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Bereich der Erfindung
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Diese
Erfindung betrifft allgemein Funkkommunikationssysteme und insbesondere
ein Funkkommunikationssystem, in dem bestimmt werden kann, ob eine
Nachricht verpasst wurde.
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Hintergrund der Erfindung
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In
herkömmlichen
Funkkommunikationssystemen werden Nachrichten an tragbare Nachrichteneinheiten übertragen,
die von Systemteilnehmern getragen werden. Wenn ein Kommunikationssystem Zweiwege-Kommunikationen
unterstützt,
werden tragbaren Nachrichteneinheiten Nachrichten über einen
Vorwärtskommunikationskanal
bereitgestellt, und ankommende Nachrichten wie beispielsweise Bestätigungen
bei Nachrichtenempfang werden von den tragbaren Nachrichteneinheiten über einen Rückkommunikationskanal
zur Verarbeitung durch eine Systemsteuerung gesendet – siehe
auch
US-A-5 577 046 . Der Empfang von
Nachrichtenbestätigungen
durch die Systemsteuerung zeigt im Allgemeinen an, dass die entsprechende
Nachricht korrekt von der empfangenden tragbaren Nachrichteneinheit
empfangen wurde.
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Aus
unterschiedlichen Gründen
werden Bestätigungen
jedoch nicht immer empfangen, wie beispielsweise, wenn die tragbare
Nachrichteneinheit innerhalb des Systems, aber außerhalb
der Reichweite der Systemempfänger
ist, wenn sich die tragbare Nachrichteneinheit außerhalb
der geographischen Grenzen des Systems befindet oder wenn die tragbare
Nachrichteneinheit abgeschaltet ist oder fehlerhaft arbeitet. Abgehende
Nachrichten können manchmal
zu Zeiten von der tragbaren Nachrichteneinheit empfangen werden,
wenn keine Bestätigungen
bereitgestellt werden, aber die Systemsteuerung wird nicht wissen,
welche der gesendeten Nachrichten erfolgreich empfangen wurden.
Somit kann ein Abgleichvorgang auftreten, wenn die tragbare Nachrichteneinheit
wieder einmal in der Lage ist, ankommende Übertragungen an die Systemsteuerung durchzuführen.
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Wenn
die tragbare Nachrichteneinheit in einem herkömmlichen System wieder ankommende Kommunikationen überträgt, überträgt die Systemsteuerung
automatisch erneut jede zuvor gesendete Nachricht, für die keine
Bestätigung
empfangen wurde. Obwohl dieser Abgleichvorgang effektiv ist, ist
es ineffizient, da dadurch der abgehende Kanal unnötig überfüllt wird,
indem Nachrichten erneut gesendet werden, die von der tragbaren
Nachrichteneinheit schon empfangen wurden.
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In
einem weiteren herkömmlichen
System stellt die Systemsteuerung eine Suchanfrage nach verpassten
Nachrichten, indem die jeder nicht bestätigten Nachricht zugehörige Nachrichtennummer eine
nach der anderen übertragen
wird. Nach jeder Übertragung
einer Nachrichtennummer wartet die Systemsteuerung auf eine Antwort
von der tragbaren Nachrichteneinheit hinsichtlich der zu der bestimmten
Nachrichtennummer gehörenden
Nachricht. Nachdem die Systemsteuerung die Antwort empfangen hat, überträgt die Systemsteuerung
die Nachrichtennummer einer nächsten
nicht bestätigten Nachricht
und wartet auf eine zu dieser Nachrichtennummer gehörenden Antwort.
Dieser Vorgang geht weiter, bis die Systemsteuerung separat für jede nicht bestätigte Nachricht
einzeln eine Suchanfrage gestellt hat. Dieses Abgleichverfahren verhindert
die erneute Übertragung
von Nachrichten, die zuvor von der tragbaren Nachrichteneinheit
empfangen wurden, aber die Systemressourcen werden noch ineffizienter
verwendet, da sowohl die Vorwärts-
als auch die Rückkanäle unnötig überfüllt werden.
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Somit
wird ein effizienterer Weg benötigt,
um Suchanfragen nach verpassten Nachrichten in einem Funkkommunikationssystem
zu stellen.
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Kurzbeschreibung der Zeichnungen
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1 ist
ein Blockdiagramm eines Funkkommunikationssystems gemäß der vorliegenden Erfindung;
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2 ist
ein elektrisches Blockdiagramm einer in dem Funkkommunikationssystem
von 1 enthaltenen Systemsteuerung gemäß der vorliegenden
Erfindung;
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3 ist
ein Ablaufdiagramm, das den Betrieb eines in der Systemsteuerung
von 2 enthaltenen Suchanfrageelements gemäß der vorliegenden
Erfindung darstellt;
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4 ist
ein elektrisches Blockdiagramm einer in dem Funkkommunikationssystem
von 1 enthaltenen tragbaren Nachrichteneinheit gemäß der vorliegenden
Erfindung; und
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5 ist
ein Ablaufdiagramm eines Betriebs, der von einem in der tragbaren
Nachrichteneinheit von 4 enthaltenen Antwortsender
gemäß der vorliegenden
Erfindung durchgeführt
wird.
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Beschreibung einer bevorzugten
Ausführungsform
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1 ist
ein Blockdiagramm eines Funkkommunikationssystems 100,
das abgehende Kommunikationen, wie beispielsweise Nachrichten mit entsprechenden
sequentiellen Nachrichtennummern, tragbaren Nachrichteneinheiten
(PMUs – Portable
Messaging Units) 135 über
einen abgehenden oder Vorwärtskommunikationskanal
bereitstellt. Ankommende Kommunikationen, wie beispielsweise Registrierungsanfragen
oder Nachrichtenbestätigungen
können
von den PMUs 135 über
einen ankommenden oder Rückkommunikationskanal übertragen werden.
Das Kommunikationssystem 100 umfasst unterschiedliche geografische
Dienstbereiche, die als Zonen 110, 115, 120 bezeichnet
werden, und jede Zone umfasst einen oder mehrere Sender 125 zur Übertragung
der abgehenden Nachrichten. Zweiwege-Zonen 110, 115, d.h.,
Zonen, die ankommende Kommunikationen unterstützen, umfassen des Weiteren
Empfänger 130 zum
Empfang der ankommenden Kommunikationen. Einwege-Zonen, wie beispielsweise
Zone 120, unterstützen
nur abgehende Kommunikationen und müssen daher keine Systemempfänger aufweisen.
Eine Systemsteuerung 105 ist mit ortsgebundenen Systemvorrichtungen,
beispielsweise den Sendern 125 und den Empfängern 130 in den
unterschiedlichen Zonen 110, 115, 120 zur
Steuerung des Betriebs des Kommunikationssystems 100 und
zum Verwalten der Übertragungen
innerhalb des Systems 100 gekoppelt.
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Zweiwege-PMUs 135 registrieren
sich vorzugsweise in den entsprechenden Zonen, in denen sie sich
befinden. Sobald sich eine bestimmte PMU 135 registriert
hat, können
für die
PMU 135 bestimmte Nachrichten anstatt innerhalb des gesamten
Systems 100 nur innerhalb der zugehörigen Zone übertragen werden. Zusätzlich können von
der in einer Zweiwege-Zone registrierten PMU 135 ankommende Nachrichten
empfangen und von der Systemsteuerung 105 verarbeitet werden.
Wenn ein Zweiwege-Dienst für
eine PMU 135 nicht unterstützt wird, beispielsweise, wenn
sich die PMU 135 außerhalb des
Systems 100 befindet, wenn die PMU 135 außerhalb
der Reichweite der Empfänger 130 in
einer Zweiwege-Zone ist oder wenn sich die PMU 135 in einer
Einwege-Zone befindet, werden von der PMU 135 ankommende
Nachrichten von der Systemsteuerung 105 nicht immer verarbeitet
oder nicht einmal empfangen, obwohl die PMU 135 in manchen
Fällen trotzdem
eine ankommende Nachricht erzeugen kann. Als Ergebnis davon werden
Nachrichtenbestätigungen
oftmals nicht von der Systemsteuerung 105 empfangen werden
und die Steuerung 105 wird nicht in der Lage sein zu erkennen,
welche der übertragenen
Nachrichten von der PMU 135 erfolgreich empfangen wurden.
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In
dem Kommunikationssystem 100 werden einer PMU 135 bereitgestellte
Nachrichten sequentiell nummeriert. Somit ist die PMU 135 praktischerweise
in der Lage festzustellen, ob sie irgendwelche Nachrichten verpasst
hat. Wenn die PMU 135 beispielsweise NACHRICHT 1, NACHRICHT
2, NACHRICHT 4 und NACHRICHT 5 empfangen und gespeichert hat, kann
die dritte Nachricht, d.h., NACHRICHT 3, nach Verlauf einer vorher
festgelegten Zeit als eine verpasste Nachricht gelten. Ansprechend auf
den erfolgreichen Empfang einer Nachricht, stellt die PMU 135 eine
Nachrichtenbestätigung
bereit, die der Systemsteuerung 105 angibt, dass die bestimmte Nachricht
empfangen wurde. Die Systemsteuerung erkennt dann, dass die bestätigte Nachricht
nicht erneut an die PMU 135 übertragen werden muss.
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Nicht
bestätigte
Nachrichten könnten
trotzdem erfolgreich von der PMU 135 empfangen worden sein,
da die PMU 135 einfach in einem Einwege-Modus, d.h., in
einem Bereich, in dem oder zu einer Zeit, in der der Zweiwege-Dienst
nicht unterstützt wird,
arbeiten könnte.
Wenn die Systemsteuerung 105 Nachrichten übertragen
hat, die von der PMU 135 nicht bestätigt wurden, wird dementsprechend ein
Abgleichvorgang durchgeführt,
sobald die PMU 135 wieder in der Lage ist, ankommende Kommunikationen
durchzuführen,
die von der Systemsteuerung 105 erkannt und verarbeitet
werden. Die Systemsteuerung 105 erkennt, dass eine PMU 135 wieder
für eine
Zweiwege-Kommunikation verfügbar
ist, wenn beispielsweise eine Registrierungsanfrage, eine Bestätigung oder
jede beliebige andere ankommende Kommunikation von der PMU 135 empfangen wird.
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Gemäß der vorliegenden
Erfindung stellt das Kommunikationssystem 100 einen effizienten
Nachrichtenabgleichvorgang bereit, in dem Systemressourcen nicht
unnötig
vergeudet werden. Insbesondere, wenn eine zuvor "abwesende" PMU 135, d.h., eine PMU 135,
die für
die Zweiwege-Kommunikation nicht verfügbar war, wieder in einer Zweiwege-Zone vorhanden
ist, überprüft die Systemsteuerung 105 die
der nicht bestätigten
Nachricht zugehörige
Nachrichtennummer und wählt
nur die höchste
Nachrichtennummer aus. Eine die höchste Nachrichtennummer aufweisende
verpasste-Nachrichten-Suchanfrage
wird dann den Sendern 125, die in der Zone vorhanden sind,
in der sich die PMU 135 befindet, von der Systemsteuerung 105 bereitgestellt.
Ansprechend auf den Empfang der von dem Sender 125 übertragenen
Suchanfrage bestimmt die PMU 135, ob ihr irgendwelche Nachrichten
mit Nummern fehlen, die gleich der oder niedriger als die in der
Suchanfrage enthaltene höchste
Nachrichtennummer sind. Dies kann beispielsweise durchgeführt werden, indem
eine Datenbank überprüft wird,
in der die PMU 135 empfangene Nachrichten und die entsprechenden
Nachrichtennummern gespeichert hat. Die PMU 135 antwortet
auf die Suchanfrage, indem Nachrichtennummern von jeglichen verpassten
Nachrichten zur Weiterleitung an die Systemsteuerung 105 an
die Systemempfänger 130 übertragen
werden.
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Man
kann klar erkennen, dass die in der Suchanfrage enthaltene Nachrichtennummer
nicht unbedingt einer nicht bestätigten
Nachricht entsprechen muss. Stattdessen kann die Systemsteuerung 135 dieselbe
Antwort von der PMU 135 hervorrufen, indem jede beliebige
Nachrichtennummer, die höher als
die höchste
nummerierte nicht bestätigte
Nachricht ist, bereitgestellt wird, da die PMU 135 dann
nur Nachrichtennummern zurückgibt,
die kleiner als die oder gleich der empfangenen Nummer sind und
die verpassten Nachrichten entsprechen.
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Wenn
ankommende Nachrichten aufgrund der Kanalkapazität oder anderer Ressourcenzuweisungen
von der Größe her begrenzt
sind, ist es möglich,
dass die Anzahl der verpassten Nachrichten zu groß ist, um
sie in einer einzelnen ankommenden Antwort zu übertragen. In diesem Fall kann
die PMU 135 beispielsweise die maximale zugelassene Menge
von Nachrichtennummern und ein Flag bzw. Kennzeichen zur Angabe,
das mehr Nachrichten fehlen, einfügen. Die PMU 135 kann
die verpassten Nachrichten von der höchsten zur niedrigsten Nummer
auflisten, so dass das System eine Suchanfrage nach weiteren verpassten
Nachrichten durchführen kann,
indem es in der Suchanfrage eine Nachrichtennummer verwendet, die
niedriger als die niedrigste in der Antwort von der PMU 135 enthaltene
Nummer ist. Zusätzliche
Mechanismen können
alternativ verwendet werden, um die Antwort von der PMU 135 zu
verkürzen.
Beispielsweise kann eine verpasste Nachrichtennummer von einem Kennzeichen
(Flag) begleitet werden, das angibt, dass die vorherige (oder nachfolgende)
Nachricht ebenfalls fehlt.
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Auf
diese Weise kann der Abgleichvorgang mit einer einzigen, kurzen
abgehenden Suchanfrage, die eine einzelne Nachrichtennummer enthält, d.h., die
einer beliebigen nicht bestätigten
Nachricht entsprechende höchste
Nachrichtennummer, gefolgt von einer Antwort, die die Nachrichtennummern
aller von der PMU 135 verpassten Nachrichten aufweist, durchgeführt werden.
Die Systemsteuerung 105 kann dann vorteilhafterweise nur
die Nachrichten erneut übertragen,
die tatsächlich
verpasst wurden, wodurch die Vorwärts- und Rückwärtskanäle effizient genutzt werden.
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Umgekehrt
verbrauchen Kommunikationssysteme nach dem Stand der Technik Systemressourcen
in größerem Maße. In einem
herkömmlichen System
wird jede nicht bestätigte
Nachricht erneut an eine PMU übertragen,
die wieder in eine Zweiwege-Zone eintritt, ohne zuerst festzustellen,
welche Nachrichten tatsächlich
fehlen. Als Ergebnis ist der abgehende Kanal unnötig überfüllt. In einem weiteren System
nach dem Stand der Technik sendet eine Systemsteuerung eine separate
abgehende Suchanfrage für
jede nicht bestätige
Nachricht, und die PMU antwortet separat auf jede separat empfangene Suchanfrage.
Diejenigen mit durchschnittlichen Kenntnissen in der Technik werden
es zu schätzen wissen,
dass diese Abgleichverfahren nach dem Stand der Technik eine viel
größere Anzahl
von ankommenden und abgehenden Kommunikationen als das System 100 gemäß der vorliegenden
Erfindung benötigen.
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In 2,
auf die nun Bezug genommen wird, ist ein elektrisches Blockdiagramm
der Systemsteuerung 105 dargestellt. Die Systemsteuerung 105 umfasst
Datenanschlüsse 215 zum
Koppeln an die Sender 125 (1) und an
die Empfänger 130 der
unterschiedlichen Zonen 110, 115, 120,
sowie einen Prozessor 205 zum Verar beiten empfangener Informationen
und zu sendender Informationen. Der Prozessor 205 verbindet
außerdem
andere Systemfunktionen, die denjenigen mit durchschnittlichen Kenntnissen
in der Technik gut bekannt sind.
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Die
Systemsteuerung 105 weist des Weiteren eine Dateneingabevorrichtung 210 zum
Empfang von Daten, eine Uhr 220 zur Bereitstellung von
Zeitwerten, die in Systemarbeitsabläufen verwendet werden, einen
RAM (Random Access Memory) 225 zum Speichern von Variablen,
die in Systemabläufen
erlangt werden, und einen ROM (Read Only Memory) 230 zum
Speichern von Systemparametern auf. Eine Teilnehmerdatenbank 245 ist
mit dem Prozessor 205 zum Speichern von Teilnehmerinformationen,
wie Einheitkennungsinformationen, z.B. Adressen, und dem Registrierungsstatus
der PMUs 135 gekoppelt. Vorzugsweise gibt der Registrierungsstatus
für jede PMU 135 an,
ob die PMU 135 registriert oder nicht registriert ist,
und, wenn sie registriert ist, die Zone, in der sich die PMU 135 befindet.
Ein Übertragungsspeicher 240 speichert
für jede
PMU 135 übertragene
Nachrichten und die entsprechenden Nachrichtennummern. Gemäß der vorliegenden
Erfindung könnten
bestätigte
Nachrichten aus dem Übertragungsspeicher 240 gelöscht werden,
wodurch nur nicht bestätigte
Nachrichten im Speicher zurückbleiben,
da die bestätigten
Nachrichten von der empfangenden PMU 135 korrekt empfangen
wurden. Wenn dies jedoch gewünscht
ist, können
bestätigte
Nachrichten weiterhin für
eine gewisse Zeit in dem Übertragungsspeicher 240 gespeichert
bleiben, ohne sich vom Umfang der vorliegenden Erfindung zu entfernen.
Der Übertragungsspeicher 240 könnte des
Weiteren zusätzliche
Nachrichteninformationen, wie beispielsweise die Übertragungszeit
und/oder den der Nachricht zugehörigen
erwarteten Bestätigungszeitpunkt
aufweisen.
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Die
Systemsteuerung 205 umfasst zusätzlich ein Suchanfrageelement 235 zur
Durchführung einer
effizienten Suchanfrage an eine PMU 135, die den Zweiwege-Betrieb
wieder aufgenommen hat. Dies wird durchgeführt, indem die höchste Nachrichtennummer
der Nachrichtennummern gesendet wird, die den Nachrichten entspre chen,
die von der bestimmten empfangenden PMU 135 nicht bestätigt wurden.
Das Suchanfrageelement 235 speichert vorzugsweise einen
Suchanfragebefehl zur Erzeugung einer verpasste-Nachrichten-Suchanfrage
und einen Antwortcode zum Erkennen einer Antwort von einer PMU 135.
Das Suchanfrageelement 235 weist vorzugsweise Firmware
auf, die im ROM 230 gespeichert und vom Prozessor 205 durchgeführt wird.
Alternativ kann das Suchanfrageelement 235 durch Hardware
implementiert sein, die in der Lage ist, äquivalente Vorgänge durchzuführen.
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Wenn
beispielsweise NACHRICHT 1 bis NACHRICHT 11 an eine PMU 135 gesendet
wurden und der Übertragungsspeicher 240 angibt,
dass NACHRICHT 2, NACHRICHT 3 und NACHRICHT 10 nicht innerhalb einer
festgelegten Zeitdauer bestätigt wurden,
sendet das Suchanfrageelement 235 eine Suchanfrage, die
den Suchanfragebefehl aufweist, d.h., einen vorher festgelegten "Suchanfrage" code und die Nummer "10", die die nicht bestätigte Nachricht
mit der höchsten
Nummer angibt. Man kann klar erkennen, dass die Nummer "11" alternativ bereitgestellt
werden kann, da diese Nummer höher
als die höchste
nummerierte nicht bestätigte
Nachricht ist. Keine anderen Nachrichtennummern müssen von der
Systemsteuerung 105 an diese PMU 135 gesendet
werden. Die PMU 135 sendet vorzugsweise eine Antwort, die
aus dem Antwortcode, d.h., einem weiteren vorher festgelegten Code,
und Nachrichtennummern besteht, die verpassten Nachrichten entsprechen
und die gleich der oder größer als
die in der Suchanfrage gesendete Nummer sind. Wenn die PMU 135 beispielsweise
NACHRICHT 3 erfolgreich empfangen hat, aber NACHRICHT 2 und NACHRICHT
10 verpasst hat, würde
die Antwort den Antwortcode und die Nummern "2" und "10" umfassen und somit
alle verpassten Nachrichten in einer einzigen ankommenden Kommunikation
angeben. Man kann erkennen, dass die Antwort der PMU 135 dieselbe
ist, egal, ob die Nummer "10" oder die Nummer "11" in der Suchanfrage
gesendet wurde.
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3 ist
ein Ablaufdiagramm, das den Betrieb des Suchanfrageelements darstellt.
Wenn bei Schritt 305 eine nicht bestätigte Nachricht in dem Übertragungsspeicher 240 gespeichert
wird und wenn bei Schritt 310 ausreichend Zeit vergangen
ist, so dass die Nachricht bestätigt
worden sein sollte, stellt das Suchanfrageelement 235 bei
Schritt 315 des Weiteren fest, ob die empfangende PMU 135 gegenwärtig in
einer Zweiwege-Zone registriert ist. Wenn bei Schritt 315 Zweiwege-Kommunikationen von
der PMU 135 unterstützt
werden, greift das Suchanfrageelement 235 auf den Übertragungsspeicher 240 zu,
um bei Schritt 320 die höchste Nummer der Nachrichtennummern
der für
diese PMU 135 nicht bestätigten Nachrichten entsprechenden
Nachrichtennummern zu bestimmen. Als nächstes werden bei Schritt 325 der
Suchanfragebefehl und die höchste
Nachrichtennummer, die zusammen eine verpasste-Nachrichten-Suchanfrage bilden, den
Datenanschlüssen 215 zur
Weiterleitung an die geeigneten Zonensender 125 bereitgestellt,
die nachfolgend die Suchanfrage an die PMU 135 übertragen.
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Wenn
bei Schritt 330 innerhalb einer programmierten Antwortzeit,
beispielsweise fünf
Minuten, keine Antwort von der PMU 135 empfangen wird, werden
bei Schritt 325 zusätzliche
Suchanfragen erzeugt. Wenn zusätzliche
Suchanfragen ebenfalls ohne Antwort gesendet wurden, könnte der
Nachrichtenabgleichvorgang abgebrochen und ein herkömmlicher
Suchbefehl oder eine "wo
bist du"-Übertragung in einem Versuch,
die PMU 135 zu lokalisieren, gesendet werden. Wenn die
PMU 135 nicht lokalisiert werden kann, könnte der
Registrierungsstatus in der Teilnehmerdatenbank 245 aktualisiert
werden, um anzugeben, dass die PMU 135 nicht registriert
ist, d.h., dass die PMU 135 gegenwärtig in einem Einwege-Modus
arbeitet.
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Wenn
bei Schritt 330 eine Antwort empfangen wird, stellt das
Suchanfrageelement 235 bei Schritt 335 fest, ob
die Antwort irgendwelche verpassten Nachrichten angibt. Wenn beispielsweise eine
oder mehrere Nachrichtennummern, die gleich der oder kleiner als
die in der Suchanfrage bereitgestellte Nummer sind, in der Antwort
enthalten sind, wurden Nachrichten von der PMU 135 verpasst.
Die Tatsache, dass keine Nachrichten verpasst wurden, könnte beispielsweise
durch Übertragung
von einem vorher festgelegten Code, der angibt, dass keine Nachrichten
verpasst wurden, oder durch Übertragung
jeder beliebigen anderen Information, die nicht mit den verpassten
Nachrichten übereinstimmt,
wie beispielsweise die Übertragung
einer Nummer, die höher
als die in der Suchanfrage bereitgestellte Nummer ist, transportiert
werden.
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Wenn
bei Schritt 335 die Antwort angibt, dass Nachrichten verpasst
wurden, werden die Einheitkennungsinformationen (Einheit-ID), die verpassten
Nachrichten und die entsprechenden Nummern bei Schritt 340 den
Datenanschlüssen 215 zur
nachfolgenden erneuten Übertragung
an die PMU 135 bereitgestellt. Der Übertragungsspeicher 240 könnte dann
bei Schritt 345 aktualisiert werden, um die aktuelleren Übertragungszeiten
für die
verpassten Nachrichten wiederzuspiegeln. Sobald irgendwelche verpassten
Nachrichten erneut übertragen
wurden, stellt das Suchanfrageelement 235 bei Schritt 350 fest,
ob irgendwelche anderen nicht bestätigten Nachrichten in dem Übertragungsspeicher 240 gespeichert
sind, und wenn dies der Fall ist, geht die Verarbeitung bei Schritt 310 weiter.
Das Suchanfrageelement 235 bestimmt außerdem, ob andere nicht bestätigte Nachrichten
gespeichert sind, wenn die Antwort der PMU bei Schritt 335 angibt,
dass sie keine Nachrichten verpasst hat, oder wenn bei den Schritten 310, 315 die
Erzeugung einer Suchanfrage mit Bezug zu einer ersten nicht bestätigten Nachricht
nicht adäquat
ist. Wenn eine Nachricht beispielsweise nicht bestätigt ist,
aber die PMU 135 gegenwärtig
in einer Einwege-Zone registriert ist, ist ein Nachrichtenabgleich nicht
adäquat,
da die Zweiwege-Kommunikation nicht unterstützt wird, d.h., die PMU 135 nicht
in der Lage ist, eine ankommende Anwort zu senden.
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4 ist
ein elektrisches Blockdiagramm der PMU 135, die einen Transceiver 405 zum
Senden und Empfangen von Informationen, eine Einheitsteuerung 425 zur
Steuerung des PMU-Betriebs, eine Uhr 410 zur Bereitstellung
von Zeitwerten, ein Display 415 zur Anzeige von empfangenen
Nachrichten und Steuerungen 420 zur Bereitstellung von
Benutzereingaben an die Einheitsteuerung 425 aufweist. Andere
Funktionen der Einheit können
ebenfalls von der Einheitsteuerung 425 gesteuert werden.
Die PMU 135 umfasst einen Empfangsspeicher 440 zum Speichern
von Nachrichten, die korrekt empfangen und dekodiert wurden, und
zum Speichern von Nachrichtennummern mit Bezug zu den gespeicherten Nachrichten.
Ein Einheitenspeicher 435 speichert die Einheit-ID, den
Suchanfragebefehl, der zum Erkennen von empfangenen verpasste-Nachrichten-Suchanfragen verwendet
wird, und den Antwortcode, der zur Erzeugung von Antworten auf verpasste-Nachrichten-Suchanfragen
verwendet wird.
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Die
PMU 135 umfasst außerdem
einen Antwortsender 430 zur Verarbeitung von und zum Antworten
auf verpasste-Nachrichten-Suchanfragen durch Übertragung von Nachrichtennummern
der verpassten Nachrichten in einer einzelnen ankommenden Übertragung.
Der Antwortsender 430 wird vorzugsweise in Firmware ausgeführt, die
in dem Einheitspeicher 435 gespeichert und von der Einheitsteuerung 425 ausgeführt wird,
kann aber alternativ unter Verwendung von Hardware ausgeführt werden,
die in der Lage ist, äquivalente
Operationen durchzuführen.
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In 5,
auf die nun Bezug genommen wird, ist ein Ablaufdiagramm eines Betriebs
des Antwortsenders 430 dargestellt. Der Antwortsender 430 empfängt bei
Schritt 505 einen Suchanfragebefehl und eine Nachrichtennummer
von der Einheitsteuerung 425, ansprechend auf welche bei
Schritt 510 auf den Empfangsspeicher 440 zugegriffen
wird. Danach bestimmt der Antwortsender 430 bei Schrit 515,
ob irgendwelche sequentiellen Nachrichtennummern, die kleiner als
oder gleich der Suchanfragenachrichtennummer sind, in dem Empfangsspeicher 440 fehlen. Fehlende
Nachrichtennummern zeigen an, dass Nachrichten verpasst wurden.
Wenn beispielsweise der Empfangsspeicher 440 NACHRICHT
1, NACHRICHT 2 und NACHRICHT 3 speichert und die Suchanfragenachrichtennummer "5" ist, bestimmt der Antwortsender 430,
dass NACHRICHT 4 und NACHRICHT 5 verpasst wurden. Wenn hingegen
die Suchanfragenachrichtennummer "3" ist,
bestimmt der Antwortsender 430, dass keine der übertragenen
Nachrichten verpasst wurden.
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Wenn
Nachrichten verpasst wurden, wird bei Schritt 520 eine "Nachricht verpasst"-Antwort erzeugt.
Bei Schritt 520 werden insbesondere der Antwortcode und
die den verpassten Nachrichten entsprechenden Nummern dem Transceiver 405 zur
ankommenden Übertragung über den
Rückkanal
bereitgestellt. Wenn keine Nachrichten verpasst wurden, wird bei
Schritt 525 eine "kein
Verpassen"-Antwort erzeugt,
indem der Antwortcode und ein vorher festgelegter Code, der angibt,
das keine Nachrichten verpasst wurden, an den Transceiver 405 gesendet werden.
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Zusammengefasst
umfasst das oben beschriebene Kommunikationssystem eine Systemsteuerung,
die Arbeitsabläufe
von Vorrichtungen in unterschiedlichen Systemzonen steuert. Eine
in dem System enthaltene PMU kann zwischen Zonen wechseln bzw. roamen
und kann in den meisten Fällen
in einem Zweiwege-Modus arbeiten, um ankommende Nachrichten, beispielsweise
Nachrichtenbestätigungen,
an die Systemsteuerung zu senden. Ein Einwege-Modus wird ebenfalls
unterstützt,
in welchem die PMU abgehende Nachrichten empfängt, aber keine erkennbaren
ankommenden Nachrichten erzeugt.
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Wenn
eine abgehende Nachricht an die PMU gesendet, aber keine Nachrichtenbestätigung empfangen
wird, weiß die
Systemsteuerung nicht, ob die nicht bestätigte Nachricht von der PMU
erfolgreich empfangen wurde oder nicht. Daher findet, wenn die PMU
wieder für
Zweige-Kommunikationen verfügbar ist,
ein Nachrichtenabgleichvorgang statt.
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Gemäß der vorliegenden
Erfindung überprüft die Systemsteuerung,
ob zuvor an die PMU gesendete Nachrichten nach einer bestimmten
Zeitdauer, d.h., einer Bestätigungszeit,
unbestätigt
bleiben. Wenn dies der Fall ist, bestimmt die Systemsteuerung, ob
die PMU gegenwärtig
in einer Zweiwege-Zone registriert ist. Wenn die PMU für die Zweiwege-Kommunikation
registriert ist, ruft die Systemsteuerung die höchste Nachrichtennummer hinsichtlich der
nicht bestätigten
Nachrichten ab und stellt der PMU nur diese höchste Nachrichtennummer in
Form einer verpasste-Nachrichten-Suchanfrage bereit. Alternativ
kann die Systemsteuerung eine Nachrich tennummer bereitstellen, die
höher als
die höchste
nummerierte nicht bestätigte
Nachricht ist. Auf diese Weise ist für die Suchanfrage nach allen
verpassten Nachrichten für
eine bestimmte PMU nur eine einzige abgehende Übertragung notwendig, die sehr
wenige Informationen enthält,
d.h., einen Befehl, der angibt, dass die Kommunikation eine verpasste-Nachrichten-Suchanfrage
ist, sowie eine einzelne Nachrichtennummer.
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Ansprechend
auf die Suchanfrage überprüft die PMU
alle ihre gespeicherten Nachrichten, um festzustellen, ob irgendwelche
Lücken
in den Nachrichten vorhanden sind, die unter Verwendung von sequentiellen
Nachrichtennummern übertragen
wurden. Die PMU stellt insbesondere fest, ob irgendwelche Nachrichtennummern,
die kleiner als die oder gleich der Suchanfragenachrichtennummer
sind, fehlen, wodurch verpasste Nachrichten angegeben werden. Die
PMU antwortet dann, indem sie einen Antwortcode, der angibt, dass
die ankommende Übertragung
eine Antwort auf die verpasste-Nachrichten-Suchanfrage
ist, und Nummern jeglicher verpasster Nachrichten sendet. Wenn keine
Nachrichten fehlen, kann ein vorher festgelegter Code bereitgestellt
werden, um dies anzugeben. Auf diese Weise wird der ankommende Kanal
effizient verwendet, da Nummern aller verpassten Nachrichten in
einer einzigen ankommenden Übertragung
bereitgestellt werden. Danach werden nur die Nachrichten, die als
verpasste Nachrichten identifiziert werden, über den Vorwärtskanal
an die PMU erneut übertragen.
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In
Systemen nach dem Stand der Technik werden Systemressourcen hingegen
auf ineffiziente Weise verwendet, da entweder verpasste-Nachrichten-Suchanfragen überflüssigerweise
separat für wirklich
jede nicht bestätigte
Nachricht abgeschickt werden oder da alle nicht bestätigten Nachrichten
automatisch bereitgestellt werden, ohne dass eine Suchanfrage gestellt
wird, um herauszufinden, ob die Nachrichten tatsächlich verpasst wurden. Wenn
verpasste-Nachrichten-Suchanfragen für jede einzelne nicht bestätigte Nachricht
separat gesendet werden, ist der ankommende Kanal ebenfalls unnötig überfüllt, da
jede Suchanfrage zu einer separat übertragenen Antwort führt. Das
Kommunikationssystem nach der vorliegenden Erfindung teilt Systemressourcen besser
zu, so dass eine Kanalüberfüllung und
resultierende Verzögerungen
minimiert werden.
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Somit
wird man es nun zu schätzen
wissen, dass ein effizienter Weg bereitgestellt wurde, um Suchanfagen
nach verpassten Nachrichten in einem Funkkommunikationssystem zu
stellen.