-
Hintergrund
und Zusammenfassung der Erfindung
-
Die
Erfindung betrifft generell Beleuchtungsvorrichtungen zur Montage
an einer Wand eines Raumes und hat insbesondere eine verbesserte
Zusatzbeleuchtung für
Patienten zur Montage an der Wand eines Krankenhauszimmers zum Gegenstand.
-
Einige
herkömmliche
Krankenhauszimmer sind mit einer an einer Wand des Krankenhauszimmers
montierten Schiene ausgestattet. Beleuchtungsvorrichtungen, Steckdosen
und verschiedene sonstige Zusatzeinrichtungen werden auf dieser Schiene
angeordnet. Ein typisches Beispiel ist das von der Firma Hill-Rom
in Batesville, Indiana, gelieferte und in der US-Patentschrift Nr.
5 735 593 vom 7. April 1998 beschriebene Integris Patient Light
and Headwall System. Die darin offengelegte Zusatzlichtquelle dreht
um eine Achse parallel zur Wand und kann als Untersuchungslicht
benutzt werden. Dieses Licht kann in nur eine Stellung bewegt werden.
-
Die
US-Patentschrift Nr. 4 097 919 beschreibt ein speziell zum Einsatz
in Krankenhäusern vorgesehenes
Beleuchtungssystem mit einer länglichen
flachen Armatur für
Leuchtstoffröhren
an der Seite und parallel zu einer Schiene eine Lese-/Untersuchungslampe
auf einem Ende eines Teleskopauslegers, wobei das andere Ende schwenkbar
mit einer Auslegerhalterung verbunden ist, die drehbar auf einem
entlang der Schiene beweglichen Wagen sitzt. Die Beleuchtungsvorrichtung
umfasst Einrichtungen für
eine nach unten strahlende Beleuchtung mit geringer Helligkeit und
eine mit größerer Helligkeit strahlende
seitliche Beleuchtung.
-
Die
Erfindung hat eine Zusatz- oder Untersuchungslampe für ein Krankenhauszimmer
zum Gegenstand, die in mehr als nur einer Richtung frei beweglich
ist.
-
Die
erfindungsgemäße Beleuchtungsvorrichtung
ist zur Montage auf der Wand des Raumes und bevorzugt eines Krankenhauszimmers
ausgebildet. Sie umfasst einen an der Wand montierten Tragrahmen
und eine mit dem Tragrahmen verbundene Zusatz- oder Untersuchungslichtquelle,
die aus einer ersten Ruhestellung in eine zweite Arbeitsposition gebracht
werden kann. Auch kann die Beleuchtungsvorrichtung je nach Ausführung einen
weiteren Lichtkasten umfassen, der mit einem Rahmen verbunden und
mit einer Lichtquelle ausgestattet ist. Ein erster mit der Zusatzlichtquelle
in Reihe geschalteter Schalter öffnet,
wenn sich die Zusatzbeleuchtung in der Ruhestellung befindet, und
schließt,
wenn die Zusatzbeleuchtung die Arbeitsposition einnimmt. Ein EIN/AUS-Schalter
ist mit dem ersten Schalter und der Zusatzlichtquelle in Reihe geschaltet.
Während der
EIN/AUS-Schalter bevorzugt mit dem Tragrahmen verbunden ist, befindet
sich der erste Schalter auf dem Tragrahmen, um die Ruhe- oder Arbeitsstellung
der Zusatzlichtquelle zu erfassen. Ein Transformator für die Lichtquelle
steht mit dem Tragrahmen in Verbindung und ist elektrisch an den
ersten Schalter und die Zusatzlichtquelle angeschlossen. Auch kann ein
Gebläse
mit der Zusatzlichtquelle verbunden und elektrisch an den ersten
Schalter und die Zusatzlichtquelle angeschlossen werden.
-
Ein
Paar Teleskopglieder bewegt sich relativ zueinander entlang einer
ersten Achse und verbindet die Zusatzlichtquelle mit dem Tragrahmen.
Durch die Teleskopglieder kann die Zusatzlichtquelle aus der Ruhestellung
in die Arbeitsposition bewegt werden. Die Zusatzlichtquelle ist
drehbar mit einem ersten Ende der Teleskopglieder verbunden. Eine
Konsole steht schwenkbar mit dem ersten Ende der Teleskopglieder
in Verbindung, um um eine quer zur ersten Achse verlaufende zweite
Achse zu schwenken. Die Zusatzlichtquelle ist mit der Konsole verbunden.
Dies führt
zur Schwenkbewegung der Zusatzlichtquelle um die zweite Achse. Die
Zusatzlichtquelle ist schwenkbar mit der Konsole verbunden, um um
eine quer zur zweiten Achse verlaufende dritte Achse zu schwenken.
Ein Anschlag ist vorgesehen, um die Schwenkbewegung der Zusatzlichtquelle
um die dritte Achse zu begrenzen. Somit ist die Lichtquelle dreifach
beweglich, und zwar zum ersten entlang der ersten Achse der Teleskopglieder,
zum zweiten schwenkbar um die zweite Achse und drittens schwenkbar
um die dritte Achse. Alternativ kann das Paar Teleskopglieder relativ
zueinander drehen. Wiederum ist ein Anschlag vorgesehen, um die
relative Drehung der Teleskopglieder zu begrenzen. Bei dieser Ausführungsform
ist die Lichtquelle schwenkbar mit dem ersten Ende der Teleskopglieder
verbunden, um um die in Querrichtung zur ersten Achse verlaufende
zweite Achse zu schwenken.
-
Bei
beiden Ausführungsformen
sind die Teleskopglieder am zweiten Ende mit der Halterung schwenkbar
verbunden, um eine Schwenkbewegung um eine in Querrichtung zur ersten
Achse verlaufende vierte Achse ausführen zu können. Der Rahmen umfasst einen
Anschlag und eine Feder zum Vorspannen der Teleskopglieder um die
vierte Achse in Richtung des Anschlags. Neben den Teleskopgliedern
ist ein Schalter zur Erfassung der Schwenkbewegung um diese vierte
Achse angeordnet. Bei diesem Schalter handelt es sich um einen Sicherheitsschalter,
der so mit dem elektrischen System des Betts verbunden ist, dass
bei einer Schwenkbewegung der Teleskopglieder nach oben der Sicherheitsschalter öffnet, um
die Stromversorgung zum Bett zu unterbrechen.
-
Eine
Abdeckung ist mit dem Tragrahmen verbunden und weist eine erste
vom Tragrahmen ausgehende Kontur auf. Ein Gehäuse für die Zusatzlichtquelle besitzt
in der Ruhestellung eine zweite von der Halterung ausgehende Kontur ähnlich der
ersten Kontur der Abdeckung. Die Zusatzlichtquelle umfasst einander
gegenüber
liegende Endwandungen, die in Ruhestellung in Querrichtung zum Tragrahmen
verlaufen. Die Lampe der Zusatzlichtquelle ist im Gehäuse so angeordnet,
dass das Licht der Lampe durch eine Öffnung in einer der Endwandungen
austritt.
-
Weitere
Zielsetzungen, Vorteile und neuartige Merkmale der vorliegenden
Erfindung sind aus der nachfolgenden Detailbeschreibung des Erfindungsgegenstands
mit Bezug auf die beigefügten Zeichnungen
ersichtlich.
-
Kurzbeschreibung
der Zeichnungen
-
1 eine perspektivische Explosionszeichnung
einer Beleuchtungsvorrichtung einschließlich der Zusatzbeleuchtung
nach einer ersten Ausführungsform
der Erfindung;
-
2 eine Vorderansicht einer
Beleuchtungsvorrichtung mit in Ruhestellung befindlicher Zusatzbeleuchtung;
-
3 eine perspektivische Explosionszeichnung
eines den Prinzipien der Erfindung entsprechenden Füllkeils;
-
4 eine perspektivische Explosionsansicht
der ersten Ausführungsform
der Beleuchtungsgehäuseanordnung;
-
5 eine perspektivische Explosionsansicht
der ersten Ausführungsform
der Teleskopanordnung;
-
6 eine schematische Darstellung
des Stromkreises der Zusatzbeleuchtung;
-
7 eine schematische Darstellung
des Stromkreises des Sicherheitsschalters;
-
8 eine perspektivische Explosionsansicht
einer zweiten Ausführungsform
der erfindungsgemäßen Beleuchtungsvorrichtung;
-
9 eine perspektivische Explosionsansicht
der zweiten Ausführungsform
der Beleuchtungsgehäuseanordnung;
und
-
10 eine perspektivische
Explosionsansicht der zweiten Ausführungsform der Teleskopanordnung.
-
Detailbeschreibung
der bevorzugten Ausführungsformen
-
Eine
Beleuchtungsvorrichtung nach der ersten erfindungsgemäßen Ausführungsform
ist in 1 dargestellt.
Die Anordnung umfasst einen Tragrahmen 10, der an der Wand
des Raums montiert und mit daran angebrachten Abdeckungen 19 versehen
ist, unter denen sich Abteile befinden oder die Lampen, Steckdosen
und sonstige Zusatzeinrichtungen aufnehmen können. In einer Öffnung zwischen einem
Paar Abdeckungen 19 befindet sich, wie in 2 dargestellt, eine Zusatzbeleuchtung 40 mit
einer Füllkeilanordnung 20.
Die Kontur der Füllkeilanordnung 20 und
der Zusatzbeleuchtung 40, die in Ruhestellung gemäß 2 zu sehen ist und vom Tragrahmen
ausgeht, ist der Kontur der Abdeckungen 19 ähnlich oder
genau angepasst. Befindet sich also die Zusatzbeleuchtung 40 in
ihrer Ruhestellung, so weist die Beleuchtungsvorrichtung mit Ausnahme des
Griffs 44 der Zusatzbeleuchtung 40 eine einheitliche
Kontur auf. Die Zusatzbeleuchtung 40 bewegt sich durch
die Teleskopanordnung 60, die ebenfalls ein Drehen oder
Schwenken der Zusatzbeleuchtung 40 um zwei in Querrichtung
verlaufende Achsen gestattet, zwischen ihrer Ruhestellung und ihrer
Arbeitsposition. Eine Schienengehäuseanordnung 90 ist
ebenfalls als Teil der zur Zusatzbeleuchtung 40 gehörigen Einrichtungen
vorgesehen. Einzelheiten dieser Einrichtungen sind im Nachstehenden
mit Bezug auf die übrigen
Figuren beschrieben.
-
Der
Tragrahmen 10 umfasst die Leiste 12 zur Halterung
verschiedener Elemente sowie zur Bildung eines Oberteils der Schiene 14.
Die Zusatzeinrichtungen werden von der Schiene 14 aufgenommen, wie
dies in der vorgenannten Patentanmeldung beschrieben ist. Der Tragrahmen 10 besitzt
in seiner vorderen Wandung Befestigungskanäle 16 sowie in der
Leiste 12 Befestigungskanäle 17 und 18.
-
Die
in 3 gezeigte Füllkeilanordnung 20 umfasst
einen Keil 22 mit einer Innenwandung 24 und eine
Außenwandung 26.
Eine Konsole an der Rückseite
der Innenwandung 24 hinter dem Keil 22 ist auf
einer Konsole 30 durch Befestigungsmittel 29 angebracht.
Mit Befestigungsmitteln 31 ist die Konsole 30 an
der Rückwand
des Keils 22 montiert. Befestigungsmittel 27 dienen
der Befestigung der Außenwandung 26 am
Keil 22. Der Schalter 32 mit Fühler 34 ist an der
Konsole 36 durch Befestigungsmittel 33 angebracht.
Die Konsole 36 ist mit dem Keil 22 durch Befestigungsmittel 35 verbunden.
Die Innenwandung 24 besitzt einen Schlitz 38,
durch den sich der Fühler 34 erstreckt.
Der Schalter 32 bestimmt, ob die Zusatzbeleuchtung 40 sich
in ihrer Ruhestellung oder in ihrer Arbeitsposition befindet. Befestigungsmittel 37 gemäß 1 verlaufen durch Öffnungen
in der Konsole 39 der Innenwandung 24 und werden
vom Befestigungsmittelkanal 17 der Leiste 12 aufgenommen,
um die Füllkeilanordnung 20 auf
dem Tragrahmen 10 anzubringen.
-
Die
Zusatzbeleuchtung 40 ist in 4 gezeigt
und umfasst ein Gehäuse 42 mit
einem daran durch Befestigungsmittel 43 angebrachten Griff 44. Eine
Gleitschiene 46 ist an der Rückseite des Gehäuses 42 durch
Befestigungsmittel 45 montiert und kommt mit der Wandung 97 des
unteren Gehäuses 94 der
Schienengehäuseanordnung 90 (siehe 1) in Eingriff, um die Zusatzbeleuchtung
in ihre entsprechende Ruhestellung zu bringen. Ein Deckelring 48, in
dem die Linse 50 durch die Halterung 52 und Befestigungsmittel 51 angeordnet
ist, ist durch Befestigungsmittel 47 mit der Endwandung
des Gehäuses 42 verbunden.
Eine Wärmesenke 54 mit
Lampen 58 ist am anderen Ende des Gehäuses 42 durch Befestigungsmittel 53 montiert.
Bei der Lampe 58 handelt es sich bevorzugt um eine Halogenlampe.
Die Wärmesenke 54 umfasst
darin ausgebildete Schlitze 55 und 56 zur Aufnahme
eines von der anderen Endwandungsplatte 82 ausgehenden
oder mit der Teleskopanordnung 60 verbundenen Teils. Die Öffnung 57 ist
ebenfalls zur Aufnahme eines Gebläses 59 vorgesehen,
wie dies mit Bezug auf die zweite Ausführungsform beschrieben und
in 9 dargestellt ist.
-
Die
Teleskopanordnung 60 ist im Detail in 5 zu sehen. Eine schwimmend gelagerte
Platte 62 umfasst ein Scharnier 64, das daran
mit Befestigungsmitteln 63 befestigt ist. Die durch das
Scharnier 64 hindurchgehenden Befestigungsmittel 61 werden von
der Teleskopanordnung aufgenommen, um diese mit dem Tragrahmen 10 zu
verbinden (siehe 1).
Eine Z-Konsole 66 ist mit der schwimmend gelagerten Platte 62 durch
Befestigungsmittel 65 verbunden. Wie dies im Nachstehenden
noch näher
zu beschreiben sein wird, wirkt die Z-Konsole 66 mit einem
Endschalter 110 gemäß 1 zusammen, um die Position
der um die Achse des Scharniers 64 drehenden Teleskopanordnung 60 zu
bestimmen.
-
Von
der schwimmend gelagerten Platte 62 ausgehend ist eine
Führung 68 für den Schieber 70 vorgesehen.
Der Schieber 70 besitzt eine längliche Ausnehmung 72,
durch welche sich der Stift 74 erstreckt, um die Teleskopbewegungen
des Schiebers 70 innerhalb der Führung 68 zu begrenzen.
Am Ende des Schiebers 70 befindet sich eine Öffnung 76,
deren Achse eine in Querrichtung zur Gleitachse des Schiebers 70 verlaufende
Drehachse bildet. Eine Schraube 78 verläuft durch die U-förmig ausgebildete
Konsole 80 und die Öffnung 76,
um die Konsole 80 schwenkbar mit dem Ende des Schiebers 70 zu
verbinden. Lager 77 werden ebenfalls von der Öffnung 76 aufgenommen,
und eine Mutter 79 und die Unterlegscheibe 81 dienen
der Aufnahme des Endes der Schraube 78. Das Lager 77 und
die Schraube 78 können
aus mit Teflon beschichtetem Messing hergestellt sein. Es sollte
ebenfalls beachtet werden, dass der Schieber 70 mit einer
Teflonbeschichtung versehen und eine ausreichende Schmierung innerhalb der
Führung 68 gewährleistet
ist.
-
Die
Endwandung 82, welche die Endwandung der Zusatzbeleuchtung 40 bildet,
umfasst eine Konsole 84. Die Konsole 84 besitzt
einen bogenförmigen
Schlitz 86 und eine Öffnung 87.
Befestigungsmittel 83 verlaufen durch die Öffnungen
in der Konsole 80 und den Schlitz 86 sowie die Öffnung 87 in
der Konsole 84. Die Befestigungsmittel 83 umfassen
Unterlegscheiben 85 und Muttern 89. Während es
sich bei den Teilen 85 um Flachscheiben handelt, ist 85A eine
konische Unterlegscheibe und 85B eine Druckscheibe. Die
Konsole 84 und somit die Endwandung 82 sowie die
Zusatzbeleuchtung 40 drehen um das Befestigungsmittel 83 in
der Öffnung 87.
Das Befestigungsmittel 83 im bogenförmigen Schlitz 86 dient zum
Begrenzen der Drehung der Endwandung 82 und der Zusatzbeleuchtung 40 auf
einen Wert von ungefähr
unter 90°.
Der von der Endwandung 82 ausgehende Flansch 88 erstreckt
sich ebenfalls über
den Schieber 70. Die Schlitze 55 und 56 in
der Wärmesenke 54 nehmen
die Konsolen 80 und 84 auf. Durch das Befestigungsmittel 75 nach 1 ist die Endwandung 82 mit
der Zusatzbeleuchtung 40 verbunden.
-
Gemäß 1 sind Federn 69,
die oberhalb der schwimmend gelagerten Platte 62 durch
Befestigungsmittel 71 montiert sind, und Federhalterungen 73 vorgesehen,
die durch Öffnungen 67 der
schwimmend gelagerten Platte 62 und in die Leiste 12 des Tragrahmens 10 verlaufen.
Die Feder 69 dient der Vorspannung der schwimmend gelagerten
Platte 62 gegen die als Anschlag wirkende Leiste 12.
Hierdurch wird die Teleskopanordnung 60 in ihrer horizontalen
Stellung gehalten. Sollte das Bett oder irgendein Teil des Betts
gegen die Zusatzbeleuchtung 40 schlagen, so schwenkt die
schwimmend gelagerte Platte 62 nach oben gegen die Federn 69.
Wie nachstehend noch zu beschreiben sein wird, überschneidet sich die Z-Konsole 66 mit
dem Sicherheitsschalter 110, um anzuzeigen, dass die Zusatzbeleuchtung 40 aus
ihrer Normalstellung bewegt worden ist.
-
Die
in 1 gezeigte Schienengehäuseanordnung 90 umfasst
eine obere Abdeckung 92, die mittels Befestigungsmittel 91 mit
der Außenwandung 26 der
Füllkeilanordnung 20 verbunden
ist. Wie aus 2 ersichtlich,
ist die Abdeckung 92 eine Fortsetzung der Kontur des Gehäuses 42 der
Zusatzbeleuchtung. Ein unteres Gehäuse 94 der Schienengehäuseanordnung 90 umschließt die schwimmend
gelagerte Platte 62 und einen wesentlichen Teil der Führung 68 sowie
die gesamte Feder 69. Eine Öffnung 96 in der vorderen
Wandung des unteren Gehäuses 94 gestattet
ein Ausfahren des Schiebers 70 und umfasst die Seitenwandung 97.
Auf der Oberseite des unteren Gehäuses 94 befindet sich
ein Kanal 98. Ein von der Oberseite des unteren Gehäuses 94 ausgehender
Flansch 100 nimmt Befestigungsmittel 99 auf, mit
denen das Gehäuse
auf dem Tragrahmen 109 montiert ist, wobei die Befestigungsmittel 99 vom Befestigungsmittelkanal 16 zu
aufgenommen werden.
-
Eine
obere Platte 102 ist mit dem Kanal 98 durch Befestigungs-mittel 101 verbunden.
Diese Platte bildet dann das obere Gehäuse. Ein oberes Gehäuse 104 ist
auf dem oberen Element 102 durch Befestigungsmittel 103 und
auf der oberen Abdeckung 92 durch Befestigungsmittel 107 angebracht. Eine
Halterung 106 ist auf der vorderen Wandung des unteren
Gehäuses 94 durch
Befestigungsmittel 107 montiert. Die Halterung 106 kommt
mit der Unterseite des Gehäuses 42 der
Zusatzbeleuchtung in Eingriff und trägt diese in ihrer Ruhestellung.
Ein EIN/AUS-Schalter 108 befindet sich am oberen Gehäuse 104.
Ein Sicherheitsschalter 110 ist an der Oberseite des unteres
Gehäuses 94 vorgesehen
und besitzt einen nach unten verlaufenden Plunger 112 zur
Ausrichtung mit der Z-Konsole 66 der Teleskopanordnung 60.
Wird die Teleskopanordnung 66 aus ihrer Normalstellung
nach oben gedreht, so wird der Plunger 96 nach unten gedrückt, wodurch
der Schalter 110 öffnet
und der Schaltkreis zum Bett unterbrochen wird.
-
Ein
Transformator 116 ist mit doppelseitig klebendem Band an
der Leiste 12 des Tragrahmens 10 befestigt.
-
Gemäß der schematischen
Darstellung in 6 ist
der EIN/AUS-Schalter 108 mit dem Schalter 32 in
Reihe geschaltet, der schließt,
wenn sich das Licht in der ausgefahrenen Stellung befindet. Die Schalter
sind über
den Transformator 116 mit dem Licht 58 und dem
Gebläse 59 verbunden.
Obwohl der EIN/AUS-Schalter zum Anschluss an den Tragrahmen dargestellt
ist, kann er ebenfalls an der Zusatzbeleuchtung 40 montiert
werden, falls dies gewünscht
werden sollte. Sollte der EIN/AUS-Schalter 108 schließen, wenn
die Zusatzbeleuchtung in ihre Ruhestellung gebracht wird, so öffnet der
Schalter 32. Dies verhindert, dass das Licht eingeschaltet bleibt
und in Ruhestellung eine Überhitzung
eintritt.
-
Die
schematische Darstellung des Stromkreises für den Sicherheitsschalter ist
in 7 dargestellt. Der
Sicherheitsschalter 110 ist geöffnet, wenn die Zusatzbeleuchtung
und genauer gesagt die Teleskopanordnung 60 aus ihrer normalen
Stellung gedreht werden. Ebenfalls gezeigt ist der Sicherheitsschalter 118,
der an andere Schalter an der mit dem Tragrahmen 10 verbundenen
Beleuchtungsvorrichtung angeschlossen werden kann. Diese Sicherheitsschalter
sind mit dem Bettschaltkreis in Reihe geschaltet. Dies ist in der
vorgenannten Patentanmeldung beschrieben.
-
Die
zweite Ausführungsform
der Zusatzbeleuchtung ist in den 8 bis 10 gezeigt. Die Teile, die
den gleichen Aufbau und die gleichen Funktionen haben, sind mit
den gleichen Bezugsziffern wie in der Ausführungsform nach 1 bis 7 gekennzeichnet. Die Füllkeilanordnung 20 einschließlich Schalter 32 mit
Fühler 34 ist
gleich. Die Zusatzbeleuchtung 40 gemäß 9 ist weitgehend identisch mit der Ausnahme
jedoch, dass die Wärmesenke 54 zusätzlich mit
einem Gebläse 59 ausgestattet
ist, das Luft durch die Öffnung 57 ansaugt.
Auch ist die Form der Wärmesenke 54 in
abgewandelter Ausführung
dargestellt.
-
Der
Hauptunterschied zwischen der ersten und der zweiten Ausführungsform
liegt bei der Teleskopanordnung 60. Hierbei sind die geänderten
Teile mit dem Buchstaben „A" gekennzeichnet.
Die von der schwimmend gelagerten Platte 62 ausgehende
Konsole 66A wirkt mit dem Sicherheitsschalter 100 und dem
Plunger 112 zusammen. Ebenfalls an der Konsole 66A montiert
ist ein Ende der Teleskopglieder, wozu Führungsrohre 68A und
Gleitrohr 70A gehören.
Wie aus 10 ersichtlich,
umfasst der Schieber 70A einen ausfahrbaren Stift 74A,
wobei er mit einem Kanal innerhalb der Führung 68A zusammenwirkt,
um den Drehwinkel des Schiebers 70A relativ zur Führung 68A auf
etwa 90° zu
begrenzen. Eine Endabdeckung 120 befindet sich am Ende
der Führung 68A und
ist mit dieser durch die Stellschraube 122 verbunden. Der
Stift 74A kommt ebenfalls mit der Endabdeckung 120 in
Eingriff und begrenzt somit die Ausfahrbewegung entlang der ersten
Achse. Die Konsole 80A ist mittels Schraube 78 und
Unterlegscheibe 81 schwenkbar am Ende des Schiebers 70A angeordnet.
Mit Befestigungsmitteln 83A ist die Endwandung 82A an
der Konsole 80A angebracht. Über den Schlitz 124 in
der Endwandung 82A kann die Zusatzbeleuchtung 40 über den
Schieber 70A gedreht werden.
-
Der
obere Teil des Schienengehäuses 90 ist geändert, wobei
sich der EIN/AUS-Schalter 108 in der Mitte befindet. Die
Lage des Sicherheitsschalters 110 und der Aufbau des unteren
Gehäuses 94 sind gegenüber der
Ausführungsform
in den vorherigen Figuren nicht verändert worden.
-
Obwohl
die vorliegende Erfindung im Detail beschrieben und dargestellt
ist, gilt als vorausgesetzt, dass dies allein der Veranschaulichung
von Beispielen dient und nicht im einschränkenden Sinne zu verstehen
ist. Eine Abgrenzung des Rahmens der Erfindung ist nur durch die
Formulierungen der beigefügten
Ansprüche
gegeben.