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Die
Erfindung betrifft planare Dual-Modus-Filter und ein Herstellungsverfahren
für diese
Filter und insbesondere planare Dual-Modus-Filter, mit einem konzentrierten
Bauteil oder distributiven Bauteil, die einen dünnen Film auf einem Substrat
aufweisen. Der Film kann aus einem metallischen Material wie z.
B. Gold, Silber oder Kupfer sein, oder er kann aus einem keramischen
Material, das bei kryogenen Temperaturen supraleitend wird, sein.
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Der
Gebrauch von zwei degenerierten Modi in Mikrostreifenringen und
Flächen
zum Realisieren von Dualmodus-Resonatoren ist bekannt (siehe ein Buch
mit dem Titel „Planar
Circuits for Microwaves and Light Waves" von T. Okoshi, 1985 vom Springer-Verlag
veröffentlicht,
Seiten 36 bis 39). Siehe auch einen Artikel von Wolf mit dem Titel „Microstrip Bandpass
Filters Using Degenerate Modes of a Microstrip Ring Resonator", Elektron LETT,
1972, Seiten 163 und 164 und ferner ein Buch mit dem Titel „Handbook
of Microstrip Antennas" von
James u. a., 1989 von Peter Peregrinus Ltd. veröffentlicht, Seiten 221, 222
und 273. Dualmodus-Filter, die aus Ring-Resonatoren hergestellt
werden, sind beschrieben von Griffin u. a. in dem US Patent 4,488,131
mit dem Titel „MIC
Dual-Mode Ring Resonator Filter" und
in einem Artikel von Guglielmi mit dem Titel „Microstrip Ring Resonator
Dual-Mode Filters",
verbreitet bei einer Arbeitstagung über Mikrowellen-Filter für Raumfahrtanwendungen
von der Europäischen
Raumfahrtargentur/ESTEC im Juni 1991. Dieses vorbekannte Patent und
die Artikel beschreiben Dualmodus-Mikrostreifen Resonatorfilter,
die eine strukturelle Diskontinuität bei einem Winkel von 45° zu den zwei
orthogonalen Modi aufweisen.
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Fiedziuszko
u. a. beschreiben im US Patent 5,136,268 einen planaren Dualmodus-Filter,
der zwei oder mehr Resonatoren aufweist, wobei ein Verbindungspfad
zwischen den Resonatoren geradlinig oder kurvig sein kann, mit einer
Breite des Verbindungspfades, die über seine gesamte Länge konstant
ist. Die Resonatoren sind viereckige Resonatoren, wobei eine Ecke
bei einem Winkel von 45° weggeschnitten
ist, um eine strukturelle Diskontinuität einfließen zu lassen. Das US Patent
mit der Nummer 5,172,084 von Fiedziuszko u. a. beschreibt einen
planaren Dualmodus-Filter
der kreisförmige
Resonatoren aufweist.
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Von
besonderem Belang bei den bekannten Flächen-Resonatorfiltern, ist
die Schwierigkeit des Eliminierens unerwünschter Verbindungen zwischen Flächenresonatoren,
die nicht über
Verbindungspfade zusammengeschaltet sind. Wenn diese unerwünschte Verbindung
geschieht, sind die Filter nicht geeignet, symmetrische Frequenzcharakteristiken
zu realisieren. Des Weiteren erlauben die bekannten Flächenresonatorfilter
die Realisierung einer relativ begrenzten Bandbreite oder haben
eine relativ hohe Verlustleistung oder erfordern den Einsatz von
Abstimmungsbauteilen um die gewünschte
Kupplung zu erzielen.
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Die „SOVIET
PATENTS ABSTRACTS Section EI",
Woche 9232, 23. September 1992, Derwent Publications Ltd., London,
GB; Class W02, AN 9226706132 XP002065017 & SU 1 688 312 A (TOMSK AUTOM CONTROL
SYSTEMS INST), 30. Oktober 1991, offenbart einen Amplituden-Frequenz-Charakteristik-Korrigierer
zum Gebrauch in Mikrowellenminiatur-Wandleitervorrichtungen. Der Korrigierer
weist Bereiche von zusammengeschnürten Leitungen auf, von denen
zwei diagonale Arme mit Übertragungsleitungsbereichen
verbunden sind, die von Belastungswiderständen belastet werden. Diese Übertragungsleitungsbereiche
sind elektromagnetisch mit Bereichen von allen N-Paarbereichen gekoppelt,
wobei N die Anzahl der Maxima des Verstärkungsfaktors in dem Arbeitsfrequenzband
ist. Der Korrigierer beinhaltet auch tp-Belastungswiderstände, Blindwiderstände und
Stellwiderstände,
die so eingestellt sind, den Maximalwert des Verstärkungsfaktors
zu liefern.
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Es
ist eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein planares Dualmodus-Filter
zu liefern, das für
konventionelle Anwendungen bei Raumtemperatur benutzt werden kann
oder aus Hochtemperatur supraleitfähigen Filmen für kryogene
Anwendungen konstruiert sein kann. Es ist eine weitere Aufgabe der vorliegenden
Erfindung ein planares Dualmodus-Filter zu liefern, das wenigstens
einen Resonator nutzt, der zwei korrespondierende im Wesentlichen
L-förmige
Bereiche aufweist, die dafür
vorgesehen sein können,
eine Cauer-Parameteranwort zu realisieren.
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Gemäß eines
Aspekts besteht die vorliegende Erfindung aus einem planaren Dualmodus-Filter, beinhaltend:
- (a) einen dünnen
Film auf einem Substrat, wobei das Substrat eine Metallisierungsschicht
an einer dem Film entgegengesetzten Seite aufweist;
- (b) einen Eingang und einen Ausgang; und gekennzeichnet durch:
- (c) wenigstens einen Dualmodus-Resonator, wobei jeder Resonator
zwei korrespondierende im Wesentlichen L-förmige Bereiche aufweist, jeder der
Bereiche eine Rückseite
aufweist, wobei die Bereiche bezogen aufeinander Rücken an
Rücken
orientiert sind, Die Bereiche durch einen Zwischenraum in eine Richtung
getrennt sind und voneinander durch einen Abstand in eine andere Richtung
versetzt sind; und
- (d) jeder der Bereiche einen ersten Arm und einen zweiten Arm
aufweist, sich die Arme von einem Eckpunkt nach außen erstrecken,
wobei die ersten Arme der zwei korrespondierenden Bereiche zueinander
parallel sind, die zweiten Arme der zwei korrespondierenden Bereiche
zueinander parallel sind, wobei sich die ersten Arme in entgegengesetzte
Richtungen zueinander erstrecken, die zweiten Arme sich in entgegengesetzte
Richtungen zueinander erstrecken.
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Gemäß einem
anderen Aspekt besteht die vorliegende Erfindung aus einem Herstellungsverfahren
für ein
planares Dualmodus-Filter, wobei der Filter in Übereinstimmung mit dem vorangehenden Absatz
hergestellt wird, wobei das Verfahren gekennzeichnet ist durch die
Schritte des Einstellens der Größe des Zwischenraums
und des Einstellens der Größe des Versatzabstandes,
um die Verbindung zwischen den beiden Modi zu steuern.
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Die
Erfindung wird nun exemplarisch beschrieben mit Bezugnahme auf die
begleitenden Zeichnungen, in denen:
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1 eine
perspektivische Explosionsansicht von einem zweipoligen planaren
Filter in einem Gehäuse
ist;
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2 eine
Draufsicht auf eine Schaltung auf dem Filter auf einem Substrat
ist;
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3 eine
Draufsicht auf eine weitere Ausführungsform
einer Schaltung auf einem zweipoligen Filter auf einem Substrat
ist.
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4 eine
schematische Draufsicht auf eine Schaltung für einen zweipoligen planaren
Filter ist, bei dem Bereiche eines Resonators Winkel von ungefähr 130° aufweisen;
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5 eine
schematische Draufsicht auf eine Schaltung für einen zweipoligen planaren
Filter ist, in der Bereiche eines Resonators Winkel von ungefähr 50° aufweisen;
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6 eine
schematische Draufsicht auf einen zweipoligen planaren Filter ist,
der einen Resonator aufweist, wobei die Bereiche einen Winkel von ungefähr 90° aufweisen
mit parallelem Input- und Output-Kupplungen;
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7 eine
schematische Draufsicht auf eine Schaltung für einen vierpoligen planaren
Filter auf einem Substrat ist;
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8 eine
schematische Draufsicht auf eine Schaltung für eine weitere Ausführungsform
eines vierpoligen planaren Filters auf einem Substrat ist; und
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9 eine
schematische Draufsicht auf eine Schaltung für einen achtpoligen Filter
ist.
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Detaillierter
bezugnehmend auf die Zeichnungen wird in 1 eine perspektivische
Explosionsansicht eines zweipoligen Filters 2 gezeigt,
der ein Gehäuse 4 mit
einer Basis 6 und einer Verkleidung 8 aufweist.
Die Verkleidung hat geeignete Öffnungen 10 darin,
die mit Öffnungen 12 an
der Basis 6 fluchten, wenn die Verkleidung auf der Basis
angeordnet ist. Schrauben (nicht gezeigt) erstrecken sich durch
die Öffnungen 10, 12,
um die Verkleidung auf der Basis in Position zu halten. Ein Schaltkreis 14 ist von
dem Gehäuse
eingefasst. Das Gehäuse
kann aus jedem metallischen Material hergestellt sein. Die Schaltung 14 ist
ein Film aus einem geeigneten Material auf einem Substrat 16.
Eine Bodenebene 18 bedeckt eine Seite des Substrats entgegengesetzt
zu der Schaltung 14. Die Bodenebene 18 ist eine
Metallisierungsschicht, die aus irgendeinem bekannten Metall hergestellt
ist. Bevorzugt ist das Substrat, die Bodenebene beinhaltend, an
der Basis 6 des Gehäuses 4 mittels
einer Epoxidverbindung, Lötverbindung oder
andere Mittel befestigt. Die Schaltung weist einen Eingangsanschluss 20 und
einen Ausgangsanschluss 22 zum Ankuppeln von RF-Energie
jeweils in und aus dem Filter. Der Eingangan schluss 20 ist
an eine Eingangsleitung 24 angebunden und der Ausgangsanschluss 22 ist
an eine Ausgangsleitung 26 der Schaltung 14 angebunden.
Die Schaltung 14 wird detaillierter in 2 beschrieben.
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2 ist
eine Draufsicht auf die Schaltung 14 auf dem Substrat 16.
Die Schaltung 14 weist eine Eingangsleitung 24 und
eine Ausgangsleitung 26 mit einem Dualmodus-Resonator 28,
der zwischen dem Eingang und dem Ausgang angeordnet ist, auf. Der Resonator 28 weist
zwei Bereiche 30, 32 auf, die jeweils eine Rückseite 33 haben.
Die Bereiche 30, 32 sind Rücken an Rücken relativ zueinander orientiert. Jeder
Bereich 30, 32 weist einen Eckpunkt 34 mit
einem ersten Arm 36 und einem zweiten Arm 38 auf, die
sich von dem Eckpunkt nach außen
erstrecken. Die Bereiche 30, 32 sind voneinander
beabstandet durch einen einstellbaren Zwischenraum G in einer Richtung
und voneinander durch einen Abstand L in die andere Richtung versetzt.
Wenn der Versetzabstand L negativ ist (wie in 2 gezeigt) überlappen die
ersten Arme 36 etwas miteinander. Der Versetzabstand L
kann positiv oder negativ sein. Wenn der Versetzabstand L positiv
ist, würde
der erste Arm 36 des Bereichs 30 nach unten auf
der Fläche
der 2 bewegt werden, bis er eine imaginäre Linie
passiert, die sich durch den ersten Arm 36 des Bereichs 32 erstreckt.
Die Arme 36 und 38 weisen ein freies Ende 40 mit
einer daran angeordneten gabelförmigen Form
auf, wobei die Gabelform ein T-förmigen Endbereich 42 mit
einem freien Ende 40 bildet. Der Eingang 24 und
der Ausgang 26 weisen ähnlich
T-förmige
Endbereiche 44 und 46 auf. Es ist ersichtlich,
dass der Endbereich 44 des Eingangs 24 parallel
aber beabstandet von dem Endbereich 42 des ersten Arms 36 des
Bereichs 30 ist. In ähnlicher
Weise ist der Endbereich 46 der Ausgangsleitung 26 parallel
aber beabstandet von dem Endbereich 42 des ersten Arms 36 des
Bereichs 32. Die Kupplung zwischen den beiden Modi kann
durch Einstellen des Zwischenraums G und des Versetzabstandes L
gesteuert werden. Die Schaltung 14 kann aus irgendeinem bekannten
dünnen
Film z. B. aus metallischen Filmen aus Gold, Silber oder Kupfer oder
aus neu entwickelten keramischen Materialien, die bei kryogenen
Temperaturen supraleitend werden, hergestellt sein.
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In 3 wird
eine Draufsicht auf eine Schaltung 48 auf einem Substrat 16 gezeigt.
Die Schaltung 48 ist nahezu identisch zu der Schaltung 40 mit
der Ausnahme, dass die Leitungen des Films, die den Resonator ausmachen
breiter als der Eingang und der Ausgang sind und dass es einen zusätzlichen Kupplungspfad
gegenüber
dem in der Schaltung 14 gezeigten gibt. Die Bereiche der
Schaltung 48, die identisch zu der Schaltung 14 sind,
sind beschrieben worden, wobei die gleichen Bezugsziffern verwendet worden
sind. Diejenigen Bauteile, die identisch zu denen des Schaltkreises 40 sind,
sollen nicht weiter beschrieben werden. Die Schaltung 48 hat
einen Dualmodus-Resonator 50, der zwei L-förmige Bereiche 52, 54 aufweist.
Jeder Bereich hat einen Eckpunkt 56 mit einem ersten Arm 58 und
einem zweiten Arm 60, die sich davon nach außen erstrecken.
Jeder der Arme 58, 60 hat ein freies Ende 62 und
ein abzweigendes Bauteil, das einen T-förmigen Endbereich 64 mit
dem freien Ende 62 bildet. Es ist erkennbar, dass die Bereiche 52, 54 voneinander
in einer Richtung getrennt sind und in einer anderen Richtung versetzt sind, ähnlich zu
dem Zwischenraum G und dem Abstand L (nicht gezeigt in 3)
der 2. Die zusätzliche
Dicke des Resonators 50 liefert ein zusätzliches Leistungsvermögen gegenüber der
Schaltung 14. Ein Kupplungspfad 66 erstreckt sich
zwischen dem T-förmigen
Endbereich 64 des ersten Arms 58 des Bereichs 54 und
dem T-förmigen
Endbereich 64 des zweiten Arms 60 des Bereichs 52,
um so weitere Mittel zum Steuern der Kupplung zwischen den zwei Modi
zu liefern.
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In 4 ist
eine schematische Draufsicht auf einen Schaltkreis 67 für einen
zweipoligen Filter dargestellt. Der Eingang 24 und der
Ausgang 56 und T-förmige
Endbereiche 44, 46 sind identisch zu denen, die
anhand der Schaltung 14 der 2 gezeigt sind.
Diejenigen Komponenten, die identisch zu den Komponenten der vorangehenden
Zeichnungen, die beschrieben worden sind, sind, benutzen die gleichen
Bezugsziffern wie jene, die in den vorangehenden Zeichnungen benutzt
worden sind. Ein Dualmodus-Resonator 68 hat zwei Bereiche 70, 72.
Jeder Bereich 70, 72 hat einen Eckpunkt 74 mit
einem ersten Arm 76 und einem zweiten Arm 78,
die sich davon nach außen
erstrecken. T-förmige
Endbereiche 42 sind identisch zu denen der Schaltung 14.
Es ist ersichtlich, dass die ersten Arme 76 parallel zueinander
sind und die zweiten Arme 78 der Bereiche 70, 72 zueinander
parallel sind. Es ist auch ersichtlich, dass die Arme 76, 78 jedes
Bereichs 70, 72 einen Winkel von ungefähr 130° relativ
zueinander aufweisen. Jeder sinnvolle Winkel ist einsetzbar und
die Erfindung ist in keiner Weise auf den gezeigten Winkel beschränkt. Die
Resonatoren 70, 72 sind voneinander durch den
Zwischenraum G getrennt und über
einen Abstand L voneinander versetzt. Es ist ersichtlich, dass der
Versetzabstand L eher ein positiver Abstand als ein überlappender
(d. h. negativer) Abstand ist, wie in den 2 und 3 gezeigt.
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In 5 wird
eine schematische Draufsicht auf eine Schaltung 80 gezeigt,
die ähnlich
zu der Schaltung 67 der 4 ist, mit
der Ausnahme, dass die Arme des Dualmodus-Resonators in einem Winkel
von weniger als 90° stehen,
während
die Arme der Schaltung 67 einen Winkel, der größer als
90° ist aufweisen.
Der Eingang 24, Ausgang 26, die Rückseiten 33,
die T-förmigen
Endbereiche 44, 46 und 42 sind identisch
zu denen, die in der Schaltung 14 der 1 gezeigt
sind und beschrieben worden sind und benutzen die gleichen Bezugsziffern
als jene, die in der 1 benutzt worden sind. Ein Dualmodus-Resonator 82 hat
Bereiche 84, 86. Jeder Bereich hat einen Eckpunkt 88 mit
einem ersten Arm 90 und einem zweiten Arm 92,
die sich davon nach außen
erstrecken. Die Arme 90, 92 jedes Bereichs 84, 86 haben einen
Winkel von ungefähr
50°. Jeder
sinnvolle Winkel ist geeignet und die Erfindung ist in keiner Weise auf
den spezifizierten Winkel beschränkt.
Bevorzugt wird der Winkel der zwei Bereiche in einem Bereich von
im Wesentlichen 40° zu
im Wesentlichen 140° liegen.
In den 4 und 5 sind das Substrat und das
Gehäuse
weggelassen worden.
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In
den 4 und 5 ist es berücksichtigt worden, dass die
Bereiche 70, 72, 84, 86 im Wesentlichen
L-förmig
sind, obwohl der Winkel in einem Bereich von ungefähr 50° bei der
Schaltung 80 zu ungefähr
130° bei
der Schaltung 67 liegt. Ein Vorteil des Einsatzes im Wesentlichen
L-förmiger
Bereiche für die
Dualmodus-Resonatoren zum Verändern
der Winkel ist es, dass die Größe und der
Standort der verschiedenen Komponenten abhängig von dem zur Verfügung stehenden
Raum und der Anwendung, in welcher die Filter benutzt werden, verändert werden kann.
Dies ist insbesondere dann vorteilhaft, wenn eine große Anzahl
Resonatoren benötigt
wird.
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Die
in den 1 bis 5 gezeigten Resonatoren sind
bei Einsatz einstückiger
Bauteile konstruiert. Diese Resonatoren können auch konstruiert werden,
wobei getrennte Elemente, wie in 6 gezeigt
ist, eingesetzt werden. In 6 wird eine
schematische Draufsicht auf einen Schaltkreis 94 gezeigt. Das
Substrat und das Gehäuse
sind weggelassen worden. Der Schaltkreis 94 hat eine Eingangsleitung 96 und
eine Ausgangsleitung 98. Die Eingangs-/Ausgangsleitungen 96, 98 benutzen
eine parallele Kupplung. Ein Dualmodus-Resonator 100 weist
zwei Bereiche 102, 104 auf. Jeder Bereich hat
einen Eckpunkt 106 mit einem ersten Arm 108 und
einem zweiten Arm 110, die sich davon nach außen erstrecken. Jeder
Bereich hat eine Rückseite 33.
Wie erwähnt,
ist der Resonator 100 konstruiert bei Gebrauch getrennter
Bauelemente im Gegensatz zu einstückigen Bauelementen. Des Weiteren
ist die Leitungsbreite des Resonators 100 größer als
bei dem in der Schaltung 14 gezeigten Resonator. Die Resonatoren
des Typs, der in 6 gezeigt ist, sind insbesondere
dann geeignet, wenn Hochleistungs-Dualmodus-Planarfilter benötigt werden
und die Leitungsbreite nach Wunsch dick oder dünn gewählt werden kann.
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In 7 ist
eine Draufsicht auf eine Schaltung 112 auf einem Substrat 16 gezeigt.
Die Schaltung 112 weist zwei Dualmodus-Resonatoren 114, 116 auf.
Da die zwei Bereiche, die die Resonatoren 114, 116 ausmachen,
virtuell identisch zu dem Resonator 28, der in 2 gezeigt
ist, sind, sind die gleichen Bezugsziffern für den ersten Arm 36 und
dem zweiten Arm 38 der Resonatoren 114, 116,
die T-förmigen
Endbereiche 42 und den Eingang 24 und Ausgang 26 mit
T-förmigen
Endbereichen 44, 46 jeweils benutzt worden. Der
Resonator 114 weist zwei Bereiche 118, 120 auf
und der Resonator 116 weist zwei Bereiche 122, 124 auf.
Die Zwischenraumgröße G1 und ein Versetzabstand L1 kann
für den
Resonator 114 verschieden von der Zwischenraumgröße G2 und dem Versetzabstand L2 des
Resonators 116 sein. In ähnlicher Weise kann die Leitungsbreite
W1 des Resonators 114 verschieden
von der Leitungsbreite W2 des Resonators 116 sein.
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Die
Schaltung 112 ist eine Schaltungsanordnung für einen
vierpoligen Chebyshev-Filter, der bei Nutzung von einteiligen Resonatoren
realisiert worden ist. Im Betrieb trägt der Resonator 140 die
Modi 1, 2, während
der Resonator 160 die Modi 3, 4 trägt. Die Kupplung zwischen den
Modi 1, 2 wird durch das Einstellen von L1 und
G1 gesteuert, wäre die Kupplung zwischen den
Modi 3 und 4 durch das Einstellen von L2 und
G2 gesteuert wird. Die Kupplung zwischen den
Modi 2 und 3 wird gesteuert durch das Einstellen eines Zwischenraums
D und einer Länge
L der T-förmigen Endbereiche 42 des
Bereichs 120 des Resonators 114 und des Bereichs 122 des
Resonators 116.
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In 8 wird
eine schematische Draufsicht auf eine Schaltung 162 auf
einem Substrat 16 gezeigt. Die Schaltung 126 ist
virtuell identisch zu der Schaltung 112 der 7 mit
der Ausnahme, dass die Schaltung 126 einen zusätzlichen
Kupplungspfad 128 aufweist. Die übrigen Komponenten der 8, die
beschrieben wird, nutzen die gleichen Bezugsziffern wie jene, die
in 7 benutzt worden sind. Der Kupplungspfad 128 mit
den T-förmigen
Endbereichen 130 erstreckt sich zwischen den T-förmigen Endbereichen 42 des
zweiten Arms 38 des Bereichs 118 des Resonators 114 und
dem T-förmigen
Endbereich 42 des zweiten Arms 38 des Bereichs 124 des Resonators 116.
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Der
Kupplungspfad 128 liefert die notwendige Kupplung zwischen
den Modi 1 und 4, welche dazu benötigt werden, um eine Cauer-Parameter-Antwort
zu realisieren.
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In 9 wird
eine schematische Draufsicht auf eine Schaltung 132 für einen
Filter, der vier L-förmige
Dualmodus-Resonatoren 134, 136, 138, 140 aufweist.
Der Resonator 134 weist zwei Bereiche 142, 144 und
der Resonator 136 weist zwei Bereiche 146, 148 auf.
Der Resonator 138 weist zwei Bereiche 150, 152 und
der Resonator 140 weist zwei Bereiche 154, 156 auf.
Es gibt einen zusätzlichen
Kupplungspfad 158, der sich zwischen dem Bereich 41 des
Resonators 134 und dem Bereich 148 des Resonators 136 erstreckt.
In ähnlicher
Weise gibt es einen zusätzlichen
Kupplungspfad 160, der sich zwischen dem Bereich 150 des
Resonators 138 und dem Bereich 154 des Resonators 140 erstreckt.
Die zusätzlichen
Kupplungspfade 158, 160 sind alle U-förmig und
weisen T-förmige
Endbereiche 130 daran auf. Die verbleibenden Komponenten
der Schaltung 132 sind ähnlich
denen, die anhand der Schaltung 14 der 2 beschrieben
worden sind und werden daher die gleichen Bezugsziffern benutzt.
Beispielsweise weist jeder Bereich der Resonatoren 134, 136, 138, 140 einen
Eckpunkt 34, einen ersten Arm 36 und einen zweiten
Arm 38 auf. Es kann gesagt werden, dass die ersten und
zweiten Resonatoren so orientiert sind, dass sie generell ein Spiegelbild
voneinander formen und die dritten und vierten Resonatoren so orientiert
sind, dass sie generell ein Spiegelbild voneinander formen. Das
Spiegelbild wird eher als generell als exakt bezeichnet, wegen der
Zwischenräume,
Versetzabstände
und Leitungsbreiten können sie
verschieden für
jeden der Resonatoren sein. Um die 9 so einfach
wie möglich
zu halten, sind die Bezugsziffern jener Komponenten, die ähnlich zu
anderen Komponenten der 9 sind, manchmal weggelassen
worden. Bei Betrieb eines Filters, der in Verbindung mit der Schaltung 132 konstruiert
worden ist, wird die Kupplung zwischen den ersten und vierten Modi
durch Gebrauch des Kupplungspfades 158 realisiert, während die
Kupplung zwischen den fünften
und achten Modi bei Nutzung des Kupplungspfades 160 realisiert
wird. Die Schaltung 132 zeigt, dass ein einteiliger Dualmodus-Resonatorfilter
konstruiert werden kann, mit einer kompakten Größe, um einen hochgradigen Cauer-Filter
zu produzieren.
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Während die
vorliegende Erfindung vollständig
in Verbindung mit einer bevorzugten Ausführungsform beschrieben worden
ist, sollte festgestellt sein, dass verschiedene Änderungen
und Modifikationen dem Fachmann nahe liegen. Beispielsweise ist die
oben beschriebene Technik nicht auf Mikrobandstrukturen begrenzt
und kann ebenso bei anderen planaren Strukturen, beispielsweise
co-planaren Leitungen, Bandleitungen und unterbrochenen Mikrobandleitungen
angewendet werden.