnungsschicht durchgeführt wird, kann eine Heißschmelz-Klebschicht oder klebrige Schicht auf der reversiblen wärmeempfindlichen Aufzeichnungsschicht vor dem Transfer aufgebracht werden.
  • Wenn das reversible wärmeempfindliche Aufzeichnungsetikett auf einem steifen Material, wie einer harten Karte, der Platte, der Plattenkassette und der Videobandkassette, aufgebracht wird oder die reversible wärmeempfindliche Aufzeichnungsschicht auf einem solchen steifen Material vorgesehen wird, ist es bevorzugt, eine elastische Schicht oder Lage vorzusehen, die als Polster zwischen dem Aufzeichnungsetikett oder der Aufzeichnungsschicht und der Oberfläche des steifen Materials dient, um den Kontakt eines Thermokopfes mit dem Aufzeichnungsetikett oder der Aufzeichnungsschicht, die auf dem steifen Material vorgesehen sind, zu verbessern.
  • Wenn das reversible wärmeempfindliche Aufzeichnungsmaterial der vorliegenden Erfindung mit einem Informationsspeicherteil in Form eines Strichcodes versehen ist, der durch das reversible wärmeempfindliche Material für das Aufzeichnungsmaterial gebildet ist, ist es bevorzugt, hinter dem Strichcodeteil des Aufzeichnungsmaterials eine Rückseitenlage aus mindestens zwei Teilen mit unterschiedlichem Reflexionsvermögen, z. B. einem Aluminiummetallteil mit einem bestimmten metallischen Reflexionsvermögen und einem gefärbten Teil, der mit einer gefärbten Schicht versehen ist, die Licht mit einer bestimmten Wellenlänge absorbiert, zu vorzusehen. Das ist so, weil, wenn der Strichcode visuell betrachtet wird, es nicht nur einen Unterschied in der Lichtmenge zwischen dem Bildbereich im milchig weißen, opaken Zustand und einem Nicht-Bildbereich mit der gleichen Farbe wie der der gefärbten Schicht der Rückseitenlage gibt, sondern auch ein Unterschied im Farbton dazwischen, so dass das Strichcodebild ohne weiteres gesehen werden kann, da es keine Blendung gibt, d. h. kein übermäßiges Licht, das vom Nicht-Bildbereich reflektiert wird, hinter dem der gefärbten Bereich angeordnet ist. Wenn andererseits der Strichcode durch ein Reflexionsdensitometer oder einen Strichcode-Ableser abgelesen wird, wird ein Lichtstrahl mit einem Neigungswinkel bezüglich der Oberfläche des Strichcodes projeziert und ein Sensor des Reflexionsdensitometers oder des Strichcode-Ablesers misst das Licht, das vertikal von der Oberfläche des Strichcodes reflektiert wird, so dass das Reflexionsdensitometer oder der Strichcode-Ableser einen Teil des einfallenden Lichtes mit einem verringerten Kontrast nachweisen. Zu diesem Zweck eignet sich reflektiertes Licht, z. B. von dem vorstehend genannten Aluminiummetallteil mit einem bestimmten metallischen Reflexionsvermögen, für den Nachweis durch das Reflexionsdensitometer oder den Strichcode-Ableser, obwohl das Licht, das durch den vorstehend genannten Aluminiummetallteil reflektiert wird, sich nicht für die visuelle Betrachtung eignet.
  • Zur Erlangung eines ausreichend hohen Kontrasts zum Ablesen des Strichcodes, der in der reversiblen wärmeempfindlichen Aufzeichnungsschicht gebildet wird, ist es bevorzugt, dass das organische niedermolekulare Material eine mittlere Teilchengröße im Bereich von 0,1 bis 2,0 μm aufweist, da ein geeigneter Grad an milchig weißer Opazität erhalten werden kann, wenn die mittlere Teilchengröße des organischen niedermolekularen Materials im vorstehend genannten Bereich liegt.
  • Es wird davon ausgegangen, dass bei der Vergrößerung der mittleren Teilchengröße des organischen niedermolekularen Materials es schwieriger wird, dass das organische niedermolekulare Material einen polykristallinen Zustand annimmt, so dass sich der Lichtstreueffekt des organischen niedermolekularen Materials verringert und dementsprechend der Grad an milchig weißer Opazität, der durch das organische niedermolekulare Material erhalten wird, sich verringert und der erhaltene Bildkontrast sich verkleinert. Andererseits wird es bei der Verkleinerung der mittleren Teilchengröße des organischen niedermolekularen Materials schwieriger, dass das in dem Matrixharz dispergierte organische niedermolekulare Material einen polykristallinen Zustand beim Kristallwachstum annimmt, so dass der Lichtstreueffekt des organischen niedermolekularen Materials auch verringert wird und dementsprechend der Grad an milchig weißer Opazität, der durch das organische niedermolekulare Material erhalten wird, sich verringert und der erhaltene Bildkontrast sich verringert.
  • Der Bildkontrast zum Zeitpunkt des Ablesens des Strichcodes wird verbessert, wenn die mittlere Teilchengröße der Teilchen des organischen niedermolekularen Materials im Bereich von dem 1/8- bis 2-fachen der Wellenlänge des Lichts der Lichtquelle zum Ablesen des Strichcodes ist. Es ist noch nicht geklärt worden, warum sich dieses Phänomen ergibt, aber es wird angenommen, dass dies wahrscheinlich aus dem folgenden Mechanismus resultiert. Es wird angenommen, dass der Grad an milchig weißer Opazität der reversiblen wärmeempfindlichen Aufzeichnungsschicht, d. h. der Grad an Lichtstreuung der Aufzeichnungsschicht, entsprechend der Größe der Kristalle des organischen niedermolekularen Materials in den Teilchen bestimmt wird. Ferner wird davon ausgegangen, dass die Größe der Kristalle des organischen niedermolekularen Materials in den Teilchen entsprechend der Größe der Teilchen des organischen niedermolekularen Materials bestimmt wird. Das ist so, weil angenommen wird, dass der Fläche der Grenzflächen zwischen dem organischen niedermolekularen Material, das in dem Matrixharz dispergiert ist, und dem Matrixharz in Abhängigkeit von der Größe der Teilchen des organischen niedermolekularen Materials bestimmt ist und die Größe der Wechselwirkung zwischen dem Matrixharz und dem organischen niedermolekularen Material in Abhängigkeit von der Fläche der vorstehend genannten Grenzflächen bestimmt wird.
  • Es gibt eine bestimmte Größe eines Kristalls, bei der der Kristall das Licht am meisten streut. Diese Größe unterscheidet sich in Abhängigkeit von der Art des Materials des Kristalls, aber ein Kristall, der kleiner ist als die Wellenlänge des Lichts, eignet sich zur Lichtstreuung.
  • Es wird mit anderen Worten davon ausgegangen, dass wenn die mittlere Teilchengröße der Teilchen des organischen niedermolekularen Materials im Bereich des 1/8- bis 2-fachen der Wellenlänge des Lichts zum Ablesen des Strichcodes liegt, einzelne Polykristalle in den Teilchen des organischen niedermolekularen Materials in einem milchig weißen Zustand eine solche Größe aufweisen, dass das Licht mit der Wellenlänge am meisten gestreut wird. Wenn die mittlere Teilchengröße der Teilchen des organischen niedermolekularen Materials kleiner als 1/8 der Wellenlänge des Lichts zum Ablesen des Strichcodes ist, verringert sich die Lichtstreuwirkung und dementsprechend sind der Grad an milchig weißer Opazität und Bildkontrast verringert. Wenn die mittlere Teilchengröße der Teilchen des organischen niedermolekularen Materials andererseits mehr als das zweifache der Wellenlänge des Lichts zum Ablesen des Strichcodes beträgt, verringert sich die Fläche der Grenzflächen zwischen dem Matrixharz und dem organischen niedermolekularen Material und auch die Wechselwirkung zwischen dem Matrixharz und dem organischen niedermolekularen Material ist verringert, so dass es schwierig ist, die Teilchengröße der Kristalle des organischen niedermolekularen Materials in den Teilchen zu steuern, und dementsprechend sind der Grad an milchig weißer Opazität und der Bildkontrast verringert.
  • Es wird davon ausgegangen, dass die Teilchengröße des organischen niedermolekularen Materials reguliert werden kann durch ein Verfahren des Mischens des organischen niedermolekularen Materials mit einem schlechten Lösungsmittel, ein Verfahren zur Regulierung der Erwärmungs- und der Trocknungstemperatur im Verlauf des Beschichtungsverfahrens mit einer Aufzeichnungsschicht-Bildungsflüssigkeit enthaltend das organische niedermolekulare Material und ein Verfahren der Zugabe eines Tensids zum organischen niedermolekularen Material zur Steuerung des Dispergiervermögens.
  • Gewöhnlich ist geregelt, dass die Wellenlänge des Lichts zum Ablesen von Strichcodes nach japanischen Industrienormen (JIS B9550) 600 nm oder mehr beträgt. Gewöhnlich werden Lichtquellen mit einer Wellenlänge im Bereich von 600 nm bis 1.000 nm zum Ablesen von Strichcodes verwendet. Spezielle Beispiele für diese Lichtquellen sind LED, wie LED mit einer Wellenlänge von 660 nm und LED mit einer Wellenlänge von 940 nm, die in weitem Umfang verwendet werden, und Laser, wie He-Ne-Laser mit einer Wellenlänge von 600 nm und Halbleiterlaser mit einer Wellenlänge von 680 nm, einer Wellenlänge von 780 nm und einer Wellenlänge von 960 nm, die in weitem Umfang verwendet werden.
  • Natürlich kann ein Strichcode-Anzeigeelement unter Verwendung des reversiblen wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterials der vorliegenden Erfindung unter Verwendung einer Lichtquelle mit einem Licht mit einer Wellenlänge von 660 nm oder mehr abgelesen werden. Eine Lichtquelle mit einer kürzeren Wellenlänge kann ebenfalls mit dem Strichcode-Anzeigeelement unter Verwendung des reversiblen wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterials der vorliegenden Erfindung verwendet werden und ein höherer Kontrast kann mit einer derartigen Lichtquelle mit kürzerer Wellenlänge erhalten werden. Wenn z. B. Licht mit einer Wellenlänge von 400 bis weniger als 600 nm zum Ablesen des Strichcodes verwendet wird, wird insbesondere ein maximaler Bildkontrast, der durch das Licht erhalten wird, etwa das zweifache des Bildkontrasts betragen, der durch Licht mit einer Wellenlänge von 600 nm bis 10.000 nm erhalten wird. Es wird davon ausgegangen, dass dies so ist, weil das organische niedermolekulare Material einen größeren Brechungsindex bezüglich des Lichts mit einer kürzeren Wellenlänge als den Brechungsindex bezüglich des Lichts mit einer längeren Wellenlänge aufweist, so dass die Lichtstreuung erhöht wird und sich dementsprechend auch der Grad an milchig weißer Opazität erhöht.
  • Der hier genannte "Strichcode" bedeutet irgendein optisches Erkennungsmuster-Anzeigeelement, das in der Lage ist, Änderungen in optischen Eigenschaften, wie der Lichtintensität und Änderungen der Wellenlänge, als abzulesende Information unbeachtlich der Wellenlänge, wie der Wellenlänge des sichtbaren Lichts, zu erkennen. Der "Strichcode" beinhaltet andere optische Erkennungsmuster-Anzeigeelemente, wie zweidimensionale Strichcodes, optische Zeichenerkennungs (OCR)-Muster und ein Code aus vier unterscheidbaren Bereichen, die in der Lage sind, insgesamt 16 unterschiedliche Informationsarten darzustellen, nämlich Calra.
  • 7a ist eine schematische Querschnittsansicht eines Beispiels eines reversiblen wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterialfilms der vorliegenden Erfindung, welcher einen Träger 11, eine reversible wärmeempfindliche Aufzeichnungsschicht 13, die sich auf dem Träger 11 befindet, und eine Schutzschicht 14, die sich auf der reversiblen wärmeempfindlichen Aufzeichnungsschicht 13 befindet, umfasst.
  • 7b ist eine schematische Querschnittsansicht eines anderen Beispiels eines reversiblen wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterialfilms der vorliegenden Erfindung, welche einen Träger 11, eine auf dem Träger 11 aufgebrachte Alumi nium-Reflexionsschicht 12, eine auf der Aluminium-Reflexionsschicht 12 aufgebrachte reversible wärmeempfindliche Aufzeichnungsschicht 13 und eine auf der reversiblen wärmeempfindlichen Aufzeichnungsschicht 13 aufgebrachte Schutzschicht 14 umfasst.
  • 7c ist eine schematische Querschnittsansicht von einem anderen Beispiel eines reversiblen wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterialfilms der vorliegenden Erfindung, welcher einen Träger 11, eine auf dem Träger 11 aufgebrachte Aluminium-Reflexionsschicht 12, eine auf der Aluminium-Reflexionsschicht 12 aufgebrachte reversible wärmeempfindliche Aufzeichnungsschicht 13, eine auf der reversiblen wärmeempfindlichen Aufzeichnungsschicht 13 aufgebrachte Schutzschicht 14 und eine magnetische Aufzeichnungsschicht 16, die auf der Rückseite des Trägers 11 gegenüber der Aluminium-Reflexionsschicht 12 aufgebracht ist, umfasst.
  • Der reversible wärmeempfindliche Aufzeichnungsmaterialfilm, wie in 7c gezeigt, kann bei Bereitstellung eines wiederbeschreibbaren Teils 22 umfassend die reversible wärmeempfindliche Aufzeichnungsschicht des in 7c gezeigten reversiblen wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterialfilms und eines gedruckten Anzeigeteils 23 auf der Vorderseite und bei Bereitstellung eines magnetischen Aufzeichnungsteils 24 umfassend die magnetische Aufzeichnungsschicht 16 des reversiblen wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterialfilms auf der Rückseite zu einer Karte 21 verarbeitet werden, wie in 8 gezeigt.
  • Ferner kann, wie in 9a gezeigt, der reversible wärmeempfindliche Aufzeichnungsmaterialfilm der vorliegenden Erfindung, welcher den Träger 11, die auf dem Träger 11 aufgebrachte Aluminium-Reflexionsschicht 12, die auf der Aluminium-Reflexionsschicht 12 aufgebrachte reversible wärmeempfindliche Aufzeichnungsschicht 13 und die auf der reversiblen wärmeempfindlichen Aufzeichnungsschicht 13 aufgebrachte Schutzschicht 14 umfasst, wie in 7b gezeigt, bei Bereitstellung eines konkaven Teils 23 zum Aufnehmen eines IC-Chips zu einer Karte verarbeitet werden. In diesem Beispiel sind die wiederbeschreibbaren Aufzeichnungsteile 24 unter Verwendung eines Etiketts befestigt und der konkave Teil 23 zum Halten eines IC-Chips ist auf der Rückseite der Karte gebildet. Insbesondere ist wie in 9b gezeigt ein Wafer 231 im konkaven Teil 23 angeordnet und daran befestigt. Bei dem Wafer 231 ist ein integrierter Schaltkreis 233 auf einem Wafersubstrat 232 montiert und eine Mehrzahl von Kontaktanschlüssen 234, die mit dem integrierten Schaltkreis 233 elektrisch verbunden sind, sind ebenfalls auf dem Wafersubstrat 232 montiert.
  • Die Kontaktanschlüsse 234 liegen auf der Rückseite des Wafersubstrats 232 frei und sind in der Weise mit einem Drucker (Marke "Readerwriter") elektrisch verbunden, dass ein Ablesen einer festgelegten Information und ein Wiedereinschreiben derselben möglich sind.
  • Die Funktion einer solchen Karte wird nun unter Bezugnahme auf 10a und 10b erläutert.
  • 10a ist ein Blockdiagramm, das die Struktur des integrierten Schaltkreises 233 zeigt. 10b ist ein Blockdiagramm von einem Beispiel von RAM-Speicherdaten. Der integrierte Schaltkreis 233 ist z. B. zusammengesetzt aus einem LSI, welcher beinhaltet eine CPU 235, die in der Lage ist, einen Steuervorgang in einer festgelegten Prozedur auszuführen, einer ROM 236 zum Speichern von Operationsprogrammdaten und einer RAM 237, die in der Lage ist, notwendige Daten zu schreiben und zu lesen. Der integrierte Schaltkreis 233 beinhaltet (a) eine Eingabe-Ausgabe-Schnittstelle 238, die nach Empfang eines Eingangssignals Eingabedaten zur CPU 235 ausgibt und gleichzeitig beim Empfang eines Ausgabesignals von der CPU 235 ein Ausgabesignal nach außen abgibt, (b) einen Einschalt-Rückstellschaltkreis, (c) einen Taktgeberschaltkreis, (d) einen Impulsteilungsschaltkreis (einen Unterbrechungs-Impulsgeneratorschaltkreis) und (e) einen Adressdecodierungsschaltkreis, die nicht gezeigt sind. Die CPU 235 ist in der Lage, eine Steuerprogramm-Unterbrechungsoperation als Antwort auf einen Unterbrechungsimpuls auszuführen, der periodisch durch den Impulsteilungsschaltkreis geliefert wird. Der Adressdecodierungsschaltkreis decodiert die Adressdatenausgabe von der CPU 235 und gibt ein Signal an die ROM 236, die RAM 237 bzw. die Eingabe-Ausgabe-Schnittstelle 238 ab. An der Eingabe-Ausgabe-Schnittstelle 238 sind eine Mehrzahl von Kontaktanschlüssen 234 angeschlossen, so dass vorbestimmte Daten vom vorstehend genannten Drucker (Marke "Readerwriter") Eingabe für die CPU 235 von den Kontaktanschlüssen 234 über die Eingabe-Ausgabe-Schnittstelle 238 sind. Die CPU 235 führt eine Operation als Antwort auf das Eingabesignal und eine Operation entsprechend den im ROM 236 gespeicherten Programmdaten aus und gibt vorbestimmte Daten und Signale zur Karte von Readerwriter über die Eingabe-Ausgabe-Schnittstelle 238 aus.
  • Wie in 10b gezeigt, beinhaltet RAM 237 eine Mehrzahl von Speicherbereichen 239a bis 239b. Z. B. speichert der Speicherbereich 239a die Kartennummer, der Speicherbereich 239b speichert ID-Daten des Kartenbesitzers, wie den Namen, die Adresse und die Telefonnummer des Besitzers, der Speicherbereich 239c speichert z. B. Daten oder Informationen, die verbleibende Werte betreffen, die vom Besitzer benutzt werden können, und die Speicherbereiche 239d bis 239g speichern Informationen, die die in der Vergangenheit verwendete Geldmenge betreffen.
  • Ein Verfahren zur Aufzeichnung von Bildern und zum Löschen von aufgezeichneten Bildern unter Verwendung eines reversiblen wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterials der vorliegenden Erfindung und eine Vorrichtung hierfür werden nun ausführlich erläutert.
  • Zur Aufzeichnung von Bildern können Bildaufzeichnungseinrichtungen, die in der Lage sind, das Aufzeichnungsmaterial bildweise zu erwärmen, wie ein Thermokopf und ein Laser, eingesetzt werden.
  • Zum Löschen von aufgezeichneten Bildern können Bildlöscheinrichtungen, wie Heißstempel, Keramikheizgeräte, Heizwalzen, Heißluft, Thermoköpfe und Laser, eingesetzt werden. Von diesen Bildlöscheinrichtungen sind Keramikheizgeräte bevorzugt für den Einsatz in der vorliegenden Erfindung.
  • Durch Verwendung eines Keramikheizgerätes kann die Vorrichtung zum Löschen von aufgezeichneten Bildern kompakt gemacht werden und ein stabiler gelöschter Zustand und Bilder mit ausgezeichnetem Kontrast können erhalten werden. Es ist bevorzugt, dass das Keramikheizgerät bei 110°C oder mehr, bevorzugter bei 112°C oder mehr und noch mehr bevorzugt bei 115°C oder mehr eingestellt wird.
  • Durch Verwendung eines Thermokopfes kann die Vorrichtung zum Aufzeichnen von Bildern und zum Löschen von aufgezeichneten Bildern kompakter gemacht werden und der Stromverbrauch kann verringert werden und es kann auch ein mit Batterien betriebenes Handgerät zur Aufzeichnung von Bildern und zum Löschen von aufgezeichneten Bildern erstellt werden. Wenn ein Thermokopf, der sowohl zur Aufzeichnung von Bildern als auch zum Löschen derselben verwendet werden kann, verwendet wird, kann die Vorrichtung noch kompakter gemacht werden. Wenn Bilder durch Einsatz eines einzelnen Thermokopfes aufgezeichnet und gelöscht werden; können neue Bilder aufgezeichnet werden, nachdem die vorher gebildeten Bilder vollständig gelöscht sind, oder neue Bilder können hintereinander in überschreibender Weise gebildet werden, wobei die vorher gebildeten Bilder nacheinander gelöscht werden, wobei die eingesetzte Energiemenge zum Löschen geändert wird. Dieses Überschreibverfahren kann die für die Aufzeichnung und das Löschen erforderliche Gesamtdauer minimieren, so dass die Aufzeichnungsgeschwindigkeit erhöht werden kann.
  • Wenn eine Karte verwendet wird, die die reversible wärmeempfindliche Aufzeichnungsschicht und den vorstehend genannten Informationsspeicherteil beinhaltet, beinhaltet die vorstehend genannte Vorrichtung ein Mittel zum Lesen von Informationen, die in dem Informationsspeicherteil gespeichert sind, und zum Wiedereinschreiben von Information, die im Informationsspeicherteil zu speichern ist.
  • 11a ist ein schematisches Diagramm von einem Beispiel von einer Vorrichtung der vorliegenden Erfindung zur Aufzeichnung von Bildern auf dem reversiblen wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterial der vorliegenden Erfindung und zum Löschen von darin aufgezeichneten Bildern. Bei dieser Vorrichtung werden Bilder unter Verwendung eines Keramikheizgerätes gelöscht, während Bilder unter Verwendung eines Thermokopfes gebildet werden.
  • In der in 11a gezeigten Vorrichtung kann ein reversibles wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial 10 umfassend einen Träger, eine auf dem Träger aufgebrachte reversible wärmeempfindliche Aufzeichnungsschicht und eine magnetische Aufzeichnungsschicht, die auf der Rückseite des Trägers gegenüber der reversiblen wärmeempfindlichen Schicht aufgebracht ist, entlang eines Transportweges in einer Vorwärtsrichtung oder einer Rückwärtsrichtung, die durch die Doppelpfeile angegeben sind, transportiert werden.
  • Das reversible wärmeempfindliche Aufzeichnungsmaterial 10 wird zwischen einer Transportwalze 40a und einem Magnetkopf 34 transportiert, so dass die Information durch den Magnetkopf 34 in der magnetischen Aufzeichnungsschicht aufgezeichnet oder davon gelöscht wird.
  • Das reversible wärmeempfindliche Aufzeichnungsmaterial 10 wird einer Wärmebehandlung zum Bildlöschen durch ein Keramikheizgerät 38 unterworfen, während das Aufzeichnungsmaterial 10 zwischen das Keramikheizgerät 38 und eine Transportwalze 40b transportiert wird, und Bilder werden im Aufzeichnungsmaterial 10 durch einen Thermokopf 53 gebildet, während das Aufzeichnungsmaterial 10 zwischen den Thermokopf 53 und eine Transportwalze 40c transportiert wird, und dann wird das Aufzeichnungsmaterial 10 von der Vorrichtung abgegeben.
  • In der in 11a gezeigten Vorrichtung wird die in der magnetischen Aufzeichnungsschicht des reversiblen wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterials 10 aufgezeichnete Information durch den Magnetkopf 34 gelesen und Bilder, die in der reversiblen wärmeempfindlichen Aufzeichnungsschicht aufgezeichnet sind, werden dann durch Erwärmen mit dem Keramikheizgerät 38 gelöscht und neu verarbeitete Daten werden dann in der reversiblen wärmeempfindlichen Aufzeichnungsschicht durch den Thermokopf 53 auf Basis der durch den Magnetkopf 34 abgelesenen Information aufgezeichnet. Danach ist die in der magnetischen Aufzeichnungsschicht aufgezeichnete Information wiedereingeschrieben und durch neue Informationen ersetzt.
  • Es ist bevorzugt, dass das Keramikheizgerät 38 auf 110°C oder mehr, bevorzugter 112°C oder mehr und noch mehr bevorzugt auf 115°C oder mehr eingestellt wird. Die in der magnetischen Aufzeichnungsschicht aufgezeichneten Information kann entweder vor oder nach dem Löschen der Bilder durch das Keramikheizgerät 38 wiedereingeschrieben werden.
  • Falls gewünscht, kann das reversible wärmeempfindliche Aufzeichnungsmaterial 10 in Rückwärtsrichtung entlang des Transportwegs transportiert werden, nach seinem Transport zwischen das Keramikheizgerät 38 und die Transportwalze 40b oder nach dem Transport zwischen den Thermokopf 53 und die Transportwalze 40c, und wiederum einer Wärmebehandlung mit dem Keramikheizgerät 38 oder einer Druckbehandlung durch den Thermokopf 53 unterworfen werden.
  • 11b ist ein schematisches Diagramm für ein anderes Beispiel von einer Vorrichtung der vorliegenden Erfindung zum Aufzeichnen von Bildern auf dem reversiblen wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterial der vorliegenden Erfindung und zum Löschen von darin aufgezeichneten Bildern.
  • Bei dieser Vorrichtung wird das reversible wärmeempfindliche Aufzeichnungsmaterial 10 entweder in Vorwärtsrichtung oder in Rückwärtsrichtung entlang eines Transportweges transportiert, der durch abwechselnde lange und zwei kurze gestrichelte Linien gezeigt ist. Das reversible wärmeempfindliche Aufzeichnungsmedium 10 wird durch eine Eintrittsöffnung 30 eingeführt und dann durch eine Transportwalze 31 und eine Führungsrolle 32 in die Vorrichtung transportiert. Wenn das Aufzeichnungsmaterial 10 eine festgelegte Position im Transportweg 50 erreicht, wird die Anwesenheit des Aufzeichnungsmaterials 10 durch einen Sensor 33 über eine Kontrolleinrichtung 34c festgestellt und es erfolgt eine magnetische Aufzeichnung oder Löschung in der magnetischen Aufzeichnungsschicht des Aufzeichnungsmaterials 10 durch einen Magnetkopf 34 zwischen dem Magnetkopf 34 und einer abgeplatteten Rolle 35. Das Aufzeichnungsmaterial 10 wird dann zwischen eine Führungsrolle 36 und eine Transportrolle 37 und dann zwischen eine Führungsrolle 39 und eine Transportrolle 40 transportiert. Wenn die Anwesenheit des Aufzeichnungsmaterials 10 durch einen Sensor 43 über die Keramikheizgerät-Kontrolleinrichtung 38C festgestellt wird, wird das Keramikheizgerät 38 angestellt und das Aufzeichnungsmaterial 10 einer Wärmebehandlung zum Bildlöschen zwischen dem eingeschalteten Keramikheizgerät 38 und der abgeplatteten Rolle 44 unterworfen. Das Aufzeichnungsmaterial 10 wird dann entlang des Transportpfads 50 durch Transportrollen 45, 46 und 47 transportiert. Wenn die Anwesenheit des Aufzeichnungsmaterials 10 an einer festgelegten Stelle durch einen Sensor 51 über eine Thermokopf-Kontrolleinrichtung 53C festgestellt wird, wird der Thermokopf 53 betätigt und Bilder werden in dem Aufzeichnungsmaterial 10 zwischen dem eingeschalteten Thermokopf 53 und der abgeplatteten Rolle 52 gebildet. Das Aufzeichnungsmaterial 10 wird dann entlang des Transportwegs 56a durch eine Transportrolle 59 und eine Führungsrolle 60 transportiert und über eine Austrittsöffnung 61 an die Außenseite der Vorrichtung abgegeben.
  • Wie vorstehend aufgeführt ist es bevorzugt, dass das Keramikheizgerät 38 auf 110°C oder mehr, bevorzugter 112°C oder mehr und noch mehr bevorzugt 115°C oder mehr eingestellt wird.
  • Falls gewünscht, kann das Aufzeichnungsmaterial 10 unter Verwendung einer Transportumschalteinrichtung 55a zu einem Transportweg 56b geführt werden und dann in Rückwärtsrichtung zur erneuten Wärmebehandlung zwischen den Thermokopf 53 und die abgeplattete Rolle 52 durch ein Transportband 58 transportiert werden, das in umgekehrter Richtung über eine Grenzschaltung 57a angetrieben wird, die eingeschaltet wird, wenn es durch das Aufzeichnungsmaterial 10 gedrückt wird.
  • Das Aufzeichnungsmaterial 10 wird dann in normaler Richtung zum Transportweg 56a über einen Transportweg 49b transportiert, der durch die Transportumschalteinrichtung 55a, die Grenzschaltung 57b und das Transportband 43 geöffnet wird, und dann entlang des Transportwegs 56a durch die Transportrolle 59 und die Führungsrolle 60 transportiert, damit es durch die Austrittsöffnung 61 nach außen abgegeben wird. Der so verzweigte Transportweg und die Transportweg-Umschaltungseinrichtung können auf beiden Seiten des Keramikheizgerätes 38 vorgesehen sein. In diesem Fall ist es bevorzugt, dass ein Sensor 43a zwischen der abgeplatteten Rolle 44 und der Transportrolle 45 angeordnet ist.
  • Andere Merkmale der Erfindung werden im Verlauf der folgenden Beschreibung von beispielhaften Ausführungsformen ersichtlich, die zur Erläuterung der Erfindung angegeben werden und sie nicht beschränken sollen.
  • Beispiel 1 [Herstellung eines reversiblen wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterials Nr. 1]
  • [Bildung einer wärmeempfindlichen Aufzeichnungsschicht]
  • Die folgenden Komponenten wurden gemischt, um eine Beschichtungsflüssigkeit zur Bildung einer wärmeempfindlichen Aufzeichnungsschicht herzustellen:
    Gewichtsteile
    Behensäure (Reagenz mit 99% Reinheit, hergestellt von Sigma Chemical Co.) 7
    HOOC(CH2)5NHCO(CH2)10CONH(CH2)5COOH 1,2
    Eicosandisäure (Marke: "SL-20-90", hergestellt von Okamura Oil Mill, Ltd.) 1,8
    Vinylchlorid-Vinylacetat-Copolymer (Marke: "VYHH", hergestellt von Union Carbide Japan K.K.) 38
    Dimethylformamid 230
  • Die so hergestellte Beschichtungsflüssigkeit wurde auf eine transparente Polyesterfolie (Marke: "Lumirror-T-60", hergestellt von Toray Industries, Inc.) mit einer Dicke von etwa 50 μm, die als Träger dient, aufgetragen und unter Erwärmung getrocknet, wodurch eine wärmeempfindliche Aufzeichnungsschicht mit einer Dicke von etwa 12 μm auf dem Träger gebildet wurde.
  • [Bildung einer Deckschicht]
  • Die folgenden Komponenten wurden gemischt, um eine Beschichtungsflüssigkeit zur Bildung einer Deckschicht herzustellen:
    Gewichtsteile
    75% Butylacetat-Lösung von Ultraviolett-härtendem Harz auf Urethanacrylat-Basis (Marke: "Unidic C7-157", hergestellt von Dainippon Ink & Chemicals, Incorporated.) 10
    Isopropylalkohol 10
  • Die so hergestellte Beschichtungsflüssigkeit wurde mit einem Drahtstab auf die wärmeempfindliche Aufzeichnungsschicht aufgetragen, unter Erwärmen getrocknet und durch Belichtung mit Ultraviolettlicht mit einer Hochdruckquecksilberslampe von 80 W/cm gehärtet, wodurch eine Deckschicht mit einer Dicke von 3 μm auf die wärmeempfindliche Aufzeichnungsschicht geschichtet wurde. Auf diese Weise wurde ein reversibles wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial Nr. 1 der vorliegenden Erfindung hergestellt.
  • Beispiel 2 [Herstellung eines reversiblen wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterials Nr. 2]
  • [Bildung einer Lichtreflexionsschicht]
  • Aluminium wurde im Vakuum mit einer Dicke von 40 nm (400 Å) abgeschieden auf der Seite aus Polyethylenterephthalat (PET) einer im Handel erhältlichen Magnetplatte (Marke "Memorydic DS-1711-1040", hergestellt von Dainippon Ink & Chemicals, Incorporated) aus einer transparenten PET-Folie mit einer Dicke von 188 μm, einer darauf aufgebrachten magnetischen Aufzeichnungsschicht und einer auf der magnetischen Aufzeichnungsschicht gebildeten, selbstreinigenden Schicht, wodurch eine Lichtreflexionsschicht mit einer Dicke von 40 nm (400 Å) gebildet wurde.
  • [Bildung einer Klebschicht]
  • Die folgenden Komponenten wurden gemischt, um eine Beschichtungsflüssigkeit zur Bildung einer Klebschicht herzustellen:
    Gewichtsteile
    Vinylchlorid-Vinylacetat-Phosphat-Copolymer (Marke: "Denka Vinyl #1000P", hergestellt von Denki Kagaku Kogyo K.K.) 10
    Methylethylketon 45
    Toluol 45
  • Die so hergestellte Beschichtungsflüssigkeit wurde auf die vorstehend hergestellte Lichtreflexionsschicht aufgetragen und unter Erwärmen getrocknet, wodurch eine Klebschicht mit einer Dicke von etwa 0,5 μm auf der Lichtreflexionsschicht gebildet wurde.
  • [Bildung einer reversiblen wärmeempfindlichen Aufzeichnungsschicht und einer Deckschicht]
  • Die gleiche reversible wärmeempfindliche Aufzeichnungsschicht wie in Beispiel 1 hergestellt wurde auf die vorstehend genannte Klebschicht aufgebracht und dann wurde die gleiche Deckschicht wie in Beispiel 1 hergestellt ebenfalls auf die reversible wärmeempfindliche Aufzeichnungsschicht auf die gleiche Weise wie in Beispiel 1 aufgebracht, wodurch ein reversibles wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial Nr. 2 der vorliegenden Erfindung hergestellt wurde.
  • Beispiel 3[Herstellung eines reversiblen wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterials Nr. 3]
  • Das Verfahren zur Herstellung des reversiblen wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterials Nr. 1 in Beispiel 1 wurde wiederholt, außer dass die Beschichtungsflüssigkeit zur Bildung der wärmeempfindlichen Aufzeichnungsschicht, die in Beispiel 1 verwendet wurde, durch eine Beschichtungsflüssigkeit mit der folgenden Formulierung ersetzt wurde, wodurch ein reversibles wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial Nr. 3 der vorliegenden Erfindung hergestellt wurde:
    Gewichtsteile
    12-Tricosanon (Reagenz, hergestellt von Tokyo Kasei Kogyo Co., Ltd.) 5,2
    14-Heptacosanon (Reagenz, hergestellt von Tokyo Kasei Kogyo Co., Ltd.) 1,8
    Eicosandisäure (Marke: "SL-20-90"hergestellt von Okamura Oil Mill, Ltd.) 1,8
    CH3(CH2)17SO2(CH2)2COOH 1,2
    Vinylchlorid-Vinylacetat-Copolymer (Marke: "VYHH", hergestellt von Union Carbide Japan K.K.) 38
    Dimethylformamid 230
  • Beispiel 4 [Herstellung eines reversiblen wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterials Nr. 4]
  • Das Verfahren zur Herstellung des reversiblen wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterials Nr. 1 in Beispiel 1 wurde wiederholt, außer dass die Beschichtungsflüssigkeit zur Bildung der wärmeempfindlichen Aufzeichnungsschicht, die in Beispiel 1 verwendet wurde, durch eine Beschichtungsflüssigkeit mit der folgenden Formulierung ersetzt wurde, wodurch ein reversibles wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial Nr. 4 der vorliegenden Erfindung hergestellt wurde:
    Gewichtsteile
    14-Heptacosanon (Reagenz, hergestellt von Tokyo Kasei Kogyo Co., Ltd.) 8
    CH3(CH2)17SO2(CH2)2COOH 2
    Vinylchlorid-Vinylacetat-Copolymer (Marke: "VYHH", hergestellt von Union Carbide Japan K.K.) 38
    Tetrahydrofuran 210
    Toluol 20
  • Beispiel 5 [Herstellung eines reversiblen wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterials Nr. 5]
  • Das Verfahren zur Herstellung des reversiblen wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterials Nr. 1 in Beispiel 1 wurde wiederholt, außer dass die Beschichtungsflüssigkeit zur Bildung der wärmeempfindlichen Aufzeichnungsschicht, die in Beispiel 1 verwendet wurde, durch eine Beschichtungsflüssigkeit mit der folgenden Formulierung ersetzt wurde, wodurch ein reversibles wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial Nr. 5 der vorliegenden Erfindung hergestellt wurde:
    Gewichtsteile
    Behensäure (Reagenz mit einer Reinheit von 99%, hergestellt von Sigma Chemical Co.) 5
    CH3(CH2)17SO2(CH2)2COOH 5
    Vinylchlorid-Vinylacetat-Copolymer (Marke: "VYHH", hergestellt von Union Carbide Japan K.K.) 38
    Tetrahydrofuran 210
    Toluol 20
  • Beispiel 6 [Herstellung des reversiblen wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterials Nr. 6]
  • [Herstellung einer Beschichtungsflüssigkeit zur Bildung einer reversiblen wärmeempfindlichen Aufzeichnungsschicht]
  • (1) Herstellung von Dispersion A
  • Eine Lösung aus den folgenden Komponenten wurde in eine Glasflasche gegeben:
    Gewichtsteile
    Vinylchlorid-Vinylacetat-Copolymer (Marke: "VYHH", hergestellt von Union Carbide Japan K.K.) 6
    Tetrahydrofuran 33
    Ethylcellosolve 8
  • Zu dieser Lösung wurden 3 Gew.-Teile CH3(CH2)17NHCONH(CH2)2COOH zugegeben. Keramikperlen mit einem Durchmesser von etwa 2 mm wurden auch zur vorstehend genannten Mischung gegeben und es wurde für etwa 18 h unter Verwendung einer im Handel erhältlichen Farbschüttelvorrichtung (hergestellt von Asada Tekko Co., Ltd.) dispergiert, wodurch eine Dispersion A von Harzteilchen mit einer Teilchengröße von etwa 10 μm hergestellt wurde.
  • (2) Herstellung von Lösung A
  • Eine Lösung A aus den folgenden Komponenten wurde hergestellt:
    Gewichtsteile
    Behensäure (Reagenz, mit einer Reinheit von 99%, hergestellt von Sigma Chemical Co.) 7
    Vinylchlorid-Vinylacetat-Copolymer (Marke: "VYHH", hergestellt von Union Carbide Japan K.K.) 32
    Tetrahydrofuran 120
    Ethylcellosolve 32
  • 50 Gew.-Teile der vorstehend hergestellten Dispersion A und 191 Gew.-Teile der vorstehend hergestellten Lösung A wurden gemischt, wodurch eine Beschichtungsflüssigkeit zur Bildung einer wärmeempfindlichen Aufzeichnungsschicht hergestellt wurde.
  • Das Verfahren zur Herstellung des reversiblen wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterials Nr. 1 in Beispiel 1 wurde wiederholt, außer dass die Beschichtungsflüssigkeit für die Bildung der wärmeempfindlichen Aufzeichnungsschicht, die in Beispiel 1 verwendet wurde, durch die vorstehend hergestellte Beschichtungsflüssigkeit zur Bildung einer wärmeempfindlichen Aufzeichnungsschicht ersetzt wurde, wodurch ein reversibles wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial Nr. 6 der vorliegenden Erfindung hergestellt wurde.
  • Vergleichsbeispiel 1 [Herstellung von reversiblem wärmeempfindlichem Vergleichsaufzeichnungsmateial Nr. 1]
  • Das Verfahren zur Herstellung des reversiblen wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterials Nr. 1 in Beispiel 1 wurde wiederholt, außer dass die Beschichtungsflüssigkeit zur Bildung der wärmeempfindlichen Aufzeichnungsschicht, die in Beispiel 1 verwendet wurde, durch eine Beschichtungsflüssigkeit mit der folgenden Formulierung ersetzt wurde, wodurch ein reversibles wärmeempfindliches Vergleichsaufzeichnungsmaterial Nr. 1 der vorliegenden Erfindung hergestellt wurde
    Gewichtsteile
    Behensäure (Reagenz mit einer Reinheit von 99%, hergestellt von Sigma Chemical Co.) 5
    Eicosandisäure (Marke: "SL-20-90" hergestellt von Okamura Oil Mill, Ltd.) 5
    Vinylchlorid-Vinylacetat-Copolymer (Marke: "VYHH", hergestellt von Union Carbide Japan K.K.) 38
    Tetrahydrofuran 210
    Toluol 20
  • Vergleichsbeispiel 2 [Herstellung von reversiblem wärmeempfindlichem Vergleichsaufzeichnungsmaterial Nr. 2]
  • [Bildung der wärmeempfindlichen Aufzeichnungsschicht]
  • Die folgenden Komponenten wurden gemischt, um eine Beschichtungsflüssigkeit für die Bildung einer wärmeempfindlichen Aufzeichnungsschicht herzustellen:
    Gewichtsteile
    Behensäure (Reagenz mit einer Reinheit von 99%, hergestellt von Sigma Chemical Co.) 6
    Eicosandisäure (Marke: "SL-20-90" hergestellt von Okamura Oil Mill, Ltd.) 1
    1,4-cis-Cyclohexandicarbonsäure (Reagenz, hergestellt von Tokyo Kasei Kogyo Co., Ltd.) 0,7
    1,4-trans-Cyclohexandicarbonsäure (Reagenz, hergestellt von Tokyo Kasei Kogyo Co., Ltd.) 0,7
    Vinylchlorid-Vinylacetat-Vinylalkohol-Copolymer (Marke: "S-Lec A", hergestellt by Sekisui Chemical Co., Ltd.) 24
    Isocyanat (Härtungsmittel, Marke: "Duranate 24A-100", hergestellt von Asahi Chemical Industry Co., Ltd.) 2,4
    Triethylendiamin (Härtungspromotor, Reagenz, hergestellt von Tokyo Kasei Kogyo, Ltd.) 0,24
    Tetrahydrofuran 136
    Toluol 14
  • Die so hergestellte Beschichtungsflüssigkeit wurde auf eine transparente Polyesterfolie (Marke: "Lumirror T-60", hergestellt von Toray Industries, Inc.) mit einer Dicke von 50 μm aufgetragen und 3 min auf 130°C erwärmt, getrocknet und gehärtet, wodurch eine reversible wärmeempfindliche Aufzeichnungsschicht mit einer Dicke von etwa 12 μm auf der transparenten Polyesterfolie gebildet wurde.
  • [Bildung der Deckschicht]
  • Die gleiche Deckschicht wie in Beispiel 1 hergestellt wurde auf die reversible wärmeempfindliche Aufzeichnungsschicht auf die gleiche Weise wie in Beispiel 1 aufgebracht, wodurch ein reversibles wärmeempfindliches Vergleichaufzeichnungsmaterial Nr. 2 hergestellt wurde.
  • Vergleichsbeispiel 3
  • [Herstellung von reversiblem wärmeempfindlichem Vergleichsaufzeichnungsmaterial Nr. 3]
  • Das Verfahren zur Herstellung des reversiblen wärmeempfindlichen Vergleichsaufzeichnungsmaterials Nr. 2 in Vergleichsbeispiel 2 wurde wiederholt, außer dass die Beschichtungsflüssigkeit zur Bildung der wärmeempfindlichen Aufzeichnungsschicht, die in Vergleichsbeispiel 2 verwendet wurde, durch eine Beschichtungsflüssigkeit mit der folgenden Formulierung ersetzt wurde, wodurch ein reversibles wärmeempfindliches Vergleichsaufzeichnungsmaterial Nr. 3 hergestellt wurde:
    Gewichtsteile
    Behensäure (Reagenz mit einer Reinheit von 99%, hergestellt von Sigma Chemical Co.) 9
    1,4-cis-Cyclohexandicarbonsäure (Reagenz, hergestellt von Tokyo Kasei Kogyo Co., Ltd.) 0,5
    1,4-trans-Cyclohexandicarbonsäure (Reagenz, hergestellt von Tokyo Kasei Kogyo Co., Ltd.) 0,5
    Vinylchlorid-Vinylacetat-Vinylalkohol-Copolymer (Marke: "S-Lec A", hergestellt by Sekisui Chemical Co., Ltd.) 30
    Isocyanat (Härtungsmittel, Marke: "Duranate 24A-100", hergestellt von Asahi Chemical Industry Co., Ltd.) 3
    Triethylendiamin (Härtungspromotor, Reagenz, hergestellt von Tokyo Kasei Kogyo. Co., Ltd.) 0,3
    Tetrahydrofuran 170
    Toluol 17
  • Vergleichsbeispiel 4
  • [Herstellung von reversiblem wärmeempfindlichem Vergleichsaufzeichnungsmaterial Nr. 4]
  • Das Verfahren zur Herstellung des reversiblen wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterials Nr. 1 in Beispiel 1 wurde wiederholt, außer dass die Beschichtungsflüssigkeit zur Bildung der wärmeempfindlichen Aufzeichnungsschicht, die in Beispiel 1 verwendet wurde, durch eine Beschichtungsflüssigkeit mit der folgenden Formulierung ersetzt wurde, wodurch ein reversibles wärmeempfindliches Vergleichsaufzeichnungsmaterial Nr. 4 hergestellt wurde:
    Gewichtsteile
    12-Tricosanon (Reagenz, hergestellt von Tokyo Kasei Kogyo Co., Ltd.) 33
    14-Heptacosanon (Reagenz, hergestellt von Tokyo Kasei Kogyo Co., Ltd.) 11
    Deoxycholsäure (Reagenz, hergestellt von Tokyo Kasei Kogyo Co., Ltd.) 4
    Vinylchlorid-Vinylacetat-Copolymer (Marke: "VYHH", hergestellt von Union Carbide Japan K.K.) 100
    Tetrahydrofuran 550
    Toluol 55
  • Vergleichsbeispiel 5
  • [Herstellung von reversiblem wärmeempfindlichem Vergleichsaufzeichnungsmaterial Nr. 5]
  • Das Verfahren zur Herstellung des reversiblen wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterials Nr. 1 in Beispiel 1 wurde wiederholt, außer dass die Beschichtungsflüssigkeit zur Bildung der wärmeempfindlichen Aufzeichnungsschicht, die in Beispiel 1 verwendet wurde, durch eine Beschichtungsflüssigkeit mit der folgenden Formulierung ersetzt wurde, wodurch ein reversibles wärmeempfindliches Vergleichsaufzeichnungsmaterial Nr. 5 hergestellt wurde:
    Gewichtsteile
    Ethyllignocerat (Reagenz, hergestellt von Tokyo Kasei Kogyo Co., Ltd.) 30
    Deoxycholsäure (Reagenz, hergestellt von Tokyo Kasei Kogyo Co., Ltd.) 10
    Vinylchlorid-Vinylacetat-Copolymer (Marke: "VYHH", hergestellt von Union Carbide Japan K.K.) 100
    Tetrahydrofuran 570
    Toluol 57
  • Beispiel 7 [Herstellung von reversiblem wärmeempfindlichem Aufzeichnungsmaterial Nr. 7]
  • [Herstellung von Beschichtungsflüssigkeit zur Bildung der reversiblen wärmeempfindlichen Aufzeichnungsschicht]
  • (1) Herstellung von Dispersion B
  • Eine Lösung aus den folgenden Komponenten wurde in eine Glasflasche gegeben:
    Gewichtsteile
    Vinylchlorid -Copolymer (Marke: "MR-110", hergestellt von Nippon Zeon Co., Ltd) 5
    Tetrahydrofuran 42
  • Zu dieser Lösung wurden 3 Gew.-Teile HOOC(CH2)5NHCO(CH2)4CONH(CH2)5COOH zugegeben. Keramikperlen mit einem Durchmesser von etwa 2 mm wurden ebenfalls zur obigen Mischung gegeben und es wurde etwa 48 h unter Verwendung einer im Handel erhältlichen Farbschüttelvorrichtung (hergestellt von Asada Tekko Co., Ltd.) dispergiert, wodurch eine Dispersion B von Harzteilchen mit einer Teilchengröße von etwa 2 μm hergestellt wurde.
  • (2) Herstellung von Lösung B
  • Lösung B aus den folgenden Komponenten wurde hergestellt:
    Gewichtsteile
    Behensäure (Marke: "B-95", hergestellt von Miyoshi Oil & Fat Co., Ltd.) 7
    Eicosandisäure (Marke: "SL-20-90", hergestellt von Okamura Oil Mill, Ltd.) 1,5
    Vinylchlorid-Copolymer (Marke: "MR-110", hergestellt von Nippon Zeon Co., Ltd.) 24
    Tetrahydrofuran 125
    ortho-Xylol 27
  • 25 Gew.-Teile der vorstehend hergestellten Dispersion B und 184,5 Gew.-Teile der vorstehend hergestellten Lösung B wurden gemischt und 2,5 Gew.-Teile einer im Handel erhältlichen Isocyanatverbindung (Marke: "Coronate HK", hergestellt von Nippon Polyurethane Industry Co., Ltd.) wurden zur Mischung gegeben, wodurch eine Beschichtungsflüssigkeit zur Bildung einer wärmeempfindlichen Aufzeichnungsschicht hergestellt wurde.
  • [Bildung einer Lichtreflexionsschicht]
  • Aluminium wurde im Vakuum mit einer Dicke von etwa 40 nm (400 Å) abgeschieden auf der Seite aus Polyethylenterephthalat (PET) einer handelsüblichen Magnetplatte (Marke: "Memorydic DS-1711-1040", hergestellt von Dainippon Ink & Chemicals, Incorporated), die aus einer transparenten PET-Folie mit einer Dicke von 188 um, einer darauf aufgebrachten magnetischen Aufzeichnungsschicht und einer auf der magnetischen Aufzeichnungsschicht aufgebrachten selbstreinigenden Schicht zusammengesetzt war, wodurch eine Lichtreflexionsschicht mit einer Dicke von etwa 40 nm (400 Å) gebildet wurde.
  • [Bildung einer Klebschicht]
  • Die folgenden Komponenten wurden gemischt, um eine Beschichtungsflüssigkeit zur Bildung einer Klebschicht herzustellen:
    Gewichtsteile
    Vinylchlorid-Vinylacetat-Phosphat-Copolymer
    (Marke: "Denka Vinyl #1000P", hergestellt von Denki Kagaku Kogyo K.K.) 10
    Methylethylketon 45
    Toluol 45
  • Die so hergestellte Beschichtungsflüssigkeit wurde auf die vorstehend hergestellte Lichtreflexionsschicht aufgetragen und unter Erwärmung getrocknet, wodurch eine Klebschicht mit einer Dicke von etwa 0,5 μm auf der Lichtreflexionsschicht gebildet wurde.
  • [Bildung einer reversiblen wärmeempfindlichen Aufzeichnungsschicht]
  • Die vorstehend hergestellte Beschichtungsflüssigkeit zur Bildung einer reversiblen wärmeempfindlichen Aufzeichnungsschicht wurde auf die Klebschicht aufgetragen, auf etwa 130°C für 3 min erwärmt und getrocknet, wodurch eine reversible wärmeempfindliche Aufzeichnungsschicht mit einer Dicke von etwa 10 μm auf der Klebschicht gebildet wurde.
  • Die so gebildete wärmeempfindliche Aufzeichnungsschicht, die auf der Klebschicht gebildet war, wurde dann in einer Atmosphäre bei etwa 60°C für 24 h stehengelassen, wodurch die Isocyanatverbindung und das Vinylchlorid-Copolymer in der reversiblen wärmeempfindlichen Aufzeichnungsschicht vernetzt wurden.
  • [Bildung einer Deckschicht]
  • Die gleiche Deckschicht wie in Beispiel 1 hergestellt wurde auf die reversible wärmeempfindliche Aufzeichnungsschicht auf die gleiche Weise wie in Beispiel 1 aufgebracht, wodurch ein reversibles wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial hergestellt wurde.
  • Das so hergestellte reversible wärmeempfindliche Aufzeichnungsmaterial wurde dann auf etwa 150°C für 30 s erwärmt und die organischen niedermolekularen Materialien in der reversiblen wärmeempfindlichen Aufzeichnungsschicht wurden miteinander verschmolzen, wodurch ein reversibles wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial Nr. 7 der vorliegenden Erfindung hergestellt wurde.
  • Beispiel 8 [Herstellung eines reversiblen wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterials Nr. 8]
  • Das gleiche Verfahren zur Herstellung des reversiblen wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterials Nr. 7 wie in Beispiel 7 wurde wiederholt, außer dass 7 Gew.-Teile Behensäure in der Formulierung von Lösung B durch eine Mischung mit der folgenden Formulierung ersetzt wurden, wodurch ein reversibles wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial Nr. 8 der vorliegenden Erfindung hergestellt wurde:
    Gewichtsteile
    12-Tricosanon (Reagenz, hergestellt von Tokyo Kasei Kogyo Co., Ltd.) 5,2
    14-Heptacosanon (Reagenz, hergestellt von Tokyo Kasei Kogyo Co., Ltd.) 1,8
  • Beispiel 9 [Herstellung eines reversiblen wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterials Nr. 9]
  • Das gleiche Verfahren zur Herstellung des reversiblen wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterials Nr. 7 wie in Beispiel 7 wurde wiederholt, außer dass HOOC(CH2)5NHCO(CH2)4CONH(CH2)5COOH, das in Dispersion B in Beispiel 7 eingesetzt wurde, durch HOOC(CH2)3NHCO(CH2)12CONH(CH2)3COOH ersetzt wurde und dass die Temperatur von etwa 150°C, auf die das reversible wärmeempfindliche Aufzeichnungsmaterial nach Bereitstellung der Deckschicht in Beispiel 7 erwärmt wurde, auf 160°C geändert wurde, wodurch ein reversibles wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial Nr. 9 der vorliegenden Erfindung hergestellt wurde.
  • Beispiel 10 [Herstellung von reversiblem wärmeempfindlichem Aufzeichnungsmaterial Nr. 10]
  • Das gleiche Verfahren zur Herstellung des reversiblen wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterials Nr. 7 wie in Beispiel 7 wurde wiederholt, außer dass HOOC(CH2)5NHCO(CH2)4CONH(CH2)5COOH, das in Dispersion B in Beispiel 7 eingesetzt wurde, durch HOOC(CH2)5NHCO(CH2)2CONH(CH2)5COOH ersetzt wurde und dass die Temperatur von etwa 150°C, auf die das reversible wärmeempfindliche Aufzeichnungsmaterial nach Bereitstellung der Deckschicht in Beispiel 7 erwärmt wurde, auf 175°C geändert wurde, wodurch ein reversibles wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial Nr. 10 der vorliegenden Erfindung hergestellt wurde.
  • Beispiel 11
  • Eine Acrylklebschicht mit einer Dicke von etwa 5 μm wurde auf der Rückseite des Trägers des reversiblen wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterials Nr. 1, das in Beispiel 1 hergestellt wurde, gegenüber der reversiblen wärmeempfindlichen Aufzeichnungsschicht gebildet, wodurch ein reversibles wärmeempfindliches Aufzeichnungsetikett hergestellt wurde.
  • Das so hergestellte reversible wärmeempfindliche Aufzeichnungsetikett wurde zu einem Pfannkuchen-förmigen reversiblen wärmeempfindlichen Aufzeichnungsetikett 2 geschnitten, wie in 4 veranschaulicht. Das so hergestellte reversible wärmeempfindliche Aufzeichnungsetikett 2 wurde an einer CD-RW 3 angebracht, wie in 4 veranschaulicht, wodurch ein optisches Informationsaufzeichnungsmedium mit einer reversiblen wärmeempfindlichen Aufzeichnungsanzeigefunktion hergestellt wurde.
  • Ein Teil der Information, wie Datum und Zeit, die in der CD-RW 3 durch einen im Handel erhältlichen CD-RW-Brenner (Marke: "MP6200S", hergestellt von Ricoh Company, Ltd.) gespeichert wurde, wurde in der reversiblen wärmeempfindlichen Aufzeichnungsschicht des optischen Informationsaufzeichnungsmaterials in sichtbarer Form unter Verwendung einer Aufzeichnungsvorrichtung aufgezeichnet, die mit einem Thermokopf, der als Aufzeichnungseinrichtung dient, und einem Keramikheizgerät, das als Löscheinrichtung dient, versehen ist, wobei die Menge an Aufzeichnungsenergie, die durch den Thermokopf angewendet wurde, entsprechend den Änderungen in der Aufzeichnungstemperatur der Aufzeichnungsschicht im Verlauf des vorstehenden Aufzeichnungsverfahrens eingestellt wurde.
  • Ferner wurde die Information, die in der Aufzeichnungsschicht der CD-RW 3 gespeichert war, unter Verwendung des vorstehend genannten CD-RW-Brenners wiedereingeschrieben und entsprechend der Wiedereinschreibung der Information in der Aufzeichnungsschicht der CD-RW 3 wurde die vorherige Information, die in der reversiblen wärmeempfindlichen Aufzeichnungsschicht aufgezeichnet war, durch das Keramikheizgerät, das als Löscheinrichtung der Aufzeichnungsvorrichtung dient, gelöscht und neue Information, die der wiedereingeschriebenen Information entspricht, die in der Aufzeichnungsschicht der CD-RW 3 gespeichert ist, wurde in sichtbarer Form in der reversiblen wärmeempfindlichen Aufzeichnungsschicht aufgezeichnet.
  • Das vorstehend beschriebene Wiedereinschreibverfahren wurde 100 Mal wiederholt und alle Aufzeichnungs- und Löschvorgänge erfolgten zufriedenstellend.
  • Beispiel 12
  • Das reversible wärmeempfindliche Aufzeichnungsetikett 2, das in Beispiel 11 hergestellt wurde, wurde an einer MD (Minidisc)-Kassette 1 angebracht, wie in 3 veranschaulicht.
  • Ein Teil der Information, wie Datum und ein Musiktitel, die in der MD gespeichert waren, wurden in der reversiblen wärmeempfindlichen Aufzeichnungsschicht in sichtbarer Form aufgezeichnet, wobei eine Aufzeichnungsvorrichtung verwendet wurde, die mit einem Thermokopf, der als Aufzeichnungseinrichtung dient, und einem Keramikheizgerät, das als Löscheinrichtung dient, versehen war, wobei die Menge an Aufzeichnungsenergie, die durch den Thermokopf angewendet wurde, entsprechend den Änderungen in der Aufzeichnungstemperatur der reversiblen wärmeempfindlichen Aufzeichnungsschicht im Verlauf des vorstehend genannten Aufzeichnungsverfahrens eingestellt wurde.
  • Ferner wurde die in der MD gespeicherte Information wiedereingeschrieben und entsprechend des Wiedereinschreibens der Information in die MD wurde die vorherige Information, die in der reversiblen wärmeempfindlichen Aufzeichnungs schicht aufgezeichnet war, durch das Keramikheizgerät, das als Löscheinrichtung der Aufzeichnungsvorrichtung dient, gelöscht und neue Information, die in der MD gespeicherte, wiedereingeschriebene Information entspricht, wurde in sichtbarer Form in der reversiblen wärmeempfindlichen Aufzeichnungsschicht geschrieben.
  • Das vorstehend genannte Wiedereinschreibverfahren wurde 100 Mal wiederholt und alle Aufzeichnungs- und Löschvorgänge erfolgten zufriedenstellend.
  • Vergleichsbeispiel 6 [Herstellung von reversiblen wärmeempfindlichem Aufzeichnungsmaterial Nr. 6]
  • Das Verfahren zur Herstellung des reversiblen wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterials Nr. 2 in Beispiel 2 wurde wiederholt, außer dass die Beschichtungsflüssigkeit zur Bildung der wärmeempfindlichen Aufzeichnungsschicht, die in Beispiel 2 verwendet wurde, durch eine Beschichtungsflüssigkeit mit der folgenden Formulierung ersetzt wurde, wodurch ein reversibles wärmeempfindliches Vergleichsaufzeichnungsmedium Nr. 6 hergestellt wurde:
    Gewichtsteile
    Behenylbehenat (Reagenz, hergestellt von Sigma Chemical Co.) 9,5
    Ethylenbisbehenamid (Marke: "Slipacks B", hergestellt von Nippon Kasei Chemical Co., Ltd.) 0,5
    Vinylchlorid-Vinylacetat-Copolymer (Marke: "VYHH", hergestellt von Union Carbide Japan K.K.) 30
    Tetrahydrofuran 160
  • Die wärmeempfindliche Aufzeichnungsschicht des so hergestellten reversiblen wärmeempfindlichen Vergleichsaufzeichnungsmaterials Nr. 6 war nicht gleichmäßig, bei deutlicher Anwesenheit von weißen Teilchen auf der Oberfläche.
  • Die reversiblen wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterialien Nr. 1 bis Nr. 10 der vorliegenden Erfindung, die in den Beispielen 1 bis 10 hergestellt worden waren, und die reversiblen wärmeempfindlichen Vergleichsaufzeichnungsmaterialien Nr. 1 bis Nr. 6, die in den Vergleichsbeispielen 1 bis 6 hergestellt worden waren, wurden einer Bildaufzeichnungsbewertung unter Verwendung eines Wärmegradienten-Prüfgeräts "Typ HG-100" (Marke), hergestellt von Toyo Seiki Seisakusho, Ltd., unter den Bedingungen unterworfen, dass jedes der vorstehenden Aufzeich nungsmaterialien stufenweise auf unterschiedliche Temperaturen in 5°C Temperaturintervallen für 1 s unter Anlegen eines Drucks von etwa 2,5 kg/cm2 erwärmt wurde.
  • Nachdem alle der vorstehenden Aufzeichnungsmaterialien in der vorstehend genannten Weise erwärmt worden waren, wurde jedes Aufzeichnungsmaterial auf Raumtemperatur abgekühlt.
  • Bezüglich der reversiblen wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterialien Nr. 1, Nr. 3 bis Nr. 6 der vorliegenden Erfindung und der reversiblen wärmeempfindlichen Vergleichsaufzeichnungsmaterialien Nr. 1 bis Nr. 5 wurden unter Anordnung einer im Handel erhältlichen Folie (Marke: "# 50 Metalumy", hergestellt von Toyo Metallizing Co., Ltd., gebildet durch Vakuumabscheiden von Aluminium mit einer Dicke von etwa 40 nm (400 Å) auf eine transparente PET-Folie) als Rückseitenfolie hinter einem erwärmten Bereich von jedem der Aufzeichnungsmaterialien in dem vorstehend genannten Bildaufzeichnungsverfahren auf eine solche Weise, dass die Seite mit abgeschiedenem Aluminium mit der Rückseite jedes Aufzeichnungsmaterials in Kontakt kam, während bezüglich der reversiblen wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterialien Nr. 2, Nr. 7 bis Nr. 10 der vorliegenden Erfindung und des reversiblen wärmeempfindlichen Vergleichsaufzeichnungsmaterials Nr. 7 keine solche Rückseitenfolie verwendet wurde, optische Dichten der erwärmten Bereiche bei jeder der stufenweise geänderten Temperaturen unter Verwendung eines Mcbeth-Densitometers RD-914 gemessen. Die Ergebnisse sind in den 12 bis 17 gezeigt. Aus diesen Ergebnissen wurden die folgenden Dichteeigenschaften abgelesen oder berechnet, die in Tabelle 5 gezeigt sind:
    maximale Reflexionsdichte (Dmax),
    mittlere Transparenzdichte (Dtav),
    maximale Dichte der weißen Opazität (Dmin),
    Transparentmachungs-Dichteuntergrenze (Dtm),
    Opazitäts-Intitiationsdichteobergrenze (Ds),
    Transparentmachungs-Initiationstemperatur (Dta),
    Opazitäts-Initiationstemperaturuntergrenze (Tsl),
    Transparentmachungs-Temperaturuntergrenze (Ttl),
    Transparentmachungs-Temperaturobergrenze (Ttu),
    Temperaturdifferenz (ΔTts) zwischen der Transparentmachungs-Temperaturobergrenze (Ttu) und der Opazitäts-Initiationstemperaturuntergrenze (Tsl),
    Transparentmachungs-Temperaturbreite (ΔTw) und
    Transparentmachungs-Initiationstemperatur (Tta).
  • Ferner wurden die folgenden Eigenschaften gemessen:
  • (1) Kontrast = Dtav – Dmin (berechnet aus den betreffenden Werten, die in Tabelle 5 gezeigt sind)
  • (2) Löschvermögen:
  • Jedes reversible wärmeempfindliche Aufzeichnungsmaterial wurde zur Gänze transparent gemacht, bevor es bewertet wurde, und wurde dann teilweise unter Verwendung eines Wärmegradienten-Prüfgeräts bei einer Umgebungstemperatur von 0°C teilweise milchig weiß gemacht und der Teil, der milchig weiß gemacht worden war, wurde dann unter Verwendung eines Schreiblesegeräts (Marke: "R-3000", hergestellt von Kyushu Matsushita Electric Co., Ltd.) bei einer optimalen Löschtemperatur gelöscht. Bezüglich jedes Aufzeichnungsmaterials wurden 50 Proben diesem Löschtest unterworfen, um das Löschvermögen jedes Aufzeichnungsmaterials abzuschätzen.
  • Der gelöschte Zustand des milchig weißen Bereichs wurde visuell untersucht und mit den folgenden Standards bewertet:
    O: vollständiges Löschen möglich
    O–Δ: es bleiben wenig ungelöschte Bereiche
    Δ: deutlich nicht gelöschte Bereiche verbleiben von Zeit zu Zeit
    X: ungelöschte Bereiche verbleiben häufig
  • (3) Wärmebeständigkeit:
  • Jedes reversible wärmeempfindliche Aufzeichnungsmaterial wurde vor der Bewertung transparent gemacht und dann teilweise milchig weiß bei ausreichender Erwärmung unter Verwendung eines Wärmegradienten-Prüfgeräts. Bezüglich jedes reversiblen wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterials wurden auf diese Weise drei Proben mit einem teilweise milchig weißen Bereich hergestellt und man ließ sie gesondert in einer Kammer mit konstanter Temperatur bei 50°C, 65°C und 70°C für 24 h stehen.
  • Danach wurde die optische Dichte von jedem milchig weißen Bereich unter Verwendung eines Mcbeth-Densitometers RD-914 gemessen.
  • (4) Optimale Druckenergie:
  • Jedes reversible wärmeempfindliche Aufzeichnungsmaterial wurde vor der Bewertung transparent gemacht und dann erwärmt, wobei unter Verwendung eines im Handel erhältlichen Schreiblesegeräts (Marke: "RC-30/M20", hergestellt von Oki Electric Industry Co., Ltd.) allmählich die eingesetzte Druckenergie gesteigert wurde, wodurch die Menge an Druckenergie, die zur Herstellung eines in ausreichender Weise milchig weißen Bereichs des Aufzeichnungsmaterials, bei dem die Druckenergie angewendet wurde, notwendig war, als optimale Druckenergie bestimmt wurde.
  • (5) Haltbarkeit bei wiederholter Verwendung Nr. 1:
  • Ein im Handel erhältlicher Überdrucklack (Marke: "New Daicure GP", hergestellt von Dainippon Ink & Chemicals, Incorporated) wurde mit einer Dicke von etwa 2 μm auf der Vorderseite von jedem reversiblen wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterial unter Verwendung eines RI-Prüfgeräts aufgetragen und dann durch Bestrahlung mit Ultraviolettlicht unter Verwendung einer Hochdruckquecksilberlampe gehärtet.
  • Unter Verwendung eines im Handel erhältlichen Schreiblesegeräts (Marke: "RC-30/M20", hergestellt von Oki Electric Industry Co., Ltd.) wurde auf dem obigen reversiblen wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterial ein Bild mit einer optimalen Druckenergie aufgedruckt und dann bei einer optimalen Löschtemperatur gelöscht. Der vorstehende Druck- und Löschzyklus wurde 50 Mal wiederholt und der Lack, der auf der Oberfläche von jedem reversiblen wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterial aufgetragen worden war, wurde visuell untersucht, um darauf Kratzer zu finden. Die Bewertung wurde nach dem folgenden Standard ausgeführt:
    O: im wesentlichen keine Kratzer
    Δ: leichte Kratzer
    Δ–X: deutliche Kratzer
    X: beträchtliche Kratzer
  • (6) Haltbarkeit bei wiederholter Verwendung Nr. 2:
  • Es erfolgte der gleiche Haltbarkeitstest wie für die vorstehend aufgeführte Haltbarkeit bei wiederholter Verwendung Nr. 1, außer dass die optimale Druckenergie für jedes Aufzeichnungsmaterial um 40% gesteigert wurde und wie im Test auf Haltbarkeit bei wiederholter Verwendung Nr. 1 der Druck- und Löschzyklus 50 Mal wiederholt wurde. Durch Steigerung der optimalen Druckenergie um 40% bildete dieser Test einen 10-fach verschärften Test, der einem Test zum Wiederholen des Druck- und Löschzyklus im Test zur Haltbarkeit bei wiederholter Verwendung Nr. 1 bei 500 Wiederholungen entspricht.
  • Die Bilddichte, die beim fünfzigsten Zyklus des Druck- und Löschvorgangs erhalten wurde, wurde durch ein Mcbeth-Densitometer RD-914 für jedes geprüfte reversible wärmeempfindliche Aufzeichnungsmaterial gemessen.
  • Die Ergebnisse der vorstehend genannten Bewertungstests sind in Tabelle 6 gezeigt.
  • Figure 00720001
  • Figure 00730001

Claims (25)

  1. Reversibles wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial umfassend eine reversible wärmeempfindliche Aufzeichnungsschicht, welche umfasst ein Matrixharz und ein in dem Matrixharz dispergiertes organisches niedermolekulares Material, deren Transparenz in Abhängigkeit von ihrer Temperatur reversibel veränderbar ist und (1) eine Transparentmachungs-Temperaturobergrenze von 125°C oder mehr, (2) einen Temperaturunterschied von 20°C oder weniger zwischen der Transparentmachungs-Temperaturobergrenze und einer Opazitäts-Initiationstemperaturuntergrenze und (3) eine Transparentmachungs-Initiationstemperatur von weniger als 95°C aufweist.
  2. Reversibles wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial wie in Anspruch 1 beansprucht, das ferner eine Transparentmachungs-Temperaturbreite von 30°C oder mehr aufweist.
  3. Reversibles wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial wie in irgendeinem von Anspruch 1 oder Anspruch 2 beansprucht, worin die Transparentmachungs-Temperaturobergrenze 130°C oder mehr beträgt.
  4. Reversibles wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial wie in irgendeinem der Ansprüche 1 bis 3 beansprucht, worin der Temperaturunterschied zwischen der Transparentmachungs-Temperaturobergrenze und der Opazitäts-Initiationstemperaturuntergrenze 15°C oder weniger beträgt.
  5. Verfahren zur Herstellung eines reversiblen wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterials nach Anspruch 1, das umfasst die Schritte: Beschichten eines Trägers mit einer Dispersion, wobei die Dispersion ein Lösungsmittel, das Matrixharz und das organische niedermolekulare Material umfassend eine organische niedermolekulare Verbindung mit einem Schmelzpunkt von 130°C oder mehr umfasst, wobei das organische niedermolekulare Material als Feststoff in dem Matrixharz dispergiert ist, und Erwärmen der Dispersion, damit das organische niedermolekulare Material in dem Lösungsmittel gelöst wird und dann Trocknen der Dispersion unter Erwärmen, wodurch die reversible wärmeempfindliche Aufzeichnungsschicht auf dem Träger gebildet wird.
  6. Verfahren wie in Anspruch 5 beansprucht, worin das organische niedermolekulare Material, das in der Dispersion dispergiert ist, eine Löslichkeit von 0,5% oder mehr in dem Lösungsmittel bei einer Temperatur aufweist, bei der die auf dem Träger beschichtete Dispersion unter Erwärmen getrocknet wird.
  7. Verfahren wie in Anspruch 5 beansprucht, worin das organische niedermolekulare Material, das in der Dispersion dispergiert ist, eine Löslichkeit von weniger als 0,5% in dem Lösungsmittel bei Raumtemperatur aufweist.
  8. Verfahren zur Herstellung eines reversiblen wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterials nach Anspruch 1, das umfasst die Schritte: Beschichten des Trägers mit einer Dispersion, wobei die Dispersion ein Lösungsmittel, das Matrixharz und das organische niedermolekulare Material umfassend (a) mindestens eine organische niedermolekulare Verbindung und (b) eine organische niedermolekulare Verbindung mit einem Schmelzpunkt von 130°C oder mehr umfasst, wobei das organische niedermolekulare Material als Feststoff in dem Matrixharz dispergiert ist, und Trocknen der Dispersion unter Erwärmen bei einer Temperatur, die kleiner ist als der höchste Schmelzpunkt der Schmelzpunkte der genannten organischen niedermolekularen Verbindungen, und dann bei einer Temperatur, die nicht kleiner ist als der höchste Schmelzpunkt der Schmelzpunkte der genannten organischen niedermolekularen Verbindungen, wodurch die reversible wärmeempfindliche Aufzeichnungsschicht auf dem Träger gebildet wird.
  9. Karte umfassend: einen reversiblen wärmeempfindlichen Aufzeichnungsteil, welcher das reversible wärmeempfindliche Aufzeichnungsmaterial wie in irgendeinem der Ansprüche 1 bis 4 beansprucht umfasst, und einen Informationsspeicherteil.
  10. Karte wie in Anspruch 9 beansprucht, worin der Informationsspeicherteil mindestens ein Element ausgewählt aus der Gruppe bestehend aus einer magnetischen Aufzeichnungsschicht, einem IC-Speicher und einem optischen Speicher umfasst.
  11. Karte wie in Anspruch 9 oder in Anspruch 10 beansprucht, die ferner einen Träger und eine magnetische Schicht, die auf einer Seite des Trägers vorgesehen ist, umfasst, wobei der reversible wärmeempfindliche Aufzeichnungsteil auf der Rückseite des Trägers gegenüber der magnetischen Schicht vorgesehen ist.
  12. Karte wie in Anspruch 9 beansprucht, worin der reversible wärmeempfindliche Aufzeichnungsteil ferner einen Bereich umfasst, in dem ein Bild irreversibel gedruckt werden kann, oder welcher ein derartiges irreversibel gedrucktes Bild umfasst.
  13. Reversibles wärmeempfindliches Aufzeichnungsetikett umfassend: einen Träger, einen reversiblen wärmeempfindlichen Aufzeichnungsteil, welcher das reversible wärmeempfindliche Aufzeichnungsmaterial wie in irgendeinem der Ansprüche 1 bis 4 beansprucht umfasst, welcher auf einer Seite des Trägers vorgesehen ist, und eine Klebschicht oder eine klebrige Schicht auf der Rückseite des Trägers gegenüber dem reversiblen wärmeempfindlichen Aufzeichnungsteil.
  14. Reversibles wärmeempfindliches Aufzeichnungsetikett wie in Anspruch 13 beansprucht, worin der reversible wärmeempfindliche Aufzeichnungsteil ferner einen Bereich umfasst, in dem ein Bild irreversibel gedruckt werden kann, oder welcher ein derartiges irreversibel gedrucktes Bild umfasst.
  15. Plattenkassette, umfassend: eine Kassette, eine beschreibbare oder wiederbeschreibbare Platte, auf der aufzuzeichnende Information geschrieben oder wiedergeschrieben werden kann, wobei die beschreibbare oder wiederbeschreibbare Platte in der Kassette eingebaut ist, und einen reversiblen wärmeempfindlichen Anzeigeteil, welcher umfasst (a) das reversible wärmeempfindliche Aufzeichnungsmaterial wie in irgendeinem der Ansprüche 1 bis 4 beansprucht oder (b) das reversible wärmeempfindliche Aufzeichnungsetikett wie in irgendeinem der Ansprüche 13 oder 14 beansprucht, wobei der reversible wärmeempfindliche Anzeigeteil auf der Oberfläche der Kassette aufgebracht ist.
  16. Plattenkassette wie in Anspruch 15 beansprucht, worin der reversible wärmeempfindliche Aufzeichnungsteil ferner einen Bereich umfasst, in dem ein Bild irreversibel gedruckt werden kann, oder welcher ein derartiges irreversibel gedrucktes Bild umfasst.
  17. Platte umfassend: eine beschreibbare oder wiederbeschreibbare Platte, auf der aufzuzeichnende Information beschrieben oder wiederbeschrieben werden kann, und einen reversiblen wärmeempfindlichen Anzeigeteil, welcher (a) das reversible wärmeempfindliche Aufzeichnungsmaterial wie in irgendeinem der Ansprüche 1 bis 4 beansprucht oder (b) das reversible wärmeempfindliche Aufzeichnungsetikett wie in irgendeinem der Ansprüche 13 oder 14 beansprucht umfasst, wobei der reversible wärmeempfindliche Anzeigeteil auf der Oberfläche der beschreibbaren oder wiederbeschreibbaren Platte aufgebracht ist.
  18. Platte wie in Anspruch 17 beansprucht, worin der reversible wärmeempfindliche Anzeigeteil ferner einen Bereich umfasst, auf dem ein Bild irreversibel gedruckt werden kann, oder welcher ein derartiges irreversibel gedrucktes Bild umfasst.
  19. Bandkassette umfassend: ein Kassettenelement, ein beschreibbares oder wiederbeschreibbares Bandelement, auf dem aufzuzeichnende Information geschrieben oder wiedergeschrieben werden kann, das sich im Kassettenelement befindet, und einen reversiblen wärmeempfindlichen Anzeigeteil, welcher (a) das reversible wärmeempfindliche Aufzeichnungsmaterial wie in irgendeinem der Ansprüche 1 bis 4 beansprucht oder (b) das reversible wärmeempfindliche Aufzeichnungsetikett wie in irgendeinem der Ansprüche 13 oder 14 beansprucht umfasst, wobei der reversible wärmeempfindliche Anzeigeteil auf der Oberfläche des Kassettenelements aufgebracht ist.
  20. Bandkassette wie in Anspruch 19 beansprucht, worin der reversible wärmeempfindliche Anzeigeteil ferner einen Bereich umfasst, auf welchem ein Bild irreversibel gedruckt werden kann, oder welcher ein derartiges irreversibel gedrucktes Bild umfasst.
  21. Verfahren zur Aufzeichnung von Bildern oder zum Löschen von aufgezeichneten Bildern durch Wärmeeinwirkung auf einem der Aufzeichnungsmaterialien ausgewählt aus dem reversiblen wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterial wie in irgendeinem der Ansprüche 1 bis 4 beansprucht, der Karte wie in irgendeinem der Ansprüche 9 bis 12 beansprucht, dem reversiblen wärmeempfindlichen Aufzeichnungsetikett wie in irgendeinem der Ansprüche 13 oder 14 beansprucht, der Plattenkassette wie in irgendeinem der Ansprüche 15 oder 16 beansprucht, der Platte wie in irgendeinem der Ansprüche 17 oder 18 beansprucht und der Bandkassette wie in irgendeinem der Ansprüche 19 oder 20 beansprucht.
  22. Verfahren wie in Anspruch 21 beansprucht, worin die Wärmeeinwirkung zum Löschen von aufgezeichneten Bildern unter Verwendung eines Keramikheizgeräts durchgeführt wird.
  23. Verfahren wie in Anspruch 21 beansprucht, worin das Keramikheizgerät zur Wärmeeinwirkung zum Löschen von aufgezeichneten Bildern auf eine Temperatur von 110°C oder mehr eingestellt wird.
  24. Verfahren wie in Anspruch 21 beansprucht, worin die Wärmeeinwirkung zum Aufzeichnen oder Löschen von aufgezeichneten Bildern mit einem Thermokopf durchgeführt wird.
  25. Verfahren wie in Anspruch 24 beansprucht, worin der Thermokopf jedes der genannten Aufzeichnungsmaterialien zum Löschen von aufgezeichneten Bildern und auch zum Aufzeichnen von Bildern in überschreibender Weise erwärmt.
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