DE69828280T2 - Verfahren zum positionieren mindestens eines bauteils auf einer leiterplatte und vorrichtung um dieses verfahren durchzuführen - Google Patents

Verfahren zum positionieren mindestens eines bauteils auf einer leiterplatte und vorrichtung um dieses verfahren durchzuführen Download PDF

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Description

  • Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zum Positionieren von zumindest einer Komponente auf einer gedruckten Schaltungsplatte gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
  • Die Erfindung bezieht sich außerdem auf eine Vorrichtung gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruchs 10.
  • Bei der folgenden Beschreibung sei angenommen, das sowohl Steckverbinder als auch Buchsenverbinder eine Matrix von elektrischen Kontaktbereichen aufweisen, die in einem Kunststoffgehäuse angeordnet sind, wobei Pressverbindungs-Kontaktstifte zur Außenseite des Gehäuses hin ragen, um eine Pressverbindung mit plattierten Durchgangslöchern in der gedruckten Schaltungsplatte herzustellen.
  • Gemäß einem Verfahren nach dem Stand der Technik wird das Einsetzen eines Verbinders bei einer gedruckten Schaltungsplatte in zwei Schritten durchgeführt:
    • 1) eine Anfangspositionierung des Verbinders mit seinen Pressverbindungsstiften in wirklicher Position resultierend von Herstellungstoleranz-Ausstanzen, Aufnehmen von Gehäuseausnehmungsabweichung und Verfahren zur Kontakteinführung in bezug auf eine entsprechende Matrix von Durchgangslöchern auf der gedruckten Schaltungsplatte und in bezug auf Abweichung von der wirklichen Position der Löcher in bezug auf das theoretische Raster wird ausgeführt;
    • 2) nach der Positionierung des Verbinders eine nachfolgende Operation, um eine Einfügungskraft an den Verbinder anzulegen, wodurch die Pressverbindungsstifte in die Löcher eindringen, bis der Verbinder seine Endposition auf der gedruckten Schaltungsplatte erreicht, um die mechanische/elektrische Verbindung der Kontaktstifte für eine lange Lebensdauer der Verbindung einzurichten und beizubehalten.
  • In der Vergangenheit wurden, um diesen Prozess durchzuführen, zwei separate Maschinen, die auch eine Zwischenmessposition enthalten, oder Maschinen mit separaten Anordnungs- und Einfügungsstationen verwendet, um zunächst den Verbinder auf der Schaltungsplatte zu positionieren und dann diesen in die Schaltungsplatte einzuführen. Die Notwendigkeit nach derartigen Anordnungen stammt aus der Begrenzung, dass die Mechanismen für feine Positionierung oder Komponentenanordnung üblicherweise nicht angepasst sind, ausreichende Kraft zu entwickeln, um Pressverbindungs-Verbinder in gedruckte Schaltungsplatten einzufügen.
  • Außerdem ist durch das bekannte Verfahren ein Verbinder-Vorpositionierungs-Rahmen notwendig, insbesondere dann, um die vorher montierten Verbinder positionsmäßig in der gedruckten Schaltungsplatte in bezug auf Ränder, Fehlausrichtung und Befestigung während des Einpressens in die Schaltungsplatte sowohl vor als auch während der Druckanwendung zu halten.
  • Wenn außerdem in der Messstation bestimmt wird, dass eine Komponente nicht verwendet werden kann, muss eine neue Komponente aufgenommen werden und gemessen werden. In der Zwischenzeit läuft die Einführungseinrichtung im Leerlauf.
  • Die EP 0 293 175 offenbart eine Vorrichtung zum Befestigen von Teilen auf einer gedruckten Schaltungsplatte, wobei der anzuordnende Teil mittels einer Vakuumsaugeinrichtung zu einer Station bewegt wird, um die Position des Teils zu messen, wonach das Teil gegen die gedruckte Schaltungsplatte gepresst wird, deren Position gemäß der Positionsdatenabweichung des Teils korrigiert wurde.
  • Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, ein Verfahren bereitzustellen, wodurch Durchsatzzykluszeit reduziert wird und kein Verbinder-Vorpositionierungs-Rahmen notwendig ist.
  • Die Aufgabe der Erfindung wird dadurch gelöst, dass die Messstation die Position der Komponente in bezug auf das Werkzeug bestimmt, wonach das Werkzeug zusammen mit der Komponente lösbar mit einer zweiten Positionierungseinrichtung verbunden wird, mittels der die Komponente genau auf der gewünschten Position auf der gedruckten Schaltungsplatte angeordnet wird, wonach das Werkzeug von der Komponente getrennt wird.
  • Gemäß diesem Verfahren verbleibt die Komponente an der festen Position in bezug auf das Werkzeug, während das Werkzeug mit mehreren Positionierungseinrichtungen verbunden wird, von denen jedes ihre eigene Funktion hat. Diese Funktionen können simultan in bezug auf verschiedene Werkzeuge durchgeführt werden. Auf der Basis der Messungen kann die Komponente auf der gewünschten Position auf der gedruckten Schaltungsplatte durch die zweite Positionierungseinrichtung genau angeordnet werden. In der Zwischenzeit können weitere Komponenten an anderen oder verschiedenen Werkzeugen angebracht werden und die Positionen derjenigen Komponenten in bezug auf die Werkzeuge, welche angebracht werden, können bestimmt werden. Wenn bestimmt wird, dass eine oder mehrere Komponenten aufgrund beispielsweise einer Fehlausrichtung von Kontaktstiften zurückgewiesen werden müssen, werden die Komponenten und das Werkzeug, welches damit verbunden ist, nicht durch die zweite Positionierungseinrichtung aufgenommen. Weiterhin wird eine Komponente angeordnet und kann ebenso durch die zweite Positionierungseinrichtung eingefügt werden, was das Arbeiten der zweiten Positionierungseinrichtung äußerst wirksam macht.
  • Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht weiter darin, ein Verfahren bereitzustellen, wodurch die Orientierung der Komponente nur einmal bestimmt werden muss, wonach die Komponente wie gewünscht gehandhabt wird.
  • Die Aufgabe der Erfindung wird dadurch gelöst, dass die zu handhabende Komponente abnehmbar mit einem Werkzeug verbunden wird, wobei das Werkzeug mittels einer ersten Einrichtung zu einer Messstation bewegt wird, um die Position der Komponente in bezug auf das Werkzeug zu bestimmen, wonach das Werkzeug zusammen mit der zu handhabenden Komponente abnehmbar mit der zweiten Einrichtung verbunden wird, mittels der die Komponente gehandhabt wird, wodurch von der Position des Werkzeugs in bezug auf die zweite Einrichtung die Position der Komponente in bezug auf die zweite Einrichtung bekannt ist und nach Handhaben der Komponente das Werkzeug von der Komponente getrennt wird.
  • Die Erfindung bezieht sich auch auf eine Vorrichtung gemäß dem kennzeichnenden Teil des Patentanspruchs 10.
  • Da das Werkzeug eine bekannte Position in bezug auf die Positionierungseinrichtungen hat, an denen dieses anbringbar ist, muss die Position der Komponente lediglich einmal bestimmt werden, wonach die Komponente zusammen mit dem Werkzeug, an dem es angebracht ist, von einer Positionierungseinrichtung zur anderen transportiert werden kann, wodurch die Information über die Orientierung und die Position der Komponente beibehalten wird.
  • Eine einzelne Maschine ist für die Anordnung eines Verbinders auf sowohl der Kopfseite als auch der Bodenseite der gedruckten Schaltungsplatte verwendbar. Die Schnelligkeit eines Werkzeugswechsels, von Steck- zu Aufnahmeverbindern beispielsweise, und die Fähigkeit, Produktmessungen während der Maschinenleerlaufzeit durchzuführen, verschie dene Produkte von unterschiedlichen Verpackungen aufzunehmen, beispielsweise Rohren, einem Tablett usw., die Bewegung der gedruckten Schaltungsplatte und der Transport tragen insgesamt zu einer gesamten Verbesserung der Effektivität der Einsetzmaschine bei.
  • 1 ist eine schematische Darstellung, welche die Lage und die Bewegung von Werkzeugen bei einer Einsetzmaschine nach der Erfindung zeigt;
  • 2A2I sind schematische Darstellungen der Werkzeugverarbeitungssequenz für einen Satz von drei Werkzeugen;
  • 3 ist eine isometrische Ansicht eines Werkzeugs, welches mit Verbindermodulen geladen ist, unmittelbar vor der Einführung in eine gedruckte Schaltungsplatte;
  • 4 ist eine isometrische Ansicht einer ersten Ausführungsform einer Verbindereinsetzmaschine;
  • 5 ist eine isometrische Ansicht einer zweiten Ausführungsform einer Verbindereinsetzmaschine;
  • 6 ist eine isometrische Ansicht einer dritten Ausführungsform einer Verbindereinsetzmaschine; und
  • 7 ist eine Explosionsansicht einer Verbindereinsetzmaschine, die ihren modularen Aufbau zeigt.
  • Gleiche Teile sind mit gleichen Bezugszeichen in den Figuren bezeichnet.
  • Eine bevorzugte Ausführungsform einer Anlage gemäß der Erfindung ist eine Maschine, die einen einzigen Anordnungs-/Einsetzkopf hat, der mit einem zweistufigen Roboterarm gekoppelt ist, der sich sequentiell zwischen drei Stationen bewegt, wie in 1 gezeigt ist. Diese Anlage ist Gegenstand dieser Beschreibung.
  • 1. Bewegungen des Bearbeitungskopfes
  • In 3 sind drei Stationen A, B und C schematisch gezeigt. Jedes Produkt, beispielsweise ein Stecker oder eine Buchse oder eine Gruppe von Produkten, die in eine gedruckten Schaltungsplatte eingesetzt werden sollen, hat ein spezielles Werkzeug 12, welches zu den Konturen des Produktgehäuses passt. Mehrere solcher Werkzeuge sind zunächst auf einer Werkzeugaufbewahrungsbank D angeordnet. Eine Anzahl unterschiedlicher Werkzeugsätze 12, ein Satz für jede Verbinderart oder Gruppe von Verbindermodulen, die bei der gedruckten Schaltungsplatte eingesetzt werden sollen, werden in der Aufbewahrungsbank D aufbewahrt. Jedes Werkzeug 12 besitzt einen Referenzindexpunkt, der vorzugsweise durch einen Sucherstift L definiert ist, der verwendet wird, die Position des Werkzeugs in einem Benutzerkoordinatensystem zu bestimmen, welches im Software-Steuerungssystem der Vorrichtung vorhanden ist. Die Anordnung nutzt ein Sensorsystem, um optisch oder anderweitig die Position von Sucherstiften L jedes Werkzeugs 12 abzutasten, und somit die Baugruppe, welche das Werkzeug 12 und eine oder mehrere Verbindermodule 20 umfasst, welche im Werkzeug enthalten sind.
  • Computerprogrammierung, welche in Steuerungen für die Anlage vorhanden sind, zeigt, welches spezielle Produkt und ihre damit verbundene Verpackungsröhre/Korb usw. bei einer gedruckten Schaltungsplatte eingesetzt werden soll. Ein erster Roboterkopf bewegt ein spezielles Werkzeug von der Aufbewahrungsbank D zur Station A. Ein zweiter Kopf kann simultan ein Produkt aus der Verpackung aufnehmen und das Produkt an der Ladestation B anordnen. Das an der Station A angeordnete Werkzeug kann zur Station B bewegt werden, um das Produkt, welches schon verfügbar ist, aufzunehmen. Alternativ können diese Operationen durch einen einzigen Roboterkopf 80 ausgeführt werden (4). Der Roboterkopf 80 transportiert das Werkzeug mit dem damit verbundenen Verbinder zur Station C, wo eine automatisierte optische Abtasteinheit die wirkliche Position des Stiftes aller Pressverbindungsanschlüsse des Verbinders in bezug auf den Sucherstift seines Werkzeugs L misst. Alternativ kann diese Messung ausgeführt werden, wenn der Roboterkopf das geladene Werkzeug von der Station B zur Station A trägt, ohne an der Station C anzuhalten. Während diese Messprozedur weiterläuft, transportiert in der gleichen Zeitdauer der Einsetzkopf 26 des Einfügungswerkzeugs das Produkt mit seinem damit verbundenen Werkzeug 12 von Station A zu einer gewünschten Lage auf der Schaltungsplatte und richtet das Produkt mit den entsprechenden damit verknüpften Löchern in der gedruckten Schaltungsplatte aus. Das Produkt wird in die Schaltungsplatte unter Einfügungskraft eingefügt, die durch Einsetzkopf 2G angelegt wird.
  • Es sollte angemerkt sein, dass vom Beginn bis zum Ende des Einsetzzyklus ein spezielles Werkzeug mit einem speziellen Verbinderprodukt oder einer Gruppe von Produkten integriert ist. Außerdem sind die Stiftpositionsmessungen in bezug auf deren Indexpunkt oder der Sucherstift L für eine Montagekombination einmalig. Da diese Information zu einem Computer geliefert wird, kann dessen einmalige Lage in bezug auf die entsprechende Schaltungsplattenloch-Matrix genau computer-gesteuert werden, bis zu und einschließlich des Produkteinsetzungsprozesses. Während dieses gesamten Einsetzungszyklus wird lediglich ein Werkzeug bei einem Verbinder oder einer Gruppe von Verbindern ohne dazwischenliegender Trennung von diesen eingesetzt. Folglich sind alle Messungen und nachfolgenden Bewegungen in bezug auf die gedruckte Schaltungsplatte-Lochmatrix speziell und einzig für die spezielle Kombination für Werkzeug und Produkte. Da außerdem das Verbinderprodukt fortlaufend durch das gleiche Werkzeug gehalten wird, wird man keinen Verlust bezüglich der Positionsgenauigkeit zwischen dem Werkzeug und dem Verbinder oder zwischen der Kombination und den gedruckten Schaltungsplattenlöchern finden.
  • Simultan übernehmen zwei Roboterköpfe die Aufgabe zwischen drei separaten Operationen, indem wirksam die redundante Zeit unterteilt wird, während der andere Kopf eine separate Aufgabe erledigt. Obwohl die obige Beschreibung auf der Basis eines einzigen Verbinders, der mit jedem Werkzeug verbunden werden soll, angegeben wurde, wie in 1 und 2 gezeigt ist, können mehrfache modulare Verbinder 20 mit jedem Werkzeug verknüpft werden.
  • 2A2I zeigt eine beispielhafte Bearbeitungsbewegungssequenz. Jedes Werkzeug wird durch eine diskrete Nummer 12', 12'' oder 12''' identifiziert. Jede der 2A2I zeigt den Betrieb, der in einem Schritt der Sequenz stattfindet. Die Position jedes Werkzeugs in jedem Schritt der Sequenz wird in der folgenden Tabelle angegeben.
  • Figure 00060001
  • Figure 00070001
  • Die Bearbeitungssequenz, die durch die obige Tabelle angegeben wird, kann modifiziert werden, wie oben vorgeschlagen, um die Produktteststation, jedoch nicht die Funktion zu beseitigen. In diesem Fall würden geladene Werkzeuge von der Station B unmittelbar zur Station A transportiert. Die Messung der wirklichen Positionslage der Pressverbindungs-Endstifte in bezug auf den Sucher L wird durchgeführt, wenn der Roboter 40 (4) das bearbeitete Werkzeug von der Station B zur Station A transportiert.
  • Das obige ist eine kurze Beschreibung der Roboterkopfbewegungen, um die Einsetzzykluszeit zu reduzieren, und der Wirtschaftlichkeit bei Bewegungen, was hochqualitative endbearbeitete Leiterplatten zur Folge hat. Da außerdem jedes Werkzeug-/Verbinderprodukt und dessen anfängliche damit verbundene Verpackung als einzigartige Kombination angesehen wird, können durch geeignete Computerprogrammierung unterschiedliche Produkte, d.h., Stecker oder Buchsen simultan bei der gleichen gedruckten Schaltungsplatte in einem Produktlauf eingesetzt werden. Dies bringt eine Flexibilität mit sich sowohl bei der Bearbeitung als auch für das Verbinderprodukt zur persönlichen Erzeugung während eines Einsetzlaufes, ohne die Notwendigkeit nach mühsamen Wechsel-Prozeduren.
  • 2. Leiterplatten-Fehlersteuerung bei Produkt
  • Software-Handhabung von Produktmessdaten zur wirklichen Positionierung kann verwendet werden, die Produktpositionsgenauigkeit zu steigern. Der Computer registriert und speichert die Referenzmessung der Lochposition auf der gedruckten Schaltungsplatte unter Verwendung des Leiterplatten-Sucherstifts P (3). Die Messung des nachfolgend eingesetzten Produkts wird mit der des vorherigen Produkts verglichen. Wenn die Abweichung zwischen Produkten groß ist im Vergleich zu der zugelassenen Abweichung innerhalb akzeptierter Werte, die für Lochpositionen in der gedruckten Schaltungsplatte bekannt sind, wie dies bei einer Änderung von Charge zu Charge auftreten kann, werden die Positionierungsmechanismen versuchen, eine optimale Produktposition, wie in 3 gezeigt ist, bei der entsprechenden Lochmatrix in einem zweiten Durchlauf zu finden, wodurch somit unnötiger Verlust an teueren Produkten und Prozesslaufzeit vermieden wird. Die Notwendigkeit nach einem zweiten Durchlauf kann aus der Ermittlung eines anfänglichen nichterfolgreichen Durchlaufs resultieren, um den Verbinder/die Verbinder in die gedruckte Schaltungsplatte einzufügen. Üblicherweise wird die Einfügung angehalten, wenn eine hohe Einfügungskraft, die für eine Fehlausrichtung bezeichnend ist, vorgefunden wird. Routinen zur Positionskorrektur, um eine Einfügung zu erlauben, sind bekannt und werden als Teil des zweiten Durchlaufs ausgeführt. Der Stift P kann durch das oben erläuterte Positionierungsermittlungssystem abgetastet werden. Die Anordnung nutzt die Position der gedruckten Schaltungsplatte, welche vom Stift P hergeleitet wird, beim Steuern der Positionierung des Werkzeugs 12 in bezug auf die gedruckte Schaltungsplatte.
  • Dieses System erlaubt statistische Analyse und Vergleich einer Produktcharge mit einer zweiten Charge des gleichen Produkts. Es liefert außerdem die Gelegenheit, eine optimale Einfügung zwischen Produkten und den Löchern in der gedruckten Schaltungsplatte zu entwickeln. Schließlich trägt es zur Produktivitätssteigerung bei.
  • 3. Einsetzmaschine
  • Die Einsetzmaschinen, welche in 37 gezeigt sind, nutzen das grundsätzliche Werkzeug/Produktbewegungsverfahren, das oben beschrieben wurde. Sie liefern außerdem zusätzliche Merkmale, beispielsweise die Vereinfachung der Zugreifbarkeit und die Sichtsteuerung durch eine Bedienungsperson, die Plattenaufbewahrung und den Transport in und aus dem Arbeitsbereich, die Verbinderverpackungsoptionen und die Fähigkeit, die gedruckte Schaltungsplatte zu drehen, um Einfügung von beiden Seiten zu erlauben.
  • 4 zeigt eine erste Ausführungsform einer Pressverbindungs-Einsetzanlage. Eine gedruckte Schaltungsplatte 22 ist in einem Träger 23 von einem vertikal-bewegbaren Magazin 29 angeordnet. Die gedruckte Schaltungsplatte 22 wird in der X-Richtung längs der Schienen 24 und 25 durch Bewegen des Trägers 23 versetzt. Die Einrichtung ist außerdem mit einer Produktaufbewahrungsstation B versehen, in welcher Verbinderprodukte innerhalb von Verpackungstabletts 44 vorgesehen sind, einer Produkttest- oder Messstation C, einer Werkzeugaufbewahrungsbank D und einer Lieferstation A. Eine Lieferstation A ist mit einem Transportschlitten versehen, um Werkzeuge mit oder ohne Produkten, welche damit verbunden sind, in einer ersten Horizontalrichtung, die durch den Pfeil P1 gezeigt ist, und entgegengesetzt dazu zu bewegen. Ein Arbeitskopf 26 ist in einer zweiten horizontalen Y-Richtung über der Schiene 27 angeordnet. Diese zweite Horizontalrichtung Y erstreckt sich senkrecht zur ersten Horizontalrichtung P1. Die Anlage umfasst ein Sensorsystem (nicht gezeigt) bei C, um die Lage des Indikator-Stifts L auf Werkzeugen 12 abzutasten, und einen Positionierungsstift P für eine gedruckte Schaltung (3), der auf dem Träger 23 befestigt ist. Die erforderliche Position der gedruckten Schaltungsplatte 22 in der X-Richtung vor der Einfügung wird durch Programmieren bestimmt, wobei Positionierungssignale genutzt werden, welche vom Stift P und vom Stift L hergeleitet werden. Ähnlich wird die Positionierung des Arbeitskopfes 26 in der Gammarichtung durch das Koordinatensystem bestimmt. Die Produktbewegung in Z-Richtung für den Abtastkopf von geladenen Werkzeugen von dem Schlitten der Lieferstation A, die Pressverbindungs-Stifteinfügung in die gedruckten Schaltungsplattenlöcher und die Rückkehr nicht geladener Werkzeuge auf dem Schlitten der Lieferstation A wird durch eine Vertikalbewegung des Arbeitskopfes 26 erreicht. Nach der Produktanordnung auf der gedruckten Schaltungsplatte wird das leere Werkzeug 12 zurück zum Schlitten bei der Lieferstation A gebracht, die bestückte Leiterplatte wird zum Magazin 29 zurückgebracht und es wird eine neue Platte angeordnet. Eine Ambossanordnung und ein Werkzeugwechselkopf 31, die in der Y-Richtung auf einer unteren Spur 28 bewegbar sind, sind unterhalb des Arbeitskopfes 2G angeordnet, um den Bereich der gedruckten Schaltungsplatte zu lagern, bei der ein Verbinder 20 durch den Arbeitskopf 26 soeben eingefügt wird. Der Arbeitskopf 26 und der Roboterkopf 40 können vorzugsweise um vertikale Achsen vorzugsweise in Schritten von 90° gedreht werden.
  • 4 zeigt außerdem einen kartesischen Roboterarm 40, der einen Aufnahmekopf 80 hat, mit einer Fähigkeit, die geladenen und ungeladenen Werkzeuge 12 zwischen der Aufbewahrungsbank D, der Produktladestation B, der Teststation C bzw. der Lieferstation A sequentiell zu bewegen. Die gedruckte Schaltungsplatte kann zwecks eines Zweiseiten-Verbindereinsetzens automatisch umgedreht werden. Dies wird durch Anheben der Schaltungsplatte von ihrer Gabel 23 mittels eines Hebemechanismus, das Wenden der Schaltungsplatte über den Betrieb eines Motors 42, der auf dem Hebemechanismus befestigt ist, und durch nachfolgendes Absenken der Schaltungsplatte auf die Gabel oder den Träger 23 erreicht.
  • 5 zeigt eine zweite Ausführungsform einer Maschine, wobei das Produkt in Schläuchen bzw. Rohren 46 bereitgestellt wird. Der Gelenkarm 48 liefert die Einrichtung, um die gedruckte Schaltungsplatte 22 von der Gabel 23 anzuheben, so dass die Schaltungsplatte durch den Motor 42 umgedreht werden kann.
  • 6 zeigt eine dritte Ausführungsform einer Maschine, die in der Lage ist, Produkte gleichzeitig von Tabletts 44 zu entfernen, Schläuche 46 und Blasenverpackung von einer Spule 50. Verbinder können außerdem über einen Produkt-Konfigurator geliefert werden, der eine Gruppe von Verbindermodulen vorher zusammenbaut, welche auf eines der Werkzeuge 12 geladen werden. Dieser Aufbau ist in der vorläufigen Patentanmeldung mit der Serial Nr. US-60/050.251 mit dem Titel Vorpositionierungs-Produkt-Konfigurator, angemeldet am 19. Juli 1997 offenbart.
  • Schließlich zeigt 7 einen Modularaufbau von Maschineneinheiten. Die Basiseinsetzanlage umfasst eine gedruckte Schaltungsplatte und eine Einfügungseinheit, welche die Elemente 50 und 60 aufweist. Dieser Baugruppe ist der kartesische Roboter 40 hinzugefügt. Eine Schaltungsdreheinheit 70 kann der Einheit 50 hinzugefügt werden, um doppelseitige gedruckte Schaltungsplatten herzustellen. Eine gedruckte Schaltungsplatten-Magazineinheit 90 kann für automatischen Vorschub der gedruckten Schaltungsplatte hinzugefügt werden.

Claims (14)

  1. Verfahren zum Positionieren mindestens eines Bauteils (20) auf einer Leiterplatte (22), wobei das anzubringende Bauteil (20) abnehmbar mit einem Werkzeug (12) verbunden ist, wobei das Werkzeug durch eine erste Positioniervorrichtung (40) zu einer Messstation (C) bewegt wird, um die Position des Bauteils (20) in Bezug auf das Werkzeug (12) zu bestimmen, dadurch gekennzeichnet, dass das Werkzeug (12) anschließend zusammen mit dem anzubringenden Bauteil (20) abnehmbar mit einer zweiten Positioniervorrichtung (26) verbunden wird, mit deren Hilfe das Bauteil (20) präzise an der gewünschten Stelle auf der Leiterplatte (22) angeordnet wird, wonach das Werkzeug (12) vom Bauteil (20) getrennt wird.
  2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Werkzeug (12) mit einem Indexpunkt (L) versehen ist, wobei die Position des Bauteils (20) mit Bezug auf den Indexpunkt (L) festgelegt wird.
  3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Bauteil (20) mit elektrischen Kontaktstiften versehen ist, wobei die Positionen der Kontaktstifte in Bezug auf das Werkzeug (12) festgelegt sind.
  4. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die gewünschte Position der Leiterplatte (22) in Bezug auf die zweite Positioniervorrichtung (26) festgelegt ist.
  5. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Kontaktstifte mit Hilfe der zweiten Positioniervorrichtung (2G) in Löcher der Leiterplatte (22) eingepasst werden.
  6. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass ein für das Bauteil (20) geeignetes Werkzeug (12) mit Hilfe der ersten Positioniervorrichtung (40) von einem Werkzeugablageplatz (D) genommen wird, wonach das Werkzeug (12) mit dem anzubringenden Bauteil (20) verbunden wird.
  7. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass verschiedene Bauteile (20) an einem Werkzeug (12) befestigt sind.
  8. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Werkzeug (12) zusammen mit dem anzubringenden Bauteil (20) über der Messstation (C) verschoben wird, wobei während dieser Bewegung die Position des Bauteils (20) in Bezug auf das Werkzeug (12) festgelegt wird.
  9. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der ordnungsgemäße Betrieb des anzubringenden Bauteils (20) in der Messstation (C) geprüft wird.
  10. Vorrichtung zum Positionieren mindestens eines Bauteils (20) auf eine Leiterplatte (22), mit einem Werkzeug (12), einer ersten Positioniervorrichtung (40) und einer Messstation (C), wobei das anzubringende Bauteil (20) abnehmbar mit dem Werkzeug (12) verbindbar ist, wobei das Werkzeug durch die erste Positioniervorrichtung (40) zu der Messstation (C) bewegt wird, um die Position des Bauteils (20) in Bezug auf das Werkzeug (12) zu bestimmen, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung ferner eine zweite Positioniervorrichtung (26) aufweist und wobei das Werkzeug (12) zusammen mit dem anzubringenden Bauteil (20) abnehmbar mit der zweiten Positioniervorrichtung (26) verbindbar ist, mit deren Hilfe das Bauteil (20) präzise an der gewünschten Stelle auf der Leiterplatte (22) positioniert werden kann, wonach das Werkzeug (12) vom Bauteil (20) getrennt wird.
  11. Vorrichtung nach Anspruch 10, dazu geeignet, das Verfahren nach einem der Ansprüche 2–9 durchzuführen.
  12. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung mit einer Abgabestation (A) ausgerüstet ist, zumindest zum Ablegen von Werkzeugen (12) mit anzubringenden Bauteilen (20), von der die Position in Bezug auf das Werkzeug (12) festgelegt wurde, wobei in dieser Abgabestation (A) die Werkzeuge (12) in einer ersten waagrechten Richtung (X) beweglich sind, während die zweite Positioniervorrichtung (26) in einer zweiten waagerechten Richtung (Y) beweglich ist, die sich rechtwinklig zur ersten waagrechten Richtung (X) erstreckt.
  13. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 10 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung mit einem Abtastsystem ausgerüstet ist, um die Position des Werkzeugs (12) zu lokalisieren.
  14. Vorrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass das Werkzeug (12) mit einem Indexpunkt (L) ausgerüstet ist, der vom Abtastsystem abgetastet werden kann.
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