DE69823664T2 - Anhängekupplung und anhänger - Google Patents

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Description

  • HINTERGRUND DER ERFINDUNG
  • 1. Gebiet der Erfindung
  • Die vorliegende Erfindung betrifft allgemein Anhängerkupplungen und Anhänger und spezieller eine Anhängerkupplungsanordnung und einen Anhänger für ein Kraftfahrzeug.
  • 2. Beschreibung des Standes der Technik
  • Häufig werden Anhänger in Verbindung mit Kraftfahrzeugen benutzt. Die Anhänger werden an einer Rückseite des Kraftfahrzeugs befestigt. Ein Beispiel eines solchen Anhängers ist im U.S. Patent Nr. 1,234,788 an Milner offenbart. Dieser patentierte Anhänger weist einen Körper mit zwei im Abstand angeordneten Stangen an seinem vorderen Ende auf, die an einem hinteren Ende eines Kraftfahrzeugs befestigt werden. Der Anhänger schließt auch vier Räder an den Ecken eines Körpers ein, die in Gabeln gelagert sind, welche wiederum in Gehäusen oder Lagern gelagert sind, die am Körper befestigt sind.
  • Das U.S. Patent Nr. 3,033,593 an Zaha offenbart eine Anhängerkupplungsanordnung, welche die Verwendung von drei Anhängerkupplungspunkten und lenkbaren Rädern einschließt. Diese Anhängerkupplungsanordnung ist schwer zu bedienen. Spezieller ist es schwer, den mittleren Anhängerkupplungspunkt mit dem Kraftfahrzeug zu verbinden, während die äußeren zwei Anhängerkupplungspunkte, die mit dem Kraftfahrzeug verbunden werden sollen, richtig ausgerichtet werden. Infolgedessen machen der Anhänger und das Kraftfahrzeug eine richtige Ausrichtung erforderlich. Daher gibt es auf dem Fachgebiet Bedarf für eine Anhängerkupplungsanordnung und einen Anhänger, die für die Verbindung des Anhängers mit einem Kraftfahrzeug ohne perfekte Ausrichtung dazwischen sorgen.
  • Das U.S. Patent Nr. 2,570,482 beschreibt einen Vorderradstützfuß für Anhänger mit einem auf zwei Rädern abgestützten Hauptquerrahmenträger, wobei die Räder mittels einer Achse verbunden sind. Der Stützfuß wird am Zugwagen zuerst mittels einen mittigen Kugelgelenks angehängt, und dann werden an jeder Seite des Stützfußes zwei Stangen mittels Druckfedern in elastischen Kontakt mit dem hinteren Stoßfänger des Fahrzeugs geschoben.
  • Das U.S. Patent Nr. 5,478,124 beschreibt eine langgestreckte Stoßfängerrolle, die sich frei um eine Längsachse drehen kann, wobei sie angepasst ist, um sie am vorderen Ende eines Fahrzeugs zu befestigen, um das Schieben eines anderen Fahrzeugs zu erleichtern.
  • ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
  • Es ist daher ein Ziel der vorliegenden Erfindung, eine neue und verbesserte Anhängerkupplungsanordnung zum Verbinden eines Anhängers mit einem Kraftfahrzeug bereitzustellen.
  • Es ist anderes Ziel der vorliegenden Erfindung, eine Anhängerkupplungsanordnung mit einer Einpunktverbindung zwischen einem Anhänger und einem Kraftfahrzeug bereitzustellen.
  • Gemäß der vorliegenden Erfindung wird eine Anhängerkupplungs- und Anhängeranordnung gemäß Anspruch 1 bereitgestellt.
  • Vorzugsweise schließt die Anordnung ein:
    eine Adapterkonstruktion, die ein vertikal ausgerichtetes, mit dem Befestigungselement verbundenes Aufnahmerohr einschließt, wobei das Aufnahmerohr ein oberes Ende und ein unteres Ende aufweist; und
    einen Gleitring zur Verbindung mit einem Anhänger und das Aufnahmerohr umgebend, sowie eine Feder, die sich um das Aufnahmerohr herum erstreckt und benachbart zum Gleitring angeordnet ist, wobei der Gleitring zwischen dem oberen Ende und dem unteren Ende entlang des Aufnahmerohrs vertikal beweglich ist, um dem Anhänger einen ersten Beweglichkeitsgrad zu liefern, wenn er mittels des Befestigungselements an der Anhängerkupplungsaufnahme befestigt ist, und um eine vertikale Achse des Aufnahmerohrs drehbar ist, um dem Anhänger einen zweiten Beweglichkeitsgrad zu liefern, wenn er mittels des Befestigungselements an der Anhängerkupplungsaufnahme befestigt ist.
  • Weiter schließt die Anhängerkupplungsanordnung eine Schwenkzunge ein, die sich am Gleitring befestigen lässt. Die Schwenkzunge schließt ein distales Ende ein und ist um eine Längsachse drehbar, um einen zweiten Beweglichkeitsgrad zu liefern.
  • Zusätzlich ist die vorliegende Erfindung ein Anhänger, der einen Rahmen und mindestens zwei mit dem Rahmen wirkverbundene Räder einschließt. Der Anhänger schließt auch Mittel zum Verlängern einer Länge des Anhängers und zum Kippen des Rahmens ein.
  • Ein Vorteil der vorliegenden Erfindung besteht darin, dass eine neue und verbesserte Anhängerkupplungsanordnung bereitgestellt wird, um einen Anhänger mit einem Kraftfahrzeug zu verbinden. Ein anderer Vorteil der vorliegenden Erfindung besteht darin, dass die Anhängerkupplungsanordnung eine federnd angebrachte Einpunkt-Nahkupplungsausführung ist, die sich mit begrenzter Anstrengung mit einem Kraftfahrzeug verbinden lässt, ungeachtet von sowohl der Neigung oder der Kontur der Oberfläche, welche sie trägt. Noch ein anderer Vorteil der vorliegenden Erfindung besteht darin, dass die Anhängerkupplungsanordnung leichter zu benutzen und vielseitiger ist. Noch ein anderer Vorteil der vorliegenden Erfindung besteht darin, dass ein neuer und verbesserter Anhänger mit lenkbaren Rädern bereitgestellt wird, die eine Antidrehabbremsung aufweisen, für wenn sich die Räder in der Luft befinden, und imstande ist, Lasten zu tragen. Ein weiterer Vorteil der vorliegenden Erfindung besteht darin, dass der Anhänger arretierbare Beine aufweist, die imstande sind einen geparkten Anhänger in einer ebenen oder angewinkelten Position abzustützen oder den Anhänger passiv aufzubocken, um eine Radreparatur zu erlauben. Noch ein weiterer Vorteil der vorliegenden Erfindung besteht darin, dass der Anhänger leicht in einen konventionellen extra langen Zugstangenanhänger mit nicht lenkbaren Rädern konvertierbar ist. Noch ein weiterer Vorteil der vorliegenden Erfindung besteht darin, dass sich der Anhänger kippen lässt.
  • Andere Ziele, Merkmale und Vorteile der vorliegenden Erfindung werden mühelos ersichtlich, da dieselbe nach dem Lesen der nachfolgenden Beschreibung bei Betrachtung in Verbindung mit den begleitenden Zeichnungen besser verständlich wird.
  • KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
  • 1 ist eine Seitenansicht einer Anhängerkupplungsanordnung und eines Anhängers gemäß der vorliegenden Erfindung, dargestellt in Wirkbeziehung mit einem Kraftfahrzeug.
  • 2 ist eine perspektivische Ansicht der Anhängerkupplungsanordnung und des Anhängers aus 1.
  • 3 ist eine Draufsicht auf die Anhängerkupplungsanordnung und den Anhänger aus 1.
  • 4 ist eine perspektivische Ansicht der Anhängerkupplungsanordnung aus 1.
  • 5A ist eine Draufsicht auf ein Rad für den Anhänger aus 1.
  • 5B ist eine Seitenansicht des Rades für den Anhänger aus 1.
  • 5C ist eine Seitenansicht des Rades für den Anhänger aus 1.
  • 6 ist eine bruchstückhafte Ansicht eines Teils des Anhängers aus 1.
  • 7 ist eine Seitenansicht der Anhängerkupplungsanordnung und des Anhängers aus 1, die den Anhänger mit Seitenwänden und einem selbstaufbockenden Bein zur Radreparatur zeigt.
  • 8 ist eine Seitenansicht der Anhängerkupplungsanordnung und des Anhängers aus 1, die den Anhänger mit Seitenwänden in Phantomdarstellung und zum Zugang zu einem inneren hinteren Ende des Kraftfahrzeugs verlängert zeigt.
  • 9 ist eine Seitenansicht der Anhängerkupplungsanordnung und des Anhängers aus 1, die den Anhänger mit. umgedrehten Rädern und gekippt zeigt.
  • BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORM(EN)
  • Bezug nehmend auf 1, ist dort eine Ausführungsform einer Anhängerkupplungsanordnung 10 gemäß der vorliegenden Erfindung in Wirkverbindung mit einem Anhänger veranschaulicht, gemäß der vorliegenden Erfindung und allgemein bei 12 dargestellt. Die Anhängerkupplungsanordnung 10 gestattet es, den Anhänger 12 an ein Kraftfahrzeug anzuhängen oder mit diesem zu verbinden, das allgemein bei 14 angezeigt ist. Es sollte ersichtlich sein, dass der Anhänger 12 vom Flachbett-, Kastenaufbau- oder Wohnwagen-Typ oder dergleichen sein kann. Es sollte auch ersichtlich sein, dass der Anhänger mit einer Vorderseite des Kraftfahrzeugs 14 verbunden werden kann, um den Anhänger 12 zu schieben, oder mit einer Rückseite des Kraftfahrzeugs 14 verbunden werden kann, um den Anhänger 12 zu ziehen.
  • Bezug nehmend auf die 1 bis 3 schließt der Anhänger 12 einen allgemein rechteckigen Rahmen 15 ein, der aus einem Metall oder einem anderen starren Material gefertigt ist, das für die Zwecke des Anhängers 12 geeignet ist. Der Rahmen 15 schließt zwei längs verlaufende Seitenträger 15a und zwei quer verlaufende Stirnträger 15b ein. Der Rahmen 15 schließt eine Mehrzahl von Querträgern 16 ein, die sich zwischen den Seitenträgern 15a erstrecken. Bei einer Ausführungsform verlaufen die Querträger 16 allgemein senkrecht zu den Seitenträgern 15a. Der Rahmen 15 schließt eine Mehrzahl von Führungen 17 ein, die sich von jedem der Querträger 16 aus nach unten erstrecken. Der Rahmen 15 schließt eine Längenverstellvorrichtung 18 zur Erstreckung durch die Führungen 17 ein, um es der Längenverstellvorrichtung 18 zu ermöglichen, den Anhänger 12 in einer noch zu beschreibenden Art und Weise zu verlängern.
  • Bezug nehmend auf die 1, 3 und 5A bis 5C schließt der Anhänger 12 auch eine Mehrzahl von Rädern 20 ein, die sich vom Rahmen 15 aus nach unten zu erstrecken. Jedes Rad 20 ist mittels einer Achse 21 drehbar mit einem abgewinkelten Bein 22 verbunden, das sich vom Rahmen 15 aus nach unten zu erstreckt. Das abgewinkelte Bein 22 ist an einer Aufhängung 24 in Form einer Blattfeder montiert, die mittels Halterungen 25 am Rahmen 15 montiert ist. Das abgewinkelte Bein 22 und das Rad 20 lassen sich durch einen Schwenkmechanismus 26 drehen. Der Schwenkmechanismus 26 weist einen Bolzen 27 auf, der an dem abgewinkelten Bein 22 befestigt ist und sich durch ein Gehäuse 28 erstreckt. Ein Querträger 29 ist an dem Gehäuse 28 und der Aufhängung 24 befestigt und erstreckt sich zwischen einem Paar von Rädern 20 quer über den Rahmen 15. Der Schwenkmechanismus 26 schließt auch ein Gehäuse 29 und eine Unterlageplatte 31 sowie eine am Bolzen 27 befestigte Kronenmutter 32 ein. Der Anhänger 12 schließt auch eine verstellbare Reibdruck-Antidrehbremse 30 ein. Die Bremse 30 kann von einer beliebigen Art sein und ist vorzugsweise ein hydraulischer Bremszylinder, der aus einer mit einer Quelle (nicht dargestellt) verbundenen Leitung 30a Fluiddruck erhält. Die Bremse 30 dient dazu, die Drehung des Rades 20 zu verlangsamen oder anzuhalten, wenn sich das Rad 20 in der Luft befindet, zum Beispiel beim Fahren mit hoher Geschwindigkeit auf unebenen Straßen. Die Bremse 30 kann auch mechanisch, elektrisch oder pneumatisch aktiviert werden. Es sollte ersichtlich sein, dass es der Schwenkmechanismus 26 erlaubt, dass das Rad 20 lenkbar ist, solange ein merklicher Druck zwischen der Straßen- oder Bodenoberfläche und den Reifen der Räder 20 vorhanden ist. Es sollte auch ersichtlich sein, dass der Schwenkmechanismus 26 blockiert werden kann, um eine Lenkung des Rades 20 zu verhindern. Es sollte weiter ersichtlich sein, dass das Rad 20 ein Einzelrad oder ein Doppelrad sein kann, das innerhalb oder außerhalb des Rahmens 15 angeordnet ist.
  • Der Anhänger 12 schließt weiter ein Paar hintere Beine 33 ein, die schwenkbar an einem Stirnträger 34 des Rahmens 15 befestigt sind. Die Beine 33 können nach unten geschwenkt werden, um mit dem Boden in Eingriff zu treten, so dass die Räder 20 zur Reparatur oder zum Austausch entfernt werden können, wie in 7 dargestellt. Der Anhänger 12 schließt auch ein Paar vordere Beine 35 (eines dargestellt) ein. Das vordere Bein 35 und die hinteren Beine 33 können so konstruiert sein, dass ihre Längen verstellbar sind. Das vordere Bein 35 schließt ein Aufnahmerohr 36 und ein durch dieses hindurch telekopierbares Einsteckrohr 27 ein. Eine Mehrzahl von Öffnungen oder Löchern 38 erstrecken sich sowohl durch das Aufnahmerohr 36 und das Einsteckrohr 37, wobei ein Bolzen (nicht dargestellt) in eines von der Mehrzahl von Löchern 38 eingeführt werden kann, um das Einsteckrohr 37 in Bezug zum Aufnahmerohr 36 festzuhalten, um eine gewünschte Länge des vorderen Beins 35 einzurichten. Es sollte ersichtlich sein, dass die hinteren Beine 33 in einer ähnlichen Weise verstellt werden können.
  • Bezug nehmend auf 4, wird die Anhängerkupplungsanordnung 10 verwendet, um den Anhänger 12 mit dem Kraftfahrzeug 14 zu verbinden. Die Anhängerkupplungsanordnung 10 schließt ein Querrohr 40 ein, das durch Tragarme oder Flansche 41 mit einem Rahmen 42 des Kraftfahrzeugs 14 verbunden wird. Die Flansche 41 werden am Querrohr 40 durch geeignete Mittel befestigt, wie Schweißen, und am Rahmen 42 durch geeignete Mittel, wie Befestigungselemente (nicht dargestellt). Das Querrohr 40 schließt eine Anhängerverbinder- oder Anhängerkupplungsaufnahme 44 ein.
  • Die Anhängerkupplungsanordnung 10 schließt ein Anhängerkupplungsrohr 46 ein, das in die Anhängerkupplungsaufnahme 44 eingeführt und von dieser aufgenommen wird. Das Anhängerkupplungsrohr 46 lässt sich an der Anhängerkupplungsaufnahme 44 sichern. Bei einer Ausführungsform wird das Anhängerkupplungsrohr 46 an der Anhängerkupplungsaufnahme 44 unter Verwendung eines Bolzens gesichert, der allgemein bei 48 dargestellt ist. Der Bolzen 48 schließt einen runden Griff 50 und eine Feder 52 ein. Sobald sich das Anhängerkupplungsrohr 56 in Bezug zur Anhängerkupplungsaufnahme 44 in Position befindet, wird der Bolzen 48 sowohl durch die Anhängerkupplungsaufnahme 44 und das Anhängerkupplungsrohr 46 hindurch geschoben. Der Bolzen 48 wird ganz durchgeschoben, so dass die Feder 52 gegen eine Seite der Anhängerkupplungsaufnahme 44 zusammengedrückt wird. Der Griff 50 wird dann um einhundertachtzig Grad (180°) gedreht, und die Schwerkraft bewirkt, dass sich das schwenkbare Ende 54 senkrecht zum Rest des Bolzens 48 ausrichtet. Die Feder 52 drückt das schwenkbare Ende 54 gegen die Seite der Anhängerkupplungsaufnahme 44, wobei das Anhängerkupplungsrohr 46 wirksam mit der Anhängerkupplungsaufnahme 44 verriegelt wird.
  • Die Anhängerkupplungsanordnung 10 schließt auch eine Adapterkonstruktion 56 ein, die am Anhängerkupplungsrohr 46 befestigt ist. Die Adapterkonstruktion 56 schließt ein Aufnahmerohr 58 ein, das am Anhängerkupplungsrohr 46 durch geeignete Mittel, wie Schweißen, befestigt wird. Bei einer Ausführungsform erstreckt sich das Aufnahmerohr 58 senkrecht zum Anhängerkupplungsrohr 46 und kann entsprechend dem Bedürfnis von der Fahrzeughöhe her nach oben oder unten weisen. Das Aufnahmerohr 58 schließt ein erstes Ende 60 und zweites Ende 62 ein.
  • Die Adapterkonstruktion 56 schließt auch einen Gleitring 64 ein, der das Aufnahmerohr 58 umgibt. Der Gleitring 64 ist entlang des Aufnahmerohrs 58 zwischen dem ersten Ende 60 und dem zweiten Ende 62 beweglich. Der Gleitring 64 liefert einen ersten Beweglichkeitsgrad für die Längenverstellvorrichtung 18 und, noch wichtiger, für den Anhänger 12, wenn er mittels des Anhängerkupplungsrohrs 46 an der Anhängerkupplungsaufnahme 44 angehängt werden soll. Es sollte ersichtlich sein, dass sich der Gleitring 64 um ungefähr einhundertzwanzig Grad (120°) nach rechts oder links drehen kann, was in Kombination mit der Bolzenverbindung 74, 78 und der Fähigkeit des Gleitrings 64, sich vertikal auf dem Aufnahmerohr 58 zu bewegen, eine getrennte vertikale Bewegung des Kraftfahrzeugs 14 und des Anhängers 12 erlaubt.
  • Die Adapterkonstruktion 56 schließt mindestens eine Feder 66 ein, die sich angrenzend an den Gleitring 64 um das Aufnahmerohr 56 herum erstreckt. Bei einer Ausführungsform erstreckt sich eine zweite Feder 68 angrenzend an die andere Seite des Gleitrings 64 um das Aufnahmerohr 58 herum. Zwei Bolzen 70 erstrecken sich durch das Aufnahmerohr 58 hindurch, wobei sie Anschläge für die Federn 66 liefern, so dass sich der Gleitring 64 nicht an einem bestimmten Teil des Aufnahmerohrs 58 vorbei verschiebt. Derjenige Teil des Aufnahmerohrs 58, in dem sich der Gleitring 64 verschieben soll, wird durch die Höhe des Anhängers 12 in Bezug zur Höhe des Querrohrs 40 und/oder der Anhängerkupplungsaufnahme 44 bestimmt. Jeder der zwei Bolzen 70 schließt einen magnetischen Kragen 72 ein, der auch als Federsitz in der Nähe eines Griffs 73 desselben dient. Bei einer Ausführungsform schließt der Bolzen 60 ein Paar Arretierungen (nicht dargestellt) ein, die mit den Rändern des Aufnahmerohrs 58 in Eingriff treten. Die beiden Federn 66, 68 drücken die Ränder des Aufnahmerohrs 58 in die Arretierungen, wobei der Bolzen 70 in Position blockiert wird. Der Gleitring 64 schließt ein Flansch 74 ein, der sich aus dem Gleitring 64 heraus erstreckt. Die Längenverstellvorrichtung 18 schließt eine Schwenkzunge 76 ein, die mittels eines anderen Bolzens 48 am Gleitring 64 und speziell am Flansch 74 des Gleitrings 64 abnehmbar befestigbar ist. Die Schwenkzunge 76 schließt ein distales Ende 78 ein und ist um eine Längsachse 80 drehbar, um einen zweiten Beweglichkeitsgrad zu liefern. Daher erlaubt eine Schwenkzunge 76 eine separate Kippbewegung des Kraftfahrzeugs 14 und des Anhängers 12 von Seite zu Seite und gestattet es, den Anhänger 12 mit dem Kraftfahrzeug 14 zu verbinden, wenn der Boden uneben ist. Es sollte ersichtlich sein, dass es die Kombination des Gleitrings 64 mit dem durchbohrten Flansch 74 und dem distalen Ende 78 mit der Schwenkzunge 76 ermöglicht, den Anhänger auf unebenen Boden anzukuppeln.
  • Die Schwenkzunge 76 schließt einen Schwenkbolzen 81 ein, der sich senkrecht zur Längsachse 80 durch sie hindurch erstreckt, was es ermöglicht, dass sich das distale Ende 78 um die Längsachse 80 dreht, was einen dritten Freiheitsgrad liefert. Wie man in 4 sehen kann, ist das distale Ende 78 der Schwenkzunge 76 um den Schwenkbolzen 81 schwenkbar, was es erlaubt, den Anhänger 12 mit dem Kraftfahrzeug 14 zu verbinden, wenn der Anhänger 12 und das Kraftfahrzeug 14 nicht perfekt ausgerichtet sind. Die Kombination der Schwenkzunge 76 und der Längenverstellvorrichtung 18 gestattet das Ankuppeln sogar, obwohl sich das Kraftfahrzeug 14 und der Anhänger 12 in seitlicher und horizontaler Richtung in einem gewissen Abstand befinden. Eine Feder 82 drückt einen Anschlagkragen 84 über den Schwenkbolzen 81, was die Schwenkzunge 76 daran hindert, sich um den Schwenkbolzen 81 zu drehen, falls dies nicht so von der Bedienungsperson des Kraftfahrzeugs 14 gewünscht wird. Es sollte ersichtlich sein, dass ein anderer Schwenkbolzen (nicht dargestellt) vor dem Schwenkbolzen 81 angeordnet und horizontal ausgerichtet sein kann, um eine größere Vertikalbewegung des distalen Endes 78 zu ermöglichen, falls gewünscht.
  • Die Anhängerkupplungsanordnung 10 schließt mindestens ein Stoßfängerrohr 86 ein, das sich auf beiden Seiten der Anhängerkupplungsaufnahme 44 aus dem Querrohr 40 heraus erstreckt, so dass sie in Abstandsbeziehung zum Anhängerkupplungsrohr 46 angeordnet sind. Bei einer Ausführungsform befindet sich auf jeder Seite des Anhängerkupplungsrohrs 46 mindestens ein Stoßfängerrohr 86. Das Stoßfängerrohr 86 ist mittels eines Flanschs 86a mit einer Mehrzahl von Öffnungen 86b sowie eines sich durch die Öffnungen 86b im Flansch 86a und im Stoßfängerrohr 86 erstreckenden Befestigungselements 86c vertikal verstellbar. Der Flansch 86a ist Teil eines noch zu beschreibenden horizontalen Adapters 90. Aus dem Anhänger 12 heraus erstreckt sich beiderseits des Anhängerkupplungsrohrs 46 eine Rolle oder ein Gleiter 88, die/der gegen das Stoßfängerrohr 86 anschlägt. In Abhängigkeit von der Relativposition des Anhängers 12 in Bezug zum Kraftfahrzeug 14 rollt die Rolle 88 das Stoßfängerrohr 86 hinauf und hinab. Die Relativposition verändert sich wegen der Aufhängung 24 und der Aufhängung (nicht dargestellt) des Kraftfahrzeugs 14, die unterschiedliche Ansprechverhalten gegenüber unebenem Boden aufweisen, während sie sich darüber hinweg bewegen. Die Relativposition kann auch dem unebenen Boden selbst zuzuschreiben sein. Wenn die Räder 20 lenkbar sein sollen, muss die Schnittstelle zwischen den Rollen 88 und dem Stoßfängerrohr 86 beiderseits des Anhängerkupplungsrohrs 46 vorhanden sein. Die Rollen 88 sind mit dem Rahmen 15 des Anhängers 12 mit den vorderen Beinen 38 verbunden. Es sollte ersichtlich sein, dass der Berührungspunkt zwischen dem Stoßfängerrohr 86 und der Rolle 88 sowohl in vertikaler und seitlicher Richtung mit dem Bolzenpunkt ausgerichtet sein muss, der den Flansch 74 und das distale Ende 78 verbindet, um es zu ermöglichen, dass sich der Anhänger 12 unabhängig vom Kraftfahrzeug 14 beugt. Es sollte auch ersichtlich sein, dass die Rolle 88 am Kraftfahrzeug 14 befestigt und das Stoßfängerrohr 86 am Anhänger 12 befestigt sein kann.
  • Die Stoßfängerrohre 86 sind mit einem horizontalen Adapter 90 mit dem Querrohr 40 verbunden. Der horizontale Adapter 90 legt die Abstandsbeziehung zwischen dem Stoßfängerrohr 86 und dem Anhängerkupplungsrohr 46 fest. Bei einer Ausführungsform ist der horizontale Adapter 90 ein Rohr, das sich ins Innere des Querrohrs 40 einführen lässt. Der horizontale Adapter 90 und das Querrohr 40 weisen eine Mehrzahl von Öffnungen 91a auf, um eine seitliche Verstellung dazwischen zu erlauben. Es sollte ersichtlich sein, dass Befestigungselemente 91b, wie Bolzen, durch ein entsprechendes Paar von Öffnungen 91a hindurchtreten, um den horizontalen Adapter 90 und das Querrohr 40 einander zu befestigen.
  • Bezug nehmend auf die 2, 5, 6, 8 und 9 schließt die Längenverstellvorrichtung 18 ein Einsteckrohr 92 ein, das teleskopierbar innerhalb eines Aufnahmerohrs 94 angeordnet und verschiebbar darin aufgenommen ist. Das Einsteckrohr 92 ist an der Schwenkzunge 76 befestigt, und das Aufnahmerohr 94 ist mittels eines Bolzens 95 an einem Ende an den Führungen 17 am hinteren Ende des Rahmens 15 befestigt. Die Längenverstellvorrichtung 18 schließt mindestens eine Zunge 96 zur Verstellung des Einsteckrohrs 92 in Bezug zum Aufnahmerohr 94 ein. Eine Zunge 96a geht knapp unterhalb von der Längenverstellvorrichtung 18 durch die vorderen Zungenführungen 17, um zu verhindern, dass das Bett des Anhängers 12 kippt. Eine andere Zunge 96b ist ein quer verlaufendes Element zum Eingriff mit Löchern oder Öffnungen 97, die sich längs des Einsteckrohrs 92 und des Aufnahmerohrs 94 erstrecken. Die Zunge 96a schließt ein Gehäuse 98 ein, das an einem vorderen Ende des Rahmens 15 befestigt ist. Die Zunge 96b schließt ein Gehäuse 98 ein, das am Aufnahmerohr 94 befestigt ist. Jede Zunge schließt eine innerhalb des Gehäuses 98 angeordnete Feder 99 und eine am Gehäuse 98 befestigte erste Federführung 100 sowie eine an der Zunge 96' an jedem Ende der Feder 99 befestigte zweite Federführung 102 ein. Ein Ende des Gehäuses 100 und ein Teil der Zunge 96 können zusammenwirkende Verriegelungsschlitze 104 enthalten, um es zu ermöglichen, die Zunge 96 in Bezug zum Gehäuse 100 an ihrem Platz zu verriegeln. Es sollte ersichtlich sein, dass sich die Längenverstellvorrichtung 18 frei bewegen kann, wenn sich die Zunge 96b im Verriegelungsschlitz 104 befindet.
  • Die Zunge 96 schließt auch einen Griff 106 und eine Warnanzeige 108 an einem Ende ein, um es zu ermöglichen, die Zunge 96 quer zu bewegen und um anzuzeigen, dass die Zunge 96 aus dem Einsteckrohr 92 und dem Aufnahmerohr 94 ausgerückt worden ist. Wenn dies erfolgt, kann das Einsteckrohr 92 in Bezug zum Aufnahmerohr 94 längsverstellt werden, wie in 8 dargestellt, um das Anhängen des Anhängers 12 am Kraftfahrzeug 14 zu erleichtern oder um einen Zugang zu einem inneren hinteren Ende des Kraftfahrzeugs 14 zuzulassen, oder um einen Anhänger mit langer Zugstange (nicht dargestellt) zu bilden. Wie oben angegeben, geht die Zunge 96a knapp unterhalb von der Längenverstellvorrichtung 18 durch die vorderen Führungen 17. Wenn die Zunge 96a und der Verriegelungsschlitz 104 im Eingriff sind, lässt sich das Bett des Anhängers 12 frei kippen. Es sollte ersichtlich sein, dass die Räder 20 zum Rahmen 15 umgedreht werden können, um den Rahmen in Bezug zur Längenverstellvorrichtung 18 zu kippen. Es sollte auch ersichtlich sein, dass jegliche Art von Anhängerkupplung, wie ein Schwenkbolzen, eine Kugelkupplung, ein Gelenkbolzen, eine flexible Zunge, eine Kabelzunge oder ein fünftes Rad, mit dem Anhänger 12 kompatibel ist, wenn die obigen Anforderungen erfüllt sind.
  • Sobald im Betrieb das Kraftfahrzeug 14 und der Anhänger 12 miteinander verbunden sind, sich sämtliche Bolzen und Zungen 84, 96a und 96b an ihrem Platz befinden, und sich das Kraftfahrzeug 14 in Bewegung befindet, besitzt die Schwenkzunge 76 eine drehende Beweglichkeit um die Längsachse der Längenverlängerungsvorrichtung 18, nachdem sie mittels der Arretierbuchse 84 verriegelt worden ist. Der Gleitring 64 besitzt eine Beweglichkeit, die von den Federn 66 und 68 in vertikaler Richtung zugelassen wird, in Kombination mit derjenigen, die von dem Bolzen zugelassen wird, der das distale Ende 78 und den Ringflansch 74 verbindet. Sobald einmal nahe gekuppelt ist, ist die Drehbewegung des Gleitrings 64 auf einige Grad beschränkt.
  • Die vorliegende Erfindung ist in einer beispielhaften Art und Weise beschrieben worden. Es versteht sich, dass die Terminologie, die benutzt worden ist, statt in der Art von Worten der Beschränkung in solchen der Beschreibung sein soll.
  • Viele Abwandlungen und Veränderungen der vorliegenden Erfindung sind im Licht der obigen Lehren möglich. Daher kann die vorliegende Erfindung innerhalb des Umfangs der beigefügten Ansprüche anders als speziell beschrieben ausgeführt werden.

Claims (10)

  1. Anhängerkupplungs- und Anhängeranordnung, umfassend: einen Anhänger (12); eine Anhängerkupplungsaufnahme (44), die an einem Kraftfahrzeug montierbar ist, um ein Befestigungselement (46) aufzunehmen, wobei das Befestigungselement am Anhänger vorgesehen ist und an der Anhängerkupplungsaufnahme befestigbar ist; mindestens ein Stoßfängerrohr (86), das zur Befestigung an einem von dem Fahrzeug und dem Anhänger auf jeder Seite der Anhängerkupplungsaufnahme an einer seitlich davon versetzten Stelle angepasst ist; und mindestens eine Rolle (88), die zur Befestigung an dem anderen von dem Anhänger und dem Fahrzeug auf jeder Seite der Anhängerkupplungsaufnahme und zum Anschlagen gegen einen besagten jeweiligen Stoßfänger angepasst ist; dadurch gekennzeichnet, dass wegen der Berührung zwischen mindestens einer jeweiligen Rolle und einem Stoßfängerrohr der Anhänger am Verschwenken in Bezug zum Fahrzeug gehindert wird, wenn das Befestigungselement an der Anhängerkupplungsaufnahme befestigt ist.
  2. Anordnung nach Anspruch 1, einschließend: eine Adapterkonstruktion (56), die ein vertikal ausgerichtetes, mit dem Befestigungselement verbundenes Aufnahmerohr (58) einschließt, wobei das Aufnahmerohr ein oberes Ende und ein unteres Ende aufweist; und einen Gleitring (64) zur Verbindung mit einem Anhänger und das Aufnahmerohr umgebend, sowie eine Feder (66), die sich um das Aufnahmerohr herum erstreckt und benachbart zum Gleitring angeordnet ist, wobei der Gleitring zwischen dem oberen Ende und dem unteren Ende entlang des Aufnahmerohrs vertikal beweglich ist, um dem Anhänger einen ersten Beweglichkeitsgrad zu liefern, wenn er mittels des Befestigungselements an der Anhängerkupplungsaufnahme befestigt ist, und um eine vertikale Achse des Aufnahmerohrs drehbar ist, um dem Anhänger einen zweiten Beweglichkeitsgrad zu liefern, wenn er mittels des Befestigungselements an der Anhängerkupplungsaufnahme befestigt ist.
  3. Anordnung nach Anspruch 2, einschließend eine am Gleitring befestigbare ausfahrbare Schwenkzunge (76), wobei die Schwenkzunge ein distales Ende einschließt und um eine Längsachse drehbar ist, um dem Anhänger einen dritten Beweglichkeitsgrad zu liefern.
  4. Anordnung nach Anspruch 3, bei der die Schwenkzunge einen Schwenkbolzen (81) einschließt, der sich senkrecht zur Längsachse durch sie hindurch erstreckt, wobei er es gestattet, dass sich das distale Ende um die Längsachse dreht.
  5. Anordnung nach Anspruch 4, einschließend einen um die Schwenkzunge herum angeordneten Anschlagkragen (84) und eine Feder (82), um den Anschlagkragen über den Schwenkbolzen zu drücken, um dem Drehen der Schwenkzunge um den Schwenkbolzen einen Widerstand entgegenzusetzen.
  6. Anordnung nach einem der Ansprüche 2 bis 5, einschließend eine zweite Feder (68), die sich benachbart zur anderen Seite des Gleitrings um das Aufnahmerohr herum erstreckt.
  7. Anordnung nach einem der vorangehenden Ansprüche, bei der zumindest das Stoßfängerrohr (86, 186) in Abstandsbeziehung zum Befestigungselement angeordnet ist.
  8. Anordnung nach Anspruch 7, einschließend einen an dem mindestens einen Stoßfängerrohr befestigten horizontalen Adapter (90), wobei der horizontale Adapter die Abstandsbeziehung zwischen dem Stoßfängerrohr und dem Befestigungselement festlegt.
  9. Anordnung nach einem der vorangehenden Ansprüche, bei der das Stoßfängerrohr und die Rolle sowohl in vertikaler und Längsrichtung mit einem die Adapterkonstruktion mit dem Anhänger verbindenden Bolzenpunkt ausgerichtet sind.
  10. Anordnung nach einem der vorangehenden Ansprüche, einschließend eine Adapterkonstruktion (90), die sich im Wesentlichen senkrecht zum Befestigungselement erstreckt.
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