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Die
vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Anlage zur Viehzucht
und ein Verfahren zum Züchten von
Vieh, wie Schweine, Rinder, Pferde, Schafe, Rehe und dergleichen,
mit geringerem Arbeitsaufwand.
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Der
Erfinder hat die japanischen Patente 1 503 506 und 1 503 507 erhalten,
die jeweils ein Schweinezuchtsystem in einem Fermentations-Schweinestall
beanspruchen. Im Gegensatz zu herkömmlichen Systemen, ist bei
diesen Systemen keine Einrichtung zum Beseitigen von Schweineurin
und -kot erforderlich, und sie haben den besonderen Vorteil, daß sie wenig
Gestank erzeugen und kaum Fliegen und Maden auftreten.
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Jene
Erfindungen sind insofern epochal, als rohe Fäkalien zersetzt und die Erzeugung
von schlechtem Geruch sowie das Auftreten von Fliegen und Maden
durch Ausheben des Bodens der Viehzuchtanlage bis auf eine vorbestimmte
Tiefe unter die Bodenhöhe,
darin Ausbildung einer Schicht aus rohem Dung, Bestreuen des rohen
Dungs mit einem Material aus Sägemehl,
Baumrinde, Kaff und dergleichen sowie Mischung mit Bakterien, die
eine fermentative Zersetzung fördern,
verhindert werden.
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Ferner
sind sie insofern exzellent, als das Aufziehen eines Schweins mit
wenigem Arbeitsaufwand ausgeführt
werden kann, indem eine selbstangetriebene Schneidmaschine verwendet
wird, die das ausgestreute Bodenbelagmaterial des Schweinestalls
periodisch von oben nach unten kehrt (wendet).
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Obwohl
bei einem solchen Schweinestall der Arbeitsaufwand durch mechanisches
Schneiden des Bodenbelagmaterials mit einer selbstangetriebenen
Schneidmaschine verringert werden kann, ist dennoch weiterhin manuelle
Arbeit erforderlich, um die Schweine mit Futter zu versorgen und
das Bodenbelagmaterial periodisch zu ersetzen, so daß noch viele
Aspekte verbessert werden müssen,
um den Arbeitsaufwand zu verringern und die Aufzucht zu rationalisieren.
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Obwohl
derartige Bodenbelagmaterialien durch Fermentation zersetzt werden,
treten bei unzureichend sorgfältiger
Behandlung des Untergrunds unter dem Bodenbelagmaterial Maden auf,
die einen schlechten Geruch erzeugen, so daß die Regelung der Feuchtigkeit
des Bodenbelagmaterials vom Verschmutzungsgrad des Bodens im Stall
abhängt.
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Nachdem
der Erfinder der erwähnten
Patente die Entwicklung der zweckmäßigen Technologie zurückgestellt
hatte, hat der vorliegende Erfinder die obigen Patente erhalten
und eine besondere Technologie entwickelt, die kostengünstig und
einfach anzuwenden ist.
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Es
ist daher ein Ziel der vorliegenden Erfindung, eine Viehzuchtanlage
und ein Viehzuchtverfahren anzugeben, die den Arbeitsaufwand verringern,
eine Bodenkontamination verhindern und das Bodenbelagmaterial durch
weite re Verbesserung des herkömmlichen
Schweineaufzuchtsystems in Futter umwandeln.
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Nach
der Erfindung wird dieses Ziel durch eine Anlage zur Viehzucht erreicht,
wie sie im Anspruch 1 definiert ist.
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Wenn
mithin bei der vorliegenden Viehzuchtanlage das Trennteil um die
vertikale Achse des Gelenkteils beim Umkehren (Rühren) eines Bodenbelagmaterials
geschwenkt wird, wird das sich in einem Aufzuchtraum befindende
Vieh automatisch durch das Trennteil in den Auslaufraum getrieben.
Daher kann eine Bedienungsperson das Vieh auf einfache Weise in
kurzer Zeit in einen Auslaufraum treiben, indem sie lediglich das Trennteil
um die vertikale Achse schwenkt, ohne daß ein Schwein entweichen kann,
so daß die
einander benachbarten Aufzuchträume
längs der
Aufzuchtzeile zu einem einzigen Raum verbunden werden und das Umkehren
des Bodenbelagmaterials durch eine Schneidmaschine möglich ist.
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Wenn
das Gelenkteil so ausgebildet ist, daß das Trennteil frei um eine
horizontale Achse in der Viehzuchtanlage schwingen kann, kann das
Trennteil selbst dann, wenn sich auf dem Boden in einem Aufzuchtraum
nach dem Umkehren Erhebungen und Vertiefungen befinden (oder das
Bodenbelagmaterial wie ein Berg zusammenhängend hochragt), in die ursprüngliche
Position zurückgeschwenkt
werden, und zwar unabhängig von
dem Vorhandensein von Erhebungen und Vertiefungen (oder einem wie
ein Berg hochragendes Sediment), nachdem das Bodenbelagmaterial
umgekehrt worden ist.
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Wenn
ferner der Auslaufraum dem Aufzuchtraum weitgehend gleicht, hat
er eine günstige
Form zum Aufziehen von großem
Vieh, wie Rinder, Pferde und dergleichen, wobei dieses Vieh in dem
Aufzuchtraum im wesentlichen ebenso wie in dem benachbarten Aufzuchtraum
durch Ausführung
eines Umkehrvorgangs auf der einen Seite aufgezogen werden kann.
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Die
Erfindung besteht ferner in einem Verfahren, wie es in Anspruch
3 definiert ist.
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Wenn
bei diesem Verfahren das Trennteil um die vertikale Achse des Gelenkteils
beim Umkehren (Rühren)
eines Bodenbelagmaterials geschwenkt wird, wird das sich in einem
Aufzuchtraum befindende Vieh automatisch aus dem Aufzuchtraum in
den Auslaufraum getrieben. Die Bedienungsperson kann daher das Vieh
auf einfache Weise in kurzer Zeit in einen Auslaufraum treiben,
ohne ein Schwein entweichen zu lassen, indem sie einfach das Trennteil
verschwenkt, wonach das Bodenbelagmaterial mittels einer Schneidmaschine umgekehrt
werden kann. Ferner können
alle benachbarten Aufzuchträume
zu einem einzigen Raum längs
der Aufzuchtzeile kombiniert werden, um das Bodenbelagmaterial durch
die Schneidmaschine umzukehren.
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Wenn
ferner bei diesem Viehaufzuchtverfahren das Bodenbelagmaterial jede
Woche oder in Zeitabständen
von bis zu zehn Tagen durch die Schneidmaschine umgekehrt wird,
gelangt hinreichend Sauerstoff in das Bodenbelagmaterial, um die
Mikroorganismen zu aktivieren, so daß eine Denaturierung von Urin
und Kot des Viehs in Protein, eine Fixierung und Aushärtung eines
derartigen Proteins in dem Bodenbelagmaterial und an dessen Oberfläche ebenfalls
verhindert werden kann.
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Bei
diesem Viehaufzuchtverfahren kann ein Proteinerzeugungsprozeß, wenn
das umgekehrte, Exkremente aufweisende Bodenbelagmaterial zur Zersetzung
mit den gemischten, aktivierten Mikroorganismen fermentiert wird,
Viehfutter bilden, so daß ein
Recyclingsystem in der Viehzuchtanlage entsteht und mithin die Viehzucht
rationalisiert wird.
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Wenn
sich ferner bei diesem Viehaufzuchtverfahren die Dicke des Bodenbelagmaterials
entsprechend der mittleren Temperatur in der Viehzuchtanlage ändert, sind
etwa 60 cm oder mehr, bei der mittleren Temperatur in der Viehzuchtanlage
von 20°C
oder mehr, bevorzugt, um die Temperatur und Feuchtigkeit einzuhalten, die
zur Absorption von Urin und Kot in dem Bodenbelagmaterial und zur
Fermentation durch gemischte, aktivierte Mikroorganismen in dem
Bodenmaterial sowie zum Ausgleich der Fermentationswärme, die
durch das Bodenmaterial bei der Temperatur in der Anlage erzeugt
wird, geeignet sind.
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Wenn
sich ferner bei diesem Viehaufzuchtverfahren die Dicke des Bodenbelagmaterials
entsprechend der mittleren Tagestemperatur in der Viehzuchtanlage ändert und
um 10 cm pro 5°C
Temperaturabnahme erhöht
wird, wird vorzugsweise dafür
gesorgt, daß die
Temperatur und Feuchtigkeit, die zur Fermentation durch die gemischten,
aktivierten Mikroorganismen geeignet sind, in dem Bodenbelagmaterial
unabhängig
von der Raumtemperatur in der Viehzuchtanlage erreicht werden.
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Ferner
wird bei dem Viehaufzuchtverfahren Viehfutter hergestellt, indem
Wasser und die gemischten, aktivierten Mikroorganismen einem Abfallfutter
bzw. Nahrungsabfall (Küchenabfällen usw.)
zugesetzt und es zur Zersetzung fermentiert wird, wobei es etwa
24 bis 36 Stunden lang in einem Fermentierungstank auf Zimmertemperatur
gehalten und das Futter in einen Viehfutterkasten gefüllt wird.
Dieses Abfallfutter kann in nützlicher
Weise als Viehfutter benutzt werden, so daß dieses Verfahren besonders
zur Wiederverwendung von Abfallfutter bzw. Nahrungsabfällen geeignet
ist.
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Ferner
kann bei dem Viehaufzuchtverfahren, wenn die zuzusetzende Wassermenge
eingestellt wird, die Viskosität
des Futters für
das Vieh so eingestellt wird, daß es unter Druck durch ein
Rohr geleitet werden kann, und ein Zuführsystem so ausgelegt wird,
daß das
Futter über
ein Zuführrohr
zugeführt
wird, das mit einem unteren Ende des Fermentierungstanks verbunden
ist, der Arbeitsaufwand für
eine unmittelbare Befüllung
jedes Futterkastens mit Futter verringert werden. Dieses Verfahren
ist daher eine bevorzugte Ausführungsform,
die es ermöglicht,
die Anzahl der pro Bedienungsperson aufzuziehenden Tiere zu erhöhen.
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Wenn
ferner bei diesem Aufzuchtverfahren sieben bis zehn parallele Reihen
oder ein ganzzahliges Vielfaches dieser Reihen als Aufzuchtzeile
vorgesehen sind, dann ist dies eine bevorzugte Ausführungsform beim
Umkehren des Bodenbelagmaterials im Hinblick auf das Verhältnis zwischen
den zur Umkehr des Bodenbelagmaterials erforderlichen Intervallen
und einem für
die Bedienungsperson bevorzugten Arbeitszyklus.
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Nachstehend
wird eine erfindungsgemäße Anlage
und ein erfindungsgemäßes Verfahren
zur Viehzucht anhand der beiliegenden Zeichnungen eines bevorzugten
Ausführungsbeispiels
einer Schweinezuchtanlage und eines Schweinezuchtverfahrens beschrieben,
die der vorliegende Erfin der realisiert bzw. ausgeführt hat.
In den Zeichnungen stellt dar:
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1 eine
perspektivische Ansicht eines Schweinestalls als Beispiel einer
erfindungsgemäßen Viehzuchtanlage,
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2 eine
Draufsicht auf den in 1 dargestellten Schweinestall,
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3 den
Schnitt I-I in 2 eines Bodenbelagmaterials,
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4 eine
schematische vergrößerte Teilansicht
eines Trennteils, das in den 1 und 2 dargestellt
ist,
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5 eine
Seitenansicht einer selbstangetriebenen Schneidmaschine zum Umkehren
des Bodenbelagmaterials des in 1 dargestellten
Schweinestalls,
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6 eine
Vorderansicht der in 5 dargestellten selbstangetriebenen
Schneidmaschine und
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7 eine
schematische Ansicht eines Fermentierungstanks.
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Wie
in den 1 bis 3 dargestellt ist, bilden in
einer Reihe angeordnete Aufzuchträume 1, die durch ein
Trennteil 3 begrenzt sind, eine einzige Aufzuchtzeile L.
Insbesondere bei diesem Ausführungsbeispiel
besteht diese Aufzuchtzeile L aus zwei parallel nebeneinander angeordneten
Zeilen L1 und L2,
wie es in den 1 und 2 dargestellt
ist.
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Auf
der einen Seite jedes Aufzuchtraums 1 ist ein Auslaufraum 2 ausgebildet,
so daß,
siehe 2, der Auslaufraum 2 jeweils jedem Aufzuchtraum 1 auf
der linken Seite jedes Aufzuchtraums 1 der auf der linken Seite
liegenden Aufzuchtzeile L1 entspricht, und
ferner ist der Auslaufraum 2 jeweils so ausgebildet, daß er jedem
Aufzuchtraum 1 auf der rechten Seite jedes Aufzuchtraums 1 der
Aufzuchtzeile L2 auf der rechten Seite entspricht.
Auf der einen Seite jedes Auslaufraums 2, d.h. auf der
linken Seite des Auslaufraums der auf der rechten Seite liegenden
Aufzuchtzeile L1 und auch auf der rechten
Seite des Auslaufraums 2 der auf der rechten Seite liegenden
Aufzuchtzeile L2 ist jeweils ein Futterkasten
(eine Futterzeile) 4 angeordnet. Jeder Futterkasten 4 ist
mit einem Füllrohr 5 versehen, über das
er mit einem fluiden Futter (in fester Form) von oben gefüllt werden
kann. Das Füllrohr 5 ist
am unteren Ende eines Fermentierungstanks T, der in 7 dargestellt
ist, angeschlossen und ist so ausgebildet, daß jeder Futterkasten automatisch
durch Betätigen
eines Ventils, das geöffnet
und geschlossen werden kann, mit Futter versorgt werden kann. Jeder
Aufzuchtraum 1 ist, von oben gesehen, rechteckförmig (in
diesem Beispiel annähernd
quadratisch), wie es in 2 dargestellt ist, und von den
benachbarten Aufzuchträumen 1 in
der Aufzuchtzeile L durch das Trennteil 3 getrennt. Das
Trennteil 3 ist, wie es in den 1 und 2 dargestellt
ist, an dem einen Ende jeder Grenze zwischen dem Aufzuchtraum 1 und
dem Auslaufraum 2 über
ein horizontal schwenkbares Teil 3A und ein Gelenkteil 7 in
Form eines Scharnier- oder Gelenkbeschlags (siehe 3 und 4)
mit einem vertikalen Pfosten 6 verbunden, so daß es frei um
eine vertikale Achse 7a des Gelenkteils 7 schwenkbar
ist, wie es in 2 dargestellt ist, und so ausgebildet,
daß es
aus der in 2 durch eine durchgehende Linie
dargestellten Lage in die durch eine strichpunktierte Linie dargestellte
Lage schwenkbar ist, wenn dies erforderlich ist. An dem horizontal
schwenkbaren Teil 3A sind mehrere Rohre 3a (in
diesem Beispiel drei Rohre, 4) in gleichen
Abständen
horizontal angebracht, und in die Rohre 3a ist ein Stab 3b eingeführt, um
darin gehalten zu werden, und horizontal an einem lattenzaunartigen
Teil 3B angebracht. Das lattenzaunartige Teil 3B wird
in seiner Mitte auf dem Stab 3b in einer Lage gehalten,
in der es um eine horizontale Achse 3c relativ zu dem horizontal
schwenkbaren Teil 3A gedreht werden kann (siehe den Pfeil
in 4), und ist so ausgebildet, daß es durch eine nicht dargestellte
Metallbindung an dieser Drehung gehindert wird. Wenn daher die Metallbindung
gelöst
und das horizontal schwenkbare Teil 3A in Richtung des
Pfeils R in 4 gedreht wird, um das Trennteil 3 um
die horizontale Achse 3c zu schwenken, kann das Trennteil 3 in
der durch den Pfeil S angezeigten Richtung um die vertikale Achse 7a in
einer um die horizontale Achse 3c geneigten Lage des lattenzaunartigen
Teils 3B geschwenkt werden, und mithin so ausgebildet,
daß es
selbst dann um die vertikale 7a geschwenkt werden kann,
wenn sich Erhebungen und Vertiefungen auf bzw. im Boden (siehe 1)
befinden. Ferner ist an dem lattenzaunartigen Teil 3B des
Trennteils 3 ein kammartiges Teil 3C angebracht,
so daß es
nach unten ragt und in dem lattenzaunartigen Teil 3B aufgenommen
ist. D.h., auf der einen Seite des lattenzaunartigen Teils 3B ist
das horizontal schwenkbare Teil 3A und auf der anderen
Seite des lattenzaunartigen Teils 3B das kammartige Teil 3C angebracht.
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Auf
beiden Seiten jedes Aufzuchtraums 1 erstreckt sich jeweils
eine Laufschiene 8 (Unterflanschlaufwerk) (siehe 1, 5 und 6)
längs jeder
Aufzuchtzeile L in einer Höhe
von etwa 2 m über
dem Boden, mithin insgesamt drei Laufschienen 8 bei zwei
Zeilen, wie es in 1 dargestellt ist. Auf den Laufschienen 8 kann
eine in den 5 und 6 dargestellte
Schneidmaschine M traversiert werden. Bei diesem Beispiel sind Traversierer
(Einrichtungen zum Traversieren) vorgesehen, die die Schneidmaschine
M in seitlicher Richtung tragen, um die eine Schneidmaschine M auf
jede Aufzuchtzeile L zu tragen, so daß die Schneidmaschine M wahlweise
auf der einen oder anderen der parallel angeordneten Aufzuchtzeilen
L verfahrbar ist.
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Wie 3 in
vergrößertem Maßstab veranschaulicht,
ist in jedem Aufzuchtraum 1 eine Betonunterlage 10 in
einer Tiefe von etwa 70 cm (siehe "H" in 3)
angeordnet, auf der ein Bodenbelagmaterial 11 in einer
Dicke von etwa 60 bis 70 cm angeordnet ist.
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Das
Bodenmaterial 11 besteht anfänglich aus einem Kohlenstoffsubstrat,
z.B. Sägemehl,
Stroh, Kaff, Schilf, Baumrinde, Holzspänen, Borke, Rohr und dergleichen,
das mit gemischten, aktivierten Mikroorganismen vermischt ist (die
von der FUKUNAGA MICROORGANISM INSTITUTE K. K. (in 2705 Funatsu-cho,
Himeji-shi, Hyogo, Japan)), und zwar in einem Mischungsverhältnis von
400 g/3,3 m2 mit einem solchen Wassergehalt,
daß sich
eine Feuchtigkeit von 70% ergibt.
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Die
gemischten, aktivierten Mikroorganismen enthalten einen aerobischen
Boden-Mikroorganismus, der Materialien aufweisen kann, die reich
an einem Kohlenstoffsubstrat sind, z.B. Sägemehl, Stroh, Kaff, Schilf, Baum-
oder Holzrinde, Sägespäne, Borke,
Rohr und dergleichen, als Kohlenstoffquelle und hat eine exzellente Zersetzungsfähigkeit
und recycelt Materialien, die organische Abfälle aufweisen. Weitere analytische
Beispiele zusammengesetzter Arten in den gemischten, aktivierten
Mikroorganismen sind am Ende dieses Abschnitts der Beschreibung
angegeben.
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Ferner
entspricht die Schneidmaschine M weitgehend der in den erwähnten Patenten
des vorliegenden Erfinders offenbarten Maschine. D.h., ein Schneidteil 12,
bei dem ein endloses Riemenelement 12C, das mit sich seitlich
erstreckenden flachen, balkenförmigen
Vorsprüngen 12a senkrecht
zur Drehrichtung in gleichmäßigen Abständen auf
der Oberfläche
vorgesehen ist, ist um Kettenräder 12A und 12B herumgelegt,
die an beiden Enden angeordnet sind, und so ausgebildet, daß es um
eine Schwenkwelle 13 herum auf und ab schwenkbar ist, und
zwar aus einer durch eine ausgezogene Linie dargestellten Lage in
die durch eine strichpunktierte Linie dargestellte Lage relativ
zu einem Gestell 15 durch Heben und Senken eines vorderen
Endes des Schneidteils 12 mittels eines Hebedrahts 14,
wie es in den 5 und 6 dargestellt
ist. Und die Schneidmaschine M ist so ausgebildet, daß sie auf
den Laufschienen 8 verfahrbar ist, indem ein an einem unteren
Ende des Gestells 15 gelagertes Antriebsrad 16 durch
einen Motor 17, der über
dem Antriebsrad 16 angeordnet ist, über eine Kette 18 angetrieben
wird. Ferner ist die Schneidmaschine M mit einem Schneidgerät 19 in
Schraubenform versehen, das an der Unterseite einen Entladungsauslaß 19a aufweist
und dazu dient, das Bodenbelagmaterial 11, das durch das
Schneidteil 12 nach oben befördert wurde, zu zerkleinern
und es nach unten zu entladen, so daß es mit der Umgebungsluft
in Berührung
kommt, und ist so ausgebildet, daß es das Bodenbelagmaterial 11 zerkleinert,
das von der Unterseite des oberen Endes des Schneidteils 12 herabfällt, und
es aus dem Entladungsauslaß 19a in
der Unterseite unter gleichzeitiger Berührung mit der Umgebungsluft
entlädt.
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Nach 7 besteht
der Tank aus einem Tankkörper 20,
einem Rührwerk 21 mit
einem Motor 21a oben auf dem Tank 20 und einem
Rührblatt 21b,
das im Tank 20 angeordnet ist, einer Pumpe P, die zur Beförderung durch
Druck dient und an einem unteren Teil des Tankkörpers 20 über ein
Rohr angeschlossen ist, das in der Nähe des unteren Teils des Tankkörpers 20 angeordnet
ist, und aus einem Zerkleinerungsgerät 22, das mit einem
Entladungsauslaß 22a an
der oberen offenen Stelle des Tankkörpers 20 versehen
ist und einen Beladungseinlaß 22b für Futter- bzw. Nahrungsabfälle an einem
oberen Ende aufweist. Wenn der Nahrungsabfall in den Beladungseinlaß 22b des
Zerkleinerungsgeräts 22 geladen
worden ist, wird er in Teilchen zerkleinert und der zerkleinerte
Nahrungsabfall aus dem Entladungsauslaß 22a entladen und
im Tankkörper 20 aufgenommen.
Dem zerkleinerten Nahrungsabfall, der im Tankkörper 20 aufgenommen
wurde, werden Wasser und die erwähnten
gemischten, aktivierten Mikroorganismen zugesetzt. Das Gemisch aus
Futterabfall, Wasser und Mikroorganismen wird bei Raumtemperatur
etwa 24 bis 36 Stunden lang fermentiert (mit abnehmender Umgebungstemperatur
ist mehr Zeit erforderlich) und durch den Druck der Pumpe P über das
Füllrohr 5 in
den Futterkasten 4 befördert.
Das Wasser wird dem zerkleinerten Nahrungsabfall in einer Menge
zugesetzt, die zu einer Verdünnung
des Nahrungsabfalls nach der Fermentation bis zu einer Viskosität erforderlich
ist, bei der der Nahrungsabfall nach der Fermentation durch die
Pumpe befördert
werden kann. Die Wassergeschwindigkeit hängt daher von der Nahrungsmittelmenge
ab, die in den Tank T eingebracht wird. Und die Menge der gemischten,
aktivierten Mikroorganismen, die zugesetzt wird, ändert sich
mit der Jahreszeit, d.h. im Sommer, wenn das Material faulfähig ist,
und im Winter, wenn es kaum faulfähig ist, sowie mit dem Grad
der Frische (dem Maß der
Faulfähigkeit)
und der Art des eingebrachten Nahrungsabfalls, und die speziell
zugesetzte Menge der gemischten, aktivierten Mikroorganismen beträgt 1 bis
50 kg pro 1000 kg des behandelten Nahrungsabfalls im Tankkörper 20.
D.h., wenn der Grad der Frische gering ist, nimmt die Menge der
zugesetzten gemischten, aktivierten Mikroorganismen entsprechend
dem Grad der Frische zu. Im Sommer wird etwas mehr an gemischten,
aktivierten Mikroorganismen als im Winter zugesetzt.
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Die
Viehzuchtanlage (ein Schweinestall in diesem Beispiel) wird bei
der beschriebenen Ausbildung hinsichtlich der Aufzucht des Viehs
(ein Schwein in diesem Beispiel) wie folgt betrieben. Nachstehend
wird ein Aufzuchtverfahren für
Vieh (ein Schwein) zusammen mit der Funktion und den Vorteilen der
Anlage beschrieben.
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D.h.,
es wird ein Bodenbelagmaterial 11, das durch Zusetzen der
gemischten, aktivierten Mikroorganismen zu Sägemehl, Stroh, Kaff, Schilf,
Baumrinde, Holzspänen,
Borke und Rohr und/oder einem Gemisch (einer Kohlenstoffquelle),
das aus einer Auswahl dieser Materialien und Wasser besteht, zubereitet
worden ist, wobei der Wassergehalt auf etwa 70% eingestellt wird,
zunächst
in einer Dicke von 60 bis 70 cm auf der Betonunterlage 10 in
dem Aufzuchtraum 1 des Schweinestalls aufgebracht, wie
es in den 1 und 2 dargestellt
ist. Das Bodenbelagmaterial 11 erreicht daher einen optimalen
Zustand hinsichtlich Temperatur und Feuchtigkeit für eine Aktivität der gemischten,
aktivierten Mikroorganismen. Insbesondere erreicht es eine Temperatur
von 40°C
und eine relative Feuchtigkeit von 70%. Das Recy celn und Zersetzen
einer Kohlenstoffquelle, z.B. Sägemehl
oder dergleichen, durch die gemischten, aktivierten Mikroorganismen
in dem Bodenbelagmaterial 11 wird daher wirksam gefördert.
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Auf
einer Oberfläche
von 1 m2 des Bodenbelagmaterials 11 können daher
ein bis zwei Schweine aufgezogen werden, wie es in den 1 bis 3 dargestellt
ist. D.h., da sich die Schweine auf dem Bodenbelagmaterial 11 bewegen
und ihre Exkremente darauf hinterlassen, dringen Urin und Kot und
natürlich
auch der Geruch von Urin und Kot in das Bodenbelagmaterial 11 ein,
so daß kein
Gestank, wie der von schädlichen
Gasen, erzeugt wird und auch keine Maden auftreten, weil die gemischten,
aktivierten Mikroorganismen den Urin und Kot innerhalb des Bodenbelagmaterials 11 wirksam
verdauen, wie es oben beschrieben wurde. Auf der Oberfläche des
Bodenbelagmaterials 11 gibt es daher keine Fliegen. Da
das Bodenbelagmaterial 11 eine Dicke von 60 bis 70 cm hat,
wie vorstehend beschrieben wurde, und ein bis zwei Schweine pro
m2 Bodenbelagfläche aufgezogen werden und im
Hinblick auf das Verhältnis
der Menge des Urins und Kots zu dem absorbierenden Volumen des Bodenbelagmaterials
werden der Urin und Kot nicht nach unten aus dem Bodenbelagmaterial 11 ausgeschwemmt.
Insbesondere wird eine Bodenkontamination vollständig vermieden, weil die Unterlage
aus Beton (in diesem Beispiel) besteht.
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Das
Bodenbelagmaterial 11 wird in angemessenen Abständen mit
Wasser besprüht,
wobei die relative Feuchtigkeit und die Temperatur des Bodenbelagmaterials
auf etwa 70% bzw. 40°C
eingestellt werden.
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Aus
dem Nahrungsabfall hergestelltes fluides Futter (in Sol-Form) wird
adäquat
aus dem Tank T über das
Füllrohr 5 in
den Futterkasten 4 auf der einen Seite des zusammen mit
jeweils einem Aufzuchtraum 1 zu einem einzigen Raum vereinigten
Auslaufraums 2 gefördert.
Das Futter kann einfach durch manuelles Öffnen eines in dem Füllrohr 5 oberhalb
des Futterkastens 4 sitzenden Ventils zugeführt werden.
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Wie
schon erwähnt
wurde, dringen bei der Aufzucht eines Schweins auf dem Bodenbelagmaterial 11 innerhalb
einer Woche oder bis zu zehn Tagen Urin und Kot in das Bodenbelagmaterial 11 ein,
wobei in dieser Zeit die Fermentation und Zersetzung darin gefördert werden.
In diesem Zustand wird zunächst
das kammartige Teil 3C, das in 4 dargestellt
ist, hochgehoben, so daß es
in dem lattenzaunartigen Teil 3B aufgenommen wird, und
dann wird ein Schwein, wenn das Trennteil 3, das in den 1 und 2 dargestellt
ist, so um die vertikale Achse 7a des Gelenkteils 7 geschwenkt
worden ist, daß das
vordere Ende des Trennteils 3 auf der Seite des Auslaufraums 2 liegt,
automatisch mit dem Trennteil 3 aus dem Aufzuchtraum 1 in
den Auslaufraum 2 getrieben. Wenn das Trennteil 3 in
einer um die horizontale Achse 3c geschwenkten Lage des
lattenzaunartigen Teils 3B geschwenkt wird, sofern es erforderlich
ist, kann ein Schwein selbst dann ungehindert getrieben werden,
wenn sich auf dem oder im Boden Erhebungen oder Vertiefungen befinden,
so daß das Schwein
durch den unteren Teil des Trennteils 3 durch Absenken
des kammartigen Teils 3C nach dem Verschwenken des Trennteils 3 an
einem Entweichen (in den Aufzuchtraum 1 in diesem Fall)
gehindert wird. Wenn dabei das Futter zuvor etwas gekürzt und
bei dem Schwenkvorgang nachgefüllt
wird, ist dieser Vorgang einfacher auszuführen, weil das Schwein durch
das Futter angelockt wird und daher von selbst aus dem Aufzuchtraum 1 in
den Auslaufraum 2 läuft.
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Indem
die Trennteile 3 zwischen den Aufzuchträumen 1, wie oben beschrieben,
nacheinander, beispielsweise in der Aufzuchtzeile L in 1,
in der Zeile von vorne nach hinten geschwenkt werden, werden die
Räume 1 in
der Aufzuchtzeile L zu einem einzigen Raum vereinigt. Die zur Ausführung dieser
Tätigkeit
erforderliche Arbeitszeit pro Person beträgt etwa 1 bis 2 Minuten pro
Aufzuchtraum.
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Wenn
die Aufzuchträume 1 einer
Aufzuchtzeile L zu einem einzigen Raum vereinigt worden sind, wie vorstehend
geschildert wurde, wird die Schneidmaschine M durch den nicht dargestellten
Traversierer aus ihrer Warteposition auf die Laufschienen 8 zu
beiden Seiten der Aufzuchtzeile L getragen, und dann kehrt (wendet)
die Schneidmaschine das Bodenbelagmaterial 11 jedes Aufzuchtraums 1,
der die Aufzuchtzeile L bildet, mit ihrer Oberseite nach unten um.
Während
des Schneidvorgangs wird eine frische Kohlenstoffquelle zugesetzt,
und die gemischten, aktivierten Mikroorganismen werden zusätzlich mit
einer Mischrate von 400 g/3,3 m2 vermischt.
Und dabei wird der Wassergehalt so eingestellt, wenn es erforderlich
ist, daß die
relative Feuchtigkeit im Bodenbelagmaterial 11 etwa 70%
beträgt.
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Das
Zusetzen von frischer Kohlenstoffquelle dient zur Ergänzung eines
Teils, der durch den Schweine-Eintrag an Protein reduziert worden
ist, das durch das Eindringen von Urin und Kot in eine Kohlenstoffquelle gebildet
wurde, die fermentiert, zersetzt und auf die Unterseite gelegt wurde,
wie vorstehend erwähnt
wurde.
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Dieses
Umkehren oder Wenden erfordert 30 Sekunden pro Aufzuchtraum und
ist daher bei einer Aufzuchtzeile L in einer Zeit von 3 bis 4 Minuten
abgeschlossen, wenn die Aufzuchtzeile L fünf Aufzuchträume 1 aufweist.
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Nachdem
dieser Umkehrvorgang abgeschlossen ist, wird obiges Verfahren umgekehrt,
d.h. die den Aufzuchtraum 1 an der Rückseite abtrennende Trennwand 3 wird
um die vertikale Achse 7a des Gelenkteils 7 in
die Lage geschwenkt, in der es den benachbarten Aufzuchtraum 1 auf
dieser Seite in den 1 und 2 abtrennt,
so daß ein
in den Auslaufraum 2 getriebenes Schwein wieder in den
Aufzuchtraum 1 läuft
und in dem durch die Vereinigung des Aufzuchtraums 1 mit
dem Auslaufraum 2 gebildeten Raum aufgezogen wird.
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Mithin
werden die vorderen Trennteile 3 nacheinander in ihre Anfangslage
zurückgeschwenkt
und die Zuchtanlage in ihren Zustand vor dem Umkehrvorgang (vor
dem Wenden) vorhanden gewesenen Zustand zurückgestellt.
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Auch
in der benachbarten Aufzuchtzeile L wird der Umkehrvorgang in Abständen von
einer Woche bis zu zehn Tagen ausgeführt.
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Da
das Austreiben eines Schweins aus dem Aufzuchtraum 1 in
den Auslaufraum 2 und das Umkehren des Bodenbelagmaterials
in äußerst kurzer
Zeit durchgeführt
werden kann, wie vorstehend beschrieben wurde, und das Futter einfach
durch Öffnen
des Ventils des Füllrohrs
in den Futterkasten 5 gefüllt werden kann und außerdem das
Entfernen von Schweinekot nicht erforderlich ist, kann der erforderliche
Arbeitsaufwand für das
Aufziehen eines Schweins erheblich verringert werden.
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Wie
ferner ein Test in einer experimentellen Schweinezuchtanlage des
vorliegenden Erfinders ergeben hat, können 5.000 Schweine von nur
drei Bedienungspersonen aufgezogen werden.
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Da
ferner kein Urin und Kot (Exkrement) aus dem Schweinestall entfernt
wird, kein Gestank entsteht und keine Fliegen auftreten, wird eine
Umweltverschmutzung in dieser Umgebung vermieden.
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Da
ferner ein Schwein auf dem sauberen Boden und auf dem Bodenbelagmaterial
aufgezogen wird, das durch die aktivierten, gemischten Mikroorganismen
fermentiert und zersetzt wurde, was zur Gesundheit des Schweins
beiträgt,
wachsen die Schweine in gesundem Zustand auf. Insbesondere da ein
Schwein Sägemehl,
Stroh, Kaff, Schilf, Baumrinde, Holzspäne, Borke, Rohr und/oder dergleichen,
die die Kohlenstoffquelle bilden, selbst in einem Zustand vor der
Zersetzung frißt,
werden die Schweinedärme
dicker und das Schwein aufgrund dieser Fasern in einem sehr kräftigen Zustand
aufgezogen. Insbesondere hat sich gezeigt, daß eine Erhöhung der Menge der gemischten,
aktivierten Mikroorganismen, die dem Bodenbelagmaterial um mehr
als beispielsweise das 1,5- bis
2-fache der üblichen
Menge zugesetzt werden, die Ausbreitung einer infektiösen Krankheit
im Schweinestall effektiv verhindert.
-
Im
Hinblick auf die Arbeitseffizienz im Schweinestall ist die Aufzuchtzeile
L vorzugsweise in Übereinstimmung
mit dem Umkehr-Arbeitszyklus ausgebildet, d.h. mit sieben bis zehn
Zeilen und einer Länge
einer Aufzuchtzeile, die vorzugsweise der Länge von 50 bis 100 Aufzuchträumen entspricht.
-
Obwohl
die vorliegende Erfindung am Beispiel eines Schweins als Vieh und
eines Schweinestalls als Vieh zuchtanlage beschrieben wurde, ist
vorliegende Erfindung auch zur Aufzucht von Kühen, Pferden, Schafen, Rehen
und dergleichen geeignet und in ähnlicher
Weise effektiv.
-
Was
großes
Vieh, z.B. Kühe,
Pferde und dergleichen betrifft, so wird im Hinblick auf die Umgebung bevorzugt,
daß der
Auslaufraum die gleiche Form wie der Aufzuchtraum aufweist und die
Viehaufzuchtanlage so ausgebildet ist, daß derartiges Vieh in dem einen
Raum aufgezogen wird, während
der Umkehrvorgang im anderen Raum stattfindet.
-
Beispiele für eine Analyse
der Arten in gemischten, aktivierten Mikroorganismen
-
Um
die Arten von Bakterien, Fungi (Pilzen), Aktinomyzeten (Strahlenpilzen)
und Hefen in den gemischten, aktivierten Mikroorganismen zu identifizieren,
wurden verschiedene Arten von Isolationskulturmedien mit Zusammensetzungen
zubereitet, die in der nachstehenden Tabelle 1 angegeben sind, und
jedes Kulturmedium wurde mit den gemischten, aktivierten Mikroorganismen
geimpft. Tabelle
1 [Bakterien-Isolationskulturmedium:
Bouillon-Agar-Agar-Medium]
| Fleischextrakt | 10
g |
| Pepton | 10
g |
| Natriumchlorid | 5
g |
| Agar-Agar | 20
g |
| destilliertes
Wasser | 1000
ml |
| pH-Wert
des Mediums | 7,2 |
[Fungus-Isolationskulturmedium:
Malzextrakt-Agar-Agar-Medium]
| Malzextrakt | 20
g |
| D-Glukose | 20
g |
| Pepton | 1
g |
| Agar-Agar | 20
g |
| destilliertes
Wasser | 1000
ml |
[Actinomyces-Isolationskulturmedium:
Rohrzucker-Salpetersäure-Agar-Agar-Medium]
| Rohrzucker | 30
g |
| NaNO3 | 2
g |
| K2HPO4 | 1
g |
| MgSO4·7H2O | 0,5
g |
| Kaliumchlorid | 0,5
g |
| FeSO4·7H2O | 0,01
g |
| Agar-Agar | 20
g |
| destilliertes
Wasser | 1000
ml |
| pH-Wert
des Mediums | 7,0
bis 7,3 |
[Hefe-Isolationskulturmedium:
MY-Medium]
| Pepton | 5
g |
| Hefeextrakt | 3
g |
| Malzextrakt | 53
g |
| D-Glukose | 10
g |
| destilliertes
Wasser | 1000
ml |
-
In
Petri-Schalen durch schrittweise Verdünnung entstandene Kolonien
wurden entnommen und als Prüfling
zur Identifikation verwendet.
-
Weitere
Arten von Bakterien, Pilzen (Fungi), Strahlenpilzen (Aktinomyceten)
und Hefen wurden nach den in Tabelle 2 angegebenen Klassifikationsregeln
identifiziert.
-
Tabelle 2
-
Bakterien:
-
- Bergey's
Manual of Determinative Bacteriology (8th edition,
9th edition)
-
Hefe:
-
- The yeasts a taxonomic study (Kreger-van Rij)
-
Fungus/Actinomyces:
-
- The Fungi IVA, The Fungi IVB, An Illustrated Guide to Fungus
(1st volume), An Illustrated Guide to Fungus
(2nd volume), The classification and identification
of micro-organism
-
In
der folgenden Tabelle 3 sind die Hauptarten von Bakterien, Pilzen
(Fungi), Strahlenpilzen (Aktinomyceten) und Hefen in den gemischten,
aktivierten Mikroorganismen, die durch die vorstehenden Verfahren isoliert
und identifiziert wurden, angegeben. Tabelle
3
| Bakterien: | Bacillus
subtilis
Bacillus stearothermophilus
Clostridium thermocellum |
| Pilze
(Fungi): | Aspergillus
oryzae
Aspergillus niger
Aspergillus fumigatus
Chaetomium
thermophile
Humicola lanuginosa
Rhizopus javanicus |
| Hefen: | Candida
glabraca
Debaryomyces hansenii
Hansenula anomala
Pichia
membranaefaciens
Rhodotorula glutinis
Saccharomyces Cerevisiae |
| Strahlenpilze
(Aktinomyceten): | Actinobifida
dichotom
Streptomyces griseus
Streptomyces thermophilus
Thermoactinomyces
vulgaris
Thermomonospora glaucus |
-
Gemäß vorliegender
Erfindung kann der in einer Viehzuchtanlage und bei einem Viehaufzuchtverfahren
erforderliche Arbeitsaufwand im Vergleich zu dem herkömmlichen
Verfahren erheblich verringert werden. Auch eine Energieeinsparung
ist möglich,
weil eine Wärmequelle,
z.B. ein Heizgerät
und dergleichen, zur Fermentierung und Zersetzung von Urin und Kot
nicht erforderlich ist.
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Da
kein Urin und Kot (Exkrement) entfernt wird, wird der Erdboden in
einer Viehzuchtanlage und ihrer Umgebung nicht kontaminiert.
-
Da
die vorliegende Erfindung eine Umwandlung des Bodenbelagmaterials
in einem Aufzuchtraum in Futter ermög licht und bisher niemals vorgeschlagen
wurde und eine Wiederverwendung realisieren kann, ergeben sich auch
eine unvorhersehbare Viehzuchtanlage und ein unvorhersehbares Aufzuchtverfahren.