DE69820149T2 - Unterputzdose in einer Wand geringer Dicke für elektrisches Gerät mit einer Leitungsklappeinführung - Google Patents

Unterputzdose in einer Wand geringer Dicke für elektrisches Gerät mit einer Leitungsklappeinführung Download PDF

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Description

  • Die Erfindung betrifft allgemein Unterputzdosen, wie sie zum Einlassen eines beliebigen Geräts in eine Trockenwand verwendet werden.
  • Eine Trockenwand ist bekanntlich eine trocken aus Fertigelementen hergestellte Wand und besitzt im Allgemeinen unter verschiedenen Konfigurationen hinter einer Frontwand, die im Allgemeinen relativ dünn ist, einen inneren Hohlraum, der für die Verlegung von verschiedenen Leitungen und/oder elektrischen Drähten benutzt wird.
  • Für das Einbauen eines Geräts in eine solche Trockenwand wird die Frontwand ausgeschnitten, und die einzusetzende Unterputzdose wird in die auf diese Weise in dieser Frontwand ausgesparte Öffnung eingesetzt.
  • Die Erfindung betrifft insbesondere den Fall, in dem dieses Gerät ein elektrisches Gerät ist und für seine Bedienung an die im inneren Hohlraum der Wand verlegten elektrischen Drähte angeschlossen werden muss.
  • Um die Einführung dieser elektrischen Leiter in die verwendete Unterputzdose oder, genauer gesagt, um die Einführung des im Allgemeinen gewellten Rohrs, in dem diese elektrischen Drähte gewöhnlich für ihren Schutz und ihre Isolierung angeordnet sind, in diese zu erleichtern, ist es üblich, in der Seitenwand dieser Unterputzdose einen Durchgang vorzusehen, der in dieser Seitenwand vorgeschnitten ist und unrsprünglich durch einen eindrückbaren Deckel bedeckt ist, der dann nur zu entfernen ist.
  • Da die in der Frontwand der Wand vorgesehene Öffnung jedoch im Allgemeinen möglichst genau dem Umriss der Unterputzdose folgt, kann die Einführung des Rohrs in diese nur außerhalb dieser Wand vor ihrem Einsetzen in diese stattfinden und kann praktisch nur durch die Bodenwand der Unterputzdose hindurch vorgenommen werden, damit ihre Einführung in die in der Frontwand der Wand vorgesehene Öffnung noch möglich sein kann.
  • Es ist deshalb üblich (vergleiche beispielsweise FR-A-2 367 403), in dieser Bodenwand auch in Entsprechung mit dem Durchgang der Seitenwand für die Einführung des die elektrischen Drähte enthaltenden Rohrs eine Aussparung vorzusehen, die in die Seitenwand eingreift und deren Durchgang schneidet und die ebenfalls ursprünglich durch einen Deckel bedeckt ist.
  • Das Ganze bildet nun das, was gewöhnlich ein "Rohreintritt" genannt wird.
  • Bisher ist der Deckel, der die Aussparung der Bodenwand bedeckt, ein eindrückbarer Deckel wie dieser, der den Durchgang der Seitenwand bedeckt.
  • Wenn nun die Unterputzdose in der zu bestückenden Wand verlegt ist, gelangt das Rohr, das zuvor in die Aussparung ihrer Bodenwand eingeführt wurde, von selbst in den Durchgang der Seitenwand, und zwar nur unter den Wirkungen der an die Unterputzdose für ihr Einsetzen angelegten Einführaktion, und es gelangt so in seine natürliche Anordnung bezüglich dieser.
  • Dies hat zur Folge, dass in der Bodenwand der Unterputzdose ungewollt eine Aussparung besteht, die von dem Rohr, das zuvor in diese eingeführt war, freigegeben wird und vollkommen freigelegt ist, was insbesondere die Abdichtung dieser Unterputzdose gegenüber festen Körpern von relativ beträchtlichen Abmessungen beeinträchtigt, und zwar beispielsweise gegenüber Abfällen, die möglicherweise im inneren Hohlraum einer Trockenwand zurückgeblieben sind. Derartige Abfälle können für das betreffende elektrische Gerät die Gefahr einer Funktionsstörung mit sich bringen.
  • Gegenstand der Erfindung ist allgemein eine Anordnung, mit der dieser Nachteil vermieden werden kann.
  • Gegenstand der Erfindung ist, genauer gesagt, eine Unterputzdose, umfassend eine Bodenwand und eine Seitenwand mit, in ihrer Seitenwand vorausgeschnitten, mindestens einem Durchgang, der durch einen eindrückbaren Deckel bedeckt ist, und, in ihrer Bodenwand vorausgeschnitten, in Entsprechung mit dem Durchgang der Seitenwand, einer Aussparung, die, in die Seitenwand eingreifend, diesen Durchgang schneidet und ebenfalls durch einen Deckel bedeckt ist, dadurch gekennzeichnet, dass der die Aussparung der Bodenwand bedeckende Deckel an dieser bleibend angelenkt ist und mit Einführungsmitteln ausgerüstet ist, die geeignet sind, ihn mit einem Rohr in Eingriff zu bringen, das in den Durchgang einzuführen ist, so dass der der Aussparung der Bodenwand dieser Unterputzdose zugeordnete Deckel bei Einsetzen der Unterputzdose in die zu bestückende hohle Wand durch dieses Rohr automatisch und systematisch von selbst in seine anfängliche Bedeckungsstellung gebracht wird.
  • Auf diese Weise bleibt dieser Deckel, statt entfernt zu werden, in vorteilhafter Weise am Platz und kann bei der Einführung der Unterputzdose in die in der Frontwand der zu bestückenden hohlen Wand vorgesehene Öffnung in vorteilhafter Weise wieder seine Anfangsstellung einnehmen, indem er nun wieder die Aussparung der Bodenwand dieser Unterputzdose bedeckt.
  • Diese Bodenwand erhält also wieder in vorteilhafter Weise ihre Unversehrtheit.
  • Insbesondere erhält sie ihre anfängliche Abdichtung gegenüber festen Körpern wieder, deren kleinste Abmessung größer als 1 mm ist.
  • Außerdem wird auch die durch die Unterputzdose gewährleistete Schalldämmung wiederhergestellt.
  • Kurz, der oder die Rohreintritte, die die erfindungsgemäße Unterputzdose besitzt, sind in gewisser Weise vorteilhafterweise gelenkig.
  • Außerdem wird der Halt des oder der entsprechenden Rohre in vorteilhafter Weise verstärkt.
  • Die Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich im übrigen aus der als Beispiel folgenden Beschreibung, in der auf die beiliegende schematische Zeichnung Bezug genommen wird. In dieser zeigen:
  • 1 eine zum Teil auseinander gezogene perspektivische Ansicht einer erfindungsgemäßen Unterputzdose, von hinten gesehen;
  • 2 eine vergrößerte Teilansicht dieser Unterputzdose in einem axialen Schnitt nach der Winkellinie II-II von 1,
  • 3 eine andere Teilansicht in einem axialen Schnitt nach der Winkellinie III-III von 1,
  • 4A, 4B von 1 abgeleitete perspektivische Ansichten, die zwei aufeinander folgende Phasen des Einsatzes der erfindungsgemäßen Unterputzdose darstellen,
  • 5 eine Teilansicht dieser Unterputzdose nach Beendigung ihres Einsetzens in einem axialen Schnitt nach der Winkellinie V-V von 4B,
  • 6 eine der Ansicht von 1 entsprechende perspektivische Ansicht, die sich auf eine Ausführungsvariante bezieht,
  • 7 eine vergrößerte Ansicht der Einzelheit VII von 6,
  • 8 eine der Ansicht von 7 entsprechende teilweise auseinander gezogene perspektivische Ansicht bei einer verschwenkten Stellung des dargestellten Deckels.
  • Die erfindungsgemäße Unterputzdose 10 besitzt auf an sich bekannte Weise, wie in diesen Figuren dargestellt ist, insgesamt eine Bodenwand 11 und eine Seitenwand 12.
  • Bei der dargestellten Ausführungsform hat sie im Querschnitt einen kreisförmigen Umriss und besitzt nach außen vorstehend längs des freien Randes ihrer Seitenwand 12 eine Randleiste 13.
  • Diese Unterputzdose 10 wird nicht in allen ihren Einzelheiten hier beschrieben und ist in den Figuren auch nicht in allen ihren Einzelheiten dargestellt.
  • In diesen Figuren sind nur die zum Verständnis der Erfindung erforderlichen Anordnungen dargestellt und nur diese werden im Folgenden beschrieben.
  • Auf an sich bekannte Weise besitzt die erfindungsgemäße Unterputzdose 10 mindestens einen in ihrer Seitenwand 12 vorausgeschnittenen Durchgang, der durch einen eindrückbaren Deckel 15 bedeckt ist, und eine in ihrer Bodenwand 11 in Entsprechung mit dem Durchgang 14 der Seitenwand 12 vorausgeschnittene Aussparung 16, die in die Seitenwand 12 eingreift und diesen Durchgang 14 schneidet und die ebenfalls gemäß Anordnungen, die im Nachstehenden ausführlicher beschrieben werden, durch einen Deckel 18 bedeckt ist.
  • Bei den dargestellten Ausführungsformen sind auf der Seitenwand 12 kreuzweise angeordnet vier Durchgänge 14 dargestellt, von denen drei in den Figuren mehr oder weniger sichtbar sind, mit einer gleichen Anzahl von Aussparungen 16, und zwar eine Aussparung 16 pro Durchgang 14.
  • Die entsprechenden eindrückbaren Deckel 15 haben beispielsweise, wie dargestellt, einen kreisförmigen Umriss. Erfindungsgemäß ist der Deckel 18, der eine Aussparung 16 der Bodenwand 11 bedeckt, über eine Scharnierzone 20 an dieser bleibend angelenkt.
  • Dieser Deckel 18 ist also nach der Art einer Klappe vorgesehen.
  • Der Deckel 18, der die Aussparung 16 der Bodenwand 11 bedeckt, ist vorzugsweise, wie es bei den dargestellten Ausführungsformen der Fall ist, mit dieser Bodenwand einstückig ausgeführt und bildet mit dieser und mit dem Rest der Unterputzdose 10 ein und dasselbe Stück, und die Scharnierzone 20, über die er an dieser Bodenwand 11 angelenkt ist, ist eine Zone dieser Bodenwand mit geringerer Dicke.
  • Diese Scharnierzone 20 erstreckt sich natürlich geradlinig.
  • Bei der insbesondere in den 1 bis 4 dargestellten Ausführungsform erstreckt sie sich kontinuierlich über die ganze Länge der entsprechenden Gelenklinie.
  • Bei den dargestellten Ausführungsformen umfasst der Deckel 18, der eine Aussparung 16 der Bodenwand 11 bedeckt, zueinander rechtwinklig zwei Wangen 21, 22, und zwar eine Bodenwange 21, die zur Bodenwand gehört, und eine Seitenwange 22, die zur Seitenwand 12 gehört, und mit seiner Seitenwange 22 ist er über mindestens eine durchtrennbare Zone 23 an dem eindrückbaren Deckel 15 befestigt, der den entsprechenden Durchgang 14 der Seitenwand 12 bedeckt.
  • Die Seitenwange 22 des Deckels 18, der eine Aussparung 16 der Bodenwand 11 bedeckt, bildet beispielsweise, wie dargestellt, zwei Arme 24, die sich in einem Abstand voneinander erstrecken und, im Kontakt mit dem den entsprechenden Durchgang 14 der Seitenwand 12 bedeckenden eindrückbaren Deckel 15, jeweils mit einer durchtrennbaren Zone 23 enden.
  • Von einem Arm 24 zum anderen folgt die Seitenwange 22 des Deckels 18, der eine Aussparung 16 der Bodenwand 11 bedeckt, möglichst genau und damit gemäß einem kreisförmigem Umriss, dem eindrückbaren Deckel 15, der den entsprechenden Durchgang 14 der Seitenwand 12 bedeckt.
  • Bei der insbesondere in den 1 bis 4 dargestellten Ausführungsform ist der eindrückbare Deckel 15, der einen Durchgang 14 der Seitenwand 12 bedeckt, über mindestens eine durchtrennbare Zone 25 direkt an dieser befestigt.
  • Es sind beispielsweise, wie dargestellt, zwei durchtrennbare Zonen 25 vorgesehen, und diese beiden durchtrennbaren Zonen 25 sind bezüglich der beiden vorhergehenden durchtrennbaren Zonen 23 in diametral entgegengesetzten Stellungen angeordnet.
  • Bei der dargestellten Ausführungsform ist der eindrückbare Deckel 15, der einen Durchgang 14 der Seitenwand 12 bedeckt, bezüglich des Rests dieser Seitenwand 12 nach innen zurückversetzt, und, die durchtrennbaren Zonen 25, die ihn mit dieser Seitenwand verbinden, sind, wie bei einer von ihnen in 3 besser sichtbar ist, Zonen geringerer Dicke, die sich aus dem entsprechenden Absatz ergeben.
  • Ebenso ist bei der dargestellten Ausführungsform die Seitenwange 22 eines Deckels 18, der eine Aussparung 16 der Bodenwand 11 bedeckt, bezüglich des eindrückbaren Deckels 15, der den entsprechenden Durchgang der Seitenwand 12 bedeckt, nach innen zurückversetzt und die durchtrennbaren Zonen 23, die ihn mit diesem eindrückbaren Deckel 15 verbinden, sind, wie bei einer von ihnen in 30 dargestellt ist, Zonen geringerer Dicke, die sich aus dem entsprechenden Absatz ergeben.
  • Bei der dargestellten Ausführungsform hat die Bodenwange 21 des Deckels 18, der eine Aussparung 19 der Bodenwand 11 bedeckt, eine Dicke, die bezüglich der des Rests dieser Bodenwand 11 reduziert ist.
  • Die Außenfläche der Bodenwange 21 ist beispielsweise, wie dargestellt, bezüglich der Außenfläche des Rests der Bodenwange 11 zurückversetzt.
  • Bei den dargestellten Ausführungsformen ist der Deckel 18, der eine Aussparung 19 der Bodenwand 11 bedeckt, mit Einführungsmitteln ausgerüstet, die es gestatten, ihn mit einem Rohr 28 in Eingriff zu bringen.
  • Bei der insbesondere in den 1 bis 4 dargestellten Ausführungsform umfassen diese Einführungsmittel einen Haken 26, der auf der Innenfläche eines solchen Deckels 18 vorsteht und sich in Richtung des entsprechenden Durchgangs 14 der Seitenwand 12 erstreckt.
  • Für die Formung dieses Hakens 26 besitzt der Deckel 18 gegenüber von diesem eine Durchbrechung 27.
  • Die vorstehenden Anordnungen, die für eine Aussparung 16 der Bodenwand 11 und für den entsprechenden Durchgang 14 der Seitenwand 12 beschrieben wurden, sind natürlich bei jeder der Aussparungen 16 und bei jedem der Durchgänge 14 vorgesehen.
  • Wenn bei dem Einsetzen der Unterputzdose 10 in eine nicht dargestellte Trockenwand, in deren Frontwand zuvor zu diesem Zweck eine Öffnung mit dem Umriss der Seitenwand 12 dieser Unterputzdose 10 ausgeschnitten wurde, ein Rohr 28, das zur Aufnahme von ebenfalls nicht dargestellten elektrischen Drähten dient, in diese Unterputzdose 10 eingeführt werden muss, kann beispielsweise folgendermaßen vorgegangen werden: Im ersten Schritt, wie in 1 dargestellt ist, wird der eindrückbare Deckel 15, der den Durchgang 14 der Seitenwand 12 bedeckt, der im Wesentlichen der Verlegung des Rohrs 28 in der betreffenden Trockenwand entspricht, entfernt, wie in 1 schematisch mit dem Pfeil F1 dargestellt ist, und der Deckel 18, der die entsprechende Aussparung 16 der Bodenwand 11 bedeckt, wird nach außen geklappt, wie in dieser 1 schematisch mit dem Pfeil F2 dargestellt ist.
  • Das Rohr 28, dessen Ende zu diesem Zweck aus der betreffenden Trockenwand herausgezogen wird, wird nun parallel zur Achse der Unterputzdose 10 in diese eingeführt, und zwar in der zuvor freigelegten Aussparung 16 ihrer Bodenwand 11, wie in 4A schematisch mit einem Pfeil F3 dargestellt ist, bis es mit dem Haken 26 in Eingriff kommt, der zu diesem Zweck an dem entsprechenden Deckel 18 vorgesehen ist, wie in 5 dargestellt ist.
  • Bei dem Einsetzen der Unterputzdose 10 in die betreffende Trockenwand, was von einem Zurückdrücken des Rohrs 28 in diese begleitet ist, bewirkt dieses Rohr 28, dass nach diesem Einsetzen in dem entsprechenden, seinerseits zuvor freigelegten Durchgang der Seitenwand 12 eintritt, automatisch und systematisch von selbst die Rückkehr des Deckels 18 in seine ursprüngliche Stellung, in der er die Aussparung 16 der Bodenwand 11 bedeckt, wie in 4B schematisch mit einem Pfeil F4 dargestellt ist, indem er zu diesem Zweck an diesem Deckel 18 über dessen Haken 26 zieht und indem er auf diese Weise das Umklappen dieses Deckels 18 um seine Scharnierzone 20 bewirkt.
  • Gemäß einer Ausführungsvariante, die in den 6 bis 8 dargestellt ist, ist die Seitenwange 22 des Deckels 18, der die Aussparung 16 der Boden wand 11 bedeckt, bei jedem der Deckel 18 durch einen Bügel 30 verlängert, der möglichst nahe dem Umriss des entsprechenden Durchgangs 14 der Seitenwand 12 folgt, indem er zwischen diesem Durchgang 14 und dem entsprechenden eindrückbaren Deckel 15 angeordnet ist.
  • Der Bügel 30 schließt praktisch, bei der dargestellten Ausführungsform, seitlich an seiner Basis über das Ende seiner Schenkel 31 an die von der Seitenwange 22 gebildeten Arme 24 an.
  • Der Bügel 30 grenzt mit diesen Armen 24 eine Öffnung 32 ab, die im Wesentlichen kreisförmig ist und in der der eindrückbare Deckel 15 angeordnet ist.
  • Wie oben schließt der eindrückbare Deckel 15 über eine durchtrennbare Zone 23 an jeden der Arme 24 der Seitenwange 22 des Deckels 18 an.
  • Bei der dargestellten Ausführungsform ist der eindrückbare Deckel 15 ferner über mindestens eine durchtrennbare Zone 25' an dem Bügel 30 befestigt.
  • Beispielsweise ist, wie dargestellt, nur eine durchtrennbare Zone 25' vorgesehen, wobei diese am Scheitelteil 33 des Bügels 30 angeordnet ist.
  • Auf diese Weise ist der eindrückbare Deckel 15, der einen Durchgang 14 der Seitenwand 12 bedeckt, bei dieser Ausführungsvariante nicht direkt an dieser Seitenwand 12 befestigt.
  • Bei der dargestellten Ausführungsform steht der Bügel 30 an der Seitenwange 22 des Deckels 18, zu dem er gehört, vor, und, da dieser bezüglich der Seitenwand 12 zurückversetzt ist, ist der Bügel mit dieser Seitenwand 12 im Wesentlichen auf einer Höhe.
  • Bei der dargestellten Ausführungsform umfassen die Einführungsmittel, die es gestatten, den Deckel 18 mit einem Rohr 28 in Eingriff zu bringen, mindestens zwei Vorsprünge 35, die auf dem Innenumriss der Öffnung 32, die der Bügel 30 begrenzt, nach innen vorstehen.
  • Diese Vorsprünge 35 werden praktisch für die Anordnung der durchtrennbaren Zone 23, 25' ausgenutzt, die den Halt des eindrückbaren Deckels 15 gewährleisten.
  • Mit anderen Worten, diese durchtrennbaren Zonen 23, 25' sind am Ende der Vorsprünge 35 angeordnet.
  • Bei der dargestellten Ausführungsform sind auf diese Weise drei Vorsprünge 35 vorgesehen, und zwar einer in der Verlängerung jedes der Arme 24 der Seitenwange 22 des Deckels 18 und einer auf dem Innenumriss des Scheitelteils 33 des Bügels 30 vorstehend.
  • Diese Vorsprünge 35 erstrecken sich im Wesentlichen paarweise in 120°.
  • Gleichzeitig ist bei der dargestellten Ausführungsform zwischen dem Deckel 18 und der einen oder der anderen der Wände 11, 12 in einem Abstand von der Scharnierzone 20 dieses Deckels 18 für dessen Halt mindestens ein durchtrennbarer Lappen 36 vorgesehen.
  • Es sind beispielsweise, wie dargestellt, seitlich zwei Lappen 36 zwischen der Seitenwange 22 dieses Deckels 18 und der Bodenwand 11 vorgesehen, und zwar genauer gesagt zwischen dem Ende der Schenkel 31 des mit dieser Seitenwange 22 fest verbundenen Bügels 30 und dieser Bodenwand 11 an deren Anschluss an die Seitenwand 12.
  • Bei der dargestellten Ausführungsform erstreckt sich die Scharnierzone 20 des Deckels 18 schließlich nur über einen Teil der entsprechenden Gelenklinie.
  • In der Praxis ist diese Scharnierzone 20 bei dieser Ausführungsform in getrennte Lappen 20' unterteilt.
  • Diese Lappen 20' sind beispielsweise, wie dargestellt, in der Anzahl von zwei vorgesehen.
  • Im übrigen sind die Anordnungen vom selben Typ wie die vorhergehenden und die Verwendung geschieht auch auf ähnliche Weise.
  • Wenn das Rohr 28 in die von dem Bügel 30 begrenzte Öffnung 32 eingeführt ist, wird es jedoch in vorteilhafter Weise an drei Punkten von den entsprechenden Vorsprüngen 35 eingeklemmt, was seinem Halt zugute kommt.
  • Dies ist um so mehr der Fall, als, wie in 4 und 5 dargestellt ist, dieses Rohr 28 gewöhnlich ein gewelltes Rohr ist, so dass die Vorsprünge 35 in eine seiner Nuten eintreten.
  • Die Erfindung ist natürlich nicht auf die beschriebene und dargestellte Ausführungsform begrenzt, sondern umfasst jede Ausführungsvariante.

Claims (20)

  1. Unterputzdose, umfassend eine Bodenwand (11) und eine Seitenwand (12) mit, in ihrer Seitenwand (12) vorausgeschnitten, mindestens einem Durchgang (14), der durch einen eindrückbaren Deckel (15) bedeckt ist, und, in ihrer Bodenwand (11) vorausgeschnitten, in Entsprechung mit dem Durchgang (14) der Seitenwand (12), einer Aussparung (16), die, in die Seitenwand (12) eingreifend, diesen Durchgang (14) schneidet und ebenfalls durch einen Deckel (18) bedeckt ist, dadurch gekennzeichnet, daß der die Aussparung (16) der Bodenwand (11) bedeckende Deckel (18) an dieser bleibend angelenkt ist und mit Einführungsmitteln ausgerüstet ist, die geeignet sind, ihn mit einem Rohr (28) in Eingriff zu bringen, das in den Durchgang (14) einzuführen ist, so daß der der Aussparung (16) der Bodenwand (11) dieser Unterputzdose zugeordnete Deckel (18) bei Einsetzen der Unterputzdose (10) in die zu bestückende hohle Wand durch dieses Rohr (28) automatisch und systematisch von selbst in seine anfängliche Bedeckungsstellung gebracht wird.
  2. Unterputzdose nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der die Aussparung (16) der Bodenwand (11) bedeckende Deckel (18) an dieser über eine Scharnierzone (20) bleibend angelenkt ist.
  3. Unterputzdose nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der die Aussparung (16) der Bodenwand (11) bedeckende Deckel (18) einstückig mit dieser ausgeführt ist, indem er mit ihr ein und dasselbe Stück bildet, und die Scharnierzone (20), über die er an dieser Bodenwand (11) angelenkt ist, eine Zone geringerer Dicke von dieser ist.
  4. Unterputzdose nach einem der Ansprüche 2, 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Scharnierzone (20) sich nur über einen Teil der entsprechenden Gelenklinie erstreckt.
  5. Unterputzdose nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Scharnierzone (20) in getrennte Lappen (20') unterteilt ist.
  6. Unterputzdose nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der die Aussparung (16) der Bodenwand (11) bedeckende Deckel (18) über mindestens eine durchtrennbare Zone (23) an den den Durchgang (14) der Seitenwand (12) bedeckenden eindrückbaren Deckel (15) anschließt.
  7. Unterputzdose nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der die Aussparung (16) der Bodenwand (11) bedeckende Deckel (18) zwei zueinander rechtwinklige Wangen (21, 22) umfaßt, und zwar eine Bodenwange (21), die zur Bodenwand (11) gehört, und eine Seitenwange (22), die zur Seitenwand (12) gehört.
  8. Unterputzdose nach den Ansprüchen 6 und 7 zusammen, dadurch gekennzeichnet, daß die Seitenwange (22) des die Aussparung (16) der Bodenwand (11) bedeckenden Deckels (18) zwei Arme (24) bildet, die, im Kontakt mit dem den Durchgang (14) der Seitenwand (12) bedeckenden eindrückbaren Deckel (15), jeweils mit einer durchtrennbaren Zone (23) enden.
  9. Unterputzdose nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Seitenwange (22) des die Aussparung (16) der Bodenwand (11) bedeckenden Deckels (18) durch einen Bügel (30) verlängert ist, der dem Umriß des Durchgangs (14) der Seitenwand (12) folgt, indem er zwischen diesem Durchgang (14) und dem entsprechenden eindrückbaren Deckel (15) angeordnet ist.
  10. Unterputzdose nach den Ansprüchen 8 und 9 zusammen, dadurch gekennzeichnet, daß der Bügel (30) an die Arme (24) anschließt, die von dieser Seitenwange (22), die er verlängert, gebildet sind.
  11. Unterputzdose nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß der Bügel (30) auf der Seitenwange (22) vorsteht.
  12. Unterputzdose nach einem der Ansprüche 9 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß der den Durchgang (14) der Seitenwand (12) bedeckende eindrückbare Deckel (15) über mindestens eine durchtrennbare Zone (25') an den Bügel (30) anschließt.
  13. Unterputzdose nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß nur eine durchtrennbare Zone (25') am Scheitelteil (33) des Bügels (30) vorgesehen ist.
  14. Unterputzdose nach einem der Ansprüche 7 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Bodenwange (21) des die Aussparung (16) der Bodenwand (11) bedeckenden Deckels (18) eine Dicke besitzt, die bezüglich der Dicke des Rests dieser Bodenwand (11) reduziert ist.
  15. Unterputzdose nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Außenfläche der Bodenwange (21) des die Aussparung (16) der Bodenwand (11) bedeckenden Deckels (18) bezüglich der Außenfläche des Rests von dieser zurückversetzt ist.
  16. Unterputzdose nach einem der Ansprüche 7 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß die Seitenwange (22) des die Aussparung (16) der Bodenwand (11) bedeckenden Deckels (18) bezüglich des den Durchgang (14) der Seitenwand (12) bedeckenden eindrückbaren Deckels (15) nach innen zurückversetzt ist.
  17. Unterputzdose nach einem der Ansprüche 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß der den Durchgang (14) der Seitenwand (12) bedeckende eindrückbare Deckel (15) bezüglich des Rests dieser Seitenwand (12) nach innen zurückversetzt ist.
  18. Unterputzdose nach einem der Ansprüche 1 bis 17, dadurch gekennzeichnet, daß die Einführungsmittel einen Haken (26) umfassen, der an der Innenfläche des die Aussparung (16) der Bodenwand (11) bedeckenden Deckels (18) vorsteht und sich in Richtung des Durchgangs (14) der Seitenwand (12) erstreckt.
  19. Unterputzdose nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Einführungsmittel mindestens zwei Vorsprünge (35) umfassen, die an dem Innenumriß der von dem Bügel (30) begrenzten Öffnung (32) vorstehen.
  20. Unterputzdose nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, daß die durchtrennbaren Zonen (23, 25'), die den Halt des eindrückbaren Deckels (15) gewährleisten, am Ende der Vorsprünge (35) vorgesehen sind.
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