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GEBIET DER
ERFINDUNG
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Die
vorliegende Erfindung betrifft geträgerte Diole zum Herstellen
von Bis(phosphor)-Liganden auf Trägern, die bei einer Vielzahl
von katalytischen Prozessen verwendbar sind. Besonders verwendbar
sind die Liganden bei der Hydrocyanierung von ungesättigten
organischen Verbindungen.
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HINTERGRUND DER ERFINDUNG
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Phosphor-Liganden
trifft man in der Katalyse überall
an und sie finden Anwendung bei einer Reihe von kommerziell bedeutenden
chemischen Umwandlungen. Phosphor-Liganden, die häufig in
der Katalyse auftreten, schließen
Phosphine (A) und Phosphit (B) ein, wie sie nachfolgend gezeigt
sind. In diesen Darstellungen kann R nahezu jede beliebige organische
Gruppe sein. Bei den Monophosphin- und Monophosphit-Liganden handelt
es sich um Verbindungen, die ein einzelnes Phosphoratom enthalten,
das als ein Donator für
ein Metall dient. Bisphosphin-, Bisphosphit- und Bis(phosphor)-Liganden
enthalten im Allgemeinen zwei Phosphor-Donatoratome und bilden normalerweise
cyclische Chelat-Strukturen mit Übergangsmetallen.
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Zwei
technisch bedeutende katalytische Reaktionen unter Verwendung von
Phosphor-Liganden mit spezieller Bedeutung sind die Olefin-Hydrocyanierung
und Olefin-Hydroformylierung. Phosphit-Liganden sind für beide dieser Umwandlungen
besonders gute Liganden. Beispielsweise ist die Hydrocyanierung
von ethylenisch ungesättigten
Verbindungen unter Verwendung von Übergangsmetallkomplexen mit
einzähnigen Phosphit-Liganden
auf dem Fachgebiet gut dokumentiert. Siehe hierzu beispielsweise
die US-3 496 215, 3 631 191, 3 655 723 und 3 766 237 und Tolman
et al., "Advances
in Catalysis", 33,
1, 1985. Von den zweizähnigen Biphosphit-Liganden
hat sich gezeigt, dass sie bei der Hydrocyanierung von monoolefinischen
und diolefinischen Verbindungen sowie für die Isomerisierung von nicht
konjugierten 2-Alkyl-3-monoalkennitrilen zu linearen 3- und/oder
4-Monoalkennitrilen
verwendbar sind. Siehe hierzu beispielsweise die US-5 512 695, 5
512 696 sowie WO 9514659. Von den zweizähnigen Phosphit-Liganden hat
sich außerdem
gezeigt, dass sie besonders nützliche
Liganden in der Hydrocyanierung von aktivierten, ethylenisch ungesättigten
Verbindungen sind. Siehe hierzu beispielsweise Baker, M. J. und
Pringle, P. G., J. Chem. Soc., Chem. Commun., 1292, 1991; Baker
et al., J. Chem. Soc., Chem. Commun., 803, 1991; WO 9303839. Zweizähnige Phosphit-Liganden
sind außerdem
bei Reaktionen der Alken-Hydroformylierung verwendbar. Beispielsweise
wird in der US-P-5
235 113 ein Prozess der Hydroformylierung beschrieben, worin ein
organischer zweizähniger
Ligand, der zwei Phosphoratome verknüpft mit einer ein organisches
Dihydroxyl verbrückende
Gruppe enthalten ist und in einem homogenen Katalysatorsystem für die Hydroformylierung
verwendet wird, das außerdem
Rhodium aufweist. Diese Patentschrift beschreibt ein Verfahren zum
Herstellen von Aldehyden durch Hydroformylierung von alkenisch ungesättigten
organischen Verbindungen, wie beispielsweise 1-Octen oder dimerisiertes
Butadien, indem das vorgenannte Katalysatorsystem zur Anwendung
gelangt. Außerdem
sind Phosphit-Liganden mit Rhodium in der Hydroformylierung von
funktionalisierten, ethylenisch ungesättigten Verbindungen offenbart
worden: Cuny et al., J. Am. Chem. Soc., 1993, 115, 2066. Diese Beispiele
bekannter Ausführung
demonstrieren die Nützlichkeit
von Biphosphit-Liganden in der Katalyse.
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Obgleich
diese Systeme bekannter Ausführung
kommerziell mögliche
Katalysatoren repräsentieren, haben
sie bedeutende Nachteile. Vor allem muss der aus dem Ligand und
dem Metall bestehende Katalysator aus den Reaktionsprodukten abgetrennt
werden. Im typischen Fall wird dieses vorgenommen, indem das Produkt
und die Katalysatormischung aus der Reaktionszone entfernt und eine
Trennung ausgeführt
wird. Die typischen Trennprozeduren umfassen Extraktion mit einem
nicht mischbaren Lösemittel,
Destillation und Phasentrennungen. In allen diesen Beispielen gehen
einige der Katalysatoren, die aus dem Ligand und/oder dem Metall
bestehen, verloren. Beispielsweise führt die Destillation eines
flüchtigen
Produkts aus einem nicht flüchtigen
Katalysator zu einem thermischen Abbau des Katalysators. In ähnlicher
Weise führen
die Extraktion oder Phasentrennung zu einem gewissen Verlust an
Katalysator in die Produktphase. Diese Liganden und Metalle sind
oftmals sehr kostspielig, so dass es darauf ankommt, derartige Verluste
bei einem kommerziell ausführbaren
Prozess auf ein Minimum zu halten.
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Eine
Methode zur Lösung
des Problems der Trennung von Katalysator und Produkt besteht darin,
den Katalysator an einen unlöslichen
Träger
anzubringen. Beispiele für
diese Vorgehensweise sind bereits beschrieben worden und allgemeine
Fundstellen zu diesem Thema finden sich in "Suppported Metal Complexes", D. Reidel Publishing,
1985, Acta Polymer, 1996, 47, 1, und Comprehensive Organometallic
Chemistry, Pergamon Press, 1982, Kapitel 55. Insbesondere werden
in diesen Fundstellen Monophosphin- und Monophosphit-Liganden beschrieben,
die auf festen Trägerstoffen
aufgebracht sind, was sich auch in Macromol. Symp., 1994, 80, 241
findet. Biphosphin-Liganden sind auch an festen Trägern gebunden
und für
die Katalyse entsprechend der Beschreibung beispielsweise in der
US-5 432 289, J. Mol. Catal. A. 1996, 112, 217 und J. Chem. Soc.,
Chem. Commun. 1996, 653 beschrieben worden. Der feste Träger in diesen
Beispielen bekannter Ausführung
kann ein organisches, z.B. ein polymeres Harz sein, oder von anorganischer
Beschaffenheit.
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Die
WO 99/16022 (US-P-5 559 807) offenbart ein Verfahren und einen Katalysator
für die
Hydrocyanierung acyclischer, diolefinischer Verbindungen zu olefinischen
Nitrilen. Die Katalysatorzusammensetzung weist mindestens einen
zweizähnigen
Phosphit-Liganden auf, der an einem anorganischen Träger gebunden ist.
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Die
EP-P-0 040 891 offenbart ein Verfahren und einen Katalysator für die Reaktion
der Hydroformylierung. Der Katalysator weist Phosphin- oder Phosphit-Liganden
auf, die mit Hilfe eines macroretikularen organischen Polymers geträgert sind.
Die Liganden sind einzähnig.
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Diese
Systeme bekannter Ausführung
haben bis zum gegenwärtigen
Zeitpunkt mehrere Nachteile gezeigt und haben kein kommerzielles
Potential erreicht. Unter den in der Literatur angeführten Nachteilen
sind das Metallauslaugen und geringe Reaktionsgeschwindigkeiten.
Darüber
hinaus sind die Systeme bekannter Ausführung oftmals nicht ohne weiteres
zugänglich
für eine
präzise
Kontrolle der Eigenschaften der Ligandenkoordination, z.B. im Bezug
auf die Elektronen und die sterische Größe. Was benötigt wird, ist ein Bis(phosphor)-Ligandensystem
auf Träger,
mit dem die Probleme und Nachteile, die dem Stand der Technik innewohnen, überwunden
werden. Weitere Aufgaben und Vorteile der Erfindung werden für den Fachmann
auf dem Gebiet unter Bezugnahme auf die detaillierte Beschreibung
offensichtlich, die anschließend
folgt.
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ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
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Die
vorliegende Erfindung gewährt
geträgerte
Diole und chelartbildende Bis(phosphor)-Liganden die kovalent an
einem Träger
gebunden sind.
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Der
geträgerte
Bis(phosphor)-Ligand hat die Struktur (2):
worin sind:
Q ein beliebiger
organischer Rest, der ein OPX
2-Teil an dem
Träger
bindet (Sup), worin der Träger
ein organisches Polymerharz ist;
X ein Alkoxid, Aryloxid, Alkyl
oder Aryl.
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Vorzugsweise
ist X ein Aryloxid oder Aryl.
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Die
Erfindung gewährt
ebenfalls eine geträgerte
Katalysatorzusammensetzung mit der Struktur (3):
worin sind:
Q ein beliebiger
organischer Rest, der ein OPX
2-Teil mit
dem Träger
bindet (Sup) worin der Träger
ein organisches Polymerharz ist;
X ein Alkoxid, Aryloxid, Alkyl
oder Aryl; und
M ein Übergangsmetall,
das katalytische Umwandlungen ausführen kann.
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X
ist bevorzugt Aryloxid oder Aryl und M ist bevorzugt Ni, Rh, Co,
Ir, Pd, Pt oder Ru.
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Die
Erfindung gewährt
ebenfalls ein katalytisches Verfahren unter Nutzung der vorstehend
beschriebenen geträgerten
Katalysatorzusammensetzungen. Diese Verfahren schließen unter
Anderen eine Hydrocyanierung, Isomerisierung, Hydrierung und Hydrosilylierung.
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Speziell
gewährt
die Erfindung ein Verfahren zur Hydrocyanierung, umfassend das Umsetzen
einer acyclischen, aliphatischen, monoethylenisch ungesättigten
Verbindung, worin die ethylenische Doppelbindung nicht mit irgendeiner
anderen olefinischen Gruppe in dem Molekül konjugiert ist, oder eine
monoethylenisch ungesättigte
Verbindung, worin die ethylenische Doppelbindung mit einer organischen
Ester-Gruppe konjugiert ist; mit einer Quelle für HCN in Gegenwart einer geträgerten Katalysatorzusammensetzung
der Formel (3):
worin sind:
Q ein beliebiger
organischer Rest, der ein OPX
2-Teil mit
dem Träger
bindet (Sup) worin der Träger
ein organisches Polymerharz ist;
X ein Alkoxid, Aryloxid, Alkyl
oder Aryl; und
M Nickel.
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Die
Erfindung gewährt
ferner die Hydrocyanierung diolefinischer Bindungen, umfassend das
Umsetzen einer acrylischen, aliphatischen, diolefinischen Verbindung
mit einer Quelle für
HCN in Gegenwart einer geträgerten
Katalysatorzusammensetzung der Formel (3):
worin sind:
Q ein beliebiger
organischer Rest, der ein OPX
2-Teil mit
dem Träger
bindet (Sup) worin der Träger
ein organisches Polymerharz ist;
X ein Alkoxid, Aryloxid, Alkyl
oder Aryl; und
M Nickel.
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Dieses
Verfahren kann entweder in flüssiger
Phase oder in Dampfphase ablaufen.
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DETAILLIERTE BESCHREIBUNG
DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORMEN
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Ein
Hauptziel der vorliegenden Erfindung ist die Schaffung von Katalysatoren
für eine
Reihe technisch bedeutender Reaktionen, gekennzeichnet durch die
Tatsache, dass diese Katalysatoren kovalent an einem unlöslichen
Träger
gebunden sind. Diese Katalysatoren sind darüber hinaus gekennzeichnet durch
die Tatsache, dass sie aus einem kovalent an einem unlöslichen
Träger
gebundenen, chelatbildenden Liganden bestehen. Der Chelat-Ligand
koordiniert katalytisch aktive Übergangsmetalle.
Die Vorteile dieses Verfahrens sind:
- • Diese Katalysatoren
sind unlöslich
und nicht flüchtig,
ermöglichen
eine leichte Abtrennung aus dem Reaktionsmedium durch Filtration
oder andere Maßnahmen
oder die Verwendung in Festbett-Durchflussreaktoren
unter Verwendung entweder von Flüssigphase-
oder Gasphase-Trägerströmen.
- • Die
chelatbildende Anordnung von Donatoratomen vermittelt den Katalysatoren
kommerzielle praktische Aktivität
und Selektivität.
Die hierin beschriebenen Chelate beruhen speziell auf Bisphosphit- Liganden, von denen
bekannt ist, dass lösliche
Derivate Katalysatoren mit deutlich verbesserten Reaktionsgeschwindigkeiten
und Selektivitäten
gegenüber
Monobisphosphit-Liganden ergeben.
- • Die
chelatbildende Anordnung von Donatoratomen führt zu einer sehr viel stärkeren Ligand/Metall-Wechselwirkung
und setzt damit die Möglichkeit
einer Metallauslaugung im größten Maße auf ein
Minimum herab.
- • Es
ist möglich,
methodisch den Abstand zwischen den chelatbildenden Atomen, die
sterische Umgebung dieser Atome und die elektronischen Eigenschaften
der Donatoratome zu verändern,
wodurch eine präzise Kontrolle
der Eigenschaften der Ligandenkoordination geboten wird, was wiederum
eine entscheidende Möglichkeit
für die
Optimierung des Katalysatorverhaltens bietet.
- • Die
chemische Umgebung in der unmittelbaren Nähe der katalytisch aktiven
Stelle ist in der gesamten festen Trägermatrix gleichförmig. Der
Katalysator wirkt daher als ein Katalysator vom Typ einer "einzigen aktiven
Stelle", was im
Gegensatz zu einem Ensemble unterschiedlicher Katalysatoren steht.
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Die
geträgerten
Bis(phosphor)-Liganden, die hierin beschrieben sind, lassen sich
als eine Komponente eines Katalysatorsystems für eine Reihe katalytischer
Prozesse verwenden, z.B. Hydrocyanierung, Hydrierung, Hydroformylierung,
Polymerisation, Isomerisierung, Hydrosilylierung, Carbonylierung,
Kreuzkopplung und doppelte Umsetzung. Die geträgerten Bis(phosphor)-Liganden,
die hierin beschrieben sind, bilden den Katalysator, wenn sie mit
einem katalytisch wirksamen Metall verbunden sind. Der resultierende
geträgerte
Katalysator bildet eine von dem Reaktionsmedium, den reagierenden
Substraten und Produkten separate Phase. Das Reaktionsmedium kann
aus einem flüssigen
Lösemittel
zusammengesetzt sein, dass die katalytische Reaktion, die von Interesse
ist, nicht stört
oder kann gasförmig
sein, z.B. ein inertes Trägergas
und gasförmige Reaktionsteilnehmer
und Produkte.
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Es
ist entdeckt worden, dass die geträgerten Bis(phosphor)-Liganden
der vorliegenden Erfindung besonders geeignet sind zur Verwendung
in der Hydrocyanierung ungesättigter
organischer Verbindungen in Verbindung mit einer Übergangsmetallverbindung,
wobei das Metall davon beispielsweise Nickel ist, Platin, Palladium
oder Cobalt. Von den für
die Hydrocyanierung verwendbaren Übergangsmetallen wird Nickel
besonders bevorzugt. Die Polymer-geträgerten Bis(phosphor)-Liganden
der vorliegenden Erfindung eignen sich auch zur Verwendung in der
Hydrierung und Hydrosilylierung von Doppelbindungen in Kombination
mit einem Übergangsmetall.
Besonders bevorzugt für
die Phosphin gestützte
Hydrierung und Hydrosilylierung ist Rhodium.
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BESCHREIBUNG
DES TRÄGERS
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Der
Träger
muss die folgenden Kriterien erfüllen:
- • Das
Material ist in organischen, wässrigen
oder anorganischen Lösemitteln
unlöslich.
Organische Polymerträger
sind in diesem Zusammenhang akzeptabel, jedoch müssen sie in der Regel vernetzt
sein.
- • Der
Träger
enthält
reaktionsfähige
aktive Stellen, die für
die kovalente Bindung organischer Fragmente benutzt werden können, die
eine Diol-Gruppe (entsprechend der nachfolgenden Beschreibung) oder
eine geschützte
Diol-Gruppe enthalten.
- • Die
reaktionsfähigen
aktiven Stellen sind isoliert, um ein zusätzliches Vernetzen während der
weiteren chemischen Umwandlungen zu verhindern.
- • Die
reaktionsfähigen
aktiven Stellen sind dem Reaktionsmedium ausgesetzt. Bei einem Polymerharz-Träger wird
dieses durch die Verwendung von Harzen erreicht, die in einem Reaktionslösemittel
aufquellen oder ausreichend porös
sind, um einen Transport des Reaktionsmediums durch die Polymermatrix
zu erlauben.
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Der
Begriff "fester
Träger" oder "Träger" (Sup) bezeichnet
ein Material mit einer starren oder halbstarren Oberfläche, das
Funktionalität
enthält
oder so derivatisiert werden kann, dass es eine Funktionalität enthält, die
kovalent eine Verbindung mit dessen Oberfläche verknüpft. Derartige Materialien
sind auf dem Gebiet gut bekannt und schließen beispielsweise ein: Polystyrol-Träger, Polyacrylamid-Träger, Polyethylenglykol-Träger und
dergleichen. Derartige Träger
haben bevorzugt die Form kleiner Kügelchen, Pellets, Scheibchen
oder andere konventionelle Formen, obgleich auch andere Formen verwendet
werden können.
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Die
in der vorliegenden Patentanmeldung beschriebenen Träger sind
funktionalisierte Polystyrolharze. Andere geeignete Polymere schließen Polyolefine
ein, Polyacrylate, Polymethacrylate und Copolymere davon, die den
allgemeinen Kriterien genügen,
wie sie vorstehend beschrieben wurden. Speziell sind Polystyrolharze verwendet
worden, wie sie üblicherweise
für die
Synthese in fester Phase verwendet werden. Diese speziellen Harze
sind mit 1% bis 10 Gew.-% Divinylbenzol vernetzt. Die Styrol-Reste sind in para-
oder meta-Stellungen substituiert. Es ist lediglich ein Teil der
Styrol-Reste substituiert, was im typischen Fall zu funktionellen
Gruppenbeladungen von näherungsweise
0,2 bis 2,0 mM pro Gramm Harz führt,
obgleich dieser Wert größer oder kleiner
sein kann.
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BESCHREIBUNG
UND HERSTELLUNG VON GETRÄGERTEN
DIOLEN
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Die
Aufgaben der vorliegenden Erfindung werden durch die Schaffung eines
an einem unlöslichen
organischen Polymerharz als Träger
(Sup) kovalent gebundenen chelatbildenden Liganden gelöst. Der
erste Schritt dieser Prozedur umfasst die Herstellung einer kovalent
an einen unlöslichen
Träger
gebundenen Diol-Gruppe, wie er mit Hilfe der folgenden Struktur
exemplifiziert wird:
worin Sup den unlöslichen
Träger
darstellt. Wie hierin verwendet, bedeutet Q einen beliebigen organischen Rest,
der den Diolteil mit dem Träger
verbindet. Beispielsweise kann Q aus 2 bis 50 Kohlenstoffatomen
zusätzlich
zu Heteroatomen bestehen, wie beispielsweise Stickstoff, Sauerstoff
und dergleichen. Q kann zusätzlich funktionelle
Gruppen enthalten, wie beispielsweise Ether, Acetal, Ketal, Ester,
Amid, Amin, Imin usw. sowie Kombinationen davon. Q kann auch gesättigte oder
ungesättigte
Kohlenstoff-Kohlenstoff-Bindungen
enthalten. Q kann symmetrisch sein, muss aber nicht symmetrisch
sein.
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Die
Zahl der in Q vorhandenen Atome und die zum Abtrennen der zwei OH-Teile
des Diols verwendet werden, ist in der Regel begrenzt auf zwischen
2 und 10, obgleich jede beliebige Zahl und Anordnung akzeptabel
ist, die schließlich
die Bildung eines chelatbildenden Ringes ermöglicht. Eine bevorzugte Zahl
sind 2 bis 5 Atome. Diese Atome können Kohlenstoff oder Heteroatome
sein, wie beispielsweise Sauerstoff und Stickstoff. Die Atome können ferner
eine Kettenstruktur oder cyclische Struktur aufweisen, wobei die
letztere gesättigt
sein kann, ungesättigt
oder z.B. aromatisch.
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Die
Herstellung von Materialien gemäß Formel
(1) der vorliegenden Erfindung folgt Methoden, wie sie dem Fachmann
auf dem Gebiet bekannt sind. Die Prozedur kann nur einen Reaktionsschritt
oder mehrfache Reaktionsschritte umfassen. Bevorzugte Verfahren
sind solche, die mit hoher Ausbeute und hoher Selektivität ablaufen
und kostengünstig
sind und einfach durchzuführen.
Beispielsweise wird in der Can. J. Chem. 1973, 51, 3756, eine Synthese
des Materials der Formel SD6 beschrieben. Diese Synthese erfolgt
in zwei Reaktionsschritten aus kostengünstigen Materialien und mit
hoher Ausbeute. Andere in dieser Erfindung beschriebene Materialien
sind zuvor in der Literatur nicht veröffentlicht worden, folgen jedoch
den Reaktionsschritten, die von löslichen Analogsubstanzen auf
Träger
bekannt sind, bei denen es sich nicht um Polymer handelt. Beispielsweise
liefert die Reaktion vom Benzaldehydpol-CHO auf Polymer-Träger, hergestellt
nach der in J. Polym. Sci. 1975, 13, 1951 und J. Polym. Sci., Polym.
Lett. 1965, 3, 505 beschriebenen Methode, mit Pentaerythrit ein
Diol SD1 auf Polymer-Träger.
Die analoge Reaktion von Benzaldehyd auf löslichem Non-Polymer-Träger mit
Pentaerythrit wurde in Org. Syn. Bd. 38, 65 beschrieben. Alternativ
für die
Reaktion von Aldehyd-pol-CHO auf Polymer-Träger mit Diethyltartrat, gefolgt
von einer Reduktion, zu der Klasse von Diolen SD2, 3, 4 auf Polymer-Träger. SD3
wird im J. Org. Chem., 1997, 62, 3126 beschrieben. Die analogen
Reaktionen der löslichen
Verbindungen auf Non-Polymer-Träger wurden
beschrieben in Helv. Chim. Acta 1983, 66, 2308 und J. Org. Chem.
1993, 58, 6182. Geträgerte
Alkylen-verbrückte
Bisarylalkohole lassen sich nach Methoden herstellen, wie sie aus
dem J. Chem. Soc., Perkin I, 1980, 1978–1985; Indian J. Chem. 1995,
34B, 6–11
und Chem. Ber. 1985, 118, 3588–3619
entnommen werden können.
Andere Beispiele können
mit Hilfe bekannter organischer Umwandlungen hergestellt werden,
wobei repräsentative
Strukturen nachfolgend dargestellt sind.
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BESCHREIBUNG UND HERSTELLUNG
VON POLYMER-GETRÄGERTEN
BIS(PHOSPHOR)-LIGANDEN
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Die
Polymer-geträgerten
Bis(phosphor)-Liganden lassen sich mit Hilfe einer Vielzahl von
Methoden darstellen, die auf dem Fachgebiet bekannt sind, siehe
hierzu beispielsweise die Beschreibungen in den WO 93/03839; US-P-4
769 498 und US-P-4 668 651. Im Allgemeinen umfasst die Umwandlung
die Reaktion eines Phosphorhalogenids und typischer Weise -Chlorids,
ohne jedoch darauf beschränkt
zu sein, mit dem Diol unter Erzeugung von P-O-Bindungen. Das Phosphorhalogenid
kann jede beliebige Verbindung des Typs PYnX3-n sein, worin Y = Halogenid, X = Alkoxid,
Aryloxid, Alkyl, Aryl und n = 3,2, oder 1 gelten. Die Phosphorhalogenide, die
in der vorliegenden Erfindung am ehesten verwendbar sind, sind solche,
worin Y = Cl; X = Alkoxid, Aryloxid, Alkyl oder Aryl und n = 1 gelten.
Die Gruppe X kann 1 bis 50 Kohlenstoffatome enthalten. Außerdem kann
sie auch wahlweise Heteroatome enthalten, wie beispielsweise Sauerstoff,
Stickstoff, Halogen und dergleichen, aber auch funktionelle Gruppen,
wie beispielsweise Ether, Alkohole, Ester, Amide sowie andere, die
Gruppen X können
unter Bildung einer cyclischen Struktur verknüpft sein, müssen dieses aber nicht. Der
PX2-Teil kann einen Ring bilden und X2 kann ein Di(alkoxid) sein, Di(aryloxid),
Di(alkyl) oder Di(aryl). Viele der Dialkylchlorphosphine und Diarylchlorphosphine
sind kommerziell verfügbar
oder lassen sich mit Hilfe von Methoden herstellen, die auf dem
Fachgebiet bekannt sind, beispielsweise in J. Am. Chem. Soc. 1994,
116, 9869. Phosphorchloridite lassen sich mit Hilfe einer Vielzahl
von Methoden herstellen, die auf dem Fachgebiet bekannt sind, siehe
hierzu beispielsweise die Beschreibungen in Polymer 1992, 33, 161;
Inorg. Syn. 1966, 8, 68; US-P-5 210 260, Z. Anor. Allg. Chem. 1986,
535, 221. Beispielsweise liefert die Reaktion von 2,2'-Biphenol mit Phosphortrichlorid
1,1'-Biphenyl-2,2'-diylphosphorchloridit.
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Die
Reaktion dieser Chlorphosphor-Reagenzien mit einem Material der
Formel 1 in Gegenwart einer Base liefert einen Polymer geträgerten Bis(phosphor)-Liganden,
wie er beispielsweise durch die nachfolgend gezeigte Struktur exemplifiziert
werden kann:
worin X und Q wie vorstehend
festgelegt sind. Andere Beispiele können mit Hilfe ähnlicher
Umwandlungen hergestellt werden, von denen repräsentative Strukturen ebenfalls
nachfolgend gezeigt sind:
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BESCHREIBUNG UND HERSTELLUNG
VON POLYMER-GETRÄGERTEN ÜBERGANGSMETALLKATALYSATOREN
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Die Übergangsmetallkatalysatoren,
die Gegenstand der vorliegenden Erfindung sind, sind festgelegt mit
Hilfe der nachfolgend gezeigten Formel:

worin X und Q wie vorstehend
festgelegt sind. M ist ein Übergangsmetall,
das katalytische Umwandlungen ausführen kann. M kann zusätzlich labile
Liganden enthalten, die entweder während der katalytischen Reaktion
verdrängt
werden oder aktiv in der katalytischen Umwandlung teilnehmen. In
diesem Zusammenhang kommt jedes beliebige Übergangsmetall in Frage. Die
bevorzugten Metalle sind solche, die Vertreter aus den Gruppen 8,
9 und 10 des Periodischen Systems der Elemente. Die katalytischen
Umwandlungen, die mit diesen Katalysatoren möglich sind, umfassen die Hydrocyanierung,
Hydroformylierung, Hydrierung, Hydrosilylierung, Kreuzkopplung,
Isomerisierung, Carbonylierung und doppelte Umsetzung, ohne auf
diese beschränkt
zu sein. Das am Meisten bevorzugte Metall für die Hydrocyanierung ist Nickel
und die bevorzugten Metalle für
die Hydrosilylierung, Hydrierung und Hydroformylierung sind Rhodium,
Cobalt, Iridium, Palladium und Platin, wobei Rhodium am Meisten
bevorzugt ist.
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Die
nullwertigen Nickel-Verbindungen, die für die Hydrocyanierung geeignet
sind, lassen sich herstellen oder erzeugen mit Hilfe der auf dem
Fachgebiet gut bekannten Methoden, wie sie beispielsweise beschrieben
wurden in den US-P-3 496 217; 3 631 191; 3 846 461; 3 847 959; und
3 903 120. Nullwertige Nickel-Verbindungen, die Liganden enthalten,
die durch Organophosphor-Liganden verdrängt werden können, sind
als Quelle für
nullwertiges Nickel bevorzugt. Zwei dieser bevorzugten nullwertigen
Nickel-Verbindungen
sind Ni(COD)2 (COD ist 1,5-Cyclooctadien)
und Ni{P(O-o-C6H4CH3)3}2(C2H4), die beide auf
dem Fachgebiet bekannt sind. Alternativ lassen sich zweiwertige
Nickel-Verbindungen mit einem reduzierenden Mittel kombinieren,
um als eine Quelle für
nullwertiges Nickel in der Reaktion zu fungieren. Geeignete zweiwertige
Nickel-Verbindungen schließen
Verbindungen der Formel NiY2 ein, worin
Y ein Halogenid ist, Carboxylat oder Acetylacetonat. Geeignete reduzierende
Mittel schließen
Metallborhydride ein, Metallaluminiumhydride, Metallalkyle, Li,
Na, K oder H2.
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Rhodium-Katalysatoren
die für
die Hydrierung und Hydrosilylierung geeignet sind, lassen sich mit
Hilfe von Methoden herstellen, die auf dem Fachgebiet gut bekannt
sind und beispielsweise beschrieben wurden in J. Amer. Chem. Soc.
1976, 98, 2134, J. Amer. Chem. 1977, 42, 1671, und J. Amer. Chem.
1973, 95, 8295. Beispielsweise sind einwertige Rhodium-Verbindungen,
die Liganden enthalten, die durch die geträgerten Organophosphor-Liganden
verdrängt
werden können,
eine bevorzugte Quelle für
einwertiges Rhodium. Beispiele für
derartige bevorzugte einwertige Rhodium-Verbindungen sind Rh(COD)2X (worin COD wie vorstehend festgelegt ist
und X ein negativ geladenes Gegenion ist, wie beispielsweise Halogenid,
BF4 –, PF6 –,
OTf (OTF = O3SCF3),
CIO4 –, und dergleichen),
Rh(PPh3)3Cl, und
Rh(CO)2(acac) (acac = Acetylacetonat).
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BESCHREIBUNG
KATALYTISCHER PROZESSE-HYDROCYANIERUNG VON DIOLEFINISCHEN VERBINDUNGEN
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Die
diolefinischen Verbindungen, die in der vorliegenden Untersuchung
als Reaktanten verwendet werden, schließen hauptsächlich konjugierte Diolefine
ein, die 4 bis 10 Kohlenstoffatome enthalten, wie beispielsweise
1,3-Butadien und cis- und trans-2,4-Hexadiene. Besonders bevorzugt
ist Butadien wegen seiner kommerziellen Bedeutung in der Herstellung
von Adiponitril. Andere geeignete diolefinische Verbindungen schließen diolefinische
Verbindungen ein, die mit Gruppen substituiert sind, welche den
Katalysator nicht desaktivieren, wie beispielsweise cis- und trans-1,3-Pentadiene.
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Die
folgenden Formeln I und II veranschaulichen geeignete repräsentative
diolefinische Ausgangsverbindungen und die Formeln III, IV und V
die aus 1,3-Butadien und HCN erhaltenen Produkte.
worin jedes von R
1 und R
2 unabhängig H ist
oder ein C
1-C
3-Alkyl.
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Es
ist leicht zu erkennen, dass die Verbindung I ein Spezialfall von
Formel II ist, worin jedes der R1 und R2 Wasserstoff ist.
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Die
Reaktion der Hydrocyanierung läßt sich
mit oder ohne ein Lösemittel
ausführen.
Das Lösemittel sollte
bei Raumtemperatur flüssig
sein und gegenüber
der ungesättigten
Verbindung und dem Katalysator inert sein. In der Regel sind diese
Lösemittel
Kohlenwasserstoffe, wie beispielsweise Benzol, Xylol, oder Nitrile,
wie beispielsweise Acetonitril, Benzonitril oder Adiponitril. Die
Reaktion kann auch mit den Reaktanten und Produkten ausgeführt werden,
die in der Gasphase vorliegen.
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Die
zur Anwendung gelangende exakte Temperatur hängt in bestimmtem Umfang von
dem speziellen, zur Anwendung gelangenden Katalysator ab, von der
speziellen ungesättigten
Verbindung, die verwendet wird, von der Flüchtigkeit der Reaktanten und
Produkte sowie von der gewünschten
Geschwindigkeit. Im Allgemeinen liegen die Temperaturen bei –25° bis 200°C, wobei
die Verwendung von Temperaturen von 0° bis 175°C der bevorzugte Bereich sind.
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Das
Molverhältnis
von ungesättigter
Verbindung zu Katalysator wird in der Regel variiert von etwa 10:1 bis
100.000:1 und bevorzugt 100:1 bis 5.000:1 ungesättigte Verbindung zu Katalysator
bei Chargenbetrieb. In einem kontinuierlichen Betrieb, wie beispielsweise
bei Anwendung eines Betriebs vom Typ des Festbettkatalysators kann
ein höherer
Anteil von Katalysator verwendet werden, wie beispielsweise 5:1
bis 100.000:1 und bevorzugt 100:1 bis 5.000:1 ungesättigte Verbindung
zu Katalysator.
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Das
Reaktionsgemisch wird vorzugsweise bei Verwendung eines flüssigen Reaktionsmediums
bewegt, wie beispielsweise durch Rühren oder Schütteln.
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Das
cyanierte Produkt kann mit Hilfe konventioneller Methoden gewonnen
werden, wie beispielsweise Auskristallisieren des Produktes aus
der Lösung
oder durch Destillation.
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Man
kann die 2-Alkyl-3-monoalkennitrile, die mit Hilfe der Hydrocyanierung
des Diolefins erzeugt werden, entweder abtrennen oder kontinuierlich
die Isomerisierung unter ähnlichen
Bedingungen fortsetzen.
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Der
Prozess der Hydrocyanierung kann auch in der Dampfphase ausgeführt werden,
worin eine acyclische, aliphatische diolefinische Verbindung und
vorzugsweise Butadien mit HCN in der Dampfphase umgesetzt werden.
Dieser Prozess ist ähnlich
demjenigen, wie er in den US-P-5 449 807 und 5 440 067 (beide von Druliner)
und der vorläufigen
US-Patentanmeldung mit Aktenzeichen Nr. 60/014 618, eingereicht
am 2. April, 1996 mit der Ausnahme beschrieben wurden, dass die
eingesetzten Katalysatoren die gleichen sind, wie sie in der vorliegenden
Erfindung beschrieben werden. Die Temperatur eines solchen Prozesses
in der Gasphase kann von etwa 135° bis
etwa 170°C
variieren.
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Die
geträgerten
Nickel-Katalysatoren der Formel 3(M=Ni(0)) werden in Röhrenreaktoren
geladen und eine gasförmige
diolefinische Verbindung, z.B. Butadien, und HCN kontinuierlich über die
festen Katalysatoren bei ausreichend hohen Temperaturen durchgeleitet,
um sowohl die Ausgangsmaterialien als auch die Reaktionsprodukte
in der Dampfphase zu halten. Der Temperaturbereich liegt in der
Regel von etwa 135° bis
etwa 300°C
und bevorzugt von etwa 145° bis
200°C. Die
Temperatur muss ausreichend hoch sein, um alle Reaktanten und Produkte
in der Dampfphase zu halten, jedoch niedrig genug, um eine Verschlechterung
des Katalysators zu verhindern. Die besonders bevorzugte Temperatur
hängt in
gewissem Maß von
dem zur Anwendung gelangenden Katalysator ab, von der diolefinischen
Verbindung, die eingesetzt wird, sowie von der gewünschten
Reaktionsgeschwindigkeit. Der Betriebsdruck ist nicht speziell entscheidend
und kann ohne weiteres 101,3 bis 1.013 KPa (1 bis 10 atm.) betragen.
Ein besonderer Vorteil wird nicht erzielt, wenn oberhalb der Obergrenze
dieses Druckbereiches gearbeitet wird.
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Die
HCN- und/oder diolefinischen Ausgangsmaterialien können als
unvermischter Dampf oder als eine vorerhitzte Lösung in einem Lösemittel,
wie beispielsweise Acetonitril oder Toluol, zugeführt werden.
Unter Atmosphärendruck
werden bei Verwendung von Stickstoffgas oder anderem inerten Gas
als Träger
im typischen Fall Temperaturen von etwa 140° bis 160°C angewendet. Stickstoff ist
wegen seiner geringen Kosten bevorzugt. Gasförmiger Sauerstoff, Wasserdampf
oder andere gasförmige
Substanzen, die mit HCN, dem Katalysator oder der diolefinischen
Ausgangsverbindung reagieren könnten,
sollten vermieden werden. Die Reaktionsprodukte sind bei Raumtemperatur
flüssig
und durch Kühlen
leicht zu gewinnen. Verzweigtes 2-Methyl-3-butennitril läßt sich
von linearem 3- und 4-Pentennitril durch Destillation abtrennen.
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BESCHREIBUNG
DER KATALYTISCHEN PROZESSE-HYDROCYANIERUNG VON MONOOLEFINISCHEN VERBINDUNGEN
-
Die
vorliegende Erfindung gewährt
auch ein Verfahren für
die Hydrocyanierung unter Beteiligung einer nicht konjugierten,
acyclischen, aliphatischen, monoethylenisch ungesättigten
Verbindung oder von 2-Pentennitril
oder eines Alkyl-2-pentenoats mit einer Quelle für HCN in Gegenwart einer Lewis-Säure als
Promotorkatalysatorzusammensetzung, die mit Hilfe der bereits beschriebenen
und mit Formel 3 gezeigten geträgerten Nickel-Katalysatoren
gebildet wird.
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Repräsentative,
ethylenisch ungesättigte
Verbindungen, die in dem Verfahren der vorliegenden Erfindung verwendbar
sind, werden in den Formeln VI oder VIII gezeigt, während die
entsprechenden Verbindungen mit endständigem Nitril, die hergestellt
werden, mit Hilfe der Formel VII bzw. IX veranschaulicht werden, worin
gleiche Bezugszeichen die gleiche Bedeutung haben.
worin
sind:
R
4 H, CN, CO
2R
5 oder Perfluoralkyl:
y eine ganze Zahl
von null bis 12;
x eine ganze Zahl von null bis 12, wenn R
4 H ist, CO
2R
5 oder Perfluoralkyl;
x eine ganze Zahl
von 1 bis 12, wenn R
4 CN ist; sowie
R
5 Alkyl.
-
Die
nicht konjugierten, acyclischen, aliphatischen monoolefinisch ungesättigten
Ausgangsmaterialien, die in der vorliegenden Erfindung verwendbar
sind, schließen
ungesättigte
organische Verbindungen ein, die 2 bis näherungsweise 30 Kohlenstoffatome
enthalten. Besonders bevorzugt sind das 3-Pentennitril und 4-Pentennitril.
In praktischer Hinsicht können,
wenn nicht konjugierte, acyclische, aliphatische, monoethylenisch
ungesättigte
Verbindungen gemäß der vorliegenden
Erfindung verwendet werden, bis zu etwa 10 Gewichtsprozent der monoethylenisch
ungesättigten
Verbindung in Form eines konjugierten Isomers vorliegen, das selbst einer
Hydrocyanierung unterliegen kann. Wenn beispielsweise 3-Pentennitril verwendet
wird, können
bis zu 10 Gewichtsprozent davon 2-Pentennitril sein. Wie hierin
verwendet wird, soll der Begriff "Pentennitril" identisch sein mit "Cyanobuten". Geeignete ungesättigte Verbindungen schließen unsubstituierte
Kohlenwasserstoffe sowie Kohlenwasserstoffe ein, die mit Gruppen
substituiert sind, die den Katalysator nicht angreifen, wie beispielsweise
Cyano. Diese ungesättigten
Verbindungen schließen
monoethylenisch ungesättigte
Verbindungen ein, die 2 bis 30 Kohlenstoffatome enthalten, wie beispielsweise
Ethylen, Propylen, Buten-1, Penten-2, Hexen-2, usw.; nicht konjugierte,
diethylenisch ungesättigte
Verbindungen, wie beispielsweise Allen; sowie substituierte Verbindungen,
wie beispielsweise 3-Pentennitril, 4-Pentennitril, Methylpent-3-enoat,
sowie ethylenisch ungesättigte
Verbindungen mit Perfluoralkyl-Substituenten, wie beispielsweise
CzF2z+1, worin z
eine ganze Zahl bis zu 20 ist. Die monoethylenisch ungesättigten
Verbindungen können
auch mit einer Ester-Gruppe konjugiert sein, wie beispielsweise
Methylpent-2-enoat.
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Die
olefinisch ungesättigten
Ausgangsverbindungen, die in der vorliegenden Erfindung verwendbar sind,
sowie die Produkte der Hydrocyanierung davon, sind solche, wie sie
vorstehend in den Formeln VI bis VIII gezeigt wurden. Solche der
Formel VI liefern endständige
Nitrile der Formel VII, während
solche der Formel VIII endständige
Nitrile der Formel IX liefern.
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Bevorzugt
sind nicht konjugierte lineare Alkene, nicht konjugierte lineare
Alkennitrile, nicht konjugierte lineare Alkenoate, lineare Alk-2-enoate
und Perfluoralkylethylene. Die am Meisten bevorzugten Substrate schließen ein:
3- und 4-Pentennitril, Alkyl-2-, 3- und 4-Pentenoate und CzF2z+1CH=CH2 (worin z 1 bis 12 beträgt).
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Die
bevorzugten Produkte sind endständige
Alkannitrile, lineare Dicyanoalkylene, lineare aliphatische Cyanoester
und 3-(Perfluoralkyl)propionitrile. Am Meisten bevorzugte Produkte
sind Adiponitril, Alkyl-5-cyanovalerat und CzF2z+1CH2CH2CN, worin z 1 bis 12 beträgt.
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Die
Hydrocyanierung monoolefinischer Verbindungen läßt sich ausführen, indem
ein Reaktionsapparat und bevorzugt ein Reaktionsapparat im kommerziellen
Maßstab
mit sämtlichen
Reaktanten beladen wird und beladen wird mit den Katalysatorkomponenten,
der ungesättigten
organischen Verbindung, dem Promotor und dem zu verwendenden Lösemittel
sowie dem Cyanwasserstoff, das langsam zugesetzt wird. HCN läßt sich
der Reaktion als Flüssigkeit
oder als Dampf zuführen,
wobei eine andere Methode darin besteht, dass der Reaktionsapparat
mit Katalysator, Promotor und dem zu verwendenden Lösemittel
beladen wird und die Beschickung sowohl der ungesättigten
organischen Verbindung als auch das HCN dem Reaktionsgemisch langsam
zugegeben werden. Das Molverhältnis
von ungesättigter
monoolefinischer Verbindung zu Katalysator wird in der Regel von
etwa 10:1 bis 2.000:1 variiert. Das Molverhältnis von Phosphor-Verbindung
zu Nickel liegt im Bereich von 0,5:1 bis 20:1.
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Vorzugsweise
wird das Reaktionsmedium bewegt, wie beispielsweise durch Rühren oder
Schütteln. Das
cyanierte Produkt kann mit Hilfe konventioneller Methoden gewonnen
werden, wie beispielsweise mit Hilfe der Destillation. Die Reaktion
läßt sich
chargenweise oder in kontinuierlicher Form ausführen.
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Die
Reaktion der Hydrocyanierung kann mit oder ohne ein Lösemittel
ausgeführt
werden. Das Lösemittel
sollte, sofern verwendet, bei der Reaktionstemperatur und – Druck
flüssig
sein und gegenüber
der ungesättigten
Verbindung und dem Katalysator inert sein. Dafür geeignete Lösemittel
schließen
Kohlenwasserstoffe ein, wie beispielsweise Benzol oder Xylol, sowie
Nitrile, wie beispielsweise Acetonitril oder Benzonitril. In einigen
Fällen
kann die ungesättigte
Verbindung, die hydrocyaniert werden soll, selbst als Lösemittel
dienen.
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Die
genaue Temperatur hängt
in einem gewissen Umfang von dem speziellen Katalysator ab, der
zur Anwendung gelangt, von der speziellen ungesättigten Verbindung, die verwendet
wird und von der gewünschten
Geschwindigkeit. Normalerweise lassen sich Temperaturen von –25° bis 200°C verwenden,
wobei ein Bereich von 0° bis
150°C bevorzugt
ist. Für
die Ausführung
der vorliegenden Erfindung ist Atmosphärendruck ausreichend, womit
ein Druck von etwa 50,6 bis 1.013 KPa (0,05 bis 10 atm.) bevorzugt
ist. Höhere
Drücke
bis zu 10.000 kPa oder mehr können
nach Erfordernis verwendet werden, wobei ein etwaiger Nutzen, der
dadurch erzielt werden könnte,
die erhöhten
Kosten eines solchen Betriebs jedoch nicht rechtfertigt.
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HCN
läßt sich
in die Reaktion als Dampf oder als Flüssigkeit zuführen. Als
eine Alternative kann als Quelle für HCN Cyanohydrin verwendet
werden. Siehe hierzu beispielsweise die US-P-3 655 723.
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Das
Verfahren der vorliegenden Erfindung wird in Gegenwart einer oder
mehrerer Lewissäure-Promotoren ausgeführt, die
sowohl auf die Aktivität
als auch auf die Selektivität
des Katalysatorsystems wirken. Der Promotor kann eine anorganische
oder metallorganische Verbindung sein, worin das Kation ausgewählt ist
aus Scandium, Titan, Vanadium, Chrom, Mangan, Eisen, Cobalt, Kupfer,
Zink, Bor, Aluminium, Yttrium, Zirconium, Niob, Molybdän, Cadmium,
Rhenium und Zinn. Beispiele schließen ein: ZnBR2,
Znl2, ZuCl2, ZnSO4, CuCl, CuCl, Cu(O3SCF3)2, CoCl2, Col2, Fel2, FeCl2, FeCl3, FeCl2(THF)2, TiCl4(THF)2, TiCl4, TiCl3, ClTi(OiPr)3, MnCl2, ScCl3, AlCl3, (C8H17)AlCl2, (C8H17)AlCl2, (iso-C4H9)2AlCl, Ph2AlCl, Ph2AlCl, ReCl5, ZrCl4, NbCl5, VCl3, CrCl2, MoCl5, YCl3, CdCl3, LaCl3, Er(O3SCF3)3, Yb(O2CCF3)3,
SmCl3, BPh3, TaCl5. Geeignete Promotoren wurden ferner beschrieben
in den US-P-3 496 217; 3 496 218; 4 774 353. Diese schließen Metallsalze
ein (wie beispielsweise ZnCl2, Col2, und SnCl2) und
metallorganische Verbindungen (wie beispielsweise RAlCl2,
R3SnO3SCF3, und R3B, worin
R eine Alkyl- oder
Aryl-Gruppe ist). Die US-P-4 874 884 wird beschrieben, wie synergistische Kombinationen
von Promotoren zur Erhöhung
der katalytischen Wirksamkeit des Katalysatorsystems gewählt werden
können.
Bevorzugte Promotoren sind: CdCl2, ZnCl2, B(C6H5)3, und (C6H5)3SnX, worin X =
CF3SO3, CH3C6H5SO3, oder (C6H5)3BCN gilt. Das
Molverhältnis
von Promotor zu Nickel, das in der Reaktion vorliegt, kann innerhalb
des Bereiches von 1:16 bis 50:1 betragen.
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BESCHREIBUNG
KATALYTISCHERPROZESSE-HYDRIERUNG
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Olefinische
Verbindungen des nachfolgend gezeigten Typs werden in das entsprechende
gesättigte Alkan
mit Hilfe der erfindungsgemäßen Katalysatoren
umgewandelt.
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R5, R6, R7 und
R8 stellen Wasserstoff oder Hydrocarbyl-Gruppen
mit bis zu 20 Kohlenstoffatomen dar. R5,
R6, R7 und R8 können
aromatisch oder gesättigt
sein und können
gleich oder verschieden sein.
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Der
Prozess der Hydrierung läßt sich
bei einer Temperatur von etwa Raumtemperatur, z.B. 20°C, bis zu
etwa 150°C
ausführen.
Ein bevorzugter Bereich liegt bei etwa 30° bis etwa 100°C. Der Wasserstoffdruck kann
von etwa 15 psia bis zu 2.000 psia variiert werden. Ein bevorzugter
Bereich liegt bei etwa 15 psia bis etwa 300 psia. Die Reaktionszeit
kann variieren und hängt
normalerweise von der Temperatur und dem Druck ab. Im Allgemeinen
sind die Reaktionen bei den bevorzugten Temperaturen und Drücken innerhalb
von 1 bis 10 Stunden beendet. Das bevorzugte Metall für die Hydrierung
von Kohlenstoff-Kohlenstoff-Doppelbindungen ist Rhodium, wobei jedoch
auch Ruthenium, Platin und Palladium ebenfalls verwendet werden
können.
Das Verhältnis
von Substrat zu Katalysator hängt
hauptsächlich
von der Reaktorkonfiguration ab, es kann jedoch im Bereich von 50:1
bis 50.000:1 liegen.
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BESCHREIBUNG KATALYTISCHER
PROZESSE-HYDROSILYLIERUNG
-
Ungesättigte Verbindungen
können
in Silane mit Hilfe der erfindungsgemäßen Katalysatoren umgewandelt
werden. Ketone, Alkene und Alkine können in Silane entsprechend
dem nachfolgend gezeigten Reaktionsschema umgewandelt werden:
-
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R9, R10, R11 und R12 stellen
Wasserstoff dar oder Hydrocarbyl-Gruppen mit bis zu 20 Kohlenstoffatomen.
R9, R10, R11 und R12 können aromatisch
oder gesättigt
sein und können
gleich oder verschieden sein. R13, R14 und R15 stellen
Wasserstoff dar, Hydrocarbyl- oder Alkoxy-Gruppen mit bis zu 20
Atomen. R13, R14 und
R15 können
aromatisch oder gesättigt
sein und können
gleich oder verschieden sein.
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Der
Prozess der Hydrosilylierung kann bei etwa 0°C bis etwa 150°C und vorzugsweise
im Bereich von etwa 20°C
bis 100°C
ausgeführt
werden. Das Verhältnis
von Substrat zu Olefin kann im Bereich von etwa 1:10 bis etwa 10:1
und vorzugsweise im Bereich von etwa 1:2 bis 2:1 liegen. Das bevorzugte
Metall für
die Phosphin-geförderte
Hydrosilylierung von Doppelbindungen ist Rhodium, wobei jedoch auch
Ruthenium, Platin und Palladium verwendet werden können. Das
Verhältnis
von Substrat zu Katalysator hängt
hauptsächlich
von der Reaktorkonfiguration ab, kann jedoch im Bereich von etwa
50:1 bis etwa 50.000:1 liegen.
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BEISPIELE
-
Die
folgenden nicht einschränkenden
Beispiele veranschaulichen die Erfindung weiter. Sofern nicht anders
angegeben, sind die Prozentangaben auf Gewicht bezogen.
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BEISPIEL
1
Geträgertes Diol
SD1
-
Es
wurden 10,2 g Pentaerythrit in einer minimalen Menge von Dimethylsulfoxid
aufgelöst
und sodann Toluol zugesetzt, bis die Lösung leicht getrübt wurde.
Anschließend
wurden 18,9 g des Polymergeträgerten Benzaldehydharzes
(hergestellt durch Oxidation von Merrifield's Harz, das kommerziell bei der Aldrich
Chemical Co., Milwaukee, WI oder bei Polymer Laboratories, Ltd.,
Shropshire, England verfügbar
ist) und einige wenige Kristalle von p-Toluolsulfonsäure zugesetzt.
Die Suspension wurde zum Refluxieren gebracht und das Kondensat
durch ein Bett von Molekularsieben in einem Soxhlet-Extraktionsapparat
geschickt, bevor es in den Reaktionskolben zurückgeführt wurde. Nach 12 Stunden
war die Suspension auf Raumtemperatur gekühlt und das Harz wurde durch
Filtration isoliert. Nach dem Waschen mit warmem 0,5% wässrigen
NaHCO3, MeOH und anschließend Hexan
wurde das Harz unter Vakuum getrocknet.
IR: O-H bei 3.400 cm–1;
vollständiger
Verlust von C=O bei 1.701 cm–1.
MAS13C{1H} NMR (CDCl3): δ 102,7 (Acetal-Kohlenstoff);
70,7 (Ring: OCH2);
65,3, 63,7 (axial, äquatorial CH2OH);
39,6 (quartärer
Kohlenstoff), zusätzlich
zum Polymer-Grundgerüst
und Ringresonanzen.
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BEISPIEL
2
Geträgerter Ligand
SL1
-
Es
wurden 1,0 g Harz-geträgertes
Diol SD1 in 15 ml Pyridin suspendiert. Unter Rühren wurden 0,97 g PPh2-Cl tropfenweise zugegeben. Nach 2,5 Tagen
wurde das Harz filtriert, mit 5 × 10 ml Pentan gewaschen und
anschließend
unter Vakuum getrocknet. MAS13C{1H} NMR (CDCl3): δ 102,7 (Acetal-Kohlenstoff); 70,3 (Ring:
OCH2);
70,0, 68,3 (axial, äquatorial CH2OP)
zusätzlich
zu dem Polymergrundgerüst
und Ring-Resonanzen.
MAS31P{1H} NMR (CDCl3):
114, 116 ppm.
-
BEISPIEL
3
Geträgerter Ligand
SL2
-
Es
wurden in ähnlicher
Weise wie in Beispiel 2 2,0 g SD1 in 15 ml Pyridin suspendiert.
Es wurden 4,4 g 1,1'-Biphenyl-2,2'-diylphosphorchloridit
(50 gew.%-ige Lösung
in Toluol) tropfenweise zugesetzt. Die resultierende Aufschlämmung wurde über Nacht
gerührt.
Das Harz wurde filtriert, mit 2 × 15 ml 50/50% CH2Cl2/Pentan gewaschen und anschließend mit
3 × 15
ml Pentan und sodann unter Vakuum getrocknet.
-
BEISPIEL
4
Geträgerter Ligand
SL3-1
-
Es
wurden in ähnlicher
Weise wie in Beispiel 2 2,0 g SD1 in 15 ml Pyridin suspendiert und
44 ml einer 0,2 m Lösung
Bis(2-isopropyl-5-methylphenyl)phosphorchloridit in Toluol tropfenweise
zugesetzt. Nach dem Rühren über Nacht
wurde das Harz filtriert, mit 3 × 10 ml 50/50 Pyridin/Pentan
und abschließend
mit 2 × 10
ml Pentan gewaschen und abschließend unter Vakuum getrocknet.
-
Es
wurde ein identischer Versuch unter Verwendung von 2% Divinylbenzol
mit vernetztem Harzträger ausgeführt, um
den geträgerten
Liganden SL3-2 zu ergeben.
31P{1H} (CDCl3): 134
ppm.
-
BEISPIEL
5
Geträgerter Ligand
SL4
-
In ähnlicher
Weise wie in Beispiel 2 wurden 4,20 g SD1 in 20 ml Pyridin suspendiert.
Es wurden 1,616 g 1,2-Phenylenphosphorchloridit bei Raumtemperatur
tropfenweise zugegeben. Die Mischung wurde sodann für 3 Tage
bei Raumtemperatur gerührt
und das resultierende Harz durch Filtration isoliert. Nach dem gründlichen
Waschen mit Pyridin und Pentan wurde dieses unter Vakuum getrocknet.
IR:
Verlust der O-H-Bande bei 3.400 cm–1.
-
BEISPIEL
6
Geträgerter Ligand
SL5
-
In ähnlicher
Weise wie in Beispiel 2 wurden 0,98 g SD1 in 15 ml Pyridin suspendiert
und dann 1,1 g Bis(1-naphthyl)phosphorchloridit zugesetzt. Die resultierende
Mischung wurde über
Nacht bei Raumtemperatur bewegt. Das Produkt wurde durch Filtration
aufgenommen und sodann mit CH2Cl2, THF (Tetrahydrofuran) und Pentan vor dem
Vakuumtrocknen gewaschen.
IR (KBr, cm–1):
Verlust der O-H-Bande bei 3.400 cm–1.
Elementaranalyse:
81,63% C, 6,98% H, 2,78% P.
-
BEISPIEL
7
Geträgerter Katalysator
SC1
-
Es
wurden 1,53 g geträgertes
Bis(phosphinit)-Harz SL1 in 20 ml Toluol suspendiert. Es wurde eine
Lösung
von 0,426 g Ni(COD)2 in 10 ml Toluol zugegeben,
wonach die Mischung in orange umschlug. Nach 3 Stunden wurde die
Aufschlämmung
filtriert, um ein orangefarbenes, mit Ni(COD)-beladenes Harz zu
ergeben, das (mit 5 × 15
ml Toluol, 2 × 15
ml Pentan) gewaschen und unter Vakuum getrocknet wurde.
-
Es
wurden 0,10 g des resultierenden Ni(COD)-geträgerten Harzes in 8 ml Toluol
suspendiert. Die Aufschlämmung
wurde sodann mit CO (1 atm) behandelt. Nach 3 Stunden schlug die
Farbe nach hellgelb um. Das Ni(CO)2-beladene
Harz wurde filtriert und die GC/MS Analyse des Filtrats zeigte das
Vorhandensein von 1,5-Cyclooctadien. Das Harz wurde mit Toluol gewaschen
und anschließend
mit Pentan und sodann Vakuum getrocknet.
IR: (cm–1,
KBr): 2.013, 1.956
-
BEISPIEL
8
Geträgerter Katalysator
SC2
-
Es
wurden 3,0 g des Bis(phosphinit)-Harzes SL1 in 60 ml THF suspendiert.
Es wurden 1,03 g RH(COD)2(O3SCF3) zugegeben. Die Mischung wurde über Nacht
bei Raumtemperatur geschüttelt.
Die GC-Analyse des Überstandes
zeigte das Vorhandensein von COD. Das jetzt orangefarbene RH(COD)(O3SCF3)-geladene Harz
wurde durch Filtration abgetrennt, mit 2 × 20 ml THF gewaschen und anschließend vakuumgetrocknet.
Ausbeute = 3,275 g.
Analyse: P, 0,83 Gew.-%; Rh, 1,91 Gew.-%.
-
Es
wurde eine geringe Menge des resultierenden RH(COD)(O3SCF3)-beladenen Harzes in THF suspendiert und
mit 1 atm. COPOLYMER behandelt. Die GC-Analyse des Überstandes
zeigte nach 30 Minuten das Vorhandensein von COD. Das Produkt wurde
durch Filtration isoliert und unter Vakuum getrocknet. Die IR (KBr)
zeigte eine starke Carbonyl-Absorption bei 2.002 cm–1,
kennzeichnend für
den geträgerten
Rhodiumcarbonyl-Komplex.
-
BEISPIEL
9
Geträgerter Katalysator
SC3
-
Es
wurden 0,50 g des Bis(phosphinit)-Harzes SL1 und 0,34 g Rh(PPh3)3Cl in eine Ampulle
eingewogen und anschließend
20 ml THF zugegeben. Die Suspension wurde über Nacht bei Raumtemperatur
geschüttelt.
Die weinrote Lösung
wurde filtriert, um einen orangefarbenen Feststoff zu ergeben. Der
Feststoff wurde mit THF gewaschen, bis die Waschlösungen farblos
blieben, und wurde sodann unter Vakuum getrocknet. Ausbeute = 0,452
g des orangefarbenen Chlorrhodiumtriphenylphosphin-beladenen Harzes
(L = PPh3), Katalysator SC3.
-
Der
Katalysator wurde mit Hilfe der Infrarotspektroskopie als das Rhodiumcarbonyl-Derivat
gekennzeichnet: 40 mg des resultierenden Chlorrhodiumtriphenylphosphin-beladenen
Harzes wurden in THF suspendiert und mit 1 atm. CO bei Raumtemperatur
behandelt. Nach 30 Minuten wurde das orangefarbene Harz abfiltriert,
mit THF gewaschen und unter Vakuum getrocknet. Das IR-Spektrum zeigte
eine starke Absorption bei 1.981 cm–1 in Übereinstimmung
mit der Bildung des Chlorrhodiumcarbonyl-beladenen Harzes (L = CO).
-
BEISPIEL
10
Geträgerter Katalysator
SC4
-
Das
Harz-geträgerte
Bis(phosphit) SL3 (1,048 g) wurde in 15 ml Toluol suspendiert und
eine Lösung von
0,243 g Ni(COD)2 zugegeben. Die Mischung
wurde bei Raumtemperatur für
2 Stunden gerührt.
Das resultierende dunkle Ni(COD)-beladene Harz wurde durch Filtration
abgetrennt, mit Toluol und Pentan gewaschen und anschließend unter
Vakuum getrocknet.
-
Es
wurden 100 mg des resultierenden Ni(COD)-beladenen Harzes in Toluol
suspendiert und mit 1 atm. CO behandelt. Nach 3 Stunden wurde das
Harz filtriert, mit Toluol und Hexan gewaschen und anschließend vakuumgetrocknet.
Die GC/MS-Analyse zeigte eine Freisetzung von COD. Die IR zeigte
Carbonyl-Absorptionen in Übereinstimmung
mit der Bildung von Ni(CO)2-beladenem Harz.
IR:
NiC-O bei 2.035, 1.984 cm–1.
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BEISPIEL
11
Geträgerter Katalysator
SC5
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Es
wurden 1,030 g des geträgerten
Liganden SL2 in ähnlicher
Weise mit 0,280 g Ni(COD)2 in Toluol behandelt,
um den Ni(COD)-geträgerten
Katalysator zu ergeben.
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Es
wurden 50 mg des dunkelbraunen resultierenden Ni(COD)-geträgerten Katalysators
mit CO für
2,5 Stunden bei 1 atm. behandelt. Nach Filtration und Waschen mit
Toluol und Pentan wurde das Ni(CO)2-geträgerte Harz
unter Vakuum getrocknet.
IR: 2.046, 1.987 cm–1
-
BEISPIEL
12
Geträgerter Katalysator
SC6
-
Dieser
Katalysator wurde aus geträgertem
Liganden SL4 und Ni(COD)2 hergestellt, gefolgt
von den nachfolgend beschriebenen Prozeduren.
-
BEISPIEL
13
Geträgerter Katalysator
SC7
-
Es
wurden näherungsweise
1,5 g des Bis(phosphit)-Harzes SL5 in 10 ml Toluol suspendiert und
mit 0,28 g Ni(COD)2 in einem Glassinterfilter
behandelt. Das Reaktionsgemisch wurde mit einem Spatel gerührt, bis
das Harz nach gelb umschlug, wonach das Reaktionsgemisch rasch filtriert
wurde. Das resultierende Harz wurde mit Toluol und Pentan gewaschen
und unter Vakuum getrocknet und lieferte einen gelben Feststoff.
-
Es
wurden 50 mg des resultierenden Ni(COD)2-beladenen
Harzes in 5 ml Toluol suspendiert und mit 1 atm. CO für 20 Minuten
behandelt. Das Ni(CO)2-beladene Produkt
wurde filtriert mit Aceton und Hexan gewaschen und anschließend unter
Vakuum getrocknet.
IR: (KBr, cm–1):
2.084 (schwach), 2.041, 1.986
-
-
Es
wurden 8,0 g des Polymer-geträgerten
Aldehydharzes (1% Divinylbenzol vernetzt), 3,3 g Diethyltartrat
und einigen Kristallen p-Toluolsulfonsäure in 50 ml Toluol vereint.
Die Mischung wurde für
18 Stunden refluxiert, wobei die kondensierten Dämpfe durch ein Molekularsiebbett
geleitet wurden, bevor sie in den Reaktionskolben zurückgeführt wurden.
Das Harz wurde durch Filtration aufgenommen, mit Aceton (4 × 15 ml), CH2Cl2 (4 × 15 ml),
Hexan (2 × 15
ml) und CH2Cl2 vor
der Vakuumtrocknung gewaschen.
IR: -CO2Et
bei 1.730 cm–1;
vollständiger
Verlust von Aldehyd C=O bei 1.701 cm–1.
-
Es
wurde ein identischer Versuch unter Verwendung von 2% vernetztem
Harz (86094-57) ausgeführt, um
ein derivatisiertes Harz mit einem identischen Infrarotspektrum
zu ergeben.
-
BEISPIEL
15
Geträgertes Diol
SD2
-
Es
wurden 7,3 g Polymer geträgerter
Diester vom Beispiel 14 in 100 ml wasserfreiem THF suspendiert und
anschließend
bis 0°C
gekühlt.
Es wurden 11,4 ml einer 3,0 m Lösung
von CH3MgBr in Diethylether tropfenweise
zugegeben. Die Mischung wurde bis Raumtemperatur angewärmt und
anschließend
bis 60°C
erhitzt. Nach 3,5 Stunden wurde die Mischung bis 0°C gekühlt und
sodann mit wässriger
HCl abgeschreckt. Das Produkt wurde durch Filtration aufgenommen,
mit H2O (3 × 15 ml), Aceton (3 × 15 ml)
und Diethylether (2 × 15
ml) gewaschen und abschließen
vakuumgetrocknet.
IR: O-H bei 3.400 cm–1;
vollständiger
Verlust der Ester-Bande bei 1.730 cm–1.
-
Es
wurde ein identischer Versuch unter Verwendung von 2% vernetztem
Harz ausgeführt,
um ein derivatisiertes Harz mit einem identischen Infrarotspektrum
zu liefern.
-
BEISPIEL
16
Geträgertes Ligand
SL6
-
Es
wurden 5.374 g geträgertes
Diol SD2 suspendiert in 50 ml Toluol und 15 ml Pyridin. Es wurden
8,04 g 1,1'-Biphenyl-2,2'diylphosphorchloridit
(50 gew.%-ige Lösung
Toluol) tropfenweise zugesetzt. Die Mischung wurde über Nacht
bei 60°C
erhitzt. Das Produkt wurde filtriert, mit Pyridin (2 × 15 ml),
Diethylether (3 × 15
ml) und Hexan (15 ml) vor dem Vakuumtrocknen gewaschen.
IR:
Vollständiger
Verlust der O-H-Bande bei 3.400 cm–1.
31P NMR (CDCl3):
153 ppm.
-
BEISPIEL
17
Geträgertes Katalysator
SC8
-
Es
wurden 1.087 g geträgerter
Ligand SL6 in 25 ml Toluol suspendiert und 0,29 g Ni(COD)2 zugegeben. Nach 3,5 Stunden wurde das Produkt
als ein brauner Feststoff abgetrennt und mit Toluol (4 × 10 ml)
und Pentan (2 × 10
ml) vor dem Vakuumtrocknen gewaschen.
-
Es
wurden 50 mg des geträgerten
Ni(COD)-Katalysators in 10 ml Toluol suspendiert und mit 1 atm. CO
für 15
Stunden bei Raumtemperatur behandelt. Das Harz wurde sodann filtriert
und mit Toluol (3 × 15
ml) und Hexan (2 × 5
ml) gewaschen. Der resultierende blassgraue Feststoff wurde sodann
unter Vakuum getrocknet.
IR (KBr, cm–1):
2.082 (schwach), 2.036, 1.977.
-
BEISPIEL
18
Geträgerter Ligand
SL7
-
Es
wurde Harz-geträgertes
Diol SD2 (5,0 g) in Pyridin/Toluol (3/1)-Mischung suspendiert. Sodann
wurden 3,82 g Bis(2-isopropyl-5-methylphenyl)phosphorchloridit tropfenweise
unter Rühren
bei Raumtemperatur zugegeben. Nach mehreren Stunden wurde das Harz
abfiltriert und mit Pyridin (4 × 25
ml), Diethylether (2 × 25
ml) und Pentan (2 × 25
ml) vor dem Vakuumtrocknen gewaschen.
IR: Vollständiger Verlust
der O-H-Bande.
-
BEISPIEL
19
Geträgerter Katalysator
SC9
-
Es
wurde Harz geträgerter
Ligand SL7 (1,235 g) in 15 ml Toluol suspendiert und 0,279 g Ni(COD)2 zugegeben. Die Mischung wurde für 2 Stunden
bei Raumtemperatur gerührt
und anschließend
filtriert. Der dunkle Feststoff wurde mit Toluol und Pentan gewaschen
und sodann vakuumgetrocknet.
-
Es
wurden 50 mg des resultierenden Ni(COD)-beladenen Katalysators in
10 ml Toluol gegeben und mit 1 atm. CO bei Raumtemperatur für 3 Tage
behandelt. Das Produkt wurde mit Hexan (4 × 10 ml) gewaschen und unter
Vakuum getrocknet.
IR: NiC-O bei 2.032 und 1.977 cm–1
-
BEISPIEL
20
Geträgertes Diol
SD3
-
Der
Harz geträgerte
Diester von Beispiel 14 (10,98 g) wurde in 50 ml THF bei 0°C suspendiert.
Unter Rühren
wurden 18,4 ml PhMgPr (3,0 m Lösung
in Diethylether) zugesetzt. Sobald die Zugabe beendet war, wurde
die Suspension allmählich
bis 60°C
erwärmt
und bei dieser Temperatur für
15 Stunden gehalten. Nach dem Kühlen
bis 0°C
wurde das Reaktionsgemisch mit verdünnter wässriger HCl abgeschreckt und
das Produkt durch Filtration aufgenommen. Nach dem Waschen mit H2O (5 × 25
ml), Aceton (5 × 25
ml) und Hexan (3 × 25 ml)
wurde dieses vakuumgetrocknet.
IR: O-H bei 3.400 cm–1;
vollständiger
Verlust der Ester-Bande C=O bei 1.730 cm–1.
-
BEISPIEL
21
Geträgerter Ligand
SL8
-
Es
wurde Harz-geträgertes
Diol SD3 (2,344 g) in 20 ml Pyridin/Toluol (1/1) suspendiert. Es
wurden 1,12 g PPh2-Cl tropfenweise zugegeben
und eine Wärmeentwicklung
festgestellt. Nach dem Rühren
für 3 Tage bei
Raumtemperatur wurde das Reaktionsgemisch über Nacht bis 80°C erhitzt.
Das Produkt wurde durch Filtration aufgenommen, mit Pyridin (3 × 15 ml)
und Pentan (3 × 15
ml) gewaschen und anschließend
unter Vakuum getrocknet.
IR: Verlust der O-H-Bande.
-
BEISPIEL
22
Geträgerter Ligand
SL9
-
Dieses
Material wurde in ähnlicher
Weise hergestellt und abgetrennt, indem 2,257 g geträgertes Diol SD3
und 2,44 g 1,1'-Biphenyl-2,2'-diylphosphorchloridit
(50 gew.%-ige Lösung
in Toluol) verwendet wurde.
IR: Verlust der O-H-Bande
-
BEISPIEL
23
Geträgerter Ligand
SL10
-
Dieses
Material wurde in ähnlicher
Weise hergestellt und abgetrennt, indem 2,250 g geträgertes Diol SD3
und 1,769 g Bis(2-isopropyl-5-methylphenyl)phosphorchloridit (als
eine Toluol-Lösung)
verwendet wurde.
IR: Verlust der O-H-Bande
-
BEISPIEL
24
Geträgerter Katalysator
SC10
-
Es
wurde Harz-geträgerter
Ligand SL8 (1,90 g) in 20 ml Toluol suspendiert und 0,445 g Ni(COD)2 zugegeben. Nach 3 Stunden wurde der Katalysator,
ein in Folge von etwas ausgefälltem
Ni-Metall nahezu schwarzer Feststoff, durch Filtration abgetrennt
und gründlich
mit Toluol, Pentan gewaschen und anschließend vakuumgetrocknet.
-
Es
wurden eine geringe Menge des resultierenden Katalysators in Toluol
suspendiert und mit CO (1 atm.) bei Raumtemperatur für 3 Stunden
behandelt. Das dunkelbraune Harz wurde durch Filtration abgetrennt, mit
Hexan gewaschen und unter Vakuum getrocknet.
IR: 2.067, 1.996
cm–1.
-
BEISPIEL
25
Geträgerter Katalysator
SC11
-
In ähnlicher
Weise wurde Harz geträgerter
Katalysator SC11 aus 1,50 g geträgertem
Liganden SL9 und 0,340 g Ni(COD)2 hergestellt,
um einen hellbraunen Feststoff zu ergeben.
-
Eine
Portion dieses Materials wurde in ähnlicher Weise mit CO in Toluol
behandelt, um ein beigefarbenen Feststoff zu ergeben.
IR: 2.083;
2.042; 2.006; 1.987 cm–1.
-
BEISPIEL
26
Geträgerter Katalysator
SC12
-
In ähnlicher
Weise wurde Harz geträgerter
Ligand SL10 (1,60 g) mit 0,32 g Ni(COD)3 in
20 ml Toluol behandelt. Die Aufbereitung lieferte den Ni(COD)-Katalysator
als einen braunen Feststoff.
-
Es
wurde eine geringe Menge dieses Materials mit CO in Toluol nach
der vorstehend beschriebenen Prozedur behandelt.
IR: 2.080;
2.035; 2.010; 1.980 cm–1.
-
BEISPIEL
27
Geträgertes Diol
SD4
-
Es
wurden 6,66 g des Harz-geträgerten
Diesters von Beispiel 14 in 60 ml THF, mit 34,3 ml einer 1,0 m Lösung LiBHEt3 in THF behandelt. Nach 5 Stunden bei Raumtemperatur
wurde das Reaktionsgemischt abgeschreckt (95% Ethanol oder Isopropanol)
und das resultierende Harz durch Filtration abgetrennt. Das Harz wurde
unter Vakuum nach dem Waschen mit Wasser, Alkohol und anschließend Diethylether
getrocknet.
IR: Bildung von O-H bei 3.400 cm–1;
vollständiger
Verlust der Ester-C=O-Bande bei 1.730 cm–1.
-
BEISPIEL
28
Geträgerter Ligand
SL11
-
Es
wurden 1,54 g Harz geträgertes
Diol SD4 in 10 ml Toluol suspendiert und 0,788 g 1,2-Phenylenphosphorchloridit
zugegeben, gefolgt von 1 ml Pyridin. Die Suspension wurde bei Raumtemperatur
für 3 Tage und
bei 40°C
für 1 Tag
gerührt.
Das Produkt wurde durch Filtration abgetrennt, mit 3 Portionen Pyridin
gewaschen und anschließend
mit Pentan und unter Vakuum getrocknet.
-
Der
entsprechende Ni(COD)-beladene Katalysator SC13 wurde in der üblichen
Weise aus geträgertem
Liganden SL11 hergestellt und als das geträgerte Dicarbonyl-Derivat charakterisiert.
IR
(KBr; cm–1):
2.091 (schwach), 2.055, 2.006.
-
-
Dieser
geträgerte
Benzylalkohol kann kommerziell erworben werden von der Novabiochem
Corp. LaJolla, California oder kann mit Hilfe der folgenden Methode
hergestellt werden. Es werden 10,33 g Polymer geträgertes Benzaldehydharz
in 100 ml THF suspendiert und bis 0°C gekühlt, Es werden 15,4 ml einer
1,0 m Lösung
LiBHEt3 in THF tropfenweise zugegeben. Die
Suspension wird bis Raumtemperatur erwärmt und für 1,5 Stunden gerührt. Das
Reaktionsgemisch wird durch Zugabe von Isopropanol abgeschreckt.
Das Harz wird durch Filtration abgetrennt, mit Isopropanol und Hexan
gewaschen und unter Vakuum getrocknet. Das Harz wird sodann in 20
ml EtOH suspendiert und mit wässriger
NaOH (0,6 g in 5 ml Wasser) und 15 ml 30%-iger H2O2 behandelt. Nach dem Rühren über Nacht bei Raumtemperatur
wird das Harz filtriert und mit Ethanol/wässriger HCl, Ethanal, Aceton,
Ether und Hexan gewaschen und sodann vakuumgetrocknet.
IR:
O-H bei 3.400 cm–1; vollständiger Verlust
C=O bei 1.701 cm–1.
-
BEISPIEL
30
Geträgertes Diol
SD5
-
Es
wurden 0,525 g Harz-geträgerter
Benzylalkohol in 15 ml THF suspendiert und sodann mit 0,236 g des
gezeigten Sulfoxyl-geschützten
Binaphtholsäurechlorids
behandelt. Das Sulfoxyl-geschützte
Binaphtholsäurechlorid
wurde durch oxidatives Kuppeln von 2-Naphthol mit 2-Hydroxy-3-naphthoesäure gefolgt
von einer Behandlung mit Thionylchlorid hergestellt. Diese Umwandlungen
sind dem Fachmann auf dem Gebiet gut bekannt. Die Mischung wurde
für 1 Tag
bei Raumtemperatur gerührt
und danach einen Tag bei 45°C.
Die Reaktion wurde mit H2O/Methanol abgeschreckt,
filtriert und das Harz mit Toluol, Aceton, Methanol, Wasser, Aceton und
Hexan vor der Vakuumtrocknung gewaschen.
IR: O-H bei 3.430
cm–1;
Ester C=O bei 1.729 cm–1.
-
BEISPIEL
31
Geträgerter Ligand
SL12
-
Das
Harz-geträgerte
Diol SD5 (1,80 g) wurde in 15 ml THF zusammen mit 1 ml Pyridin und
2,70 g 1,1'-Biphenyl-2,2'-diylphosphorchloridit
(50 gew.%-ige Lösung
in Toluol) suspendiert. Die Mischung wurde vor der Filtration über Nacht
bei 50°C
gerührt.
Das Produkt wurde mit CH2Cl2 (3 × 5 ml),
THF (3 × 5
ml), Toluol (3 × 5
ml) und Pentan (2 × 5
ml) vor dem Vakuumtrocknen gewaschen. Die IR zeigte einen nahezu
vollständigen Verlust
von O-H bei etwa 3.400 cm–1.
31P{1H} MAS NMR (CDCl3):
Breite Resonanzen bei δ 144,2
und 137,8, zusätzlich
zu einer nicht identifizierten Komponente bei δ 12,8.
-
BEISPIEL
32
Geträgerter Ligand
SL13
-
Es
wurde Harz SD5 (1,74 g) in 15 ml THF suspendiert. Dazu wurden 0,91
g 1,2-Phenylenphosphorchloridit
und 1 ml Pyridin gegeben und die Mischung über Nacht bei 50°C gerührt. Das
Harz wurde durch Filtration aufgenommen und mit aufeinander folgenden
Portionen von CH2Cl2,
THF, Toluol und Pentan vor der Vakuumtrocknung gewaschen.
31P{1H} MAS NMR (CDCl3): δ 130,6
(major), 127,0 (minor) zusätzlich
zu mehreren nicht identifizierten Resonanzen bei δ 74, 45 und
22 bis –20.
-
BEISPIEL
33
Geträgerter Katalysator
SC14
-
Der
Harz-geträgerter
Ligand SL12 (1,105 g) wurde in 8 ml Toluol suspendiert und anschließend in
0,19 g Ni(COD)2behandelt. Der schwarze Ni(COD)-
beladene Katalysator wurde durch Filtration abgetrennt, mit Toluol
und Pentan gewaschen und anschließend vakuumgetrocknet.
-
Es
wurden 0,1 g des Ni(COD)-beladenen Katalysators SC14 mit 1 atm.
CO in 5 ml Toluol für
30 Minuten behandelt. Der schwarze Feststoff wurde durch Filtration
abgetrennt und mit Aceton und Hexan vor dem Vakuumtrocknen gewaschen.
IR:
(KBr, cm–1):
2.083 (schwach); 2.047; 1.998.
-
BEISPIEL
34
Geträgerter Katalysator
SC15
-
Der
Harz-geträgerter
Ligand SL13 (1,02 g) wurde in 8 ml Toluol suspendiert und anschließend in
0,19 g Ni(COD)2 für 40 Minuten bei Raumtemperatur
behandelt. Der Ni(COD)-beladene Katalysator wurde filtriert und
mit Toluol und Pentan gewaschen, anschließend vakuumgetrocknet und ergab
einen schwarzen Feststoff.
-
Es
wurden 0,1 g des resultierenden Katalysators SC15 in 5 ml Toluol
suspendiert und mit 1 atm. CO behandelt und für 30 Minuten gerührt. Das
dunkelbraune Ni(CO)2-beladene Harz wurde
filtriert und sodann mit Aceton und Hexan vor der Vakuumtrocknung
gewaschen.
IR: (KBr, cm–1): 2.090 (schwach);
2.060; 2.012.
-
BEISPIEL
35
Geträgertes Diol
SD6
-
Dieses
geträgerte
Diol wurde nach einer Prozedur aus der Literatur in Can. J. Chem.,
1973, 51, 3756 hergestellt. Es wurden 18,8 g Merrifield-Harz in
50 ml Solketal suspendiert, das 4,70 g Natriumsalz von Solketal
enthielt. Die Mischung wurde über
Nacht bei 80°C
gerührt.
Das intermediäre
Ketal wurde durch Filtration aufgenommen und anschließend mit
Wasser (3 × 20
ml), Aceton (3 × 20
ml) und Hexan (3 × 20
ml) gewaschen.
IR: (KBr): C-O-C bei 1.151, 1.211, 1.249 cm–1.
13C{1H} MAS NMR (CDCl3): δ 110,1,
75,5, 74,6, 71,6, 67,7.
-
Das
geträgerte
Ketal wurde durch Suspension in 200 ml Dioxan mit einem Gehalt einer
geringen Menge an 10%-iger wässriger
HCl deprotektioniert. Die Mischung wurde über Nacht bei Raumtemperatur
gerührt. Die
Aufbereitung wurde durch Filtration vorgenommen, wonach ein Waschen
mit Wasser, Aceton und THF vor der Vakuumtrocknung folgte.
IR:
(KBr): Verlust von: C-O-C bei 1.156–1.249 cm–1;
Erzeugung von O-H bei 3.430 cm–1.
13C{1H} MAS NMR (CDCl3): δ 74,2, 72,2,
71,6, 64,8, zusätzlich
zu den Polymerresonanzen.
-
BEISPIEL
36
Geträgerter Ligand
SL14
-
Es
wurden 1,185 g geträgertes
Diolharz SD6 in 15 ml THF suspendiert. Es wurden 1,18 g 1,1'-Biphenyl-2,2'diylphosphorchloridit (50 gew.%-ige
Lösung
in Toluol) tropfenweise zugesetzt, gefolgt von 1,0 ml Pyridin. Die
resultierende Mischung wurde für
3 Tage bei Raumtemperatur gerührt.
Das Produkt wurde mit Hilfe der Filtration abgetrennt und anschließend mit
aufeinander folgenden Portionen von CH3CN,
CH2Cl2 und Pentan
gewaschen. Das Produkt wurde sodann vakuumgetrocknet.
IR (KBr):
Verschwinden von O-H bei 3.430 cm–1.
31P{1H} MAS NMR (CDCl3): δ 144,4,
138,3, zusätzlich
zu geringfügigen
Komponenten zwischen δ 25–7.
-
BEISPIEL
37
Geträgerter Ligand
SL15
-
Es
wurden 1,40 g des Harz-geträgerten
Diols SD6 in 15 ml THF suspendiert und anschließen mit 0,75 g 1,2-Phenylenphosphorchloridit
und 1 ml Pyridin behandelt. Die resultierende Mischung wurde für 3 Tage
bei Raumtemperatur gerührt.
Das Produkt wurde filtriert, mit CH2Cl2, Toluol und Pentan gewaschen und anschließend unter
Vakuum getrocknet.
IR (KBr): Verschwinden von O-H bei 3.430
cm–1.
31P{1H} MAS NMR (CDCl3): δ 144,2,
138,2.
-
BEISPIEL
38
Geträgerter Ligand
SL16
-
Es
wurden 1,40 g geträgertes
Diolharz SD6 in 15 ml THF suspendiert und anschließen mit
1,53 g Bis(2-isopropyl-5-methylphenyl)phosphorchloridit (als eine
Toluol-Lösung)
und 1 ml Pyridin behandelt. Die Mischung wurde für 3 Tage bei Raumtemperatur
gerührt.
Das Produkt wurde filtriert, gewaschen mit CH2Cl2 CH3CN und Pentan;
bevor es unter Vakuum getrocknet wurde.
IR (KBr): Verschwinden
von O-H bei 3.430 cm–1.
31P{1H} MAS NMR (CDCl3): δ 131,0, 128,6,
zusätzlich
zu mehreren geringfügigen
Komponenten in den Bereichen δ 134–127 und δ 25–0.
Elementaranalyse:
81,44% C, 7,83% H, 3,09% P.
-
BEISPIEL
39
Geträgerter Katalysator
SC16
-
Methode
1: Es wurden 0,55 g des mit Bis(phosphit)-geträgerten Harzes SL15 in 15 ml
Toluol in einer Glasnute suspendiert. Es wurde eine Toluol-Lösung von
0,19 Ni(COD)2 (1,5 val) zugegeben und die
Mischung mit einem Spatel gerührt.
Nach näherungsweise
1 Minute begann das Harz braun zu werden. Das Lösemittel wurde abfiltriert
und das Harz mit Toluol und Pentan vor dem Vakuumtrocknen gewaschen,
um den Katalysator als braunen Feststoff zu ergeben.
-
Es
wurde eine geringe Menge des resultierenden Ni(COD)-beladenen Katalysators
in 5 ml Toluol suspendiert und anschließend mit 1 atm. CO behandelt.
Nach 20 Minuten schlug das Harz in beige um. Das Harz wurde durch
Filtration aufgenommen, mit Aceton gewaschen und anschließend mit
Hexan, bevor es unter Vakuum getrocknet wurde.
IR: (KBr, cm–1):
2.089 (sehr schwach); 2.056; 2.004.
-
Methode
2: In einer kleinen Anpulle wurden 0,50 g des Bis(phosphit)-geträgerten Harzes
SL15 in 5 ml Toluol mit einem Gehalt von 0,18 g Ni(COD)2 suspendiert.
Die Mischung wurde für
20 Minuten gerührt,
während
dessen das Harz nach schwarz umschlug. Das Katalysator-Harz wurde
filtriert und sodann mit Toluol und Pentan vor der Vakuumtrocknung
gewaschen.
-
Es
wurde eine geringe Menge des Ni(COD)-beladenen Katalysators sodann
mit CO in der gleichen Weise behandelt, wie vorstehend beschrieben
wurde, um ein Ni(CO)2-beladenes Harz als
schwarzes Material zu ergeben.
IR: (KBr, cm–1):
Identisch mit dem nach Methode 1 abgeleiteten.
-
BEISPIEL
40
Geträgerter Katalysator
SC17
-
Methode
1: Es wurde die gleiche Methode, wie sie in Beispiel 39 als Methode
1 beschrieben wurde eingehalten, indem 0,46 g Harz SL14 und 0,144
g Ni(COD)2 verwendet wurden, um das Ni(COD)-beladene Katalysatorharz
als einen hellvioletten Feststoff zu ergeben.
-
Die
Behandlung mit CO nach der beschriebenen Methode lieferte das Ni(CO)2-beladene Harz als einen farblosen Feststoff.
IR:
(KBr, cm–1):
2.083 (sehr schwach), 2.042, 2.015 (Schulter), 1.988.
-
Methode
2: Es wurde die gleiche Prozedur eingehalten, wie sie für Beispiel
39 mit Methode 2 beschrieben wurde, indem 0,45 g Harz SL14 und 0,144
g Ni(COD)2 verwendet wurden, um das Ni(COD)-beladene Katalysatorharz
als einen dunkelbraunen Feststoff zu ergeben.
-
Die
Behandlung mit CO nach der beschriebenen Methode lieferte das Ni(CO)2-beladene Harz als einen dunkelbraunen Feststoff.
IR:
(KBr, cm–1):
Identisch mit dem, das mit Hilfe der Methode 1 erhalten wurde.
-
BEISPIEL
41
Geträgerter Katalysator
SC18
-
Methode
1: Es wurde die gleiche Prozedur, wie sie für Beispiel 39 mit Methode 1
beschrieben wurde eingehalten, indem 0,497 g Harz SL16 und 0,14
g Ni(COD)2 verwendet wurden, um das Ni(COD)-beladene Katalysatorharz
als einen braunen Feststoff zu ergeben.
-
Die
Behandlung mit CO nach der beschriebenen Methode lieferte das Ni(CO)2-beladene Harz als einen beigefarbenen Feststoff.
IR:
(KBr, cm–1):
2.080 (sehr schwach), 2.040, 1.988.
-
Methode
2: Es wurde die gleiche Prozedur, wie sie für Beispiel 39 mit der Methode
2 beschrieben wurde, eingehalten, indem 0,514 g Harz SL16 und 0,14
g Ni(COD)2 verwendet wurden, um das Ni(COD)-beladene Harz als
einen schwarzen Feststoff zu ergeben.
-
Die
Behandlung mit CO nach der beschriebenen Methode lieferte das Ni(CO)2-beladene Harz als einen schwarzen Feststoff.
IR:
(KBr, cm–1):
Identisch mit dem, das nach der Methode 1 erhalten wurde.
-
-
Beispiel 42-1, x = 3,
geträgertes
diol SD7
-
Es
wurden 2,33 g des gezeigten Binaphtholesters (x = 3) in DMF aufgelöst. Es wurden
0,39 g (2,7 val) NaH zugesetzt, um eine Gasentwicklung und eine
orangefarbene Lösung
zu erhalten. Nach 20 min bei Raumtemperatur wurde die Lösung mit
4,0 g Merrifield's
Harz (4,8 mM CH2Cl) behandelt. Die Mischung
wurde über Nacht
bei 98°C
gerührt.
Das resultierende Harz wurde durch Filtration isoliert und anschließend mit
95% EtOH, Aceton, THF, Toluol und Hexan vor dem Trocknen unter Vakuum
gewaschen.
IR: (KBr, cm–1): 3.441 und 3.223
(O-H), 1.685 (C=O).
-
Beispiel 42-2, x = 4,
geträgertes
diol SD8
-
In ähnlicher
Weise wurden 5,83 g Binaphtholmonoester (x = 4), 0,94 g NaH und
9,6 g Merrifield's
Harz in 30 ml DMF umgesetzt. Nach Erhitzen bei 80°C über Nacht
wurde das Harz isoliert und nach der vorstehend beschriebenen Methode
gespült.
IR
(KBr, cm–1):
3.583, 3.419 und 3.223 (O-H), 1.674 (C=O).
-
Beispiel 42-3, x = 2,
geträgertes
diol SD9
-
Dieses
Harz wurde in ähnlicher
Weise hergestellt und isoliert aus 1,20 g des Binaphtholmonoesters
(x = 2), 0,22 g NaH und 2,4 g Merriefield's Harz.
IR (KBr, cm–1):
3.451, 1.690 (C=O).
-
-
Das
nachfolgende Beispiel ist ein allgemeines Beispiel für die Synthese
dieser Klasse von geträgerten Bis(phosphit)-Liganden
und Katalysatoren. Beispiele für
geträgerte
Liganden und Katalysatoren, die mit Hilfe dieses generischen Weges
hergestellt werden, sind in Tabelle 1 gegeben.
-
Beispiel 43-1, x = 4,
X2 = 1,1'-Bisphenoxy.
-
Das
Binaphthol-geträgerte
Harz SD8 aus Beispiel 42-2 (2,0 g) wurde in 10 ml THF, 3 ml Pyridin
suspendiert und 2,5 g einer 50 gew.%-igen Lösung von 1,1'-Biphenyl-2,2'-diylphosphorchloridit
in Toluol zugegeben. Das gelbe Harz entfernte sich sofort. Die Mischung
wurde über
Nacht bei Raumtemperatur gerührt
und anschließend
durch Filtration und Waschen des Harzes mit Pyridin, THF und Pentan
aufbereitet. Der hellgelbe geträgerte
Ligand SL17 wurde unter Vakuum getrocknet.
-
Die
Ni(COD)-beladenen Katalysatoren wurden hergestellt und analysiert
wie die Ni(CO)2-Derivate nach den in den vorangegangenen
Beispielen beschriebenen Methoden.
-
-
BEISPIEL
44
Geträgertes Diol
SD10
-
Das
in Beispiel 30 gezeigte Sulfoxyl-geschützte Binaphtholsäurechlorid
(5,9 g, 15 mM) wurde in 150 ml wasserfreiem DMF aufgelöst. Das
kommerziell verfügbare
Benzylaminharz (6,1 g, 6 mM) von der Novabiochem Corp. und danach
Diisopropylethylamin (DIEA) (26 ml, 150 mM) wurden zugegeben. Die
Mischung wurde auf einem "Rotovap" über Nacht unter Ausschluss
von Luft bewegt. Dem Reaktionsgemisch wurde Wasser (4 ml, 220 mM)
zugegeben und die Suspension für
weitere 3 Stunden rotiert. Das Harz wurde filtriert und vor dem
Vakuumtrocknen mit DMF und anschließend mit CH2Cl2 und Hexanen gründlich gewaschen.
IR (KBr):
OH und NH bei 3.422 cm–1 (br) und 3.535 cm–1 (Schulter),
Amid bei 1.652 cm–1
-
BEISPIEL
45
Geträgertes Diol
SD11
-
Es
wurde die gleiche Prozedur eingesetzt, wie sie in Beispiel 44 beschrieben
wurde, jedoch mit 10 g (6,9 mM) kommerziell verfügbaren Wangharz (von Advanced
Chemtech, Louisville, KY), 8,2 g (20,7 mM) des in Beispiel 2 dargestellten
Sulfoxyl-geschützten
Binaphtholsäurechlorids
und 36 ml DIEA.
IR (KBr): OH bei 3.443 cm–1 (br)
Ester bei 1.678 cm–1 (s).
-
BEISPIEL
46
Geträgertes Diol
SD12
-
Es
wurde die gleiche Prozedur angewendet, wie sie in Beispiel 44 beschrieben
wurde, jedoch mit 6 g (7 mM) Harz-geträgerten Benzylalkohol, 8,3 g
(21 mM) Sulfoxyl-geschützten
Binaphtholsäurechlorid
und 6,1 ml DIEA.
IR (KBr): OH bei 3.448 cm–1 (br)
und 3.247 cm–1 (br),
Ester bei 1.740 cm–1 (m).
-
BEISPIEL
47
Geträgertes Diol
SD13
-
Das
in Beispiel 1 beschriebene Harz-geträgerte Benzaldehyd (407 mg,
0,5 mM) 2-Naphthol (576 mg, 2 mM), Eisessig (5 ml), CHCl3 (1 ml) und Salzsäure (0,5 ml) wurden mit einem
Vortexierapparat für
5 Tage gemischt. Das Produkt wurde filtriert, mit wässrigem
THF und anschließend
mit THF gründlich
vor dem Vakuumtrocknen gewaschen.
-
BEISPIEL
48
Geträgertes Diol
SD14
-
Es
wurden 2,4-Dimethylphenol (6,95 ml, 57,6 mM) und Harz-geträgertes Benzaldehyd
(5,85 g, 7,2 mM) in eine eiskalte wässrige Schwefelsäurelösung (H2SO4: 15 ml, H2O 12 ml) gegeben. Das Reaktionsgemisch wurde
geschüttelt,
bis im IR-Spektrum kein Ausgangsmaterial beobachtet werden konnte.
Das Harz wurde durch Filtration aufgenommen, mit wässrigem
Aceton, wässrigem
THF und gründlich
mit THF vor dem Vakuumtrocknen gewaschen.
IR (KBr): OH bei
3.444 cm–1 (br,
s).
-
BEISPIEL
49
Geträgerter Ligand
SL23
-
Es
wurde DIEA (1,7 ml, 10 mM) der Suspension zugegeben, die das Harz
geträgerte
Diol SD10 (1,33 g, 1,0 mM), 2,0 g (4,0 mM) 1,1'-Biphenyl-2,2'-diylphosphorchloridit (50 Gew.-% in
Toluol) und 10 ml wasserfreies Toluol enthielt. Die resultierende
Mischung wurde bei Raumtemperatur über Nacht vortexiert. Das braune Produkt
wurde filtriert, mit Toluol, DMF, CH2Cl2 Hexanen gewaschen und vakuumgetrocknet,
um einen flockigen Feststoff zurückzulassen.
IR
(KBr): NH bei 3.433 cm–1 (m), Amid bei 1.659
cm–1 (s)
Elementaranalyse:
C% 83,27, H% 6,61, N% 1,06, P% 2,12
-
BEISPIEL
50
Geträgerter Ligand
SL24
-
Der
Ligand wurde nach der gleichen Prozedur wie in Beispiel 49 hergestellt,
indem 1,46 g (4,0 mM) Bis(2-isopropyl-5-methylphenyl)phosphorchloridit
verwendet wurden.
IR (KBr); NH bei 3.431 cm–1 (m),
Amid bei 1.666 cm–1 (s)
Elementaranalyse:
C% 84,01, H% 7,07, N% 1,25, P% 1,53
-
BEISPIEL
51
Geträgerter Ligand
SL25
-
Dieses
Produkt wurde synthetisch nach der Prozedur hergestellt, die für Beispiel
49 beschrieben wurde, indem 1,34 g Bis(2-isopropylphenyl)phosphorchloridit
und die gleichen Mengen an Harz, DIEA und Toluol verwendet wurden.
IR
(KBr): NH bei 3.432 cm–1 (s), Amid bei 1.656
cm–1 (s)
Elementaranalyse:
C% 83,25, H% 6,97, N% 1,30, P% 1,56
-
BEISPIEL
52
Geträgerter Ligand
SL26
-
Es
wurde die gleiche Prozedur befolgt, wie sie für Beispiel 49 beschrieben wurde,
indem 0,718 g (4 mM) Chlordiphenylphosphin verwendet wurden.
IR
(KBr): NH bei 3.422 cm–1 (s), Amid bei 1.656
cm–1 (s)
Elementaranalyse:
C% 85,94; H% 6,57, N% 1,28, P% 2,01
-
BEISPIEL
53
Geträgerter Ligand
SL27
-
Dieser
Ligand wurde synthetisch nach der gleichen Prozedur wie für Beispiel
49 hergestellt, indem 698 mg (4,0 mM) 1,2-Phenylenphosphorchloridit
verwendet wurden.
IR (KBr): NH bei 3.437 cm–1 (m),
Amid bei 1.667 cm–1 (s)
Elementaranalyse:
C% 82,24, H% 6,26, N% 1,19, P% 2,54
-
BEISPIEL
54
Geträgerter Ligand
SL28
-
Dieses
Produkt wurde nach der gleichen Prozedur erhalten, wie sie für Beispiel
49 beschrieben wurde, indem 2,17 g (1,0 mM) Harz-geträgertes Diol
SD11, 2 g 1,1'-Biphenyl-2,2'-diylphosphorchloridit
(50 Gew.-% in Toluol, 4,0 mM), 1,7 g (10 mM DIEA und 15 ml wasserfreies
Toluol verwendet wurden.
IR (KBr): 1.743 cm–1 (vs),
1.680 cm–1 (m)
Elementaranalyse:
C% 86,34, H% 7,00, P% 0,77
-
BEISPIEL
55
Geträgerter Ligand
SL29
-
Diese
Verbindung wurde nach der Prozedur hergestellt, die für Beispiel
49 beschrieben wurde, indem 2,17 g (1,0 mM)-geträgertes Diol SD11, 884 mg (4,0
mM) Chlordiphenylphosphin, 1,7 ml (10 mM) DIEA und 15 ml Toluol
verwendet wurden.
IR (KBr): 1.744 cm–1 (m),
1.680 cm–1 (s)
Elementaranalyse:
C% 86,55, H% 6,85, P% 0,59
-
BEISPIEL
56
Geträgerter Ligand
SL30
-
Es
wurde die gleiche Prozedur befolgt, wie sie für Beispiel 49 beschrieben wurde,
indem 2,17 g (1,0 mM) des Harzes SD11, 1,46 g (4,0 mM) Bis(2-isopropyl-5-methylphenyl)phosphorchloridit,
1,7 ml (10 mM) DIEA und 15 ml Toluol verwendet wurden.
IR (KBr):
1.744 cm–1 (vs),
1.680 cm–1 (m)
Elementaranalyse:
C% 85,49, H% 7,04, P% 0,64
-
BEISPIEL
57
Geträgerter Ligand
SL31
-
Es
wurde die gleiche Prozedur befolgt, wie sie für Beispiel 49 beschrieben wurde,
indem 2,17 g (1,0 mM) geträgertes
Diol SD11, 1,34 g (4,0 mM) Bis(2-isopropylphenyl)phosphorchloridit,
1,7 ml (10 mM) DIEA und 15 ml Toluol verwendet wurden.
IR (KBr):
1.722 cm–1 (w),
1.678 cm–1 (m)
Elementaranalyse:
C% 86,51, H% 7,12, P% 0,42
-
BEISPIEL
58
Geträgerter Ligand
SL32
-
Dieser
Ligand wurde nach der gleichen Prozedur hergestellt, wie sie für Beispiel
49 beschrieben wurde, indem 2,17 g (1,0 mM) geträgertes Diol SD11, 1,41 g (4,0
mM) Bis(1-naphtyl)phosphorchloridit, 1,7 ml (10 mM) DIEA und 14
ml Toluol verwendet wurden.
IR (KBr): 1.726 cm–1 (m),
1.674 cm–1 (w)
Elementaranalyse:
C% 84,97, H% 8,23, P% 0,55
-
BEISPIEL
59
Geträgerter Ligand
SL33
-
Es
wurde die gleichen Prozedur befolgt, wie sie für Beispiel 49 beschrieben wurde,
indem 2,17 g (1,0 mM) Harz geträgertes
Diol SD11, 884 g (4,0 mM) 1,2-Phenylenphosphorchloridit, 1,7 ml
(10 mM) DIEA und 14 ml Toluol verwendet wurden.
IR (KBr): 1.726
cm–1 (m),
1.674 cm–1 (w)
Elementaranalyse:
C% 85,15, H% 6,57, P% 0,51
-
BEISPIEL
60
Geträgerter Ligand
SL34
-
Der
Ligand wurde nach der gleichen Prozedur hergestellt, wie sie für Beispiel
49 beschrieben wurde, indem 1,17 g (1,0 mM) geträgertes Diol SD12, 2 g (50 Gew.-%
in Toluol) (4,0 mM) 1,1'-Biphenyl-2,2'-diylphosphorchloridit,
1,7 g (10 mM) DIEA und 10 ml Toluol verwendet wurden.
IR (KBr):
1.742 cm–1 (vs),
1.680 cm–1 (m)
Elementaranalyse:
C% 84,69, H% 6,51, P% 1,03
-
BEISPIEL
61
Geträgerter Ligand
SL35
-
Es
wurde die gleichen Prozedur befolgt, wie sie für Beispiel 49 beschrieben wurde,
indem 1,17 g (1,0 mM) geträgertes
Diol SD12, 884 g (4,0 mM) ClPPh2, 1,7 ml
(10 mM) DIEA und 10 ml Toluol verwendet wurden.
IR (KBr): 1.741
cm–1 (vs)
Elementaranalyse:
C% 85,45, H% 6,74, P% 1,14
-
BEISPIEL
62
Geträgerter Ligand
SL36
-
Dieses
Produkt wurde synthetisch nach der gleichen Prozedur wie für Beispiel
49 hergestellt, indem 2,35 g (2,0 mM) des Harz geträgerten Diols
SD12, 2,91 g (8 mM) Bis(2-isopropyl-5-methylphenyl)phosphorchloridit, 3,4
ml (10 mM) DIEA und 20 ml Toluol verwendet wurden.
IR (KBr):
1.741 cm–1 (vs),
1.684 cm–1 (w)
Elementaranalyse:
C% 84,62, H% 6,92, P% 0,79
-
BEISPIEL
63
Geträgerter Ligand
SL37
-
Es
wurde die gleichen Prozedur befolgt, wie sie für Beispiel 49 beschrieben wurde,
indem 2,17 g (2,0 mM) geträgerten
Diols SD13, 2,91 g (8 mM) Bis(2-isopropyl-5-methylphenyl)phosphorchloridit,
3,4 ml (10 mM) DIEA und 10 ml Toluol verwendet wurden.
Elementaranalyse:
C% 90,4, H% 7,26, P% 0,61
-
BEISPIEL
64
Geträgerter Ligand
SL38
-
Es
wurde die gleichen Prozedur befolgt, wie sie für Beispiel 49 beschrieben wurde,
indem 2,17 g (2,0 mM) des Harzes SD13, 2,69 g (8 mM) Bis(2-isopropylphenyl)phosphorchloridit,
3,4 ml (10 mM) DIEA und 10 ml Toluol verwendet wurden.
Elementaranalyse:
C% 90,10, H% 7,15, P% 0,48
-
BEISPIEL
65
Geträgerter Ligand
SL39
-
Der
Ligand wurde nach der gleichen Prozedur hergestellt, wie sie für Beispiel
49 beschrieben wurde, indem 2,17 g (2,0 mM) des Harzes SD13, 2 g
1,1'-Biphenyl-2,2'-diylphosphochloridit
(50 gew.%-ige Lösung in Toluol,
8,0 mM), 3,4 ml (10 mM) DIEA und 20 ml Toluol verwendet wurden.
Elementaranalyse:
C% 90,28, H% 6,97, P% 0,54
-
BEISPIEL
66
Geträgerter Ligand
SL40
-
Es
wurde die gleichen Prozedur befolgt, wie sie für Beispiel 49 beschrieben wurde,
indem 1,09 g (1,0 mM) des Harzes SD13, 0,7 g (4,0 mM) 1,2-Phenylenphosphochloridit,
1,7 ml (10 mM) DIEA und 10 ml Toluol verwendet wurden.
Elementaranalyse:
C% 89,82, H% 6,35, P% 1,19
-
BEISPIEL
67
Geträgerter Ligand
SL41
-
Dieses
Produkt wurde nach der gleichen Prozedur erhalten, wie sie für Beispiel
49 beschrieben wurde, indem 2,17 g (2,0 mM) des Harzes SD13, 1,77
g (8 mM) PPH2-Cl, 3,4 ml (10 mM) DIEA und
10 ml Toluol verwendet wurden.
Elementaranalyse: C% 89,90,
H% 7,46, P% 0,81
-
BEISPIEL
68
Geträgerter Ligand
SL42
-
Es
wurde die gleichen Prozedur befolgt, wie sie für Beispiel 49 beschrieben wurde,
indem 2,17 g (2,0 mM) des Harzes SD13, 2,82 g (8 mM) Bis(1-naphthyl)phosphorchloridit,
3,4 ml (10 mM) DIEA und 20 ml Toluol verwendet wurden.
Elementaranalyse:
C% 90,34, H% 7,38, P% 0,43
-
BEISPIEL
69
Geträgerter Ligand
SL43
-
Es
wurde die gleichen Prozedur befolgt, wie sie für Beispiel 49 beschrieben wurde,
indem 1,79 g (1,35 mM) Harz geträgertes
Diol SD10, 1,9 g (5,4 mM) Bis(1-naphthyl)phosphorchloridit, 2,3
ml (10 mM) DIEA und 15 ml Toluol verwendet wurden.
IR (KBr):
NH bei 3.436 cm–1 (m), Amid bei 1.668
cm–1 (s)
Elementaranalyse:
C% 83,99, H% 6,65, N% 1,22, P% 1,60
-
BEISPIEL
70
Geträgerter Ligand
SL44
-
Es
wurde die gleichen Prozedur befolgt, wie sie für Beispiel 49 beschrieben wurde,
indem 2,35 g (2,0 mM) Harz geträgertes
Diol SD12, 2,69 g (8,0 mM) Bis(2-isopropylphenyl)phosphorchloridit,
3,4 ml (10 mM) DIEA und 20 ml Toluol verwendet wurden.
IR (KBr):
1.738 cm–1 (s),
1.676 cm–1 (s)
Elementaranalyse:
C% 83,78, H% 6,49, P% 1,00
-
BEISPIEL
71
Geträgerter Ligand
SL45
-
Es
wurde die gleichen Prozedur befolgt, wie sie für Beispiel 49 beschrieben wurde,
indem 2,35 g (2,0 mM) Harz SD12, 2,69 g (8,0 mM) 1,2-Phenylenphosphorchloridit,
3,4 ml (10 mM) DIEA und 20 ml Toluol verwendet wurden.
IR (KBr):
1.739 cm–1 (s),
1.656 cm–1 (s)
Elementaranalyse:
C% 83,00, H% 6,26, P% 1,70
-
BEISPIEL
72
Geträgerter Ligand
SL45
-
Es
wurde die gleichen Prozedur befolgt, wie sie für Beispiel E90113-16 beschrieben
wurde, indem 2,35 g (2,0 mM) Harz SD12, 2,82 g (8,0 mM) Bis(1-naphthyl)phosphorchloridit,
3,4 ml (10 mM) DIEA und 20 ml Toluol verwendet wurden.
IR (KBr):
1.739 cm–1 (vs),
1.681 cm–1 (m)
Elementaranalyse:
C% 84,38, H% 6,94, P% 1,25
-
BEISPIEL
73
Geträgerter Ligand
SL47
-
Nach
der gleichen Prozedur, wie sie in Beispiel 28 beschrieben wurde,
wurden 1,0 g geträgertes
Diol SD4 behandelt mit Bis(1-naphthyl)phosphorchloridit in Pyridin.
Nach etwa 3 Tagen bei Raumtemperatur wurde das Produkt filtriert
und mit CH2Cl2 und
THF gewaschen, bevor es unter Vakuum getrocknet wurde.
-
BEISPIEL
74
Geträgerter Ligand
SL48
-
Dieses
geträgerte
Bis(phosphit) wurde nach der gleichen Prozedur hergestellt, wie
sie in Beispiel 36 beschrieben wurde, indem Bis(1-naphthyl)phosphorchloridit
und geträgertes
Diol SD6 verwendet wurden.
Elementaranalyse: C% 85,81, 85,99;
H% 7,16; 7,39; P% 0,96
-
BEISPIEL
75
Geträgerter Ligand
SL49
-
Dieses
geträgerte
Bis(phosphit) wurde aus geträgertem
Diol SD8 nach der gleichen allgemeinen Prozedur hergestellt, wie
sie in Beispiel 43-1 beschrieben wurde, indem Bis(2-isopropyl-5-methylphenyl)phosphorchloridit
verwendet wurde.
Elementaranalyse: C% 85,79, 85,55; H% 7,56;
7,48; P% 1,44
-
BEISPIEL
76
Geträgerter Ligand
SL50
-
Dieses
geträgerte
Bis(phosphit) wurde nach der gleichen Prozedur hergestellt, wie
sie in Beispiel 36 beschrieben wurde, indem geträgertes Diol SD6 und 1,1'-Biphenyl-2,2'-diylphosphorchloridit
verwendet wurden.
-
BEISPIEL
77
Geträgerter Ligand
SL51
-
Dieser
Ligand wurde nach der Prozedur hergestellt, wie sie für Beispiel
49 beschrieben wurde, indem 1,5 g (3,15 mM) geträgertes Diol SD14, 6,3 g (50
Gew.-% in Toluol, 12,6 mM) 1,1'-Biphenyl-2,2'-diylphosphorchloridit, 5,5 ml DIEA und
15 ml wasserfreies Toluol verwendet wurden.
Elementaranalyse:
C% 85,33, H% 7,11, P% 1,94
-
BEISPIEL
78
Geträgerter Ligand
SL52
-
Dieser
geträgerte
Ligand wurde nach der Prozedur hergestellt, wie sie im Beispiel
49 beschrieben wurde, indem 1,5 g (3,15 mM) geträgertes Diol SD14, 4,2 g (12,6
mM) Bis(2-isopropylphenyl)phosphorchloridit, 5,5
ml DIEA und 15 ml wasserfreies Toluol verwendet wurden.
Elementaranalyse:
C% 85,80, H% 7,67, P% 2,56
-
BEISPIEL
79
Geträgerter Ligand
SL53
-
Dieser
geträgerte
Ligand wurde nach der Prozedur hergestellt, wie sie im Beispiel
49 beschrieben wurde, indem 1,5 g (3,15 mM) Harz SD14, 4,6 g (12,6
mM) Bis(2-isopropyl-5-methylphenyl)phosphorchloridit,
5,5 ml DIEA und 15 ml wasserfreies Toluol verwendet wurden.
Elementaranalyse:
C% 85,04, H% 7,80, P% 2,06
-
BEISPIEL
80
Geträgerter Ligand
SL54
-
Dieser
Ligand wurde nach der Prozedur hergestellt, wie sie im Beispiel
49 beschrieben wurde, indem 1,5 g (3,15 mM) Harz SD14, 4,4 g (12,6
mM Bis(1-naphthyl)phosphorchloridit, 5,5 ml DIEA und 15 ml wasserfreies
Toluol verwendet wurden.
Elementaranalyse: C% 85,94, H% 7,25,
P% 1,91
-
BEISPIEL
81
Geträgerter Ligand
SL55
-
Dieser
geträgerte
Ligand wurde nach der Prozedur hergestellt, wie sie im Beispiel
49 beschrieben wurde, indem 1,5 g (3,15 mM) Harz SD14, 2,8 g (12,6
mM) ClPPh2, 5,5 ml DIEA und 15 ml wasserfreies
Toluol verwendet wurden.
Elementaranalyse: C% 87,65, H% 7,57,
P% 2,17
-
BEISPIEL
82
Geträgerter Ligand
SL56
-
Dieser
geträgerte
Ligand wurde nach der Prozedur hergestellt, wie sie im Beispiel
49 beschrieben wurde, indem 1,5 g (3,15 mM) geträgertes Diol SD14, 2,2 g (12,6
mM) 1,2-Phenylenphosphorchloridit, 5,5 ml DIEA und 15 ml wasserfreies
Toluol verwendet wurden.
Elementaranalyse: C% 84,16, H% 7,24,
P% 2,41
-
BEISPIEL
83
Geträgerter Ligand
SL57
-
Dieser
Ligand wurde nach der Prozedur hergestellt, wie sie im Beispiel
49 beschrieben wurde, indem 1,5 g (3,15 mM) Harz, 3,88 g (12,6 mM)
Bis(2-ethylphenyl)phosphorchloridit, 5,5 ml DIEA und 15 ml wasserfreies
Toluol verwendet wurden.
Elementaranalyse: C% 84,45, H% 7,09,
P% 3,09
-
BEISPIEL
84
Geträgerter Ligand
SL58
-
Dieser
Ligand wurde nach der Prozedur hergestellt, wie sie im Beispiel
49 beschrieben wurde, indem 1,5 g (3,15 mM) geträgertes Diol SD14, 3,88 g (12,6
mM) Bis(2,3-Dimethylphenyl)phosphorchloridit,
5,5 ml DIEA und 15 ml wasserfreies Toluol verwendet wurden.
Elementaranalyse:
C% 84,97, H% 7,16, P% 2,98
-
BEISPIEL
85
Geträgerter Ligand
SL59
-
Dieser
Ligand wurde nach der Prozedur hergestellt, wie sie im Beispiel
49 beschrieben wurde, indem 1,5 g (3,15 mM) Harz SD14, 4,23 g (12,6
mM) Bis(2,3,5-trimethylphenyl)phosphorchloridit, 5,5 ml DIEA und
15 ml wasserfreies Toluol verwendet wurden.
Elementaranalyse:
C% 84,65, H% 7,62, P% 2,70
-
BEISPIEL
86
Geträgerter Ligand
SL60
-
Dieser
Ligand wurde nach der Prozedur hergestellt, wie sie im Beispiel
49 beschrieben wurde, indem 1,5 g (3,15 mM) Harz SD14, 4,60 g (12,6
mM Bis(2-tert.-butylphenyl)phosphorchloridit, 5,5 ml DIEA und 15
ml wasserfreies Toluol verwendet wurden.
Elementaranalyse:
C% 85,83, H% 7,68, P% 2,40
-
BEISPIEL
87
Geträgerter Ligand
SL61
-
Dieser
Ligand wurde nach der Prozedur hergestellt, wie sie im Beispiel
49 beschrieben wurde, indem 1,5 g (3,15 mM) Harz SD14, 4,95 g (12,6
mM) des dazugehörigen
Bis(2-tert.-butylphenyl-4-methylphenyl)phosphorchloridit,
5,5 ml DIEA und 15 ml wasserfreies Toluol verwendet wurden.
Elementaranalyse:
C% 86,19, H% 7,80, P% 2,19
-
BEISPIEL 88
-
Die
folgende ist eine allgemeine Prozedur für die Herstellung geträgerter Nickel-Katalysatoren
unter Verwendung der in den vorstehenden Beispielen beschriebenen
geträgerten
Liganden. Die Information in Tabelle 2 zeigt die Allgemeingültigkeit
der Prozedur.
-
Der
geträgerte
Ligand (0,5 g–1,0
g, etwa 0,5 mM) wurde in 15 ml Toluol in einem Glasfrittenfilter
suspendiert. Es wurde ein leichter molarer Überschuss an Ni(COD)2 zugegeben und die Mischung mit einem Spatel
in der Regel für
weniger als 1 Minute gerührt.
Der Überstand
wurde sodann durch Abnuten entfernt, mit Toluol (3×), THF
(3×) und
Pentan (3×)
vor dem Trocknen unter Vakuum gewaschen. Dieses lieferte den geträgerten Katalysator,
der für
die Olefinhydrocyanierung verwendbar ist. Das Produkt war ferner
gekennzeichnet durch Umwandlung zu dem geträgerten Nickelcarbonyl-Komplex
mit Hilfe der Behandlung einer Toluolaufschlämmung des geträgerten Ni(COD)-Katalysators
mit CO.
-
TABELLE
2 – HERGESTELLTE
GETRÄGERTE
NI(COD)-KATALYSATOREN
-
BEISPIEL 89
-
Es
wurden 0,489 g geträgerter
Ligand SL33 in 5 ml Toluol gegeben. Zu dieser Lösung wurden 0,268 g Ni(oTTP)3 (oTTP = o-Tritolylphosphit) zugesetzt.
Die Mischung wurde gelegentlich mit einem Spatel gerührt und
anschließend
filtriert. Der resultierende orangefarbene, Nickel-geträgerte Katalysator
SC58 wurde mit Toluol (3×)
und CH2Cl2 (3×) vor dem
Vakuumtrocknen gewaschen.
-
Es
wurde ein 50 mg Aliquot dieser Probe in 5 ml Toluol gegeben und
anschließend
CO durch die Lösung
bei 1 atm durchgeperlt. Die Orangefarbe verschwand sofort und lieferte
ein beigefarbenes Produkt. Das Harz wurde filtriert, mit Lösemittel
(Toluol, CH2Cl2)
gewaschen und in Vakuum getrocknet. Die Infrarotanalyse zeigte eine
einzelne Ni-CO Absorption bei 2.011 cm–1.
-
BEISPIEL 90
-
BUTADIENE
HYDROCYANIERUNG MIT GETRÄGERTEN
NICKELKATALYSATOREN
-
Der
Harz geträgerte
Ligand und Nickel wurden entweder als das Ni(COD)-beladene Material
entsprechend der vorstehenden Beschreibung geladen oder durch separate
Zugabe von Ni(COD)2 und Ligand. Die Menge
an geträgertem
Ligand, die geladen wurde, wurde auf 5,4 mM und ein Molverhältnis von
1:1 von Chelat-Ligand zu Nickel abgestimmt, sofern nicht anders
angegeben wird. Es wurden 5 ml Lösemittel
(Toluol oder Tetrahydrofuran) als Reaktionslösemittel verwendet und die
Versuche bei 80°C
ausgeführt.
Die Reaktionsgemische wurden auf ein HCN/Ni-Verhältnis von 500 und auf ein HCN/BD-Verhältnis von
0,89 angesetzt. Die resultierenden Konzentrationen von HCN und BD
betrugen 2,3 m beziehungsweise 2,64 m. Als innerer Standard wurde
Valeronitril verwendet. "Gesamt
PN, %", stellt die
Summe von %3PN und %2M3 dar. Es wurden Aliquots in den angegebenen
Reaktionszeiten für
die gaschromatographische Analyse entnommen. Wie in der nachfolgenden
Tabelle verwendet, bedeutet pTTP = p-Tritolylphosphit.
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TABELLE
3 – BUTADIEN-HYDROCYANIERUNG
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BEISPIEL 91
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BUTADIEN-HYDROCYANIERUNG-DAMPFPHASE
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Es
wurde ein leerer Röhrenreaktor
aus rostfreiem Stahl mit einem Durchmesser von 0,64 cm (0,24 Inch)
und einer Länge
von 37,5 cm (15 Inch) in einen mit Stickstoff gefüllten Manipulationskasten
gegeben. Am unteren Ende des Reaktors wurde ein Stück Glaswolle
eingeführt,
gefolgt von der in Tabelle 4 gezeigten Menge und Typ an geträgertem Katalysator.
In den oberen Teil des Reaktors wurde ein Thermoelement eingeführt. Beide
Enden des Reaktors wurden mit Metallaufsätzen verschlossen und der Reaktor
aus dem Manipulationskasten entnommen und mit den Zuführleitungen
für Stickstoffspülung des
Reaktors aus rostfreiem Stahl verbunden. Die Zuführströme bestanden näherungsweise
aus 2,2 Vol.% gasförmigem
HCN in Stickstoff und gasförmigem
Butadien (BD). Der Reaktor wurde in einem Split-Röhrenofen
bis 145°C
erhitzt. Der gasförmige
Abgang aus dem Reaktor wurde durch ein beheiztes Probenahmeventil
geleitet, das regelmäßige online-gaschromatographische
Analysen der Produkte ermöglichte.
Die GC-Analysen erfolgten an einer 30 m DB-23-Kapillarsäule mit
einem Innendurchmesser von 0,32 mm, erhalten von der J&W Scientific Folsom,
California. Die stationäre
Phase war Cyanopropyl (50%) methylpolysiloxan. Tabelle 4 zeigt die
speziellen Reaktionsbedingungen und die Zusammenfassung der Ergebnisse.
Die prozentuale Selektivität
auf (3PN + 4PN + 2M3BN) wurde ermittelt mit (GC-Fläche in %
für 3PN
+ 4PN + 2M3BN)/GC-Fläche
in % für
die PN's) × 100.
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BEISPIEL 92
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3-PENTENNITRIL-HYDROCYANIERUNG
MIT GETRÄGERTEN
NICKELKATALYSATOREN
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Der
Harz-geträgerte
Ligand und Nickel wurden als vorgeformter, Nickel beladener geträgerter Katalysator
geladen. Die Menge an geträgertem
Ligand, die geladen wurde, betrug 8,5 Micromol und es wurde ein Verhältnis von
Ligand zu Nickel von 1:1 verwendet. Als Promotor wurde ZnCl2 unter Verwendung eines Verhältnisses
von ZnCl2:Ni von 1:1 zugesetzt. Für den Katalysator
und Promotor wurden 5 ml einer 40 Mol%-igen Lösung in HCN in trans-3-Pentennitril
zugegeben. Die Probe wurde mit Hilfe der Gaschromatographie nach
24 Stunden bei 25°C
analysiert. In der nachfolgenden Tabelle bezeichnet "% HCN" die HCN-Menge, die
zu Hydrocyanierungsprodukten umgewandelt wurde, und "% ADN-Verteilung" die prozentuale
Menge von ADN im Verhältnis
zu den gesamten isomeren Dinitrilprodukten (% ADN-Verteilung = 100 × ADN (ADN
+ MGN + ESN)). ADN bezeichnet Adiponitril, MGN bezeichnet Methylglutaronitril
und ESN bezeichnet Ethylsuccinitril. In der nachfolgenden Tabelle
ist ein Vergleichsbeispiel unter Verwendung eines kommerziellen
homogenen Katalysators auf Basis von pTTP (pTTP ist p-Tritolylphosphit)
und Nickel (0) gegeben und zeigt, dass die geträgerten Katalysatoren besser
sind als die gegenwärtig
kommerziell verfügbaren
löslichen
Katalysatoren.
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BEISPIEL 93
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OLEFIN-HYDRIERUNG-ALLGEMEINE
PROZEDUR
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Es
wurde eine Ampulle mit 2 mM Olefin beladen, mit dem geträgerten Rhodiumkatalysator
(0,014 mM Rh) und mit 2 ml THF. Die Ampulle wurde in ein Schüttelrohr
gegeben und anschließend
mit Wasserstoff bei der gewünschten
Temperatur, Druck und Zeitdauer behandelt. Es wurde ein 100 μl-Aliquot
des Überstandes entfernt,
mit 500 μl
THF verdünnt
und mit Hilfe der GC analysiert. Die Ergebnisse sind in Tabelle
6 gegeben.
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BEISPIEL 94
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OLEFIN-HYDRIERUNG-KATALYSATOR-RÜCKFÜHRUNG/METALLAUSLAUGUNG
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Es
wurden 100 mg des Rhodium-beladenen Harzes von Beispiel 8 in einem
Druckbehälter
aus Glas geladen. Es wurde 1 ml Cycloocten und 10 ml THF zugegeben.
Der Behälter
wurde mit Wasserstoff auf einen Überdruck
von 50 psig gebracht und bis 50°C
unter Rühren
erhitzt. Nach 2 Stunden fiel der Druck auf 25 psi ab. Der flüssige Überstand
wurde mit einer Spritze entfernt. Die GC Analyse zeigte eine 100%-ige Umwandlung des
Cyclooctens zu Cycloocten. Die Analyse zeigte ferner 3 ppm Rh. Zu
dem Rest des verbleibenden Rhodium beladenen Harzes in dem Reaktor
wurde frisches Cycloocten (1 ml) und THF (10 ml) gegeben und der
Prozess der Hydrierung wiederholt.
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Dieser
Gesamtprozess wurde zwei weitere Male wiederholt und die Ergebnisse
in Tabelle 7 gezeigt. Das letzte Beispiel zeigt, dass die Metallauslaugung
unterhalb der Nachweisgrenzen liegt und dennoch Katalysatorwirksamkeit
aufrechterhalten ist. Zu dem Überstand
aus dem letzten Zyklus wurden 0,725 g Norbornen zugegeben. Die resultierende
Lösung
wurde mit H2 bei 50 psi und 50°C behandelt.
Nach 2 Stunden wurde keinerlei Gasaufnahme detektiert. Die GC-Analyse
der Lösung
zeigte, dass keine Hydrierung von Norbornen zu Norbornan stattgefunden
hatte. Dieses Ergebnis zeigt, dass die Hydrierungsaktivität im Zusammenhang
mit dem Rhodium-geträgerten
Katalysator steht und nicht der Metallauslaugung in die Lösung zugeordnet
werden kann.
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Diese
Ergebnisse zeigen, dass die Harze der vorliegenden Erfindung gegenüber einer
Metallauslaugung beständig
sind und sich in den Kreislauf zurückführen lassen.
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TABELLE
7 – CYCLOOCTEN-HYDRIERUNG/KATALYSATORRÜCKFÜHRUNG UND
METALLAUSLAUGUNG
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BEISPIEL 95
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KATALYSE DER HYDROSILYLIERUNG-ALLGEMEINE
PROZEDUR
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Es
wurde eine Ampulle mit 9,5 mg geträgertem Rhodiumkatalysator SC3
entsprechend 0,18 μMol Rhodium
beladen. Die Ampulle wurde sodann mit 12 mg (0,1 mM) Et3SiH,
24 mg (0,2 mM) Acetophenon und 1 ml Toluol beladen. Die Ampulle
wurde danach mit der angegeben Zeitdauer und Temperatur erhitzt.
Der Überstand
wurde anschließend
mit Hilfe der GC analysiert, die eine Umwandlung von 36% zu PhCH(CH3)OSiEt3 zeigte.
Die übrigen
Beispiele, die in Tabelle 8 gezeigt sind, wurden in ähnlicher
Weise ausgeführt.
Die letzte Eintragung in dieser Tabelle, Vergleichsbeispiel 95-14,
zeigt die Ergebnisse, die mit einem bekannten homogenen Katalysator
für diese
Reaktion, RhTPP3Cl (TPP = Triphenylphosphin).
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