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Die
vorliegende Erfindung betrifft allgemein rotierende Maschinen, wie
etwa Wechselstromgeneratoren für
Kraftfahrzeuge.
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Der
Mehrphasengenerator, den ein herkömmlicher Kraftfahrzeuggenerator
bildet, umfaßt allgemein
einen Ständer,
in dessen Innern ein Läufer mit
einer Erregerwicklung drehend gelagert ist. Diese Wicklung wird
durch Kohlebürsten
gespeist, die sich mit zwei Schleifringen in Kontakt befinden, die
auf einem vorstehendem Teil der Läuferwelle vorgesehen sind.
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Der
Einsatz von Kohlebürsten
weist jedoch Nachteile auf, unter anderem eine große axiale
Länge des
Wechselstromgenerators, eine Gruppe von Kohlebürsten und Kommutatoren, durch
die sich die Herstellungskosten entsprechend erhöhen, sowie Funktionsstörungen,
die vor allem durch den Verschleiß infolge eines fehlerhaften
Kontakts zwischen den Kohlebürsten
und den Schleifringen bedingt sind.
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Nach
dem Stand der Technik existieren gewisse Vorschläge, die darauf abzielen, rotierende Maschinen
auszuführen,
die sich als Wechselstromgeneratoren für Kraftfahrzeuge eignen können und die
ohne Kohlebürsten
konstruiert sind.
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So
ist ein Wechselstromgenerator bekannt, bei dem die Klauen der beiden
Polräder
des Läufers, die
normalerweise ineinander greifen, so abgeschnitten sind, daß sie in
einer Querebene den Durchgang eines Trägers für eine ortsfeste Erregerwicklung
ermöglichen,
die im Innern der Polräder
angeordnet ist. Diese Vorgehensweise wirkt sich jedoch nachteilig auf
den Wirkungsgrad der Maschine aus, da sich die Luftspaltflächen dann
ganz erheblich verkleinern. Außerdem
ist eine derartige Maschine bei einer gegebenen Leistungs-/Drehzahlkurve
deutlich schwerer als eine herkömmliche
Maschine, was im Falle von Bordgeneratoren besonders nachteilig
ist.
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Des
Weiteren ist ein Wechselstromgenerator bekannt, bei dem zwei ineinander
greifende Klauenpolräder
von einem axialen Ende der Maschine aus auskragend zwischen einer
ortsfesten inneren Erregerwicklung und äußeren Ständerwicklungen gelagert sind.
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Diese
bekannte Lösung
weist ebenfalls Nachteile auf, insbesondere aufgrund des Umstands, daß sich die
axiale Abmessung der Maschine notwendigerweise vergrößert, ebenso
wie ihr Gewicht. Darüber
hinaus verringert die Vergrößerung der Luftspalte
im Bereich des Läufers
den Wirkungsgrad der Maschine.
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Im übrigen erfordert
in den beiden vorstehend angesprochenen Fällen die Konzeption der Maschine
unbedingt die Berücksichtung
der elektromagnetischen Erscheinungen nicht nur in der zur Drehachse
senkrechten Ebene, das heißt
in zwei Richtungen, sondern auch in der Richtung dieser Achse, das heißt in der
dritten Dimension des Raumes.
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Aufgrund
dieser Notwendigkeit einer dreidimensionalen Konzeption der Maschine
gestaltet sich die Optimierung der verschiedenen Parameter äußerst schwierig
und aufwendig.
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Schließlich ist
insbesondere aus der EP-0 707 374 eine Struktur mit Flußumschaltung
ohne Kohlebürsten
bekannt, die den Vorteil aufweist, daß sie sich einfacher gestalten
und in rein zweidimensionaler Weise optimieren läßt.
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Diese
bekannte Struktur weist jedoch gewisse Nachteile auf, wenn sie entweder
ausschließlich durch
Magneten oder durch Magneten in Verbindung mit Erregerwicklungen
erregt wird. Insbesondere in dem zuerst genannten Fall ermöglicht der
Umstand, daß der
Magnetfluß,
auf den der Ankerstrom zurückgeht,
ausschließlich
durch Permanentmagneten herbeigeführt wird, keine Kontrolle der
Erregung der Maschine. Eine derartige Maschine dürfte sich daher kaum für Kraftfahrzeuggeneratoren
eignen, deren Drehzahl äußerst unterschiedlich
ausfallen kann. Eine bekannte Lösung
besteht in diesem Fall darin, elektronische Leistungsbauteile zu
verwenden, um die Ausgangsspannung auf einem festen Wert von etwa
14 Volt zu halten. Unter Berücksichtung
der starken Ströme,
die hier zur Anwendung kommen, fällt
diese Lösung
platzaufwendig und kostenintensiv aus. Außerdem ist die Stromregelung
im Bereich des Läufers
auf der Ebene der Energiebilanz uninteressant, da sie einen reinen
Verlust eines Teils der durch den Wechselstromgenerator erzeugten
elektrischen Leistung mit sich bringt.
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In
dem zweiten genannten Fall besteht eine bekannte Lösung für dieses
Problem darin, den durch den Anker abgegebenen Strom im Bereich
der Erregerwicklung(en) durch Umschaltung zu kontrollieren. Die
Umkehrung des Erregerstroms dient dabei zur Verringerung des Flusses
der Magneten bei hohen Drehzahlen. Aufgrund der Tatsache, daß der Erregerstrom
bei einer derartigen Maschine grundsätzlich ein bidirektionaler
Wechselstrom ist, würde
eine solche Umschaltung den Einsatz einer "H"-Schaltbrücke erforderlich
machen, die mit hohen Kosten verbunden ist.
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Wenn
im übrigen
in Betracht gezogen würde, mit
diesem durch Permanentmagneten erzeugten Magnetfluß einen
durch Wicklungen erzeugten zusätzlichen
Erregerfluß zu
kombinieren, so ergäbe sich
das Problem der Schaffung eines Ankerstroms gleich null oder nahezu
gleich null, der vor allem bei einer Lastabschaltung im Bereich
der durch den Wechselstromgenerator gespeisten elektrischen Einrichtungen
wünschenswert
ist.
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Im übrigen ist
aus der EP-A-0 394 527 eine heteropolar erregte Synchronmaschine
bekannt, die auf dem Prinzip der variablen Reluktanz basiert und die
es ermöglicht,
eine Magneterregung und eine Wicklungserregung zu kombinieren, um
die Erregung zwischen einem Wert im wesentlichen gleich null und einem
Maximalwert zu verändern.
Eine derartige Maschine erzeugt jedoch konstruktionsbedingt in den Ankerwicklungen
einen Fluß,
der stets in der gleichen Richtung verläuft. Das Eisen wird daher nicht
optimal genutzt: bei gleicher Sättigungsbegrenzung
verringert sich die Nutzflußveränderung
in einem Verhältnis
von etwa 1,15 bis 1,2 im Vergleich zu herkömmlichen Maschinen und Maschinen
mit Flußumschaltung,
woraus sich die Notwendigkeit ergibt, Ankerleiter hinzuzufügen und
die Maschine dementsprechend überzudimensionieren.
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Der
vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, diese Nachteile
zu beseitigen und eine rotierende Maschine, insbesondere einen Wechselstromgenerator,
vorzuschlagen, bei der die Regelung des abgegebenen Stroms durch
eine entsprechende Veränderung
der Erregung herbeigeführt
werden kann und bei der sich die Erregung trotz des Einsatzes von
Permanentmagneten zur Herbeiführung
dieser Erregung zwischen einer Erregung gleich null oder im wesentlichen
gleich null und einer Maximalerregung verändern läßt.
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Eine
weitere Aufgabe der Erfindung besteht darin, eine Maschine auszuführen, bei
der sich die Erregung in den vorgenannten Grenzen dank der Anwendung
eines Erregerstroms verändert,
der sich seinerseits zwischen einem Nullwert und einem Maximalwert
verändert.
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Die
vorliegende Erfindung schlägt
daher eine elektrische Maschine vor, die einen Ständer und
einen Läufer
umfaßt,
wobei der Ständer
auf seiner Innenseite wenigstens eine in einem Nutenpaar aufgenommene
Ankerwicklung enthält,
und außerdem eine
Reihe von Aufnahmen für
Erregermittel umfaßt, wobei
der Läufer
ohne Wicklung ausgeführt
ist und eine Mehrzahl von Zähnen
enthält,
die wahlweise veränderliche
Magnetflüsse
in den Ankerwicklungen herstellen können, und wobei die Erregermittel
wenigstens einen Permanentmagneten, der einen Magnetfluß herstellen
kann, der in einer Umfangsrichtung des Ständers in sich geschlossen ist,
und wenigstens eine Erregerwicklung umfassen, die örtlich einen
regelbaren Magnetfluß in
einer Umfangsrichtung herstellen kann, die zur Richtung des durch
den bzw. die Magneten erzeugten Flusses entgegengesetzt ist, dadurch
gekennzeichnet, daß die
Läuferzähne so angeordnet
sind, daß sie
in Höhe
des Ständers
eine Flußumschaltung
herbeiführen,
und daß der
bzw. jeder Permanentmagnet (214) eine Winkelposition einnimmt,
die sich zwischen den Winkelpositionen der beiden Endstücke ein
und derselben Ankerwicklung (213; 213a–213c)
befindet, um in der bzw. den Ankerwicklungen bei einer Drehung des
Läufers
einen magnetischen Wechselfluß zu
erzeugen.
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Im
folgenden werden bevorzugte, aber nicht einschränkende Aspekte der erfindungsgemäßen Maschine
angeführt:
- – Der
Ständer
umfaßt
entlang seinem Umfang eine Wechselfolge einer Mehrzahl von Permanentmagneten
und Erregerwicklungen.
- – Der
bzw. jeder Permanentmagnet erstreckt sich in etwa auf der gesamten
radialen Abmessung des Ständers.
- – Der
Ständer
umfaßt
ein einheitliches Gestell, in dem eine tiefe Nut in Verbindung mit
dem bzw. jedem Permanentmagneten vorgesehen ist.
- – Der
Ständer
umfaßt
mehrere Gestellteile, die durch mehrere Permanentmagneten miteinander verbunden
sind.
- – Die
bzw. jede Erregerwicklung ist in zwei Nuten angeordnet, die in der
Innenfläche
bzw. in der Außenfläche des
Ständers
vorgesehen sind.
- – Die
Maschine umfaßt
eine gleiche Anzahl von Permanentmagneten, Erregerwcklungen und
Ankerwicklungen, die gleichmäßig auf
dem Umfang des Ständers
verteilt sind.
- – Die
Flußumschaltzähne des
Läufers
weisen eine Winkelverteilung auf, die von der Winkelverteilung der
Ankerwicklungen verschieden ist, um mit Mehrphasenströmen in den
verschiedenen Ankerwicklungen zu arbeiten.
- – Die
Maschine umfaßt
Mittel, um mit Hilfe der Erregerwicklung bzw. der Erregerwicklungen
ein entgegengesetztes Magnetfeld zur Magnetisierung oder Aufmagnetisierung
des bzw. der Permanentmagneten herzustellen.
- – Die
Maschine bildet einen Wechselstromgenerator für Kraftfahrzeuge.
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Weitere
Aspekte, Ziele und Vorteile der vorliegenden Erfindung ergeben sich
deutlicher aus der nachfolgenden detaillierten Beschreibung einer
bevorzugten Ausführungsform
der Erfindung, die als Beispiel und unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen
angeführt
wird. Darin zeigen im einzelnen:
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1 eine
im Querschnitt ausgeführte
schematische Ansicht einer Baueinheit aus Läufer und Ständer einer rotierenden Maschine
nach einer vereinfachten Ausführungsform
der Erfindung in einem ersten Zustand;
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2a eine
Veranschaulichung der Maschine von 1 in einem
zweiten Zustand und in einer ersten Position des Läufers;
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2b eine
Veranschaulichung der gleichen Maschine in ebendiesem zweiten Zustand
und in einer zweiten Läuferposition,
und
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3 eine
Querschnittansicht einer Baueinheit aus Läufer und Ständer einer erfindungsgemäß ausgeführten Dreiphasenmaschine.
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Zunächst wird
auf die 1, 2a und 2b Bezug
genommen, in denen ein Ständer
und ein Läufer
dargestellt sind, mit denen eine elektrische Einphasenmaschine mit
Flußumschaltung
gemäß der Erfindung
ausgerüstet
werden kann.
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Der
Läufer 100 umfaßt an seinem
Umfang eine Mehrzahl vorstehender Läuferzähne 101, deren Anzahl
im vorliegenden Fall vier beträgt
und die vorzugsweise gleichmäßig um 90° zueinander
beabstandet sind. Wie dies weiter unten noch darzulegen sein wird,
erfüllen
diese Zähne 101 eine
Flußumschaltfunktion,
wenn die Maschine erregt ist.
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Der
Ständer 200 umfaßt seinerseits
ein ringförmiges
Gestell 210, das aus zwei Teilen besteht, die, gemeinsam
mit zwei diametral gegenüberliegenden
Permanentmagneten 214, eine durchgehende Ringstruktur bilden.
Am inneren Umfang dieser Struktur, und zwar im einzelnen in den
beiden Teilen des Gestells, ist eine Mehrzahl von Nuten vorgesehen,
im vorliegenden Falle zwei Gruppen von drei Nuten, die gleichmäßig verteilt
sein können
oder nicht. Von einem dieser Permanentmagneten aus (im vorliegenden
Falle vom Permanentmagneten im oberen Teil der Figur aus) erkennt
man im Uhrzeigersinn einen Ständerzahn 212,
eine Nut zur Aufnahme eines Endstücks einer Ankerwicklung 212,
einen Ständerzahn 212,
eine Nut zur Aufnahme eines Endstücks einer ersten Erregerwicklung 216,
einen Ständerzahn 217,
eine leere Nut 218, einen weiteren Zahn 217 und
schließlich
den diametral gegenüberliegenden
Permanentmagneten 214. Beim weiteren Fortgang in der gleichen
Richtung erkennt man zwei weitere Zähne 217, die eine
leere Nut 218 begrenzen, eine Nut zur Aufnahme eines Endstücks einer zweiten
Erregerwicklung 216 und schließlich zwei Zähne 212,
die eine Nut für
das andere Endstück
der Ankerwicklung 213 begrenzen.
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Der
Ständer
umfaßt
im übrigen
an seinem äußeren Umfang
die beiden anderen Endstücke,
wobei diese so gestaltet sind, daß sie einen im wesentlichen
tangentialen Magnetfluß im
Gestell 210 des Läufers 200 erzeugen.
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Außerdem ist
die N/S-Ausrichtung der Permanentmagneten so vorgesehen, daß sie einen
in etwa umfangsmäßigen Magnetfluß im Gestell,
im Uhrzeigersinn mit Blick auf 1, erzeugen.
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1 veranschaulicht
die Situation, in der die Erregerwicklungen 216 durch keinen
Strom gespeist sind.
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Der
Umstand, daß der
Ständer
in sich geschlossen ist, hat zur Folge, daß die beiden Magneten 214 im
wesentlichen kreisförmige
Feldlinien erzeugen, die sich um den Ständer drehen.
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Daraus
ergibt sich, daß kein
Teil dieses Felds durch den Ständer 100 fließen kann
(oder nur ein vernachlässigbarer
Teil), und zwar unabhängig
von der jeweiligen Winkelposition des Läufers, so daß kein Strom
(abgesehen von einem vernachlässigbaren Strom)
in der Ankerwicklung 213 erzeugt wird.
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Die
Erregung der Maschine ist daher gleich null.
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Wenn
nun (siehe 2a und 2b) ein Strom
gleichbleibender Richtung in den Erregerwicklungen fließt, so daß ein Magnetfluß in der
entgegengesetzten Richtung zu dem durch die Magneten 214 erzeugten
Strom hervorgebracht wird, dann werden die entgegengesetzten Flüsse, jedes
Mal, wenn dies möglich
ist, danach streben, sich über
die Zähne 101 des
Läufers 100 abzulenken.
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So
ist in 2a der Fall dargestellt, daß die vier
Zähne 101 des
Ständers
wie folgt im Uhrzeigersinn positioniert sind:
- – einer
in Höhe
des Ständerzahns 212,
der den oberen Magneten 214 von einem Endstück der Ankerwicklung 213 trennt;
- – ein
zweiter in Höhe
eines Ständerzahns 217,
der das untere Endstück
einer der Erregerwicklungen 216 von einer leeren Nut 218 trennt;
- – ein
dritter in Höhe
eines Zahns 217, der den unteren Magneten 214 von
der anderen leeren Nut 218 trennt;
- – und
schließlich
ein vierter in Höhe
eines Zahns 212, der das untere Endstück der anderen Erregerwicklung 216 vom
anderen Endstück
der Ankerwicklung 213 trennt.
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Es
ist festzustellen, daß die
Feldlinien dann mehrheitlich durch die Zähne 101 des Läufers hindurch
verlaufen, die vier geschlossene Magnetfelder bilden. In der Position
von 2a drehen sich zwei dieser Magnetfelder in zueinander
entgegengesetzten Richtungen, und sie umschreiben jeweils die beiden
Endstücke
der Ankerwicklung 213 wobei sie zwischen diesen Endstücken in
den Läufer
hineinlaufen. Diese zwei Magnetkreise werden durch den oberen Permanentmagneten 214 bzw.
durch die in 2a rechts befindliche Ankerwicklung 216 erregt.
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Daraus
folgt, daß ein
Ankerstrom mit einem bestimmten Vorzeichen erzeugt wird.
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2b veranschaulicht
die Situation, in der der Läufer 100,
bezogen auf den Fall von 2a, eine
Drehung um 2π/7,
d.h. 45°,
vollzogen hat. Dabei ist festzustellen, daß in diesem Fall der Magnetfluß zwischen
den beiden Endstücken
der Ankerwicklung 213 in der aus dem Läufer austretenden Richtung verläuft, um
einen Ankerstrom mit entgegengesetztem Vorzeichen zu erzeugen.
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Bei
der Drehung des Läufers
wird daher im Bereich des Ankers ein, im wesentlichen sinusförmiger,
Wechselankerstrom erzeugt, dessen Mittelwert gleich null oder nahezu
gleich null ist.
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Es
dürfte
verständlich
sein, daß der
Effektivwert dieses Wechselstroms von der Amplitude des durch die
Erregerspulen 216 erzeugten Magnetfelds abhängig ist,
um sich zwischen einem Wert in etwa gleich null und einem Maximalwert
zu verändern.
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In
diesem Zusammenhang ist darauf hinzuweisen, daß der Maximalwert des Magnetfelds
in den Erregerwicklungen nicht präzise mit der Leistung der Permanentmagneten
korrelieret sein muß,
wobei er einfach so gewählt
wird, daß die
Permanentmagneten 214 weiterhin in der Lage sind, jedes
signifikante entgegengesetzte Feld zu verhindern.
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Es
folgt nun unter Bezugnahme auf 3 die Beschreibung
eines Ausführungsbeispiels
einer Mehrphasenmaschine gemäß der vorliegenden
Erfindung.
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Diese
Maschine, im vorliegenden Fall eine Dreiphasenmaschine, umfaßt einen
in Umfangsrichtung durchgehenden Ständer 210, der in herkömmlicher
Weise durch Blechung ausgeführt
ist. Dieser Ständer
besitzt zwölf
Nuten, die ungleiche Tiefen aufweisen, aber im wesentlichen gleichmäßig winklig verteilt
sind, wobei diese Nuten jeweils paarweise durch zwölf Zähne 212 begrenzt
werden.
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In
den verschiedenen Nuten befinden sich, im Uhrzeigersinn von der
oberen Nut in 3 ausgehend:
- – ein erster
Permanentmagnet 214;
- – ein
Endstück
einer ersten Ankerwicklung 213a;
- – ein
Endstück
einer ersten Erregerwicklung 216;
- – ein
Endstück
einer zweiten Ankerwicklung 213b;
- – ein
zweiter Permanentmagnet 214;
- – das
andere Endstück
der zweiten Ankerwicklung 213b;
- – ein
Endstück
einer zweiten Erregerwicklung 216;
- – ein
Endstück
einer dritten Ankerwicklung 213c;
- – ein
dritter Permanentmagnet 214;
- – das
andere Endstück
der dritten Ankerwicklung 213c;
- – ein
Endstück
einer dritten Erregerwicklung 216; und
- – das
andere Endstück
der ersten Ankerwicklung 213a.
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Die
drei Permanentmagneten sind in Nuten aufgenommen, deren Tiefe nur
etwas kleiner als die Dicke des Ständers in radialer Richtung
ausfällt,
und zwar um die Erzeugung von entgegengesetzten Feldern im Ständer in
ihrem Bereich zu minimieren, wenn eine Erregung stattfindet. Dagegen
fallen die Nuten zur Aufnahme der Erregerwicklungen und der Ankerwicklungen
weniger tief aus.
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Außerdem besitzen
die drei Erregerwicklungen 216 jeweils zweite Endstücke, die
in am äußeren Umfang
des Ständergestells
ausgebildeten Absätzen aufgenommen
sind, um im wesentlichen tangentiale Erregerflüsse zu erzeugen.
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Die
Maschine weist somit eine Winkelsymmetrie um 120° auf, wobei sich die gleiche
Struktur in drei Winkelabständen
von jeweils 120° wiederholt.
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Es
dürfte
verständlich
sein, daß die
drei Ankerwicklungen 213a, 213b und 213c die
drei Phasen des Ständers
bilden.
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Damit
die Drehung des Läufers 100 die
gewünschten
elektrischen Phasenverschiebungen um 120° bei diesen drei Phasen herbeiführt, besitzt
der Läufer
eine Anzahl und eine Verteilung von Zähnen, die so gewählt sind,
daß bei
jeder der drei jeweiligen Phasen die Position von Zähnepaaren
mit den entsprechenden Winkelverschiebungen unterschiedlich ausfällt.
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Dies
wird vorteilhafterweise dadurch erzielt, daß am Läufer sieben Flußumschaltzähne 101 vorgesehen
sind, die um 2π/7
gleichmäßig zueinander beabstandet
sind. Es können
auch andere Verteilungen in Betracht gezogen werden.
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Außerdem ist
festzustellen, daß die
Breite der Zähne
in etwa mit der Breite der Zähne 212,
die die verschiedenen Nuten des Ständers trennen, identisch ist.
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Im übrigen sind
die drei Erregerwicklungen 216 an der gleichen Erregungsquelle
in Reihe oder vorzugsweise parallel geschaltet.
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Die
Maschine von 3 arbeitet nach dem gleichen
Prinzip wie die Maschine der 1, 2a und 2b.
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Wenn
insbesondere keine Erregung an den Wicklungen 216 angelegt
ist, wirken die drei Permanentmagneten 214 zusammen, um
einen Magnetfluß zu
erzeugen, der praktisch nur im Ständer fließt, und die Phasenwicklungen 213a bis 213c geben
daher einen Strom etwa gleich null ab.
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Die
Erzeugung einer Erregung in der entgegengesetzten Richtung des durch
die Permanentmagneten geschaffenen Felds bewirkt dagegen Feldschlußerscheinungen
um verschiedene Endstücke der
Phasenwicklungen herum, wobei diese Feldschlüsse durch die Zähne 101 des
Läufers 100 zueinander
phasenverschoben umgeschaltet werden, so daß die Maschine bei der Drehung
des Läufers
einen Dreiphasenwechselstrom erzeugt, dessen Mittelwert gleich null
ist und dessen Effektivwert sich in etwa zwischen null und einem
Maximalwert ändert,
wenn der Erregerstrom zwischen null und einem maximalen Erregungswert
verändert
wird.
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Abschließend ist
festzustellen, daß die
Maschinen der 1 bis 3 gegebenenfalls
eine Anfangsmagnetisierung oder eine Aufmagnetisierung erfahren
können.
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Wenn
im einzelnen die Magneten 214 im Ständer ohne vorherige Magnetisierung
eingebaut werden, braucht man nur die Erregerwicklungen 216 mit
einem zum Erregerstrom entgegengesetzten Strom zu speisen, wobei
dann im Ständer
ein Umfangsmagnetfeld in der gleichen Richtung wie das durch die
Permanentmagneten erzeugte Feld entsteht, und dieses Feld ist in
der Lage, die Magneten zu magnetisieren oder aufzumagnetisieren.
Diese Erzeugung eines entgegengesetzten Magnetisierungs- oder Aufmagnetisierungsfelds
kann beispielsweise mit Hilfe von Halbleiter-Schaltmitteln erfolgen, die der Fachmann
problemlos ausarbeiten kann.
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Dieser
Vorgang kann entweder im Fahrzeug mit der durch die Batterie bereitgestellten
Energie oder in der Werkstatt im Rahmen von Wartungsarbeiten durchgeführt werden.
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Die
vorliegende Erfindung ist natürlich
keineswegs auf die beschriebenen und dargestellten Ausführungsformen
beschränkt.
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So
können
insbesondere, ausgehend von den vorstehend dargelegten Lehren, Maschinen
ausgeführt
werden, die sowohl im Generator- als auch im Motorbetrieb arbeiten,
wie beispielsweise ein Anlassergenerator für Kraftfahrzeuge, und Maschinen,
die eine beliebige Anzahl von Phasen aufweisen.