DE69824228T2 - Mobilitätsverwaltungssystem für ein verteiltes Kommunikationssystem - Google Patents

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Description

  • HINTERGRUND DER ERFINDUNG
  • 1. Gebiet der Erfindung:
  • Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Kommunikationssystem, das unter Verwendung von Kommunikationsendgeräten wie etwa Personal Computern mit einer eingebauten Telephonfunktion und Personal Computern, die mit Telephonen verbunden werden können (im Folgenden als ein "festes Endgerät" bezeichnet), sowie Mobiltelephonendgeräten mit einer Informationsverarbeitungsfähigkeit (im Folgenden als ein "mobiles Endgerät" bezeichnet) Sprachkommunikation und Datenkommunikation ausführen kann.
  • 2. Beschreibung des verwandten Gebiets:
  • Eines der herkömmlichen Mobilitätsmanagementverfahren ist ein Ortsaktualisierungsverfahren für die Mobilkommunikation. Bekannte Ortsaktualisierungsverfahren sind jene, die in den japanischen offen gelegten Patentveröffentlichungen Nr. 264653/95, 162942/95, 129488/95, 209489/94, 283898/91 und 095037/90 offenbart sind, ein GSM-Verfahren (Global-System-for-Mobile-Communications-Verfahren), ein PDC-Verfahren (Personal-Digital-Cellular-Verfahren) und ein IS-95-Verfahren. Diese Ortsaktualisierungsverfahren werden im Folgenden beschrieben. 1 der beigefügten Zeichnung zeigt ein Kommunikationssystem, in dem ein Ortsaktualisierungsverfahren ausgeführt wird.
  • Mobilkommunikationssysteme verwenden Ortsregistrierungsbereiche, die für jeden Betreiber oder für jeden vorgegebenen geographischen Bereich vorgesehen sind. Wenn das mobile Endgerät eines Teilnehmers das erste Mal in einem Ortsregistrierungsbereich eingeschaltet wird oder sich aus einem Ortsregistrierungsbereich in einen anderen Ortsregistrierungsbereich bewegt, sendet das mobile Endgerät eine Ortsregistrierungsänderungsanforderung an eine Datenbank, die aus Ortsregistern zusammengesetzt ist, die ein Heimortsregister (HLR) und ein Gastortsregister (VLR) enthalten. Die Datenbank speichert Ortsregistrierungsinformationen, die den Nummern der mobilen Endgeräte zugeordnet sind. Wenn es einen ankommenden Anruf für ein mobiles Endgerät gibt, durchsucht die Datenbank die Ortsregistrierungsbereiche für das mobile Endgerät, wobei sie dasjenige mobile Endgerät in dem Ortsregistrierungsbereich anruft, das bestimmt worden ist. Falls zwischen den verschiedenem Betreibern ein Roaming-Dienst verfügbar ist, können die Ortsregistrierungsinformationen in dem HLR des Heimbetreibers und die Ortsregistrierungsinformationen in dem VLR des Betreibers, der den Roaming-Dienst bereitstellt, daraufhin selbst dann durch eine Ortsregistrierungsänderungsanforderung von dem mobilen Endgerät aktualisiert werden, wenn ein mobiles Endgerät in einen Dienstbereich eines Betreibers, für das das mobile Endgerät nicht abonniert ist, wandert. Während das mobile Endgerät wandert, wird dem mobilen Endgerät für seine eigene Identifizierung vorübergehend eine Roaming-Nummer zugeordnet, deren Management durch die Datenbank ausgeführt wird. Somit werden die Ortsregistrierungsinformationen eines mobilen Endgeräts unabhängig davon aktualisiert, in welchem Dienstbereich es sich befinden kann, so dass ankommende Anrufe mit dem mobilen Endgerät verbunden werden können.
  • In 1 ist ein mobiles Endgerät 505 bei einem Betreiber abonniert, der einen Dienstbereich 510 abdeckt, wobei das Management der Informationen des mobilen Endgeräts 505 in einer Datenbank (HLR) 500 ausgeführt wird. Wenn sich das mobile Endgerät 505 aus einem Ortsregistrierungsbereich 511 in einen Ortsregistrierungsbereich 512 bewegt, sendet es über eine Mobilfunkvermittlungsstelle 502 eine Ortsregistrierungsänderungsanforderung an eine Datenbank (VLR) 504. Die Datenbank (VLR) 504 legt Ortsregistrierungsinformationen an, ordnet eine Roaming-Nummer zu und benachrichtigt die Datenbank (HLR) 500. In Reaktion auf die Benachrichtigung von der Datenbank (VLR) 504 aktualisiert die Datenbank (HLR) 500 die Ortsregistrierungsinformationen des mobilen Endgeräts 505 und legt dessen Roaming-Nummer an. Wenn bei einer Mobilfunkvermittlungsstelle 501 ein ankommender Anruf für das mobile Endgerät 505 ankommt, sendet sie eine Ortsinformationsanfrage an die Datenbank (HLR) 500. Die Mobilfunkvermittlungsstelle 501 bestätigt, dass sich das mobile Endgerät 505 in einem durch die Mobilfunkvermittlungsstelle 502 abgedeckten Ortsregistrierungsbereich 512 befindet, erfasst die Roaming-Nummer für den ankommenden Anruf und verbindet ihn mit der Mobilfunkvermittlungsstelle 502. Die Mobilfunkvermittlungsstelle 502 sendet in Reaktion auf den ankommenden Anruf von der Mobilfunkvermittlungsstelle 501 unter Verwendung der Roaming-Nummer eine Anfrage über das mobile Endgerät 505 an die Datenbank (VLR) 504 und erfasst einen Ortsregistrierungsbereich, in dem sich das mobile Endgerät 505 befindet, sowie eine Nummer des mobilen Endgeräts (die eine vorübergehende Nummer sein kann, um seine echte Nummer zu verbergen). Die Mobilfunkvermittlungsstelle 502 ruft das mobile Endgerät 505 in einem anzurufenden Bereich an (der üblicherweise derselbe wie der Ortsregistrierungsbereich ist). Wenn jemand mit dem mobilen Endgerät 505 antwortet, verbindet die Mobilfunkvermittlungsstelle 502 eine ankommende Meldeleitung von der Mobilfunkvermittlungsstelle 501 und den Kommunikationsweg des mobilen Endgeräts 505, damit zwischen dem anrufenden und dem angerufenen Teilnehmer die Kommunikation beginnt. Wenn ein abgehender Anruf von einem mobilen Endgerät erfolgt, kann von einer Mobilfunkvermittlungsstelle automatisch eine Ortsregistrierungsänderungsanforderung an ein Ortsregister gesendet werden.
  • Die japanische offen gelegte Patentveröffentlichung Nr. 264653/95 offenbart ein Zweistandardsystem für ein drahtloses Endgerät und für ein mobiles Endgerät. Wenn die drahtgebundene Telephonnummer einer Master-Einheit des drahtlosen Endgeräts zu einer Slave-Einheit des drahtlosen Endgeräts vermittelt wird, wird sie in einem Ortsregister eines Mobilkommunikationssystems als ein Rufumleitungsziel registriert. Wenn es einen ankommenden Anruf für das mobile Endgerät gibt, wird ein ankommender Anruf zu der Master-Einheit des drahtlosen Endgeräts umgeleitet.
  • Gemäß der japanischen offen gelegten Patentveröffentlichung Nr. 162942/95 wird dort, wo es in einem Ortsregistrierungsbereich mehrere Mobilfunkvermittlungsstellen zum Leiten der Steuerung gibt, eine Leitnummer für ein Endgerät in einem Ortsregister aktualisiert, wenn ein Anruf getrennt wird, so dass die Leitnummer zu einer optimalen Leitnummer in demselben Ortsregistrierungsbereich aktualisiert werden kann.
  • Die japanische offen gelegte Patentveröffentlichung Nr. 129488/95 offenbart die Ortsaktualisierung zwischen privaten Netzen für die private Mobilkommunikation.
  • Wenn sich in der Offenbarung der japanischen offen gelegten Patentveröffentlichung Nr. 209489/94 Endgeräte in dem durch eine bestimmte Steuerstation abgedeckten Bereich konzentrieren, wird die Steuerung zwischen einer Managementstation, die das Management der Positionsinformationen in einem gesamten Dienstbereich ausführt, und der Steuerstation aufgeteilt, um dadurch eine Stauung zu verhindern.
  • Die japanische offen gelegte Patentveröffentlichung Nr. 283898/91 zeigt ein System mit mehreren Heimortsregistern. Falls in einem Gastbereich außerhalb eines Heimbereichs viel Kommunikation ausgeführt wird, wird ein Endgerät unter Verwendung eines Heimspeichers in dem Gastbereich so gesteuert, als ob es sich in dem Heimbereich befinden würde, so dass der Zugriff auf ein Heimortsregister von selbst verringert wird, um eine Stauung zu verhindern.
  • Gemäß der japanischen offen gelegten Patentveröffentlichung Nr. 095037/90 werden die Ortsregistrierungsinformationen in Funkbasisstationen lokal abgeschirmt und, wenn es einen ankommenden Anruf gibt, die Informationen über ihn an alle Basisstationen übertragen, die anhand der Informationen über den ankommenden Anruf bestimmen, ob ein Anruf vorzunehmen ist.
  • Das GSM ermöglicht, Ortsregistrierungen aufzuheben und zu starten. Jede Version des GSM ist ein Mobilitätsmanagementsystem, das eine wie oben anhand von 1 beschriebene Ortsaktualisierung verwendet.
  • Ein herkömmliches Mobilitätsmanagementverfahren ist ein Ortsverfolgungsverfahren für die persönliche Kommunikation. Dieses Mobilitätsmanagementverfahren ist in der japanischen offen gelegten Patentveröffentlichung Nr. 308674/93 und in einem Artikel mit dem Titel "An intelligent location tracking method for personal terminal FPLMTS/UMTS communications" offenbart. Dieser Artikel wurde von den Autoren S. Tabbane und R. Nevoux in "International Switching Symposium ISS' 95, April 1995, Bd. 1, S. 4–8, veröffentlicht.
  • Das Ortsverfolgungsverfahren wird unten anhand von 2 der beigefügten Zeichnung beschrieben. Bei der persönlichen Kommunikation hat jede Person eine Nummer, wobei sie ein Verfolgungsverfahren ausführt. Mehrere Informationseinheiten darüber, welches Endgerät in jedem der Monate, Tage, Wochen und zu jeder der Zeiten zur Kommunikation verwendet ist, werden als Aktionspläne der Personen registriert. Wenn es einen ankommenden Anruf gibt, wird anhand der registrierten Informationen ein Endgerät angerufen. Das Management der Verfolgungsinformationen erfolgt durch eine Heimdatenbank, wobei die Verfolgungsinformationen die Nummern der Personen und die Berechtigungsnummern der Personen als Informationen der Personen sowie mehrere Nummern von Endgeräten ankommender Anrufe als Aktionspläne enthalten.
  • In 2 gehört zu einem Vermittlungsnetz 600 einer Person ABC eine Datenbank 604. Es wird angenommen, dass die Datenbank 604 als Teil der Teilnehmerinformationen das Management der Nummer "123" einer Person, der Berechtigungsnummer "556677" einer Person, der Nummer "306111" des ersten Kandidatenendgeräts als der Nummer eines festen Endgeräts 606, das an einem bestimmten Tag zu einer bestimmten Zeit für die Kommunikation geplant ist, und der Nummer "307111" des zweiten Kandidatenendgeräts als der Nummer eines festen Endgeräts 601 wie unten in Tabelle 1 gezeigt ausgeführt.
  • Tabelle 1
    Figure 00050001
  • Wenn es zu dieser Zeit von einem sendenden Vermittlungsnetz 601 einen ankommenden Anruf für den Teilnehmer ABC gibt, wird der ankommende Anruf an das Vermittlungsnetz 600 gesendet. Das Vermittlungsnetz 600 durchsucht die Heimdatenbank 604 unter Verwendung der Nummer "123" der Person des Teilnehmers ABC als einen Parameter nach dem Ziel eines momentan ankommenden Anrufs und versucht mit der ersten aus der Datenbank 604 erhaltenen Kandidatenendgerätenummer "306111", die die Nummer des festen Endgeräts 606 ist, anzurufen. Es wird angenommen, dass ein Vermittlungsnetz 602 ein Zielnetz des ersten ankommenden Anrufs ist, zu dem das feste Endgerät 606 gehört. Falls das feste Endgerät 606 belegt ist oder niemand an dem festen Endgerät 606 antwortet, erhält das Vermittlungsnetz 600 aus der Datenbank 604 die zweite Kandidatenendgerätenummer "307111", die die Nummer des festen Endgeräts 607 ist, und versucht, mit der zweiten Kandidatenendgerätenummer "307111" anzurufen. Es wird angenommen, dass ein Vermittlungsnetz 603, zu dem das feste Endgerät 607 gehört, das Zielnetz eines zweiten ankommenden Anrufs ist. Falls das feste Endgerät 607 antwortet, baut das Vermittlungsnetz 600 zwischen den Vermittlungsnetzen 601 und 603 eine Verbindung auf, die ermög licht, dass der anrufende und der angerufene Teilnehmer miteinander kommunizieren.
  • Der bereits erwähnte Artikel mit dem Titel "An intelligent location tracking method for personal terminal FPLMTS/UMTS communications" beschreibt, dass Ortsverfolgungs-Musterinformationen der höchsten Wahrscheinlichkeit erzeugt werden, nachdem die Ortsaktualisierung eines Teilnehmers während einer bestimmten Zeitdauer untersucht worden ist.
  • Die herkömmlichen Ortsaktualisierungsverfahren leiden an verschiedenen Problemen.
  • Das erste Problem ist, dass die herkömmlichen Ortsaktualisierungsverfahren viel Kommunikation zwischen den Vermittlungen und der Heimdatenbank, typisch einem Heimortsregister, das Informationen (wie etwa Ortsregistrierungsinformationen) der Kommunikationsendgeräte speichert, erfordern, was zu einer Verringerung der Verarbeitungsfähigkeit führt. Die Gründe für das erste Problem sind, dass die derzeitigen Ortsaktualisierungsverfahren lediglich auf Mobilkommunikationsnetze anwendbar sind, wobei eine Vermittlung für die Kommunikation mit einem bestimmten mobilen Kommunikationsendgerät notwendig auf die Heimdatenbank zugreift und das mobile Kommunikationsendgerät anhand von dessen aus der Heimdatenbank erhaltenen Ortsregistrierungsinformationen selbst anruft.
  • Das zweite Problem ist, dass es Fälle gibt, in denen ein mobiles Kommunikationsendgerät nicht angerufen werden kann und unwirksame Anrufe vorgenommen werden können, selbst wenn sich das mobile Kommunikationsendgerät in einem Ortsregistrierungsbereich befindet, der als Letzter aktualisiert worden ist. Das zweite Problem entsteht, da sich das mobile Kommunikationsendgerät gelegentlich in einem Gebäude befinden kann und nicht durch Funkwellen auf es zugegriffen werden kann. Da das mobile Kommunikationsendgerät in diesem Fall nicht antwortet, wenn es angerufen wird, hört der anrufende Teilnehmer von dem Netz eine Abwesenheitsankündigung, wobei er feststellen kann, dass er ein anderes mobiles Kommunikationsendgerät anrufen muss, von dem der anrufende Teilnehmer annehmen kann, dass es mit ihm kommuniziert.
  • Gemäß dem dritten Problem kann ein mobiles Kommunikationsendgerät nicht angerufen werden und werden unwirksame Anrufe vorgenommen, falls das mobile Kommunikationsendgerät nicht in einem Netz vorhanden ist, das der Ortsaktualisierung unterliegt, sondern in einem Netz, das der Ortsaktualisierung nicht unterliegt. Das dritte Problem tritt auf, da die derzeitigen Ortsaktualisierungsverfahren lediglich auf Mobilkommunikationsnetze, jedoch nicht auf Festnetze anwendbar sind. Da selbst dann, wenn an einem Ort, wo keine Mobilkommunikationsnetzdienste verfügbar sind, ein festes Kommunikationsendgerät vorhanden ist, ein anrufender Teilnehmer einen aktualisierten Bereich anruft, in dem das mobile Kommunikationsendgerät als Letztes vorhanden war, wobei das mobile Kommunikationsendgerät nicht antwortet, da es nicht in dem aktualisierten Bereich ist, kann ein anrufender Teilnehmer erst mit dem mobilen Kommunikationsendgerät kommunizieren, nachdem er die Nummer des festen Kommunikationsendgeräts erhalten und es angerufen hat.
  • Das vierte Problem ist, dass das unwirksame Anrufen wegen des zweiten und des dritten Problems durch ein Abmeldeverfahren vermieden werden kann, in dem ein Heimortsregister über eine Abwesenheit informiert wird, wenn ein mobiles Kommunikationsendgerät in einen Bereich eintritt, der für Funkwellen nicht zugänglich ist, oder ausgeschaltet ist, wobei das Abmeldeverfahren aber zu einem erhöhten Signalverkehr zwischen den mobilen Kommunikationsendgeräten und dem Netz führt, was eine Stauung veranlasst. Dies liegt daran, dass ein mobiles Kommunikationsendgerät in einen Bereich schwacher Feldstärke eintreten kann, aber nicht notwendig in einem solchen für Funkwellen unzugänglichen Bereich zu bleiben braucht. Wenn das mobile Kommunikationsendgerät in einen Bereich eintritt, wo die Feldstärke niedriger als ein bestimmter voreingestellter Pegel ist, beginnt es mit dem Abmeldeverfahren, während es ein Anmeldeverfahren beginnt, wenn die Feldstärke höher als der voreingestellte Pegel wird. Folglich neigt das mobile Kommunikationsendgerät dazu, die Ab- und Anmeldeverfahren abwechselnd zu wiederholen, wenn es sich zwischen einer Funkzone, wo die Feldstärke instabil ist, und einer Grenzregion einer solchen Funkzone bewegt.
  • Das fünfte Problem ist, dass die vorliegenden Ortsaktualisierungsverfahren dazu neigen, viele Kommunikationskosten zu erleiden. Da die vorliegenden Ortsaktualisierungsverfahren nur auf Mobilkommunikationsnetze, nicht aber auf Festnetze anwendbar sind, kommt ein ankommender Anruf über ein Mobilkommunikationsnetz genauer an einem mobilen Kommunikationsendgerät an, obgleich leicht ein festes Kommunikationsendgerät verfügbar ist. Um eine solche Bedingung zu verhindern, muss ein Teilnehmer den Personen, die am wahrscheinlichsten anrufen, die Nummer des festes Kommunikationsendgeräts mitteilen, die für den Teilnehmer am wahrscheinlichsten verfügbar ist. Allerdings führt eine solche Lösung zu erhöhtem Zeit- und Geldaufwand für die Kommunikation.
  • Das sechste Problem ist, dass das herkömmlich Ortsverfolgungsverfahren dazu neigt, viele unwirtschaftliche ankommende Anrufe zu veranlassen. Genauer können keine genauen zu verfolgenden Informationen angelegt werden, während der Teilnehmer in Bewegung ist, wobei die Verfolgungsinformationen einschließlich einer Verfolgungsfolge wegen einer Planänderung nicht mit einem Ort, wo der Teilnehmer vorhanden ist, in Übereinstimmung stehen, mit dem Ergebnis, dass möglicherweise niemand auf einen ankommenden Anruf antwortet oder der Teilnehmer möglicherweise selbst dann nicht vorhanden ist, wenn ein ankommender Anruf beantwortet wird. In einigen Fällen kann der Teilnehmer am Endziel des ankommenden Anrufs auf der Verfolgungsliste vorhanden sein und ein ankommender Anruf den Teilnehmer nicht erreichen.
  • ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
  • Es ist eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Kommunikationsendgerät zu schaffen, das die Menge der Kommunikation zwischen einer Vermittlung und einer Heimdatenbank verringern und dadurch die Verarbeitungsfähigkeit der Vermittlung erhöhen kann.
  • Es ist eine weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Verfahren zum Anrufen eines Teilnehmers zu schaffen, während eine unnötige Anruf- und Verfolgungssteuerung verringert und die Qualität der für den Teilnehmer verfügbaren Dienste erhöht wird.
  • Es ist eine nochmals weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Verfahren zum Aktualisieren von Mobilitätsinformationen zu schaffen.
  • Die vorliegende Erfindung ist in den unabhängigen Ansprüchen definiert. Die abhängigen Ansprüche definieren besondere Ausführungsformen der Erfindung.
  • Gemäß der vorliegenden Erfindung wird ein Kommunikationsendgerät für die Verwendung in einem Kommunikationssystem zum Ausführen von Sprachkommunikation und von Datenkommunikation geschaffen, das eine individuelle Datenbank für das Management von Mobilitätsinformationen umfasst, die enthalten: (a) eine Teilnehmernummer eines Teilnehmers, (b) einen Typ eines registrierten Kommunikationsendgeräts, das dem Teilnehmer gehört, (c) Informationen über die Zielpriorität ankommender Anrufe, um einen Prioritätsrang des registrierten Kommunikationsendgeräts für den Empfang eines ankommenden Anrufs zu bestimmen, (d) Informationen über die Registrierung des momentanen Ortes des registrierten Kommunikationsendgeräts, falls das registrierte Kommunikationsendgerät ein mobiles Endgerät ist, (e) eine Adresse eines ankommenden Anrufs des registrierten Kommunikationsendgeräts, (f) Verfolgungssteuerungsinformationen darüber, ob ein ankommender Anruf von einem Kommunikationsendgerät empfangen werden soll, das einen nächsten Prioritätsrang hat, falls das registrierte Kommunikationsendgerät keine Kommunikation ausführen kann, (g) die Informationen (a)–(f), die nach Datum und Zeit klassifiziert sind, (h) eine von dem Teilnehmer registrierte Teilnehmernummer wenigstens eines weiteren Teilnehmers, und (i) die Informationen (a)–(f) des wenigstens einen weiteren Teilnehmers.
  • Gemäß der vorliegenden Erfindung wird außerdem ein Verfahren zum Anrufen eines Teilnehmers in einem Kommunikationssystem geschaffen, das Sprachkommunikation und Datenkommunikation ausführt, unter Verwendung eines Kommunikationsendgeräts, das eine individuelle Datenbank für das Management von Mobilitätsinformationen umfasst, die enthalten: (a) eine Teilnehmernummer eines Teilnehmers, (b) einen Typ eines registrierten Kommunikationsendgeräts, das dem Teilnehmer gehört, (c) Informationen über die Zielpriorität ankommender Anrufe, um einen Prioritätsrang für das registrierte Kommunikationsendgerät für den Empfang eines ankommenden Anrufs zu bestimmen, (d) Informationen über die Registrierung des momentanen Ortes des registrierten Kommunikationsendgeräts, falls das registrierte Kommunikationsendgerät ein mobiles Endgerät ist, (e) eine Adresse eines ankommenden Anrufs des registrierten Kommunikationsendgeräts, (f) Verfolgungssteuerungsinformationen darüber, ob ein ankommender Anruf von einem Kommunikationsendgerät empfangen werden soll, das einen nächsten Prioritätsrang hat, falls das registrierte Kommunikationsendgerät keine Kommunikation ausführen kann, (g) die Informationen (a)–(f), die nach Datum und Zeit klassifiziert sind, (h) eine von dem Teilnehmer registrierte Teilnehmernummer wenigstens eines weiteren Teilnehmers und (i) die Informationen (a)–(f) des wenigstens einen weiteren Teilnehmers, wobei das Verfahren die folgenden Schritte umfasst: Eingeben der Teilnehmernummer des weiteren Teilnehmers, an den ein Anruf übertragen werden soll, von dem Kommunikationsendgerät des Teilnehmers, Erfragen der Mobilitätsinformationen des anderen Teilnehmers, die in einer individuellen Datenbank des anderen Teilnehmers gespeichert sind, anhand der eingegebenen Teilnehmernummer über ein Kommunikationsnetz, um die Mobilitätsinformationen des anderen Teilnehmers zu erlangen, Aktualisieren von Mobilitätsinformationen des anderen Teilnehmers, die in der individuellen Datenbank des Teilnehmers gespeichert sind, anhand der erlangten Mobilitätsinformationen des weiteren Teilnehmers, Prüfen von Informationen bezüglich der Zielprioritäten ankommender Anrufe anhand der aktualisierten Mobilitätsinformationen des weiteren Teilnehmers in der individuellen Datenbank des Teilnehmers und Erlangen einer Adresse eines ankommenden Anrufs eines Kommunikationsendgeräts, das den ersten Prioritätsrang besitzt, und Anrufen des weiteren Teilnehmers über das Kommunikationsendgerät, das die erlangte Adresse des ankommenden Anrufs hat.
  • Falls der Teilnehmer mit dem Kommunikationsendgerät, das die Adresse des ankommenden Anrufs erlangt hat, keine Kommunikation ausführen kann, werden die Verfolgungssteuerungsinformationen des Kommunikationsendgeräts geprüft, und falls die Verfolgungssteuerungsinformationen eine Verfolgungssteuerung repräsentieren, wird eine Adresse eines ankommenden Anrufs eines Kommunikationsendgeräts, dessen Informationen bezüglich der Zielprioritäten des ankommenden Anrufs einen nächsten Prioritätsrang repräsentieren, erlangt und wird der weitere Teilnehmer über das Kommunikationsendgerät, das die erlangte Adresse des ankommenden Anrufs hat, angerufen.
  • Da das Management der Mobilitätsinformationen, deren Management bisher durch eine Heimdatenbank ausgeführt worden ist, durch individuelle Datenbanken der jeweiligen Teilnehmer ausgeführt wird, wird die Menge der Kommunikation zwischen den Vermittlungen und der Heimdatenbank verringert.
  • Da die individuellen Datenbanken der jeweiligen Teilnehmer jederzeit das Management der letzten Mobilitätsinformationen ausführen, ruft ein Teilnehmer, der mit einem anderen Teilnehmer kommunizieren möchte, den anderen Teilnehmer über ein Kommunikationsendgerät an, mit dem der andere Teilnehmer den Anruf mit der höchsten Priorität empfängt, mit dem Ergebnis, dass eine unnötige Anruf- und Verfolgungssteuerung verringert werden kann.
  • Da das Kommunikationsendgerät, mit dem der andere Teilnehmer den Anruf mit der höchsten Wahrscheinlichkeit empfängt, automatisch angerufen wird, braucht der Teilnehmer nicht zu betrachten, welches Kommunikationsendgerät angerufen werden sollte.
  • Da automatisch ein anderes Kommunikationsendgerät angerufen wird, dessen Management durch die Mobilitätsinformationen in der individuellen Datenbank ausgeführt wird, wenn es auf einen Anruf zu dem anderen Teilnehmer keine Antwort gibt, braucht der Anrufer nicht noch einmal ein anderes Kommunikationsendgerät anzurufen.
  • Wenn ein mobiles Endgerät, das dem Teilnehmer gehört, eingeschaltet wird oder sich von einem Ortsregistrierungsbereich in einen weiteren Ortsregistrierungsbereich bewegt, wird eine Anforderung zum Aktualisieren der Mobilitätsinformationen von dem mobilen Endgerät zu einem mobilen Endgerät gesendet, das eine individuelle Datenbank besitzt, und werden die Mobilitätsinformationen des Teilnehmers, die in der individuellen Datenbank des Teilnehmers gespeichert sind, aktualisiert.
  • Wenn der Teilnehmer eine tragbare Teilnehmerinformationsspeicher-Karte, die die gleichen Informationen wie die Mobilitätsinformationen in der individuellen Datenbank trägt, in das Kommunikationsendgerät einschiebt, wird eine Anforderung zum Aktualisieren der Mobilitätsinformationen von dem Kommunikationsendgerät an ein weiteres Kommunikationsendgerät übertragen, das eine individuelle Datenbank besitzt, und werden die Mobilitätsinformationen des Teilnehmers in der weiteren individuellen Datenbank aktualisiert.
  • Die Anforderung zum Aktualisieren der Mobilitätsinformationen von dem mobilen Endgerät des Teilnehmers werden gleichzeitig an weitere Teilnehmer übertragen, die in der individuellen Datenbank des Teilnehmers registriert sind, und die Mobilitätsinformationen des Teilnehmers in individuellen Datenbanken mobiler Endgeräte der anderen Teilnehmer werden in Reaktion auf die Anforderung zum Aktualisieren der Mobilitätsinformationen aktualisiert.
  • Wenn der Teilnehmer die Kommunikationsendgeräte wechselt, wird über ein Telephon auf ein weiteres Kommunikationsendgerät mit einer individuellen Datenbank zugegriffen, um die Mobilitätsinformationen des Teilnehmers in der weiteren individuellen Datenbank zu aktualisieren.
  • Wenn der Teilnehmer einen ankommenden Anruf von dem weiteren Teilnehmer, der in der individuellen Datenbank registriert ist, empfängt, werden Mobilitätsinformationen des weiteren Teilnehmers empfangen und werden die Mobilitätsinformationen des weiteren Teilnehmers, die in der individuellen Datenbank des Teilnehmers gespeichert sind, automatisch aktualisiert.
  • Die mobilen Informationen des Teilnehmers, die in der individuellen Datenbank gespeichert sind, können manuell aktualisiert werden.
  • Die mobilen Informationen des weiteren Teilnehmers, die in der individuellen Datenbank des Teilnehmers gespeichert sind, können manuell aktualisiert werden.
  • Die obigen sowie weitere Aufgaben, Merkmale und Vorteile der vorliegenden Erfindung werden sichtbar aus der vorliegenden Beschreibung mit Bezug auf die beigefügte Zeichnung, die Beispiele der vorliegenden Erfindung veranschaulicht.
  • KURZBESCHREIBUNG DER ZEICHNUNG
  • 1 ist ein Blockschaltplan eines Kommunikationssystems, das ein herkömmliches Ortsaktualisierungsverfahren ausführt;
  • 2 ist ein Blockschaltplan eines Kommunikationssystems, das ein herkömmliches Ortsverfolgungsverfahren ausführt;
  • 3 ist ein Blockschaltplan eines Kommunikationssystems gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung;
  • 4 ist ein Ablaufplan eines ersten Verfahrens der Aktualisierung der Mobilitätsinformationen gemäß der vorliegenden Erfindung;
  • 5 ist ein Ablaufplan eines zweiten Verfahrens der Aktualisierung der Mobilitätsinformationen gemäß der vorliegenden Erfindung;
  • 6 ist ein Ablaufplan eines dritten Verfahrens der Aktualisierung der Mobilitätsinformationen gemäß der vorliegenden Erfindung;
  • 7 ist ein Ablaufplan eines vierten Verfahrens der Aktualisierung der Mobilitätsinformationen gemäß der vorliegenden Erfindung; und
  • 8 ist ein Ablaufplan eines fünften Verfahrens der Aktualisierung der Mobilitätsinformationen gemäß der vorliegenden Erfindung.
  • AUSFÜHRLICHE BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORMEN
  • Wie in 3 gezeigt ist, umfasst ein Kommunikationssystem gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung grundsätzlich ein Telephonfestnetz 1, ein Internet 2, Netzübergänge 3, 4, 5, Mobilfunkvermittlungsstellen 6, 7, 8, feste Endgeräte 10, 11, 13 und mobile Endgeräte 12, 14. Das Kommunikationssystem ermöglicht, dass die Teilnehmer A, B Sprachkommunikation und Datenkommunikation ausführen.
  • Der Teilnehmer A besitzt das feste Endgerät 10, das feste Endgerät 11 und das mobile Endgerät 12, während der Teilnehmer B das feste Endgerät 13 und das mobile Endgerät 14 besitzt. Das feste Endgerät 10 besitzt eine darin enthaltene individuelle Datenbank 15 des Teilnehmers A, die das Management der Mobilitätsinformationen des festen Endgeräts 10, des festen Endgeräts 11 und des mobilen Endgeräts 12 sowie der Mobilitätsinformationen des anderen Teilnehmers B ausführt. Ähnlich besitzt das feste Endgerät 13 eine darin enthaltene individuelle Datenbank 16 des Teilnehmers B, die das Management der Mobilitätsinformationen des festen Endgeräts 13 und des mobilen Endgeräts 14 sowie der Mobilitätsinformationen des anderen Teilnehmers A ausführt.
  • Die unten stehende Tabelle 2 zeigt beispielhaft die in der individuellen Datenbank 15 des Teilnehmers A gespeicherten Mobilitätsinformationen (bevor sie aktualisiert werden). Die individuelle Datenbank 15 führt das Management einer Teilnehmernummer, eines Teilnehmernamens, von Datums- und Zeitinformationen, von Informationen über die Zielpriorität ankommender Anrufe, des Endgerätetyps, von Ortsregistrierungsinformationen, der Adresse des ankommenden Anrufs und von Verfolgungssteuerungsinformationen als die Mobilitätsinformationen des Teilnehmers A aus und führt außerdem das Management der Mobilitätsinformationen des anderen Teilnehmers B und der (in Tabelle 2 weggelassenen) Teilnehmer C, D, ... aus.
  • Tabelle 2
    Figure 00140001
  • Figure 00150001
  • Die unten stehende Tabelle 3 zeigt beispielhaft die in der individuellen Datenbank 16 des Teilnehmers B gespeicherten Mobilitätsinformationen (bevor sie aktualisiert werden). Die individuelle Datenbank 16 führt das Management der Mobilitätsinformationen ähnlich wie das der in der individuellen Datenbank 15 gespeicherten Mobilitätsinformationen aus.
  • Tabelle 3
    Figure 00150002
  • Figure 00160001
  • Die Mobilfunkvermittlungsstellen 6, 7, 8 sind über die jeweiligen Netzübergänge 3, 4, 5 mit dem Telephonfestnetz 1 und mit dem Internet 2 verbunden. Die Mobilfunkvermittlungsstellen 6, 7, 8 befinden sich jeweils in den Ortsregistrierungsbereichen 20, 30, 40. Das mobile Endgerät 12 befindet sich in dem Ortsregistrie rungsbereich 20 und das mobile Endgerät 14 befindet sich in dem Ortsregistrierungsbereich 40.
  • 4 zeigt ein Verfahren der Aktualisierung der Mobilitätsinformationen.
  • Damit ein Teilnehmer A am ##. (Datum) @@. (Monat) um 9:00 den in der individuellen Datenbank 15 einen registrierten Teilnehmer B anruft, wird in einem Schritt 101 von dem festen Endgerät 10 des Teilnehmers A die Teilnehmernummer "3456789" des Teilnehmers B eingegeben. Anhand der eingegebenen Teilnehmernummer "3456789" erfolgt in einem Schritt 102 über das Internet 2 eine Abfrage der Mobilitätsinformationen des Teilnehmers B in der individuellen Datenbank 16, wobei in einem Schritt 103, die in der unten stehenden Tabelle 4 gegebenen Mobilitätsinformationen erhalten werden. In einem Schritt 104 werden die Mobilitätsinformationen des Teilnehmers B in der individuellen Datenbank 15 mit den wie in Tabelle 5 gezeigten erhaltenen Mobilitätsinformationen aktualisiert.
  • Tabelle 4
    Figure 00170001
  • Tabelle 5
    Figure 00180001
  • Figure 00190001
  • In einem Schritt 105 wird aus den in dem Schritt 104 aktualisierten Mobilitätsinformationen des Teilnehmers B, die in der individuellen Datenbank 15 des Teilnehmers A gespeichert sind, die Priorität des ankommenden Anrufs geprüft und die ankommende Adresse "047185222" des festen Endgeräts 13, das die höchste Priorität ist, erfasst. In einem Schritt 106 wird der Teilnehmer B über das feste Endgerät 13 angerufen, während in einem Schritt 107, nachdem eine Antwort von dem festen Endgerät 13 empfangen worden ist, die Kommunikation mit dem Teilnehmer B begonnen wird.
  • Anhand von 5 wird unten ein Aktualisierungsverfahren in dem Fall beschrieben, dass von dem festen Endgerät 13 keine Antwort empfangen wird. Die Schritte bis zu einer Anrufanforderung von dem Teilnehmer A sind dieselben, wie sie in 4 gezeigt sind. In einem Schritt 108 prüft das feste Endgerät 10 des Teilnehmers A, ob es eine Antwort von dem festen Endgerät 13 des Teilnehmers B gibt. Im Fall eines "Nein" in Schritt 108 werden daraufhin in einem Schritt 109 die Verfolgungssteuerungsinformationen des festen Endgeräts 13 unter den in der individuellen Datenbank 15 gespeicherten Mobilitätsinformationen des Teilnehmers B geprüft. Im Fall von "nächster Pfad" in Schritt 109 werden daraufhin in einem Schritt 110 die Adresse "0305555555" des ankommenden Anrufs des mobilen Endgeräts 14, das hinsichtlich der Zielpriorität ankommender Anrufe die zweite Priorität ist, und seine Ortsregistrierungsinformationen (der Ortsregistrie rungsbereich 40) erfasst. In einem Schritt 111 wird über das mobile Endgerät 14 der Teilnehmer B angerufen, wobei die Kommunikation mit dem Teilnehmer B begonnen wird, nachdem in einem Schritt 112 eine Antwort von dem mobilen Endgerät 14 empfangen worden ist.
  • Die unten stehende Tabelle 6 zeigt beispielhaft die in der individuellen Datenbank 15 des Teilnehmers A gespeicherten Mobilitätsinformationen (bevor sie aktualisiert werden), während die unten stehende Tabelle 7 beispielhaft die Mobilitätsinformationen in der individuellen Datenbank 16 des Teilnehmers B zeigt. Tabelle 6
    Figure 00200001
    Figure 00210001
    Tabelle 7
    Figure 00210002
    Figure 00220001
  • 6 zeigt ein weiteres Verfahren der Aktualisierung der Mobilitätsinformationen. Wenn der Teilnehmer A mit den in seiner individuellen Datenbank 15 gespeicherten Mobilitätsinformationen in Tabelle 6 in einem Schritt 201 von dem Teilnehmer B am ##. (Datum) @@. (Monat) um 11:00 einen ankommenden Anruf empfängt, sendet das feste Endgerät 10 des Teilnehmers A in einem Schritt 202 über das Telephonfestnetz 1 eine Abfrage des Teilnehmers B an die individuelle Datenbank 16 des Teilnehmers B und erfasst in einem Schritt 203 die in Tabelle 8 gezeigten Mobilitätsinformationen. Die Mobilitätsinformationen des Teilnehmers B in der individuellen Datenbank 15 werden in einem Schritt 204 mit den in Tabelle 9 gezeigten Mobilitätsinformationen aktualisiert. In einem Schritt 205 sendet das feste Endgerät 10 an den Teilnehmer B eine Antwort auf den ankommenden Anruf und beginnt die Kommunikation mit dem Teilnehmer B.
  • Tabelle 8
    Figure 00230001
  • Tabelle 9
    Figure 00230002
  • Figure 00240001
  • Figure 00250001
  • Die unten stehende Tabelle 10 zeigt beispielhaft die in der individuellen Datenbank 15 des Teilnehmers A gespeicherten Mobilitätsinformationen (bevor sie aktualisiert werden), während die unten stehende Tabelle 11 beispielhaft die Mobilitätsinformationen (bevor sie aktualisiert werden) in der individuellen Datenbank 16 des Teilnehmers B zeigt. Tabelle 10
    Figure 00250002
    Figure 00260001
    Tabelle 11
    Figure 00260002
    Figure 00270001
  • 7 zeigt ein nochmals weiteres Verfahren des Aktualisierens der Mobilitätsinformationen.
  • Die Ortsregistrierungsinformationen des mobilen Endgeräts 12 in den in Tabelle 10 gezeigten Mobilitätsinformationen in der individuellen Datenbank 15 des Teilnehmers A am ##. (Datum) @@. (Monat) um 11:00 repräsentieren den Ortsregistrierungsbereich 20. Falls sich das mobile Endgerät 12 aus dem Ortsregistrierungsbereich 20 bei Bewegung des Teilnehmers A in den Ortsregistrierungsbereich 30 bewegt, sendet das mobile Endgerät 12 daraufhin in einem Schritt 301 eine Anforderung zum Aktualisieren der wie in Tabelle 12 gezeigten Mobilitätsinformationen an das feste Endgerät 10. In Reaktion auf die Anforderung zum Aktualisieren der Mobilitätsinformationen in einem Schritt 302 aktualisiert das feste Endgerät 10 in einem Schritt 303 die Mobilitätsinformationen des Teilnehmers A in seiner individuellen Datenbank 15. Tabelle 13 zeigt die aktualisierten Mobilitätsinformationen in der individuellen Datenbank 15 des Teilnehmers A. Daraufhin sendet das feste Endgerät 10 in einem Schritt 304 die Anforderung zum Aktualisieren der wie in Tabelle 12 gezeigten Mobilitätsinformationen gleichzeitig an den anderen Teilnehmer B und an die (in Tabelle 13 weggelassenen) Teilnehmer C, D, ...., die in der individuellen Datenbank 15 registriert sind. In einem Schritt 305 aktualisiert das feste Endgerät 13 des Teilnehmers B in Reaktion auf dio Anfordorung zum Aktualisioron dor Mobilitätsinformationon dio Mobilitätsinformationen des Teilnehmers A in der individuellen Datenbank 16 des Teilnehmers B. Tabelle 14 zeigt die aktualisierten Mobilitätsinformationen in der individuellen Datenbank 16 des Teilnehmers B. Tabelle 12
    Figure 00280001
    Figure 00290001
    Tabelle 13
    Figure 00290002
    Figure 00300001
    Tabelle 14
    Figure 00300002
    Figure 00310001
  • Die unten stehende Tabelle 15 zeigt beispielhaft die in der individuellen Datenbank 15 des Teilnehmers A gespeicherten Mobilitätsinformationen (bevor sie aktualisiert werden, während die unten stehende Tabelle 16 beispielhaft die Mobilitätsinformationen (bevor sie aktualisiert werden) in der individuellen Datenbank 16 des Teilnehmers B zeigt. Tabelle 15
    Figure 00320001
    Figure 00330001
    Tabelle 16
    Figure 00330002
    Figure 00340001
  • 8 zeigt ein abermals weiteres Verfahren zum Aktualisieren der Mobilitätsinformationen.
  • Wenn in das feste Endgerät 11 am ##. (Datum) @@. (Monat) um 11:00 eine tragbare Teilnehmerinformationsspeicher-Karte eingeschoben wird, die die glei chen Informationen wie die in Tabelle 15 gezeigten Mobilitätsinformationen in der individuellen Datenbank 15 des Teilnehmers A trägt, überträgt das feste End-gerät 11 in einem Schritt 401 eine Anforderung zum Aktualisieren der wie in Tabelle 17 gezeigten Mobilitätsinformationen an das feste Endgerät 10. In Reaktion auf die Anforderung zum Aktualisieren der Mobilitätsinformationen in einem Schritt 402 aktualisiert das feste Endgerät 10 in einem Schritt 403 die Mobilitätsinformationen des Teilnehmers A in seiner individuellen Datenbank 15. Tabelle 18 zeigt die aktualisierten Mobilitätsinformationen in der individuellen Datenbank 15 des Teilnehmers A. Daraufhin sendet das feste Endgerät 10 in einem Schritt 404 die Anforderung zum Aktualisieren der wie in Tabelle 17 gezeigten Mobilitätsinformationen gleichzeitig an den anderen Teilnehmer B und an die (in Tabelle 18 weggelassenen) Teilnehmer C, D, ..., die in der individuellen Datenbank 15 registriert sind. In Reaktion auf die Anforderung zum Aktualisieren der Mobilitätsinformationen aktualisiert das feste Endgerät 13 des Teilnehmers B in einem Schritt 405 die Mobilitätsinformationen des Teilnehmers A in der individuellen Datenbank 16 des Teilnehmers B. Tabelle 19 zeigt die aktualisierten Mobilitätsinformationen in der individuellen Datenbank 16 des Teilnehmers B. Tabelle 17
    Figure 00350001
    Tabelle 18
    Figure 00360001
    Figure 00370001
    Tabelle 19
    Figure 00370002
    Figure 00380001
  • In dem in 3 gezeigten Kommunikationssystem besitzen lediglich das feste Endgerät 10 des Teilnehmers A und das feste Endgerät 13 des Teilnehmers B jeweilige individuelle Datenbanken. Allerdings können das feste Endgerät 11 und das mobile Endgerät 12 jeweilige individuelle Datenbanken haben, die völlig gleich der individuellen Datenbank 15 sind. Ähnlich kann das mobile Endgerät 14 eine individuelle Datenbank haben, die völlig gleich der individuellen Datenbank 16 ist.
  • Während die Datenkommunikation zwischen den Endgeräten in 3 über das Internet 2 ausgeführt wird, ist diese Konfiguration lediglich beispielhaft veran schaulicht, wobei die Datenkommunikation zwischen den Endgeräten über ISDN-Teilnehmerleitungssätze, analoge Schaltungen oder Kommunikationsschaltungen für abgehende und ankommende Anrufe ausgeführt werden können.
  • Die Mobilitätsinformationen können durch die Teilnehmer manuell aktualisiert werden.

Claims (11)

  1. Kommunikationsendgerät (10, 13) für die Verwendung in einem Kommunikationssystem zum Ausführen von Sprachkommunikation und von Datenkommunikation, das eine individuelle Datenbank (15, 16) für das Management von Mobilitätsinformationen umfasst, die enthalten: (a) eine Teilnehmernummer eines Teilnehmers; (b) einen Typ eines registrierten Kommunikationsendgeräts, das dem Teilnehmer gehört; (c) Informationen über die Zielpriorität ankommender Anrufe, um einen Prioritätsrang des registrierten Kommunikationsendgeräts für den Empfang eines ankommenden Anrufs zu bestimmen; (d) Informationen über die Registrierung des momentane Ortes des registrierten Kommunikationsendgeräts, falls das registrierte Kommunikationsendgerät ein mobiles Endgerät ist; (e) eine Adresse eines ankommenden Anrufs des registrierten Kommunikationsendgeräts; (f) Verfolgungssteuerungsinformationen darüber, ob ein ankommender Anruf von einem Kommunikationsendgerät empfangen werden soll, das einen nächsten Prioritätsrang hat, falls das registrierte Kommunikationsendgerät keine Kommunikation ausführen kann; (g) die Informationen (a)–(f), die nach Datum und Zeit klassifiziert sind; (h) eine von dem Teilnehmer registrierte Teilnehmernummer wenigstens eines weiteren Teilnehmers; und (i) die Informationen (a)–(f) des wenigstens einen weiteren Teilnehmers.
  2. Verfahren zum Anrufen eines Teilnehmers in einem Kommunikationssystem, das Sprachkommunikation und Datenkommunikation ausführt, unter Verwendung eines Kommunikationsendgeräts (10, 13), das eine individuelle Datenbank (15, 16) für das Management von Mobilitätsinformationen umfasst, die enthalten: (a) eine Teilnehmernummer eines Teilnehmers, (b) einen Typ eines registrierten Kommunikationsendgeräts, das dem Teilnehmer gehört, (c) Informationen über die Zielpriorität ankommender Anrufe, um einen Prioritätsrang für das registrierte Kommunikationsendgerät für den Empfang eines ankommenden Anrufs zu bestimmen, (d) Informationen über die Registrierung des momentanen Ortes des registrierten Kommunikationsendgeräts, falls das registrierte Kommunikationsend gerät ein mobiles Endgerät ist, (e) eine Adresse eines ankommenden Anrufs des registrierten Kommunikationsendgeräts, (f) Verfolgungssteuerungsinformationen darüber, ob ein ankommender Anruf von einem Kommunikationsendgerät empfangen werden soll, das einen nächsten Prioritätsrang hat, falls das registrierte Kommunikationsendgerät keine Kommunikation ausführen kann, (g) die Informationen (a)–(f), die nach Datum und Zeit klassifiziert sind, (h) eine von dem Teilnehmer registrierte Teilnehmernummer wenigstens eines weiteren Teilnehmers und (i) die Informationen (a)–(f) des wenigstens einen weiteren Teilnehmers, wobei das Verfahren die folgenden Schritte umfasst: Eingeben der Teilnehmernummer des weiteren Teilnehmers, an den ein Anruf übertragen werden soll, von dem Kommunikationsendgerät des Teilnehmers; Ertragen der Mobilitätsinformationen des anderen Teilnehmers, die in einer individuellen Datenbank des anderen Teilnehmers gespeichert sind, anhand der eingegebenen Teilnehmernummer über ein Kommunikationsnetz, um die Mobilitätsinformationen des anderen Teilnehmers zu erlangen; Aktualisieren von Mobilitätsinformationen des anderen Teilnehmers, die in der individuellen Datenbank (15, 16) des Teilnehmers gespeichert sind, anhand der erlangten Mobilitätsinformationen des weiteren Teilnehmers; Prüfen von Informationen bezüglich der Zielprioritäten ankommender Anrufe anhand der aktualisierten Mobilitätsinformationen des weiteren Teilnehmers in der individuellen Datenbank (15, 16) des Teilnehmers und Erlangen einer Adresse eines ankommenden Anrufs eines Kommunikationsendgeräts, das den ersten Prioritätsrang besitzt; und Anrufen des weiteren Teilnehmers über das Kommunikationsendgerät, das die erlangte Adresse des ankommenden Anrufs hat.
  3. Verfahren nach Anspruch 2, das ferner die folgenden Schritte umfasst: falls der Teilnehmer mit dem Kommunikationsendgerät, das die Adresse des ankommenden Anrufs erlangt hat, keine Kommunikation ausführen kann, Prüfen der Verfolgungssteuerungsinformationen des Kommunikationsendgeräts; falls die Verfolgungssteuerungsinformationen eine Verfolgungssteuerung repräsentieren, Erlangen einer Adresse eines ankommenden Anrufs eines Kommunikationsendgeräts, dessen Informationen bezüglich der Zielprioritäten des ankommenden Anrufs einen nächsten Prioritätsrang repräsentieren; und Anrufen des weiteren Teilnehmers über das Kommunikationsendgerät, das die erlangte Adresse des ankommenden Anrufs hat.
  4. Verfahren nach Anspruch 2, das ferner die folgenden Schritte umfasst: wenn ein mobiles Endgerät (12, 14), das dem Teilnehmer gehört, eingeschaltet wird oder sich von einem Ortsregistrierungsbereich in einen weiteren Ortsregistrierungsbereich bewegt, Senden einer Anforderung zum Aktualisieren der Mobilitätsinformationen von dem mobilen Endgerät (12, 14) zu einem mobilen Endgerät, das eine individuelle Datenbank besitzt; und Aktualisieren der Mobilitätsinformationen des Teilnehmers, die in der individuellen Datenbank (15, 16) des Teilnehmers gespeichert sind.
  5. Verfahren nach Anspruch 4, das ferner die folgenden Schritte umfasst: Senden der Anforderung zum Aktualisieren der Mobilitätsinformationen von dem mobilen Endgerät (12, 14) des Teilnehmers gleichzeitig an weitere Teilnehmer, die in der individuellen Datenbank des Teilnehmers registriert sind; und Aktualisieren der Mobilitätsinformationen des Teilnehmers in individuellen Datenbanken mobiler Endgeräte der weiteren Teilnehmer in Reaktion auf die Anforderung zum Aktualisieren der Mobilitätsinformationen.
  6. Verfahren nach Anspruch 2, das ferner die folgenden Schritte umfasst: wenn der Teilnehmer eine tragbare Teilnehmerinformationsspeicher-Karte, die die gleichen Informationen wie die Mobilitätsinformationen in der individuellen Datenbank (15, 16) trägt, in das Kommunikationsendgerät einschiebt, Übertragen einer Anforderung zum Aktualisieren der Mobilitätsinformationen von dem Kommunikationsendgerät an ein weiteres Kommunikationsendgerät (10, 13), das eine individuelle Datenbank (15, 16) besitzt; und Aktualisieren der Mobilitätsinformationen des Teilnehmers in der weiteren individuellen Datenbank (15, 16).
  7. Verfahren nach Anspruch 6, das ferner die folgenden Schritte umfasst: Übertragen der Anforderung zum Aktualisieren der Mobilitätsinformationen von dem mobilen Endgerät (10, 12) des Teilnehmers gleichzeitig an weitere Teilnehmer, die in der individuellen Datenbank des Teilnehmers registriert sind; und Aktualisieren der Mobilitätsinformationen des Teilnehmers in individuellen Datenbanken mobiler Endgeräte der anderen Teilnehmer in Reaktion auf die Anforderung zum Aktualisieren der Mobilitätsinformationen.
  8. Verfahren nach Anspruch 2, das ferner den folgenden Schritt umfasst: wenn der Teilnehmer die Kommunikationsendgeräte wechselt, telephonisches Zugreifen auf ein weiteres Kommunikationsendgerät mit einer weiteren individuellen Datenbank (15, 16), um die Mobilitätsinformationen des Teilnehmers in der weiteren individuellen Datenbank (15, 16) zu aktualisieren.
  9. Verfahren nach Anspruch 8, das ferner die folgenden Schritte umfasst: wenn der Teilnehmer einen ankommenden Anruf von dem weiteren Teilnehmer, der in der individuellen Datenbank (15, 16) registriert ist, empfängt, Empfangen von Mobilitätsinformationen des weiteren Teilnehmers; und automatisches Aktualisieren der Mobilitätsinformationen des weiteren Teilnehmers, die in der individuellen Datenbank (15, 16) des Teilnehmers gespeichert sind.
  10. Verfahren nach Anspruch 2, das ferner den folgenden Schritt umfasst: manuelles Aktualisieren der mobilen Informationen des Teilnehmers, die in der individuellen Datenbank gespeichert sind.
  11. Verfahren nach Anspruch 10, das ferner den folgenden Schritt umfasst: manuelles Aktualisieren der mobilen Informationen des weiteren Teilnehmers, die in der individuellen Datenbank (15, 16) des Teilnehmers gespeichert sind.
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