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Technisches Gebiet
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Die
Erfindung bezieht sich auf das Gebiet der Funkübertragung für Etikettierungssysteme.
Die Erfindung basiert auf den Gegenständen, wie sie im Oberbegriff
der Ansprüche
1 und 13 beschrieben sind.
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Hintergrund
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Systeme
zur Funkfrequenz-Identifikation (RFID) dienen vorwiegend zur Verwaltung
von Herstellungswegen und Herstellungsprozessen von verschiedenen
Arten von Produkten, und dies in hocheffizienter Weise. Datenträger oder
Etiketten werden an Werkstücken
befestigt, die auf einem Transportband transportiert werden, an
eine Trägerplatte,
wie z.B. eine Palette, oder an Containern auf einem Zugwagen. Der
Speicher der Datenträger
enthält
einen Identifizierungscode des Objektes, an welchem der Datenträger befestigt
ist, Datenverarbeitungsinstruktionen und dergleichen. Eine Zahl
von Hauptgeräten sind
dem Transportband entlang angeordnet, um mit den vorbeizulaufenden
Datenträgern
zu kommunizieren, indem in deren Speicher Daten eingeschrieben oder
von deren Speichern Daten ausgelesen werden. Nach dem Nachführen des
Speichers des Datenträgers
wird das Werkstück
zum nächsten
Herstellungsprozess transportiert.
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Mikrowellen-Etikettiersysteme
des beschriebenen Typs werden von Batterien betrieben und müssen des
halb einen geringen Stromverbrauch bei gleichzeitig tiefer Fehlerrate
bei der Modulierung besitzen. Diese beiden Anforderungen sind oft
miteinander in Konflikt, weil Modulierungsarten mit tiefen Fehlerraten
Modulierungsschaltungen benötigen,
die grossen Stromverbrauch haben. Typische Anwendungsbereiche solcher
Mikrowellen-Etikettiersysteme sind Herstellungshallen mit metallischen
Wänden, die
die ankommenden Mikrowellen reflektieren, und so Modulierungsfehler
aufgrund von Mehrpfad-Ausbreitung erzeugen, sowie aufgrund zirkularer
Polaristationsumkehrungen und Signalauslöschungs-Effekten. Deshalb existiert
das Bedürfnis nach
einer sicheren Datenübertragung
im Sinne geringer Demodulationsfehler in Kombination mit geringer
Stromaufnahme und kleiner Etikettendimensionen.
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In
EP 0 308 964 A2 wird
ein RFID-System beschrieben, welches Etiketten verwendet, die an sich
bewegenden Artikeln befestigt sind. Die Kommunikation zwischen der übergeordneten
Einheit bzw. Haupteinheit und der Etikette bzw. Untereinheit wird
mittels zirkular polarisierter Mikrowellen erreicht, welche mittels "amplitude shift keying
(ASK)", "phase shift keying
(PSK)" oder "frequency shift keying (FSK)" moduliert sind.
Genauer gesagt moduliert die Haupteinheit einen ersten Träger mittels
ASK, erzeugt einen nichtmodulierten zweiten Träger einer anderen Frequenz,
mischt beide Träger
mittels "quadrature
phase shift keying (QPSK)" und übermittelt diese
als erste zirkular polarisierte Welle. In der Untereinheit werden
die Wellen separiert mittels QPSK-Demodulation, und die Daten auf dem
ersten Träger
werden demoduliert. Zur Rückwärts-Kommunikation
wird der zweite Träger
mittels PSK und, optional, FSK-moduliert, mit identischer zirkularer
Polarisation zurückübertragen
und in der Haupteinheit PSK- sowie, optional, FSK-demoduliert. Wesentliche Nachteile
dieses Systemes sind seine Komplexität, welche mehrere Modulations-
und Demodulationsschritte und -schemen erfordert, die Notwendigkeit zweier
Frequenzen zur Trennung der ausgehenden und hereinkommenden Wellen
und die Notwendigkeit verschiedener, hochentwickelter, stromverbrauchender
Komponenten in der Untereinheit. Um die Lebenszeit der Batterie
in der Etikette zu erhöhen, kann
die Haupteinheit Startdaten auf dem ersten Träger übertragen unter Verwendung
einer zweiten, orthogonal zirkular-polarisierten Welle, um die Etikette aus
einem Schlafmodus aufzuwecken.
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Ein
anderes Etikettiersystem wird in WO 90/10200 beschrieben, welches
auf QPSK-Modulation in der Haupteinheit und Untereinheit basiert.
Die Haupteinheit erstellt die Kommunikation durch Senden einer linear
polarisierten Welle. In der Untereinheit wird eine zirkular polarisierte
Komponente empfangen unter Verwendung einer zirkularen Antenne, welche
empfindlich ist für
eine Drehrichtung. Um die Etikette zu identifizieren kann die zirkulare
Komponente ASK- oder PSK-moduliert und von einem Transistor verstärkt werden
und von einer zirkularen Antenne umgekehrter Drehrichtung zurückgeworfen werden.
Ein grosses Problem dieses Systems ist der Umstand, dass die ASK-,
PSK- oder QPSK-Modulationsverfahren einen Vergleich mit festen oder
absoluten Signalhöhen
erfordern. Deshalb können
linear polarisierte Störsignale
unakzeptabel hohe Fehlerraten erzeugen und die Kommunikation unmöglich machen.
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Beide
RFID-Systeme gemäss
Stand der Technik vermögen
nicht das Problem der ungeraden Zahl von Reflektionen zu lösen, welche
den Polarisationssinn von zirkular polarisierten Wellen umkehren und
eine korrekte Demodulation verunmöglichen.
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Kurze Zusammenfassung
der Erfindung
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Es
ist Gegenstand der vorliegenden Erfindung, eine Mikrowellen-Etikettiermethode
und eine Vorrichtung bereitzustellen, welche mit reduziertem Stromverbrauch
betrieben werden können
und gleichzeitig geringe Demodulations-Fehlerraten und einen vereinfachten
Aufbau haben. Dieser Gegenstand wird gemäss der Erfindung vom Gegenstand der
unabhängigen
Ansprüche
1 und 13 erreicht.
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Die
Erfindung liegt in einem Verfahren und einer Vorrichtung zur Funkübertragung
zwischen einer Haupteinheit und einer Untereinheit, wobei eine binäre Modulation
der Drehrichtung der zirkular polarisierten Welle, d.h. eine Zirkularpolarisationsmodulation
(CPM), verwendet wird, zur Übertragung
von binären
Daten in mindestens eine Übertragungsrichtung.
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Die
zirkulare Polarisationsmodulation und -demodulation (CPM) gemäss der Erfindung
ist einfacher zu implementieren als konventionelle FSK-Modulationsverfahren
und basiert auf der Detektion von relativen Signalhöhen von
links- und rechtszirkular polarisierten Wellen anstatt von absoluten
Signalhöhen
wie in konventionellen ASK- oder PSK-Modulationsverfahren. Als Konsequenz
davon ist die zirkulare Polarisationsmodulation (CPM) weitgehend
tolerant gegenüber
linear polarisierten Störsignalen.
Weiter sind die Anforderungen der Etikette an die Stromversorgung
wesentlich reduziert und erlauben eine längere Batterie-Lebenszeit und/oder
grössere Übertragungsreichweiten.
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In
einer Ausführung
enthalten die Empfänger der
Haupt- und Untereinheit separate Empfängerkanäle für links- und rechts-zirkularpolarisierte
Wellen. Ebenfalls enthalten die Sender der Haupt- und Untereinheit
einfache Mittel, wie z.B. RF-Schalter, zur alternativen Aktivierung
orthogonaler zirkularpolarisierter Antennenausgänge. Diese Massnahmen erlauben
insbesondere ein sehr einfaches Etikettendesign mit wenigen, stromsparenden
Komponenten.
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In
einer anderen Ausführung
enthält
die Haupteinheit vier Empfängesektionen
zur separaten Demodulation von links- und rechts-zirkularpolarisierten
Wellen in unterschiedlichen Zeitintervallen. Die Empfängesektionen
können
Einzeln-Seitenband-Herunterkonvertierer ("single sideband downconverters") mit oder ohne Frequenzfilter
zum Demodulieren zirkular-pPolarisationsmodulierter. Signale von
der Untereinheit und zu deren Isolation gegen Übersprechen enthalten und/oder
Integratoren zum Verhindern oder Reduzieren von Signalfading.
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In
einer weiteren Ausführung
enthält
eine aktive Untereinheit einen batteriegespiesenen Funkfrequenz-Verstärker, welcher
von Schaltern gesteuert wird, um hereinkommende links- oder rechts-zirkularpolarisierte
Wel len zu verstärken
und sie mit umgekehrter Polarisation zurückzuwerfen.
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In
einer alternativen Ausführung
werden passive Untereinheiten beschrieben, welche einfach entweder
hereinkommende Wellen absorbieren oder diese an einen Anschluss
einer orthogonalen zirkularpolarisierten Antenne übertragen.
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Eine
erste Ausführung,
welche sich auf das Verfahren gemäss der Erfindung bezieht, umfasst
die Analyse der sequenziellen Ordnung von Bits. Insbesondere werden
binäre
Daten durch Symbole kodiert, welche zu Gruppen gehören, die
invariant unter binärer
Inversion sind. Vorzugsweise werden in beiden Kommunikationsrichtungen
binäre
Symbole aus zwei Zeichen verwendet, und durch eine EXOR-Beziehung
zwischen den Zeichen dekodiert. Diese Massnahmen machen die Funkübertragung
unempfindlich gegenüber
Polarisationsumkehrungen, welche durch eine ungerade Zahl von metallischen
Reflektionen im Antennenpfad erzeugt werden. Somit wird die Robustheit
der Übertragung
verbessert und die Signalfehlerrate vermindert.
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Eine
zweite Ausführung,
welche sich auf das Verfahren gemäss der Erfindung bezieht, umfasst
die Analyse der zeitlichen Ordnung von Bits. Insbesondere wird eine
vordefinierte Sequenz von Bitpaaren von der Haupteinheit in der
Untereinheit moduliert durch selektive Reflektion entweder des ersten
oder des zweiten Bits jedes Bitpaares, wodurch logische Werte von "0" und "1" kodiert
werden. Vorzugsweise wird die vordefinierte Bitsequenz durch eine
Sequenz von alternierend links- und rechts-zirkularpolarisierten Wellen repräsentiert.
Diese Massnahmen vereinfachen den Aufbau der Etikette weiter und
stellen eine sichere Kommunikation von der Etikette an die Haupteinheit
sicher, unabhängig
von Polarisation und Bitinversionen. Entsprechend geringe Fehlerraten
und hohe Datenraten können
mit minimalem Stromverbrauch erreicht werden, sogar in zeitabhängigen Pfaden.
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Kurze Beschreibung der
Figuren
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Andere
Gegenstände,
Eigenschaften und Vorteile der vorliegenden Erfindung werden unter Verweis
auf die beiliegenden Figuren beschrieben, in welchen
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1 ein
Blockdiagramm einer Haupteinheit ist;
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2 ein
Blockdiagramm einer aktiven Untereinheit ist;
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3a, 3b Blockdiagramme
von passiven Untereinheiten sind;
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4 eine
Illustration der ausgehenden Kommunikation von der Haupteinheit
an die Untereinheit ist;
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5 und 7 Illustrationen
der hereinkommenden Kommunikation von der Untereinheit an die Haupteinheit
sind; und
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6a–6c Blockdiagramme
von modifizierten Haupteinheiten sind.
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In
den Zeichnungen werden identische Teile mit identischen Referenznummern
bezeichnet.
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Beschreibung der bevorzugen
Ausführungen
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In
den folgenden Ausführungen
umfasst das System ein Hauptgerät
oder einen Leser oder Interrogator oder eine Haupteinheit 1,
welche normalerweise an einer vorgegebenen Position angeordnet ist,
und einen Datenträger
oder eine Etikette oder einen Transponder oder eine Untereinheit 2,
welche an einem sich bewegenden Objekt befestigt werden kann. Wenn
das die Etikette 2 tragende Objekt eine Position vor der
Haupteinheit 1 passiert, werden Daten von der Haupteinheit 1 aus
dem Etikettenspeicher 205, 305 ausgelesen oder
in diesen eingeschrieben.
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Ein
Prinzip einer ersten Ausführung
der vorliegenden Erfindung wird unter Bezug auf 1 und 2 beschrieben.
In diesem ersten Abschnitt wird die Übertragung von Daten von der
Haupteinheit an die Untereinheit erklärt. Identifikationsdaten, Jobverarbeitungsdaten,
Abfragekommandos etc. können vom
Benutzer an einem Computerterminal 100, welches mit der
Haupteinheit 1 verbunden ist, eingegeben werden. Das Hauptgerät 1 der
ersten Ausführung
hat einen Mikrowellengenerator 102, insbesondere einen
Mikrowellenoszillator 102 oder Frequenzsweeper, für den interessierenden
Frequenzbereich, beispielsweise " Industrial-Scientific-Medical
(ISM) Band" bei
2,4 GHz, 5,8 GHz oder 24 GHz. Gemäss der vorliegenden Erfindung
wird die Trägerwelle
vom Mikrowellenoszillator 101 oder Frequenz-Sweeper zirkular-polarisationsmoduliert
entsprechend den an den Datenträger 2 zu übertragenden
Daten. Zirkular-Polarisationsmodulation (CPM) kann erreicht werden
mittels Modulation von Bitströmen
in solcher Art, dass eine logische "0" eine
rechtsdrehende zirkularpolarisierte Welle R und eine logische "1" einer linksdrehenden zirkularpolarisierten
Welle L zugeordnet wird, oder umgekehrt. Diese Art von Modulationsverfahren
wird für
die Übertragung
in mindestens einer Richtung angewendet, vorzugsweise für die ausgehende Übertragung
von der Haupteinheit 1 an die Untereinheit 2.
Insbesondere werden zirkular-polarisationsmodulierte Wellen in beiden Übertragungsrichtungen
verwendet. Das CPM-Verfahren erlaubt sehr einfache, stromsparende
und verlässliche
Modulations- und Demodulationsschaltungen, insbesondere auf der
Etikette 2, wie weiter unten beschrieben wird.
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Das
Problem von Mikrowellen-Reflektionen an metallischen Oberflächen, welche
die Polarisationsrichtung drehen und Bitinversionen erzeugen, kann
bei sich zeitlich nicht verändernden
Pfaden durch den Austausch von Testsequenzen gelöst werden. Beispielsweise kann
eine Welle langer Zeitdauer, welche mit einer Drehrichtung ausgestrahlt
wird, bei der empfangenen Einheit 1, 2 eine erste
zirkulare Polarisation definieren, welche eine logische "0" repräsentiert, und eine Welle mit
kurzer Zeitdauer, welche mit der umgekehrten zirkularen Drehrichtung ausgestrahlt
wird, kann bei der empfangenen Einheit 1, 2 eine
zweite zirkulare Polarisation definieren, welche eine logische "1" repräsentiert.
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In
einer anderen bevorzugten Ausführung wird
Toleranz gegenüber
Bitinversionen in der Etikette 2 erreicht durch ein geeignetes
Datenkodier-Verfahren. Für
diesen Zweck soll die Datendemodulation eine Analyse der sequenziellen
Ordnung der übertragenden
Bit durch einen Kontroller 101; 205, 305 enthalten.
Insbesondere werden für
die Kommuikation von der Haupteinheit 1 an die Untereinheit 2 logische Werte "0", "1" der binären Daten
in der Haupteinheit 1 durch Mehrbit-Symbole kodiert, so
dass eine Vielzahl von Mehrbit-Symbolen in eine erste und eine zweite
Gruppe unterteilt sind, welche eine logische "0" und
eine logische "1" repräsentieren,
wobei die erste und die zweite Gruppe beide unter binären Inversionen
invariant sind, und nach der Übertragung der
Modulation werden die Symbole in der Untereinheit 2 dekodiert.
Diese symbolische Kodierung stellt eine gegenüber Bitinversionen tolerante
Kommunikation sogar in zeitabhängigen
Antennenpfaden sicher. Eine besonders einfache Ausführung wird
in 4 gezeigt.
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Die
Daten, welche vom Computerterminal 100 an die Haupteinheit 1 gesendet
werden, werden in der Haupteinheit 1 in einem Controller 101 verarbeitet,
welcher normalerweise aus einem Mikroprozessor 101 besteht,
welcher den Datenstrom gemäss der
Erfindung kodiert. Der Zirkular-Polarisationsmodulator besteht einfach
aus einem einpoligen Umschalter 103, welcher den Mikrowellenträger des
Oszillators 102 oder Frequenz-Sweepers zwischen seinen
beiden Ausgängen
umschaltet. Diese beiden Ausgänge
sind entweder mit zwei zirkularpolarisierenden Antennen umgekehrter
Polarisationsrichtung oder mit zwei gegeneinander isolierten Ausgängen eines
3 dB/90°-Hybrids 104 ver bunden,
dessen Ausgänge
mit einer dualen, zirkularpolarisierten Antenne 105 verbunden
sind. Das axiale Verhältnis
der linksdrehenden und rechtsdrehenden zirkular-polarisierten Antenne
oder der dualen zirkularpolarisierten Antenne 105 sollte
gleich 1 sein, und die Isolation zwischen umgekehrten Polarisationen
der Anschlüsse der
zirkularpolarisierten Antenne mit umgekehrter Polarisationsrichtung
oder die dualpolarisierten Antennenanschlüsse 105 im Zusammenhang
mit dem 3 dB/90°-Hybrid 104 sollte
so tief wie möglich
sein. Durch Verwendung eines Frequenz-Sweepers werden Apertur-gekoppelte Patch-Antennen,
welche hier nicht gezeigt sind, bevorzugt, weil diese eine grössere Bandbreite
haben.
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In
diesem zweiten Abschnitt werden der Empfang und die Demodulation
des übertragenen, zirkularpolarisationsmodulierten
Mikrowellenträgers in
der Untereinheit 2 beschrieben. Die Etikette 2 besitzt
entweder zwei zirkularpolarisierte Antennen mit unterschiedlicher
Polarisationsrichtung oder, vorzugsweise, eine platzsparende dualpolarisierte
Antenne 200 in Kombination mit einem 3 dB/90°-Hybrid 201 für den Empfang
der zirkularpolarisatonsmodulierten Trägerwelle. Es ist zu erwähnen, dass
die Antennen 105; 200, 201; 300, 301 dazu
dienen, im wesentlichen zirkularpolarisierte Wellen zu übermitteln und
zu empfangen; leicht elliptisch polarisierte Wellen sind ebenfalls
zulässig.
Die Demodulierung kann in einfacher Weise erreicht werden durch
Verbindung zweier identischer Funkfrequenz-Detektoren 202, 203 mit
den gegeneinander isolierten Ausgängen des 3 dB/90°-Hybdrids 201 oder
den Ausgängen
der links- und rechts-zirkularpolarisierten Antennen. Die Funkfrequenz-Detektoren 202, 203 richten
die hereinkommenden Wellen mit unterschiedlicher Polarisationsrichtung
gleich. Wie bekannt, ist die Ausgangsspannung proportional zur einfallenden
Leistung der Welle, so lange die Gleichrichter-Funkfrequenz-Dioden 202, 203 nicht
im linearen Detektionsbereich betrieben werden. Gemäss der Erfindung wird
die abschliessende De modulierung des Basisband-Signals durchgeführt, indem
die Ausgangsspannung der Funkfrequenz-Detektorschaltung 202, welche
dem Empfangspfad der links-zirkularpolarisierten Welle 206 zugeordnet
ist, mit jener der Funkfrequenz-Detektorschaltung 203,
welche dem Empfangspfad der rechts-zirkularpolarisierten Welle 207 zugeordnet
ist, verglichen. Der Vergleich kann mittels eines CMOS-Vergleichers 204 mit
geringer Leistungsaufnahme erfolgen, welcher lediglich ein oder zwei μA verbraucht.
Das Ausgangssignal des Vergleichers 204 mit geringerer
Leistungsaufnahme wird von einer Steuerung 205 abgefragt,
typischerweise einem Mikrokontroller 205 mit geringerer
Leistungsaufnahme. Gängige
Mikrokontroller, welche für
batteriegespiesene Anwendungen vorgesehen sind, verbrauchen etwa
400 μA im
aktiven Modus und ungefähr
10 μA im
Stand-by-Modus. Um weiter Leistung zu sparen, sollte in der Etikette 2 eine
Aufweck-Detektions-Schaltung integriert sein, welche hier nicht gezeigt
wird. Sie kann aus zwei zusätzlichen
Vergleichern mit geringer Leistungsaufnahme bestehen, welche das
Ausgangssignal der Funkfrequenz-Detektionsschaltungen 202, 203 abfragen,
welche mit den beiden Pfaden 206, 207 der links-
und rechts-zirkularpolarisierten Signale verbunden sind und mit
einer Referenzspannung vergleichen, um zu entscheiden, ob ein gültiges Signal
vorliegt, und hierauf ein Aufweck-Signal für die Steuereinheit 205 erzeugen.
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Aufgrund
der Anforderung einer geringeren Leistungsaufnahme sollte die Etikette
2 keine
lokalen Mikrowellenoszillatoren für Mischschaltungen enthalten,
wie sie z.B. bei der FSK-Demodulation erforderlich sein können, oder
Funkfrequenz-Verstärker,
wie sie z.B. von PSK-Demodulationsschaltungen
für die Trägerwiederherstellung
benötigt
werden. Andere konventionelle RFID-Systeme, wie z.B. gemäss
EP 0 308 964 A2 ,
verwenden oft ASK-Modulation, weil sie einfach zu implementieren
ist, obwohl sie hohe Demodulations-Fehlerraten zeigt. Im Gegensatz
hierzu kombiniert die CPM gemäss
der Erfindung hohe Datenraten, geringe Demodulations-Fehlerraten
und reduzierte Empfindlichkeit gegenüber Störsignalen mit einem einfachen,
platz- und leistungssparenden Etikettendesign, welches wenige elektronische
Komponenten benötigt.
Als Beispiel sei die binäre
ASK-Modulation betrachtet, welche mit ähnlich einfacher Schaltungskomplexität und Leistungsanforderungen wie
CPM implementiert wird. Ein wichtiges Problem mit ASK ist die Auswahl
der festen Referenz- oder Entscheidungs-Schwellspannung. Ist die
Schwelle zu tief, können
Störsignale
einfach die Demodulation stören,
aber wenn sie zu hoch ist, benötigt
die Detektionsschaltung
202,
203;
302,
303 inklusive
die Vorverstärker
auf der Etikette
2 zuviel Leistung. Im Gegensatz hierzu
verlässt
sich CPM auf den Vergleich relativer Signalstärken von links- und rechts-zirkularpolarisierten
Wellen in den Demodulationspfaden oder Empfängerkanälen
206 und
207;
306 und
307. Deshalb
werden linearpolarisierte Störungen
gleich auf beide Empfängerkanäle
206 und
207;
306 und
307 verteilt
und unter der Annahme von idealen zirkularpolarisierten Antennen
oder Antennenausgängen
105;
200;
300,
und beeinträchtigen
die Demodulation nicht. Sogar zirkular-polarisierte Störsignale beliebiger
Drehrichtung sind zulässig,
solange ihre Stärke
die Signalhöhe
der CPM-modulierten
Welle nicht übersteigt.
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In
diesem Abschnitt wird die Datenübertragung
vom Datenträger 2 zur
Haupteinheit 1 beschrieben. Gemäss dem Ziel der Erfindung,
im batteriebetriebenen Datenträger 2 soviel
Leistung wie möglich zu
sparen, und unter der Einschränkung
auf ein aktives Etikettensystem, um eine grössere Übertragungsdistanz zu erhalten,
wird eine Art aktiver Rückstreuungs-Übertragung
basierend auf einer Ein-/Aus-Tastungsmodulation von Signalen mit
unterschiedlicher Polarisationsrichtung präsentiert. Nach Empfang des
Auslesebefehls durch die Haupteinheit 1 schaltet der Datenträger 2 seine
Antenne 200, 201 auf den Signalpfad 208,
in welchem der aktive Modulator 209 plaziert ist. Eine
Batterieversorgung 215 mit einem Aktivierungsschal ter 214 wird ebenfalls
gezeigt. Da eine Signalerzeugung mittels eines Mikrowellenoszillators
oder eines spannungsgesteuerten Oszillators (VCO) als Frequenzdurchstimmer
einen prohibitiven Stromverbrauch besitzt, steht der aktive Modular 209 der
ersten Ausführung nur
aus einem Funkfrequenz-Verstärker 209,
der normalerweise ausgeschaltet ist, und der mittels zweier einpoliger
Umschalter 210, 211 in einer Vorwärts- oder
Rückwärtsrichtung
eingeschaltet werden kann. Dabei verstärkt er ein empfangenes links-zirkularpolarisiertes
Signal und sendet es als rechts-zirkularpolarisierte Welle aus,
bzw. umgekehrt bei umgekehrten Schalterstellungen. Gemäss der Erfindung
wird die Isolation zwischen dem Eingang und dem Ausgang des aktiven
Bauteils 209 durch die Kreuzpolarisation-Isolation der zirkularpolarisierten
Datenträgerantenne 200, 201 erreicht,
um einen stabilen Betrieb des aktiven Bauteils zu erreichen. Um
Daten aus dem Datenträger 2 auszulesen,
sendet die Haupteinheit 1 ein vordefiniertes Muster (5)
von links- und rechts-zirkularpolarisierten Wellen aus, welches
vom Datenträger 2 mit
der oben erwähnten
Modulation wieder ausgesendet wird. Das vordefinierte Muster besteht
aus der Ausstrahlung einer ersten zirkularpolarisierten Welle einer
Zeitdauer T/2 mit einer Polarisationsrichtung in einer Richtung
und danach einer zweiten zirkularpolarisierten Welle mit umgekehrter Polarisationsrichtung.
Zur weiteren Erklärung
der Prinzips wird angenommen, dass die erste Welle links-zirkularpolarisiert
und die zweite Welle entsprechend rechts-zirkularpolarisiert ist.
Ausserdem wird die links-zirkularpolarisierte Welle mit einer logischen "0" und die rechts-zirkularpolarisierte
Welle mit einer logischen "1" identifiziert. Somit
sendet die Haupteinheit 1 für jede Periode T ein logisches "0" einer Zeitdauer T/2 und danach ein
logisches "1" der gleichen Zeitdauer 1 aus,
wobei sowohl "0" und "1" durch die Polarisationsrichtung kodiert
werden. Basierend auf diesem vordefinierten Muster führt der
Datenträger 2 – nach einer
kurzen Synchro nisationsphase, in welcher eine Testsequenz übermittelt
wird, um den Anfang des Ausleseprozesses zu definieren – die Übertragung
seines Objekt-Identifikationscodes oder gespeicherter Daten zurück zur Haupteinheit 1 in
folgender Weise aus. Der Datenträger 2 empfängt das vordefinierte
Wellenmuster von der Haupteinheit 1 mittels seiner zirkularpolarisierten
Antenne 200, 201, welches identisch ist zu jener,
welche schon oben bei der Transmission von der Haupteinheit zum
Datenträger 2 beschrieben
worden ist. Zwei einpolige Umschalter 212, 213 werden
so geschaltet, dass der Signalpfad mit dem aktiven Modulator 209 mit
den zirkularpolarisierten Antennen 200, 201 des
Datenträgers 2 verbunden
ist. Entsprechend dem empfangenen vordefinierten Muster wird der
aktive Modulator 209 entweder in Vorwärtsrichtung, in welcher er
den links-zirkularpolarisierten
Antennenanschluss mit jenem verbindet, welcher eine rechts-zirkularpolarisierte
Welle erzeugt, oder in Rückwärtsrichtung,
in welcher der Antennenanschluss, der dem Empfang einer rechts-zirkularpolarisierten
Welle zugeordnet ist, mit dem Antennenanschluss verbindet, der eine links-zirkularpolarisierte
Welle aussendet, und zwar mittels zweier einpoliger Umschalter 210, 211.
Der Stromverbrauch eines gängigen
Funkfrequenzumschalters 210, 211, 212, 213 ist
ungefähr 15 μA, und ein
Funkfrequenz-Verstärker 209,
der als aktiver Modulator verwendet wird, verbraucht einen Strom
von 2 mA, wobei beide Zahlen auf das 2,4 GHz ISM-Band bezogen sind.
Der aktive Modulator 209 verwendet jetzt eine Ein/Aus-Tastungsmodulation,
um die empfangenen Wellen zu modulieren und wieder auszustrahlen,
entsprechend dem Objekt-Identifikationscode oder den gespeicherten
Daten. Wenn zum Beispiel eine logische "1" vom
Datenträger 2 an
die Haupteinheit 1 übermittelt
werden muss, verstärkt der
Radiofrequenz-Verstärker 209 nur
die zirkularpolarisierte Welle des vordefinierten Musters, welche mit
einer logischen "1" verbunden ist, und
wirft diese zurück.
Für die
oben getroffenen Annahmen bedeutet dies, dass der aktive Modu lator 209 während dem Empfang
der ersten links-zirkularpolarisierten Welle des vordefinierten
Musters, welche einer logischne "0" zugeordnet ist,
ausgeschaltet wird. Nach T/2 wird eine rechts-zirkularpolarisierte
Welle,, welche einer logischen "1" zugeordnet ist,
von der Haupteinheit 1 abgestrahlt, und der aktive Modulator 209 wird
in umgekehrter Richtung gepolt und eingeschaltet, so dass er eine
rechts-zirkularpolarisierte Welle empfangen und die verstärkte Welle
als links-zirkularpolarisierte Welle zurückwerfen kann. Das heisst,
dass nur während
einer Zeitdauer T/2 des vordefinierten Musters der Länge T eine
logische "1" oder eine logische "0" verstärkt und abhängig von den zu übermittelnden Daten
an die Haupteinheit 1 zurückgesendet wird.
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Polarisationsfehler
der ausgestrahlten Wellenmusters sind nicht von Bedeutung, weil
sie durch Analyse der Testsequenz in der Synchronisationsphase am
Anfang der Übertragung
eliminiert werden, so dass der Verstärker 209 das stärkere der
beiden Signale, welches an den Antennenanschlüssen umgekehrter Polarisationsrichtung
erscheint, verstärken und
wieder aussenden wird. Dies kann durch das folgende Beispiel illustriert
werden. Die Haupteinheit 1 sendet eine rechts-zirkularpolarisierte
Welle aus, welche einer logischen "1" zugeordnet
ist. Aufgrund von Mehrpfad-Übertragung
empfängt
der Datenträger 2 am
Antennenanschluss, der dem Empfang einer links-zirkularpolarisierten Welle zugeordnet
ist, ein stärkeres
Signal als am anderen Antennenanschluss, welcher dem Empfang einer
rechts-zirkularpolarisierten Welle zugeordnet ist. Gemäss der Erfindung
definiert der Datenträger
am Anfang der Übertragung
eine logische "1" als links-zirkularpolarisierte Welle.
Diese Definition ist gültig,
solange der Kanal betreffend Mehrpfad-Ausbreitung unverändert bleibt. Die
Freiheit, adaptiv die Definition der Polarisationsrichtung der wieder
ausgestrahlten Welle zu wählen, berührt die
Demodulation der Datenträger-Signale in der
Haupteinheit 1. Dies wird im folgenden Abschnitt beschrieben.
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Die
Haupteinheit 1 hat zwei identische Empfangskanäle oder
Demodulationspfade 106, 107, von denen jeder einen
Vorverstärker 108, 109,
eine Funkfrequenz-Detektionsschaltung 110, 111 und
einen einpoligen Umschalter 112, 113 aufweist,
welcher mit zwei Integratoren 114, 115, 116, 117 verbunden
ist, wobei der untere 115, 117 das gleichgerichtete
Signal der Funkfrequenz-Detektorschaltung 110, 111 von der
Zeit t = 0 bis t = T/2 integriert, und der obere 114, 116 es
von t = T/2 bis t = T integriert, entsprechend der Dauer des emittierten
Musters. Die beschriebenen Demodulationspfade 106, 107 werden
mit den Antennenanschlüssen 104, 105 der
links- und rechtszirkularpolarisierten Wellen verbunden, mittels
zweier Richtungskoppler 118, 119, welche die einfallende empfangene
Welle von der Antenne abzweigen, und so die Sender 103–105 von
den Empfängern 104, 105, 108–123 trennen.
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Gemäss der Erfindung
werden Polarisations-Fehler
die Demodulationsleistung nicht beeinträchtigen, solange der Mikrowellenkanal
als zeitinvariant während
der Übertragung
erachtet werden kann. Die Demodulierung des Datenträgersignals, welche
unempfindlich gegenüber
Bitinversionen aufgrund einer ungeraden Zahl von Reflektionen in Mehrpfadausbreitungen
sein sollte, kann wie folgt beschrieben werden. Zuerst werden die
Ausgangssignale der unteren Integratoren 115, 117 jedes
Demodulationspfads 106, 107 bei t = T/2 abgetastet,
und die oberen Integratoren 114, 116 werden bei
t = T abgetastet, und zwar durch vier Abtast- und Haltebauteile 120, 121, 122, 123.
Die Ausgänge
der vier Abtast- und Haltebauteile 120, 121, 122, 123,
insbesondere die zeitlichen Positionen der übertragenen Bits, werden sodann
von der Steuerung 101 analysiert. Die Steuerung 102 muss
das Maximum der vier Integratorwerte suchen. Da die unteren Integratoren 115, 117 einer
logischen "0" zugeordnet sind
und die oberen Integratoren 114, 116 einer logischen "1", werden die lo gischen Pegel temporär separiert
und die endgültige
Demodulation des Basisbandsignals kann einfach ausgeführt werden
untere Kenntnis der zeitlichen Position des Maximums. Aufgrund der
zeitlichen Separation der logischen Pegel und deren Modulation entsprechend
der Erfindung hat eine mögliche
Bitinversion, welche durch eine ungerade Zahl von Reflektionen des
zirkularpolarisierten Signals erzeugt wird, keinen Effekt auf die
Demodulation, soweit die zirkulara-polarisierten Wellen gleich auf
die beiden Demodulationspfade 106, 107 aufgespalten werden,
durch die zirkularpolarisierten Antennen 104, 105.
Zirkularpolarisierte Störsignale
stören
die Demodulation nicht, solange deren Leistung nicht die Leistung
des stärksten
Signals überschreitet.
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In
diesem Abschnitt wird eine zweite Ausführung mit vollständig passivem
Datenträger 2 gemäss der Erfindung
beschrieben, unter Bezug auf 3a und 3b.
Wie für
den aktiven Datenträger
in 2 gezeigt, besitzt die Untereinheit 2 wiederum
einen Unterempfänger 200–204; 300–304 und
einen Unter-Sender 200, 201, 209–211; 300, 301, 308–311, entweder
mit einer dualpolarisierten Antenne 200; 300,
welche mit einem Hybrid 201; 301 verbunden ist,
oder mit zwei orthogonal zirkularpolarisierten Antennen, zum Empfang
und zum Aussenden links- und rechts-zirkularpolarisierter
Wellen, sowie der Unterempfänger 200–204; 300–304,
welcher weiter zwei Funkfrequenz-Detektoren 202, 203; 302, 303 umfasst,
welche mit einem Komparator 204; 304 in Serie mit
der Untersteuerung 205; 305 verbunden sind, zum
Vergleichen der Signalpegel von links- und rechts-zirkulatorpolarisierten
Wellen. 315 bezeichnet eine Batterie mit langer Lebensdauer.
Die Demodulierung des zirkularpolarisationsmodulierten Trägers von
der Haupteinheit 1 ist gleich jener, welche schon bei der
ersten Ausführung
beschrieben wurde, und benötigt
keine weitere Diskussion. In der zweiten Ausführung des Untersenders 300, 301, 308–311, wird
jedoch der formalige Funkfrequenz-Modulator 209, welcher
durch Aktivierungsmittel 210, 211, 205 steuerbar
ist, für
die selektive Verstärkung
und Rückstreuung
von links- und rechts-zirkularpolarisierten Wellen, ersetzt durch
einen passiven Modulator 308–311, welcher zwei
einpolige Umschalter 310, 311 aufweist, welche
entsprechend den Daten vom Speicher des Datenträgers 2 zur Haupteinheit 1 zwischen
zwei normalerweise identischen absorbierenden Lasten 308 und
einer Übertragungsleitung 309a, welche
die beiden einpoligen Umschalter 310, 311 direkt
verbindet, umgeschaltet werden können.
Im Falle, wo die zwei einpoligen Umschalter 310, 311 miteinander über die Übertragungsleitung 309a verbunden
sind, wird eine einfallende links-zirkularpolarisierte Welle als
rechts-zirkularpolarisierte
Welle ausgestrahlt oder umgekehrt. Die zwei einpoligen Umschalter 310, 311 schalten
die gegeneinander isolierten Anschlüsse des 3 dB/90°-Hybrids 305,
welcher mit einer dualpolarisierten Antenne 300 verbunden ist,
oder die Antennenanschlüsse
der zwei zirkularpolarisierten Antennen umgekehrter Polarisationsrichtung
(nicht gezeigt) zwischen dem Empfangspfad, in welchem die Funkfrequenz-Detektoren 302, 303 und
der Komparator 304 angeordnet sind, und dem Übertragungspfad 314 mit
dem oben beschriebenen passiven Modulator 308–311.
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Ähnlich zur
ersten Ausführung
sendet die Haupteinheit 1 zirkular-polarisationsmodulierte
Wellen mit einem vordefinierten Modulationsmuster aus, welches gleich
ist zu jenem, welches schon in der ersten Ausführung beschrieben wurde. Nach
einer kurzen Synchronisationsphase, in welcher die einpoligen Umschalter 310, 311 vom
Empfangspfad zum Übertragungspfad
schalten und die Steuerung 305 die Umschaltrate der einpoligen
Umschalter 310, 311 gemäss der Wiederholungsrate des
vordefinierten Modulationsmusters justiert, überträgt der Datenträger 2 die
Daten aus seinem Speicher zur Haupteinheit 1 unter selektiver
Reflektion oder Absorbtion der empfangenen, zirkular-polarisationsmodulierten
Wellen.
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Um
eine logische "1" zu übertragen,
werden die einpoligen Umschalter 310, 311 auf
die Übertragungsleitung 309a geschaltet,
so dass eine empfangene links-zirkularpolarisierte
Welle als rechts-zirkularpolarisierte Welle ausgestrahlt wird und
umgekehrt. Während
der Zeit der logischen "0" des vordefinierten
Modulationsmusters werden die absorbierenden Lasten 308 mittels
der einpoligen Umschalter 310–313 an die Ausgänge der
Antennen 300, 301 geschaltet. Die Übertragung
einer logischen "0" ist analog, da die Übertragungsleitung 309a die
gegeneinander isolierten Ausgänge
des Hybrids 305 verbindet, während die Haupteinheit 1 eine
einer logischen "0" zugeordneten zirkularpolarisierten
Welle überträgt, und
die absorbierenden Lasten 308 werden während der Übertragung einer logischen "1" des vordefinierten Modulationsmusters
mit den gegeneinander isolierten Anschlüssen des Hybrids 301 verbunden.
Die Demodulation des übertragenen
Signals vom Datenträger 2 an
die Haupteinheit 1 ist gleich zu jener, welche schon in
der ersten Ausführung
beschrieben wurde.
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Ein
alternativer passiver Datenträger 2 wird in 3b gezeigt.
Hier wurde die Übertragungsleitung 309a durch
zwei Reflektoren 309b–309d ersetzt,
insbesondere zwei Reflektions-Phasenverschieber 309b–309d.
Die Reflektoren 309b–309d umfassen
einen 3 dB/90°-Hybrid 309d mit
einem Paar identischer passiver Lasten 309c, 309d an
seinen gegeneinander isolierten Anschlüssen, und haben eine Reflektivität von eins
oder nahezu eins. Die Reflektoren 309b–309d führen die
gleiche Funktion aus wie die Transmissionsleitung 309a.
Im Falle von Reflektions-Phasenverschiebern 309b–309d können die
zurückzustreuenden
Wellen Ein/Aus- und/oder phasen-moduliert werden, und zwar mit kleinem Stromverbrauch
auf dem Datenträger 2.
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Zusammenfassend
haben bevorzugte Ausführungen
sowohl aktiver als auch passiver Untereinheiten 2 gemäss der Erfindung
Unterempfänger 200–204; 300–304 und
Untersender 200, 201, 209–211; 300, 301, 308–311 umfassend entweder eine
dual polarisierte Antenne 200; 300, welche mit einem
Hybrid 201; 301 verbunden ist, oder zwei orthogonal-zirkularpolarisierte
Antennen zum Empfang und zum Senden links- und rechts-zirkularpolarisierter
Wellen, und die Unterempfänger 200–204; 300–304 umfassen
weiter zwei Funkfrequenz-Detektoren 202, 203; 302, 303,
welche mit einem Vergleicher 204; 304 in Serie
mit einer Untersteuerung 205; 305 verbunden sind,
um Signalpegel von links- und rechts-zirkularpolarisierten Wellen
zu vergleichen. Die aktiven und passiven Modulatoren 209–211 und 308–311 umfassen
Aktivierungsmittel 210, 211, 205; 310, 311, 305,
insbesondere Schaltmittel 210, 211; 310, 311 und
Steuermittel 205; 305 für die selektive Verstärkung und
Zurückstreuung
von links- oder rechts-zirkularpolarisierten Wellen.
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In
diesem Abschnitt werden bevorzugte Ausführungen des Kommunikationsprotokolls
offenbart. 4 und 5 zeigen
die Kommunikation von der Haupteinheit 1 an den Datenträger 2 und
vom Datenträger 2 an
die Haupteinheit 1 für
den Fall einer Bitinversion aufgrund einer ungraden Zahl von Reflektionen.
Eine Datensequenz "01001101" wird vorausgesetzt,
welche den ASCII-Code für
das Zeichen "M" repräsentiert.
Die Synchronisations- und Testsequenz, welche ein Aufwecksignal
für den
Modulator 209–211; 308–311 in 2, 3a und 3b erzeugt,
wird nicht gezeigt.
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4a zeigt die Datensequenz "01001101", welche zu übertragen
ist. Die Bitrate ist 1/T. In
4b wird
die Kodierung der Datensequenz gezeigt. Eine logische "0" wird durch das Symbol "00" kodiert, und eine
logische "1" wird dem Symbol "01" zugeordnet. Durch
diese Kodierung wird die Datenrate halbiert. Wie in
4c gezeigt,
wird das Symbol "01", welches eine logische "1" repräsentiert, als rechts-zirkularpolarisierte
Welle R einer Zeitdauer T gefolgt von einer links-zirkularpolarisierten
Welle L der gleichen Zeitdauer übertragen.
Eine logische "0", welche dem Symbol "00" zugeordnet ist,
wird entsprechend als zwei rechts-zirkularpolarisierte Wellen R,
R der Zeitdauer T übertragen.
In
4d und
4e werden
die empfangenen links- und rechts-zirkularpolarisierten Signale
Rund L beim Datenträger
2 gezeigt,
nach Bitinversion im Übertragungspfad.
Unter der Annahme, dass der Minus-Anschluss des Komparators
204;
304 mit
dem Antennenanschluss verbunden ist, wo das links-zirkularpolarisierte
Signal L erscheint, und der Plus-Anschluss des Komparators
204;
304 ist entsprechend
mit dem Empfangspfad des rechts-zirkularpolarisierten Signals R
verbunden, besitzt das Ausgangssignal des Komparators
204;
304 eine
Signalcharakteristik wie in
4f gezeigt.
Durch Austausch der Verbindungen der Empfangspfade, so dass ein
links-zirkularpolarisiertes Signal L dem Plus-Eingang des Komparators
204;
304 zugeführt wird,
und der Empfangspfad der rechts-zirkularpolarisierten Wellen R mit
dem Minus-Eingang
verbunden ist, wäre
das Ausgangssignal gegenüber
der Signalcharakteristik gemäss
4f invertiert. Das Ausgangssignal des
Komparators
204;
304 wäre auch invertiert, wenn eine "1" im Symbol von
4c als links-zirkularpolarisierte
Welle L und eine "0" entsprechend als
rechts-zirkularpolarisierte Welle R übertragen würde. Für die Demodulierung und Dekodierung mittels
einer EXOR-Beziehung
zwischen der Bitposition 2nT und (2n + 1)T, wie in
4g dargestellt, spielt
diese potentielle Invertierung des Comparator-Ausgangssignals keine
Rolle, da "1"
"1" und "0"
"0" oder "1"
"0" bzw. "0"
"1" das Gleiche ergeben. Das Symbol
stellt
die EXOR-Relation dar
und n = 0, 1, 2, ... eine Ganzzahl. Entsprechend berühren Bitinversionen
die Demodulation gemäss der
Erfindung der transmittierten Datensequenz "01001101" nicht.
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Es
ist festzustellen, dass das Ausgangssignal eines Komparators 204; 304,
welches normalerweise etwas tiefer als ein positiver oder negativer Schwellwert
ist, mit einer Diode abgeschnitten werden kann, so dass die Ausgangssignale
zum positiven Schwellwert und zu Null werden. In dieser Art kann
das Ausgangssignal besser vom Mikrokontroller 205, 305 abgetastet
werden.
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Die
Ausführung
nach 4 basiert auf einer EXOR-Beziehung, in welcher
eine logische "0" mit den zwei-Bit
Symbolen "00" und "11" und eine logische "1" mit den Zweibit-Symbolen "01" und "10" kodiert werden.
Unter der Annahme eines zeitinvarianten Kanals kann auch eine differenzielle
Kodierung verwendet werden, bei welcher eine logische "0" als Transiente von einer links- zu
einer rechts-zirkularpolarisierten Welle kodiert wird, und eine
logische "1" entsprechend der
umgekehrten Transiente zugeordnet wird, oder umgekehrt. Gemäss der Erfindung
sind andere Kodierungsschemas machbar, welche Mehrbit-Symbole verwenden
und unter binären
Inversionen invariant sind.
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In 5 wird
ein Beispiel der Kommunikation vom Datenträger 2 an die Haupteinheit 1 gezeigt, wenn
eine Bitinversion im Übertragungspfad
stattfindet. Generell wird ein vordefiniertes Bitmuster von der
Haupteinheit 1 gesendet, eine Vielzahl von Bits oder jedes
Bit des Bitmusters wird Ein/Aus- und/oder phasen-moduliert gemäss den zu übertragenden
Daten und von der Untereinheit 2 zurückgestreut, und das zurückgestreute
Bitmuster wird von der Haupteinheit 1 demoduliert. Insbesondere
enthält
das Bitmuster Paare von Bits und in der Untereinheit 2 werden
logische Werte "0", "1" auf das Bitmuster aufmoduliert mittels
Rückstreuung
entweder des ersten oder des zweiten Bits eines Bitpaars. In ähnlicher Weise
sind Mehrbit-Darstellungen
der logischen Werte "0" und "1" machbar.
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Wie
in 5a gezeigt, empfängt der
Datenträger 2 ein
vordefiniertes Modulationsmuster einer kontinuierlichen Sequenz
von "1" s und "0" s. Diese Sequenz kann durch eine Sequenz
von zirkularpolarisierten Wellen mit identischen oder sich änderndem Rotationssinn
dargestellt werden. In einer besonders einfachen Ausführung werden
logische "1" als links-zirkularpolarisierte
Wellen L und logische "0" als rechts-zirkularpolarisierte
Wellen R übertragen.
Eine Änderung
oder ein Abwechseln des Drehsinns kann verwendet werden, um zeitinvariante
Pfade mit einer sich ändernden
Zahl von Reflektionen zu detektieren. In 5b werden
die Antwort-Datensequenz "01001101" und in 5c das zirkularpolarisierte modulierte
Signal, welches zurückzuwerfen
ist, dargestellt. Das erste Bit, in diesem Fall das höchstwertige
Bit, ist eine logische "0". Deshalb wird die
ankommende rechts-zirkularpolarisierte
Welle als links-zirkularpolarisierte Welle zurückgestreut, mittels des Etiketten-Modulators 209–211; 308–311,
während der
Zeit t = 0 bis t = T/2, wenn die entsprechende logische "0" des vordefinierten Modulationsmusters übertragen
wird. Während
die Etikette 2 die links-zirkularpolarisierte Welle des
vordefinierten Modulationsmusters von t = t/2 bis t = T empfängt, welche
einer logischen "1" zugeordnet ist,
wird der Etiketten-Modulator 209–211; 308–311 abgeschaltet,
so dass keine Welle zurückgeworfen
wird.
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In 5d und 5e werden
die Bitinvertierten, empfangenen Signale bei den Integratorausgängen der
Haupteinheit 1 dargestellt. Der untere Integrator des Pfades,
in welchem die rechts-zirkularpolarisierten Signale erscheinen,
integriert die Signale, welcher der Übertragung einer logischen "0" zugeordnet sind, in jeder Bit-Periode
von t = 0 bis t = T/2. Der obere Integrator im Empfangspfad der
links-zirkularpolarisierten Signale integriert die Signale, welche der Übertragung
einer logischen "1" zugeordnet sind, in
jeder Bitperiode von t = T/2 bis t = T.
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Gemäss 5f wird die Demodulation und Dekodierung
ausgeführt,
indem die zeitliche Position des maximalen Signalwerts von allen
vier Integrator-Ausgangssignalen bestimmt wird. Wenn der Maximalwert
am unteren Integrator erscheint, welcher der Bitperiode von t =
0 bis t = T/2 zugeordnet ist, wurde eine logische "0" übermittelt.
Wenn der Maximalwert am oberen Integrator erscheint, wurde eine logische "1" übermittelt.
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Aufgrund
von Bitinversionen werden die Empfangspfade oder Empfangskanäle 106 und 107 permutiert,
aber die Signalcharakteristika von 5d und 5e bleiben unverändert. Weiter wird ein (beim vordefinierten
Modulationsmuster) ursprünglich rechts-zirkularpolarisiertes
Signal als ebenfälls rechts-zirkularpolarisiertes
Signal zurückgeschickt. Übertragene
und empfangene Signale haben den gleichen Polarisationssinn und
deshalb werden die Richtungskoppler 118, 119 verwendet,
um die übertragenen
und empfangenen Signale in der Haupteinheit 1 zu trennen.
Auf jeden Fall kann eine korrekte Demodulation und Dekodierung durch
Bestimmung der zeitlichen Position des maximalen Integrator-Ausgangswerts
erreicht werden.
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In
diesem letzten Abschnitt werden weitere Ausführungen der inneren Kommunikation
und entsprechende Modifikationen der Haupteinheit 1 beschrieben.
Diese Ausführungen
wurden entworfen, um die Isolation zwischen den gesendeten und empfangenen
Signalen in der Haupteinheit 1 weiter zu verbessern, und
insbesondere um den Empfang des zurückgeworfenen modulierten Signals
zu verbessern. Diese Implementierungen der Haupteinheit 1 sind
besonders in Umgebungen mit grossen Signalübertragungs-Verlusten nützlich.
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Ein
schwaches Empfangssignal, welches vom Datenträger 2 zurückgeworfen
wird, kann schwierig mittels zirkularpolarisierten Antennen zu detektieren
sein. Aufgrund ihrer relativ schlechten Kreuzpolarisations-Isolierung
ist die Trennung von zwei voneinander entkoppelten Eingängen des
Hybrids 104 zu schwach, und so kann die Leistung der empfangenen
Welle oft viel tiefer als die überlagerte Leistung
vom Eingang sein. Unter Verwendung eines Mikrostrip-Hybrids 104 als
Polarisator ist eine Kreuzpolarisations-Isolation von etwa 30 dB
bis 40 dB machbar. Deshalb ist die Übertragungsdistanz hauptsächlich durch
die Kreuzpolarisations-Isolation und nicht durch die Empfindlichkeit
der Empfangsschaltung selbst limitiert, welche bei etwa –70 dBm
für ein Signal
mit einer Video-Bandbreite von 10 kHz ist. Für ein preiswertes Produkt kann
ein hochentwickelter und teurer Polarisator mit besserer Kreuzpolarisations-Isolation
möglicherweise
unerwünscht
sein. Um die Kreuzpolarisations-Isolation
zu verbessern, kann eine links- und eine rechtpolarisierte Antenne
anstelle einer einzigen Dualpolarisierten Antenne mit einem Hybrid 104 als
Polarisator verwendet werden. Durch Trennung dieser Antennen um
etwa eine Wellenlänge
kann das Minimum für
die Kreuzpolarisations-Isolation erreicht werden. Der Nachteil einer
solchen Anordnung ist, dass sie mehr Platz braucht. Deshalb werden
einige Modifikationen der Haupteinheit 1 beschrieben, welche
angewendet werden können,
falls die Kreuzpolarisations-Isolation der zirkularpolarisierten
Antenne der Haupteinheit zu tief ist. Die vorgestellten Modifikationen
betreffen nur die Kommunikation vom Datenträger 2 an die Haupteinheit 1 mittels
Rückstreu-Modulation
wie oben beschrieben.
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Eine
erste Modifikation der Haupteinheit 1 von 1 wird
unter Bezug auf 6a beschrieben, wo die Funkfrequenz-Detektoren 110, 111 durch Mischer 124, 125 mit
zugeordneten Niederfrequenz-Bandpassfiltern 126; 127 ersetzt
werden, um die Seitenband-Träger
der empfangenen links- und rechts-zirkularpolarisierten Wellen zu
detektieren. Die Software und die anderen Hardware-Komponenten der
Haupteinheit und der Untereinheit 1, 2 bleiben unverändert. Eine
zweite Modifikation der Haupteinheit 1 von 1 wird
unter Bezug auf 6b und 6c beschrieben.
In 6b besteht die einzige Änderung im Vergleich zu 1 darin,
dass der Funkfrequenz-Träger
für die
Rückstreu-Modulation mittelr
eines zusätzlichen
liniearpolarisierten Antenne 128 übertragen wird, welche an den
Mikrowellen-Generator 102 über einen zusätzlichen
Schalter 129 angeschlossen ist. Der Rest der Hardware der Haupteinheit
und der Untereinheit 1, 2 bleibt unverändert. Nur
einige Änderungen
in der Software müssen
offensichtlich gemacht werden. 6c zeigt
eine preiswerte Alternative der Haupteinheit 1 gemäss 6b,
wo einige Teile der Empfängerhardware weggelassen
oder vereinfacht wurden.
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Die
erste Modifikation des Empfängerteils der
Haupteinheit 1 wird in 6a dargestellt.
Die Idee dieser Modifikation liegt darin, die störende Übersprech-Leistung von den gegeneinander isolierten
Anschlüssen
des Hybrids 104 loszuwerden. Dies kann erreicht werden,
indem in der Haupteinheit 1 nur die Leistung des Seitenbands
des zirkular-polarisierten Signals von der Untereinheit 2 detektiert
wird. Die Seitenbänder
werden von der Schaltfunktion der modulierenden Datensequenz auf
dem Datenträger 2 erzeugt.
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Eine
sehr einfache Lösung
(nicht gezeigt liegt in der Verwendung von seriellen Kapazitäten zwischen
den Funkfrequenz-Detektordioden 110, 111 und den
Integratoren 114–117,
so dass der dc-Anteil der Detektor-Ausgangsspannung, welcher zum gleichgerichteten
empfangenen oder kreuzgekoppelten Funkfrequenz-Träger gehört, blockiert wird,
und nur der ac-Anteil des empfangenen, gleichgerichteten Signals,
welcher dem die Information tragenden Seitenband des rückgestreuten
Funkfrequenz-Trägers gleich
ist, wird durchgelassen. Obwohl die Serie-Kapazitäten Hochpass-Filter sind, führen sie
im wesentlichen die Aufgabe von Niederfrequenz-Bandpassfiltern durch,
da die höheren
Harmonischen ziemlich schwach sind.
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Eine
andere Lösung
wird in 6a dargestellt. Da die Empfindlichkeit
der Detektordioden viel tiefer ist als die Empfindlichkeit der Mischer,
welche als Detektoren verwendet werden, werden die Detektoren 110, 111 von 1 durch
zwei identische Einfach-Seitenband-Mischer
oder Einfach-Seitenband-Abwärtswandler 124, 125 ersetzt.
Einfach-Seitenband-Mischer 124, 125 werden benötigt, weil
das empfangene, zurückgeworfene
Signal ein Doppel-Seitenband-Signal ist, und die Abwärtswandlung durch
einen Doppel-Seitenband-Mischer würde die abwärtsgewandelten Seitenbänder nach
jedem Versetzen des Datenträgers 2 von
der Haupteinheit 1 um ein Vielfaches seiner Wellenlänge löschen. Niederfrequenz-Bandpassfilter 126, 127 beim
Zwischenfrequenz-Anschluss der Einfach-Seitenband-Mischer 124, 125 unterdrücken den
dc-Anteil des Zwischenfrequenzsignals, welches zum abwärtskonvertierten empfangenen
oder eingekoppelten Funkfrequenzträger gehört, und lassen nur das gewünschte Seitenband
passieren, welches von der folgenden Empfangsschaltung 112 bis 123 wie
oben beschrieben in der Beschreibung von 1 verarbeitet
wird. Die Verwendung von Einfach-Seitenband-Mischern 124, 125 als
Detektoren löst
das Problem von Übersprechen
oder schlechter Kreuzpolarisations-Isolation des Mikrostrip-Hybrids 104,
welches als Polarisator für
die zirkularpolarisierte Antenne verwendet wird. Darüberhinaus
ist die Empfindlichkeit der Mischer 124, 125,
welche als Detektoren für
die Seitenbänder verwendet
werden, welche durch das Schalten der zurückgeworfenen modulierten binären Daten
vom Datenträger 2 erzeugt
werden, um rund 40 dB bis 50 dB besser als für die einfache Lösung der Übersprech-Unterdrückung mit
einer Seriekapazität
nach den Funkfrequenz-Detektordioden 110, 111.
Zusammenfassend wird durch Blockierung der Übersprechleistung und durch
Detektion der Seitenbänder,
welche durch die modulierenden Binärdaten erzeugt wurde, das Problem
einer schlechten Kreuzpolarisations-Isolation gelöst. Um die
Seitenbänder
zu demodulieren, wird ein Funkfrequenz-Detektor umfassend eine Funkfrequenz-Detektor-Diode 110, 111 mit
einem Tieffrequenz-Bandpassfilter 126, 127 an
ihrem Ausgang beschrieben, welche geringe Schaltungskomplexität zeigt,
aber auch geringere Empfangsempfindlichkeit (typisch 30 mV/μW) als ein
komplexerer Einfach-Seitenband-Abwärtswandler, dessen Zwischenfrequenz
bei tiefer Frequenz bandpassgefiltert wird, und nur das gewünschte Seitenband
an die folgende Demodulations- und Dekodierungsschaltung 112–123 durchzulassen.
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Die
zweite Modifikation der Haupteinheit 1 beschreibt ein anderes
einfaches Verfahren, um das Problem der schlechten Kreuzpolarisations-Isolation zu
umgehen, wobei in der Haupteinheit 1 eine linear-polarisierte
Antenne verwendet wird, um einen nichtmodulierten linear-polarisierten Funkfrequenzträger für die Rückstreuungs-Modulation durch
den Datenträger 2 zu übertragen.
Wie unten gezeigt berührt
die Kopplung zwischen den linear-polarisierten und
zirkular-polarisierten Antennen der Haupteinheit 1 den
Empfang und die Demodulation der zirkular-polarisationsmodulierten
Signale von der Untereinheit 2 nicht.
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Die
Etikette 2 empfängt
den linear-polarisierten Funkfrequenz-Träger mit seiner zirkular-polarisierten
Antenne 200, 300, so dass die Leistung der empfangenen
linear-polarisierten Welle gleichmässig auf den links- und rechts-zirkularpolarisierten
Antennenanschluss aufgeteilt wird. Mittels seines Modulators 209–211; 308, 309a; 308, 309b–309d führt der Datenträger 2 die
Zirkular-Polarisationsmodulation, wie schon in der Kommunikation
von der Haupteinheit 1 zur Etikette 2 beschrieben,
durch. Vorzugsweise werden die binären Daten vom Datenträger 2 so kodiert,
dass sie unempfindlich bezüglich
Polarisations-Inversionen während
der Transmission durch die Symbole "00" oder "11" und "10" oder "01", wie oben beschrieben,
sind. Die Nullen und Einsen in den Symbolen werden als links- oder
rechts-zirkularpolarisierte Wellen übertragen. Wenn eine Eins übermittelt
werden muss, führt
der Modulator 209–211; 308, 309a; 308, 309b–309d,
insbesondere der aktive Modulator 209, die empfangene und
eventuell verstärkte linear-polarisierte
Welle, welche am rechts-zirkularpolarisierten Anschluss erscheint,
an den Antennenanschluss, welcher eine links-zirkularpolarisierte Welle
ausschickt. Eine Null wird entsprechend als eine Welle von umgekehrter
Polarisationsrichtung übertragen.
Eine Illustration dieser Art von Rückstreu-Modulation wird in 7 gegeben.
Es ist festzustellen, dass die Hardware des Datenträgers 2 die Gleiche
wie in 2 dargestellt ist. Nur die Software des Mikroprozessors 205, 305 auf
dem Datenträger 2 muss
entsprechend geändert
werden.
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Der
zirkular-polarisierte Funkfrequenz-Träger von der Etikette 2 wird
von der zirkular-polarisierten Antenne der Haupteinheit 1 empfangen.
Nun wird der Vorteil der zirkularen Polarisationsmodulation sichtbar.
Da die übertragende
linear-polarisierte Antenne 128 der Haupteinheit 1 auch
in die zirkular-polarisierte Empfangsantenne 105 einkoppelt,
wird die eingekoppelte Leistung gleich auf die links- und rechts-zirkularpolarisierten
Antennenanschlüsse
verteilt. Wie oben beschrieben, wird die Demodulation der zirkular-polarisationsmodulierten
Wellen durchgeführt,
indem die Leistung der empfangenen links- und rechts-zirkularpolarisierten
Wellen verglichen wird. Deshalb kann ein schwaches zirkular-polarisiertes Signal
detektiert werden, selbst wenn seine Leistung viel schwächer als
die Leistung ist, die von der Sendeantenne eingekoppelt wird. Diese
Ausführung der
Zirkularpolarisationsmodulation ist wesentlich anders von der Übertragungsmethode,
welche in WO 90/10200 beschrieben wird. Obwohl auch in WO 90/10200
ein linear-polarisierter Träger
von der Haupteinheit übertragen
wird und vom Datenträger als
zirkular-polarisierte Welle zurückgeworfen
wird, bleibt das Problem des Übersprechens
zwischen der Sende- und Empfangsantenne der Haupteinheit ungelöst, da die
Demodulation der zurückgeworfenen ASK-modulierten zirkular-polarisierten
Wellen tatsächlich
eine sehr hohe Polarisationsisolation zwischen den linear-polarisierten Sende-
und Empfangsantennen benötigt.
Praktische Messungen haben gezeigt, dass die Übertragungsdistanz dieses Systems
immer noch durch die Kopplung zwischen den linear-polarisierten
Antennen der Haupteinheit limitiert ist, und nicht von der Empfindlichkeit
des Funkfrequenz-Empfängers,
wie es mit der Zirkular-Polarisationsmodulation gemäss dieser
Erfindung der Fall ist. Die Demodulation des zirkular-polarisationsmodulierten
Signals bei der Haupteinheit 1 kann von der gleichen Hardware
wie in 1 durchgeführt werden.
Das heisst, dass die unteren Integratoren 115, 117 das
erste Bit des Symbols von t = 0 bis t = T und die oberen Integratoren 114, 116 das
zweite Bit des Symbols von t = T bis t = 2T integrieren. Der Mikroprozessor 101 der
Haupteinheit 1 liest die Ausgangswerte der Abtast- und
Halte-Bauteile 121, 123, welche an den unteren
Integratoren 115, 117 angeschlossen sind, bei
t = T, und jene der Abtast- und Halte-Bauteile 120, 122,
welche an die oberen Integratoren 114, 116 angeschlossen,
bei t = 2T. Dann berechnet es die Maximalwerte bei t = T und bei
t = 2T und führt
eine EXOR-Beziehung zwischen ihnen durch. Falls die Maximalwerte
zu beiden Zeiten von den Abtast- und Haltebauteilen des gleichen
Demodulationspfads 106, 107 stammen, wird eine
logische "0" detektiert. Falls
der erste Maximalwert den Demodulationspfad der links-zirkularpolarisierten
Wellen zugeordnet ist und der zweite Maximalwert einem Abtast- und
Haltebauteil des Demodulationspfades für rechts-zirkularpolarisierte
Wellen oder umgekehrt zugehört,
wird eine logische "1" detektiert. Dies
entspricht der oben erwähnten
Kodierung. Es ist festzustellen, dass die Hardware der Haupteinheit 1 wie
in 1 bleibt, mit der Ausnahme der zusätzlichen
linear-polarisierten Übertragungsantenne 128 in 6b und 6c.
Nur die Software der Hauptsteuerung 101 muss modifiziert
werden. Weiter ist zu betonen, dass die Signalintegration weggelassen
werden kann, wenn die erwartete Höhe der Signalabschwächung ausreichend
tief ist.
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Wie
oben erwähnt,
sind das Modulationsverfahren und die Kodierung der zurückgeworfenen Wellen
vom Datenträger 2 die
Gleichen wie jene für die
Kommunikation von der Haupteinheit 1 zum Datenträger 2,
wie in 4 gezeigt. Deshalb kann der Empfänger 104–105, 108–127 der
Haupteinheit 1 die gleiche Hardware wie der Empfänger 200–204; 300–304 des
Datenträgers 2 haben. 6c zeigt eine
alternative Hardware der Haupteinheit 1. Der Unterschied
zu 6b ist, dass zwei einpolige Umschalter 130, 131 die
beiden gegeneinander isolierten Ausgänge des Antennen-Hybrids 104 auf
zwei identische Demodulationspfade 106, 107 umschalten,
welche einen Funkfrequenz-Vorverstärker 108, 109 und
einen Funkfrequenz-Detektor 110, 111 umfassen.
Diese zwei identischen Demodulationspfade 106, 107 sind
mit den Eingängen
eines Komparators 132 für
die Demodulation der links- und rechtszirkularpolarisierten Wellen
verbunden. Insbesondere wird das Ausgangssignal des Komparators
von der Steuerung 101 abgetastet, welche die abgetastete Datensequenz
demoduliert und dekodiert unter Durchführung einer EXOR-Beziehung
zwischen den Bits bei Zeit t = 2nT und t = (2n + 1)T. Wiederum wird der
linear-polarisierte Funkfrequenz-Träger von einer linear-polarisierten
Antenne 128 übertragen,
welche mit einem Schalter 129 mit einem Oszillator 102 fester
Frequenz oder mit einem Frequenz-Durchstimmer 102 verbunden
werden kann.
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Die
obige Beschreibung der Haupteinheit 1 gemäss 6a–6c zeigt
einige Verfahren zur Verbesserung des Übertragungsbereichs, falls
die Kreuzpolarisations-Isolation
der zirkular-polarisierten Hauptantenne 105 das benötigte Leistungsniveau der
empfangenen, rückgestreuten
Wellen vom Datenträger 2 limitiert.
Mehrere Demodulationsschaltungen für das zurückgestreute Signal werden präsentiert,
welche sich unterscheiden im Hinblick auf Schaltungskomplexität und Detektionsempfindlichkeit.
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Zusammenfassend
besitzt die Vorrichtung gemäss
der Erfindung mindestens eine Haupteinheit 1 und eine oder
mehrere Untereinheiten 2, welche zirkularpolarisierte Antennen
für die Übertragung
und den Empfang zirkular-polarisierter Wellen aufweisen, und die
Haupteinheit 1 und die Untereinheit 2 besitzen
weiter Mittel zur binären
Modulation und Demodulation einer Drehrichtung der zirkular-polarisierten Wellen
in mindestens einer Kommunikationsrichtung. Vorzugsweise besitzt
jeder der Empfänger 104–105, 108–127, 130–132; 200–204; 300–304 sowohl
der Haupt- als auch der Untereinheit 1, 2 zwei
Empfangskanäle 106 und 107; 201 und 207; 306 und 307 für die Demodulation
von links- und rechts-zirkularpolarisierter Wellen. Insbesondere
umfassen die Sender 103–105; 200, 201, 209–211; 300, 301, 308–311 der Haupt-
und Untereinheiten 1, 2 Mittel zur alternierenden
Aktivierung 103; 210, 211; 310, 311 orthogonal zirkularpolarisierter
Antennenanschlüsse 104, 105; 200, 201; 300, 301.
Mit Vorteil wird eine Vielzahl von Haupteinheiten 1 und
Untereinheiten 2 bereitgestellt, und die Untereinheiten 2 können mit
Objekten verbunden werden. Kommunikationsverfahren werden präsentiert,
welche unempfindlich gegenüber
Inversionen der zirkularen Polarisation sind, und welche das Übersprechen
der ausgehenden Funkfrequenz-Träger
mit den hereinkommenden Polarisations-modulierten Rückstreu-Signale reduzieren
oder eliminieren. Insbesondere wird die Übersprech-Leistung eines linear-polarlisierten,
ausgehenden Trägers
in der Haupteinheit in den beiden Empfangskanälen 106 und 107 zur
Demodulation von links- und rechts-zirkularpolarisierte Wellen gelöscht. Ebenso
werden linear-polarisierte Störsignale
in der Untereinheit 2 in den beiden Empfangskanälen 206 und 207, 306 und 307 zur
Demodulation von links- und rechts-zirkularpolarisierten Wellen
gelöscht.
Das Verfahren gemäss der
Erfindung ist besonders nützlich
zur Übertragung von
Testsequenzen, Befehlen oder Daten von der Haupteinheit 1 zur
Untereinheit 2 zum Zweck von Synchronisation, Identifikation,
Aufwecken oder der Anforderung einer Antwort.
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Es
ist zu betonen, dass beliebige Kombinationen der Merkmale gemäss der Erfindung,
wie z.B. unidirektionale und bidirektionale zirkuläre Polarisations-Modulation,
Symbolkodierung für
ausgehende und/oder hereinkommende Kommunikation, Timekodierung
für hereinkommende
Kommunikation und die Verwendung von aktiven oder passiven Etiketten 2 machbar
sind, und jede davon spezifische Vorteile hat.