DE69834871T2 - Optisches Abtastgerät und Lichtquellenmodul - Google Patents

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Description

  • Die vorliegende Erfindung bezieht sich im Allgemeinen auf einen optischen Scanner und insbesondere auf ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Verringern des Strahldurchmessers von getrennten Lichtstrahlkomponenten, die von einer gemeinsamen Lichtquelle für einen optischen Scanner emittiert werden.
  • POS-Systeme (Point-of-Sale-Systems bzw. Datenerfassungskassen), wie beispielsweise optische Scanner, die in der Lage sind, von einem an einer Ware befestigten Strichcode reflektiertes Licht zu erfassen und zu lesen, werden vielfach verwendet. Beispielsweise werden optische Scanner, die ebenfalls als Strichcodeleser bezeichnet werden, bei Kassen in Lebensmittelläden verwendet, um einen an einer Ware, wie beispielsweise einem Lebensmittelprodukt, befestigten Strichcode abzutasten. Durch Manipulieren der Ware ermöglichen diese optischen Scannersysteme einem Bediener, wie beispielsweise einem Kassierer, der das System verwendet, die Zeitdauer zu verringern, die benötigt wird, um Information über die Ware „abzutasten", wobei die Last auf den Bediener verringert und der Wirkungsgrad des Bedieners erhöht wird.
  • In den letzten Jahren wurden optische Scanner mit zwei Lesefenster entwickelt. Die beiden Fenster werden beispielsweise in den unteren und vorderen Abschnitten des optischen Scanners bereitgestellt, wobei sie eine „L"-Form bilden. Die beiden Fenster ermöglichen dem optischen Scanner, aus mehreren Richtungen an den Waren befestigte Strichcodes zu lesen und abzutasten. Folglich kann ein an einer Ware befestigter Strichcode von Lichtquellen, die von beiden Fenstern emittiert werden, trotz unterschiedlicher Orientierungen des Strichcodes auf der Ware erfasst und gelesen werden. Dieses Merkmal verringert weiter die dem Bediener auferlegte Last. Derartige optische Scanner mit mehreren Fenstern erfordern jedoch getrennte optische Scanner für jedes Fenster. Das Ergebnis ist ein aufwändiger komplexer optischer Scanner mit zahlreichen Teilen, der groß ist.
  • Beispielsweise erfordern optische Scanner, die Lesefenster aufweisen, die jeweils in sowohl dessen unteren als auch vorderen Abschnitten bereitgestellt werden, optische Abtastsysteme für jedes der Lesefenster. Jedes der optischen Abtastsysteme umfasst eine Lichtquelle, ein Abtastmittel, wie beispielsweise einen Polygonspiegel, und andere Spiegel. Somit ist der Scanner komplex und erfordert eine größere Anzahl von Komponenten oder Teilen, was die Herstellungskosten erhöht. Wenn jedoch eine gemeinsame Lichtquelle für beide optische Abtastsysteme verwendet wird, verringert sich die erforderliche Anzahl von Teilen und verringern sich die damit zugeordneten Kosten.
  • Die Verwendung einer gemeinsamen Lichtquelle 1 bei einem optischen Scanner 100 wird in 27 der begleitenden Zeichnungen gezeigt. 27 ist ein beispielhaftes Diagramm, das einen zuvor vorgeschlagenen optischen Scanner 100 mit einer gemeinsamen Lichtquelle 1 veranschaulicht, der beispielsweise verwendet wird, um einen an einem Objekt befestigten Strichcode abzutasten. Ein ähnlicher optischer Scanner wird in der EP-A-0779591 gezeigt. Um eine gemeinsame Lichtquelle 1 in dem in 27 gezeigten optischen Scanner 100 zu verwenden, wird eine Lichtaufteilungsvorrichtung 2, wie beispielsweise ein Halbspiegel (halbdurchlässiger Spiegel) verwendet, um eine gemeinsame Lichtquelle 1 in eine erste Lichtstrahlkomponente X und eine zweite Lichtstrahlkomponente Y aufzuteilen. Die ersten und zweiten Lichtstrahlkomponenten X bzw. Y werden dann entweder direkt oder durch einen weiteren Spiegel auf einen gemeinsamen Polygonspiegel 3 gerichtet. Die Licht strahlkomponente X wird dann durch eine Gruppe von Spiegeln M1 von dem Lesefenster 4 (das in dem unteren Abschnitt des optischen Scanners 100 bereitgestellt wird) emittiert, und die Lichtstrahlkomponente Y wird durch eine Gruppe von Spiegeln M2 von dem Lesefenster 5 (das in dem vorderen Abschnitt des optischen Scanners 100 bereitgestellt wird) emittiert. Die emittierten Lichtstrahlkomponenten X und Y treffen dann beispielsweise auf einen Strichcode, der an einem durch das emittierte Licht laufenden Objekt befestigt ist, das zu dem optischen Scanner 100 zurückreflektiert wird. Der Strichcode wird durch den optischen Scanner 100 durch Erfassen des reflektierten Lichts mit den Detektoren 6 und 7 gelesen.
  • Um einen Strichcode, und insbesondere einen Strichcode mit engen Abständen zwischen benachbarten Strichen, genauer zu lesen, muss die Strahlenbreite des Lichtstrahls, der den Strichcode abtastet, ausreichend verringert werden. Um die Strahlenbreite des den Strichcode abtastenden Lichtstrahls, beispielsweise der Lichtstrahlkomponenten X und Y (gezeigt in 27) zu verringern, wird eine Strahlformgebungsvorrichtung 8 zwischen der gemeinsamen Lichtquelle 1 und der Lichtaufteilungsvorrichtung 2 angeordnet. Es ist außerdem ebenfalls notwendig, nicht nur den Durchmesser der Lichtstrahlkomponenten X und Y zu verringern, sondern den Durchmesser an einer gewünschten Position zu verringern. D.h., der Durchmesser der Strahlengröße muss an der gewünschten Position, insbesondere an der Position, bei der das Objekt abgetastet wird, ausreichend verringert werden.
  • Wenn die Breite der Striche in dem Strichcode schmaler wird, wird es für eine emittierte Lichtquelle zunehmend schwierig, den Strichcode zu lesen. Eine wünschenswerte Lösung zum Lesen von Strichcodes mit engen Räumen zwischen Strichen würde sein, eine gemeinsame Lichtquelle 1 mit einem kleineren Durchmesser zu verwenden. Wie oben erläutert ist, ist es wünschenswert, die gemeinsame Lichtquelle 1 (d.h. den Laserstrahl) in erste und zweite Laserstrahlkomponenten X und Y „aufzuteilen", sodass der Strichcode aus mehreren Richtungen (von einem unteren Abschnitt und einem vorderen Abschnitt der optischen Abtastvorrichtung) gelesen oder abgetastet werden kann. Mit den ersten und zweiten Laserstrahlkomponenten X bzw. Y wird eine „optimale Lesezone" durch Definieren erster und zweiter Brennpunkte der ersten und zweiten Laserstrahlkomponenten X bzw. Y eingerichtet. Es ist wünschenswert, dass der Brennpunkt (ein Punkt, bei dem der Laserstrahl den kleinsten Durchmesser aufweist) des Laserstrahls nahe der (Lese) Mitte der optimalen Lesezone eingerichtet wird. In dieser Hinsicht ist die gemeinsame Lichtquelle 1 im Stande, den Strichcode mit zunehmendem Wirkungsgrad zu lesen und abzutasten, wenn die beiden Brennpunkte zu der gleichen Stelle hin gerichtet sind. Um dies zu erreichen, ist es wünschenswert, dass der Abstand von der Lichtquelle, von der das Abtastlicht (Lichtstrahlkomponente X in 27) von dem unteren Lesefenster 4 emittiert wird, zu der Lesemitte gleich dem Abstand von der Lichtquelle, von der das Abtastlicht (Lichtstrahlkomponente Y in 27) von dem seitlichen Lesefenster 5 emittiert wird, zu der Lesemitte ist.
  • Aufgrund der Komplexität der optischen Komponenten bei einem derartigen, zuvor vorgeschlagenen optischen Scanner ist es jedoch schwierig, diese Abstände zu egalisieren, und kann dazu führen, dass der Brennpunkt der ersten Lichtstrahlkomponente X an der Mitte der optischen Lesezone eingestellt wird, und dass der Brennpunkt der zweiten Lichtstrahlkomponente Y außermittig von der optimalen Lesezone eingestellt wird. In diesem Fall kann der Strichcode nicht mit dem zweiten Abtastlicht gelesen werden. Somit wird das Erreichen optimaler erster und zweiter Brennpunkte behindert, was zu einem Ausfall einer der Laserstrahlkomponente beim Lesen oder Abtasten des Strichcodes führt, wenn er durch die „optimale Lesezone" läuft.
  • Gemäß einem ersten Aspekt der vorliegenden Erfindung wird ein optischer Scanner bereitgestellt mit: einer Lichtquelle zum Erzeugen eines Lichtstrahls; einem Strahlenteiler zum Aufteilen des Lichtstrahls in erste und zweite Lichtstrahlkomponenten; einem ersten Strahlformgebungsmittel, das zwischen der Lichtquelle und dem Strahlenteiler angeordnet ist, um den Lichtstrahl zu formen; und Spiegeln zum Richten der Lichtstrahlkomponenten auf eine optimale Lesezone; gekennzeichnet durch ein zweites Strahlformgebungsmittel, das in dem optischen Weg einer der ersten und zweiten Lichtstrahlkomponenten angeordnet ist, wobei das erste Strahlformgebungsmittel angepasst ist, um eine Strahlformgebung durchzuführen, sodass ein von der Lichtquelle emittierter Lichtstrahl einen minimalen Strahldurchmesser an einem ersten Abstand von der Lichtquelle aufweist, und das zweite Strahlformgebungsmittel angepasst ist, um eine Strahlformgebung durchzuführen, sodass die entlang des optischen Wegs laufende Lichtstrahlkomponente einen minimalen Strahldurchmesser an einem zweiten Abstand von der Lichtquelle aufweist, wobei sich der zweite Abstand von dem ersten Abstand unterscheidet, um dadurch die jeweiligen Strahldurchmesser an der optimalen Lesezone zu minimieren.
  • Somit kann ein optischer Scanner bereitgestellt werden, der die Strahldurchmesser von zwei Lichtstrahlkomponenten verringert, in die ein von einer gemeinsamen Lichtquelle emittierter Lichtstrahl durch einen optischen Strahlenteiler aufgeteilt wird.
  • Außerdem kann ein optischer Scanner bereitgestellt werden, der mit einer gemeinsamen Lichtquelle und zwei Lesefenstern ausgestattet ist, und der einen Strichcode mit guter Empfindlichkeit durch Verwenden von Lichtstrahlen lesen kann, die jeweils von den Lesefenstern emittiert werden.
  • Bei einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung kann die Abtastvorrichtung einen Polygonspiegel umfassen, der die ersten und zweiten Lichtstrahlkomponenten reflektiert, die durch die Lichtaufteilungsvorrichtung aufgeteilt wurden, wobei mindestens ein Spiegel zwischen der Lichtaufteilungsvorrichtung und dem Polygonspiegel angeordnet ist, wobei eine erste Gruppe von Spiegeln veranlasst, dass die durch den Polygonspiegel reflektierte erste Lichtstrahlkomponente von dem ersten Lesefenster emittiert wird, und eine zweite Gruppe von Spiegeln veranlasst, dass die durch den Polygonspiegel reflektierte zweite Lichtstrahlkomponente von dem zweiten Lesefenster emittiert wird.
  • Das erste Strahlformgebungsmittel kann eine Kollimatorlinse und eine Apertur umfassen.
  • Das zweite Lichtstrahlformgebungsmittel kann eine konvexe Linse umfassen, deren Brennweite größer als die der Kollimatorlinse ist. Alternativ kann das zweite Strahlformgebungsmittel eine konkave Linse oder einen konkaven Spiegel umfassen.
  • Die Lichtquelle, das Lichtaufteilungsmittel und das erste Strahlformgebungsmittel können als eine Einheit ausgebildet sein.
  • Alternativ können die Lichtquelle, das Lichtaufteilungsmittel, das erste Strahlformgebungsmittel und das zweite Strahlformgebungsmittel als eine Einheit ausgebildet sein.
  • Gemäß einem zweiten Aspekt der Erfindung wird ein Verfahren zum Abtasten eines Objekts mit einem optischen Scanner bereitgestellt, der den ersten Aspekt der Erfindung verkörpert, wobei das Verfahren die folgenden Schritte umfasst: Abtasten der ersten Strahlkomponente und der zweiten Strahlkomponente an einem ersten Lesefenster bzw. einem zweiten Lese fenster des optischen Scanners und Emittieren der ersten Strahlkomponente und der zweiten Strahlkomponente davon, sodass sich die Wege der ersten und zweiten Lichtstrahlkomponenten, die von den ersten bzw. zweiten Lesefenstern emittiert werden, an einer optimalen Lesezone (P) kreuzen, bei der die Durchmesser der ersten und zweiten Strahlkomponenten minimiert sind; und Erfassen des Objekts, wenn die ersten und zweiten Lichtstrahlkomponenten von dem Objekt reflektiert werden.
  • Bezug wird nun beispielhaft auf die begleitenden Zeichnungen genommen, in denen zeigen:
  • 1 ein perspektivisches Diagramm eines optischen Scanners, der die vorliegende Erfindung verkörpert;
  • 2 ein Querschnittsdiagramm, das schematisch die interne Struktur eines optischen Scanners veranschaulicht, der die vorliegende Erfindung verkörpert;
  • 3 ein vergrößertes Diagramm, das eine erste Strahlformgebungsvorrichtung von 2 zeigt;
  • 4 eine beispielhafte graphische Darstellung, die die Beziehung zwischen dem Strahldurchmesser eines Lichtstrahls, der durch die erste Strahlformgebungsvorrichtung läuft, und dem Abstand von einer Lichtquelle veranschaulicht;
  • 5 eine beispielhafte graphische Darstellung, die die durch die ersten und zweiten Strahlformgebungsvorrichtungen von 2 durchgeführte Strahlformgebung veranschaulicht;
  • 6 ist ein beispielhaftes Diagramm, das eine Modifikation der ersten Strahlformgebungsvorrichtung zeigt;
  • 7 ist ein beispielhaftes Diagramm, das den Divergenzwinkel in der vertikalen Richtung eines von der Lichtquelle emittierten Lichtstrahls veranschaulicht, der von dem Divergenzwinkel in der transversalen Richtung unterschiedlich ist;
  • 8 ein beispielhaftes Diagramm, das eine Modifikation der ersten Strahlformgebungsvorrichtung bei einer weiteren Ausführungsform der vorliegenden Erfindung zeigt;
  • 9 ein beispielhaftes Diagramm, das eine Modifikation der ersten Strahlformgebungsvorrichtung bei einer weiteren Ausführungsform der vorliegenden Erfindung zeigt;
  • 10 ein explodiertes Diagramm, das die unteren und oberen Rahmen des Körpers des optischen Scanners zeigt, wobei Spiegel einer unteren Spiegelgruppe veranschaulicht werden;
  • 11 ein vergrößertes Diagramm, das den unteren Rahmen von 7 zeigt;
  • 12 ein beispielhaftes Diagramm, das von dem unteren Lesefenster emittierte Lichtstrahlen zeigt;
  • 13 ein teilweises Querschnittsdiagramm, das die unteren und oberen Rahmen des Körpers des optischen Scanners zeigt, wobei Spiegel einer seitlichen Spiegelgruppe veranschaulicht werden;
  • 14 ein perspektivisches Diagramm, das Spiegel zeigt, die in einem in einem Deckel angeordneten Spiegelrahmen angebracht sind;
  • 15 ein beispielhaftes Diagramm, das von dem seitlichen Lesefenster emittierte Lichtstrahlen zeigt;
  • 16 ein Querschnittsdiagramm, das schematisch die interne Struktur des optischen Scanners einer weiteren Ausführungsform der vorliegenden Erfindung zeigt;
  • 17(A) und 17(B) beispielhafte Diagramme, die einen reflektierenden Spiegel zeigen, der die zweite Strahlformgebungsvorrichtung von 16 umfasst;
  • 18 ein beispielhaftes Diagramm, das ein weiteres Beispiel einer Modifikation des reflektierenden Spiegels von 17 zeigt;
  • 19 ein Querschnittsdiagramm, das schematisch die interne Struktur einer weiteren Ausführungsform eines opti schen Scanners zeigt, der die vorliegende Erfindung verkörpert;
  • 20 eine beispielhafte graphische Darstellung, die die durch die ersten und zweiten Strahlformgebungsvorrichtungen von 19 durchgeführte Strahlformgebung veranschaulicht;
  • 21 ein Querschnittsdiagramm, das schematisch die interne Struktur eines weiteren optischen Scanners veranschaulicht, der die vorliegende Erfindung verkörpert;
  • 22 ein Querschnittsdiagramm, das schematisch die interne Struktur noch eines weiteren optischen Scanners veranschaulicht, der die vorliegende Erfindung verkörpert;
  • 23 ein Querschnittsdiagramm, das schematisch die interne Struktur eines weiteren optischen Scanners veranschaulicht, der die vorliegende Erfindung verkörpert;
  • 24 ein Querschnittsdiagramm, das schematisch die interne Struktur noch eines weiteren optischen Scanners veranschaulicht, der die vorliegende Erfindung verkörpert;
  • 25 ein Querschnittsdiagramm, das schematisch noch einen weiteren optischen Scanner zeigt, der die vorliegende Erfindung verkörpert;
  • 26(A)26(D) sind beispielhafte Diagramme, die ein Lichtquellenmodul zeigen; und
  • 27 ist ein Diagramm, das einen zuvor vorgeschlagenen optischen Scanner zeigt.
  • In den Zeichnungen beziehen sich gleiche Ziffern überall auf gleiche Teile.
  • 1 und 2 sind beispielhafte Diagramme, die einen optischen Scanner, wie beispielsweise einen Strichcodeleser, gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung veranschaulichen. Der optische Scanner 10 umfasst einen Körper 12, einen Basisabschnitt 14 und einen Deckelabschnitt 16.
  • Ein unteres Lesefenster 18 wird in der Oberfläche des Basisabschnitts 14 und ein seitliches Lesefenster 20 in der Oberfläche des Deckelabschnitts 16 bereitgestellt. Das untere Lesefenster 18 und das seitliche Lesefenster 20 werden in einem Winkel mit Bezug zueinander angeordnet, wobei im Wesentlichen eine „L"-Form gebildet wird.
  • Wie in 2 gezeigt ist, wird ein von dem unteren Lesefenster 18 emittierter Lichtstrahl durch einen Pfeil X gekennzeichnet, und ein weiterer, von dem seitlichen Lesefenster 20 emittierter Lichtstrahl wird durch einen Pfeil Y gekennzeichnet. Eine optimale Lesezone (Region P) erstreckt sich über das untere Lesefenster 18 und weist eine Mitte bei einem vorbestimmten Abstand von dem seitlichen Lesefenster 20 auf. Somit kann, wenn ein Objekt in der optimalen Lesezone (Region P) ist, eine Ware mit einem befestigten Strichcode optimal gelesen werden. Außerdem kann, sogar wenn die Ware oder das Objekt außerhalb der optimalen Lesezone P ist, ein daran befestigter Strichcode, jedoch möglicherweise nicht erfolgreich, gelesen werden.
  • Mit Bezug auf 2 umfasst der optische Scanner 10 eine Lichtquelle (wie beispielsweise eine Laserdiode) 22, eine erste Strahlformgebungsvorrichtung 24, ein Lichtaufteilungselement 26 und eine zweite Strahlformgebungsvorrichtung 28. Diese Elemente sind an einem gemeinsamen Rahmen befestigt und umfassen eine Einzeleinheit, die als ein Lichtquellenmodul 30 gekennzeichnet ist.
  • Der optische Scanner 10 umfasst ferner einen Polygonspiegel 32, der durch einen Motor 32a gedreht wird, und zwei Spiegel 34 und 36. Das Lichtquellenmodul 30 ist nahe einem unteren Ende des Basisabschnitts 14 zu dem am weitesten rechts befindlichen Endabschnitt des Hauptkörpers 12 hin angeordnet, siehe 2. Der Spiegel 34 ist über dem Lichtquellenmodul 30 angeordnet, das an einem Ende des Basisab schnitts 14 ist, und der Spiegel 36 ist nahe dem anderen Ende des Basisabschnitts 14 angeordnet. Der Polygonspiegel 32 ist in der Nähe des am weitesten links befindlichen Abschnitts des Hauptkörpers 12 zwischen den Lesefenstern 18 und 20 angeordnet.
  • Beispiele von Lichtaufteilungselementen 26 umfassen einen Halbspiegel, einen halbkubischen Strahlenteiler oder einen Polarisations-Strahlenteiler. Das Lichtaufteilungselement 26 teilt einen von der Lichtquelle 22 emittierten Lichtstrahl in eine erste Lichtstrahlkomponente auf, die entlang eines ersten optischen Wegs L1 läuft, und eine zweite Lichtstrahlkomponente auf, die entlang eines zweiten optischen Wegs L2 läuft. Bei dem Beispiel von 2 wird die erste Lichtstrahlkomponente L1 durch das Lichtaufteilungselement 26 übertragen und läuft in einer geraden Linie zu einer Seite des Polygonspiegels 32. Die zweite Lichtstrahlkomponente L2 wird durch das Lichtaufteilungselement 26 reflektiert und zuerst zu dem Spiegel 34 übertragen und dann an den Spiegel 36 reflektiert, sodass der optische Weg von dem Lichtaufteilungselement 26 zu der anderen Seite des Polygonsspiegels 32 gebogen ist. Der Spiegel 36 ist reflektiert die zweite Lichtstrahlkomponente L2 zu der anderen Seite des Polygonspiegels 32. Die zweite Lichtstrahlkomponente L2, wenn zwischen den Spiegeln 34 und 36 reflektiert, läuft entlang eines Wegs, der unter dem Polygonspiegel 32 angeordnet ist.
  • Die durch den Polygonspiegel 32 reflektierte erste Lichtstrahlkomponente L1 wird von dem unteren Lesefenster 18 durch die Gruppe von unteren Spiegeln 38 emittiert, wie beispielsweise ein Lichtstrahl X, der ein Objekt abtastet. Die zweite Lichtstrahlkomponente L2 wird von dem seitlichen Lesefenster 20 durch eine Gruppe von Spiegeln 40 emittiert, wie beispielsweise ein Lichtstrahl Y, der dann das Objekt abtastet. Damit ein Objekt durch die Lichtstrahlen X und Y abge tastet wird, muss das Objekt durch eine Raumzone laufen, die als eine optimale Lesezone bezeichnet wird. Diese optimale Lesezone, die sich über dem unteren Lesefenster 18 erstreckt und eine Mitte an einem vorbestimmten Abstand von dem seitlichen Lesefenster 20 aufweist, wird in 2 als Region P definiert. Ein abzutastendes Objekt, einschließlich beispielsweise eines Strichcodes, das durch die Region P läuft, kann dann optimal gelesen werden. Wenn das Objekt außerhalb der optimalen Region P läuft, kann der Strichcode immer noch gelesen werden, wobei jedoch die Genauigkeit, mit der der Strichcode gelesen werden kann, erheblich verringert ist.
  • Genauer gesagt tasten, wenn ein Objekt in (oder um) der optimalen Lesezone P vorhanden ist, die Lichtstrahlen X und Y ab und werden von dem Objekt in gestreute Richtungen wegreflektiert. Das reflektierte gesteuerte Licht tritt erneut in das untere Lesefenster 18 und das seitliche Lesefenster 20 ein. Das reflektierte gestreute Licht, das erneut in das Lesefenster 18 eintritt, wird dann durch eine Seite des Polygonspiegels 32 reflektiert, wie durch L3 veranschaulicht ist. Auf ähnliche Weise wird dann das reflektierte gestreute Licht, das erneut in das seitliche Fenster 20 eintritt, dann durch die andere Seite des Polygonspiegels 32 reflektiert, wie durch L4 veranschaulicht ist.
  • Um das reflektierte Licht zu erfassen, wird ein reflektierender Spiegel 42 nahe dem Lichtquellenmodul 30 in dem optischen Weg der ersten Lichtstrahlkomponente L1 angeordnet. Der reflektierende Spiegel 42 ist als ein konkaver Spiegel mit einem in dem zentralen Abschnitt gebohrten Loch 42a ausgebildet. Das Loch 42a ermöglicht der ersten Lichtstrahlkomponente L1, die zu dem Polygonspiegel 32 von dem Lichtaufteilungselement 26 übertragen wird, dahin durch zu laufen. Ein erster Detektor 44 ist an dem Brennpunkt des reflektierenden Spiegels 42 angeordnet. Der reflektierte Lichtstrahl L3 trifft beim erneuten Eintreten in das Lesefenster 18 auf einen großen Bereich der Oberfläche des reflektierenden Spiegels 42 und wird konzentriert und fällt auf den ersten Detektor 44 ein. Der erste Detektor 44, beispielsweise eine PIN-Photodiode, arbeitet, um die Menge des erfassten Lichts in ein elektrisches Signal umzuwandeln. Diese elektrische Signal wird an eine elektrische Schaltung (nicht gezeigt) gesendet, bei der Demodulation oder dergleichen daran durchgeführt wird. Somit wird beispielsweise ein an einem Objekt befestigter Strichcode gelesen.
  • Ein Kollektor 46, der größer als der Spiegel 36 ist, ist an der hinteren Seite des Spiegels 36 angeordnet. Der Kollektor 46 umfasst beispielsweise eine konvexe Linse oder Fresnel-Linse. Ein zweiter Detektor 48 ist an dem Brennpunkt des Kollektors 46 angeordnet, um den reflektierten Lichtstrahl L4 zu erfassen, der hindurch läuft und durch den Kollektor 46 konzentriert wird. Der zweite Detektor 48 umfasst beispielsweise eine PIN-Photodiode und arbeitet, um die Menge des erfassten Lichts in ein elektrisches Signal umzuwandeln. Das elektrische Signal wird an eine elektrische Schaltung (nicht gezeigt) gesendet, woraufhin ein Objekt, das beispielsweise einen daran befestigten Strichcode aufweist, gelesen werden kann.
  • 3 veranschaulicht ein Beispiel der ersten Strahlformgebungsvorrichtung 24. Die erste Strahlformgebungsvorrichtung 24 umfasst eine Kollimatorlinse 50 und eine Apertur 52, die als eine Einzeleinheit ausgebildet sind, die als ein Modul dient. Die Kollimatorlinse 50 konzentriert divergente Lichtstrahlen, die von der Lichtquelle (beispielsweise eine Laserlichtquelle) 22 emittiert werden, sodass die Lichtstrahlen dazu gebracht werden, im Vergleich mit parallelen Strahlen geringfügig konvergent zu sein. Die Apertur 52 arbeitet, um irgendein zusätzliches Teil des durch die Kollimatorlinse 50 laufenden Lichtstrahls abzuschneiden, wobei der Strahldurchmesser weiter verringert wird. In dieser Hinsicht nimmt der Durchmesser des von der Apertur 52 emittierten Lichtstrahls allmählich ab, bis er durch einen Abschnitt S läuft, bei dem der Lichtstrahl einen minimalen Strahldurchmesser aufweist. Nach Laufen durch den Abschnitt S beginnt der Strahldurchmesser allmählich zuzunehmen.
  • 4 ist eine beispielhafte graphische Darstellung, die die Beziehung zwischen dem Strahldurchmesser eines Lichtstrahls, der durch die Lichtformgebungsvorrichtung 24 gelaufen ist, und dem Abstand von der Lichtquelle 22 veranschaulicht. Die Abstände a, b, c und d entsprechen den in 2 gefundenen Positionen A, B, C und D. Der Abstand a entspricht nämlich dem Abstand zwischen der Lichtquelle 22 und der Position A auf dem unteren Lesefenster 18, der Abstand b entspricht dem Abstand von der Lichtquelle 22 zu der Position B auf der optimalen Lesezone (Region P) durch das untere Lesefenster 18, der Abstand c entspricht der Position C auf dem seitlichen Lesefenster 20 und der Abstand d entspricht dem Abstand zwischen der Lichtquelle 22 und der Position D, die gegenüber von der optimalen Lesezone (Region P) durch das seitliche Lesefenster 20 angeordnet ist.
  • Mit Bezug auf 4 ist eine untere Lesezone E eine Region, bei der ein Objekt mit einem daran befestigten Strichcode durch ein von dem unteren Lesefenster 18 emittierten Lichtstrahl gelesen werden kann. Eine seitliche Lesezone F ist eine Region, bei der ein Objekt mit einem daran befestigten Strichcode mittels eines von dem seitlichen Lesefenster 20 emittierten Lichtstrahls gelesen werden kann. Die optimale Lesezone (Region P) ist schmaler als entweder die untere Lesezone E oder die seitliche Lesezone F. Der Punkt PB entspricht dem Abstand zwischen der Lichtquelle 22 und der Mitte der optimalen Lesezone (Region P) von 2 in der Richtung entlang der Linie AB. Außerdem entspricht der Punkt PS dem Abstand zwischen der Lichtquelle 22 und der Mitte der optimalen Lesezone (Region P) von 2 in der Richtung entlang der Linie CD.
  • Wie durch 2 und 4 angegeben ist, ist der Abstand zwischen der Lichtquelle 22 und dem Punkt PB kürzer als der Abstand zwischen der Lichtquelle 22 und dem Punkt PS. In einem derartigen Fall wird der herkömmliche Scanner eingestellt, sodass der Punkt PS der Punkt ist, bei dem der Lichtstrahl X einen minimalen Strahldurchmesser aufweist. Somit ist, wie oben beschrieben, die Position, bei der der Lichtstrahl Y einen minimalen Strahldurchmesser aufweist, nicht der Punkt PS. Als Ergebnis ist der Strahldurchmesser an dem Punkt PS geringfügig größer als der minimale Strahldurchmesser. Wenn die Beabstandung der Striche eines Strichcodes weiter verringert wird, ist es vorzuziehen, dass die Abtastung mit einem Lichtstrahl mit einem weiter verringerten Durchmesser durchgeführt wird. Folglich verringert die Strahlformgebungsvorrichtung 28 den Strahldurchmesser des Lichtstrahls Y in der Nähe des Punktes PS.
  • 5 ist eine beispielhafte graphische Darstellung, die die Eigenschaften der ersten Strahlformgebungsvorrichtung 24 und der zweiten Strahlformgebungsvorrichtung 28 veranschaulicht. Die Kurve G stellt die in 4 veranschaulichte graphische Darstellung dar. Die Kurve H stellt den Strahldurchmesser dar, wenn die Einstellung der ersten Strahlformgebungsvorrichtung 24 geändert wird, um den Strahldurchmesser an dem Punkt PS zu verringern, wie nachstehend beschrieben ist. Somit wird der dem Punkt PS auf der Kurve G entsprechende Strahldurchmesser in den Strahldurchmesser transferiert, der dem Punkt PS' auf der Kurve H entspricht. Insbesondere wird der Strahldurchmesser des von dem seitlichen Lesefensters 20 emittierten Lichtstrahls Y an dem Punkt PS verrin gert. Als Ergebnis wird der durch die Kurve H zwischen den Punkten c und d dargestellte Strahldurchmesser weiter gegenüber dem der Kurve G verringert. Auf ähnliche Weise stellt die Kurve I den Strahldurchmesser dar, wenn die Einstellung der zweiten Strahlformgebungsvorrichtung 28 geändert wird, um den Strahldurchmesser des Lichtstrahls X an dem Punkt PB zu verringern. Der durch die Kurve I zwischen den Punkten a und b dargestellte Strahldurchmesser wird gegenüber dem der Kurven G und H weiter verringert. Daher wird der Strahldurchmesser über der gesamten Lesezone verringert, was ermöglicht, dass Strichcodes mit einer kleineren Breite mit irgendeinem der Lichtstrahlen gelesen werden können.
  • Um die in der Kurve G gezeigten Eigenschaften in die in der Kurve H gezeigten zu ändern und somit die Leistung des optischen Scanners zu verbessern, wird die Einstellung der ersten Strahlformgebungsvorrichtung 24 geändert, um den Abstand zwischen der Lichtquelle 22 und der Position des Brennpunktes S, bei dem der Lichtstrahl den minimalen Strahldurchmesser aufweist, zu erhöhen. Dies wird durch Erhöhen der Brennweite der Kollimatorlinse 50 der ersten Strahlformgebungsvorrichtung 24 auf eine Länge erreicht, die größer als die in 4 gezeigte Länge ist. Beispielsweise stellt die Kurve G den Fall dar, wenn die Brennweite des Kollimators 50 gleich 3,6 mm ist, und die Kurve H stellt den Fall dar, wenn die Brennweite des Kollimators 50 gleich 14 mm ist. Die Änderung in den Eigenschaften der Kurve G in die, die durch die Kurve H dargestellt werden, wird durch Ändern des Durchmessers der Apertur 52 oder durch Ändern des Abstands zwischen der Lichtquelle 22 und der Kollimatorlinse 50 erzielt.
  • Ein Problem entsteht jedoch, weil sich der Punkt PB auf der Kurve G zu dem Punkt PB' auf der Kurve H bewegt, was angibt, dass der Durchmesser des von dem unteren Lesefenster 18 emittierten Lichtstrahls erhöht wird. Um dieses Problem zu lösen, wird die zweite Strahlformgebungsvorrichtung 28 in dem optischen Weg der ersten Lichtstrahlkomponente L1 angeordnet, wie in 2 gezeigt ist, und der Punkt PB auf der Kurve G bewegt sich zu dem Punkt PB' auf der Kurve H, wie auf der in 5 veranschaulichten graphischen Darstellung dargestellt ist. Als Ergebnis wird der Durchmesser des von dem unteren Lesefenster 18 emittierten Lichtstrahls X verringert. Damit wird die Strahlformgebung durch die zweite Strahlformgebungsvorrichtung 28 lediglich an dem Lichtstrahl X durchgeführt, und der Strahldurchmesser des von dem unteren Lesefenster 18 emittierten Lichtstrahls wird verringert. D.h., wenn der Lichtstrahl X von dem Lesefenster 18 emittiert wird, werden die Eigenschaften, die der Position des Brennpunkts entsprechen, von denen, die durch die Kurve H dargestellt werden, in die geändert, die durch die Kurve I dargestellt werden. Außerdem wird der Strahldurchmesser an dem Punkt PB' auf der Kurve H in den an dem Punkt PB" auf der Kurve I verringert.
  • Wenn die zweite Strahlformgebungsvorrichtung 28 nach dem Strahlenteiler 26 angeordnet ist, ist die Brennweite f der plankonvexen Linse der zweiten Strahlformgebungsvorrichtung 28 gleich 3000 mm. Da die Brennweite der Kollimatorlinse 50 gleich 14 mm ist, weist die plankonvexe Linse der zweiten Strahlformgebungsvorrichtung 28 zum Verringern des Strahldurchmessers des Lichtstrahls X an dem Punkt PS eine Brennweite auf, die Hunderte von Malen solang wie die Brennweite der Kollimatorlinse 50 ist.
  • Als Ergebnis werden die Strahldurchmesser der Lichtstrahlen X und Y, die von dem unteren Lesefenster 18 bzw. dem seitlichen Lesefenster 20 emittiert werden, verringert. Die Abtastung eines Objekts kann dadurch mit dem Lichtstrahl mit dem kleineren Strahldurchmesser durchgeführt werden. Bei dem Modul der Ausführungsform der vorliegenden Erfindung wird der Brennpunkt der Lichtstrahlkomponente Y auf die optimale Lese position eingestellt. Der Brennpunkt der Lichtstrahlkomponente X, die durch die Kollimatorlinse kollimiert wird, wird an einer Position, deren Abstand von der Lichtquelle geringfügig kürzer ist, durch Verwenden der plankonvexen Linse eingestellt.
  • 6 ist ein beispielhaftes Diagramm, das eine Modifikation der ersten Strahlformgebungsvorrichtung 24 veranschaulicht. Bei diesem Beispiel umfasst die erste Strahlformgebungsvorrichtung 24 ferner ein rechtwinkliges Prisma 54 zwischen der Kollimatorlinse 50 und der Apertur 52. Das rechtwinklige Prisma 54 ist angeordnet, sodass die schräge Seite des rechtwinkligen Prismas 54 der Apertur 52 gegenüberliegt. Das rechtwinklige Prisma 54 kann jedoch angeordnet sein, sodass die schräge Seite des rechtwinkligen Prismas 54 der Lichtquelle 22 gegenüberliegt. Außerdem können anstatt des rechtwinkligen Prismas 54 andere Prismen benutzt werden.
  • Wie in 7 veranschaulicht ist, ist, wenn ein Lichtstrahl von der Laserdiode 22 emittiert wird, der Divergenzwinkel einer der ersten und zweiten Lichtstrahlkomponenten, die zueinander orthogonal sind, im Allgemeinen größer als der Divergenzwinkel der anderen Lichtstrahlkomponente. Der Lichtstrahl wird durch das rechtwinklige Prisma 54 geformt, was den größeren Divergenzwinkel des einen der Lichtstrahldurchmesser auf einen Wert gleich dem Divergenzwinkel des anderen Lichtstrahldurchmessers verringert. Beispielsweise verringert das rechtwinklige Prisma 54 den Strahldurchmesser des longitudinalen Lichtstrahls, der einen großen Divergenzwinkel aufweist, wobei jedoch der Strahldurchmessers des transversalen Lichtstrahls, der einen kleinen Divergenzwinkel aufweist, nicht verringert wird.
  • 8 ist ein beispielhaftes Diagramm, das eine zylindrische konvexe Linse 54a und eine zylindrische konkave Linse 54b anstatt des rechtwinkligen Prismas 54 veranschaulicht. Bei diesem Beispiel kann der Divergenzwinkel des longitudinalen Lichtstrahls, der durch massive Linien angegeben wird und anfangs einen großen Divergenzwinkel aufweist, dazu gebracht werden, gleich dem Divergenzwinkel des transversalen Lichtstrahls zu sein, der anfangs einen kleinen Divergenzwinkel aufweist und durch gestrichelte Linien angegeben wird.
  • Ein Lichtquellenmodul 30, das das rechtwinklige Prisma umfasst, wird gezeigt und hier nachstehend mit Bezug auf 26(A)26(D) beschrieben.
  • 9 ist ein beispielhaftes Diagramm, das eine Modifikation der ersten Strahlformgebungsvorrichtung 24 bei einer weiteren Ausführungsform der vorliegenden Erfindung zeigt. Mit Bezug auf 9 wird ein Beispiel mit einer zylindrischen konkaven Linse 54c und einer zylindrischen konvexen Linse 54d auf eine dem obigen Beispiel ähnliche Weise bereitgestellt. In diesem Fall wird der Divergenzwinkel des transversalen Lichtstrahls, der durch die massive Linie angegeben wird und anfangs einen kleinen Divergenzwinkel aufweist, dazu gebracht, gleich dem Divergenzwinkel des longitudinalen Lichtstrahls zu sein, der anfangs einen großen Divergenzwinkel aufweist und durch gestrichelte Linien angegeben wird.
  • 10 und 11 sind beispielhafte Diagramme, die die Anordnung einer Gruppe der unteren Spiegel 38 von 2 veranschaulichen. In 10 und 11 werden die Spiegel veranschaulicht, sodass die Spiegel von 2 seitenverkehrt sind. Obwohl die Gruppe der in 2 dargestellten unteren Spiegel 38 genau unter dem unteren Lesefenster 18 des Basisabschnitts 14 angeordnet ist, kann die Gruppe der unteren Spiegel 38 in anderen Stellen, wie beispielsweise in einem unteren Abschnitt oder einem peripheren Teil des Basisabschnitts 14, angeordnet sein.
  • Genauer gesagt veranschaulicht 10, dass der Basisabschnitt 14 von 2 einen unteren Rahmen 14a und einen oberen Rahmen 14b umfasst. 11 zeigt lediglich den unteren Rahmen 14a des Basisabschnitts 14, wobei jedoch der obere Rahmen 14b an dem linken Teil des unteren Rahmens 14a angebracht ist. Der Deckelabschnitt 16 von 2 ist an dem rechten Teil von 11 angebracht.
  • Der Polygonspiegel 32 wird in dem zentralen Teil des unteren Rahmens 14 von 10 gezeigt. Eine Trägerbasis 32b wird in dem zentralen Teil des unteren Rahmens 14a von 11 gezeigt. Der Polygonspiegel 32 (in 11 nicht gezeigt), ist an dieser Trägerbasis 32b angebracht. Außerdem wird der Spiegel 34, der einen durch das Lichtaufteilungselement 26 von 12 reflektierten Lichtstrahl empfängt, in dem linken Endteil von 11 veranschaulicht. Das Lichtquellenmodul 30 von 2 ist unter diesem Spiegel 34 angeordnet. Der Spiegel 36, der einen durch den Spiegel 34 reflektierten Lichtstrahl empfängt, wird in einem rechten Endteil von 11 gezeigt. Der Kollektor 46 von 2 wird in dem hinteren Teil dieses Spiegels 36 als eine Fresnel-Linse gezeigt. Der zweite Detektor 48, der durch den Kollektor 46 konzentriertes reflektiertes Licht empfängt, ist an einer gedruckten Schaltungsplatine 56 angebracht. Der erste Detektor 44 ist ebenfalls an der gedruckten Schaltungsplatine (nicht gezeigt) angebracht, die in einer „V-Zone" des linken unteren Abschnitts von 11 angeordnet ist.
  • Wie in 10 und 11 gezeigt ist, ist der untere Rahmen 14a ebenfalls mit Spiegeln ZB2, BVRR, VBLL, HBR2, HBL2, ZML2 und ZMR2 ausgestattet. Diese Spiegel umfassen einen Teil der Gruppe von unteren Spiegeln 38. Der untere Rahmen 14a ist ebenfalls mit den Spiegeln VSR1 und VSL1 ausgestattet. 10 stellt Spiegel ZL und ZR dar, die an einem Deckel (nicht gezeigt) befestigt sind. Diese Spiegel umfassen einen Teil der Gruppe von seitlichen Spiegeln 40. Diese Spie gel sind angeordnet, sodass ihre reflektierenden Flächen nahezu schräg nach oben gerichtet sind.
  • Der obere Rahmen 14b ist mit Spiegeln ZBR1, ZBL1, HBR1, HBL1, VBR1, VBL1, VBR2, VBL2, ZMR1 und ZML1 ausgestattet. Diese Spiegel umfassen einen Teil der Gruppe von unteren Spiegeln 38. Diese Spiegel sind angeordnet, sodass ihre reflektierenden Flächen nahezu schräg nach unten gerichtet sind.
  • Ein von der Lichtquelle 22 emittierter Lichtstrahl, der durch das Lichtaufteilungselement 26 übertragen wird, wird durch den Polygonspiegel 32 reflektiert und fällt auf die Spiegel des oberen Rahmens 14 ein. Wenn jedoch der Polygonspiegel 32 in Uhrzeigerrichtung gedreht wird, wird die Abtastung an den Spiegeln ZMR1, VBR2, VBR1, HBR1, ZBR1, ZBL1, HBL1, VBL1, VBL2 und ZML1 in dieser Reihenfolge durchgeführt. Der durch die Spiegel des oberen Rahmens 14b reflektierte Lichtstrahl geht zu den Spiegeln des unteren Rahmens 14a. Beispielsweise wird der durch den Spiegel ZMR1 reflektierte Lichtstrahl weiter nach oben durch den Spiegel ZMR2 reflektiert und dann von dem unteren Lesefenster 18 emittiert. Der durch die Spiegel VBR2 und VBR1 reflektierte Lichtstrahl wird weiter durch den Spiegel VBRR nach oben reflektiert und dann von dem unteren Lesefenster 18 emittiert, usw..
  • Als Ergebnis werden, wie in 12 veranschaulicht ist, Lichtstrahlen von dem unteren Lesefenster in verschiedene Richtungen und Winkel emittiert. Somit kann ein Objekt in verschiedenen Richtungen, Winkeln und Orientierungen abgetastet werden. Ein Pfeil X in 2 gibt einen von dem unteren Lesefenster 18 des optischen Scanners 10 emittierten Lichtstrahl an, der nach Auftreffen auf ein Objekt durch den ersten Detektor 44 erfasst wird. Außerdem umfasst, wie in 13 und 14 gezeigt ist, der Deckelabschnitt einen Spiegelhalter 17, in dem die Spiegel VSL2, ZLL, ZHL, ZHR, ZRR und VSR2 angebracht sind. Diese Spiegel umfassen eine Gruppe von seitlichen Spiegeln 40.
  • Hinsichtlich der Gruppe 40 von seitlichen Spiegeln läuft ein Lichtstrahl, der von der Lichtquelle 22 emittiert und durch das Lichtaufteilungselement 26 reflektiert wird, zu dem Polygonspiegel 32 hin. Dann fällt der durch den Polygonspiegel 32 reflektierte Lichtstrahl auf die Spiegel VSR1, VSL1, ZL und ZR des unteren Rahmens 14a ein. Die Abtastung wird an den Spiegeln VSL1, ZL, ZR und VSR1 in dieser Reihenfolge durchgeführt. Der durch diese Spiegel reflektierte Lichtstrahl läuft dann zu den Spiegeln des Spiegelhalters 17. Anschließend wird der durch die Spiegel des Spiegelhalters 17 reflektierte Lichtstrahl von dem seitlichen Lesefenster 20 emittiert. Wie in 13 gezeigt ist, ist ein Spiegel 47 ebenfalls zwischen dem Kollektor 46 und dem zweiten Detektor 48 angeordnet. Somit wird ein Lichtstrahl, der durch den Kollektor 46 gelaufen ist, zu dem Spiegel 47 reflektiert und fällt dann auf den zweiten Detektor 48 ein.
  • Wie in 15 veranschaulicht ist, tasten Lichtstrahlen, die von dem seitlichen Lesefenster 20 in verschiedenen Richtungen und mit unterschiedlichen Winkeln emittiert werden, ein Objekt ab. Ein in 2 gezeigter Pfeil Y gibt einen typischen Lichtstrahl dieser Lichtstrahlen an. Nachdem er auf ein Objekt aufgetroffen ist, wird der reflektierte Lichtstrahl durch den zweiten Detektor 48 erfasst. Daher können, es denn, dass ein Strichcode an dem Objekt direkt nach oben befestigt ist, die meisten Strichcodes mittels der von dem unteren Lesefenster 18 und dem seitlichen Lesefenster 20 emittierten Lichtstrahlen gelesen werden.
  • 16 ist ein beispielhaftes Diagramm, das eine weitere Ausführungsform der vorliegenden Erfindung veranschaulicht. Die in 16 gezeigte Ausführungsform ist der Ausführungsform der hier oben beschriebenen vorliegenden Erfin dung ähnlich. Bei der Ausführungsform von 16 ist jedoch die zweite Strahlformgebungsvorrichtung 28 in einer unterschiedlichen Stelle als die zweite Strahlformgebungsvorrichtung 28 bei der oben beschriebenen ersten Ausführungsform angeordnet. Bei der Ausführungsform von 16 ist die zweite Strahlformgebungsvorrichtung 28 als eine plankonvexe Linse ausgebildet, die in einem in dem reflektierenden Spiegel 42 gebohrten Loch 42a eingefügt ist. Das in dem reflektierenden Spiegel 42 gebohrte Loch 42a ermöglicht einer ersten Lichtstrahlkomponente, die von dem Lichtaufteilungselement 26 zu dem Polygonspiegel 32 läuft, dahin durch zu laufen. Außerdem führt die darin bereitgestellte zweite Strahlformgebungsvorrichtung 28 „Strahlformgebung" durch. Die in dem Loch 42a des reflektierenden Spiegels 42 gebildete zweite Strahlformgebungsvorrichtung 28 kann durch eine plankonvexe Linse gebildet werden, die der von 2 ähnlich ist. Daher sind der Betrieb und die vorteilhaften Wirkungen dieser in 16 gezeigten zweiten Ausführungsform ähnlich denen der oben beschriebenen ersten Ausführungsform, die in 2 gezeigt ist.
  • 17(A) ist ein perspektivisches Diagramm, das den reflektierenden Spiegel 42 zeigt, der als ein konkaver Spiegel ausgebildet ist, wie mit Bezug auf 2 beschrieben ist. 17(B) ist ein beispielhaftes schematisches Diagramm, das eine Modifikation des reflektierenden Spiegels 42 veranschaulicht. In einem in dem reflektierenden Spiegel 42 gebohrtes Loch 42a ist ein Hologramm vom Übertragungstyp 43 mit einem konzentrischen kreisförmigen Muster vorgesehen. Ein Hologramm vom Übertragungstyp 43 konzentriert übertragenes Licht. Somit dient das Hologramm als die zweite Strahlformgebungsvorrichtung 28 ähnlich der plankonvexen Linse bei der ersten Ausführungsform. Die plankonvexe Linse und/oder ein Hologramm können auf eine derartige Art und Weise ausgebildet sein, um mit dem konkaven Spiegel 42 (in 17(B) nicht gezeigt) einstückig zu sein. Ferner können die plankonvexe Linse und/oder ein Hologramm getrennt von dem konkaven Spiegel 42 ausgebildet (oder gegossen) sein und dann in den Scanner 10 eingepasst werden.
  • 18 ist ein beispielhaftes Diagramm, das eine Modifikation des reflektierenden Spiegels 42 zeigt. Bei dem Beispiel von 18 ist der reflektierende Spiegel 42 als ein Planspiegel und als ein Hologramm vom Reflexionstyp mit einem konzentrischen kreisförmigen Muster ausgebildet. Somit wird ein von dem Polygonspiegel 32 kommender Lichtstrahl zu dem ersten Detektor 42 hin reflektiert (siehe 2). Ein Übertragungshologramm mit einem konzentrischen kreisförmigen Muster wird in dem in dem reflektierenden Spiegel 42 gebohrten Loch 42a bereitgestellt. Daher sind der Betrieb und die vorteilhaften Wirkungen des in 18 gezeigten Beispiels ähnlich den oben erwähnten Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung.
  • 19 ist ein beispielhaftes Diagramm, das eine weitere Ausführungsform der vorliegenden Erfindung veranschaulicht. Die in 19 gezeigte Ausführungsform weist eine der oben erwähnten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ähnliche Konfiguration mit der Ausnahme auf, dass die zweite Strahlformgebungsvorrichtung 28 in einer unterschiedlichen Stelle als bei der ersten Ausführungsform angeordnet ist. Bei der Ausführungsform von 19 ist die zweite Strahlformgebungsvorrichtung 28 als eine konkave Linse 29 ausgebildet. Die konkave Linse 29 ist zwischen dem Spiegel 34 und 36 angeordnet und reflektiert einen Lichtstrahl, der von der Lichtquelle 22 emittiert und durch das Lichtaufteilungselement 26 vor Erreichen des Polygonspiegels 32 reflektiert wird.
  • 20 ist eine beispielhafte graphische Darstellung, die die Wirkungen der in 19 dargestellten ersten Strahl formgebungsvorrichtung 24 und zweiten Strahlformgebungsvorrichtung 28 veranschaulicht. Wie bei dem in 5 gezeigten Beispiel stellt die Kurve G Eigenschaften dar, die die gleichen wie 4 sind. Die Kurve J stellt die erste Strahlformgebungsvorrichtung 24 dar, die geändert wird, um den Strahldurchmesser an dem Punkt PB zu verringern. Um die durch die Kurve G dargestellten Eigenschaften in die durch die Kurve H dargestellten zu ändern, muss der Abstand zwischen der Lichtquelle 22 und dem Punkt S (bei dem der Strahl einen minimalen Strahldurchmesser aufweist) durch Ändern der Einstellung der ersten Strahlformgebungsvorrichtung 24 verringert werden, um die Brennweite f der Kollimatorlinse 50 zu verringern.
  • Außerdem kann eine Änderung in den Eigenschaften von denen, die durch die Kurve G dargestellt sind, in die, die durch die Kurve J dargestellt sind, durch Ändern der Lochgröße der Apertur 52 oder des Abstands zwischen der Lichtquelle 22 und der Kollimatorlinse 50 erreicht werden. Folglich bewegt sich der Punkt PS auf der Kurve G zu dem Punkt PS' auf der Kurve J. Somit wird der Strahldurchmesser des Lichtstrahls an dem Punkt PS erhöht.
  • Andererseits wird als ein Ergebnis des Verwendens der konkaven Linse 29 der Strahldurchmesser des Lichtstrahls an dem Punkt PS' auf den Strahldurchmesser an dem Punkt PS" verringert. Wie in 20 gezeigt ist, werden die Eigenschaften von denen, die durch die Kurve J dargestellt sind, in die geändert, die durch die Kurve K dargestellt werden. Die konkave Linse 29 weist die Wirkung auf, den Abstand von der Lichtquelle 22 zu dem Punkt S zu erhöhen, bei dem der von der Lichtquelle 22 emittierte Lichtstrahl einen minimalen Strahldurchmesser aufweist. Folglich erhält diese (dritte) Ausführungsform der vorliegenden Erfindung vorteilhafte Wirkungen ähnlich zu denen der Ausführungsform der in 2 veranschaulichten vorliegenden Erfindung.
  • 21 ist ein beispielhaftes Diagramm, das eine weitere Ausführungsform der vorliegenden Erfindung veranschaulicht. Die in 21 gezeigte Ausführungsform weist eine Konfiguration ähnlich der oben erwähnten Ausführungsform mit der Ausnahme auf, dass die zweite Strahlformgebungsvorrichtung 28 in einer unterschiedlichen Stelle als die der zuvor erläuterten Ausführungsform angeordnet ist. Bei dieser in 21 gezeigten (vierten) Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ist die zweite Strahlformgebungsvorrichtung 28 als ein Spiegel 34 ausgebildet, der einen Lichtstrahl, der von der Lichtquelle 22 emittiert und durch das Lichtaufteilungselement 26 reflektiert wurde, zu dem Spiegel 34 reflektiert. Der Spiegel 34 ist als ein konkaver Spiegel ausgebildet. Folglich werden vorteilhafte Wirkungen ähnlich denen von 19 durch die vorliegende Ausführungsform erzielt.
  • 22 ist ein beispielhaftes Diagramm, das eine Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ähnlich der in 21 veranschaulichten Ausführungsform zeigt. Bei der in 22 gezeigten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ist die zweite Strahlformgebungsvorrichtung 28 als ein Spiegel 36 ausgebildet, der einen von der Lichtquelle 22 emittierten Lichtstrahl reflektiert, der dann durch das Lichtaufteilungselement 26 zu dem Polygonspiegel 32 durch den Spiegel 34 reflektiert wird. Folglich werden vorteilhafte Wirkungen ähnlich denen der in 19 veranschaulichten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung erhalten.
  • 23 ist ein beispielhaftes Diagramm, das eine weitere Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ähnlich der in 22 gezeigten zeigt. Bei der in 23 gezeigten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung umfasst die zweite Strahlformgebungsvorrichtung 28 die Spiegel 34 und 36. Einer der Spiegel 34 und 36 ist als ein konkaver Spiegel und der andere als eine zylindrische Linse ausgebildet. Der als eine zylindrische Linse ausgebildete Spiegel, wie oben mit Bezug auf 8 und 9 beschrieben ist, ist angepasst, um den Divergenzwinkel einer der von der Laserlichtquelle 22 emittierten Lichtstrahlen zu steuern, deren Divergenzwinkel voneinander unterschiedlich sind.
  • 24 ist ein beispielhaftes Diagramm, das eine Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ähnlich der in 2 veranschaulichten Ausführungsform zeigt. Bei der in 24 gezeigten Ausführungsform ist die zweite Strahlformgebungsvorrichtung 28 als eine plankonvexe Linse 33 ausgebildet, die zwischen dem Lichtaufteilungselement 26 und dem Spiegel 34 angeordnet ist. Der Betrieb und die vorteilhaften Wirkungen dieser plankonvexen Linse 33 sind die gleichen wie die der plankonvexen Linse von 2, die als die zweite Strahlformgebungsvorrichtung 28 dient. Im Gegensatz zu der Ausführungsform von 2 ist die Ausführungsform von 24 wirksam, wenn der Abstand zwischen der Lichtquelle 22 und der unteren Lesezone E größer als der Abstand zwischen der Lichtquelle 22 und der seitlichen Lesezone E ist.
  • 25 ist ein beispielhaftes Diagramm, das eine weitere Ausführungsform der vorliegenden Erfindung zeigt. Im Fall der oben erwähnten Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung umfasst der optischer Scanner 10 das untere Lesefenster 18, das seitliche Lesefenster 20 und die gemeinsame Lichtquelle 22, die für diese Lesefenster verwendet wird. Im Gegensatz dazu umfasst bei der Ausführungsform der vorliegenden Erfindung von 25 der optische Scanner 10 ein einzelnes Lesefenster 180. Außerdem wird ein von der gemeinsamen Lichtquelle 22 emittierter Lichtstrahl in zwei Lichtstrahlkomponenten durch das Lichtaufteilungselement 26 aufgeteilt. Ein Objekt wird dann durch den Scanner 10 abgetastet, der die beiden Lichtstrahlkomponenten von dem Lesefenster 180 emittiert. Die erste Strahlformgebungsvorrichtung 24 ist zwischen der Lichtquelle 22 und dem Lichtaufteilungselement 26 angeordnet. Die zweite Strahlformgebungsvorrichtung 28 ist in einem der optischen Wege der Lichtstrahlkomponente angeordnet, die gebildet werden, wenn der Lichtstrahl durch die Lichtaufteilungsvorrichtung 26 aufgeteilt wird. Der Betrieb und die vorteilhaften Wirkungen der ersten und zweiten Strahlformgebungsvorrichtungen 24 und 28 sind ähnlich denen der oben erwähnten Ausführungsformen.
  • 26(A) und 26(B) sind beispielhafte Diagramme, die ein Lichtquellenmodul 30 mit einem rechtwinkligen Prisma veranschaulichen. 26(A) ist eine Draufsicht des Lichtquellenmoduls 30, und 26(B) ist ein vertikales Querschnittsdiagramm, das schematisch das Lichtquellenmodul 30 veranschaulicht. Das Lichtquellenmodul 30 umfasst einen Körper 30a, an dem die Lichtquelle 22 befestigt ist. Die Kollimatorlinse 50 der ersten Strahlformgebungsvorrichtung 24, das rechtwinklige Prisma 54, die Apertur 52 der ersten Strahlformgebungsvorrichtung 24, das Lichtaufteilungsmittel (Halbspiegel) 26 und die zweite Strahlformgebungsvorrichtung 28 sind in dem Körper 30a des Lichtquellenmoduls 30 angeordnet. Die Kollimatorlinse 50 ist an einem Aluminiumblock 50a befestigt und wird dann in ein in einem Endteil des Körpers 30a gebohrtes Loch eingefügt, wie in 26(D) gezeigt ist. Eine Linse, die als die zweite Strahlformgebungsvorrichtung 28 dient, wird in ein in dem anderen Endteil des Körpers 30a gebohrtes Loch eingefügt, wie in 26(C) gezeigt ist. Die als die zweite Strahlformgebungsvorrichtung 28 dienende Linse ist nahezu wie ein Halbkreis geformt. Die Form eines Befestigungslochs 28a, das eine Aussparung mit einem U-förmigen Querschnitt ist, wird der der gleichen Linse angepasst.
  • Wie oben beschrieben ist, werden bei einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung die Strahldurchmesser der beiden Lichtstrahlkomponenten minimiert, die von einer gemeinsamen Lichtquelle emittiert und durch einen optischen Strahlenteiler aufgeteilt werden.

Claims (12)

  1. Optischer Scanner mit: einer Lichtquelle (22) zum Erzeugen eines Lichtstrahls; einem Strahlenteiler (26) zum Aufteilen des Lichtstrahls in erste und zweite Lichtstrahlkomponenten; einem ersten Strahlenformgebungsmittel (24), das zwischen der Lichtquelle (22) und dem Strahlenteiler (26) angeordnet ist, um den Lichtstrahl zu formen; und Spiegeln (34, 36, 38, 40) zum Richten der Lichtstrahlkomponenten auf eine optimale Lesezone (P); gekennzeichnet durch ein zweites Strahlenformgebungsmittel (28), das in dem optischen Weg einer der ersten und zweiten Lichtstrahlkomponenten angeordnet ist, wobei das erste Strahlenformgebungsmittel (24) angepasst ist, um eine Strahlenformgebung durchzuführen, sodass ein von der Lichtquelle (22) emittierter Lichtstrahl einen minimalen Strahlendurchmesser an einem ersten Abstand von der Lichtquelle (22) aufweist, und das zweite Strahlenformgebungsmittel (28) angepasst ist, um eine Strahlenformgebung durchzuführen, sodass die entlang des optischen Wegs laufende Lichtstrahlkomponente einen minimalen Strahlendurchmesser an einem zweiten Abstand von der Lichtquelle (22) aufweist, wobei sich der zweite Abstand von dem ersten Abstand unterscheidet, um dadurch die jeweiligen Strahlendurchmesser an der optimalen Lesezone (P) zu minimieren.
  2. Optischer Scanner gemäß Anspruch 1, ferner mit: einem Körper (12); mindestens einem Lesefenster (18, 20), das in dem Körper (12) bereitgestellt wird; und einem Lichtabtastmittel (32), um zu ermöglichen, dass die erste Lichtstrahlkomponente und die zweite Lichtstrahlkomponente von dem mindestens einen Lesefenster (18, 20) emittiert werden können.
  3. Optischer Scanner gemäß Anspruch 2, wobei der Körper (12) erste und zweite Lesefenster (18, 20) aufweist, wobei das zweite Lesefenster (20) in dem Körper (12) in einem Winkel bezogen auf das erste Lesefenster (18) bereitgestellt wird und das Lichtabtastmittel (32) betreibbar ist, um zu ermöglichen, dass die erste Lichtstrahlkomponente und die zweite Lichtstrahlkomponente von dem ersten Lesefenster (18) und dem zweiten Lesefenster (20) emittiert werden können.
  4. Optischer Scanner gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei das erste Strahlenformgebungsmittel (24) eine Kollimatorlinse (50) und eine Apertur (52) umfasst.
  5. Optischer Scanner gemäß Anspruch 4, wobei das zweite Strahlenformgebungsmittel (28) eine konvexe Linse (28) umfasst, deren Brennweite größer als die der Kollimatorlinse (50) ist.
  6. Optischer Scanner gemäß einem der Ansprüche 1 bis 4, wobei das zweite Strahlenformgebungsmittel (28) eine konkave Linse (29) umfasst.
  7. Optischer Scanner gemäß einem der Ansprüche 1 bis 4, wobei das zweite Strahlenformgebungsmittel (28) einen konkaven Spiegel (34, 36) umfasst.
  8. Optischer Scanner gemäß einem vorhergehenden Anspruch, wobei die Lichtquelle (22), der Strahlenteiler (26) und das erste Strahlenformgebungsmittel (24) als eine Einheit (30) ausgebildet sind.
  9. Optischer Scanner gemäß einem der Ansprüche 1 bis 7, wobei die Lichtquelle (22), der Strahlenteiler (26), das erste Strahlenformgebungsmittel (24) und das zweite Strahlenformgebungsmittel (28) als eine Einheit (30) ausgebildet sind.
  10. Optischer Scanner gemäß Anspruch 3 oder irgendeinem der Ansprüche 4 bis 9 in Verbindung mit Anspruch 3, wobei der Scanner betreibbar ist, um ein Objekt mit einem daran befestigten Strichcode abzutasten, und jedes der ersten und zweiten Lesefenster (18, 20) betreibbar ist, um jeweilige Lichtstrahlkomponenten zu emittieren, um auf das Objekt aufzutreffen und durch dieses reflektiert zu werden, und um das reflektierte Licht von dem Objekt aufzunehmen; wobei die Lichtabtastvorrichtung (32) betreibbar ist, um die erste Lichtstrahlkomponente und die zweite Lichtstrahlkomponente durch das erste Lesefenster (18) bzw. das zweite Lesefenster (20) zu leiten, sodass die erste Lichtstrahlkomponente Wege mit der zweiten Lichtstrahlkomponente an der optimalen Lesezone (P) kreuzt; wobei der Scanner ferner ein Detektorsystem (44, 48) zum Erfassen der ersten und zweiten Strahlenkomponenten umfasst.
  11. Optischer Scanner gemäß Anspruch 10, wobei das Detektorsystem (44, 48) umfasst: einen ersten Detektor (44) zum Erfassen der ersten Strahlenkomponente, die von dem Objekt zurückreflektiert wurde; und einen zweiten Detektor (48) zum Erfassen der zweiten Strahlenkomponente, die von dem Objekt zurückreflektiert wurde.
  12. Verfahren zum Abtasten eines Objekts mit einem optischen Scanner gemäß Anspruch 10 oder 11, wobei das Verfahren die folgenden Schritte umfasst: Abtasten der ersten Strahlenkomponente und der zweiten Strahlenkomponente an einem ersten Lesefenster (18) bzw. einem zweiten Lesefenster (20) des optischen Scanners und Emittieren der ersten Strahlenkomponente und der zweiten Strahlenkomponente davon, sodass sich die Wege der ersten und zweiten Lichtstrahlkomponenten, die von den ersten bzw. zweiten Lesefenstern (18, 20) emittiert werden, an einer optimalen Lesezone (P) kreuzen, bei der die Durchmesser der ersten und zweiten Strahlenkomponenten minimiert sind; und Erfassen des Objekts, wenn die ersten und zweiten Lichtstrahlenkomponenten von dem Objekt reflektiert werden.
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