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GEBIET DER ERFINDUNG
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Diese
Erfindung betrifft ein neues Farbmittelset, wobei die Farbmittel,
aus denen das Farbmittelset besteht, nicht auf Benzidin basieren.
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HINTERGRUND DER ERFINDUNG
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Der
Tintenstrahldruck ist ein herkömmliches
Verfahren, bei dem der Druck normalerweise ohne Kontakt zwischen
der Druckvorrichtung und dem Medium, auf das die erwünschten
Druckzeichen aufgebracht werden, stattfindet. Ein solcher Druck
wird durch Ausstoß von
Tinte aus einem Tintenstrahldruckkopf der Druckvorrichtung mittels
zahlreicher Verfahren, die zum Beispiel unter Druck stehende Düsen, elektrostatische
Felder, piezoelektrische Elemente und/oder Heizelemente zur Dampfphasen-Blasenbildung
einsetzen, erreicht.
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Die
beim Tintenstrahldruck verwendeten Tintenzusammensetzungen verwenden
typischerweise Wasser, Farbmittel und wassermischbare Lösungsmittel
mit niedrigem Molekulargewicht. Die Farbmittel, die eingesetzt werden
können,
sind u. a. Farbstoffe oder Pigmente. Für die Verbraucher ist die Möglichkeit,
schneller Drucken zu können,
erstrebenswert. Um jedoch schneller Drucken zu können, sind oftmals schnelltrocknende und/oder
schnell in das Druckmedium eindringende Tintenzusammensetzungen
nötig.
Solche schnelltrocknenden Tintenzusammensetzungen liefern leider
oft eine mangelhafte Druckqualität.
Zusätzlich
wirken sich schneller trocknende/eindringende Tinten oft störend auf
Teile der Druckvorrichtung aus, was zum Beispiel schlechte Druckbilder
zur Folge hat.
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Es
ist von zunehmendem Interesse, Tintenzusammensetzungen zu entwickeln,
die nicht karzinogen sind, schnell trocknen, die Druckvorrichtung
nicht beeinträchtigen
und eine hervorragende Druckqualität liefern. Die vorliegende
Erfindung betrifft ein neues Farbmittelset, das Tinten ergibt, die
zum Beispiel für
den Druck mittels eines Tintenstrahldruckers verwendet werden können, wobei
die Farbmittel, aus denen das Farbmittelset besteht, nicht, wie
es oft der Fall ist, auf Benzidin basieren. Solche Tintenzusammensetzungen
und speziell wäßrige Tintenzusammensetzungen
trocknen unerwartet schnell und/oder ergeben eine hervorragende
Druckqualität,
ohne Teile der Druckvorrichtung zu beeinträchtigen. Darüber hinaus
wurde unerwarteterweise entdeckt, daß die überlegenden Resultate der in
dieser Erfindung beschriebenen Tinten nicht von der Zugabe eines
oberflächenaktiven
Mittels, insbesondere eines Polyoxyethylen-Polypropylen-Blockcopolymers, abhängen, welches
nicht zur Dispersion eines Pigments benötigt wird.
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BESCHREIBUNG DES STANDS
DER TECHNIK
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Versuche
zur Herstellung von Tintenzusammensetzungen wurden offenbart. In
dem US-Patent Nr. 5 223 028, erteilt an Lexmark International, Inc.,
werden wasserfeste wäßrige Tinten
beschrieben.
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Zur
Herstellung von Tintenzusammensetzungen wurden noch weitere Versuche
unternommen. In dem US-Patent Nr. 5 536 461, erteilt an Lexmark
International, Inc., werden Tinten beschrieben, die beim Mehrfarbdruck
verwendet werden.
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In
US-Patent Nr. 5 656 071, dessen Offenbarung hier durch Bezugnahme
mitumfaßt
ist und das an Lexmark International, Inc., erteilt wurde, werden
pigmenthaltige Tintenbeschrieben.
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Die
EP-A-0663299 offenbart Tintensets, die Farbmittel und eine flüssige Zusammensetzung,
welche eine kationische Substanz und eine nichtionische polymere
Substanz in Kombination umfaßt,
umfassen.
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Die
EP-A-0831135, die erst nach dem Prioritätstag der vorliegenden Erfindung
veröffentlicht
wurde, offenbart ein Tintenset, das eine Magentatintenzusammensetzung,
welche ein Magenta-Farbmittel und eine Harzemulsion und/oder ein
Kolloid aus einem anorganischen Oxid enthält, eine Cyantintenzusammensetzung, welche
ein Cyan-Farbmittel und eine Harzemulsion und/oder ein Kolloid aus
einem anorganischen Oxid enthält,
und eine gelbe Tintenzusammensetzung, die ein gelbes Farbmittel
und einen Reaktanden, der in der Lage ist, den Lösungs- und/oder Dispersionszustand
des Farbmittels und der Harzemulsion in den Magenta- und Cyantintenzusammensetzung
aufzubrechen, enthält,
umfaßt.
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Die
EP-A-0831132, die erst nach dem Prioritätstag der vorliegenden Erfindung
veröffentlicht
wurde, offenbart ein Pigmentset, das ein Magenta-Pigment, ein gelbes
Pigment und ein Cyan-Pigment umfaßt, wobei die normalisierte Übertragungsdichteverteilungskurve
des Cyanpigments eine Dichte zwischen 0,66 und 0,94 bei 600 nm und
zwischen 0,83 und 1,0 bei 610 nm aufweist und die des Magenta-Pigments
eine Dichte zwischen 0,25 und 0,93 bei 520 nm, eine Dichte zwischen
0,9 und 1,0 bei 540 nm und eine Dichte zwischen 0,9 und 1,0 bei
560 nm aufweist.
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ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
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Die
vorliegende Erfindung betrifft ein neues Farbmittelset, das ein
nachfolgend beschriebenes spezielles Terpolymer-Dispersionsmittelsystem
umfaßt.
Die Tintensets, welche die Farbmittelsets der Erfindung umfassen,
können
ferner eine Colösungsmittelmischung
umfassen, die kein oberflächenaktives
Mittel umfaßt,
die nicht mit einem Pigment vermahlen ist und die umfaßt:
- (a) wenigstens einen mit Bishydroxy terminierten
Thioether und
- (b) wenigstens einen Oxykohlenstoff mit der Formel: wobei
jedes Ra unabhängig
Wasserstoff, Halogen, C1-6-Alkyl, Aryl oder
(CR2 b)fO((CRb 2)rOs)tRc ist,
jedes
Rb unabhängig
Wasserstoff, Halogen, eine C1-6-Alkyl- oder eine Arylgruppe
ist,
f 0 oder 1 ist,
g etwa 1 bis etwa 6 ist,
jedes
r unabhängig
eine ganze Zahl von etwa 1 bis etwa 6 ist,
s 0 oder 1 ist,
t
eine ganze Zahl von etwa 0 bis etwa 6 ist,
Rc Wasserstoff,
Halogen, C1-6-Alkyl, Aryl oder ORd ist,
Rd Wasserstoff,
eine C1-6-Alkyl- oder eine Arylgruppe ist,
X
(CRb 2) ist,
Y
(CRb 2)rOz ist,
u eine ganze Zahl von etwa 0
bis etwa 3 ist,
p eine ganze Zahl von etwa 0 bis etwa 3 ist,
jedes
v unabhängig
eine ganze Zahl von etwa 0 bis etwa 120 ist,
w 0 oder 1 ist
und
z 0 oder 1 ist,
mit der Maßgabe, daß Rc kein
Halogen oder ORd ist, wenn s 1 oder t 0
ist, und wenn v 0 ist, w 0 ist und z und w nicht gleichzeitig 0
oder gleichzeitig 1 sein können.
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Bei
einem weiteren Aspekt betrifft die vorliegende Erfindung Tintenzusammensetzungen
mit der darin gelösten
obengenannten Co-Lösungsmittelmischung.
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DETAILLIERTE BESCHREIBUNG
DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORMEN
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Für mit Bishydroxy
terminierte Thioether, die bei dieser Erfindung eingesetzt werden
können,
gibt es im wesentlichen keine Einschränkung, außer daß die Thioether in Tintenzusammensetzungen
verwendet werden können.
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Oft
haben die mit Bishydroxy terminierten Thioether die Formel:
wobei jedes A unabhängig ein
bivalenter verbrückender
Rest ist, wie z. B. (CR
2)
q,
oder eine Arylgruppe, wobei jedes R unabhängig Wasserstoff, eine C
1-6-Alkylgruppe, eine Arylgruppe oder ein
Halogen ist, und oft ist jedes q unabhängig eine ganze Zahl von etwa
1 bis etwa 7. Die hier eingesetzten Arylgruppen können substituiert, unsubstituiert,
monocyclisch oder polycyclisch sein. Oft ist jedoch die Arylgruppe
eine Phenylengruppe.
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Der
oftmals bevorzugte, mit Bishydroxy terminierte Thioether, der bei
dieser Erfindung eingesetzt werden kann, ist ein Thioether, bei
dem jedes A (CR2)q ist,
wobei R Wasserstoff ist und q 2 ist, speziell 2,2'-Thiodiethanol.
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Oxykohlenstoff
soll, so wie hier verwendet, eine Verbindung, ein Oligomer oder
ein Polymer mit sp3-hybridisierten Kohlenstoff-Sauerstoff-Bindungen
und keinen Peroxidbindungen bedeuten. Die Oxykohlenstoffe, die bei
dieser Erfindung eingesetzt werden, sind lediglich in dem Maße eingeschränkt, daß sie zum
Beispiel in Tintenzusammensetzung verwendet werden können. Die
Oxykohlenstoffe haben oft ein massegemitteltes Molekulargewicht
(Mw) von mehr als etwa 50 und vorzugsweise
mehr als etwa 200 und besonders bevorzugt von mehr als etwa 350.
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Eine
veranschaulichende Liste der Oxykohlenstoffe, die bei dieser Erfindung
eingesetzt werden können,
umfaßt
Ethylenglycol, Di(ethylenglycol), Tri(ethylenglycol), Poly(ethylenglycol),
Propylenglycol, Di(propylenglycol), Tri(propylenglycol), Poly(propylenglycol),
Butylenglycol, Di(butylenglycol), Tri(butylenglycol), Poly(butylenglycol),
Pentylenglycol, Di(pentylenglycol), Tri(pentylenglycol), Poly(pentylenglycol),
Hexylenglycol, Di(hexylenglycol), Tri(hexylenglycol), Poly(hexylenglycol)
und Mischungen davon.
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Der
bevorzugteste Oxykohlenstoff, der bei dieser Erfindung eingesetzt
wird, ist der, bei dem jedes Ra Wasserstoff
ist, jedes Rb Wasserstoff ist, g 1 ist,
p 0 ist, r 2 ist, u 1 ist, v 4 ist, w 0 ist und z 1 ist, insbesondere Poly(ethylenglycol)
mit einem Molekulargewicht von etwa 300 bis etwa 500, einschließlich aller
davon umfaßter
Bereiche.
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Die
mit Bishydroxy terminierten Thioether, die bei dieser Erfindung
eingesetzt werden, sind oftmals im Handel erhältlich. Sie können auch
durch herkömmliche
Verfahren, die zum Beispiel die Umsetzung eines substituierten Thiols
und eines Epoxids unter sauren oder basischen Bedingungen umfassen,
hergestellt werden.
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Die
Oxykohlenstoffe, die bei dieser Erfindung verwendet werden können, sind
oftmals im Handel erhältlich.
Sie können
jedoch auch zum Beispiel durch Umsetzung von Alkanolen und einer
Verbindung mit einer Epoxid- und einer Hydroxygruppe unter sauren
Bedingungen oder durch Polymerisation monomerer hydroxyterminierter
Diole hergestellt werden. Andere Verfahren zur Herstellung der Oxykohlenstoffe,
die bei dieser Erfindung eingesetzt werden können, sind u. a. zum Beispiel
Verfahren, welche Glycole oder Alkohole in Gegenwart von Polyolen
und Säurekatalysatoren
dehydratisieren.
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Das
Verhältnis
von mit Bishydroxy terminiertem Thioether zu Oxykohlenstoff ist
bei dieser Erfindung im allgemeinen nicht eingeschränkt. Die
einzige Einschränkung
ist, daß das
verwendete Verhältnis
ein Co-Lösungsmittel
ergibt, das zur Herstellung einer Tintenzusammensetzung eingesetzt
werden kann. Das Gewichtsprozentverhältnis von mit Bishydroxy terminiertem
Thioether zu Glycol beträgt
jedoch oft etwa 15 : 85 bis etwa 85 : 15 und vorzugsweise etwa 40
: 60 bis etwa 60 : 40, einschließlich aller davon umfaßter Verhältnisse.
Ein besonders bevorzugtes Gewichtsprozentverhältnis von mit Bishydroxy terminiertem
Thioether zu Oxykohlenstoff beträgt
etwa 45 : 55 bis etwa 55 : 45, einschließlich aller davon umfaßter Verhältnisse.
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Es
gibt keine Einschränkung
dafür,
wie das Co-Lösungsmittel
tatsächlich
hergestellt wird. Im allgemeinen werden die mit Bishydroxy terminierten
Thioether und Glycole zum Beispiel durch irgendein im Stand der Technik
anerkanntes Verfahren vermischt, gerührt oder vermengt. Das Co-Lösungsmittel
kann bei Umgebungstemperatur und Atmosphärendruck hergestellt werden,
Variationen beim Druck und der Temperatur können jedoch durchgeführt werden,
um die Erzeugung des Co-Lösungsmittels
zu erleichtern.
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Es
gibt im wesentlichen keine Einschränkung für die Tinten, welche die oben
beschriebenen Co-Lösungsmittel
verwenden können.
Die einzige Einschränkung
ist, daß die
resultierenden Tinten zum Druck auf einem Substrat verwendet werden
können.
Tinten, welche die Co-Lösungsmittel
dieser Erfindung einsetzen, können
daher auf Farbstoff basieren, auf Pigment basieren, wäßrig oder
nichtwäßrig sein.
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Die
Tinten, die mit den Co-Lösungsmitteln
dieser Erfindung hergestellt werden können, egal ob auf Farbstoffbasis
oder Pigmentbasis, können
im Stand der Technik anerkannte Additive umfassen. Solche im Stand
der Technik anerkannten Additive sind u. a. zum Beispiel Dispersionsmittel,
Feuchthaltemittel wie Glycerin und Sorbit, Biozide, Fungizide, Bakteriozide,
Penetrationsmittel wie 1,2-Hexandiol und von Acetylen abgeleitete
Verbindungen, Tenside wie Polyorganosiloxane, Antikogationsmittel,
Anticurlmittel, Puffer, Chelatoren und die Ausblutung verhindernde
Mittel.
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Pigmente,
die bei dieser Erfindung eingesetzt werden können, sind u. a. polycyclische
Pigmente, wie z. B. Phthalocyanine, Chinacridone. Noch weitere Pigmente,
die eingesetzt werden können,
sind u. a. zum Beispiel Ruß.
Solche Pigmente können
durch herkömmliche
Verfahren hergestellt werden, und viele sind im Handel erhältlich.
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Die
bei der vorliegenden Erfindung verwendete Pigmentmenge ist nur in
dem Maße
eingeschränkt, daß die Menge
eine Tinte ergibt, die auf ein Substrat gedruckt werden kann. Oft
beträgt
die eingesetzte Pigmentmenge etwa 0,2 bis etwa 10,0 Gewichtsprozent
und vorzugsweise etwa 0,5 bis etwa 6,0 Gewichtsprozent und besonders
bevorzugt etwa 1,0 bis etwa 5,0 Gewichtsprozent, bezogen auf das
Gesamtgewicht der Tintenzusammensetzung, einschließlich aller
davon umfaßter
Bereiche.
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Monoazofarbstoffverbindungen
können
bei dieser Erfindung eingesetzt werden.
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Die
Menge der eingesetzten Farbstoffverbindung ist nur in dem Maße eingeschränkt, daß die resultierenden
Tinten zum Druck auf ein Substrat verwendet werden können. Oft
beträgt
die eingesetzte Menge der Farbstoffverbindung etwa 0,2 bis etwa
20,0 Gewichtsprozent und vorzugsweise etwa 0,5 bis etwa 15,0 Gewichtsprozent
und besonders bevorzugt etwa 1,0 bis etwa 10,0 Gewichtsprozent,
bezogen auf das Gesamtgewicht der Tintenzusammensetzung, einschließlich aller
davon umfaßter
Bereiche.
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Wenn
Tinten auf Pigmentbasis hergestellt werden, ist es wünschenswert,
Dispersionsmittel in den Tinten einzusetzen, um zu verhindern, daß das Pigment
in der Tintenzusammensetzung absitzt und ausflockt. Es gibt im wesentlichen
keine Einschränkung
für die
eingesetzte Dispersionsmittelmenge, außer daß die verwendete Dispersionsmittelmenge
eine Tintenzusammensetzung ergibt, die auf ein Substrat gedruckt
werden kann. Wenn eine Tinte auf Pigmentbasis hergestellt wird,
werden typischerweise etwa 0,05 bis etwa 7,0 und vorzugsweise etwa
0,1 bis etwa 6,0 und besonders bevorzugt etwa 0,2 bis 4,0 Gewichtsprozent
Dispersionsmittel eingesetzt, bezogen auf das Gesamtgewicht der
Tintenzusammensetzung, einschließlich aller davon umfaßter Bereiche.
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Die
oftmals bevorzugten polymeren Dispersionsmittel, die bei dieser
Erfindung eingesetzt werden können,
sind statistische Terpolymere, die aus drei Vorläufern hergestellt werden. Die
Vorläufer
sind u. a. monomere und makromere Vorläufer, einschließlich wenigstens
eines Elements, ausgewählt
aus der Gruppe, bestehend aus Acrylaten und Methacrylaten, wenigstens
eines Elements, ausgewählt
aus der Gruppe, bestehend aus mit Acryloyl und Methacryloyl terminierten
Polydialkylsiloxanen, und wenigstens eines Elements, ausgewählt aus
der Gruppe, bestehend aus Stearylacrylat, Stearylmethacrylat, Laurylacrylat
und Laurylmethacrylat.
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Die
aus diesen Vorläufern
hergestellten polymeren Dispersionsmittel können durch Polymerisation der monomeren
und makromeren Vorläufer
mittels im Stand der Technik anerkannter Verfahren, welche radikalische
Polymerisationen umfassen, hergestellt werden. Eine detailliertere
Beschreibung der bevorzugtesten polymeren Dispersionsmittel, die
bei dieser Erfindung eingesetzt werden können, kann in den US-Patenten 5714538
und 5719204 gefunden werden.
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Es
gibt keine Einschränkung
dafür,
wie die Tintenzusammensetzungen in dieser Erfindung hergestellt werden.
Im wesentlichen werden die Komponenten (z. B. Pigment, Biozid, Wasser)
der Tinten zum Beispiel vermischt, verrührt oder vermengt, wobei im
Stand der Technik anerkannte Verfahren angewandt werden. Die Tinten
können
bei Umgebungstemperatur, bei Atmosphärendruck oder bei beliebigen
Druck- oder Temperaturvariationen, die zur Tintenbildung führen können, hergestellt
werden. Die Zugabe der Komponenten ist nicht auf eine bestimmte
Reihenfolge beschränkt,
mit der Maßgabe,
daß die
resultierende Zusammensetzung eine Zusammensetzung ist, die zum
Druck auf ein Substrat eingesetzt werden kann.
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Keiner
der herkömmlichen
Verfahrensschritte soll ignoriert werden, wenn die Tintenzusammensetzungen
dieser Erfindung hergestellt werden. Daher ist es zum Beispiel vom
Umfang der Erfindung umfaßt,
Pigmente mittels im Stand der Technik anerkannter Mahlverfahren
bis zu ihrer erwünschten
Teilchen/Agglomeratgröße zu mahlen.
Es liegt auch im Umfang der Erfindung, die Pigmente mit den gewählten polymeren
Dispersionsmitteln zu vermischen, bevor die Pigmente mit irgendwelchen
anderen Komponenten der Tinten kombiniert werden.
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Es
liegt auch im Umfang dieser Erfindung, die mit Bishydroxy terminierten
Thioether und Oxykohlenstoffe unabhängig voneinander zu der herzustellenden
Tintenzusammensetzung zuzugeben. Die Bezeichnung Co-Lösungsmittel
soll daher das vorvermischte Produkt aus dem mit Bishydroxy terminierten
Thioether und Oxykohlenstoff sowie das Produkt, das entsteht, nachdem
der Thioether und der Oxykohlenstoff getrennt während der Herstellung der erwünschten
Tintenzusammensetzungen zugegeben worden sind, umfassen.
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Das
bei den Tintenzusammensetzungen dieser Erfindung bevorzugte Penetrationsmittel
ist ein Alkanol und vorzugsweise ein geradkettiges Alkanol mit etwa
1 bis etwa 5 Kohlenstoffatomen mit der Hydroxygruppe in Position
1. Die Menge an zu den Tintenzusammensetzungen zugegebenem Alkanol
ist lediglich in dem Maße
eingeschränkt,
daß die
resultierenden Tintenzusammensetzungen in der Lage sind, auf ein
Substrat gedruckt zu werden. Oft beträgt die eingesetzte Menge an
geradkettigem Alkanol jedoch etwa 0,1 bis etwa 10,0 und vorzugsweise
etwa 0,25 bis etwa 6,0 und besonders bevorzugt etwa 0,5 bis etwa
3,0 Gewichtsprozent, bezogen auf das Gesamtgewicht der Tintenzusammensetzung,
einschließlich
aller davon umfaßter
Bereiche. Das bei dieser Erfindung am bevorzugtesten eingesetzte
Alkanol ist 1-Propanol.
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Die
bei dieser Erfindung bevorzugt verwendeten Penetrationsmittel sind
typischerweise im Handel erhältlich
oder werden durch herkömmliche
Verfahren hergestellt, die SNl-Reaktionen
umfassen, die Wasser als ein Nukleophil einsetzen. Es wird hier
erwähnt,
daß die
in dieser Erfindung beschriebenen bevorzugten Penetrationsmittel
nicht auf die Verwendung in irgendwelchen speziellen Tintenzusammensetzungen
beschränkt sind.
Tatsächlich
können
sie in jeder beliebigen Tintenzusammensetzung eingesetzt werden,
die auf ein Substrat gedruckt werden kann.
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Beliebige
andere Additive, die in den Tinten dieser Erfindung eingesetzt werden
können,
können
in typischerweise im Stand der Technik zu findenden Mengen/Anteilen
zugegeben werden. Der Rest der hier beschriebenen Tintenzusammensetzungen
besteht aus Wasser, wenn eine wäßrige Tintenzusammensetzung erwünscht ist.
Wenn eine nichtwäßrige Tintenzusammensetzung
erwünscht
ist, wird der Rest der Tintenzusammensetzungen zum Beispiel das
Co-Lösungsmittel
dieser Erfindung und/oder Öle
anstelle von Wasser umfassen. Solche Öle sind im allgemeinen nicht
eingeschränkt,
und eine veranschaulichende Liste umfaßt u. a. Mineralöl, Tungöl, Sojabohnenöl und Mischungen
davon.
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Die
Menge an Co-Lösungsmittel
(Gesamtmenge an Oxykohlenstoff plus mit Bishydroxy terminiertem Thioether),
die bei dieser Erfindung eingesetzt werden kann, ist im allgemeinen
nicht eingeschränkt.
In Abhängigkeit
vom gewählten
Farbmittel kann die eingesetzte Menge an Co-Lösungsmittel nach der Zugabe
der zur Herstellung einer Tinte erforderlichen Komponenten bis zu
etwa 100% des Rests der Tintenzusammensetzung betragen. Oft beträgt die eingesetzte
Menge an Co-Lösungsmittel
etwa 5,0 bis etwa 40,0, vorzugsweise etwa 15,0 bis etwa 25,0 Gewichtsprozent,
bezogen auf das Gesamtgewicht der Tintenzusammensetzung, einschließlich aller
darin umfaßter
Bereiche.
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Oft
ist es wünschenswert,
die Tintenzusammensetzungen dieser Erfindung in Tintenstrahldruckern einzusetzen.
Wenn dies geschieht, werden die Tintenzusammensetzungen zum Beispiel
in Tintenstrahldruckpatronen (die mit Tintenzusammensetzungen wiederbefüllt werden
können)
mit wenigstens einer Tintenkammer (Reservoir) verwendet. Wenn eine
Tintenkammer vorhanden ist, kann die Tintenstrahldruckpatrone ein
beliebiges Farbmittel einsetzen, einschließlich Ruß, Cyan-, Magenta- und gelbe
Farbmittel. Wenn zum Beispiel eine Tintenstrahldruckpatrone mit
drei Kammern verwendet wird, kann jede Kammer mit einer unterschiedlich gefärbten Tintenzusammensetzung
dieser Erfindung verwendet werden. Oft sind die bevorzugtesten farbigen Tintenzusammensetzungen
diejenigen mit Cyan-, Magenta- und Gelbfärbung. Oft sind die bevorzugten
Farbmittel, die bei dieser Erfindung verwendet werden, CI-Pigment
Blue 15:4, CI Pigment Blue 15:3, CI Pigment Red 122, CI Pigment
Yellow 74 und Ruß.
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Zusätzlich dazu
umfaßt
das in dieser Erfindung beschriebene neue Farbmittelset Farbmittel,
die Farbstoffe, Pigmente oder Kombinationen davon sein können.
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Das
neue Farbmittelset dieser Erfindung umfaßt:
- (a)
ein Terpolymer-Dispersionsmittel und ein Chinacridon,
- (b) das Terpolymer-Dispersionsmittel und ein Phthalocyanin und
- (c) das Terpolymer-Dispersionsmittel und eine Monoazoverbindung,
wobei
das Terpolymer-Dispersionsmittel synthetisiert ist aus:
wenigstens
einem Element, ausgewählt
aus der Gruppe, bestehend aus Acrylsäure und Methacrylsäure,
wenigstens
einem Element, ausgewählt
aus der Gruppe, bestehend aus mit Acrylol terminierten Polydialkylsiloxanen
und mit Methacrylol terminierten Polydialkylsiloxanen, und
wenigstens
einem Element, ausgewählt
aus der Gruppe, bestehend aus Stearylacrylat, Stearylmethacrylat, Laurylacrylat
und Laurylmethacrylat.
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Das
Chinacridon besitzt oft die Formel
wobei jedes R unabhängig ein
Wasserstoff oder eine C
1-6-Alkylgruppe ist
und jedes R
1, R
2,
R
3 und R
4 unabhängig ein
Wasserstoff, eine C
1-6-Alkylgruppe, Halogen,
eine Alkoxygruppe, eine Hydroxygruppe, eine Sulfonsäuregruppe,
eine Carbonsäuregruppe
oder eine Estergruppe ist. Bei R
1, R
2, R
3 und R
4 ist die bevorzugte Alkylgruppe eine Methylgruppe,
das bevorzugte Halogen ist Chlor und die bevorzugte Alkoxygruppe
ist eine Methoxygruppe. Besonders bevorzugt ist das bei dieser Erfindung
eingesetzte Chinacridon jedoch eines, bei dem jeder der Reste R,
R
1, R
2 und R
3 Wasserstoff ist und jeder Rest R
4 eine Methylgruppe ist (Pigment Red 122).
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Die
Chinacridone, die bei dieser Erfindung eingesetzt werden können, sind
zum Beispiel von Sun Chemical Corporation im Handel erhältlich.
Sie können
auch aus im Handel erhältlichen
Vorläufern
hergestellt werden, mit denen Reaktionen durchgeführt werden
können,
wie z. B. elektrophile aromatische Substitutionen und/oder elektrophile
aliphatische Substitutionen.
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Die
Phthalocyanine, die bei dieser Erfindung eingesetzt werden können, können substituiert
oder unsubstituiert sein. Falls sie substituiert sind, können die
Substituenten, mit denen die Verbindung substituiert sein kann,
zum Beispiel wenigstens ein Element sein, ausgewählt aus der Gruppe, bestehend
aus Sulfonsäuregruppen,
Carbonsäuregruppen
und Estergruppen.
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Das
zentrale Metallatom in den Phthalocyaninen, die bei dieser Erfindung
eingesetzt werden können, ist
nur in dem Maße
eingeschränkt,
daß es
Phthalocyanine ergibt, die als Farbmittel in Tinten verwendet werden
können.
Das Zentralatom ist oft ein Übergangsmetall
und vorzugsweise Kupfer, Eisen, Nickel oder Cobalt.
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Darüber hinaus
können
die in dieser Erfindung eingesetzten Phthalocyanine vom alpha- oder
beta-Typ sein sowie kristallisierend, nichtkristallisierend oder
nichtkristallisierend nichtausflockend sein. Besonders bevorzugt
besitzen die bei dieser Erfindung eingesetzten Phthalocyanine Kupfer
als Zentralatom, sie sind unsubstituiert und nichtkristallisierend
nichtausflockend (Pigment Blue 15:4). Wie die Chinacridone, die
bei dieser Erfindung eingesetzt werden können, sind die Phthalocyanine
zum Beispiel von Sun Chemical Company im Handel erhältlich.
Sie können
auch aus im Handel erhältlichen
Vorläufern
hergestellt werden, mit denen zum Beispiel Reaktionen wie elektrophile
aromatische Substitutionen und/oder elektrophile aliphatische Substitutionen durchgeführt wurden.
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Die
Monoazoverbindungen, die bei dieser Erfindung eingesetzt werden
können,
besitzen oft die Formel
wobei
R wie zuvor definiert ist, R
1 wie zuvor
definiert ist, jedes R
5 unabhängig ein
Wasserstoff, C
1-6-Alkyl, Halogen, eine Alkoxygruppe,
eine Hydroxygruppe, eine Sulfonsäuregruppe,
eine Carbonsäuregruppe
oder eine Estergruppe ist, R
6 ein Wasserstoff,
C
1-6-Alkyl, Halogen, eine Alkoxygruppe,
eine Hydroxygruppe, eine Sulfonsäuregruppe,
eine Carbonsäuregruppe,
eine Estergruppe oder eine Nitrogruppe ist und jedes R
7 unabhängig ein
C
1-6-Alkyl, eine Hydroxygruppe oder eine
Alkoxygruppe ist. Bei den bevorzugten Monoazoverbindungen, die bei
dieser Erfindung eingesetzt werden, ist R Wasserstoff, jedes R
1 ist Wasserstoff, jedes R
5 ist
eine Methoxygruppe, R
6 ist eine Nitrogruppe
und ein R
7 ist eine Methylgruppe und ein
R
7 ist eine Hydroxygruppe, mit der Maßgabe, daß die Methylgruppe
cis zur Azobindung steht und die Hydroxygruppe trans zur Azobindung steht
(Pigment Yellow 74).
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Die
bei dieser Erfindung eingesetzten Monoazoverbindungen sind zum Beispiel
von Sun Chemical Corporation im Handel erhältlich. Sie können auch
aus im Handel erhältlichen
Vorläufern
hergestellt werden, mit denen zum Beispiel elektrophile aromatische
Substitutionen und/oder elektrophile aliphatische Substitutionen
durchgeführt
werden können.
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Das
neue Farbmittelset dieser Erfindung kann Pigmente und/oder Farbstoffe
umfassen. Ob die Farbmittel Pigmente oder Farbstoffe sind oder nicht,
hängt von
den Substituenten am Farbmittel, von den eingesetzten Co-Lösungsmitteln
und davon ab, ob die resultierenden, aus dem neuen Farbmittelset
hergestellten Tinten wäßrig sind
oder nicht. Es wird darauf hingewiesen, daß die Farbmittel des neuen
Farbmittelsets dieser Erfindung verwendet werden können, um
wäßrige und/oder
nichtwäßrige Tintenzusammensetzungen
herzustellen, und daß die
hergestellten Tinten irgendwelche der herkömmlichen Tinten-Co-Lösungsmittel,
Dispersionsmittel und Additive, die im Stand der Technik bekannt
sind, umfassen können.
Vorzugsweise umfaßt
das Farbmittelset alle Pigmente, und die daraus hergestellten Tinten
besitzen wenigstens ein Element, ausgewählt aus der Gruppe, bestehend
aus einem mit Bishydroxy terminierten Thioether, Oxykohlenstoff,
den hierin beschriebenen bevorzugten Dispersionsmitteln und einem
C1-6-Diol, wie z. B. 1,3-Propandiol, und
die daraus hergestellten Tinten bilden daher ein Set aus Cyan-,
Magenta- und gelber Tinte, das in Tintenstrahldruckern verwendet
werden kann.
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Ein
bevorzugtes Farbmittelset gemäß der vorliegenden
Anmel dung ist ein Set, bei dem die genannte Cyan-Tinte 1,3-Propandiol
umfaßt
und die genannten Magenta- und gelben Tinten 2,2''-Thiodiethanol
umfassen.
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Das
Farbmittelverhältnis
in dem neuen, bei dieser Erfindung eingesetzten Farbmittelset ist
lediglich in dem Maße
eingeschränkt,
daß das
Verhältnis
Tinten ergeben muß,
die auf ein Substrat gedruckt werden können. Wenn das neue Farbmittelset
eingesetzt wird, um zum Beispiel Zusammensetzungen aus wenigstens
3 Tinten zu erzeugen, beträgt
das Verhältnis
von Chinacridon : Phthalocyanin : Monoazoverbindung oftmals jedoch
3,0 bis 5,0 Gewichtsprozent : 2,0 bis 4,0 Gewichtsprozent : 1,0
bis 5,0 Gewichtsprozent. Vorzugsweise beträgt das Verhältnis jedoch 4,0 Gewichtsprozent
: 3,0 Gewichtsprozent : 4,0 Gewichtsprozent. Gewichtsprozent soll,
in bezug auf die Farbmittel des neuen Farbmittelsets dieser Erfindung,
definitionsgemäß die Gewichtsprozent
des Farbmittels, bezogen auf das Gesamtgewicht der mit diesem speziellen
Farbmittel erzeugten Tintenzusammensetzung, bedeuten.
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Es
wird hier darauf hingewiesen, daß, wenn die bevorzugten Farbmittel
eingesetzt werden, um ein Farbmittelset herzustellen (C. I. Pigment
Red 122; C. I. Pigment Blue 15:4; C. I. Pigment Yellow 74), überraschenderweise
5R auf der Munsell-Farbskala erhalten wird, insbesondere in Abwesenheit
von Farbmitteln auf Benzidinbasis.
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Die
folgenden Beispiele werden zur Veranschaulichung und zum besseren
Verständnis
der Erfindung zur Verfügung
gestellt. Die Beispiele sollen keine Einschränkung des Umfangs der Erfindung
darstellen. Alle erhaltenen Produkte können durch Anwendung von im
Stand der Technik anerkannten Verfahren charakterisiert werden,
wie z. B. durch kernmagnetische Protonen- und Kohlenstoff-13-Resonanzspektroskopie.
Die optische Dichte wurde durch Verwendung eines im Handel erhältlichen
Densitometers ermittelt, und die Betriebsfähigkeit wurde durch visuelle
Analyse eines außer
Betrieb befindlichen Druckkopfes (abgedeckt und nicht abgedeckt) über einen
bestimmten Zeitraum ermittelt. Die Betriebsfähigkeit wurde auch durch visuelle
Analyse eines Druckkopfes nach der Verwendung in einem Tintenstrahldrucker
ermittelt. Die Trocknungszeiten wurden durch Beobachtung und eine
Zeitmessungsein richtung auf einer Reihe von Büropapieren ermittelt (zwischen 5
und 12). Die Munsell-Chroma-Werte wurden mit einem herkömmlichen
Reflexions-Spektrophotometer (ohne Spektralanteil) unter Verwendung
einer Ulbricht'schen
Kugel, indirekter Beleuchtung und einer gepulsten Xenon-Bogenlampe
bei einem Winkel von acht Grad zur Vertikalen der Probenoberfläche ermittelt.
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Beispiel 1
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Ein
Reaktionsgefäß wurde
mit einer Lösung
aus 22,8 g (265 mmol) Methacrylsäure,
7,84 g (8,7 mmol, MG 900) mit Monomethacryloxypropyl terminiertem
Polydimethylsiloxan, 2,95 g (8,7 mmol) Stearylmethacrylat, 2,06
g (9,9 mmol) 1-Dodecanthiol, 0,64 g (2,84 mmol) Dimethyl-2,2-azobisisobutyrat
und 100 ml Isopropylalkohol beschickt. Die resultierende Mischung
wurde mit Argon entgast (durch wiederholte Teilevakuierung, gefolgt
von der Wiederbefüllung
mit Argon mittels eines Firestone-Ventils) und anschließend 16
Stunden lang auf 70°C
erwärmt.
Man ließ die
Mischung auf etwa Raumtemperatur abkühlen und gab anschließend langsam
1,0 l Hexan unter Rühren
zu. Das resultierende feste Produkt (polymeres Dispersionsmittel)
wurde durch Vakuumfiltration isoliert und im Vakuum über Nacht
bei 80°C
getrocknet. Die Reaktionsausbeute betrug etwa 85%. Das getrocknete
polymere Dispersionsmittel (das bei dieser Erfindung bevorzugte
Dispersionsmittel) wurde durch Protonen-NMR und GPC charakterisiert.
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Eine
Stammlösung
des polymeren Dispersionsmittels wurde hergestellt, indem ein 400-ml-Becherglas auf
einer Heizplatte mit Magnetrührer
mit 40,0 g entionisiertem Wasser beschickt wurde. 12,0 g getrocknetes polymeres
Dispersionsmittel und 18,0 g 20%iges KOH wurden zu dem Becherglas
mit dem entionisierten Wasser hinzugegeben. Die resultierende Mischung
wurde etwa 2 Stunden lang auf etwa 50°C erwärmt. Der pH-Wert der Mischung
wurde durch Zugabe von 20%igem KOH auf 7,5 eingestellt. Anschließend wurde
entionisiertes Wasser zu der Mischung hinzugegeben, um das Gewicht
der resultierenden Lösung
auf 100,0 g zu bringen (12% polymeres Dispersionsmittel).
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Anschließend wurde
ein Becherglas mit 133,33 g der oben hergestellten Lösung des
polymeren Dispersionsmittels, 202,67 g entionisiertem Wasser und
64,0 g Ruß beschickt.
Die Inhalte wurden mit einem handelsüblichen Mischer verrührt. Die
resultierende Mischung wurde anschließend in eine Mühle mit
0,8 mm großen,
mit Yttrium beschichteten Zirkoniumkugeln gegeben. Die Mischung
wurde etwa 90 Minuten lang gemahlen, was zu einem Rußkonzentrat
führte.
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Ein
zweites Becherglas wurde mit 10,0 g Polyethylenglycol mit einem
massegemittelten Molekulargewicht von etwa 400 beschickt. Anschließend wurden
10,0 g 1,3-Propandiol zugegeben, während mit einem Magnetrührstab gerührt wurde.
Nach der Bildung einer homogenen Mischung wurden 61,05 g Wasser
unter Rühren
zugegeben. Zu der resultierenden Mischung wurden 0,20 g im Handel
erhältliche
Biozidlösung
mit 1,2-Benzisothiazolin-3-on unter Rühren zugegeben, was ein Tintenvehikel
ergab.
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Ein
drittes Becherglas wurde mit 18,75 g des oben hergestellten Rußkonzentrats
beschickt, und das gesamte oben hergestellte Tintenvehikel wurde
langsam unter Rühren
zugegeben. Die resultierende Zusammensetzung wurde auf 1,2 Mikrometer
filtriert, wobei eine im Handel erhältliche Druckfiltrationsapparatur
mit einer Reihe von Scheibenfiltern verwendet wurde. Die resultierende
filtrierte Lösung
ist eine im Handel erhältliche
schwarze Tintenzusammensetzung. Die schwarze Tintenzusammensetzung
hatte eine optische Dichte von etwa 1,36, eine Trocknungszeit von
etwa 48 Sekunden und annehmbare Betriebsfähigkeitseigenschaften.
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Beispiel 2
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Ein
Becherglas wurde mit 166,67 g polymerer Dispersionsmittellösung, ähnlich der
in Beispiel 1 beschriebenen und hergestellten Dispersionsmittellösung, 173,33
g entionisiertem Wasser und 60,0 g eines im Handel erhältlichen
Cyan-Pigments (Pigment Blue 15:3) beschickt, wobei mit hoher Scherkraft
gemischt wurde. Die resultierende Mischung wurde in einer Mühle mit
0,8 mm großen,
mit Yttrium beschichteten Zirkoniumkugeln etwa 4 Stunden lang gemahlen.
Die resultierende Zusammensetzung war ein Cyan-Tintenkonzentrat.
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Ein
zweites Becherglas wurde mit 10,0 g Polyethylenglycol mit einem
massegemittelten Molekulargewicht von etwa 400, 10,0 g 2,2'-Thiodiethanol, 66,47
g entionisiertem Wasser und 0,2 g im Handel erhältlicher Biozidlösung mit
1,2-Benzisothiazolin-3-on unter Rühren beschickt. Die resultierende
Zusammensetzung war ein Tintenvehikel.
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Ein
letztes Becherglas wurde mit 13,33 g des oben hergestellten Cyan-Konzentrats
beschickt und unter Rühren
mit dem gesamten in diesem Beispiel hergestellten Tintenvehikel
langsam versetzt. Die resultierende Tintenzusammensetzung war eine
hochwertige Cyan-Tintenzusammensetzung. Die hochwertige Cyan-Tintenzusammensetzung
hatte durchschnittliche Munsell-Chroma-Werte von mehr als etwa 12,0 auf einer
Reihe von Büropapieren,
eine Trocknungszeit von etwa 42 Sekunden und annehmbare Betriebsfähigkeitseigenschaften.
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Beispiel 3
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Die
Tintenzusammensetzung von Beispiel 3 wurde auf eine ähnliche
Weise wie die in Beispiel 2 beschriebene Tintenzusammensetzung hergestellt,
außer
daß 96,0
g eines im Handel erhältlichen
Magenta-Pigments (Pigment Red 122) anstelle des Cyan-Pigments mit
200,0 mg eines polymeren Dispersionsmittels, ähnlich dem in Beispiel 1 beschriebenen
und hergestellten Dispersionsmittel, vermischt wurden. Die Inhalte
wurden mit etwa 0,8 mm großen
Polystyrolkugeln anstelle von mit Yttrium beschichteten Zirkoniumkugeln
in einer Mühle
gemahlen, was ein Magenta-Tintenkonzentrat ergab.
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Ein
zweites Becherglas wurde mit 9,0 g Polyethylenglycol mit einem Molekulargewicht
von etwa 400, 12,0 g 2,2'-Thiodiethanol,
9,0 g Glycerin, 94,7 g entionisiertem Wasser und 0,3 g eines im
Handel erhältlichen Biozids
(1,2-Benzisothiazolin-3-on) beschickt. In einem letzten Becherglas
wurde das Vehikel langsam zu 25 g des Magenta-Tintenkonzentrats
zugegeben und damit verrührt.
Die nach dem Rühren
resultierende Zusammensetzung ist eine hochwertige Magenta-Tintenzusammensetzung.
Die hochwertige Magenta-Tintenzusammensetzung hatte durchschnittliche
Munsell-Chroma-Werte
von mehr als etwa 12,0 auf einer Reihe von Büropapieren, eine Trocknungszeit
von etwa 42 Sekunden und annehmbare Betriebsfähigkeitseigenschaften.
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Beispiel 4
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Die
Tintenzusammensetzung von Beispiel 4 wurde auf eine ähnliche
Weise wie die in Beispiel 1 beschriebene Tintenzusammensetzung hergestellt,
außer
daß 75,0
g polymere Dispersionsmittellösung,
78,0 g entionisiertes Wasser und 27,0 g im Handel erhältliches
Gelbpigment (Pigment Yellow 74) eingesetzt und durch Mischen mit
hoher Scherkraft vermischt wurden. Die resultierende Mischung wurde
in einer Reibmühle mit
1,25 mm großen,
mit Yttrium beschichteten Zirkoniumkugeln etwa 12 Stunden lang gemahlen.
Das resultierende Produkt wurde nach dem Mahlen mit 96,62 g entionisiertem
Wasser unter Rühren
vereint, um ein Gelbtintenkonzentrat zu ergeben.
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Ein
zweites Becherglas wurde mit 15,0 g Polyethylenglycol mit einem
massegemittelten Molekulargewicht von etwa 400, 15,0 g 2,2'-Thiodiethanol, 96,92
g entionisiertem Wasser, 0,3 g im Handel erhältlicher Biozidlösung mit
1,2-Benzisothiazolin-3-on unter Rühren mit einem Rührstab vermischt.
Die resultierende Mischung wurde gerührt, während 23,08 g des Gelbkonzentrats
langsam zugegeben wurden. Nach dem Rühren war die resultierende
Zusammensetzung eine hochwertige Gelbtintenzusammensetzung. Die
hochwertige Gelbtintenzusammensetzung hatte durchschnittliche Munsell-Chroma-Werte
von mehr als etwa 11,0 auf einer Reihe von Büropapieren, eine Trocknungszeit
von etwa 48 Sekunden und annehmbare Betriebsfähigkeitseigenschaften.
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Beispiel 5
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Die
Tinte von Beispiel 5 wurde auf eine ähnliche Weise wie die in Beispiel
2 hergestellt, außer
daß Pigment
Blue 15:4 anstelle von Pigment Blue 15:3 eingesetzt wurde.
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Beispiel 6
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Die
Tinte von Beispiel 6 wurde auf eine ähnliche Weise wie die in Beispiel
5 beschriebene Tinte hergestellt, außer daß 10,0 g 1,3-Propandiol anstelle
von 2,2'-Thiodiethanol
verwendet wurden.