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Gebiet der
Erfindung
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Die
Erfindung bezieht sich auf Technologie, die verwendet wird, um Bohrproben
von dem Meeresboden zu nehmen unter Verwendung eines Bohrers, der
abgesenkt und von einem Schiff ferngesteuert wird.
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Hintergrund
der Erfindung
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Konventional
ist das Gewinnen von Bohrproben von dem Meeresboden entweder durch
eine Technik erzielt worden, die als Bohren mit einem Kolben oder
mit einem Diamanten bekannt ist.
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Das
Bohren mit Diamanten wird erzielt durch Verwendung herkömmlicher
Kernrohre mit Diamantgruppen-Bohrspitzen. Üblicherweise wird diese Technik
verwendet, wenn Felsen gebohrt werden.
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Andererseits
ist das Bohren mit einem Kolben besonders geeignet bei Meeresbodenoperationen,
wo typischerweise der Meeresboden mit einer Schicht von Sedimentmaterial
abgedeckt ist, welche zu weich ist, um unter Verwendung eines Standard-Diamant-Bohrsystems
erfolgreich zu bohren.
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Die
vorliegende Erfindung bezieht sich auf Verbesserungen bei diesem
letzteren Verfahren und daher handelt die folgende Beschreibung
in Einzelheiten mit dieser Art von früheren Systemen.
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Systeme
und Verfahren zur Gewinnung von Bohrproben von dem Meeresboden sind
bekannt. Die
US 3,438,452 beschreibt
ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Gewinnung einer Kernprobe
aus einer Erdformation oder vom Meeresboden. Eine Kerngewinnungsvorrichtung
ist an einer Oberfläche
durch Ankermittel verankert und ein Kern-Gewinnungsrohr wird hydraulisch in die
Formation angetrieben. Eine Kernprobe wird durch das Kern-Gewinnungsrohr
zurückgehalten,
wenn das Kern-Gewinnungsrohr hydraulisch aus der Formation zurückgezogen
wird.
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Es
ist wohlbekannt, kurze Proben mit Kern-Gewinnungsrohren zu nehmen,
wie zum Beispiel dem Shelby-Rohr. Es ist jedoch herausgefunden worden,
daß die
Reibung mit der Probe, die auf die Innenwände des Rohres wirkt, sich
rasch aufbaut, um den Eintritt von neuem Material zu verhindern. Dies
bedeutet, daß das
Rohr effektiv zu einer festen Stange wird und das Sediment abgibt,
ohne daß irgendeine
weitere Probe gewonnen wird.
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Dieser
Effekt ist besonders schädlich,
wenn es Schichten von sehr weichem und härterem Material gibt, da die
Reibung des härteren
Materials verhindert, daß irgendwelches
oder zumindest wenig von dem weichem Material in das Rohr eintritt.
Die Probe in dem Rohr besteht sodann nahezu gänzlich aus dem härteren Material.
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Andere
herkömmliche
Probentechniken für den
Meeresboden machen vorteilhaft Gebrauch von dem Wasserdruck in der
Tiefe, um längere
und repräsentativere
Proben durch Verwendung der Halteseil-Kolbenkern-Technologie zu nehmen. Bei
einer solchen Technologie ist der Bohrrahmen in der Nähe des Meeresbodens
durch Stützeinrichtungen
angeordnet und umfasst einen hydraulischen Zuführzylinder und ein Seil- und
Rollensystem. Der Zuführzylinder
veranlasst, daß das
Kern-Probenrohr in den Meeresboden gestoßen wird. Ein Kolben ist innerhalb
des Probenrohres installiert und umfasst Abdichtungen, um eine Leckache
hinter dem Kolben zu verhindern. Der Kolben ist gegen den Rahmen
durch ein Halteseil abgestützt,
sodass, wenn das Rohr in den Meeresboden gestoßen wird, der Kolben zurückgehalten wird,
um stationär
zu verbleiben.
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Wenn
die Reibung des Materials in dem Rohr genügend Kräfte bildet, um die Härte des
Materials, das an der Unterseite des Rohres eintritt, zu übersteigen,
wird das Material in dem Rohr versuchen, sich nach oben mit dem
Rohr zu bewegen. Vorausgesetzt, daß das Material im Wesentlichen
dicht ist, wird dies einen verminderten Druck unter dem durch das
Halteseil gehaltenen Kolben bilden. Die Differenz in dem Druck zwischen
demjenigen an der Unterseite des Rohres und demjenigen unter dem Kolben
ist sodann als eine zusätzliche
Kraft verfügbar,
um die Reibung des Materials in dem Rohr zu übersteigen.
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Der
verminderte Druck unter dem Kolben ist selbst regulierend, da er
durch die Reibung in dem Rohr erzeugt wird und der Druckgradient
nach unten in dem Rohr ist proportional zu der Reibung in jedem Teil
des Rohres. Dies bedeutet, daß eine
vollständige Probe
des Meeresbodens erhalten wird, die vollständig ist mit weichen und harten
Schichten.
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Es
liegt auf der Hand, daß dieses
Verfahren mit anwachsender Wassertiefe wirksamer wird, da die verfügbare Druckreduktion
anwächst.
Es ist im Wesentlichen unwirksam auf oder in der Nähe der Oberfläche.
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Während dieses
System wirksam ist, ist es schwierig gewesen dieses Verfahren bei
einer Bohrung anzuwenden, die eine segmentierte Bohrkette besitzt,
welche aus einer variablen Anzahl von Bohrstangen in Abhängigkeit
von der Einsinktiefe hergestellt ist, da es keine praktische Weise
der Verbindung des Halteseiles mit dem Kolben in der Kernstange
an der Unterseite der Bohrkette gibt.
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Demgemäß sind weitere
Prüfungen
ausgeführt
worden in dem Versuch, die Anwendbarkeit eines auf einem Kolben
beruhenden Kernsystems zu verbessern.
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Aufgabe der
Erfindung
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Es
ist eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, die Beschränkungen
der bestehenden Systeme mit einem Kolbenkern zu vermeiden und insbesondere
das Erfordernis zu vermeiden, einen strukturell an einem Halteseil
aufgehängten
Kolben zu verwenden.
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Zusammenfassung
der Erfindung
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Gemäß der Erfindung
umfasst ein Verfahren zum Gewinnen einer Bohrkernprobe aus Meeresbodenmaterial
in einem Rohr für
Bohrkernproben (12-4) da S ein oberes Ende, ein unteres
offenes Ende und eine im Wesentlichen zylinderförmige Kammer (12-6) aufweist,
die sich dazwischen erstreckt, den Schritt des Eintreibens des Rohres
für Bohrkernproben (12-4)
in den Meeresboden, wie dies in dem US-Patent 3,438,452 und dem
anderen Stand der Technik offenbart ist. In Bezug auf das US-Patent
3,438,452 ist das Verfahren der Erfindung gekennzeichnet durch den
Schritt der gleichzeitigen Entziehung von Flüssigkeit aus dem oberen Ende
des Rohres für Bohrkernproben
(12-4) mit einer Geschwindigkeit, die ausreicht, um zu
bewirken, daß das
Meeresbodenmaterial in das Rohr für Bohrkernproben (12-4) bei
im Wesentlichen derselben Geschwindigkeit hineingezogen wird, mit
der das Rohr für
Bohrkernproben (12-4) in den Meeresboden eindringt.
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Vorzugsweise
umfasst der Schritt des Abziehens von Flüssigkeit aus dem oberen Ende
des Rohres für
Bohrkernproben das Abziehen der Flüssigkeit durch ein Rohrleitungsmittel
das an einem Ende mit dem Rohr für
Bohrkerproben verbunden ist und an seinem anderen Ende mit einem
entfernt angebrachten Mittel zum Abziehen von Flüssigkeit verbunden ist.
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Vorzugsweise
werden die Schritte des Eintreibens des Rohres für Bohrkernproben in den Meeresboden
und das Abziehen von Flüssigkeit
oberhalb des Meeresbodenmaterials durch eine Kombination von aus
der Ferne koordinierten Hydraulikflüssigkeit-Antriebsmitteln ausgeführt. Typischerweise
umfasst die Koordination der Hydraulikflüssigkeit-Antriebsmittel, die Schritte des Pumpens
von Hydraulikflüssigkeit
in ein erstes Hydraulikmittel hinein, um das Rohr für Bohrkernproben
in den Meeresboden einzutreiben, und das gleichzeitige Pumpen von
Hydraulikflüssigkeit
in ein zweites Hydraulikmittel, um Flüssigkeit aus dem oberen Ende
des Rohres für
Bohrkernproben abzuziehen.
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Es
versteht sich, daß ein
frei beweglicher Kolben in dem Rohr für Bohrkernproben angeordnet sein
kann oder auch nicht. Er wird enthalten sein, wo ein beträchtliches
Risiko besteht, daß Meeresbodenmaterial
ebenfalls von dem Probenrohr abgezogen werden kann.
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Demgemäß ist es
vorzuziehen, das Rohr für Bohrkernproben
weiterhin mit einem Kolben zu versehen, welcher auf abdichtende
Weise in die zylinderförmige
Kammer eingesetzt und darin oberhalb des Meeresbodenmaterials beweglich
ist, das in das Rohr für
Bohrkernproben eintritt, und der Schritt des Abziehens von Flüssigkeit
oberhalb des Kolbens derart geschieht, daß der Kolben im Wesentlichen
stationär
gehalten wird.
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In
einem getrennten Aspekt der Erfindung, der geeignet ist, bei dem
zuvor beschriebenen Verfahren verwendet zu werden, ist ein Bohrkerngehäuse vorgesehen,
welches ein oberes Ende mit einem Einlass/Auslass für Flüssigkeit,
ein offenes unteres Ende und eine im Wesentlichen zylinderförmige Kammer
umfasst, die sich dazwischen erstreckt, um Meeresbodenmaterial aufzunehmen.
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Vorzugsweise
umfasst das Rohr für
Bohrkernproben weiterhin einen Kolben, der auf abdichtende Weise
in die zylinderförmige
Kammer eingesetzt und als Reaktion auf den Flüssigkeitsfluss durch den Einlass/Auslass
axial innerhalb der zylinderförmigen
Kammer beweglich ist. Vorzugsweise umfasst das Rohr für Bohrkernproben
ferner entfernt angeordnete Mittel zum Abziehen von Flüssigkeit. Vorzugsweise
sind die entfernten Mittel mit dem Rohr für Bohrkernproben durch eine
Zwischenleitung zwischen dem Rohr für Bohrkernproben und den entfernten
Mitteln verbunden.
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Vorzugsweise
umfasst das Rohr für
Bohrkernproben ferner einen Adapter an dem oberen Ende, um Abdichtungsmittel
zur Verfügung
zu stellen, damit eine leckagefreie Verbindung mit der Rohrleitung
ermöglicht
wird, welche zwischen dem Rohr für Bohrkernproben
und den entfernt angebrachten Mitteln zum Abziehen von Flüssigkeit
angeschlossen werden können.
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In
einem weiteren getrennten Aspekt der Erfindung, der geeignet ist,
um mit dem Verfahren und dem zuvor beschriebenen Rohr für Bohrkernproben verwendet
werden, umfasst ein Bohrkerngewinnungssystem im Meeresboden:
- a) ein zuvor beschriebenes Rohr für Bohrkernproben;
- b) erste Hydraulikflüssigkeit-Antriebsmittel,
um das Rohr für
Bohrkernproben in den Meeresboden einzutreiben;
- c) zweite Hydraulikflüssigkeit-Antriebsmittel,
um Flüssigkeit
aus dem Rohr für
Bohrkernproben oberhalb des Meeresbodenmaterials abzuziehen; und
- d) erste Rohrleitungsmittel, welche zwischen dem Rohr für Bohrkernproben
und den zweiten Hydraulikflüssigkeit-Antriebsmitteln verbunden
sind;
wobei die ersten Hydraulikflüssigkeit-Antriebsmittel und
die zweiten Hydraulikflüssigkeit-Antriebsmittel derart
koordiniert sind, daß das
Meeresbodenmaterial im Wesentlichen mit derselben Geschwindigkeit
in das Rohr für
Bohrkernproben eintreten wird, mit der das Rohr für Bohrkernproben
in den Meeresboden eindringt.
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Vorzugsweise
umfasst das Bohrkerngewinnungssystem ferner einen Kolben der auf
abdichtende Weise in die zylinderförmige Kammer des Bohrers für Bohrkernproben
eingesetzt und darin oberhalb des Meeresbodenmaterials beweglich
ist, welches in das Rohr für
Bohrkernproben eintritt.
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Vorzugsweise
umfassen die ersten Hydraulikflüssigkeit-Antriebsmittel
eine im Wesentlichen zylinderförmige
Kammer, einen Kolben, welcher auf abdichtende Weise in die zylinderförmige Kammer
eingesetzt und axial innerhalb der zylinderförmigen Kammer beweglich ist,
um eine erste Kammer und eine zweite Kammer zu definieren, und eine
Kolbenstange, die mit dem Kolben verbunden ist und sich durch die
zweite Kammer hindurch und von ihr aus derart erschreckt, daß selektives
Beaufschlagen der ersten Kammer mit hydraulischem Druck das Rohr für Bohrkernproben
in den Meeresboden eintreiben wird.
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Vorzugsweise
umfassen die zweiten Hydraulikflüssigkeit-Antriebsmittel:
- a) ein erstes hydraulisches Teilmittel, welches eine
im Wesentlichen zylinderförmige
Kammer umfasst, einen Kolben, welcher auf abdichtende Weise in die
zylinderförmige
Kammer eingesetzt und axial innerhalb der zylinderförmigen Kammer beweglich
ist, um eine dritte Kammer und eine vierte Kammer zu definieren,
eine Kolbenstange, welche mit dem Kolben an dessen einem Ende verbunden
ist und sich durch die vierte Kammer hindurcherstreckt;
- b) ein zweites hydraulisches Teilmittel, welches eine im Wesentlichen
zylinderförmige
Kammer umfasst, einen Kolben, welcher auf abdichtende Weise in die
zylinderförmige
Kammer eingesetzt und axial innerhalb der zylinderförmigen Kammer beweglich
ist, um eine fünfte
Kammer zu definieren, wobei das andere Ende der Kolbenstange des
ersten hydraulischen Teilmittels mit dem Kolben verbunden ist; und
- c) zweite Rohrleitungsmittel, welche zwischen der zweiten Kammer
der ersten Hydraulikmittel und der vierten Kammer des ersten hydraulischen Teilmittels
verbunden sind;
wobei sobald das Rohr für Bohrkernproben
durch die ersten Hydraulikflüssigkeit-Antriebsmittel
in den Meeresboden eingetrieben wird, Hydraulikflüssigkeit von
der zweiten Kammer der ersten Hydraulikflüssigkeit-Antriebsmittel in
die vierte Kammer des ersten hydraulischen Teilmittels über die
zweiten Rohrleitungsmittel eingeleitet wird, um den Kolben der ersten
Hydraulikflüssigkeit-Antriebsmittel
in Bewegung zu setzen, wodurch wiederum der Kolben des zweiten hydraulischen
Teilmittels von den ersten Rohrleitungsmitteln weggezogen wird,
um das Abziehen von Flüssigkeit
aus dem Rohr für
Bohrkernproben zu bewirken.
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Typischerweise
bestehen die ersten Rohrleitungsmittel teilweise aus mindestens
einem Schlauch mit hoher Druckfestigkeit.
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Bei
einer anderen typischen Anordnung bestehen die ersten Rohrleitungsmittel
teilweise aus mindestens einer Bohrstange mit Abdichtungsmittel, um
eine leckagefreie Bindung zwischen der Bohrstange und irgendeiner
vorhergehenden Bohrstange zur Verfügung zu stellen.
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Es
sei vermerkt, daß drei
getrennte Aspekte der Erfindung offenbart worden sind, nämlich ein
Verfahren zur Gewinnung einer Bohrprobe von einem Meeresboden, ein
Rohr für
Bohrkernproben und ein System (Vorrichtung) zur Gewinnung eines
Bohrkernes. Während
die Beschreibung bevorzugte Ausführungsbeispiele
von jedem Aspekt in Kombination mit einem anderen erläutert, sind
solche Aspekte nicht so voneinander abhängig und sollten nicht so ausgelegt
werden.
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Beschreibung
der Zeichnungen
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Die
Erfindung wird nun weiter veranschaulicht durch Bezugnahme auf die
beiliegenden Zeichnungen in welchen:
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1 eine
Betriebskonfiguration eines bekannten Systems ist.
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2A eine
Draufsicht auf einen Bohrer ist, der bei der Erfindung verwendbar
ist.
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2B eine
Seitenansicht des Bohrers von 2A ist.
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3 eine
detailliertere Seitenansicht des Bohrers von 2A ist.
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4 eine
Endansicht des Bohrers von 2A ist.
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5 eine
detailliertere Draufsicht des Bohrers von 2A ist.
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6A eine
Seitenansicht der Dreh-/Bohreinheit ist.
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6B eine
Draufsicht der Dreh-/Bohreinheit von 6A ist.
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7 eine
seitliche Folgeansicht der Bohrausrüstung ist.
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8 eine
Seitenansicht des Bohrverfahrens ist.
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9 eine
auseinander gezogene Seitenansicht des Stangen- und Gehäuse-Verbindungsbereiches ist.
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10 eine
Querschnittsansicht ist, die einen Teil des Wasserschaltkreises
für das
Felsbohren zeigt.
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11 eine
schematische Darstellung des Prinzips der Kolben-Kernbohrung gemäß dem Stand der Technik ist.
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12 schematisch
ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel
eines Verfahrens des Kolben-Kernbohrens gemäß der Erfindung zeigt.
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13 eine
Querschnittsansicht der abgedichteten Bohrkette für das Kolben-Kernbohren
gemäß der Erfindung
ist.
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14 ein
hydraulischer Schaltkreis ist, der bei dem Kolben-Kernbohren gemäß der Erfindung verwendet
wird.
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15A–15F die Operationsfolge eines Kolben-Kernrohres
gemäß der Erfindung
darstellt.
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16A eine Querschnittsansicht der Anfangsposition
einer alternativen Form eines Kernrohres gemäß der Erfindung ist.
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16B eine Querschnittsansicht der Endposition einer
alternativen Form eines Kernrohres von 16A ist.
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17 eine
Querschnittsansicht der Anfangsposition einer weiteren alternativen
Form eines Kernrohres gemäß der Erfindung
ist.
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Geologische
Proben an Land werden oftmals erhalten durch Verwendung von Kernbohrern, die
typischerweise mit Diamant-Bohrspitzen
bestückt sind. Ähnliche
Bohrausrüstungen
können
auf Schiffen angeordnet sein und verwendet werden, um Bohrproben
aus dem Meeresboden zu nehmen, wobei jedoch größere Schwierigkeiten bestehen,
da sich Schiffe über
dem Meeresboden auf der Oberfläche
bewegen und das Wasser sehr tief sein kann. Die Bohrkette muss durch
die Wassersäule
verlaufen, bevor sie den Meeresboden erreicht. Das Vorsehen eines
Schiffes mit geeigneter Größe, das
in der Lage ist, seine Position mit ausreichender Genauigkeit zu halten,
trägt beträchtlich
zu den Kosten bei.
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In
den vergangenen Jahren sind Bohrer entwickelt worden, die in der
Lage sind, auf dem Meeresboden zu sitzen, da sie eine stabilere
Bohrplattform vorgeben und mit weniger ausgeklügelten und billigeren Schiffen
verwendet werden können.
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1 zeigt
eine typische Anordnung eines Meeresboden-Bohrers. Ein geeignetes
Schiff 1-1 hat den Bohrer an den Ort gebracht und ihn über den Ausleger
unter Verwendung eines A-Rahmens 1-2 gelegt und auf den
Meeresboden mit einer Winde abgesenkt, die auf dem Schiffsdeck angeordnet
ist.
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Der
Bohrer ist durch einen oder mehrere elektrische Motore angetrieben,
die hydraulische Pumpen antreiben, so daß alle mechanischen Operationen
durch die Verwendung von hydraulischen Motoren, Drehbetätigern und
geeignete Zylinder hydraulisch ausgeführt werden. Der Bohrer wird
entfernt von dem Schiff gesteuert, da er gewöhnlicherweise in Wassertiefen
angeordnet wird, die unter jenen liegen, die durch einen Taucher
zugänglich
sind. Wesentliche Funktionen werden mit geeigneten entfernten Sensoreinrichtungen
wie zum Beispiel Druckschaltern, Druckwandlern und Annäherungssensoren überwacht.
Unterwasser-Videokameras werden verwendet, um eine visuelle Rückmeldung
vorzugeben.
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Das
Kabel 1-3 ist vorzugsweise vom Mehrzwecktyp mit äußeren Stahlschichten,
um die erforderliche Hebefähigkeit
vorzugeben und elektrische Leitungen abzudecken, die die Leistung
für das
Bohren vorgeben und einen faseroptischen Kern für die Steuerung und die Elementrie
abzudecken. Es ist jedoch möglich,
ein normales Drahtkabel zum Anheben zu verwenden, wobei die Leistungs-
und Dialogübertragung
durch ein getrenntes Bündel
von Kabeln erzielt wird, die typischerweise Schwimmer entlang ihrer
Länge umfassen,
um einen neutralen oder geringfügig
positiven Auftrieb entlang ihrer Länge zu erzielen.
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Der
Schwimmer 1-4 hält
jeglichen Kabeldurchhang von dem Bohrer weg und wirkt, um den Bohrer
gegen die Bewegung des Schiffes aufgrund der Meeresanhebung und
Wellen zu isolieren.
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Der
Bohrer 1-5 selbst sitzt fest auf dem Meeresboden unter
der Wirkung seines eigenen Gewichtes auf den Beinen 1-6,
das positiv durch Saugfüße unterstützt wird.
Einzelheiten des Bohreraufbaus werden später in dieser Beschreibung
erläutert.
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Die
Anordnung des Bohrers wird vorgenommen durch Bezugnahme auf akustische
Transponder, die an dem Bohrer auf dem Schiff und auf Markierungsbojen 1-7 angeordnet
sind. Akustische Empfänger
auf dem Bohrer und auf dem Schiff geben die Triangulations-Positionsinformation
vor.
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Die
folgende Beschreibung ist auf einen speziellen Entwurf des Bohrers
vom Meeresbodentyp bezogen, aber es versteht sich, daß die Erfindung nicht
auf die Verwendung mit solchen Arten von Bohrern beschränkt ist.
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Die
Ausgangsoperation ist, daß der
Bohrer auf den Meeresboden mit genug leeren Probewerkzeugen abgesenkt
wird, um das gewünschte
Eindringen von üblicherweise
weniger als 100 Meter zu gewährleisten,
und mit genügend
Bohrstangen, um die Probenwerkzeuge in der Tiefe zu platzieren,
und mit genügend
Abdeckungen, um das Bohrloch offen zu halten, wenn jedes Probenwerkzeug
zurückgezogen und
zurück
auf dem Bohrer gespeichert wird. Der Bohrer kann mit unterschiedlichen
Kombinationen von verschiedenen Arten von Proben- und Grund-Testwerkzeugen, Bohrstangen
und Abdeckungen beladen werden, um für die speziellen Bedingungen
des zu untersuchenden Meeresbodens geeignet zu sein.
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Typischerweise
besitzen die Bohrwerkzeuge eine Länge von 3 Metern, was eine
Gesamt-Bohrhöhe
von ungefähr
5 Metern ergibt mit einem Gesamtgewicht von ungefähr 7 Tonnen.
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2A und 2B zeigen
eine Draufsicht auf die Oberseite und eine Seitenansicht eines Meeresboden-Bohrers,
bestehend aus dem Hauptgehäuse
des Bohrers 2-1 und drei Beinen 2-2 mit Füßen 2-3.
Die Seitenansicht zeigt ein Bein 2-4, das vollständig durch
den Hydraulikzylinder 2-5 ausgefahren ist und ein anderes
Bein 2-6, das vollständig
in seine Stauposition zurückgezogen
ist, wobei sein Fuß entfernt
ist.
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Die
Beine werden in die Stauposition beim Anheben und beim Absenken
von dem Schiff zurückgezogen,
und die Füße werden
beim Transport von Schiff zu Schiff entfernt. Die Füße können hergestellt werden
in der Form von Ansaugdosen und mit einer Quelle mit reduziertem
Wasserdruck verbunden werden, wie z. B. dem Ansaugdruck einer Wasserpumpe,
wodurch die Füße wirksam
auf dem Boden angesaugt werden, um ein positives Niederhalten des Bohrers
vorzugeben, so daß seine
Stabilität über das hinaus
erhöht
werden kann, was durch sein eigenes Gewicht im Wasser erzielt wird.
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3 zeigt
eine detailliertere Seitenansicht des Bohrers, die viele seiner
Hauptkomponenten veranschaulicht. Dieser Bohrer ist entworfen für eine Eindringtiefe
von 100 m und er erfordert, daß die Bohrwerkzeuge
in Drehmagazinen 3-1 gespeichert werden. In diesem Fall
gibt es zwei Magazine, wobei eines normalerweise für Kernrohre
verwendet wird und ein zweites für
Bohrstangen und Abdeckungen.
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Einfachere
Bohrer für
sehr flache Eindringtiefen können
nur ein einziges Bohrwerkzeug besitzen und keine Speicherung erfordern.
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Das
Mehrzweck-Anhebe/Leistung/Steuer-Kabel 3-2 verläuft durch
eine obere Führung 3-3 zu
einem Ankerpunkt 3-4 am Bohrergrund. Die nicht gezeigten
Leistungsdrähte
sind mit elektrischen Motoren 3-5 verbunden, welche Hydraulikpumpen 3-6 antreiben,
die alle mechanischen Funktionen des Bohrers durch nicht gezeigte
Hydraulik-Steuerventile und
-betätiger
antreiben.
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Bohrwerkzeuge
werden aus den Magazinen durch Ladearme 3-7 ergriffen,
und der Bohr-Mittellinie zugeführt,
wo sie durch die Dreh-Bohreinheit 3-8 ergriffen
werden, die auf dem vertikalen Gleitträger 3-9 angeordnet
ist. Die Dreh-Bohreinheit wird später in näheren Einzelheiten beschrieben.
Der Träger
wird an dem Elevatormast 3-10 auf Führungen 3-11 durch einen
Hydraulikzylinder auf und abbewegt, wobei ein nicht gezeigtes 2
: 1-Seil- und Scheibensystem verwendet wird.
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Ein
Stangengreifer 3-12 und ein Abdeckungsgreifer 3-13 sind
in dem Grundrahmen angeordnet.
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4 zeigt
eine Endansicht des Bohrers. Diese Ansicht zeigt, daß dieser
Bohrerentwurf zwei Speichermagazine 4-1 und 4-2 besitzt
und daß jedes durch
ein Stirnradritzel 4-3 gedreht wird. Die Stirnräder 4-4 selbst
sind nicht in der Draufsicht gezeigt, besitzen aber die gleiche
Anzahl von Schlitzen wie das Magazin, so daß jede volle Drehung des Ritzels
das Magazin um einen vollständigen
Schlitz weiterdreht.
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5 zeigt
eine detailliertere Draufsicht auf den Bohrer. Die Stirnrad-Antriebsritzel 5-1,
die die zwei Magazine 5-2 unabhängig antreiben, sind mit den
oberen Magazin-Drehzapfenlagern 5-3 dargestellt.
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Eine
Draufsicht der Ladearme 5-4 zeigt die Doppeljochstruktur.
Der Ladearm wird durch einen Drehbetätiger 5-5 betätigt, um
die Bohrwerkzeuge zwischen den Magazinen und der Bohr-Mittellinie 5-6 zu
bewegen, wie dies für
den Bohrprozess erforderlich ist.
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Eine
Draufsicht der Dreh-Bohreinheit 5-7 ist teilweise verdeckt
durch den Deckelaufbau sichtbar. Die Aufwickeltrommel 5-8 speichert
die Schläuche und
Kabel, die mit der Dreh-Bohreinheit verbunden sind und sie wird
zu der gleichen Zeit auf und abwärts bewegt
wie die Dreh-Bohreinheit,
um die Schläuche und
Kabel verfügbar
zu halten.
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Die
oberen Seilscheiben 5-9 sind Teil des 2 : 1-Kabelsystems
auf dem Trägerelevator.
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Einer
der Ausricht-Führungsarme 5-10 ist gezeigt.
Der andere Arm ist symmetrisch mit dem einen gezeigt und auf der
anderen Seite unter dem Ladearm. Sie werden beide durch Hydraulikzylinder
betätigt,
um in das Zentrum zu schwingen und ein Bohrwerkzeug in der Position
auf der Bohr-Mittellinie zu ergreifen.
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Die 6A und 6B zeigen
mehr Einzelheiten der Dreh-Bohreinheit, die an dem Träger mittels
Stifte und Bolzen über
die Ansätze 6-1 gelagert ist.
Die Antriebsleistung wird durch einen Hydraulikmotor 6-2 vorgegeben,
der über
ein Getriebe 6-3 angetrieben wird, welches sowohl eine
Getriebeuntersetzung als auch einen versetzten Antrieb vorgibt.
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Die
Ausgang des Getriebes treibt das Drehfutter 6-4 an, welches
hydraulisch durch einen hydraulischen Schleifring im stationären Zentralgehäuse 6-5 betätigt wird.
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Ein
hydraulisch betätigtes
Zahnstangen-Antriebssystem zum Eingreifen in Bohrwerkzeuggewinde
ist in den Gehäuseansatz 6-6 eingeschlossen. Dieses
Zahnstangensystem greift in das Ausgangsgewinde des Getriebes ein,
um ein direktes hohes Umkehrdrehmoment vorzugeben.
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Die
Ausgangswelle des Getriebes ragt ebenfalls durch die Oberseite des
Getriebes hervor und ist hohl und verbindet die Oberseite mit der
Innenseite des drehenden Futters. Eine Dreh-Pendelkupplung 6-7 ist
auf der Oberseite der Welle zur Wasserverbindung mit der Bohrkette
angeordnet.
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7 zeigt
die Hauptkomponenten, die während
des Bohrprozesses verwendet werden. 7-1 ist die gerade
beschriebene Dreh-Bohreinheit. Die oberen und unteren Ladearme 7-2 und 7-3,
die in näheren
Einzelheiten später
beschrieben werden, holen Werkzeuge aus den Magazinen und führen sie
nach Benutzung zurück.
Die Ausrichtführung 7-4 und
der Ausricht-Führungsabstandshalter 7-5,
die erneut später
in Einzelheiten beschrieben werden, unterstützen den Gewindeeingriff zwischen
den Bohrwerkzeugen.
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Die
Stangen-Klemmvorrichtung 7-6 wird hydraulisch betätigt und
ist ähnlich
im Aufbau zu dem hydraulischen Spannfutter an der Dreh-Bohreinheit. Sie
wird benutzt, um die Bohrkette zu halten, während ein Werkzeug hinzugefügt oder
von der Kette entfernt wird. Die Zwischenführung 7-7 gibt den
Ort für
das Bohrgehäuse
vor, was zu der Positionierung des Bohrers auf dem Meeresboden beiträgt. Die
Gehäuse-Klemmvorrichtung 7-8 ist
identisch im Aufbau zu der Stangen-Klemmvorrichtung, wird aber verwendet,
um Bohr-Gehäuseketten
zu erfassen. Die untere Führung 7-9 gibt
ebenfalls den Ort für
das Gehäuse
vor in Verbindung mit der Zwischenführung und der Gehäuse-Klemmvorrichtung.
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Die
Unterseite des Bohrers 7-10 wird normalerweise auf oder
nahe des Meeresbodens durch Einstellung der Bohrerbeine positioniert.
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8 veranschaulicht
einen Teil eines typischen Kerngewinnungszyklus. Jede Kernprobe
wird genommen und in einem getrennten Kernrohr gespeichert. Für jede aufeinander
folgende Probe wird ein leeres Kernrohr in das Loch eingeführt und
nach unten zu dem vorhergehenden abgesenkt, um die Tiefe zu vollenden
durch Hinzufügung
der erforderlichen Anzahl von Bohrstangen zu der Bohrkette. Die Probe
wird sodann genommen und das Kernrohr zurückgezogen, indem der Reihe
nach die Bohrstangen entfernt und in dem Magazin zurückgespeichert
werden. Dieser Prozess wird in dem vertieften Loch wiederholt, bis
die erforderliche maximale Probentiefe erzielt ist.
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Mantelrohre
können
getrennt installiert werden, aber in ähnlicher Weise falls dies erforderlich
ist.
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Die
in 8 gezeigte Folge startet mit dem Schritt A, wobei
eine erste Kernprobe bereits genommen ist und eine Länge des
Mantelrohres 8-1 nachfolgend installiert und in der Rohrklemme 8-2 gehalten
wird. Ein Kernrohr 8-3 wird aus seinem Magazin genommen
und der Bohr-Mittellinie
durch die Ladearme 8-4 zugeführt.
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Im
Schritt B ist die Dreh-Bohreinheit 8-5 abgesenkt worden
und ihr Bohrfutter mit der Oberseite des Rohres verbunden worden.
Die Ausrichtführung 8-6 richtet
die Unterseite des Rohres aus. Der Ausricht-Führungsabstandhalter 8-7 wird
angebracht, um die Führung
geringfügig
zu halten, da sie das Rohr nicht ergreift, sondern lediglich eine
Gleitführung
vorgibt. Nachdem das Rohr einmal gehalten wird, werden die Ladearme
aus dem Weg bewegt.
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Wenn
das Rohr in das Loch durch die Dreh-Bohreinheit abgesenkt wird,
wird die Ausrichtführung
zurückgezogen.
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Der
Schritt C zeigt das Rohr abgesenkt auf den Boden des Loches, wo
es durch die Stangen-Klemmvorrichtung 8-8 erfasst wird.
Die Dreh-Bohreinheit
wird sodann in ihre obere Position im Schritt D zurückgezogen,
und eine Bohrstange 8-9 wird in die Mittelinie durch die
Ladearme gebracht.
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Der
Schritt E zeigt die Bohrstange, die durch das Spannfutter der Dreh-Bohreinheit an der
Oberseite und durch die Ausrichtführung an der Unterseite gehalten
wird. Der Ausricht-Führungsabstandshalter wird
zurückgezogen,
so daß die
Ausrichtführung
die Oberseite des Kernrohres erfasst, um eine Führung für die Gewindeherstellung vorzugeben.
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Die
Dreh-Bohreinheit senkt sich sodann ab und dreht sich, um die Gewindeverbindung
zwischen der Bohrstange und dem Kernrohr herzustellen. Die Ausrichtführung wird
sodann zurückgezogen,
wie dies im Schritt F gezeigt ist.
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Der
Schritt G zeigt das Kernrohr in seiner vollen Tiefe, wo es die nächste Probe
genommen hat. Dieses wird sodann aus dem Loch durch Umkehrung der
zuvor beschriebenen Folge zurückgezogen
und in das Magazin zurückgespeichert.
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Die
nächste
Operation würde
typischerweise die Installierung einer neuen Länge von Mantelrohr in der neuen
Tiefe sein, gefolgt durch ein weiteres Kernrohr aus der nächsten Tiefe.
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9 zeigt
eine auseinander gezogene Ansicht des Klemmbereiches im Schritt
E von 8. Das Mantelrohr 9-1 wird durch die
untere Führung 9-2 und
die Zwischenführung 9-3 abgestützt, und durch
die Gehäuse-Klemmvorrichtung 9-4 gehalten.
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Während der
Diamant-Kernbohrung verlaufen normalerweise die Felsabschnitte aus
dem Bohrprozess nach oben auf der Innenseite des Mantelrohres und
treten an der Oberseite des Mantelrohres in den Korridor 9-5 aus,
der in der Zwischenführung
gebildet ist. Die Saugkraft einer geeigneten Zentrifugalpumpe ist
mit dem Auslass 9-6 verbunden, um die Abschnitte aus dem
Klemmbereich zu entfernen und sie an ein Rohr abzugeben, das entlang
eines der Bohrgerätebeine
verläuft.
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Die
Stangen-Klemmvorrichtung 9-7 ist gezeigt und hält ein Kernrohr 9-11,
wobei die Ausrichtführung 9-8 angeordnet
ist, um die Oberseite des Rohres zu ergreifen. Eine Bohrstange 9-9 ist
gezeigt und bereit, mit ihrem Gewinde in ein passendes Gewinde auf
der Oberseite des Rohres einzugreifen. Der Ausricht-Führungsabstandshalter 9-10 ist
in der zurückgezogenen
Position gezeigt. Er wird durch einen kleinen nicht gezeigten Hydraulikzylinder
betätigt.
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Ein
bekanntes Verfahren der Kerngewinnung, ist die Diamant-Kerngewinnung unter
Verwendung von Diamant-Bohrspitzen. Diese Ausrüstung wird üblicherweise verwendet für die Fels-Kerngewinnung
an Land und die Betätigung
dieser Einrichtung ist dem Fachmann in der Kernbohrung wohl bekannt.
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Für den Betrieb
muss der Bohrer eine Drehung und Abwärtskraft in einer gesteuerten
Weise vorgeben, so daß die
Diamant-Bohrspitze an der Unterseite ihren Weg in den Felsen schneidet.
Ein Wasservorrat wird durch die hohlen Bohrstangen der Oberseite
des Kernrohres vorgegeben und mit den Abschnitten aus dem Rohr abgegeben.
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Dieses
Wasser wird geliefert durch eine Wasserpumpe, die durch einen Hydraulikmotor
angetrieben wird und auf dem Bohrgerät angeordnet ist. Die Abgabe
von dieser Pumpe ist mit einem flexiblem Schlauch an die Dreh-Bohreinheit
angeschlossen, um an ihre Vertikalbewegung angepasst zu sein.
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10 zeigt
eine Teil-Schnittansicht einer Dreh-Bohreinheit. Eine hohle Welle 10-1 ist
innerhalb des Gehäuses 10-2 mit
nicht gezeigten Lagern abgestützt,
und wird durch einen Hydraulikmotor 10-3 über ein
ebenfalls nicht gezeigtes Getriebe gedreht. Eine Antriebsplatte 10-4 ist
mit der hohlen Welle verbunden und stützt die Spannfutteranordnung 10-5. Einer
der drei Spannfutterzylinder mit der Spannfutterklaue 10-7 ist
gezeigt. Der Spannfutterzylinder ist über Leitungen 10-8 mit
einem Schleifring verbunden, der in der hohlen Welle enthalten ist.
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Die
Bohr-Wasserversorgung wird an den flexiblen Schlauch 10-9 abgegeben
und über
die Drehkopplung 10-10 in die Mitte der hohlen Welle und
sodann über
das Abdichtstück 10-11,
welches gegen das Ende der Bohrstange 10-12 abdichtet,
welche ein nicht gezeigtes Loch besitzt über die Länge verteilt. Diese Bohrstange
kann mit anderen Bohrstangen verbunden sein, um die Bohrkette vorzugeben
in Abhängigkeit
von der Bohrtiefe, oder sie kann mit dem Kernrohr 10-13 in
der gezeigten Weise verbunden sein.
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Das
Kernrohr bohrt ein geringfügig übergroßes Loch,
sodass das Wasser auf der Außenseite des
Rohres fließen
kann und sodann hinter die Bohrstange und auf der Oberseite des
Loches heraus.
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Ein
anderes bekanntes Kerngewinnungssystem ist die Kolben-Kerngewinnung. Sehr
viel von dem Meeresboden ist mit einer Schicht aus Sedimentmaterial
abgedeckt, welches zu weich ist, um es erfolgreich unter Verwendung
von Standard-Diamant-Kerngewinnungssystemen,
wie zuvor beschrieben, zu bearbeiten.
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Kurze
Proben können
erzielt werden unter Verwendung herkömmlicher Boden-Probetechniken, wie
z. B. dem Shelby-Rohr, wobei aber die Reibung der Probe, die auf
die Innenwände
des Rohres einwirkt, sich rasch aufbaut, um den Eintritt von neuem Material
zu verhindern, so daß das
Rohr effektiv eine feste Stange wird und das Sediment verschiebt,
ohne daß eine
weitere Probe gewonnen wird.
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Dieser
Effekt ist besonders schädlich,
wenn es Schichten von sehr weichem und härterem Material gibt, da die
Reibung des härteren
Materials verhindert, daß irgendwelches
oder wenigstens ein geringer Anteil des weichen Materials in das
Rohr eintritt. Die Probe in dem Rohr besteht sodann nahezu gänzlich aus
dem härteren
Material.
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Die
herkömmliche
Probenahme auf dem Meeresboden macht sich den Wasserdruck in der Tiefe
zum Vorteil, um längere
und repräsentativere Proben
durch Verwendung der Kolben-Kerngewinnungstechnologie zu nehmen.
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11 zeigt
ein Schema eines Kolben-Kerngewinnungssystems. Ein Bohrrahmen 11-1 wird nahe
des Meeresbodens durch nicht gezeigte Stützeinrichtungen gehalten, und
umfasst einen hydraulischen Vorschubzylinder 11-2 und ein
Seil- und Scheibensystem 11-3, so daß ein Ausschub des Vorschubzylinders
veranlasst, daß das
Kern-Probenrohr 11-4 in
den Meeresboden gestoßen
wird. Ein Kolben 11-5 ist innerhalb des Probenrohres installiert
und umfasst Abdichtungen, um eine Leckage hinter den Kolben zu verhindern.
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Der
Kolben wird gegen den Rahmen durch ein Aufhängeseil 11-6 abgestützt, so
daß, wenn
das Rohr in den Meeresboden gestoßen wird, der Kolben gezwungen
ist, stationär
zu verbleiben.
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Wenn
die Reibung des Materials in dem Rohr genügend Kräfte bildet, um die Härte des
an der Unterseite des Rohres eintretenden Materials zu überwinden,
wird das Material in dem Rohr versuchen, sich mit dem Rohr nach
unten zu bewegen. Vorausgesetzt, daß das Material im Wesentlichen
dicht ist, wird dies einen verminderten Druck unter dem aufgehängten Kolben
bilden. Der Differenzdruck zwischen demjenigen an der Unterseite
des Rohres und demjenigen unter dem Kolben, ist sodann als eine zusätzliche
Kraft verfügbar,
um die Reibung des Materials in dem Rohr zu überwinden.
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Der
verminderte Druck unter dem Kolben ist selbstregulierend, da er
durch die Reibung in dem Rohr erzeugt wird und der Druckgradient
entlang des Rohres ist proportional zu der Reibung in jedem Teil des
Rohres. Dies bedeutet, daß eine
vollständige Probe
des Meeresbodens erhalten wird, die vollständig mit weichen und harten
Schichten ist.
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Erneut
Bezug nehmend auf 11, ist der Meeresboden als
zwei Schichten gezeigt, mit einer Schicht 11-7 hoher Reibung,
vielleicht einem tonartigen Sand, der durch eine Grundschicht 11-8 mit
geringer Reibung von z. B. Schlamm überlagert ist.
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Das
Diagram 11-9 zeigt die Verteilung des verminderten Druckes
entlang der Innenseite des Rohres. Der geringste Druck 11-10 befindet
sich unmittelbar unter dem Kolben, wobei der Druckgradient 11-11 durch
das Material hoher Reibung steiler ist als der Gradient 11-12 durch
das Material geringer Reibung.
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Der
Druck an der Mündung
des Rohres ist im Wesentlichen gleich dem Umgebungsdruck in dieser Wassertiefe.
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Dieser
Prozess wird wirksamer bei erhöhter Wassertiefe,
da die verfügbare
Druckreduzierung anwächst.
Er ist im Wesentlichen unwirksam an oder nahe der Oberfläche.
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Es
ist schwierig, dieses Verfahren bei einer Bohrung anzuwenden, die
eine unterteilte Bohrkette, bestehend aus einer veränderlichen
Anzahl von Bohrstangen in Abhängigkeit
von der Eindringtiefe besitzt, da es keinen praktischen Weg der
Verbindung des Halteseiles mit dem Kolben in dem Kernrohr am Boden
der Bohrkette gibt.
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12 zeigt
ein Schema eines Verfahrens der Anwendung der gleichen Operationsprinzipien ohne
die Verwendung eines mechanischen Halteseiles für den Kolben. Der Bohrrahmen 12-13,
der hydraulische Vorschubzylinder 12-2, das Seil/Scheiben-System 12-3 und
das Kern-Probenrohr 12-4 bleiben
die gleichen, wie es bei 11 beschrieben
wurde.
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In
diesem Fall wird das Halteseil nicht benutzt, aber die Kammer 12-6 oberhalb
eines schwebenden Kolbens 12-5, die mit Wasser gefüllt ist,
ist durch die Leitung 12-7 mit dem Wasserzylinder 12-8 verbunden.
Der Kolben 12-9 wird durch einen zweiten Hydraulikzylinder 12-10 betätigt, der
als Kern-Gewinnungszylinder bezeichnet ist, der mit dem Vorschubzylinder
durch die Verbindung 12-11 verbunden ist.
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Der
Wasserzylinder und der Kern-Gewinnungszylinder sind so bemessen,
daß der
Ausschub des Vorschubzylinders zum Vorschieben des Kernrohres in
den Meeresboden ein Zurückziehen
des Kern-Gewinnungszylinders
hervorruft, wodurch Wasser in den Wasserzylinder gezogen wird, so
daß der schwebende
Kolben in das Kernrohr mit der gleichen Geschwindigkeit gezogen
wird, wie das Kernrohr in den Meeresboden eindringt. Durch diese
Mittel wird der schwebende Zylinder stationär in Bezug auf den Meeresboden
gehalten, wodurch somit das gleiche Verfahren der Kern-Probengewinnung vorgegeben wird,
wie es mit dem mechanisch an dem Seil aufgehängten System erzielt wird.
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Der
schwebende Kolben besitzt eine geringe Reibung, so daß im Wesentlichen
gleiche Drücke oberhalb
und unterhalb des Kolbens vorliegen. Der Druck in der Leitung 12-7 ist
somit ein direktes Maß des
Reibungswiderstandes des gesammelten Materials, so daß die Verwendung
eines Druckwandlers z. B. eine Information über die Charakteristik des
Sediments vorgibt.
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Das
gleiche Ergebnis kann erzielt werden ohne überhaupt einen schwebenden
Kolben, wobei das Material in dem Rohr effektiv als der Kolben wirkt, wobei
aber die Verwendung eines Kolbens bevorzugt ist, da sie die Störung der
Wasser/Sediment-Schnittstelle minimiert und verhindert, daß die Probe
unabsichtlich nach oben in die Leitung gezogen wird.
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Die
Kombination der zuvor beschriebenen Komponenten wird als ein „hydraulisches
Halteseil"-System
bezeichnet, da sie das herkömmliche mechanische
Kolben-Halteseil ersetzt.
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Die
Leitung 12-7 wie sie bei der Meeresboden-Bohrung angewendet
wird, verläuft
durch eine Anzahl von Komponenten, was unter Bezugnahme auf 13 beschrieben
wird.
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13 ist ähnlich zu 10,
die für
die Felsen-Kernprobengewinnung verwendet wurde, jedoch mit einigen
wichtigen Unterschieden. Das Felsen-Kerngewinnungsrohr wird ersetzt
durch ein Kolben- Kerngewinnungsrohr 13-1,
das einen abgedichteten Kolben 13-2 einschließt. Die
Verbindung mit der Bohrstange 13-3, besitzt nunmehr eine
Abdichtung 13-4, um eine leckagefreie Verbindung mit einem
externen Druck sicherzustellen, der höher als der Innendruck ist.
Jede Leckage würde
die Wirksamkeit des hydraulischen Aufhängesystems vermindern. Wenn
es eine Anzahl von Bohrstangen gibt, gibt es ähnliche Abdichtungen an jeder
Verbindung.
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In
gleicher Weise ist die Oberseite der Bohrkette bei 13-5 in
der Bohrfutteranordnung abgedichtet.
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Da
die Bohreinrichtung sowohl für
das Felsen-Bohren, als auch für
die Kolben-Kerngewinnung benutzt wird, muss die Drehkopplung oder
der Fluid-Einlass/Auslass 13-6 sowohl einem moderaten Innendruck
und einem möglicherweise
höheren
Außendruck
widerstehen in Abhängigkeit
von der Wassertiefe und der Charakteristik der Sedimentreibung. In
gleicher Weise muss der Schlauch 13-7 einem hohen externen
Druckzusammenfall widerstehen.
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Da
die Bohreinrichtung sowohl für
die Felsen-Kerngewinnung als auch die Kolben-Kerngewinnung benutzt
wird, muss das Bohrwasser entweder über ein Ventil zu der Bohr-Wasserpumpe
oder dem hydraulischen Aufhängesystem
verteilt werden, was erzielt wird durch die Verwendung von herkömmlichen
Spulenventilen, die durch kleine, nicht dargestellte Hydraulikzylinder
betätigt
werden.
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14 zeigt
einen Teil des ölhydraulischen Schaltkreises,
der die Anforderungen für
den Eingriff des hydraulischen Aufhängesystems veranschaulicht.
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In
der gezeigten Position wird der Zuführzylinder 14-1, siehe
auch 12-2, durch das geschlossene Zentrum des Proportional-Spulenventils 14-2 stationär gehalten.
Wenn die Spule b dieses Ventils erregt wird, wird der Vorschubzylinder
ausgeschoben, wobei der Rückkehrfluss
von dem Stangenende über das
Hauptventil 14-3 zurückgerichtet
wird. Das obere Hauptventil wirkt, um das Gewicht der Dreh-Bohreinheit,
des Trägers
und der Bohrkette zu halten, so daß die Absenkgeschwindigkeit
durch die Ölzufuhr
in den Zuführzylinder
gesteuert wird. Das Rückschlagventil 14-10 verhindert
den Fluss zurück
durch das Modusauswahl-Spulenventil 14-4, wenn es sich
in der gezeigten Neutralposition befindet.
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Wenn
die Spule a erregt wird, wird der Vorschubzylinder zurückgezogen,
was das Anheben der Bohrkette hervorruft.
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Das
Modus-Auswahlventil gibt eine zusätzliche Funktionalität vor, indem
es die Bestimmung des Rückkehrflusses
von dem Stangenende auswählt, wenn
der Vorschubzylinder ausfährt.
Mit der Spule b, des Modus-Auswahlventils wird der Rückkehrfluss erneut
in den Ausschubzylinder geführt,
um einen regenerativen Effekt für
eine schnellere Zylinderbetätigung
vorzugeben. Das Rückschlagventil 14-5 verhindert
den Rückkehrfluss
am Rücklauf
durch das Proportionalventil. Das Ausgleichsventil 14-6 wirkt
zum Halten des Gewichtes in der gleichen Weise wie das obere Hauptventil.
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Die
Erregung der Spule a des Modus-Auswahlventils richtet den Rückkehrfluss
von dem Stangenende des Vorschubzylinders zu dem Kerngewinnungs-Zylinder 14-7,
unter gleichzeitiger Bezugnahme auf 12-10, so daß der Kerngewinnungs-Zylinder mit
einer Geschwindigkeit zurückgezogen
wird, die proportional zu der Geschwindigkeit des Ausziehens des
Vorschubzylinders ist mit einem Verhältnis, das von den relativen
Kolben- und Stangenabmessungen abhängt. Der Kerngewinnungs-Zylinder
betätigt
sodann den Zylinder, wie dies unter Bezugnahme auf 12 beschrieben
ist. Das obere Hauptventil 14-3 wirkt nun als ein Druck-Entlastungsventil,
um den Maximaldruck des Kerngewinnungs-Zylinders zu begrenzen.
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Das
Kerngewinnungs-Rücksteil-Spulventil 14-8 wird
verwendet, um den Kerngewinnungs-Zylinder in die zurückgezogene
Position zurückzuführen nach
dem Kolben-Kerngewinnungsprozess. Die Mündung 14-9 begrenzt
die Rückstellgeschwindigkeit.
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Das
hydraulische Aufhängesystem
kann mit einem Bereich an Kerngewinnungswerkzeugen verwendet werden,
wobei zwei bevorzugte Ausführungsbeispiele
in den folgenden Zeichnungen beschrieben werden.
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15A zeigt ein Kolben-Kerngewinnungsrohr 15-1,
in einem Mantelrohr 15-2, das bereit ist eine anderes in
einer Reihe von oben aufzunehmen. Das Mantelrohr besitzt eine Spitze 15-3,
die es ihm gestattet, das Bohrloch auszuräumen, wenn es vorgeschoben
wird, was in Einzelheiten später
beschrieben wird. Das Kerngewinnungs-Rohr besitzt eine Schneidkante 15-4,
die einen Aufhänger 15-5 vom Segmenttyp
beinhaltet, der mit der Unterseite des Kerngewinnungs-Rohres durch nicht
dargestellte Mittel aber typischerweise durch einen Presssitz oder kleine
Schrauben oder Nieten befestigt ist. Ein schwebender Kolben 15-6 beginnt
am Boden des Rohres, wie gezeigt, und ist in diesem Fall durch die Lippe
einer Kolbendichtung 15-7 positioniert, die auf der Kante
der Oberseite der Schneidkantenanordnung gehalten ist. Sie könnte durch
andere Mittel wie z. B. einen Feder-Rückhaltering positioniert sein.
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Eine
Auskleidung 15-8, typischerweise aus Plastik, ist über die
Mehrheit der Rohrlänge
eingepasst. Eine Unterlegscheibe 15-9 ist an der Oberseite der
Auskleidung positioniert, welche verwendet wird beim Ausziehen der
Probe aus dem Rohr, wenn das Bohrwerkzeug zurück an Bord des Schiffes entladen wird.
Nach der Entfernung der Schneidkante und des Aufhängers, wird
die Unterlegscheibe nach unten durch eine geeignet bemessene Stange
gestoßen, welche
sodann die Probe und die Auskleidung aus dem Rohr stößt. Die
Probe wird normalerweise in dem Rohr zurückgelassen und entweder entlang
ihrer Achse geschnitten, um die Probe in Längshälften zu unterteilen oder in
kürzere
Längen
für den
Test und andere Prüfungen.
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Das
Rückschlagventil 15-10,
welches entfernt werden kann bei der zuvor beschriebenen Herausziehung
der Probe, gestattet Wasser den Austritt aus dem Rohr, wirkt aber
sodann zu verhindern, daß der
schwebende Kolben nach unten erneut zurückgeht.
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Die
Bohrstange 11 ist mit der Oberseite des Rohres befestigt
gezeigt und ist bereit, das Rohr in das Sediment zu stoßen.
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Im
Betrieb ist das hydraulische Aufhängesystem angeschlossen und
das Rohr wird nach unten gestoßen.
Das Aufhängesystem
hält den
schwebenden Posten stationär,
indem Wasser aus dem Rohr durch das Rückschlagventil gezogen wird.
Wenn sich das Rohr nach unten über
den Kolben erstreckt, ergreift die Abdichtung die Innenseite der
Auskleidung, um eine lecksichere Abdichtung zu erzeugen.
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Das
Rohr wird rasch nach unten gestoßen, typischerweise in wenigen
Sekunden über
die gesamte Länge,
da die Wirksamkeit des hydraulischen Aufhängesystems von der geringen
Porosität
des gesammelten Materials abhängig
ist, so daß eine schnellere
Betätigung
einer erfolgreichen Probenahme von Materialien mit einigem Maß an Porosität gestattet.
Normalerweise ist die Betätigung
und die Geschwindigkeit durch den Ausgang der hydraulischen Pumpen
beschränkt,
die auf den Schubzylinder wirken, wobei aber eine schnellere Betätigung von
ungefähr
einer Sekunde erzielt werden kann, durch die Verwendung von Energie
die in einem hydraulischen Differentialakkummulator gespeichert
ist.
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15B zeigt das vollständig ausgezogene Rohr nunmehr
voll mit gesammelten Sediment 15-16, wobei der schwebende
Kolben 15-6 nunmehr die Oberseite des Rohres in der gleichen
Position wie in 15A schließt.
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Der
hydraulische Aufhängedruck
wird während
diesem Prozess aufgezeichnet, so daß die Leistung überwacht
werden kann. Die tatsächliche Druckveränderung
während
des Eindringens liefert die Information über die Reibungscharakteristik
des Materials. Der Druck sollte progressiv während des Eindringens ansteigen,
wobei ein Druckplateau anzeigt, daß das Material zu porös für den Erhalt
einer vollständigen
Probe ist, und daß Wasser
durch das Material geflossen ist, um sich unter dem Kolben zu sammeln.
Ein plötzlicher
Anstieg im Druck kann anzeigen, daß der Kolben aus irgendeinem
Grund das Ende seines Hubes erreicht hat.
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Das
Rohr wird nun herausgezogen und auf dem Bohrgerät zurückgespeichert. Das gesammelte Sediment 15-17 wird
in dem Rohr gehalten, siehe 15C,
durch die kombinierte Wirkung des segmentierten Aufhängers 15-5 und
das Rückschlagventil 15-10,
das den Kolben 15-6 daran hindert, sich in dem Rohr nach
unten zu bewegen. Das Material des Aufhängers 15-12 kann herausfallen
und verloren gehen oder kann verbleiben aufgrund seiner eigenen
Reibung und Saugfähigkeit.
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15D zeigt das zurückgelassene Bohrloch, nachdem
das Rohr entfernt ist. Üblicherweise wird
das Bohrloch absacken aufgrund der Weichheit des Materials, wobei
loses Material 15-13 den Grund des Bohrloches füllt und
ein Leerraum 15-14 an der Oberseite auftritt.
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Das
Mantelrohr wird nun auf den Boden des Bohrloches vorgeschoben, indem
ein Vorschub nach unten, eine Drehung und Bohrwasser verwendet wird.
Normalerweise wird diese Operation das lose Material aus dem Bohrloch
nach oben auf der Außenseite
des Mantelrohres mit der Bohrwasser-Abgabe ausspülen, aber manchmal wir dies
ineffektiv sein, sodass es doch noch loses Material 15-15 innerhalb des
Mantelrohres gibt, wie dies in 15E gezeigt ist.
Dieser Auftritt wird gewöhnlicherweise
durch das Fehlen von Bohrwasserfluss während dem Prozess der Einstellung
des Mantelrohres vorliegen.
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In
diesem Fall kann ein Reinigungswerkzeug 15-16 gemäß 15F eingesetzt werden, um das Bohrloch an der
Unterseite des Mantelrohres zu reinigen. Das Bohrloch ist nunmehr
bereit für
das nächste
Kerngewinnungsrohr, wo bei erneut wie in 15A begonnen
wird.
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Die 16A und 16B zeigen
einen anderen Typ von Kolben-Kerngewinnungsrohr,
der ohne Mantelrohr benutzt werden kann. Die grundlegende Konstruktion
des Rohres ist ähnlich
zu jenem des vorangegangenen Typs mit dem Rohr 16-1, der Schneidkante 16-2,
dem segmentierten Aufhänger 16-3,
der Auskleidung 16-4 und der Unterlagscheibe 16-5.
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In
diesem Fall wird der schwebende Kolben 16-6 an Ort und
Stelle durch den Spannungsgurt 16-7 gehalten, welcher ein
Kabel oder eine Kette sein kann, der durch Stifte 16-8 und 16-9 befestigt
ist.
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Im
Betrieb wird Bohrwasserdruck zugeführt, um den Kolben in die Position
auszufahren, die in der Ansicht auf der linken Seite gezeigt ist.
Das Wasser in dem Rohr und der abgedichteten Bohrkette wird sodann
durch eine geeignete Ventilbetätigung
freigegeben, die nicht gezeigt ist, um den Kolben in der ausgefahrenen
Position zu halten, wenn das Rohr in die geforderte Probentiefe
vorgestoßen
wird.
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Wenn
einmal die Probentiefe erreicht ist, wird die Oberseite des Kolbens
mit der hydraulischen Aufhängung
verbunden und das Rohr ausgeschoben wie bei dem vorangegangenen
Schema in die Position in der Ansicht auf der rechten Seite, wobei
sich der Kolben nahe der Oberseite des Rohres befindet.
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Die
Probe wird herausgezogen indem zunächst die Schneidkante und der
Aufhänger
entfernt werden, sodann der Gurt durch Entfernung des Stiftes abgetrennt
wird und die Unterlagscheibe, die Auskleidung, der Kolben und die
Probe wie zuvor herausgestoßen
werden.
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17 zeigt
eine geringfügige
Veränderung von 16,
wobei der Kolben 16-1 in seiner unteren Position durch
die Verwendung eines Feder-Rückhalteringes 17-2 zurückgehalten
wird, der gegen die obere Oberfläche
der Schneidkante wirkt. Alternativ kann eine Nut in dem Rohr oder
der Auskleidung vorgesehen sein.
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Dieses
Schema besitzt den Vorteil, daß es die
Einpassung eines Rückschlagventils 17-3 erleichtert,
welches eine verbesserte Rückhaltung
der Probe während
des Rückziehens
und der Speicherung vorgibt, wobei aber das Rückschlagventil die Möglichkeit
der Verwendung von Bohrwasserdruck verhindert, um den Kolben nach
unten in seinen Ausgangspunkt zu stoßen, für den Fall, daß er unbeabsichtigt
aus seiner Position bewegt wurde. Der Rückhaltering kann ohne ein Rückschlagventil
verwendet werden.
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Im
Betrieb wird das Rohr in die Tiefe wie zuvor gestoßen, sodann
mit der hydraulischen Haltevorrichtung verbunden und das Rohr vorgeschoben. Wenn
das Rohr über
den Kolben verläuft,
wird der Rückhaltering
zurück
in seine Nut durch die Unterkante der Auskleidung gestoßen, die
die obere abgeschrägte
Fläche
des Ringes kontaktiert.
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Das
Wort „umfassen" und Formen des Wortes „umfassen", wie sie in dieser
Beschreibung und in den Ansprüchen
benutzt werden, beschränken
nicht die beanspruchte Erfindung durch Ausfluss irgendwelcher Varianten
oder Zusätze.
Modifikationen und Verbesserungen der Erfindung liegen dem Fachmann
auf der Hand. Solche Modifikationen und Verbesserungen sollen im
Rahmen dieser Erfindung liegen, wie sie in den vorliegenden angefügten Ansprüchen definiert
ist.