DE69831925T2 - Verfahren zur Haarpflege - Google Patents

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Yoshimasa Sumida-ku Okamoto
Hiroto Sumida-ku Tanamachi
Shunsuke Sumida-ku Watabe
Yoshihisa Sumida-ku Kitano
Yuji Sumida-ku Ishino
Naoki Sumida-ku Satoh
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Description

  • TECHNISCHE GEBIET
  • Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zum Pflegen der Kutikula, das das Abschälen der Kutikula unterdrückt.
  • STAND DER TECHNIK
  • Ein kationisches Tensid ist eine Komponente, die zur Verbesserung des Berührungsempfindens von Haar unverzichtbar ist, aber manchmal verursacht sie ein Abschälphänomen (das hier im folgenden "Anhebung" genannt wird) der Kutikula, wodurch die Oberfläche des Haars geschädigt wird und der Glanz darauf abnimmt.
  • EP-A-529 437 offenbart Haarbehandlungszusammensetzungen zur Verbesserung der Elastizität von Haar, umfassend ein kationisches Tensid und eine Sulfonsäure.
  • Eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, ein Kutikula-Pflegeverfahren zur Unterdrückung des Anhebung der Kutikula bereitzustellen.
  • OFFENBARUNG DER ERFINDUNG
  • In der vorliegenden Erfindung wird daher ein Verfahren zur Unterdrückung des Abschälens der Kutikula bereitgestellt, umfassend das Behandeln von Haar mit einer Zusammensetzung, die (A) ein kationisches Tensid und (B) eine organische Säure oder Salz hiervon in Kombination enthält, wobei, wenn eine wässrige Lösung, enthaltend 1 mM jeder der Komponenten, gebildet wird, eine wässrige Lösung mit einer Oberflächenspannung von 40 mN/m oder weniger bei 27 ± 0,5°C gebildet wird, wobei (A) und (B) und ihre Mengen, wie in Anspruch 1 offenbart, definiert sind.
  • Gemäß dem Verfahren der vorliegenden Erfindung kann die Anhebung der Kutikula unterdrückt werden, und darüber hinaus kann das Haarvolumen ohne Verfestigung des Haars weich erhöht werden. Die vorliegende Erfindung stellt daher ein Verfahren zur Verbesserung des Haarvolumens bereit, das die Behandlung des Haars mit der oben beschriebenen Zusammensetzung umfasst. Außerdem befreit das Verfahren der vorliegenden Erfindung das Haar von Fettigkeit und versieht das Haar mit einem Feuchtigkeitsgefühl, ohne zu verkleben, und mit Leichtigkeit beim Styling.
  • BESTE WEISE ZUR DURCHFÜHRUNG ERFINDUNG
  • Das kationische Tensid, das als Komponente (A) in der vorliegenden Erfindung verwendet werden soll, ist ein quaternäres Ammoniumsalz, dargestellt durch die folgende Formel (1):
    Figure 00020001
    wobei mindestens ein Vertreter von R1, R2, R3 und R4 eine Alkyl- oder Alkenylgruppe darstellt, die mit eine Alkoxy-, Alkenyloxy-, Alkanoylamino- oder Alkenoylaminogruppe mit insgesamt 8 bis 35 Kohlenstoffatomen oder einer aliphatischen Acyloxy(polyethoxy)ethylgruppe substituiert sein kann; und der (die) andere(n) Vertreter jeweils eine Benzylgruppe, eine C1-5-Alkyl- oder Hydroxyalkylgruppe oder eine Polyoxyethylengruppe darstellt (darstellen), wobei die Additionsmolzahl nicht größer als insgesamt 10 ist, und Z ein Halogenion oder ein organisches Anion darstellt.
  • Unter den oben beschriebenen kationischen Tensiden beinhalten bevorzugte Beispiele Distearyldimethylammoniumchlorid, Stearyltrimethylammoniumchlorid, Capryltrimethylammoniumchlorid, Myristyltrimethylammoniumchlorid, Cetyltrimethylammoniumchlorid, Behenyltrimethylammoniumchlorid, Lauryltrimethylammoniumchlorid, N-Stearyl-N,N,N-tri(polyoxyethylen)ammoniumchlorid (Addition von insgesamt 3 mol), Cetylbenzyldimethylammoniumchlorid, Cetyltriethylammoniumbromid und Distearyldimethylammoniumchlorid und außerdem verzweigte quaternäre Ammoniumsalze, dargestellt durch die unten beschriebene Formel (2) bzw. (3), und quaternäre Ammoniumsalze, dargestellt durch die unten beschriebene Formel (4).
    Figure 00030001
    [worin R5 eine Mischung darstellt aus (A) einer verzweigten Alkylgruppe der Formel:
    Figure 00030002
    worin R11 eine Methyl- oder Ethylgruppe darstellt, c für eine ganze Zahl steht, wodurch die Anzahl an insgesamt 8 bis 16 Kohlenstoffatomen angegeben wird, und (B) einer linearen Alkylgruppe der Formel: CH3-(CH2)d- (worin d für eine ganze Zahl von 7 bis 15 steht), wobei das Verzweigungsverhältnis von (A)/(A) + (B) 10 bis 100 mol% ist; R6 und R7 stellen jeweils eine Benzylgruppe, eine C1-3-Alkylgruppe oder eine Hydroxyalkylgruppe dar; R8 und R9 stellen jeweils eine C2-12-Alkylgruppe dar, R10 stellt eine
    Figure 00040001
    oder eine C1-3-Alkylgruppe dar, und Z stellt ein Halogenion oder ein organisches Anion dar.
    Figure 00040002
    worin R12 und R13 jeweils eine C8-22-Alkyl- oder Alkenylgruppe darstellen, die mit einer Hydroxylgruppe substituiert sein kann, R14 und R15 jeweils eine C1-3-Alkylgruppe oder eine -(CH2CH2O)gH-Gruppe (worin g für 1 bis 6 steht) darstellen, e und f jeweils für 0 bis 5 stehen und Z ein Halogenion oder ein organisches Anion darstellt.
  • Im übrigen beinhalten spezielle Beispiele für Z, das ein Gegenion dieser quaternären Ammoniumsalze ist, Halogenionen, wie Chlor, Jod und Brom; und organische Anionen, wie Methosulfat, Ethosulfat, Methophosphat und Ethophosphat. Anionen der organischen Säure als Komponente (B) können auch verwendet werden.
  • Unter diesen wird das verzweigte quaternäre Ammoniumsalz der Formel (2) gewöhnlich z.B. mit einem C8-16-Oxoalkohol als Rohmaterial synthetisiert. Beispiele beinhalten Dialkyldimethylammoniumsalze, Dialkylmethylhydroxyethylammoniumsalze und Dialkylmethylbenzylammoniumsalze, enthaltend eine Alkylgruppe, die von einem Oxoalkohol eingeführt wird.
  • In der vorliegenden Erfindung ist das Verzweigungsverhältnis von R5 in der Formel (2) gewöhnlich 10 bis 100 mol%, wobei 10 bis 50 mol% insbesondere bevorzugt sind. Die Gesamtanzahl der Kohlenstoffatome von R5 ist 8 bis 16. Es ist bevorzugt, dass R5 eine vorgegebene Verteilung an Kohlenstoffatomen besitzt, und ein R5 mit der folgenden Verteilung ist insbesondere bevorzugt:
    C8 bis C11: 5 mol% oder weniger
    C12: 10 bis 35 mol%
    C13: 15 bis 40 mol%
    C14: 20 bis 45 mol%
    C15: 5 bis 30 mol%
    C16: 5 oder weniger
  • Spezielle Beispiele für solch ein verzweigtes quaternäres Ammoniumsalz beinhalten Dialkyldimethylammoniumchlorid, das eine C8-16-Alkylgruppe mit einem Verzweigungsverhältnis von 10 bis 50 mol% enthält.
  • Das verzweigte quaternäre Ammoniumsalz der Formel (3) wird durch die Synthese erhalten, bei der als Rohmaterial ein C8-28-Guerbet-Alkohol, dargestellt durch die Formel:
    Figure 00050001
    verwendet wird.
  • Bevorzugte Beispiele für das verzweigte quaternäre Ammoniumsalz beinhalten Alkyltrimethylammoniumsalz, Alkyldimethylbenzylammoniumsalz, Dialkyldimethylammoniumsalz, Dialkylmethylhydroxyethylammoniumsalz und Dialkylmethylbenzylammoniumsalz, jeweils mit einer Alkylgruppe, die von einem Guerbet-Alkohol eingeführt wird. Unter diesen sind insbesondere bevorzugt 2-Dodecyltetradecyltrimethylammoniumchlorid, 2-Dodecylhexadecyltrimethylammoniumchlorid, Di-2-hexyldecyldimethylammoniumchlorid und Di-2-octyldodecyldimethylammoniumchlorid.
  • Beispiele für das quaternäre Ammoniumsalz der Formel (4) beinhalten solche, die in WO 93/10748, WO 94/06899 und WO 94/16677 beschrieben sind. Speziell sind solche der Formel (4) bevorzugt, worin R12 und R13 jeweils eine Oleylgruppe oder eine C12-18-Alkylgruppe darstellen, R14 eine Methylgruppe darstellt, R15 eine -CH2CH2OH-Gruppe darstellt und e und f jeweils für 0 stehen.
  • Als Komponente (A) kann wenigstens ein kationisches Tensid verwendet werden. Es wird in einer Menge von 0,01 bis 20 Gew.-% zugegeben, bezogen auf die Gesamtzusammensetzung. Eine Menge von 0,1 bis 10 Gew.-%, insbesondere 0,5 bis 5 Gew.-%, ist bevorzugt, weil bei solch einer Menge ausreichende Kutikula-Pflegewirkungen eingebracht und außerdem bei der Verwendung gutes Empfinden und Volumen-verbessernde Wirkungen erzielt werden können.
  • Die als Komponente (B) in der vorliegenden Erfindung zu verwendende organische Säure oder Salz davon ist wenigstens eine Substanz, ausgewählt aus der Gruppe, bestehend aus Salicylsäure, 1-Naphthalinsulfonsäure, 2-Naphthalinsulfonsäure, Oxybenzonsulfonsäure und Guaiazulensulfonsäure und Salze davon. Natrium-2-naphthalinsulfonat ist insbesondere bevorzugt. Beispiele für das Salz der organischen Säure beinhalten Alkalimetallsalze, wie Natrium und Kalium, und Erdalkalimetallsalze von Kalzium und Magnesium.
  • Komponente (B) wird in einer Menge von 0,01 bis 10 Gew.-%, insbesondere 0,05 bis 5 Gew.-%, zugegeben, noch spezieller bevorzugt ist 0,1 bis 3 Gew.-%, bezogen auf die Gesamtzusammensetzung, weil ausreichende Kutikula-Pflegewirkungen eingebracht werden.
  • Die Komponente (B) kann als Säure oder Salz zugegeben werden oder als ein Gegenion des kationischen Tensids in die Zusammensetzung eingeführt worden sein.
  • In der vorliegenden Erfindung werden die Komponenten (A) und (B) in Kombination verwendet, um, wenn eine wässrige Lösung, enthaltend 1 mM jeder der Komponenten, gebildet wird, als Oberflächenspannung der wässrigen Lösung bei 27 ± 0,5°C nicht mehr als 40 mN/m, bevorzugt 39 bis 20 mN/m, insbesondere bevorzugt 38 bis 25 mN/m, zu ergeben. Die Kombination, um die Oberflächenspannung von mehr als 40 mN/m zu erzielen, kann die Anhebung der Kutikula unterdrücken. Als Komponente (A) oder Komponente (B) können wenigstens zwei Substanzen in Kombination verwendet werden. Bei der kombinierten Verwendung wird eine wässrige Lösung zum Messen der Oberflächenspannung hergestellt, so dass die Gesamtmenge der wenigstens zwei Komponenten (A) 1 mM und die Gesamtmenge der wenigstens zwei Komponenten (B) 1 mM ergeben.
  • In der vorliegenden Erfindung wird die Oberflächenspannung durch ein Oberflächentensiometer bestimmt, das die Ringmethode anwendet (die Methode, wie sie in Kagaku Binran (überarbeitete vierte Ausgabe) Basic part II-73 beschrieben wird). Der Ausdruck "Kutikula-Pflege", der hier verwendet wird, bedeutet das Unterdrücken des Anteils an Anhebung der Kutikula, bewertet durch das unten beschriebene Bewertungsverfahren (1), auf weniger als 5% oder weniger.
  • Zu der Zusammensetzung der vorliegenden Erfindung kann ferner als eine Komponente (C) eine Ölkomponente zugegeben werden. Dies ist bevorzugt, weil sie dem Haar gutes Berührungsempfinden, wie Feuchtigkeitsempfinden, verleihen kann. Beispiele für solch eine Ölkomponente beinhalten gesättigte oder ungesättigte C12-30-Alkohole, Ether aus einem solchen Alkohol und einem Polyalkohol, Ester aus solch einem Alkohol und einer C1-11-Fettsäure, gesättigte oder ungesättigte C12-30-Fettsäuren, Ester solch einer Fettsäure und einem Mono- oder Polyalkohol, Amide aus solch einer Fettsäure und ein Amin, Sterole, Squalen, Phospholipid, Glycolipid, tierische oder pflanzliche Öle, Kohlenwasserstoffe und Mono-, Di- oder Triglyceride, zusammengesetzt aus einer gesättigten oder ungesättigten C12-30-Fettsäure.
  • Beispiele für den gesättigten oder ungesättigten C12-30-Alkohol beinhalten n-Dodecanol, Myristylalkohol, Cetylalkohol, Stearylalkohol, Oleylalkohol, Behenylalkohol, Cerylalkohol, Myricylalkohol, Caranabilalkohol, Arachinalkohol und Octyldodecanol. Beispiele für den Polyalkohol, der mit einem der oben beschriebenen Alkohole einen Ether bilden kann, beinhalten Glycerin und Polyalkylenglycol. Beispiele für den Ether beinhalten α-Monoisostearylglycerylether, Polyoxyethylenpolyoxypropylenstearylether, Polyoxyethylencetylether und Polyoxyethylenoctyldodecylether. Beispiele für den Ester solch eines Alkohols und einer C1-11-Fettsäure beinhalten Cetyl-2-ethylhexanoat und Diisostearylmalat.
  • Beispiele für die gesättigte oder ungesättigte C12-30-Fettsäure beinhalten Laurinsäure, Myristinsäure, Palmitinsäure, Stearinsäure, Isostearinsäure, Behensäure, Cerotinsäure, Kokosnussölfettsäure, Ölsäure und 18-Methyleicosansäure. Beispiele für den Mono- oder Polyalkohol, der mit solch einer Fettsäure einen Ester bilden kann, beinhalten die oben beschriebenen gesättigten und ungesättigten C12-30-Alkohole, Glycerin, Sterol und fettlösliche Vitamine. Beispiele für den Ester beinhalten Oleinmonogylcerid, Palmitinmonoglycerid, Behenmonoglycerid, Myristinmonoglycerid, Isostearinmonoglycerid, Diglycerylisostearat, Polyoxyethylenglycerylmonoisostearat, Isopropylmyristat, Cholesterylisostearat und Dipentaerythritfettsäureester.
  • Beispiele für das Amid der oben beschriebenen Fettsäure und eines Amins beinhalten Fettsäuredialkylaminoalkylamid (langkettiges Amidoamin), spezieller Stearinsäurediethylaminoethylamid ("Amidoamin S"/Kao Corporation).
  • Beispiele für das Phospholipid beinhalten Sojabohnenphospholipid, während die für Glycolipid Sohoroselipid ("Glycolipid PSL"/Kao Corp.) beinhalten. Beispiele für den Kohlenwasserstoff beinhalten Vaseline, flüssiges Paraffin und festes Paraffin. Beispiele für das tierische oder pflanzliche Öl und Fett beinhalten Nerzöl, Meadow-foam-Öl, Olivenöl (hauptsächlich zusammengesetzt aus Glycerinoleat), Bienenwachs (hauptsächlich zusammengesetzt aus einem Ester aus Myricylalkohol und Palmitinsäure), Palmöl (hauptsächlich zusammengesetzt aus Glycerinmyristat), Spermacet (hauptsächlich zusammengesetzt aus einem Ester aus Cerylalkohol und Palmitinsäure) und Wollfett (Lanolin).
  • Beispiele für Mono-, Di- oder Triglycerid einer gesättigten oder ungesättigten C12-30-Fettsäure beinhalten Monolauringlycerid, Monostearinglycerid, Monooleinglycerid, Dimyristinglycerid, 1-Palmitoyloleinglycerid und Tristearinsäureglycerid.
  • Unter diesen sind aliphatische Alkohole, dargestellt durch die unten beschriebene Formel (5), Fettsäuren, dargestellt durch die unten beschriebene Formel (6), und Glyceride, dargestellt durch die unten beschriebene Formel (7), bevorzugt. R16-OH (5) R17-COOH (6)
    Figure 00100001
    worin R16 eine C12-22-Alkyl- oder Alkenylgruppe darstellt, R17 eine C11-21-Alkyl- oder Alkenylgruppe darstellt, und in der Formel (7) wenigstens einer von R18, R19 und R20 eine Carbonylgruppe mit einer C11-21-Alkyl- oder Alkenylgruppe darstellt und der (die) andere(n) jeweils ein Wasserstoff darstellt (darstellen).
  • Als Komponente (C) kann wenigstens eine Ölkomponente verwendet werden. Es ist bevorzugt, sie in einer Menge von 0,01 bis 30 Gew.-%, insbesondere 0,05 bis 20 Gew.-% noch bevorzugter 0,1 bis 10 Gew.-%, bezogen auf die Gesamtzusammensetzung, zuzugeben, weil solch eine Menge ausreichende Kutikula-Pflegewirkungen bringt und gleichzeitig ein gutes Empfinden bei der Verwendung.
  • Zu der Zusammensetzung der vorliegenden Erfindung ist es möglich, z.B. ein anderes Tensid als das oben beschriebene zuzugeben, wie ein anionisches Tensid, amphoteres Tensid und nichtionisches Tensid, anionisches Polymer, nichtionisches Polymer, kationisches Polymer, Alkohol, Pulver, funktionelle Kugeln/Kapseln, Metallchelatisierungsmittel, Antioxidationsmittel, Viskositätsmodifikationsmittel, Antiseptikum, tierische oder pflanzliche Extrakte, entzündungshemmende Mittel, Bakterizid, Antischuppenmittel, Oxidationsinhibitor, Perlen-Mittel, Ultraviolettabsorber, pH-Regulator, Pigment und Parfum in einem Ausmaß, das die Vorteile der vorliegenden Erfindung nicht schädigt.
  • Die in der vorliegenden Erfindung verwendete Zusammensetzung kann durch Mischen der Komponenten hergestellt werden. Es gibt keine spezielle Limitierung, die ihrer Form auferlegt ist, und sie kann z.B. in flüssiger Form, Gelform, als Creme oder in Aerosolform erhalten werden.
  • Die in der vorliegenden Erfindung verwendete Zusammensetzung hat bevorzugt einen pH von 2 bis 10, insbesondere einen pH von 3 bis 8. Die Zusammensetzung kann den bevorzugten pH lediglich durch Kontrollieren der Menge an einzubringender Säure oder Alkali erlangen.
  • Im dem Verfahren der vorliegenden Erfindung wird die Zusammensetzung, umfassend die oben beschriebenen Komponenten (A) und (B), direkt auf das Haar angewendet und dann über das Haar verteilt, gefolgt von der Behandlung, die gewöhnlich nach Spülen oder Konditionieren angewendet wird, wie Waschen mit Wasser.
  • BEISPIELE
  • BEISPIEL 1
  • Eine wässrige Lösung, enthaltend das kationische Tensid und die organische Säure oder Salz davon, wie in Tabelle 1 oder 2 gezeigt, jeweils 1 mM, wurde hergestellt, und die Oberflächenspannung wurde bei 27 ± 0,5°C unter Verwendung eines Oberflächentensiometers ("MODELL: K-14", Produkt von KRUSS GmbH), das das Ringverfahren anwendet, gemessen. Die Ergebnisse sind in Tabellen 1 und 2 gezeigt.
  • TABELLE 1
    Figure 00120001
  • Figure 00130001
  • BEISPIEL 2
  • Eine Haarkosmetikzusammensetzung wurde hergestellt durch Mischen der Komponenten, wie in Tabelle 3 gezeigt, und die Anhebung kontrollierenden Wirkungen und die Volumen-verbessernden Wirkungen wurden beurteilt. Die Ergebnisse sind in Tabelle 3 gezeigt.
  • (BEWERTUNGSVERFAHREN)
  • (1) ANHEBUNG KONTROLLIERENDE WIRKUNGEN
  • Das Kutikula-Pflegemittel (1 g) wurde auf 10 g unbehandeltes Haar einer japanischen Frau aufgebracht, gefolgt von Waschen mit Wasser und Trocknen. Das Haar wurde dann bei 20°C und 65% RH unter Verwendung eines Lasermikroskops VF-7510 (KEYENCE CORPORATION) untersucht. Die Oberflächenform und Rauhigkeit des Haars wurde gemessen. Unter 100 unebenen Punkten, die statistisch genommen wurden (ein unebener Punkt bedeutet ein Stufenunterschied einer Kutikula), wurden solche mit wenigstens 0,7 μm als Stufenunterschied gezählt. Gemäß der folgenden Gleichung wurde ein Anhebungsanteil berechnet und durch die unten beschriebenen Standards angegeben.
    Figure 00140001
  • A:
    Ein Anhebungsanteil von 0 bis 1%
    B:
    Ein Anhebungsanteil von 2 bis 5%
    C:
    Ein Anhebungsanteil von 6 bis 10%
    D:
    Ein Anhebungsanteil von 11% oder größer
  • (2) VOLUMEN-VERBESSERNDE WIRKUNGEN
  • Eine Haarsträhne (nur mit der Haarwurzel fixiert) mit einem Gewicht von 2,5 g, Breite von 2 cm und Länge von 10 cm wurde gebildet unter Verwendung des Haars (unbehandeltes Haar einer japanischen Frau mit einer mittleren Querschnittsfläche so schmal wie 44 × 10–10 mm2), wobei die Proben willkürlich von Frauen in den Zwanzigern bis Dreißigern entnommen wurden. Auf die Strähne wurden 0,25 g jeder Zusammensetzung mit den Händen aufgetragen, gefolgt von Spülen für 15 Sekunden mit warmem Wasser von 40°C und einer Flussrate von 1 l/min. Nach natürlichem Trocknen (stehengelassen) bei 20°C und 65% RH für 24 Stunden, wurde die Haarsträhne mit dem Endteil, das der Haarwurzel gegenüberliegt, fixiert, wobei es umgedreht wurde, und die Ausbreitungsbreite des Endteils der Strähne wurde gemessen. In Bezug auf die Ausbreitungsbreite des Endteils des Haars als verbessertes Volumen wurden die Volumen-verbessernden Wirkungen durch die folgenden Standards eingeteilt.
  • Volumen-verbessernde Wirkungen (die Breite der Strähne am Endteil nach Behandlung)
  • A:
    nicht weniger als 3,5 cm
    B:
    nicht weniger als 3,3 cm, aber weniger als 3,5 cm
    C:
    nicht weniger als 3,1 cm, aber weniger als 3,3 cm
    D:
    weniger als 3,1 cm.
  • Figure 00160001
  • BEISPIEL 3
  • Die Zusammensetzungen, wie in Tabellen 4 und 5 gezeigt, wurden auf herkömmliche Weise hergestellt. Eine Strähne (2,0 g) von Haar (unbehandeltes Haar einer japanischen Frau mit einer mittleren Querschnittsfläche so schmal wie 44 × 10–10 m2), willkürlich von Frauen in den Zwanzigern bis Dreißigern als Probe entnommen, wurde gebildet. Auf die Strähne wurden 2 g jeder Zusammensetzung mit den Händen aufgetragen. Die Strähne wurde dann für 15 Sekunden mit warmem Wasser bei 40°C und einer Flussgeschwindigkeit von 1 l/min gespült, gefolgt von natürlichem Trocknen bei 20°C und 65% RH für 24 Stunden. Die Fettigkeit, das Feuchtigkeitsempfinden, das klebrigkeitsfreie Empfinden und die Leichtigkeit beim Styling wurden einer organoleptischen Beurteilung durch einen Ausschuss von 10 Experten gemäß den folgenden Standards unterworfen. Gemäß den mittleren Punkten von 4,5 oder größer, nicht weniger als 4, aber weniger als 4,5, nicht weniger als 2,5 aber weniger als 4 und weniger als 2,5 wurde jede der Zusammensetzungen als A, B, C bzw. D eingestuft. Die Ergebnisse sind in Tabellen 4 und 5 gezeigt.
  • (BEWERTUNGSSTANDARDS)
  • (1) FETTIGKEIT
    • A:
      Absolut frei von Fettigkeit
      B:
      Frei von Fettigkeit
      C:
      mittel
      D:
      ein wenig fettig
      E:
      Fettig
  • (2) FEUCHTIGKEITSEMPFINDEN
    • A:
      Vermittelte sehr viel Feuchtigkeitsempfinden
      B:
      vermittelte Feuchtigkeitsempfinden
      C:
      mittel
      D:
      vermittelte nicht so sehr Feuchtigkeitsempfinden
      E:
      vermittelte kein Feuchtigkeitsempfinden
  • (3) KLEBRIGKEITSFREIES EMPFINDEN
    • A:
      Vermittelte sehr viel klebrigkeitsfreies Empfinden
      B:
      vermittelte klebrigkeitsfreies Empfinden
      C:
      mittel
      D:
      vermittelte nicht so sehr klebrigkeitsfreies Empfinden
      E:
      vermittelte kein klebrigkeitsfreies Empfinden
  • (4) LEICHTIGKEIT BEIM STYLING
    • A:
      Sehr leichtes Styling
      B:
      leichtes Styling
      C:
      mittel
      D:
      nicht so leichtes Styling
      E:
      kein leichtes Styling
  • Figure 00190001
  • TABELLE 5
    Figure 00200001
  • Aus Tabellen 1 bis 5 wird deutlich, dass, wenn das Verfahren der vorliegenden Erfindung angewendet wird, die Anhebung der Kutikula deutlich unterdrückt werden kann und das Haarvolumen weich erhöht wird, ohne Verhärten des Haars. Außerdem wird das Haar frei von Fettigkeit und ihm wird Feuchtigkeitsempfinden, aber klebrigkeitsfreies Empfinden, verliehen. Diese Verfahren bringt auch ausgezeichnete Leichtigkeit beim Styling.

Claims (3)

  1. Verwendung einer Zusammensetzung, die (A) ein kationisches Tensid und (B) eine organische Säure oder Salz hiervon in Kombination enthält, wobei, wenn eine wäßrige Lösung enthaltend 1 mM jeder der Komponenten gebildet wird, eine wäßrige Lösung mit einer Oberflächenspannung von 40 mN/m oder weniger bei 27 ± 0,5°C gebildet wird, wobei das als Komponente (A) zu verwendende kationische Tensid ein durch die folgende Formel (1) dargestelltes quaternäres Ammoniumsalz ist:
    Figure 00210001
    wobei mindestens ein Vertreter von R1, R2, R3 und R4 eine Alkyl- oder Alkenylgruppe darstellt, die durch eine Alkoxy-, Alkenyloxy-, Alkanoylamino- oder Alkenoylaminogruppe mit 8 bis 35 Kohlenstoffatomen insgesamt oder eine aliphatische Acyloxy(polyethoxy)ethylgruppe darstellt, und die anderen Vertreter jeweils eine Benzylgruppe, eine C1-5-Alkyl- oder Hydroxyalkylgruppe oder eine Polyoxyethylengruppe darstellt, wobei die Additionsmolzahl nicht größer als 10 insgesamt beträgt, und Z ein Halogenion oder organisches Anion darstellt, und wobei die organische Säure oder das Salz hiervon als Komponente (B) mindestens eine Substanz ist ausgewählt aus der Gruppe bestehend aus 1-Naphthalinsulfonsäure, 2-Naphthalinsulfonsäure, Oxybenzonsulfonsäure, Salicylsäure und Guaiazulensulfonsäure, und Salzen hiervon, wobei die Menge der Komponente (A) zwischen 0,01 und 20 Gew.-% liegt, und die Menge der Komponente (B) zwischen 0,01 und 10 Gew.-% liegt, um das Abschälen der Kutikula zu unterdrücken.
  2. Verwendung nach Anspruch 1, wobei die Zusammensetzung weiterhin eine Ölkomponente (C) umfaßt.
  3. Verwendung nach Anspruch 2, wobei die Ölkomponente als Komponente (C) ausgewählt wird aus der Gruppe bestehend aus aliphatischen Alkoholen, dargestellt durch die Formel (5), Fettsäuren, dargestellt durch die Formel (6), und Glyceriden, dargestellt durch die Formel (7): R16-OH (5) R17-COOH (6)
    Figure 00220001
    wobei R16 eine C12-22-Alkyl- oder Alkenylgruppe darstellt, R17 eine C11-21-Alkyl- oder Alkenylgruppe darstellt, und in der Formel (7) mindestens ein Vertreter von R18, R19 und R20 eine Carbonylgruppe mit einer C11-21-Alkyl- oder Alkenylgruppe darstellt, und der bzw. die restlichen Vertreter jeweils Wasserstoff darstellt bzw. darstellen.
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