DE69824761T2 - Faserstruktur und verfahren zu seiner herstellung - Google Patents

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Ryan Mark RICHARDS
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D21PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
    • D21FPAPER-MAKING MACHINES; METHODS OF PRODUCING PAPER THEREON
    • D21F11/00Processes for making continuous lengths of paper, or of cardboard, or of wet web for fibre board production, on paper-making machines
    • D21F11/006Making patterned paper

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  • Nonwoven Fabrics (AREA)
  • Laminated Bodies (AREA)
  • Chemical Or Physical Treatment Of Fibers (AREA)
  • Immobilizing And Processing Of Enzymes And Microorganisms (AREA)

Description

  • GEBIET DER ERFINDUNG
  • Die vorliegende Erfindung betrifft Verfahren für die Herstellung fester, weicher, absorbierender faseriger Bahnen. Insbesondere betrifft die vorliegende Erfindung faserige Bahnen, die Mikrobereiche aufweisen, die durch Fasern gebildet werden, die durch eine faserbindende Substanz miteinander verbunden sind.
  • HINTERGRUND DER ERFINDUNG
  • Faserige Produkte werden für eine Vielzahl von Zwecken verwendet. Papierhandtücher, Gesichtstücher, Toilettenpapier und dergleichen sind in modernen industrialisierten Gesellschaften in ständigem Gebrauch. Die große Nachfrage für solche faserige Produkte, die Papierprodukte einschließen, hat eine Nachfrage nach verbesserten Versionen dieser Produkte geschaffen. Wenn die Papierprodukte, wie Papierhandtücher, Gesichtstücher, Toilettenpapier und dergleichen, ihre vorgesehenen Aufgaben durchführen und wenn sie eine breite Akzeptanz finden sollen, müssen sie gewisse physikalische Eigenschaften besitzen. Unter den wichtigeren Eigenschaften stehen dabei die Festigkeit, die Weichheit und das Absorptionsvermögen.
  • Die Festigkeit ist die Fähigkeit einer faserigen Bahn, ihre physikalische Integrität während des Gebrauchs beizubehalten.
  • Die Weichheit ist der angenehme taktile Eindruck, den Konsumenten wahrnehmen, wenn sie das faserige Produkt für seine vorgesehenen Zwecke verwenden.
  • Das Absorptionsvermögen ist die Eigenschaft des faserigen Produkts, das es dem Produkt erlaubt, Fluide, insbesondere Wasser und wässrige Lösungen und Suspensionen, aufzunehmen und zu halten. Wichtig ist nicht nur die absolute Menge des Fluids, die eine gegebene Größe des Produkts halten wird, sondern auch die Rate, mit der das Produkt das Fluid absorbiert.
  • Faserige Strukturen, die aktuell durch den vorliegenden Rechtsinhaber hergestellt werden, enthalten mehrere Mikrobereiche, die durch Unterschiede in der Dichte und/oder dem Basisgewicht definiert werden. Die typischeren Zellulosestrukturen mit unterschiedlicher Dichte werden geschaffen, indem zuerst ein Vakuumdruck auf die nasse Bahn, die mit einem Formungsband verbunden ist, ausgeübt wird, um somit einen Teil der Papierfasern abzulenken, um die Bereiche mit niedriger Dichte zu schaffen, und indem als zweites Teile der Bahn, die die nicht abgelenkten Papierfasern umfassen, gegen eine harte Oberfläche, wie die Oberfläche einer Yankee-Trockner-Trommel, gedrückt werden, um die Bereiche hoher Dichte zu erzeugen. Mikrobereiche hoher Dichte solcher Zellulosestrukturen erzeugen Festigkeit, während Mikrobereiche niedriger Dichte zur Weichheit, Fülligkeit und dem Absorptionsvermögen beitragen.
  • Solche Zellulosestrukturen unterschiedlicher Dichte können unter Verwendung von Durchlufttrocknungs-Papierherstellungsbändern, die eine Verstärkungsstruktur und ein harzförmiges Rahmenwerk umfassen, hergestellt werden, wobei solche Bänder im allgemein übertragenen US-Patent 4,514,345, das an Johnson et al. am 30. April 1985 erteilt wurde, im US-Patent 4,528,239, das an Trokhan am 9. Juli 1985 erteilt wurde, im US-Patent 4,529,480, das an Trokhan am 16. Juli 1985 erteilt wurde, im US-Patent 4,637,859, das an Trokhan am 20. Januar 1987 erteilt wurde, im US-Patent 5,334,289, das an Trokhan et al. am 2. August 1994 erteilt wurde, beschrieben sind.
  • Es gibt eine wohl begründete Beziehung zwischen der Festigkeit und der Dichte einer faserigen Bahn. Somit wurden Anstrengungen unternommen, stark verdichtete, faserige Bahnen zu erzeugen. Eines dieser Verfahren, das als CONDEBELT® Technologie bekannt ist, ist im US-Patent 4,112,586, das am 12. September 1978 erteilt wurde, den US-Patenten 4,506,456 und 4,506,457, die beide am 26. März 1985 erteilt wurden, im US-Patent 4,899,461, das am 13. Februar 1990 erteilt wurde, im US-Patent 4,932,139, das am 12. Juni 1990 erteilt wurde, im US-Patent 5,594,997, das am 21. Januar 1997 erteilt wurde, wobei alle vorangehenden Patente an Lehtinen erteilt wurden, und im US-Patent 4,622,758, das am 18. November 1986 an Lethinen et al. erteilt wurde, und im US-Patent 4,958,444, das am 25. September 1990 an Rautakorpi et al. erteilt wurde, beschrieben. Alle vorangehenden Patente gehören der Valmet Corporation aus Finnland. Die CONDEBELT® Technologie verwendet eine Paar sich bewegender Endlosbänder, um die Bahn, die gepresst wird und sich zwischen und parallel zu den Bändern bewegt, zu trocknen. Die Bänder weisen unterschiedliche Temperaturen auf. Ein thermischer Gradient treibt Wasser von der relativ erhitzten Seite, und das Wasser kondensiert im Stoff auf der relativ kalten Seite. Eine Kombination der Temperatur, des Drucks, des Feuchtigkeitsgehaltes der Bahn und der Verweilzeit bewirkt, dass die Hemizellulose und das Lignin, das in den Papierfasern der Bahn enthalten ist, weich gemacht wird und fließt, um somit die Papierfasern miteinander zu verbinden und zu "verschweißen".
  • Während die CONDEBELT® Technologie die Herstellung eines stark verdichteten festen Papiers, das für Verpackungszwecke geeignet ist, ermöglicht, ist dieses Verfahren nicht passend, um feste – und zur gleichen Zeit – weiche, faserige Produkte, wie Gesichtstücher, Papierhandtücher, Windeln, Toilettenpapier und dergleichen herzustellen.
  • Das US-Patent 5,580,423 beschreibt eine nass gepresste Papierbahn, die einen ersten Bereich mit einer relativ hohen Dichte mit einer ersten Dicke und einen zweiten Bereich mit einer relativ niedrigen Dichte und mit einer zweiten Dicke aufweist.
  • Somit besteht ein Zweck der vorliegenden Erfindung darin, ein neues Verfahren für das Herstellen fester, weicher und absorbierender faseriger Strukturen, die mindestens zwei Mikrobereiche, Mikrobereiche, die durch die Fasern gebildet sind, die durch die faserbindende Substanz miteinander verbunden sind, und Mikrobereiche, die nicht durch die faserbindende Substanz verbunden sind, umfassen. Eine andere Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, eine faserige Struktur bereit zu stellen, die eine Vielzahl von Mikrobereichen aufweist, die Fasern umfassen, die durch die faserbindende Substanz miteinander verbunden sind.
  • Eine andere Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, eine Vorrichtung für das Herstellen einer solchen faserigen Bahn bereit zu stellen.
  • ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
  • Eine einlagige faserige Bahn umfasst mindestens zwei Vielzahlen von Mikrobereichen, die vorzugsweise in einem nicht zufälligen und sich wiederholenden Muster angeordnet sind: eine erste Vielzahl von Mikrobereichen und eine zweite Vielzahl von Mikrobereichen. Die erste Vielzahl von Mikrobereichen umfasst Fasern, die mit einer faserbindenden Substanz in der ersten Vielzahl der Mikrobereiche miteinander verbunden sind. Die zweite Vielzahl der Mikrobereiche umfasst Fasern, die nicht mit einer faserbindenden Substanz in der zweiten Vielzahl der Mikrobereiche miteinander verbunden sind. Die faserbindende Substanz wird vorzugsweise aus der Gruppe ausgewählt, die aus Hemizellulosen, Lignin, Extraktionsmitteln und einer beliebigen Kombination daraus besteht. Die faserbindende Substanz kann inhärent in den Fasern enthalten sein. Alternativ oder zusätzlich kann die faserbindende Substanz den Fasern oder der faserigen Bahn als Teil eines Verfahrens für die Herstellung der Bahn der vorliegenden Erfindung zugefügt werden. Die Fasern in der ersten Vielzahl der Mikrobereiche sind faser-verbunden, das heißt durch ein Verfahren des Weichmachens, des Fließens und der anschließenden Immobilisierung der faserbindenden Substanz in den ausgewählten Teilen der Bahn, die die erste Vielzahl von Mikrobereichen umfassen, miteinander verbunden.
  • In einer bevorzugten Ausführungsform umfasst die erste Vielzahl der Mikrobereiche einen im wesentlichen kontinuierlichen, makroskopisch monoplanaren und profilierten Netzwerkbereich; und die zweite Vielzahl der Mikrobereiche umfasst eine Vielzahl einzelner Wölbungen, die durch den Netzwerkbereich verteilt, von diesem umgeben und gegeneinander isoliert sind. Die zweite Viel zahl der Mikrobereiche kann einen im wesentlichen kontinuierlichen und profilierten Netzwerkbereich umfassen; und die erste Vielzahl der Mikrobereiche kann eine Vielzahl von diskreten Vorsprüngen, die im Netzwerkbereich verteilt und von diesem umgeben werden, umfassen.
  • Im Verfahrensaspekt der Erfindung umfasst das Verfahren für das Herstellen einer einlagigen faserigen Bahn die folgenden Schritte:
    Bereitstellen einer faserigen Bahn, die eine faserbindende Substanz und Wasser umfasst;
    Bereitstellen eines makroskopisch monoplanaren Bandes, das eine Bahnseiten-Oberfläche und eine der Bahnseiten-Oberfläche abgewandte rückseitige Oberfläche aufweist;
    Absetzen der faserigen Bahn auf dem Band;
    Erwärmen von zumindest ausgewählten Teilen der Bahn für eine Zeitdauer und eine Temperatur, die ausreichen, um zu bewirken, dass die faserbindende Substanz, die in den ausgewählten Teilen vorhanden ist, sich erweicht;
    Aufbringen eines Drucks auf mindestens die ausgewählten Teile der Bahn, um somit zu bewirken, dass die faserbindende Substanz in den ausgewählten Teilen fließt und solche Zellulosefasern miteinander verbindet, die in den ausgewählten Teilen nebeneinander liegen;
    Immobilisieren der faserbindenden Substanz, um somit Faserbindungen zwischen den Fasern, die in den ausgewählten Teilen miteinander verbunden sind, zu schaffen, um somit die erste Vielzahl der Mikrobereiche aus den ausgewählten Teilen der Bahn zu schaffen.
  • Der Schritt der Immobilisierung der faserbindenden Substanz kann entweder durch einen der folgenden Schritte oder eine Kombination dieser Schritte aus geführt werden: Trocknen von zumindest den ausgewählten Teilen der Bahn, Kühlen von zumindest den ausgewählten Teilen der Bahn, Wegnehmen des Drucks von den ausgewählten Teilen der Bahn.
  • Der Schritt der Aufbringung des Drucks kann durch das Unter-Druck-Setzen der Bahn in Verbindung mit dem Papierherstellungsband zwischen einem ersten Presselement und einem diesem gegenüber liegenden zweiten Presselement, wobei die ersten und zweiten Presselemente aufeinander zu gedrückt werden, erzielt werden. Das erste Presselement weist eine erste Pressoberfläche auf; und das zweite Presselement weist eine zweite Pressoberfläche auf. Die Pressoberflächen sind parallel zueinander und liegen einander gegenüber. Die Bahn und das Papierherstellungsband werden zwischen den ersten und zweiten Pressoberflächen angeordnet, so dass die erste Pressoberfläche die Bahn berührt, und die zweite Pressoberfläche die Rückseite des Papierherstellungsbands berührt. Die erste Pressoberfläche umfasst vorzugsweise einen im wesentlichen kontinuierlichen Netzwerkbereich.
  • Das Verfahren kann den Schritt des Absetzens der faserbindenden Substanz in/auf mindestens den ausgewählten Teilen der Bahn oder in/auf den Fasern, aus denen die Bahn geformt wird, einschließen.
  • Wenn ein fluiddurchlässiges Band, das Ablenkkanäle aufweist, im Verfahren der vorliegenden Erfindung verwendet wird, so kann das Verfahren weiter den Schritt des Aufbringens einer Fluiddruckdifferenz auf die Bahn umfassen, um so einen ersten Teil auf der Bahnseiten-Oberfläche zu lassen, während ein zweiter Teil der Bahn in die Ablenkkanäle abgelenkt wird. Im letzteren Fall umfasst die Bahnseiten-Oberfläche des Bandes vorzugsweise ein im wesentli chen kontinuierliches Bahnseiten-Netzwerk, das Bahnseiten-Öffnungen der Ablenkkanäle bildet.
  • KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
  • 1 ist eine schematische Seitenansicht einer beispielhaften Ausführungsform eines kontinuierlichen Papierherstellungsverfahrens der vorliegenden Erfindung, die eine Bahn zeigt, die durch einen Heizdraht erwärmt und zwischen einem Paar von Presselementen unter Druck gesetzt wird.
  • 1A ist eine schematische Seitenansicht einer anderen beispielhaften Ausführungsform eines kontinuierlichen Papierherstellungsverfahrens der vorliegenden Erfindung, die eine Bahn zeigt, die durch eine Yankee-Trocknertrommel erwärmt und zwischen der Yankee-Trocknertrommel und einem Pressband gepresst wird.
  • 1B ist eine schematische Teilseitenansicht des Verfahrens der vorliegenden Erfindung, die eine Bahn zeigt, die zwischen einer Yankee-Trocknertrommel und Presswalzen gepresst wird.
  • 2 ist eine schematische Aufsicht auf ein Papierherstellungsband, das im Verfahren der vorliegenden Erfindung verwendet wird, das ein im wesentlichen kontinuierliches Bahnseiten-Netzwerk und einzelne Ablenkkanäle aufweist.
  • 2A ist eine schematische Teilschnittansicht des Papierherstellungsbandes entlang der Linie 2A-2A der 2 und sie zeigt eine Zellulosebahn in Verbindung mit dem Papierherstellungsband, die zwischen einem ersten Presselement und einem zweiten Presselement gepresst wird.
  • 3 ist eine schematische Aufsicht auf das Papierherstellungsband, das ein Rahmenwerk umfasst, das durch diskrete Vorsprünge ausgebildet wird, die durch einen im wesentlichen kontinuierlichen Bereich von Ablenkkanälen umgeben sind, wobei die diskreten Vorsprünge in sich eine Vielzahl diskreter Ablenkkanäle aufweisen.
  • 3A ist eine schematische Teilschnittansicht des Papierherstellungsbandes entlang der Linie 3A-3A der 3 und zeigt eine Zellulosebahn in Verbindung mit dem Papierherstellungsband, die zwischen einem ersten Presselement und einem zweiten Presselement gepresst wird.
  • 4 ist eine schematische Aufsicht auf eine sich voraussichtlich ergebende Papierbahn der vorliegenden Erfindung.
  • 4A ist eine schematische Teilschnittansicht der Papierbahn entlang der Linie 4A-4A der 4.
  • 5 ist eine schematische Teilschnittansicht des Papierherstellungsbandes mit der darauf angeordneten faserigen Bahn, wobei die Bahn und das Band zwischen einem ersten Presselement und einem zweiten Presselement gepresst werden.
  • 5A ist eine schematische Aufsicht auf das erste Presselement entlang der Linie 5A-5A der 5 und sie zeigt eine Ausführungsform der ersten Pressoberfläche, die im wesentlichen aus einem kontinuierlichen Netzwerkbereich besteht.
  • DETAILLIERTE BESCHREIBUNG DER ERFINDUNG
  • Das Papierherstellungsverfahren der vorliegenden Erfindung umfasst eine Anzahl von Schritten oder Vorgängen, die in der unten angegebenen allgemeinen zeitlichen Reihenfolge stattfinden. Es sollte jedoch verständlich sein, dass die unten beschriebenen Schritte einen Leser beim Verstehen des Verfahrens der vorliegenden Erfindung unterstützen sollen, und dass die Erfindung nicht auf Verfahren mit nur einer gewissen Zahl oder Anordnung der Schritte begrenzt ist. In dieser Hinsicht sei angemerkt, dass es möglich und in einigen Fällen sogar vorteilhaft ist, mindestens einige der folgenden Schritte zu kombinieren, so dass sie gleichzeitig ausgeführt werden. Ebenso ist es möglicht, mindestens einige der folgenden Schritte in zwei oder mehr Schritte aufzuteilen, ohne vom Umfang dieser Erfindung abzuweichen. Die 1 und 1A sind vereinfachte schematische Darstellungen von zwei Ausführungsformen eines kontinuierlichen Papierherstellungsverfahrens der vorliegenden Erfindung.
  • Der erste Schritt des Verfahrens der vorliegenden Erfindung besteht im Bereitstellen einer faserigen Bahn 10, die eine faserbindende Substanz umfasst. Der Ausdruck "faserige Bahn", wie er hier verwendet wird, schließt jede Bahn, die Zellulosefasern, synthetische Fasern oder eine beliebige Kombination daraus umfasst, ein. Die faserige Bahn 10 kann durch jedes Papierherstellungsverfah ren, das aus dem Stand der Technik bekannt ist, das in nicht einschränkender Weise ein konventionelles Verfahren und ein Durchlufttrocknungsverfahren einschließt, hergestellt werden. In der Verwendung hier ist die faserige Bahn, die durch die Bezugszahl 10 bezeichnet ist, die Bahn, die dem Verfahren der vorliegenden Erfindung unterworfen wird, und die faserige Bahn, die mit der Bezugszahl 10* bezeichnet wird, ist ein fertiges Produkt, das durch das Verfahren der vorliegenden Erfindung hergestellt ist. In der Verwendung hier werden alle Fasern, die die faserige Bahn 10 und die faserige Bahn 10* bilden, mit der Bezugszahl 100 bezeichnet. Geeignete Fasern 100 können recycelte oder sekundäre Papierherstellungsfasern als auch jungfräuliche Papierherstellungsfasern umfassen. Solche Fasern können Hartholzfasern, Weichholzfasern und Nicht-Zellulose-Fasern umfassen.
  • Dem Schritt des Bereitstellens einer faserigen Bahn 10 können die Schritte des Ausbildens einer solchen faserigen Bahn 10 voraus gehen. Ein Fachmann wird leicht erkennen, dass das Ausbilden der faserigen Bahn 10 die Schritte des Vorsehens einer Vielzahl von Fasern 100 einschließt. In einem typischen Verfahren ist die Vielzahl der Fasern 100 vorzugsweise in einem Fluidträger aufgeschwemmt. Noch besser ist es, wenn die Vielzahl der Fasern 100 eine wässrige Dispersion der Fasern 100 umfasst. Die Ausrüstung für das Herstellen der wässrigen Dispersion der Fasern 100 ist aus dem Stand der Technik wohl bekannt und wird daher in den 1 und 2 nicht gezeigt. Die wässrige Dispersion der Fasern 100 kann an einem Auflaufkasten 15 geliefert werden. Ein einziger Auflaufkasten ist in den 1 und 2 gezeigt. Es sollt jedoch verständlich sein, dass es mehrere Auflaufkästen in alternativen Anordnungen des Verfahrens der vorliegenden Erfindung geben kann. Der oder die Auflaufkästen und die Ausrüstung für das Herstellen der wässrigen Dispersion der Fasern sind typischerweise vom dem Typ, der im US-Patent 3,994,771, das an Morgan und Rich am 30. November 1976 erteilt wurde, beschrieben ist. Die Herstellung der wässrigen Dispersion der Papierherstellungsfasern und die Eigenschaften einer solchen wässrigen Dispersion sind detaillierter im US-Patent 4,529,480, das an Trokhan am 16. Juli 1985 erteilt wurde, beschrieben.
  • Gemäß der vorliegenden Erfindung umfasst die faserige Bahn 10 eine faserbindende Substanz. Der Ausdruck "faserbindende Substanz", wie er hier verwendet wird, bezeichnet einen Stoff, der die Fasern 100 der Bahn 10 unter gewissen Zuständen der Feuchtigkeit, der Temperatur, des Drucks und der Zeit miteinander verbinden kann, um Faserbindungen zwischen diesen auszubilden. Ausgewählte Teile der Bahn 10, in welchen die Fasern 100 mit der faserbindenden Substanz miteinander verbunden sind, werden eine erste Vielzahl von einzelnen Mikrobereichen der Bahn 10* bilden, die sich vom Rest der Bahn 10* dadurch unterscheiden, dass der Rest der Bahn 10* Fasern 100 umfasst, die nicht mit der faserbindenden Substanz verbunden sind. Die bevorzugte faserbindende Substanz der vorliegenden Erfindung wird aus der Gruppe ausgewählt, die Lignin, Hemizellulosen, Extraktionsmittel und eine beliebige Kombination daraus umfasst. Andere Typen der faserbindenden Substanz können, wenn es gewünscht wird, ebenfalls verwendet werden. Die europäische Patentanmeldung EP 0 616 074 A1 beschreibt eine Papierschicht, die durch ein Nasspressverfahren und das Hinzufügen eines Nassfestigkeitsharzes zu den Papierherstellungsfasern ausgebildet wurde.
  • Wie es in der Technik der Papierherstellung wohl bekannt ist, umfasst Holz, das bei der Papierherstellung verwendet wird, inhärent Zellulose (ungefähr 45%), Hemizellulosen (ungefähr 25–35%), Lignin (ungefähr 21–25%) und Ex traktionsmittel (ungefähr 2–8%). G. A. Smook, Handbook for Pulp & Paper Technologists, TAPPI, 4. Auflage 1987, Seiten 6–7, wobei dieses Buch hiermit durch Bezugnahme eingeschlossen wird. Hemizellulosen sind Polymere aus Hexosen (Glukose, Mannose und Galactose) und Pentosen (Xylose und Arabinose). Id., bei 5. Lignin ist eine amorphe, stark polymerisierte Substanz, die eine äußere Schicht einer Faser bildet. Id. Bei 6. Extraktionsmittel sind eine Vielzahl von verschiedenen Substanzen, die in natürlichen Fasern vorhanden sind, wie Harzsäuren, Fettsäuren, Turpenoidverbindungen und Alkoholen. Id. Hemizellulosen, Lignin und Extraktionsmittel sind typischerweise ein Teil von Zellulosefasern, aber sie können, sofern es gewünscht wird, als ein Teil des Bahnherstellungsverfahrens unabhängig davon zu einer Vielzahl der Papierherstellungs-Zellulosefasern oder der Bahn hinzugefügt werden.
  • Als ein Ergebnis mechanischer und/oder chemischer Behandlung des Holzes, um Zellstoff zu produzieren, werden Teile der Hemizellulosen, des Lignins und der Extraktionsmittel aus den Papierherstellungsfasern entfernt. Es wird angenommen, dass wenn die Fasern während eines Papierherstellungsverfahren zusammen gebracht werden, Zellulosehydroxylgruppen durch Wasserstoffbindungen miteinander verbunden werden. Smook, infra bei 8. Somit wird das Entfernen des größten Teils des Lignins, während wesentliche Mengen der Hemizellulosen beibehalten werden, allgemein als wünschenswertes Vorkommnis angesehen, da das Entfernen des Lignins die Fähigkeit der Fasern 100, Bindungen zwischen den Fasern auszubilden, erhöht und es auch das Absorptionsvermögen der sich ergebenden Bahn erhöht. Ein Verfahren des "Mahlens" oder "Veredelns", das das Entfernen der primären Faserwände verursacht, hilft ebenfalls, das Faserabsorptionsvermögen zu erhöhen (Id bei 7) als auch die Flexibilität der Fasern zu verbessern. Obwohl ein Teil der faserbin denden Substanz, der inhärent im Zellstoff enthalten ist, aus den Papierherstellungsfasern während der mechanischen und/oder chemischen Behandlung des Holzes entfernt wird, behalten die Papierherstellungsfasern dennoch einen Teil der faserbindenden Substanz, sogar nach der chemischen Behandlung. Die beanspruchte Erfindung ermöglicht die vorteilhafte Verwendung der faserbindenden Substanz, die inhärent im Holzzellstoff enthalten ist, und die im Papierherstellungsverfahren traditionellerweise als unerwünscht angesehen wurde.
  • Alternativ oder zusätzlich kann die faserbindende Substanz während dem Papierherstellungsverfahren der vorliegenden Erfindung unabhängig von den Fasern 100 geliefert und der Bahn 10 hinzugefügt werden, oder zu den Fasern 100 hinzugefügt werden, bevor die Bahn 10 ausgebildet wurde. Ein unabhängiges Ablagern der faserbindenden Substanz in/auf den Fasern 100 kann im Verfahren zur Herstellung der Bahn, die Fasern 100 umfasst, die inhärent keine ausreichende Menge der faserbindenden Substanz enthalten, oder die die faserbindende Substanz inhärent überhaupt nicht enthalten, wie bei synthetischen Fasern, bevorzugt und sogar notwendig sein. Die faserbindende Substanz kann in/auf der Bahn 10 oder den Fasern 100 in Form von im wesentlichen reinen chemischen Verbindungen abgelagert werden. Alternativ kann die faserbindende Substanz in Form von Zellulosefasern, die die faserbindende Substanz enthalten, abgelagert werden.
  • Der nächste Schritt besteht im Bereitstellen eines makroskopisch monoplanaren Bahnherstellungsbandes 20. Der Ausdruck "Bahnherstellungsband 20" oder einfach "Band 20" ist ein allgemeiner Begriff, der sowohl ein Formungsband 20a als auch ein Gestaltungsband 20b einschließt, wobei beide Bänder in der bevorzugten Form eines Endlosbandes in den 1 und 2 gezeigt sind. Die vorliegende Erfindung kann das einzige Band 20, das als Formungsband 20a und als Gestaltungsband 20b fungiert, verwenden (diese Ausführungsform ist in den Figuren der vorliegenden Erfindung nicht gezeigt, aber ein Fachmann kann sie sich leicht vorstellen). Die Verwendung von getrennten Bändern 20a und 20b wird jedoch bevorzugt. Ein Fachmann wird verstehen, dass die vorliegende Erfindung mehr als zwei Bänder verwenden kann: beispielsweise kann ein Trocknungsband (nicht gezeigt), getrennt vom Formungsband 20a und dem Gestaltungsband 20b, verwendet werden. Wie schematisch in den 1 bis 3A und 5 gezeigt ist, weist das Band eine Bahnseiten-Oberfläche 21, die eine X-Y-Ebene bildet, ein rückseitige Oberfläche 22, entgegengesetzt zur Bahnseiten-Oberfläche und eine Z-Richtung rechtwinklig zur X-Y-Ebene auf.
  • Das Band 20 kann gemäß den folgenden allgemein übertragenen US-Patenten hergestellt werden: 4,514,345, das an Johnson et al. am 30. April 1985 erteilt wurde, 4,528,239, das an Trokhan am 9. Juli 1985 erteilt wurde, 4,529,480, das an Trokhan am 16. Juli 1985 erteilt wurde, 4,637,859, das an Trokhan am 20. Januar 1987 erteilt wurde, 5,334,289, das an Trokhan et al. am 2. August 1994 erteilt wurde, 5,628,876, das an Ayers et al. am 13. Mai 1997 erteilt wurde.
  • Eine Ausführungsform des Bandes 20 ist schematisch in 5 gezeigt. Das gemeinsam übertragene US-Patent 4,239,065, das am 16. Dezember 1980 im Namen von Trohkan erteilt wurde, beschreibt diesen Typ des Bandes 20, das in der vorliegenden Erfindung verwendet werden kann. Das vorangehende Band 20 weist kein harzförmiges Rahmenwerk auf, und die Bahnseiten-Oberfläche 21 des vorangehenden Bandes 20 wird durch koplanare Kreuzungen, die in einem vorbestimmten Muster im Band 20 verteilt sind, gebildet. Ein anderer Typ des Bandes, der als das Band 20 im Verfahren der vorliegenden Erfindung verwendet werden kann, ist in der europäischen Patentanmeldung, die die Veröffentlichungsnummer 0 677 612 A2 aufweist und am 12.4.1995 eingereicht wurde, beschrieben.
  • Während in der vorliegenden Erfindung ein gewobenes Element für die Verstärkungsstruktur 25 des Bandes 20 bevorzugt wird, kann das Band 20 unter Verwendung eines Filzes als Verstärkungsstruktur hergestellt werden, wie das beschrieben ist im US-Patent 5,556,509, das am 17. September 1996 an Trokhan et al. erteilt wurde, und in den Patentanmeldungen: Seriennummer 08/391,372, eingereicht am 15. Februar 1995 im Namen von Trokhan et al. mit dem Titel "Method of Applying a Curable Resin to a Substrate for Use in Papermaking", Seriennummer 08/461,832, eingereicht am 5. Juni 1995 im Namen von Trokhan et al. mit dem Titel "Web Patterning Apparatus Comprising a Felt Layer and a Photosensitive Resin Layer'". Diese Patente und Anmeldungen wurden auf die Procter & Gamble Company übertragen.
  • In den Ausführungsformen, die in den 1, 1A und 1B dargestellt sind, bewegt sich das Gestaltungsband 20b in die Richtung, die durch den Richtungspfeil B angezeigt ist. In 1 läuft das Gestaltungsband 20b um die Umkehrwalzen 29c, 29d, Eindruckquetschwalze 29e, Umkehrwalzen 29a und 29b. In 1A läuft das Gestaltungsband 20b um die Umkehrwalzen 29a, 29b, 29c, 29d und 29g. In beiden 1 und 1A verteilt eine Emulsionsverteilungswalze 29f eine Emulsion aus einem Emulsionsbad auf das Gestaltungsband 20b. Wenn es gewünscht wird, kann die Schleife, entlang der das Gestaltungsband 20b sich bewegt, auch eine Vorrichtung für das Aufbringen einer Fluiddruckdifferenz auf die Bahn 20 einschließen, wie beispielsweise einen Vakuumaufnahmeschuh 27a und/oder ein Vakuumkasten 27b. Die Schleife kann auch einen (nicht gezeigten) Vortrockner umfassen. Zusätzlich werden (nicht gezeigte) Wasserduschen vorzugsweise beim Papierherstellungsverfahren der vorliegenden Erfindung verwendet, um das Gestaltungsband 20b von jeglichen Papierfasern, Klebstoffen und dergleichen, die eventuell am Gestaltungsband 20b kleben bleiben können, nachdem es durch den Abschlussschritt des Verfahrens hindurch gelaufen ist, zu reinigen. Verbunden mit dem Gestaltungsband 20b und in den 1 und 1A auch nicht gezeigt sind verschiedene zusätzliche Stützwalzen, Umkehrwalzen, Reinigungsvorrichtungen, Antriebsvorrichtungen und dergleichen, die gemeinhin in Papierherstellungsmaschinen verwendet werden und die Fachleuten wohl bekannt sind.
  • Der nächste Schritt besteht im Ablagern der faserigen Bahn 10 auf der Bahnseiten-Oberfläche 21 des Bandes 20. Wenn die Bahn 10 vom Formungsband 20a auf das Gestaltungsband 20b überführt wird, kann eine konventionelle Ausrüstung, wie ein Vakuumaufnahmeschuh 27a (1 und 1A) verwendet werden, um das Überführen zu erreichen. Wie oben ausgeführt wurde, kann in mindestens einer Ausführungsform des Verfahrens der vorliegenden Erfindung das einzelne Band 20 sowohl als das Formungsband 20a als auch das Gestaltungsband 20b verwendet werden. In letzterem Fall ist der Schritt der Überführung nicht anwendbar, wie ein Fachmann leicht erkennen wird. Ein Fachmann wird auch verstehen, dass der Vakuumaufnahmeschuh 27a, der in den 1 und 1A gezeigt ist, ein bevorzugtes Mittel für das Überführen der Bahn 10 vom Formungsband 20a zum Gestaltungsband 20b darstellt. Eine andere Ausrüstung, wie ein Zwischenband oder dergleichen (nicht gezeigt), können für den Zweck der Überführung der Bahn 10 vom Formungsband 20a auf das Gestaltungsband 20b verwendet werden. Das allgemein übertragene US-Patent 4,440,579 wurde am 3. April 1984 an Wells et al. erteilt.
  • Der nächste Schritt im Verfahren der vorliegenden Erfindung umfasst das Erwärmen der faserigen Bahn 10 oder zumindest ausgewählter Teile 11 der Bahn 10. Es wird angenommen, dass das Erwärmen der Bahn 10 auf eine ausreichende Temperatur und für eine ausreichende Zeitdauer bewirken wird, dass die faserbindende Substanz, die in der Bahn 10 enthalten ist, weich gemacht wird. Dann wird unter dem Druck, der auf die ausgewählten Teile 11 der Bahn 10, die die faserbindende Substanz enthalten, die weich gemachte, faserbindende Substanz fließfähig und kann solche Papierherstellungsfasern 100, die in den ausgewählten Teilen 11 nebeneinander liegen, miteinander verbinden.
  • Der Schritt der Erwärmung der Bahn 10 kann durch eine Vielzahl von Vorrichtungen, die aus dem Stand der Technik bekannt sind, erzielt werden. Beispielsweise kann, wie das schematisch in 1 gezeigt ist, die Bahn 10 durch einen Heizdraht 80 erwärmt werden. Der Heizdraht 80 bewegt sich um die Umkehrwalzen 85a, 85b, 85c und 85d in der Richtung, die durch den Richtungspfeil C angegeben ist. Der Heizdraht 80 befindet sich in Kontakt mit der Bahn 10. Der Heizdraht 80 wird durch eine Heizvorrichtung 85 erwärmt. Eine solche prinzipielle Anordnung ist im US-Patent 5,594,997, das an Jukka Lehtinen am 21. Januar 1997 erteilt und auf die Valmet Corporation (aus Finnland) übertragen wurde, beschrieben. Alternativ oder zusätzlich kann die Bahn 10 durch Dampf erhitzt werden, wie das im US-Patent 5,506,456, das an Jukka Lehtinen am 26. März 1985 erteilt wurde, und das auf die Valmet Corporation (aus Finnland) übertragen wurde, beschrieben ist.
  • Der Heizdraht 80 kann eine erste Pressoberfläche 61*, die in den 5 und 5A gezeigt ist, umfassen, wie das detaillierter weiter unten erläutert wird. Die erste Pressoberfläche 61*, die in den 5 und 5A gezeigt ist, umfasst einen im wesentlichen kontinuierlichen Netzwerkbereich 66, der diskrete Vertiefungen 67 in der ersten Pressoberfläche 61* bildet. Dann umfassen die ausgewählten Teile der Bahn 10 die Teile der Bahn 10, die dem Netzwerkbereich 66 in Z-Richtung entsprechen. Ein Fachmann wird leicht verstehen, dass die erste Pressoberfläche 61*, die einen im wesentlichen kontinuierlichen Netzwerkbereich 66 umfasst, wie das in 5A gezeigt ist, eine Ausführungsform der ersten Pressoberfläche 61* darstellt, und dass andere Muster der ersten Pressoberfläche 61* verwendet oder sogar bevorzugt werden können.
  • Das Aufbringen der Temperatur auf die Bahn 10 kann zonenweise erfolgen (nicht gezeigt). Wenn beispielsweise die Bahn 10 in Verbindung mit dem Band 20 zwischen Presselementen 61 und 62 (die hier nachfolgend definiert werden) hindurch geht, wie das in 5 gezeigt ist, wird in einer ersten Zone A die Bahn 10 auf eine Temperatur T, die ausreicht, um zu bewirken, dass die faserbindende Substanz, die in den ausgewählten Teilen 11 der Bahn 10 enthalten ist, weich wird und fließt, schnell erwärmt, und in einer zweiten Zone B wird die Bahn 10 nur auf der Temperatur T gehalten. Eine solche "zonenweise" Aufbringung der Temperatur ermöglicht eine bessere Steuerung der Zeit, während der sich die faserbindende Substanz in einem weich gemachten und fließfähigen Zustand befindet, und sie kann energiesparend sein. Die PCT-Anmeldung WO 97/19223 zeigt eine der möglichen grundsätzlichen Anordnungen, die für das Verfahren der vorliegenden Erfindung geeignet sind.
  • Der nächste Schritt besteht in der Aufbringung eines Drucks auf die ausgewählten Teile 11 der Bahn 10. Der Schritt des Aufbringens von Druck wird vorzugsweise erzielt, indem die Bahn 10, die mit dem Band 20 verbunden ist, und das Band 20 einem Druck zwischen zwei einander gegenüber liegenden Presselementen unterworfen wird: einem ersten Presselement 61 und einem zweiten Presselement 62, wie das am besten in den 2A und 3A gezeigt ist. Das erste Presselement 61 weist eine erste Pressoberfläche 61*, die oben angegeben wurde, auf, und das zweite Presselement 62 weist eine zweite Pressoberfläche 62* auf. Die ersten und die zweiten Pressoberflächen 61* und 62* verlaufen parallel zur X-Y-Ebene und gegenseitig entgegengesetzt in der Z-Richtung. Die Bahn 10 und das Band 20 werden zwischen der ersten Pressoberfläche 61* und der zweiten Pressoberfläche 62* angeordnet, so dass die erste Pressoberfläche 61* die ausgewählten Teile 11 der Bahn 10 berührt, und so dass die zweite Pressoberfläche 62* die rückseitige Oberfläche 22 der Bahn 20 berührt.
  • Das erste Presselement 61 und das zweite Presselement 62 werden in der Z-Richtung aufeinander zu gepresst (in den 2A und 3A ist der Druck schematisch durch den Richtungspfeil P angezeigt). Die erste Pressoberfläche 61* drückt die ausgewählten Teile 11 gegen die Bahnseiten-Oberfläche 21 des Bandes 20, um somit zu bewirken, dass die Fasern 100, die in den ausgewählten Teilen 11 nebeneinander liegen, sich unter dem Druck P aneinander anpassen. Als ein Ergebnis des Aufbringens des Drucks P nimmt der sich ergebende Kontaktbereich zwischen den Fasern 100 in den ausgewählten Teilen 11 zu, und die weich gemachte, faserbindende Substanz wird fließfähig und verbindet die benachbarten und gegenseitig nebeneinander liegenden Fasern 100 in den ausgewählten Teilen 11.
  • In einer alternativen Ausführungsform, die in den 1A und 1B gezeigt ist, wird der Schritt des Aufbringens von Druck an der Yankee-Trocknungstrommel 14 erzielt. In letzterem Fall umfasst die Oberfläche der Yankee-Trocknungstrommel 14 die erste Pressoberfläche 61*. Unter den Zuständen bei der traditionellen Papierherstellung ist, wenn die Bahn 10 auf die Yankee-Trocknungstrommel 14 unter Verwendung der Eindruckquetschwalze 29e überführt wird, die Verweilzeit, während der sich die Bahn 10 unter Druck zwischen der Oberfläche der Yankee-Trommel 14 und der Eindruckwalze 29e befindet, zu kurz, um den vollen Vorteil der Aufbringung des Drucks zu liefern und die Fasern 100 der ausgewählten Teile 11 effektiv zu verdichten, sogar dann, wenn die ausgewählten Teile 11 die weich gemachte, faserbindende Substanz enthalten. Die Ausführungsformen, die in den 1A und 1B gezeigt sind, ermöglichen es einem, die Bahn 10 für eine viel längere Zeitdauer unter Druck zu setzen und den vollen Vorteil der weich gemachten und fließfähigen faserbindenden Substanz zu erhalten.
  • In 1A werden die Bahn 10 und das Gestaltungsband 20b zwischen der Oberfläche der Yankee-Trocknertrommel 14 und einem Pressband 90, das eine erste Seite 91 und eine zweite Seite 92 entgegengesetzt zur ersten Seite 91 aufweist, unter Druck gesetzt. Die Oberfläche der Yankee-Trommel 14 umfasst die erste Pressoberfläche 61*, die die ausgewählten Teile 11 der Bahn 10 berührt, und die erste Seite 91 des Pressbandes 90 umfasst die zweite Pressoberfläche 62*, die die rückseitige Oberfläche des Gestaltungsbandes 20b berührt. Das Pressband 90 ist vorzugsweise ein endloses Band, das schematisch in 1A gezeigt ist, wie es sich um die Umkehrwalzen 95a, 95b, 95c und 95d in der Richtung, die durch den Richtungspfeil D angezeigt ist, bewegt.
  • 1B zeigt eine Variation der in 1A gezeigten Ausführungsform. In 1B werden die Bahn 10 und das Gestaltungsband 20b zwischen der Oberfläche der Yankee-Trommel 14 und einer Serie von Presswalzen 60 unter Druck gesetzt. Ähnlich wie in der in 1A gezeigten Ausführungsform ist in der in 1B gezeigten Ausführungsform die Oberfläche der Yankee-Trommel 14 die erste Pressoberfläche 61*, die die ausgewählten Teile 11 der Bahn 10 berührt. Die Oberflächen der Presswalzen 60 umfassen die zweite Pressoberfläche 62*, die die rückseitige Oberfläche 21 des Gestaltungsbands 20b berührt. Jede der Presswalzen 60 ist vorzugsweise eine elastische Walze, die sich unter dem Druck, der auf die Oberfläche der Yankee-Trocknungstrommel 14 hin ausgeübt wird, elastisch verformen kann. Jede der Presswalzen 60 dreht sich in der Richtung, die durch den Richtungspfeil E angezeigt ist. Vorzugsweise wird der Druck an jeder der Presswalzen 60 senkrecht zur Oberfläche der Yankee-Trocknungstrommel 14 aufgebracht, das heißt zum Zentrum der Rotation der Yankee-Trocknungstrommel 14.
  • 1B zeigt die zweite Pressoberfläche 62*, die aus drei aufeinanderfolgenden Presswalzen 60 besteht, die einen Druck auf die rückseitige Oberfläche 21 des Gestaltungsbandes 20b ausüben: eine erste Presswalze 60a, die einen Druck P1 ausübt, eine zweite Presswalze 60b, die einen Druck P2 ausübt, und eine dritte Presswalze 60c, die einen Druck P3 ausübt. Die Verwendung einer Vielzahl von Presswalzen 60 ermöglicht die Aufbringung verschiedener Druckwerte in diskreten Stufen (1B), wobei beispielsweise P1 < P2 < P3 oder P1 > P2 > P3 ist oder eine andere wünschenswerte Kombination von P1, P2, P3 verwendet wird. Ein Fachmann wird verstehen, dass sich die Anzahl der Presswalzen 60 von der in 1B als einer Darstellung einer möglichen Aus führungsform des Verfahrens der vorliegenden Erfindung gezeigten unterscheiden kann. Ähnlich wie bei der "zonenweisen" Aufbringung der Temperatur, wie das oben erläutert wurde, erhöht die Verwendung einer Vielzahl der Presswalzen 60, die in diskreten Stufen verschiedene Druckwerte aufbringen, die Flexibilität bei der Optimierung der Zustände, die bewirken, dass die faserbindende Substanz weich wird und fließt.
  • Die Schritte der Erwärmung und des Unter-Druck-Setzens der Bahn 10 können gleichzeitig ausgeführt werden. In letzterem Fall umfasst die erste Pressoberfläche 61* vorzugsweise ein Heizelement oder ist mit einem solchen verbunden. In den 2A und 3A umfasst die erste Pressoberfläche 61* beispielsweise den Heizdraht 80 – gemäß der Ausführungsform des in 1 gezeigten Verfahrens. In den 1A und 1B umfasst die erste Pressoberfläche 61* die erwärmte Oberfläche der Yankee-Trocknungstrommel 14. Es wird angenommen, dass das gleichzeitige Unter-Druck-Setzen und Erwärmen der ausgewählten Teile 11 der Bahn 10 das Weichmachen und die Fließfähigkeit der faserbindenden Substanz in den ausgewählten Teilen 11 erleichtert.
  • Wie oben ausgeführt wurde, ist unter Bedingungen der traditionellen Papierherstellung, wenn die Bahn 10 auf die Yankee-Trocknungstrommel 14 überführt wird, die Verweilzeit, während derer sich die Bahn 10 zwischen der Oberfläche der Yankee-Trocknungstrommel 14 und der Eindruckpresswalze 29e (1) unter Druck befindet, zu kurz, um effektiv zu bewirken, dass sich die faserbindende Substanz erweicht und fließt. Obwohl eine gewisse Verdichtung beim Überführen der Bahn 10 auf die Yankee-Trockner-Oberfläche am Spalt zwischen der Oberfläche der Yankee-Trommel 14 und der Oberfläche der Eindruckpresswalze 29e auftritt, erlauben die Bedingungen bei der traditio nellen Papierherstellung es nicht, die Bahn 10 für mehr als 2 bis 5 Millisekunden unter Druck zu halten. Zur selben Zeit wird angenommen, dass für die Zwecke des Bewirkens, dass die weich gemachte, faserbindende Substanz fließt und die Fasern in den ausgewählten Teilen 11 miteinander verbindet, die bevorzugte Verweilzeit mindestens ungefähr 0,1 Sekunden (100 Millisekunden) betragen sollte.
  • Im Gegensatz zum traditionellen Papierherstellungsverfahren liefern die in den 1A und 1B gezeigten Ausführungsformen eine wesentliche Erhöhung der Verweilzeit, während derer die Bahn 10 der Kombination aus Temperatur und Druck unterworfen wird, die ausreicht, dass die faserbindende Substanz fließfähig wird und die Papierherstellungsfasern in den ausgewählten (unter Druck gesetzten) Teilen 11 der Bahn 10 miteinander verbindet. Gemäß dem Verfahren der vorliegenden Erfindung ist die bevorzugte Verweilzeit größer als ungefähr 1,0 Sekunden. Die am meisten bevorzugte Verweilzeit liegt im Bereich zwischen ungefähr 2 Sekunden und ungefähr 10 Sekunden. Ein Fachmann wird leicht erkennen, dass bei einer vorgegebenen Geschwindigkeit des Bandes 20 die Verweilzeit direkt proportionale der Länge eines Pfades, auf dem die ausgewählten Teile 11 der Bahn 10 sich unter Druck befinden, ist.
  • Während die ausgewählten Teile 11 der Bahn 10 dem Druck zwischen dem ersten Presselement 61 und der Bahnseiten-Oberfläche 21 des Bandes 20 unterworfen werden, wird der Rest der Bahn 10 (der hier als die Teile 12 bezeichnet wird) dem Druck nicht unterworfen, um somit das Absorptionsvermögen und die Eigenschaften der Weichheit einer im wesentlichen nicht verdichteten Bahn beizubehalten. Um sicher zu gehen, kann die erste Pressoberfläche 61* in einigen Fällen sowohl die ausgewählten Teile 11 als auch die Teile 12 der Bahn 10 berühren. Sogar im letzteren Fall werden die Teile 12 nicht dem Verfahren des Fließens, des gegenseitigen Verbindens und der Immobilisierung der faserbindenden Substanz unterworfen, wie es bei den ausgewählten Teilen 11 der Fall ist.
  • Voraussichtlich umfassen die bevorzugten beispielhaften Bedingen, die bewirken, dass die faserbindende Substanz weich gemacht und fließfähig wird, um die benachbarten Papierherstellungsfasern 100 in den ausgewählten Teilen 11 miteinander zu verbinden, das Erwärmen des ersten Teils 11 der Bahn 10, der einen Feuchtigkeitsgehalt von ungefähr 30% oder mehr aufweist (das heißt, eine Konsistenz von ungefähr 70% oder weniger) auf eine Temperatur von mindestens 70°C für die Zeitdauer von mindestens 0,5 Sekunden und vorzugsweise unter einem Druck von mindestens 1 Bar (14,7 PSI). Wenn die Bahn 10 durch die erste Pressoberfläche 61* erwärmt wird, so beträgt die bevorzugte Temperatur der ersten Pressoberfläche 61* mindestens ungefähr 150°C.
  • Der nächste Schritt umfasst die Immobilisierung der fließfähigen faserbindenden Substanz und das Schaffen von Faserbindungen zwischen den Zellulosefasern 100, die in den ausgewählten Teilen 11 der Bahn 10 miteinander verbunden sind. Der Schritt der Immobilisierung der faserbindenden Substanz kann entweder durch das Kühlen des ersten Teils 11 der Bahn 10 oder das Trocknen des ersten Teils 11 der Bahn 10 oder das Wegnehmen des Drucks, dem der erste Teil 11 der Bahn 10 unterworfen wurde, erzielt werden. Die drei vorangehenden Schritte können entweder alternativ oder in Kombination, gleichzeitig oder nacheinander, durchgeführt werden. Beispielsweise kann in einer Ausführungsform des Verfahrens der Schritt des Trocknens alleine oder alternativ der Schritt des Kühlens alleine ausreichend sein, um die faserbindende Sub stanz zu immobilisieren. In einer anderen Ausführungsform kann beispielsweise der Schritt des Kühlens mit dem Schritt des Wegnehmens des Drucks kombiniert werden. Natürlich können alle drei Schritte kombiniert werden, um gleichzeitig oder nacheinander in jeder Reihenfolge durchgeführt zu werden. Wenn es gewünscht wird, so kann die sich ergebende Bahn von der Vorrichtung gekreppt werden. Eine Kreppklinge könnte gemäß dem allgemein übertragenen US-Patent 4,919,756, das an Sawdai erteilt wurde, das hiermit durch Bezugnahme eingefügt wird, hergestellt werden.
  • Die 4 und 4A zeigen eine voraussichtliche Ausführungsform der fertigen faserigen Bahn 10*, die gemäß dem Verfahren der vorliegenden Erfindung hergestellt ist. Die in den 4 und 4A gezeigte Bahn 10* umfasst eine erste Vielzahl von Mikrobereichen 11* und eine zweite Vielzahl von Mikrobereichen 12*. Die erste Vielzahl der Mikrobereiche 11* wird durch die Fasern 100, die mit der faserbindenden Substanz in den ausgewählten Teilen 11 der Bahn 10 miteinander verbunden sind, gebildet. Die zweite Vielzahl der Mikrobereiche wird durch die Fasern 100, die mit der faserbindenden Substanz im Rest der Bahn 10 nicht miteinander verbunden sind, gebildet. Ein Fachmann wird erkennen, dass in einigen Fällen, dieselben einzelnen Fasern 100 sowohl die erste Vielzahl der Mikrobereiche 11* als auch die zweite Vielzahl der Mikrobereiche 12* umfassen können.
  • Ein Verfahren zur Bestimmung, ob die Faserbindungen ausgeformt wurden, ist in einem Artikel von Leena Kunnas et al., "The Effect of Condebelt Drying on the Structure of Fiber Bonds", TAPPI Journal, Band 76, Nr. 4, April 1993 beschrieben, wobei dieser Artikel hiermit durch Bezugnahme eingeschlossen und hier als Anhang angefügt wird.
  • 4 zeigt die erste Vielzahl der Mikrobereiche 11*, die einen im wesentlichen kontinuierlichen, makroskopisch monoplanaren und gemusterten Netzwerkbereich umfassen. Dieses Profil spiegelt das Profil des Netzwerks 66 der ersten Pressoberfläche 61* wieder. Die zweite Vielzahl der Mikrobereiche 12* umfasst eine Vielzahl diskreter Wölbungen, die das Muster der Vertiefungen 67, die vom Netzwerk 66 in der ersten Pressoberfläche 61* gebildet werden, wieder spiegeln. Im wesentlichen sind alle Wölbungen im Netzwerkbereich, der durch die erste Vielzahl der Mikrobereiche 11* gebildet wird, verteilt, voneinander isoliert und von diesem umgeben. Die Wölbungen erstrecken sich in der Z-Richtung von der allgemeinen Ebene des Netzwerkbereichs.

Claims (13)

  1. Einlagige faserige Bahn (10), dadurch gekennzeichnet, dass diese synthetische Fasern aufweist, und dass diese mindestens zwei Vielzahlen von Mikrobereichen (11) und (12) umfasst: eine erste Vielzahl von Mikrobereichen (11), die durch Fasern (100) gebildet sind, die mit einer faserbindenden Substanz in der ersten Vielzahl von Mikrobereichen (11) miteinander verbunden sind; und eine zweite Vielzahl von Mikrobereichen (12), die durch Fasern (100) gebildet sind, die nicht mit der faserbindenden Substanz in der zweiten Vielzahl von Mikrobereichen (12) miteinander verbunden sind, wobei die faserbindende Substanz vorzugsweise aus der aus Hemizellulose, Lignin, polymeren Extraktionsmitteln und deren beliebigen Kombinationen bestehenden Gruppe gewählt ist.
  2. Bahn (10) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die mit der faserbindenden Substanz miteinander verbundenen Fasern (100) die faserbindende Substanz inhärent umfassen.
  3. Bahn nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Vielzahl von Mikrobereichen (11) einen im wesentlichen kontinuierlichen, makroskopischen, monoplanaren und profilierten Netzwerkbereich (66) aufweist, und die zweite Vielzahl von Mikrobereichen (12) eine Vielzahl von diskreten Wölbungen aufweist, wobei im wesentlichen alle der Wölbungen über dem gesamten Netzwerkbereich (66) verteilt, durch diesen eingeschlossen und durch diesen voneinander getrennt sind.
  4. Bahn (10) nach den Ansprüchen 1, 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Vielzahl von Mikrobereichen (11) eine profilierte Vielzahl von Vorsprüngen aufweist, und die zweite Vielzahl von Mikrobereichen (12) einen im wesentlichen kontinuierlichen und profilierten Bereich (66) aufweist.
  5. Verfahren zur Herstellung einer einlagigen faserigen Bahn (10) mit mindestens einer ersten Vielzahl von Mikrobereichen (11), die durch Fasern (100) gebildet sind, die mit einer faserbindenden Substanz miteinander verbunden sind, und einer zweiten Vielzahl von Mikrobereichen (12), umfassend Fasern, welche nicht mit der faserbindenden Substanz miteinander verbunden sind, wobei das Verfahren dadurch gekennzeichnet ist, dass dieses die Schritte umfasst: (a) Bereitstellen einer faserigen Bahn (10) mit synthetischen Fasern und einer faserbindenden Substanz und Wasser; (b) Bereitstellen eines makroskopischen monoplanaren Papierherstellungs-Bandes (20) mit einer Bahnseiten-Oberfläche (21), die eine X-Y-Ebene definiert, einer rückseitigen Oberfläche (22), die der Bahnseiten-Oberfläche abgewandt ist, und einer Z-Richtung, die senkrecht zu der X-Y-Ebene ist; (c) Ablegen der faserigen Bahn (10) auf der Bahnseiten-Oberfläche (21) des Papierherstellungs-Bandes (20); (d) Erwärmen von mindestens ausgewählten Abschnitten der faserigen Bahn (10), wodurch ein Weichmachen der faserbindenden Substanz in den ausgewählten Abschnitten herbeigeführt wird; (e) Aufbringen von Druck auf mindestens die ausgewählten Abschnitte, wodurch die faserbindende Substanz in den ausgewählten Abschnitten veranlasst wird zu fließen und die Fasern (100) miteinan der zu verbinden, welche in den ausgewählten Abschnitten gegenseitig nebeneinander liegen; und (f) Immobilisieren der faserbindenden Substanz und Erzeugen von Faserbindungen zwischen den Fasern (100), welche in den ausgewählten Abschnitten miteinander verbunden sind, wodurch die erste Vielzahl von Mikrobereichen (11) aus den ausgewählten Abschnitten der faserigen Bahn (10) gebildet wird.
  6. Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass dieses ferner den Schritt des Ablegens der faserbindenden Substanz auf mindestens die ausgewählten Abschnitte der faserigen Bahn (10) umfasst, wobei der Schritt vor dem Schritt des Erwärmens von mindestens den ausgewählten Abschnitten der Bahn (10) ausgeführt wird.
  7. Verfahren nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Schritt des Immobilisierens der faserbindenden Substanz und des Schaffens der Faserbindungen in den ausgewählten Abschnitten umfasst ein Trocknen von mindestens den ausgewählten Abschnitten der faserigen Bahn (10), vorzugsweise auf eine Konsistenz von mindestens ungefähr 70 % bei einer Temperatur unter ungefähr 70°C, Kühlen von mindestens den ausgewählten Abschnitten der faserigen Bahn (10), Freigeben der ausgewählten Abschnitte der faserigen Bahn (10) von dem Druck, oder Kombinationen davon.
  8. Verfahren nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Schritt des Aufbringens von Druck auf mindestens die ausgewählten Abschnitte der faserigen Bahn (10) eine Druckbeaufschlagung der faserigen Bahn (10) und des Papierherstellungs-Bandes (20) zwischen einem ersten Presselement (61) und einem dem ersten Presselement (61) gegenüberliegenden zweiten Presselement (62) umfasst, wobei das erste und zweite Presselement eine erste Pressfläche (61') bzw. eine zweite Pressfläche (62') aufweisen, wobei die erste und zweite Pressfläche parallel zu der X-Y-Ebene sind und gegenseitig der Z-Richtung gegenüberliegen, wobei die faserige Bahn (10) und das Papierherstellungs-Band (20) zwischen der ersten und zweiten Pressfläche angeordnet sind, wobei die erste Pressfläche (61') die faserige Bahn (10) berührt und die zweite Pressfläche (62') die rückseitige Oberfläche (22) des Papierherstellungs-Bandes (20) berührt, wobei das erste und zweite Presselement aufeinander zu in der Z-Richtung gedrückt werden, wobei die erste Pressfläche (61') vorzugsweise einen makroskopischen monoplanaren und profilierten Bereich und bevorzugter einen im wesentlichen kontinuierlichen Netzwerkbereich (66) aufweist.
  9. Verfahren nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Pressfläche (61') ein Pressband (90) aufweist.
  10. Verfahren nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Pressfläche (61') eine Oberfläche einer Yankee-Trocknungs-Walze (14) aufweist.
  11. Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass: – in Schritt (a) Fasern vorgesehen sind; – in Schritt (b) das Papierherstellungs-Band vorzugsweise Biege-Kanäle umfasst, die zwischen der Bahnseiten-Oberfläche (21) und der rückseitigen Oberfläche (22) des Papierherstellungs-Bandes (20) verlaufen, wobei die Biege-Kanäle Bahnseiten-Öffnungen aufweisen; –zwischen Schritt (b) und (c) eine faserbindende Substanz bereitgestellt wird.
  12. Verfahren nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass dieses ferner den Schritt des Aufbringens eines Fluid-Druck-Unterschiedes auf die Bahn (10) aufweist, um so den ersten Abschnitt (11) der faserigen Bahn (10) auf der Bahnseiten-Oberfläche (21) des Bandes (20) zu lassen, während der zweite Abschnitt (12) der faserigen Bahn (10) in die Biege-Kanäle abgelenkt wird, wobei der Schritt des Aufbringens eines Fluid-Druck-Unterschiedes auf die Bahn (10) vor dem Schritt des Erwärmens ausgeführt wird.
  13. Verfahren nach den Ansprüchen 5, 11 und 12, dadurch gekennzeichnet, dass die faserbindende Substanz aus der Gruppe gewählt ist bestehend aus Hemizellulose, Lignin, polymerer Extraktionsmittel oder beliebigen Kombinationen davon.
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