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GEBIET DER
ERFINDUNG
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Die
vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Bildverarbeitungsverfahren,
in welchem eine adaptive Intra-Vollbild-Vorhersage für Frequenzkomponenten
eines verschachtelten Bildsignals durchgeführt wird, um somit die Effizienz
bei der Codierung eines Bildsignals zu verbessern.
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HINTERGRUND DER ERFINDUNG
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Die
Vorhersagecodierung, die Bilddaten eines bewegten Bildes unter Verwendung
seiner Redundanz komprimiert, enthält eine Intra-Vollbild-Vorhersagecodierung,
die Bilddaten unter Verwendung von Bilddaten in einem zu codierenden
Zielrahmen (im Folgenden als Zielrahmen bezeichnet) vorhersagt,
und eine Inter-Vollbild-Vorhersagecodierung, die Bilddaten unter
Verwendung von Bilddaten in einem anderen Vollbild als dem Zielvollbild
vorhersagt.
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Genauer
wird bei der Intra-Vollbild-Vorhersagecodierung ein Vorhersagewert
der Bilddaten in einem Zielrahmen aus den Bilddaten im Zielrahmen
erzeugt, wobei ein Differenzwert zwischen einem Wert der Bilddaten
und dem Vorhersagewert codiert wird, wodurch eine große Menge
von räumlich
redundanten Informationen, die den Bilddaten eigen sind, eliminiert
oder reduziert werden, wenn die Bilddaten komprimiert werden.
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Indessen
wird bei der Inter-Vollbild-Vorhersagecodierung ein Vorhersagewert
der Bilddaten in einem Zielvollbild aus Daten in einem weiteren
Vollbild erzeugt, wobei ein Differenzwert zwischen einem Wert der
Bilddaten und dem Vorhersagewert codiert wird, um somit eine große Menge
von zeitlich redundanten Informationen, die in den Bilddaten eines
Bildes mit geringer Bewegung enthalten sind, zu eliminieren oder
zu reduzieren, wenn Bilddaten komprimiert werden.
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Seit
kurzem ist die DCT (Diskrete Cosinustransformation) in der Bildcodierung
weit verbreitet. Gemäß MPEG (Moving
Picture Expert Group) wird als ein typisches Bildcodierungsverfahren
ein Bildraum (Vollbild), das von einem digitalen Bildsignal gebildet
wird, in mehrere rechteckige Regionen (Blöcke) als DCT-Einheiten unterteilt,
wobei die DCT für
jeden Block auf das Bildsignal angewendet wird.
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Ein
Intra-Vollbild-Vorhersageverfahren der DCT-Koeffizienten, d. h.
der Bilddaten in einem DCT-Bereich (Frequenzbereich), das von MPEG
angenommen wird, ist beschrieben in "Intra DC and AC prediction for I-Vop
and P-VOP" von ISO/IEC JTC1/SC29/WG11
MPEG97/N1642 MPEG-4 Video Verification Model Version 7.0 (im Folgenden
als MPEG-4 VM7.0 bezeichnet).
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Gemäß diesem
Literaturhinweis werden eine DC-Komponente (Gleichstromkomponente)
und AC-Komponenten (Wechselstromkomponenten) der DCT-Koeffizienten eines
zu codierenden Zielblocks (im Folgenden als Zielblock bezeichnet)
unter Verwendung von DCT-Koeffizienten von drei Blöcken vorhergesagt,
die bezüglich
des Zielblocks in einem Bildraum und benachbart zu diesem oben links,
oben bzw. links angeordnet sind.
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15 ist
ein Diagramm zur Erläuterung
eines in der Referenz beschriebenen Intra-Vollbild-DCT-Koeffizientenvorhersageverfahrens,
das von einem Bildcodierungsverfahren des Standes der Technik verwendet
wird.
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In 15 sind
vier Blöcke
(DCT-Blöcke) R0-R2
und X als DCT-Einheiten gezeigt, die jeweils 8 × 8 Pixel umfassen. Diese Blöcke sind
nebeneinander in einem Bildraum (Raumbereich), der von einem Bildsignal
gebildet wird, angeordnet. Es sei angenommen, dass der Block X ein
Zielblock ist und die Blöcke
R0, R1 und R2 Blöcke
sind, die codiert worden sind (im Folgenden als codierte Blöcke bezeichnet)
und die bezüglich
des Zielblocks im Raumbereich benachbart zu diesem oben links, oben
bzw. links angeordnet sind.
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Bei
dem Intra-Vollbild-DCT-Koeffizientenvorhersageverfahren des Standes
der Technik werden Vorhersagewerte der DCT-Koeffizienten des Blocks X
mit Bezug auf DCT-Koeffizienten des Blocks R1 oder des Blocks R2
erzeugt.
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Genauer,
wenn auf DCT-Koeffizienten des codierten Blocks R1 Bezug genommen
wird, werden eine DC-Komponente in der oberen linken Ecke und AC-Komponenten in der
höchsten
Zeile des codierten Blocks R1 als Vorhersagewerte der DCT-Koeffizienten
verwendet, die an entsprechenden Positionen des Blocks X angeordnet
sind. Wenn auf DCT-Koeffizienten des codierten Blocks R2 Bezug genommen wird,
werden eine DC-Komponente in der oberen linken Ecke und AC-Komponenten
in der äußersten
linken Spalte des codierten Blocks R2 als Vorhersagewerte der DCT-Koeffizienten
verwendet, die an den entsprechenden Positionen des Blocks X angeordnet sind.
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Die
Entscheidung, ob auf den codierten Block R1 oder R2 Bezug genommen
wird, wird unter Verwendung der DC-Komponenten der codierten Blöcke R0,
R1 und R2 getroffen.
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Wenn
ein Absolutwert der Differenz der DC-Komponenten zwischen den Blöcken R0
und R2 kleiner als ein Absolutwert der Differenz der DC-Komponenten
zwischen den Blöcken
R0 und R1 ist, besteht eine hohe Korrelation der DCT-Koeffizienten zwischen
Blöcken,
die in vertikaler Richtung angeordnet sind, weshalb auf die DCT-Koeffizienten des
Blocks R1 Bezug genommen wird. Wenn andererseits der Absolutwert
der Differenz der DC-Komponenten zwischen den Blöcken R0 und R1 kleiner ist
als der Absolutwert der Differenz der DC-Komponenten zwischen den Blöcken R0
und R2, besteht eine hohe Korrelation der DCT-Koeffizienten zwischen
Blöcken,
die in horizontaler Richtung angeordnet sind, weshalb auf die DCT-Koeffizienten
des Blocks R2 Bezug genommen wird.
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Wie
in "Adaptive Frame/Field
DCT" der Referenz
(MPEG-4 VM7.0) beschrieben ist, umfasst die DCT (Frequenztransformation)
für die
Verwendung durch den Codierungsprozess eines verschachtelten Bildes
zwei Typen von DCT, nämlich
eine Vollbild-DCT und eine Halbbild-DCT. In der Vollbild-DCT werden
Bilddaten vollbildweise transformiert, während in der Halbbild-DCT Bilddaten
halbbildweise transformiert werden. Gemäß MPEG wird das Umschalten
zwischen Vollbild-DCT
und Halbbild-DCT für
jeden Makroblock, der vier Blöcke
umfasst, adaptiv durchgeführt.
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Dieses
Umschalten wird in Abhängigkeit
davon durchgeführt
wird, ob Abtastzeilen umgeordnet worden sind, wie in 16 gezeigt
ist. In der Halbbild-DCT wird die DCT für Bilddaten jedes der vier Blöcke eines
Makroblocks, in dem Abtastzeilen umgeordnet worden sind, durchgeführt.
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Genauer
wird in der Vollbild-DCT die DCT für Bilddaten jedes der vier
Blöcke
eines Makroblocks, in welchem geradzahlige Abtastzeilen und ungeradzahlige
Abtastzeilen abwechselnd angeordnet sind, durchgeführt. In
der Halbbild-DCT werden die Abtastzeilen umgeordnet, wodurch ein
Makroblock einen ersten Halbfeldblock, der geradzahlige Abtastzeilen umfasst,
und einen zweiten Halbbildblock, der ungeradzahlige Abtastzeilen
umfasst, enthält,
gefolgt von der Durchführung
der DCT für
Bilddaten jedes Blocks des Makroblocks.
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Im
Codierungsprozess eines verschachtelten Bildsignals koexistieren
Makroblöcke,
auf die die Vollbild-DCT angewendet wird, und Makroblöcke, auf die
die Halbbild-DCT angewendet wird, in einem Bildraum.
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In
einem Fall, in welchem die Korrelation der Pixelwerte zwischen den
ersten und zweiten Halbbildern höher
ist als diejenige in den ersten und zweiten Halbbildern, wird die
Vollbild-DCT durchgeführt,
wobei in den anderen Fällen
die Halbbild-DCT
durchgeführt
wird.
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Dementsprechend
unterscheiden sich in einigen Fällen
die DCT benachbarter Makroblöcke oder
benachbarter Blöcke
(Unterblöcke
eines Makroblocks) voneinander. In solchen Fällen besteht bezüglich der
DCT-Koeffizienten eine Korrelation zwischen benachbarten Makroblöcken oder
Blöcken,
die geringer ist als im Fall der Verwendung eines Typs von DCT.
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In
anderen Fällen
unterscheiden sich Halbbilder, zu denen benachbarte Blöcke gehören, voneinander
zwischen diesen Blöcken.
Auch in solchen Fällen
besteht bezüglich
der DCT-Koeffizienten eine Korrelation zwischen benachbarten Blöcken, die
geringer ist als in einem Fall, in welchem die Blöcke zum gleichen
Halbbild gehören.
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Da
jedoch im Makroblöcken,
die mittels der Halbbild-DCT verarbeitet worden sind (Halbbild-DCT-Typ-Makroblöcke), die
ersten Halbbildblöcke
und die zweiten Halbbildblöcke
koexistieren, ist es schwierig, einen codierten Block zu spezifizieren, auf
den Bezug genommen werden soll, wenn Vorhersagewerte von DCT-Koeffizienten eines
Zielblocks erzeugt werden. Aus diesem Grund wird die Intra-Vollbild-Vorhersage
des Standes der Technik nicht auf die Halbbild-DCT-Typ-Makroblöcke angewendet. Es
ist daher unmöglich,
die Intra-Vollbild-Vorhersage auf die Codierung des verschachtelten
Bildes oder eines spezifischen progressiven Bildes anzuwenden, in
welchem die Halbbild-DCT-Typ-Makroblöcke koexistieren. Folglich
wird eine Codierung mit hoher Effizienz bei Reduzierung räumlich redundanter
Informationen nicht zufriedenstellend verwirklicht.
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ÜBERBLICK ÜBER DIE
ERFINDUNG
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Es
ist eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Bildverarbeitungsverfahren
zu schaffen, in welchem ein verschachteltes Bild oder ein spezifisch progressives
Bild, in dem Makroblöcke
verschiedener DCT-Typen koexistieren, effizient codiert werden, während die
räumlich
redundanten Bildinformationen, die in einem Bildsignal enthalten
sind, in zufriedenstellender Weise reduziert werden, und eine der Codierung
entsprechende Decodierung ausgeführt wird.
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Andere
Aufgaben und Vorteile der Erfindung werden deutlich anhand der folgenden
genauen Beschreibung. Die genaue Beschreibung und die beschriebenen
spezifischen Ausführungsformen
dienen nur der Erläuterung,
da verschiedene Ergänzungen
und Modifikationen innerhalb des Umfangs der Erfindung für Fachleute
anhand der genauen Beschreibung offensichtlich sind.
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Ein
Verfahren gemäß der Erfindung
ist in Anspruch 1 dargelegt.
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KURZBESCHREIBUNG
DER ZEICHNUNGEN
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1 ist
ein Blockdiagramm, das eine Bildverarbeitungsvorrichtung (Bildcodierungsvorrichtung)
gemäß einer
ersten Ausführungsform
der Erfindung zeigt.
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2 ist
ein Blockdiagramm, das eine Bildverarbeitungsvorrichtung (Bilddecodierungsvorrichtung)
gemäß einer
zweiten Ausführungsform
der Erfindung zeigt.
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3 ist
ein Diagramm zur Erläuterung
der Intra-Vollbild-Vorhersagecodierung mittels der Bildcodierungsvorrichtung
gemäß der ersten
Ausführungsform
und zeigt eine Anordnung von DCT-Blöcken in einem Makroblock in
einem DCT-Bereich.
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4(a) und 4(b) sind
Diagramme zur Erläuterung
der Intra-Vollbild-Vorhersagecodierung mittels
der Bildcodierungsvorrichtung gemäß der ersten Ausführungsform
und zeigen die Positionen der Referenzblöcke relativ zu den zu codierenden
Blöcken
in der Vollbildvorhersage (4(a))
und in der Halbbildvorhersage (4(b)).
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5 ist
ein Flussdiagramm, das Prozessschritte in einer adaptiven Intra-Vollbild-DCT-Koeffizientenvorhersage
zeigt, die von der Bildcodierungsvorrich tung gemäß der ersten Ausführungsform
und der Bilddecodierungsvorrichtung gemäß der zweiten Ausführungsform
verwendet wird.
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6 ist
ein Flussdiagramm, das ein Vollbild-Vorhersageverfahren zeigt, das
im Vorhersageprozess von der Bildcodierungsvorrichtung gemäß der ersten
Ausführungsform
und der Bilddecodierungsvorrichtung gemäß der zweiten Ausführungsform
verwendet wird.
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7 ist
ein Flussdiagramm, das ein Halbbild-Vorhersageverfahren zeigt, das
im Vorhersageprozess von der Bildcodierungsvorrichtung gemäß der ersten
Ausführungsform
und der Bilddecodierungsvorrichtung gemäß der zweiten Ausführungsform
verwendet wird.
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8 ist
ein Flussdiagramm, das ein Beispiel eines Vorhersagewerterzeugungsverfahrens
in der obenbeschriebenen Vollbildvorhersage zeigt.
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9 ist
ein Flussdiagramm, das ein Beispiel eines Vorhersagewerterzeugungsverfahrens
in der obenbeschriebenen Halbbildvorhersage zeigt.
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10 ist
ein Diagramm zur Erläuterung
eines Beispiels eines Virtuell-Puffer-DCT-Koeffizientenerzeugungsverfahrens,
das im Vorhersageprozess von der Bildcodierungsvorrichtung gemäß der ersten
Ausführungsform
und der Bilddecodierungsvorrichtung gemäß der zweiten Ausführungsform verwendet
wird.
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11 ist
ein Flussdiagramm, das ein Beispiel eines Virtuell-Puffer-DCT-Koeffizientenerzeugungsverfahrens
zeigt, das im Vorhersageprozess von der Bildcodierungsvorrichtung
gemäß der ersten Ausführungsform
und der Bilddecodierungsvorrichtung gemäß der zweiten Ausführungsform
verwendet wird.
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12 ist
ein Flussdiagramm, das ein Vollbildvorhersageverfahren zeigt, das
von der Bildcodierungsvorrichtung gemäß der dritten Ausführungsform
und der Bilddecodierungsvorrichtung gemäß der vierten Ausführungsform
verwendet wird.
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13 ist
ein Flussdiagramm, das ein Halbbildvorhersageverfahren zeigt, das
von der Bildcodierungsvorrichtung gemäß der dritten Ausführungsform
und der Bilddecodierungsvorrichtung gemäß der vierten Ausführungsform
verwendet wird.
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14(a) und 14(b) sind
Diagramme zur Erläuterung
eines Datenspeichermediums, das ein Programm für die Ausführung irgendwelcher Intra-Vollbild-Vorhersage-Codierungs/Decodierungs-Prozesse
gemäß den Ausführungsformen
der Erfindung durch ein Computersystem enthält, während 14(c) ein
Diagrammist, dass das Computersystem zeigt.
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15 ist
ein Diagramm zur Erläuterung
eines Intra-Vollbild-DCT-Koeffizientenvorhersageverfahrens,
das eine herkömmliche
Bildverarbeitungsvorrichtung verwendet.
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16 ist
ein schematisches Diagramm zur Erläuterung der Umordnung von Abtastzeilen,
wenn eine Vollbild/Halbbild-DCT-Umschaltung ausgeführt wird.
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17 ist
ein Blockdiagramm, das eine Bildcodierungsvorrichtung gemäß einer
fünften
Ausführungsform
der Erfindung zeigt.
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18 ist
ein Blockdiagramm, das eine Bilddecodierungsvorrichtung gemäß einer
sechsten Ausführungsform
der Erfindung zeigt.
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19 ist
ein Diagramm zur Erläuterung
von Referenzblöcken,
die für
die Vorhersage gemäß der fünften Ausführungsform
verwendet werden.
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20 ist
ein Flussdiagramm, das ein Vorhersagewerterzeugungsverfahren gemäß der fünften Ausführungsform
zeigt.
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GENAUE BESCHREIBUNG
DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORMEN
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[Ausführungsform 1]
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Eine
Bildverarbeitungsvorrichtung (Bildcodierungsvorrichtung) und ein
Bildverarbeitungsverfahren (Bildcodierungsverfahren) gemäß einer
ersten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung sind gekennzeichnet durch die Durchführung einer
Intra-Vollbild-Vorhersagecodierung eines Bildsignals unter Verwendung
eines adaptiven Intra-Vollbild-DCT-Koeffizientenvorhersageverfahrens,
d. h. eines Verfahrens der Erzeugung von Vorhersagewerten der DCT-Koeffizienten
eines zu codierenden Blocks (eines Zielblocks) aus den DCT-Koeffizienten eines
Blocks, der bereits codiert worden ist, gemäß einem DCT-Typ-Signal (Frequenztransformationstyp-Signal)
des codierten Blocks. Das DCT-Typ-Signal ist ein Signal, das anzeigt,
ob der Zielblock mittels Vollbild-DCT oder mittels Halbbild-DCT verarbeitet worden
ist.
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1 ist
ein Blockdiagramm, das eine Bildcodierungsvorrichtung gemäß der ersten
Ausführungsform
zeigt. In 1 bezeichnet das Bezugszeichen 1000 eine
Bildcodierungsvorrichtung, in der ein eingegebenes digitales Bildsignal
(Eingangsbildsignal) 110a in mehrere Bildsignale entsprechend
mehreren Blöcken
unterteilt wird, in die ein vom digitalen Bildsignal 110a gebildeter
Bildraum (Vollbild) unterteilt ist, wobei diese Bildsignale entsprechend
den jeweiligen Blöcken
blockweise codiert werden.
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Die
Bildcodierungsvorrichtung 1000 enthält eine Blockbildungseinheit 100,
die das Eingangsbildsignal 110a in mehrere Bildsignale
entsprechend den jeweiligen obenerwähnten Blöcken für jedes Vollbild oder Halbbild
unterteilt (eine Verarbeitungseinheit zur Frequenztransformation)
und die Bildsignale 101 der jeweiligen Blöcke und
ein DCT-Typ-Signal 102, das die Verarbeitungseinheit der
Frequenztransformation (DCT) anzeigt, ausgibt. Genauer empfängt die
Blockbildungseinheit 100 das Eingangsbildsignal 100a, wobei
die Blockbildungseinheit 100 dann, wenn die Korrelation
der Pixelwerte zwischen Halbbildern höher ist als die Korrelation
der Pixelwerte innerhalb eines Vollbildes, eine Umordnung von Abtastzeilen
für jeden
Makroblock bestehend aus 16 × 16
Pixeln durchführt,
so dass die Halbbild-DCT ausgeführt wird,
und gibt das Bildsignal blockweise aus, wobei ein Block 8 × 8 Pixel
umfasst und eine Komponente des der Umordnung der Abtastzeilen unterworfenen Makroblocks
ist.
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Wenn
in der Blockbildungseinheit 100 die Korrelation der Pixelwerte
zwischen Halbbildern niedriger ist als die Korrelation der Pixelwerte
innerhalb eines Vollbildes, wird die obenbeschriebene Umordnung
der Abtastzeilen für
jeden Makroblock nicht ausgeführt,
wobei das Eingangsbildsignal wie oben erwähnt blockweise ausgegeben wird.
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Ferner
enthält
die Bildcodierungsvorrichtung 1000 eine DCT-Einheit 103,
die das Blockbildsignal 101 einer DCT unterwirft, um es
in Frequenzkomponenten (DCT-Koeffizienten) 104 zu
transformieren; einen Quantisierer 105, der die DCT-Koeffizienten 104 quantisiert,
um quantisierte Werte (quantisierte DCT-Koeffizienten) entsprechend jedem Block
zu erzeugen, eine Intra-Vollbild-Vorhersageeinheit 110, die
Vorhersagewerte 111 eines Zielblocks mittels Intra-Vollbild-Vorhersage
auf der Grundlage des DCT-Typ-Signals 102 erzeugt; einen Addierer 107, der
die Vorhersagewerte 111 von den quantisierten DCT-Koeffizienten 106 subtrahiert
und DCT-Koeffizientendifferenzwerte 108 ausgibt; und einen
Variable-Länge-Codierer
(VLC) 109, der die DCT-Koeffizientendifferenzwerte 108 einer
Codierung mit variabler Länge
unterwirft und einen Bitstrom (ein codiertes Bildsignal) 110b ausgibt.
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Die
Intra-Vollbild-Vorhersageeinheit 110 umfasst einen Addierer 112,
der die DCT-Koeffizientendifferenzwerte 108 und die Intra-Vollbild-Vorhersagewerte 111 addiert;
einen Blockspeicher 115, der die Ausgabe vom Addierer 112 als
quantisierte DCT-Koeffizienten 116 des Blocks, der codiert
worden ist, speichert; und eine DCT-Koeffizientenvorhersagevorrichtung 113,
die Vorhersagewerte 111 der quantisierten DCT-Koeffizienten
des Zielblocks aus quantisierten DCT-Koeffizienten 114 des codierten
Blocks entsprechend dem DCT-Typ-Signal 102 mittels des adaptiven
Intra-Vollbild-DCT-Koeffizientenvorhersageverfahrens erzeugt.
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Im
Folgenden wird die Funktion der Bildcodierungsvorrichtung 1000 beschrieben.
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Zuerst
wird die Funktion in einem Codierungsprozess unter Verwendung der
adaptiven DCT-Vorhersage beschrieben.
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Wenn
ein digitales Bildsignal (Eingangsbildsignal) 110a in die
Bildcodierungsvorrichtung 1000 eingegeben wird, wird in
der Blockbildungseinheit 100 das Bildsignal 110a in
mehrere Bildsignale entsprechend den jeweiligen obenbeschriebenen
Blöcken
für jedes
Vollbild oder Halbbild unterteilt (eine Verarbeitungseinheit der
Frequenztransformation), wobei die Blockbildungseinheit 100 das
Blockbildsignal 101 und ein DCT-Typ-Signal 102,
das die Verarbeitungseinheit der Frequenztransformation (DCT) zeigt,
ausgibt.
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Wenn
in der Blockbildungseinheit 100 die Korrelation der Pixelwerte
innerhalb eines Halbbildes eines Halbbildes höher als die Korrelation der
Pixelwerte in einem Vollbild, wird das Bildsignal einer Umordnung
der Abtastzeilen für
jeden Makroblock, der 16 × 16
Pixel umfasst, unterworfen, so dass die Halbbild-DCT ausgeführt wird,
wobei das Bildsignal, in welchem die Abtastzeilen umgeordnet worden
sind, blockweise ausgegeben wird, wobei jeder Block 8 × 8 Pixel
umfasst und eine Komponente des Makroblocks ist.
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Wenn
jedoch die Korrelation der Pixelwerte innerhalb eines Halbbildes
geringer ist als die Korrelation der Pixelwerte in einem Vollbild,
wird die obenbeschriebene Umordnung der Abtastzeilen für jeden Makroblock
nicht ausgeführt,
wobei das Eingangsbildsignal wie oben erwähnt blockweise ausgegeben wird.
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Anschließend wird
das Bildsignal 101, das einem zu codierenden Zielblock
entspricht, mittels diskreter Cosinustransformation (DCT) in der DCT-Einheit 103 in
Frequenzkomponenten (DCT-Koeffizienten) 104 des Zielblocks
transformiert, wobei die DCT-Koeffizienten 104 vom Quantisierer 105 quantisiert
werden und als quantisierte Werte (quantisierte DCT-Koeffizienten) 106 des
Zielblocks ausgegeben werden.
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Ferner
werden die quantisierten DCT-Koeffizienten 106 des Zielblocks
in den Addierer 107 eingegeben, in welchem Differenzwerte
zwischen den quantisierten Werten 106 und den Vorhersagewerten 111 erhalten
werden, wobei diese Differenzwerte als DCT-Koeffizientendifferenzwerte 108 ausgegeben werden.
Die DCT-Koeffizientendifferenzwerte 108 werden einer Codierung
mit variabler Länge
im VLC 109 unterworfen und als ein Bitstrom (codiertes
Bildsignal 110b) ausgegeben.
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Die
DCT-Koeffizientendifferenzwerte 108, die vom Addierer 107 ausgegeben
werden, werden in die Intra-Vollbild-Vorhersageeinheit 110 eingegeben, in
welcher Vorhersagewerte der quantisierten DCT-Koeffizienten 106 erzeugt
werden.
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Genauer
werden in der Intra-Vollbild-Vorhersageeinheit 110 die
DCT-Koeffizientendifferenzwerte 108 und
die Intra-Vollbild-Vorhersagewerte 111 vom Addierer 112 addiert,
wobei die Summen im Blockspeicher 115 als quantisierte
DCT-Koeffizienten 116 des codierten Blocks gespeichert
werden. In der DCT-Koeffizientenvorhersagevorrichtung 113 werden
Vorhersagewerte 111 der quantisierten DCT-Koeffizienten
des Zielblocks aus den quantisierten DCT-Koeffizienten 114 des codierten
Blocks gemäß dem DCT-Typ-Signal 102 mittels
des adaptiven Intra-Vollbild-DCT-Koeffizientenvorhersageverfahrens erzeugt.
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Im
Folgenden wird das im obenerwähnten Codierungsprozess
verwendete adaptive Intra-Vollbild-DCT-Koeffizientenvorhersageverfahren
genauer beschrieben.
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Im
adaptiven Intra-Vollbild-DCT-Koeffizientenvorhersageverfahren gemäß der ersten
Ausführungsform
werden dann, wenn Vorhersagewerte der DCT-Koeffizienten entsprechend einem Zielblock
erzeugt werden, die für
die Vorher sage verwendeten Referenzblöcke entsprechend dem DCT-Typ
des Zielblocks ausgewählt.
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In
dieser ersten Ausführungsform
ist ein DCT-Bereich wie folgt definiert.
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Ein
DCT-Bereich (Frequenzbereich) ist ein Bereich, der Frequenzkomponenten
umfasst, die erhalten werden, indem ein Bildsignal, das einen Bildraum
(Raumbereich) bildet, einer DCT (Frequenztransformation) unterworfen
wird. Im DCT-Bereich
(Frequenzbereich) sind Makroblöcke
in der gleichen Weise angeordnet, wie die Makroblöcke im Raumbereich
des Bildsignals (Bildraum) angeordnet sind.
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Wie
ferner in 3 gezeigt ist, wird dann, wenn
ein Makroblock einer Vollbild-DCT
unterworfen wird, das jedem Block entsprechende Bildsignal einer
DCT unterworfen, ohne die Abtastzeilen im Makroblock umzuordnen,
wobei die DCT-Koeffizienten, die
den Blöcken
oben links, oben rechts, unten links und unten rechts im Makroblock
im Raumbereich entsprechen, jeweils in den Bereichen (0), (1), (2)
und (3) des Makroblocks im DCT-Bereich angeordnet sind. Wenn andererseits
ein Makroblock einer Halbbild-DCT unterworfen wird, wird nach Umordnung
der Abtastzeilen im Makroblock im Raumbereich das jedem Block entsprechende
Bildsignal einer DCT unterworfen, wobei die DCT-Daten des linken
Blocks im ersten Halbbild, des rechten Blocks im ersten Halbbild,
des linken Blocks im zweiten Halbbild und des rechten Blocks im
zweiten Halbbild entsprechend in den Bereichen (0), (1), (2) und
(3) des Makroblocks des DCT-Bereichs angeordnet sind.
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Es
folgt eine Beschreibung des adaptiven Intra-Vollbild-DCT-Koeffizientenvorhersageverfahrens,
in welchem DCT-Koeffizienten entsprechend einem Zielblock (Daten
eines Zielblocks im DCT-Bereich) mit Bezug auf DCT-Koeffizienten eines
codierten Blocks vorhergesagt werden, wobei während der Vorhersage der codierte
Block, auf den Bezug genommen werden soll, entsprechend dem DCT-Typ des
Zielblocks ausgewählt
wird.
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Zuerst
wird dann, wenn der Zielblock mittels Vollbild-DCT verarbeitet worden
ist, eine Vorhersage wie folgt ausgeführt (im Folgenden als "Vollbildvorhersage" bezeichnet). Wie
in 4(a) gezeigt ist, ist ein Block,
der diagonal oben links von einem Zielblock x(i) angeordnet ist,
ein Referenzblock r0(i), während
ein Block, der oberhalb und benachbart zum Zielblock x(i) angeordnet
ist, ein Referenz block r1(i) ist und ein Block, der links und benachbart
zum Zielblock x(i) angeordnet ist, ein Referenzblock r2(i) ist. Wenn
der in 4(a) gezeigte Zielblock x(i)
der Vollbild-DCT unterworfen worden ist, sind die Referenzblöcke r0(i),
r1(i) und r2(i) räumlich
dem Zielblock x(i) am Nächsten,
weshalb die DCT-Koeffizienten dieser Referenzblöcke eine hohe Korrelation mit
den DCT-Koeffizienten des Zielblocks x(i) aufweisen.
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Wenn
andererseits der Zielblock mittels Halbbild-DCT verarbeitet worden
ist, wird eine Vorhersage wie folgt ausgeführt (im Folgenden als "Halbbildvorhersage" bezeichnet). Wie
in 4(b) gezeigt ist, ist ein Block,
der oberhalb und einen Block beabstandet von einem Zielblock x(i)
angeordnet ist, ein Referenzblock r1(i), während ein Block, der links
und benachbart zum Referenzblock r1(i) angeordnet ist, ein Referenzblock
r0(i) ist, und ein Block, der links und benachbart zum Zielblock
x(i) angeordnet ist, ein Referenzblock r2(i) ist. Wenn der Zielblock
x(i) einer Halbbild-DCT unterworfen worden ist, sind die Referenzblöcke r0(i),
r1(i) und r2(i) dem Zielblock x(i) im gleichen Halbbild räumlich am Nächsten,
weshalb die DCT-Koeffizienten dieser Referenzblöcke eine hohe Korrelation mit
den DCT-Koeffizienten des Zielblocks x(i) aufweisen.
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Im
Folgenden wird mit Bezug auf die 5 bis 11 die
Prozedur des adaptiven Intra-Vollbild-DCT-Koeffizientenvorhersageverfahrens
gemäß der ersten
Ausführungsform
beschrieben.
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5 ist
ein Flussdiagramm, das die Prozedur des adaptiven Intra-Vollbild-DCT-Koeffizientenvorhersageverfahrens
zeigt.
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Im
Schritt S51 wird der DCT-Typ des zu codierenden Zielblocks x(i)
beurteilt. Die nachfolgenden Schritte hängen vom Ergebnis dieser Beurteilung
ab.
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Wenn
der Zielblock x(i) mittels Vollbild-DCT verarbeitet worden ist,
wird im Schritt S52 eine Vollbildvorhersage unter Verwendung der
Referenzblöcke
r0(i), r1(i) und r2(i) für
den in 4(a) gezeigten Zielblock x(i)
ausgeführt,
um somit Vorhersagewerte der DCT-Koeffizienten des Zielblocks x(i)
zu erzeugen.
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Wenn
andererseits der Zielblock x(i) mittels Halbbild-DCT verarbeitet
worden ist, wird im Schritt S53 eine Halbbildvorhersage unter Verwendung
der Referenzblöcke
r0(i), r1(i) und r2(i) für
den in 4(b) gezeigten Zielblock x(i)
ausgeführt,
um somit Vorhersagewerte der DCT-Koeffizienten des Zielblocks x(i)
zu erzeugen.
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Da
wie oben beschrieben die für
die Vorhersage verwendeten Referenzblöcke entsprechend dem DCT-Typ
des Zielblocks x(i) ausgewählt
werden, werden für
die Vorhersage DCT-Koeffizienten der Referenzblöcke verwendet, die eine hohe
Korrelation mit den DCT-Koeffizienten des Zielblocks x(i) aufweisen,
was zu einer sehr effizienten Vorhersage führt.
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Als
Nächstes
wird die Prozedur des Vollbildvorhersageverfahrens in dem in
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5 gezeigten
Schritt S52 unter Verwendung eines Flussdiagramms der 6 genauer
beschrieben.
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In 6 bezeichnen
r0(i), r1(i), r2(i) und x(i) die Referenzblöcke bzw. den in 4(a) gezeigten Zielblock. In der Vollbildvorhersage
gemäß der Prozedur
der 6 werden für
die Vorhersage die Referenzblöcke,
die mittels Vollbild-DCT verarbeitet worden sind, d. h. diejenigen,
die den gleichen DCT-Typ wie der Zielblock x(i) aufweisen, bevorzugt
verwendet.
-
Im
Schritt S611a wird anfangs der DCT-Typ des Referenzblocks r2(i)
an der linken Seite des Zielblocks x(i) beurteilt. Die nachfolgenden
Schritte hängen
vom Ergebnis dieser Beurteilung ab. Als Nächstes wird in den Schritten
S612a und S613a der DCT-Typ des Referenzblocks r1(i) oberhalb des
Zielblocks x(i) beurteilt. Die nachfolgenden Schritte hängen vom
Ergebnis dieser Beurteilung ab. Gemäß den DCT-Typen der Referenzblöcke r1(i)
und r2(i) wird die in 6 gezeigte Vollbildvorhersage
in vier Prozessschritte (A1)-(A4) wie folgt unterteilt.
-
(A1)
Wenn beide Referenzblöcke
r1(i) und r2(i) mittels Vollbild-DCT verarbeitet worden sind, werden
im Schritt S614a mit Bezug auf die DCT-Koeffizienten der Referenzblöcke r0(i),
r1(i) und r2(i) die Vorhersagewerte der DCT-Koeffizienten des Zielblocks
x(i) mit dem "Verfahren
1" erzeugt, das
später beschrieben
wird.
-
(A2)
Wenn der Referenzblock r1(i) mittels Halbbild-DCT verarbeitet worden
ist, während
der Referenzblock r2(i) mittels Vollbild-DCT verarbeitet worden
ist, werden im Schritt S615a die Vorhersagewerte der DCT-Koeffizienten
des Zielblocks x(i) unter Verwendung der DCT-Koeffizienten des Referenzblocks
r2(i) erzeugt. Dies ist ähnlich
dem herkömmlichen
Verfahren, das bereits mit Bezug auf 15 beschrieben
worden ist, d. h. ähnlich
der Erzeugung von Vorhersagewerten der DCT-Koeffizienten des Blocks
X anhand der DCT-Koeffizienten des Blocks R2.
-
(A3)
Wenn der Referenzblock r1(i) mittels Vollbild-DCT verarbeitet worden
ist, während
der Referenzblock r2(i) mittels Halbbild-DCT verarbeitet worden
ist, werden im Schritt S616a die Vorhersagewerte der DCT-Koeffizienten
des Zielblocks x(i) unter Verwendung der DCT-Koeffizienten des Referenzblocks
r1(i) erzeugt. Dies ist ähnlich
dem herkömmlichen
Verfahren, das bereits mit Bezug auf 15 beschrieben
worden ist, d. h. ähnlich
der Erzeugung von Vorhersagewerten der DCT-Koeffizienten des Blocks
X aus dem DCT-Koeffizienten des Blocks R1.
-
(A4)
Wenn beide Referenzblöcke
r1(i) und r2(i) mittels Halbbild-DCT verarbeitet worden sind, werden
im Schritt S617a mit Bezug auf die DCT-Koeffizienten dieser Referenzblöcke r0(i),
r1(i) und r2(i) die Vorhersagewerte des Zielblocks x(i) mit dem "Verfahren 2" erzeugt, das später beschrieben
wird.
-
Im
Schritt 617a kann anstelle der Bezugnahme auf die DCT-Koeffizienten
der Referenzblöcke r0(i),
r1(i) und r2(i) ein vorgeschriebener Wert, wie z. B. 0, als Vorhersagewert
verwendet werden. Ferner können
die Schritte S613a und S617a zur Vereinfachung ausgelassen werden.
In diesem Fall werden dann, wenn im Schritt S611a festgestellt wird,
dass der Referenzblock r2(i) nicht mittels Vollbild-DCT verarbeitet
worden ist, die Vorhersagewerte der DCT-Koeffizienten des Zielblocks
x(i) unter Verwendung der DCT-Koeffizienten des Referenzblocks r1(i) im
Schritt S616a erzeugt.
-
Als
Nächstes
wird die Prozedur des Halbbildvorhersageverfahrens in dem in 5 gezeigten Schritt
S53 mit Bezug auf ein Flussdiagramm der 7 genauer
beschrieben.
-
Die
Prozedur des in 7 gezeigten Halbbildvorhersageverfahrens
ist grundsätzlich
identisch mit der Prozedur des in 6 gezeigten
Vollbildvorhersageverfahrens, mit der Ausnahme, dass "Vollbild" durch "Halbbild" ersetzt ist.
-
In 7 bezeichnen
jedoch r0(i), r1(i), r2(i) und x(i) die Referenzblöcke bzw.
den in 4(b) gezeigten Zielblock.
-
Das
heißt,
in der Halbbildvorhersage gemäß der Prozedur
der 7 werden für
die Vorhersage Referenzblöcke,
die mittels Halbbild-DCT verarbeitet worden sind, d. h. diejenigen
mit dem gleichen DCT-Typ wie der Zielblock x(i), bevorzugt verwendet.
-
Anfangs
wird im Schritt S711 b der DCT-Typ des Referenzblocks r2(i) links
vom Zielblock x(i) beurteilt. Die nachfolgenden Schritte hängen vom
Ergebnis dieser Beurteilung ab. Als Nächstes wird in den Schritten
S712b und S713b der DCT-Typ
des Referenzblocks r1(i) oberhalb des Zielblocks x(i) beurteilt.
Die nachfolgenden Schritte hängen
vom Ergebnis dieser Beurteilung ab. Gemäß den DCT-Typen der Referenzblöcke r1(i) und r2(i) wird die
in 7 gezeigte Halbbildvorhersage in vier Prozessschritte
(B1)-(B4) wie folgt unterteilt.
-
(B1)
Wenn beide Referenzblöcke
r1(i) und r2(i) mittels Halbbild-DCT verarbeitet worden sind, werden
im Schritt S714b mit Bezug auf die DCT-Koeffizienten der Referenzblöcke r0(i),
r1(i) und r2(i) die Vorhersagewerte der DCT-Koeffizienten des Zielblocks
x(i) mit dem "Verfahren
1" erzeugt, das
später beschrieben
wird.
-
(B2)
Wenn der Referenzblock r1(i) mittels Vollbild-DCT verarbeitet worden
ist, während
der Referenzblock r2(i) mittels Halbbild-DCT verarbeitet worden
ist, werden im Schritt S716b die Vorhersagewerte der DCT-Koeffizienten
des Zielblocks x(i) unter Verwendung der DCT-Koeffizienten des Referenzblocks
r2(i) erzeugt. Dies ist ähnlich
dem herkömmlichen
Verfahren, das bereits mit Bezug auf 15 beschrieben
worden ist, d. h. ähnlich
der Erzeugung von Vorhersagewerten der DCT-Koeffizienten des Blocks
X aus den DCT-Koeffizienten des Blocks R2.
-
(B3)
Wenn der Referenzblock r1(i) mittels Halbbild-DCT verarbeitet worden
ist, während
der Referenzblock r2(i) mittels Vollbild-DCT verarbeitet worden
ist, werden im Schritt S716b die Vorhersagewerte der DCT-Koeffizienten
des Zielblocks x(i) unter Verwendung der DCT-Koeffizienten des Referenzblocks
r1(i) erzeugt. Dies ist ähnlich
dem herkömmlichen
Verfahren, das bereits mit Bezug auf 15 beschrieben
worden ist, d. h. ähnlich
der Erzeugung von Vorhersagewerten der DCT-Koeffizienten des Blocks
X aus den DCT-Koeffizienten des Blocks R1.
-
(B4)
Wenn beide Referenzblöcke
r1(i) und r2(i) mittels Vollbild-DCT verarbeitet worden sind, werden
im Schritt S717b mit Bezug auf die DCT-Koeffizienten der Referenzblöcke r0(i),
r1(i) und r2(i) die Vorhersagewerte des Zielblocks x(i) mit dem "Verfahren 2" erzeugt, das später beschrieben
wird.
-
Im
Schritt S717b kann anstelle der Bezugnahme auf die DCT-Koeffizienten
der Referenzblöcke
r0(i), r1(i) und r2(i) ein vorgeschriebener Wert, wie z. B. 0, als Vorhersagewert
verwendet werden. Ferner können
die Schritte S713b und S717b zur Vereinfachung weggelassen werden.
Wenn in diesem Fall die Beurteilung im Schritt S711 b ergibt, dass
der Referenzblock r2(i) nicht mittels Halbbild-DCT verarbeitet worden ist, werden die
Vorhersagewerte der DCT-Koeffizienten des Zielblocks x(i) unter
Verwendung der DCT-Koeffizienten des Referenzblocks r1(i) im Schritt
S716b erzeugt.
-
In
dem Vorhersageverfahren gemäß den in den 6 und 7 gezeigten
Prozeduren ist die Vorhersageeffizienz verbessert, da Blöcke mit
dem gleichen DCT-Typ wie der Zielblock, d. h. Referenzblöcke, deren
DCT-Koeffizienten eine hohe Korrelation mit denjenigen des Zielblocks
aufweisen, bevorzugt für
die Vorhersage des Zielblocks verwendet werden.
-
Im
Folgenden wird mit Bezug auf ein Flussdiagramm der 8 das
Vorhersagewerterzeugungsverfahren auf der Grundlage des "Verfahrens 1", das im Schritt
S614a verwendet wird, oder des "Verfahrens
2", das im Schritt
S617a verwendet wird, beschrieben.
-
Um
im Verfahren der 8 den gleichen Prozess wie die
herkömmliche
DCT-Koeffizientenvorhersage
durchzuführen,
wird in den Prozessschritten von S821a bis S829a ein virtueller
Speicherraum (ein virtueller Puffer) zum Speichern von DCT-Koeffizienten
der in 15 gezeigten vier Blöcke bereitgestellt,
wobei das herkömmliche
DCT-Koeffizientenvorhersageverfahren auf die jeweiligen Blöcke im virtuellen
Puffer angewendet wird.
-
In 8 bezeichnen
R0, R1 und R2 Referenzblöcke
im virtuellen Puffer, während
DC0, DC1 und DC2 DC-Komponenten der DCT-Koeffizienten der Referenzblöcke R0,
R1 bzw. R2 bezeichnen. Ferner bezeichnen r0(i), r1(i), r2(i) und
x(i) Referenzblöcke
und einen Zielblock, die die in 4(a) gezeigten Positionsbeziehungen
aufweisen.
-
Anfangs
wird im Schritt S821a der DCT-Typ des Referenzblocks r0(i) beurteilt,
wobei der nachfolgende Prozess der Erzeugung der DCT-Koeffizienten des
Referenzblocks R0 (Schritt S822a oder S823a) vom Ergebnis der Entscheidung
im Schritt S821a abhängt.
-
Genauer,
wenn festgestellt wird, dass der Referenzblock r0(i) mittels Halbbild-DCT verarbeitet worden
ist, werden im Schritt S822a die DCT-Koeffizienten mit tels eines
vorgeschriebenen Verfahrens aus den Blöcken in der Umgebung des Referenzblocks
r0(i) erzeugt, wobei die so erzeugten DCT-Koeffizienten im virtuellen
Puffer als DCT-Koeffizienten des Referenzblocks R0 gespeichert werden.
Wenn andererseits im Schritt S821a festgestellt, wird, dass der
Referenzblock r0(i) mittels Vollbild-DCT verarbeitet worden ist,
werden im Schritt S823a die DCT-Koeffizienten des Referenzblocks
r0(i) im virtuellen Puffer als DCT-Koeffizienten des Referenzblocks R0
gespeichert. In ähnlicher
Weise werden die DCT-Koeffizienten des Referenzblocks R1 in den
Schritten S824a, S825a und S826a erzeugt, wobei die DCT-Koeffizienten
des Referenzblocks R2 in den Schritten S827a, S828a und S829a erzeugt
werden. Diese DCT-Koeffizienten werden im virtuellen Puffer gespeichert.
-
Die
nachfolgenden Prozessschritte sind identisch mit denjenigen des
herkömmlichen DCT-Koeffizientenvorhersageverfahrens.
Im Schritt S830a wird der Absolutwert einer Differenz der DC-Komponenten
der DCT-Koeffizienten zwischen dem Referenzblock R0 und dem Referenzblock
R1 |DC0 – DC1|
mit dem Absolutwert einer Differenz der DC-Komponenten der DCT-Koeffizienten
zwischen dem Referenzblock R0 und dem Referenzblock R2 |DC0 – DC2| verglichen.
Wenn |DC0 – DC2|
kleiner ist als |DC0 – DC1|,
werden im Schritt S832a die Vorhersagewerte der DCT-Koeffizienten
des Zielblocks x(i) unter Verwendung der DCT-Koeffizienten des Referenzblocks
R1 erzeugt.
-
Wenn
|DC0 – DC2|
nicht kleiner ist als |DC0 – DC1|,
werden im Schritt S831a die Vorhersagewerte der DCT-Koeffizienten
des Zielblocks x(i) unter Verwendung der DCT-Koeffizienten des Referenzblocks
R2 erzeugt.
-
Da
bekannt ist, dass der DCT-Typ der Referenzblöcke r1(i), r2(i) die Vollbild-DCT
ist, können
mit Bezug auf das "Verfahren
1", das in dem in 6 gezeigten
Schritt S614a verwendet wird, die in 8 gezeigten
Schritte S824a, S827a, S825a und S828a weggelassen werden.
-
Als
nächstes
wird mit Bezug auf ein Flussdiagramm der 9 die Prozedur
auf der Grundlage des "Verfahrens
1", das im Schritt
S714b verwendet wird, oder des "Verfahrens
2", das im Schritt
S717b verwendet wird, wie in 7 gezeigt
ist, beschrieben.
-
Die
im Flussdiagramm der 9 gezeigte Prozedur ist grundsätzlich identisch
mit der im Flussdiagramm der 8 gezeigten
Prozedur, mit der Ausnahme, dass der Schritt der Beurteilung, ob
jeder Block mittels Vollbild-DCT verarbeitet worden ist, durch den
Schritt der Beurteilung ersetzt wird, ob jeder Block mittels Halbbild-DCT
verarbeitet worden ist. In 9 bezeichnen
r0(i), r1((i), r2(i) und x(i) Referenzblöcke und einen im Zielblock
mit den in 4(b) gezeigten Positionsbeziehungen.
-
Anfangs
wird im Schritt S921b der DCT-Typ des Referenzblocks r0(i) beurteilt,
wobei der folgende Prozess der Erzeugung der DCT-Koeffizienten des
Referenzblocks R0 (Schritt S922b oder S923b) vom Ergebnis der Beurteilung
im Schritt S921b abhängt.
-
Genauer,
wenn festgestellt wird, dass der Referenzblock r0(i) mittels Vollbild-DCT verarbeitet worden
ist, werden im Schritt S922b die DCT-Koeffizienten mit einem vorgeschriebenen
Verfahren aus Blöcken
in der Umgebung des Referenzblocks r0(i) erzeugt, wobei die so erzeugten
DCT-Koeffizienten im virtuellen Puffer als DCT-Koeffizienten des
Referenzblocks R0 gespeichert werden. Wenn andererseits im Schritt
S921b festgestellt wird, dass der Referenzblock r0(i) mittels Halbbild-DCT
verarbeitet worden ist, werden im Schritt S923b die DCT-Koeffizienten des
Referenzblocks r0(i) im virtuellen Puffer als DCT-Koeffizienten
des Referenzblocks R0 gespeichert. In ähnlicher Weise werden die DCT-Koeffizienten des
Referenzblocks R1 in den Schritten S924b, S925b und S926b erzeugt,
während
die DCT-Koeffizienten des Referenzblocks R2 in den Schritten S927b,
S928b und S929b erzeugt werden. Diese DCT-Koeffizienten werden im
virtuellen Puffer gespeichert.
-
Die
nachfolgenden Prozessschritte sind identisch mit denjenigen des
herkömmlichen DCT-Koeffizientenvorhersageverfahrens.
Im Schritt S930b wird der Absolutwert einer Differenz der DC-Komponenten
der DCT-Koeffizienten zwischen dem Referenzblock R0 und dem Referenzblock
R1 (|DC0 – DC1|)
mit dem Absolutwert einer Differenz der DC-Komponenten der DCT-Koeffizienten
zwischen dem Referenzblock R0 und dem Referenzblock R2 (|DC0 – DC2|)
verglichen. Wenn |DC0 – DC2|
kleiner ist als |DC0 – DC1|,
werden im Schritt S932b die Vorhersagewerte der DCT-Koeffizienten des
Zielblocks x(i) unter Verwendung der DCT-Koeffizienten des Referenzblocks
R1 erzeugt.
-
Wenn
|DC0 – DC2|
nicht kleiner ist als |DC0 – DC1|,
werden im Schritt S931b die Vorhersagewerte der DCT-Koeffizienten
des Zielblocks x(i) unter Verwendung der DCT-Koeffizienten des Referenzblocks
R2 erzeugt.
-
Da
mit Bezug auf das "Verfahren
1", das in dem in 7 gezeigten
Schritt S714b verwendet wird, bekannt ist, dass der DCT-Typ der
Referenzblöcke
r1(i) und r2(i) die Halbbild-DCT ist, können in diesem Fall die in 9 gezeigten
Schritt S924b, S927b, S925b und S928b weggelassen werden.
-
Wie
oben beschrieben worden ist, wird bei der Vorhersage der DCT-Koeffizienten eines
Zielblocks dann, wenn es notwendig ist, auf DCT-Koeffizienten eines Referenzblocks Bezug
zu nehmen, dessen DCT-Typ verschieden von demjenigen des Zielblocks
ist, nicht auf die DCT-Koeffizienten dieses Referenzblocks Bezug
genommen, sondern es werden DCT-Koeffizienten mit Frequenzeigenschaften ähnlich denjenigen
des DCT-Typs des Zielblocks aus Blöcken in der Umgebung des Referenzblocks
erzeugt, wobei die DCT-Koeffizienten
des Zielblocks unter Verwendung der so erzeugten DCT-Koeffizienten vorhergesagt
werden, wodurch die Vorhersageeffizienz verbessert wird.
-
10 ist
ein schematisches Diagramm zur Erläuterung eines Verfahrens zum
Erzeugen von DCT-Koeffizienten aus Blöcken in der Umgebung eines
Referenzblocks r in den in 8 gezeigten Schritten
S822a, S825a, S828a und in den in 9 gezeigten
Schritten S922b, S925b und S928b.
-
In 10 bezeichnet
r irgendeinen der Referenzblöcke
r0(i), r1(i) und r2(i) im Frequenzbereich, während R irgendeinen der Referenzblöcke R0,
R1 und R2 im virtuellen Puffer bezeichnet.
-
Im
Prozess der Erzeugung der DCT-Koeffizienten aus den Blöcken in
der Umgebung des Referenzblocks r in den in 8 gezeigten
Schritten S822a, S825a, S828a und in den in 9 gezeigten Schritten
S922b, S925b und S928b werden die DCT-Koeffizienten unter Verwendung
einer vorgeschriebenen Funktion aus den DCT-Koeffizienten der zwei
Blöcke
in der Nähe
des Referenzblocks r erzeugt, wie in 10 gezeigt
ist, wobei die so erzeugten DCT-Koeffizienten als DCT-Koeffizienten
des Referenzblocks R im virtuellen Puffer verwendet werden.
-
11 ist
ein Flussdiagramm, das die Prozedur der Erzeugung von DCT-Koeffizienten des
Referenzblocks R im virtuellen Puffer zeigt. In 11 werden
verschiedene Prozesse entsprechend der Position des Referenzblocks
r im Makroblock im DCT-Bereich ausgeführt.
-
Wenn
z. B. der Referenzblock r im Bereich (0) oder (2) im Makroblock
im DCT-Bereich positioniert
ist, d. h. wenn er im linksseitigen Bereich des Makroblocks angeordnet
ist, werden im Schritt S1142L, wie in 10 gezeigt
ist, die DCT-Koeffizienten
des Referenzblocks R im virtuellen Puffer unter Verwendung einer
vorgeschriebenen Funktion aus den DCT-Koeffizienten der Blöcke erzeugt,
die in den Bereichen (0) und (2) des Makroblocks im DCT-Bereich
angeordnet sind, wobei diese Bereiche die Referenzblöcke r enthalten.
Wenn der Referenzblock r im Bereich (1) oder (3) im Makroblock im
DCT-Bereich angeordnet ist, d. h. wenn er im rechtsseitigen Bereich
des Makroblocks angeordnet ist, werden im Schritt S1142R die DCT-Koeffizienten
des Referenzblocks R im virtuellen Puffer unter Verwendung einer vorgeschriebenen
Funktion aus den DCT-Koeffizienten der Blöcke erzeugt, die in den Bereichen
(1) und (3) des Makroblocks im DCT-Bereich angeordnet sind, wobei diese
Bereiche die Referenzblöcke
r enthalten.
-
Für die verwendete
Funktion kann eine beliebige Funktion verwendet werden, sofern mit
der Funktion die DCT-Koeffizienten des Referenzblocks R im virtuellen
Puffer eindeutig aus den DCT-Koeffizienten der zwei Blöcke in der
Umgebung des Referenzblocks r berechnet werden können, wie z. B. eine Funktion,
in der Mittelwerte oder gewichtete Mittelwerte der DCT-Koeffizienten
zwischen zwei Blöcken in
der Umgebung des Referenzblocks r im Frequenzbereich als DCT-Koeffizienten des
Referenzblocks R im virtuellen Puffer verwendet werden.
-
Anschließend werden
im Schritt S1143 die mit Bezug auf die zwei Blöcke im Frequenzbereich erzeugten
DCT-Koeffizienten als DCT-Koeffizienten des Referenzblocks R im
virtuellen Puffer verwendet.
-
Da
wie oben beschrieben die DCT-Koeffizienten des Referenzblocks R
im virtuellen Bereich, die für
die Vorhersage verwendet werden, aus den DCT-Koeffizienten der zwei Blöcke erzeugt
werden, die Informationen des gleichen Bereiches aufweisen wie der
Referenzblock r im Raumbereich, ist es möglich, DCT-Koeffizienten mit
Frequenzeigenschaften ähnlich
denjenigen der DCT-Koeffizienten
des DCT-Typs des Zielblocks zu erzeugen.
-
Im
adaptiven Intra-Vollbild-DCT-Koeffizientenvorhersageverfahren, das
für die
erste Ausführungsform
der Erfindung verwendet wird, werden die für die Vorhersage verwendeten
Referenzblöcke
entsprechend dem DCT-Typ des Zielblocks ausgewählt, wobei die DCT-Koeffizienten
der Referenzblöcke
des gleichen DCT- Typs
wie der Zielblock für
die Vorhersage bevorzugt verwendet werden. Wenn der DCT-Typ des
Referenzblocks verschieden ist von denjenigen des Zielblocks, werden
für die
Vorhersage aus den DCT-Koeffizienten der Blöcke in der Umgebung des Referenzblocks
die DCT-Koeffizienten der Blöcke
erzeugt, die Referenzeigenschaften ähnlich denjenigen der DCT-Koeffizienten
der Referenzblöcke
mit dem gleichen DCT-Typ wie der Zielblock aufweisen. Daher wird
die Intra-Vollbild-Vorhersage für ein verschachteltes
Bild oder ein spezifisches progressives Bild im DCT-Bereich (Frequenzkomponenten)
effizient durchgeführt.
-
Folglich
ist es gemäß der ersten
Ausführungsform
der Erfindung im Codierungsprozess auf der Grundlage MPEG4 für die Verarbeitung
eines verschachtelten Bildes oder eines spezifischen progressiven
Bildes, in welchem Makroblöcke
verschiedener DCT-Typen (zu verarbeitende Objekte) koexistieren,
möglich,
eine komprimierende Codierung eines Bildsignals durch Entfernen
oder Reduzieren räumlich
redundanter Bildinformationen effizient durchzuführen, da die Effizienz der
vorhergesagten DCT-Koeffizienten eines zu codierenden Blocks durch
Verwendung von Intra-Vollbild-Informationen verbessert wird.
-
In
adaptiven Intra-Vollbild-DCT-Koeffizientenvorhersageverfahren gemäß der ersten
Ausführungsform
kann dann, wenn die DCT-Koeffizienten des Referenzblocks r2(i) als
Vorhersagewerte der DCT-Koeffizienten des Zielblocks x(i) verwendet
werden (siehe 4(a) und 4(b)),
wenn der DCT-Typ des Referenzblocks r2(i) verschieden ist von demjenigen
des Zielblocks x(i), nur eine DC-Komponente
unter den DCT-Koeffizienten des Referenzblocks r2(i) als Vorhersagewert
für den
Zielblock x(i) verwendet werden.
-
Ferner
werden im Vorhersageverfahren gemäß der ersten Ausführungsform
in den Schritten S923b, S926b und S929b die DCT-Koeffizienten des Referenzblocks
R (genauer der Referenzblöcke
R0, R1, R2) im virtuellen Puffer, die für die Vorhersage der DCT-Koeffizienten
des Zielblocks verwendet werden, aus den DCT-Koeffizienten des Referenzblocks r
(genauer der Referenzblöcke
r0(i), r1(i), r2(i)) erzeugt. Wie mit Bezug auf die Schritte S922b,
S925b und S928b beschrieben worden ist, können in den Schritten S923b,
S926b und S929b die DCT-Koeffizienten unter Verwendung einer vorgeschriebenen Funktion
aus den DCT-Koeffizienten von zwei Blöcken in der Umgebung des Referenzblocks
r im Raumbereich (genauer der Referenzblöcke r0(i) r1(i), r2(i) erzeugt
werden, wobei die erzeugten DCT-Koeffizienten als DCT-Koeffizienten
des Referenzblocks R im virtuellen Puffer verwendet werden können.
-
Ferner
wird in der in 7 gezeigten Halbbildvorhersage
einer der vier Prozesse B1-B4 entsprechend dem DCT-Typ des Referenzblocks
r2(i) links vom Zielblock x(i) und dem DCT-Typ des Referenzblocks
r1(i) oberhalb des Zielblocks x(i) ausgeführt. Von diesen Prozessen können jedoch
B1, B3 und B4 durch die folgenden Prozesse B1', B3' und B4' ersetzt werden.
-
Bezüglich des
Prozesses B3' wird
ein codierter Block, der unmittelbar oberhalb des Zielblocks x(i) angeordnet
ist (d. h. in 4(b) ein codierter Block, der
zwischen dem Zielblock x und dem codierten Block r1(i) angeordnet
ist) als Referenzblock verwendet, wobei die DCT-Koeffizienten dieses
Referenzblocks als Vorhersagewerte der DCT-Koeffizienten des Zielblocks
verwendet werden.
-
Bezüglich der
Prozesse B1' und
B4' werden in den
Schritten S922b und S923b der Referenzblock r0(i) und ein codierter
Block, der zwischen dem Referenzblock r0(i) und dem Referenzblock
r2(i) angeordnet ist, einer gewichteten Mittelung mit einem Gewichtungsverhältnis von
0:1 unterworfen, um somit DCT-Koeffizienten des Referenzblocks R0
im virtuellen Puffer zu erzeugen. In den Schritten S925b und S926b
werden der Referenzblock r1(i) und ein codierter Block der zwischen
dem Referenzblock r1(i) und dem Zielblock x(i) angeordnet ist, einer
gewichteten Mittelung mit einem Gewichtsverhältnis von 0:1 unterworfen,
um somit DCT-Koeffizienten
des Referenzblocks R1 im virtuellen Puffer zu erzeugen. In den Schritten
S928b und S929b werden der Referenzblock r2(i) und ein codierter
Block, der zwischen dem Referenzblock r2(i) und dem Referenzblock
r0(i) angeordnet ist, einer gewichteten Mittelung mit einem Gewichtungsverhältnis von
1:0 unterworfen, um somit die DCT-Koeffizienten des Referenzblocks
R1 im virtuellen Puffer zu erzeugen. In den Prozessen B1' und B4' wird vorausgesetzt,
dass die Positionen der jeweiligen Blöcke r0(i)-r2(i) relativ zum
Zielblock x(i) so sind, wie in 4(b) gezeigt
ist.
-
Mit
anderen Worten, in den Prozessen B1' und B4' wird eine gewichtete Mittelung zwischen
dem Referenzblock r0(i) und einem codierten Block unmittelbar unterhalb
des Referenzblocks r0(i) mit einem Gewichtungsverhältnis von
1 für einen
dieser Blöcke, der
näher am
Zielblock x(i) liegt, ausgeführt,
wobei eine gewichtete Mittelung zwischen dem Referenzblock r1(i)
und einem codierten Block unmittelbar unterhalb des Referenzblocks
r1(i) mit einem Gewichtungsverhältnis
von 1 für
einen dieser Blöcke,
der näher
am Zielblock x(i) liegt, ausgeführt
wird, und ferner eine gewichtete Mittelung zwischen dem Referenzblock
r2(i) und einem codierten Block unmittelbar oberhalb des Referenzblocks
r2(i) mit einem Gewichtungsverhältnis
von 1 für
einen dieser Blöcke,
der näher
am Zielblock x(i) liegt, ausgeführt
wird.
-
In
diesem Fall ist die Operation der gewichteten Mittelung vereinfacht.
Da ferner Vorhersagewerte der Frequenzkomponenten eines zu codierenden Unterblocks
mit Bezug auf Frequenzkomponenten eines bereits codierten Unterblocks
erzeugt werden, der räumlich
dem zu codierenden Unterblock am nächsten liegt, wird die Vorhersageeffizienz
im Codierungsprozess für
ein verschachteltes Bild oder ein spezifisches progressives Bild
durch das adaptive Intra-Vollbild-DCT-Koeffizientenvorhersageverfahren unter
Verwendung einer relativ einfachen Operation verbessert.
-
[Ausführungsform 2]
-
Eine
Bildverarbeitungsvorrichtung (Bildcodierungsvorrichtung) und ein
Bilddecodierungsverfahren (Bilddecodierungsverfahren) gemäß einer zweiten
Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung sind dadurch gekennzeichnet, dass die
Decodierung eines codierten Bildsignals unter Verwendung des adaptiven
Intra-Vollbild-DCT-Koeffizientenvorhersageverfahrens,
das für
die Bildcodierungsvorrichtung verwendet wird, und eines Verfahrens
gemäß der ersten
Ausführungsform
durchgeführt
wird.
-
2 ist
ein Blockdiagramm, das eine Bilddecodierungsvorrichtung 2000 gemäß der zweiten Ausführungsform
zeigt, in der die gleichen Bezugszeichen wie diejenigen in 1 gleiche
oder entsprechende Teile bezeichnen.
-
Die
Bilddecodierungsvorrichtung 2000 empfängt ein codiertes Bildsignal
(Bitstrom), der durch Codieren eines Bildsignals mittels der Bildcodierungsvorrichtung 1000 gemäß der ersten
Ausführungsform
erhalten worden ist, und unterwirft das codierte Bildsignal einer
Decodierung unter Verwendung des adaptiven Intra-Vollbild-DCT-Koeffizientenvorhersageverfahrens.
-
Genauer
umfasst die Bilddecodierungsvorrichtung 2000 einen Variable-Länge-Decodierer (VLD) 203,
der einen von der Bildcodierungsvorrichtung 1000 ausgegebenen
Bitstrom 110b empfängt, und
den Bitstrom 110b einer Decodierung mit variabler Länge mittels
Datenanalyse unterwirft, um die DCT-Koeffizientendifferenzwerte 108 eines
zu decodierenden Blocks (d. h. die Diffe renzwerte zwischen den quantisierten
DCT-Koeffizienten 107 des zu codierenden Blocks und den
Intra-Vollbild-Vorhersagewerten 111 desselben) wiederherzustellen;
eine Intra-Vollbild-Vorhersageeinheit 210, die Intra-Vollbild-Vorhersagewerte 111 des
zu decodierenden Blocks erzeugt; und einen Addierer 112,
der die Intra-Vollbild-Vorhersagewerte 111 und die DCT-Koeffizientendifferenzwerte 108 addiert,
um quantisierte DCT-Koeffizienten des zu decodierenden Blocks wiederherzustellen.
-
Die
Intra-Vollbild-Vorhersageeinheit 210 umfasst einen Blockspeicher 115,
der die Ausgabe 116 vom Addierer 112 als quantisierte
DCT-Koeffizienten eines Blocks, der bereits decodiert worden ist,
speichert; und eine DCT-Koeffizientenvorhersagevorrichtung,
die Vorhersagewerte 111 der quantisierten DCT-Koeffizienten
des zu decodierenden Blocks aus den quantisierten DCT-Koeffizienten 114 des
im Blockspeicher 115 gespeicherten decodierten Blocks gemäß dem DCT-Typ-Signal 102 von
der Bildcodierungsvorrichtung 1000 mittels des adaptiven
Intra-Vollbild-DCT-Koeffizientenvorhersageverfahrens erzeugt.
-
Ferner
umfasst die Bilddecodierungsvorrichtung 2000 einen Invers-Quantisierter 207,
der den Ausgang 116 vom Addierer 112 einer inversen
Quantisierung unterwirft, um die DCT-Koeffizienten des zu decodierenden
Blocks wiederherzustellen; eine Invers-DCT-Einheit 209,
die den Ausgang des Invers-Quantisierers 207 einer inversen
DCT unterwirft, um ein Bildsignal 101, das dem zu decodierenden
Block entspricht, wiederherzustellen; und eine Invers-Blockbildungseinheit 200,
die die Ausgabe der Invers-DCT-Einheit 209 empfängt und
ein Abtastzeilen-Strukturbildsignal 110a auf
der Grundlage des DCT-Typs von der Bildcodierungsvorrichtung 1000 wiederherstellt.
-
Es
folgt eine Beschreibung der Funktion der Bilddecodierungsvorrichtung.
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Wenn
ein codiertes Bildsignal 110b von der Bildcodierungsvorrichtung 1000 in
die Bilddecodierungsvorrichtung 2000 eingegeben wird, wird
das codierte Bildsignal 110b einer Decodierung mit variabler
Länge mittels
einer Datenanalyse in Variable-Länge-Decodierer 203 unterworfen,
wobei der Decodierer 203 DCT-Koeffizientendifferenzwerte 108 eines zu
decodierenden Blocks (im Folgenden als Zielblock bezeichnet) ausgibt.
-
Die
DCT-Koeffizientendifferenzwerte 108 werden mittels des
Addierers 112 zu ihren Vorhersagewerten 111 addiert,
wodurch quantisierte DCT-Koeffizienten 116 des Zielblocks
wiederherstellt werden.
-
Die
quantisierten DCT-Koeffizienten 116 des Zielblocks werden
in die Intra-Vollbild-Vorhersageeinheit 210 eingegeben
und im Blockspeicher 115 als quantisierte DCT-Koeffizienten
eines Blocks, der bereits decodiert worden ist, gespeichert. Ferner
werden die quantisierten DCT-Koeffizienten 114 des decodierten
Blocks aus dem Blockspeicher 115 in die DCT-Koeffizientenvorhersagevorrichtung 113 eingelesen.
In der DCT-Koeffizientenvorhersagevorrichtung 113 werden
Vorhersagewerte der DCT-Koeffizientendifferenzwerte 108 eines
nächsten
zu decodierenden Blocks nach dem Zielblock erzeugt mittels adaptiver
Intra-Vollbild-DCT-Koeffizientenvorhersage mit
Bezug auf die quantisierten DCT-Koeffizienten aus dem Blockspeicher 115 gemäß dem DCT-Typ-Signal 102 von
der Bildcodierungsvorrichtung 1000, in ähnlicher Weise wie im Vorhersagewerterzeugungsprozess
der Intra-Vollbild-Vorhersageeinheit 110 der Bildcodierungsvorrichtung 1000.
-
Ferner
werden die quantisierten DCT-Koeffizienten 116 einer inversen
Quantisierung mittels des Invers-Quantisierers 207 unterworfen
und in DCT-Koeffizienten 104 des Zielblocks transformiert, wobei
die DCT-Koeffizienten 104 einer inversen DCT mittels der
Invers-DCT-Einheit 209 unterworfen und in ein Bildsignal 101 entsprechend
dem Zielblock transformiert werden.
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Anschließend wird
das Bildsignal 101, das dem Zielblock entspricht, in die
Invers-Blockbildungseinheit 200 eingegeben, in der ein
Abtastzeilen-Strukturbildsignal 110a auf
der Grundlage des DCT-Typ-Signals 102 von der Bildcodierungsvorrichtung 1000 reproduziert
wird.
-
Wie
oben beschrieben worden ist, kann gemäß der zweiten Ausführungsform
der Erfindung ein codiertes Bildsignal (Bitstrom), das erhalten
worden ist, indem ein Bildsignal (ein verschachteltes Bild oder
ein spezifisches progressives Bild) einer Intra-Vollbild-Vorhersagecodierung
unter Verwendung der adaptiven Intra-Vollbild-DCT-Koeffizientenvorhersage
unterworfen worden ist, effizient und korrekt mittels Intra-Vollbild-Vorhersage
im DCT-Bereich decodiert werden, da die Decodierung eines codierten Bildsignals
unter Verwendung des adaptiven Intra-Vollbild-DCT-Koeffizientenvorhersageverfahrens ausgeführt wird.
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[Ausführungsform 3]
-
Im
Folgenden wird eine Bildverarbeitungsvorrichtung (Bildcodierungsvorrichtung)
gemäß einer dritten
Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung beschrieben.
-
Die
Bildcodierungsvorrichtung gemäß dieser dritten
Ausführungsform
verwendet die in 12 gezeigte Prozedur anstelle
der Prozedur der Erzeugung der Vorhersagewerte der DCT-Koeffizienten
des Zielblocks mittels Vollbildvorhersage in dem in 5 gezeigten
Schritt S52, und verwendet die in 13 gezeigte
Prozedur anstelle der Prozedur der Erzeugung der Vorhersagewerte
der DCT-Koeffizienten
des Zielblocks mittels Halbbildvorhersage in dem in 5 gezeigten
Schritt S53.
-
Die
adaptive Intra-Vollbild-DCT-Koeffizientenvorhersage mittels der
Bildcodierungsvorrichtung gemäß dieser
dritten Ausführungsform
ist grundsätzlich
identischen mit derjenigen gemäß der ersten Ausführungsform,
mit Ausnahme des Vollbildvorhersageverfahrens und des Halbbildvorhersageverfahrens,
weshalb im Folgenden mit Bezug auf die 12 und 13 nur
diese Vorhersageverfahren beschrieben werden.
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12 ist
ein Flussdiagramm, das die Prozedur gemäß dieser dritten Ausführungsform
für die Implementierung
des Vollbildvorhersageverfahrens in dem in 5 gezeigten
Schritt S52 zeigt. In 12 bezeichnen r0(i), r1(i),
r2(i) und x(i) die Referenzblöcke
und den in 4(a) gezeigten Zielblock.
-
In
dieser dritten Ausführungsform
wird anfangs im Schritt S1221a der DCT-Typ des Referenzblocks r2(i)
beurteilt. Der nachfolgende Prozess hängt vom Ergebnis dieser Beurteilung
ab.
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Wenn
der Referenzblock r2(i) mittels Vollbild-DCT verarbeitet worden
ist, werden die Vorhersagewerte der DCT-Koeffizienten des Zielblocks
x(i) unter Verwendung des in 8 als "vorgeschriebenes
Verfahren" gezeigten
Vorhersagewerterzeugungsverfahrens erzeugt. Das in 8 gezeigte
Vorhersagewerteerzeugungsverfahren wurde bereits mit Bezug auf die
erste Ausführungsform
beschrieben, weshalb keine wiederholte Beschreibung erforderlich ist.
Mit Bezug auf "ein
vorgeschriebenes Verfahren" im
Schritt S1222a der 12 können die Schritte S827a und
S828a in 8 weggelassen werden, da bekannt
ist, dass der DCT-Typ von r2(i) die Vollbild-DCT ist.
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Wenn
andererseits der Referenzblock r2(i) mittels Halbbild-DCT verarbeitet
worden ist, werden die Vorhersagewerte der DCT-Koeffizienten des
Zielblocks x(i) unter Verwendung der DCT-Koeffizienten des Referenzblocks
r1(i) erzeugt, in ähnlicher
Weise wie in dem in 15 gezeigten herkömmlichen
Verfahren, in welchem die Vorhersagewerte der DCT-Koeffizienten
des Zielblocks X aus den DCT-Koeffizienten des Referenzblocks R1
erzeugt werden.
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13 ist
ein Flussdiagramm, dass die Prozedur gemäß dieser dritten Ausführungsform
für die Implementierung
des Halbbildvorhersageverfahrens in dem in 5 gezeigten
Schritt S53 zeigt. Da der in 13 gezeigte
Prozess grundsätzlich
identisch ist mit dem in 12 gezeigten
Prozess, mit der Ausnahme, das "Vollbild" durch "Halbbild" ersetzt wird, wird
eine genaue Beschreibung hierfür
weggelassen. In 13 bezeichnen jedoch r0(i),
r1(i), r2(i) und x(i) jeweils die Referenzblöcke und den in 4(b) gezeigten Zielblock.
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Wie
oben beschrieben worden ist, werden im adaptiven Intra-Vollbild-DCT-Koeffizientenvorhersageverfahren
gemäß der dritten
Ausführungsform
die Intra-Vollbild-Vorhersage
im DCT-Bereich während des
Codierungsprozesses vereinfacht und die Verarbeitungsgeschwindigkeit
erhöht,
da das Vollbildvorhersageverfahren in dem in 5 gezeigten
Schritt S52 und das Halbbildvorhersageverfahren im Schritt S53 im
Vergleich zur ersten Ausführungsform
vereinfacht werden.
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[Ausführungsform 4]
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Im
Folgenden wird eine Bildverarbeitungsvorrichtung (Bilddecodierungsvorrichtung)
gemäß einer
vierten Ausführungsform
der Erfindung beschrieben.
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Die
Bilddecodierungsvorrichtung gemäß dieser
vierten Ausführungsform
verwendet die in 12 gezeigte Prozedur anstelle
der Prozedur der Erzeugung der Vorhersagewerte der DCT-Koeffizienten des
Zielblocks mittels Vollbildvorhersage in dem in 5 gezeigten
Schritt S52, und verwendet die in 13 gezeigte
Prozedur anstelle der Prozedur der Erzeugung der Vorhersagewerte
der DCT-Koeffizienten
des Zielblocks mittels Halbbildvorhersage in dem in 5 gezeigten
Schritt S53.
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In
der so konstruierten Bilddecodierungsvorrichtung werden dann, wenn
die adaptive Intra-Vollbild-DCT-Koeffizientenvorhersage ausgeführt wird, das
Vollbild vorhersageverfahren im Schritt S52 in 5 und
das Halbbildvorhersageverfahren im Schritt S53 im Vergleich zur
zweiten Ausführungsform
vereinfacht. Somit wird die Intra-Vollbild-Vorhersage im DCT-Bereich
während
des Decodierungsprozesses vereinfacht, wobei die Verarbeitungsgeschwindigkeit
erhöht
wird.
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[Ausführungsform 5]
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In
einer Bildverarbeitungsvorrichtung (einer Bildcodierungsvorrichtung)
und einem Bildverarbeitungsverfahren (einem Bildcodierungsverfahren)
gemäß einer
fünften
Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung wird die Intra-Vollbild-Codierung eines Bildsignals
unabhängig
von einem DCT-Typ-Signal eines Zielblocks, d. h. unabhängig davon,
ob der Zielblock mittels Vollbild-DCT oder Halbbild-DCT verarbeitet
worden ist, durchgeführt,
indem Vorhersagewerte der DCT-Koeffizienten
des Zielblocks aus den DCT-Koeffizienten eines codierten Blocks
erzeugt werden, der eine vorgeschriebene Positionsbeziehung zum
codierten Block aufweist. Es sei angenommen, dass das DCT-Typ-Signal
anzeigt, ob der Zielblock mittels Vollbild-DCT oder Halbbild-DCT
verarbeitet worden. Ferner sei angenommen, dass ein Block einer
von vier Unterblöcken
ist, die jeweils 8 × 8
Pixel eines Makroblocks mit 16 × 16
Pixeln umfassen. Diese vier Unterblöcke sind im Makroblock oben links
(Bereich (0) in 3), oben rechts (Bereich (1) in 3),
unten links (Bereich (2) in 3) bzw.
unten rechts (Bereich (3) in 3) angeordnet.
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17 ist
ein Blockdiagramm, das ein Bildcodierungsvorrichtung der fünften Ausführungsform zeigt.
Zuerst wird der Aufbau der Bildcodierungsvorrichtung beschrieben.
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In 17 ist
eine Bildcodierungsvorrichtung 3000 der fünften Ausführungsform
gezeigt. Die Bildcodierungsvorrichtung 3000 wird verwendet,
um ein digitales Bildsignal (Eingangsbildsignal) 110a in
Bildsignale zu unterteilen, die mehreren Blöcken entsprechen, in die ein
Bildraum (Vollbild), der vom Signal 110 gebildet wird,
unterteilt ist, und um die resultierenden Bildsignale der jeweiligen
Blöcke
für jeden Block
zu codieren.
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Die
Bildcodierungsvorrichtung 3000 enthält, wie im Fall der Bildcodierungsvorrichtung 1000 der ersten
Ausführungsform
eine Blockbildungseinheit 100 zur Durchführung einer
Blockbildung, um das Bildsignal 110a in Bildsignale, die
den jeweiligen Blöcken
entsprechen, halbbildweise oder vollbildweise als Verarbei tungseinheiten
der Frequenztransformation zu unterteilen, und um die Bildsignale
der jeweiligen Blöcke 101 und
ein DCT-Typ-Signal 102, das eine Verarbeitungseinheit der
Frequenztransformation anzeigt, auszugeben. Genauer wird die Blockbildungseinheit 100 verwendet,
um das Eingangsbildsignal 110a zu empfangen, Abtastzeilen
für jeden
Makroblock für
die Halbbild-DCT umzuordnen, und ein Bildsignal für jeden
Block mit 8 × 8
Pixeln des Makroblocks auszugeben, wenn die Korrelation der Pixelwerte
innerhalb eines Halbbildes größer ist
als diejenige in einem Vollbild. Wenn andererseits die Korrelation
innerhalb eines Halbbildes geringer ist als diejenige im Vollbild,
werden die Abtastzeilen nicht umgeordnet und das Eingangsbildsignal 110a wird
für jeden
Block von der Blockbildungseinheit 100 ausgegeben.
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Die
Abtastzeilen werden derart umgeordnet, dass ein erstes Halbbild,
das von den Bildsignalen auf ungeradzahligen horizontalen Pixelzeilen
(horizontale Abtastzeilen) gebildet wird, an einer Oberseite des
Makroblocks angeordnet ist, d. h. in den Bereichen (0) und (1),
und ein zweites Halbbild, das von Bildsignalen auf geradzahligen
horizontalen Pixelzeilen (horizontalen Abtastzeilen) gebildet wird,
an einer Unterseite des Makroblocks angeordnet ist, d. h. in den
Bereichen (2) und (3).
-
Die
Blockbildungseinheit 100 wird verwendet, um das Bildsignal
des Makroblocks in Bildsignale zu unterteilen, die den Bereichen
(0)-(3) entsprechen, und um die resultierenden Bildsignale der jeweiligen
Blöcke
auszugeben.
-
Die
Bildcodierungsvorrichtung 3000 enthält ferner, wie im Fall der
Bildcodierungsvorrichtung 1000, eine DCT-Einheit 103 zum
Durchführen
einer DCT für
die Bildsignale 101 des Zielblocks, einen Quantisierer 105 zum
Quantisieren der von der DCT-Einheit 103 ausgegebenen Signalen,
eine Intra-Vollbild-Vorhersageeinheit 310 zum
Erzeugen von Vorhersagewerten 111 des Zielblocks, einen
Addierer 107 zum Subtrahieren der Vorhersagewerte 111 von
den Signalen 106 (DCT-Koeffizientenquantisierungswert),
die vom Quantisierer 105 ausgegeben werden, und zum Ausgeben
von DCT-Koeffizientendifferenzwerten 108, sowie einen VLC 109 zur
Durchführung
einer Codierung variabler Länge
für die
Differenzwerte 108 und zum Ausgeben eines Bitstroms (eines
codierten Bildsignals) 110b.
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Die
Intra-Vollbild-Vorhersageeinheit 310 umfasst einen Addierer 112 zum
Addieren der Differenzwerte 108 zu den Vorhersagewerten 111,
einen Blockspeicher 115 zum Speichern von DCT-Koeffizientenquantisierungswerten 116 des
codierten Blocks, die vom Addierer 112 ausgegeben werden, und
eine DCT-Koeffizientenvorhersagevorrichtung 313 zum
Erzeugen der Vorhersagewerte 111 aus den DCT-Koeffizientenquantisierungswerten 114 des
codierten Blocks neben dem Zielblock im Bildraum.
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In
dieser fünften
Ausführungsform,
wie in 19 gezeigt ist, wird die DCT-Koeffizientenvorhersagevorrichtung 313 zur
Erzeugung der Vorhersagewerte 111 der DCT-Koeffizientenquantisierungswerte eines
Zielblocks x(i) verwendet, in dem auf einen Block r0(i), der oben
links angeordnet ist, einen Block r1(i) der oben angeordnet ist,
und einen Block r2(i), der links bezüglich des Zielblocks x und
benachbart zu diesem angeordnet ist, als Referenzblöcke Bezug genommen
wird, unabhängig
von einem DCT-Typ des Zielblocks.
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Die
DCT-Einheit 103, der Quantisierer 105, die Addierer 107 und 112,
der VLC 109 und der Blockspeicher 115 sind identisch
mit denjenigen der ersten Ausführungsform.
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Als
nächstes
wird die Funktion der Vorrichtung 3000 beschrieben.
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Wenn
das digitale Bildsignal 110a in die Bildcodierungsvorrichtung 3000 eingegeben
wird, zerlegt die Blockbildungseinheit 100 das Signal 110a in
Blöcke
von Bildsignalen entsprechend den jeweiligen Blöcken vollbildweise oder halbbildweise,
und gibt die Bildsignale 101 und das DCT-Typ-Signal 102 aus.
-
Zu
diesem Zeitpunkt ordnet die Blockbildungseinheit 100 die
Abtastzeilen für
jeden Makroblock, der 16 × 16
Pixel umfasst, für
die Halbbild-DCT um, und gibt die Bildsignale für jeden Block, der 8 × 8 Pixel
jedes Makroblocks umfasst, aus, wenn eine Korrelation der Pixelwerte
zwischen Halbbildern höher
ist als diejenige in einem Vollbild. Folglich ist im Makroblock,
in dem die Abtastzeilen umgeordnet worden sind, ein erstes Halbbild,
das von den Bildsignalen auf ungeradzahligen Pixelzeilen gebildet
wird, an einer Oberseite des Makroblocks angeordnet, d. h. in den
Bereichen (0) und (1), während
ein zweites Halbbild, das von Bildsignalen auf geradzahligen Pixelzeilen
gebildet wird, an einer Unterseite des Makroblocks angeordnet ist,
d. h. in den Bereichen (2) und (3).
-
Wenn
andererseits die Korrelation zwischen Halbbildern niedriger ist
als diejenige im Vollbild, ordnet die Blockbildungseinheit 100 die
Abtastzeilen nicht um und gibt das Eingangsbildsignal 110a für jeden
Block aus.
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Anschließend transformiert
die DCT-Einheit 103 die Bildsignale 101 in die
Frequenzkomponenten (DCT-Koeffizienten) 104 mittels DCT.
Der Quantisierer 105 quantisiert die DCT-Koeffizienten 104 und gibt
die Quantisierungswerte 106 aus.
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Die
Quantisierungswerte 106 werden in den Addierer 107 eingegeben,
der die Differenz zwischen den Quantisierungswerten 106 und
den Vorhersagewerten 111 erhält und die DCT-Koeffizienten
Differenzwerte 108 ausgibt, die mittels des VLC 109 mit variabler
Länger
codiert werden und als Bitstrom (das codierte Bildsignal) 110b ausgegeben
werden.
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Die
Differenzwerte 108 werden ferner in die Intra-Vollbild-Vorhersageeinheit 310 eingegeben,
die die Vorhersagewerte der Quantisierungswerte 106 wie
folgt erzeugt.
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Der
Addierer 112 addiert die Differenzwerte 108 zu
den Vorhersagewerten 111, wobei die resultierenden DCT-Koeffizientenquantisierungswerte 116 des
codierten Blocks im Blockspeicher 115 gespeichert werden.
Die Vorhersagevorrichtung 313 erzeugt die Vorhersagewerte 111 der
DCT-Koeffizientenquantisierungswerte des Zielblocks aus den DCT-Quantisierungswerten 114,
die vom Blockspeicher 115 ausgegeben werden.
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Im
Folgenden wird das Intra-Vollbild-DCT-Koeffizientenvorhersageverfahren
im obigen Codierungsprozess genauer beschrieben.
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Das
Intra-Vollbild-DCT-Koeffizientenvorhersageverfahren dieser Ausführungsform
unterscheidet sich von demjenigen der ersten Ausführungsform dadurch,
dass die Vorhersagewerte der DCT-Koeffizienten des Zielblocks erzeugt
werden, indem auf einen codierten Block Bezug genommen wird, der
eine vorgeschriebene Positionsbeziehung zum Zielblock aufweist,
unabhängig
von einem DCT-Typ des Zielblocks.
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Auch
in der fünften
Ausführungsform
sei wie im Fall der ersten Ausführungsform
angenommen, dass ein DCT-Bereich (Frequenzbereich) von Frequenzkomponenten
gebildet wird, in welchen ein Bildsignal, das den Bildraum (Raumbereich)
bildet, mittels DCT verarbeitet worden ist, wobei entsprechende
Makroblöcke
im DCT-Bereich so angeordnet sind wie im Fall der Makroblöcke im Raumbereich.
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Es
sei ferner angenommen, dass im Fall der Verarbeitung des Makroblocks
mittels Vollbild-DCT das Bildsignal jedes Blocks mittels DCT verarbeitet wird,
ohne Abtastzeilen des Makroblocks umzuordnen, wobei die DCT-Koeffizienten
der Blöcke,
die oben links, oben rechts, unten links und unten rechts im Makroblock
im Raumbereich angeordnet sind, in den Bereichen (0), (1), (2) bzw.
(3) des Makroblocks im DCT-Bereich angeordnet sind, während im
Fall der Verarbeitung des Makroblocks mittels Halbbild-DCT nach
der Umordnung der Abtastzeilen des Makroblocks das Bildsignal jedes
Makroblocks mittels DCT verarbeitet wird, und wobei die DCT-Koeffizienten
der jeweiligen Blöcke
des ersten Halbbildes links, des ersten Halbbildes rechts, des zweiten
Halbbildes links und des zweiten Halbbildes rechts in den Bereichen
(0), (1), (2) und (3) angeordnet sind.
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Im
Folgenden wird das Intra-Vollbild-DCT-Koeffizientenvorhersageverfahren
der fünften
Ausführungsform
genauer beschrieben.
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Zuerst
werden unabhängig
davon, ob der Zielblock mittels Vollbild-DCT oder Halbbild-DCT verarbeitet
worden ist, bezüglich
des Zielblocks x(i) ein Block, der oben links angeordnet ist, ein
Block, der oben angeordnet ist, ein Block, der links angeordnet ist,
als Referenzblock r0(i), Referenzblock r1(i) bzw. Referenzblock
r2(i) verwendet.
-
Gemäß dem Ablauf
in 20, wie im DCT-Koeffizientenvorhersageverfahren
des Standes der Technik, wird im Schritt S2130a ein Vergleich zwischen
einem Absolutwert |DC0-DC1| der Differenz der DCT-Komponenten der
DCT-Koeffizienten zwischen den Referenzblöcken r0(i) und r1(i) und einem Absolutwert
|DC0-DC2| der Differenz der DCT-Komponenten der DCT-Koeffizienten
zwischen den Referenzblöcken
r0(i) und r2(i) durchgeführt.
Wenn festgestellt wird, dass |DC0-DC2| kleiner ist als |DC0-DC1|,
werden im Schritt S2132a die DCT-Koeffizienten des Referenzblocks
r1(i) verwendet, um Vorhersagewerte der DCT-Koeffizienten des Zielblocks
x(i) zu erzeugen.
-
In
anderen Fällen
werden im Schritt S2131a die DCT-Koeffizienten des Referenzblocks
r2(i) verwendet, um Vorhersagewerte der DCT-Koeffizienten des Zielblocks
x(i) zu erzeugen.
-
Somit
wird bei der Vorhersage der DCT-Koeffizienten eines Zielblocks der
fünften
Ausführungsform
der codierte Block, der eine vorgeschriebene Positionsbe ziehung
zum Zielblock aufweist, als Referenzblock verwendet, wobei ein Vergleich
zwischen der Korrelation der DCT-Koeffizienten zwischen benachbarten
Referenzblöcken,
die in vertikaler Richtung angeordnet sind, und der Korrelation
der DCT-Koeffizienten zwischen benachbarten Referenzblöcken, die
in horizontaler Richtung in der Umgebung des Zielblocks angeordnet
sind, durchgeführt wird,
um zu entscheiden, welche von diesen eine höhere Korrelation aufweisen,
wobei ein Referenzblock mit höherer
Korrelation bezüglich
des Zielblocks ausgewählt
wird, und wobei aus den DCT-Koeffizienten des ausgewählten Referenzblocks
Vorhersagewerte der DCT-Koeffizienten des Zielblocks erzeugt werden.
Somit wird eine Intra-Vollbild-Vorhersage des verschachtelten Bildsignals
oder des spezifischen progressiven Bildes im DCT-Bereich effizient
und einer einfachen Prozedur folgend durchgeführt.
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Folglich
wird im Codierungsprozess des verschachtelten Bildsignals und des
spezifischen progressiven Bildes, in welchem zu verarbeitende Makroblöcke unterschiedlicher
DCT-Typen gemäß MPEG4
koexistieren, eine Intra-Vollbild-Information verwendet, um die Effizienz
bei der Vorhersage der DCT-Koeffizienten
oder des Zielblocks zu verbessern, wodurch eine komprimierende Codierung
eines Bildsignals verwirklicht wird, während ein räumlich redundante Bildinformationen
reduziert werden.
-
Ferner
können
in einem Fall, in welchem die DCT-Koeffizienten des Referenzblocks
r2(i) in 19 als Vorhersagewerte der DCT-Koeffizienten des
Zielblocks x(i) verwendet werden und die DCT-Typen des Referenzblocks
r2(i) und des Zielblocks x(i) voneinander verschieden sind, nur
die DCT-Komponente der DCT-Koeffizienten
des Referenzblocks r2(i) als Vorhersagewerte der DCT-Koeffizienten des
Zielblocks x(i) verwendet werden.
-
[Ausführungsform 6]
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In
einer Bildverarbeitungsvorrichtung (eine Bilddecodierungsvorrichtung)
und einem Bildverarbeitungsverfahren (einem Bilddecodierungsverfahren)
gemäß einer
sechsten Ausführungsform
wird ein codiertes Bildsignal decodiert, indem das Intra-Vollbild-DCT-Koeffizientenvorhersageverfahren
für die Verwendung
durch die Bildcodierungsvorrichtung und das Bildcodierungsverfahren
der fünften
Ausführungsform
verwendet werden.
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18 ist
ein Blockdiagramm, das eine Bilddecodierungsvorrichtung der sechs ten
Ausführungsform
zeigt, wobei in der Figur die gleichen Bezugszeichen wie diejenigen
in 7 gleiche oder entsprechende Teile bezeichnen.
Zuerst wird der Aufbau der Bilddecodierungsvorrichtung beschrieben.
-
In 18 ist
eine Bilddecodierungsvorrichtung 4000 gezeigt. Die Bilddecodierungsvorrichtung 4000 wird
verwendet, um das codierte Bildsignal (Bitstrom) 110b,
das von der Bildcodierungsvorrichtung 3000 der fünften Ausführungsform
codiert worden ist, zu empfangen und das codierte Bildsignal 110b unter Verwendung
des Intra-Vollbild-DCT-Koeffizientenvorhersageverfahrens zu decodieren.
-
Genauer
enthält
die Bilddecodierungsvorrichtung 4000 einen Variable-Länge-Decodierer (VLC) 203 zum
Empfangen des Bitstroms 110b, Durchführen einer Decodierung mit
veränderlicher Länge für den Bitstrom 110b mittels
Datenanalyse, um die DCT-Koeffizientendifferenzwerte 108 (Differenzwerte
zwischen den DCT-Koeffizientenquantisierungswerten 107 und
den Vorhersagewerten 111) eines zu codierenden Zielblocks
(Zielblock) wiederherzustellen, eine Intra-Vollbild-Vorhersageeinheit 410 zum
Erzeugen von Intra-Vollbild-Vorhersagewerten 111 des
Zielblocks, und einen Addierer 112 zum Addieren der Vorhersagewerte 111 zu
den Differenzwerten 108, um die DCT-Koeffizientenquantisierungswerte 116 des
Zielblocks wiederherzustellen.
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Die
Intra-Vollbild-Vorhersageeinheit 410 enthält einen
Blockspeicher 115 zum Speichern der vom Addierer 112 ausgegebenen
Signale 116 als DCT-Koeffizientenquantisierungswerte
eines decodierten Blocks (eines Blocks, der bereits decodiert worden
ist), und eine DCT-Koeffizientenvorhersagevorrichtung 313 zum Erzeugen
von Vorhersagewerten 111 der DCT-Koeffizientenquantisierungswerte des
Zielblocks aus den DCT-Koeffizientenquantisierungswerten 114,
die im Blockspeicher 115 gespeichert sind.
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Die
Bilddecodierungsvorrichtung 4000 enthält ferner einen Invers-Quantisierer
207 zum inversen Quantisieren der Signale 116, die vom
Addierer 112 ausgegeben werden, um DCT-Koeffizienten 104 des
Zielblocks wiederherzustellen, eine Invers-DCT-Einheit 206 zum
Durchführen
einer inversen DCT für
die DCT-Koeffizienten 104,
die vom Invers-Quantisierer 207 ausgegeben werden, um ein Bildsignal 101 des
Zielblocks wiederherzustellen, und eine Invers-Blockbildungseinheit 200 zum
Empfangen der Signale 101, die von der Invers- DCT-Einheit 209 ausgegeben
werden, und zum Wiederherstellen eines Bildsignals 110a mit
einer Abtastzeilenstruktur auf der Grundlage des DCT-Typ-Signals 102, das
von der Bildcodierungsvorrichtung 4000 ausgegeben wird.
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Die
Invers-Blockbildungseinheit 200 funktioniert wie folgt.
Die Invers-Blockbildungseinheit 200 kombiniert
Bildsignale von Blöcken,
die zum gleichen Makroblock in einem Bildraum gehören, entsprechend
den Blockpositionen im Makroblock, um ein Bildsignal des Makroblocks
zu erzeugen, und führt mit
Bezug auf das Bildsignal des Makroblocks, in dem horizontale Pixelzeilen
in dessen Codierungsprozess umgeordnet so worden sind, dass das
erste Halbbild, das von den Bildsignalen auf ungeradzahligen Pixelzeilen
gebildet wird, an einer Oberseite des Makroblocks angeordnet ist,
und das zweite Halbbild, das von Bildsignalen auf geradzahligen
horizontalen Pixelzeilen gebildet wird, an einer Unterseite des
Makroblocks angeordnet ist, eine Umordnung der horizontalen Pixelzeilen
durch, um somit ein Vollbild zu bilden, das erste und zweite Halbbilder
umfasst, während
sie bezüglich
des Bildsignals des Makroblocks, in welchem die horizontalen Pixelzeilen
nicht umgeordnet worden sind, ein Bildsignal erzeugt, das einen Bildraum
bildet, der mehrere Makroblöcke
umfasst, ohne eine Umordnung zur Wiederherstellung der horizontalen
Pixelwerte durchzuführen.
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Als
Nächstes
wird die Funktion der Vorrichtung 4000 beschrieben.
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Wenn
das codierte Bildsignal 110b in die Bilddecodierungsvorrichtung 4000 eingegeben
wird, wird das Signal 110b mittels Datenanalyse vom VLD 203 in
variabler Länge
decodiert, wobei von diesem die DCT-Koeffizientendifferenzwerte 108 des
Zielblocks ausgegeben werden.
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Die
Differenzwerte 108 werden mittels des Addierers 112 zu
den Vorhersagewerten 111 addiert, um die DCT-Koeffizientenquantisierungswerte 116 des
Zielblocks wiederherzustellen.
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Zu
diesem Zeitpunkt werden die DCT-Koeffizientenquantisierungswerte 116 in
die Intra-Vollbild-Vorhersageeinheit 410 eingegeben, wo
die Werte 116 als DCT-Koeffizientenquantisierungswerte des
decodierten Blocks im Blockspeicher 115 gespeichert werden,
woraufhin die DCT-Koeffizientenquantisierungswerte 114 des
decodierten Blocks aus dem Blockspeicher 115 in die DCT-Koeffizientenvorhersagevorrichtung 313 eingelesen
werden, in der die Vorhersagewerte der DCT-Koeffizientendifferenzwerte 108 eines
nachfolgenden Ziel blocks (eines nach dem Zielblock zu verarbeitenden
Blocks) erzeugt werden, indem auf die DCT-Koeffizientenquantisierungswerte 114 Bezug
genommen wird, die vom Blockspeicher 115 ausgegeben werden,
wie im Fall der Intra-Vollbild-Vorhersageeinheit 110 der
Bildcodierungsvorrichtung 3000.
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Ferner
werden die DCT-Koeffizientenquantisierungswerte 116 in
den Invers-Quantisierer 207 eingegeben,
wo sie in die DCT-Koeffizienten 104 des Zielblocks mittels
inverser Quantisierung konvertiert werden, woraufhin die DCT-Koeffizienten 104 mittels der
Invers-DCT-Einheit 209 in das Bildsignal 101 des Zielblocks
transformiert werden.
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Die
Bildsignale 101 werden in die Invers-Blockbildungseinheit 200 eingegeben,
die das Bildsignal 110a einer Abtastzeilenstruktur auf
der Grundlage des DCT-Typ-Signals 102,
das von der Bildcodierungsvorrichtung 3000 übermittelt
wird, reproduziert.
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Somit
wird in der sechsten Ausführungsform das
codierte Bildsignal unter Verwendung des Intra-Vollbild-DCT-Koeffizientenvorhersageverfahrens decodiert.
Somit ist es möglich,
das codierte Bildsignal (Bitstrom), in welchem das Bildsignal des
verschachtelten Bildsignals oder des spezifischen progressiven Bildes
mittels Intra-Vollbild-DCT-Koeffizientenvorhersage intra-vollbild-codiert
worden ist, mittels einer einfachen Intra-Vollbild-Vorhersage im DCT-Bereich
effizient und korrekt zu decodieren.
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Ferner
ist ein Codierungs- oder Decodierungsprogramm, das den Aufbau einer
Bildverarbeitung der Formcodierungsvorrichtung oder der Formdecodierungsvorrichtung
jeder Ausführungsform
implementiert, auf einem Datenaufzeichnungsmedium, wie z. B. einer
Diskette, aufgezeichnet, wodurch die Verarbeitung der jeweiligen
Ausführungsform
in einem unabhängigen
Computer einfach ausgeführt wird.
Dies wird im Folgenden beschrieben.
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Die 14(a)-14(c) sind
Diagramme, die einen Fall zeigen, in welchem die Codierung oder Decodierung
in jeder der ersten bis sechsten Ausführungsformen in einem Computersystem
unter Verwendung einer Diskette ausgeführt wird, auf der das Codierungs-
oder Decodierungsprogramm gespeichert ist.
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14(a) zeigt ein vorderes Erscheinungsbild und
einen Querschnitt einer Diskette FD und einen Diskettenkörper D. 14(b) zeigt ein physikalisches Format des Diskettenkörpers D.
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Wie
in den 14(a) und 14(d) gezeigt
ist, ist der Diskettenkörper
D in einem Diskettengehäuse F
aufbewahrt, wobei auf einer Oberfläche desselben mehrere Spuren
Trs konzentrisch von einem äußeren zu
einem inneren Radius desselben ausgebildet sind, wobei jede Spur
in Winkelrichtung in sechszehn Sektoren Se unterteilt ist. Die Daten
des Programms sind in zugewiesenen Regionen auf dem Diskettenkörper D aufgezeichnet.
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14(c) ist ein Diagramm, das einen Aufbau zeigt,
mit dem das Programm auf/von der Diskette FD aufgezeichnet/wiedergegeben
werden kann. Im Fall der Aufzeichnung des Programms auf der Diskette
FD werden die Daten des Programms über ein Diskettenlaufwerk von
einem Computersystem Cs darauf aufgezeichnet. In einem weiteren
Fall der Konstruktion der Codierungs- oder Decodierungsvorrichtung
im Computersystem Cs unter Verwendung des auf der Diskette FD aufgezeichneten
Programms wird das Programm von der Diskette FD mittels des Diskettenlaufwerks
FDD gelesen und zum Computersystem Cs übertragen.
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Obwohl
hier eine Diskette als Datenaufzeichnungsmedium verwendet wird,
kann auch eine optische Platte verwendet werden. Außerdem ist
das Datenaufzeichnungsmedium nicht hierauf beschränkt, wobei
eine IC-Karte, eine ROM-Kassette oder dergleichen verwendet werden
können,
um die Codierung oder Decodierung zu implementieren, so lange diese
ein Programm aufzeichnen können.